Altbausanierung und Energiepolitik



Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Blog von Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch PhD

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    Informationen zum Schutzgasschweißen

    Posted by retep11 on Februar 27th, 2014

    Im Bauwesen werden viele Metalle verarbeitet, welche vorgefertigt oder auf den Baustellen, durch Niete, Schrauben, Kleben oder Schweißen zusammengefügt werden. Für jede der Verbindungsarten gelten bestimmte Standards- und Sicherheitsvorschriften. Ob nun auf den Baustellen oder als Heimwerker, man sollte diese auf jedem Fall kennen und muss diese auch einhalten.
    Beim Stahlbau wird vorwiegend das Schmelzschweißen angewendet. Auf den Baustellen findet als wichtigstes Verfahren das Elektro-Hand-Schweißen Anwendung. Dagegen wird in der Werkstatt Schutzgasschweißverfahren bevorzugt.

    Schweißarbeiten
    Bild:Pixabay.com

    Die MIG (Metall-Intergas-Schweißen)/ MAG (Metall-Aktivgas-Schweißen und WIG (Wolfram-Inertgas-Schweißen) -Schweißverfahren zählen zu den handelsüblichen Methoden des Schweißens und erfreuen sich größter Beliebtheit, sowohl unter Hobby-Schweißern als auch unter Profis. Wie funktioniert das Schutzgasschweißen und ist es wirklich geeignet für mich? Dieses ist eine Frage, die sich viele Schweißer wohl stellen. Selbstverständlich möchte man immer das Schweißverfahren wählen, welches einem das bestmögliche Ergebnis ermöglicht und den jeweiligen Anforderungen entspricht. Das Schutzgasschweißverfahren spielt daher oft eine wichtige Rolle wenn es um ein qualitativ hochwertiges Schweißen geht. Wie der Name „Schutzgasschweißen“ schon vermuten lässt, ist die Hauptaufgabe dieser Methode, das flüssige Schmelzbad vor äußeren Verunreinigungen zu schützen. Diese können nämlich die Korrosionstoleranz der Schweißnaht schwächen. Die Folge sind poröse Schweißergebnisse und dadurch eine kürzere allgemeine Haltbarkeit der Schweißnaht. Außerdem wird bei der Anwendung des Schutzgasschweißens die Schweißpistole gleich mitgekühlt, was sich noch einmal positiv auf das gesamte Verfahren auswirkt. Die populärsten und am häufigsten benutzten Schutzgaskomponenten sind Sauerstoff, Kohlendioxid, Argon und Helium.

    MIG/MAG Schweißen leicht gemacht!

    Das Handwerk des Schweißens an sich, ist ein sehr komplexes und erfordert durchaus ein gewisses Maß an Handfertigkeit und die dem entsprechend qualifizierte Ausbildung. Ein geeignetes Grundwissen zu dem Thema Schutzgasschweißen ist allerdings genauso von Vorteil, bevor es an die eigentliche Arbeit geht. Daher sollte man schon wissen, dass wenn man von Schutzgasschweißen redet, man zugleich das MIG/MAG-Schweißen erwähnen sollte. MIG steht für „Metal inert gas“ und MAG für „Metal active gas“, wird aber oft zusammen genannt. Das MIG/MAG-Schweißverfahren ist von Natur aus produktiver als z.B. die E-Hand Schweißmethode. Warum? Weil beim E-Hand Schweißverfahren, der Schweißer jedes Mal den Schweißvorgang unterbrechen muss, um die verbrauchte Elektrode zu ersetzen. Hier entstehen erhebliche Schweißverluste. Beim MIG/MAG-Schweißen ist dieses nicht der Fall. Hier wird zwar auch die zum Schweißen benötigte Hitze durch das Bilden eines Lichtbogens zwischen einer abschmelzenden Metallelektrode und dem Werkstück erzeugt, allerdings mit dem feinen Unterschied, dass die Metallelektrode hier ein Draht mit geringem Durchmesser von einer integrierten Spule ist und das Schutzgas durch den Brenner zugeführt wird Herkömmliches MIG/MAG- Schweißen findet unter der Verwendung einer konstanten Spannungsquelle statt, die einen in sich stabilen und selbstregulierenden Lichtbogen gewährleisten kann. Bei beiden Verfahren, MIG und MAG, wird der erzeugte Lichtbogen zwischen einer festen Drahtelektrode und dem Werkstück gehalten – das Ergebnis ist eine ausnahmslos saubere Schweißnaht zwischen zwei zusammengeschweißten Werkstücken. Um genau dieses perfekte Ergebnis zu erzielen, ist ein qualitativ hochwertiges MIG/MAG-Schweißgerät ohne Zweifel von enormer Wichtigkeit. Im Segment der preisgünstigen Mig-Mag-Modelle sei der Hersteller Expondo empfohlen.

    Der feine Unterschied zwischen dem MIG- und MAG Schweißverfahren

    Natürlich stellt sich jetzt die Frage, was denn der Unterschied zwischen dem MIG- und dem MAG-Verfahren ist, wenn beide den gleichen Schweißprozess folgen?! Die Antwort hierauf ist zwar relativ simpel, aber dennoch von großer Bedeutung: Es werden jeweils verschiedene Arten von Schutzgasen verwendet. Beim MIG-Verfahren wird z.B. Argon oder Helium verwendet, da diese nicht mit dem flüssigen Schmelzbad reagieren und somit keinen Effekt auf die Schweißnaht haben, außer es vor Oxidationen aus der Atmosphäre zu schützen. Diese Schutzgase werden normalerweise für das MIG-Schweißen von Aluminium und anderen Nichteisenmetallen verwendet. Kohlendioxid und Sauerstoff auf der anderen Seite reagieren mit dem flüssigen Schmelzbad und stabilisieren den Lichtbogen. Beim MAG Schweißen werden diese Gase verwendet um eine reibungslose Übertragung der Materialien zu gewährleisten und werden in erster Linie für das Schweißen von Stahl verwendet wird. Es gibt also wichtige Unterschiede beim Vergleich dieser beiden populären Schweißverfahren, welche unbedingt immer berücksichtigt werden müssen. Ansonsten bleibt die perfekte Schweißnaht in unerreichbarer Ferne!

    Steiler Aufstieg im Schweißer-Olymp dank des WIG-Schweißverfahren

    Wie bei so vielen Dingen im Leben, wird auch beim Schweißen eine gewisse Ruhe und Geduld vorausgesetzt: Beim WIG-Schweißverfahren ist dieses besonders wichtig. Wie bei allen anderen Schweißverfahren auch, ist die richtige Ausbildung extrem wichtig und unumgänglich. Als erstes, sollte man wissen, das WIG für „Wolfram-Inertgasschweißen“ steht und bei diesem Schutzgasverfahren eine nicht abschmelzende Wolfram-Elektrode verwendet wird, die den Strom an den Schweißlichtbogen liefert. Die Verwendung von Schutzgas bei diesem Schweißverfahren trägt dazu bei, eine saubere Schweißnaht zu erzeugen, da es verhindert dass eine Oxidation auftritt. Die Wolfram-Elektrode und das Schweißbad werden durch ein Schutzgas ausreichend geschützt und gekühlt; meistens wird hierzu Argon, Helium oder eine Kombination aus beidem verwendet. Dieses hat den Vorteil, dass beide Gase zusammen eine höhere Schweißgeschwindigkeit gewährleisten können. Argon alleine wird von den meisten Schweißern bevorzugt, weil es schwerer als Luft ist und eine bessere Abdeckung beim Schweißen aufweist. Was das WIG-Schweißverfahren von anderen elektrischen Schweißverfahren unterscheidet ist, dass hierfür zwei freie Hände benötigt werden. Eine Hand um den Brenner an sich zu führen und die andere um das Material dem Schmelzbad zuzuführen. Diese Schweißmethode erfreut sich großer Popularität unter vielen Schweißern, da man hiermit auf einer Anzahl von unterschiedlichen Metallen, eine Vielzahl von Schweißarten durchführen kann (wobei am meisten Stahl und Aluminium verwendet werden).

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