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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for the 'Baubiologie' Category

    Zur Baubiologie gehört die Vermeidung von Einflüssen, die die Gesundheit der Bewohner gefährdet. Zum Beispiel Schimmelpilz, ffalsche Baustoffe aber auch nahe stehende Windräder.

    Wie man eine Gartengrenze plant und gestaltet!

    Posted by retep11 on 11th Februar 2019

    Mit einem Zaun lässt sich eindeutig die Grundstücks- und Gartengrenze markieren. Bei uns gibt es noch viele Hühner, die die Erde im Garten regelrecht umpflügen. Aber auch die Ziegen des Nachbars haben sich von ihrem Pflog losgerissen und die Rinde unserer kleinen Apfelbäume beschädigt. Der einfache Maschendrahtzaun bietet keinen vollständigen Schutz aber unliebsamen Eindringlingen werden ferngehalten. Was bei der Auswahl eines Zauns noch zu beachten ist, finden Sie im folgenden Artikel.

    Wie man einen Garten plant und gestaltet!

    Gartenzaun an der Grundstücksgrenze

    Posted in Baubiologie, Bauen und Wohnen | No Comments »

    Smart Home gestern, heute, morgen – wohin geht die Reise?

    Posted by retep11 on 29th Dezember 2018

    Smart Home ist eine moderne Technologie, welche dem Menschen mehr und mehr Arbeit abnimmt und größtmöglichen Komfort in seiner Wohnung bzw. im Haus bietet. In diesem Artikel werden die Möglichkeiten dieser Technologie beschrieben.
    Smart Home gestern, heute, morgen – wohin geht die Reise?

    Wegen den gesundheitlichen Gefährdungen durch ein einfaches Funktelefons besitze ich ein solches Gerät nicht, und benutze es nur selten. Im Artikel zum Elektrosmog habe ich die gesundheitlichen Gefahren genauer beschrieben.

    Posted in Baubiologie, Bauen und Wohnen | No Comments »

    Eigenheim für den Schutz unserer Familie und unserer Gesundheit oder nur eine Kapitalanlage?

    Posted by retep11 on 18th Dezember 2018

    Früher wurde das Eigenheim für die Familie gebaut. Das Grundstück wurde der Sitz der Sippe. Das Haus erhielt eine Hausseele, eine energetische Harmonie zwischen Bewohner, der Erde und der Umgebung.
    Heute wird die Gesundheit der Hausbewohner den wirtschaftlichen und politischen Interessen untergeordnet. Die Immobilie dient vorwiegend nur noch als Kapitalanlage und wird auch als solche behandelt.
    Statt natürliche Baustoffe und sinnvolle Konstruktionen (z. B. konstruktiver Holzschutz, Satteldach usw.) werden energieintensive Bauwerke errichtet, welche für den Benutzer und für die Umgebung wenig geeignet sind.

    Ein Eigenheim für den Schutz unserer Familie und unserer Gesundheit oder nur eine Kapitalanlage?

    Holzhaus

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    Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden und an deren Bauteilen

    Posted by retep11 on 17th Dezember 2018

    Es treten überall dort Schäden auf, wo günstige Bedingungen vorliegen. Neben der spezifischen Nahrungsquelle ist in fast allen Fällen höhere Feuchtigkeit erforderlich. Dazu kommt ein bestimmter Temperatur- und pH-Bereich sowie weiter Faktoren, die günstig auf das Wachstum wirken. Konstruktive Fehler, falsche Materialauswahl, neue zum Teil auch organische Baustoffe, fehlende Langzeiterfahrungen neuer Baumethoden und des Nutzungsverhaltens sind die wesentlichen Ursachen für biologische Schädigungen. Gegenüber den anderen Bauschäden sind diese oft jahreszeitlich bedingt oder erst nach langer Zeit erkennbar. An wenigen Beispielen soll die Breite der gefährdeten Bauteile genannt werden.

    Schaden im Gebäude

    Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden und an deren Bauteilen

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    Ökologisch und ökonomisch ein Haus bauen.

    Posted by retep11 on 16th Dezember 2018

    In der Zeit der zahlreichen Bauvorschriften und Gesetze sowie der EnEV ist es kaum noch möglich, ein ökologisches und ökonomisches Haus zu bauen. Außer in den Krisenzeiten, wurden in der Vergangenheit die Wohngebäude nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten errichtet. Im Verlauf der Jahrhunderte haben sich abhängig vom örtlichen Standort und des vorherrschenden Klimas bestimmte Baustile herausgebildet. Diese Bauausführungen beruhen auf den Erfahrungen der alten Baumeister und wurden in der Regel den klimatischen und wohnbiologischen Anforderungen angepasst.
    In dem nachfolgenden Artikel wird näher darauf eingegangen.
    Ökologisch und ökonomisch ein Haus bauen.

    Holzhaus in Ostpolen

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    So klappt die perfekten Renovierung – die besten Tipps

    Posted by retep11 on 16th Dezember 2018

    Bevor Sie mit der Renovierung Ihrer Immobilie beginnen, sollten Sie überprüfen, welche Arbeiten anfallen und welche Sanierungskosten auf Sie zukommen. In dem Tool zur Sanierung können Sie sich einen Überblick der möglich Kosten erhalten. In dem Zusammenhang sollten Sie auch überlegen, welche Arbeiten Sie selbst ausführen können. Überschätzen Sie sich nicht, am Tag gehen Sie arbeiten und am späten Abend wird dann auch nicht viel. Die meiste Arbeit erfolgt somit am Wochenende. In dem nachfolgenden Artikel erhalten Sie verschiedene Tipps für eine erfolgreiche Renovierung.

    So klappt es von A bis Z mit der perfekten Renovierung – die besten Tipps

    Kalkfarbe streichen

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    Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden

    Posted by retep11 on 28th August 2018

    In diesem Artikel werden alle Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden, zur Baubiologie und Altbausanierung vorgestellt.

    Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden und zur Baubiologie

    Bild zum eBook Dachgeschossausbau

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    Kostenfrei Heizung durch die Nutzung der Solarenergie

    Posted by retep11 on 4th Juli 2018

    Die Sonne liefert jeden Tag kostenfrei Solarenergie, welche auf der Erde in vielfältiger Form genutzt. So würden die Pflanzen auf unserer Erde das wertvolle Kohlendioxid mithilfe der Fotosynthese nicht zu hochmolekularen Kohlenstoffverbindungen verwandeln können und so erst das höhere Leben ermöglichen. Es ist nicht nur Licht, sondern auch Wärme erforderlich.

    Seit Tausenden Jahren wird der Wind von den Menschen genutzt, um mit Schiffen die Meere zu durchsegeln.
    Aber auch durch die richtigen Gebäudekonstruktionen mit massiven Baustoffen wird solare Wärme gespeichert, welche einerseits zu einem ausgeglichenen Raumklima führt und gerade im mittleren Westeuropa ein Heizen im Sommerhalbjahr kaum erforderlich ist.

    Der Wärmespeicher für Solarenergie ist Wasser

    Solare Wärme kann durch einen massiven Baustoff gespeichert werden, aber der Nachteil besteht darin, die Wärme kann nur bedingt durch die Wärmeleitung an eine andere Stelle im Gebäude weitergeleitet werden. Das ist meistens nur die Innenseite der Gebäudeinnenwand. Eine wesentlich bessere Lösung ist die Speicherung der Wärme in einer Flüssigkeit. Über ein Leitungssystem kann die Flüssigkeit dann an jede andere Stelle weitergeleitet werden. Wasser hat die höchste spezifische Wärmespeicherkapazität von 4,18 kJ/kgK und ist damit die am besten geeignete Flüssigkeit zur Wärmespeicherung.

    Nicht so häufig sieht man in Mittel- und Westeuropa die technische Nutzung der Solarenergie mit Flachkonvektoren oder Valkuumröhrenkollektoren. Da hier die Sonne nicht solange und oft scheint, wie vergleichsweise in den südlichen Ländern, ist die Ausbeute an nutzbarer Wärme kleiner. Als Einzelanlage ist diese daher nicht verwendbar, ausgenommen das schwarze Fass auf dem Dach der Gartenlaube, welche im Sommer für die Erzeugung des warmen Duschwassers genutzt wird.

    Wirtschaftlich macht die Nutzung der Solarenergie in Kombination mit der konventionellen Heizanlage Sinn. Ein Dozent für Physik an einer Hochschule, für den wir das Einfamilienhaus das Sanierungsprojekt erarbeitet hatten, hatte sich vor 25 Jahren zwei Flachkonvektoren auf das Haus installiert und einen entsprechenden Wärmepuffer installiert. Er sage mir damals, die Investition für den 4 Personhaushalt hatte sich bereits nach 2 Jahren gerechnet. Gut er hat vieles selbst gebaut, aber auch wenn Sie die Installation durch eine Fachfirma ausführen lassen, dürfte der Investitionszeitraum kaum länger sein, da in den 25 Jahren die Energiekosten spürbar angestiegen sind. Unter Solarprofi24 finden Sie die gewünschten Flachkonvektoren oder Valkuumröhrenkollektoren und alle zusätzlichen Ausrüstungsteile.

    Solare Wärmenutzung in der südlichen Region

    Bei unserem Arbeitsbesuch in der Türkei in den 90iger Jahren hatte ich die einfachen Solaranlagen auf den Hausdächern das erste Mal gesehen. Wir wohnten in einer Wohnung des türkischen Geschäftspartners. Das warme Wasser zum Baden war nicht heiß, aber es reichte vollkommen zum Baden aus. Zu dieser Zeit hatten bereits viele Häuser eine solche Warmwassererwärmung durch die Sonne. Im Bild sehen sie solche Anlagen.

    Warmwasser durch die Nutzung von Solarenergie auf den Hausdächern in Guezelcamli
    Wir hatten in der letzten Zeit über ein Jahr in Tunesien gearbeitet. Auf der Insel Djerba gibt es dagegen relativ wenige Anlagen zur Erzeugung des warmen Wassers. Diese findet man meistens bei neu errichtet Gebäuden. Vielleicht ist dies eine Frage der Kosten, die Tunesier verdienen verhältnismäßig wenig. Hier gibt es auch verhältnismäßig wenig Wasser, es ist auch sehr kostbar.

    Bei einem Besuch bei einer tunesischen Familie in einem Dorf hatte das Wasser, welches für das Gemüse zur Speisebereitung genutzt wurde auch für die Zubereitung des Tees verwendet. Ein zweimaliges Duschen am Tag ist dort für die heimische Bevölkerung doch ein Luxus.
    Nutzung der Solarenergie auf einem Hausdach in Midoun

    Posted in Baubiologie, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Klimaschutz, Erneuerbare-Energien-Gesetz und Energie-Einsparverordnung

    Posted by retep11 on 24th Juni 2014

    Klimaschutz
    Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
    Energie-Einsparverordnung (EnEV)
    Lüftungskonzept-Pflicht (DIN 1946-6)
    Energiepass für Gebäude
    bis 50.000 Euro-Strafen bei Verfehlungen
    Was kommt als Nächstes?

    §6 der EnEV:
    „(1) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Kunst abgedichtet ist. |…|
    (2) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist.“

    Eisbären und von Hunger, Krieg oder Untergang bedrohte Völker zu retten ist erst einmal eine gute Sache – so scheint es. Wenn dem wirklich so wäre. Aber was bereits eine tatsächlich anthropogene Folge des Klimawandels darstellt, sind die entsprechenden Beschlüsse, Verordnungen, Normen und Gesetze zum Schutz des sogenannten Weltklimas, insbesondere für Deutschland, das als leuchtendes Beispiel beherzt vorangehen will.
    Sicher beherzt, aber ohne Weitsicht und ausreichenden Sachverstand. Der oben vorangestellte Auszug aus der EnEV (ab 2016 weiter verschärft um 25% Energieeinsparung) spricht exemplarisch für die „Logik“ der gesamten Energie-Debatte. Hier wird versucht, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Leider ist der Versuch, massiv Energie zu sparen – sprich die CO2-Verpflichtungen zu erfüllen bzw. überzuerfüllen – nicht nur sinnlos, sondern es wird ein erheblicher Schaden angerichtet. Schimmel-Wachstum in Gebäuden, der zu viel Ärger und auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann, ist zunehmend ein Problem.

    Seit geraumer Zeit ist nun klar, wer im Klagefall Schuld trägt: der Planer oder Vermieter – weil er sich bemüht hat (verpflichtet ist), den Forderungen der Energie-Einsparverordnung Rechnung zu tragen.

    Da das Problem erkannt wurde und man aber den politisch gewollten Weg der Abkehr von fossilen Brennstoffen nicht verlassen wollte, wurde eine Lüftungskonzept-Pflicht nach DIN 1946-6 eingeführt. Das, was vor 1995 durch normale Undichtheiten von Fenstern, Türen und der Gebäudehülle insgesamt, sowie normales Fenster-Lüften seitens der Nutzer zu einem ausreichenden Luftaustausch geführt hat, muss nun aufwendig durch Einbau von Fenster-Falz-Lüftern (freie Lüftung) oder durch dezentrale bzw. zentrale Lüftungsanlagen gewährleistet werden.
    Die DIN ist in Teilen widersprüchlich formuliert und gibt dem Planer keine vollkommene Rechtssicherheit im Streitfall, insbesondere was die Mitwirkung der Nutzer bei der Lüftung betrifft.
    Wie allerdings ohne eine der genannten lüftungstechnischen Maßnahmen (LtM) ein Luftvolumenstrom durch Infiltration (Gebäude-Leckagen, Winddruck) stattfinden soll, wenn die Gebäudehülle nahezu luftdicht ausgeführt wird, bleibt schleierhaft.
    Um die Lüftungsstufe „Reduzierte Lüftung“ (Anforderungen zur Hygiene und Bautenschutz bei teilweiser Abwesenheit der Nutzer) zu garantieren, ist in jedem Fall eine zusätzliche Maßnahme erforderlich.

    Die schöngerechnete Energiebilanz des Gebäudes bleibt hierbei allerdings unberührt. Ebenso die vermeintlichen CO2-Einspareffekte und Nachhaltigkeit, wenn man allein an die gewaltigen Mengen an Polystyrol-Dämmplatten denkt, die bereits mehr als die Fläche Deutschlands bedecken könnten.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich der sogenannte anthropogene Klimawandel – Auslöser des Dämmwahnsinns – als das entlarvt was er ist: Ein gigantischer Irrtum.

    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Potsdam (D) 2014

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    Natürliche Baumaterialien für gesundes Wohnen

    Posted by retep11 on 19th November 2013

    Bei der Wahl der geeigneten Baustoffe für den Bau des eigenen Hauses setzen die Bauherren immer mehr auf gesunde und allergenfreie Baumaterialien. In der Natur kommen zahlreiche natürliche Baustoffe vor, mit denen man den Hausbau durchführen kann. Es sind beispielsweise Natursteine, Holz, aus Bestandteilen von Pflanzen oder keramische Baustoffe. Man kann sie entweder unverarbeitet (Holz, Lehm), oder als verarbeitete Baustoffe (Ziegelsteine) benutzen.

    Werden natürliche Baustoffe verwendet, so kann man zum Umweltschutz beitragen. Solche Materialien benötigen viel weniger Energie bei ihrer Herstellung als hochveredelte Baustoffe. Darüber hinaus sind sie oft recycelbar oder können als Kompost verwendet werden. Auf der anderen Seite gibt es viele ökonomische Gründe, die für den Einsatz von natürlichen Baustoffen beim Hausbau sprechen.

    Sanierte Fachwerkhäuser in Quedlinburg

    Heutzutage lässt sich beispielsweise der Lehm genauso gut wie Gipsputz zum Verputzen verwenden. Allerdings müssen die unterschiedlichen Eigenschaften beachtet werden. Lehmputz bindet zum Beispiele nur physikalisch, trocknet daher sehr langsam und neigt beim Trocknen zu Rissen. Die Herstellung ist dementsprechend teurer. Beide Baustoffe dürfen aber nicht bei Wänden verwendet werden, wo Tauwasser oder eine andere Durchfeuchtung auftreten kann. Dies ist in der Regel der Keller. Industriegips kann verunreinigt sein. Auch Porenbeton gehört zu den ökologischen Baustoffen,  die beim Hausbau häufig Verwendung finden. Bei einer genügend dicken Wand wird keine zusätzliche Wärmedämmung benötigt. Bei dieser monolithischen Wand kann ein ungehinderter Feuchtetransport erfolgen, was sich günstig auf das Raumklima auswirkt.

    Das Interesse der Bauherren an natürlichen Baustoffen hat auch noch andere Gründe. In der modernen Welt verbringt man einen großen Teil seines Lebens in Gebäuden. Aufgrund dessen hat jeder vierte Bundesbürger ein schwächeres oder gar geschädigtes Immunsystem, was auch das Nervensystem und Hormonhaushalt betrifft. Auch die Allergien kommen immer häufiger vor. Das alles hat auch seinen Ursprung in den hochveredelten Baumaterialien sowie Einrichtungsgegenständen, die solche Erkrankungen und Beschwerden auslösen können.

    Belastende Stoffe im Hausinneren vermeiden

    Im Hausinneren können sich mehrere Tausend verschiedene chemische Substanzen finden. Davon belasten oder gefährden einige die menschliche Gesundheit. Diese können aber auch die Grundlage für ein Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien bilden, wenn ausreichende Feuchte vorhanden ist. Diese und auch organische Substanzen können unangenehme Gerüche verursachen. Es kommt nicht immer auf die Konzentration an, sondern der ständige Einfluss auf unseren Körper. Gerade bei falsch sanierten Gebäuden aber auch von Einrichtungsgegenständen können Ausgasungen auftreten, wie zum Beispiel Formaldehyd oder auch PCP. Die Ursache von Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit oder Allergien lassen sich oft nicht richtig zuordnen. In diesem Fall ist ein spezialisierter Arzt aufzusuchen, der einen richtigen Gesundheitscheck durchführt. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse müssen dann die möglichen Quellen eingegrenzt werden, die sowohl von der näheren Umgebung, vom Arbeitsplatz oder von der Wohnung stammen können.

    Vor einigen Jahren wurde ich als 4. Gutachter zu einem Siedlungshaus bestellt. Vor mir hatten die Gutachter vorgeschlagen, die Möbel durch neue zu ersetzen. Die Probleme blieben trotz neuer Möbel. Die Bewohner schliefen in der Dachwohnung. Die Sparren waren mit einem PCP-haltigen Holzschutzmittel getränkt. Durch weitere ungeeignete Sanierungsmaßnahmen und falsche Baustoffe wurde das einfache Siedlungshaus aus vorwiegend natürlichen Baustoffen zu einer toxischen Wohnhöhle saniert. Mithilfe spezieller Luftanalysen lässt sich feststellen, ob bei dem Bau keine schädlichen Substanzen verwendet wurden.

    Die Außenhülle eines Hauses gesund gestalten

    Die tragenden Konstruktionen bei Fertigteilhäusern oder wie das Satteldach werden bei dem Hausbau aus Holz gefertigt. Dieses Material Holz hat trotz seiner Leichtigkeit eine sehr hohe Tragfestigkeit. Das Holz sorgt auch für hohe Stabilität der Außenwände und wird daher auch für den Bau der Wände benutzt. Dabei sind unterschiedliche Konstruktionen denkbar: Von Blockhauswand über Holzrahmen bis Holzskelettbau kann das Holz unterschiedlich eingesetzt werden. Die klassische Form sind Fachwerkhäuser.

    Fassdenverkleidung aus Holz

    Die Hausfassade aus natürlichen Baustoffen

    Das Holz lässt sich auch für die Erstellung einer Hausfassade verwenden. Gerade in Thüringen finden man noch bei vielen älteren Häusern viele Fassaden aus Holzbrettern. Sie haben dort die Funktion des Wetterschutzes und sollen den Baustoff darunter vor Regen schützen. Bei den neuen Wohngebäuden ist es meistens eine optische Sache, wo von außen Schalbretter angebracht wurden. Hat man eine hinterlüftete Fassade, so übernehmen die Schalbretter natürlich auch gleichzeitig den Witterungsschutz. Die Schalbretter sind so auszuführen, dass sie immer schnell abtrocknen. Ein zusätzlicher Schutz wird durch große Dachüberhänge erreicht, wie man die Häuser aus Süddeutschland kennt. Es gibt Holzhäuser, die bereits viele Hundert Jahre alt sind. Der biologische Baustoff bedarf aber immer einer entsprechenden Pflege und der konstruktive Holzschutz muss beachtet werden.

    Es gibt aber auch noch andere natürliche Baustoffe für die Fassade, wie zum Beispiel Kalkputze, Schiefer oder Natursteine. Aber auch Lehm. Wobei letzterer Baustoff vor Feuchtigkeit geschützt werden muss und daher nicht überall verwendet werden kann. Dagegen bieten Natursteine gerade im unteren Wandabschnitt einen guten Schutz und lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten zu.

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