Ingenieurbüro für Arbeitsgestaltung und Baubiologie Peter Rauch

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Der unabhängige Bauratgeber zur Baubiologie und Altbausanierung

Wohnhaus aus Ziegel

Im Bauratgeber finden Sie wertvolle Tipps zum Bauen sowie Checklisten für die Suche eines Hauses und online können Sie die Sanierungskosten Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses berechnen. Ebenso erfahren Sie alles über die Eigenschaften der wichtigsten Baustoffe.

Es werden konstruktive Merkmale oder physikalische und chemische Eigenschaften erklärt, damit möglichst keine Schäden auftreten und Schadstoffe in der Wohnung vermieden werden. Die Onlinetools dienen für die Sanierungskosten berechnen. Im Vordergrund stehen die ausführlichen Fachbeiträge, wie zum Beispiel Schimmelpilze in der Wohnung, die Lebensgrundlage des Echten Hauschwamms (Serpula lacrimans), Bauschäden beim Dachbodenausbau, die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung, Feuchtigkeit im Keller und viele andere Fachbeiträge.

Bevor Sie sich ein Haus kaufen oder planen.

Bunte Hauskataloge versprechen ein wunderschönes Haus. Erst später merkt man, dass die Abstellräume für den Besen oder den Staubsauger in der Wohnung zu klein sind oder gar fehlen. Die Pflege und die Reinigung des Hauses sowie des Gartens erfordern einen erheblichen Zeitaufwand. Früher wurde die Wäsche im Dachboden getrocknet und das Fahrrad und der Rasenmäher in den Keller gestellt. Diese Räume werden aber heute als Dachwohnung oder als Arbeitsraum genutzt.

Mit niedrigen Bauzinsen von 2,5% wird zum Hausbau bzw. Hauskauf gelockt. Denken Sie daran, die Zinsen bleiben nicht immer so niedrig. Bevor Sie sich für einen Bankkredit entscheiden, sollten Sie prüfen, ob sie die Rate bei einem Zinssatz von 6 oder 7% ohne Probleme tilgen können.

Ingenieurbüros und Architekten helfen bei der optimalen Planung eines neuen Wohnhauses, und damit es in den Wohnungen nicht so schimmelt, wie im linken Bild. Es sind wichtige Fragen zu klären, was man mit den vielen Räumen macht, wenn die Kinder das Haus verlassen haben. Sie möchten sich sicherlich später mit 80 Jahren nicht über die schmale Wendeltreppe bis zum Schlafzimmer in der 1. Etage oder gar im Dachgeschoss quälen? Die Auswahl geeigneter ökologischer Baustoffe ist schon wichtig. Sicherlich gibt es Vor- und Nachteile für jeden Baustoff, ob er aus Bims oder Lehm besteht.

Schlechte Lüftung führt zur Feuchtezunahme an der Außenwand und zu Schimmel

Wenn Feuchte im Keller vorhanden ist oder sogar Wasser hereinläuft und ein Wasserschaden verursacht, ist Beton der bessere Baustoff. Feuchtigkeit schadet dem Beton nicht. Es ist eher umgekehrt der Fall, der Karbonatisierungsprozess wird verlangsamt. In der Praxis werden Gipswände auf gestellt und auf die feuchten Wände kommen preisgünstige Gipsputze. Gips ist nicht feuchtebeständig und begünstigt ein Schimmelpilzbefall. Bei feuchten Kellern wird mithilfe kleiner geheimnisvoller Kästchen mit Spiralantennen die Feuchtigkeit bekämpft. Diese sollen auf der Grundlage eines geoenergetischen Kraftfeldes gravomagnetischer Natur wirken.
Es besseres Verfahren sind die vielen Bohrlöcher in den Wänden über dem Kellerfußboden, welche mit Acrylaten, Epoxidharzen, Paraffinen, Silikomikroemulsionen und anderem gefüllt werden. Die feuchten Mauerwerke müssen jedoch vorher trocken sein. Nur in den wasserfreien Poren können die Emulsionen eine Sperrschicht aufbauen. Diese Verfahren lösen etwa zu 80 % das Feuchteproblem.

Feng-Shui und ähnliche Wohnkonzepte sind sicherlich sehr behilflich, lösen aber im nach hinein keine Planungsfehler oder eine falsche Baustoffauswahl. Sicherlich kann man durch Farbgestaltung nachträglich optisch die Raumgeometrie verändern. Wenn der Flur aber nur 98 cm breit ist, so passt das kleine Schränkchen mit einer Breite von 100 cm trotzdem nicht dort hin. Die modernen Arbeitswissenschaften befasst sich mit der Funktionalität, der Gesundheit der Mitarbeiter und den Klimabedingungen in den Arbeitsräumen (Arbeitsstätten-Richtlinie). Vergleichbares für Wohnräume gibt es nicht.

Nachfolgend ein Video einer der sehr schön restaurierten Stadt Wernigerode im Harz.

Das moderne krankmachende Wohnhaus.

Auf der Grundlage des größten pseudowissenschaftlichen Betrugs, der menschengemachten Klimaerwärmung müssen unsere Häuser mit Plast und Glaswolle hermetisch abgedichtet werden. Das Waldsterben, die Vogel- und Schweinegrippe oder das Ozonloch dürften noch in Erinnerung sein. Die neueste Lüge ist der Mangel an Trinkwasser mit dem Ziel der Privatisierung der Trinkwasserversorgung. Wasser braucht jeder Mensch und die Tiere und damit lassen sich diese problemlos kontrollieren.

Das Haus beziehungsweise die Wohnung hat in erster Linie die Aufgabe einer Schutzfunktion vor dem Wetter und man soll sich im Gebäude auch wohlfühlen. Heutige Normen, Richtlinien und Vorschriften bestimmen Bauausführung, bewährte Konstruktionen, Regeln der Baukunst und Erfahrungen kommen immer mehr in Vergessenheit. Eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen führt zur Schädigung des Baukörpers und verursacht zusätzlich gesundheitliche Risiken, wie chronische Hustenanfälle und asthmatische Erkrankungen.
In Deutschland sind circa 15 Millionen Menschen an der Volkskrankheit Nummer 3, COPD, erkrankt. Waren früher vorwiegend Raucher betroffen, so erkranken heute alle Bevölkerungsschichten durch die Schadstoffe in der Raumluft. Je kleiner die Lüftungsrate durch die dichten Fenster ist, so intensiver wirken die Schadstoffe zum Beispiel aus Spanplatten, Möbeln, Teppichböden, Kinderspielzeug usw. Analog nimmt auch die Konzentration an Schimmelpilzen und anderen Mikroorganismen in der Raumluft zu. Die Behaglichkeit in Wohnräumen liegt bei einer relativen Luftfeuchtigkeit bis 65 %. An den kalten Außenwänden im Winter kommt es dann zu einer Kondenswasserbildung. An Tapeten mit Dispersionsfarbe kommt es in diesem Fall sehr schnell zu einer Schimmelbildung. Die Feuchtigkeit wird nicht schnell genug durch die mineralische Putzschicht aufgenommen und nach außen weitergeleitet. Zudem bieten diese Farbe und die Tapete eine gute Nahrungsgrundlage.

Gerade bei der Errichtung neuer Wohngebäude werden viele Fehler gemacht. Die baustoffbedingte Beimischung von Wasser für den Mörtel (Gips, Kalk, Zement) kann nur noch selten bis zum Bezug der Wohnung ausreichend abgeführt werden. Schnellzemente und Trockenputze sowie alle möglichen chemischen Zusätze in den Baustoffen sollen die Wartezeit verkürzen. Früher hatte man das neue Haus "ausgewintert", heute muss dies durch erhöhte Heizung und Lüftung austrocknen.

Baustelle auf Djerba
Die Wände der Wohngebäude sind aus Ziegelsteine. Sie werden mit Zementputz verputzt und mit Gipsspachtel geglättet. In Deutschland würden hier sehr viele Schimmelpilze entstehen.

Es soll immer billiger und auch besser gebaut werden, was bei arbeitsintensiven Gewerken, wie es das Baugewerbe ist, einen Widerspruch darstellt. Auch qualitätsgerechte Baustoffe haben ihren Preis, bei übergroßen Rabattangeboten stimmt dann mit dem Produkt etwas nicht. Einmal eingebaut können diese minderwertigen Baustoffe nicht ohne eine aufwendige Sanierung wieder ausgetauscht werden. Bevor Sie ein neues Haus kaufen, sollten Sie auf jedem Fall eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen. In vielen Fällen kann auch für lange Zeit eine Wohnung zur Miete billiger sein als ein eigenes Haus. Ein Finanzberater erhält für seinen "kostenfreie" Service eine Provision, wenn er erfolgreich einen Kredit für das neue Haus oder für eine kostenaufwendige Sanierung vermitteln konnte! Argumente, wie Altersvorsorge, Wertzuwachs und anderes sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Was nützt es, wenn man mit 50 Jahre seinen Job verliert und umziehen muss, oder statt dessen die meiste Zeit in einer Zweitwohnung wohnt. In einigen Regionen (nicht nur im Osten) liegt ein großer Bevölkerungsrückgang vor, sodass einige der Immobilien unverkäuflich werden. Neu hinzu kommt eine mögliche Zwangshypothek für die Immobilienbesitzer, was einer Enteignung der besonderen Art entspricht. Bereits in den Jahren 1923 und 1948 gab es staatliche Zwangshypotheken. In die Grundbücher wird zugunsten des Staates eine Grundschuld eingetragen. Die Immobilienbesitzer werden somit zwangsweise verschuldet. Siehe hier den Beitrag Zwangshypothek.
Noch kritischer ist die gegenwärtige Werbung für den Hausbau. Es wird eine Bausumme und die monatliche Rate genannt. Abhängig von der Größe des Hauses kann mit circa 600 Euro ein schönes neues Haus finanziert werden. 30 % Eigenkapital 2,5 % Zinsen und 1 % Tilgung. Nach 10 Jahren erfolgt eine Umschuldung und die Bankzinsen können wie früher wieder zwischen 5 bis 8 % betragen. Dann kann schnell das Haus bei der Zwangsversteigerung unter den Hammer kommen, weil die Familie mit den höheren monatlichen Raten überfordert ist. Planen Sie daher bei den gegenwärtigen niedrigen Zinsen eine Tilgungsrate von 3 bis 4 %. Die Tilgungsrate kann nach der Umschuldung notfalls reduziert werden.

Fragwürdige Vorschriften fördern ungesundes Wohnen durch falsches Bauen und falsches Heizen von Prof. Dr.-Ing. K. Meier. Eindeutiger kann man die gegenwärtige Baupolitik nicht beschreiben!

Beispiele aus anderen Ländern zur Renovierung der Wohnhäuser

Vorher aber noch ein kleinen Video von Mascha und der Bär, wo eine Renovierung des Hauses erforderlich wurde. (Zum Schluss des Videos freut sich Mascha, dass sie noch einmal renovieren kann.)

Nachfolgend werden ausgewählte Beispiele der Renovierung älterer Häuser vorgestellt. Der Bauherr beschreibt mit vielen Bildern, wie er ein altes Haus für 40.000 Dollar vollständig umgebaut und renoviert hat.

zagorodnyj-dom Bei diesem Beispiel können Sie sich viele Anregungen holen, wie ein älteres Landhaus individuell und stilvoll im Innenbereich gestaltet werden kann. Auch in diesem Beispiel sind viele Bilder zu sehen.

Eine Familie kaufte eine alte baufällige Dorfschule und verwandelte diese in ein schönes Zuhause für eine große Familie und für Gäste. Eine umfangreiche Erläuterung mit vielen Bildern.

Die Energieeinsparung und die Energiepolitik

Ein aktuelles Thema ist die Energieeinsparung durch eine zusätzliche Wärmedämmung der Gebäude sowie die bewusste Verknappung und erhebliche Preisanhebungen der Brennstoffe. So war zum Beispiel durch den milden Winter 2011 gegenüber 2010 der Heizenergieverbrauch um durchschnittlich 18 Prozent gesunken. Trotzdem waren die Heizkosten für Häuser mit Ölheizung um fünf Prozent gestiegen. 2011 war der Heizölpreise um durchschnittlich 24,5 Prozent angestiegen. Die Energiepreissteigerung bei Erdgas betrug dagegen 4,5 % und bei Fernwärme 7 %. Die Heizkosten für eine 70-Quadratmeter-Wohnung betrugen durchschnittlich 890 Euro (Heizöl), 715 Euro (Erdgas) und 785 Euro (Fernwärme). (Bundesweiter Heizspiegel 2012). Der letzte milde Winter 2013/2014 ist eher eine Ausnahme. Der damit verbundene geringere Energieverbrauch sollte auf keinem Fall über eine langfristige Energieverteuerung in Deutschland hinwegtäuschen. Die Bewohner einer 70 Quadratmeter große Wohnung zahlten 2013 für die Heizung durchschnittlich 1.000 Euro, siehe Bundesweiter Heizspiegel 2014

Eine optimale Energiebilanz eines Wohngebäudes in unserer Klimazone ist nur aus Wärmedämmung und der Speicherung von Wärme erreichbar. Zusätzlich gibt es viele weitere Einflussfaktoren, welche den energetischen Zustand eines Gebäudes beeinflussen. Davon sind einige nicht bekannt und die Wechselwirkungen sind nur unzureichend erforscht.

Die deutschen Vorschriften kennen den Transmissionswärmeverlust U-Wert. Wenn Sie sich die U-Wertkurve ansehen, so werden Sie auch das Problem der Dämmstoffindustrie erkennen. Bei einer Dämmstoffstärke von etwa 8 cm wird ein Optimum erreicht. Eine größere Dämmstoffschicht verursacht nur Kosten aber nur eine geringe Verbesserung. Bei einer kostenaufwendigen Superdämmung geht dann mehr Wärme über das Lüften "verloren".

Eine feuchte Luft beinhaltet eine größere Wärmemenge, als eine trocknere Luft. Die so bereits eingeflossene Wärme wird ebenso beim Lüften abgeführt. Es also die Wohnung gelüftet, um die Schadstoffe und die Feuchtigkeit in der Raumluft zuverringern. Es muss daher ein Mindestlüftungswechsel von 0,5 besser 0,8 h-1 vorliegen. Um Wärmeenergie zu sparen, sollten die Raumtemperaturen nicht so hoch und bei ungenutzten Räumen (z. B. Korridore, Abstellkammern usw.) oder Schlafräumen auch nieder. Strahlungsheizungen schaffen bei niedrigerer Raumtemperatur ein angenehmes Raumklima.
Je dicker die Wärmedämmung ausgeführt wird, so größer ist auch der Wärmeanteil, der durch das Lüften nach außen gelangt. Damit eine positive Bilanz entsteht, sind die Fenster "luftdicht" abzudichten. Diese Dämmstoffpolitik dient einer Umsatzsteigerung der Hersteller von Dämmstoff und schließlich auch für die Restauratoren von Schimmelpilzschäden. Eine nachträgliche Außendämmung bringt eine Energieeinsparung von 12 %. Der Nachteil, die Dämmung auf der Fassade brennt auch gut.[welt.de]

Stellen wir eine einfache Frage, welchen ökologischen oder wirtschaftlichen Nutzen hat der Energiepass? Nützt er dem Bürger, der Dämmstoffindustrie, den Energiekonzernen oder vielleicht der Umweltindustrie, die später große Berge von Isoliermaterial recyceln können. Bei den Aktionen geht es weniger um Energie sparen, was sehr vernünftig wäre.

Wohnhaus in Leipzig

Zu den heute bekannten Energiearten gehören die mechanische Energie, magnetische, elektrische, chemische Energie, Wärmeenergie, Lichtenergie und Kernenergie. Die Physik kennt zwei Grundgesetze der Energie: den Satz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie und den Entropiesatz. Das Gesetz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie besagt, dass in einem System, dem Energie in irgendeiner Form weder zugeführt noch entnommen wird, die Summe aller Energien konstant bleibt. Also Energie weder aus Nichts entstehen noch in Nichts vergehen kann, sondern sich die einzelnen Energiearten nur ineinander verwandeln können.

Diese Grundlagen werden weder bei der Klimadiskussion zum Wetter noch bei der strategischen und versorgungssicheren Bereitstellung an Energie verstanden. Welche eine existenzielle Voraussetzung für eine stabile Volkswirtschaft sind. In Deutschland liegt gegenwärtig der Anteil des Mineralöls am Primärenergieverbrauch (PEV) bei 36 Prozent; auf Erdgas entfallen 23, Steinkohle 13, Kernenergie zwölf, Braunkohle elf und erneuerbare Energien 4,6 Prozent. Je breiter der Energiemix aufgestellt ist, umso leichter sollte es fallen, bestimmte Komponenten zumindest langfristig ersetzen und Preisanstiege einzelner Energieträger leichter verkraften zu können. Diese Energiepolitik muss jedoch die Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit erfüllen. Nur sichere und wettbewerbsfähige Energiequellen garantieren das Überleben unserer Volkswirtschaft und die Lebensqualität der Zukunft. Nach Einschätzung der Ministerien für Wirtschaft und Umwelt wird der bescheidene Erfolg des erzielten Anteils der erneuerbaren Energie im Strombereich durch die Förderung im EEG und im Wärmebereich durch das Marktanreizprogramm erzielt. Das Energie-Einspeise-Gesetz fördert die unwirtschaftliche Energieerzeugung durch Windkraftanlagen und Solarstrom. In der gegenwärtigen Preisentwicklung wird der Strom im Jahre 2020 50 Cent/kWh kosten.
Statt gesetzlicher Verordnungen, falscher Subventionen oder Orientierungen auf Nischentechnologien, sollten effiziente Stoff- und Energiekreisläufe sowie eine sinnvolle Entwicklung von neuen Technologien unter dem Gesichtspunkt der Ökologie und Ökonomie gefördert werden.

Man muss hier die den gesamten Komplex einer langfristig angelegten Strategie betrachten. Die deutsche Industrie ist eine große Konkurrenz für die USA. Sie muss geschwächt oder Teilbereiche beseitigt werden. Jede Volkswirtschaft ist abhängig von der Energie. So billiger, um so besser.
Es werden ausgeklügelte langfristige Strategien entwickelt und mithilfe der Medien umgesetzt. Eine der Strategien ist der menschengemachte Klimaschwindel. Der Kohlenstoffdioxidanteil, der von der BRD eingespart werden soll, ist aus globaler Sicht bedeutungslos klein, siehe den Beitrag zum Kohlendioxid. Aber der volkswirtschaftliche Schaden, durch den fast Alleingang der Deutschen, ist erheblich, ganze Industriebereiche verlassen Deutschland oder sind kaum noch wettbewerbsfähig. So hat zum Beispiel vor wenigen Tagen (Juni 2015) Russland und Saudi-Arabien einen Vertrag über den Bau von 16 Kernkraftwerke abgeschlossen. In Deutschland werden Kernkraftwerke abgeschalten. Der wesentlich teurere Strom wird stattdessen mit Windmühlen und Solarpaneele erzeugt. 2013 kostete die Herstellung des Energiewenderstroms im Mittel 17 Cent/kWh im Vergleich zu unter 4 Cent in einem konventionellen Kraftwerk.

Dieser ökonomische und ingenieurtechnische Unsinn wird sanft und in Halbwahrheiten verpackt und pausenlos den Bürgern über die Medien eingetrichtert. Der Mensch darf keine negativen Veränderungen wahrnehmen, bis es eben zu spät ist. Die menschengemachte Klimaerwärmung erfordert wärmegedämmte Häuser, um das Klima zu retten. Es werden Kalkulationen für die nachträgliche energetische Ertüchtigung in Milliardenhöhe erstellt, die die Hausbesitzer an die Baubranche zu zahlen hat. Banken können wieder Kredite vergeben. Die enorme Zunahme der Schimmelwohnungen in Deutschland ist schon lange kein Geheimnis mehr. Für die Pharmaindustrie ist dies ein zusätzliches Geschäft, da die Bewohner in krankmachenden Häusern und Wohnungen Pillen benötigen. Es werden nicht erst seit gestern Wohnhäuser gebaut. Die alten Baumeister wussten genau, wie ein wirtschaftliches Haus gebaut werden muss. Heute versucht man die historischen Gebäude kaputt zu sanieren.

Das wirtschaftliche Wohngebäude

Ein massives Haus, welches nach dem Süden geöffnet und nicht gerade in einem Kältesee gebaut wurde, sammeln solare Wärme und speichern diese auch. Die sich ein Solarkollektor auf das Dach geschraubt haben, wissen, dass man ganz schön Wärmeenergie gewinnen kann. Hier wird die Wärme gleich im Mauerwerk und ganz ohne Kabel und Schläuche gespeichert. Das ist die Wärmemenge, die man von innen nicht durch Heizen zuführen muss. Diese kostenlose Solargewinnung bedarf keinen zusätzlichen technischen Aufwand und auch keine Wartung. Das sind Erfahrungen der Baukunst. Oder betrachtet man nur die weitverbreitete Konvektionsheizung, die gegenüber der Strahlenheizung viel unwirtschaftlicher und auch mit verantwortlich für den Einzug des verbreiteten Schimmelbefalls ist. Wer wissen möchte, wie eine Strahlungsheizung funktioniert, braucht nur bei 16 bis 18 ºC in einer windgeschützten Ecke im Garten ein Sonnenbad einnehmen und sich anschließend in den Schatten begeben. Damit Sie dort nicht frieren, müsste die Temperatur der Außenluft einige Grad höher sein, wie bei einer Konvektionsheizung. Jeder Grad Temperaturunterschied der Raumluft entspricht etwa einem Heizenergieverbrauch von ca. 6%. Also bereits bei der Wahl der richtigen Heizungsart (nicht zu verwechseln mit dem Heizkessel) kann man langfristig viel Energie sparen.

Aber auch die Form des Wohnhauses spielt eine Rolle. Der Iglu der Eskimos ist eine halbe Kugel und hat die kleinste Oberfläche bei maximalem Volumen. Das deutsche Traumhaus hat viele kleine Erker, Vorsprünge, Kanten und Gauben bei maximaler Außenoberfläche und minimaler Stellfläche. In anderen Ländern baute und baut man auch heute noch runde Häuser mit großem Raumvolumen bei kleiner Oberfläche. Ein Beispiel der hervorragenden historischen Baukunst ist die circa 200 Jahre alte Moschee als Denkmal auf Djerba. Unsere Untersuchungen bei diesen Gebäuden ergaben sehr aufschlussreiche Werte, welche für das örtliche Klima aus energetischer und feuchtetechnischer Sicht sehr optimal sind. IR-Temperaturen an der Halbkugel.

Massivhaus mit Kugelgewölbe in Nordafrika Untersuchung eines ältern Gebäudes mit Kuppelgewölbe

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