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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Wann sind Entfeuchtungsgeräte zu verwenden? – Altbausanierung und Energiepolitik

    Posted by retep11 on 30th April 2016

    Wann sind Entfeuchtungsgeräte zu verwenden? – Altbausanierung und Energiepolitik

    Posted in Allgemein | No Comments »

    Warum kein „Ostergelächter“ als Reaktion auf den Weltklimabericht?

    Posted by retep11 on 4th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne

    Kritik an der kirchlichen wie weltlichen Obrigkeit musste schon immer sublime Mittel und Wege wählen, um nicht gleich verboten zu werden. Ein Ventil für Kritik war im Spätmittelalter der Brauch, zu Ostern Ostermärchen zu erzählen und so ein Ostergelächter zu entfachen. Wer lacht, vergisst Not und Pein, verdrängt Sorgen und spürt Lebenslust. Er blickt optimistisch in die Zukunft, auch wenn er sie weder kennen noch erahnen kann. Damit bewältigt er die Gegenwart und baut sich ein tragfähiges Fundament als Voraussetzung für eine gedeihliche persönliche Entwicklung.
    Wer jedoch wie der Weltklimarat IPCC in seinen jüngsten Berichten die Zukunft nur in düsteren Farben ganz schwarz malt und Untergangsszenarien per Computer wie am Fließband produziert, der erzeugt Hysterie und fördert die Resignation. Dagegen hilft als Medizin nur noch der befreiende Humor. Doch wer erzeugt ihn? Wer hat den Mut? Zumindest die Neue Zürcher Zeitung forderte am 20. April 2014 „Klimamoral ohne erhobenen Zeigefinger“! Sie zitiert den Ökonomen und Philosophen Dominic Roser mit dem Satz: „Im Fall des Klimawandels haben wir es mit einem massiven Gerechtigkeitsproblem zu tun, zu dessen Lösung nicht wir Ökonomen, sondern vor allem auch Ethiker beitragen können.“ Doch was ist „Klimamoral“, was ist „Klimaethik“?

    Hier haben wir es wieder, das „Gerechtigkeitsproblem“, das bereits 2007 die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu der Forderung nach „globaler Klimagerechtigkeit“ hinriss. Doch was ist am Klima, dem Klimawandel ungerecht? Liegt das daran, dass es überall auf der Welt nicht gleich ist? Doch wie will der Mensch, mag er auch noch so größenwahnsinnig sein, eine Klima-Gleichheit auf dem Erdenrund schaffen? Und was ist ein „Klimaökonom“? Warum gibt es bisher keine Wetterökonomen, wo es doch eine Wetterfühligkeit gibt? Warum packt keiner das Übel an der Wurzel und sorgt für besseres Wetter wie einheitliche Wetterbedingungen auf der Welt?

    Der Weltklimarat – eine Klimahysterie Säh- und Ernte-Maschine

    Erinnern wir uns – Yokohama am 31. März 2014: Der Weltklimarat IPCC hat so eindrücklich wie noch nie zuvor vor den Auswirkungen der Erderwärmung gewarnt. Der vom Menschen verursachte Klimawandel habe schon jetzt schwerwiegende Auswirkungen auf alle Kontinente und Meere. „Niemand auf diesem Planeten bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels unberührt“, sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. Es wurde eine „Panikmache“ ohnegleichen inszeniert, so dass sich der niederländische Leitautor Richard Tol weigerte, in den „Chor der Klima-Apokalypse“ einstimmen zu müssen und seine Unterschrift zurückzog.
    Seine Begründung?: „Es gibt viele Bürokraten, Politiker und Wissenschaftler, deren Jobs davon abhängen, dass die Klimakatastrophe möglichst schlimm erscheint.“ Er sprach von einer Art Selbstselektion der beteiligten Wissenschaftler und Politiker, die dem „Klima-Alarmismus“ zuneigten. In der Tat, der Bericht vermittelt den Eindruck, dass das Wetter weltweit aus den Fugen gerate und es bald nur noch „Extremwetter“ gäbe, das gleichzeitig die Gletscher in aller Welt schmelzen, den Meeresspiegel ansteigen lasse, Pflanzen und Tiere bedrohe, Ernteerträge beeinträchtige, die Trinkwasserversorgung gefährde, aber auch das Risiko gewaltsamer Konflikte erhöhe und die Flüchtlingsproblematik verschärfe. Speziell in der Ostsee habe sich die „Fläche der sauerstoffarmen Todeszonen“ im vergangenen Jahrhundert mehr als verzehnfacht.

    Nach diesen hysterische Reaktionen auslösenden Peitschenhieben gab es bei der Präsentation des nächsten IPCC-Berichts am 13. April 2014 in Berlin die „frohe Botschaft“, dass die Welt doch noch zu retten, die Erderwärmung zu stoppen sei. Der IPCC-Vertreter Ottmar Edenhofer vom PIK in
    Potsdam besänftigte: „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“. Die Kosten lägen absolut im Rahmen, dies war seine Botschaft insbesondere an die Entwicklungs- und Schwellenländer.
    Sollte mit einer solch nichtssagenden orakelhaften Plattitüde ein entspannendes Ostergelächter ausgelöst werden? Oder sollte damit eher von Hilflosigkeit wie Ratlosigkeit abgelenkt werden, um zu kaschieren, was Klaus Ermecke vermutet? Er vertritt die Ansicht, dass sich die gesamte Klima- und Energiepolitik in einem „Konzeptnebel“ verirrt und völlig die Orientierung verloren habe (www.ke-research.de). Sie habe die Flucht in einen rein verbalen Aktionismus angetreten, der zwar viel „heiße Luft“ verspreche, aber an der Wirklichkeit, dem Wetter, nichts ändere.

    Ob dieser verworrenen Situation kommt kein befreiendes Gelächter auf, eher Mitleid mit IPCC-Experten, die sich im Kellerlabyrinth ihres selbst konstruierten ideologischen „Treibhauses“ verirrt haben und hoffnungslos einen Ausweg suchen. Ihre Botschaft: „Die Erderwärmung ist zu stoppen!“ Dies wird zwar von der Masse geglaubt, aber die physikalische Realität ist, dass die Erde sich abkühlt, weil sie permanent Wärme abstrahlt. Dies ist die Kernaussage des Stefan-Boltzmann-Gesetzes. Besonders schnell kühlt sich ein „schwarzer Körper“ ab. Zum Glück erwärmt sich ein „schwarzer Körper“ auch sehr schnell. Dies spürt man besonders an klaren Strahlungstagen im Frühjahr mit ihren ausgeprägten Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht. Es ist die Sonne, die am Tage immer wieder die während der Nacht abgekühlte Erde aufheizen muss, eben weil sie sich nicht erwärmen, sondern immer nur abkühlen kann. Um einen Körper, sei es Wasser oder Eisen, zu erwärmen, muss ihm Energie zugeführt werden. Hört die Energiezufuhr auf, erlischt das Feuer, kühlen sich alle Körper ab, wird selbst in einer Thermoskanne der heißeste Kaffee kalt. Diesen Naturvorgang, die Abkühlung erwärmter Körper, hat bereits Sir Isaac Newton (1642-1726) experimentell untersucht und in seinem „cooling law“ (Abkühlungsgesetz) quantitativ beschrieben.

    Das Problem für unsere Erde ist nicht die „Erderwärmung“, sondern die Erdabkühlung durch ständigen Wärmeverlust. Diese verhindert einzig und allein die Sonne. Deren Energie wird nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt, wenngleich im Jahresmittel alle Orte auf der Erde exakt 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht haben. Der Unterschied liegt in der Einstrahlungsintensität, die natürlich in den äquatorialen Breiten weitaus höher ist als in den polaren Breiten. Bei sich permanent änderndem Neigungswinkel der Sonnenstrahlen ist der Wunsch nach „globaler Klimagerechtigkeit“ ein hoffnungsloser illusionärer politischer Wunschtraum.

    Dafür noch Geld zu investieren mit dem billigen Slogan, es koste nicht die Welt, um den Planeten zu retten, ist eine unverantwortliche Verschwendung in einer Welt, die vor einem „globalen Schuldenmonster“ steht. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ beziffert nach dem Handelsblatt vom 22. April 2014 den „globalen Schuldenberg“ auf derzeit etwa 100 Billionen Dollar! Diesen zu erhöhen unter dem Vorwand, die „Erderwärmung“ zu stoppen, ist ein „Verbrechen“ an den nachfolgenden Generationen. Der Himmel, der ihnen versprochen wird, wird eine Hölle ohnegleichen sein.

    Wer befreit uns aus dem WĂĽrgegriff der selbsternannten Weltenretter?

    Sie war weltgeschichtlich eine recht kurze Periode, die Aufklärung. Sie war so anstrengend, dass ihr sogleich die Romantik folgte und der Idealismus seinen Siegeszug antrat, dem sich dann das „Zeitalter der Ideologien“ anschloss. Es war offensichtlich für das „Herdentier“ Mensch, das die soziale Wärme sucht, zu anstrengend, ständig nach der Weisung von Immanuel Kant (1724-1804) „Sapere aude“ zu leben: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, um die aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien.“

    Es ist weitaus bequemer, selbsternannten Hirten zu folgen im Schutz der Herde. Konformismus ist das Gebot der Stunde. Wer nicht abweicht, fällt nicht auf, bleibt unbehelligt. Mehrheiten können ja nicht irren oder falsch liegen, denn sie besitzen eine Art „Schwarmintelligenz“, die dem normalen Verstand überlegen ist. Optimal angepasst ist der, der mit dem Strom schwimmt und nicht gegen ihn, das ist ökologisch sinnvoll und verkleinere auch den „CO2-Fußabdruck“. Glaub mir einfach, sagt jeder Politiker, ich will nur dein Bestes. Zudem habe ich den besseren Überblick, vertraue mir. Schenke mir deine Zuneigung, kreuze meinen Namen an, wähle mich! Zweifle nicht, ich weiß aus höherer Warte, was für dich gut ist. „Klimaschutz“ ist halt lebensnotwendig oder willst Du, dass die „Klimakatastrophe“ kommt und Welt untergeht?
    So wie die Mächtigen argumentieren, so tun es inzwischen auch die Wissenden, denn sie sind in das politische Räderwerk eingebunden, müssen funktionieren, denn sie sind von staatlichen Forschungsgeldern abhängig. Politik und Wissenschaft sind verzahnt, arbeiten Hand in Hand nach dem Motto von Francis Bacon (1561-1626) „Wissen ist Macht“. Das Wissen rechtfertigt die Macht und die Macht beruft sich auf das Wissen. So funktioniert der moderne „Kreislauf“ der Machterhaltung. Es ist eine unheilige politische Allianz, die besonders in der auf Drittmittel angewiesenen „Klimaforschung“ traurige Wirklichkeit geworden ist und den Ruf nach „Freiheit der Wissenschaften“ ins Leere laufen lässt.

    Da der Ruf der Klimaforscher angekratzt und nicht mehr der beste ist, haben diese sich selbst zu „Klimaexperten“ erhoben. So wie Kleider Leute machen, so schaffen Worte Respekt. Sie wollen sich damit über die Masse der einfachen „Klimatologen“ erheben und ihre geistige Überlegenheit demonstrieren. „Klimatologe“ kann sich ungeschützt jeder nennen, der die Grundrechenarten beherrscht und Wetterdaten statistisch in Klimadaten umrechnen kann. Da ist ein „Klimaexperte“ schon etwas Besonderes. Können diese sich dann als Auserwählte, wie die „IPCC-Klimaexperten“ der UN, fühlen und sich auf eine gemeinsame durch Konsens herbeigeführte „Expertenmeinung“, dann sind sie praktisch unfehlbar und wehe dem, der sie nicht anbetet, sondern kritisiert. Einst versprach die Wissenschaft, Glauben durch Wissen zu ersetzen. Heute fordern Wissenschaftler den kritiklosen Glauben an ihre ideologischen Ergüsse wie etwa die haltlose Hypothese von der „Erderwärmung“!

    Da Politik und Wissenschaft eine Art „Symbiose“ bilden und in parasitärer Abhängigkeit leben, ist eine Abkehr von dem teuren Wahn, die „Erderwärmung“ auf Zwei Grad plus beschränken wie den „Klimawandel“ stoppen zu können, nur durch Aktivierung des eigenen Verstandes und die Rückgewinnung des Mutes zur Kritik an der herrschenden Meinung denkbar.

    Oppenheim, den 23. April 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂĽne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Stromkosten steigen schnell weiter

    Posted by retep11 on 17th September 2013

    Pressemitteilung 67 NAEB vom 17.09.2013

    Alle im Bundestag vertretenden Parteien votieren für die sogenannte „Energiewende“. Der geplante oder gewünschte Ausbau der Windstrom-, Solarstrom- und Biostromanlagen wird prozentgenau für die nächsten Jahrzehnte angegeben. Merkwürdig still wird es dagegen, wenn man nach den Kosten der „Energiewende“ fragt. Es gibt nur abwiegelnde und unpräzise Antworten:
    „Strom muss bezahlbar bleiben“. „Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben“. Oder gar der Grünen Politiker Trittin: „Die Umstellung auf Öko-Strom kostet für einen Haushalt nicht mehr als eine Kugel Eis“. Die Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB e.V. (www.naeb.info) hat die Parteivorstände um Auskunft gebeten, welche Strompreise bei Weiterführung ihrer Energiepolitik auf den Verbraucher zukommen.

    NAEB hat fünf grundsätzliche Fragen gestellt. Von den Bundestagsparteien haben leider nur die FDP und die GRÜNEN geantwortet. Die anderen Parteien haben entweder keine ausreichenden Kenntnisse über die Folgen ihrer Energiepolitik oder sie wollen sich über dieses Thema ausschweigen, das uns nach Angaben von Bundesumweltminister Peter Altmaier in den nächsten 20 Jahren 1.000 Milliarden Euro kosten wird. Wir haben für diese Parteien die Wahlprogramme zur Beantwortung unserer Fragen heran gezogen.

    1. Alle im Bundestag vertretenden Parteien, also auch Ihre Partei, haben für die sogenannte Energiewende gestimmt, einen Umbau der kompletten Stromversorgung durch regenerative Energien, vorwiegend mit Windgeneratoren, Fotovoltaik-Zellen und Biomasse. Kosten und Folgen für dieses ideologisch begründete Großprojekt waren und sind offensichtlich nebensächlich. Die angeblich kaum ins Gewicht fallenden Kosten (Politiker: Pro Haushalt und Monat nicht mehr als der Preis einer Eiskugel) liegen inzwischen bei mehr als 20 Milliarden Euro im Jahr und steigen schnell weiter. Sie wurden mit dem planwirtschaftlichen und unsozialen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) auf die Stromkunden abgewälzt. Die Strompreise in Deutschland sind dreimal höher als in den USA und fast doppelt so hoch wie in Frankreich. Der Strompreis von Deutschland nimmt weltweit einen Spitzenplatz ein.
    Frage: Welche Strompreise werden wir im Jahr 2020 haben, wenn die Pläne der Bundesregierung weiter laufen? Die Experten von NAEB haben errechnet, dass der Strompreis dann über 50 Cent pro Kilowattstunde liegt. Können Sie das bestätigen?

    Die beiden eingegangenen Antworten wie auch die Parteiprogramme zeigen, dass die sogenannte Energiewende ohne jede wirtschaftliche Analyse vorangetrieben wird. Es werden noch nicht einmal ansatzweise die Stromkosten errechnet, die nach den Ausbauplänen der regenerativen Stromanlagen und den festgesetzten EEG-Einspeisevergütungen leicht zu ermitteln sind.

    2. Offshore Windparks sollen das Rückgrat der zukünftigen Energieversorgung werden. Strom aus diesen Anlagen kostet einschließlich des Transportes an Land etwa 20 Cent pro Kilowattstunde und ist damit achtmal teurer als Strom aus Braunkohlekraftwerken. Die Leistung schwankt zwischen Null (bei Windstille oder Sturm) und 100 Prozent bei Starkwind. Daher kann Offshore Windstrom kein einziges Kraftwerk ersetzen, sondern nur ergänzen und die Erzeugerkosten in die Höhe treiben.
    Frage: Wie wollen Sie mit dem teuren und unzuverlässigen Offshore Strom eine sichere und bezahlbare Stromversorgung erreichen? Wie kann unsere Industrie konkurrenzfähig bleiben mit den Kosten von Offshore Strom, wenn z.B. in den USA verlässlicher Industriestrom 6 Cent pro Kilowattstunde zu haben ist?

    Alle Parteien stützen und fördern die extrem teure Offshore Stromerzeugung. Es wurden keine Aussagen gemacht oder gefunden, wie man mit diesen Anlagen zu einer sicheren und bezahlbaren Stromversorgung kommen kann.

    3. Gegen den Bau von Windparks in den Wäldern der deutschen Mittelgebirge, in Naturschutzparks und neben Wohnsiedlungen haben sich inzwischen weit über 200 Bürgerinitiativen gebildet, die gegen den Bau weiterer Windparks protestieren. Sie fordern: Keine Windgeneratoren in Wälder und Naturschutzgebiete! Mindestabstand zur Wohnbebauung das Zehnfache der Flügelspitzenhöhe.
    Frage: SchlieĂźen Sie sich der Forderung der BĂĽrgerinitiativen an?

    Die Grünen antworten mit einem klaren „Nein“. „Für die Energiewende müssen diese Opfer gebracht werden.“ Die FDP verweist auf das Baurecht und schiebt die Verantwortung den Kommunen zu. In den Parteiprogrammen werden die Forderungen der Bürgerinitiativen nicht unterstützt, sondern sogar abgelehnt.

    4. Der Ausbau der regenerativen Energien hat mehr als 100.000 Arbeitsplätze gebracht, die allerdings über hohe Einspeisevergütungen von den Stromverbrauchern stark subventioniert sind. Andererseits haben die hohen Strompreise viele Betriebe zur Schließung oder Verlagerung in das kostengünstige Ausland gezwungen.
    Frage: Wie viel bisher wirtschaftliche Arbeitsplätze sind durch die steigenden Strompreise und die Energiepolitik in Deutschland verloren gegangen?

    Diese Frage blieb unbeantwortet. Die GRÜNEN weisen zwar darauf hin, dass mehr als 300.000 Arbeitsplätze durch den Bau und Betrieb der regenerativen Stromanlagen entstanden sind. Der Verlust von Arbeitsplätzen durch Schließung der Kernkraftwerke und Verringerung der Produktion in den Gas- und Kohlekraftwerken wurde offensichtlich nicht registriert. Weiter führen die hohen Strompreise zurzeit zu einem Kaufkraftverlust von etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr mit schnell weiter steigender Tendenz. Rechnet man einen Umsatz von 100.000 Euro im Jahr für einen Arbeitsplatz, ist dies ein Verlust von 200.000 Arbeitsplätzen. Hinzu kommen die Arbeitsplätze, die wegen der hohen Energiepreise hier nicht mehr wirtschaftlich sind. Dies ist die energieintensive Industrie mit 2 Millionen Arbeitsplätzen, die schon seit einigen Jahren abwandert. Dies alles wird von keiner Partei registriert.

    5. Das EEG ist ein planwirtschaftliches und unsoziales Gesetz. Es bewirkt eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben, von der Masse unserer Bürger mit geringerem Einkommen zu den wenigen Reichen. Die Profiteure des EEG kassieren pro Jahr im Durchschnitt mehr als 20.000,- Euro von ihren ärmeren Mitbürgern.
    Frage: Halten Sie diesen Zustand für angemessen? Wenn nicht: Wie wollen Sie dieses unsoziale Gesetz ändern?

    Alle Bundestagsparteien halten an der planwirtschaftlichen und unsozialen Stützung der Ökostromerzeugung fest. Die FDP will allerdings das EEG durch ein Quotenmodell ersetzen, das Ökostromanteile im Strommix festlegt. Der Ökostrom soll aber weiter bezuschusst werden. Der Verbraucher wird auch durch dieses Modell weiter und immer höher belastet. Die Umverteilung von unten nach oben soll also bleiben. Der soziale Sprengstoff, der in dieser Politik liegt, wird nicht gesehen.

    Die Energiepolitik und die Europolitik aller im Bundestag vertretenden Parteien sind weitgehend vergleichbar und in ihren Belastungen für den deutschen Bürger etwa gleich hoch. Die Verpflichtungen Deutschlands aus der Europolitik können bis auf 1.000 Milliarden Euro steigen. Das Gleiche gilt für die „alternativlose Energiewende“. Dies bestätigt auch ein ausführlicher Spiegel-Bericht der letzten Woche. Auch in der Familienpolitik, Lohnpolitik und in vielen anderen Bereichen marschieren die Parteien in einem wachsenden sozialistischen Gleichschritt. Sarkastisch könnte man die vereinten Bundestagsparteien als NSED (Neue Sozialistische Einheitspartei Deutschland) bezeichnen. Die etablierten Parteien geben uns kaum noch eine Wahlmöglichkeit.

    Nur die neu gegründete Partei „Alternative für Deutschland“ AfD zeigt Wege aus dieser drohenden Verschuldung. Der Euro soll zurückgeführt werden auf eine europäische Verrechnungseinheit. Und die Energiepolitik soll wieder marktwirtschaftlich und sachlich ohne ideologische Scheuklappen ausgerichtet werden, wie es der Vorsitzende der AfD, Bernd Lucke, in einem Exklusiv-Interview mit NAEB dargelegt hat. Nur so wird es gelingen, auch für die regenerativen Energien wirtschaftliche Marktlücken zu erschließen. Wir haben am 22. September die Wahl. Wählen Sie und wählen Sie richtig.

    Hans-GĂĽnter Appel
    Beiratsvorsitzender NAEB e.V.

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    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Posted by retep11 on 16th Mai 2013

    In der „Neue wĂĽrttembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht schĂĽtzen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht schĂĽtzen. Das ist eine völlige Ăśberschätzung der menschlichen Leistungsfähigkeit.

    Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bevölkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 Ausstoß auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachlässigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. Für die Deutschen wurde so C02 zu einem gefährlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas höheren CO2-Gehalt in der Luft als positiv.

    Pflanzen wachsen durch diese zusätzliche Nahrung besser und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht sich. Weltweit wird es auch immer grüner. Das müsste eigentlich die Grünen erfreuen. Diese möchten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere Beiträge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis Göppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen ĂĽber Altbausanierung usw. reichen. 160 MaĂźnahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht genĂĽgend Energieträger vorhanden sind. Selbst die USA wird kĂĽnftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft benötigt eine zuverlässige preiswerte Energie.

    Die Politik möchte bereits in wenigen Jahren den größten Teil der Stromerzeugung durch Windmühlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachlässigen. Bis 2050 will der Landkreis Göppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die überflüssige Industrie verschwunden.

    Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fährt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen.

    Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden müssen. Werden Windmühlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zusätzlichen Netzgebühren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den Bundesbürgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. Bürgerschutztag am 12. 5. 2013 in Nürnberg. Es waren viele Tausende Wohnungseigentümer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gezählt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir persönlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom künftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, Geschäftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. JĂĽrgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland – das Geschäft mit der Angst“ lesen. Eine BĂĽrgerin aus MĂĽnchen fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. BĂĽrgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speichermöglichkeit von Strom.

    Leider konnte ich dieser BĂĽrgerin meine Frau nicht vorstellen. Später stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das ReaktorunglĂĽck in Tschernobyl erfolgte. Lächelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das UnglĂĽck als Folge der HavarieĂĽbung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum Wärmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausfĂĽhrlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erwähnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so verändert, dass mit der Sanierung eine StandzeitverkĂĽrzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    EEG-Umlage

    Posted by retep11 on 17th August 2012

    In der Leipziger Volkszeitung vom 15. August 2012 heiĂźt es in dem Leitartikel
    „Sächsische Firma klagt gegen Ă–kosteuer-Umlage“
    Die Textilfirma Vowalon aus Treuen im Vogtland klagt gegen die EEG-Umlage… Neben Vowalon beschreiten auch zwei andere deutsche Firmen – aus Bayern und aus Baden-WĂĽrttemberg – den Klageweg. Sie wollen mit dem Prozess eine Grundsatzentscheidung ĂĽber das EEG erstreiten…“ Hierbei geht es um die Verfassungsmäßigkeit der EEG-Umlage, welches eine Abgabe ist, mit der Gemeinwohlaufgaben finanziert werden. FĂĽr solche Finanzierungen sind aber Steuern da.
    Was ist die EEG? Vereinfacht ausgedrückt ist das eine zwangsweise Finanzierung der Solaranlage des Nachbarn, der Windparks und Biogasanlagen im benachbarten Dorf. (Produktionskosten für nutzbaren konventionellen Strom und dem EEG-Strom beträgt rund 14 Cent/kWh.)

    Wer keine Ausnahmegenehmigung erhält, in der Regel sind das nur Großkonzerne, darf die hohen Energiekosten bezahlen. Damit der Bürger vorwiegend theoretisch Energie spart, wurden auch noch eine Reihe von Hilfswerkzeugen verabschiedet, das sind die EnEV 2009, EnEG 2009, EEWärmeG, BImSchV 2010 und Heizkostenverordnung. (Weitere Ausführungen Energieeinsparverordnung.) Statt gesundes Wohnen in einem konventionellen Haus vorwiegend aus mineralischen Baustoffen, sind die Häuser in Plastikdämmung einzuhüllen und in schimmlige Energiesparhäuser zu verwandeln, alles im Sinn des grünen Zeitgeistes.

    Die theoretischen und praktischen Energieeinsparungen weichen abhängig vom Gebäudetyp, Größe und Standort zum Teil erheblich ab. Die erhofften Einsparungen werden nur in wenigen fällen erfüllt. Dafür leidet aber unsere Gesundheit…

    ZurĂĽck zum EEG. Dr. Ufer aus Leipzig hat an den Journalisten des o. g. Artikels einen Brief geschrieben. Dem Inhalt schliĂźe ich mich an. Nachfolgend der Brief.

    Sehr geehrter Herr Kollenberg,

    bitte entschuldigen Sie meine erneute Mail, aber Beiträge zur Energiewirtschaft und Energiepolitik in der LVZ (und nicht nur dort) sehe ich mir meist gründlich an. Mein Beruf als Energiewirtschaftler bringt das nun mal mit sich!

    Sie habe sich gestern – ausgehend von der Klage der drei Textilunternehmen gegen die Ökostromkosten – mit der Finanzierung der Elektroenergie aus Sonne, Wind etc. beschäftigt. In Ihrem Leitartikel vertreten Sie die Auffassung, dass die Ökostromumlage „geholfen“ hätte. Wem hat sie geholfen? Ausschließlich den EEG-Nutznießern, nämlich den Investoren und Betreibern der Photovoltaik-, Windenergie- oder Biogas-Anlagen! Die können mittels EEG, das eine staatliche Absatzgarantie und ebenfalls staatlich festgelegte Preise verspricht, die ein Vielfaches der Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke betragen, stattliche Renditen einstreichen. Diese Vergünstigungen, fernab jeglicher marktwirtschaftlicher Grundsätze, werden zudem noch vom Staat für zwanzig Jahre garantiert! Bezahlen müssen es die Kunden, ob sie wollen oder nicht – Anlass für die längst überfällige Klage!

    Sie schlagen nun vor, „die teure Subventionierung des ökologischen Stroms“ einzustellen. Was soll das Ihrer Meinung nach bedeuten? Ersatzlose Streichung des EEG unter Verzicht auf jeglichen Bestandschutz für die Investoren? Das wäre konsequent! Das würde aber zugleich das Ende aller Investitionen in die EEG-geförderten Energien bedeuten! Meinen Sie wirklich, dass das unsere Politiker zulassen werden?

    Damit wäre aber noch längst nicht erreicht, dass elektrische Energie wieder zu Preisen abgegeben werden könnte, wie es internationale üblich und zugleich sozialverträglich ist. Die sog. Energiewende besteht ja nicht nur darin, dass die alternativen Energien – auf Kosten der Verbraucher – ausgebaut werden, sondern zugleich darin, dass die kostengünstigsten Kraftwerke, nämlich Kern- und Braunkohlenkraftwerke, entweder verboten oder so in ihrer Einsatzweise behindert werden, dass sie unwirtschaftlich werden (Standby-Betrieb zum Ausgleich der schwankenden Solar- und Windeinspeisung). Hinzu treten noch immense Kosten für den Bau und Betrieb von zusätzlichen Leitungen, die nur deshalb gebaut werden müssen, um den Strom aus Wind- und Photvoltaikanlagen abzuleiten. Diese Ableitung nützt den Verbrauchern allerdings nichts, wenn nicht zugleich auch der Wind mit entsprechender Stärke weht und die Sonne vom wolkenlosen Himmel scheint. Es müssen daher auch zusätzliche Standby-Kraftwerke gebaut oder Energiespeicher (keiner weiß, wie die aussehen sollen!) errichtet werden. Das ist übrigens die Ursache, warum es nicht möglich ist, mit Wind- oder Solaranlagen auch nur einen einzigen Haushalt mit Elektroenergie – im vollen Sinne des Wortes – zu versorgen! Man kann diese Tatsachen auch in andere Worte kleiden: Wind- und Solaranlagen sind energiewirtschaftlich völlig überflüssig!

    Und wenn schon über die „Energiewende“ nachgedacht wird, dann sollte man neben den immensen Kosten zwei weitere Tatsachen nicht aus den Augen verlieren:
    Erstens wird durch den Ausbau von volatilen Erzeugungsanlagen die Versorgungszuverlässigkeit erheblich beeinträchtigt, was schon heute viele Unternehmen dazu zwingt, eigene Reservekapazitäten aufzubauen. Hier geht es nicht nur um Versorgungsunterbrechungen im Minuten- oder gar Stundenbereich, sondern um Störungen im Bereich von Millisekunden, die zu erheblichen Störungen im Produktionsablauf führen können (siehe hierzu der aktuelle SPIEGEL).
    Zweitens sollten die durch das EEG ausgelösten großflächigen Umweltzerstörungen betrachtet werden: Nicht umsonst spricht man von „Verspargelung“, „Verspiegelung“ und „Vermaisung“ unserer Heimat. Dabei sind die zusätzlichen (und im Grunde überflüssigen) Leitungen und Kraftwerke noch gar nicht einbezogen!

    Wenn Sie, sehr geehrter Herr Kollenberg, schon über die „Energiewende“ schreiben, dann sollten Sie nicht nur über mögliche „Korrekturen“ spekulieren, sondern die Frage stellen: Wozu brauchen wir die „Energiewende“ überhaupt? Sie hat – schon bisher! – dazu geführt, dass das strategische Zieldreieck der Energiewirtschaft „Wirtschaftlichkeit – Versorgungszuverlässigkeit – Umweltverträglichkeit“ verletzt und damit eine moderne, zukunftssichere Elektroenergieversorgung auf Dauer verhindert wird!

    Offen bleibt danach die Frage, was unsere Politiker eigentlich dazu bewogen hat, dieses seit langem auch international bewährte Zieldreieck zu verlassen. Die Antwort ist sehr einfach: Die Politik wollte mit der „Energiewende“ ihre selbst erfundenen Ängste vor dem Klimakatastrophe, vorm angeblich nahen Ende der Energieressourcen und vor der friedlichen Nutzung der Kernenergie „bekämpfen“!

    Aber:
    Erstens gibt es nach wie vor keinen einzigen wissenschaftlich gesicherten Beweis dafĂĽr, dass das Spurengas CO2 (knapp 0,04 %) irgendeinen nachweisbaren Einfluss auf die Wetter- und damit Klimaentwicklung ausĂĽbt. Dieses lebensnotwendige Gas ist kein „Klimakiller“!

    Zweitens reichen die bekannten fossilen Energieträger noch hunderte Jahre, weshalb es keinen Grund für irgendwelche unbezahlbare Hektik gibt. Zudem gibt es außer Kohle, Öl und Gas noch weitere Ressourcen; erinnert sei nur an Uran, Thorium oder die Kernfusion. Und wissen Sie, welche Möglichkeiten unsere Nachkommen noch erschließen werden?

    Drittens denken fast alle anderen Länder der Erde ganz anders als deutsche Politiker über die Kernenergie: Sie betreiben und bauen Kernkraftwerke. Vor allem aber forschen sie an neuen, noch zuverlässigeren und effektiveren Kernkraftwerkskonzepten – was in Deutschland de facto untersagt ist!

    Unsere Politiker können „stolz“ sein, das strategische Zieldreieck „Wirtschaftlichkeit – Versorgungszuverlässigkeit – Umweltverträglichkeit“ durch drei Phobien (Klima-Phobie – Energiemangel-Phobie – Nuklear-Phobie) ersetzt zu haben! Wir und unsere Nachkommen werden es teuer bezahlen müssen! Unsere Kinder und Enkel werden in einem de-industrialisierten Land mit einer zerstörten, lebensfeindlichen Umwelt leben müssen!

    Damit ist auch das Urteil über die „Energiewende“ gefällt: Sie ist ein „totgeborenes Kind“, an dem inzwischen noch nicht einmal die „Eltern“ ihre Freude haben! Sehr viel Geld wird es kosten, den Schaden, den sie angerichtet hat, wieder zu korrigieren!

    Daher meine große Bitte an Sie: Versuchen Sie als Journalist nicht, die „Energiewende“ zu verteidigen oder schönzureden, sondern helfen Sie mit Ihren Möglichkeiten mit, die richtigen Wege zu einer guten Zukunft der Energiewirtschaft in Deutschland zu ebnen!

    Viele wichtige Fakten, mit denen Sie argumentieren können, finden Sie im kürzlich erschienen Buch „Die Energiewende ist schon gescheitert“ von Dr. Günter Keil (Band 1 der Schriftenreihe des Europäischen Instituts für Klima und Energie, TvR Medienverlag, Jena 2012, ISBN 978-3-940431-32-5). Ich kann es Ihnen nur wärmstens empfehlen!

    Bitte verzeihen Sie mir, dass meine Erwiderung bedeutend länger geraten ist als Ihr kompakter Leitartikel. Ich hielt das allerdings angesichts der Bedeutung dieser für unser Land so überaus wichtigen Problematik für zweckmäßig. Das war für mich auch Anlass meine Zeilen einem Kreis von Fachleuten und weiteren Interessierten zukommen zu lassen.

    Mit freundlichen GrĂĽĂźen

    Ihr Dr. Dietmar Ufer

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    Historische Fenster

    Posted by retep11 on 13th Juli 2012

    Fenster in einem Haus haben vielfältige Funktionen. Sie sorgen für Tageslicht, die Kommunikation mit der äußeren Umwelt, als Gestaltungselement, zum Luft- und Wärmeaustausch. Historisch entstanden prägen sie den Baustil in den jeweiligen Regionen. Der wirtschaftliche Alleingang der Deutschen künftig die erforderliche Energie auf der Basis von Technologien mit geringer Leistungsdichte zu erzeugen, ist ein Schritt zurück in die vorindustrielle Gesellschaft.
    Man geht von der Illusion aus, dass härteste Energiesparmaßnahmen das auftretende Defizit ausgleichen können. Eine der Forderungen ist die Wärmedämmung der Gebäude, koste, was es wolle. Gerade im Altbaubereich werden vielfach wirtschaftlich und physikalisch vollkommen unsinnige Maßnahmen durch die neuen Spargesetze EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung gefordert.

    Der U-Wert ist nur eine Näherungsberechnung und je kleiner dieser wird, so falscher ist dieser. Verbrauchabhängige oder bedarfsabhängige Berechnungen für gleiche Gebäude weisen erhebliche Differenzen auf.
    In diesem Rahmen müssen die Fenster einem immer besseren Dämmwert erfüllen. Bewährte Kastenfenster mit Rollladen mit bis zu U = 1,3 W/m2K sind nicht ausreichend. Hermetisch dicht schließende Fenster mit einem U-Wert unter 1 werden bereits heute als Vorgaben genannt. Gebäude mit historischen Fenstern werden verunstaltet und der historische Gesamteindruck geht auf immer verloren.

    Gut ausgenutzt bringen ältere Fenster durch die Solareinstrahlung soviel Energiegewinn, dass der Wärmeverlust ausgeglichen wird. Fenster sind künstlich eingebaute Fugen bzw. Lüftungsöffnungen, wo gewollt ein Feuchteaustausch erfolgt. Der Feuchteaustausch erfolgt einmal über die Fugen als geringer Luftstrom und auch als Kondenswasser an der Glasscheibe. Für das Bauwerk selbst ist es schädlich, wenn der Luftstrom durch die Konstruktion, Risse oder Fugen, erfolgt. Irgendwo taut das Wasser aus und er kommt langfristig zur Durchfeuchtung. Hat das Fenster einen kleineren U-Wert als die angrenzende Konstruktion, was gerade sehr viel bei der Altbausanierung auftritt, so taut das Wasser nicht mehr, wie es konstruktiv vorgesehen war, an der Glasfläche aus, sondern an der Wandoberfläche. Meistens im Schlafzimmer über dem Fußboden an der Außenwand.

    Trotz fachlicher Darlegung der unterschätzten Effizienz und Funktionsweise historischer Fenster kapituliert die Denkmalbehörden unter dem Druck der „Effizienz- und Dämm-Lobby“. Die „Mindestanforderungen“ an das historische Fenster, wie sie die zurzeit geschulten „Energieberater fĂĽr Baudenkmale“ fĂĽr eine KfW-Förderung stellen, werden den Druck auf die noch verbliebenen historischen Fensterbestände nochmals erhöhen.

    Denkmalgeschützte Sanierungen sind sehr kostenaufwendig. Unabhängig sollte man nur dann ein Haus kaufen oder sanieren, wenn auch genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind. Mit jeder Fremdfinanzierung begibt man sich in die Abhängigkeit von anderen. Andererseits kostet es dann auch viel mehr. Solange ein Fenster noch seine volle Funktionstüchtigkeit hat, ist ein Austausch ökologisch und in vielen Fällen auch ökonomisch nicht sinnvoll.

    Die Frage, ob der Mieter die Fenster mag oder nicht, wird bereits mit der ersten Wohnungsbesichtigung geklärt. Er muss ja nicht mieten. Historische Fenster haben gegenüber den heutigen Fenstern einen entscheidenden Vorteil. Die Gesundheit der Bewohner wird weniger durch Schimmelpilze und Schadstoffe gefährdet. Ein Punkt, den bisher Viele noch nicht begriffen haben.

    Nachfolgend ein Beitrag zu historischen Fenstern www.die-fensterhandwerker.de

    Wenn Sie ein neues Haus bauen, oder Ihre Fenster sind wirklich kaputt, dann können Sie hier kostenfrei ein Angebote für ein neues Fenster einholen.

    Kostenlos ein Angebot einholen.

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    Energie auf der Erde, Kaltzeiten und die Energiewende verstehen?

    Posted by retep11 on 9th März 2012

    Ausgewählte Beiträge von W.-Ing.-BĂĽro HĂĽne – Garbenstr. 16 – 31542 Bad Nenndorf

    Neue AusfĂĽhrung Kaltzeiten von 21 Jahrhunderten ( 0-2100 n.Chr.)
    Korrelierungen von Kaltzeiten mit den einseitigen Stellungen der vier GroĂź-Planeten ĂĽber 21 Jahrhunderte (pdf).

    Energie auf der Erde

    Ölpreise und Kriege der Neuzeit = die Multis sind immer die Gewinner. Ölmengen in der Zukunft nehmen nicht ab, sondern ihre Reichweite erhöht sich von 1980 ca. 30 Jahre auf 2010 mit 46 Jahren.
    Weitere groĂźe Mengen werden zur Zeit gerade gefunden!
    Ă–lpreise und Kriege der Neuzeit (pdf)

    Die Energiewende verstehen? E = mc2

    www.ib-rauch.de/datenbank/Energiedichte_huene.pdf (pdf)

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    Die Strompreis-Entwicklung in Deutschland bis 2020

    Posted by retep11 on 19th Februar 2012

    Sie haben mehr oder weniger nunmehr alle die Steigerungen 2012 auf Ihren Monatsbelastung der Stadtwerke zur Kenntnis genommen.
    Wir haben auf unserer WEB-Site naeb.info auf der 1. Seite die Kurve gezeichnet, gemäß der noch vor 2020 die 50-Cent Marke erreicht wird.
    Mit unserer Zahl liegen wir durchaus nicht weit von den Einschätzungen anderer entfernt, und in Diskussionen sagt man uns oft: Das erwarte ich auch so! Allerdings gibt es einen fundamentalen Unterschied in der Ableitung. Unsere Zahlen sind nicht inflationiert. Die Gesprächspartner sehen aber meistens nur die Inflationierung. Diese liegt nun in den letzten Jahren deutlich unter 6%, die man ungefähr ansetzen müsste, um im Jahr 2020 bei 50 Cent zu sein.
    Hier zeigen wir einmal ohne jede Erläuterung unsere Zahlen:

    Strompreisentwicklung in Deutschland

    Auf diese Werte muß z.B. in den Spalten Produktion/Vertrieb, Verteilung, u.U. MWST noch ein Inflationszuschlag gemacht werden, d.h. der tatsächliche Strompreis wird noch höher liegen. Man beachte auch, dass wir für CCS (CO2-Verbunkerung) weiterhin Null eingesetzt haben. Der in den Medien immer wieder verwendete EEX-Börsen-Handelspreis ist nicht relevant, weil er keinen direkten Bezug zu Kosten hat. Dort entstehende Abweichungen werden über die Jahre kompensiert.
    Selbstverständlich ist dass alles mehr oder weniger ein Blick in die Glaskugel!

    Quelle: EEG-Strom-Newsletter 12/02 von NAEB nationale anti-EEG Bewegung e.V. www.naeb.info
    Sie können gern die Arbeit von NAEB unterstützen.

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    Verstrahlung? Erhöhte Radioaktivität? Fakten zur Strahlung aus nuklearmedizinischer Sicht.

    Posted by retep11 on 2nd Mai 2011

    Seit der Fukushima Havarie – ausgelöst durch den schwersten Tsunami seit Menschengedenken, als Folge eines sehr heftigen Erdbebebens der Stärke 9- wird in Deutschland ĂĽber die Folgen der radioaktiven Strahlung berichtet. Oft in ängstlicher, fast immer aber in angstmachender Art und Weise. Das Mitglied der Ethikkommission Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts fĂĽr Technologie, „kritisierte die deutsche „Nabelschau“ in der Energiepolitik als völlig unangemessen. Von den etwa 53.000 Artikeln, die nach dem Fukushima-UnglĂĽck in Europa veröffentlicht wurden, seien mehr als 80 Prozent in Deutschland erschienen.“ (Quelle: tinyurl.com/3zdhmt4). Um mehr Sachlichkeit in die Debatte zu bringen erläutert der Physiker und Nuklearmediziner Dr. med Dr. rer. nat unseren Lesern die Zusammenhänge.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bestrahlung-verstrahlung-erhoehte-radioaktivitaet-fakten-zur-strahlung-aus-nuklearmedizinischer-sicht/

    2. Das Klima ändert sich wirklich, aber es wird kühler

    Unsere Regierung befindet sich in dem Prozess, strikte Kontrolle über die Reduzierung von Treibhausgasen einzuführen in der Hoffnung, die globale Erwärmung zu verhindern, obwohl sich die Erdatmosphäre abkühlt.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/das-klima-aendert-sich-wirklich-aber-es-wird-kuehler/

    3. Solarstrom ist grĂĽn und hilft der Umwelt!

    Die Protagonisten zeigen im Dialog, dass die Finanzierung von Solarstrom eine Umverteilung von unten nach oben ist. Im Gespräch unterhält sich der stolze Solarstromanlagenbesitzer mit einer anderen Person, die sich eine solche Investition nicht leisten kann.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/solarstrom-ist-gruen-und-hilft-der-umwelt/

    4. Ein Reisebericht aus Fukushima:“Falls die Japaner nicht lĂĽgen, dann hat bisher niemand 250 Milli-Sievert erreicht!

    Der Reisebericht vom 24.4.2011 von Dr. Andreas Kronenberg, der im Auftrag der Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA (International Atomic Energy)im Krisengebiet in Japan war: Ich komme gerade von einem nachmittäglichen Spaziergang durch Fukushima City zurück, eine Stadt die aus dem völlig falschen Grund zu weltweiter Bekanntheit gekommen ist. Es ist eigentlich eine junge Stadt, wunderschön umgeben von Bergen. Ich sehe die jungen Menschen auf den Strassen, sie erinnern mich an Tokio oder Osaka. Das Leben ist normal: die Burschen flirten, die Mädels tratschen. Man trifft sich um auszugehen, oder in den Parks Sport zu treiben oder einfach nur die Kirschblüte zu fotografieren.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/ein-reisebericht-aus-fukushima-falls-die-japaner-nicht-luegen-dann-hat-bisher-niemand-250-milli-sievert-erreicht/

    5. Die Lobbyisten, die die Klimagate-Akademiker weiĂźgewaschen haben, wurden vom Steuerzahler und der BBC bezahlt

    Eine Schattengruppe von Lobbyisten, die heftig dafür eintritt, dass die globale Erwärmung eine echte Bedrohung ist, wurde vom Steuerzahler bezahlt und bekam Hilfe von der BBC.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-lobbyisten-die-die-klimagate-akademiker-weissgewaschen-haben-wurden-vom-steuerzahler-und-der-bbc-bezahlt/

    6. Der Schwindel mit der Nachhaltigen Entwicklung

    „Nachhaltige Entwicklung” („Sustainable Development“ SD) ist im Grunde ein Slogan ohne eine bestimmte Bedeutung. In Verbindung mit dem Earth Day (22. April, Karfreitag), ist es ein Ausdruck, der Dinge wie saubere Luft und grĂĽne Energie maskiert. Und er gaukelt uns eine makellose, idyllische Existenz fĂĽr uns und unsere Nachkommen vor – fĂĽr immer. Aber in Wirklichkeit ist er zu einem ungemein nĂĽtzlichen Begriff fĂĽr viele Gruppen geworden, die den Slogan verwenden, um ihre eigene spezielle Agenda voranzutreiben, was fĂĽr eine auch immer.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/der-schwindel-mit-der-nachhaltigen-entwicklung/

    7. Was die GrĂĽnen wirklich glauben

    Der sog. „Earth Day” wurde 1970 eingeführt, und Millionen Amerikaner und andere Menschen auf der ganzen Welt wurden seitdem konstant einer Gehirnwäsche unterzogen, um den Eindruck festzuschreiben, dass es bei der Umweltbewegung darum geht, die Erde zu schützen. Aber wenn die Grünen unter sich darüber sprechen, ist das eine ganz andere Geschichte und eine Angst machende dazu.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/was-die-gruenen-wirklich-glauben/

    8. BP hat es sich vor dem Ă–lunfall mit den GrĂĽnen und den Medien gemĂĽtlich gemacht.

    Wie hoch sind die Opportunitätskosten von politisch korrekten Geschäftstätigkeiten gegen den Klimawandel, wenn dadurch Finanzmittel von verbesserten Sicherheitsverfahren und wirksamen Geschäftspraktiken weggeleitet werden? Diese Frage wird noch nicht in denjenigen Medien behandelt, die eine lange Geschichte der Anbiederung an British Petroleum (BP) haben.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/bp-hat-es-sich-vor-dem-oelunfall-mit-den-gruenen-und-den-medien-gemuetlich-gemacht/

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