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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for the 'Energie- und Umweltpolitik' Category

    Gegenwärtig betreibt Deutschland mit der Energiewende ein Feldversuch mit der Bevölkerung, alles im Namen zum Klimaschutz.

    Die Heizungsmodernisierung

    Posted by retep11 on 28th März 2016

    Jede Heizung unterliegt einer technischen und moralischen Alterung. Zu unterscheiden ist auch die Art der Übertragung der Wärme an die Raumluft. Früher wurden vorwiegend Strahlungsheizungen in den Wohngebäuden eingebaut. Dazu zählen die Kachelöfen, die kleinen gusseisernen Öfen (Kanonenofen), die Kamine und weitere Heizungen.

    Der technische Stand hat sich weiter entwickelt, bezogen auf eine niedrigere Verschmutzung des Rauchgases im Schornstein und die Verbesserung der Wirkungsgrade. Aus den offenen Kaminen sind heute geschlossene Kamine mit höherem Wirkungsgrad entstanden. Moderne Kaminöfen haben die älteren transportablen Öfen abgelöst. Sie haben einen hohen Wirkungsgrad.

    Bei einem Model, welches wir selbst besitzen, muss jedes Mal, wenn wir Holz oder Kohlen auflegen, gelüftet werden. Beim Öffnen der großen Glastür wird ein Teil des Rauchgases mit in den Raum gesaugt, da die Tür genauso hoch ist, wie die Brennkammer. Bei den älteren Dauerbrandöfen konnte dies auch passieren, aber eben nur viel weniger und wenn die Temperatur der Außenluft nicht so hoch war. Diese älteren Öfen durften bzw. dürfen in Abhängigkeit ihres Baujahrs nicht mehr bzw. nur noch wenige Jahre betrieben werden. Die Staub- und Schadstoffbelastung soll mit diesen gesetzlichen Vorschriften verringert werden.

    Die Auswahl der Heizung

    In diesem Fall muss man sich rechtzeitig um eine
    Heizungsmoderisierung kümmern, um ein passende Heizung zu finden. In diesem Fall ist aber auch grundsätzlich darüber nachzudenken, ob nicht eine andere Heizung günstiger für das Wohngebäude ist. Das betrifft aber auch die Gas- oder Öl-Heizungen, wenn diese technisch veraltet sind. Der nachträgliche Austausch alter undichter Fenster durch Isolierverglasung oder eine Dämmung der Decke zum unbeheizten Dachgeschoss verringern die erforderliche Menge an Heizenergie. Eventuell ist dann ein kleiner Brennofen sinnvoll. Ein zu großer Ofen wird sonst in seiner Leistung nicht ausgelastet, was sich auch auf einen niedrigeren Wirkungsgrad auswirkt.

    Bei der Heizungsmodernisierung sollte auch die technische Möglichkeit einer Kombination mit einer Warmwassererwärmung geprüft werden. Auch hier sollte vorher eine Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Gerade bei den Heizungen, wo das Wasser als Wärmeträger dient, lassen sich Fußbodenheizungen oder Wandstrahlungsheizungen einbauen. Die Strahlungsheizung verschafft ein angenehmes Raumklima. Dabei kann die Lufttemperaturen etwas geringer als bei den Konvektionsheizungen sein. Fast alle modernen Heizungen mit ihren Heizkörpern an der Wand sind Konvektionsheizungen.

    Kaminöfen mit Wasserführung

    Auch die bereits oben genannten Kaminöfen können als wasserführende Öfen mit einem Wärmespeicher ausgeführt werden. Sie geben nicht nur Strahlungswärme über das große Glasfenster ab, sondern erwärmen gleichzeitig Wasser, welches Heizkörper oder einen Fußboden (Fußbodenheizung) erwärmt. Hier ist auf einen ausreichend großen Wärmespeicher zu achten. Diese moderne Heizung hat den Vorteil, dass diese auch nach dem Verbrennen des Holzes oder der Kohle noch Wärme an den Raum durch die Heizkörper abgibt. So können aber auch größere verwinkelte Räume oder andere Räume beheizt werden.

    Neben der Heizung optimieren ist vor der Investition in eine neue Heizung, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzuführen. In die Berechnung sollten die Anschaffungs- und Installationskosten, die Preise des Energieträgers, die Wartungs- und Revisionskosten einbezogen werden.

    Schema einer modernen Heizung

    Bisher standen alle Energieträger fast immer zur Verfügung. Allerdings kann es Probleme geben, wenn genau dieser Energieträger eine Zeit nicht zur Verfügung steht oder die Energiepreise sehr stark ansteigen. Dann ist er recht sinnvoll, wenn für die Heizung des Wohnhauses noch eine „Notheizung“ unabhängig von der Stromversorgung zur Verfügung steht. Das ist zum Beispiel ein Kamin bzw. Kaminofen zusätzlich zur zentralen Gas- oder Ölheizung auch vorhanden ist.

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Erfolglose Bürgerinitiativen gegen Windparks

    Posted by retep11 on 26th Januar 2016

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.de

    Bürgerinitiativen gegen Windparks bleiben erfolgslos, wenn sie nicht die Wurzel des Übels, die Energiepolitik in Deutschland bekämpfen. Windstrom, wie auch Solarstrom und Biogasstrom (Ökostrom) ist unwirtschaftlich. Die Anlagen können nur mit hohen Subventionen betrieben werden. Subventionen und Privilegien müssen gestrichen werden. Dann wird kein einziges Windrad mehr gebaut.

    Bald 75.000 Windgeneratoren

    Der Bau von Windparks soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung schnell weiter gehen. Zu den heute in Deutschland bereits vorhandenen 25.000 Windgeneratoren sollen noch weitere 50.000 hinzukommen. Nur wer in der Mitte von Großstädten lebt (wie unsere Bundeskanzlerin), wird nicht von Windrädern in der unmittelbaren Umgebung gestört. Weit mehr als die Hälfte aller Bundesbürger wird jedoch nach dem geplanten Ausbau von Windstromanlagen umgeben sein. Sie machen Lärm, stören durch Schattenschlag der riesigen kreisenden Flügel und durch ständig blinkende Warnlichter für Flugzeuge. Nach neuen Erkenntnissen führt Infraschall (tiefe Schallwellen unterhalb der Hörgrenze) zu nachhaltigen Gesundheitsschäden. Wohngebäude verlieren im Mittel 30 Prozent ihres Wertes. In Einzelfällen werden sie unverkäuflich.

    Naturschutz wird aufgegeben

    Es nutzt wenig, wenn man ein Häuschen am Wald oder an einem Naturschutzpark hat, also an Gebieten, die bisher als schutzwürdig galten. Der Wald ist inzwischen zur Errichtung von 200 Meter hohen Windgeneratoren freigegeben. Grenzen von Naturschutzparks werden reduziert und der Mindestabstand verringert. Die Liste der zu schützenden Vogelarten wurde verkleinert. Mit solchen Methoden wird der Ausbau von Windstromanlagen vorangetrieben. Doch es gibt eine Ausnahme. Auf den Inseln der Nordsee werden keine Windparks erlaubt, weil dies den Kurbetrieb stört. Dabei ist gerade dort der beste Wind, also die größte Ausbeute. Wenn Windgeneratoren tatsächlich die Lösung unserer Energieprobleme sind, müssten die Inseln mit solchen Anlagen voll sein. Die Gäste sollen an den paar Ferientagen von Windanlagen nicht gestört werden. Den Bürgern im Land werden aber solche Störungen ein Leben lang zugemutet. Wo bleibt da die Logik?

    Die Profiteure der „Energiewende“

    Vorangetrieben wird der Ausbau der Ökostromanlagen von den Profiteuren der „Energiewende“ (mit Kosten ohne Ende). Es sind dies neben den Betreibern die Hersteller, Planer und Monteure der Anlagen, die Verpächter der Grundstücke, die auf Einsprüche von Bürgern und Bürgerinitiativen spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, die Banken und die auf Gewerbesteuer spekulierenden Gemeinden. Ihre Lobby hat viele Millionen Euro zur Verfügung. Sie berät nicht nur Abgeordnete, sondern ihre Leute sitzen sogar in den Ministerien und formulieren die Gesetze zum Wohle der Profiteure und zu Lasten des größten Teils der Bevölkerung. Welche Möglichkeiten haben die Betroffenen, sich gegen diese Belastungen und Ausplünderungen zu wehren?
    Einsprüche an die Städte und Gemeinden, die die Bebauungspläne genehmigen müssen, helfen nicht. Zu stark ist die Lobby der Profiteure, die mit allen Mitteln bis hin zu Bestechungen und Bedrohungen den Bau von Ökostromanlagen durchsetzen. Sie werden unterstützt von den Vorgaben der Bundesregierung, ausreichende Flächen für Ökostromanlagen auszuweisen. Die Forderung wird begründet mit der Rettung des Weltklimas durch weniger Kohlenstoffdioxid in der Luft. Viele glauben an diese ideologische Vorstellung, die nicht bewiesen ist. Klimaänderungen hat es auf der Erde immer gegeben, unabhängig von dem Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft und auch unabhängig von den Menschen, denn der Mensch existiert erst seit kurzer geologischer Zeit auf der Erde. Mit der Ideologie von der Klimarettung wurde und wird die Bevölkerung ständig durch die Medien, aber auch durch die Schulen indoktriniert. Viele Mitbürger einschließlich Bürgermeister und Ratsmitglieder glauben dieser Ideologie. Sie sind nur schwer von ihrem Irrtum zu überzeugen. Zusammen mit den Profiteuren bilden sie meistens die Mehrheit. So werden weitere Ökostromanlagen genehmigt.

    Klagen helfen nicht

    Auch Klagen gegen Windparks erreichen nichts. Richter müssen nach Gesetzen richten, auch dann, wenn sie die Gesetze nicht für sinnvoll halten. Darüber hinaus sind auch viele Richter indoktriniert. Ihr Ermessensspielraum geht dann in Richtung der Genehmigung von Windparks. Klagen nutzen also nur den Rechtsanwaltskanzleien, die von den Betroffenen Gebühren kassieren.
    Erfolg gegen die Ökostromanlagen kann es nur geben, wenn die Subventionsgesetze wie das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) ersatzlos gestrichen werden. Damit ist die Energiewende gestorben, weil Ökostrom deutlich teurer ist als konventioneller Strom. Ein Kampf gegen Windparks vor der eigenen Haustür bei gleichzeitiger Zustimmung zur „
    „Energiewende“ (Nimby- Forderung: Not in my backyard) kostet nur Zeit und Geld ohne jeden nachhaltigen Erfolg. Vielleicht erreicht man eine Verlagerung des Windparks hinter das Haus. Die Belästigung und weiter steigende Stromkosten bleiben.

    Alle Bundestagsparteien befürworten die „Energiewende“

    Gesetze werden in den Parlamenten beschlossen. Für die Energiegesetze ist der Bundestag zuständig. Hier gilt es anzusetzen. Wir müssen die Partei wählen, die die Energiegesetze ersatzlos streichen will. Leider gibt es eine solche Bundestagspartei nicht. Alle dort vertretenden Parteien befürworten die Energiewende. Es nutzt wenig, sich an einzelne Bundestagsabgeordnete zu wenden. Im direkten Gespräch hört man immer wieder. Ich stimme Ihnen ja voll zu. Wenn ich das aber öffentlich sage, streicht meine Partei mich von der Kandidatenliste bei der nächsten Wahl. Also stimme ich öffentlich dafür. Wir brauchen im Bundestag eine Partei, die gegen die Energiewende ist, damit wir wieder eine Wahlmöglichkeit haben.

    Wählergruppen sind besser als Bürgerinitiativen

    Bebauungspläne werden in den Gemeinde- und Kreisräten beschlossen. Hier können Bürger direkt Einfluss nehmen, wenn sie sich in die Räte wählen lassen. Ratsmitglieder haben frühzeitig Einblick in die Bauanträge und Bauplanungen. Sie können die Öffentlichkeit informieren, bevor bindende Ratsbeschlüsse gefasst werden. Es ist viel sinnvoller und einfacher, eine Wählergruppe zu bilden, statt eine Bürgerinitiative als Verein zu gründen. Bereits mit der Gründung kann der „Wahlkampf“ mit der Forderung, keine weiteren Windanlagen auf dem Gemeindegebiet zuzulassen, beginnen. Erfahrungsgemäß begleitet die Lokalpresse solche Aktionen. Damit gibt es dann in der Gemeinde auch eine klare Wahlmöglichkeit.
    Die Mitglieder vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V. (www.naeb.de), einer Vereinigung von über hundert Energiefachleuten, sind bereit, bei der Gründung von Wählergruppen zu helfen. Wir können Ratschläge geben und eigene Erfahrungen und Erfolge einbringen. Wir bieten Vorträge auf Versammlungen an zur Unterrichtung der Mitglieder und der Öffentlichkeit über die Kosten und Risiken der Ökostromerzeugung.

    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2016/01

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 13 Comments »

    Update NAEB-Stromkosten-Hochrechnung 2020

    Posted by retep11 on 26th November 2015

    Kostensteigerung: Ruhe vor dem Sturm, so kann man die gegenwärtige Situation bezeichnen. Die EEG-Kosten steigen nur noch moderat, daran ändern auch die in diesem Jahr mit voller Wucht brüllenden Herbstwinde nicht – siehe Grafiken unten, und die neuen Kostentreiber stehen noch in den Startlöchern: Trassen, Erdverkabelung, Offshore-Windstrom, Ausschreibung Windstrom, intelligente Trafos, Offshore-Anbindung, Braunkohle-Stilllegungsprämie, steigende KWK-Umlage, Redispatch, Batteriespeicher für Primärreserve, Blindstrom-Ausgleich, CO2-Zertifikate-Verteuerung, Vorhalte-Entgelt. Diese Blöcke werden den praktisch zum Stillstand kommende Voltaik- und Biogas-Ausbau weit überkompensieren, so dass unsere Schätzung 2020 mit rund 45 Cent/kWh unverändert bestehen bleibt.

    Es wird allerdings zunehmend schwierig, diese Kostensteigerung den Verursachern Wind- Voltaik- und Biogas zuzuordnen, da sie in anderen Stromkostenpositionen versteckt werden.

    Wie sehr übrigens die WKA-Betreiber sich in diesem Jahr freuen, mögen Sie an der Einspeisegrafik vom 1.10 bis 19.11. der Regelzonen Amprion, Tennet und 50Hz erkennen. Schätzt man die fehlenden Bereiche mit 20% (Grünstromanteil, ENBW vernachlässigt) ergibt sich auf die 50 Tage 12,8 TWh und das wiederum aufs Jahr hochgerechnet würde eine Windeinspeisung von 94 TWh bedeuten – in 2014 waren es 56 TWh. (kWh – nicht MWh)

    Noch schlimmer wären die Jahresprojektion aus den 13 letzten Tagen, die eine Jahres Einspeisemenge 212 TWh bedeuten würde, über 40% des Deutschen Jahresverbrauches. Es versteht sich, dass es völlig unsinnig wäre, die Kapazität für den vollständigen Abfluß dieser Strommenge egal wohin bereitzustellen.
    Sei es drum, die Windmüller bekommen ihr Geld ja in jedem Fall, ggf. als Entschädigung bei Nichteinspeisung.

    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.

    Quelle: Aktuelle Information zur Energiewende von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2015–11

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Windkraft-Anlagen im Kreis Gütersloh

    Posted by retep11 on 21st Juli 2015

    Die permanente Indoktrination zeigt Wirkung – Beispiel mein Heimatkreis Gütersloh

    Von Heinrich Duepmann

    Der Kreis Gütersloh hat ca. 350.000 Einwohner, knapp 1.000 qkm Fläche, 13 Kommunen, geschätzt ca. 30 Windkraft-Anlagen gleichmäßig verteilt über den gesamten Kreis. Als besonders ökofanatisch haben sich in den letzten 10 Jahren die Kommunen Rietberg (CDU-Bürgermeister avancierte über sein Energiewende-Bekenntnis zum MdL) und Harsewinkel (FWG-Bürgermeisterin Amsbeck ist in Energiewende-Wettbewerben stark engagiert.) hervorgetan. Bisher hielt sich allerdings der Windkraft-Ausbau stark in Grenzen. So hat z.B. der Nachbarkreis Paderborn fast die 20-fache WKA-Besatzung bei nur unwesentlich anderer Topologie.
    Die Gütersloher Bürgermeisterin hielt sich bisher bedeckt, insbesondere vermutlich weil sie im privaten Umfeld bestens über den Unfug der Energiewende aufgeklärt wurde. Das Engagement auch der anderen Kommunen, d.h. der Räte, der Verwaltung und auch der Bürgermeister war bis 2010 sehr verhalten.

    Allerdings lastete schon seit ca. 10 Jahren ein permanenter Indoktrinationsdruck auf den Kommunen des Kreises seitens der beiden Kommunen, die sich auch schon sehr früh Klimamanager zulegten, der zunächst willfährig von der Zeitung Neue-Westfälische und dann in Folge auch vom Westfalenblatt und von der Glocke ausgeübt wurde. Schon seit Jahren liesst man in jeder dieser 3 regionalen Blätter mindestens 3 Artikel täglich im Mittel wie die folgenden Beispiele, was u.a. der Auslöser für ein großes Engagement der Kommunen der Kommunen auslöste und nun zu einem Installations-Durchbruch führt – aber dazu später. Zunächst einige aktuelle Beispiele betreffend die Kommunen Gütersloh und Rietberg:
    Nun kann sich auch die Bürgermeisterin dem Trend nicht mehr entziehen und radelt allen Klimarettern (pardon ..schützern) voran. Noch närrischer in den Aussagen ist allerdings die Kommune Rietberg – Pacemaker in Sachen Klimarettung im Kreis Gütersloh (alles rot markiert in den Texten von mir). Dort ist man allerdings auch schon Dank Andre Kuper wesentlich besser aufgestellt, aus den CO2-Zertifikate-Mitteln größere Beträge abzugreifen – 500.000 EUR sollen es diesmal sein.

    Es versteht sich, dass hier der Kämmerer und die Subventionen heischenden Ratsmitglieder alle mit „ja“ plädieren und auch der unbedarfte Bürger dafür ist. Er versteht ja 1. Den Unsinn nicht und 2. ist ihm nicht klar, dass er das ganze ja über EEG und CO2-Zertifikate bezahlt.
    Wenden wir uns nun der ökofanatischen Bürgermeisterin von Harsewinkel zu. Bisher hatte man sich dort sehr stark an Voltaik ausgerichtet und der Klimamanager Gödde war stets rührig und so hat man bereits mehrere Energiewende-Awards gewonnen. Nach der EEG-Satz-Reduktion läuft bei Voltaik kaum noch was und nachdem nun der Regierungspräsident sehr viele windhöffige Gebiete aufzeigt, hat das Planungsbüro Kortemeier aus Herford auf Grund dieses Planes einen Vorschlag für im Flächennutzungsplan auszuweisende Vorrangzonen entworfen, der bis zu 100 Anlagen ermöglicht, d.h. Paderborner Verhältnisse schafft.

    In der Tat wäre damit die Kommune mit ihren drei Ortsteilen Harsewinkel, Marienfeld und Greffen regelrecht umzingelt von WKA und vermutlich eine der am stärksten betroffenen Kommunen nach Lichtenau in NRW, wenn man das alles so im Rat beschliesst. Wie sich die Bürger dazu stellen, lesen sie bitte im nächsten Punkt. Es ist davon auszugehen, dass man den FNP mit den üblichen Abstrichen durchzieht und in der Tat würde das den Kreis Gütersloh in der Umsetzung der Energiewende weit nach vorn bringen.

    Nun sind die anderen Kommunen ebenfalls sehr rührig. Rheda-Wiedenbrück hat soeben den Bau von sechs weiteren Anlagen beschlossen. Rietberg will Vorrangzonen für eine größere Anlagenanzahl ausweisen. In fast allen anderen Kommunen sind FNP-Änderungen mit der Ausweisung von Vorrangflächen in Vorbereitung.

    Nun fragen Sie, was Ihnen diese Information gibt? Gütersloh ist ein Kreis von 400 in Deutschland und vielleicht nicht repräsentativ? Sicher ist dieser Fall nicht repräsentativ für Bayern und Sachsen, wo es eine 10H-Regelung gibt. Für alle anderen Länder wird die Situation sich allerdings ähnlich darstellen wie für Gütersloh, d.h. Deutschland wird jetzt – bis auf Bayern und Sachsen – geflutet von einer Ausweisung von Vorrangflächen mit nachfolgendem Bau!

    Wieso kommt das jetzt? Ganz einfach benötigen die Planungsprozesse Laufzeit, nachdem die Ländererlasse erfolgten. Limitiert wird dann der Bauboom nur durch die von der Bundesregierung vorgegebenen Jahres-Bau-Quote von 2.500 MW pro Jahr. Da stellt man sich selbstverständlich die Frage, wie lange dieses Limit noch gilt. Was hindert die Politik daran, diese Quote z.B. auf 4.000 MW anzuheben, die effektive Installationszahl 2014.

    Autor:
    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.
    http://www.naeb.de

    Newsletter abonnieren:
    http://forms.naeb.info/Newsletter.htm

    Wollen Sie sich engagieren, z.B. Beiträge liefern?
    http://forms.naeb.info/Beitritt.htm

    Quelle: NAEB-Strom-Newsletter 2015/07

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Braunkohle – Tod auf Raten statt langsames Erwürgen

    Posted by retep11 on 5th Juli 2015

    (BK = Braunkohle, KK = Kernkraft, KW = Kraftwerk, KKW = Kernkraftwerk)
    so könnte man die nun getroffene Entscheidung benennen. Was war die Modalität und die Intention des Gabrielschen (vermutlich vom Grünen Staatssekretär Rainer Baake – dem Kernkraftkiller –ersonnenen) Modells der CO2-Abgabe für BK-Kraftwerke. Die Verteuerung des BK-Stromes durch die CO2-Abgabe hätte die Betreiber zu Stilllegungen der Anlagen mit niedrigem Wirkungsgrad gezwungen. Die anderen BK-KW hätten den Strom zu höheren Kosten produziert. Da man die meisten BK-KW allerdings als Schattenkraftwerke gebraucht hätte, wären diese in den Entgeltmodus „Vorhaltekosten-Entgelt“ gegangen.

    Die Kosten für die BK-CO2-Steuer und der Vorhaltekostenentgelt wäre von uns Stromverbrauchern zu bezahlen und die anteilige BK-CO2-Steuer wäre dem Staat zugeflossen, um damit zusätzliche aberwitzige Dinge wie Klimamanager zu bezahlen. Tatsächlich ist davon auszugehen, dass wegen der KK-Abschaltung praktisch alle BK-KW als systemrelevant und damit vorzuhalten eingestuft werden. Die BK-CO2-Steuer wäre auf alle BK-Kraftwerke anzuwenden gewesen.

    Nunmehr wurde beschlossen, dass die BK-CO2-Steuer (vergleichbar mit der KK-Brennelementesteuer) nicht eingeführt wird. Dies ist zweifelsohne als großer Erfolg der IG-BCE und der Industrieverbände zu werten.

    Allerdings ist zusätzlich beschlossen worden, diese älteren BK-Blöcke mit einer Gesamtleistung von rund 3.000 MW (soviel wie Biblis I + II) ab sofort nicht mehr produzieren zu lassen und in voraussichtlich 2022 endgültig still zu legen. Ob diese Stilllegungsintention nachrangig zur Vorhalte-Option als systemrelevante KW gilt, ist unklar.

    Kaufmännisch gilt nunmehr unabhängig von der Einstufung als systemrelevant die Vorhaltekostenentgelt-Regelung, die sich auf ca. 800 mio. EUR jährlich beläuft. Die Stromproduktion dieser BK-KW entfällt und dieser Entfall wird damit zu einer nicht wirklich quantifizierbaren Steigerung des Stromhandelspreises an der Börse führen. Vermutlich wird diese allerdings niedriger ausfallen als eine aus der vollständigen CO2-Besteuerung des BK-Stromes resultierende.

    Das Gezeter anlässlich der getroffenen Entscheidung der Energiewende-Hohe-Priesterin Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert ist deshalb schlichter Unfug (für den Verbraucher nachtteilig gegenüber dem CO2-Steuer-Konzept), ebenso wie die ähnlich lautenden Informationen von Greenpeace & Co., die von einer schwarzen Stunde für die Stromverbraucher wegen Mehrbelastung sprechen. Tatsächlich wäre ja die Belastung durch die CO2-BK-Steuer höher gewesen. Aber diese wurde in den Medien nur als Problem der Kraftwerksbetreiber dargestellt.

    Soweit der aktuelle Beschlußstand. Aber damit ist das Thema nicht erledigt. Die Ökostromfanatiker und Energiewende-Profiteure werden die Hatz auf die Braunkohle nicht stoppen sondern die Politik weiter vor sich her treiben, im Hintergrund von den „grünen“ Staatssekretären im BMWi mit neuen perfiden Ideen unterstützt.

    Die Hatz auf die BK wurde direkt nach dem Sautod (aus der Jägersprache) der KK in 2011 eröffnet und das Revier für die nächste Treibjagd wird nunmehr sicher neu abgesteckt. Und die Hatz wird erst abgeblasen, wenn das letzte deutsche BK-KW still gelegt ist. So ist das bereits bei der KK gelaufen.

    Der Fall möge allen gutgläubigen oder sich verzweifelt an Energiewende-Appeasement-Strohhalme klammernde BK-Werkern als warnendes Beispiel dienen. Die Mitarbeiter der BK-KW verhalten sich exakt genauso, praktisch paralysiert, wie dazumal die KKW-ler: Man ging einmal auf die Straße und hat dann brav das Lied der Energiewende gesungen. Heute hat man seinen Ruhestandsplan in der Tasche und die Kinder und Enkelkinder machen was anderes.

    Insofern hat der IG BCE-Chef Vassiliadis unter langfristiger Betrachtung einen äußerst schlechten Job gemacht. Durch Verzicht auf eine schonungslose Offenlegung der Narretei Energiewende hat er diesen Tod auf Raten ermöglicht nach dem Motto – in 2022 sind es ja nicht mehr 16 BK-KW sondern nur noch 10, denen man den Hahn abdrehen muss. So ähnlich hat man das ja bei den KKW auch gemacht(*).

    Herr Vassiliadis hat hier die tödliche Weichenstellung eingeleitet, um möglichst viele BK-Mitarbeiter ebenso in den wohlverdienten Vorruhestand und Ruhestand zu bringen. Durch die BK-CO2-Steuer wäre RWE unweigerlich schon in 2-4 Jahren in den Konkurs marschiert und die SPD in NRW (Frau Kraft) hätte sich entscheiden müssen, weiter mit allen anderen diesen Energiewende-Traum zu träumen oder Herrn Gabriel als Narren abzuservieren. Die Macht dazu hätte Frau Kraft. Damit wäre die Energiewende geplatzt gewesen. Die Chance ist vertan. (**)

    (*) KKW-Abschaltung – zum Gesamtverständnis:
    Warum konnte Frau Merkel 2011 so einfach abschalten? Schröder/Trittin hatten das mit dem KK-Abschaltbeschluß 2001 eingefädelt, weil seinerzeit ein gewaltiges BK-/Steinkohle-KW-Neubau-Programm vereinbart worden war zur Kompensation der abzuschaltenden KK-Leistung (Staatssekretär Rainer Baake (deshalb Kernkraftkiller)). Damit waren nun natürlich Überkapazitäten am Markt, so dass Frau Merkel spontan 6 KKW vom Netz nehmen konnte und die jetzt folgende Stilllegung von 6 BK-KW erst endgültig die Reserven aufgezehrt hat.

    (**) Was kommt 2022, wenn die KKW vom Netz gegangen sind und weitere BK-KW dem Mob der Ökofanatiker und Energiewende-Profiteure zum Fraße vorgeworfen werden müssen. Nun, man wird weitere Gas-Kraftwerke bauen mit Herstellkosten für den Strom zum Faktor 2-2,5

    Autor:
    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.

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    8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Posted by retep11 on 10th Oktober 2014

    Einladung 8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Steigenberger Hotel, Frankfurter Hof

    17. Oktober 2014

    Seitdem der UN „Weltklimarat“ (UNFCC) bestätigt hat, dass es seit 17 Jahren keine globale Erwärmung gibt, findet auch „Klimaforschung die keine Katastrophe vorhersagt“ ihren Weg in die Fachzeitschriften. Auf unserer Frankfurter Konferenz werden die Professoren Ewert, Lüdecke und Weiss die aktuellste Forschung auf diesem Gebiet vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.
    Da durch die Energiewende Erdgas kontinuierlich an Bedeutung gewinnt, wird der ehemalige Kreml-Mitarbeiter, Dr. Kaznacheev, über die Wirkung und Gefahren von Sanktionen gegen den russischen Öl- und Gassektor berichten. Inwieweit Fracking – und mit welchen Gefahren – uns mit heimischem Erdgas versorgen kann, werden Dr. Wrede vom geologischen Dienst NRW und der Geologe Prof. Ewert untersuchen.
    Der schwedische Wissenschaftler Dr. Nordangard zeigt, welche „Unheilige Allianz“ bei Biotreibstoffen dafür sorgt, dass neben den eigentlichen Herstellern auch die Lebensmittelindustrie, die Politik und Umweltgruppen mehr auf ihren Vorteil, als auf die Umwelt achten.
    Daneben befassen sich weitere Vorträge mit den Kosten und Nutzen der Energiewende und in der Abendveranstaltung ab 20 Uhr, warum in der Klimaberichterstattung“ Fakten kaum eine Rolle spielen.

    Programm der Veranstaltung (pdf)

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    Der anthropogene Klimawandel

    Posted by retep11 on 24th Juni 2014

    Offener Brief (Appell)
    an alle politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger

    Einige Vertreter der Politik, Wirtschaft aber auch der Wissenschaft haben das Thema „Klimavariation“ annektiert und in ihrem Sinne zum „Klimawandel“ bzw. aktuell zum „anthropogenen Klimawandel“ transformiert. Und so der normalen (empirischen) Wissenschaft entrissen; unterschiedliche bis gegensätzliche Auffassungen über den Grad, Ursachen und Bewertungen von beobachteten Veränderungen nivelliert und selektiert; Umfragen und Szenarien aus Modellrechnungen zum Beweis erhoben und in Form eines zusammenfassenden Berichtes (IPCC-Sachstandsbericht, Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger) so eine Art Klima-Suren oder Biblia sacra als Handbuch zur Rettung der Menschheit geschaffen.

    Die quasi-Machtübername der sog. postnormalen Wissenschaft, die sich allein durch Verwendung unwissenschaflicher Bewertungs-Termini , wie „hohes Vertrauen“, „sehr wahrscheinlich“, „etwa so wahrscheinlich wie nicht“ oder „außergewöhnlich unwahrscheinlich“ entlarvt, ist für jede Gesellschaft gefährlich, da sie nach Belieben von unterschiedlichen Interessengruppen in manipulativer Weise eingesetzt werden kann und nicht dem Zuwachs an Wissen und Erkenntnis für die Menschheit dient.
    Der unselige aber eben auch bewusste Einsatz von Begriffen wie „anthropogener Klimawandel“ reiht sich ein in die Phalanx früherer Wortschöpfungen wie Hölle, Ketzerei, Hexe, Rassenschande, Waldsterben, Ozonloch – immer mit dem Impetus „der Mensch hat gesündigt“ und „das ist das Ende der Menschheit, Welt, Zivilisation …„. Die neuen „Weltretter“ predigen wie die alten:
    Wehe Euch, wenn Ihr nicht ablasst!“ Der Emissionshandel, die radikale Transformation der Energiewirtschaft (EEG) und die unselige Energie-Einsparverordnung (EnEV) sind bereits Realität.

    So wurde aus einer wissenschaftlich nachgewiesenen Fehleinschätzung der Korrelation von CO2-Gehalt in der Atmosphäre und einer imaginären Welt-Durchschnittstemperatur (Konstrukt!) eine Klimatheorie generiert, die am Ende auch noch den Menschen als für alles verantwortlich zeichnete (Hockey-Stick-Kurve). Die Hollywood-Industrie und die Medien im Allgemeinen haben sich dankbar des Katastrophenthemas angenommen um Kasse zu machen – nun ja, das ist ihr Geschäft.

    Wenn aber staatlich geförderte Institutionen (IPCC,WBGU, PIK, CSC, IASS u.a.) sich allein auf Modellrechnungen stützen ( Projektionen), die unterschiedliche Zukunftsszenarien simulieren (z. B. was passiert, wenn der Meeresspiegel um 6 m ansteigt, oder die Durchschnittstemperatur um 4° steigt), deren Basisdaten sehr zweifelhafter Natur sind und das für unser Leben so notwendige Spurengas Kohlendioxyd (0,038% der Atmosphäre, menschlicher Anteil davon nur ca. 3%) verteufeln, dann wird das für die Gesellschaft insgesamt zum Problem. Namentlich die Vertreter der o. g. Organisationen fordern öffentlich die sog. „Große Transformation“ bzw. eine „Global Governance“ für die „Green Economy“, was nichts anderes heißt als die Entstaatlichung der Welt und Schaffung einer Art Selbstregulierung und Steuerung durch multinationale- also Weltorganisationen (Klima-Werkzeuge =“Climate Engineering„).
    Aus Wissenschaft wurde so eine Art Religion und wer Kritik äußert, wird öffentlich als inkompetent und verantwortungslos diffamiert.

    Kehren wir zur Vernunft zurück und vertrauen wieder auf die bewährten „Regeln für gute wissenschaftliche Praxis„, wie sie z. B. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) formuliert wurden.

    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Potsdam (D), 1/2014

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    Windpark für die Gemeinde – Investitionsentscheidnung

    Posted by retep11 on 16th Juni 2014

    Solaranlagen und Windmaschinen sind wegen ihrer geringen Energiedichte und ihrer dikontinuierlichen Energieerzeugung für ein modernes Industrieland unbrauchbar.

    Darauf gehe ich in meinen Artikeln zur Energiepolitik ein. Nachfolgend ein interessanter Artikel und eine Schrift zu den Kommunalen Windparks und ihre Wirtschaftlichkeit.

    Windpark im Harz

    Artikel stammt von Herrn Winfried Klein.

    „Der Bürgermeister, Herr Georg Blaul, der Ortsgemeinde Weisenheim am Berg im Hunsrück hat die beigefügte Schrift / Information über den in seiner Gemeinde errichteten Windpark verfasst, der Ihnen nicht vorenthalten werden sollte!

    Die 12 Seiten lange Schrift mit Titel „Kommunale Windparks – Eine neue Einnahmequelle für die Ortsgemeinde?“ sollte allen Bürgermeistern bekannt gemacht werden.

    Man kann die Schrift durchaus als „kollegiale Warnung“ verstehen, um die gleichen Fehler zuungunsten der Gemeinden und ihrer Bürger, die schließlich für die Kosten aufkommen müssen, nicht wieder bzw. wider besseres Wissen zu machen.

    Wie jetzt bei der kritischen Prüfung des Inhaltes festgestellt wurde, ist dem Autor oder den Autoren der Schrift allerdings ein Fehler unterlaufen (s. Seite 5!).
    In einem Waldstandortkönnen 15 MW nicht für 18,2 Mill. Euro Investitionsvolumen errichtet werden. Die Investitionssumme läge ehr bei 30 Millionen Euro!
    Dadurch wäre das Ergebnis für die Gemeinde noch schlechter und sie hätte definitiv Verlust gemacht.

    Bei dem in der Schrift angegebenen nicht nennenswerten, ausgewiesenen Gewinn, der bei dem hohen finanziellen Risiko der Gemeinde/Bürger zu verantworten wäre, sollten andere Gemeinden/Bürgermeister in windschwachen Gebieten nicht diese gleichen Fehler machen und sich noch massiver verschulden.

    Aus der Sicht von Max. 1200 Volllaststunden (bundesweiter Durchschnitte 1320 Stunden) in unseren Breiten ist jede finanzielle Beteiligung an Windparks zum Scheitern verurteilt! Bürgerbeteiligung ist ebenso risikoreich und nach den Erfahrungen der letzten Zeit sind die Bürger ihr Geld los!

    Darüber hinaus sollte der Gemeinde und ihren Gremien klar sein, dass mit Windkraft unser Land nicht mit Strom zu versorgen ist.
    Da ist die Sonne noch einplanbarer, da – wie jeder weiß – dass diese nachts nicht scheint!

    Wir werden dieses Schreiben an Sie einem großen Kreis von Interessenten zukommen lassen, damit die Bürger wissen, auf was sie sich bzw. die Gemeinde einlassen möchten.

    Die Bürger würden es Ihnen danken, wenn Sie sich aus solchen Verlustgeschäften – verbunden mit einer Fülle von nachteiligen Langzeitwirkungen für die Bürger – heraushalten würden!

    Das wäre verantwortungsvolle Gemeindepolitik!“

    Windpark_Flyer_Ortsgemeinde_Weisenheim_am_Berg.pdf

    Zur Ergänzung ein Vortrag von Prof. Dr.Helmut Alt im Kultur und Bürgerhaus Denzlingen am 13.06.2014r:
    „Windkraft im Schwarzwald Gewinn oder Verlust? Nutzen oder Schaden? Bürgerinitiative zu Schutz des Hochschwarzwaldes“
    Windkraft-im-Schwarzwald-Kurzfassung-03.06.2014.pdf

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    Müllverbrennungsanlagen, Krankheitserreger und Biogasanlagen

    Posted by retep11 on 15th Mai 2014

    Vor 30 – 35 Jahren begann der Run auf die Müllverbrennungsanlagen (MVA). Insbesondere die Anhänger der Ökoreligion (die damals noch schlicht Grüne genannt wurden) macht Druck gegen diese Anlagen und diskreditierten sie als Dioxin-Schleudern und ähnliches. Hauptsächlich stand wohl neben der Verhinderung von Wohlfühl-Wohlstand dahinter schon die Idee nach der Wiederverwendung, d.h. Trennung von Müll.
    Sicher ist man heute technisch einen Schritt zumindest weiter und würde keine MVA mehr bauen mit einem kleinen Generator dran, sondern würde große Kraftwerke erweitern, so dass sie auch hocheffizient Müll verbrennen.
    Wir sind jedoch in Deutschland einen völlig anderen Weg gegangen und verbrennen den Müll überhaupt nicht sondern führen ihn möglich weitgehend den Biogas-Anlagen zu (neben kostbarem Futtergetreide und Weizen).
    Damit geraten nun zwangsläufig beliebige organische Reste(*) – von Extremfällen wie Tierkadavern gar nicht zureden – in einen Verteilkreislauf:

    – die Mikroorganismen in den Biogas-Anlagen zersetzen nicht alle organischen Stoffe zu CH4
    – diese Reste werden dann mit der Biogas-Gülle aufs Feld ausgebracht
    – dort nehmen die angebauten Pflanzen diese organischen Moleküle wieder auf

    – damit gelangen sie in die Wiederverwendung als Tierfutter oder pflanzliche Nahrungsmittel

    – das Tierfutter gelangt über den Schlachtprozess in die Lebensmittel.
    (*) organische Reste besonderer Gefahrenklassen können Drehrohröfen verbrannt werden. Auch für Klärschlamm gibt es spezielle Verbrennungsverfahren.
    Es ist jetzt, nachdem eine gewisse Hatz auf die Getreide-Verstromung einsetzt, zu erwarten, dass die in den letzten 20 Jahren erheblich gewachsene Müllverbrennung wieder zurückgefahren wird, weil ja jetzt die Anhänger der Ökoreligion, die schon vor 35 Jahren die Müllverbrennung verhindern wollten, nun diesen Müll unter Inkaufnahme des Risikos des o.g. Verteilkreislaufes zu Strom machen wollen.

    Ein Beitrag aus NAEB-Strom-Newsletter 2014/05

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    Klimaforscher wetteifern mit dem „Lügenbaron“ Münchhausen

    Posted by retep11 on 7th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
    www.DerWettermann.de

    Es hat etliche Jahre gedauert, bis der Weltklimarat zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit 1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfänglicher Sprachlosigkeit erfand man eine Erklärung namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender Erwärmungsarbeit müsse das Klima eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „Erderwärmung“ beschleunigt weiter geht. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der Präsentation des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist längst nicht mehr eine Fiktion einiger übereifriger Klimaforscher.“

    Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hält Klimaextreme, also Starkniederschläge, Überschwemmungen, Dürren, Stürme, Kälte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was für eine wissenschaftlich nachhaltige Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.

    Der Mensch als Anpassungs- und Überlebenskünstler

    Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der ‚homo sapiens‘ circa 200.000 Jahre alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren Wetter ebenso wechselhaft und unbeständig war wie heute, für viel Gesprächsstoff sorgte und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es sogar geschafft haben, sich über die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“ anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere Anpassung“?

    Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. März 2014 ernsthaft empfiehlt, die Räume weniger zu beheizen und aus Klimaschutzgründen „kühler zu wohnen“, da der Klimawandel das Risiko für Krieg und Hungersnot vergrößere, dann mag Sie sich politisch korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ führen, aber ist diese auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine Rücksicht zu nehmen, es braucht keine Schonung, denn es erhält täglich ein Übermaß von Arbeitsenergie von der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon größere und kleinere Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage traf: „Klimawandel gefährdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „Knüppel der Angst“ ist überreizt und verfängt nicht mehr!

    Wissenschaftlicher Streit über „pausierende Erderwärmung“

    Doch kaum hatte der Weltklimarat die „Pause der Erderwärmung“ eingestanden und sich der nicht zu leugnenden Realität angepasst, da fragte wohl aus Profilneurose in einem Anflug von Übereifer Michel Jarraud, Chef der Weltorganisation für Meteorologie (WMO),: „Welcher Stillstand“? Als „Herr über die Wetterdaten“ präsentierte er eine Graphik, die einen leichten Anstieg der Globaltemperatur in den vergangenen 16 Jahren zeigte. Da kann man nur mit Winston Churchill empfehlen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
    Aber nun zu Carl Friedrich von Münchhausen, dem „Lügenbaron“ (1720-1797), der sich am Schopf selbst aus dem Wasser zog. Daran wurde erinnert, wer am 5. Mai 2014 die Presse-Mitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung „Entkorken der Ost-Antarktis führt zu Anstieg es Meeresspiegel“. Es ist schon erstaunlich, was das PIK schreibt:“ Das Abschmelzen bereits einer kleinen Menge Eis an der ostantarktischen Küste könnte eine große Wirkung haben – nämlich dass große Eismassen unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel um 300 bis 4000 Zentimeter ansteigen lassen.“ Sind Sie zu einem Eiszapfen erstarrt bei dieser Meldung, die natürlich im Konjunktiv erscheint und auf Computersimulationen beruht?

    Dieses sonderbare Phänomen wird wie folgt erklärt: „Das Wilkes-Becken der Ost-Antarktis ist wie eine gekippte Flasche; wenn der Korken gezogen wird, dann entleert sie sich“. Ein wahrlich hübscher Vergleich, doch wer zieht den Korken und wer lässt das Eis in der Flasche schmilzen? Levermann als Leitautor des Meeresspiegel-Kapitels fügt hinzu: „Wir haben vermutlich bislang die Stabilität der Ost-Antarktis überschätzt. Wenn die Hälfte dieses Eisverlustes aus der Korken-Region käme, würde das unaufhaltsame Abfließen der Eismassen beginnen.“ Dem „käme, würde“ fügen die PIK-Autoren zum Trost hinzu: „In den Simulationen dauert das vollständige Ausströmen aller Eismassen aus der betroffenen Region in der Ost-Antarktis fünftausend bis zehntausend Jahre.“ Sie brauchen also nicht darauf zu warten, zumal eine kleine Programmieranweisung dieses Gespenst schnellstens wieder beseitigen könnte und kann.

    Zur Beruhigung: Bei den numerischen Computermodellen werden Szenarien nach dem Motto wenn, dann durchgespielt und berechnet. Hier kann der Phantasie gemäß den politischen Rahmenbedingungen freier Lauf gelassen werden. Die Berechnungen beruhen nicht auf Messungen in der real existierenden Welt, sondern auf fiktiven Annahmen.

    Mit dem „Paternoster“ durch die Sperre Tropopause in die Stratosphäre

    Am 3. April 2014 ließ das Alfred-Wegener-Institut für Polarforschung in Bremerhaven (AWI) verlauten: „Wie ein riesiger Fahrstuhl in die Stratosphäre“. Stolz verkündete man, über dem tropischen Westpazifik ein „natürliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometer Ausdehnung“ in der Tropopause, „die den Transport der meisten natürlichen und menschgemachten Stoffe in die Stratosphäre verhindert“ entdeckt zu haben. Wie in einem
    „riesigen Fahrstuhl gelangen viele chemische Verbindungen aus bodennahen Luftschichten ungehindert durch die so genannte „Waschmittelschicht“ oder „OH-Schicht“ der Atmosphäre in die Stratosphäre. Sei in Bodennähe kein Ozon da, werde die OH-Bildung unterdrückt und es entstehe ein „OH-Loch“. Weiter zur Erklärung: Das OH-Molekül werde als Waschmittel der Atmosphäre bezeichnet. Es baue die chemischen Substanzen ab. Daher könne kein Stoff in die Stratosphäre aufsteigen. Habe sich so ein OH-Loch gebildet, dann habe das verheerende Auswirkungen auf das Klima.

    Bei dem nicht näher umrissenen „tropische Westpazifik“ muss es sich um das Seegebiet zwischen Japan und Papua Neu Guinea handeln. Nach der Erfolgsstory mit dem „Ozon-Loch“ hat man eine neuartige „natürliche Waschmittelschicht“, die ausgerechnet über dem tropischen Westpazifik ein „OH-Loch“ hat, so dass aller bodennaher Dreck mangels Ozon ungewaschen in die Stratosphäre aufsteigen kann, um dann sein Unwesen zu treiben, sich insbesondere verheerend auf das Klima auszuwirken. Statt froh zu sein, im Westpazifik ein troposphärisch besonders reines Seegebiet gefunden zu haben, wird hier eine Gefahr für das „Globalklima“ konstruiert, die gar nicht existieren kann. Warum soll ausgerechnet hier die Tropopause als dynamische Sperrschicht ein „Loch“ haben?

    Warum soll ausgerechnet über dem Westpazifik die Erdanziehungskraft oder Schwerkraft nicht funktionieren, so dass wie in einem riesigen „natürlichen Fahrstuhl“ die bodennahe Luft gegen die Gravitationskraft gen Himmel aufsteigen kann? Dabei gibt es über dem warmen tropischen Westpazifik genügend Thermik und Konvektion, insbesondere in der innertropischen Konvergenzzone, so dass es solcher abstruser OH-Loch-Konstruktionen gar nicht bedurfte. Doch die Klimaexperten scheinen so von ihrer Arbeit an immer neuen Katastrophenszenarien fasziniert zu sein, dass sie kaum mehr verifizieren, was für einen „Schwachsinn“ sie produzieren. Aber sie fühlen sich im „Weltklimarat“ (IPCC) in bester Gesellschaft, der zudem unter dem Schutzschirm der Vereinten Nationen (UNO) steht. „Schwachsinn“ ist summarisch die Bewertung des 5. IPCC-Berichts durch Leslie Woodcock, der Chemische Thermodynamik in Manchester lehrte.

    Währenddessen treibt die Klimaschutz-Manie immer neue Blüten. Aus der Steiermark kam die Meldung, dass „Murau die erste CO2-neutrale Brauerei Europas“ sei. Die Hansestadt Bremen verkündete voller Stolz, dass eine Firma „klimaneutrale Altkleider-Container“ herstelle. Im Rahmen einer „Welt-Wald-Klima-Initiative“ pflanze man 8,8 Bäume pro Behälter und kompensiere damit den CO2-‚Fußabdruck‘. Die Tat ist zwar lobenswert, doch was daran „klimaneutral“ sein soll, das bleibt ein Rätsel. In Wiesbaden hat sich eine Umzugsfirma einen „Corporate Carbon Footprint“ erstellen lassen und wirbt nunmehr mit dem Angebot „klimaneutraler Umzüge“.

    Zum 270. Todestag von Anders Celsius

    Anders Celsius wurde am 27. November 1701 in Schweden geboren. Er starb am 25. April 1744 an Tuberkulose. Er ist bekannt geworden durch seine Temperaturskala. Dass Körper sich bei Erwärmung ausdehnen, war in der Antike bekannt, aber erstmals machte sich 1592
    Galileo Galilei (1564-1641) daran, die Ausdehnung zu nutzen, um die Temperatur des Körpers zu messen. Dieses Prinzip nutzte Evangelista Torricelli (1608-1647) aus und baute das erste Quecksilber-Barometer zur Luftdruckmessung. Nachdem zuerst Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) im Jahre 1714 die noch heute in den USA gültige Fahrenheit-Skala entwickelt hatte, kam Celsius 1741 auf die Idee, eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser) zu entwickeln. Dabei war er so genial, dabei auch den Luftdruck zu berücksichtigen. Dieser nimmt mit der Höhe ab und mit ihm auch der Siedepunkt. Wer in 4000 Meter Höhe ganze 10 Minuten ein Ei gekocht hat und dieses köpft, merkt, welch große Rolle der Luftdruck spielt. Das Ei ist keineswegs hart, sondern noch flüssig, weil der Siedepunkt bei 70° und nicht 100° Celsius liegt. Nach dem frühen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O°C als Gefrierpunkt und 100°C als Siedepunkt.

    Nicht nur feste und flüssige Körper dehnen sich bei Erwärmung aus und ziehen sich bei Abkühlung zusammen. Dies geschieht auch mit der Luft, die als Gasgemisch die Erde umgibt. Deren Ausdehnung beträgt 1/273 pro 1 Grad Erwärmung. Bei Erwärmung um 273 Grad verdoppelt sich ein Luftvolumen. Wird durch die Sonne der Boden erwärmt, so überträgt sich diese Erwärmung durch molekulare Leitung auf die Luft, die sich ausdehnt, spezifisch leichter wird und damit thermischen Auftrieb erhält. Statt Thermik sagt man auch Konvektion. Durch die bei der Ausdehnung zu leistende Arbeit wird der Luft Wärmeenergie entzogen, sie kühlt sich um 1 Grad pro 100 Meter Aufstieg ab. Ist der Taupunkt der Luft erreicht, dann kondensiert der Wasserdampf in ihr, es bilden sich Wolken ganz unterschiedlicher Mächtigkeit, von kleinen Schönwetterwolken bis zu mächtigen Gewitterwolken.

    Damit soll nur angedeutet sein: Wer von Klima spricht, kommt am Wetter nicht vorbei. Es ist das Wetter, von dem Klima abgeleitet wird. Das Wetter macht das Klima! Wer dies verinnerlicht, wird ermessen, wie unsinnig der Ausdruck „klimaneutral“ ist.

    Neues Schauermärchen aus dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

    Am 6. Mai 2014 kam aus dem PIK die Meldung: „Brennpunkte des Klimawandels in Afrika: Unsicherheiten nutzbar machen“. War Sigmund Freud der Wortführer? „Unsicherheiten nutzbar machen?“ Das heißt im Klartext: Geschäfte mit der Angst machen! Und so stand es dann auch in der PM: „Wo mehrere Folgen des Klimawandels zeitgleich spürbar werden – Dürren oder Überflutungen, Missernten oder Schäden in Ökosystemen – entstehen in gewissen Teilen Afrikas Brennpunkte des Risikos“. Auch hier wieder ein logischer Fehler! Wenn mehrere Folgen zeitgleich spürbar sein sollen, dann müssen sie auch zeitgleich eintreten, aber wie ist das möglich? „Dürren oder Überflutungen“? Das „oder“ ist falsch! Aber merken tut das kein Experte, obgleich noch einmal betont wird, dass „gerade das gleichzeitige Eintreten mehrerer Klimafolgen die Verwundbarkeit erhöht“. Doch diese Art Wahrscheinlichkeit ist so unwahrscheinlich wie das Ereignis, dass Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen!

    Oppenheim, den 6. Mai 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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