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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for September, 2012

    Politische Philosophie eines modernen Idealismus

    Posted by retep11 on 27th September 2012

    Ideologiekritik, Politikwissenschaft, Staatsdenken

    Autor: Wolfgang Caspart
    Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2012
    ISSN 0930-939X. ISBN 978-3-631-63025-9.
    Umfang: 200 Seiten, gebunden
    Preis: EUR 42,80 (D), EUR 44.- (A), CHF 56.-

    Die Probleme und Krisen der heutigen Zeit verlangen nach einer positiven Antwort. Sie zu liefern, ist die Aufgabe eines modernen Idealismus. Er stĂŒtzt sich auf den transzendentalen Charakter der wissenschaftlichen Axiomatik wie auf die indeterministischen Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften. Die Flucht in die Ideologie, Utopie oder Dogmatik hat nur nötig, wer zur Transzendierung unfĂ€hig ist. Die Zusammenfassung und Einordnung der empirischen Theorien, Teilwerte und einzelreligiösen Bekenntnisse erfolgen durch ihre Überhöhung in den höchsten Ideen. Der Mangel an dem hierzu erforderlichen hermeneutischen VerstĂ€ndnis zwingt zu Ersatzvorstellungen in Form beliebig verabsolutierter empirischer Theorien oder Hypothesen, Partialwerte und konfessioneller Dogmen. Diese kommen nicht wissenschaftlich, sittlich oder göttlich geboten zustande, sondern werden willkĂŒrlich gesetzt. Der Realismus in der LebensbewĂ€ltigung bis hin zur Politik liegt in der gekonnten transzendentalen und ethischen Handhabung beschrĂ€nkter Modelle.

    Inhalt:
    Einleitung
    1. Teil Ideologiekritik: Naturwissenschaft und Idealismus – Selbstreferenz – Synergetik in der Wirtschaftskrise – Die Wirklichkeit des Geistigen – Gesellschaftliche Innen- und Außensteuerung – Kunst und Schönheit.
    2. Teil Politikwissenschaft: Klaviatur der Möglichkeiten – Statt der ochlokratischen Parteienherrschaft – Öffentlicher Verdienst oder Demagogie – Privatpolitik – EntmĂŒndigung – Schein und Sein – Im Kampf um die Macht.
    3. Teil Staatsdenken: Der Auftrag des Staates – Selbstorganisation und Eklektik – Frustration oder Gelassenheit – Eliten entscheiden – SelbstprĂ€destination zur Intervention – Konservatismus – Wege zu Problemlösungen – Richtige Methodik.
    Zusammenfassung – Glossar – Literaturnachweis – Personenverzeichnis.

    Bestellung in jeder Buchhandlung oder beim Verlag ĂŒber zentrale.frankfurt@peterlang.com

    Posted in Wirtschaftspolitik | No Comments »

    Mit der richtigen Heizung einen Tauwasseranfall vermeiden

    Posted by retep11 on 25th September 2012

    Gerade bei sehr starken Wandkonstruktionen und NatursteinwĂ€nden mit einem großen WĂ€rmespeichervermögen besteht eine hohe TauwassergefĂ€hrdung. Technisch lĂ€sst sich dies nur ĂŒber eine ausreichende Temperierung der WandoberflĂ€chen mit Hilfe von Strahlungsheizung verhindern.

    Unterschied zwischen Strahlungs- und Konvektonsheizung

    Erfolgte frĂŒher die Heizung der RĂ€ume mit einem Ofen, welcher ĂŒberwiegende StrahlungswĂ€rme abgibt, so sind jetzt viele Konvektionsheizungen im Einsatz. Im nachfolgenden Schema wird der wesentliche Unterschied dargestellt. Erfolgt die WĂ€rmeĂŒbertragung bei einer Konvektionsheizung ĂŒber eine Luftwalze, so erfolgt diese bei einer Strahlungsheizung ĂŒber die WĂ€rmestrahlung. Bei gleicher Behaglichkeit liegt die Raumtemperatur bei einer Strahlungsheizung niedriger.

    Konvektions- und Strahlungsheizung

    Es gibt aber noch weitere positive Aspekte bei einer Strahlungsheizung. Auf diese soll hier eingegangen werden. Durch die gleichmĂ€ĂŸige Ausbreitung der WĂ€rmestrahlung haben alle BauteiloberflĂ€chen eine annĂ€hernd gleiche OberflĂ€chentemperatur, abhĂ€ngig vom Strahlungswinkel und der ZugĂ€nglichkeit, z. B. Möbel verhindern die gleichmĂ€ĂŸige Verteilung der Strahlung. Daher ist der Standort der Strahlungsheizung sehr wichtig. Das Gleiche gilt aber auch fĂŒr eine Konvektionsheizung.

    In einem verwinkelten Zimmer und der falschen Anordnung der Heizkörper werden einige WandoberflÀchen nicht ausreichend temperiert und es kommt zu Tauwasseranfall.

    Schimmel in Zimmer wegen falscher Heizkörperanordnung

    Die einfachste Möglichkeit zur Vermeidung von Tauwasseranfall oder einer Durchfeuchtung gerade des unteren Außenmauerwerkes ist die Temperierung mit einer Strahlungsheizung in Form einer Randleistenheizung. Mit dieser Heizung wird die Temperatur der unteren kĂŒhleren Luftschicht angehoben und die relative Luftfeuchte sinkt. Durch das Feuchtegleichgewicht zwischen Luft und Mauerwerk kommt es zur Entfeuchtung des Mauerwerkes.

    Die SchimmelpilzgefÀhrdung sinkt. Ebenso steigt die Temperatur des angrenzenden Wandabschnittes und somit auch am Balkenkopf bei Àlteren WohngebÀuden. Die Gefahr möglicher FeuchteschÀden an der Holzkonstruktion wird reduziert.

    Die Fußbodenheizung

    Ein sehr effektives Heizungssystem ist die Fußbodenheizung. Durch die große StrahlungsflĂ€che können auch große RĂ€ume energetisch optimal beheizt werden. Bei diesem System treten kaum Temperaturunterschiede an der Konstruktion auf. Eine Tauwasserbildung wird vermieden. Bei Ă€lteren BauerhĂ€usern, wo aufgrund der Wandkonstruktion frĂŒher viel Feuchte im unteren Wandabschnitt vorlag, erfolgt eine recht gute Abtrocknung und es kann ein behagliches Raumklima erreicht werden.

    Neben der elektrischen Fußbodenheizung, es wird eine Heizfolie in den Fußbodenaufbau eingelegt, gibt es die Warmwasserheizungen. Es werden WasserschlĂ€uche in Schlaufenform im Estrichboden verlegt. Es gibt hier auch superflache Fußboden-Heizsysteme mit einer Schichthöhe von gerade 10 mm, die fĂŒr die Altbausanierung und den Neubau entwickelt wurden und eine kurze Aufheizzeit haben.

    Behaglichkeit und Tauwasserbildung

    UnabhĂ€ngig vom Heizsystem ist die richtige Regulierung der gleichmĂ€ĂŸigen Raumtemperatur durch die entsprechenden Stellantriebe von Bedeutung. So kann effektiv WĂ€rmeenergie gespart, die gleichmĂ€ĂŸige Behaglichkeit und Tauwasserbildung mit einer unangenehmen Schimmelbildung vermieden werden. Bei RĂ€umen, wie BĂ€der ist es sehr angenehm, wenn zu bestimmten Zeiten die Raumtemperatur automatisch etwas angehoben wird. Aber auch viele der Ă€lteren Heizanlagen erfĂŒllen die heutigen AnsprĂŒche bei entsprechender NachrĂŒstung. So kann man zum Beispiel ĂŒber http://www.andries24.de ein komplettes Modernisierungspaket fĂŒr das entsprechende Heizungssystem auswĂ€hlen und eine Modernisierung der Heizanlage durchfĂŒhren.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    FassadenbegrĂŒnung und DachbegrĂŒnung

    Posted by retep11 on 23rd September 2012

    Dieser Artikel wurde ĂŒber 15 Jahren im Leipziger BaufĂŒhrer 1994 Seite 104 veröffentlicht. Er ist auch heute noch aktuell.

    Vor vielen Jahren konnte man in unseren Straßen öfter noch grĂŒne Fassaden sehen. Zwischenzeitlich wurden es aber immer weniger. Heute hat die BegrĂŒnung der Fassaden und der DachflĂ€chen eine neue Bedeutung erlangt.

    WĂ€nde, mit Ausnahme der NordwĂ€nde, werden im jahreszeitlichen Besonnungsrhythmus bestrahlt und erwĂ€rmt. Sie bieten eine ideale BewuchsflĂ€che und wirken sich gĂŒnstig auf das Klima der Hausumgebung aus. Sie verbessern Eigenschaften wie WĂ€rmedĂ€mmung, Wind- und Regenschutz, KĂŒhlung, Luftverbesserung und Schallabsorption. FassadenbegrĂŒnung ist eine Möglichkeit, ohne grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chenbedarf die Vegetation zu vermehren.

    Fassaden können direkt oder ĂŒber ein RankengerĂŒst bewachsen werden. Es bildet sich ein Luftpolster zwischen Blattwerk und Hauswand, das den WĂ€rmetransport von der Wand zur Außenluft verringert. Eine Luftschicht von 5cm entspricht z.B. in ihrer WĂ€rmedĂ€mmung etwa einer Doppelglasscheibe mit K=2,9W/m2K und fĂŒhrt bei den hier ĂŒblichen K-Werten der HauswĂ€nde zu einer Verringerung des Heizenergiebedarfes von etwa 1/3.

    Durch verschiedene Anordnungen, wie Unterteilung in Kammern, kann eine bestimmte Schutzwirkung erreicht werden, wie Windschutz oder Schutz vor Schlagregen. R. Doernach fĂŒhrt Beispiele an, wo nachweislich ĂŒber 70 Jahre der Putz durch Bewuchs nicht geschĂ€digt sondern geschĂŒtzt wurde. Vor der BegrĂŒnung sollte die gewĂŒnschte Nutzung, Lage, Orientierung sowie die Wirkung von Wind, Regen und Sonnenstrahlung berĂŒcksichtigt werden.

    Ebenso ist die Berankungsart, die Unterkonstruktion, Befestigung und FassadenoberflĂ€che sorgfĂ€ltig auszuwĂ€hlen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bepflanzung, wie selbstĂ€ndige Wurzelkletterer, GerĂŒstranker, Spalierbewuchs, HeckenwĂ€nde und hĂ€ngender Bewuchs.

    Da die meisten Blattwerfer sind, sollte auf eine dichte Verflechtung der Triebe geachtet werden, um auch im Winter ausreichenden Klimaschutz zu erhalten. Das Holz der Spalierwand sollte mit natĂŒrlichen Holzschutzmitteln (Holzteer, Holzöl oder Soda) imprĂ€gniert werden. Zu beachten ist noch, daß fĂŒr jede Wandseite eine bestimmte Bewuchsart auszuwĂ€hlen ist.

    SĂŒdseite:
    Blattwerfender Bewuchs, um die GebÀudeerwÀrmung durch die Wintersonne zu ermöglichen.
    Westseite:
    ImmergrĂŒner, selbstkletternder Bewuchs als dichter Teppich, mit Abstand vor der Fassade zur DurchlĂŒftung, gut verflechtend, um auch im Winterhalbjahr einen dichten Schutz zu erhalten.
    Ostseite:
    Bei geschĂŒtzter und auch im Winter verschattungsfreier Lage eine Ă€hnliche Nutzbepflanzung wie an der SĂŒdwand;
    Nordseite:
    immergrĂŒne, selbstkletternde Arten mit dichter GerĂŒstberankung sowie tiefe HeckenwĂ€nde, um ein gutes Wind- und WĂ€rmeschutzpolster zu erhalten.

    Fassadenpflanzen

    Hinter einer begrĂŒnten Fassade bleiben die Zimmer im Sommer angenehm kĂŒhl Kletterpflanzen halten Regen ab und schĂŒtzen die Fassade vor WitterungseinflĂŒssen Pflanzen an der Wand verringern im Winter die AbkĂŒhlung des GebĂ€udes

    Es gibt weit ĂŒber 50 verschiedene Pflanzen, wie Zierpflanzen, Nutzpflanzen und einjĂ€hrige Kulturen (siehe Literatur ökologisches Bauen).

    Durch begrĂŒnte DĂ€cher könnte nahezu flĂ€chengleich die verbaute VegetationsflĂ€che ersetzt werden. Die Vorteile liegen in der Klimaverbesserung, Wasserspeicherung, Luftverbesserung, Schallabsorption, erhöhtem Biotopwert und Erholungswert. GegenĂŒber einem nackten Dach erhöht sich der Dachschutz, der WĂ€rmeverlust wird bis zu 10% verringert. Es kann das Regenwasser zurĂŒckgehalten und so der Wasserhaushalt verbessert sowie die Luftverschmutzung bis zu 20% bei gleichzeitiger Sauerstoffabgabe gesenkt werden.

    FĂŒr eine DachbegrĂŒnung eignen sich am besten FlachdĂ€cher aber auch geneigte DĂ€cher lassen sich ohne Problem bepflanzen. Anspruchslosere, niedere Vegetationen erfĂŒllen gesamt ökologisch den gleichen Zweck und bedĂŒrfen keiner weiteren aufwendigen Baumaßnahmen. NatĂŒrlich muß die Dachhaut völlig dicht

    Kletterpflanzen halten Regen ab und schĂŒtzen die Fassade vor WitterungseinflĂŒssensein und vor eindringenden Wurzeln geschĂŒtzt sein. Im Rahmen der statischen Möglichkeiten lassen sich durchaus dĂŒnne Erdschichten oder Grasboden von ca. 5cm auf bestehende DĂ€cher aufbringen. Dort wo eine Kiesschicht aufgebracht wurde, muß diese lediglich etwas abgetragen und durch eine entsprechende Erdschicht ersetzt werden. Ob nun Natur-, Moos-, Heide-, Steppen-, Wiesen- oder SumpfdĂ€cher gestaltet werden, liegt an den örtlichen Gegebenheiten, den konstruktiven Voraussetzungen und den WĂŒnschen. Neben dem Einfachaufbau und dem Mehrschichtenaufbau gibt es die BegrĂŒnung „umgekehrter“ DĂ€cher. Auch die nachtrĂ€gliche BegrĂŒnung ist möglich, bedarf aber einer konstruktiven und statischen Beurteilung, da die Dachlast nur um max. 30% bei FlachdĂ€chern nur ca. 10% erhöht wird, können die Dachsparren durch SchĂ€den in i hrer Festigkeit eingeschrĂ€nkt sein.

    Die DachbegrĂŒnung hat gerade im Gewerbebau eine wichtige Rolle und muß Bestandteil der ganzheitlichen Planungsaufgabe werden. Gerade in geplanten Gewerbegebieten wird sich das spĂŒrbar auf das Mikroklima auswirken. Hier sind z.B. die GrundwasserverĂ€nderung durch die versiegelten FlĂ€chen zu verzeichnen. Die erhöhte Abstrahlung der WandflĂ€chen fĂŒhrt zu einer Temperaturerhöhung der Umgebung u.a.

    Auch lassen sich Bauelemente fĂŒr die Nutzung alternativer Energien optisch in ein umweltvertrĂ€gliches Bauobjekt integrieren. Sowohl fĂŒr den privaten Bauherren aber vor allem fĂŒr den Unternehmer bedeutet ein umweltvertrĂ€gliches Bauobjekt eine Wertsteigerung. Es wird immer einen Mittelweg zwischen Nutzung – Energie – Umfeld Wohlbefinden geben.

    Neben den oben genannten natĂŒrlichen Bewuchs gibt es aber auch super Kunstpflanzen die man dort aufstellen kann, wo natĂŒrliche Pflanzen wegen Sonnenmangel im Innenraum, wie in einigen BĂŒros, nur schlecht wachsen und eine entsprechende Dekoration erwĂŒnscht ist oder ĂŒber eine lange Zeit die Gestaltung der betreffenden FlĂ€che (z.B. auf GrĂ€ber Kunstblumen) schön aus sehen sollen.

    Posted in Baubiologie, Bauen und Wohnen | No Comments »

    Im Klimaschutzwahn isoliert sich Europa von der Welt!

    Posted by retep11 on 13th September 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Grundlage einer „globalisierten“ und „vernetzten“ Welt wie eines fairen interkontinentalen Handels ist insbesondere die FreizĂŒgigkeit, die optimale Beweglichkeit zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Letztere ist von „Europa“, von dem die Kolonisierung der Welt mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahre 1492 ihren Anfang nahm, gefĂ€hrdet.

    Ausgerechnet zum Auftakt der Internationalen Luft- und raumfahrtmesse ILA in Berlin am 11. September 2012 in Berlin setzt die EU-Kommission Europas gesamte Luftfahrtbranche mitsamt den Fluggesellschaften in Aufregung und Empörung mit ihren PlĂ€nen, ab Januar 2013 Zertifikate fĂŒr den Ausstoß von Abgasen erwerben zu mĂŒssen. Wer dagegen verstĂ¶ĂŸt, dem drohen heftige Bußen. Damit drohen wiederum Europas Luftfahrtbranche massive internationale Wettbewerbsnachteile. Dieses EU-Projekt zum Klimaschutz entzweit zudem die EuropĂ€er und deren internationale Partner wie USA, China, Japan und Russland, die in diesen Maßnahmen eine BeeintrĂ€chtigung der SouverĂ€nitĂ€t ihres eigenen Luftraumes wie ihrer FreizĂŒgigkeit sehen. Betroffen sind alle FlĂŒge, die von Europa aus starten oder dorthin gehen – fĂŒr die gesamte Strecke, also bis Alaska, Australien, SĂŒdafrika oder Chile! Die EU droht sogar im Extremfall mit Flugverboten.

    Die EuropÀische Union im Klimarettungswahn

    In der politischen Spitze EU-Europas ist der Glaube dominant, dass die Erde einer globalen Klimakatastrophe entgegen gehe und dass alles getan werden mĂŒsse, um dies zu verhindern. Sie ist zudem ĂŒberzeugt, dass einzig und allein das Kohlenstoff(C)-Dioxid(O2)-MolekĂŒl fĂŒr die drohende ErderwĂ€rmung verantwortlich sei und deshalb unbedingt und mit allen Mitteln reduziert werden mĂŒsse. Dieser Glaube ist zwar durch nichts belegt, aber er hat sich zu einer unantastbaren wie unerschĂŒtterlichen Staatsdoktrin verfestigt.

    Ist das Abendland, das ĂŒber die vorsokratischen Naturphilosophen der RationalitĂ€t wie den Naturwissenschaften zum Siegeszug verhalf, dabei, in IrrationalitĂ€t wie finsteren Mystizismus zurĂŒck zu fallen? Wenn man etwas wie das „Globalklima“ zum Schutzgut erhebt, dann wĂ€re es ein zwingender, auch juristischer, Grundsatz, dieses Gut zu definieren, um rationale Kriterien zu heben, BeeintrĂ€chtigungen des Schutzgutes zu sanktionieren. Doch diese Arbeit steht bis heute aus und ist einfach nicht zu leisten, weil das Schutzgut „Globalklima“ nicht existiert. Es ist nur eine Fiktion, nach Immanuel Kant ein eingebildetes „Ding an sich“.

    Dass es möglich ist, alle gemessenen Temperaturen dieser Erde in einen Topf zu werfen, um daraus eine „Globaltemperatur“ zu berechnen, ist unstrittig! Doch was besagt diese Mittel-Temperatur, welche RealitĂ€t hat sie? Ist sie messbar, ist sie kontrollierbar, ist sie spĂŒrbar? Nein, sie existiert nur auf dem Papier. Sie ist ein Scheinwert, der nirgendwo auf der Welt Wert hat. Kann man von so einer fiktiven „Globaltemperatur“ auf eine „Globalklima“ schließen und dieses zum „Schutzgut“ erklĂ€ren? Dies ist ohnehin unmöglich, weil das Wetter sich aus vielen verschiedenen meteorologischen Elementen zusammensetzt und nicht durch die Temperatur allein charakterisierbar ist. Zum Wetter gehören Luftdruck, Wind und Wolken und vieles mehr! Diese Elemente gehören auch zwingend zum „Klima“, wird dieses doch definiert als das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort ĂŒber eine mindestens 30jĂ€hrige Beobachtungsperiode.

    Jeder Ort, jede Region auf der Erde hat ihr spezielles Wettergeschehen und damit auch ein eigenes Lokal- oder Regionalklima! Diese Kleinklimate verschwinden auch nicht, wenn man zu grĂ¶ĂŸeren Dimensionen bei Verkleinerung des Maßstabes ĂŒbergeht und Wetter wie Klima kontinental oder interkontinental beziehungsweise global betrachtet. Zur BestĂ€tigung braucht man nur einen Schulatlanten aufzuschlagen und sich die Klimakarten der Erde zu betrachten. Die dort abgebildete Klimavielfalt der Erde ist Ausdruck ihrer Wettervielfalt. Klima ist und bleibt abhĂ€ngig vom Wetter. WĂ€hrend sich die Wetterkarten tĂ€glich Ă€ndern, haben das Azorenhoch wie das Islandtief sozusagen Ewigkeitswert. Es sind statische weil statistische Scheingebilde. Diese ursĂ€chliche VerknĂŒpfung, die allein durch die Definition von Klima, wie sie von der Weltorganisation fĂŒr Meteorologie WMO in Genf vorgegeben ist, verbietet es, diese Tatsache einfach auf den Kopf zu stellen und die These in die Welt zu setzen, das „Klima“ wĂŒrde das Wetter bestimmen. Unsere SĂŒnden am Klima wĂŒrden das Wetter immer extremer machen und um dies zu verhindern, mĂŒsse halt das Klima -koste es was es wolle- geschĂŒtzt werden.

    Internationale Luftfahrtbranche soll und muss Widerstand leisten

    Wer einen Schneeball rollen sieht und die Gefahr wittert, dass er zu einer Lawine anwachsen könnte, die einen Ort zu verschĂŒtten droht, sollte und muss sofort handeln und darf nicht tatenlos zusehen. Doch exakt dies hat nicht nur die gesamte Luftfahrtbranche ĂŒber viele Jahre getan. Sie hat auf die RationalitĂ€t gesetzt und gehofft, dass sich eines Tages der Irrglaube wie der quasireligiöse Rausch, das Globalklima schĂŒtzen, es sich untertan machen und schließlich lenken und steuern zu können, verflĂŒchtigen und als Verwirrung des Zeitgeistes wie bei den Hexenverbrennungen legen könnte. Diese Kalkulation ist nicht aufgegangen, da mit dem Vorwand „Klimaschutz“ völlig andere politische Ziele verbunden sind. Da BĂŒrokratien nicht arbeiten, versuchen sie Geld durch Angst zu generieren!

    Doch wie kann man die EU-Kommission wieder auf den Pfad der Vernunft zurĂŒckbringen? Wie kann man sie von dem Wahn abbringen, sie könne ein Nichts wie das „Globalklima“ schĂŒtzen? Die Zeit drĂ€ngt, denn der Konflikt mit dem Rest der Welt spitzt sich zu. Russland wie Indien drohen bereits den EU-Airlines mit der Streichung von Überflugrechten. China hat durchblicken lassen, MilliardenauftrĂ€ge beim europĂ€ischen Flugzeugbauer Airbus stornieren zu lassen. Dieser „Kriegsfall“ darf nicht eintreten, zumal die angeblich durch CO2-Emissionen ausgelöste drohende Klimakatastrophe nur eingebildet ist und real nicht existiert.

    Auch der Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bunderegierung, der CDU-Abgeordnete Peter Hintze, schlug Alarm: „Wir merken bereits, wie sich die Amerikaner in Stellung bringen, der Konflikt hat es in sich.“ Hintze sollte der Bundeskanzlerin klar und deutlich machen, und als gelernte Physikerin hĂ€tte sie sicherlich keine Schwierigkeiten, dies nachzuvollziehen, dass sowohl die Bundesregierung wie die gesamte EuropĂ€ische Kommission, sich in einer ideologischen Sackgasse befinden, aus der sie nur durch Umkehr hinauskommen können, wenn sie nicht dort verharren wollen, wĂ€hrend der Rest der Welt von dem Klimaschutzwahn allmĂ€hlich wieder abkommt. Mit einer bloßen vorĂŒbergehenden Aussetzung des umstrittenen europĂ€ischen Emissionshandels im Luftverkehr ist es nicht getan, Herr Hintze.

    Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO muss handeln

    Wenn auch vom Globalklima keinerlei Gefahr ausgeht, so muss bei dem derzeitigen globalen Meinungsklima eine globale Lösung gefunden werden. Man sollte, da bisher alle tatenlos zugesehen und damit geholfen haben, sich den epidemisch ausbreitenden Klimaschutzwahn zu einer wenn auch eingebildeten globalen Krankheit ausweiten zu lassen, sehr behutsam vorgehen. Dieser Aufgabe sollte sich die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO widmen.

    Dies geht nur auf internationaler Ebene unter Einbeziehung der Vereinten Nationen, die ja auch den Weltklimarat IPCC einberufen haben. Diesen Ungeist bekommt man nur in die Flasche zurĂŒck, wenn man ihn auflöst. Der Weltklimarat hat den Geburtsfehler, dass er keine wissenschaftliche Kompetenz hat, sondern als Schiedsgericht fungiert und nur die Aufgabe hat, alle Horrormeldungen und wilden Spekulationen ĂŒber das Klima zu sammeln, daraus Weltuntergangsszenarien zu entwerfen, um der Politik „wissenschaftliche“ Argumente an die Hand zu geben, um CO2-Reduktionsmaßnahmen zu beschließen und ihnen völkerrechtliche Verbindlichkeit zu geben. Nach den vielen Skandalen wĂ€re es ein erster mutiger Schritt, den IPCC einfach aufzulösen und die jĂ€hrlichen Weltklimakonferenzen abzusagen.

    Doch dieses ist und bleibt ein Wunschtraum, wenn nicht die BĂŒrger dieser Erde endlich das Heft in die Hand nehmen und mit Mut und Zivilcourage gegen den Klimaschutzwahn rebellieren. Wie lange wollen sie noch, da ja sie es sind, die als fliegende Öko-SĂŒnder letzten Endes die CO2-Abgaben zu zahlen haben, tatenlos zusehen, wie sie unter dem Vorwand des Klima- und Umweltschutzes abkassiert werden. Ist die Zeit der AufklĂ€rung so weit zurĂŒck und die Herrschaft von Ideologen so mĂ€chtig, dass sie glauben per „Ablasshandel“ die Welt retten zu können? Doch so wie man mit Geld sich keinen Platz im Himmel kaufen kann, so auf Erden auch weder gutes Wetter noch ein gutes Klima. Es genĂŒgt, wenn das politisch gestörte Wirtschaftsklima wiederhergestellt werden kann.

    Vielleicht ist dieser Streit zwischen der EU-Kommission und den Fluggesellschaften eine InitialzĂŒndung, um endlich den GrĂ¶ĂŸenwahn vom „Schutz des Globalklimas“ auf den MĂŒllhaufen der Geschichte zu werfen und dort zu entsorgen. Damit werden wir zwar das Wetter nicht los, aber die frei werdenden Energien und Finanzmittel könnte man in bessere Wettervorhersagen investieren.

    Oppenheim, den 12. September 2012
    Dr. Wolfgang ThĂŒne, Dipl.-Meteorologe

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

     
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