Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Wohnen auf Zeit

    Posted by retep11 on 30th Mai 2013

    Wohnen auf Zeit hat eine Reihe von Vorteilen für den Vermieter und aber auch für den Mieter (Wohnungsuchenden).

    Zunächst für den Wohnungsuchenden.
    Es können in einer entfernten Stadt längere Qualifizierungslehrgänge angeboten werden, an denen man teilnehmen möchte. Oder es sind größere Baustellen oder ein Projekt zu betreuen.
    Für wenige Tage kann man in einem Hotel oder in einer Pension übernachten. Wenn man aber längere Zeit dort wohnt, z. B. einige Monate, möchte man auf den gewohnten Wohnkomfort nicht verzichten. Das heißt nicht, dass hier immer Luxus vorhanden sein muss, natürlich sollte die Wohnung dem üblichen Lebensstile entsprechen. Wichtig neben der schön und gut ausgestatteten Wohnung mit Bad ist die Küche mit allen Funktionseinheiten, sodass man wie gewohnt sein Leben nach der Arbeit oder dem Seminar gestalten kann. Sicherlich bietet ein Hotel viele Annehmlichkeiten, aber der Griff in den Kühlschrank, um sich schnell etwas zu essen machen, geht nicht. Gerade wenn man im Auftrag eines Unternehmens arbeitet, endet der Arbeitstag nicht im Büro. Am Abend werden schnell noch einige Stunden angehängt, wo man in Ruhe weiterarbeiten oder mit Kollegen Probleme durchsprechen möchte.

    Wohnung

    Diese Wohnung ist wie ein zweites Zuhause. Dann spielt aber auch die Frage der Kosten eine Rolle, vor allem wenn man privat in der Stadt wohnt oder als Selbstständiger arbeitet und die Wohnkosten von seinem Honorar begleicht. Bei längerem Aufenthalt zum Beispiel in der Hauptstadt spart man einige Unterbringungskosten bei dieser möblierten Wohnung in Berlin gegenüber einem Hotel. Gerade dann von Vorteil, wenn sich die Wohnung nicht unweit vom Arbeitsplatz befindet. Berlin ist recht groß und man kann viel Zeit beim Arbeitsweg sparen.

    Wir selbst haben lange Zeit darüber nachgedacht, was wir mit einer Wohnung in unserem Haus in Leipzig machen. Diese Wohnung in dem historischen Haus steht als Wohnung auf Zeit zur Verfügung.

    Wir sehen hier einige Vorteile. Einmal die Wohnung ist sehr gut auch durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Vor hier ist man in 10 Minuten im Stadtzentrum von Leipzig. Andererseits ist es hier sehr ruhig und nur wenige Meter bis zum Auenwald. Also für den Zeitmieter eine ruhige und funktionale Wohngegend. Wir selbst lernen immer wieder andere Menschen kennen. Wichtig für uns ist, dass das Grundstück nicht die ganze Zeit besetzt ist. Es wird nur die Wohnung gemietet. Bei einem Mieter entsteht im Verlauf der Zeit eine Gewohnheit. Von ihm wird immer mehr genutzt, auch das, was nicht gemietet wird, zum Beispiel der Garten für Grillabende usw. Der Mieter der Zweitwohnung wird über das Wochenende vorwiegend bei seiner Familie sein und in der Woche sicherlich erst am Abend von der Arbeit kommen.
    Gegenüber der normalen Vermietung ist die Miethöhe bei der Wohnung auf Zeit höher und gleicht so die geringere Auslastung aus. Auf http://www.coming-home.org findet man eine Wohnung auf Zeit in Berlin und kann auch hier seine Wohnung oder das Haus zur Miete anbieten.

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    Der Vorteil einer Strahlungsheizung

    Posted by retep11 on 24th Mai 2013

    Die Erstellung einer Wärmebilanz in einem Wohngebäude ist kompliziert, da diese aus verschiedenen Teilströmen besteht. Die wichtigsten Ströme sind:

    • Die Konvektion ist ein Wärmeaustausch zwischen Gasgemisch (Luft) und Stoffoberfläche,
    • die Wärmeleitung ist ein Wärmeaustausch zwischen Stoffoberfläche und dem Baustoff,
    • die Infrarotstrahlung ist eine Wärmeaufnahme des Baustoffs durch Sonnenstrahlung oder Infrarotheizung und
    • die langwellige Strahlung, Wärmeaustausch zwischen Oberfläche und Umgebung. [1]

    Die einzelnen Wirkungsmechanismen dieser Teilströme und ihre gegenseitige Beeinflussung sind bisher nicht ausreichend bekannt und messetechnisch erfasst. Vorwiegende kann daher nur auf die praktischen Erfahrungen zurückgegriffen werden. So hatte zum Beispiel ein Kollege bei praktischen Messungen in einem Schlosssaale in Schleswig Holstein festgestellt, dass Textilien, Holz und Mauerteiloberflächen in einem Abstand von größer 2 m von den neu installierten Strahlungssäulen die gleiche Oberflächentemperatur haben. [2] Wegen der unterschiedlichen Wärmeeindringkoeffizienten b der Materialien müssten sich unterschiedliche Oberflächentemperaturen ergeben. Dieser Sachverhalt konnte bisher nicht beantwortet werden.

    Die in einem Körper absorbierte Strahlung wird in innere Energie zurück verwandelt. Das geschieht bei den meisten festen und flüssigen Körpern in einer sehr dünnen Randschicht; …, bei Nichtleitern bis 1 mm Tiefe.“ [3] Die an der dünnen Randschicht (bis 1 mm) der Oberfläche absorbierte Wärmestrahlung wird in innere Energie zurück verwandelt. Dabei liegt die Oberflächentemperatur über der Lufttemperatur. Das ist der entscheidende Vorteil einer Strahlungsheizung, ob Kachelofen oder moderne Infrarotheizung, z. B. Von , gegenüber einer Konvektionsheizung. Hier finden Sie mehr über HeatArt Infrarotheizungen.

    Vorwiegend wurden bei der Modernisierung der Altbauten die alten Strahlungsheizungen (z. B. Kachelöfen) durch eine Konvektionsheizung ausgetauscht. In den nachfolgenden Bildern wird der Unterschied deutlich.

    Funktion Konvektions- und Strahlungsheizung
    Bei der Konvektionsheizung entsteht eine Luftwalze. Die Luft selbst wird zum Wärmträger. Das Problem hierbei besteht darin, dass nicht alle Bauteiloberflächen gleichmäßig erwärmt werden. Gerade Ecken an der Außenwand oder über dem Fußboden werden nicht ausreichend temperiert. Es liegt eine Temperaturdifferenz von einigen Grad zwischen der Bauteiloberfläche und der Raumluft vor. Die Folge ist eine Tauwasserbildung an diesen Bauteilflächen. Tritt dies öfter auf, dann kommt es dort zur Schimmelbildung. Bisher waren die Fensterflächen die kühlsten Oberflächen. Neu Fenster mit einer Isolierverglasung haben eine höhere Oberflächentemperatur, was den geschilderten Prozess zusätzlich begünstigt.

    Der wesentliche Vorteil der Infrarotstrahlung ist, dass tauwassergefährdete Mauerwerke oder andere poröse Bauteile getrocknet und die relative Luftfeuchte im Raum gesenkt werden. Durch die höhere Oberflächentemperatur nimmt die Wandoberfläche keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, sondern gibt dies ab (Desorption). Mit der höheren Oberflächentemperatur ist der Wärmetransport größer, was sich günstig auf den Feuchtetransport im Wandquerschnitt auswirkt. Wandkonstruktionen, die einer höheren Wärmestrahlung ausgesetzt sind, haben im Durchschnitt eine niedrigere Feuchtehöhe.

    Die Wärmestrahlung breitet sich gleichmäßig in alle Richtungen aus, sodass auch die unteren Wandabschnitte in einem Raum besser temperiert werden. Zusätzlich entsteht durch die Strahlungswärme ein angenehmeres Raumklima. Die Lufttemperatur ist gegenüber einer Konvektionsheizung bei gleicher Behaglichkeit niedriger, was auch eine Energieeinsparung bedeutet. Bereits eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 K bedeutet etwa eine Energieeinsparung um 5 %.

    Weiter thematische Artikel:
    Behaglichkeit in geschlossenen Räumen
    Wärmeübergang durch Konvektion und Strahlung

    Peter Rauch 24.5.2013

    Quelle:
    [1] Bagda, Engin; in Weinmann, Kur; Handbuch Bautenschutz Bd. 2, Bauphysik und Bauchemie, Punkt 4 Instationäre Wärme- und Feuchteströme durch Baustoffe, 1992, expert Verlag, S. 56

    [2] Schmidt, Joachim; Auskunft von am 20.6.2008 zum Kaulbachsaal im Schloss Bredeneek; Zum Beitrag Wärme wie vom Sonnenschein, gas 3/2007 S. 26 f

    [3] Meyer, Günter, Erich Schiffner; Technische Thermodynamik, 2. Aufl., 1983, Fachbuchverlag Leipzig
    S. 247-248

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    Windwahn

    Posted by retep11 on 23rd Mai 2013

    windwahn newsletter 1/2013 (fwd)
    Nachfolgende Links führen zu den Artikeln.

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hatte eine Studie in Auftrag gegeben…
    Potenzial der Windenergienutzung an Land

    Die Politik denkt über Subventionskürzungen nach und die Windbranche über Stellenkürzungen
    EEG-Politik – Jammern in der Lobbytatur

    Ein Buch und ein Mord, beides wegen Infraschall und beides ist Realität
    Infraschall – wenn die Ämter versagen

    Handelsblatt – Die Erneuerbaren Energien müssten „Systemverantwortung übernehmen“.
    EEG – Stop gefordert

    Die Ökodiktatur hat sich mal wieder durchgesetzt
    Aus für Strompreisbremse

    Aufklärung ohne Geschäftemacherei, Erfahrungsaustausch und Erfolgsmodelle gegen Behördenwillkür und Korruption: Der Bürgerschutz-Tag.
    1. Bürgerschutz-Tag am 12.5.2013 in Nürnberg

    Baden Württembergs Ministerpräsident Kretschmann macht den Naturschutz platt
    Politlobbyisten in Deutschland auf der Achse des Profits

    Naturschutz geht vor wirtschaftliche Interessen – wegweisende Entscheidung des EuGH
    EuGH stärkt Natura-2000-Gebiete

    Gift – ein probates Mittel im Kampf gegen Hemmnisse der Windenergie
    Wenn Vögel tot vom Himmel fallen

    Die Natur schafft sich selbst ab – Ein Vorbild für deutsche Politiker?
    Klimakiller Natur

    2000 Vollaststunden für einen wirtschaftlichen Betrieb – Ein Vergleich
    Die Volllaststunden als Maß für die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

    Warnung vor der Stromlücke
    Mut zur Lücke

    Ein relistischer Radio-Tatort über die Machenschaften der Windmafia
    Radio-Tatort: Fördewind

    Pachtzahlungen für WKA steigen weiter an
    Pacht für WKA – darf es etwas mehr sein

    Riesige Erdgasreserven – USA brauchen keinen Zufallsstrom aus Wind
    USA stellen fast alle Windkraftprojekte ein

    Alles öko? Schaden an der Natur durch Ökostromproduktion
    Die zerstörerische Kraft des Ökostroms

    BWE-Nocebo-Pohl – Windwahnsinnige und die Realität
    Infraschall – Man muß ihn nur lieben???

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    Mensch ist schuld am Klimawandel

    Posted by retep11 on 19th Mai 2013

    So lautet die Mitteilung in der Bildzeitung Leipzig vom 17.5.2013. „Nach der Auswertung von 4000 Untersuchungen aus den Jahren 1991-2011 kamen Wissenschaftler aus der USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit von gut 97 % übereinstimmt: Der Mensch ist der Verursacher der Klimaerwärmung.“
    Der eine Satz ist sehr gut und geschickt geschrieben. Allein bei einem wissenschaftlichen Test können viele Tausend Einzeluntersuchungen vorgenommen werden. Ich wähle 5 Wissenschaftler aus, die von einer durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung überzeugt sind und erreiche so eine 100%-ige Übereinstimmung.

    Der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell gab jüngst zu, der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen.
    Viele Tausende Wissenschaftler weltweit stimmen nicht mit den durch die deutschen Medien verkündeten Meldungen überein. Eine kleine Auswahl ist unter meiner Webseite Klimazonen zusammengefasst.

    Die Bildzeitung darf man auch nicht ernst nehmen. Diese Zeitung ist ja bekannt für ihre Schreckensmeldungen. Davon lebt diese Zeitung.
    Ich werde öfter von Journalisten angerufen, die einige Informationen aus einem Fachgebiet benötigen, um ein Artikel schreiben. Es ist immer wieder erstaunlich, was dann veröffentlicht wird.

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    Deindustriealisierung in Deutschland

    Posted by retep11 on 19th Mai 2013

    Vorstandsvorsitzender Dr. Bock von BASF hält meine Frage zur Deindustriealisierung für berechtigt.
    von Herrn Heinrich Duepmann

    Als Klein-Aktionär von BASF habe ich die Chance genutzt, auf der Aktionärsversammlung am 26.4.2013 in der Aussprache zum Vorstandsbericht für 2012 folgende Frage an den Vorsitzenden zu stellen:
    Herr Dr. Bock, hat der BASF-Vorstand im GJ 2012, nachdem nun abzusehen war, dass die Politiker und Öko’s getragen von einer breiten Mehrheit der Bürger von 80% nicht von dem volkswirtschaftlichen Unsinn Energiewende abzulassen bereit sind, alle erforderlichen Projekte aufgesetzt die Stromintensiven Deutschen Produktionsstandorte zu verlagern?
    (Verlagern heisst, woanders eine neue Fabrik zu bauen und die alte still zu legen)
    Diese Frage habe ich in Detail-Ausführung untermauert: Die Stromkosten (Herstellkosten Deutschland gesamt) sind seit dem Jahr 2000 bis Ende 2012 von ca. 20 Milliarden auf weit über 40 Milliarden Euro gestiegen (Konventionell + EEG). Dieser massiven Kostensteigerung, die in anderen großen Industrieländer nicht eintritt, kann sich auch bei EEG-Privilegierung kein inländisches Produktionsunternehmen dauerhaft entziehen. Andererseits sinken die Stromkosten in anderen Ländern, d.h. die Produktionskostenschere öffnet sich immer mehr. Frankreich z.B. hat Kostenkonstanz, in den USA wird für die nächsten Jahre eine drastische Stromkostensenkung Dank Shalegas erwartet. China z.B. plant den Bau von ca. 200 Kernkraftwerken mit sehr niedrigen Produktionskosten, was ungefähr 60% der gesamten gesamten KK-Weltkapazität entspricht. Im absehbaren Zeithorizont werden die Produktionsstandorte von BASF in Deutschland international nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

    Verständlicherweise hat Herr Dr. Bock diese Frage nicht konkret beantwortet sondern nur formuliert:
    „Die Frage von Herr Duepmann ist berechtigt“

    Damit ist alles gesagt! [1]

    Amerkung: Wer sich ein Bild über eine Deindustralisierung in der Praxis machen möchte, fährt in die Ukraine und besichtig die vielen Industrieruinen. Das Ergerbnis des volkswirtschafltichen Unvermögens von Herrn Michale Garbatschow.

    Quelle:
    [1] NAEB-Strom-Newsletter 13/05 NAEB.info
    NAEB e.V., Berlin, Forststr. 15

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    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Posted by retep11 on 16th Mai 2013

    In der „Neue württembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht schützen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht schützen. Das ist eine völlige Überschätzung der menschlichen Leistungsfähigkeit. Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bevölkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 Ausstoß auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachlässigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. Für die Deutschen wurde so C02 zu einem gefährlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas höheren CO2-Gehalt in der Luft als positiv. Pflanzen wachsen durch diese zusätzliche Nahrung besser und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht sich. Weltweit wird es auch immer grüner. Das müsste eigentlich die Grünen erfreuen. Diese möchten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere Beiträge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis Göppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen über Altbausanierung usw. reichen. 160 Maßnahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht genügend Energieträger vorhanden sind. Selbst die USA wird künftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft benötigt eine zuverlässige preiswerte Energie.

    Die Politik möchte bereits in wenigen Jahren den größten Teil der Stromerzeugung durch Windmühlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachlässigen. Bis 2050 will der Landkreis Göppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die überflüssige Industrie verschwunden. Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fährt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen. Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden müssen. Werden Windmühlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zusätzlichen Netzgebühren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den Bundesbürgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. Bürgerschutztag am 12. 5. 2013 in Nürnberg. Es waren viele Tausende Wohnungseigentümer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gezählt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir persönlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom künftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, Geschäftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. Jürgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland – das Geschäft mit der Angst“ lesen. Eine Bürgerin aus München fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. Bürgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speichermöglichkeit von Strom. Leider konnte ich dieser Bürgerin meine Frau nicht vorstellen. Später stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das Reaktorunglück in Tschernobyl erfolgte. Lächelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das Unglück als Folge der Havarieübung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum Wärmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausführlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erwähnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so verändert, dass mit der Sanierung eine Standzeitverkürzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

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