2b3f Altbausanierung und Energiepolitik

Altbausanierung und Energiepolitik

Eine weitere WordPress-Website

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.

  • Meta

  • Abonnieren


  • Baulexikon-Begriffe



      

    Baustoffkennwerte

    Gewünschten Baustoff eingeben
     

    Baulinks

    Baufirmen & Bauprodukte  


    Bücher von Peter Rauch

    Dachgeschoss ausbauen
    Tauwasser und Mauerfeuchte
    Übersicht und zur Bestellung

    - The Science of Doom
    - Dein Fenster
    - Hypersmash.com

    Сильнейшая защита от всего негатива и опасностей!

    2a33



    Die Küche, der Mittelpunkt des Familienlebens

    Erstellt von retep11 am Sonntag 2. Dezember 2018

    Zum Ende des letzten Jahrhunderts diente die Küche lediglich nur noch zur Zubereitung von Speisen. Etwas größere Küchen boten auch noch Platz für einen Küchentisch. Aus meiner Kindheit kenne ich es noch, dass die Küche den Mittelpunkt des Familienlebens bildete. Die gute Stube wurde nur selten bei Besuch genutzt. Ich hatte vor 20 Jahren für meine Firma ein Büro in einem Dorf in Elsass gemietet. Die Vermieterin lebte und wohnte vorwiegend in der Küche. Sehr modern eingerichtet, mit Ceranfeld, Fernseher usw. Bei uns in Transkarpatien erfolgte bei den älteren Häusern (30-60 Jahre alt) die Raumaufteilung so, dass die Küche den Mittelpunkt des Lebens darstellt.

    Küchenofen

    In unserer kleine Stadt benutzen wir unseren Küchenofen, (siehe Bild) nicht mehr zum Backen und Kochen, aber viele Familien kochen und backen im Winter noch auf den Ofen. Hier wohnt und lebt die ganze Familie. Es ist daher selbstverständlich, dass genau diese Räume sehr praktisch und sinnvoll eingerichtet werden. Die Spanne des Ausstattungsgrades der Küchen an Möbeln und Einrichtungsgegenständen reicht von sehr einfach bis zu Echtholzmöbeln. Das hängt natürlich von der überwiegenden Nutzung aber auch vom Geld ab.

    Wir haben genauso wie viele andere Grundstücke auch eine Sommerküche. Das ist ein kleineres Gebäude neben dem eigentlichen Wohngebäude. Diese hat eine ähnliche Funktion wie die Küchen in den (ehemaligen) Dreiseitenhöfen (Bauernhöfe) in Sachsen. Teilweise der älteren Leute in Transkarpatien wohnen das ganze Jahr in dieser Sommerküche, weil es gemütlich und bequem ist.

    Praktische und formschöne Küchenmöbel

    In Deutschland wohnt man etwas anders und es werden andere Anforderungen an eine Küche gestellt. Es wird zum Beispiel viel weniger gebacken und gekocht. Vorwiegend werden Fertiggerichte bzw. Speisen zubereitet, welche sehr schnell fertig sind. Es wird mehr Wert auf die Wohnlichkeit und auf das Stauvolumen gelegt.

    Die moderne Küche hat zwar heute noch die Funktion zur Speisezubereitung aber durch die räumliche Integration in den Wohnbereich (Wohnzimmer) lebt und wohnt man wieder in der “Küche”. Natürlich hat diese mit den Küchen aus vergangener Zeit nur noch wenig zu tun. Es werden ganz andere Anforderungen an die Küchenmöbel sowie kleine und größere Küchengeräte gestellt. Sie sollen sich in der “Wohnküche” wohlfühlen. Sie müssen praktisch, pflegeleicht und auch gut aussehen. Die Küchen von annex.de mit ihren hochwertige Massivholzküchen sind nicht nur eine Augenweide. Je nach Größe der Räumlichkeiten lässt das Programm verschiedene Einrichtungsvarianten zu. Küchenmöbel aus Massivholz haben zudem auch einige Vorteile. Es ist ein Stück Natur und gibt dem Raum auch eine entsprechend wohnliche Atmosphäre. Diese Möbel halten viel länger und sind auch robuster als Möbel aus Spanplatten. Spanplatten beinhalten aber auch Leime, welche in die Raumluft ausgasen können. Nun sind das heute keine Formaldehyde mehr, aber es sind Substanzen, welche nicht in der natürlichen Luft vorkommen.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Der richtige Wärmespeicher für das Eigenheim

    Erstellt von retep11 am Freitag 2. November 2018

    Oft wird Wärme erzeugt, wenn diese nur teilweise benötigt wird. Um das Angebot an Wärme gleichmäßig auf den Tag zu verteilen, benötigt man ein Wärmepuffer bzw. Wärmespeicher. Der idealste flüssige Wärmeträger ist das Wasser, welches eine spezifische Wärmekapazität von 4,18 kJ/kgK hat. Andere Flüssigkeiten nehmen viel weniger Wärme auf. Das warme Wasser kann über ein Rohrsystem an jede Stelle im Gebäude transportiert werden und die Wärme über Heizkörper an die Raumluft abgeben.

    Der Wärmespeicher mit Wasser

    Ein Wärmespeicher, ob als Heizungs-, Warmwasser- und Sonderspeicher, dient als Puffer für die erzeugte Wärme, welche gleichmäßig über den Tag verteilt an die Raumluft abgegeben wird bzw. als Warmwasser genutzt werden kann. Alle modernen Heizanlagen sind gleichzeitig mit einem Wärmespeicher ausgestattet. Für eine gute Funktionsfähigkeit der gesamten Heizanlage im Gebäude muss die richtige Speichergröße ausgewählt werden. Das ist aber auch für die Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung. Ist der Speicher zu klein, dann reicht eventuell das warme Wasser nicht für alle zum Duschen oder an kalten Tagen werden nicht alle Heizkörper ausreichend warm. Aber auch umgekehrt ist es nicht sinnvoll. Es muss wesentlich mehr Wasser erwärmt werden, welches nur teilweise benötigt wird. Bei den hohen Energiekosten steigen natürlich die Kosten.
    Besonders während der wärmeren Jahreszeit spielt dies eine Rolle, da kein warmes Wasser für die Heizung aber nur warme Wasser benötigt wird. Die richtige Auswahl kann man als Laie nicht treffen. Hierzu sollte Sie auf die Erfahrung einer Fachfirma, wie z. B. die TWL Technologie zurückgreifen. Jede Heizungsanlage, ob Brennwert oder in Kombination mit einer Solaranlage oder nur Heizkörper bzw. Heizkörper und Fußbodenheizung benötigt einen anderen Wärmespeicher. Sie sollten aber auch eine mögliche künftige Erweiterung bzw. Änderung der Heizungsanlage einplanen. Wenn Sie zum Beispiel bei der nächsten Renovierung den Einbau einer Fußbodenheizung planen oder wie bereits erwähnt einen Solarkollektor nachrüsten. Es sollten so wenige Kosten bei der Nachrüstung anfallen. Der richtige Standort des Wärmespeichers und bereits installierte Anschlussleitungen brauchen später nur noch angeschlossen werden.

    Massive Wärmespeicher

    An dieser Stelle soll aber auch erwähnt werden, dass Wärme auch in der massiven Baukonstruktion gespeichert wird. Das ist zum Beispiel bei einem Kachelofen der Fall. Die Schamottsteine und die Kacheln oder bei modernen Kaminöfen der Speckstein dienen als Wärmespeicher. Aber auch bei modernen Bauweisen speichern Bauteile die solare Wärme der Sonne. Zum Beispiel werden massive Bauteile (Innenwände oder der Fußboden) über die großflächigen Fenster durch die Sonnenstrahlung am Tag erwärmt. Aber auch das massive Mauerwerk leitet nicht nur die solare Wärme, sondern speichert diese und trägt so zu einem minimalen Heizenergieverbrauch bei. Bei einem Wärmeverbundsystem wird die Funktion der solaren Wärmespeicherung aufgehoben.
    Bei Leichtbaukonstruktionen fehlt die Wärmespeicherung von massiven Bauteilen. Diesen Nachteil bemerkt man gerade an heißen Tagen in der Dachwohnung nach dem Dachausbau. Sinnvoll ist es die Innenwände in massiver Bauweise, z. B. mit Kalksandstein (spezifische Wärmekapazität circa 0,88 kJ/kgK) oder Klinker (0,92 KJ/kgK) auszuführen. Die massiven Baustoffe haben zwar nur etwa ein Viertel der spezifische. Wärmekapazität von Wasser, aber viel besser als die der dünnen Gipskartonbauplatten. Durch die Wärmespeicherung dieser Baustoffe wird das Raumklima ausgeglichen. Es treten weniger große Temperaturschwankungen in der Dachwohnung auf.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Kostenfrei Heizung durch die Nutzung der Solarenergie

    Erstellt von retep11 am Mittwoch 4. Juli 2018

    Die Sonne liefert jeden Tag kostenfrei Solarenergie, welche auf der Erde in vielfältiger Form genutzt. So würden die Pflanzen auf unserer Erde das wertvolle Kohlendioxid mithilfe der Fotosynthese nicht zu hochmolekularen Kohlenstoffverbindungen verwandeln können und so erst das höhere Leben ermöglichen. Es ist nicht nur Licht, sondern auch Wärme erforderlich. Seit Tausenden Jahren wird der Wind von den Menschen genutzt, um mit Schiffen die Meere zu durchsegeln.
    Aber auch durch die richtigen Gebäudekonstruktionen mit massiven Baustoffen wird solare Wärme gespeichert, welche einerseits zu einem ausgeglichenen Raumklima führt und gerade im mittleren Westeuropa ein Heizen im Sommerhalbjahr kaum erforderlich ist.

    Der Wärmespeicher für Solarenergie ist Wasser

    Solare Wärme kann durch einen massiven Baustoff gespeichert werden, aber der Nachteil besteht darin, die Wärme kann nur bedingt durch die Wärmeleitung an eine andere Stelle im Gebäude weitergeleitet werden. Das ist meistens nur die Innenseite der Gebäudeinnenwand. Eine wesentlich bessere Lösung ist die Speicherung der Wärme in einer Flüssigkeit. Über ein Leitungssystem kann die Flüssigkeit dann an jede andere Stelle weitergeleitet werden. Wasser hat die höchste spezifische Wärmespeicherkapazität von 4,18 kJ/kgK und ist damit die am besten geeignete Flüssigkeit zur Wärmespeicherung.

    Nicht so häufig sieht man in Mittel- und Westeuropa die technische Nutzung der Solarenergie mit Flachkonvektoren oder Valkuumröhrenkollektoren. Da hier die Sonne nicht solange und oft scheint, wie vergleichsweise in den südlichen Ländern, ist die Ausbeute an nutzbarer Wärme kleiner. Als Einzelanlage ist diese daher nicht verwendbar, ausgenommen das schwarze Fass auf dem Dach der Gartenlaube, welche im Sommer für die Erzeugung des warmen Duschwassers genutzt wird. Wirtschaftlich macht dies aber in Kombination mit der konventionellen Heizanlage viel Sinn. Ein Dozent für Physik an einer Hochschule, für den wir das Einfamilienhaus das Sanierungsprojekt erarbeitet hatten, hatte sich vor 25 Jahren zwei Flachkonvektoren auf das Haus installiert und einen entsprechenden Wärmepuffer installiert. Er sage mir damals, die Investition für den 4 Personhaushalt hatte sich bereits nach 2 Jahren gerechnet. Gut er hat vieles selbst gebaut, aber auch wenn Sie die Installation durch eine Fachfirma ausführen lassen, dürfte der Investitionszeitraum kaum länger sein, da in den 25 Jahren die Energiekosten spürbar angestiegen sind. Unter Solarprofi24 finden Sie die gewünschten Flachkonvektoren oder Valkuumröhrenkollektoren und alle zusätzlichen Ausrüstungsteile.

    Solare Wärmenutzung in der südlichen Region

    Bei unserem Arbeitsbesuch in der Türkei in den 90iger Jahren hatte ich die einfachen Solaranlagen auf den Hausdächern das erste Mal gesehen. Wir wohnten in einer Wohnung des türkischen Geschäftspartners. Das warme Wasser zum Baden war nicht heiß, aber es reichte vollkommen zum Baden aus. Zu dieser Zeit hatten bereits viele Häuser eine solche Warmwassererwärmung durch die Sonne. Im Bild sehen sie solche Anlagen.

    Warmwasser durch die Nutzung von Solarenergie auf den Hausdächern in Guezelcamli
    Wir hatten in der letzten Zeit über ein Jahr in Tunesien gearbeitet. Auf der Insel Djerba gibt es dagegen relativ wenige Anlagen zur Erzeugung des warmen Wassers. Diese findet man meistens bei neu errichtet Gebäuden. Vielleicht ist dies eine Frage der Kosten, die Tunesier verdienen verhältnismäßig wenig. Hier gibt es auch verhältnismäßig wenig Wasser, es ist auch sehr kostbar. Bei einem Besuch bei einer tunesischen Familie in einem Dorf hatte das Wasser, welches für das Gemüse zur Speisebereitung genutzt wurde auch für die Zubereitung des Tees verwendet. Ein zweimaliges Duschen am Tag ist dort für die heimische Bevölkerung doch ein Luxus.
    Nutzung der Solarenergie auf einem Hausdach in Midoun

    Abgelegt unter Baubiologie, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Die Märchenstunde über die menschengemachte Klimaerwärmung

    Erstellt von retep11 am Freitag 13. April 2018

    Leider kann ich mich den Vorstellungen der zahlreichen „bezahlten“ Journalisten und leichtgläubigen Politikern zum Thema der menschengemachten Klimaerwärmung nicht anschließen. Wenn Sie möchten, dann können Sie in Ihrer verträumten Welt weiter leben und Kohlendioxid reduzieren und sich ihre Hauswände mit Plastikmüll bekleben.

    In dem Artikel Klimazonen hatte ich im zweiten Teil bereits vor einigen Jahren die wichtigsten Fakten zusammengestellt, wonach der menschliche Einfluss auf die Klimaänderung bedeutungslos bzw. vernachlässigbar klein ist. Nachfolgend möchte ich auf eine Zusammenfassung einer Forschungsarbeit der Russischen Akademie der Wissenschaften verweisen:
    „Aktuelle planeto-physikalische Veränderungen der Erde werden irreversibel. Es gibt starke Beweise dafür, dass diese Transformationen durch hoch geladenes Material und energetische Ungleichförmigkeiten im anisotropen interstellaren Raum verursacht werden, die in den interplanetaren Bereich unseres Sonnensystems eingebrochen sind. Diese „Spende“ von Energie erzeugt hybride Prozesse und angeregte Energiezustände in allen Planeten und auch in der Sonne. Die Auswirkungen auf der Erde liegen in der Beschleunigung der magnetischen Polverschiebung, in der vertikalen und horizontalen Verteilung des Ozongehalts und in der erhöhten Häufigkeit und Stärke signifikanter katastrophaler klimatischer Ereignisse.
    Es besteht eine wachsende Wahrscheinlichkeit, dass wir uns in eine Phase der raschen Temperaturinstabilität begeben, ähnlich wie vor 10.000 Jahren. Die adaptiven Reaktionen der Biosphäre und der Menschheit auf diese neuen Bedingungen können zu einer globalen Totalrevision des Arten- und Lebensspektrums auf der Erde führen. Nur durch ein tiefes Verständnis der grundlegenden Veränderungen, die in der uns umgebenden natürlichen Umwelt stattfinden, werden Politiker und Bürger gleichermaßen in der Lage sein, ein Gleichgewicht mit dem erneuerten Fluss von planeto-physischen Zuständen und Prozessen zu finden.“
    [1]

    Quelle:
    [1] Dr. Alexey N. Dmitriev, Professor für Geologie und Mineralogie und wissenschaftliches Hauptmitglied; Planetophysical state of the earth and life Veröffentlicht in Russisch, IICA Transactions, Band 4, 1997

    Abgelegt unter Allgemein, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Keine Angst vor dem Dieselverbot

    Erstellt von retep11 am Mittwoch 7. Februar 2018

    Die erste Aktion war die grüne Umweltzone. Die Schilder sind ohne Vorwarnung so aufgestellt, dass ein Wenden oder ein Abbiegen nicht mehr möglich ist. Betroffen waren aber auch viele kleine Unternehmen, die mit ihrem Transporter nicht mehr auf die Baustelle wie zum Beispiel nach Leipzig fahren durften. Es betraf aber auch viele Arbeitnehmer des ländlichen Umfeldes, welche von ihrer kargen Entlohnung ein neues Auto kaufen mussten, da ihr Dorf vom öffentlichen Nahverkehr bis auf den Schulbus ausgeschlossen wurde. Der Arbeitsweg ist und für das Fahrrad oder auch laufen einfach zu weit. Mein Großvater erzählte vor 40 Jahren, dass er zu seiner Jugend tägliche einen Arbeitsweg etwa 15 km zurücklegte. Es ist also durchaus möglich diese Strecken zu laufen, ohne eine Schädigung für die Gesundheit zu bekommen. Man hätte wenigsten am Stadtrand vor dem Umweltschild einen Parkplatz anlegen können, dann ist der Fußweg nicht so weit.
    Um die von der EU vorgegebenen Grenzen für die NO2-Belastung einhalten zu können, dürfte in den großen Städten auch in Deutschland künftig schrittweise die Einführung eines Fahrverbotes für Dieselfahrzeuge erfolgen. Es geht aber auch um die Feinstaubbelastung zu senken. Ist dies wirkungsvoll durchgesetzt, dann werden langsam auch die übrigen Benzinfahrzeuge von den öffentlichen Straßen verschwinden.
    Ab 1. September 2018 müssen verkaufte neue Autos nach den neuen Abgasmessverfahren WLTP und RDE zertifiziert sein. Mit diesem Gesetz werden schärfere Abgasgrenzwerte sowohl für den Dieselantrieb aber auch für den Benzinmotoren in Kraft treten. Mehr dazu in dem Artikel unter tichyseinblick.de.

    Aber keine Sorge.

    In den nachfolgenden Beispielen sehen Sie, wie in anderen Ländern gegenwärtig die Transportaufgaben im Nahverkehr sehr sinnvoll und ökologisch gelöst werden.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Sie werden lächeln, so wie ich es zu erst auch getan hatte. Diese Pferdewagen in der Ukraine sind sehr praktisch und auch wirtschaftlich. Natürlich für den Nahverkehr. Wir hätten den Sand und die Betonsteine für unsere neue Terrasse in Transkarpatien selbst vom Baustoffhändler mit unserem Pkw-Anhänger mit 1000 kg Zuladung abholen können. Wir hätten mit dem Hänger mindestens viermal fahren müssen. So waren es zwei Fuhren mit dem Pferdewagen. Mit dem Pferdewagen wird alles gefahren, ob Sperrmüll, Sand, oder Gipskartonplatten. Eigentlich wird alles transportiert, was sperrig, groß und schwer ist.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Wer nun kein eigenes Pferd hat, ein Eselkarren tut es notfalls auch. Es kann damit eigentlich auch alles transportiert werden, nur etwas weniger. Nur auf das Gleichgewicht der Ladung bei diesem Einachser muss geachtet werden und der Esel ist etwas kleiner. (Eselkarren auf Djerba (Tunesien).
    Eselkarren auf Djerba

    Diese Pferdewagen (Aufnahme in Weimar) sind ebenso ganz im Sinn der Ökologie und könnten künftig im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden.

    Pferdewagen in Deutschland

    Pferdewagen in Deutschland

    Bei geringem Umbau lassen sich diese auch für leichte Transportaufgaben für die Belieferung der Supermärkte einsetzen. Für schwere Lasten werden Schlitten verwendet, so war es zum Beispiel in Leipzig, damit das Pflaster in der Stadt von den Rädern der großen Pferdewagen nicht kaputt geht.

    An der Stadtgrenze wird umgeladen und die Stadt bleibt von schädlichen Abgasen verschont. Gegenüber den E-Fahrzeugen brauchen die Pferdchen keine Ladestation an jeder Ecke und nur etwas Hafer. Strom an den Ladenstationen gibt es nur bei Sonnenschein oder wenn der Wind weht. Unter einer ungünstigen Wettersituation könnte das E-Mobil ein paar Tage bewegungslos neben der Ladestation stehen. Die Pferdchen können jeden Tag ihren Wagen ziehen. Also viel zuverlässiger als die künftigen Transporttechnologien.

    2825

    Abgelegt unter Allgemein, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Heizungsmarkt 20017

    Erstellt von retep11 am Samstag 18. November 2017

    Der Heizungsbestand wird energieeffizienter, bleibt aber fossil

    Trotz der politischen Ziele zum klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050, setzen Immobilieneigentümer bei der Heizungserneuerung auch 2017 weiterhin auf fossile Brennstoffe wie Öl und Gas. Durch das hohe Durchschnittsalter der zu ersetzenden Heizungsanlagen wird der Bestand der Heizungsanlagen in Deutschland durch den Heizungstausch signifikant effizienter.

    Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung des bundesweiten Heizungsbauers Kesselheld. Die Grundlage bildet eine deutschlandweite Befragung von über 20.000 potenziellen Heizungskäufern.

    Im bundesweiten Durchschnitt sind Heizungen veraltet

    Das Durchschnittsalter der Heizungsanlagen der Befragten liegt bei 24 Jahren. Kessel in diesem Alter entsprechen nicht den aktuellen Standards. Ein in die Jahre gekommener Ölkessel verbraucht laut Aussage des Instituts für Wärme und Öltechnik bis zu 30 Prozent mehr Energie gegenüber einer modernen Ölbrennwertheizung.

    Kauf der Heizung ist meist dringlich: 50 Prozent planen die Umsetzung innerhalb der nächsten 3 Monate

    Obwohl der Kauf einer neuen Heizung auch immer eine gut durchdachte Investmententscheidung ist, treffen mehr als 50 Prozent der befragten Heizungskunden diese in weniger als 3 Monaten. Meist ist der Grund für einen Heizungskauf eine nicht mehr zuverlässig funktionierende Heizungsanlage. Lediglich 16 Prozent planen ihre Heizungsmodernisierung mittelfristig in einem Zeitraum von mehr als einem halben Jahr.

    86 Prozent setzen trotz neuer Heizung weiterhin auf fossile Brennstoffe

    67 Prozent geben an bei der neuen Heizung mit Gas heizen zu wollen. 19 Prozent setzen auf eine ölbetriebene Heizungsanlage.

    Für den Einsatz von erneuerbaren Energien besteht auch im Jahr 2017 immer noch Ausbaupotenzial in deutschen Heizungskellern. So entscheiden sich laut Kesselheld Report lediglich etwas über 10 Prozent für eine Heizung auf Basis von erneuerbaren Energien. Etwas höher fällt hingegen mit 21 Prozent das Interesse an einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterstützung aus.

    36 Prozent der Befragten setzen neben Heizungserneuerung auch auf Dämmung von Dach, Fenstern und Wänden

    Mit einer ausreichenden Wärmedämmung lassen sich Heizkosten sparen. Die beliebteste Sanierungsmaßnahme unter den 20.000 befragten Nutzern ist mit 80 Prozent die Isolierverglasung. 36 Prozent der Befragten setzen bereits heute sowohl auf eine Isolierverglasung als auch eine Wand- und Dachdämmung.

    Den vollständigen Report als Download gibt es unter: www.kesselheld.de/blog/heizungsmarktreport-2017/

    Allein auf den Wärmemarkt entfallen in Deutschland 50 Prozent des Energieverbrauchs. Gerade hier lassen sich mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien und effizienten Heizungsanlagen laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent erzielen. Hinzu kommen weitere Ersparnisse durch Verbesserungen der Wärmedämmung. Die Ergebnisse des Heizungsmarktreports zeigen, dass für den Ausbau dieser Maßnahmen weiterhin viel Potenzial besteht.

    Kesselheld ist Ihr deutschlandweiter Heizungsbauer. Dabei vereint das Unternehmen die Qualität und lokale Nähe des Handwerks mit den Vorzügen des Internets, um so den Kosten- und Zeitaufwand für Heizungskunden zu reduzieren. Die Installation der Heizungsanlagen erfolgt ausschließlich durch ausgebildete, festangestellte Heizungsinstallateure. Kesselheld hat deutschlandweit mehr als 150 Mitarbeiter.

    Mehr zu Kesselheld unter: www.kesselheld.de

    Pressekontakt
    Kesselheld GmbH
    Kerstin Bruns, Erkrather Straße 206E, 40233 Düsseldorf
    presse@kesselheld.de, 0211 93671720

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Die Immobilienblase platzt

    Erstellt von retep11 am Sonntag 29. Oktober 2017

    Das Video von Herrn Maurice Iarusso (siehe unten) zeigt in seinem interessanten Video eine Reihe von Trends der letzten Jahrzehnte und die Vermögensverteilung in Deutschland, Faktoren, welche auf eine Immobilienblase hindeuten.

    Ich sehe die Lage auf dem Immobilienmarkt sehr kritisch und möchte noch ausgewählte Faktoren hinzufügen. Es gibt eine Vielzahl von Zahlen und mögliche Zeiträume, die ich an dieser Stelle nicht übernehmen möchte, da zu viele nicht einkalkulierbare Faktoren vorhanden sind. Zum Beispiel hat die Größenordnung des künftigen Zuzugs und der Abwanderung einen sehr großen Einfluss auf alle volkswirtschaftliche Prozesse. Mögliche Reformen könnten den Eintritt des Rentenalters anheben und den Staatsapparat schlanker gestalten, sodass der Anteil des Bevölkerungsteils im Wertschöpfungsprozess vergrößert werden könnte.

    Aufgrund der gegenwärtigen demografischen Entwicklung wird sich der Anteil der Bevölkerung, welche sich im aktiven Berufsleben befinden, in den nächsten Jahren erheblich verringern.

    Andere Länder, wie z. B. Kanada bieten bessere berufliche Chancen als Deutschland. Der Anteil der Berufstätigen im Alter bis 45 Jahre im Wertschöpfungsprozess, welche auswandern möchten, ist nicht zu unterschätzen. Es wird eine Zahl von etwa 80.000 pro Jahr genannt, die nicht wieder zurückkommen.

    Heute spielt für die Qualität einer Volkswirtschaft der Anteil an hoch qualifiziertem Humankapital eine entscheidende Rolle. Dieser Anteil sinkt aus den beiden o .g. Gründen. Dies wird auch nicht durch fortschreitende Rationalisierungs- und Automatisierungsprozess vollständig kompensiert werden können.

    Die deutsche Volkswirtschaft beruht auf einen hohen Anteil an Export. Import und Export sollten sich annähern das Gleichgewicht halten. Die Schere geht immer weiter auseinander.

    Deutschland ist führend im Maschinen- und Autobau. Das durch Kraftstoff getriebene Auto wird in nur wenigen Jahren durch das Elektroauto abgelöst. Elektroautos benötigen viel weniger Einzelteile. Dieser Industriebereich einschließlich der Zulieferbereiche wird einem erheblichen Schrumpfungsprozess unterliegen. Auf diesem neuen Technologiefeld sind andere Länder viel weiter.

    Auf dem Gebiet der Informationstechnologie hat Deutschland einen großen Nachholbedarf. Es wird nur ein kleiner Teil des freigesetzten Humankapitals bei der unfangreichen volkswirtschaftlichen Veränderung auffangen können.

    Die Bereitstellung ausreichender und billiger Energie ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Mit der verfehlten Energiepolitik ist Deutschland künftig nicht mehr wettbewerbsfähig.

    Weitere Faktoren sind die hohen Kosten durch die Sozialpolitik, die Klimapolitik und die EU-Finanzpolitik.

    Trotz, dass Deutschland heute noch eine große Volkswirtschaft hat, wird diese in absehbarer Zeit einen nicht zu unterschätzenden Schrumpfungsprozess unterliegen. Die Folge sind erhebliche Einschnitte im Sozialwesen, das zur Verfügung stehende Nettoeinkommen aber auch die Rentenhöhen sinken. Der finanzielle Anteil des Haushaltes für das Wohnen wird weiterhin ansteigen. Dies hat Auswirkungen auf das Angebot und die Nachfrage. (Auch wenn sich der größte Teil des Vermögens bei einem kleinen Anteil der Bevölkerung befindet, so wird sich der Anteil der von dieser Bevölkerungsgruppe selbst genutzten Immobilien kaum verändern.)

    Die Baukosten für Immobilien in Abhängigkeit von der Ausführung (Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus) liegt zwischen 1500 bis 2000 Euro/qm. Die Preise darüber sind Spekulation, welche durch Angebot und Nachfrage verschuldet werden. Die gegenwärtige Finanzpolitik führt zum Vermögensverlust, was zum Ausweichen (Nachfrage) auf Sachanlagen, wie z. B. die Immobilien, führt. Diese Preise entziehen sich einer sinnvollen nachhaltigen wirtschaftlichen Verwertung.

    Einfamilienhäuser sind jeher Luxus. Jeder sollte selbst entscheiden, wie viel Luxus er möchte.
    Mehrfamilienhäuser und andere Immobilienobjekte müssen eine Rendite bringen. Wer solche Objekte auch mit dem gegenwärtigen geringen Zinssatz mit großen Anteil fremdfinanziert, muss sich im klaren sein, dass nach dem platzen dieser Immobilienblase der Wert der Immobilie unter dem Anteil der Kredithöhe liegen kann. Bei einer zeitnahen Veräußerung besitzt man nicht mehr die Immobilie, muss aber noch einen Kredit tilgen. Noch kritischer ist es, wenn man die Immobilie, welche hohe Verluste (Leerstand) einfährt, nicht verkaufen kann. In diesem Fall hat man eine noch höhere finanzielle Belastung. Die steuerliche Gegenrechnung von Verlust und Gewinn aus unterschiedlichen Einnahmequellenkann sich ändern.

    250d

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Wirtschaftspolitik | Keine Kommentare »

    Der Kaminofen nicht nur für den Winter

    Erstellt von retep11 am Dienstag 12. September 2017

    Der Sommer ist vorbei und langsam beginnt der Herbst mit den kühleren Regentagen. Ab und zu muss bereits etwas geheizt werden, da die Raumtemperatur nicht mehr hoch ist.

    In Leipzig hatten wir schöne Kaminöfen. Ein Stück Holz und es wurde gleich angenehm warm im Zimmer. Im Erdgeschoss war der Raum etwas kleiner und daher hatten wir einen Kaminofen mit einer Specksteinverkleidung und einem relativ kleinen Fenster aufgestellt. Durch die kleinere Glasscheibe kommt nicht so viel Wärmestrahlung in den Raum und er wurde nicht überhitzt. Bei unserem größeren Zimmer hatte der Kaminofen ein großes Fenster. Bereits nach wenigen Minuten stieg durch die Wärmestrahlung die Raumtemperatur an. Das war gerade während der kühleren Jahreszeit sehr angenehm.

    Auf was sollten Sie bei der Auswahl eines Kaminofens achten

    Bei der Auswahl eines geeigneten Kaminofens sollten Sie nicht nur auf die Leistung des Kaminofens achten. Ein zu großer Ofen verbraucht mehr Brennmaterial und der Raum wird viel zu warm. Aber auch die Größe des Glasfensters sollte an die Raumgröße angepasst sein. Bei kleinen Räumen kann die Raumtemperatur viel zu hoch ansteigen, wenn das Glasfenster des Kamins zu groß ist. Als nächstes sollte auf die Wärmespeicherung geachtet werden. Die Verkleidung aus Speckstein braucht einige Zeit, bis diese warm ist, speichert jedoch längere Zeit die Wärme. Wenn Sie nur für eine kurze Zeit Wärme benötigen, so ist eine Verkleidung aus Speckstein nicht erforderlich.
    Wir hatten in Leipzig die Kaminöfen mit Holz und Brikett befeuert. Die Briketts hatten den Vorteil, dass lange Zeit noch Glut im Ofen vorhanden war. Wir hatten die Nachtspeicheröfen noch für die Grundversorgung an Wärme genutzt und dann die erforderliche Zimmertemperatur mit den Kaminöfen ausgeglichen. Damals vor 20 Jahren war der enorme Preisanstieg für elektrische Energie in Deutschland nicht absehbar. Nun das ist Geschichte.

    Jetzt wohnen wir in den wunderschönen Waldkarpaten. Hier gibt es sehr viel Buchenholz und alle Haushalte heizen mit Holz. Es stimmt ein manches Mal etwas traurig, welche Berge an schönem Holz einfach verbrannt wird. Hier gibt es so gut wie keine modernen Kaminöfen mit hohem Wirkungsgrad. Das Holz wird laufend in die Öfen gesteckt. Ich musste auch erst einmal den Nachbarn zeigen, dass man mit viel weniger Holz heizen kann, wenn die Glut des Holzes genutzt wird. Das Holz muss verbrennen und genau zu diesem Augenblick, wo noch die Glut vorhanden ist, wird die Ofentür verschlossen. Abhängig von der Glutmenge wird zu einem späteren Zeitpunkt wieder Holz aufgelegt. Das ist natürlich zeitlich aufwendig.

    Küchenofen in Transkarpatien
    Unser Küchenofen sieht sehr schön aus und ist bestimmt zum Backen und warmes Wasser machen, aber eben sehr unwirtschaftlich

    Ein moderner Kaminofen übernimmt die automatische Regelung der Luftzufuhr und nutzt die Verbrennungswärme effektiv und es geht viel weniger Wärme über die Schornsteine ungenutzt an die Außenwelt.

    Warum ein Kaminofen?

    In Deutschland gibt es noch eine Vielzahl älterer Öfen. Diese dürfen je Baujahr nur noch bis zu einer bestimmten Zeit benutzt werden. Auskunft hierfür gibt Ihr Schornsteinfeger bei der Überprüfung der Feuerstätte. Sollten Sie den Kaminofen ständig nutzen, so empfehle ich einen Ofen auszuwählen, welcher auch mit Brikettkohlen beheizbar ist. Die heutigen Briketts halten relativ lange Glut und am Morgen braucht man nur wieder etwas Holz auflegen und sofort heizt der Kaminofen wieder. Das verkürzt den Aufwand für das Feuermachen erheblich.

    Ein Kaminofen ist aber auch eine sinnvolle Ergänzung zu einer zentralen Heizungsanlage.
    Der Ofen für die zentrale Heizung ist mit seiner Leistung für die kalte Jahreszeit ausgelegt. Bei der Übergangszeit im Frühjahr oder im Herbst aber auch an kühlen Sommertragen arbeitet diese moderne Heizung weit unterhalb seines optimalen Wirkungsgrades. Es wird nur viel Gas oder Öl verbraucht. Hierzu kann ich mir vorstellen, dass es einige Zeit benötigt, bis das erwärmte Wasser bis in die Heizkörper der Wohnräume gelangt. Das ist jedoch abhängig von der Größe des Wärmepuffers und der Leitungsführung.
    Im ungünstigen Fall wird es dann im Zimmer warm, wenn die Wärme nicht mehr benötigt wird. Dagegen liefert der Kaminofen sofort ab Heizbeginn eine angenehme Strahlungswärme.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Hat die 40%-Barriere „rotierende“ Massen Bestand

    Erstellt von retep11 am Sonntag 21. Mai 2017

    Gelegentlich habe ich als eines der KO-Kriterien für Strom-Kompetenz (eines Energiewenders) das Verständnis um das Granersche Patent – DE 000000698307 A von 1930 benannt- Dr. Graner hat ein Verfahren zur Erregerstromsteuerung im Wechsel-/Drehstrom-Generator entwickelt, das seitdem und auf absehbare Zeit die Vorraussetzung für die Stabilität unseres Stromnetzes ist. Für diese Funktion sind die rotierenden Massen der großen synchronen Generatoren/Turbinen in den Kraftwerken essentielle Vorraussetzung. Der Wegfall bzw. die Ausserbetriebnahme (unter Last) dieser stabilisierenden Elemente führt bei unserer Drehstrom-Netzstruktur früher oder später zwangsläufig zum Blackout. Dieser Sachverhalt widerspricht dem 80%-EE-Ansatz der deutschen Energiewende und hat uns damit glauben gemacht, dass die Energiewende nicht funktionieren kann. Das Wissen um diesen Sachverhalt war zumindest allem Anschein nach bei den Stromverantwortlichen verloren gegangen, so dass man diese Fragestellung als Nagelprobe verwenden konnte/kann.

    Heute gilt die Faustformel, dass 40% der im Netz anstehenden Leistung aus dem Verfahren resultieren muß, also nicht von Wind und Sonne bedient werden kann, wobei das keine fixe Größe ist, sondern es steigt einfach mit absinkendem Anteil des Stroms aus den „rotierenden Massen“ das Blackout-Risiko. Würden z.B. angenommene 38.000 MW (30.4.2017) kontinuierlich benötigt, d.h. es knipst niemand in ganz Deutschland eine Lampe an oder aus, es schaltet sich kein Kühlschrank an oder aus und erst recht wird kein Elektromotor (Blindstrom) an- oder ausgeschaltet, es fällt keine Komponente in dem gesamten Deutschen Netz aus, keine Abschirmung reduziert die Sonneneinstrahlung, und kein Panel erhitzt sich in der Sonnen und liefert dadurch mehr oder weniger Strom, könnte dieser Anteil auch Null statt 40% sein. Am 30.4. hatten wir so einen Tag, wo der Anteil weit unter 40% lag – die maximale Einspeisung aus Wind und Voltaik aber bei 44.000 MW. Wie geht das? Nun, wir haben einfach Glück gehabt, dass keine leistungsstärkere Komponente ausgefallen ist oder unerwartet im Laufe des Tages eine stärkere Abschirmung aufgezogen ist, die die Voltasik-Einspeisung drastisch absinken lies. (der 30.4. war ein Sonntag ohne nennenswerte Produktion) und die Polen und Holländer ihre Querregler noch nicht in Betrieb haben um die unerwünschte Stromeinwanderung nach Polen und Holland zu unterbinden

    Aber darauf wollen wir uns nicht verlassen!. Batteriespeicher a la Wismar und Leipzig sind ein begrenztes Hilfsmittel – darüber wurde bereits berichtet.
    Die nächste große Maßnahme ist „Consumer Power Quality Management“. Ich habe den Begriff einfach definiert, den Begriff Power Quality Management erweiternd. Dabei habe ich Consumer sehr weit definiert. Auch das bisher nicht existierende PQM auf Verteilnetzebene sehe ich als Bestandteil des CPQM – wenn die Regelzonenbetreiber mangels „rotierender Massen“ PQM auf ihrer Ebene nicht mehr sicherstellen können, müssen im ersten Schritt die Verteilnetzbetreiber eingreifen.
    Im zweiten Schritt werden dann die größeren Verbraucher selbst was unternehmen müssen. Wir als kleine Endverbraucher sitzen schlicht im Dunkeln, frieren und essen kalte Konserven. Was bedeutet das nun konkret?

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.info
    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2017/05

    17f5

    Abgelegt unter Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Sascha Klupp eröffnet Immobilien-Chancen in Berlin

    Erstellt von retep11 am Freitag 14. April 2017

    Berlin ist die Boom-Town Deutschlands. Wohn- wie auch Gewerbeimmobilien erleben in den letzten Jahren einen stetigen Aufschwung, wie der renommierte Immobilienprofi Sascha Klupp darlegt. So ist alleine die Bevölkerungszahl Berlins in den letzten Jahren um 135.000 gestiegen, jährlich werden weitere 20.000 Wohnungen benötigt. Eine Chance zum Investieren, denn der Boom reißt nicht ab. Entscheidend dabei ist aber die Lage, rät Immobilienprofi Sascha Klupp.

    Berlin: Der Boom hält weiter an

    Für Immobilienprofi Sascha Klupp ist klar: Der Boom in Berlin ist noch lange nicht zu Ende. Das eröffnet ungeahnte Immobilien-Chancen in der Hauptstadt. Denn im Gegensatz zu schrumpfenden Regionen etwa an der Grenze zu Tschechien, wächst Berlin kontinuierlich. Familien ziehen ebenso zu wie Geschäftsleute oder Studenten. Berlin hat etwa heute weltweit den Ruf einer Stadt mit einem der größten Kreativpotentiale weltweit. Exklusive Wohnungen sind daher ebenso nachgefragt wie Büroflächen für Unternehmen, aber auch Mietwohnungen im Grünen. Für all diese Objekte hat Sascha Klupp eine übereinstimmende Prognose: Der Boom hält an, die Preise steigen.

    Entscheidend ist die Lage

    Natürlich ist auch das Angebot in Berlin sehr groß. Zuziehende Unternehmen etwa haben die Wahl zwischen zahlreichen unterschiedlichen Standorten. Nicht jeder wird aber geeignet sein. Denn, so Immobilienexperte Sascha Klupp: „Die Lage kann auch entscheidend für den Unternehmenserfolg sein.“ So würde er Kreativunternehmen, aber auch Consultingfirmen eher zu einem Standort in Berlin-Mitte oder Charlottenburg raten. Exportorientierte Betriebe sollten sich hingegen eher rund um den Flughafen Tegel ansiedeln oder in einem Bereich mit rascher Anbindung zum zukünftigen neuen Airport BER. Die Lage ist dabei aber nicht nur entscheidend für den Unternehmenserfolg, sondern bei Investoren auch für die Werthaltigkeit der Immobilie. Denn nicht jedes Objekt in jeder Lage garantiert trotz Boom auch in den nächsten Jahren langfristig einen gesicherten Wertzuwachs.

    Tolle Lebensqualität

    Entscheidend für die Attraktivität der deutschen Hauptstadt ist laut Immobilienexperten Sascha Klupp auch das umfangreiche, Kultur, Freizeit- und Unterhaltungsangebot Berlins. Aber auch die kulturelle Offenheit der Stadt, die mit einer großen Akzeptanz für unterschiedlichste Lebensformen, aber auch viele unterschiedliche Kulturen punkten kann. Dazu kommt natürlich die ausgezeichnet ausgebaute Infrastruktur und auch die vielen Bildungsangebote, die Berlin so attraktiv für Zuwanderer nicht nur aus Deutschland, sondern auch für die Ansiedlung ausländischer Unternehmen machen.

    Sascha Klupp findet und entwickelt Traumimmobilien

    Für den Immobilienexperten Sascha Klupp ist es ein Herzensanliegen, die Entwicklung der deutschen Hauptstadt weiter im Immobiliensektor zu begleiten. Da er zahlreiche exklusive Immobilien im Angebot hat, die normalerweise nicht zu finden sind, kann er schnell das passende Objekt für Sie vorschlagen. Er berät Sie aber auch gerne, wenn Sie ein spannendes Objekt ab 500 m2 zum Kauf anbieten möchten. Sein Steckenpferd sind dabei exklusive Dachgeschoßwohnungen – entweder mit Blick über die Dächer Berlins oder freier Aussicht ins Grüne. Bei der Sanierung und Instandsetzung legt er bei allen Objekten besonderen Wert darauf, dass die historischen Werte und das lokale Stadtbild erhalten bleiben. Auch Ökologie und Energieeffizienz sind bei seinen Objekten vorrangig. Lassen Sie sich also beraten – denn bei Sascha Klupp steht der Kunde stets an erster Stelle.

    Sascha Klupp
    Sascha Klupp

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

     


    Blog Altbausanierung und Energiepolitik | Altbausanierung | Sanierungskosten | Impressum | Design von Andreas Viklund 0