Altbausanierung und Energiepolitik



Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD

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    Hat die 40%-Barriere „rotierende“ Massen Bestand

    Posted by retep11 on Mai 21st, 2017

    Gelegentlich habe ich als eines der KO-Kriterien für Strom-Kompetenz (eines Energiewenders) das Verständnis um das Granersche Patent – DE 000000698307 A von 1930 benannt- Dr. Graner hat ein Verfahren zur Erregerstromsteuerung im Wechsel-/Drehstrom-Generator entwickelt, das seitdem und auf absehbare Zeit die Vorraussetzung für die Stabilität unseres Stromnetzes ist. Für diese Funktion sind die rotierenden Massen der großen synchronen Generatoren/Turbinen in den Kraftwerken essentielle Vorraussetzung. Der Wegfall bzw. die Ausserbetriebnahme (unter Last) dieser stabilisierenden Elemente führt bei unserer Drehstrom-Netzstruktur früher oder später zwangsläufig zum Blackout. Dieser Sachverhalt widerspricht dem 80%-EE-Ansatz der deutschen Energiewende und hat uns damit glauben gemacht, dass die Energiewende nicht funktionieren kann. Das Wissen um diesen Sachverhalt war zumindest allem Anschein nach bei den Stromverantwortlichen verloren gegangen, so dass man diese Fragestellung als Nagelprobe verwenden konnte/kann.

    Heute gilt die Faustformel, dass 40% der im Netz anstehenden Leistung aus dem Verfahren resultieren muß, also nicht von Wind und Sonne bedient werden kann, wobei das keine fixe Größe ist, sondern es steigt einfach mit absinkendem Anteil des Stroms aus den „rotierenden Massen“ das Blackout-Risiko. Würden z.B. angenommene 38.000 MW (30.4.2017) kontinuierlich benötigt, d.h. es knipst niemand in ganz Deutschland eine Lampe an oder aus, es schaltet sich kein Kühlschrank an oder aus und erst recht wird kein Elektromotor (Blindstrom) an- oder ausgeschaltet, es fällt keine Komponente in dem gesamten Deutschen Netz aus, keine Abschirmung reduziert die Sonneneinstrahlung, und kein Panel erhitzt sich in der Sonnen und liefert dadurch mehr oder weniger Strom, könnte dieser Anteil auch Null statt 40% sein. Am 30.4. hatten wir so einen Tag, wo der Anteil weit unter 40% lag – die maximale Einspeisung aus Wind und Voltaik aber bei 44.000 MW. Wie geht das? Nun, wir haben einfach Glück gehabt, dass keine leistungsstärkere Komponente ausgefallen ist oder unerwartet im Laufe des Tages eine stärkere Abschirmung aufgezogen ist, die die Voltasik-Einspeisung drastisch absinken lies. (der 30.4. war ein Sonntag ohne nennenswerte Produktion) und die Polen und Holländer ihre Querregler noch nicht in Betrieb haben um die unerwünschte Stromeinwanderung nach Polen und Holland zu unterbinden

    Aber darauf wollen wir uns nicht verlassen!. Batteriespeicher a la Wismar und Leipzig sind ein begrenztes Hilfsmittel – darüber wurde bereits berichtet.
    Die nächste große Maßnahme ist „Consumer Power Quality Management“. Ich habe den Begriff einfach definiert, den Begriff Power Quality Management erweiternd. Dabei habe ich Consumer sehr weit definiert. Auch das bisher nicht existierende PQM auf Verteilnetzebene sehe ich als Bestandteil des CPQM – wenn die Regelzonenbetreiber mangels „rotierender Massen“ PQM auf ihrer Ebene nicht mehr sicherstellen können, müssen im ersten Schritt die Verteilnetzbetreiber eingreifen.
    Im zweiten Schritt werden dann die größeren Verbraucher selbst was unternehmen müssen. Wir als kleine Endverbraucher sitzen schlicht im Dunkeln, frieren und essen kalte Konserven. Was bedeutet das nun konkret?

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.info
    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2017/05

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    Sascha Klupp eröffnet Immobilien-Chancen in Berlin

    Posted by retep11 on April 14th, 2017

    Berlin ist die Boom-Town Deutschlands. Wohn- wie auch Gewerbeimmobilien erleben in den letzten Jahren einen stetigen Aufschwung, wie der renommierte Immobilienprofi Sascha Klupp darlegt. So ist alleine die Bevölkerungszahl Berlins in den letzten Jahren um 135.000 gestiegen, jährlich werden weitere 20.000 Wohnungen benötigt. Eine Chance zum Investieren, denn der Boom reißt nicht ab. Entscheidend dabei ist aber die Lage, rät Immobilienprofi Sascha Klupp.

    Berlin: Der Boom hält weiter an

    Für Immobilienprofi Sascha Klupp ist klar: Der Boom in Berlin ist noch lange nicht zu Ende. Das eröffnet ungeahnte Immobilien-Chancen in der Hauptstadt. Denn im Gegensatz zu schrumpfenden Regionen etwa an der Grenze zu Tschechien, wächst Berlin kontinuierlich. Familien ziehen ebenso zu wie Geschäftsleute oder Studenten. Berlin hat etwa heute weltweit den Ruf einer Stadt mit einem der größten Kreativpotentiale weltweit. Exklusive Wohnungen sind daher ebenso nachgefragt wie Büroflächen für Unternehmen, aber auch Mietwohnungen im Grünen. Für all diese Objekte hat Sascha Klupp eine übereinstimmende Prognose: Der Boom hält an, die Preise steigen.

    Entscheidend ist die Lage

    Natürlich ist auch das Angebot in Berlin sehr groß. Zuziehende Unternehmen etwa haben die Wahl zwischen zahlreichen unterschiedlichen Standorten. Nicht jeder wird aber geeignet sein. Denn, so Immobilienexperte Sascha Klupp: „Die Lage kann auch entscheidend für den Unternehmenserfolg sein.“ So würde er Kreativunternehmen, aber auch Consultingfirmen eher zu einem Standort in Berlin-Mitte oder Charlottenburg raten. Exportorientierte Betriebe sollten sich hingegen eher rund um den Flughafen Tegel ansiedeln oder in einem Bereich mit rascher Anbindung zum zukünftigen neuen Airport BER. Die Lage ist dabei aber nicht nur entscheidend für den Unternehmenserfolg, sondern bei Investoren auch für die Werthaltigkeit der Immobilie. Denn nicht jedes Objekt in jeder Lage garantiert trotz Boom auch in den nächsten Jahren langfristig einen gesicherten Wertzuwachs.

    Tolle Lebensqualität

    Entscheidend für die Attraktivität der deutschen Hauptstadt ist laut Immobilienexperten Sascha Klupp auch das umfangreiche, Kultur, Freizeit- und Unterhaltungsangebot Berlins. Aber auch die kulturelle Offenheit der Stadt, die mit einer großen Akzeptanz für unterschiedlichste Lebensformen, aber auch viele unterschiedliche Kulturen punkten kann. Dazu kommt natürlich die ausgezeichnet ausgebaute Infrastruktur und auch die vielen Bildungsangebote, die Berlin so attraktiv für Zuwanderer nicht nur aus Deutschland, sondern auch für die Ansiedlung ausländischer Unternehmen machen.

    Sascha Klupp findet und entwickelt Traumimmobilien

    Für den Immobilienexperten Sascha Klupp ist es ein Herzensanliegen, die Entwicklung der deutschen Hauptstadt weiter im Immobiliensektor zu begleiten. Da er zahlreiche exklusive Immobilien im Angebot hat, die normalerweise nicht zu finden sind, kann er schnell das passende Objekt für Sie vorschlagen. Er berät Sie aber auch gerne, wenn Sie ein spannendes Objekt ab 500 m2 zum Kauf anbieten möchten. Sein Steckenpferd sind dabei exklusive Dachgeschoßwohnungen – entweder mit Blick über die Dächer Berlins oder freier Aussicht ins Grüne. Bei der Sanierung und Instandsetzung legt er bei allen Objekten besonderen Wert darauf, dass die historischen Werte und das lokale Stadtbild erhalten bleiben. Auch Ökologie und Energieeffizienz sind bei seinen Objekten vorrangig. Lassen Sie sich also beraten – denn bei Sascha Klupp steht der Kunde stets an erster Stelle.

    Sascha Klupp
    Sascha Klupp

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    Energieberatung und Energie sparen

    Posted by retep11 on September 29th, 2016

    Historisch war eine professionelle Energieberatung nicht erforderlich. Der wichtigste Energieträger war die menschliche Arbeitskraft und als Brennstoff wurde Holz verwendet. Die Gebäude wurden aus den örtlich vorhandenen Baustoffen errichtet. In den waldreichen Gegenden aus Holz, in den übrigen Landesgebieten aus Steinen oder Lehm. Je nach Vermögen der örtlichen Bevölkerung erfolgte eine preiswerte oder gehobene Ausführung der Gebäude. Als Kind kenne ich es noch, das Leben fand vorwiegend in der Küche statt. Hier stand der Beistellherd. Es wurde das Wasser erwärmt, das Essen gekocht und das Zimmer beheizt. Die „gute Stube“ wurde nur am Sonnabendnachmittag und Sonntag benutzt, wenn Besuch kam. Die Energie war preiswert, aber im Verhältnis zum heutigen Einkommen teuer. Man ging damals mit dem Brennstoff und mit der elektrischen Energie sparsam um. Eine Energieberatung, wie sie heute auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften (ENEV und EEG) erforderlich ist, gab es nicht. Die Sparsamkeit mit den Energieträgern wurde durch den jeweiligen Lebensstil und des Vermögens bestimmt.

    Bei der heutigen Energieberatung versteht man vorwiegend die effektive Nutzung der Wärmeenergie bei der Beheizung der Wohngebäude, Bürogebäude, Krankenhäuser, Schulen usw. In der Industrie ist der effektive Einsatz der Energieträger, wie Kohle, Gas, Öl und Strom seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Maßnahme zur Prozessoptimierung. Es geht hierbei, die Herstellungskosten der Produkte gering zu halten. Das betrifft vor allem die energieintensiven Industriebereiche, wie Metallurgie und Chemie. Der starke Energiepreisanstieg in den letzten Jahrzehnten, vor allem nach der politischen Maßnahme zur Umstellung der bisherigen konventionellen Energieerzeugung zur regenerativen Energie, sind die Herstellungskosten in den energieintensiven Industriebereichen stark angestiegen, sodass diese im Weltvergleich nicht mehr konkurrenzfähig sind. Die Folge ist eine langsame Abwanderung der produzierenden Industrie in das Ausland (siehe Folgen der Energiewende). Wirtschaftlich eine katastrophale Entwicklung, da der Anteil der Wertschöpfung sich immer weiter verringert.

    In Deutschland wurde der Energiepass für jede Wohnung und jedes Haus eingeführt. Lediglich die denkmalgeschützten Häuser benötigen kein Nachweis. Für die Erstellung eines Ausweises ist ein Energieberater zuständig, wie z. B. die Firma Klode Energie-Impuls. Natürlich hat der Energieberater viele weitere Aufgaben, wie z. B. im Gebäude effektiv Energie eingespart werden kann.
    Eine Dämmung zum ungedämmten Dachboden ist preiswerter und effektiver als eine nachträgliche Fassadendämmung auf einem 36er oder dickerem Ziegelmauerwerk. Bei dem Einbau neuer Fenster ist darauf zu achten, dass der U-Wert der Fenster größer ist als bei der Außenwand. Das ist erforderlich, damit sich zu erst an der Glasscheibe das Kondenswasser niederschlägt und nicht an der Wandoberfläche. Das Kondenswasser sieht man und weiß, jetzt muss gelüftet werden.

    Möchte man sein Haus sanieren, so sind Kriterien der energetischen Ertüchtigung zu erfüllen. Hierzu stehen verschiedene Förderprogramme zur Auswahl. Vor der Fördermittelbeantragung im Rahmen der neuen Auflagen aus EEWärmeG, EnEV oder EnEG ist ein Energieberater einzubeziehen. Ein qualifizierter Berater gibt genau dort Empfehlungen für Maßnahmen zur Energieeinsparung, welche sinnvoll sind und eine gute wirtschaftlich versprechen.

    Sind die Energiepreise in Deutschland unabhängig von der verbrauchten Menge, so regulieren andere Länder das Energiesparen über die Verbrauchsmenge. So liegen zum Beispiel in der Ukraine bis zum Oktober 2016 die Stromkosten bis 100 kWh/Monat bei 0,57 Gr., von 101 bis 600 kWh/Monat bei 0,99 Gr. und über 600 bei 1,55 Gr. Für die normale Bevölkerung eine enorme Belastung. Die Bewohner müssen sich wirklich etwas einfallen lassen, wie sie Energie sparen, um nicht in die nächste Kategorie zu kommen. Es gibt hier auch keine Heizkostenzuschuss oder eine andere Unterstützung für die Heizung.

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    Was kostet ein Badezimmer?

    Posted by retep11 on August 11th, 2016

    Viele Bauherren sehnen sich nach einem Wohnbad – groß, modern gestaltet und mit Wohlfühlflair. Ein Rückzugsort, ein Raum, in dem sich jeder gerne aufhält und in dem man sich morgens auf den Tag vorbereitet und nach der Arbeit vielleicht bei einem Schaumbad entspannt. Dass das seinen Preis hat, ist wohl jedem Bauherrn klar. Doch welche Kosten kommen bei den Sanitärprodukten auf die Bauherren genau zu?

    Für die erholsamen Momente, die Badewanne

    Die Badewanne ist nicht wegzudenken aus beliebten Wellnessbädern, dabei zeigt sie sich in verschiedenen Facetten: Die schlichte Einbauwanne steht bündig an der Wand und schmiegt sich durch ihre verfliesten Flächen ideal in das Badezimmer-Design ein. Erhältlich ist die Standard-Wanne bereits ab 100 Euro. Wer etwas mehr Luxus wünscht, entscheidet sich für eine Eckbadewanne. Diese gibt es ab 200 Euro zum Beispiel auf www.calmwaters.de und ist ein wahres Raumspar-Wunder. Durch ihre clevere Form steht sie in einer Ecke des Raumes und nutzt den sonst wahrscheinlich ungebrauchten Platz gekonnt aus. Einen Hauch von Glamour erhalten Bauherren durch freistehende Badewannen. Mit einem Preis ab 500 Euro kostet die Wanne deutlich mehr – ist dafür aber auch der definitive Hingucker im Badezimmer.

    Die Badewanne wird ergänzt durch passende Armaturen. Günstige Varianten finden Interessierte bereits ab 20 Euro. Bauherren, die etwa fünfzig Euro investieren, erhalten sowohl bessere Qualität als auch ein ansprechenderes Design. Dazu muss man mindestens zwölf Euro, besser jedoch 25 Euro, für den Brauseschlauch und die Handbrause addieren. Der Ablauf rundet die Badewanne ab: Eine gute Ab- und Überlaufgarnitur finden Bauherren für rund 50 Euro.

    Praktischer Waschtisch oder elegante Waschschale?

    Auch beim Waschtisch kann man aus einer breiten Modellvielfalt wählen: Ein klassischer, wandhängender Waschtisch oder ein eingebautes Modell? Ein Aufsatzwaschtisch, das im Zusammenspiel mit einer rustikalen Konsolenplatte einen herrlichen Kontrast ergibt, oder ein freistehendes Waschbecken? Das sind Fragen, die nicht nur das Design beeinflussen, sondern auch das Portemonnaie. Einen einfachen Einzelwaschtisch erhalten Bauherren bereits ab 30 Euro. Für 50 Euro gibt es Aufsatzwaschbecken in ansprechenden Designs und ab 100 Euro können Interessierte zwischen hochwertigen Materialien wie Mineralguss wählen.

    Passend zum Waschtisch wählt man einen Wasserhahn: Kostengünstige Varianten erstehen Bauherren ab 18 Euro, interessantere Armaturen gibt es schon für 30 Euro. Bei vielen Modellen ist bereits die Ablaufgarnitur enthalten, sodass nur noch die Zu- und Ablauftechnik wie Eckventile und Siphon für rund 20 Euro erworben werden müssen.

    Preise der Toilette

    Ein Bad ohne WC – unvorstellbar! Bauherren finden die allseits bekannte Keramik schon ab 40 Euro, Markenprodukte und anspruchsvollere Modelle erstehen sie ab 100 Euro. Vor allem bei teureren Varianten ist der WC-Sitz bereits inklusive, falls dies nicht der Fall ist, sollten alle Interessierten rund 30 bis 50 Euro für einen guten WC-Sitz einplanen. Zusätzlich muss man Kosten für einen Spülkasten addieren: In seiner Standard-Ausführung gibt es den Aufputzspülkasten bereits für 20 Euro – Unterputz-Modelle sind deutlich kostenintensiver. Für die Montage fallen weitere Kosten an: Anschlussrohr ab zehn Euro, Anschlussstutzen für rund sechs Euro sowie den Anschluss für den Spülkasten bestehend aus Schlauch, Eckventil und Wandrosette für etwa zehn Euro.

    Für das Duschvergnügen

    Eine Investition, die ihr Geld wert ist, ist die großzügige Dusche. Auf einer Fläche von 100 cm in der Breite sowie 100 cm in der Länge erleben Bauherren mit der Luxusvariante große Badmomente; zu haben ist diese Duschwanne für stolze 200 Euro. Kleiner und bescheidener zeigen sich Duschtassen mit den Standardmaßen von 80 mal 80 cm für freundliche 60 Euro. Dazu benötigt man Hand- und Kopfbrausen: Wer mag, wählt das Set und erhält ein optimal aufeinander abgestimmtes Duschinterieur für ca. 100 Euro. Die Handbrause solo gibt es schon für 15 Euro, eine Stange dazu für 20 Euro sowie ein Schlauch für zehn Euro. Abgerundet wird das Duschensemble durch die richtige Mischbatterie: Zweckmäßige Varianten finden Bauherren schon für kleines Geld ab 15 Euro, wer das Doppelte investiert, erhält bessere Modelle in Sachen Design und Können. Und damit alles wie gewünscht abläuft, fehlt nur noch ein passender Duschablauf: Variationen sind vergleichbar mit
    Badewannen-Abläufen und liegen preislich bei rund 50 Euro.

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    Marktwirtschaftlich betriebene Stromversorgung – geht das?

    Posted by retep11 on Juni 20th, 2016

    Quelle: NAEB-Strom-Newsletter 2016/06
    Autor: Heinrich Duepmann

    Planwirtschaft gilt allgemein seit dem Scheitern der kommunistischen Volkswirtschaften als eine schlechte Wirtschaftsform (siehe auch aktuelles Beispiel Venezuela). Und so wird auch bei der Preismisere in der Deutschen Stromversorgung, deren Ursache in der Energiewende liegt, der Übergang weg vom EEG (als Planwirtschaftliches Verfahren verstanden) hin zu einer marktwirtschaftlich orientierten Stromversorgung von vielen unserer Freunde als Problemlösung angesehen.

    Ausgangspunkt dieser Überlegung ist, dass dadurch die Energiewende-forcierten Erzeugungsmethoden Wind, Voltaik und Biogas ins Abseits manövriert werden, weil niemand diesen zu teuren, ungeeigneten und unzuverlässigen Strom, der nicht bedarfsgerecht produziert wird, kaufen würde.

    Geht das? Kann man die Stromversorgung Deutschlands in den vier Regelzonen in irgendeiner Form so marktwirtschaftlich gestalten, dass der Hype der Energiewende, d.h. das Forcieren von Voltaik- Wind- und Biogasstrom aufhört?
    Tatsächlich Stromversorgung ist immer planwirtschaftlich gewesen, seitdem es Verbundnetze gibt. Dass Strom-Mengen an der Börse zur Produktion ausgeschrieben werden, ist noch kein Beweis dafür, dass Stromversorgung marktwirtschaftlich funktionieren kann. Die nächsten 10 Jahre werden vielleicht in der ENTSO-E (Europäischer Regelzonen-Verbund) den Beweis liefern.

    Zur Historie: Bis ca. 1990 hat die Stromversorgung gut – wenn auch teuer – funktioniert, weil die Regelzonen-Betreiber, die auch gleichzeitig Kraftwerksbetreiber waren, einen Versorgungsauftrag hatten. Sie mussten die Netzverfügbarkeit sicherstellen. Wenn das Netz nicht verfügbar war, konnten sie auch Ihre Ware Strom-kWh nicht verkaufen, ganz abgesehen davon, dass sie natürlich ihren Auftrag nicht erfüllten. Entscheidendes Element für die Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit waren:

    • Produktion in relativer Nähe zum Verbraucher
    • ein ausreichend dimensioniertes Netz
    • hinreichend verfügbarer Regelstrom (*) in der Regelzone
    • Regelwerk für Lastabwurf (in extremen Last-Situationen)

    All diese Funktionen lagen praktisch in der Hand des Regelzonen-Betreibers (früher mal RWE, E.ON, Vattenfall und ENBW). Dreh- und Angelpunkt war dabei der Regelstrom, der ausschließlich von den Betreibern selbst erzeugt wurde und zu hohen Preisen in die Gesamt-Kosten einfloss. All das war für die Blackout-Vermeidung zwingend erforderlich.

    Dann begann in die EU in den neunziger Jahren die „Liberalisierung“ des Strommarktes einzuführen, die zunächst auch sehr gute Preisdämpfungseffekte brachte – siehe in unserem Diagramm die Deutschen Kostenentwicklung von 1990 – 2000 – rote Kurve.

    Es wurden sogenannte Strombörsen installiert, die Absatz und Bezug von Strom für verschiedene Zwecke und für verschiedene Handelsebenen besogen sollte. Weiterhin erfolgte in dieser Phase die Regelstromversorgung aus eigenen Kraftwerken der Regelzonenbetreiber zu praktisch selbst definierten Preisen. In dieser Zeit entstanden aber quasi schmarotzende Einheiten wie Trianel, EWE und einige andere, die den von ihnen selbst erzeugten Strom in Ihren Verteilnetzen unterhalb des Regelzonen-Netzes eigenständig verkauften.

    Mit Einführung des Stromverkaufs (auf der Basis von kWh-Mengen) und der damit verbundenen Trennung von Regelzonen-Betreibern (es entstanden in einem vielstufigen Übernahme- und Zusammenschluß-Prozess die neuen Firmen Amprion, TenneT, 50Hertz und TransnetBW als rechtlich selbständige Unternehmen ohne Strom-Produktionsressourcen) von den produzierenden Kraftwerken mußte die Enthaftung der Stromproduzenten für eben diese Blackout-Vermeidung erfolgen. Diese Funktion liegt jetzt ausschließlich bei den neuen Regelzonenbetreibern. Diese dürfen keine Kraftwerke mehr betreiben und müssen den Blackout-Vermeidungs-Leistungsbedarf (an der Strom-Börse) zukaufen. In welchen an der Strombörse gehandelten Kontrakten die Geschäfte ablaufen, zeigt folgendes aus Wikipedia übernommene Diagramm (die Begriffe sind weitgehend selbsterklärend, die Tageslastganglinie stellt den erwarteten Stromverbrauch einer Regelzone dar):

    Tatsächlich können die Regelzonenbetreiber die Funktion Blackout-Vermeidung nur wahrnehmen, solange sowieso genügend (in MW, in der Grafik das untere unbeschriftete gelbe Rechteck) dafür geeignete Kraftwerke vorhanden, am Netz und in Betrieb sind und im richtigen Leistungsbereich arbeiten. Geeignet sind Kraftwerke die sich schnell an schwankende Bedarfe anpassen, die also Ihre tatsächliche momentane Leistung an Bedarfsschwankungen anpassen können. Tatsächlich sind dafür nur die in der folgenden Tabelle aufgeführten Kraftwerke geeignet. Exotische prinzipiell auch geeignet Kraftwerke wie Müllverbrenner u.ä. werden hier nicht berücksichtigt. Laufwasserkraftwerke (bei Talsperren) sind wie Pumpspeicher-Kraftwerke einzuordnen. Nun hängt Anpassungsgeschwindigkeit vom momentanen Leistungsstand ab. Wenn ein Kohlekraft aus und kalt ist, braucht es 8 Stunden, bis es Strom mit mehr als 20% der Nennleistung abgibt. Die folgende Tabelle zeigt hier die Grenzbereiche an:

    Zum Verständnis ein Beispiel: ein Kernkraft mit 1.500 MW Leistung fährt mit 55%. Dann kann es seine Leistung in 4,5 Minuten von 825 MW auf 1.500 MW (= Nennleistung) steigern. Natürlich ist das ein theoretischer Fall. Warum sollte das Kernkraftwerk nur mit 55% Leistung fahren. Die Kosten sind die gleichen bei 55% und bei 100% Leistung. Man verschenkt also bares Geld, selbst wenn man für den Strom nur eine Cent-Bruchteil bekommt.

    Aber immerhin, steigt der Bedarf in der Regelzone um diese Differenz (675 MW), oder schläft der Wind ein und angenommene 200 Windkraftanlagen a 3.125 MW-Leistung mit voller Leistung bleiben nun stehen, kann das Kernkraftwerk binnen 5 Minuten helfen. Sind keine Kraftwerke in dieser Hilfestellungsposition und bekommt man nicht über die Regelzonen-Koppelstellen genügend Strom herbeigeschafft, kommt es zum Blackout.

    Für eine zuverlässig Blackout-Vermeidung ist es also wichtig, dass jederzeit die richtige Menge (Wirk-) Leistung aus diesen geeigneten Kraftwerken in einer Regelzone aktuell da ist. Wenn ein Kernkraftwerk bereits mit 99% Leistung fährt, steht nur noch 1% (15 MW) Reserve zur Verfügung. Das sind gerade mal 5 wegen einschlafendem Wind gerade zu kompensierende Windkraftanlagen.
    Jetzt kommt die Strombörse ins Spiel. Angenommen, das Kernkraftwerk will am Regelstrom-Geschäft mit einer Leistung von 600MW (Regelstrom wird nach Leistung und nicht nach Arbeit entgolten) partizipieren, muss es zunächst mal für ein 24h oder 48h-Zeitfenster sein Angebot an der Börse von 100% auf angenommen 60% reduzieren. Es muss also seinen Angebotspreis für die restlichen 900 MW so definieren, dass es auch tatsächlich an der Börse den Zuschlag erhält (damit es bei den 55% Leistung bleibt um als Regelkraftwerk agieren zu können). Bei einem angenommenen realisierten Handelspreis von 3 Ct./kWh bedeutet das zunächst mal einen Verzicht auf 432.000 EUR als Tageserlös, der dann über den Erlös aus dem Regelstrom-Angebot kompensiert werden muß. Würde das Kraftwerk keinen Zuschlag an der Börse für die 900 MW zu 3 Ct./kWh bekommen, könnte es auch seine Funktion als Regelstromlieferant nicht erfüllen. Es würde also jetzt zu einem sogenannten Redispatch (wird hier nicht weiter behandelt) kommen. Und das Kraftwerk hat zunächst mal einen hohen Einnahmeverlust, da es sich ja selbst aus dem Geschäft gebracht hat.

    Je mehr Energiewendestrom, der ja schon über das EEG bezahlt ist und damit zu Null an der Börse gehandelt werden könnte, vorhanden ist, desto größer ist das Risiko, dass der Preis im Beispiel von 3 Cent nicht erreicht wird.

    Heute funktioniert die Blackout-Vermeidung nur deshalb, weil noch genügend Blackout-verhinderungsfähige Kraftwerke betrieben werden. Das mag sich bald ändern, mehr und mehr Kraftwerke werden als sogenannte Dreckschleudern (1) oder wegen KK-Ausstieg(2) oder wegen Unwirtschaftlichkeit(3) still gelegt. Die Politik hat kein geeignetes technisches und volkswirtschaftliches Instrument, diese Entwicklung zu stoppen bzw. die heutige Technik durch eine andere zu ersetzen bzw. den Betrieb von „Blackout-Vermeidungs-Kraftwerken“ zu triggern. Es werden also in wenigen Jahren nicht mehr ausreichend derartige Kraftwerke verfügbar sein. Alle Versuche, mit Speichern so was nachzubauen bewegen sich in der Dimension des Teelöffels beim Weltmeerausschöpfen.

    Schlimmer ist allerdings noch der andere Fall, dass zwar Kraftwerke noch genügend vorhanden sind, aber wegen des Überangebotes von Energiewendestrom nicht im Leistungsbereich gemäß obiger Tabelle laufen und damit nicht rechtzeitig eingreifen können. Hier sei allerdings erwähnt, dass dieses Problem leicht lösbar wäre durch Abschaltung der Energiewendestrom-Anlagen. Damit wäre dieser sogenannte Überschußstrom (siehe auch AfD-Artikel) eliminiert und regelfähige Kraftwerke würden im geeigneten Bereich laufen. Wir lassen deshalb diesen Punkt im folgenden aussen vor.

    Selbst wenn man die Stilllegungsbeschlüsse gemäß (1) und (2) zurücknehmen würde, wäre der Erosionsprozess wegen (3) nicht aufzuhalten sein. Sogar wenn man das EEG zurücknehmen würde und damit die Energiewendestromerzeugung beenden, würde kein kaufmännisch handelndes Unternehmen Kraftwerke für die Erzeugung von Regelstrom mehr neu errichten:

    Niemand würde nach den Wirren, Irrtümern und Fehlentscheidungen der letzten 15 Jahre in Deutschland in der Stromwirtschaft und unter dem Regelschirm der EU-Strombörse noch zu derartigen Investitionen, die über 40 Jahre abgeschrieben werden müssen, zu bewegen sein. Mannheim (Kohle) und vielleicht noch Datteln 4 (Kohle) werden wohl die letzten Regelstrom-geeigneten neuen Kraftwerke in Deutschland sein. Insbesondere der Druck der Mehrheit der Energiewende-gläubigen Bürger würde das Investitionsrisiko unvertretbar hoch machen.

    Ich kann mir kein funktionsfähiges Incentive-System für Investitionen für die Regelstrom-Versorgung vorstellen (unter dem Prinzip der Ausschreibung des Regelstromes an der Strombörse). Damit ist Marktwirtschaft im Stromgeschäft nicht möglich und so läuft auch die Argumentation gegen Planwirtschaft bei der Stromerzeugung ins Leere. Einen Ausweg sehe ich derzeit nicht – vermutlich geht es allen verantwortungsbewussten und sachkundigen Politikern ebenso. Die Manager der Stromunternehmen haben richtigerweise die Ergebnisse und Bilanzen der nächsten Geschäftsjahre im Sinn, denn sie sind nur noch kaufmännisch ihren Aktionären verpflichtet (Enthaftung vom Netzbetriebsrisiko).

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    Heizungsmodernisierung

    Posted by retep11 on März 28th, 2016

    Jede Heizung unterliegt einer technischen und moralischen Alterung. Zu unterscheiden ist auch die Art der Übertragung der Wärme an die Raumluft. Früher wurden vorwiegend Strahlungsheizungen in den Wohngebäuden eingebaut. Dazu zählen die Kachelöfen, die kleinen gusseisernen Öfen (Kanonenofen), die Kamine und weitere Heizungen. Der technische Stand hat sich weiter entwickelt, bezogen auf eine niedrigere Verschmutzung des Rauchgases im Schornstein und die Verbesserung der Wirkungsgrade. Aus den offenen Kaminen sind heute geschlossene Kamine mit höherem Wirkungsgrad entstanden. Moderne Kaminöfen haben die älteren transportablen Öfen abgelöst. Sie haben einen hohen Wirkungsgrad.

    Bei einem Model, welches wir selbst besitzen, muss jedes Mal, wenn wir Holz oder Kohlen auflegen, gelüftet werden. Beim Öffnen der großen Glastür wird ein Teil des Rauchgases mit in den Raum gesaugt, da die Tür genauso hoch ist, wie die Brennkammer. Bei den älteren Dauerbrandöfen konnte dies auch passieren, aber eben nur viel weniger und wenn die Temperatur der Außenluft nicht so hoch war. Diese älteren Öfen durften bzw. dürfen in Abhängigkeit ihres Baujahrs nicht mehr bzw. nur noch wenige Jahre betrieben werden. Die Staub- und Schadstoffbelastung soll mit diesen gesetzlichen Vorschriften verringert werden.

    In diesem Fall muss man sich rechtzeitig um eine
    Heizungsmoderisierung kümmern, um ein passende Heizung zu finden. In diesem Fall ist aber auch grundsätzlich darüber nachzudenken, ob nicht eine andere Heizung günstiger für das Wohngebäude ist. Das betrifft aber auch die Gas- oder Öl-Heizungen, wenn diese technisch veraltet sind. Der nachträgliche Austausch alter undichter Fenster durch Isolierverglasung oder eine Dämmung der Decke zum unbeheizten Dachgeschoss verringern die erforderliche Menge an Heizenergie. Eventuell ist dann ein kleiner Brennofen sinnvoll. Ein zu großer Ofen wird sonst in seiner Leistung nicht ausgelastet, was sich auch auf einen niedrigeren Wirkungsgrad auswirkt. Bei der Heizungsmodernisierung sollte auch die technische Möglichkeit einer Kombination mit einer Warmwassererwärmung geprüft werden. Auch hier sollte vorher eine Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Gerade bei den Heizungen, wo das Wasser als Wärmeträger dient, lassen sich Fußbodenheizungen oder Wandstrahlungsheizungen einbauen. Die Strahlungsheizung verschafft ein angenehmes Raumklima. Dabei kann die Lufttemperaturen etwas geringer als bei den Konvektionsheizungen sein. Fast alle modernen Heizungen mit ihren Heizkörpern an der Wand sind Konvektionsheizungen.
    Auch die bereits oben genannten Kaminöfen können als wasserführende Öfen mit einem Wärmespeicher ausgeführt werden. Sie geben nicht nur Strahlungswärme über das große Glasfenster ab, sondern erwärmen gleichzeitig Wasser, welches Heizkörper oder einen Fußboden (Fußbodenheizung) erwärmt. Hier ist auf einen ausreichend großen Wärmespeicher zu achten. Diese moderne Heizung hat den Vorteil, dass diese auch nach dem Verbrennen des Holzes oder der Kohle noch Wärme an den Raum durch die Heizkörper abgibt. So können aber auch größere verwinkelte Räume oder andere Räume beheizt werden.

    Neben der Heizung optimieren ist vor der Investition in eine neue Heizung, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzuführen. In die Berechnung sollten die Anschaffungs- und Installationskosten, die Preise des Energieträgers, die Wartungs- und Revisionskosten einbezogen werden.

    Schema einer modernen Heizung

    Bisher standen alle Energieträger fast immer zur Verfügung. Allerdings kann es Probleme geben, wenn genau dieser Energieträger eine Zeit nicht zur Verfügung steht oder die Energiepreise sehr stark ansteigen. Dann ist er recht sinnvoll, wenn für die Heizung des Wohnhauses noch eine „Notheizung“ unabhängig von der Stromversorgung zur Verfügung steht. Das ist zum Beispiel ein Kamin bzw. Kaminofen zusätzlich zur zentralen Gas- oder Ölheizung auch vorhanden ist.

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    Erfolglose Bürgerinitiativen gegen Windparks

    Posted by retep11 on Januar 26th, 2016

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.de

    Bürgerinitiativen gegen Windparks bleiben erfolgslos, wenn sie nicht die Wurzel des Übels, die Energiepolitik in Deutschland bekämpfen. Windstrom, wie auch Solarstrom und Biogasstrom (Ökostrom) ist unwirtschaftlich. Die Anlagen können nur mit hohen Subventionen betrieben werden. Subventionen und Privilegien müssen gestrichen werden. Dann wird kein einziges Windrad mehr gebaut.

    Bald 75.000 Windgeneratoren

    Der Bau von Windparks soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung schnell weiter gehen. Zu den heute in Deutschland bereits vorhandenen 25.000 Windgeneratoren sollen noch weitere 50.000 hinzukommen. Nur wer in der Mitte von Großstädten lebt (wie unsere Bundeskanzlerin), wird nicht von Windrädern in der unmittelbaren Umgebung gestört. Weit mehr als die Hälfte aller Bundesbürger wird jedoch nach dem geplanten Ausbau von Windstromanlagen umgeben sein. Sie machen Lärm, stören durch Schattenschlag der riesigen kreisenden Flügel und durch ständig blinkende Warnlichter für Flugzeuge. Nach neuen Erkenntnissen führt Infraschall (tiefe Schallwellen unterhalb der Hörgrenze) zu nachhaltigen Gesundheitsschäden. Wohngebäude verlieren im Mittel 30 Prozent ihres Wertes. In Einzelfällen werden sie unverkäuflich.

    Naturschutz wird aufgegeben

    Es nutzt wenig, wenn man ein Häuschen am Wald oder an einem Naturschutzpark hat, also an Gebieten, die bisher als schutzwürdig galten. Der Wald ist inzwischen zur Errichtung von 200 Meter hohen Windgeneratoren freigegeben. Grenzen von Naturschutzparks werden reduziert und der Mindestabstand verringert. Die Liste der zu schützenden Vogelarten wurde verkleinert. Mit solchen Methoden wird der Ausbau von Windstromanlagen vorangetrieben. Doch es gibt eine Ausnahme. Auf den Inseln der Nordsee werden keine Windparks erlaubt, weil dies den Kurbetrieb stört. Dabei ist gerade dort der beste Wind, also die größte Ausbeute. Wenn Windgeneratoren tatsächlich die Lösung unserer Energieprobleme sind, müssten die Inseln mit solchen Anlagen voll sein. Die Gäste sollen an den paar Ferientagen von Windanlagen nicht gestört werden. Den Bürgern im Land werden aber solche Störungen ein Leben lang zugemutet. Wo bleibt da die Logik?

    Die Profiteure der „Energiewende“

    Vorangetrieben wird der Ausbau der Ökostromanlagen von den Profiteuren der „Energiewende“ (mit Kosten ohne Ende). Es sind dies neben den Betreibern die Hersteller, Planer und Monteure der Anlagen, die Verpächter der Grundstücke, die auf Einsprüche von Bürgern und Bürgerinitiativen spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, die Banken und die auf Gewerbesteuer spekulierenden Gemeinden. Ihre Lobby hat viele Millionen Euro zur Verfügung. Sie berät nicht nur Abgeordnete, sondern ihre Leute sitzen sogar in den Ministerien und formulieren die Gesetze zum Wohle der Profiteure und zu Lasten des größten Teils der Bevölkerung. Welche Möglichkeiten haben die Betroffenen, sich gegen diese Belastungen und Ausplünderungen zu wehren?
    Einsprüche an die Städte und Gemeinden, die die Bebauungspläne genehmigen müssen, helfen nicht. Zu stark ist die Lobby der Profiteure, die mit allen Mitteln bis hin zu Bestechungen und Bedrohungen den Bau von Ökostromanlagen durchsetzen. Sie werden unterstützt von den Vorgaben der Bundesregierung, ausreichende Flächen für Ökostromanlagen auszuweisen. Die Forderung wird begründet mit der Rettung des Weltklimas durch weniger Kohlenstoffdioxid in der Luft. Viele glauben an diese ideologische Vorstellung, die nicht bewiesen ist. Klimaänderungen hat es auf der Erde immer gegeben, unabhängig von dem Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft und auch unabhängig von den Menschen, denn der Mensch existiert erst seit kurzer geologischer Zeit auf der Erde. Mit der Ideologie von der Klimarettung wurde und wird die Bevölkerung ständig durch die Medien, aber auch durch die Schulen indoktriniert. Viele Mitbürger einschließlich Bürgermeister und Ratsmitglieder glauben dieser Ideologie. Sie sind nur schwer von ihrem Irrtum zu überzeugen. Zusammen mit den Profiteuren bilden sie meistens die Mehrheit. So werden weitere Ökostromanlagen genehmigt.

    Klagen helfen nicht

    Auch Klagen gegen Windparks erreichen nichts. Richter müssen nach Gesetzen richten, auch dann, wenn sie die Gesetze nicht für sinnvoll halten. Darüber hinaus sind auch viele Richter indoktriniert. Ihr Ermessensspielraum geht dann in Richtung der Genehmigung von Windparks. Klagen nutzen also nur den Rechtsanwaltskanzleien, die von den Betroffenen Gebühren kassieren.
    Erfolg gegen die Ökostromanlagen kann es nur geben, wenn die Subventionsgesetze wie das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) ersatzlos gestrichen werden. Damit ist die Energiewende gestorben, weil Ökostrom deutlich teurer ist als konventioneller Strom. Ein Kampf gegen Windparks vor der eigenen Haustür bei gleichzeitiger Zustimmung zur „
    „Energiewende“ (Nimby- Forderung: Not in my backyard) kostet nur Zeit und Geld ohne jeden nachhaltigen Erfolg. Vielleicht erreicht man eine Verlagerung des Windparks hinter das Haus. Die Belästigung und weiter steigende Stromkosten bleiben.

    Alle Bundestagsparteien befürworten die „Energiewende“

    Gesetze werden in den Parlamenten beschlossen. Für die Energiegesetze ist der Bundestag zuständig. Hier gilt es anzusetzen. Wir müssen die Partei wählen, die die Energiegesetze ersatzlos streichen will. Leider gibt es eine solche Bundestagspartei nicht. Alle dort vertretenden Parteien befürworten die Energiewende. Es nutzt wenig, sich an einzelne Bundestagsabgeordnete zu wenden. Im direkten Gespräch hört man immer wieder. Ich stimme Ihnen ja voll zu. Wenn ich das aber öffentlich sage, streicht meine Partei mich von der Kandidatenliste bei der nächsten Wahl. Also stimme ich öffentlich dafür. Wir brauchen im Bundestag eine Partei, die gegen die Energiewende ist, damit wir wieder eine Wahlmöglichkeit haben.

    Wählergruppen sind besser als Bürgerinitiativen

    Bebauungspläne werden in den Gemeinde- und Kreisräten beschlossen. Hier können Bürger direkt Einfluss nehmen, wenn sie sich in die Räte wählen lassen. Ratsmitglieder haben frühzeitig Einblick in die Bauanträge und Bauplanungen. Sie können die Öffentlichkeit informieren, bevor bindende Ratsbeschlüsse gefasst werden. Es ist viel sinnvoller und einfacher, eine Wählergruppe zu bilden, statt eine Bürgerinitiative als Verein zu gründen. Bereits mit der Gründung kann der „Wahlkampf“ mit der Forderung, keine weiteren Windanlagen auf dem Gemeindegebiet zuzulassen, beginnen. Erfahrungsgemäß begleitet die Lokalpresse solche Aktionen. Damit gibt es dann in der Gemeinde auch eine klare Wahlmöglichkeit.
    Die Mitglieder vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V. (www.naeb.de), einer Vereinigung von über hundert Energiefachleuten, sind bereit, bei der Gründung von Wählergruppen zu helfen. Wir können Ratschläge geben und eigene Erfahrungen und Erfolge einbringen. Wir bieten Vorträge auf Versammlungen an zur Unterrichtung der Mitglieder und der Öffentlichkeit über die Kosten und Risiken der Ökostromerzeugung.

    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2016/01

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    Update NAEB-Stromkosten-Hochrechnung 2020

    Posted by retep11 on November 26th, 2015

    Kostensteigerung: Ruhe vor dem Sturm, so kann man die gegenwärtige Situation bezeichnen. Die EEG-Kosten steigen nur noch moderat, daran ändern auch die in diesem Jahr mit voller Wucht brüllenden Herbstwinde nicht – siehe Grafiken unten, und die neuen Kostentreiber stehen noch in den Startlöchern: Trassen, Erdverkabelung, Offshore-Windstrom, Ausschreibung Windstrom, intelligente Trafos, Offshore-Anbindung, Braunkohle-Stilllegungsprämie, steigende KWK-Umlage, Redispatch, Batteriespeicher für Primärreserve, Blindstrom-Ausgleich, CO2-Zertifikate-Verteuerung, Vorhalte-Entgelt. Diese Blöcke werden den praktisch zum Stillstand kommende Voltaik- und Biogas-Ausbau weit überkompensieren, so dass unsere Schätzung 2020 mit rund 45 Cent/kWh unverändert bestehen bleibt.

    Es wird allerdings zunehmend schwierig, diese Kostensteigerung den Verursachern Wind- Voltaik- und Biogas zuzuordnen, da sie in anderen Stromkostenpositionen versteckt werden.

    Wie sehr übrigens die WKA-Betreiber sich in diesem Jahr freuen, mögen Sie an der Einspeisegrafik vom 1.10 bis 19.11. der Regelzonen Amprion, Tennet und 50Hz erkennen. Schätzt man die fehlenden Bereiche mit 20% (Grünstromanteil, ENBW vernachlässigt) ergibt sich auf die 50 Tage 12,8 TWh und das wiederum aufs Jahr hochgerechnet würde eine Windeinspeisung von 94 TWh bedeuten – in 2014 waren es 56 TWh. (kWh – nicht MWh)

    Noch schlimmer wären die Jahresprojektion aus den 13 letzten Tagen, die eine Jahres Einspeisemenge 212 TWh bedeuten würde, über 40% des Deutschen Jahresverbrauches. Es versteht sich, dass es völlig unsinnig wäre, die Kapazität für den vollständigen Abfluß dieser Strommenge egal wohin bereitzustellen.
    Sei es drum, die Windmüller bekommen ihr Geld ja in jedem Fall, ggf. als Entschädigung bei Nichteinspeisung.

    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.

    Quelle: Aktuelle Information zur Energiewende von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2015–11

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    Die Raumkonzeption und Ausstattung von Bildungseinrichtungen

    Posted by retep11 on September 18th, 2015

    Heute muss man sich das ganze Leben weiterbilden, um die aktuellen Tagesanforderungen gerecht zu werden. Die berufliche Bildung fängt nicht erst mit der Berufsausbildung an. Die ersten Grundlagen werden bereits in der Kita vermittelt. Hier werden die Kinder bereits auf die künftigen Anforderungen vorbereitet. Es bilden sich die individuellen Neigungen heraus. Das Lernen darf nicht abschrecken, sondern muss Freude machen. Je besser dies gelingt, um so bessere Erfolge werden erzielt. Einen großen Einfluss auf das Lernen hat die räumliche Umgebung. Dazu zählen die Raumgestaltung und die Ausstattung. Dazu gehören die Farbgestaltung, die passende Ausstattung, viel Tageslicht, frische Luft und ein angenehmes Raumklima. Je nach Altersgruppe aber auch die Zielrichtung der Bildungsträger werden an die Ausstattung unterschiedliche Anforderungen gestellt. Werden in einer Kita kindgerechte Möbel benötigt, so sind auch in einer Schule je nach Altersklasse unterschiedlich große Stühle mit passenden Tischen erforderlich. In der Erwachsenenweiter- bzw. ausbildung werden ganz bestimmte Anforderungen an die Ausstattung mit Möbel gestellt. Unter ass.de finden Sie einen professionellen Einrichter, welcher sich auf die Erstellung von Raumkonzepte für Schulen und Bildungseinrichtungen spezialisiert hat.

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    Bei der Ausstattung sind verschiedene gesetzliche Vorschriften und Verordnungen zu erfüllen. So müssen bestimmte Abstandflächen eingehalten und die entsprechenden Fluchtwege im Brandfall gegeben sein. Das bedeutet, es dürfen nicht über all Sitzmöbel und andere Einrichtungsgegenstände aufgestellt werden. Ebenso gibt die Größe des Raumes bzw. des Saales die Anzahl möglicher Sitzplätze vor. Dies ist auch abhängig von der Tragfähigkeit der Decken und dem Raumvolumen. Es muss eine ausreichende Frischluftversorgung vorhanden sein. Ist eine Veränderung der Raumnutzung vorgesehen, so darf nicht nur an neue Möbel gedacht werden, sondern die vorhandene bautechnische Ausstattung und gegebenen falls auch die Konstruktion muss in die Überarbeitung der Raumkonzeption einbezogen werden.

    Haben die Schulungs- bzw. Veranstaltungsräume eine spezielle Funktion, wie z. B. Klassenzimmer oder kleine Säle für Kammermusik, so können diese korrekt für die jeweilige Nutzung ausgestattet werden. Steht bei einem Klassenzimmer die korrekte Beleuchtung mit im Vordergrund, so werden bei dem zweiten Beispiel hohe akustische Anforderungen gestellt. Die Bestuhlung muss besonders hohe Ansprüche erfüllen. Sie muss bequem sein und beeinflusst die Raumakustik. Dagegen müssen die Sitzmöbel in einer Schule andere Anforderungen erfüllen. Da auf den Stühlen lange gesessen wird, muss auf die Ergonomie besonderen Wert gelegt werden. Ebenso müssen diese einfach und robust sein.

    Anders sieht es bei den multifunktionalen Räumen aus, wie bei den Tagungshotels oder Kongresszentren. Hier müssen die Raumgestaltung als auch die Möbel und andere Einrichtungsgegenstände den jeweiligen Veranstaltungen (Fachtagung, Semina usw.) gerecht werden. Die Erarbeitung eines optimalen Raumkonzepts ist hier sehr anspruchsvoll.

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    Windkraft-Anlagen im Kreis Gütersloh

    Posted by retep11 on Juli 21st, 2015

    Die permanente Indoktrination zeigt Wirkung – Beispiel mein Heimatkreis Gütersloh

    Von Heinrich Duepmann

    Der Kreis Gütersloh hat ca. 350.000 Einwohner, knapp 1.000 qkm Fläche, 13 Kommunen, geschätzt ca. 30 Windkraft-Anlagen gleichmäßig verteilt über den gesamten Kreis. Als besonders ökofanatisch haben sich in den letzten 10 Jahren die Kommunen Rietberg (CDU-Bürgermeister avancierte über sein Energiewende-Bekenntnis zum MdL) und Harsewinkel (FWG-Bürgermeisterin Amsbeck ist in Energiewende-Wettbewerben stark engagiert.) hervorgetan. Bisher hielt sich allerdings der Windkraft-Ausbau stark in Grenzen. So hat z.B. der Nachbarkreis Paderborn fast die 20-fache WKA-Besatzung bei nur unwesentlich anderer Topologie.
    Die Gütersloher Bürgermeisterin hielt sich bisher bedeckt, insbesondere vermutlich weil sie im privaten Umfeld bestens über den Unfug der Energiewende aufgeklärt wurde. Das Engagement auch der anderen Kommunen, d.h. der Räte, der Verwaltung und auch der Bürgermeister war bis 2010 sehr verhalten.

    Allerdings lastete schon seit ca. 10 Jahren ein permanenter Indoktrinationsdruck auf den Kommunen des Kreises seitens der beiden Kommunen, die sich auch schon sehr früh Klimamanager zulegten, der zunächst willfährig von der Zeitung Neue-Westfälische und dann in Folge auch vom Westfalenblatt und von der Glocke ausgeübt wurde. Schon seit Jahren liesst man in jeder dieser 3 regionalen Blätter mindestens 3 Artikel täglich im Mittel wie die folgenden Beispiele, was u.a. der Auslöser für ein großes Engagement der Kommunen der Kommunen auslöste und nun zu einem Installations-Durchbruch führt – aber dazu später. Zunächst einige aktuelle Beispiele betreffend die Kommunen Gütersloh und Rietberg:
    Nun kann sich auch die Bürgermeisterin dem Trend nicht mehr entziehen und radelt allen Klimarettern (pardon ..schützern) voran. Noch närrischer in den Aussagen ist allerdings die Kommune Rietberg – Pacemaker in Sachen Klimarettung im Kreis Gütersloh (alles rot markiert in den Texten von mir). Dort ist man allerdings auch schon Dank Andre Kuper wesentlich besser aufgestellt, aus den CO2-Zertifikate-Mitteln größere Beträge abzugreifen – 500.000 EUR sollen es diesmal sein.

    Es versteht sich, dass hier der Kämmerer und die Subventionen heischenden Ratsmitglieder alle mit „ja“ plädieren und auch der unbedarfte Bürger dafür ist. Er versteht ja 1. Den Unsinn nicht und 2. ist ihm nicht klar, dass er das ganze ja über EEG und CO2-Zertifikate bezahlt.
    Wenden wir uns nun der ökofanatischen Bürgermeisterin von Harsewinkel zu. Bisher hatte man sich dort sehr stark an Voltaik ausgerichtet und der Klimamanager Gödde war stets rührig und so hat man bereits mehrere Energiewende-Awards gewonnen. Nach der EEG-Satz-Reduktion läuft bei Voltaik kaum noch was und nachdem nun der Regierungspräsident sehr viele windhöffige Gebiete aufzeigt, hat das Planungsbüro Kortemeier aus Herford auf Grund dieses Planes einen Vorschlag für im Flächennutzungsplan auszuweisende Vorrangzonen entworfen, der bis zu 100 Anlagen ermöglicht, d.h. Paderborner Verhältnisse schafft.

    In der Tat wäre damit die Kommune mit ihren drei Ortsteilen Harsewinkel, Marienfeld und Greffen regelrecht umzingelt von WKA und vermutlich eine der am stärksten betroffenen Kommunen nach Lichtenau in NRW, wenn man das alles so im Rat beschliesst. Wie sich die Bürger dazu stellen, lesen sie bitte im nächsten Punkt. Es ist davon auszugehen, dass man den FNP mit den üblichen Abstrichen durchzieht und in der Tat würde das den Kreis Gütersloh in der Umsetzung der Energiewende weit nach vorn bringen.
    Nun sind die anderen Kommunen ebenfalls sehr rührig. Rheda-Wiedenbrück hat soeben den Bau von sechs weiteren Anlagen beschlossen. Rietberg will Vorrangzonen für eine größere Anlagenanzahl ausweisen. In fast allen anderen Kommunen sind FNP-Änderungen mit der Ausweisung von Vorrangflächen in Vorbereitung.

    Nun fragen Sie, was Ihnen diese Information gibt? Gütersloh ist ein Kreis von 400 in Deutschland und vielleicht nicht repräsentativ? Sicher ist dieser Fall nicht repräsentativ für Bayern und Sachsen, wo es eine 10H-Regelung gibt. Für alle anderen Länder wird die Situation sich allerdings ähnlich darstellen wie für Gütersloh, d.h. Deutschland wird jetzt – bis auf Bayern und Sachsen – geflutet von einer Ausweisung von Vorrangflächen mit nachfolgendem Bau!

    Wieso kommt das jetzt? Ganz einfach benötigen die Planungsprozesse Laufzeit, nachdem die Ländererlasse erfolgten. Limitiert wird dann der Bauboom nur durch die von der Bundesregierung vorgegebenen Jahres-Bau-Quote von 2.500 MW pro Jahr. Da stellt man sich selbstverständlich die Frage, wie lange dieses Limit noch gilt. Was hindert die Politik daran, diese Quote z.B. auf 4.000 MW anzuheben, die effektive Installationszahl 2014.

    Autor:
    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.
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    Quelle: NAEB-Strom-Newsletter 2015/07

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