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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for Mai, 2011

    Zur Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU

    Posted by retep11 on 12th Mai 2011

    Was hat es mit der europÀischen Agrarpolitik auf sich, wohin entwickelt sie sich?
    Welche Bedeutung hat die Landwirtschaft in Europa im Rahmen von Wirtschaft und Gesellschaft?
    Welche Rolle spielt die Landwirtschaft als zielgerichtete Herstellung pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse zur menschlichen ErnÀhrung auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten FlÀche im Rahmen der Umweltpolitik und im kulturellen Bereich der EU und wie reagiert die Agrarpolitik?

    1. Historischer Ausgangspunkt

    Die genannten Problemkreise spielen im Prozess der europĂ€ischen Einigung keine unwesentliche Rolle. Ihre erfolgreiche BewĂ€ltigung könnten sich als Gegengewicht zu Tendenzen des Auseinanderbrechens der EU erweisen! Gerade in der gemeinsamen Agrarpolitik wird das Hinwenden Europas zu einer neuartigen politischen Gemeinschaft deutlich erkennbar, obwohl andererseits gerade der europĂ€ische Agrarmarkt als stĂ€ndiges Ärgernis wahrgenommen wurde und wird.

    Sowohl die StĂ€rke als auch die SchwĂ€che Europas bis in die Gegenwart hinein ist die Mannigfaltigkeit seiner Staaten. „Jenseits aller Machtkonflikte bildeten die Staaten Europas – und das ist das weltgeschichtlich Einmalige – eine Kulturgemeinschaft. Sie zeigte sich durch verwandtschaftliche Bindungen ihrer Herrscher…, durch die gemeinsamen Verkehrssprachen Latein und Französich, durch ein gemeinsames Zivilisationsklima, die AufklĂ€rung, und durch gemeinsame Wurzeln in der Antike und im Christentum.“ /1/ EinflĂŒsse des Judentums und auch des Islam durch die Mauren auf der iberischen Halbinsel und durch die Osmanen auf dem Balkan haben eine gewisse Rolle gespielt. Es ist unstrittig, dass das Zusammenwirken von christlicher, jĂŒdischer und islamischer Gelehrsamkeit das geistige Europa befruchtet hat. Viele der zu den Wurzeln Europas gehörenden Werke der Antike wĂ€ren ohne die einstigen Übersetzungen durch arabische Gelehrte fĂŒr Europa verloren gewesen.

    Mit der Französischen Revolution entfaltete sich die Idee des Nationalstaates mit allen damit verbundenen Problemen fĂŒr die europĂ€ische Politik.

    Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde die Politik vom Gedanken der Abkehr vom Nationalstaat westeuropĂ€ischer PrĂ€gung getrieben. Es ging um die Gestaltung der Einheit Europas und der festen Einbindung Deutschlands in ein festes europĂ€isches GefĂŒge als Friedensgarant. Deutsche Sonderwege sollten kĂŒnftig ausgeschlossen werden.
    „Doch wie viel Staat in dem sich entwickelnden europĂ€ischen Gebilde noch ĂŒbrig bleiben wird, ist eine offene Frage.“ /2/

    Eingebettet in diese Prozesse vollzieht sich die Gestaltung der gemeinsamen europÀischen Agrarpolitik. Sinn und Unsinn sind dabei oft zwei Seiten einer Medaille.ŽWie so oft in der Politik.

    Nach dem verhÀngnisvollen letzten Weltkrieg lag neben der Industrie auch die Landwirtschaft der europÀischen SiegermÀchte und der Kriegsverlierer am Boden. Die europÀischen Staaten der spÀteren EWG waren deshalb zur ErnÀhrung ihrer Bevölkerung auf Nahrungsmittelimporte angewiesen.
    Besonders problematisch war die Situation in Deutschland. In den westlichen Besatzungszonen und ab Mai 1949 in der Bundesrepublik Deutschland wurden die westdeutschen Nahrungsmittelimporte bis 1952 ĂŒberwiegend von den USA finanziert. In der Bundesrepublik Deutschland fehlten durch die wirtschaftlichen Kriegsfolgen die fĂŒr Nahrungsmittelimporte notwendigen AußenhandelsĂŒberschĂŒsse.

    2. Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik

    Die Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik wurden in den Römischen VertrÀgen festgelegt. Dabei ging es zunÀchst darum, durch eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion die AbhÀngigkeiten bei der Lebensmittelversorgung zu verringern.

    An erster Stelle der gemeinsamen Agrarpolitik der beteiligten europĂ€ischen Staaten standen Maßnahmen zur Erhöhung der ProduktivitĂ€t der Landwirtschaft durch Förderung der Rationalisierung der Agrarproduktion.
    Damit war die gemeinsame Agrarpolitik eindeutig auf die Verringerung der landwirtschaftlichen Erwerbsbevölkerung ausgerichtet. Deshalb musste sich zwangslĂ€ufig sowohl die Zahl der Landarbeiter als auch die der landwirtschaftlichen Betriebsinhaber verringern. Gefördert wurden insbesondere grĂ¶ĂŸere und effizientere Landwirtschaftsbetriebe. Dadurch kam es zu einem drastischen RĂŒckgang der klassischen bĂ€uerlichen Betriebe, die den Lebensunterhalt einer bĂ€uerlichen Familie sichern konnten.
    Weniger als die HĂ€lfte der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sind solche Vollerwerbsbetriebe. /3/

    Die gemeinsam Agrarpolitik (GAP) war zunÀchst darauf ausgerichtet, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in der EG Nahrungsmittel in ausreichendem Umfang und preiswert produzieren sollten.
    Heute geht es darum, Anbaumethoden zu fördern, die gesunde Lebensmittel gewÀhrleisten und die lÀndliche Umwelt schonen. Damit hat sich die GAP zu einem Anliegen entwickelt, das nicht nur die Interessen der unmittelbaren Agrarproduzenten tangiert.
    Die Hauptaufgabe der GAP bleibt es aber, fĂŒr die Landwirtschaft in der EU solche Rahmenbedingungen zu schaffen, dass dieser Wirtschaftszweig seine Aufgaben erfĂŒllen kann. Dabei ist zu berĂŒcksichtigen, dass die Landwirtschaft sich zu einem kapitalintensiven Wirtschaftsbereich entwickelt hat.
    In Deutschland hat um 1900 ein landwirtschaftlicher Produzent Nahrungsmittel fĂŒr 4 Personen erzeugt. 1950 ernĂ€hrte ein Landwirt 10 und im Jahr 2004 143 Personen. Im Zuge dieser gewaltigen Rationalisierung der Agrarproduktion sank in der deutschen Landwirtschaft der ErwerbstĂ€tigenanteil in den letzten 100 Jahren von 38% auf ca. 2%! /4/

    Die gemeinsame Agrarpolitik der EU beruht auf zwei SÀulen: Marktordnungen und Entwicklung des lÀndlichen Raumes./5/

    Marktordnungen stellen ein System von Maßnahmen dar, durch das Angebot und Nachfrage von Agrarprodukten sowie die Preisentwicklung in bestimmtem Sinne beeinflusst oder gelenkt werden soll.
    Sie bilden die erste SĂ€ule der gemeinsamen Agrarpolitik der EU.

    Instrumente der Gemeinsamen Marktordnungen sind: Intervention, Produktionsquoten, Zölle, Exportsubventionen und Direktzahlungen an die Landwirte zur Kompensation von Preissenkungen fĂŒr bestimmte Produkte.

    Staatliche Eingriffe bedeuten immer eine EinschrÀnkung des Wirkens von MarktkrÀften und können sowohl sinnvoll sein als auch negative Auswirkungen haben. Das trifft auch auf die AgrarmÀrkte in der EU zu.

    Insbesondere das Quotensystem stellt sich als Fehlsteuerung auf wichtigen AgrarmĂ€rkten wie fĂŒr Milch, Zucker oder Tabak dar.
    Das Quotensystem schrĂ€nkt den Wettbewerb zwischen den landwirtschaftlichen Produzenten ein und verhindert, dass die Produktion zu Standorten wandert, die am kostengĂŒnstigsten sind. Das Quotensystem behindert letztlich den Prozess der Arbeitsteilung. Da Quoten auf dem Markt gekauft werden können, kommen in praxi die angestrebten Einkommenseffekte zunehmend auch den ehemaligen Quoteninhabern oder deren Erben zugute. Vielfach wurde mit der Quotenregelung ungewollt auch der Strukturwandel vorangetrieben. „Der Patient EU-Agrarpoltik ist schwer krank, aber nicht , weil der Patient eine schlechte Gesundheit hat, sondern weil ihm andauernd und mit zunehmender Dosierung die falschen Medikamente verabreicht werden.“ /6/ Diese Situation ist aber nicht auf die Agrarpolitik beschrĂ€nkt. Hier widerspiegelt sich letztlich nur ein Zustand, der fĂŒr unsere gesamte Wirtschafts- und Sozialpolitik zutreffend ist. Auf Schritt und Tritt treffen wir auf ökonomischen Unsinn, der einer Sozialen Marktwirtschaft widerspricht.

    Heute muss die EU-Agrarpolitik sich vorrangig auf vier Hauptziele konzentrieren:

    Erstens: Verbesserung der LebensverhĂ€ltnisse im lĂ€ndlichen Raum und Anpassung der Einkommensentwicklung der Bauern an die der ĂŒbrigen Bevölkerung.

    Zweitens: Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Agrarprodukten zu angemessenen Preisen. Gammelfleisch und Futtermittelskandale zeigen wie schwer sich solche Vorstellungen umsetzen lassen. Was kĂŒnftig unter angemessenen Nahrungsmittelpreisen zu verstehen ist, bedarf noch einer Definition (sicher in Zusammenhang mit der Forderung nach der Durchsetzung einer gesunden ErnĂ€hrung und einer schwachsinnigen Klima-Politik).

    Drittens: Verbesserung der agrarischen Außenwirtschaftsbeziehungen und der WelternĂ€hrungslage.

    Viertens: Sicherung der natĂŒrlichen Lebensgrundlagen (Umweltschutz).

    Damit macht sich eine Reformierung der beiden SĂ€ulen der Gemeinsamen Agrarpolitik notwendig.

    Die erste SĂ€ule umfasst Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung des Marktes und direkte Subventionen fĂŒr Landwirte.
    FĂŒr die Erneuerung der ersten SĂ€ule werden drei Varianten diskutiert:

    Erste Variante: Landwirte sollen zu ökologischen Maßnahmen verpflichtet werden, von denen Subventionszahlungen abhĂ€ngig gemacht wĂŒrden.

    Zweite Variante: Die derzeitige Politik wird beibehalten. Es wird aber eine gerechte Verteilung der Subventionen angestrebt.

    Dritte Variante: Direkte ZuschĂŒsse und unterstĂŒtzende Marktinstrumente werden komplett gestrichen. /7/
    Diese Variante dĂŒrfte zum Scheitern verurteilt sein.

    4. Entwicklung des lÀndlichen Raumes

    Diese zweite SĂ€ule der GAP wurde ab dem Jahr 2000 eingefĂŒhrt. In dieser SĂ€ule werden alle bisherigen Maßnahmen zur Entwicklung des lĂ€ndlichen Raumes zusammengefasst.

    Sie soll der Erhaltung der lĂ€ndlichen Gebiete durch die Entwicklung der Wirtschaft und durch die Nutzung ihrer speziellen Ressourcen dienen. Dazu dienen Umweltschutzmaßnahmen, die Diversifizierung der Einkommen im lĂ€ndlichen Raum und der Schutz des lĂ€ndlichen Kulturerbes.

    In vielen kleineren Ortschaften des lĂ€ndlichen Raumes hat sich die Lebenswelt der Einwohner grundlegend verĂ€ndert. Von der Einnahmequelle Landwirtschaft sind heute viele Bewohner des lĂ€ndlichen Raumes abgeschnitten. Es dominieren immer mehr weniger aber grĂ¶ĂŸere und effizientere Agrarbetriebe mit einer sinkenden Zahl von BeschĂ€ftigten.

    Das Überleben kleiner landwirtschaftlicher Betriebe und die Erhaltung einer auf der kleinen bĂ€uerlichen Produktionsweise basierenden traditionellen lĂ€ndlichen Kultur und Kulturlandschaft wird fĂŒr kĂŒnftige Generationen nostalgisch als ein Wert an sich gehalten.

    5. Das magische 6-Eck der europÀischen Agrarpolitik

    Die EU-Agrarpolitik legt die wirtschaftlichen Grundlagen fĂŒr die Bauern in 27 Staaten und muss sich an sechs Zielen messen lassen:

    • ErnĂ€hrungssicherheit,
    • QualitĂ€t der Agrarerzeugnisse,
    • Umweltschutzmaßnahmen,
    • lĂ€ndliche Kultur,
    • internationale Auswirkungen und
    • Lebensstandard der Bauern.

    In diesem Zielpaket ist immer ein Zielkonflikt enthalten!

    Die GAP ist die am stĂ€rksten integrierte EU-Politik. Ein Großteil des EU-Haushaltes wird von ihr beansprucht. Die GAP ist die einzige EU-Politik, bei der alle Mittel aus dem Gemeinschaftshaushalt stammen.
    Der neue Schwerpunkt „lĂ€ndliche Entwicklung“ beansprucht 11% des Haushalts./8/

    6. Die Agrarstruktur in Deutschland und der EU

    In der EU-Agrarpolitik geht man davon aus, dass eine vielseitig strukturierte Landwirtschaft aus leistungs- und wettbewerbsfĂ€higen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben am besten die vielfĂ€ltigen Anforderungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft erfĂŒllen kann.

    Seit den Veröffentlichungen der Bundesregierung zur Lage der deutschen Landwirtschaft (Agrarberichte) werden Haupt-/Vollerwerbsbetriebe als Agrarbetriebe definiert, in denen die Familie aufgrund der betrieblichen und persönlichen VerhĂ€ltnisse voll tĂ€tig ist und ihren Lebensunterhalt in der Regel ausschließlich aus dem landwirtschaftlichen Betrieb bezieht. In diesen Betrieben betragen außerlandwirtschaftliche ErwerbseinkĂŒnfte weniger als 10% des Reineinkommens. In der Statistik erscheinen diese Betriebe auch als Familienbetriebe. Dabei wird der Familienbetrieb nicht durch den Umfang der LN, sondern durch die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten charakterisiert.
    Bei den Zuerwerbsbetrieben handelt es sich um Haupterwerbsbetriebe, bei denen das außerbetriebliche Erwerbseinkommen mindestens 10%, aber weniger als 50% des Erwerbseinkommens betrĂ€gt.
    Unter Nebenerwerbsbetriebe werden Betriebe verstanden, in denen das Betriebsinhaberehepaar mindestens 50% des Erwerbseinkommens aus einer außerbetrieblichen TĂ€tigkeit bezieht. Bei diesen Betriebsinhabern handelt es sich hĂ€ufig nur noch um Hobby-Landwirte.

    Die aufgefĂŒhrte Strukturierung ist letztlich ein Spiegelbild des systematischen Ausscheidens von bĂ€uerlichen Betrieben aus den Produktionsprozess und ist Ergebnis des rasanten Strukturwandels in der EU-Landwirtschaft.
    Der Strukturwandel in der Landwirtschaft Europas fĂŒhrt also ĂŒber einen schmerzhaften Anpassungsprozess zur Abnahme der Zahl der Agrarbetriebe.
    Es scheiden eher kleinere Betriebe aus. Das betrifft in Deutschland Betriebe bis zu 75 ha LF. Ab 75 ha LF nimmt bundesweit die Zahl der Betriebe zu. Damit erhöht sich die durchschnittliche BetriebsgrĂ¶ĂŸe in der Landwirtschaft.
    Diese Entwicklung vollzieht sich insbesondere im frĂŒheren Bundesgebiet.

    In der Landwirtschaft der neuen BundeslĂ€nder hatten sich nach der staatlichen Vereinigung kaum strukturelle VerĂ€nderungen vollzogen. Hier hatte sich die Landwirtschaft schon frĂŒhzeitig unter staatlichem Zwang den modernen Erfordernissen zur Konzentration anpassen mĂŒssen. Eine Tatsache, die auch in anderen neuen EU-LĂ€ndern zum Tragen kommt. Die getrennte staatliche Entwicklung hat in den neuen BundeslĂ€ndern, in Tschechien u. a. neuen EU-Staaten eine wettbewerbsfĂ€hige Landwirtschaft hervorgebracht.
    Im Ergebnis des bisherigen Strukturwandels liegt die durchschnittliche BetriebsgrĂ¶ĂŸe in den alten BundeslĂ€ndern bei 40,5 ha LF und in den neuen LĂ€ndern bei 184,5 ha LF.

    Eine wichtige Ursache fĂŒr VerĂ€nderungen in der EU-Landwirtschaft sind die agrarpolitischen Entscheidungen der EU.
    Die EU-Agrarpolitik erforderte und erfordert von den landwirtschaftlichen Betrieben entsprechende Anpassungen, die ihre Struktur und Produktion beeinflussten.

    Weitere tiefgreifende VerĂ€nderungen insbesondere im Bereich der Agrarproduktion dĂŒrfte der „grĂŒne Zeitgeist“ bewirken. /9/ Dies im Einklang mit pseudowissenschaftlichen ErklĂ€rungen ĂŒber den Klimawandel.
    Weizen, Zucker, Mais und Raps werden verstĂ€rkt zur Energiegewinnung angebaut. Damit gehen AckerflĂ€chen fĂŒr die Nahrungsmittelproduktion verloren. BefĂŒrworter von Biosprit entscheiden sich gegen die Lösung des WelternĂ€hrungsproblems. Dabei trĂ€gt Biosprit – nach Meinung des amerikanischen KlimaschĂŒtzers GORE wenig bis gar nichts zu einer besseren Ökobilanz bei./10/
    Nicht Brot fĂŒr die Welt, sondern Brot fĂŒr den Tank – das ist der Slogan des grĂŒnen Zeitgeistes!/11/

    Mit der Tankverweigerung von E10 an den deutschen Tankstellen wehrt sich der Verbraucher gegen eine der aggressivsten Lobbygruppen in Berlin und BrĂŒssel.
    Außerdem wird man das GefĂŒhl nicht los, dass mit Duldung und Förderung unserer Regierung in jeder E10-ZapfsĂ€ule ein kleines staatssozialistisches Teufelchen Samba tanzt.

    Doz. Dr. agr. habil. GĂŒnter Preuße
    Leipziger Institut fĂŒr Bildung und Forschung e.V.

    Quelle:

    /1/ H. Schulze, „Die Erfindung des Staates“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 63
    bis 64.
    /2/ Ebenda, S. 65.
    /3/ Vgl. A. John, „Unsere Landwirtschaft gestern – heute – morgen“, Presse-
    und Informationsamt der Bundesregierung, Reihe: Politik-Informationen,
    Bonn 1992.
    /4/ http://de.wikipedia.org/wiki/Landwirtschaft , S. 3 von 10.
    /5/ AuswĂ€rtiges Amt – Gemeinsame Agrarpolitik in: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Aufgaben/Landwir…
    /6/ U. Koester, „Diagnose: Hoffnungslos“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 139.
    /7/ EU will Agrarpolitik reformieren, in: http://www.eu
    koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-ge…, S.1 von 1.
    /8/ AuswĂ€rtiges Amt – Gemeinsame Agrarpolitik, a. a. O., S. 2.
    /9/ Siehe „Milliarden fĂŒr eine schlechtere Welt“, Wirtschaftswoche, Nr. 10 v. 5.3.2011, S. 20 bis 24.
    /10/ Ebenda, S. 22.
    /11/ Ebenda, S. 23.

    Posted in Wirtschaftspolitik | 1 Comment »

    Verstrahlung? Erhöhte RadioaktivitÀt? Fakten zur Strahlung aus nuklearmedizinischer Sicht.

    Posted by retep11 on 2nd Mai 2011

    Seit der Fukushima Havarie – ausgelöst durch den schwersten Tsunami seit Menschengedenken, als Folge eines sehr heftigen Erdbebebens der StĂ€rke 9- wird in Deutschland ĂŒber die Folgen der radioaktiven Strahlung berichtet. Oft in Ă€ngstlicher, fast immer aber in angstmachender Art und Weise. Das Mitglied der Ethikkommission Eberhard Umbach, PrĂ€sident des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie, „kritisierte die deutsche „Nabelschau“ in der Energiepolitik als völlig unangemessen. Von den etwa 53.000 Artikeln, die nach dem Fukushima-UnglĂŒck in Europa veröffentlicht wurden, seien mehr als 80 Prozent in Deutschland erschienen.“ (Quelle: tinyurl.com/3zdhmt4). Um mehr Sachlichkeit in die Debatte zu bringen erlĂ€utert der Physiker und Nuklearmediziner Dr. med Dr. rer. nat unseren Lesern die ZusammenhĂ€nge.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bestrahlung-verstrahlung-erhoehte-radioaktivitaet-fakten-zur-strahlung-aus-nuklearmedizinischer-sicht/

    2. Das Klima Ă€ndert sich wirklich, aber es wird kĂŒhler

    Unsere Regierung befindet sich in dem Prozess, strikte Kontrolle ĂŒber die Reduzierung von Treibhausgasen einzufĂŒhren in der Hoffnung, die globale ErwĂ€rmung zu verhindern, obwohl sich die ErdatmosphĂ€re abkĂŒhlt.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/das-klima-aendert-sich-wirklich-aber-es-wird-kuehler/

    3. Solarstrom ist grĂŒn und hilft der Umwelt!

    Die Protagonisten zeigen im Dialog, dass die Finanzierung von Solarstrom eine Umverteilung von unten nach oben ist. Im GesprÀch unterhÀlt sich der stolze Solarstromanlagenbesitzer mit einer anderen Person, die sich eine solche Investition nicht leisten kann.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/solarstrom-ist-gruen-und-hilft-der-umwelt/

    4. Ein Reisebericht aus Fukushima:“Falls die Japaner nicht lĂŒgen, dann hat bisher niemand 250 Milli-Sievert erreicht!

    Der Reisebericht vom 24.4.2011 von Dr. Andreas Kronenberg, der im Auftrag der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA (International Atomic Energy)im Krisengebiet in Japan war: Ich komme gerade von einem nachmittĂ€glichen Spaziergang durch Fukushima City zurĂŒck, eine Stadt die aus dem völlig falschen Grund zu weltweiter Bekanntheit gekommen ist. Es ist eigentlich eine junge Stadt, wunderschön umgeben von Bergen. Ich sehe die jungen Menschen auf den Strassen, sie erinnern mich an Tokio oder Osaka. Das Leben ist normal: die Burschen flirten, die MĂ€dels tratschen. Man trifft sich um auszugehen, oder in den Parks Sport zu treiben oder einfach nur die KirschblĂŒte zu fotografieren.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/ein-reisebericht-aus-fukushima-falls-die-japaner-nicht-luegen-dann-hat-bisher-niemand-250-milli-sievert-erreicht/

    5. Die Lobbyisten, die die Klimagate-Akademiker weißgewaschen haben, wurden vom Steuerzahler und der BBC bezahlt

    Eine Schattengruppe von Lobbyisten, die heftig dafĂŒr eintritt, dass die globale ErwĂ€rmung eine echte Bedrohung ist, wurde vom Steuerzahler bezahlt und bekam Hilfe von der BBC.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-lobbyisten-die-die-klimagate-akademiker-weissgewaschen-haben-wurden-vom-steuerzahler-und-der-bbc-bezahlt/

    6. Der Schwindel mit der Nachhaltigen Entwicklung

    „Nachhaltige Entwicklung” („Sustainable Development“ SD) ist im Grunde ein Slogan ohne eine bestimmte Bedeutung. In Verbindung mit dem Earth Day (22. April, Karfreitag), ist es ein Ausdruck, der Dinge wie saubere Luft und grĂŒne Energie maskiert. Und er gaukelt uns eine makellose, idyllische Existenz fĂŒr uns und unsere Nachkommen vor – fĂŒr immer. Aber in Wirklichkeit ist er zu einem ungemein nĂŒtzlichen Begriff fĂŒr viele Gruppen geworden, die den Slogan verwenden, um ihre eigene spezielle Agenda voranzutreiben, was fĂŒr eine auch immer.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/der-schwindel-mit-der-nachhaltigen-entwicklung/

    7. Was die GrĂŒnen wirklich glauben

    Der sog. „Earth Day” wurde 1970 eingefĂŒhrt, und Millionen Amerikaner und andere Menschen auf der ganzen Welt wurden seitdem konstant einer GehirnwĂ€sche unterzogen, um den Eindruck festzuschreiben, dass es bei der Umweltbewegung darum geht, die Erde zu schĂŒtzen. Aber wenn die GrĂŒnen unter sich darĂŒber sprechen, ist das eine ganz andere Geschichte und eine Angst machende dazu.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/was-die-gruenen-wirklich-glauben/

    8. BP hat es sich vor dem Ölunfall mit den GrĂŒnen und den Medien gemĂŒtlich gemacht.

    Wie hoch sind die OpportunitÀtskosten von politisch korrekten GeschÀftstÀtigkeiten gegen den Klimawandel, wenn dadurch Finanzmittel von verbesserten Sicherheitsverfahren und wirksamen GeschÀftspraktiken weggeleitet werden? Diese Frage wird noch nicht in denjenigen Medien behandelt, die eine lange Geschichte der Anbiederung an British Petroleum (BP) haben.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bp-hat-es-sich-vor-dem-oelunfall-mit-den-gruenen-und-den-medien-gemuetlich-gemacht/

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

     
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