Altbausanierung und Energiepolitik

Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
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    Archive for Oktober, 2014

    Die richtige Hausverwaltung für Ihre Immobilie

    Posted by retep11 on 18th Oktober 2014

    Neben den zahlreichen spekulativen und sicheren finanziellen Anlagemöglichkeiten dienen Sachanlagen zum Vermögensaufbau. Neben Edelmetallen und Naturprodukten, wie zum Beispiel Bäume, zählen Immobilien zu den sicheren Sachanlagen. Immobilien haben in der Regel einen hohen Wert und sind jedoch am Standort gebunden. Ihr Wert wird vom jeweiligen regionalen Umfeld bestimmt, wie von der Infrastruktur und der wirtschaftlichen Lage der Region. Aber auch Gebiete für Ferien oder für die Kur können den Immobilienwert maßgeblich beeinflussen. Der Einzelne kann eine Veränderung der künftigen Marktlage nur sehr schwer einschätzen. Er benötigt einen Immobilienfachmann, welcher sich in der Region sehr gut auskennt. Im Vordergrund steht die ständige Vermietbarkeit und der mögliche Wertzuwachs aber auch ein möglicher Verlust. Im letzten Fall ist es wichtig, diesen durch rechtzeitiges Handeln so klein wie möglich zu halten.

    Die Immobilie hat keineswegs eine sichere Rendite. Nach einer Studie des deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) erwirtschaften etwa eine halbe Millionen vermieteter Immobilien Verluste und etwa 7 Millionen Immobilienbesitzer verdienen nichts. 57,5 Prozent der Vermieter haben gerade einmal eine Rendite von 2 Prozent und 18 Prozent erreichen eine Rendite von 5 und mehr Prozent. Mit einer Immobilie ein Vermögen aufzubauen ist daher nicht einfach. Entgegen zu halten ist jedoch die Tatsache, dass mit Immobilien das größte Vermögen verdient wird. Dieses Vermögen wird in der Regel durch den höheren Verkaufspreis erzielt. Also einem Vermögenszuwachs, der während der Zeit des Besitzes entsteht. Ob aus Spekulation oder im Verlauf der jahrelangen Nutzung soll hier dahingestellt sein.
    Natürlich dienen viele Immobilien als Steuersparmodell. Gerade diese Möglichkeit wird gern von Banken genutzt, um potenzielle Kunden für einen Bankkredit zu begeistern.

    Wohngebäude in Rachiv

    Wichtig ist, dass die Immobilie in der Zeit der Nutzung kein Wertverlust durch mangelhafte Instandhaltung erleidet. Ebenso wirkt sich eine Untervermietung nicht günstig aus. Eine fachlich kompetente Hausverwaltung kümmert sich darum, dass das Haus immer in Schuss bleibt und auch vermietet ist.

    Dabei ist es wichtig, dass Sie nicht gleich der erst besten Hausverwaltung Ihr Vermögen anvertrauen.
    Ich habe sehr gute aber auch sehr schlechte Hausverwaltungen kennengelernt. Wichtig ist, dass sich die Verwaltung sehr gut mit der örtlichen Lage auskennt. Dazu zählt nicht nur die richtige Beurteilung der Mieterstruktur in der Region, sondern auch die Erstellung von Reparaturplänen zur sinnvollen Rennovation und die Beauftragung von qualifizierten Handwerkern. Die Hausverwaltung muss zuverlässig und im Sinne des Eigentümers handeln. Dazu zählt die Bindung langjähriger guter Mieter. Es muss ein sehr gutes Verhältnis zwischen dem Eigentümer und den Mietern aufgebaut und gepflegt werden. Dazu sind jedoch einige Hausverwalter nicht in der Lage. Ich habe einige Hausverwalter kennengelernt, die mit Hausmeisterdiensten angefangen und später auch die Verwaltung übernommen haben. Ich möchte nur auf das leidliche Problem der Schimmelpilzbildung aufmerksam machen. Mit der Verschärfung der Energiesparverordnung werden die Eigentümer durch die Politik zu bauphysikalisch ungünstigen Konstruktionen gezwungen. Ziel soll die Energieeinsparung sein. Längst hat sich herumgesprochen, dass die zu erwarteten Zielsetzungen nur in wenigen Fällen erreicht wurden. Auf der anderen Seite steht jedoch die Begleichung der zusätzlichen finanziellen Belastung, welche durch den zusätzlichen Investitionskredit angefallen ist. Ebenso wird die Gebäudehülle abgedichtet. Erstere führt zur Erhöhung des notwendigen Mietzinses. Je dichter ein Gebäude ist, so weniger Schadstoffe und Wasserdampf werden mit der Umgebung austauscht. Die Schimmelbildung hat daher in den letzten Jahren in Deutschland stark zugenommen. Die Mieter schieben diese auf Wärmebrücken und die Vermieter auf ein unzureichendes Lüften. Unabhängig, wer und was schuld ist, es ist eine zufriedenstellende Lösung für beide Parteien erforderlich. Gute Hausverwaltungen sind dankbar für gute konstruktive Lösungsansätze. Wenn von den Hausverwaltungen keine Rückmeldung zur beauftragten Untersuchung erfolgt und auch kein Honorar gezahlt wird, weiß man, dass die keine Ahnung haben und sich noch auf dem Niveau des Hausmeisterdienstes befinden. In diesem Fall geht der Zank zwischen Mieter und Vermieter weiter.

    Nun kann ich an dieser Stelle nicht sagen, welche Hausverwaltung gut und welche weniger geeignet ist. Das müssen Sie selbst herausbekommen. Lassen Sie sich Angebot von verschiedenen Hausverwaltern unterbreiten. Sprechen sich auch einmal mit den Eigentümern aber auch mit den Mietern, welche durch die Hausverwaltung betreut werden.
    Es besteht auch die Möglichkeit der eigenen Hausverwaltung. Aber an dieser Stelle soll gleich gesagt werden, eine korrekte Verwaltung kann nicht einfach nebenbei gemacht werden. Sie müssen sich wirklich auch darum kümmern. Zum Anfang wird einiges nicht so richtig funktionieren, aber im Verlauf der Zeit lernen Sie dann alle Tricks, wie Probleme für Sie und für die Mieter optimal gelöst werden. Wie der Winterdienst organisiert wird, welche Gebäudeversicherung erforderlich ist oder was alles zum Gemeinschaftseigentum gehört.
    Haben Sie nicht die Möglichkeit und die erforderliche Zeit, so ist Ihre Immobilie dann bei einem qualifizierten Hausverwalter gut aufgehoben.

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    Der Vorteile eines Fertigteilhauses

    Posted by retep11 on 11th Oktober 2014

    Wer sich eine eigene Immobilie zulegen möchte, muss heute nicht nur die Lage des Grundstücks und die Größe bzw. Art des Hauses beachten. Mit den besonders in Deutschland angestiegenen Energiekosten, sie werden auch weiter steigen, rückt die Frage des Energiebedarfes immer mehr in den Mittelpunkt. Um die Energieeffizienz eines Wohngebäudes einzuschätzen, wurde der Energieausweis eingeführt. Der Verbrauch kann jedoch mit den Angaben oft nur wenig anfangen. Der verbrauchsabhängige Energieausweis zeigt den Verbrauch der letzten 3 Jahre an. Dieser ist stark vom Nutzerverhalten abhängig. Der Bedarfsausweis beruht auf einen theoretischen Bedarf an Energie. Dazu werden die konstruktive Bauhülle und die Heizungsanlage von einem Spezialisten bewertet. Der Untersuchungsaufwand ist wesentlich größer und damit kostet dieser Ausweise auch mehr. Ich selbst sehe den Bedarfsausweis als eine bessere Lösung trotz des Problems des Nutzungsverhaltens. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass der Verbrauch nicht mit den theoretischen Vorgaben übereinstimmt. Die Berechnungen beruhen auf den theoretischen U-Wert. Hierbei werden jedoch viele weitere energetische Einflussfaktoren nicht berücksichtigt.

    Vorteile der Fertigteilhäuser

    Gegenüber einem Neubau haben die Altbauten einen Vorteil. Diese stehen bereits und können angesehen werden. Es kann auch die örtliche Lage (gewachsene Infrastruktur) beurteilt werden. Sie haben aber auch Nachteile, meistens Fallen Reparaturen an, die Keller sind feucht und die Räume sind meistens klein oder entsprechend nicht den heutigen Vorstellungen. Eine passende Alternative bieten die Fertigteilhäuser. Oft können diese als Musterhaus besichtigt werden. Was auch bei Massivhäusern möglich ist. Fertighäuser, wie zum Beispiel die von fingerhuthaus.de, werden industriell hergestellt. Ein Haus gleicht dem anderen, unabhängig von der individuellen Anpassung. Da diese bereits über viele Jahre hergestellt werden, wurden im Verlauf der Jahre Problembereiche korrigiert und ständig Verbesserungen vorgenommen. Dies ist etwa vergleichbar mit der Herstellung einer bestimmten Automarke. Wird ein neuer Autotyp auf den Markt gebracht, so hat dieser oft noch kleine Mängel. Nach 2 oder 3 Jahren sind diese werkseitig abgestellt. Analog ist dies auch bei Fertigteilhäusern.

    Es gibt aber auch noch weitere Vorteile. Die Bauzeit gegenüber einem massiven Wohngebäude ist wesentlich kürzer. Ebenso ist die technologisch bedingte Baufeuchte geringer, welche bei der Errichtung eines Hauses anfällt. Ein Problem, welches nach dem Bezug eines neuen Hauses oft vorkommt. Es kommt zur intensiven Feuchtebildung an der Fensterglasscheibe oder an der Haustür, aber auch ein lokaler Schimmelbefall tritt auf.

    Besser ein preisgünstiges Fertigteilhaus und ein schönes Grundstück

    Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Kosten. Ein Fertigteilhaus ist in der Regel günstiger als konventionelles Wohngebäude. Das bedeutet eine geringere finanzielle Belastung. Anderseits kann mit dem eingesparten Geld ein schöneres Grundstück gekauft werden. Stadthäuser sind beliebt, da diese auf einem winzigen Grundstück stehen und so die Grundstückskosten gespart werden. Wenn nicht gerade in der City oder in einem teuren Gebiet gebaut wird, kompensieren sich die eingesparten Baukosten sehr leicht mit dem Mehrpreis eines schöneren Grundstücks. Nicht weit von uns stehen neue Stadthäuser. Etwa 3-4 Meter vor dem Haus etwas Rasen und ein paar Pflanzen und das Auto steht auf der Straße. Im ersten Moment ist das sicherlich schöner und besser als eine Mietwohnung. Aber später ärgert man sich. Ein Stück Grundstück ansetzten, geht nicht. Die kleine ruhige Ecke, wo Sie sich nach der anstrengenden Arbeit zurückziehen können, fehlt. Auch ist der Platz, wo Ihr Kind im Freien spielen kann, sehr stark eingeschränkt.

    Massivhäuser waren früher ökologisch! Heute werden die Fassaden mit dicken Styroporplatten verklebt. Das Fertigteilhaus kann heute aus vielen naturnahen Baustoffen errichtet werden. Übrigens auch eine Blockhütte ist eine Art Fertigteilhaus.

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    8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Posted by retep11 on 10th Oktober 2014

    Einladung 8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Steigenberger Hotel, Frankfurter Hof

    17. Oktober 2014

    Seitdem der UN „Weltklimarat“ (UNFCC) bestätigt hat, dass es seit 17 Jahren keine globale Erwärmung gibt, findet auch „Klimaforschung die keine Katastrophe vorhersagt“ ihren Weg in die Fachzeitschriften. Auf unserer Frankfurter Konferenz werden die Professoren Ewert, Lüdecke und Weiss die aktuellste Forschung auf diesem Gebiet vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.
    Da durch die Energiewende Erdgas kontinuierlich an Bedeutung gewinnt, wird der ehemalige Kreml-Mitarbeiter, Dr. Kaznacheev, über die Wirkung und Gefahren von Sanktionen gegen den russischen Öl- und Gassektor berichten. Inwieweit Fracking – und mit welchen Gefahren – uns mit heimischem Erdgas versorgen kann, werden Dr. Wrede vom geologischen Dienst NRW und der Geologe Prof. Ewert untersuchen.
    Der schwedische Wissenschaftler Dr. Nordangard zeigt, welche „Unheilige Allianz“ bei Biotreibstoffen dafür sorgt, dass neben den eigentlichen Herstellern auch die Lebensmittelindustrie, die Politik und Umweltgruppen mehr auf ihren Vorteil, als auf die Umwelt achten.
    Daneben befassen sich weitere Vorträge mit den Kosten und Nutzen der Energiewende und in der Abendveranstaltung ab 20 Uhr, warum in der Klimaberichterstattung“ Fakten kaum eine Rolle spielen.

    Programm der Veranstaltung (pdf)

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