Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Archive for März, 2013

    EEG-Umlage – verfassungswidrig?

    Posted by retep11 on 30th März 2013

    Der Verfassungsrechtler Gerrit Manssen von der Universität Regensburg hatte in einem Gutachten festgestellt, „dass es sich bei der EEG-Umlage um eine unzulässige Sonderabgabe handelt und verweist auf die sogenannte Kohlepfennig-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1994.“ [1]
    Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes hatten 1994 erklärt, dass es verfassungswidrig ist, wenn mit dem Strompreis die Energiekunden eine Subvention für die deutsche Steinkohleförderung zahlen sollen.

    Was ist die EEG-Umlage?

    Die Solaranlagen und die Windmaschinen auf dem Feld und jetzt auch in den Wäldern sind wegen ihrer geringen Energieausbeute (geringe Energiedichte) gegenüber den konventionellen Kraftwerken unrentabel. Die erzeugte elektrische Energie ist somit wesentlich teurer. Damit die Investoren zu Ihr Geld kommen, wird dieser Betrag auf die Stromkosten umgelegt. Zusätzlich müssen die Stromnetze ausgebaut werden, um die Stromschwankungen (Wind Sonnenschein) auszugleichen. Vereinfacht heißt das, der Hausbesitzer mit einer Solaranlage kassiert Geld von seinem Nachbarn, welcher keine Solaranlage besitzt. Das Geld kommt nicht aus dem Staatshaushalt, wie es viele Bürger annehmen, sonder aus der privaten Tasche des Nachbarn. Da die weniger reichen Bürger in der Regel in einer Wohnung wohnen ohne Solaranlage, ist das eine Umverteilung des Vermögens von den weniger reichen zu den reicheren Bürgern.

    Mehr zu Energieerzeugung und Energiepolitik unter www.ib-rauch.de/Gutacht/energie.html

    [1] Textilfirma Vowalon unterliegt vor Gericht
    LVZ vom 23./24. März 2013

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    Frohe weiße Ostern 2013

    Posted by retep11 on 29th März 2013

    Osterei
    Manche Regionen in Deutschland erleben den kältesten März seit 130 Jahren. Weiße Ostern 2013, statt erste Frühlingsdüfte, dürfen wir durch den Schneematsch laufen. Dafür lassen sich ohne Probleme überall die weißen Ostereier verstecken. Am 10. März lagen in Berlin 20 Zentimeter Schnee, seit 1892 hat es dies nicht mehr gegeben, und der Hamburger Flughafen hatte am 12. März 28 Zentimeter Schnee. In Leipzig wer es nur 1845 und 1883 kälter. 2013 ist es etwa 5,5 K kälter als der Durchschnitt der letzten 30 Jahre.

    Zur gleichen Zeit dürften das Bundesumweltamt und die deutschen Medien sowie andere, die das „klimaschädliche Kohlenstoffdioxid“ propagandieren, ihren praktischen Erfolg feiern. Offensichtlich wurde durch die Klimawende so viel CO2 eingespart, dass die angedrohte Klimaerwärmung nicht stattfindet. Da noch nicht alle Häuser in einer dicken Styroporschicht eingehüllt und luftdicht abgeschlossen wurden (EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV), kann davon ausgegangen werden, dass die Verringerung des Energieaustausches der Wohngebäude mit der Umgebung noch nicht voll zur Wirkung gekommen ist. (Anmerkung: Ein Glück, dann währe es noch kälter.)
    Aber auch das Potsdamer Institut für Folgenforschung wird sicherlich in den nächsten Tagen eine Erklärung finden, warum sich das Wetter nicht an die Vorgaben des Computermodells hält. 1) Auch muss sich Herrn Dr. Joachim Faber Vorstandsvorsitzender der Allianz neu Argumente einfallen lassen. In der LVZ vom 13.11.2009 konnte man von ihm lesen: „Inzwischen gilt der Klimawandel in der Wissenschaft als Fakt. Selbst wenn Einzelne das noch bezweifeln – die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen mit unseren CO2-Emissionen die Erdtemperatur steigen lassen und damit dramatische Veränderungen unseres Lebensumfeldes auslösen werden, ist hoch.“

    „Die Umsetzung der Energiewende, so Janecek, werde „ein beherrschendes Thema in den kommenden Jahren“ sein. „Die ganze Welt schaut auf uns.“ [welt.de] Gern möchte man die Energiewende als ein Aufschwungprogramm sehen. Real führt diese aber zur Schwächung des Standorts Deutschland.

    1) Nachtrag 30.3.2013 „Macht die Erderwärmung Pause? Keineswegs, sagen Klimaforscher wie Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PiK). Das derzeitige extrem kalte Wetter sei kein Widerspruch zur Klimaveränderung, sondern vielmehr eine Folge der Erderwärmung.“ in LVZ 28.3.2013 Irgendwer muss ja schuldig sein. Wenn es in der Arktis wärmer wird, dann wird es bei uns kälter. Dass es aber an einer Großwetterlage liegen könnte, darauf kommen die Hofastrologen in Potsdam nicht.

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    Der ständige Erweckungs-Tanz um das goldene Kalb „Globalklima“!

    Posted by retep11 on 20th März 2013

    Es ist außerordentlich bewundernswert, mit welcher kreativen Phantasie die „Klimaexperten“ ihr propagandistisches Handwerk betreiben. Hut ab, es sind extrem fleißige Leute, die da am Werk sind, damit ihr ideologisches Kunstwerk nicht Schaden nimmt. Keiner hat sie je gesehen, keiner sie gespürt, doch sie scheint allgegenwärtig, die drohende „Klimakatastrophe“ und damit die Angst vor ihr. Es ist ein grandioses Kunststück, eine imaginäre Gefahr als reale Gefahr erscheinen zu lassen und im Bewusstsein der Massen zu verankern und am Leben zu erhalten.

    Alle Zweifel von Wissenschaftlern, die das CO2 nicht als „Klimagas“ und „Umweltgift“ ansehen, konnten bisher weitgehend in der Öffentlichkeit unterdrückt und somit von der Politik, die das alles mit inszeniert und finanziert hat, ferngehalten werden. Es ist eine raffinierte Arbeits- und Rollenverteilung. Wie geschickt dabei vorgegangen wird, zeigt ein neues Buch mit altem Inhalt von Hans von Storch und Werner Krauß â€žDie Klimafalle – Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung“.

    „Wissenschaft ist nicht Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“

    So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. März 2013 die Rezension der „Klimafalle“ von Ulf von Rauchhaupt. Das ist zwar richtig, aber da beginnt schon die Täuschung, denn die Klimawissenschaft ist nichts als Politik, der ein Wissenschaftsmantel umgehängt wurde. Das einzig Richtige ist die Feststellung, dass „mit Hans von Storch ein intimer Kenner der aktuellen Klimaforscherszene“ spricht. Dessen Pseudowarnung, dass die „Verwissenschaftlichung der Politik schnell in eine Politisierung der Wissenschaft“ umschlage mitsamt des Verweises auf die „Hockeyschläger-Kurve“, ist allerdings nur eine Bestätigung dessen, dass Politik und Wissenschaft von Anfang an Hand in Hand gingen und sich gegenseitig die Bälle zuspielten. Handlungsakteur war von Beginn an die Politik, die Vereinten Nationen. Die UNO veranstaltete 1972 in Stockholm die 1. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“, sie lud 1979 in Genf zur 1. Klimakonferenz und 1992 in Rio de Janeiro zur 2. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ ein. Alle bisher 18 Weltklima- oder Rio-Nachfolgekonferenzen gehen auf Initiative der UNO zurück.

    Das Urteil von Ulf von Reichhaupt, dass die Autoren die „Zunft von außen“ betrachten und „ihr die Leviten“ lesen, kann nicht nachvollzogen werden, ist Kriegsgesang, um Neugier auf eine interne Experten-Selbstzerfleischung zu wecken und den Buchabsatz zu fördern. Nichts davon ist wahr! Im Gegenteil, der „gelernte Physiker“ und „angesehene Klimastatistiker“ von Storch behauptet ohne auch nur eine Andeutung eines Beweises, dass es „an der Realität des menschengemachten Klimawandels keinen plausiblen Zweifel gibt“. Wirklich nicht? „Das Kohlendioxid aus unseren Schloten und Auspuffrohren ändert das Weltklima“, basta! Wer als Wissenschaftler so hart argumentiert, demonstriert seine Hörigkeit gegenüber der Politik. Auch von FAZ-Rezensenten kann verlangt werden, dass sie etwas Sachverstand und Kritikvermögen mitbringen und nicht ein Loblied singen, das fehl am Platz ist.

    Hans von Storch kann gar nicht anders handeln, denn seine ganze wissenschaftliche Karriere, angefangen im Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, verdankt er dem Schwindel mit dem angeblich „natürlichen Treibhauseffekt“. Diesen gibt es von Natur aus nicht, denn kein Körper kann sich, auch die Erde macht da keine Ausnahme, in einer kälteren Umgebung, dem Weltraum, mit der von ihm/ihr abgestrahlten Energie erwärmen. Hätte die Sonne nur die Kraft gehabt, die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° Celsius zu erwärmen, dann hätte das Leben auf der Erde keine Chance gehabt. Es hätte keinen blühenden „Garten Eden“ gegeben, in den der Mensch als „Adam und Eva“ gestellt wurde.

    Klimawandel Wandelklima: Krisen als Chancen nutzen

    Unter diesem Motto hatte das deutsche „Climate Service Center“, eine neue Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, dem Prof. Dr. Hans von Storch vorsitzt, am 17./18. Januar 2013 zu seiner 3. Jahrestagung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Hauptgebäude der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt am Main statt. Unter den Referenten finden sich alle, die Rang und Namen haben. Doch noch aufschlussreicher waren die drei Themenblöcke:

    1. Die politische Ökonomie des Klimawandels;
    2. Innovationsmotor Klima;
    3. Nachhaltige und klimaschonende Finanzwirtschaft.

    Bei Betrachtung der Blöcke wird mehr als nur offensichtlich, dass die ganze „Klimapolitik“ nichts mit dem weltweiten Wetter zu tun hat. Angeblich sollte der „Klimaschutz“ ja dazu dienen, Wetterextreme mittels der Reduktion der „Treibhausgase“ zu vermindern, das Wetter insgesamt in ruhigeres Fahrwasser zu lenken und Unwetter jeder Art zu verhindern. Doch das ist nur der äußere Schein. Daher waren Initiatoren von Anfang an bestrebt, dass niemand hinter die Kulissen schauen konnte, um zu erkennen, dass es handfeste machtpolitische Interessen ging, nämlich um eine globale Veränderung der Machtverhältnisse, der Fixierung und Konzentration des Klima- oder Neigungsgefüges hin auf eine Globalherrschaftsstruktur.

    Die klimapolitischen Weichenstellungen scheinen soweit getätigt und gefestigt worden zu sein, dass man nun die Maske fallen lassen und die eigentlichen Absichten offenbaren kann. Da ist konkret von der „politischen Ökonomie des Klimawandels“ die Rede wie von „klimaschonender Finanzwirtschaft“, und zwar unverhohlen. Deutlicher kann auch den „Klimaexperten“ nicht gezeigt werden, dass sie in diesem Theater die Hampelmänner sind. Die Finanzoligarchie wie die Politik sind die eigentlichen Akteure, die die Marionetten tanzen lassen.

    Die Klimapolitik hat inzwischen wie ein Krake mit seinen Armen auf fast alle Lebensbereiche übergegriffen. Im Forum der WELT vom 2. März 2013 hat Henryk M. Broder in dem Artikel „Im Paradies“ dazu Stellung genommen. Er meint: „Wir befinden uns auf dem Weg von der klassenlosen in die fleisch- und geschlechterlose Gesellschaft. Wer das nicht glaubt, ist selber schuld.“ Er vergaß leider, auch die „klimalose Gesellschaft“ zu erwähnen, denn „Donnerstag ist Veggie-Tag“.

    Diese Initiative ist auf „Die Grünen“ zurückzuführen, die vor zwei Jahren ein „Positionspapier“ für eine Gesetzesinitiative „für mehr Klimaschutz und Ernährungssicherheit“ erarbeitet hatten. Wir sollten unseren „Lebens- und Konsumstil“ ändern, um den „Raubbau an Klima und Natur“ zu beenden. Broder meint, Deutschland ist geradewegs in die Erziehungsdiktatur: „Wir werden angehalten, unsere Wohnungen auf höchstens 18 Grad Celsius zu beheizen, öffentliche Verkehrsmittel auch dort zu benutzen, wo es sie nicht gibt, kein Übergewicht anzusetzen, weil das nicht nur ungesund, sondern auch sozialschädlich ist, und unseren Fleischkonsum zu reduzieren oder am besten ganz einzustellen. Hurra, wir retten die Welt!“ Dann seine Frage: „Was wären wir ohne … Wahnsinn?“

    Sein Urteil: „Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum Totalitarismus ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen.“ Schon Friedrich Nietzsche (1844-1900) warnte vor den moralischen Jakobinern: „Und behüte dich vor den Guten und Gerechten“, den Selbstgefälligen und satten Grünen!

    Schnellste Erwärmung aller Zeiten

    So überschrieb Mail Michalski einen Bericht in der Wilhelmshavener Zeitung vom 14. März 2013 über einen Vortrag des Klimaforschers Prof. Dr. Jochen Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg. Für nicht genanntes „kleines Geld“ hatte die Oldenburgische Landesbank Marotzke zu ihrer Vortragsreihe „Forum“ eingeladen. „Knapp 300 Zuhörer lauschten….“

    Marotzke bemühte sich um Spannung: „Der Klimawandel ist da. Die Weltgemeinschaft wird entscheiden müssen, wie viel Erderwärmung und deren Folgen sie bereit ist zu akzeptieren.“ Hört sich markig an, aber auch die „Weltgemeinschaft der nackten Affen“ konnte vor etwa 1 Million Jahren weder die folgenden fünf Eiszeiten noch das Verschwinden des Neandertalers verhindern.

    Noch ein Versuch um Dramatik: „Fakt ist, die Erde wärmt sich derzeit so schnell auf wie in keiner Phase der vergangenen 800 000 Jahre.“ Nein Herr Professor! Fakt ist, dass wie kalter Kaffee die Erde immer wieder, nach jeder klaren und kalten Nacht, von der Sonne wieder erwärmt werden muss. Auch nach jedem Winter ist dies der Fall. Die Aussage ist auch deswegen nicht wahr, weil erst vor kurzer Zeit zum wiederholten Mal nachgewiesen wurde, dass die vorindustriellen Erwärmungen hin zur „römischen Warmzeit“ wie der „hochmittelalterlichen Warmzeit“ wesentlich stärker waren als derzeit. Die industrielle Erwärmung mit nur 0,7° C seit 1850 ist im direkten Vergleich recht schwächlich! Zudem hatte das MPI für Meteorologie 1995 offiziell verlauten lassen, dass in den 8000 Jahren vor 1800 der CO2-Gehalt der Luft konstant gewesen sei, d. h. alle Klimaschwankungen in diesen 8000 vorindustriellen Jahren mit dem CO2 nichts zu tun hatten.

    Und dann der übliche faule Trick mit den ach so weisen „Klimamodellen“! Aber auf ihn fallen die 300 Zuhörer rein, lassen sich beeindrucken: „In einem weltweit vergleichbaren Experiment rechnen 32 Gruppen in 20 Ländern dieselben Parameter mit unterschiedlichen Klimamodellen durch. Ziel ist es, das Klima im Jahr 2100 voraussagen zu können.“ Was soll diese Angeberei? Das „Globalklima“ kann man ebenso wenig für 100 Jahren voraussagen wie die „Globalbörse“. Auch kein Hinweis, dass in einem vergleichbaren Experiment fast 200 staatliche Wetterdienste täglich mit numerischen Wettermodellen das Wetter für die nächsten ein bis 10 Tage berechnen, mit sehr unterschiedlichen Erfolgsquoten. Darüber hinaus lässt sich das Wetter partout nicht in die Karten schauen. Was ist also die Wahrheit? Klimamodelle rechnen keine Vorhersagen, sie spielen mit Szenarien, sagen aber nichts voraus, sind Wahrsagerei, Spökenkiekerei!

    Wie der angebliche „Treibhauseffekt“ funktioniert

    Hierzu gibt der Klimaforscher Professor Dr. Jochen Marotzke folgende „wissenschaftliche“ Erklärung, die offensichtlich die deutsche Vorreiterrolle in der Klimaforschung unterstreichen soll. Jochen Marotzke wortwörtlich: „Der Treibhauseffekt funktioniert wie eine durchsichtige Wolldecke, sie lässt die Sonne durch und hält die Wärme zurück.“ Hat der Herr Professor schon einmal an sich das Experiment gemacht? Hat er sich bei Sonnenschein mal eine „durchsichtige Wolldecke“ umgehängt, Wärme getankt und sich in der folgenden klaren frostigen Nacht mit der gespeicherten Wärme gewärmt? Das hat er nicht, denn das Experiment hätte ihn belehrt, dass so der „Treibhauseffekt“ mit absoluter Sicherheit nicht funktioniert.

    Physikalisch ebenso unsinnig ist seine Aussage: „Wolken kühlen bekanntlich die Atmosphäre. Wahrscheinlich nimmt die Bedeckung der Erde mit Wolken ab und das heißt eine zusätzliche Erwärmung von null bis 2,5 Grad.“ Das ist nicht nur pure Spekulation, das ist auch physikalisch unhaltbar. Wolken entstehen durch Kondensation von Wasserdampf, und nicht anders. Dabei wird die bei der Verdunstung am Boden dem Wasserdampf zugeführte Verdunstungswärme nach gasförmigem Zwischenstadium als „latente Wärme des unsichtbaren Wasserdampfes“ bei der Kondensation wieder freigesetzt und der Luft zugeführt. Der Satz muss korrekt heißen: „Wolken erwärmen bekanntlich die Atmosphäre!“

    Wolken, gleichgültig in welchem atmosphärischen Stockwerk, sind Kondensationsprodukte und bestehen aus unzähligen winzigen Wassertropfen. Schieben sie sich zwischen Betrachter und Sonne, so verhindern sie eine direkte Bestrahlung der Person wie des Bodens. So beschattet werden beide weniger erwärmt, denn die Sonne erwärmt nur minimal direkt die Luft, sondern die Gegenstände, auf die ihre Strahlen treffen. Und wie sieht es nachts aus? Ist der Himmel klar, also wolkenlos, dann verschwindet die Wärmestrahlung des Erdbodens ungehindert ins Weltall, mit Lichtgeschwindigkeit. Der Boden verliert Wärme, kühlt ab. Ziehen dann später nachts Wolken auf, dann absorbieren sie die Wärmestrahlung des Bodens. Diese gelangt nicht mehr ins Weltall. Die Wolken selbst haben eine Temperatur und strahlen als flüssige Körper ebenso wie die feste Erde Wärme ab. Hat nun die Wolke in 500 m Höhe eine höhere Temperatur als der unterkühlte Boden, so strahlt sie diesem mehr Wärme zu, als ihr der Boden zu strahlt. Die Abkühlung am Boden hört auf, seine Temperatur kann sogar steigen. Was passiert in diesem Fall? Die aufziehende Wolke erwärmt den Boden.

    Die Kombination der Aussagen „Wolken kühlen die Atmosphäre“, „die Bedeckung der Erde mit Wolken nimmt ab“ und die Schlussfolgerung daraus, „dies führt zu einer Erwärmung bis 2,5 Grad“, ist logisch unkorrekt, Herr Marotzke. Weniger Wolken erlauben am Tage mehr Wärme-Einstrahlung und bei Nacht mehr Wärme-Ausstrahlung. Dies zeigt sich in den Wüstenregionen mit den extremen Unterschieden bei den Höchst- und den Tiefsttemperaturen. Im „Tagesmittel“ sind diese Regionen kälter als die Tropen mit viel Bewölkung und viel Niederschlag. Wie die Bilanz in mittleren und höheren Breiten aussieht, hängt mit den Jahreszeiten und Tageslängen zusammen. Weniger Wolken bei 16 Stunden Nacht bedeuten mit Sicherheit Abkühlung und nicht Erwärmung!

    Dieses physikalische Basiswissen muss in einem „Max-Planck-Institut für Meteorologie“ präsent sein, wenn es sich auch, der Name Meteorologie trügt, ausschließlich mit numerischer Klima-Modellierung befasst. Die Abhängigkeit von staatlicher Finanzierung ist kein Freibrief, die Normen wissenschaftlicher Ethik über Bord zu werfen. Die Abhängigkeit darf auch nicht zu einer politischen Hörigkeit führen, die dazu führt, dass wissenschaftliche Fakten verkehrt und politisch korrekt umgedeutet werden. Wo ist die unabhängige Wissenschafts-Institution, die auf die Qualität wissenschaftlicher Institute achtet?

    Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wie immer auch das Wetter sein mag!

    Oppenheim, den 20. März 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
    P.S. Mein Buch „Propheten im Kampf um den Klimathron- Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“ ist nun auch beim GRIN-Verlag oder über Amazon als E-Book für 19,99 € erhältlich (ISBN 978-3-656-38796-1).

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    Voltaik-Eigenversorger von EEG-Umlage befreit: Boom?

    Posted by retep11 on 17th März 2013

    Sie erinnern sich, dass wir die Argumentation wegen Grid-Parity der Voltaiker kritisiert haben?
    Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass es trotz der drastischen Absenkung der Voltaik-Erlöse auf nur noch 15-17 Cent keine Unruhe bei den Solateuren (die mit dem Errichten der Anlagen ihr Geld verdienen) wegen wegbrechender Geschäfte gibt.

    Der Grund ist einfach und dramatisch, wird er uns doch in Deutschland vielleicht entgegen allen Erwartungen und den NAEB-Prognosen einen neuen Installationsrekord in 2013 bescheren nach 7.500 MW in 2012.

    Das Vertriebsargument ist nicht länger „Geld verdienen“ sondern „Stromkosten sparen“:
    Sehen wir uns das Beispiel aus dem Leben, einen 73-jährigen bisher ehrlichen und staatsbürgerlich denkenden Rentner mit einem selbstbewohnten Haus mit größerer Dachfläche an – eigentlich unsere primäre NAEB-Zielgruppe.
    Er macht sich Sorgen, dass er irgendwann den Strompreis nicht mehr bezahlen kann. Und so läßt er sich von dem Solateur vorrechnen:
    – Strompreis bei den Stadtwerken 26 Cent, in 2014 bereits 30 Cent, und weiter steigend, im Mittel über die 20 Jahre der Finanzierungsdauer einer Anlage 40 Cent/kWh

    Eigenerzeugungs-Kosten von 20Ct. (bestcase-Wert) bzw. 25 Cent inkl.Batterie-Kosten, bei einer Selbstverbraucher-Quote von 80%, Rest zu 16 Cent ins Netz eingespeist.

    Sollte doch mal die Batterie voll sein, wird die Überschußmenge für 16 Cent ins Netz abgegeben,
    (*) Der Wert von 4 Cent ist a) etwas optimistisch und b) abgeleitet mit dem geplanten, noch nicht verabschiedeten KfW-Schenkungspaket gültig ab Mai 2013, wenn ein verlorener Zuschuß von 30% auf den Batteriesatz gewährt wird.

    Während der restlichen 3 Monate muß unser wohlhabender Rentner wohl oder übel den teueren EEG-beaufschlagten Strom vom Versorger zu kaufen.

    Quelle: Aktuelle Information zu EEG-Strom von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 –03

    Dieses Modell wird in 2013 spätestens in 2014 der Renner werden.
    Natürlich kostet uns dieser Energiewender nicht den vollen EEG-Satz, aber folgendes ist zu beachten:
    – er erfährt gegenüber allen anderen Bürgern eine ungerechtfertigte Bereicherung die nur aus der Gegebenheit des Unsinns Energiewende herrührt
    – die EEG-Quote der restlichen Stromverbraucher wird noch stärker steigen, da der Entlastungsanteil unseres wohlhabenden Rentners wegfällt.
    – Er könnte gemäß Regelung in bestimmten Konstellationen auch anliegende Grundstücke versorgen, also praktisch „Schwarzstrom“ verkaufen.
    – Der Interessent hat keine Prüfmöglichkeit für Wirtschaftlichkeitsrechnung der sehr aggressiv auftretenden Verkäufer und so dominiert der ALDI-Spar-Effekt bei der Entscheidung

    Überschlägig sieht die Rentabilitätsrechnung so aus bei 4.500 kWh Eigenverbrauch p.a. über 20 Jahre:
    Kosten bei Fremdbezug zu 40 Cent 35.000 EUR
    Eigen-Erzeugung zu 25 Cent 22.500 EUR + Winterbezug 15% 5.400 EUR = 27.900 EUR
    Ersparnis über 20 Jahre: 7.100 EUR.

    Entscheidend sind hier die beiden mit hoher Unsicherheit behaftete Elemente:
    — Eigenverbrauchsabdeckungsquote
    — Batteriekosten
    Das werden aber weder Banker noch Solateuer im Klartext sagen und beziffern und nach erster Erfahrung ist kritisches Hinterfragen nicht mal von den Interessenten erwünscht

    Das ein 73-jähriger ein Finanzierungsmodell bis zu seinem 93-stens Lebensjahr wagt, zeigt, wie groß die Angst vor der Strompreissteigerung wirklich ist. Man darf diesem Mann sein Tun nicht mal verübeln – es ist das einzige, was er konkret tun kann, der Preisschere zu entgehen.

    Müßten diese Energiewender wie allen anderen Verbraucher auch je kWh die obligatorischen 5.3 Cent zahlen, wäre die Wirtschaftlichkeit keinesfalls gegeben.

    (aus dem realen Leben)

    Selbstverständlich würden wir diesen Menschen als aktives NAEB-Mitglied akzeptieren, wenn er den prinzipielle Unsinn als solchen sieht und helfen will, ihn zu beenden, wobei die Restwertigkeit seiner 32.000 EUR-Investition zugegebermaßen ein großes Problem darstellt. Aber den Batteriesatzaustausch nach 8 Jahren könnte er ja zumindest als Ersparnis sehen, daran beteiligt sich die KfW nämlich nicht nochmal.
    Aus letzterem sehen Sie, das die Kosten-Nutzen-Rechnung durchaus windig ist. Ich selbst würde es bei geeignetem Objekt im Alter von 67 Jahren nicht tun; aber ich bin sicher, dass die Solateure in 2013/2014 weitere 700.000 „Dumme“ finden werden – derzeit werden bereist Âľ aller Schrägdach-Anlagen (Hausbesitzer) nach diesem Modell verkauft, an dann natürlich absolut von der Energiewende überzeugte, die unseren Kampf noch weiter erschweren werden.

    Als kleine Abschreckung könnten wir eine Forderung auf den Weg bringen, dass auch der eigenverbrauchte Strom nicht von der EEG-Umlage befreit wird – ähnlich dem Ansatz der Kürzung des Groß-Verbraucher-Vorteils.

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    Volkswirtschaftlicher Wert des Energiewenderstromes 2012: 1,1 – 1,45 Mrd. EUR

    Posted by retep11 on 17th März 2013

    Die Medien und Politiker haben den falschen Wert 2,9 Milliarden kommuniziert. Wir rechnen nach:

    Die Gesamtkosten als Entgelt an die Erzeuger des Stromes sind wie weitgehend im Konsens kommuniziert 21 Milliarden Euro. Davon wurden wieder eingespielt über Börsenerlöse diese 2,9 Milliarden.
    Für eine korrekte volkswirtschaftliche Betrachtung muß man eine Berechnung der alternativen Produktion mit den vorhandenen Kraftwerken unter Verzicht auf das Zwangseinspeiseszenario vornehmen.
    Dabei sind derzeit zwei Szenarien möglich:

    a) Produktion mit dem vorhandenen Kraftwerkspark
    b) zusätzliche Berücksichtigung der abgeschalteten aber noch produktionsfähigen KKW.

    Zunächst a)
    Es sind ausschließlich die variablen Kosten zu berücksichtigen, d.h. Brennstoffkosten und Produktionsmengen abhängige Wartung. Zertifikate-Kosten sind volkswirtschaftlich neutral zu bewerten.
    Da die tatsächlich je nach Lastsituation eingesetzten Kraftwerke unterschiedliche variable Kosten haben, haben wird in unterschiedlichen Szenarien einen Betrag von 1,1 – 1,45 Milliarden Euro ermittelt. Das wären die Kosten gewesen, diese rund 110 TWh alternativ zu produzieren. Die Zahl 2,9 Mrd. EUR dagegen ist ein rein kalkulatorischer Wert ungültig in einem echten Angebots-Szenario.

    Nun zu dem politisch unrealistischen Szenario b)
    Die abgeschalteten 7 KKW hätten rund die Hälfte der gesamten Energiewender-Strommenge produzieren können, also hätte sich eine Halbierung der alternativen Produktionskosten auf 0,55 – 0,725 Mrd. Euro ergeben.

    Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass tatsächlich der Wert noch niedriger ist, weil weitere Abschlagspositionen zu berücksichtigen sind:
    – negative Erlöse bei Abgabe ins Ausland bei Überproduktion (volkswirtschaftlich relevant)
    – Transport-Verluste wegen Verbrauchsortferner Produktion

    Jeder solide Kaufmann würde den Posten mit Null oder sogar negativ bewerten.

    Quelle: Aktuelle Information zu EEG-Strom von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 –03



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