Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Archive for Februar, 2013

    Feuchtes Mauerwerk und Altbausanierung

    Posted by retep11 on 26th Februar 2013

    Das Video beschreibt die Berücksichtigung der Mauerfeuchte bei der Altbausanierung speziell bei Holzbalkendecken. Weiterführende Informationen zur Mauerfeuchtigkeit unter www.ib-rauch.de/Beratung/feumauwe.html

    Vielfalt gibt's bei Otto!

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    Algenbildung auf einer Fassade Video

    Posted by retep11 on 26th Februar 2013

    In diesem Video habe ich die Ursachen der Algenbildung auf einer Fassade beschrieben.

    Vielfalt gibt's bei Otto!

    Posted in Baubiologie, Bauen und Wohnen | No Comments »

    Windenergie in Dänemark

    Posted by retep11 on 12th Februar 2013

    Dänemark leistet sich nicht nur den teuersten Strom in Europa, sondern ist auch Heimat des Windkraftpioniers Vestas. Nach eigenen Angaben hat Vestas mehr als 47.000 Windkraftanlagen (WKA) in über 30 Jahren installiert. Irgendjemand muss jedoch bei diesem Megageschäft die Unternehmensaufgabe falsch verstanden haben. Denn der Umsatz erhöhte sich zwar von 5,8 Milliarden in 2011 auf 7.2 Milliarden im Jahr 2012, d.h. um stolze 26 %, doch der Verlust stieg gleichzeitig von 166 Millionen € auf satte 963 Millionen €. Also fast um das Sechsfache, oder 580 %. So etwas leisten sich normalerweise nur Behörden oder Staatsfirmen, die ihre Verluste zu Lasten der Steuerzahler erwirtschaften, natürlich immer für einen guten Zweck. Man wird darauf warten können, dass bald Forderungen erhoben werden, Vestas mit EU Mitteln vom Staat aufzufangen, um weiterhin Gutes zu tun.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/energiewende-auf-daenisch-windpionier-vestas-macht-knapp-eine-milliarde-verlust/

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Geht es den Ökostromerzeugern an den Kragen?

    Posted by retep11 on 8th Februar 2013

    (Redakteur für Sonderaufgaben bei ADAC Service GmbH)
    NAEB hat im 2-wöchentlichen Presseverteiler eine erste Stellungnahme zum Altmeierschen EEG-Kosten-Deckelungs-Ansatz am Samstag den 2.2.2013 in der Pressemitteilung wie folgt getitelt:
    Geht es den Ökostromerzeugern an den Kragen?

    Der Umweltminister Peter Altmaier will die Ökostromumlage einfrieren. Der Ausbau der Windstrom-, Solarstrom- und Biostromanlagen soll aber planmäßig fortgeführt werden. Dies ist nur möglich, wenn die Vergütungssätze reduziert werden. Anlagenbetreiber müssen sich dann mit deutlich geringeren Gewinnen abfinden.
    Artikel verfasst von Prof. Dr. Hans-Guenter Appel und unter Pressemitteilung Nr 51 in PM 2013 zu finden.

    Diese Pressemitteilung geht an ca. 200 Redakteure der verschiedensten Medien, u.a. auch an o.g. ADAC-Redakteur, der darauf wie folgt antwortete:
    Sehr geehrter Herr Professor!

    Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, mir Mails zu schicken. Sie reden von denen, die sich um die Energieversorgung kümmern, wie über Verbrecher. Damit haben Sie sich endgültig diskreditiert. Streichen Sie mich aus Ihrem Verteiler!

    W. Rudschies

    Antwort Von Prof. Dr. Appel:
    Sehr geehrter Herr Rudschies,

    ich bedaure, dass der ADAC einseitig indoktrinierte Redakteure beschäftigt, die sich nicht bemühen, umfassend zu recherchieren. Durch Ihre mail wird mir auch klar, warum der ADAC in seiner Mitgliederzeitschrift zum großen Teil die unwirtschaftliche und unsoziale Energiepolitik stützt, die Arbeitsplätze vernichtet und zu immer höheren Energiepreisen führt.

    Ich werde aufgrund Ihrer mail meine Mitgliedschaft beim ADAC kündigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Günter Appel

    Quelle:
    Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2013–01.1:

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Warum kündigt Minister Altmeier Anfang Februar 2013 eine neue Strompreisrunde für den Herbst an?

    Posted by retep11 on 8th Februar 2013

    Quelle: Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2013–01.1
    Die Aufregung um die EEG-Quote 2013 (5,3 Cent/kWh) sowie um die daraus resultierenden Strompreiserhöhung auf im Mittel 28 Cent/ kWh zum Jahresanfang hatte sich gerade gelegt – man kann sogar sagen, sie hielt sich sehr in Grenzen; da scheint sich plötzlich der Minister mit deiner 10%-Ankündigung zwischen alle Stühle zu setzen, weil er sich mit fast jedem anlegt:

    Politische Gegner, die einen Verrat am EEG wittern, allen voran die Grünen: „Deckelung (*) der EEG-Quotensteigerung

    Energiewende-Projektierer: „den Zahlungsbeginn der Einspeisevergütung für Neuanlagen zu flexibilisieren,

    Industrie allgemein: „die Ausnahme-Regelungen für energieintensive Unternehmen zu reduzieren und zu begrenzen“

    Öko-orientierte Klein-Anlagen-Betreiber: „die zunehmende Entsolidarisierung bei der EEG-Umlage durch Eigenproduktion und -verbrauch zu stoppen“

    Großanlagen-Betreiber: „einen einmaligen EEG-Soli von Betreibern von Bestandsanlagen zu erheben.“

    (Originaltexte von den BMU-Seiten zur diesbezüglichen Ankündigung)

    (*) Dazu muß man das bisherige Prinzip verstehen: Die EEG-Quote ist eine Planungsgröße, die die vier Netzbetreiber eigenständig ohne politische Vorgaben aus ihrer Schätzung der Entwicklung von Windstärke, Sonneneinstrahlung sowie unterjährigem Zubau der verschiedenen Typen festsetzen. In der Jahresabrechnung werden im Nachhinein die tatsächlich angefallenen Kosten abgerechnet. Alles andere wäre auch kaum möglich, denn niemand kann für ein Jahr voraussagen, wie der Wind weht und wie die Sonne scheint. Das sind nun mal die primären Faktoren für die Gesamt-Kosten und sie könnten auf den Anlagen-Bestand von Anfang 2013 erfshrungsgemäß eine Bandbreite von 20-25 Milliarden Euro bedeuten.
    Nun könnte man allein daraus schon die Unsinnigkeit des Deckelungsansatzes ableiten, oder will der Minister Wind und Sonne kontrollieren. Nun gut, die Medien haben naheliegenderweise diesen Punkt gar nicht erst in ihren Angriffen aufgegriffen.

    Deshalb haben wir auch in unserer Pressemitteilung PM51 – nachzulesen auf der NAEB.info-WEB-Site unter Pressemitteilungen 2013 diesen Widerspruch im Detail aufgezeigt.

    Zentrales Steuerungsinstrument für die Zunahme der Gesamt-Leistung ist die Rendite, die sich wiederum aus den EEG-Erlössätzen, nicht aus der EEG-Quote ergibt. Erstere sind leider seit Beginn der CDU-Regierung unter Merkel überhaupt nicht mehr hinreichend (trotz der großen Senkungen im Voltaik-Bereich) nach unten angepasst worden, so dass es zu dieser Kostenexplosion kommen konnte. Bemerkenswert ist, dass im Paket des Ministers keinerlei Senkung der EEG-Sätze vorgesehen ist. Tatsächlich ist jedoch evident, dass durch eine solche Maßnahme wirkungsvoll der Ausbau gestoppt würde und damit die langfristige Zielvorgabe des Energiewenderstrom-Anteils (derzeit stolz mit fast 25% berichtet) Makulatur würde.

    Damit wird auch schon ein wenig klarer, dass der Minister mit seinem Ansatz langfristig die Quadratur des Kreises versucht.

    Andererseits haben wir für 2014 in unserer Pressemitteilung Nr. 46 (ebenfalls auf der NAEB-Seite verfügbar) eine EEG-Quote von 5,5 Cent/kWh ermittelt, mithin eine marginale Preissteigerung, und in Überseinstimmung mit der Vorgabe des Ministers der defacto Konstanz der EEG-Quote 2014. Damit wird allerdings völlig unerklärlich, woraus der Minister die Preissteigerung ab Herbst 2013 um 10%, wie gegenüber der Bildzeitung genannt, ableiten will.

    Umso unverständlicher ist damit, warum er diese Mine jetzt gezündet hat.

    — Die Annahme von Wahlkampfgetöse (Kostenszenario) ist nicht wirklich hinreichend. Die EEG-Quote 2014 ist erst nach der Bundestagswahl zur Veröffentlichung fällig und wohl hinreichend gesichert stabil, d.h. keine nennenswerte Steigerung

    — Die Windeinspeisung im Januar lag um 25% unter der Einspeisung im Vergleichsmonat 2012. Damit entsteht ein zusätzliches Deckungs-Polster, d.h. es wird angespart.

    — Diese „Deckelung“ wird von der Opposition Medienwirksam als Stopp der Energiewende ausgeschlachtet (was sie in der Tat aber wie oben gesagt, gar nicht ist) und gegen die Regierung verwendet. Sogar ein Scheitern einer Gesetzesvorlage im Bundesrat ließe sich nicht wahltaktisch auswerten mangels Masse.

    — Völlig unverständlich wird sein Vorgehen unter Berücksichtigung der folgenden Rede, gehalten auf dem Neujahrsempfang der Erneuerbaren-Energien-Branche in Berlin gemäß Bericht in einer Energiewende-Postille:

    „Ich glaube, dass wir am Einspeisevorrang auch in Zukunft festhalten wollen“, sagte Altmaier beim Jahresempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, „jedenfalls … „ – als flächendeckend im großen Saal des Hotels in Berlin Mitte Applaus einsetzte. Altmaier ließ sich nicht beirren und fuhr ohne die Lautstärke anzuheben mit der Relativierung seiner Aussage fort, wohl für kaum jemandem in dem großen Saal hörbar. Als die gut halbminütige Beifallsbekundung geendet hatte, deutete der Umweltminister sogleich an, dass er derzeitige Renditeansprüche der Branche mit den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerten Einspeisevergütungssätzen hinterfragen will: Natürlich wären ihm 15 Prozent übliche Erneuerbaren-Projekt-Rendite dank guter EEG-Tarife als Anleger privat lieber als die derzeit bei sieben oder acht Prozent liegenden marktüblichen Zinsen für mehrjährige Geldanlagen, erklärte der CDU-Politiker.

    (Genau die Rendite von Neuinstallationen knabbert er ja nicht an, eine Monatsverschiebung des Einspeiszahlbeginns mal aussen vor)

    Damit stehe ich vor einem wirklich ungelösten Rätsel und kann nur spekulieren, was ihn treibt, sich zwischen alle Stühle zu setzen (auch wenn er momentan in den Medien noch wie der Retter strahlt):

    Theorie 1. Reaktion Druck der Wirtschaft
    Die Wirtschaft hat sich arrangiert und mit dem Großverbraucher-Privileg das EEG-Kosten-Problem weitgehend gelöst, weil die ja zu immer höheren Anteilen dem Privaten Verbraucher auferlegt werden. Dieses Loch wird vermutlich bei einem Regierungswechsel gestopft und die Unruhe in der Wirtschaft ob dieses Risiko’s wächst und man setzt die Regierung unter Druck, damit nicht eine neue Rot-Grüne (oder Schwarz-Grüne) Regierung argumentieren kann, dass die derzeitige Regierung die überbordenden EEG-Zuwächse zugelassen hat.
    — sicher sehr spekulative.

    Theorie 2. Vorbeugen für erwartete Kostensteigerung aus anderen Segmenten
    Auch wenn die EEG-Kosten kurzfristig nur moderat steigen, sind folgende latente Preissteigerungsrisiken gegeben:
    – (+++) massive Produktionskostensteigerungen im konventionellen Bereich wegen der dramatisch zurückgehenden Auslastung

    – (++) Beginn der Abschreibungen des Ausbaus im Verteilnetzbereich, wo man die Spitzenlasten der Voltaikeinspeisung abfangen muß

    – (+) Finanzierung der Anbindung im Offshore-Bereich
    – (+) Finanzierungskosten im zu bauenden Nord-Süd-Ableitungs-Höchstspannungsnetz.
    (Anzahl (+) ~ Wichtung)

    Theorie 3. Realitätsbeweis durch mediale Wertung (siehe Aufarbeitung in den Medien)
    Für die Medien ist die Energiewende Realität und jeder – auch negative – Bericht über diese Realität verstärkt dieses Realitätsbild auch bei Michel.

    Aufarbeitung in den Medien

    – Ein Kommentator in der Bildzeitung versteigt sich zu der Formulierung:
    Deutschland braucht ein Energiewunder.

    – Ein ADAC-Redakteur greift unsere kritische an Fakten orientiert Pressemitteilung massiv an – siehe Korrespondenz unseres Autors mit dem ADAC-Redakteur unten

    – Kein einzig wirklich kritischer Artikel – der unseren Dreisatz widerspiegelt – ist zu lesen. Die Energiewende ist kein Potemkinsches Dorf sondern ein Faktum!

    Quelle:
    NAEB-Strom-Newsletter 13/01.1 – Sonderausgabe: Minister Altmeier kündigt weitere Strompreiserhöhung an
    Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info

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