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Baulexikon


  

Baustoffkennwerte
Gewünschten Baustoff eingeben

  

Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for Mai, 2013

    Die Vorteile von „Wohnen auf Zeit“

    Posted by retep11 on 30th Mai 2013

    Wohnen auf Zeit hat eine Reihe von Vorteilen f√ľr den Vermieter und aber auch f√ľr den Mieter (Wohnungsuchenden).

    Zun√§chst f√ľr den Wohnungsuchenden.

    Es können in einer entfernten Stadt längere Qualifizierungslehrgänge angeboten werden, an denen man teilnehmen möchte. Oder es sind größere Baustellen oder ein Projekt zu betreuen.

    F√ľr wenige Tage kann man in einem Hotel oder in einer Pension √ľbernachten. Wenn man aber l√§ngere Zeit dort wohnt, z. B. einige Monate, m√∂chte man auf den gewohnten Wohnkomfort nicht verzichten. Das hei√üt nicht, dass hier immer Luxus vorhanden sein muss, nat√ľrlich sollte die Wohnung dem √ľblichen Lebensstile entsprechen.

    Wichtig neben der sch√∂n und gut ausgestatteten Wohnung mit Bad ist die K√ľche mit allen Funktionseinheiten, sodass man wie gewohnt sein Leben nach der Arbeit oder dem Seminar gestalten kann. Sicherlich bietet ein Hotel viele Annehmlichkeiten, aber der Griff in den K√ľhlschrank, um sich schnell etwas zu essen machen, geht nicht. Gerade wenn man im Auftrag eines Unternehmens arbeitet, endet der Arbeitstag nicht im B√ľro. Am Abend werden schnell noch einige Stunden angeh√§ngt, wo man in Ruhe weiterarbeiten oder mit Kollegen Probleme durchsprechen m√∂chte.

    Wohnung

    Diese Wohnung ist wie ein zweites Zuhause. Dann spielt aber auch die Frage der Kosten eine Rolle, vor allem wenn man privat in der Stadt wohnt oder als Selbstst√§ndiger arbeitet und die Wohnkosten von seinem Honorar begleicht. Bei l√§ngerem Aufenthalt zum Beispiel in der Hauptstadt spart man einige Unterbringungskosten bei dieser m√∂blierten Wohnung in Berlin gegen√ľber einem Hotel. Gerade dann von Vorteil, wenn sich die Wohnung nicht unweit vom Arbeitsplatz befindet. Berlin ist recht gro√ü und man kann viel Zeit beim Arbeitsweg sparen.

    Wir selbst haben lange Zeit dar√ľber nachgedacht, was wir mit einer Wohnung in unserem Haus in Leipzig machen. Diese Wohnung in dem historischen Haus steht als Wohnung auf Zeit zur Verf√ľgung.

    Wir sehen hier einige Vorteile. Einmal die Wohnung ist sehr gut auch durch √∂ffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Vor hier ist man in 10 Minuten im Stadtzentrum von Leipzig. Andererseits ist es hier sehr ruhig und nur wenige Meter bis zum Auenwald. Also f√ľr den Zeitmieter eine ruhige und funktionale Wohngegend. Wir selbst lernen immer wieder andere Menschen kennen. Wichtig f√ľr uns ist, dass das Grundst√ľck nicht die ganze Zeit besetzt ist. Es wird nur die Wohnung gemietet. Bei einem Mieter entsteht im Verlauf der Zeit eine Gewohnheit. Von ihm wird immer mehr genutzt, auch das, was nicht gemietet wird, zum Beispiel der Garten f√ľr Grillabende usw. Der Mieter der Zweitwohnung wird √ľber das Wochenende vorwiegend bei seiner Familie sein und in der Woche sicherlich erst am Abend von der Arbeit kommen.

    Gegen√ľber der normalen Vermietung ist die Mieth√∂he bei der Wohnung auf Zeit h√∂her und gleicht so die geringere Auslastung aus. Auf http://www.coming-home.org findet man eine Wohnung auf Zeit in Berlin und kann auch hier seine Wohnung oder das Haus zur Miete anbieten.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Der Vorteil einer Strahlungsheizung

    Posted by retep11 on 24th Mai 2013

    Die Erstellung einer Wärmebilanz in einem Wohngebäude ist kompliziert, da diese aus verschiedenen Teilströmen besteht. Die wichtigsten Ströme sind:

      • Die Konvektion ist ein W√§rmeaustausch zwischen Gasgemisch (Luft) und Stoffoberfl√§che,
      • die W√§rmeleitung ist ein W√§rmeaustausch zwischen Stoffoberfl√§che und dem Baustoff,
      • die Infrarotstrahlung ist eine W√§rmeaufnahme des Baustoffs durch Sonnenstrahlung oder Infrarotheizung und
      • die langwellige Strahlung, W√§rmeaustausch zwischen Oberfl√§che und Umgebung. [1]

    Die einzelnen Wirkungsmechanismen dieser Teilstr√∂me und ihre gegenseitige Beeinflussung sind bisher nicht ausreichend bekannt und messetechnisch erfasst. Vorwiegende kann daher nur auf die praktischen Erfahrungen zur√ľckgegriffen werden. So hatte zum Beispiel ein Kollege bei praktischen Messungen in einem Schlosssaale in Schleswig Holstein festgestellt, dass Textilien, Holz und Mauerteiloberfl√§chen in einem Abstand von gr√∂√üer 2 m von den neu installierten Strahlungss√§ulen die gleiche Oberfl√§chentemperatur haben. [2] Wegen der unterschiedlichen W√§rmeeindringkoeffizienten b der Materialien m√ľssten sich unterschiedliche Oberfl√§chentemperaturen ergeben. Dieser Sachverhalt konnte bisher nicht beantwortet werden.

    Die in einem K√∂rper absorbierte Strahlung wird in innere Energie zur√ľck verwandelt. Das geschieht bei den meisten festen und fl√ľssigen K√∂rpern in einer sehr d√ľnnen Randschicht; ‚Ķ, bei Nichtleitern bis 1 mm Tiefe.“ [3] Die an der d√ľnnen Randschicht (bis 1 mm) der Oberfl√§che absorbierte W√§rmestrahlung wird in innere Energie zur√ľck verwandelt. Dabei liegt die Oberfl√§chentemperatur √ľber der Lufttemperatur. Das ist der entscheidende Vorteil einer Strahlungsheizung, ob Kachelofen oder moderne Infrarotheizung, z. B. Von , gegen√ľber einer Konvektionsheizung. Hier finden Sie mehr √ľber HeatArt Infrarotheizungen.

    Strahungsheizung Kachelofen

    Vorwiegend wurden bei der Modernisierung der Altbauten die alten Strahlungsheizungen (z. B. Kachelöfen) durch eine Konvektionsheizung ausgetauscht. In den nachfolgenden Bildern wird der Unterschied deutlich.

    Funktion Konvektions- und Strahlungsheizung
    Bei der Konvektionsheizung entsteht eine Luftwalze. Die Luft selbst wird zum W√§rmtr√§ger. Das Problem hierbei besteht darin, dass nicht alle Bauteiloberfl√§chen gleichm√§√üig erw√§rmt werden. Gerade Ecken an der Au√üenwand oder √ľber dem Fu√üboden werden nicht ausreichend temperiert. Es liegt eine Temperaturdifferenz von einigen Grad zwischen der Bauteiloberfl√§che und der Raumluft vor. Die Folge ist eine Tauwasserbildung an diesen Bauteilfl√§chen. Tritt dies √∂fter auf, dann kommt es dort zur Schimmelbildung. Bisher waren die Fensterfl√§chen die k√ľhlsten Oberfl√§chen. Neu Fenster mit einer Isolierverglasung haben eine h√∂here Oberfl√§chentemperatur, was den geschilderten Prozess zus√§tzlich beg√ľnstigt.

    Vorteil der Infrarotstrahlung

    Der wesentliche Vorteil der Infrarotstrahlung ist, dass tauwassergef√§hrdete Mauerwerke oder andere por√∂se Bauteile getrocknet und die relative Luftfeuchte im Raum gesenkt werden. Durch die h√∂here Oberfl√§chentemperatur nimmt die Wandoberfl√§che keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, sondern gibt dies ab (Desorption). Mit der h√∂heren Oberfl√§chentemperatur ist der W√§rmetransport gr√∂√üer, was sich g√ľnstig auf den Feuchtetransport im Wandquerschnitt auswirkt. Wandkonstruktionen, die einer h√∂heren W√§rmestrahlung ausgesetzt sind, haben im Durchschnitt eine niedrigere Feuchteh√∂he.

    Die W√§rmestrahlung breitet sich gleichm√§√üig in alle Richtungen aus, sodass auch die unteren Wandabschnitte in einem Raum besser temperiert werden. Zus√§tzlich entsteht durch die Strahlungsw√§rme ein angenehmeres Raumklima. Die Lufttemperatur ist gegen√ľber einer Konvektionsheizung bei gleicher Behaglichkeit niedriger, was auch eine Energieeinsparung bedeutet. Bereits eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 K bedeutet etwa eine Energieeinsparung um 5 %.

    Weiter thematische Artikel:
    Behaglichkeit in geschlossenen Räumen
    W√§rme√ľbergang durch Konvektion und Strahlung

    Peter Rauch 24.5.2013

    Quelle:
    [1] Bagda, Engin; in Weinmann, Kur; Handbuch Bautenschutz Bd. 2, Bauphysik und Bauchemie, Punkt 4 Instationäre Wärme- und Feuchteströme durch Baustoffe, 1992, expert Verlag, S. 56

    [2] Schmidt, Joachim; Auskunft von am 20.6.2008 zum Kaulbachsaal im Schloss Bredeneek; Zum Beitrag Wärme wie vom Sonnenschein, gas 3/2007 S. 26 f

    [3] Meyer, G√ľnter, Erich Schiffner; Technische Thermodynamik, 2. Aufl., 1983, Fachbuchverlag Leipzig
    S. 247-248

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Die Beschreibung die Folgen des Windwahns

    Posted by retep11 on 23rd Mai 2013

    windwahn newsletter 1/2013 (fwd)
    Nachfolgende Links f√ľhren zu den Artikeln.

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hatte eine Studie in Auftrag gegeben…
    Potenzial der Windenergienutzung an Land

    Die Politik denkt √ľber Subventionsk√ľrzungen nach und die Windbranche √ľber Stellenk√ľrzungen
    EEG-Politik – Jammern in der Lobbytatur

    Ein Buch und ein Mord, beides wegen Infraschall und beides ist Realität
    Infraschall – wenn die √Ąmter versagen

    Handelsblatt – Die Erneuerbaren Energien m√ľssten ‚ÄěSystemverantwortung √ľbernehmen‚Äú.
    EEG – Stop gefordert

    Die √Ėkodiktatur hat sich mal wieder durchgesetzt
    Aus f√ľr Strompreisbremse

    Aufkl√§rung ohne Gesch√§ftemacherei, Erfahrungsaustausch und Erfolgsmodelle gegen Beh√∂rdenwillk√ľr und Korruption: Der B√ľrgerschutz-Tag.
    1. B√ľrgerschutz-Tag am 12.5.2013 in N√ľrnberg

    Baden W√ľrttembergs Ministerpr√§sident Kretschmann macht den Naturschutz platt
    Politlobbyisten in Deutschland auf der Achse des Profits

    Naturschutz geht vor wirtschaftliche Interessen – wegweisende Entscheidung des EuGH
    EuGH stärkt Natura-2000-Gebiete

    Gift – ein probates Mittel im Kampf gegen Hemmnisse der Windenergie
    Wenn Vögel tot vom Himmel fallen

    Die Natur schafft sich selbst ab – Ein Vorbild f√ľr deutsche Politiker?
    Klimakiller Natur

    2000 Vollaststunden f√ľr einen wirtschaftlichen Betrieb – Ein Vergleich
    Die Volllaststunden als Ma√ü f√ľr die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

    Warnung vor der Stroml√ľcke
    Mut zur L√ľcke

    Ein relistischer Radio-Tatort √ľber die Machenschaften der Windmafia
    Radio-Tatort: Fördewind

    Pachtzahlungen f√ľr WKA steigen weiter an
    Pacht f√ľr WKA – darf es etwas mehr sein

    Riesige Erdgasreserven – USA brauchen keinen Zufallsstrom aus Wind
    USA stellen fast alle Windkraftprojekte ein

    Alles √∂ko? Schaden an der Natur durch √Ėkostromproduktion
    Die zerst√∂rerische Kraft des √Ėkostroms

    BWE-Nocebo-Pohl РWindwahnsinnige und die Realität
    Infraschall РMan muß ihn nur lieben???

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    Mensch ist schuld am Klimawandel

    Posted by retep11 on 19th Mai 2013

    So lautet die Mitteilung in der Bildzeitung Leipzig vom 17.5.2013. ‚ÄěNach der Auswertung von 4000 Untersuchungen aus den Jahren 1991-2011 kamen Wissenschaftler aus der USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die √ľberw√§ltigende Mehrheit von gut 97 % √ľbereinstimmt: Der Mensch ist der Verursacher der Klimaerw√§rmung.‚Äú
    Der eine Satz ist sehr gut und geschickt geschrieben. Allein bei einem wissenschaftlichen Test k√∂nnen viele Tausend Einzeluntersuchungen vorgenommen werden. Ich w√§hle 5 Wissenschaftler aus, die von einer durch den Menschen verursachten Klimaerw√§rmung √ľberzeugt sind und erreiche so eine 100%-ige √úbereinstimmung.

    Der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell gab j√ľngst zu, der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen.
    Viele Tausende Wissenschaftler weltweit stimmen nicht mit den durch die deutschen Medien verk√ľndeten Meldungen √ľberein. Eine kleine Auswahl ist unter meiner Webseite Klimazonen zusammengefasst.

    Die Bildzeitung darf man auch nicht ernst nehmen. Diese Zeitung ist ja bekannt f√ľr ihre Schreckensmeldungen. Davon lebt diese Zeitung.
    Ich werde öfter von Journalisten angerufen, die einige Informationen aus einem Fachgebiet benötigen, um ein Artikel schreiben. Es ist immer wieder erstaunlich, was dann veröffentlicht wird.

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Deindustriealisierung in Deutschland

    Posted by retep11 on 19th Mai 2013

    Vorstandsvorsitzender Dr. Bock von BASF h√§lt meine Frage zur Deindustriealisierung f√ľr berechtigt.
    von Herrn Heinrich Duepmann

    Als Klein-Aktion√§r von BASF habe ich die Chance genutzt, auf der Aktion√§rsversammlung am 26.4.2013 in der Aussprache zum Vorstandsbericht f√ľr 2012 folgende Frage an den Vorsitzenden zu stellen:
    Herr Dr. Bock, hat der BASF-Vorstand im GJ 2012, nachdem nun abzusehen war, dass die Politiker und √Ėko’s getragen von einer breiten Mehrheit der B√ľrger von 80% nicht von dem volkswirtschaftlichen Unsinn Energiewende abzulassen bereit sind, alle erforderlichen Projekte aufgesetzt die Stromintensiven Deutschen Produktionsstandorte zu verlagern?
    (Verlagern heisst, woanders eine neue Fabrik zu bauen und die alte still zu legen)
    Diese Frage habe ich in Detail-Ausf√ľhrung untermauert: Die Stromkosten (Herstellkosten Deutschland gesamt) sind seit dem Jahr 2000 bis Ende 2012 von ca. 20 Milliarden auf weit √ľber 40 Milliarden Euro gestiegen (Konventionell + EEG). Dieser massiven Kostensteigerung, die in anderen gro√üen Industriel√§nder nicht eintritt, kann sich auch bei EEG-Privilegierung kein inl√§ndisches Produktionsunternehmen dauerhaft entziehen. Andererseits sinken die Stromkosten in anderen L√§ndern, d.h. die Produktionskostenschere √∂ffnet sich immer mehr. Frankreich z.B. hat Kostenkonstanz, in den USA wird f√ľr die n√§chsten Jahre eine drastische Stromkostensenkung Dank Shalegas erwartet. China z.B. plant den Bau von ca. 200 Kernkraftwerken mit sehr niedrigen Produktionskosten, was ungef√§hr 60% der gesamten gesamten KK-Weltkapazit√§t entspricht. Im absehbaren Zeithorizont werden die Produktionsstandorte von BASF in Deutschland international nicht mehr wettbewerbsf√§hig sein.

    Verständlicherweise hat Herr Dr. Bock diese Frage nicht konkret beantwortet sondern nur formuliert:
    „Die Frage von Herr Duepmann ist berechtigt“

    Damit ist alles gesagt! [1]

    Amerkung: Wer sich ein Bild √ľber eine Deindustralisierung in der Praxis machen m√∂chte, f√§hrt in die Ukraine und besichtig die vielen Industrieruinen. Das Ergerbnis des volkswirtschafltichen Unverm√∂gens von Herrn Michale Garbatschow.

    Quelle:
    [1] NAEB-Strom-Newsletter 13/05 NAEB.info
    NAEB e.V., Berlin, Forststr. 15

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 14 Comments »

    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Posted by retep11 on 16th Mai 2013

    In der „Neue w√ľrttembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht sch√ľtzen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht sch√ľtzen. Das ist eine v√∂llige √úbersch√§tzung der menschlichen Leistungsf√§higkeit.

    Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bev√∂lkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 Aussto√ü auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachl√§ssigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. F√ľr die Deutschen wurde so C02 zu einem gef√§hrlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas h√∂heren CO2-Gehalt in der Luft als positiv.

    Pflanzen wachsen durch diese zus√§tzliche Nahrung besser und ihre Widerstandsf√§higkeit erh√∂ht sich. Weltweit wird es auch immer gr√ľner. Das m√ľsste eigentlich die Gr√ľnen erfreuen. Diese m√∂chten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere Beitr√§ge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis G√∂ppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen √ľber Altbausanierung usw. reichen. 160 Ma√ünahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht gen√ľgend Energietr√§ger vorhanden sind. Selbst die USA wird k√ľnftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft ben√∂tigt eine zuverl√§ssige preiswerte Energie.

    Die Politik m√∂chte bereits in wenigen Jahren den gr√∂√üten Teil der Stromerzeugung durch Windm√ľhlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachl√§ssigen. Bis 2050 will der Landkreis G√∂ppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die √ľberfl√ľssige Industrie verschwunden.

    Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fährt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen.

    Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden m√ľssen. Werden Windm√ľhlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zus√§tzlichen Netzgeb√ľhren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den Bundesb√ľrgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. B√ľrgerschutztag am 12. 5. 2013 in N√ľrnberg. Es waren viele Tausende Wohnungseigent√ľmer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gez√§hlt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir pers√∂nlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom k√ľnftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, Geschäftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. J√ľrgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland ‚Äď das Gesch√§ft mit der Angst“ lesen. Eine B√ľrgerin aus M√ľnchen fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. B√ľrgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speicherm√∂glichkeit von Strom.

    Leider konnte ich dieser B√ľrgerin meine Frau nicht vorstellen. Sp√§ter stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das Reaktorungl√ľck in Tschernobyl erfolgte. L√§chelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das Ungl√ľck als Folge der Havarie√ľbung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum W√§rmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausf√ľhrlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erw√§hnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so ver√§ndert, dass mit der Sanierung eine Standzeitverk√ľrzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

     
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