bauratgeber24.de
Blog: Home  |  Bauratgeber24  |  Sanierungskosten  |  Bauideen  |  Das Eigenheim - Bücher  |  Download  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung
Zhõngguó  Español  English  Hindoo  Alearabia PortuguÍs  Russia  Français  Italiano  Germany
Blog-Artikel finden

Baulexikon


  

Baustoffkennwerte
Gewünschten Baustoff eingeben

  

Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
facebook.com twitter.com xing.com tumblr.com ok.ru linkedin.com mail.ru livejournal.com

  • Neueste Posts


  • The Science of Doom
    Dein Fenster
    Hypersmash.com
    Gewinn oder Verkaufspreise kalkulieren
    Schimmelpilzbuch
    Webkatalog
    LIB
    Sydora - Gesundheit, Familie und Länder
    Сильнейшая защита от всего негатива и опасностей!
  • Meta

  • Subscribe

  • Archive for Februar, 2010

    Die Tauwasserbildung und die Durchfeuchtung der Bauteile bei älteren massiven Gebäuden Teil 1

    Posted by retep11 on 19th Februar 2010

    Die k√ľnftigen Bauaktivit√§ten verlagern sich immer mehr in den Bereich der Modernisierung und Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz. Daher wird bei diesem Beitrag bei der Betrachtung der Feuchtigkeitsproblematik der Schwerpunkt auf √§lter Geb√§ude mit Ziegelmauerwerk gesetzt. ¬†Im Verlauf ihrer Standzeit traten unterschiedliche Feuchteeinfl√ľsse auf. Die dabei auftretenden Feuchtigkeitstransportprozesse, wie die Wasserdampfdiffusion oder kapillare Wasserleitung werden durch den Feuchtegrad, die Feuchteverteilung in der jeweiligen Baustoffstruktur, dem Sorptionsverhalten sowie von den Schichtgrenzen innerhalb der massiven Konstruktion bestimmt.

    In allen kapillarpor√∂sen Bauwerksteilen stellt sich allm√§hlich ein praktischer und rechnerischer Feuchtegehalt als Durchschnittswert ein. Ma√ügebend sind die klimatischen Gegebenheiten und die Zellstruktur des Stoffes. Zu den Feuchtigkeitstransportprozessen im Mauerwerk und ihre Speicherung in den unterschiedlichen Baustoffstrukturen gibt es zahlreiche Publikationen, die sowohl Untersuchungen aber auch Berechnungsmethoden des gekoppelten W√§rme- und Feuchtetransportes in den Bauteilen zum Inhalt haben.[1, 2, 3, 4, 5] Bei der gespeicherten Feuchtigkeit in einer Au√üenwand handelt es sich um einen st√§ndig ver√§nderlichen Prozess. Es ist daher schwierig, den durchschnittlichen Feuchtegehalt anzugeben. Die au√üenklimatischen Bedingungen, wie Standort an der K√ľste oder im Binnenland, die Beanspruchung durch Schlagregen sowie die Jahreszeit wirken hier entscheidend ein,¬† sodass bei gleichem Mauerwerk eines Geb√§udes je Ausrichtung vollkommen unterschiedliche Feuchteverteilungen vorliegen k√∂nnen und sich so zus√§tzlich auf das W√§rmeverhalten des Geb√§udes auswirken.
    Trifft ein Wasser-Dampf-Gemisch (Luft) auf eine weniger warme Bauteiloberfl√§che auf und die Taupunkttemperatur der Luft wird unterschritten, so bildet sich auf einer glatten Oberfl√§che ein d√ľnner Feuchtigkeitsfilm oder Wassertropfen. Da sich w√§hrend der Standzeit der Geb√§ude st√§ndig die Nutzung √§ndert, sollte die Innenscheibe der Fenster als k√ľhlste Fl√§che erhalten werden. [6] Hier kann sich sichtbar Kondensat ansammeln, ohne gr√∂√üere Sch√§den zu verursachen. Gerade dieser wichtige Gesichtspunkt wird bei der Sanierung der √§lteren Geb√§ude nicht beachtet. Durch den Austausch der Kastenfenster durch Isolierverglasung mit einem U-Wert 1,3 W/m¬≤K und besser verlagert sich die k√ľhlste Oberfl√§che in die Innenecken und √ľber den Fu√üboden der Au√üenw√§nde, siehe Beispiel Bild 2.

    Eigene Messungen der Oberfl√§chentemperaturen an verschiedenen Au√üenw√§nden zeigen, dass die Temperatur √ľber dem Fu√üboden circa 3 K niedriger als 1 m h√∂her ist. Grundlage f√ľr die Bewertung einer Konstruktion sind daher die Temperaturen im Wandwinkel und des Wandabschnitts √ľber den Fu√üboden. Diese punktuelle Au√üenwandecke wird durch einen W√§rmedurchgangskoeffizienten őß charakterisiert. Zur Ermittlung des őß-Wertes ist eine 3-D-Berechnung des zu beurteilenden Anschlusses sowie eine 2-D-Berechnung f√ľr die linearen W√§rmebr√ľcken der Bauteilfl√§chen, die sich dreidimensional treffen erforderlich. Ebenso wie der ő®-Wert (linearer W√§rmedurchgangskoeffizient), welcher den zus√§tzlichen W√§rmestrom im Bereich einer W√§rmebr√ľcke im Vergleich zum ungest√∂rten Bauteil angibt, besitzt diese Gr√∂√üe nicht immer Aussagekraft. [7] Die Berechnungen dienen dem w√§rmetechnischen Nachweis, um zus√§tzliche Verluste an Au√üenwandwinkeln zu erfassen.
    [8, 9, 10]

    L√§nger anhaltende Tauwasserniederschl√§ge k√∂nnen zu Feuchtesch√§den f√ľhren, die einmal zur Herausl√∂sung gebundener Salze in den Baustoffen f√ľhren, aber auch eine Schimmelpilzbildung verursachen und g√ľnstige Wachstumsbedingungen f√ľr Holz zerst√∂rende Pilze und Insekten bieten.

    Besonders betroffen sind hier Lagerh√∂lzer und die Dielung √ľber einer Kappe im Erdgeschoss (siehe Bild 1), die Balkenk√∂pfe im Au√üenmauerwerk und Fachwerkkonstruktionen. Wobei f√ľr eine biologische Sch√§digung langfristig bereits niedrigere Feuchten im Mauerwerk ausreichen.

    Es tritt aber auch Tauwasser an Baustoffen mit au√üerordentlich gro√üem W√§rmespeicherverm√∂gen auf, wie zum Beispiel bei Schwerbeton. Das liegt in diesem Fall nicht an der fehlenden W√§rmed√§mmeigenschaft, sondern an einen gro√üen W√§rmeeindringkoeffizienten b und die gegl√§ttete Betonoberfl√§che nimmt keine Feuchtigkeit auf. In diesem Fall ist eine diffusionsoffene Beschichtung anzubringen, ¬†zum Beispiel eine Raufasertapete oder Kork. Diffusionsdichte Beschichtungen, wie zum Beispiel Styroporplatten f√ľr die Zimmerdecken, verst√§rken diesen Effekt, sodass dann zwischen den Fugen der Platten eine starke Tauwasserbildung entsteht und durch eine Schimmelpilzbildung gekennzeichnet wird.

    Der Feuchteschutz nach DIN 4108-07 ist darauf gerichtet, Schäden an Bauteilen zu vermeiden sowie einer Beeinträchtigung des Wärmeschutzes entgegenzuwirken. Dazu ist

    · die Tauwassermenge im Bauteilinneren zu begrenzt,
    · eine kritische Oberflächenfeuchte und
    · das Eindringen von Schlagregen zu vermeiden.

    Befindet sich Wasser an der Bauteiloberfläche, so kann dieses durch den jeweiligen Baustoff kapillar oder auch durch Diffusion aufgenommen werden. Dabei wird die Richtung der Diffusion von dem Konzentrationsgefälle der absoluten Luftfeuchte bestimmt. Sie ist nicht abhängig von der Richtung des Wärmestroms, sie kann dieser entgegengesetzt gerichtet sein. Der Wärmestrom folgt dem Temperaturgefälle und der Dampfdruck dem Dampfdruckgefälle. Im Winter ist die absolute Feuchtigkeit der kalten Außenluft geringer, daher sind der Wärme- und der Dampfstrom nach außen
    gerichtet.[10, 11] „In Baustoffen mit freiem Wasser in den Poren kann dabei der

    Wasserdampfdiffusionsstrom ins Freie erheblich gr√∂√üer sein als die pro Zeiteinheit an der Innenwandoberfl√§che absorbierten Wassermengen.“ Der Wasserdampfdiffusionsprozess entzieht so den Schimmelpilzen das f√ľr das Wachstum erforderliche freie Wasser. „Die publizierten Ergebnisse der Laboruntersuchungen widerlegen nicht die Annahme, dass Schimmelpilzbildung auf der raumseitigen Oberfl√§che der Au√üenbauteile von Wohnungen in erster Linie von Tauwasserniedersch√§den herr√ľhrt. Ob Wasser aus einem Sorptionsvorgang f√ľr das Wachstum von Schimmelpilzen auf Bauteiloberfl√§chen verantwortlich sein kann, ist ungekl√§rt.“ Es gibt bisher keine Angaben, ob sich die Laborergebnisse auf die realen Verh√§ltnisse in Wohnungen √ľbertragen lassen. [12] Ein Beispiel stellt das Bild 2 dar, wo eine Tauwasser- und Schimmelpilzbildung im Wandeck auf der Raufasertapete erfolgte. Hier liegt nicht nur eine niedrige Oberfl√§chentemperatur vor, sondern der Wassertransportprozess wird durch die Dispersionsfarbe auf der Tapete und eventuell auch durch die Farbbeschichtung auf der Au√üenseite behindert. Die Feuchteerh√∂hung erfolgt aber auch am Auflager des Streichbalkens der Holzbalkendecke, die meist eine h√∂heren Sch√§digung durch Holz zerst√∂rende Insekten oder Pilze haben.

    Bereits die DIN 4108-5 (1981) lies im Punkt 11.2.4. als Alternative zum Glaser-Verfahren das ¬†Berechnungsverfahren mit Monatsmittelwerten nach JENISCH zu. Dieses Verfahren wurde ¬†weiterentwickelt und ist in der DIN EN ISO 13788 (2001) aufgenommen und gilt als teilweiser Ersatz f√ľr ¬†die DIN 4108-3 (2001). Es gelten die gleichen Gesetzm√§√üigkeiten der Dampfdiffusion. Es wird mit ¬†Monatsmittelwerten gerechnet und eine Feuchtebilanz f√ľr einen Jahreszyklus aufgestellt. Mit dieser ¬†Berechnung treten innerhalb mehrschichtiger Au√üenwandkonstruktionen beheizter Geb√§ude geringere ¬†Tauwassermengen auf. [13] Diese g√ľnstigeren bauphysikalischen Werte in Bezug der rechnerischen ¬†Tauwasserbildung und der Verdunstungsmenge resultieren aus dem gegenw√§rtigen etwas h√∂heren ¬†Jahrestemperaturverlauf. Es ist jedoch zu beachten, dass ein Geb√§ude nicht nur 20 Jahre steht, sondern ¬†mehrere Jahrhunderte alt werden kann. Vergleicht man nur die letzten 150 Jahre, so werden gr√∂√üere ¬†Differenzen der durchschnittlichen Jahrestemperatur deutlich. [14] Nach Abklingen der gegenw√§rtigen ¬†h√∂heren Sonnenaktivit√§ten [15, 16, 17] k√∂nnen durchaus in den n√§chsten Jahren wieder niedrigere ¬†Jahrestemperaturen vorliegen. Konstruktionen, die unter heutigen durchschnittlichen ¬†Jahrestemperaturen tauwasserfrei berechnet werden, k√∂nnen dann versagen. Eine Berechnung und bauseitige Umsetzung auf der Grundlage der gegenw√§rtigen Erh√∂hung der Jahrestemperatur ist daher als sehr bedenklich zu werten. Theoretisch berechnete wasserfreie Konstruktionen m√ľssen daher nicht √ľber den gesamten Lebenszyklus eines Geb√§udes gelten.

    Die Auswertung eigner Untersuchungen √§lterer Mehrfamilienh√§user, vorwiegend aus der Gr√ľnderzeit, zeigen bei 4477 Deckenbalkenk√∂pfen einen durchschnittlichen Sch√§digungsgrad von 23,8 % durch Holz zerst√∂rende Insekten und Pilze. Dabei wurden sehr unterschiedliche Sch√§digungsgrade festgestellt, die im Zusammenhang mit der Feuchte im Wandquerschnitt standen. Die Auswertung erfolgte nach Himmelsrichtung und der St√§rke der Au√üenwand. In den unteren Etagen liegt die h√∂chste Sch√§digung vor. Damit kann die bisherige Auffassung, dass die Balkenk√∂pfe im schmaleren Mauerwerk
    eine größere Schädigung haben, nicht bestätigt werden. Die Auswertung zeigt, dass bereits eine geringe Erhöhung der Holzfeuchte von 1,4 % durchschnittlich die Schädigung an den Balkenköpfen um 4 % auf 25 % ansteigt. Das entspricht einem Anstieg der relativen Luftfeuchte von 7 %.

    Ebenso liegt eine Sch√§digung der tragenden Holzkonstruktion auf der s√ľdlichen Fassade niedriger und betr√§gt circa 60 % gegen√ľber den auf der Nordseite. Durch Anobien wurden auf der s√ľdlichen Fassade 131 und auf der n√∂rdlichen Fassade 212 Deckenbalken gesch√§digt. Damit wird der positive Einfluss auf die Trocknung des Mauerwerkes und der Balkenk√∂pfe durch die Solarstrahlung deutlich. Die Fassaden hatten mehrheitlich noch den urspr√ľnglichen hydraulischen Kalkau√üenputz oder eine Klinkerfassade. Aber auch bei der Klinkerfassade konnte eine deutlich h√∂here Sch√§digung festgestellt werden, die etwa um 50 % h√∂her als bei einer verputzten Fassade ist. Um die m√∂gliche Sch√§digung an den Balkenk√∂pfen zu vermeiden, muss somit ein diffusionsoffener Schichtaufbau der Au√üenwand vorliegen.

    Die Larven der Holz zerst√∂renden Insekten, zum Beispiel Anobium punctatum, haben noch Fra√üaktivit√§ten bei einer Holzfeuchte von 8 bis 10 %, die eng an die Temperatur gekoppelt sind. Bei niedrigen Temperaturen liegt keine beziehungsweise geringe Fra√üaktivit√§t durch Anobien vor. Bei einem nacht√§glich angebrachten W√§rmeverbundsystem werden g√ľnstigere Lebensbedingungen f√ľr Holz zerst√∂rende Insekten geboten. Durch die zus√§tzlichen Grenzschichten oder gar Sperrschichten kommt es zur geringen Erh√∂hung der durchschnittlichen Feuchte im Wandquerschnitt. Die durchschnittliche Temperatur wird erh√∂ht und damit g√ľnstigere Temperaturbereiche f√ľr das Wachstum der Insekten √ľber das gesamte Jahr geboten. Ebenso wird der positive Trocknungseffekt durch die Solarstrahlung vollst√§ndig unterbunden. Bei einer nachtr√§glichen energetischen Sanierung von Geb√§uden mit tragenden Holzkonstruktionen sind die feuchtetechnischen Ver√§nderungen zu ber√ľcksichtigen.

    Eine zul√§ssige Feuchteerh√∂hung im Wandquerschnitt, wie sie in der DIN 4108 als Bedingung genannt wird, ist f√ľr ein √§lteres Mehrfamilienhaus mit Holzbalkendecken nicht tolerierbar und widerspricht den Regeln der Baukunst.

    Der Sch√§digungsgrad an den Holzbalkenk√∂pfen im Au√üenmauerwerk h√§ngt stark von der Feuchte im Wandquerschnitt ab. Die Normen gehen von der Annahme konstanter Stoffeigenschaften, einer abgetrockneten Einbaufeuchte sowie von einer Feuchtigkeitseinwirkung √ľber das Innen- und Au√üenklima aus. „Rechenwerte der W√§rmeleitzahl in DIN 1048 Teil 4 ber√ľcksichtigen durchschnittliche Ausgleichfeuchten.“[6]

    Thermische und hygrische Simulationsrechnungen zur Ermittlung der Feuchteverteilung in Bauteilen unter nat√ľrlichen Randbedingungen auf der Grundlage des Glaserverfahrens sind kritisch zu bewerten. In einem Untersuchungsbericht warnt HAUSER mit folgendem Hinweis „Der in Ansatz gebrachte Wassertransport in den Bauteilen ber√ľcksichtigt allein die Wasserbewegung infolge von Diffusion.
    Andere Transportph√§nomene, die wie die Kapillarleitung den Feuchtetransport dominieren k√∂nnen, bleiben unber√ľcksichtigt. Auch die von den Materialeigenschaften abh√§ngige Wasserspeicherf√§higkeit wird nicht in Ansatz gebracht. Deshalb ist es mit dem Nachweisverfahren nicht m√∂glich, R√ľckschl√ľsse auf die sich in Bauteilen ansammelnde Wassermenge zu ziehen und realistische Wassergehalte zu ermitteln.“[18] EICHLER/ARNDT schrieben hierzu „Enth√§lt die berechnete Konstruktion Schichten aus Ziegeln, Gips, M√∂rtelputz, Leichtbeton, Holzbeton, Holz oder andere feuchteleitf√§higen Stoffen, so k√∂nnen kapillare Wassertransporte eine negative Feuchtebilanz in das Gegenteil verkehren, unter ung√ľnstigen Radbedingungen aber auch noch kritischer machen… Wasserbewegungen entziehen sich jedoch einer Berechnung, man kann nur ihre Tendenz zu erkennen suchen und ihre Auswirkung absch√§tzen.“[10]

    Mit den Berechnungsverfahren f√ľr W√§rme- und Feuchtetransportprozesse k√∂nnen gegenw√§rtig keine ausreichenden R√ľckschl√ľsse auf realistische Wassergehalte im Wandquerschnitt gezogen werden, die Schlussfolgerungen auf eine h√∂here Gef√§hrdung der Balkenk√∂pfe durch Holz zerst√∂rende Insekten als Folge einer Tauwasserbildung zu lassen.

    Prof. RNDr. Jaroslav Ňė√≠mal Dr.Sc. und Dipl.-Ing.oec., Ing. Peter Rauch

    Literatur:
    [1] Kießl, Kurt; Kapillare und dampfförmiger Feuchtetransport in mehrschichtigen Bauteilen.
    Rechnerische Erfassung und bauphysikalische Anwendung, Dissertation, Universität
    Gesamthochschule Essen 1983
    [2] Häupl, Peter; Stopp, Horst; Feuchtetransport in Baustoffen und Bauwerksteilen Dissertation, Technische Universität Dresden 1987
    [3] Pedersen, C.R.; Combined heat and moisture transfer in building construction, Dissertation Technische Universität Dänemark, Lyngby 1998
    [4] K√ľnzel, Hartwig M.; Verfahren zur ein- und zweidimensionalen Berechnung des gekoppelten W√§rme- und Feuchtetransport in Bauteilen mit einfachen Kennwerten, Dissertation 1994 , Universit√§t Stuttgart
    [5] Bednar, T.; Beurteilung des feuchte- und w√§rmetechnischen Verhaltens von Bauteilen und Geb√§uden ‚ÄďWeiterentwicklung der Me√ü- und Rechenverfahren, Dissertation 2000, Technische Universit√§t Wien
    [6] Mehlhorn, Gerhard; Der Ingenieurbau, Grundwissen, Bauphysik Brandschutz 1996 Berlin Ernst & Sohn, S. 46, 57, 78, 85, 90, 91
    [7] Willems, Wolfgang; Schild, Kai; W√§rmebr√ľcke: Berechnung ‚Äď Bilanzierung ‚ÄďVermeidung S.488-490 in: Bauphysik Kalender 2007, Ernst & Sohn
    [8] Jaroslav Ňė√≠mal, Marcus Hermes; Die energiesparende Geb√§udeh√ľlle, GFF 12/2006, S. 28ff
    [9] K√∂nigwinter, Peters; W√§rmebr√ľcken im Mauerwerksbau beachten, Baumarkt 10/99 S. 10-15
    [10] Eichler, Friedrich; Arndt, Horst; Bautechnischer Wärme- und Feuchtigkeitsschutz 1989,Bauverlag Berlin S. 92-102, 223
    [11] Arendt, Claus; Seele, Jörg; Feuchte und Salze in Gebäude, Verlagsanstalt Alexander Koch; 2000, S. 12-16, 51
    [12] Jenisch, Richard; Stohrer, Martin; Tauwasserschäden 2. Aufl. 2001, Fraunhofer IRB-Verlag, S. 26-27
    [13] Weise, Manfred; ‚ÄöBauphysik und Klimawandel‚Äô; √Ąnderungen im Holzschutz, Vortrag auf der 14. Quedlinburger Holzbautagung 27.-28.3.2008, S. 6-9
    [14] Artur B. Robinson; Noha E. Robinson, Willie, Soon; Environmental Effects of Increased Atmospheric Carbon Dioxide, Journal of American Physicians and Surgeons (2007)12, 79-90
    [15] Chabibullo Abdussamatow; Mars gibt Hinweise auf k√ľnftige Kaltzeit auf der Erde, Russische Informations- und Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI 10. Oktober 2007
    http://de.rian.ru/science/20071010/83356266.html
    [16] Usoskin, Ilya G. , S. K. Solanki, M. Sch√ľssler, K. Mursula, K. Alanko (2003) A Millenium Scale Sunspot Reconstruction: Evidence For an Unusually Active Sun Since the 1940‚Äôs.- Phys.Rev.Lett. 91 (2003) 211101
    [17] Lassen, K. Solar Activity and Climate – Long-term Variations in Solar Activity and their Apparent Effect on the Earth’s Climate.- Danish Meteorological Institute, Solar-Terrestrial Physics Division, Lyngbyvej,100, DK-2100 Copenhagen (2), Denmark.
    [18] Hauser, Gerd: Forschungsvorhaben ‚ÄěAuswirkungen der neuen europ√§ischen Norm EN ISO 13788 „Raumseitige Oberfl√§chentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberfl√§chenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren‚Äú auf Konstruktion und Holzschutz von Au√üenbauteilen in Holzbauart“, Ingenieurb√ľro

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Feuchtigkeit als Ursache f√ľr biologische Bausch√§den

    Posted by retep11 on 4th Februar 2010

    Biologische Sch√§den an Bauteilen treten nur dann auf, wenn gen√ľgend Feuchtigkeit, eine geeignete Nahrung und ein optimaler Temperaturbereich vorliegen. Oft sind sehr schmale Grenzen zwischen Schadenfreiheit und Sch√§digung zu beobachten. Eine h√∂here Feuchtigkeit bei niedriger Temperatur muss nicht zwangsweise zu einer Sch√§digung f√ľhren. Dagegen kann bei gleicher oder sogar niedrigerer relativer Feuchte aber bei Zimmertemperatur eine biologische Sch√§digung auftreten. Dieser Zusammenhang wird i n einem verallgemeinerten Isoplethensystem dargestellt.

    Neben dem oft kritisierten eindimensionalen Glaser-Verfahren, welches Kapillartransporte, Sorptionseigenschaften und Einfl√ľsse realer baulicher und klimatischer Randbedingungen nicht ber√ľcksichtigt, gibt es zahlreiche Modellans√§tze, die mehrdimensionale und instation√§re Transportvorg√§nge in kapillar por√∂sen Baustoffen berechnen. Die thermodynamisch miteinander gekoppelten W√§rme- und Feuchtetransportvorg√§nge finden gleichzeitig statt und beeinflussen sich gegenseitig. Enthalpiestr√∂me der Feuchtefelder sowie die Phasen√§nderung des Wassers beeinflussen die W√§rmespeicherf√§higkeit sowie die W√§rmeleitf√§higkeit und somit den W√§rmetransport. In der Literatur werden verschieden numerische Berechnungsverfahren beschrieben.[1] [3] [7] So werden bei der Berechnung des W√§rmetransportes bei K√úNZEL die ‚Äě‚ĶW√§rmeleitung und Enthalpiestr√∂me durch Feuchtebewegung mit Phasenver√§nderung sowie die kurzwellige Sonnenstrahlung ber√ľcksichtigt.‚Äú[8]

    Im Forschungsbericht zur hygrothermischen Untersuchung an Balkenk√∂pfen ‚Ķ kommt man zu folgender Schlussfolgerung ‚ÄěGrunds√§tzlich bleibt festzustellen, dass bei der numerischen Simulation gekoppelter Temperatur- und Feuchtefelder in Baustoffen und Bauelementen derzeit die realit√§tsnahe Kopplung str√∂mungstechnischer Vorg√§nge mit den Temperaturvorg√§ngen in Materialien au√üerordentlich gro√üe Schwierigkeiten bereitet. Eine praktikable Schnittstelle vorhandener Software f√ľr beide Bereiche (z. B. ‚ÄěDELPHIN‚Äú, ‚ÄěWUFI‚Äú-‚ÄěFluent‚Äú) existiert nicht.‚Äú[9]


    [1] Kießl, Kurt; Kapillare und dampfförmiger Feuchtetransport in mehrschichtigen Bauteilen. Rechnerische Erfassung und bauphysikalische Anwendung, Dissertation, Universität Gesamthochschule Essen 1983

    [2] Häupl, Peter; Stopp, Horst; Feuchtetransport in Baustoffen und Bauwerksteilen Dissertation, Technische Universität Dresden 1987

    [3] Philip, J.R.; De Vries, D.A.; Moisture movements in porous materials under temperature gradients, Transaction American Geophysical Union, Heft 2 (1957) S. 222-232

    [4] Pedersen, C.R.; Combined heat and moisture transfer in building construction, Dissertation Technische Universität Dänemark, Lyngby 1998

    [5] Radu, A. Vornicu, T.; Zweidimensionale Berechnung der Wärmeleit- und Wasserdampfdiffusionsvorgänge in Außenbauteilen, Bauphysik, Heft 1 (1988), S. 17-23

    [6] Bednar, T.; Beurteilung des feuchte- und w√§rmetechnischen Verhaltens von Bauteilen und Geb√§uden ‚ÄďWeiterentwicklung der Me√ü- und Rechenverfahren, Dissertation 2000, Technische Universit√§t Wien

    [7] Anderseeon, A.; Computer programs for tow-dimensional heat, moisture air flow. Division of Building Technology, Lund, Instiute of Technology Report TVBH-3005, Schweden 1981

    [8] K√ľnzel, Hartwig M.; Verfahren zur ein- und zweidimensionalen Berechnung des gekoppelten W√§rme- und Feuchtetransport in Bauteilen mit einfachen Kennwerten, Diss 1994 , Universit√§t Stuttgart, Fakult√§t Bauingenieur- und Vermessungswesen, S. 8, 64

    [ 9] Gnoth, Steffen; Hansel, Frank; Jurk, Kasten; Toepel, Torsten; Strangfeld, Peter; Hygrothermische Untersuchung der Balkenk√∂pfe von Einschubdecken bei innenged√§mmten Au√üenw√§nden unter Einbeziehung der Heizungstechnik, Heizungstechnisch gest√ľtzte kapillaraktive Innend√§mmung bei Holzbalkendecken , 2003, Fraunhofer IRB Verlag, S. 104

    Posted in Baubiologie | 2 Comments »

     
    Altbausanierung  |  Sanierungskosten  |    |  Impressum  |  Datenschutzerklärung