Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Archive for Januar, 2013

    Energetische Altbausanierung

    Posted by retep11 on 21st Januar 2013

    Bei einer energetischen Altbausanierung denkt man zu erst an einer nachträglichen Wärmedämmung. Dies ist nur bedingt richtig. Grundsätzlich ist eine fachgerechte Bestandsaufnahme zu machen. Zum Beispiel erhält man Infos zur ecohome Altbausanierung

    Außendämmung
    Jedes Wohngebäude ist anders. Je nach Standort wurden die dort üblichen Baustoffe verwendet. Sehr deutlich wird der Unterschied, zwischen Wänden aus Bruchsteinen und Ziegelsteinen. Es liegt ein großer Unterschied zwischen der Wärmeleitfähigkeit, der Wärmespeicherfähigkeit und dem Wärmeeindringkoeffizienten vor. Bruchsteine neigen aufgrund ihrer Wärmeeindringkoeffizienten und des Wärmespeichervermögens gerade im Sommer zur Tauwasserbildung. Aber auch im Winter ist die Wandoberfläche kalt. Bei einer Sanierung muss man solche Materialeigenschaften beachten. In diesem Fall ist die innere Wandoberfläche zu temperieren. Das kann zum Beispiel durch eine Randleistenheizung erfolgen. Aber auch ein Leichtputz am besten als Kalkputz bringt eine Verringerung der Tauwasserbildung. Die Wandoberfläche muss grundsätzlich die Feuchtigkeit gut an die Umgebungsluft abgeben können. Es darf keine Sperrschicht durch falsche Materialart und Schichtaufbau entstehen. Gerade bei älteren Sanierungen im Erdgeschoss findet man zwischen der Putzschicht und dem Mauerwerk eine Bitumenpappe, die als Schutz vor Feuchte auf das Mauerwerk gebracht wurde. Kurzzeitig hat dies sicherlich geholfen, langfristig sind aber gravierende Feuchteschäden entstanden und der Echte Hausschwamm konnte sich hinter der Sperrschicht bilden.

    Ziegelsteine sind durch ihr Porensystem hervorragende Feuchteregulierer. Bei entsprechender Mauerstärke von etwa 50 cm liegt eine gute Wärmespeicherfähigkeit und Wärmeisolierung vor. In anderen Ländern baut man noch heute so die Außenwände. Die Eigenschaften können noch durch das Vermauern unterschiedlicher Steinarten verbessert werden.

    Dämmung eines Hochhauses
    Bei dieser Fassade in Kiew können von der Technologie keine Brandriegel eingebaut werden. Bei einem Brand des Styropors steht die gesamte Fassade des Hochhauses in Flammen. Ein grober Planungsfehler.

    Historisch wurden nicht nur in Deutschland je nach Wohnungsbedarf und der finanziellen Mittel Wohngebäude mit sehr unterschiedlichen Qualitätsparametern hergestellt. Sodass zum Teil gerade aus energetischer und schallschutztechnischer Sicht ungünstige Wohngebäude errichtet wurden. Es ist nicht sinnvoll irgendetwas zu machen, sondern vorher ist der Bestand des Gebäudes genau zu erfassen. Dazu gehören zum Beispiel die Bauteile, die Heizungsanlage, die Raumnutzung aber auch die Lage des Gebäudes. Dies soll kurz erläutert werden.
    Ein großer Teil des Wärmeaustausches erfolgt über die Decke und Fußboden. Aufgrund der Fenster und Türen wird die Größe der Außenwände oft überschätzt. Eine energetische Verbesserung der Decke und des Fußbodens ist im Verhältnis zu einer neuen Fassadendämmung kostengünstiger und bringt auch eine größere Energieeinsparung. Sehr oft wird der Fehler begangen, die Doppelfenster oder älteren Verbundfenster durch neue Isolierfenster mit kleinem U-Wert auszutauschen, ohne auf die vorhandene schlecht isolierende Außenwand zu achten. Feuchte taut an der kühlen Oberfläche aus. Das war bisher die Glasscheibe. Jetzt erfolgt die Durchfeuchtung in den Zimmerecken und über dem Fußboden. Die Folge ist eine Schimmelpilzbildung an der Oberfläche. Beim Austausch der Fenster muss auch gleichzeitig die Außenwand energetisch verbessert werden. Das erfordert eine genaue Betrachtung und Planung. Eine offene Südseite kann zum Beispiel einen hohen solaren Wärmegewinn bringen, der in der Bilanz größer ist, wie der Wärmefluss von innen nach außen. Eine nachträgliche Wärmedämmung ist hier nicht sinnvoll.
    Es gibt verschiedene nachträgliche Dämmmaßnahmen, die von einer vorgesetzten zusätzlichen massiven Wand, einer Verschalung bis hin zu einer mineralischen, natürlichen oder synthetischen Dämmstoffschicht reichen kann. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von der Konstruktion des Gebäudes und natürlich auch von der finanziellen Möglichkeit des Bauherrn ab. Vorher ist aber auch der Zustand des Außenputzes zu prüfen.

    In den letzten Jahren wird in Deutschland die energetische Sanierung aufgrund der massiv steigenden Energiekosten durch das EEG in Erwähnung gezogen. Ansatzpunkte sind zum Beispiel die Überprüfung der Haushaltgeräte. Ein älterer Tiefkühlschrank braucht sehr viel Energie. Einsparmöglichkeiten ergeben sich auch beim Nutzungsverhalten. Einfach den Zählerstand über mehrere Tage kontrollieren und so Einsparmöglichkeiten erkennen.
    Aber auch bei der Heizung lassen sich die Kosten reduzieren. Ausgehend, dass die Heizungsanlage auf dem neuesten technischen Stand ist, kann man über einen Kaminofen nachdenken. Es gibt zum Beispiel Kaminöfen mit Wassererwärmung, die in das vorhandene Heizsystem integriert werden können.
    Wenn man günstig Holz bekommt, dann kann man nicht nur in der Übergangszeit die Raumtemperatur etwas anheben und so Heizkosten sparen. Solaranlagen können ebenso integriert werden und Brennstoffe sparen.

    Neben der fachlichen Beratung, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge diese erfolgen könnten, ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr wichtig. Die wichtigste Frage ist: „Wann bringt diese Investition einen Nutzen?“ Eine 40-jährige Familie nutzt das Gebäude sicherlich länger als eine 60-jährige Familie.

    (Da sich die deutsche Energiepolitik mit ihrer Energiewende weltweit auf einem Alleingang befindet, siehe Schieferöl in den USA, weltweiter Bau von neuen Kernkraftwerken, wird die Blase des politischen Energiepreisanstieges irgendwann platzen, wenn es in Deutschland nicht zur Deindustrialisierung kommen soll. Es empfiehlt sich, daher auch den internationalen Energiepreis in seine Berechnung zu beachten.)

    Jeder Kredit, auch mit Sonderkonditionen, bedeuten eine höhere finanzielle Belastung und der Zeitpunkt, wo diese Investitionen rentabel werden, verschiebt sich weit nach hinten. Eine Sanierung in kleinen Schritten, je finanziellen Möglichkeiten, kann dann sinnvoller sein.

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    Das „Treibhaus“ – ein festes Gehäuse der Hörigkeit

    Posted by retep11 on 18th Januar 2013

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne

    Ich stehe außerhalb des Treibhauses im Freien in der Kälte und wünsche allen, die sich geistig im „Treibhaus“ wohnlich eingerichtet haben, ein friedliches neues Jahr. Ich möchte nicht so gehässig sein und wie Karl Marx resümieren: „In seinem Sessel, behaglich und dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.“ Diese Pauschaldiffamierung würde insbesondere das Bildungsbürgertum beleidigen. Und dazu gehört bei einer Abiturientenquote von gut 50 Prozent ja inzwischen die Mehrheit der Deutschen, so dass alles, was die Mehrheit vorgesetzt bekommt und schweigend akzeptiert, zugleich als demokratisch abgesegnet angesehen werden kann. Eigentlich bräuchten wir kein Parlament mehr, das uns zu noch gehörigeren Klimagutmenschentum zwingt. Wir sind folgsam, gehorsam und hörig, wie die antiautoritäre Bewegung es plante!

    Vorwärts, wir müssen zurück ins Paradies!

    Dieser Zustand perfekter Demokratie macht es dem Fortschritt schwer. Auch hier hatte es Karl Marx leichter, indem er den Fortschritt zum Geschichtsgesetz deklarierte. Stillstand gab es bei ihm nicht. Seine Philosophie gründete auf Optimismus, denn er wollte eine bessere Welt. Die modernen neomarxistischen Weltverbesserer schwelgen in Pessimismus. Ihr Blick ist verfinstert durch Krisen und Katastrophen, mögen sie real oder auch nur eingebildet sein und auf fiktiven Hochrechnungen oder Trendanalysen beruhen. In ihrer ewigen Rückschau auf der Suche nach der vergangenen vorindustriellen „heilen Welt“ kommen sie einfach nicht von der Stelle. Wer im geheizten warmen Wohnzimmer sitzt und über glorreiche Zeiten nachgrübelt, dem mangelt es an Bewegung. Er wird sowohl körperlich als auch geistig ein Opfer des Gesetzes der Trägheit, des Beharrungsvermögens. Wir treten im Gleichschritt auf der Stelle auf der Suche nach dem Gleichgewicht und es reicht uns inzwischen, wenn wir den „Blick nach vorne“ richten. Dieser Blick nach vorne, so klingt es aus allen Mündern, wird es schon richten – beim Fußball wie in der Politik.

    Doch was sehen wir, wenn wir den Blick nach vorne richten? Wir sehen nur Hoffnungen und Wünsche, aber wir sehen nicht die Realität. Die zukünftige sich aus der Gegenwart entwickelnde Wirklichkeit ist unseren Blicken verschlossen. Dies erfahren wir jeden Tag aufs Neue beim Wetter. Selbst auf 24stündige Wettervorhersagen ist immer weniger Verlass. Die Baupläne des Wetters sind uns nur bedingt einsehbar. Keine der Wintervorhersagen hat den Wetterablauf auch nur einigermaßen wiedergegeben. Das „Weihnachtstauwetter“ wurde gar als Klimawunder dargestellt. Doch das eigentliche Wunder der Wissenschaft ist, dass Klimaexperten ohne jegliches Wissen um das künftige Wetter uns erfolgreich weissagen, wie die „Globaltemperatur“ im Jahre 2100 sein wird. Wir nehmen das ohne Murren zur Kenntnis und sehen zu, wie unsere „Fußabdrücke“ stetig verkleinert, wir stetig eingeengt werden, damit wir nicht die Zwei-Grad-Marke überschreiten. Für einen guten Zweck ist Leidensfähigkeit notwendig. Diese erstreckt sich auch auf das Essen, denn wer Fleisch isst, der versaut das Weltklima!

    Das „Treibhaus“, ein verglastes Haus der Hörigkeit!

    Ist nach Konrad Lorenz die „Verhausschweinung“ des Menschen soweit fortgeschritten, dass selbst das Essen von Fleisch als treibhausschädlich gebrandmarkt werden kann? Ist uns der Sinn des Lebens abhanden gekommen, dass wir unserem Leben nur noch Sinn durch die gehorsame Unterordnung unter eine Autorität geben können? Dann hätten wir wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt! Die Autorität kann auch in Form einer Ideologie auftreten, der wir uns kritiklos verschreiben. Sind wir zu eigener Sinnstiftung nicht mehr fähig? Hat George Orwell in seinem Roman „1984“ recht, wenn er feststellt: „Unwissenheit ist Stärke!“? In der Genossenschaft der mehrheitlich Unwissenden fühlte sich ein Musikwissenschaftler der Universität Graz stark, ja so wahnsinnig stark, dass er aus dem Dunkel der Unwissenheit in das Rampenlicht der Öffentlichkeit heraustrat, um die Hinrichtung der „Klimaskeptiker“ zu fordern und zur Verbreitung auch noch den österreichischen Rundfunk ORF fand. Auch die Hexenverfolgungen waren „gut“ gemeint. Aber alle Bücherverbrennungen haben den Geist nicht verbrannt. Wer den Zweifel in der Wissenschaft verbieten will, der tötet die Wissenschaft wie den wissenschaftlichen Fortschritt! Doch der ist wohl nicht mehr gefragt beim Rückschritt in die heile Welt des klimatischen Gleichgewichts. Bleiben wir bei der Feststellung von Aristoteles: „Der Anfang aller Weisheit ist Verwunderung!“ Ohne täglich neue Neugier weckende Verwunderung kein Wissenschaftsfortschritt!
    Bei allem Bildungsstreben scheint auch die Bildung auf dem Rückschritt zu sein. Dies betrifft nicht die absolute quantitative Masse an Wissen, sondern die logische Verknüpfung des Wissens hin zu sinnhaftem Wissen, zum Weltverständnis. Was heute fehlt, ist ein Wilhelm von Humboldt, der 1792 eine Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ verfasste. Er schrieb zeitlos: „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnden Neigungen, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerlässliche Bedingung.“

    Bildung zum mündigen freiheitsfähigen und freiheitswilligen Bürger

    Vielen Bildungsbürgern scheint der Sinn für Freiheit, die wahre Freiheitsliebe, die sich nicht im Austoben des Bewegungsdrangs erschöpft, abhanden gekommen zu sein. Freiheit beginnt bei der geistigen Freiheit. Was nützt das beste Abitur, der beste Hochschulabschluss, wenn man danach nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann? Das Wetter ist so komplex und kompliziert, dass es selbst heute noch keine Definition von Wetter gibt! Man begnügt sich damit festzustellen zu sagen: Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre! Doch dieser Zustand ändert sich von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Kein Mensch kann den Gang des Wetters aufhalten, ihn ändern. Das Wetter macht, was es will, so dass der Mensch gut beraten ist, sich ihm anzupassen, gleichgültig wo auf der Erde er sich befindet.
    „Adam und Eva“ konnten sich vermehren und die Menschen sich Schritt für Schritt über die gesamte Erde ausbreiten, weil sie genauestens die Natur beobachteten und daraus die richtigen Schlüsse für Kleidung, Nahrung und das Wohnen zogen. In den feuchten Tropen genügte ihnen ein Holzgerüst mit Blätterdach, in arktischen Breiten half der Iglu zum Überleben. Die modernen „Klimaexperten“ steckten die ganze Erde in ein gläsernes „Treibhaus“ und gaben ihm eine Einheitstemperatur von 15 Grad, die „Globaltemperatur“. Diese stellten sie unter Schutz, denn in dem „Treibhaus“ darf es zum optimalen Gedeihen weder wärmer noch kälter sein. Jede Abweichung wäre ein Schritt in die „Klimakatastrophe“. Das Bildungsbürgertum hörte dies, staunte, applaudierte und erklärte sich zum willigen „Klimaschützer“, nachdem es sich grundlos hat als „Klimakiller“ beschimpfen lassen.

    Dabei lernt man im Fach Erdkunde schon in der Grundschule, geschweige denn in der Realschule oder dem Gymnasium, dass das „Klima“ eine abgeleitete Größe ist. Sie wird vom Wetter abgeleitet. Gäbe es kein Wetter, dann gäbe es auch kein „Klima“. Aber eine Erde ohne Wetter wäre wie der Mond eine Erde ohne Atmosphäre, eine Erde ohne Menschen. Alle Klimawerte sind von meteorologischen Daten, vom Wetter statistisch abgeleitete Werte. Diese gewinnen durch diesen Rechenvorgang keine eigene Existenz, kein Leben, werden kein Naturvorgang, der physikalischen Gesetzen gehorcht und irgendwie beeinflusst werden könnte. „Klima“ gibt es nicht, auch wenn wir ständig davon reden. „Klima“ kann man daher nicht schützen, man kann sich an ihm nicht versündigen, es umbringen (killen). „Klima“ ist eine Abstraktion und das wird jedem Schüler bewusst, wenn er sich die Klimakarten im Schulatlas genauer, mit Sinn und Verstand anschaut. Azorenhoch wie Islandtief sind statistische Gebilde, Scheingebilde ohne reale Existenz, ohne Leben. Sie bewegen sich nicht! Welchen praktischen Nutzeffekt hat die Bildung, wenn sie dieses Wissen nicht vermittelt?

    Man muss nach international gültiger Definition der Weltorganisation für Meteorologie in Genf über eine Zeitspanne von 30 Jahren an einem Ort das Wetter beobachten und Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenschein, Niederschlag etc. messen und aufzeichnen, um das „mittlere Wettergeschehen“, kurz das „Klima“ beschreiben zu können. Die Lufttemperatur allein sagt weder etwas über das Wetter noch das „Klima“ aus. Jeder Klimawert gilt nur für den Ort, an dem langfristig das Wetter erfasst wurde. Wenn man 1000 oder 2000 über die Kontinente verteilte Orte auswählt und daraus eine Mitteltemperatur berechnet, ändert das die Einzeltemperaturen nicht. Die errechnete „Globaltemperatur“ erschafft keinen neuen Naturvorgang namens „Globalklima“, der sich dann vom Menschen beliebig verändern lässt.

    Die Kritische Theorie brachte den Tod der Aufklärung!

    Forderte Immanuel Kant uns auf, den Mut zu haben, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und dadurch erst die Freiheit zu gewinnen, so wurde dieser Fortschritt mehr und mehr durch nachfolgende Ideologien eingeengt. Den Todesstoß versetzte ihm schließlich die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ unter Max Horkheimer. Deren Ziel war die „Umwertung alles Werte“, die radikale Gesellschaftsveränderung, heute als „Große Transformation“ bezeichnet. Sie wird vor allem vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung unter den Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Physik) und Ottmar Edenhofer (Ökonomie) gefordert und ideologisch vorangetrieben.

    Sie nutzen vor allem die Bildungsmisere der „Intelligenz“ aus und ihre ideologische Hörigkeit. Ihr Hebel für die Gesellschaftsveränderung ist der „Schutz des Globalklimas“, der Einhalt des „Klimawandels“. Sie benutzen ein einfaches Modell, das an Primitivität, Simplizität wie Dummheit nicht zu überbieten ist. Anlässlich des gescheiterten Weltklimagipfels 2009 in Kopenhagen hatte Schellnhuber öffentlich erklärt, dass es einen extrem einfachen, quasi linearen Zusammenhang gibt zwischen der globalen Mitteltemperatur und der Gesamtmenge an CO2, die in den nächsten Jahren in die Luft geblasen wird. Diesen Zusammenhang gibt es nicht, denn wenn es ihn gäbe, müsste man ihn beobachten und messen können, und zwar beim Wetter. Hat sich die „Intelligenz“ schon einmal gefragt, warum es keinerlei Einfluss des CO2 auf das Wetter, speziell die Lufttemperatur gibt, wohl aber einen gefährlichen Einfluss auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“?

    Offenbar wirkt hier eine Denkblockade, die uns eingetrichtert wurde durch die ständige Parole „Think global“. Dieses aufgezwungene „globale Denken“ hat den Blick für die Wirklichkeit getrübt und diese irgendwann ganz aus dem Blickfeld verbannt. Was wäre es für uns Meteorologen ein gewaltige Erleichterung bei der Formulierung von Wetterprognosen, wenn wir bei der Temperatur nur auf den CO2-Gehalt schauen müssten. Doch gerade der Vergleich beider Werte zeigt, dass es zwischen Ihnen weder eine Korrelation noch eine Kausalbeziehung gibt. Beide Größen gehen eigene und völlig verschiedene Wege, haben nichts miteinander zu tun. Dies ist zwar seit „Urzeiten“ bekannt, alle Wetterdienste der Welt wissen dies, aber unter der Drohung vor der globalen Klimakatastrophe, ausgesprochen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Jahre 1986, wurde der Verstand unserer „geistigen Elite“ angesichts der dadurch erzeugten Existenzängste außer Funktion gesetzt. Einer „globalen Gefahr“ kann man nur global begegnen und da stört die wissenschaftliche Exaktheit, zumal unter dem enormen Zeitdruck, der inszeniert wurde angesichts der SPIEGEL-Titelseite mit dem in der Nordsee versinkenden Kölner Dom.

    Reisen bildet und befreit von gefälschten Bildern!

    Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, doch in der Regel wird uns die Welt fertig präsentiert und politisch korrekt interpretiert „frei“ ins Haus geliefert. Im Grund erkennen wir die Welt nur mit fremden Augen vom Hörensagen. Wer aber dennoch beim Reisen die Augen und Ohren weit offen hält und sich ein eigenes Bild macht, der bemerkt häufig die ganz enorme Diskrepanz zwischen dem Geschilderten und selbst Erlebten.

    Hier ein Beispiel, wie jeder überprüfen kann, was den konkreten Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Luft betrifft. Da soll ja nach Mehrheitsmeinung der IPCC-Klimaexperten ein direkter Zusammenhang bestehen. Da nach Meinung der „Klimaexperten“ der CO2-Gehalt überall gleich ist, müsste nach deren Theorie die Schlussfolgerung richtig sein, dass auch die Temperaturen zwar nicht überall exakt gleich, doch einigermaßen ähnlich sein müssten. Doch weit gefehlt. Da gibt es offensichtlich nicht die geringste Verbindung.

    Hier ein Beispiel: Ich bin Anfang Dezember aus dem deutschen Herbst in den brasilianischen Frühling entflohen. Oppenheim liegt auf etwa 50 Grad nördlicher, Brasilia auf etwa 15 Grad südlicher Breite. Am 21. Dezember begann dort der Sommer, hier der Winter. Gut, der Wechsel der Jahreszeiten ist mit der Schiefe der Ekliptik von 23,5 Grad zu erklären. Aber was erklärt die unterschiedlichen Temperaturen? Der CO2-Gehalt kann es nicht sein! Was bleibt? Die Sonne und die mit dem Sonnenstand wechselnde Tageslänge und damit Einstrahlungszeit. Brasilia liegt über 1000 m hoch und hat eine Jahresmitteltemperatur von 20,7° C, wobei das mittlere Maximum bei 26,6 und das mittlere Minimum bei 16,1° C liegt. Die Mittgastemperaturen mit Werten zwischen 30 und 35°C sind einzig und allein auf die am Himmel fast senkrecht stehende Sonne zurückzuführen und sonst auf nichts anderes. Der Gang der Sonne wie die Intensität ihrer Strahlung spiegeln sich in der Klimazonierung der Erde wider.

    Die Rotation der Erde um die eigene Achse wie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, bestimmen die Lage der Tropenzone, die Grenzen zum arktischen Klima und lokalisieren die mittleren Breiten zwischen 23 und 66 Grad nördlicher wie südlicher Breite, die wir „Westwindzone“ nennen, obgleich keineswegs die Westwinde überwiegen. Noch in dieser Zone in 63 Grad Nord liegt ein Ort Oimjakon in Jakutien (RUS), der als Kältepol der Erde gilt. Seine tiefste nachgewiesene Temperatur beträgt -68° C, seine höchste +34,6° C, gemessen am 28. Juli 2010. Unter dem winterlichen Sibirischen Hoch wurde mit 1083,8 hPa am 31. Dezember 1968 der höchste Luftdruck der Erde registriert. Die Temperataur schwankt um gut 100 Kelvin, doch was macht der CO2-Gehalt? Er variiert um maximal 10 ppm und ist im Winter höher als im Sommer ob der winterlichen Vegetationsruhe! Ist Oimjakom der Kältepol, so El Azizia (Libyen) der Hitzepol auf 32 Grad Nord mit +58,0° C. Die Differenz zwischen beiden beträgt mehr als 125 Kelvin. Die tiefste Temperatur wurde mitten im Winter am 21. Juli 1983 mit -89,2° C an der Station Vostok (Antarktis) erfasst, allerdings in 3420 Meter Höhe.

    Fazit: Die Aussage, dass der CO2-Gehalt, ob natürlich oder menschengemacht, die Lufttemperatur nahezu ausschließlich bestimmt, ist ein phantasievolles Wissenschaftsmärchen. Klimavorhersagen sind Spökenkiekerei! Unser Leben bestimmt das Wetter mitsamt der Wärme der Sonne. Sie lenkt das Pflanzenwachstum ebenso wie die Wanderungsbewegungen der Zugvögel. Auch wenn wir überwiegend uns in klimatisierten Räumen aufhalten und uns als wetterunabhängig dünken, doch steigen wir ins Auto, dann sind wir bei Glatteis oder Nebel dem Wetter ausgeliefert. Dann wünschen wir uns genauere Wettervorhersagen! Exakt diese wünsche ich Ihnen für 2013!
    Wann sprengt unsere Intelligenz die Mauern des „Treibhauses“ und wagen wir den „Ausbruch aus dem stahlharten Gehäuse der Hörigkeit!? Dies war der Titel eines Vortrages des PIK-Kodirektors Ottmar Edenhofer am 13. Dezember 2012. Er wurde inzwischen zum Direktor des neuen „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) ernannt. Derlei Institute schießen klimaunabhängig wie Pilze aus dem Boden. Wer muss das bezahlen?

    Oppenheim, den 16. Januar 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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    Vom Bad zum Waschen zum Wohnbad

    Posted by retep11 on 14th Januar 2013

    Die Funktion der Bäder war und ist in erster Linie die Aufgabe der persönliche Hygiene zu erfüllen. Dementsprechend wurden die Bäder viele Jahre ausgestattet und in kleine Räume untergebracht. Eine Toilette und Bade- und Waschmöglichkeit waren der Standard. Eine gusseiserne Wanne, Steinholzfußboden und ein grüner Ölsockel, so kennt man die älteren Bäder. Später wurden die Bäder etwas praktischer ausgestattet und hatten Wand- sowie Bodenfliesen und Platz für die Waschmaschine. Alles auf engstem Raum. Die Bäder dienten eben zur persönlichen Hygiene. Zunehmen wollte man sich im Bad nicht nur waschen, sondern auch ausruhen, entspannen und neue Kräfte sammeln. Die Badräume wuchsen in der Größe und werden mit sehr unterschiedlichem Design ausgestattet. Praktisch sind die zeitlosen Modelle. Mit den verschiedenen Designs und Ausstattung kann man seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Man erkennt, ob die Einzelheiten und die Details den Junggesellen entsprechen. Eine Familie dagegen erfreut sich einem anderen Komfort und Design.
    Bei einer Mietwohnung kann man selbst nur wenig Veränderungen an der Ausstattung vornehmen, da man den Standort der Dusche oder der Wanne nicht einfach verschieben kann. Es gibt aber trotzdem viele Möglichkeiten durch entsprechende raumgestaltende Elmente, wie Schränkchen für die Handtücher, Tischchen, große Wandspiegel, Regalbretter an der Wand, Vorhänge und viele andere gestaltende Elemente, die dem Bad eine individuelle Note geben können, wie es in dem Bild gezeigt wird.

    Verschiedene Möglichkeiten ein Bad zu gestalten.

    Gehört ein selbst die Wohnung oder das Haus, so gibt es für die Gestaltung natürlich viel mehr Möglichkeiten. Nicht nur bei der Auswahl der Wanne, die Dusche, dem Waschbecken oder dem WC-Becken. Zahlreiche Angebot findet man zum Beispiel bei www.emero.de .
    Selbst mit nur geringem Mehraufwand kann jede Dusche zur Dampfdusche umgebaut werden, ohne dass zusätzlich Platz benötigt wird. Dampfbäder lassen sich auf kleinstem Raum einbauen. Hier soll lediglich erwähnt werden, dass gerade bei älteren Wohngebäuden mit Holzbalkendecken eine höhere Dampfbelastung der Räume nicht so gut ist. Dies führt langfristig zur höheren Holzfeuchte der tragenden Holzbalken in den Decken und damit zu einer Verkürzung der Nutzungszeit des Wohngebäudes. Das soll nun nicht heißen, dass man nicht mehr duschen darf. Der Wasserdampf sollte nur schnell wieder abgelüftet werden. Statt einer Sauna mit Dampf kann auch eine Sauna mit Infratorkabine aufgestellt werden. Aber auch die Wandbeschichtung hat einen großen Einfluss auf die höhe der Luftfeuchte. Gerade mit der Wandbeschichtung kann man das Badezimmer optisch sehr gut gestalten. Zimmerhohes verfliesen ist hier nicht so geeignet. Besser ist ein Fliesenspiegel im Spritzbereich und ansonsten können Putzflächen, Holz aber auch unverputzte Ziegelsteine den Raum gestalterische prägen.

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    Mit dem Dachgeschoss eine schöne zusätzliche Wohnung schaffen.

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Oft besteht der Wunsch einen zusätzlichen Wohnraum im Einfamilienhaus zu schaffen, der einfach und schnell zu realisieren ist. Gründe sind zum Beispiel, ein zusätzlicher kleiner Arbeitsraum, ein Gästezimmer oder ein Zimmer für das Kind wird benötigt. Was liegt da nicht näher, den vorhandenen Raum im Dachboden als Wohnraum umzugestalten.
    In Mehrfamilienhäusern spielen wirtschaftliche Kriterien eine Rolle für den Dachbodenausbau. Man schafft zusätzlich Wohnraum und erwirtschaftet so mehr Mieteinnahmen. Dachwohnungen bieten durch ihre individuelle Gestaltungsmöglichkeiten ihren besonderen Reiz und sind daher begehrt. Hinzukommt, dass hier auch meistens eine sehr schöne Aussicht vorhanden ist und es etwas ruhiger ist, als in den Etagen weiter unten.

    Aussicht von Dachbalkon

    Kommen wir aber wieder zurück zu dem Dachbodenausbau im Einfamilienhaus. Bevor man mit dem Ausbau beginnt, sollte man erst einmal prüfen, für was der Boden bisher genutzt wurde. Ob als Wäscheboden oder Lagerraum. In dem neuen fertigen Wohnraum kann man dann nicht einfach die Kisten ablagern und die Wäsche aufhängen. Das geht schon, aber da braucht man den Boden nicht ausbauen. Man muss erst einmal überlegen, was braucht man noch und wo kann ich die gelagerten Gegenstände im Gebäude unterbringen, ohne, dass diese stören. Habe ich weiterhin die Möglichkeit die Wäsche im Winter oder bei schlechtem Wetter zu trocknen. Muss ich ein Wäschetrockner kaufen. Wäsche sollte auch nicht in der Wohnung getrocknet werden, da diese zur Feuchteerhöhung der Raumluft führt. Im schlechten Fall führt dies dann zu einem Befall durch Schimmelpilze.

    Dann sollte ich mir über die künftige Nutzung des Dachbodens Gedanken machen. Es ist wichtig, wo sollen Dachflächenfenster hin und an die Möglichkeit der Querlüftung ist einzuplanen. Wo wird die Elektroleitungen installiert und eventuell ist ein kleines Bad mit WC vorgesehen. Die Steigleitungen sollten möglichst über den der vorhandenen liegen, damit keine diagonale Verlegung an der Zimmerdecke oder zwischen den Deckenbalken erforderlich ist. Dies kostet sonst zusätzliche Kosten. Aber auch die Heizung muss abgesichert sein.

    Die Außenwände des Dachbodens (meistens die Dachschrägen) sind Leichtbaukonstruktionen. Sie verfügen über nur ungenügende Wärmespeichermöglichkeiten. Man kann sich bei schlechter Planung ganz schnell ein Barackenklima schaffen. Daher sollte nicht zu kleine Räume entstehen, sodass ein ausreichendes Raumvolumen vorhanden ist. Sinnvoll sind auch massive Zwischenwände, die wenigstens als Wärmepuffer fungieren können. Trotz der Wärmedämmung mit Mineraldämmstoff zwischen den Sparren, kommt es auf der Sonnenseite sehr schnell zur Erwärmung der inneren Wandschräge. Besser sind massive und schwere Konstruktionen, wie sie in meinem Dachbuch vorgestellt werden. Diese lassen sich aber wegen der Tragfähigkeit der Sparren nicht immer anwenden, da die Sparren eigentlich nur die Dachsteine, die Wind- und Schneelast aufnehmen sollen. Die Dämmung und die Innenverkleidung sind zusätzliche Lasten. Sind diese höher, so muss auch der Dachstuhl erneuert oder aufwendig verstärkt werden und die geplante kleine Baustelle verursacht dann richtig Kosten. Sind die Räume größer, sodass die Nord- und Südseite den Raum begrenzen, so hat man bereits einen Temperaturausgleich innerhalb des Raumes.

    Dachwohnung

    Meistens fallen die Überlegungen des nachträglichen Dachausbaus in Zusammenhang mit einer Dacherneuerung an. Hier kann man auch überlegen, ob nicht eine Aufsparrendämmung besser ist. Diese ist etwas teurer, hat aber den Vorteil, dass keine Wärmebrücken vorhanden sind und die Dampfbremse in der Regel auch funktioniert, da keine Durchdringungen und Anbindungen an vorhandene Wände erforderlich sind. Solche Überlegungen sind wichtig auch für den Einbau der Dachflächenfenster, die einmal für eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht und für die Lüftung sorgen. Was auch nicht immer beachtet wird, ist die direkte Sonneneinstrahlung, wodurch auch eine nicht gewollte Aufheizung des Raums kommt. Sinnvoll ist es daher auch bereits vor dem Einbau der neuen Dachflächenfenster an die richtigen Rollladen zu denken. Ein komplettes Sortiment erhält man zum Beispiel im www.veluxshop.de ®.

    Dachfenster

    An dieser Stelle möchte ich betonen, was ich allen Bauherren an das Herz lege. Der Dämmstoffwahn ist eine rein deutsche Angelegenheit. Es geht hierbei rein um das Geschäft, möglichst viel Mineralwolle zu verkaufen. Bauphysikalisch ist das vollkommener Unsinn, da der U-Wert eine Rechengröße ist, um den Heizbedarf zu schätzen. Es handelt sich hierbei um eine Kurve, wo bei einem U-Wert um 0,5 nur noch geringe energetische Verbesserungen durch mehr Isolierung möglich sind. Ab dieser Größe nimmt der Einfluss der hygienisch notwendige und feuchteabführende Lüftungsaustausch sowie weitere physikalische Größen zu. Zu empfehlen ist daher eine Dämmstoffhöhe entsprechend die Sparrenhöhe abzüglich 2-3 cm Hinterlüftung. Darunter kann man ja noch quer zur Fuge eine Dämmplatte von 4 cm legen, damit eine mögliche Konvektion vermieden wird. (Dagegen muss ein Architekt oder ein Bauunternehmen entsprechend den gesetzlichen Dämmvorschriften bauen, sonst macht er sich straffbar! Ein guter Architekt kennt aber auch die Ausnahmereglungen.)
    Das Wichtigste ist die fugendichte ordnungsgemäße Verlegung der Dampfbremse. Treten dann Holz zerstörende Schäden bei der Dachkonstruktion auf, der Bauherr muss den Schaden selbst bezahlen. Je luftdichter die Holzkonstruktion wird, z. B. Vollsparrendämmung, so größer wird die Gefahr. Die Verfasser der Wärmeschutzverordnung bezahlen keinen Cent. Die Bank freut sich gleich doppelt, da neben der Abzahlung der Fördermittel noch ein Kredit für die Sanierung benötigt wird.

    Für die Verbesserung des Raumklimas im Dachgeschoss gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine richtige Holzverschalung speichert gut Wärme und reguliert die Luftfeuchte. Neue Gipsplatten haben Wachsbestandteile, die bei höhere Zimmertemperaturen schmelzen. Die unterschiedliche Enthalpie der Aggregatzustände reguliert die Raumlufttemperatur. Aber auch die Anzahl und die Anordnung der Dachflächenfenster bestimmt das Raumklima.



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    USA wird größte Netto-Erdgasexporteur

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Nach der Internationale Energieagentur (IEA) 2020 wird die USA der größte Netto-Erdgasexporteur sein und ab 2035 kann sie sich selbst mit Erdöl versorgen. Der größte Anteil des Schieferöls befindet sich in den Green-River-Schieferformation. Etwa die hälfte der drei Billionen Tonnen Öl können abgebaut werden. Das entspricht ein Vielfaches der Menge, welche in den vergangenen 100 Jahren (1 Billion Barrel Öl) verbraucht wurde. Die verschiedenen Verfahren zur Gewinnung (Elektrofraking, Cruhs-Verfahren, In-situ-Verfahren) benötigen einen hohen Anteil an Energie und Wasser. Für die Energieherstellung bedeutet dies etwa ein Verhältnis von 1 : 3,5 Einheiten und beim Wasserwasserverbrauch zur Energiegewinung 3 : 1 Tonnen. [1]

    Quelle:
    [1] Neue Öl-Großmacht USA, FOCUS, 49/2012, 3. Dezember 2012

    Posted in Energie- und Umweltpolitik, Wirtschaftspolitik | No Comments »

    Geldsystem

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen sollt. Wie das Geldsystem funktioniert.

    Posted in Wirtschaftspolitik | No Comments »

    Der Garten und die Gesundheit

    Posted by retep11 on 9th Januar 2013

    Der Garten ist eine eingefriedete Fläche zum Anbau von Nutzpflanzen oder Zierpflanzen. Vorwiegend sind diese als Haus oder Kleingärten bekannt. Spezielle Gärten sind botanische Gärten oder Schulgärten. Eine spezielle Richtung ist die Gartenkunst und der Landschaftsbau, welche landwirtschaftliche Räume, Parks Orte und Gärten gestalten. Diese Kunst geht weit in die Geschichte zurück. So legten die Babylonier ausgedehnte Terrassengärten an, „hängende Gärten der Semiramis“. Bei den Assyrern gab es Jagd- und Tierparks mit landschaftlichem Charakter und die Griechen hatten am Wohnhaus einen von Säulengang umgebenen gepflanzten Gartenhof. Im Mittelalter dienten die oft von Gebäuden eingeschlossenen kleinen Gärten der Zucht von Nutz- und Heilpflanzen. [1] Die gestalteten Gärten in der Renaissance, Barock oder die englischen Gärten haben ihren besonderen Reiz.

    Gartengestaltung
    Heinrich Karl Gesell legte auf dem Schreberplatz (nach Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber), welcher als kindgerechter Spiel- und Turnplatz von Leipziger Bürgern 1864 angelegt wurde, Gärtchen für Kinder an, welche das Gärtnern lernen sollten. Die Begeisterung hielt nicht lange an, sodass die Eltern selbst anfassten. Die Familienbeete wurden später parzelliert und umzäunt und nannten sich „Schrebergarten“. Sechs Jahre später, 1870 hatte diese Anlage bereits 100 Gärten. So ist der Kleingarten entstanden. In vielen anderen deutschen Städten wurden anschließend ebenfalls Gartenkolonien gegründet. Gerade in Ballungsgebieten kommen den Kleingärten wichtige Bedeutungen zu. Sie schaffen einen kleinen ökologischen Ausgleich, man lernt die Natur kennen, pflanzt sich Gemüse und Obst an und kann sich erholen.

    Obst hat in der Ernährung des Menschen schon immer eine wichtige Rolle gespielt, dies zeigen prähistorische Funde in Niederlassungen und Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit, wo die Menschen diese Früchte nicht nur sammelten, sonders auch als Wintervorrat trockneten oder dörrten. Die kräftigende und heilende Wirkung waren ihnen bekannt. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten und Ernährungsphysiologen auf der ganzen Erde dem Obst seine zustehende Rolle für die Ernährung eingeräumt. Diese ist auf die Zusammensetzung lebensnotwendiger Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Aroma u.a., zurückzuführen. [2]
    Die Versorgung unseres Körpers mit natürlichen Vitaminen gegenüber synthetisch hergestellten Vitaminen ist auf jedem Fall zu bevorzugen.
    Das Obst und Gemüse auf dem Markt wird mit Konservierungsmittel sowohl optisch verbessert und haltbar gemacht. Zu dem hat es immer weniger Vitamine wie früher. Daher ist es sinnvoll wichtige Gemüse- und Obstsorten selbst anzupflanzen und so etwas für die eigene vitaminreiche gesunde Ernährung zu tun. Es ist schön, wenn die Kräuter und wichtige Gemüse gleich am Haus wachsen. Man erntet diese ganz frisch und kann sich so ein vitaminreiches und abwechslungsreiches Frühstück zubereiten.
    Bei kleinen Gärten empfiehlt es sich wenigstens Kräuter anzubauen, damit kann man sich ein schmackhaftes Essen ohne Salz zubereiten. Wer das Essen scharf gewürzt möchte, der kann sich etwas Knoblauch zugeben.

    Nicht jeder Garten ist als Gemüsegarten geeignet. Dies hängt einmal von der Größe, der Umgebung und die Bodenverhältnisse ab und welchen Zweck er erfüllen soll. Wegen des hohen Grundstückpreises werden die Grundstücke für die Einfamilien- oder Reihenhäuser immer kleiner. Mehr als die Einfahrt und etwas Platz für den Zierstrauch oder einen Gartenzweck bieten diese nicht. Ein Garten macht schon etwas Arbeit, wer aber ein solches Minigrundstück kauft, ist sicherlich besser in einer Wohnung mit Tiefgarage und Balkon aufgehoben.

    Ein Garten sollte schon etwas Natur sein, Obstbäume, Sträucher Gemüse und selbstverständlich sollten Blumen nicht fehlen. Viele Anregungen, wie ein Garten aussehen kann oder welche Blumen, Gemüse oder Obstsorten man anbauen kann, erfährt man im Gartenforum.de .

    Großer Obstgarten direkt am Haus mit 6000 qm in den Karpaten bei Mukatschewo
    Zum Beispiel in den ukrainischen Karpaten hängt auch der Verkaufspreis der Wohnhäuser von der Größe des Grundstücks ab. Ab ca. 1000 qm hat man Interesse am Kauf, meistens sind die Grundstücke direkt am Haus. Hier erfolgt ein Teil der Eigenversorgung mit Gemüse, Obst und Heu für die Kanischen. Wichtigstes Anbauprodukt ist die Kartoffel. Wer ein großes Grundstück hat, verkauft seine Produkte direkt an der Straße oder auf dem Basar.
    Im nördlichen Brandenburg kaufen wir jedes Jahr unsere Kürbisse in den Dörfern. Kürbisse hatten wird zwar auch in unserem Garten in Leipzig angebaut, aber im Herbst bestand der halbe Garten nur noch aus Ranken und dicke fette Schnecken. Die eingegrabenen Becher mit Bier war jeden Tag voll. Hier war aber auch das Scheckenkorn nützlich. Zu mindestens konnten wir ein Teil der für die Schnecken äußerst leckeren Blumen schützen. Aber von der Sache fressen die braunen Schnecken alles, was zwischen die Kauplatten kommt. Eine Ursache ist die Umgebung. Wenn die Nachbargrundstücke verwahrlost sind, hat man nur wenig Chancen.
    Damit die Gartenarbeit auch gelingt und man viel Freunde im eigenen Garten hat, kann man sich die gewünschten Gartenartikel auch über einen Garten-Shop auswählen.

    Quelle:
    [1] Vorauslexikon zur Brockhaus Enzyklopädie Teil 2 1986, F.A. Brockhaus Mannheim S. 292
    [2] Wiloch, Elisabeth; Gesund durch Obst, 1983 11. Aufl., Fachbuchverlag Leipzig, S. 13

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    Der Kaminofen steht im Trend.

    Posted by retep11 on 5th Januar 2013

    Vor 18 Jahren (1994) schrieb ich einen Artikel, „Welches Heizungssystem wählen?“ Für den Leipziger Bauführer.
    Viele Hausbesitzer stehen vor dem Problem, möglichst schnell auf eine energiesparende Wärmeversorgung umzurüsten. Einerseits sind die Energiekosten vergleichsweise stark angestiegen und andererseits soll die natürliche Umwelt so gering wie möglich belastet werden. Neben den planerischen und konstruktiven Lösungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie die Umweltbelastung eine wichtige Rolle …“ Zu dieser Zeit waren die Preise der Energieträger, Gas, Öl und Strom, nicht so weit auseinander und sie stiegen etwa immer im gleichen Verhältnis.
    Aktuell kostet 1 kWh Gas ca. 8 ct., Öl ca. 10 ct., Nachtstrom (Leipzig) 23 ct. und Braunkohlenbrikett 3,3 ct.

    Geradezu explosionsartig sind in den letzten Jahren die Strompreise nach oben geklettert. Wesentliche Ursachen sind das EEG. Ein Gesetz, welches aus dem Wahn resultiert, das „Weltklima“ retten zu müssen und der Abschaltung der sicherheitstechnisch besten Kernkraftwerke. So werden zum Beispiele in Russland neun neue Reaktoren an fünf verschiedenen Standorten, in Polen 2 Atomkraftwerke bis 2030 und in der Ukraine 6 Reaktoren bis 2020 gebaut. In Deutschland werden Milliarden in die völlig nutzlose Technologien wie die Fotovoltaik gesteckt. Weder die Elektroenergie, welche durch Windmaschinen noch von der Fotovoltaik gewonnen wird, kann gespeichert werden. Die realitätsfernen Träume von einer schönen neuen Energiewelt können die deutschen Energienetze nicht ausreichend kompensieren, da der Ökostrom dort erzeugt wird, wo er nur wenig gebraucht und nur bei Wind oder Sonnenschein anfällt. Diese Schwankungen müssen durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden, was eine zusätzliche wirtschaftliche Abhängigkeit vom ausländischen Gaslieferanten bedeutet.

    Polen hat wegen der Schwankungen bereits die Abkopplung seines Energienetzes vom deutschen Netz vorgesehen, da es die Energieschwankungen nicht mehr aufnehmen möchte. Dass es bisher noch nicht so großflächigen Zusammenbrüchen des deutschen Energienetzes gekommen ist, liegt sicherlich einmal an der hervorragenden Leistung des Personals der Energienetzbetreiber und des bisherigen milden Klimas.

    Was nützt die modernste Heizanlage, wenn die Energieversorgung mit Strom derart unsicher geworden ist. Solche kleinen Abschaltungen unlängst in München und im letzten Jahr in Hannover sind die ersten Vorboten. Stromabschaltungen kenne ich noch aus der DDR, die meist witterungsbedingt waren. Aus der Ukraine kenne ich auch die Stromabschaltungen, obwohl es dort ausreichen Strom gibt, welcher sogar nach den angrenzenden Ländern exportiert wird. Hier sind aber die Anlagen überaltert. Eine Stromabschaltung gehört dort „fast“ zum Tagesgeschehen. Nur dort ist die Welt noch nicht ganz so automatisiert und bei einer Stromabschaltung geht das Leben weiter. Die Gasheizungen und die Öfen mit Holzfeuerung arbeiten weiter. Machen Sie einfach den Versuch und schalten Sie den Strom ihrer Heizungsanlage ab. Was passiert mit der voll automatisierten Öl- oder Gasheizung? Sicherlich wird der Schichtenspeicher je nach Größe noch für eine bestimmte Zeit die Wohnung mit Wärme versorgen, so weit die Schwerkraft wirken kann. In vielen Fällen wird es aber eine elektrische Pumpe übernehmen müssen.

    Damit kommen wir wieder zum guten alten Ofen. Er ist einfach zu bedienen und vollkommen vom Strom unabhängig.
    Die Raumheizung mit dem Kachelofen hat eine Jahrhunderte währende Tradition. Aufgrund der steigenden Energiepreise haben die Kachelöfen in der heutigen Zeit eine Renaissance, gerade als Zusatzheizung. Sie haben auch den Vorteil, gerade bei kühleren Tagen im Frühling oder im Sommer loht es sich nicht immer, die zentrale Heizanlage in Betrieb zu nehmen, wenn man am Abend im Wohnzimmer ein oder zwei Grad heizen möchte.

    Die Grundkachelöfen haben ein Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Wärme wird in den Schamottesteinen gespeichert und an als Wärmestrahlung an den Raum abgegeben. Die Nachteile sind eine lange Anheizzeit und die träge Regelbarkeit. Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche Wärmeabgabe. Die Heizeinsätze aus Grauguss können mit festem Brennstoff, Öl oder Gas beheizt werden.

    Die Durchbrandöfen haben ein Wirkungsgrad von 75-80 %. Es können alle festen Brennstoffe verwendet werden. Sie haben meistens einen Doppelmantel, sodass die Wärmeabgabe über Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Neuste Entwicklung sind Universal-Dauerbrandöfen für feste Brennstoffe mit raucharmer Verbrennung. Wird beim Durchbrandofen die Verbrennungsluft lediglich von unten herangeführt, so erfolgt hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und der Seite. Damit wird die Verbrennung von Schwelgas verbessert.

    Heute gibt es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Kaminöfen, zu unterscheiden zu den offenen Kaminen. Gerade über das Glasfenster dringt die Wärmestrahlung in den Raum. Bei kleinen Räumen sollte daher das Fenster eher etwas kleiner sein und mehr Wert auf die Speicherfähigkeit der Ummantelung gelegt werden. Specksteine können sehr lange die Wärme speichern. Durch ausgeklügelte Technologien können hohe Wirkungsgrad bis 90% erreicht werden. Was sich natürlich auf den geringen Verbrauch des Brennstoffs auswirkt. Es gibt Kaminöfen mit einer relativ hohen Abgastemperatur von über 300 °C, andere dagegen haben eine Abgastemperatur von nur knapp über 200 °C. Ziehen diese kühlen Rauchgase in einen normalen gemauerten Schornstein ab, so kann die Feuchte gerade im oberen Teil des Schornsteins kondensieren und es kommt zu der Versottungsgefahr. Diese Gefahr besteht in Abhängigkeit von der Schornsteinhöhe, der Anzahl der Öfen und dem Querschnitt. Dies ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Es kann durch den nachträglichen Einbau von Edelstahlschornsteinen begegnet werden.

    Diese Edelstahlschornsteine sind von den Öl- oder Gasheizungen bekannt. GBei der Altbausanierung der Mehrfamilienhäuser hatte man noch funktionstüchtige Schornsteine zum Zweck der Gewinnung von 0,25 m2 Mietfläche abgetragen. Aber auch hier gibt es Lösungen, zum Beispiel ein Außenkamin. Es gibt passgenaue Baukastensysteme, die ein unkomplizierten Einbau und eine sichere Montage ermöglichen, damit der neue Kaminofen auch sicher funktioniert und den Wohnraum angenehm beheizt.

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