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Baulexikon


  

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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for Oktober, 2012

    3. Weltkrieg РWarnung Medwedjews strategische Maßnahmen gegen die Weltkriegsgefahr

    Posted by retep11 on 27th Oktober 2012

    Am 23. November wandte sich der russische Pr√§sident Dimitri Medwedjew in einer sehr ernsten Fernsehansprache an die russische Bev√∂lkerung und gab die Befehle bekannt, die er bereits an das Milit√§r erlassen hat. Die Rede zeigt, wie sehr sich die russische F√ľhrung der Gefahr eines globalen thermonuklearen Krieg bewu√üt und entschlossen ist, Russland zu verteidigen, sowie, durch entschiedene Warnungen die Katastrophe abzuwenden.

    Posted in Wirtschaftspolitik | No Comments »

    Energiewende

    Posted by retep11 on 8th Oktober 2012

    Viele verstehen unter Energiewende eine Ablösung der konventionellen Energieversorgung, wie z. B. Kohle oder Kernenergie, durch Wind- und Solaranlage.
    Es soll die Umwelt und die Landschaft geschont werden. Die Umstellung geht ganz einfach und die Energieversorgung ist gesichert, so die Politik. Bei den Entscheidungen waren nur keine Energieexperten geladen. Wie die Energiewende wirklich aussieht und welche enormen technischen und finanziellen Mittel erforderlich sind, zeigt der Vortrag am 2.10.2012 von Prof. Dr. Helmut Alt mit vielen Fakten und Zahlen
    Energiewende (pdf).

    Nach der Zerst√∂rung der Landschaft durch Windr√§der kommt die Zerst√∂rung des historischen Stadtbildes durch „Abriss und Neubau“. Die Politik zur Vermeidung des CO2 hat in Deutschland bereits mit seiner ungeheuerlichen Zerst√∂rung der historischen Baukonstruktion begonnen. Unser erreichter Lebensstandard und die damit verbundene h√∂here Lebenserwartung durch eine bessere Gesundheit ben√∂tigen preiswerte Energien, diese steigen immer mehr an und sind bereits f√ľr Teile der Bev√∂lkerung ein Luxusgut.
    Meine Beobachtungen bei Gutachten zeigen, dass gerade bei Familien mit normalen oder niedrigen Einkommen vermehrt Schimmelpilze vorhanden sind und somit gesundheitliche Probleme auftreten. Die wesentliche Ursache sind abgestellte Heizungen wegen der hohen Heizkosten. Wenn es bereits im Zimmer k√ľhl ist, dann wird auch weniger kalte Luft hereingel√ľftet. In einem Artikel wird die Wichtigkeit des
    richtigen L√ľftens erkl√§rt.
    Ein Beitrag im Stern verweist darauf hin, dass Geringverdiener in Deutschland fr√ľher sterben.. Sicherlich ist neben vielen anderen Gr√ľnden auch das oben genannte schlechtere Raumklima verantwortlich, dass die Lebenserwartung zur√ľckgeht.

    Posted in Baubiologie, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    W√§rmed√§mmung – Verlust f√ľr Mieter und Vermieter

    Posted by retep11 on 8th Oktober 2012

    Pressemitteilung Nr. 43, 06.10.2012 naeb.info

    BEL√§STIGUNGEN UND H√∂HERE KOSTEN F√ľR DIE MIETER. DEM VERMIETER DROHEN VERLUSTE AN DER BAUSUBSTANZ. GRUND IST DIE IDEOLOGISCHE ENERGIEPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG.

    Die Bundesregierung will die Rechte der Mieter schwächen.
    Bauma√ünahmen zur W√§rmed√§mmung sollen f√ľr drei Monate kein Grund zu einer Mietreduzierung mehr sein. Auch dann, wenn der Mieter dadurch stark bel√§stigt wird. Der Vermieter soll so in die Lage versetzt
    werden, ohne Mietausfall W√§rmeisolierungen am Haus durchzuf√ľhren. Dies sei f√ľr die ideologisch begr√ľndeten Energieeinsparungen notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten k√∂nnen dann die Kosten f√ľr die W√§rmeisolierung auf den Mietpreis aufgeschlagen werden.

    Dies ist zun√§chst ein schlechtes Gesch√§ft f√ľr die Mieter. Nach dem Architekten Konrad Fischer von der Verbraucherschutzorganisation NAEB
    (www.naeb.info), der sich auf die Altbausanierung spezialisiert hat, f√ľhrt die nachtr√§gliche W√§rmeisolierung zu teils extremen Mieterh√∂hungen. Die versprochene Einsparung an Heizkosten findet nicht statt, sondern erh√∂ht sich sogar, wie es mehrere wissenschaftlichen Untersuchungen des Instituts f√ľr Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft sowie weitere Studien wie vom Hamburger Institut f√ľr Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS GmbH oder von Professor Jens Fehrenberg, Hildeheim, belegen.

    Die von der Deutschen Energie Agentur dena vorgelegten Studien, die eine wirtschaftliche W√§rmed√§mmung von Wohnbauten belegen sollen, entpuppen sich bei genauerer Schau als reines Rechenkunstst√ľck ohne Ber√ľcksichtigung des tats√§chlichen Heizenergieverbrauchs. Norbert Deul von der Schutzgemeinschaft Hausgeld-Vergleich e.V. f√ľr Wohnungseigent√ľmer und Mieter (www.hausgeld-vergleich.de) kritisiert die verfehlte Energiepolitik
    der Bundesregierung: „Die Mietkosten steigen damit exorbitant, ohne
    dass entsprechende Einsparungen erwartet werden d√ľrfen. Diesen
    Schwindel k√∂nnen sich immer mehr Mieter, aber auch Wohnungseigent√ľmer
    im Gemeinschaftseigentum nicht mehr leisten. Sie werden aus dem Haus
    verdrängt. Leerstehende wärmegedämmte Wohnungen und sozialer Abstieg
    sind die logische Folge“.

    Der Vermieter hat au√üer dem Risiko, Mieter zu verlieren, auch noch mit einem Substanzverlust seines Geb√§udes zu rechnen. Konrad Fischer hat in vielen Ver√∂ffentlichungen und auch Fernsehsendungen immer wieder auf die hohen Risiken der W√§rmed√§mmung bis hin zum extremen Brandrisiko hingewiesen. H√§ufig kommt es auf und im D√§mmstoff zur Unterschreitung des Taupunktes und damit zur Anreicherung von Wasser, das zur Schimmelbildung f√ľhrt und die Bausubstanz zerst√∂rt. Das Hannoversche Institut f√ľr Bauforschung hat Mehrkosten von √ľber neun Euro je Fassadenquadratmeter im Jahr f√ľr die Instandhaltung von W√§rmd√§mmverbundsystemen im Unterschied zur klassischen Putzfassade ermittelt.

    Das Durchpeitschen der unausgegorenen und planwirtschaftlichen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) – ohne R√ľcksicht auf die Kosten und ohne Beachtung der Folgen f√ľr die Bausubstanz – ist ausschlie√ülich ideologisch begr√ľndet. Eine gewisse, nicht unbedingt wirtschaftlich vertretbare Energieeinsparung ist h√∂chstens durch anlagentechnische Modernisierung am Heizsystem oder bei schweren Fassadenm√§ngeln zu erwarten. Damit wird durch nachtr√§gliche W√§rmed√§mmung, die die W√§rmezufuhr durch kostenlose Solarenergie blockiert, im wahrsten Sinne Geld verbrannt, das f√ľr Investitionen, Anschaffungen, Reisen usw. nicht mehr zur Verf√ľgung steht. Die Kaufkraft nimmt ab.

    Sollen wir so weiter machen? Die Verbraucherschutzorganisation NAEB warnt seit Jahren vor den Folgen der Energiepolitik der Bundesregierung und fast aller Parteien im deutschen Bundestag. Sie macht uns alle √§rmer. Sie vernichtet hoch effiziente industrielle Arbeitspl√§tze in der energieintensiven Grundstoffindustrie, die die Grundlage f√ľr die Produktion von Maschinen und Anlagen ist.

    Sie stellt eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben dar mit nicht absehbaren sozialen Folgen. Die unsozialen planwirtschaftlichen Gesetze und Verordnungen wie die Energie-Einsparverordnung und das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) m√ľssen ersatzlos gestrichen werden.
    Der freie Markt entwickelt bessere L√∂sungen f√ľr unsere zuk√ľnftige
    Energieversorgung. Wind-, Solar- und Bioenergie werden dann
    wirtschaftlich eingesetzt ohne jede Subvention. Unterst√ľtzen Sie aktiv die Forderungen von NAEB. Wir helfen Ihnen.

    Prof. Dr. Hans-G√ľnter Appel
    Beiratsvorsitzender NAEB e.V.

    Freigegeben zur Veröffentlichung als Leserzuschrift, Lesermeinung,
    Kontakt: hans-guenter.appel@naeb.info

    Posted in Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Lang lebe der Euro – Rezension

    Posted by retep11 on 3rd Oktober 2012

    Doz. Dr. agr. habil. G√ľnter Preu√üe

    Rezension:
    Marc Beise, ‚ÄěLang lebe der Euro!, Warum wir f√ľr unsere W√§hrung auf die Stra√üe gehen sollten‚Äú, S√ľddeutsche Zeitung Edition, M√ľnchen 2012.

    BEISE geht von der Feststellung aus, dass der Euro sowohl bei populistischen Politikern und weltfremden Wissenschaftlern als auch bei vielen ver√§ngstigten B√ľrgern immer mehr Gegner findet. Es gibt aber unter den Kritikern viele nachdenkliche Menschen. Gerade f√ľr diese ist seine kleine Streitschrift lesenswert!

    Wenn gegenw√§rtig √ľber eine Krise des Euro diskutiert wird, werden nicht selten Probleme eines W√§hrungsnominals und Probleme einer Staatsverschuldung vermischt.
    Nach BEISE haben wir es sowohl mit einer Krise des Euro als auch mit einer Krise in der Staatsverschuldung zu tun. (S. 14) Die Krise der W√§hrung sieht er darin, dass der Euro selbst zur Debatte steht. Dabei gibt es in Deutschland auch Stimmen, die den Euro wieder durch die D-Mark abl√∂sen wollen. Mit gro√üem Sachverstand und mit bemerkenswerter Gelassenheit argumentiert BEISE f√ľr die Gemeinschaftsw√§hrung und verweist aber auch best√§ndig auf Probleme, die mit dieser W√§hrung verbunden sind.

    Die Einf√ľhrung des Euro war zweifelsohne ein gewagtes Experiment. Der Rezensent der kleinen Streitschrift bekennt, zu den Skeptikern der Einf√ľhrung dieser Gemeinschaftsw√§hrung zum damaligen Zeitpunkt unter den damaligen Rahmenbedingungen geh√∂rt zu haben.Das Unbehagen resultierte aus einer historischen Betrachtungsweise mit Sicht auf die Gr√ľndung des Deutschen Reiches 1871. Mit der kleindeutschen L√∂sung der deutschen Frage wurde der gr√∂√üte Teil der deutschsprachigen Gebiete unter Ausschluss √Ėsterreichs in einem deutschen Nationalstaat vereint. Erst nach Entstehen des modernen deutschen Nationalstaates im Jahre 1871 wurde 1873 f√ľr dessen Territorium die dezimal unterteilte Mark als W√§hrungsnominal f√ľr das Deutsche Reich eingef√ľhrt. Es vollzog sich erst die wirtschaftliche Einigung der deutschen L√§nder zu einem einheitlichen Markt. Danach erfolgte auf kleindeutscher Grundlage die politische Einigung zum Deutschen Kaiserreich. Erst dann erfolgte die Einf√ľhrung einer neuen und einheitlichen W√§hrung f√ľr den entstandenen Nationalstaat.

    BEISE nimmt die Zeitgeschichte zum Ausgangspunkt und verweist auf eine Rede, die der Historiker und Altbundeskanzler KOHL 1991 im Bundestag gehalten hatte:
    ‚ÄěMan kann dies nicht oft genug sagen. Die Politische Union ist das unerl√§ssliche Gegenst√ľck zur Wirtschafts- und W√§hrungsunion. Die j√ľngere Geschichte, und zwar nicht nur die Deutschlands, lehrt uns, dass die Vorstellung, man k√∂nne eine Wirtschafts- und W√§hrungsunion ohne Politische Union auf Dauer erhalten, abwegig ist. (S. 18)
    BEISE weist darauf hin, dass die konkreten politischen Rahmenbedingungen die Weichen letztlich anders stellten. Der Euro war keine naive Idee von Politikern ohne √∂konomischen Sachverstand, sondern stellte am Ende ‚Äědas politische Faustpfand der Deutschen f√ľr die reibungslose Wiedervereinigung nach der Revolution des DDR-Volkes im November 1989‚Äú dar. (S. 18 und 19) Das ist nach BEISE dann auch der Grund f√ľr die Einf√ľhrung des Euro ohne die Politische Union. (S. 21) Mit Genugtuung registriert der Autor, dass f√ľr die Realisierung der W√§hrungsunion ohne Politische Union vern√ľnftige Regeln angesetzt wurden:
    Der Europ√§ische Stabilit√§tspakt sollte die Staatsverschuldung begrenzen, eine Nobail-out-Klausel sollte verhindern, dass ein Staat f√ľr die Schulden der anderen einstehen m√ľsse und eine unabh√§ngige europ√§ische Zentralbank sollte auf die Geldwertstabilit√§t achten. (S. 21)
    Die Umsetzung dieser Regeln ist aber in der praktischen europäischen Politik nicht einfach und vollzieht sich nicht reibungslos.

    Als besonnener Kenner der Materie weiß er um die ökonomischen, politischen, kulturellen und strategischen Probleme, die eine Methode des Durchwurstelns erfordern. (S.68)

    Am Ende seiner kleinen Streitschrift betont er:
    ‚ÄěSchwierige Jahre liegen vor uns. Aber am Ende k√∂nnte Europa sich neu erfunden haben.‚Äú (S. 68) Er schlie√üt mit folgenden Worten ab: ‚ÄěDie Einf√ľhrung des Euro war eine Wette auf die Zukunft. Diese Wette, liebe Euro-Gegner, ist noch nicht verloren, wir k√∂nnen immer noch gewinnen. Wir m√ľssen es aber, alle zusammen, auch wirklich wollen.‚Äú (S. 69)

    Insgesamt hat BEISE eine interessante und lesenswerte kleine Brosch√ľr vorgelegt. Sie kann mit helfen, die von vielen Medien gesch√ľrten √Ąngste um unser Geld einzud√§mmen!

    Posted in Wirtschaftspolitik | No Comments »

     
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