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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for Januar, 2013

    Energetische Altbausanierung

    Posted by retep11 on 21st Januar 2013

    Bei einer energetischen Altbausanierung denkt man zu erst an einer nachträglichen Wärmedämmung. Dies ist nur bedingt richtig. Grundsätzlich ist eine fachgerechte Bestandsaufnahme zu machen. Zum Beispiel erhält man Infos zur ecohome Altbausanierung

    Außendämmung
    Jedes Wohngeb√§ude ist anders. Je nach Standort wurden die dort √ľblichen Baustoffe verwendet. Sehr deutlich wird der Unterschied, zwischen W√§nden aus Bruchsteinen und Ziegelsteinen. Es liegt ein gro√üer Unterschied zwischen der W√§rmeleitf√§higkeit, der W√§rmespeicherf√§higkeit und dem W√§rmeeindringkoeffizienten vor. Bruchsteine neigen aufgrund ihrer W√§rmeeindringkoeffizienten und des W√§rmespeicherverm√∂gens gerade im Sommer zur Tauwasserbildung. Aber auch im Winter ist die Wandoberfl√§che kalt. Bei einer Sanierung muss man solche Materialeigenschaften beachten. In diesem Fall ist die innere Wandoberfl√§che zu temperieren. Das kann zum Beispiel durch eine Randleistenheizung erfolgen. Aber auch ein Leichtputz am besten als Kalkputz bringt eine Verringerung der Tauwasserbildung. Die Wandoberfl√§che muss grunds√§tzlich die Feuchtigkeit gut an die Umgebungsluft abgeben k√∂nnen. Es darf keine Sperrschicht durch falsche Materialart und Schichtaufbau entstehen. Gerade bei √§lteren Sanierungen im Erdgeschoss findet man zwischen der Putzschicht und dem Mauerwerk eine Bitumenpappe, die als Schutz vor Feuchte auf das Mauerwerk gebracht wurde. Kurzzeitig hat dies sicherlich geholfen, langfristig sind aber gravierende Feuchtesch√§den entstanden und der Echte Hausschwamm konnte sich hinter der Sperrschicht bilden.

    Ziegelsteine sind durch ihr Porensystem hervorragende Feuchteregulierer. Bei entsprechender Mauerstärke von etwa 50 cm liegt eine gute Wärmespeicherfähigkeit und Wärmeisolierung vor. In anderen Ländern baut man noch heute so die Außenwände. Die Eigenschaften können noch durch das Vermauern unterschiedlicher Steinarten verbessert werden.

    Dämmung eines Hochhauses
    Bei dieser Fassade in Kiew können von der Technologie keine Brandriegel eingebaut werden. Bei einem Brand des Styropors steht die gesamte Fassade des Hochhauses in Flammen. Ein grober Planungsfehler.

    Historisch wurden nicht nur in Deutschland je nach Wohnungsbedarf und der finanziellen Mittel Wohngeb√§ude mit sehr unterschiedlichen Qualit√§tsparametern hergestellt. Sodass zum Teil gerade aus energetischer und schallschutztechnischer Sicht ung√ľnstige Wohngeb√§ude errichtet wurden. Es ist nicht sinnvoll irgendetwas zu machen, sondern vorher ist der Bestand des Geb√§udes genau zu erfassen. Dazu geh√∂ren zum Beispiel die Bauteile, die Heizungsanlage, die Raumnutzung aber auch die Lage des Geb√§udes. Dies soll kurz erl√§utert werden.
    Ein gro√üer Teil des W√§rmeaustausches erfolgt √ľber die Decke und Fu√üboden. Aufgrund der Fenster und T√ľren wird die Gr√∂√üe der Au√üenw√§nde oft √ľbersch√§tzt.

    Weitere energetische Verbesserungen

    Eine energetische Verbesserung der Decke und des Fu√übodens ist im Verh√§ltnis zu einer neuen Fassadend√§mmung kosteng√ľnstiger und bringt auch eine gr√∂√üere Energieeinsparung. Sehr oft wird der Fehler begangen, die Doppelfenster oder √§lteren Verbundfenster durch neue Isolierfenster mit kleinem U-Wert auszutauschen, ohne auf die vorhandene schlecht isolierende Au√üenwand zu achten. Feuchte taut an der k√ľhlen Oberfl√§che aus. Das war bisher die Glasscheibe. Jetzt erfolgt die Durchfeuchtung in den Zimmerecken und √ľber dem Fu√üboden. Die Folge ist eine Schimmelpilzbildung an der Oberfl√§che. Beim Austausch der Fenster muss auch gleichzeitig die Au√üenwand energetisch verbessert werden. Das erfordert eine genaue Betrachtung und Planung. Eine offene S√ľdseite kann zum Beispiel einen hohen solaren W√§rmegewinn bringen, der in der Bilanz gr√∂√üer ist, wie der W√§rmefluss von innen nach au√üen. Eine nachtr√§gliche W√§rmed√§mmung ist hier nicht sinnvoll.

    Es gibt verschiedene nachtr√§gliche D√§mmma√ünahmen, die von einer vorgesetzten zus√§tzlichen massiven Wand, einer Verschalung bis hin zu einer mineralischen, nat√ľrlichen oder synthetischen D√§mmstoffschicht reichen kann. Welche Ausf√ľhrung geeignet ist, h√§ngt von der Konstruktion des Geb√§udes und nat√ľrlich auch von der finanziellen M√∂glichkeit des Bauherrn ab. Vorher ist aber auch der Zustand des Au√üenputzes zu pr√ľfen.

    In den letzten Jahren wird in Deutschland die energetische Sanierung aufgrund der massiv steigenden Energiekosten durch das EEG in Erw√§hnung gezogen. Ansatzpunkte sind zum Beispiel die √úberpr√ľfung der Haushaltger√§te. Ein √§lterer Tiefk√ľhlschrank braucht sehr viel Energie. Einsparm√∂glichkeiten ergeben sich auch beim Nutzungsverhalten. Einfach den Z√§hlerstand √ľber mehrere Tage kontrollieren und so Einsparm√∂glichkeiten erkennen.
    Aber auch bei der Heizung lassen sich die Kosten reduzieren. Ausgehend, dass die Heizungsanlage auf dem neuesten technischen Stand ist, kann man √ľber einen Kaminofen nachdenken. Es gibt zum Beispiel Kamin√∂fen mit Wassererw√§rmung, die in das vorhandene Heizsystem integriert werden k√∂nnen.

    Wenn man g√ľnstig Holz bekommt, dann kann man nicht nur in der √úbergangszeit die Raumtemperatur etwas anheben und so Heizkosten sparen. Solaranlagen k√∂nnen ebenso integriert werden und Brennstoffe sparen.

    Neben der fachlichen Beratung, welche energetischen Ma√ünahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge diese erfolgen k√∂nnten, ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr wichtig. Die wichtigste Frage ist: „Wann bringt diese Investition einen Nutzen?“ Eine 40-j√§hrige Familie nutzt das Geb√§ude sicherlich l√§nger als eine 60-j√§hrige Familie.

    (Da sich die deutsche Energiepolitik mit ihrer Energiewende weltweit auf einem Alleingang befindet, siehe Schieferöl in den USA, weltweiter Bau von neuen Kernkraftwerken, wird die Blase des politischen Energiepreisanstieges irgendwann platzen, wenn es in Deutschland nicht zur Deindustrialisierung kommen soll. Es empfiehlt sich, daher auch den internationalen Energiepreis in seine Berechnung zu beachten.)

    Jeder Kredit, auch mit Sonderkonditionen, bedeuten eine höhere finanzielle Belastung und der Zeitpunkt, wo diese Investitionen rentabel werden, verschiebt sich weit nach hinten. Eine Sanierung in kleinen Schritten, je finanziellen Möglichkeiten, kann dann sinnvoller sein.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Das ‚ÄěTreibhaus‚Äú ‚Äď ein festes Geh√§use der H√∂rigkeit

    Posted by retep11 on 18th Januar 2013

    Oppenheimer Werkstatt f√ľr Wetterkunde ‚Äď Dr. Wolfgang Th√ľne

    Ich stehe au√üerhalb des Treibhauses im Freien in der K√§lte und w√ľnsche allen, die sich geistig im „Treibhaus“ wohnlich eingerichtet haben, ein friedliches neues Jahr. Ich m√∂chte nicht so geh√§ssig sein und wie Karl Marx res√ľmieren: „In seinem Sessel, behaglich und dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.“ Diese Pauschaldiffamierung w√ľrde insbesondere das Bildungsb√ľrgertum beleidigen. Und dazu geh√∂rt bei einer Abiturientenquote von gut 50 Prozent ja inzwischen die Mehrheit der Deutschen, so dass alles, was die Mehrheit vorgesetzt bekommt und schweigend akzeptiert, zugleich als demokratisch abgesegnet angesehen werden kann. Eigentlich br√§uchten wir kein Parlament mehr, das uns zu noch geh√∂rigeren Klimagutmenschentum zwingt. Wir sind folgsam, gehorsam und h√∂rig, wie die antiautorit√§re Bewegung es plante!

    Vorw√§rts, wir m√ľssen zur√ľck ins Paradies!

    Dieser Zustand perfekter Demokratie macht es dem Fortschritt schwer. Auch hier hatte es Karl Marx leichter, indem er den Fortschritt zum Geschichtsgesetz deklarierte. Stillstand gab es bei ihm nicht. Seine Philosophie gr√ľndete auf Optimismus, denn er wollte eine bessere Welt. Die modernen neomarxistischen Weltverbesserer schwelgen in Pessimismus. Ihr Blick ist verfinstert durch Krisen und Katastrophen, m√∂gen sie real oder auch nur eingebildet sein und auf fiktiven Hochrechnungen oder Trendanalysen beruhen. In ihrer ewigen R√ľckschau auf der Suche nach der vergangenen vorindustriellen „heilen Welt“ kommen sie einfach nicht von der Stelle. Wer im geheizten warmen Wohnzimmer sitzt und √ľber glorreiche Zeiten nachgr√ľbelt, dem mangelt es an Bewegung. Er wird sowohl k√∂rperlich als auch geistig ein Opfer des Gesetzes der Tr√§gheit, des Beharrungsverm√∂gens. Wir treten im Gleichschritt auf der Stelle auf der Suche nach dem Gleichgewicht und es reicht uns inzwischen, wenn wir den „Blick nach vorne“ richten. Dieser Blick nach vorne, so klingt es aus allen M√ľndern, wird es schon richten ‚Äď beim Fu√üball wie in der Politik.

    Doch was sehen wir, wenn wir den Blick nach vorne richten? Wir sehen nur Hoffnungen und W√ľnsche, aber wir sehen nicht die Realit√§t. Die zuk√ľnftige sich aus der Gegenwart entwickelnde Wirklichkeit ist unseren Blicken verschlossen. Dies erfahren wir jeden Tag aufs Neue beim Wetter. Selbst auf 24st√ľndige Wettervorhersagen ist immer weniger Verlass. Die Baupl√§ne des Wetters sind uns nur bedingt einsehbar. Keine der Wintervorhersagen hat den Wetterablauf auch nur einigerma√üen wiedergegeben. Das „Weihnachtstauwetter“ wurde gar als Klimawunder dargestellt. Doch das eigentliche Wunder der Wissenschaft ist, dass Klimaexperten ohne jegliches Wissen um das k√ľnftige Wetter uns erfolgreich weissagen, wie die „Globaltemperatur“ im Jahre 2100 sein wird. Wir nehmen das ohne Murren zur Kenntnis und sehen zu, wie unsere ‚ÄěFu√üabdr√ľcke‚Äú stetig verkleinert, wir stetig eingeengt werden, damit wir nicht die Zwei-Grad-Marke √ľberschreiten. F√ľr einen guten Zweck ist Leidensf√§higkeit notwendig. Diese erstreckt sich auch auf das Essen, denn wer Fleisch isst, der versaut das Weltklima!

    Das „Treibhaus“, ein verglastes Haus der H√∂rigkeit!

    Ist nach Konrad Lorenz die „Verhausschweinung“ des Menschen soweit fortgeschritten, dass selbst das Essen von Fleisch als treibhaussch√§dlich gebrandmarkt werden kann? Ist uns der Sinn des Lebens abhanden gekommen, dass wir unserem Leben nur noch Sinn durch die gehorsame Unterordnung unter eine Autorit√§t geben k√∂nnen? Dann h√§tten wir wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt! Die Autorit√§t kann auch in Form einer Ideologie auftreten, der wir uns kritiklos verschreiben. Sind wir zu eigener Sinnstiftung nicht mehr f√§hig? Hat George Orwell in seinem Roman „1984“ recht, wenn er feststellt: „Unwissenheit ist St√§rke!“? In der Genossenschaft der mehrheitlich Unwissenden f√ľhlte sich ein Musikwissenschaftler der Universit√§t Graz stark, ja so wahnsinnig stark, dass er aus dem Dunkel der Unwissenheit in das Rampenlicht der √Ėffentlichkeit heraustrat, um die Hinrichtung der „Klimaskeptiker“ zu fordern und zur Verbreitung auch noch den √∂sterreichischen Rundfunk ORF fand. Auch die Hexenverfolgungen waren „gut“ gemeint. Aber alle B√ľcherverbrennungen haben den Geist nicht verbrannt. Wer den Zweifel in der Wissenschaft verbieten will, der t√∂tet die Wissenschaft wie den wissenschaftlichen Fortschritt! Doch der ist wohl nicht mehr gefragt beim R√ľckschritt in die heile Welt des klimatischen Gleichgewichts. Bleiben wir bei der Feststellung von Aristoteles: „Der Anfang aller Weisheit ist Verwunderung!“ Ohne t√§glich neue Neugier weckende Verwunderung kein Wissenschaftsfortschritt!
    Bei allem Bildungsstreben scheint auch die Bildung auf dem R√ľckschritt zu sein. Dies betrifft nicht die absolute quantitative Masse an Wissen, sondern die logische Verkn√ľpfung des Wissens hin zu sinnhaftem Wissen, zum Weltverst√§ndnis. Was heute fehlt, ist ein Wilhelm von Humboldt, der 1792 eine Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ verfasste. Er schrieb zeitlos: „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnden Neigungen, sondern welche die ewig unver√§nderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die h√∂chste und proportionierlichste Bildung seiner Kr√§fte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerl√§ssliche Bedingung.“

    Bildung zum m√ľndigen freiheitsf√§higen und freiheitswilligen B√ľrger

    Vielen Bildungsb√ľrgern scheint der Sinn f√ľr Freiheit, die wahre Freiheitsliebe, die sich nicht im Austoben des Bewegungsdrangs ersch√∂pft, abhanden gekommen zu sein. Freiheit beginnt bei der geistigen Freiheit. Was n√ľtzt das beste Abitur, der beste Hochschulabschluss, wenn man danach nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann? Das Wetter ist so komplex und kompliziert, dass es selbst heute noch keine Definition von Wetter gibt! Man begn√ľgt sich damit festzustellen zu sagen: Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosph√§re! Doch dieser Zustand √§ndert sich von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Kein Mensch kann den Gang des Wetters aufhalten, ihn √§ndern. Das Wetter macht, was es will, so dass der Mensch gut beraten ist, sich ihm anzupassen, gleichg√ľltig wo auf der Erde er sich befindet.
    „Adam und Eva“ konnten sich vermehren und die Menschen sich Schritt f√ľr Schritt √ľber die gesamte Erde ausbreiten, weil sie genauestens die Natur beobachteten und daraus die richtigen Schl√ľsse f√ľr Kleidung, Nahrung und das Wohnen zogen. In den feuchten Tropen gen√ľgte ihnen ein Holzger√ľst mit Bl√§tterdach, in arktischen Breiten half der Iglu zum √úberleben. Die modernen „Klimaexperten“ steckten die ganze Erde in ein gl√§sernes „Treibhaus“ und gaben ihm eine Einheitstemperatur von 15 Grad, die „Globaltemperatur“. Diese stellten sie unter Schutz, denn in dem „Treibhaus“ darf es zum optimalen Gedeihen weder w√§rmer noch k√§lter sein. Jede Abweichung w√§re ein Schritt in die „Klimakatastrophe“. Das Bildungsb√ľrgertum h√∂rte dies, staunte, applaudierte und erkl√§rte sich zum willigen „Klimasch√ľtzer“, nachdem es sich grundlos hat als „Klimakiller“ beschimpfen lassen.

    Dabei lernt man im Fach Erdkunde schon in der Grundschule, geschweige denn in der Realschule oder dem Gymnasium, dass das „Klima“ eine abgeleitete Gr√∂√üe ist. Sie wird vom Wetter abgeleitet. G√§be es kein Wetter, dann g√§be es auch kein „Klima“. Aber eine Erde ohne Wetter w√§re wie der Mond eine Erde ohne Atmosph√§re, eine Erde ohne Menschen. Alle Klimawerte sind von meteorologischen Daten, vom Wetter statistisch abgeleitete Werte. Diese gewinnen durch diesen Rechenvorgang keine eigene Existenz, kein Leben, werden kein Naturvorgang, der physikalischen Gesetzen gehorcht und irgendwie beeinflusst werden k√∂nnte. „Klima“ gibt es nicht, auch wenn wir st√§ndig davon reden. „Klima“ kann man daher nicht sch√ľtzen, man kann sich an ihm nicht vers√ľndigen, es umbringen (killen). „Klima“ ist eine Abstraktion und das wird jedem Sch√ľler bewusst, wenn er sich die Klimakarten im Schulatlas genauer, mit Sinn und Verstand anschaut. Azorenhoch wie Islandtief sind statistische Gebilde, Scheingebilde ohne reale Existenz, ohne Leben. Sie bewegen sich nicht! Welchen praktischen Nutzeffekt hat die Bildung, wenn sie dieses Wissen nicht vermittelt?

    Man muss nach international g√ľltiger Definition der Weltorganisation f√ľr Meteorologie in Genf √ľber eine Zeitspanne von 30 Jahren an einem Ort das Wetter beobachten und Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenschein, Niederschlag etc. messen und aufzeichnen, um das „mittlere Wettergeschehen“, kurz das ‚ÄěKlima‚Äú beschreiben zu k√∂nnen. Die Lufttemperatur allein sagt weder etwas √ľber das Wetter noch das „Klima“ aus. Jeder Klimawert gilt nur f√ľr den Ort, an dem langfristig das Wetter erfasst wurde. Wenn man 1000 oder 2000 √ľber die Kontinente verteilte Orte ausw√§hlt und daraus eine Mitteltemperatur berechnet, √§ndert das die Einzeltemperaturen nicht. Die errechnete „Globaltemperatur“ erschafft keinen neuen Naturvorgang namens „Globalklima“, der sich dann vom Menschen beliebig ver√§ndern l√§sst.

    Die Kritische Theorie brachte den Tod der Aufklärung!

    Forderte Immanuel Kant uns auf, den Mut zu haben, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten Unm√ľndigkeit zu befreien und dadurch erst die Freiheit zu gewinnen, so wurde dieser Fortschritt mehr und mehr durch nachfolgende Ideologien eingeengt. Den Todessto√ü versetzte ihm schlie√ülich die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ unter Max Horkheimer. Deren Ziel war die „Umwertung alles Werte“, die radikale Gesellschaftsver√§nderung, heute als „Gro√üe Transformation“ bezeichnet. Sie wird vor allem vom Potsdam-Institut f√ľr Klimafolgenforschung unter den Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Physik) und Ottmar Edenhofer (√Ėkonomie) gefordert und ideologisch vorangetrieben.

    Sie nutzen vor allem die Bildungsmisere der „Intelligenz“ aus und ihre ideologische H√∂rigkeit. Ihr Hebel f√ľr die Gesellschaftsver√§nderung ist der „Schutz des Globalklimas“, der Einhalt des „Klimawandels“. Sie benutzen ein einfaches Modell, das an Primitivit√§t, Simplizit√§t wie Dummheit nicht zu √ľberbieten ist. Anl√§sslich des gescheiterten Weltklimagipfels 2009 in Kopenhagen hatte Schellnhuber √∂ffentlich erkl√§rt, dass es einen extrem einfachen, quasi linearen Zusammenhang gibt zwischen der globalen Mitteltemperatur und der Gesamtmenge an CO2, die in den n√§chsten Jahren in die Luft geblasen wird. Diesen Zusammenhang gibt es nicht, denn wenn es ihn g√§be, m√ľsste man ihn beobachten und messen k√∂nnen, und zwar beim Wetter. Hat sich die „Intelligenz“ schon einmal gefragt, warum es keinerlei Einfluss des CO2 auf das Wetter, speziell die Lufttemperatur gibt, wohl aber einen gef√§hrlichen Einfluss auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“?

    Offenbar wirkt hier eine Denkblockade, die uns eingetrichtert wurde durch die st√§ndige Parole ‚ÄěThink global‚Äú. Dieses aufgezwungene ‚Äěglobale Denken‚Äú hat den Blick f√ľr die Wirklichkeit getr√ľbt und diese irgendwann ganz aus dem Blickfeld verbannt. Was w√§re es f√ľr uns Meteorologen ein gewaltige Erleichterung bei der Formulierung von Wetterprognosen, wenn wir bei der Temperatur nur auf den CO2-Gehalt schauen m√ľssten. Doch gerade der Vergleich beider Werte zeigt, dass es zwischen Ihnen weder eine Korrelation noch eine Kausalbeziehung gibt. Beide Gr√∂√üen gehen eigene und v√∂llig verschiedene Wege, haben nichts miteinander zu tun. Dies ist zwar seit „Urzeiten“ bekannt, alle Wetterdienste der Welt wissen dies, aber unter der Drohung vor der globalen Klimakatastrophe, ausgesprochen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Jahre 1986, wurde der Verstand unserer „geistigen Elite“ angesichts der dadurch erzeugten Existenz√§ngste au√üer Funktion gesetzt. Einer ‚Äěglobalen Gefahr‚Äú kann man nur global begegnen und da st√∂rt die wissenschaftliche Exaktheit, zumal unter dem enormen Zeitdruck, der inszeniert wurde angesichts der SPIEGEL-Titelseite mit dem in der Nordsee versinkenden K√∂lner Dom.

    Reisen bildet und befreit von gefälschten Bildern!

    Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, doch in der Regel wird uns die Welt fertig pr√§sentiert und politisch korrekt interpretiert ‚Äěfrei‚Äú ins Haus geliefert. Im Grund erkennen wir die Welt nur mit fremden Augen vom H√∂rensagen. Wer aber dennoch beim Reisen die Augen und Ohren weit offen h√§lt und sich ein eigenes Bild macht, der bemerkt h√§ufig die ganz enorme Diskrepanz zwischen dem Geschilderten und selbst Erlebten.

    Hier ein Beispiel, wie jeder √ľberpr√ľfen kann, was den konkreten Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Luft betrifft. Da soll ja nach Mehrheitsmeinung der IPCC-Klimaexperten ein direkter Zusammenhang bestehen. Da nach Meinung der ‚ÄěKlimaexperten‚Äú der CO2-Gehalt √ľberall gleich ist, m√ľsste nach deren Theorie die Schlussfolgerung richtig sein, dass auch die Temperaturen zwar nicht √ľberall exakt gleich, doch einigerma√üen √§hnlich sein m√ľssten. Doch weit gefehlt. Da gibt es offensichtlich nicht die geringste Verbindung.

    Hier ein Beispiel: Ich bin Anfang Dezember aus dem deutschen Herbst in den brasilianischen Fr√ľhling entflohen. Oppenheim liegt auf etwa 50 Grad n√∂rdlicher, Brasilia auf etwa 15 Grad s√ľdlicher Breite. Am 21. Dezember begann dort der Sommer, hier der Winter. Gut, der Wechsel der Jahreszeiten ist mit der Schiefe der Ekliptik von 23,5 Grad zu erkl√§ren. Aber was erkl√§rt die unterschiedlichen Temperaturen? Der CO2-Gehalt kann es nicht sein! Was bleibt? Die Sonne und die mit dem Sonnenstand wechselnde Tagesl√§nge und damit Einstrahlungszeit. Brasilia liegt √ľber 1000 m hoch und hat eine Jahresmitteltemperatur von 20,7¬į C, wobei das mittlere Maximum bei 26,6 und das mittlere Minimum bei 16,1¬į C liegt. Die Mittgastemperaturen mit Werten zwischen 30 und 35¬įC sind einzig und allein auf die am Himmel fast senkrecht stehende Sonne zur√ľckzuf√ľhren und sonst auf nichts anderes. Der Gang der Sonne wie die Intensit√§t ihrer Strahlung spiegeln sich in der Klimazonierung der Erde wider.

    Die Rotation der Erde um die eigene Achse wie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, bestimmen die Lage der Tropenzone, die Grenzen zum arktischen Klima und lokalisieren die mittleren Breiten zwischen 23 und 66 Grad n√∂rdlicher wie s√ľdlicher Breite, die wir ‚ÄěWestwindzone‚Äú nennen, obgleich keineswegs die Westwinde √ľberwiegen. Noch in dieser Zone in 63 Grad Nord liegt ein Ort Oimjakon in Jakutien (RUS), der als K√§ltepol der Erde gilt. Seine tiefste nachgewiesene Temperatur betr√§gt -68¬į C, seine h√∂chste +34,6¬į C, gemessen am 28. Juli 2010. Unter dem winterlichen Sibirischen Hoch wurde mit 1083,8 hPa am 31. Dezember 1968 der h√∂chste Luftdruck der Erde registriert. Die Temperataur schwankt um gut 100 Kelvin, doch was macht der CO2-Gehalt? Er variiert um maximal 10 ppm und ist im Winter h√∂her als im Sommer ob der winterlichen Vegetationsruhe! Ist Oimjakom der K√§ltepol, so El Azizia (Libyen) der Hitzepol auf 32 Grad Nord mit +58,0¬į C. Die Differenz zwischen beiden betr√§gt mehr als 125 Kelvin. Die tiefste Temperatur wurde mitten im Winter am 21. Juli 1983 mit -89,2¬į C an der Station Vostok (Antarktis) erfasst, allerdings in 3420 Meter H√∂he.

    Fazit: Die Aussage, dass der CO2-Gehalt, ob nat√ľrlich oder menschengemacht, die Lufttemperatur nahezu ausschlie√ülich bestimmt, ist ein phantasievolles Wissenschaftsm√§rchen. Klimavorhersagen sind Sp√∂kenkiekerei! Unser Leben bestimmt das Wetter mitsamt der W√§rme der Sonne. Sie lenkt das Pflanzenwachstum ebenso wie die Wanderungsbewegungen der Zugv√∂gel. Auch wenn wir √ľberwiegend uns in klimatisierten R√§umen aufhalten und uns als wetterunabh√§ngig d√ľnken, doch steigen wir ins Auto, dann sind wir bei Glatteis oder Nebel dem Wetter ausgeliefert. Dann w√ľnschen wir uns genauere Wettervorhersagen! Exakt diese w√ľnsche ich Ihnen f√ľr 2013!
    Wann sprengt unsere Intelligenz die Mauern des „Treibhauses“ und wagen wir den „Ausbruch aus dem stahlharten Geh√§use der H√∂rigkeit!? Dies war der Titel eines Vortrages des PIK-Kodirektors Ottmar Edenhofer am 13. Dezember 2012. Er wurde inzwischen zum Direktor des neuen „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) ernannt. Derlei Institute schie√üen klimaunabh√§ngig wie Pilze aus dem Boden. Wer muss das bezahlen?

    Oppenheim, den 16. Januar 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Th√ľne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Vom Bad zum Waschen zum Wohnbad

    Posted by retep11 on 14th Januar 2013

    Die Funktion der B√§der war und ist in erster Linie die Aufgabe der pers√∂nliche Hygiene zu erf√ľllen. Dementsprechend wurden die B√§der viele Jahre ausgestattet und in kleine R√§ume untergebracht. Eine Toilette und Bade- und Waschm√∂glichkeit waren der Standard. Eine gusseiserne Wanne, Steinholzfu√üboden und ein gr√ľner √Ėlsockel, so kennt man die √§lteren B√§der. Sp√§ter wurden die B√§der etwas praktischer ausgestattet und hatten Wand- sowie Bodenfliesen und Platz f√ľr die Waschmaschine. Alles auf engstem Raum.

    Die Bäder dienten eben zur persönlichen Hygiene. Zunehmen wollte man sich im Bad nicht nur waschen, sondern auch ausruhen, entspannen und neue Kräfte sammeln. Die Badräume wuchsen in der Größe und werden mit sehr unterschiedlichem Design ausgestattet. Praktisch sind die zeitlosen Modelle. Mit den verschiedenen Designs und Ausstattung kann man seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Man erkennt, ob die Einzelheiten und die Details den Junggesellen entsprechen. Eine Familie dagegen erfreut sich einem anderen Komfort und Design.
    Bei einer Mietwohnung kann man selbst nur wenig Veränderungen an der Ausstattung vornehmen, da man den Standort der Dusche oder der Wanne nicht einfach verschieben kann.

    Es gibt aber trotzdem viele M√∂glichkeiten durch entsprechende raumgestaltende Elmente, wie Schr√§nkchen f√ľr die Handt√ľcher, Tischchen, gro√üe Wandspiegel, Regalbretter an der Wand, Vorh√§nge und viele andere gestaltende Elemente, die dem Bad eine individuelle Note geben k√∂nnen, wie es in dem Bild gezeigt wird.

    Verschiedene Möglichkeiten ein Bad zu gestalten.

    Geh√∂rt ein selbst die Wohnung oder das Haus, so gibt es f√ľr die Gestaltung nat√ľrlich viel mehr M√∂glichkeiten. Nicht nur bei der Auswahl der Wanne, die Dusche, dem Waschbecken oder dem WC-Becken. Zahlreiche Angebot findet man zum Beispiel bei www.emero.de .

    Selbst mit nur geringem Mehraufwand kann jede Dusche zur Dampfdusche umgebaut werden, ohne dass zus√§tzlich Platz ben√∂tigt wird. Dampfb√§der lassen sich auf kleinstem Raum einbauen. Hier soll lediglich erw√§hnt werden, dass gerade bei √§lteren Wohngeb√§uden mit Holzbalkendecken eine h√∂here Dampfbelastung der R√§ume nicht so gut ist. Dies f√ľhrt langfristig zur h√∂heren Holzfeuchte der tragenden Holzbalken in den Decken und damit zu einer Verk√ľrzung der Nutzungszeit des Wohngeb√§udes.

    Das soll nun nicht hei√üen, dass man nicht mehr duschen darf. Der Wasserdampf sollte nur schnell wieder abgel√ľftet werden. Statt einer Sauna mit Dampf kann auch eine Sauna mit Infratorkabine aufgestellt werden. Aber auch die Wandbeschichtung hat einen gro√üen Einfluss auf die h√∂he der Luftfeuchte. Gerade mit der Wandbeschichtung kann man das Badezimmer optisch sehr gut gestalten. Zimmerhohes verfliesen ist hier nicht so geeignet. Besser ist ein Fliesenspiegel im Spritzbereich und ansonsten k√∂nnen Putzfl√§chen, Holz aber auch unverputzte Ziegelsteine den Raum gestalterische pr√§gen.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Mit dem Dachgeschoss eine schöne zusätzliche Wohnung schaffen.

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Oft besteht der Wunsch einen zus√§tzlichen Wohnraum im Einfamilienhaus zu schaffen, der einfach und schnell zu realisieren ist. Gr√ľnde sind zum Beispiel, ein zus√§tzlicher kleiner Arbeitsraum, ein G√§stezimmer oder ein Zimmer f√ľr das Kind wird ben√∂tigt. Was liegt da nicht n√§her, den vorhandenen Raum im Dachboden als Wohnraum umzugestalten.

    In Mehrfamilienh√§usern spielen wirtschaftliche Kriterien eine Rolle f√ľr den Dachbodenausbau. Man schafft zus√§tzlich Wohnraum und erwirtschaftet so mehr Mieteinnahmen. Dachwohnungen bieten durch ihre individuelle Gestaltungsm√∂glichkeiten ihren besonderen Reiz und sind daher begehrt. Hinzukommt, dass hier auch meistens eine sehr sch√∂ne Aussicht vorhanden ist und es etwas ruhiger ist, als in den Etagen weiter unten.

    Aussicht von Dachbalkon

    Kommen wir aber wieder zur√ľck zu dem Dachbodenausbau im Einfamilienhaus. Bevor man mit dem Ausbau beginnt, sollte man erst einmal pr√ľfen, f√ľr was der Boden bisher genutzt wurde. Ob als W√§scheboden oder Lagerraum. In dem neuen fertigen Wohnraum kann man dann nicht einfach die Kisten ablagern und die W√§sche aufh√§ngen. Das geht schon, aber da braucht man den Boden nicht ausbauen.

    Man muss erst einmal √ľberlegen, was braucht man noch und wo kann ich die gelagerten Gegenst√§nde im Geb√§ude unterbringen, ohne, dass diese st√∂ren. Habe ich weiterhin die M√∂glichkeit die W√§sche im Winter oder bei schlechtem Wetter zu trocknen. Muss ich ein W√§schetrockner kaufen. W√§sche sollte auch nicht in der Wohnung getrocknet werden, da diese zur Feuchteerh√∂hung der Raumluft f√ľhrt. Im schlechten Fall f√ľhrt dies dann zu einem Befall durch Schimmelpilze.

    Dann sollte ich mir √ľber die k√ľnftige Nutzung des Dachbodens Gedanken machen. Es ist wichtig, wo sollen Dachfl√§chenfenster hin und an die M√∂glichkeit der Querl√ľftung ist einzuplanen. Wo wird die Elektroleitungen installiert und eventuell ist ein kleines Bad mit WC vorgesehen. Die Steigleitungen sollten m√∂glichst √ľber den der vorhandenen liegen, damit keine diagonale Verlegung an der Zimmerdecke oder zwischen den Deckenbalken erforderlich ist. Dies kostet sonst zus√§tzliche Kosten. Aber auch die Heizung muss abgesichert sein.

    D√ľnne Au√üenw√§nde im Dachgeschoss

    Die Au√üenw√§nde des Dachbodens (Giebel oder Drempel ) sind Leichtbaukonstruktionen. Sie verf√ľgen √ľber nur ungen√ľgende W√§rmespeicherm√∂glichkeiten. Man kann sich bei schlechter Planung ganz schnell ein Barackenklima schaffen. Daher sollte nicht zu kleine R√§ume entstehen, sodass ein ausreichendes Raumvolumen vorhanden ist. Sinnvoll sind auch massive Zwischenw√§nde, die wenigstens als W√§rmepuffer fungieren k√∂nnen. Trotz der W√§rmed√§mmung mit Minerald√§mmstoff zwischen den Sparren, kommt es auf der Sonnenseite sehr schnell zur Erw√§rmung der inneren Wandschr√§ge.

    Besser sind massive und schwere Konstruktionen, wie sie in meinem Dachbuch vorgestellt werden. Diese lassen sich aber wegen der Tragf√§higkeit der Sparren nicht immer anwenden, da die Sparren eigentlich nur die Dachsteine, die Wind- und Schneelast aufnehmen sollen. Die D√§mmung und die Innenverkleidung sind zus√§tzliche Lasten. Sind diese h√∂her, so muss auch der Dachstuhl erneuert oder aufwendig verst√§rkt werden und die geplante kleine Baustelle verursacht dann richtig Kosten. Sind die R√§ume gr√∂√üer, sodass die Nord- und S√ľdseite den Raum begrenzen, so hat man bereits einen Temperaturausgleich innerhalb des Raumes.

    Dachwohnung

    Meistens fallen die √úberlegungen des nachtr√§glichen Dachausbaus in Zusammenhang mit einer Dacherneuerung an. Hier kann man auch √ľberlegen, ob nicht eine Aufsparrend√§mmung besser ist. Diese ist etwas teurer, hat aber den Vorteil, dass keine W√§rmebr√ľcken vorhanden sind und die Dampfbremse in der Regel auch funktioniert, da keine Durchdringungen und Anbindungen an vorhandene W√§nde erforderlich sind.

    Das Dachflächenfenster

    Solche √úberlegungen sind wichtig auch f√ľr den Einbau der Dachfl√§chenfenster, die einmal f√ľr eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht und f√ľr die L√ľftung sorgen. Was auch nicht immer beachtet wird, ist die direkte Sonneneinstrahlung, wodurch auch eine nicht gewollte Aufheizung des Raums kommt. Sinnvoll ist es daher auch bereits vor dem Einbau der neuen Dachfl√§chenfenster an die richtigen Rollladen zu denken. Ein komplettes Sortiment erh√§lt man zum Beispiel im www.veluxshop.de ¬ģ.

    Dachfenster

    An dieser Stelle m√∂chte ich betonen, was ich allen Bauherren an das Herz lege. Der D√§mmstoffwahn ist eine rein deutsche Angelegenheit. Es geht hierbei rein um das Gesch√§ft, m√∂glichst viel Mineralwolle zu verkaufen. Bauphysikalisch ist das vollkommener Unsinn, da der U-Wert eine Rechengr√∂√üe ist, um den Heizbedarf zu sch√§tzen. Es handelt sich hierbei um eine Kurve, wo bei einem U-Wert um 0,5 nur noch geringe energetische Verbesserungen durch mehr Isolierung m√∂glich sind. Ab dieser Gr√∂√üe nimmt der Einfluss der hygienisch notwendige und feuchteabf√ľhrende L√ľftungsaustausch sowie weitere physikalische Gr√∂√üen zu.

    Zu empfehlen ist daher eine D√§mmstoffh√∂he entsprechend die Sparrenh√∂he abz√ľglich 2-3 cm Hinterl√ľftung. Darunter kann man ja noch quer zur Fuge eine D√§mmplatte von 4 cm legen, damit eine m√∂gliche Konvektion vermieden wird. (Dagegen muss ein Architekt oder ein Bauunternehmen entsprechend den gesetzlichen D√§mmvorschriften bauen, sonst macht er sich straffbar! Ein guter Architekt kennt aber auch die Ausnahmereglungen.)

    Das Wichtigste ist die fugendichte ordnungsgem√§√üe Verlegung der Dampfbremse. Treten dann Holz zerst√∂rende Sch√§den bei der Dachkonstruktion auf, der Bauherr muss den Schaden selbst bezahlen. Je luftdichter die Holzkonstruktion wird, z. B. Vollsparrend√§mmung, so gr√∂√üer wird die Gefahr. Die Verfasser der W√§rmeschutzverordnung bezahlen keinen Cent. Die Bank freut sich gleich doppelt, da neben der Abzahlung der F√∂rdermittel noch ein Kredit f√ľr die Sanierung ben√∂tigt wird.

    F√ľr die Verbesserung des Raumklimas im Dachgeschoss gibt es verschiedene M√∂glichkeiten. Eine richtige Holzverschalung speichert gut W√§rme und reguliert die Luftfeuchte. Neue Gipsplatten haben Wachsbestandteile, die bei h√∂here Zimmertemperaturen schmelzen. Die unterschiedliche Enthalpie der Aggregatzust√§nde reguliert die Raumlufttemperatur. Aber auch die Anzahl und die Anordnung der Dachfl√§chenfenster bestimmt das Raumklima.

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    USA wird größte Netto-Erdgasexporteur

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Nach der Internationale Energieagentur (IEA) 2020 wird die USA der gr√∂√üte Netto-Erdgasexporteur sein und ab 2035 kann sie sich selbst mit Erd√∂l versorgen. Der gr√∂√üte Anteil des Schiefer√∂ls befindet sich in den Green-River-Schieferformation. Etwa die h√§lfte der drei Billionen Tonnen √Ėl k√∂nnen abgebaut werden. Das entspricht ein Vielfaches der Menge, welche in den vergangenen 100 Jahren (1 Billion Barrel √Ėl) verbraucht wurde. Die verschiedenen Verfahren zur Gewinnung (Elektrofraking, Cruhs-Verfahren, In-situ-Verfahren) ben√∂tigen einen hohen Anteil an Energie und Wasser. F√ľr die Energieherstellung bedeutet dies etwa ein Verh√§ltnis von 1 : 3,5 Einheiten und beim Wasserwasserverbrauch zur Energiegewinung 3 : 1 Tonnen. [1]

    Quelle:
    [1] Neue √Ėl-Gro√ümacht USA, FOCUS, 49/2012, 3. Dezember 2012

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    Geldsystem

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Ihr lernt das, was Ihr wissen d√ľrft, und nicht das, was Ihr nicht wissen sollt. Wie das Geldsystem funktioniert.

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    Der Garten und die Gesundheit

    Posted by retep11 on 9th Januar 2013

    Der Garten ist eine eingefriedete Fl√§che zum Anbau von Nutzpflanzen oder Zierpflanzen. Vorwiegend sind diese als Haus oder Kleing√§rten bekannt. Spezielle G√§rten sind botanische G√§rten oder Schulg√§rten. Eine spezielle Richtung ist die Gartenkunst und der Landschaftsbau, welche landwirtschaftliche R√§ume, Parks Orte und G√§rten gestalten. Diese Kunst geht weit in die Geschichte zur√ľck. So legten die Babylonier ausgedehnte Terrasseng√§rten an, „h√§ngende G√§rten der Semiramis“. Bei den Assyrern gab es Jagd- und Tierparks mit landschaftlichem Charakter und die Griechen hatten am Wohnhaus einen von S√§ulengang umgebenen gepflanzten Gartenhof. Im Mittelalter dienten die oft von Geb√§uden eingeschlossenen kleinen G√§rten der Zucht von Nutz- und Heilpflanzen. [1] Die gestalteten G√§rten in der Renaissance, Barock oder die englischen G√§rten haben ihren besonderen Reiz.

    Gartengestaltung
    Heinrich Karl Gesell legte auf dem Schreberplatz (nach Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber), welcher als kindgerechter Spiel- und Turnplatz von Leipziger B√ľrgern 1864 angelegt wurde, G√§rtchen f√ľr Kinder an, welche das G√§rtnern lernen sollten. Die Begeisterung hielt nicht lange an, sodass die Eltern selbst anfassten. Die Familienbeete wurden sp√§ter parzelliert und umz√§unt und nannten sich „Schrebergarten“. Sechs Jahre sp√§ter, 1870 hatte diese Anlage bereits 100 G√§rten. So ist der Kleingarten entstanden. In vielen anderen deutschen St√§dten wurden anschlie√üend ebenfalls Gartenkolonien gegr√ľndet. Gerade in Ballungsgebieten kommen den Kleing√§rten wichtige Bedeutungen zu. Sie schaffen einen kleinen √∂kologischen Ausgleich, man lernt die Natur kennen, pflanzt sich Gem√ľse und Obst an und kann sich erholen.

    Obst hat in der Ern√§hrung des Menschen schon immer eine wichtige Rolle gespielt, dies zeigen pr√§historische Funde in Niederlassungen und Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit, wo die Menschen diese Fr√ľchte nicht nur sammelten, sonders auch als Wintervorrat trockneten oder d√∂rrten. Die kr√§ftigende und heilende Wirkung waren ihnen bekannt. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde von namhaften Wissenschaftlern, √Ąrzten und Ern√§hrungsphysiologen auf der ganzen Erde dem Obst seine zustehende Rolle f√ľr die Ern√§hrung einger√§umt. Diese ist auf die Zusammensetzung lebensnotwendiger Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Aroma u.a., zur√ľckzuf√ľhren. [2]

    Die Versorgung unseres K√∂rpers mit nat√ľrlichen Vitaminen gegen√ľber synthetisch hergestellten Vitaminen ist auf jedem Fall zu bevorzugen.
    Das Obst und Gem√ľse auf dem Markt wird mit Konservierungsmittel sowohl optisch verbessert und haltbar gemacht. Zu dem hat es immer weniger Vitamine wie fr√ľher. Daher ist es sinnvoll wichtige Gem√ľse- und Obstsorten selbst anzupflanzen und so etwas f√ľr die eigene vitaminreiche gesunde Ern√§hrung zu tun. Es ist sch√∂n, wenn die Kr√§uter und wichtige Gem√ľse gleich am Haus wachsen. Man erntet diese ganz frisch und kann sich so ein vitaminreiches und abwechslungsreiches Fr√ľhst√ľck zubereiten.

    Bei kleinen G√§rten empfiehlt es sich wenigstens Kr√§uter anzubauen, damit kann man sich ein schmackhaftes Essen ohne Salz zubereiten. Wer das Essen scharf gew√ľrzt m√∂chte, der kann sich etwas Knoblauch zugeben.

    Nicht jeder Garten ist als Gem√ľsegarten geeignet. Dies h√§ngt einmal von der Gr√∂√üe, der Umgebung und die Bodenverh√§ltnisse ab und welchen Zweck er erf√ľllen soll. Wegen des hohen Grundst√ľckpreises werden die Grundst√ľcke f√ľr die Einfamilien- oder Reihenh√§user immer kleiner. Mehr als die Einfahrt und etwas Platz f√ľr den Zierstrauch oder einen Gartenzweck bieten diese nicht. Ein Garten macht schon etwas Arbeit, wer aber ein solches Minigrundst√ľck kauft, ist sicherlich besser in einer Wohnung mit Tiefgarage und Balkon aufgehoben.

    Ein Garten sollte schon etwas Natur sein, Obstb√§ume, Str√§ucher Gem√ľse und selbstverst√§ndlich sollten Blumen nicht fehlen. Viele Anregungen, wie ein Garten aussehen kann oder welche Blumen, Gem√ľse oder Obstsorten man anbauen kann, erf√§hrt man im Gartenforum.de .

    Großer Obstgarten direkt am Haus mit 6000 qm in den Karpaten bei Mukatschewo
    Zum Beispiel in den ukrainischen Karpaten h√§ngt auch der Verkaufspreis der Wohnh√§user von der Gr√∂√üe des Grundst√ľcks ab. Ab ca. 1000 qm hat man Interesse am Kauf, meistens sind die Grundst√ľcke direkt am Haus. Hier erfolgt ein Teil der Eigenversorgung mit Gem√ľse, Obst und Heu f√ľr die Kanischen. Wichtigstes Anbauprodukt ist die Kartoffel. Wer ein gro√ües Grundst√ľck hat, verkauft seine Produkte direkt an der Stra√üe oder auf dem Basar.

    Im n√∂rdlichen Brandenburg kaufen wir jedes Jahr unsere K√ľrbisse in den D√∂rfern. K√ľrbisse hatten wird zwar auch in unserem Garten in Leipzig angebaut, aber im Herbst bestand der halbe Garten nur noch aus Ranken und dicke fette Schnecken. Die eingegrabenen Becher mit Bier war jeden Tag voll. Hier war aber auch das Scheckenkorn n√ľtzlich. Zu mindestens konnten wir ein Teil der f√ľr die Schnecken √§u√üerst leckeren Blumen sch√ľtzen. Aber von der Sache fressen die braunen Schnecken alles, was zwischen die Kauplatten kommt. Eine Ursache ist die Umgebung. Wenn die Nachbargrundst√ľcke verwahrlost sind, hat man nur wenig Chancen.
    Damit die Gartenarbeit auch gelingt und man viel Freunde im eigenen Garten hat, kann man sich die gew√ľnschten Gartenartikel auch √ľber einen Garten-Shop ausw√§hlen.

    Quelle:
    [1] Vorauslexikon zur Brockhaus Enzyklopädie Teil 2 1986, F.A. Brockhaus Mannheim S. 292
    [2] Wiloch, Elisabeth; Gesund durch Obst, 1983 11. Aufl., Fachbuchverlag Leipzig, S. 13

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    Der Kaminofen steht im Trend.

    Posted by retep11 on 5th Januar 2013

    Vor 18 Jahren (1994) schrieb ich einen Artikel, ‚ÄěWelches Heizungssystem w√§hlen?‚Äú F√ľr den Leipziger Bauf√ľhrer.
    Viele Hausbesitzer stehen vor dem Problem, m√∂glichst schnell auf eine energiesparende W√§rmeversorgung umzur√ľsten. Einerseits sind die Energiekosten vergleichsweise stark angestiegen und andererseits soll die nat√ľrliche Umwelt so gering wie m√∂glich belastet werden. Neben den planerischen und konstruktiven L√∂sungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie die Umweltbelastung eine wichtige Rolle …“ Zu dieser Zeit waren die Preise der Energietr√§ger, Gas, √Ėl und Strom, nicht so weit auseinander und sie stiegen etwa immer im gleichen Verh√§ltnis.
    Aktuell kostet 1 kWh Gas ca. 8 ct., √Ėl ca. 10 ct., Nachtstrom (Leipzig) 23 ct. und Braunkohlenbrikett 3,3 ct.

    Geradezu explosionsartig sind in den letzten Jahren die Strompreise nach oben geklettert. Wesentliche Ursachen sind das EEG. Ein Gesetz, welches aus dem Wahn resultiert, das „Weltklima“ retten zu m√ľssen und der Abschaltung der sicherheitstechnisch besten Kernkraftwerke. So werden zum Beispiele in Russland neun neue Reaktoren an f√ľnf verschiedenen Standorten, in Polen 2 Atomkraftwerke bis 2030 und in der Ukraine 6 Reaktoren bis 2020 gebaut.

    In Deutschland werden Milliarden in die v√∂llig nutzlose Technologien wie die Fotovoltaik gesteckt. Weder die Elektroenergie, welche durch Windmaschinen noch von der Fotovoltaik gewonnen wird, kann gespeichert werden. Die realit√§tsfernen Tr√§ume von einer sch√∂nen neuen Energiewelt k√∂nnen die deutschen Energienetze nicht ausreichend kompensieren, da der √Ėkostrom dort erzeugt wird, wo er nur wenig gebraucht und nur bei Wind oder Sonnenschein anf√§llt. Diese Schwankungen m√ľssen durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden, was eine zus√§tzliche wirtschaftliche Abh√§ngigkeit vom ausl√§ndischen Gaslieferanten bedeutet.

    Polen hat wegen der Schwankungen bereits die Abkopplung seines Energienetzes vom deutschen Netz vorgesehen, da es die Energieschwankungen nicht mehr aufnehmen m√∂chte. Dass es bisher noch nicht so gro√üfl√§chigen Zusammenbr√ľchen des deutschen Energienetzes gekommen ist, liegt sicherlich einmal an der hervorragenden Leistung des Personals der Energienetzbetreiber und des bisherigen milden Klimas.

    Was n√ľtzt die modernste Heizanlage, wenn die Energieversorgung mit Strom derart unsicher geworden ist. Solche kleinen Abschaltungen unl√§ngst in M√ľnchen und im letzten Jahr in Hannover sind die ersten Vorboten. Stromabschaltungen kenne ich noch aus der DDR, die meist witterungsbedingt waren. Aus der Ukraine kenne ich auch die Stromabschaltungen, obwohl es dort ausreichen Strom gibt, welcher sogar nach den angrenzenden L√§ndern exportiert wird. Hier sind aber die Anlagen √ľberaltert. Eine Stromabschaltung geh√∂rt dort ‚Äěfast‚Äú zum Tagesgeschehen. Nur dort ist die Welt noch nicht ganz so automatisiert und bei einer Stromabschaltung geht das Leben weiter.

    Die Gasheizungen und die √Ėfen mit Holzfeuerung arbeiten weiter. Machen Sie einfach den Versuch und schalten Sie den Strom ihrer Heizungsanlage ab. Was passiert mit der voll automatisierten √Ėl- oder Gasheizung? Sicherlich wird der Schichtenspeicher je nach Gr√∂√üe noch f√ľr eine bestimmte Zeit die Wohnung mit W√§rme versorgen, so weit die Schwerkraft wirken kann. In vielen F√§llen wird es aber eine elektrische Pumpe √ľbernehmen m√ľssen.

    Damit kommen wir wieder zum guten alten Ofen. Er ist einfach zu bedienen und vollkommen vom Strom unabhängig.
    Die Raumheizung mit dem Kachelofen hat eine Jahrhunderte w√§hrende Tradition. Aufgrund der steigenden Energiepreise haben die Kachel√∂fen in der heutigen Zeit eine Renaissance, gerade als Zusatzheizung. Sie haben auch den Vorteil, gerade bei k√ľhleren Tagen im Fr√ľhling oder im Sommer loht es sich nicht immer, die zentrale Heizanlage in Betrieb zu nehmen, wenn man am Abend im Wohnzimmer ein oder zwei Grad heizen m√∂chte.

    Die Grundkachel√∂fen haben ein Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die W√§rme wird in den Schamottesteinen gespeichert und an als W√§rmestrahlung an den Raum abgegeben. Die Nachteile sind eine lange Anheizzeit und die tr√§ge Regelbarkeit. Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche W√§rmeabgabe. Die Heizeins√§tze aus Grauguss k√∂nnen mit festem Brennstoff, √Ėl oder Gas beheizt werden.

    Die Durchbrand√∂fen haben ein Wirkungsgrad von 75-80 %. Es k√∂nnen alle festen Brennstoffe verwendet werden. Sie haben meistens einen Doppelmantel, sodass die W√§rmeabgabe √ľber Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Neuste Entwicklung sind Universal-Dauerbrand√∂fen f√ľr feste Brennstoffe mit raucharmer Verbrennung. Wird beim Durchbrandofen die Verbrennungsluft lediglich von unten herangef√ľhrt, so erfolgt hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und der Seite. Damit wird die Verbrennung von Schwelgas verbessert.

    Heute gibt es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Kamin√∂fen, zu unterscheiden zu den offenen Kaminen. Gerade √ľber das Glasfenster dringt die W√§rmestrahlung in den Raum. Bei kleinen R√§umen sollte daher das Fenster eher etwas kleiner sein und mehr Wert auf die Speicherf√§higkeit der Ummantelung gelegt werden. Specksteine k√∂nnen sehr lange die W√§rme speichern. Durch ausgekl√ľgelte Technologien k√∂nnen hohe Wirkungsgrad bis 90% erreicht werden. Was sich nat√ľrlich auf den geringen Verbrauch des Brennstoffs auswirkt. Es gibt Kamin√∂fen mit einer relativ hohen Abgastemperatur von √ľber 300 ¬įC, andere dagegen haben eine Abgastemperatur von nur knapp √ľber 200 ¬įC. Ziehen diese k√ľhlen Rauchgase in einen normalen gemauerten Schornstein ab, so kann die Feuchte gerade im oberen Teil des Schornsteins kondensieren und es kommt zu der Versottungsgefahr. Diese Gefahr besteht in Abh√§ngigkeit von der Schornsteinh√∂he, der Anzahl der √Ėfen und dem Querschnitt. Dies ist ein nicht zu untersch√§tzendes Problem. Es kann durch den nachtr√§glichen Einbau von Edelstahlschornsteinen begegnet werden.

    Diese Edelstahlschornsteine sind von den √Ėl- oder Gasheizungen bekannt. GBei der Altbausanierung der Mehrfamilienh√§user hatte man noch funktionst√ľchtige Schornsteine zum Zweck der Gewinnung von 0,25 m2 Mietfl√§che abgetragen. Aber auch hier gibt es L√∂sungen, zum Beispiel ein Au√üenkamin. Es gibt passgenaue Baukastensysteme, die ein unkomplizierten Einbau und eine sichere Montage erm√∂glichen, damit der neue Kaminofen auch sicher funktioniert und den Wohnraum angenehm beheizt.

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