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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Energie und die Wirtschaftsentwicklung

    Posted by retep11 on Juli 14th, 2012

    Die menschliche Entwicklung wird durch drei Phasen gekennzeichnet. In allen drei Phasen stiegen der Lebensstandard und der Energieverbrauch ständig an. In der 1. Phase gab es nur eine Energiequelle, die heute mit dem Begriff Biomasse bezeichnet wird. Alle Arbeiten wurden mit der Muskelkraft verrichtet.
    Das Leben der Menschen konzentrierte sich auf den täglichen Überlebenskampf.

    In der 2. Phase kam die die Erfindung der Wassermühle vor 1500 Jahren hinzu. Auch die Landwirtschaft wurde produktiver, sodass die Bevölkerung anwachsen konnte. Auch hier wurde eine Grenze erreicht, die eine Weiterentwicklung hemmte. Die 3. Phase begann mit der Erfindung der Dampfmaschine. Alle nachfolgenden Technologien beruhen darauf. Es erfolgte eine Verhundertfachung der Produktivität, sodass heute nur noch 2 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeitet. Aber auch heute stoßen wir wieder an die Grenzen.

    Es gibt drei Wege: die Erschließung neuer und leistungsstärkerer Energiequellen; den gegenwärtigen Status so lange wie möglich aufrechterhalten oder zurück zu einer Energiespargesellschaft, die auf Biomasse, Wind- und Sonnenenergie basiert. Den letzteren Weg hat Deutschland gewählt. Würde die erforderliche Energie in Deutschland durch Fotovoltaik erzeugt werden, so sind 10 Millionen Menschen dafür erforderlich und bei Windenergie 2,5 Millionen Menschen.

    Hinter jeder Wind-Industrie- und jeder PV-Anlage steht immer auch ein konventionelles Kraftwerk (erforderlich, wenn kein Wind da ist oder die Sonne nicht scheint). Es tritt aber auch der umgekehrte Fall auf. Durch diese Anlagen wird Strom produziert der nicht benötigt. Z.B. allein 6 Millionen Euro mussten Netzbetreiber 2010 an die Besitzer von Wind-Industrieanlagen für Strom zahlen – Tendenz steigend – den niemand haben wollte. Die Netzbetreiber sind zur Abnahme verpflichtet. Sie leiten ihn in die Erde: rd. 73,4 Millionen Kilowattstunden, so die neuesten Zahlen lt. WiWo.

    Das kostet doppelt Geld. Damit zahlt heute eine Familie – 4.000 KWh – rund 240 Euro pro Jahr allein für die Ökostromförderung. Die EEG Umlage wird auf etwa 10 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Und somit „bescheeren“ diese Umlage mittelfristig eine Verdreifachung des Strompreises.

    Die Energie wird so knapp und teuer, dass die Produktivität in der Industrie gegenüber dem heutigen Standard zurückginge. Deutschland verliert seine Wettbewerbsfähigkeit. Durch diese Entwicklung werden die Menschen wieder mehr und härter arbeiten, die Wochenarbeitszeit steigt und der Lebensstandard sinkt.

    Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH) Peter Rauch PhD

    Ausführlicher Beitrag von Prof. Dr. Gerd Ganteför unter Merkur 2011 Heft 744

     
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