Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Archive for Dezember, 2009

    Klima(gipfel) im Wandel

    Posted by retep11 on 20th Dezember 2009

    LESERBRIEF in Leipzigervolkszeitung vom 19. Dezember 2009
    „Bekanntlich stehen/standen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen Milliardensummen auf der Tagesordnung, die dafür eingesetzt werden sollen, die Temperatur auf der Erde um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen. Ganz abgesehen von den nach wie vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen dafür, dass diese Unsummen überhaupt eine Veränderung des Klimas bewirken können, so sollten sich die Klima-Politiker, die über dieses Geld entscheiden (über das ohnehin keines der hoch verschuldeten Industrieländer verfügt), ihre klimapolitischen Ziele doch wenigsten so genau definieren, dass sie irgendwann konkret abgerechnet werden können. Es fällt nämlich allmählich auf, dass zwar immer vom Zwei-Grad-Ziel palavert wird, aber keiner sagt exakt, wie hoch – in Grad Celsius – die Basistemperatur ist, von der aus die Temperatur um zwei Grad steigen oder nicht steigen darf.“
    Dietmar Ufer, 04103 Leipzig

    Inhalt des eingereichten Artikels:

    Bekanntlich stehen/standen beim „Weltklimagipfel“ in Kopenhagen Milliarden-summen auf der Tagesordnung, die dafür eingesetzt werden sollen, die Temperatur auf der Erde um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen. Ganz abgesehen von den nach wie vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen dafür, dass diese Unsummen überhaupt eine, wenn auch minimale, Veränderung des Klimas bewirken können, so sollten sich die Klima-Politiker, die über dieses Geld entscheiden (über das ohnehin keines der hoch verschuldeten Industrieländer verfügt), ihre „klima-politischen“ Ziele doch wenigsten so genau definieren, dass sie irgendwann konkret abgerechnet werden können.

    Es fällt nämlich allmählich auf, dass zwar immer vom „Zwei-Grad-Ziel“ palavert wird (zuweilen werden auch 1,5 Grad gefordert), aber keiner sagt exakt, wie hoch – in Grad Celsius – die Basistemperatur ist, von der aus die Temperatur um zwei Grad steigen oder nicht steigen darf. Es wird ab und zu vom „vorindustriellen Niveau“ als Berechnungs-Basis gesprochen. Wie hoch aber war die Temperatur in vor-industrieller Zeit, und zwar auf Zehntelgrade genau? Und wann war das? War das Mitte des 19. Jahrhunderts? Vorindustrielle Zeiten gab es aber auch zweihundert Jahre früher oder im Mittelalter oder zur Römerzeit … Und immer gab es andere Temperaturen!

    Es gehört nun allerdings auch zu den politisch motivierten Lügen, wonach in den letzten tausend Jahren die Temperatur immer konstant gewesen sei und erst seit der Industrialisierung angestiegen wäre. Das wurde „wissenschaftlich“ mit der so-genannten Hockeystick-Kurve, auf die sich auch der Weltklimarat stützte, „bewiesen“. Inzwischen ist sie als Fälschung entlarvt. Keiner der Klima-Politiker, auch nicht unsere physikalisch gebildete Klima-Kanzlerin, hat das bisher offen zugegeben! Schon lange vor Erfindung der „Klimakatastrophe“ war bekannt, dass es in vergangenen Jahrhunderten deutlich wärmere und deutlich kältere Perioden, verglichen mit der Jetztzeit, gab. Und nie war in diesen Zeiten Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas die Ursache für Temperaturänderungen! Aber keiner der Klimapäpste hat uns bisher gesagt, über welche „vorindustrielle Zeit“ mit welchen Temperaturen von Tausenden „Experten“ in Kopenhagen verhandelt wurde!

    Offen ist zudem, ob eine „vorindustrielle Temperatur“ in Mitteleuropa oder in Nord-amerika, in Sibirien, Südamerika oder in Afrika gemeint ist. Diese Frage ist insofern bedeutsam, weil die gängigen Klimamodelle durchaus keine gleichmäßige Temperaturerhöhung in allen Regionen prophezeien: In den Polarregionen soll sie beispielsweise schneller steigen als in den Tropen. – Gelten unter diesem Umständen dann die zwei Grad für die gesamte Erde?

    Allein die hier aufgeworfenen Fragen zeigen deutlich, mit wie wenig wissenschaft-licher Substanz über angebliche „Schicksalsfragen“ für die gesamte Menschheit ver-handelt wurde und wird. Es geht hier eindeutig nur um die Neuverteilung von Wohlstand und Kapital, um den Versuch, nationale und globale Widersprüche mit untauglichen Mitteln und höchst fragwürdigen Zielstellungen zu lösen. Fest steht: Mit Wissenschaft hat diese Klimadebatte nichts, absolut nichts, zu tun!

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    Neoliberale Wirtschaftspolitik heute

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Der amerikanische Nobelpreisträger J. STIGLITZ unterstrich im Jahr 2008: “Wir haben bereits in der Weltwirtschaftskrise gelernt, dass der Markt allein es nicht richtet. Aber das ist 80 Jahre her. Und irgendwann ist das Bewusstsein dafür verloren gegangen.”

    Voller Optimismus schrieb der Wirtschaftsjournalist U. SCHÄFER 2008 im Vorwort zu seinem Buch “Der Crash des Kapitalismus. Warum die entfesselte Marktwirtschaft scheiterte”:
    “Die Wirtschaft, wie wir sie kennen, ist im Herbst 2008 untergegangen. Die Welt wird künftig eine andere sein. Es wird etwas Neues entstehen. Eine andere Marktwirtschaft. Eine sozialere Marktwirtschaft. Das jedenfalls ist zu hoffen.”

    Es wird bei dieser Hoffnung bleiben müssen! Es sei denn die Wirtschaftspolitik streift ihr neoliberales Kleid tatsächlich ab.
    Die so genannte entfesselte Marktwirtschaft hat sich systematisch in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten herausgebildet. So wie sich die Marktwirtschaft zu Beginn der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise darstellt, ist sie letztlich das Ergebnis einer Vielzahl von wirtschaftspolitischen Entscheidungen, die die Öffnung der Finanzmärkte bewirkten, die Gewerkschaften schwächten, Steuersenkungen herbeiführten und Staatsbetriebe sowie kommunale Wirtschaftseinrichtungen privatisierten. Richtungsweisend für diese Entwicklung waren als Vordenker die Nobelpreisträger M. FRIEDMAN (USA) und F. A. von HAYEK (Österreich). Ihr wirtschaftspolitisches Gedankengut fiel ab Mitte der 70er Jahre in vielen Ländern auf fruchtbaren Boden. Vorher hatte ungefähr 2 Jahrzehnte nach dem letzten Weltkrieg KEYNES mit seinen wirtschaftspolitischen Vorstellungen vom helfenden Staat das Handeln der Politik bestimmt. Danach gewann neoliberalistisches Gedankengut in der Politik die Oberhand. Von den bekannten Ökonomen in den westdeutschen Bundesländern wurde dann nur noch P. BOFINGER als einer der fünf “Wirtschaftsweisen” als “letzter Keynesianer” wahrgenommen.

    Die Entwicklung wieder hin zum ungezügelten Kapitalismus des 19. Jahrhunderts und zur entfesselten Marktwirtschaft wurde durch die politischen Entscheidungen vieler Regierungen und Politiker vorangetrieben. Zunächst von konservativen, dann aber auch von sozialdemokratischen Politikern. SCHÄFER verweist dabei auf folgende bedeutende Politiker und ihre einschneidenden Maßnahmen:

    R. NIXON: Er wirft das Weltfinanzsystem um und löst den “Nixon-Schock” aus. Das ist die Geburtsstunde der modernen entfesselten Marktwirtschaft. Das von Keynes geprägte Wechselkurssystem wurde von Nixon am 15. August 1971 beendet.
    M. THATCHER gelang es, die Macht der Gewerkschaften zu brechen. Sie machte deutlich, dass “im Kampf zwischen Arbeit und Kapital nun allein das Kapital die Siegerstraße beherrscht”.

    R. REAGAN senkt in großem Umfang die Steuern. Im D-Zug-Tempo peitscht er im Kongress seine Steuerreform durch und baut regulierende Gesetze ab. Dabei war man sich darüber klar, dass die vorgesehenen Steuersenkungen nur über einen massiven Angriff auf den Wohlfahrtsstaat finanzierbar sind.
    Letzten Endes stand der Staat vor Ende der zweiten Wahlperiode Reagans vor dem Bankrott.
    H. KOHL verkauft die Staatsunternehmen und öffnet den europäischen Binnenmarkt.
    Durch den Euro werden die Mitglieder der Währungsunion zu zügigen Reformen, zur Senkung von Steuern und Abgaben und zum Rückzug des Staates aus der Wirtschaft gezwungen.
    G. SCHRÖDER bricht als Sozialdemokrat mit dem Versprechen, dass der Wohlfahrtsstaat für alles aufkommt. Mit der Agenda 2010 u. a. Maßnahmen hat die rot-grüne Koalition die neoliberalen Wirtschaftsreformen weiter vorangetrieben. Mit dieser Koalition vollzog sich nach A. MÜLLER, Nationalökonom und Politikberater, der Dammbruch zur Umsetzung neoliberaler Ideologien und zum “Umbau” des Sozialstaats in Deutschland. (A.Müller, Die Reformlüge, S. 389)

    Müller weist in seiner Publikation “Machtwahn” darauf hin, dass auch auf EU-Ebene die maßgeblichen Kräfte nicht mehr für das europäische Sozialstaatsmodell streiten. Der Ausgang der letzten EU-Wahlen wird diese Tendenz verstärken. Die neoliberalen Kräfte besitzen das Übergewicht.

    Dr. agr. habil. Günter Preuße, Hochschuldozent i. R.
    24.06.2009
    www.leipzigerinstitut.de

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    Harvard Klimatologe Prof. Lindzen widerlegt postulierte Treibhau-Verstärkungseffekt des IPCC

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Die gesamte alarmistische Klima-Hypothese des IPCC basiert auf der Annahme einer positiven Verstärkung des minimalen theoretischen CO2-Treibhaus-Effektes,durch Wasserdampf in der Atmosphäre, die man auch in allen Klima-Rechenmodellen zugrunde gelegt hat. Der Effekt von CO2 alleine ist außerordentlich gering: nur etwa 0,6 °C bei CO2-Verdoppelung entsprechend dem international anerkannten MODTRANS-Rechenprogramm für die Strahlungsphysik der Atmosphäre. Für die IPCC-Annahme einer 5-fachen Verstärkung durch Wasserdampf (beziehungsweise einer 2,5 bis 10-fachen Verstärkung, so genau weiß man es leider nicht) gab es jedoch bisher keinen Beweise…
    Mehr dazu hier. Mehr dazu hier

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    Der solare Einfluß auf unser Klima erneut bestätigt! CO2 Einfluß nicht nachweisbar!

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Der Meteorologe Prof.em. Dr. Horst Malberg legte dieser Tage im Fachmagazin „Berliner Wetterkarte“ seine neueste Forschungsarbeit vor. Sie zeigt die Enflüsse der beiden pazifischen Strömungen La Niña und El Niño auf die globale Klimaentwicklung seit 1950 bis 2008. Anhand neuester Daten konnte Prof. Malberg nachweisen, daß der thermische Antrieb der ENSO Phasen seit 1950 (Abb.) mit dem Verhalten der Sonnenfleckenzahl (Abb.8), eng korreltiert. Der grundsätzlich synchrone Verlauf ist offensichtlich.
    …Für die geäußerte Vermutung, der anthropogene Treibhauseffekt würde, wenn schon nicht vor 1950, so doch nach 1950 den Klimawandel wesentlich beeinflussen, gibt es keinen realen klimatologischen Beweis. Alles spricht dafür, dass es sich auch in den letzten 6 Jahrzehnten bei dem vom IPCC postulierten dominanten Treibhaus-/CO2-Einfluss auf die globale Temperaturentwicklung (Erwärmung) nur um eine Scheinkausalität handelt. Den gesamten Text finden Sie hier: eike-klima-energie.eu



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    Информация влажность воздуха квартире

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

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    Ошибка при дополнительной теплоизоляции в жилом доме

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Дополнительная теплоизоляция на массивной стенной конструкции должна предотвращать быстрое охлаждение фасада. Это увеличит значение термическое сопротивление R. При дополнительной теплоизоляции не действуют положительные качества солнечного тепла и конвекции (ветер). Оба качества заботятся о постоянном высушивании наружной стены. Дополнительно, происходит использование солнечного излучения, которое, сохраняется в массивной конструкции. Ветер заботится о хорошем высушивании поверхностей фасада. Однако имеется недостаток для стоящих зданий. При сильном ветре зимой доходит до сильного охлаждения температуры в поверхности. Смотрите www.ib-rauch­.de/konstruktion/fas­ad-isolation.html

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    Was beinhaltet die Baubiologie?

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Nach Brockhaus untersucht die Baubiologie die tierischen und pflanzlichen Schädlinge von Baustoffen (zum Beispiel Anobien, Hausschwamm, Schimmelpilze und Anderes), entwickelt Schutzmaßnahmen und Mittel zur Bekämpfung und untersucht auch den (schädigenden) pflanzlichen Bewuchs an Betonoberflächen.

    Andere Auslegungen beinhalten das Ziel eines „Gesunden Bauen und Wohnens“. Die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer, technischer und bauphysikalischer Zusammenhänge dient dazu, die Wechselwirkung zwischen Lebewesen und Bauwerken zu verstehen. Die Einflussnahme geht aber viel weiter und sollte auch Erkenntnisse aus den speziellen Soziologien und der (Arbeitsmedizin berücksichtigen. Eine klare Grenze kann nicht gezogen werden, damit wird auch die Komplexität deutlich.

    In der Praxis wird dieser Begriff für die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und Bauwerken verwendet. Sind diese Beziehungen gestört, so wirkt sich das nachteilig auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen aus. Der Fortschritt hat das Ziel eines glücklichen, gesunden und zufriedenen Zusammenlebens – der inneren und äußeren Harmonie. Ebenso werden Erkenntnisse abgeleitet, um umweltschonende und schadstofffreie Baustoffe und Bautechniken zu entwickeln. Diese Lehre wird Baubiologie genannt. Seit vielen Jahrzehnten werden arbeitswissenschaftlichen Untersuchungen vorgenommen. Die Erkenntnisse sind zum Beispiel in der Arbeitsstättenverordnung, in der Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert), in Verordnungen, Richtlinien und Normen aufgenommen. Nicht berücksichtigt werden Wohnungen, obwohl hier zum Teil höhere Anforderungen gestellt werden sollten. Dies hängt damit zusammen, dass MAK-Werte eine Exposition von 8 Stunden pro Tag und 5 Arbeitstage pro Woche berücksichtigen. In einer Wohnung hält man sich bis zu 24 Stunden pro Tag auf. Die Nachtruhe dient zur Erholung und es sollten daher möglichst wenige äußere Einflüsse einwirken.

    Die Berufsbezeichnung Baubiologe/Baubiologin ist nicht staatlich geschützt, das heißt, es kann sich jeder so nennen, auch Wünschelrutengänger sowie Anhänger von Para- und Pseudowissenschaften. Es werden baubiologischen Labels und Prüfzeichen von verschiedenen Gruppen und Institute herausgegeben. Diese können verwirren oder zu Kaufentscheidungen führen. (Hierzu auch einige kritische Anmerkungen zu Öko und Bio).

    Beispielhaft sollen ausgewählte Komplexbereiche genannt werden.

    Mit den heutigen modernen Baustoffen, Bautechnologien und gesetzlichen Vorschriften werden oft Grenzbereiche überschritten. Es treten unerwünschte Nebenerscheinungen auf, wie unerwünschte biologische Bauschäden durch Pilze, Bakterien und andere Mikroorganismen, die auch zu gesundheitliche Probleme für die Gebäudenutzer führen, zum Beispiel Allergien. Der Wirkungszusammenhang ist nur in den wenigsten Fällen eindeutig erkennbar und deren langzeitliche Auswirkung unbekannt. Einseitig punktuelle Untersuchungen sowie Behauptungen ohne gründliche theoretische und praktische Untermauerung sind hier wenig hilfreich. So stützt sich die Energieeinsparverordnung auf Laborergebnisse und theoretische Annahmen. So wurden zum Beispiel bis heute noch keine geometrische Wärmebrücke im instationären Bereich durchgemessen. Den Einfluss von innen und außen auf eine Fassade kann bis heute noch niemand beziffern und regnet es dann noch drauf und man sollte zusätzlich die Verdunstung berücksichtigen sowie die Wärmeableitung von fließendem Wasser unter gleichzeitiger Erhöhung der Wärmespeicherkapazität und damit erhöhten Wärmeaufnahmefähigkeit der Strahlung, so wird das sehr komplex. Damit die niedrigen theoretischen U-Werte nicht durch den Wärmeverlust durch die erforderliche hygienische Lüftung aufgehoben werden, darf nur noch minimal gelüftet werden. Die Folge ist der Anstieg von radioaktiven und anderen Stoffgemischen in der Raumluft. (Siehe hier auch unter Radon.) Wenn auf der Grundlage gesetzlicher Zwangsmaßnahmen die Gesundheit ruiniert wird, braucht man sich wenig Gedanken über den wenige 100 Meter entfernten Funkmast wegen möglichen Elektrosmog machen.

    Zur komplexen Betrachtung von Stoffkreisläufen gehören zum Beispiel der Kohlenstoff-, Stickstoff- und Schwefelkreislauf, wo die in Pflanzen und Tieren vorkommende organische Verbindungen abbauen und wieder in den mineralischen Zustand überführen. Zu den Energiekreisläufen der Gebäude und Bauteile gehören die Bewertungen der Rohstoffgewinnung, Baustoffherstellung, Nutzung, Instandhaltung, notwendige Hilfsstoffe, die Weiter- beziehungsweise Wiederverwendung oder umweltverträglichen Entsorgung sowie der Energieverbrauch während der Nutzungsphase. Hier ist auch die Beachtung von Primärenergie, Wasserverbrauch, Düngemittel, Konservierungs- beziehungsweise Schutzmittel bei organischen Baustoffen vorzunehmen.

    Die Gleichung
    Naturprodukt = gesund, Industrieprodukt =ungesund,
    ist nicht so einfach aufzumachen. Eine Vielzahl veröffentlichte Untersuchungen belegen dies.

    Konventionelle Baustoffe sind in der Regel besser erforscht und stellen so meist toxikologisch und bautechnisch ein geringeres Risiko dar. Das bedeutet jedoch nicht, dass alternative Baustoffe schlechter sind, sondern sie sind weiter zu entwickeln. Baustoffe und Baukonstruktionen sind dort zum Einsatz zu bringen, wo sie hingehören und nicht dort, wo man sie hinwünscht.

    In Wikipedia wird die Baubiologie grob in drei Richtungen unterschieden:
    Bei der naturwissenschaftlichen Orientierung wird versucht, mit naturwissenschaftlichen Methoden ein optimales Wohn- und Arbeitsumfeld zu schaffen. Alle Erkenntnisse entsprechen dem Stand der Forschung und man geht weitgehend davon aus, dass die wichtigsten Einflüsse wissenschaftlich erfasst sind.
    Bei der grenzwissenschaftlichen Orientierung wird davon ausgegangen, dass die Einflüsse auf den Menschen von der Wissenschaft nur zu einem geringen Teil erfasst werden. Die daraus resultierenden Maßnahmen sind dabei teilweise ebenso umstritten wie die zugrunde gelegten Ansätze. So liegen zum Beispiel baubiologisch empfohlene Grenzwerte um den Faktor 100 – 1.000.000 unter den anerkannten Grenzwerten.
    Bei der ökologischen Orientierung werden Maßnahmen empfohlen, die die Ökobilanz eines Bauwerkes erhöhen. Bei dieser Betrachtung sind baubiologische Effekte erwünscht, stehen aber nicht im Mittelpunkt.

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    Das Klima und das Kohlendioxid sind aktuelle Themen

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    98,8 Prozent des in Deutschland (Das Umweltbundesamt hat voriges Jahr (2005)) produzierten Kohlendioxids stammt biologischen Ursprungs. Daher kann die Reduzierung des CO2-Ausstoßes nur bei 0,36% liegen und nicht 20% oder 30 %, wie es von der Politik verkündet wird. Betrachtet man alle Faktoren, die den „Treibhauseffekt“ verursachen sollen (siehe Beitrag zum Wetter), so liegt der Anteil von CO2 bei 0,117 % und bei der Reduzierung um 30 % sind das 0,035%! (Siehe CO2-Daten oder Eigenschaften von Kohlendioxid für die Baustoffe und ist es wirklich ein Treibhausgas. Um diese gewaltige Reduzierung von 0,035 % zu erreichen, werden Unmengen Gelder verschleudert. 2007 wurden Maßnahmen zur Emissionssenkung beschlossen, die bis zum Jahr 2020 über 500 Milliarden Euro kosten werden. (Laut Unicef hungern in Indien rund 60 Millionen Kinder unter fünf Jahren.) Diese Milliarden könnten viel sinnvoller angelegt werden, zum Beispiel in wirkliche Umwelttechnologien, Verbesserung der Logistik, Bildung und anderes. Interessante Beiträge sind „Thesen zur Energiepolitik“ und „Was das Klima braucht“. Schauen Sie sich die Manhattan 2008 Klima-Deklaration an.
    Die politische Partei climate sceptics in Australien hat hierzu eine Power Point Präsentation erstellt, „The _Truth_About_Global_Warming „.
    Zu diesem Thema gibt es auf meiner Website zwei Artikel Kohlendioxid und klimazonen

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    Energieversorgung und Energiesparen

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Energie ist ein Begriff aus der Physik und bedeutet, die Fähigkeit physikalischer Systeme, Arbeit zu leisten.
    Zu den heute bekannten Energiearten gehören die mechanische Energie (potentielle1) und kinetische2)), magnetische, elektrische, chemische Energie, Wärme-, Licht- und Kernenergie. Die Physik kennt zwei Grundgesetze der Energie: den Satz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie und den Entropiesatz. Das Gesetz von der Erhaltung und Umwandlung der Energie besagt, dass in einem System, dem Energie in irgendeiner Form weder zugeführt noch entnommen wird, die Summe aller Energien konstant bleibt. Energie kann also weder aus Nichts entstehen noch in Nichts vergehen, sondern sich die einzelnen Energiearten nur ineinander verwandeln können. Energie ist Arbeitsvermögen, es wird durch einen Zustand gekennzeichnet. Die Arbeit ist Energieumsatz, es wird durch einen Vorgang gekennzeichnet.
    Die von Albert Einstein entdeckte Beziehung E = m . c2 (Relativitätstheorie) besagt, dass jede Masse mit Energie verknüpft und jede Energie an Masse gebunden ist. Für Al Gore, den neuen Messias und Friedensnobelpreis kommt aus den oben gezeigten Kühltürmen Kohlendioxid. Für mich als Ingenieur ist das nur etwas Wasserdampf. Bevor das eigentliche Thema der Energiebereitstellung weiter behandelt wird, soll zunächst in sehr stark vereinfachter Form die wirtschaftlichen Gesichtspunkte betrachtet werden.
    Eine Volkswirtschaft ist das Ergebnis einer mehr oder weniger langen Entwicklung, die sich aus den zur Verfügung stehenden Ressourcen und den gesellschaftlichen Anforderungen entwickelt. Um dies an einem simplen Beispiel zu benennen. In der Antike kannte man die Wirkung des Wasserdampfes (wurde zum automatischen Öffnen der Tempeltore genutzt) ebenso konnte man Kräfte über entsprechende mechanische Bauteile übertragen. Technisch hätte man eine Dampfmaschine bauen können, die zum Beispiel die Schiffe oder die Kriegsgeräte hätte antreiben können. Man hatte aber viele billige Sklaven. Gesellschaftlich bestand zu der damaligen Zeit kein Markt für diese Technologie. Weiter Energie

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    Lehmbau – Lehmputz

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2009

    Lehm ist ein natürlicher Luftmörtel. Das Abbinden erfolgt physikalisch; Wasser verdunstet, Sandkörnchen werden durch den Ton verklebt. (Zum Beispiel bei Kalk findet ein chemischer Abbindeprozess statt.) Die Trockenschwindung beträgt bei der Herstellung von Lehmsteinen (statt Ziegeln) etwa 3 bis 5 %, bei gestampftem Lehm etwa 2 % (zum Vergleich: Beton schwindet etwa 0,04 bis 0,05 %), analog verhält sich auch der Lehmputz. Beim Trocknen entstehen so Schwindrisse.
    Baulehm ist daher dauerhaft gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen, also auch während der Bauphase. Nur trockener Lehm ist frostbeständig.
    Wegen der Erzielung schwindrissarmer Putze sollte der Putzmörtel große Mengen Grobsand enthalten (0,6-2,0 mm) und der Tongehalt sollte in der Regel 5-10 % nicht überschreiten. Je magerer der Putzmörtel ist, so geringer wird die Festigkeit des Putzes. Daher werden die Putze in Schichten aufgetragen. Der Unterputz beinhaltet daher gröbere Bestandteile und mehr Ton. Kleiner Schwindrisse sind dabei erwünscht, da diese die Haftung des Oberputzes begünstige. Die Putze können auch auf Ziegel-, Kalksandstein-, Naturstein- und Betonoberflächen aufgebracht werden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit Putzträger, zum Beispiel Schilfrohrmatten o. ä., anzubringen. [1]

    In Lehmputze werden auch Fasern zugegeben, wie Stroh, Hanf oder Tierhaare. Sie bewirken eine Rissbeschränkung und Verbesserung der Haftbeständigkeit des Lehmputzes. Die organischen Faserstoffe erhöhen die Schimmelgefahr des Putzes. [2] Schimmelpilze benötigen zum Wachstum eine bestimmte Feuchte, Temperatur und auch Substrat. Die Schimmelgefahr besteht bei zu langsamer Trocknung. Beim Putzen muss daher für eine gute Lüftung und auch eine entsprechende Wärme gesorgt werden. Die organischen Bestandteile bilden so das Substrat. Die Herrn Borgstädt und Rupp (in [2]) beschreiben in Ihrem Artikel die Lehmprodukte von Bayosan, die faserlosen Lehmputze anbieten aber auf Kundenwunsch eine Zugabe erfolgt. Die Produktangebote zum Beispiel von eiwa Lehm GmbH, Karl-Epple oder Ökologie in der Region (Schöneck) werden mit Strohzusätzen geliefert. Lehmputze werden mit Stroh oder anderen Fasern verarbeitet (siehe hier auch Niemeyer 1946). Die mehrlagige Lehmputzausführung mit Faserbestandteilen, zum Beispiel aus Stroh, ist üblich.
    Ausschlaggebend ist die Trocknung. Hier sollte eine Standzeit von mindestens 2 Tagen pro mm Putzstärke eingehalten werden, bevor der Oberputzauftrag erfolgt. Die Trocknung erfolgt ausschließlich durch das Verdunsten des Wassers. (Bei Kalk- oder Zementputze erfolgt die Erhärtung durch chemische Abbindeprozesse.)
    Durch die Zugabe von Blähton oder Perlite wird die Wärmedämmung verbessert.
    Durch die Zugabe von 6-10 % Kalk-Kasein (1 Teil Kalk und 4-5 Teile Magertopfen), Leinölfirnis oder 1 % Hydrophobierungsmittel kann die Feuchtigkeitsbeständigkeit verbessert werden. [3]
    Die Wasserzugabe bei Lehm dient zur Formgewinnung, in diesem Fall eine glatte Oberfläche. Anschließend muss das Wasser wieder durch Verdunstung entweichen. Lehm selbst stellt eine gewisse konservierende Wirkung auf Holzteile und so auch auf Stroh dar. Dies wird durch die vielen Jahrhunderte alte Stampflehmwände und Strohwickeldecken praktisch nachgewiesen. (Weitere Aussagen im oben genannten Text.) Allerdings sind Lehmbauteile vor stärkerer Feuchtigkeit, wie zum Beispiel Niederschlag, zu schützen, sonst besteht die Gefahr eines Pilzbefalls.

    Zusammenfassend sollen einige Aspekte, die für und gegen den Baustoff sprechen, dargestellt werden.
    Positive Argumente: Feuchteregulierend; gute Kapillarkraft; wieder verwertbar; wärmespeichernd; elastisch; brandschützend; schallhemmend; bindet Schadstoffe; sehr preisgünstig; energiearme Herstellung
    Negative Argumente: Empfindlich gegen Nässe; schwindet beim Trocknen 3-12 %; lange Austrocknung; Rissgefahr; hohes Gewicht; geringe Festigkeit; Schimmelgefahr bei zu langer Trocknung
    Anwendungsgebiet: Bis auf Wandflächen, die einer Durchfeuchtung ausgesetzt sind, kann er prinzipiell überall verwendet werden. Allerdings ist es ein historischer Putz und sollte auch dort hingehören, also in historische Gebäude oder in solche, die vorwiegend aus Naturstoffen bestehen. Bei „zusammengezimmerter“ Neubau, zum Beispiel aus Glasfassaden, Stahlträger, Beton und Gipskartonbauplatten wird auch mit 3 m² Lehmputz kein Naturhaus. Das ist Unsinn. Hier gehört an die Wandflächen ein Kalkputz, der ist genau so gut (ökologisch) und auch wesentlich billiger. Weiter zu Lehmstampfwaende

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