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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for September, 2016

    Energieberatung und Energie sparen

    Posted by retep11 on 29th September 2016

    Historisch war eine professionelle Energieberatung nicht erforderlich. Der wichtigste EnergietrĂ€ger war die menschliche Arbeitskraft und als Brennstoff wurde Holz verwendet. Die GebĂ€ude wurden aus den örtlich vorhandenen Baustoffen errichtet. In den waldreichen Gegenden aus Holz, in den ĂŒbrigen Landesgebieten aus Steinen oder Lehm.

    Je nach Vermögen der örtlichen Bevölkerung erfolgte eine preiswerte oder gehobene AusfĂŒhrung der GebĂ€ude. Als Kind kenne ich es noch, das Leben fand vorwiegend in der KĂŒche statt. Hier stand der Beistellherd. Es wurde das Wasser erwĂ€rmt, das Essen gekocht und das Zimmer beheizt. Die „gute Stube“ wurde nur am Sonnabendnachmittag und Sonntag benutzt, wenn Besuch kam. Die Energie war preiswert, aber im VerhĂ€ltnis zum heutigen Einkommen teuer. Man ging damals mit dem Brennstoff und mit der elektrischen Energie sparsam um. Eine Energieberatung, wie sie heute auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften (ENEV und EEG) erforderlich ist, gab es nicht. Die Sparsamkeit mit den EnergietrĂ€gern wurde durch den jeweiligen Lebensstil und des Vermögens bestimmt.

    Heutige Energieberatung

    Bei der heutigen Energieberatung versteht man vorwiegend die effektive Nutzung der WĂ€rmeenergie bei der Beheizung der WohngebĂ€ude, BĂŒrogebĂ€ude, KrankenhĂ€user, Schulen usw. In der Industrie ist der effektive Einsatz der EnergietrĂ€ger, wie Kohle, Gas, Öl und Strom seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Maßnahme zur Prozessoptimierung. Es geht hierbei, die Herstellungskosten der Produkte gering zu halten. Das betrifft vor allem die energieintensiven Industriebereiche, wie Metallurgie und Chemie.

    Der starke Energiepreisanstieg in den letzten Jahrzehnten, vor allem nach der politischen Maßnahme zur Umstellung der bisherigen konventionellen Energieerzeugung zur regenerativen Energie, sind die Herstellungskosten in den energieintensiven Industriebereichen stark angestiegen, sodass diese im Weltvergleich nicht mehr konkurrenzfĂ€hig sind. Die Folge ist eine langsame Abwanderung der produzierenden Industrie in das Ausland (siehe Folgen der Energiewende). Wirtschaftlich eine katastrophale Entwicklung, da der Anteil der Wertschöpfung sich immer weiter verringert.

    Energiepass fĂŒr Wohnungen

    In Deutschland wurde der Energiepass fĂŒr jede Wohnung und jedes Haus eingefĂŒhrt. Lediglich die denkmalgeschĂŒtzten HĂ€user benötigen kein Nachweis. FĂŒr die Erstellung eines Ausweises ist ein Energieberater zustĂ€ndig, wie z. B. die Firma Klode Energie-Impuls. NatĂŒrlich hat der Energieberater viele weitere Aufgaben, wie z. B. im GebĂ€ude effektiv Energie eingespart werden kann.

    Eine DĂ€mmung zum ungedĂ€mmten Dachboden ist preiswerter und effektiver als eine nachtrĂ€gliche FassadendĂ€mmung auf einem 36er oder dickerem Ziegelmauerwerk. Bei dem Einbau neuer Fenster ist darauf zu achten, dass der U-Wert der Fenster grĂ¶ĂŸer ist als bei der Außenwand. Das ist erforderlich, damit sich zu erst an der Glasscheibe das Kondenswasser niederschlĂ€gt und nicht an der WandoberflĂ€che. Das Kondenswasser sieht man und weiß, jetzt muss gelĂŒftet werden.

    Möchte man sein Haus sanieren, so sind Kriterien der energetischen ErtĂŒchtigung zu erfĂŒllen. Hierzu stehen verschiedene Förderprogramme zur Auswahl. Vor der Fördermittelbeantragung im Rahmen der neuen Auflagen aus EEWĂ€rmeG, EnEV oder EnEG ist ein Energieberater einzubeziehen. Ein qualifizierter Berater gibt genau dort Empfehlungen fĂŒr Maßnahmen zur Energieeinsparung, welche sinnvoll sind und eine gute wirtschaftlich versprechen.

    Sind die Energiepreise in Deutschland unabhĂ€ngig von der verbrauchten Menge, so regulieren andere LĂ€nder das Energiesparen ĂŒber die Verbrauchsmenge. So liegen zum Beispiel in der Ukraine bis zum Oktober 2016 die Stromkosten bis 100 kWh/Monat bei 0,57 Gr., von 101 bis 600 kWh/Monat bei 0,99 Gr. und ĂŒber 600 bei 1,55 Gr. FĂŒr die normale Bevölkerung eine enorme Belastung. Die Bewohner mĂŒssen sich wirklich etwas einfallen lassen, wie sie Energie sparen, um nicht in die nĂ€chste Kategorie zu kommen. Es gibt hier auch keine Heizkostenzuschuss oder eine andere UnterstĂŒtzung fĂŒr die Heizung.

    Posted in Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

     
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