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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Es ist Zeit, den Wahn vom „Schutz des Globalklimas“ zu beenden!

    Posted by retep11 on 16th September 2013

    Dass das Wetter aus menschlicher Perspektive „verrĂŒckt“ spielt, sich nicht disziplinieren und zudem nur ungenau vorhersagen lĂ€sst, ist eine uralte Erkenntnis und keine Neuigkeit. Doch diese Untugenden scheint nun auch das „Klima“ an den Tag zu legen, das doch als vom Wetter abgeleitetes statistisches Konstrukt „Ruhe und Ordnung“ in das Wetter-Chaos bringen sollte. Lange schien das zu funktionieren, die prognostizierte „ErderwĂ€rmung“ schritt unaufhörlich voran, bis 1998. Doch seit 15 Jahren streikt die Natur. Die „Fieberkurve der Erde“ steigt nicht mehr, sondern fĂ€llt deutlich. Eine Zeit lang wurde dies ignoriert und bestritten, doch nun kann man sich den Fakten nicht lĂ€nger entziehen. Was ist los mit dem Klima? Warum entzieht es sich plötzlich sich der Vorhersagbarkeit, obgleich von den Klimaexperten immer wieder das Gegenteil behauptet wurde?

    Erinnern Sie sich noch? 2007, vor sechs Jahren, wurde fĂŒr 2013 eine komplette Schmelze des Nordpoleises vorhergesagt. Nach langer Zeit ergab sich wieder einmal im Norden Kanadas die Chance, mit Schiffen die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik zu befahren. Im letzten Jahr verkĂŒndete die NASA eine gigantische Eisschmelze auf Grönland. Es lief alles glatt! Nun meldet die Berliner B.Z. am 9. September 2013 unter der Überschrift „Das eiskalte Comeback der Arktis“, dass die EisflĂ€che um den Nordpol im Sommer um 1.600.000 km2 grĂ¶ĂŸer geworden sei und 20 Schiffe von Eisbrechern „befreit“ werden mussten. Kleinlaut gibt die Klima-Expertin Judith Curry nun zu, dass wohl der „Einfluss von Kohlendioxid ĂŒberschĂ€tzt“ wurde.

    dass der minimale Anteil von 0,04 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) in der Luft absolut nichts mit dem weltweit agierenden Wetter und seinen Temperaturen geschweige denn dem „Globalklima“ zu tun hat, dass CO2 kein „Klimagas“ und der „natĂŒrliche Treibhauseffekt“ nichts als eine unnatĂŒrliche Erfindung, eine unbewiesene Behauptung ist? In alle „Klimamodelle“ wurde weltweit ein automatischer kĂŒnstlicher CO2-Strahlungsantrieb eingebaut und damit war die „ErderwĂ€rmung“ ein zwangslĂ€ufiges Muss, bis in alle Ewigkeit! Die „Klimakatastrophe“ war unausweichlich vorprogrammiert!

    Die Medien als unkritische und willfĂ€hrige NachrichtenĂŒbermittler
    Der Warnruf „Klimakatastrophe“ hĂ€tte nie die Resonanz hervorgerufen wie den Ă€ngstlichen Klimaschutz-Wahn entfacht, wenn die Medien nicht der einseitigen und politisch erwĂŒnschten Wissenschaftspropaganda aufgesessen wĂ€ren und ihre Rolle als WĂ€chter gegen obrigkeitliche Indoktrination wahrgenommen hĂ€tten und kritischer gewesen wĂ€ren. Sie hĂ€tten den AnfĂ€ngen wehren können, wenn sie den simplen juristischen Grundsatz, auch die andere Seite zu hören, angewandt hĂ€tten. Doch sie agierten als Posaunisten, als VerstĂ€rker einer neuen Heilslehre namens „Klimaschutz“.

    Daran hat sich grundsĂ€tzlich bis heute nichts geĂ€ndert, wenngleich die Opposition gegen den wissenschaftlich unhaltbaren „Treibhauseffekt“ grĂ¶ĂŸer wird und sich alle Klimaprognosen als Flopp erwiesen haben. Die Klimawissenschaft ist eine Rechtfertigungswissenschaft geworden, die sich immer tiefer in WidersprĂŒche verstrickt und glaubt, man wĂŒrde dies nicht merken. In SPIEGEL Online vom 18. Januar 2013 schrieb Axel Bojanowski: „Klimawandel – Forscher rĂ€tseln ĂŒber Stillstand bei ErderwĂ€rmung“. In SPIEGEL Online vom 28. August 2013 schreibt Axel Bojanowski: „Pause beim Klimawandel – Pazifik bremst globale ErwĂ€rmung“. Wird ein RĂ€tsel geklĂ€rt, so sieht das nach wissenschaftlichem Erkenntnisfortschritt aus. Doch die Überschriften tĂ€uschen und offenbaren eine schon fahrlĂ€ssig zu nennende naive LeichtglĂ€ubigkeit.

    Noch erstaunlicher ist, dass Axel Bojanowski als langjĂ€hriger Klimaspezialist nicht selbst ĂŒber die WidersprĂŒche in seinen beiden Artikel stolpert. Im Januar verbreitet er die Hypothese der NASA, dass die „möglichen Ursachen des Temperaturstillstands“ in den Ozeanen zu suchen seien, sich mithin die Umwelt „vorlĂ€ufig an ganz anderer Stelle erhitzen“ könne. Er dozierte: „Ozeane sind der grĂ¶ĂŸte WĂ€rmespeicher: In ihren obersten drei Metern halten sie so viel WĂ€rme wie die gesamte LufthĂŒlle der Erde. Die meiste Energie, die Treibhausgase in der Luft zurĂŒckhalten, gelangt in die Meere, sie sollten physikalischen Berechnungen zufolge etwa 90 Prozent der Energie schlucken. Die WĂ€rme der Ozeane wĂŒrde also den besten Indikator fĂŒr die KlimaerwĂ€rmung liefern“, denn „auch die NASA dokumentiert eine ErwĂ€rmung der Meere in den oberen Wasserschichten“.

    Ich möchte nicht die peinliche Frage stellen, wie die in der Luft von den Treibhausgasen zurĂŒckgehaltene Energie mit welchem Sogeffekt ins Wasser bis in Tiefen unterhalb von 2000 hinabsteigen soll, auch wenn dies „Computersimulationen“ so berechnet haben. Rechenspiele mit dem Computer sind beileibe kein Beweis. Weitaus augenfĂ€lliger ist nun die Kehrtwende als angebliche Lösung des RĂ€tsels: „Der Pazifik kĂŒhlt die Welt“. Soll man sich das so vorstellen, dass die Ozeane erst 90 % der WĂ€rme des Treibhauseffektes aufsaugen und sich erhitzen, um dann vom Pazifik aus die Welt zu kĂŒhlen? Damit dieser Schwachsinn geglaubt wird, wird vor- oder nachgeschoben, dass es „mit einem Computermodell“ gelungen sei, „die Klimaentwicklung prĂ€zise nachzubilden“ und „getreulich“ die „Luftströmungen ĂŒber dem Pazifik“ zu simulieren. Wer widerspricht Computerberechnungen? Wie leicht ist es doch, zuerst den Medien und dann der Masse mit fiktiven Behauptungen einen BĂ€ren aufzubinden. Merkt Axel Bojanowski nicht, wie er von den Klima-Experten wie an einem Nasenring durch die Medienarena gezogen wird? Aber zu wessen Belustigung und Nutzen?

    Wie die Wirklichkeit in ihr Gegenteil verkehrt wird

    Es ist kein Problem, eine „Globaltemperatur“ kreativ nach seinem Wunsch so gestalten, dass eine Behauptung dem Schein nach bestĂ€tigt wird. Man macht dies ganz exakt, indem man ĂŒber die Erde ein Gitternetz mit einer Maschenweite vom 500 km legt. Jedes Planquadrat hat eine GrĂ¶ĂŸe von 250 000 km2. Und da mindestens 70 % der ErdoberflĂ€che Meere sind ohne Wetter-Stationen, können deren Planquadrate mit SchĂ€tzwerten belegt werden. Diese Praktiken flogen erst auf, als man rĂŒckwĂ€rts daran ging, das hochmittelalterliche WĂ€rmeoptimum weg zu manipulieren, um eine berĂŒhmt-bedrohliche HockeyschlĂ€gerkurve zu konstruieren.

    Obgleich das Maximum der „Globaltemperatur“ 1998 erreicht und auch vom Britischen Wetterdienst deren RĂŒckgang zugestanden wurde, versuchte ZEIT Online am 6. Dezember 2012 noch die alte „Klimapolitik“ zu retten mit „Klimawandel – Was die Erde heiß macht“. Fritz Vorholz und Anne Kunze beginnen: „WĂ€hrend ein neuer Weltklimavertrag beraten wird, heizt sich die Erde weiter auf“. Die Geschichte beginnt mit „Elendes Wachstum“ und endet mit „RĂŒlpsende KĂŒhe“ und „Illegaler Kahlschlag“.
    In dem Artikel werden alle Klischees bedient, die man in der Mottenkiste findet. Da heißt es: „Mit dem Fleischkonsum wuchs auch die Klimabelastung“. Klar, im Jahr 1850 gab es eine Milliarde Menschen und heute sind es sieben Milliarden. Ebenso klar, in den gut 150 Jahren „stieg“ die „Globaltemperatur“ um 0,8°C. Und? „Rindfleisch ist besonders heikel, weil KĂŒhe das klimaschĂ€dliche Methan ausscheiden.“ Die Rettung? „Zwar leben in den IndustrielĂ€ndern viele junge Menschen vegetarisch, Kantinen bieten „Klimateller“ an. Doch was liegt auf dem „Klimateller“? Etwa das „klimaschĂ€dliche Methan“ zum Verzehr? Oder 30 Jahre altes Wetter, statistisch gemittelt und zum vegetarischen „Klima“ verrĂŒhrt? Apropos Wetter: Wann wurde jemals die WetterschĂ€dlichkeit von Kohlenstoffdioxid, von Lachgas oder Methan nachgewiesen? Wieso drischt man nur auf die KĂŒhe ein? Auch Elche, Giraffen, Hirsche, Schafe und Ziegen geben bei der Verdauung Methan ab. Aber entscheidend ist: Haben die Methanemissionen keinerlei Einfluss auf die Temperaturvielfalt der Erde, dann erĂŒbrigen sich alle weiteren VerdĂ€chtigungen, was das „Klima“ betrifft. Dem statistischen Posthum-Konstrukt „Klima“ kann nichts mehr gefĂ€hrlich werden, es ist unumkehrbar „tot“.

    Bleibt noch der „illegale Kahlschlag“. Dazu heißt es: „Wald speichert Kohlendioxid.“ Dies ist falsch: „C“ bedeutet Kohlenstoff und hat mit der Kohle nichts zu tun. CO2 bedeutet richtig Kohlenstoffdioxid. Dann geht es weiter: „Waldvernichtung setzt das Klimagas frei.“ Wird ein Wald gerodet, wird eine CO2-Senke vernichtet, denn fĂŒr Wald ist CO2 ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Verrottet ein Baum, dann erst wird CO2 freigesetzt als Nahrung fĂŒr neue BĂ€ume. Auch den ZEIT-Journalisten mĂŒsste die Fotosynthesegleichung bekannt sein. Weiter: „Laut einem aktuellen Bericht der Weltbank fĂ€llt Kriminellen alle zwei Sekunden eine WaldflĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe eines Fußballplatzes zum Opfer.“ Wenn das Kriminelle sind, warum fĂ€ngt man sie nicht und sperrt sie ein?
    Oder ist das nur ein Ablenkungsmanöver? Was ist mit den Kommunen StĂ€dten, die in ihren Gemarkungen Planungshoheit haben? Im Rahmen der Bauleitplanung werden fĂŒr Wohnbebauung, GewerbeflĂ€chen, Straßen tĂ€glich riesige FlĂ€chen ĂŒberbaut und versiegelt, so dass keine Vegetation wachsen, kein CO2 der Luft entnehmen, in Pflanzensubstanz einbauen und vegetarische Nahrung erzeugen kann. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 20. September 2012 werden allein in Sachsen tĂ€glich 8 Hektar Land, das sind 80.000 m2 oder 8 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das in Sachsen 2.920 Fußball-Felder, wobei das Wort „Feld“ heute wohl nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Mit der Versiegelung von Boden werden nicht nur agrarische oder forstliche WuchsflĂ€chen vernichtet, es wird auch in den Verdunstungs- und Wasserhaushalt eingegriffen.

    Nach SchĂ€tzung werden allein in der Bundesrepublik Deutschland tĂ€glich 90 Hektar oder 90 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das 32.850 Fußballstadien! Wer jegliches Roden von Wald als „Waldvernichtung“ erklĂ€rt und pauschal als „kriminell“ abstempelt, der bezeichnet indirekt auch all die Gemeinde- und StadtrĂ€te, in deren Hoheitsbefugnis alle Erschließungs- und BebauungsplĂ€ne liegen, als „Kriminelle“. An diesem Vergleich zeigt sich, dass der Wahn, das „Globalklima“ schĂŒtzen zu mĂŒssen, es aber nicht zu können, weil es dieses gar nicht gibt, zu völlig kuriosen Vorstellungen fĂŒhren kann. Doch hierzu konnte es nur kommen, weil sich die BĂŒrger nicht von Anfang an ganz energisch gegen den Vorwurf, allesamt „Klimakiller“ zu sein, gewehrt haben.

    Karl Marx und die Emanzipation von der Klimaforschung

    Im Gegensatz zur klassischen Klimatologie, die meteorologische Daten sammelt und statistisch verdichtete, um in Klimaatlanten mittlere Luftdruck- und Temperaturfelder im Rahmen der geographischen Erdbeschreibung zu prĂ€sentieren, hat die Klimaforschung gĂ€nzlich andere Ziele. Diese sind politischer Natur und konzentrieren sich auf den Versuch, die EinflĂŒsse des Menschen auf den ewigen Klimawandel nachweisen, um ihn dann entsprechend reglementieren und als „KlimasĂŒnder“ bestrafen und zur Kasse bitten zu können.
    Die gesamte BeweisfĂŒhrung in der Klimaforschung beruht auf Behauptungen, die mittels Korrelationsberechnungen untermauert werden. Dabei scheut man auch nicht davor zurĂŒck, ĂŒber Scheinkorrelationen Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu konstruieren, bei denen die Natur quasi auf den Kopf gestellt und verdreht wird. Beliebt sind Scheinkorrelationen, bei denen ZusammenhĂ€nge bzw. KausalitĂ€ten konstruiert werden, die völlig abwegig sind wie der Nachweis eines Zusammenhanges von Storchennestern und Kindergeburten. Solch eine Schein-Korrelation ist auch die Konstruktion eines Zusammenhangs zwischen dem CO2-Gehalt der Luft und der Lufttemperatur. Da es keinen direkten Zusammenhang, keine KausalitĂ€t, fĂŒr keinen Fleck der Erde gibt, konstruiert man eine „Globaltemperatur“ und korreliert diese mit einem Einzelwert, dem auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii in 3000 m Höhe berechneten Jahresmittel des CO2-Gehalts. Aus einer zufĂ€lligen Ähnlichkeit der KurvenverlĂ€ufe wird ohne Angabe eines Korrelationskoeffizienten die Behauptung in die Welt gesetzt, dass der Anstieg des Mauna-Loa-Wertes kausal den Anstieg der Globaltemperatur verursacht habe. Dass dies von der Wissenschaft so hingenommen und geglaubt wird, ist erstaunlich.

    Diese Behauptung schien ihre Richtigkeit zu haben, denn bis 1998 konnten die Klimaexperten immer darauf verweisen, dass der CO2-Gehalt steige und folglich mit ihm die Globaltemperatur. Seit nunmehr 15 Jahren scheiden sich die Wege, wird die bisher begangene Konstruktion brĂŒchig und von Tag zu Tag unglaubwĂŒrdiger. Doch immer noch scheuen sich viele, den Finger in die Wunde zu legen und diesen wissenschaftlichen Betrug aufzudecken.

    Aber auch auf anderen Gebieten findet man solche methodischen GrenzĂŒberschreitungen, vor allem in Gesellschaft und Politik, wo gerne mit Scheinkorrelationen von Abstraktionen operiert wird. So ĂŒbte Karl Marx massive Kritik an dem Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865) ob solcher Argumentationsketten. Von Proudhon stammt ĂŒbrigens der Spruch „Eigentum ist Diebstahl“. Er wollte einen „Sozialismus ohne Gewalt“. Zitiert nach Theodor Leuenberger „Emanzipation der Moderne“ (Freiburg, 1976) hat Karl Marx folgenden Vorwurf erhoben: „Er treibt die Abstraktion auf die Spitze, indem er alle Produzenten in einen einzigen Produzenten, alle Konsumenten in einen einzigen Konsumenten zusammenschweißt und den Kampf zwischen diesen beiden chimĂ€ren Personen sich ausspielen lĂ€sst. Aber in der wirklichen Welt wickeln sich die Dinge anders ab.“

    Genau dieser Praktiken haben sich die Klimaexperten bedient. Sie haben die „Abstraktion auf die Spitze“ getrieben. Erstens haben sie alle Temperaturen dieser Erde in einen Topf geworfen und zu einer „chimĂ€ren Globaltemperatur“ verdichtet. Zweitens haben sie einen Einzelwert, den CO2-Wert aus Hawaii, zu einem ebenso „chimĂ€ren CO2-Globalwert“ erhoben. Aus dem Zusammenspiel beider Werte wurde der Song „Spiel mir das Lied von der Klimakatastrophe“ komponiert.
    Das Lied stieg auf bis zum UNO-Bestseller, erklomm einen „Weltklimagipfel“ nach dem anderen und steht nun vor einem bodenlosem Abgrund. Ein rascher Absturz wĂŒrde uns von einem Alptraum befreien, dem Wahn, dem naturgegebenen Klimawandel Einhalt gebieten und die Richtung weisen zu können.

    Und wieder das Potsdam-Institut: „Zögern wird teuer“

    Dies war die Überschrift der Allgemeinen Zeitung Mainz am 13. September 2013 auf eine Pressemitteilung des PIK am Tage zuvor, die lautete: „Verzögerte Klimapolitik könnte kurzfristige Vermeidungskosten verdreifachen“. Die vom Umweltbundesamt unterstĂŒtzte Studie der beiden Ökonomen Gunnar Luderer und Ottmar Edenhofer besagt: „WĂŒrde eine am 2-Grad-Ziel ausgerichtete internationale Vereinbarung bis 2015 getroffen, könnten kurzfristige Energiepreiserhöhungen auf 25 Prozent begrenzt werden.“ Das sind die ĂŒblichen Drohungen von Ökonomen, deren Modelle auf Fiktivszenarien aufbauen und die „Klimapolitik“ in noch grĂ¶ĂŸere Beweisnot fĂŒhren sowie zu noch unsinnigeren preistreibenden Maßnahmen nötigen wollen. Hat jemand der staatlich alimentierten PIK-Ökonomen mal ausgerechnet, wie viel Geld nötig ist, um das Wetter nach menschlichen WĂŒnschen umzugestalten?
    Nach Millionen von Jahren wĂŒrde es doch dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschheit nahe kommen zu fordern, die ungerechte Anordnung der Klimazonen auf der Erde umzuĂ€ndern und das tropische Klima an die Pole, das polare Klima in die mittleren Breiten und das gemĂ€ĂŸigte Klima in die Tropen zu verlagern. Das wĂ€re eine praktikable Vorstufe zu mehr „globaler Klimagerechtigkeit“, wie sie von der Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Jahren gefordert wird, bevor dann in der nĂ€chsten Stufe das globale Einheitsklima geschaffen wird. Dies könnte dann den BedĂŒrfnissen des globalen Einheitsmenschen angepasst werden.

    Oppenheim, den 13. September 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Energiewende – der lange Marsch in die „Große Transformation“

    Posted by retep11 on 6th September 2013

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Am 7. April 2011 prĂ€sentierte als Beitrag zur Rio+20-Konferenz 2012 der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung „Globale UmweltverĂ€nderungen“ (WBGU) unter Vorsitz von Hans Joachim Schellnhuber, auch Direktor des Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung, die Empfehlung: „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag fĂŒr eine Große Transformation“. Darin ist klar zu lesen: „Das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmodell ist auch ein normativ unhaltbarer Zustand, denn es gefĂ€hrdet die StabilitĂ€t des Klimasystems und damit die Existenzgrundlagen kĂŒnftiger Generationen. Die Transformation zur KlimavertrĂ€glichkeit ist daher moralisch geboten.“ Weiter: „Die Große Transformation ist keineswegs ein Automatismus. Sie ist auf die „Gestaltung des Unplanbaren“ angewiesen. Dies ist historisch einmalig.“ Und weiter: „Um eine Dekarbonisierung weltweit voranzutreiben, sollte der Staat seine Rolle als Gestalter bewusst wahrnehmen.“ Gehen wir wieder absolutistischen Zeiten entgegen?

    Die Transformation funktioniert nicht wie ein Transformator oder Umspanner, mit dem man Wechselspannungen erhöhen oder verringern kann. Transformation bedeutet Umformung und will nichts anderes als einen grundlegenden Wechsel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung. Das war auch Ziel der 68er Kulturrevolution! Wer das „Unplanbare“ gestalten will, hĂŒllt sich zuallererst in einen unverstĂ€ndlichen Wortnebel. Offenbar hat der, der mit unverstĂ€ndlichen Begriffen „große SprĂŒche klopft“, in der Politik das Sagen. Doch was bedeutet „Transformation zur KlimavertrĂ€glichkeit“? Wie soll das geschehen? Soll die „Energiewende“ die „KlimavertrĂ€glichkeit“ befördern? Muss nicht zuerst die WettervertrĂ€glichkeit erhöht werden? Schaut man genauer hin, verletzen diese politischen Kunstbegriffe alle Regeln der logischen Wortbildung.

    „Energiewende“ zur „postindustriellen Gesellschaft“?

    Der zweite Begriff wurde erstmals von dem französischen Soziologen Alain Touraine im Jahre 1969 geprĂ€gt: „La sociĂ©tĂ© post-industrielle“. Diese Vorstellung orientierte sich offensichtlich an Richard Cautillion, der 1756 eine „Regierung der Natur“ propagierte und eine ökonomische Theorie entwickelte, die glaubte, den Wohlstand der Nationen allein von der Landwirtschaft herleiten zu können. Er wandte sich gegen den Merkantilismus, das vorherrschende Wirtschaftssystem des Zeitalters des Absolutismus. In der grĂŒnen Ökobewegung findet sich dieses Gedankengut wieder, das schon bei Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) mit der Parole „ZurĂŒck zur Natur“ zu finden ist. Rousseau schrieb 1762 seinen „Contrat social“. Er war einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution 1789.

    Doch was das mit der „Energiewende“ zu tun? Kann man Energie drehen und wenden? Hierzu Ă€ußerste sich bereits 1841 Julius Robert Mayer (1814-1878) dahingehend, „dass Energie weder erschaffen, noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden kann“. Mayer bestimmte das „Mechanische WĂ€rmeĂ€quivalent“ und formulierte den „Ersten Hauptsatz der WĂ€rmelehre“. 1847 folgte der „Energieerhaltungssatz“ von Hermann von Helmholtz (1821-1894). Dies geschah in der FrĂŒhphase der „Industriellen Revolution“, die von England ausgehend sich mit der Erfindung der Dampfmaschine von James Watt 1769 ĂŒber die Welt verbreitete. Im Wort Industrie steckt das lateinische Wort ‚industria‘, das Fleiß und Betriebsamkeit bedeutet.

    Die Energie, die mit der FĂ€higkeit Arbeit zu leisten ursĂ€chlich verbunden ist, ist unverzichtbar fĂŒr das Funktionieren einer Industriegesellschaft. Energie ist nötig, um einen Körper zu beschleunigen oder um ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um Körper zu erwĂ€rmen und um Gase zusammenzudrĂŒcken, um elektrischen Strom fließen zu lassen oder elektromagnetischen Wellen abzustrahlen. Pflanzen, Tier und Menschen benötigen Energie, um leben zu können. Energie braucht man auch zum Betrieb von Computersystemen, zur Telekommunikation und fĂŒr jegliche wirtschaftliche Produktion. Wohin soll uns die „Energiewende“ fĂŒhren? In die „postindustrielle Gesellschaft“, die dennoch nicht auf Energie, insbesondere in Form elektrischen Stroms, verzichten kann? DrĂŒckt sich hier ein intellektueller Wunschtraum nach Ruhe und MĂŒĂŸiggang in einer „saturierten Welt“ aus? Was bezweckt die Große Transformation wirklich, was wird verschwiegen?

    Das Karbonzeitalter und die „De-Karbonisierung“

    Das Karbon, auch „Steinkohlezeitalter“ oder „Zeitalter der Farne“ genannt, umfasste etwa 60 Millionen Jahre, von 360 bis 300 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung. Das damalige Pflanzenwachstum wurde begĂŒnstigt von einem etwa 800 ppm betragenden CO2-Gehalt der Luft. Dies ist das Doppelte des heutigen Wertes und mit Sicherheit nicht „anthropogen“ bedingt. Auch gab es einen mehrfachen Wechsel vom Warm- und Kaltzeiten mit erheblichen Schwankungen des Meeresspiegels. Auch hierbei war der Mensch nicht beteiligt! UrwĂ€lder wurden also immer wieder von MorĂ€nen-Ablagerungen ĂŒberschĂŒttet, so dass sich dazwischen Steinkohleflöze in mehreren Horizonten bilden konnten. Aus dem Abbau und er Verbrennung der Steinkohle wurde die Energie gewonnen, die zur Entwicklung der Industrien unverzichtbar war. Die bis dahin dominierende Muskelkraft von Mensch und Tieren wurde ins Unermessliche gesteigert. Die das Korn malenden WassermĂŒhlen wie die vom wehenden Wind abhĂ€ngigen WindmĂŒhlen wurden durch kontinuierlich arbeitende Dampfmaschinen ersetzt. Wilhelm Busch (1832-1908) dichtete:
    „Aus der MĂŒhle schaut der MĂŒller, der so gerne mahlen will. Stiller wird der Wind und stiller, und die MĂŒhle stehet still. So geht’s immer, wie ich finde, rief der MĂŒller voller Zorn. Hat man Korn, so fehlt’s am Winde, hat man Wind, so fehlt das Korn.“
    Bereits 1885 machte sich Rudolf Clausius (1822-1888), der Entdecker des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, Gedanken ĂŒber die Energieversorgung und schrieb eine Abhandlung „Über die EnergievorrĂ€te der Natur und ihre Verwertung zum Nutzen der Menschheit“. Unsere Vorfahren waren keineswegs blind und haben nur auf die „grĂŒne Erleuchtung“ gewartet. Sie haben sich sehr wohl ernsthaft Gedanken ĂŒber die Ressourcenausstattung der Erde gemacht. Dies war auch Thema des ersten großen internationalen Geologen-Kongresses im Jahre 1913. Dabei wurde auch das „Gespenst einer kĂŒnftigen Kohlennot“ erörtert. Man errechnete, dass alle damals bekannten Steinkohlenlager, bis auf 1800 Meter Tiefe abgebaut, theoretisch noch fĂŒr 6000 Jahre reichen. Diese Zahl wurde korrigiert auf die wirklich nutzbare Kohle, womit die Reichweite auf 1500 Jahre reduziert wurde. Dies gilt zwar im globalen Durchschnitt, aber nicht fĂŒr die Kontinente und LĂ€nder. WĂ€hrend in den Vereinigten Staaten die VorrĂ€te auf 2000 Jahre geschĂ€tzt wurden, so werde vermutlich England schon in 200 Jahren keine Kohle mehr haben.
    Man machte sich 1913 vor jetzt genau 100 Jahren ernsthaft Gedanken um eine „Welt ohne Kohle“. Man baute keine „Klimakatastrophe“ auf, versprach keinen „Klimaschutz“, versetzte nicht die Welt in Angst und Schrecken, sondern handelte pragmatisch und zielorientiert. Man fragte sich schlicht und einfach: Welche Möglichkeiten bietet die Natur, um den Energiehunger der Menschheit zu stillen? Ganz pragmatisch mit Ingenieurverstand! Vor allem ignorierte man Svante Arrhenius, der bereits 1896 die irrsinnige Hypothese vom „CO2-Treibhauseffekt“ in die Welt gesetzt hatte.

    „In hundert Jahren – Die kĂŒnftige Energieversorgung der Welt“

    Dies ist der Titel einer Kosmos-BĂ€ndchens, das im Jahre 1931 von Hanns GĂŒnther (W. de Haas) veröffentlicht wurde. Er schreibt: „Versuchen wir einmal, uns auszumalen, was „Welt ohne Kohle“ heißt. Vor allem keine Heizung mehr und keine Möglichkeit, zu kochen! Auch nicht mit Gas, das ja gleichzeitig der Kohle entstammt, und ebenso wenig mit Holz, denn unsere Öfen wĂŒrden alle vorhandenen WĂ€lder in wenigen Jahren fressen. Dann selbstverstĂ€ndlich Unterbindung des Eisenbahn- und Schiffsverkehrs! Aber auch des Verkehrs mit Automobilen und Luftfahrzeugen, denn die Petroleumquellen der Erde sind bis dahin lĂ€ngst erschöpft, und die kĂŒnstlich erzeugten Treibstoffe entstammen durchweg der Kohle. Weiter wĂŒrde „Keine Kohle mehr!“ fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Teil der Menscheit bedeuten: Kein kĂŒnstliches Licht, denn da es kein Gas und kein Leuchtöl mehr gĂ€be und die ElektrizitĂ€t in den meisten LĂ€ndern aus Kohle erzeugt wird, kĂ€men wir wieder zu Kienspan und Tranlampe zurĂŒck. Das alles wĂ€re aber immer noch erst der Anfang, denn natĂŒrlich kĂ€men auch alle Industrien zum Erliegen, fĂŒr die man Kohle als WĂ€rmequelle oder Rohstoff braucht. 
 „Keine Kohle mehr“, heißt also letzten Endes „Verschwinden der Zivilisation“.“

    Diese 1931 geschriebene Situationsanalyse hat nicht dazu gefĂŒhrt, dass man in Visionen und Utopien geflĂŒchtet ist, sondern konkret nach Möglichkeiten gesucht hat, „die Kohle aus unserer Energieversorgung auszuschalten“, aber sie „mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Beschleunigung durch andere EnergietrĂ€ger zu ersetzen“. Es geht um Suche nach dem Ersatz von „EnergietrĂ€gern“! Noch heute ist erstaunlich, mit welch hohem Maß an ideologiefreier KreativitĂ€t, an schöpferischer Intelligenz und technischer Innovationskraft man an dieses Problem der Knappheit heranging.

    Welche Alternativen boten sich zu damaliger Zeit – vor 100 Jahren?
    Wenn heute Sachverhalte von Politikern als „alternativlos“ dargestellt werden, ist das eher ein Ausdruck fatalistischer Resignation als ein Zeugnis sachorientierter ProblemlösungskapazitĂ€t. Die Akrobatik mit Kunstbegriffen wie „Energiewende“ hilft nicht weiter. Hier können nur kurz die Gedanken umrissen werden, die sich damals kluge Physiker und Ingenieure machten, um das Energieproblem zu lösen. Das BĂŒchlein ist gegliedert in 10 Kapitel:
    Nach „Die Welt ohne Kohle“ folgt „PlĂ€ne ums Mittelmeer“: Darin werden PlĂ€ne von Hermann Soergel (Panropaprojekt Gibraltardamm) und Pierre Gandrillon (Solares Pumpspeicherwerk im Jordantal am Tiberias-See) nĂ€her beschrieben. Als drittes wird die Frage erörtert: „Wird es einst Wellenkraftwerke geben?“ Hier geht es um die Nutzung der KrĂ€fte von Brandungswellen und der Meereswellen. Daran schließ sich das Kapitel „Ebbe und Flut im Dienst“ an. Es wird die Funktion des französischen Gezeitenkraftwerks an der MĂŒndung des Diouris bei l’Aberwrach in der Bretagne dargestellt. Zwecks Gewinnung der Gezeitenenergie fand 1930 in Berlin eine Weltkraft-Konferenz statt. Das nĂ€chste Kapitel heißt „Gefesselte Zyklone“. Mehr Energie als in den Gezeitenströmungen stecke in der WĂ€rmestrahlung der Sonne, „obwohl unser Wohnstern, der Erde, im Ganzen nur 1/250 000 000 der tatsĂ€chlichen Strahlung erhĂ€lt“. Auf einem km2 SaharaflĂ€che lassen sich – die Nutzwirkung nur mit 10 Prozent angenommen – nicht „weniger als 25 000 JahrespferdestĂ€rken gewinnen“. FĂŒr den 1970 geschĂ€tzten Energiebedarf wĂŒrden bei AusnĂŒtzung der SonnenwĂ€rme 40 000 km2 SaharaflĂ€che genĂŒgen. Bernard Dubos erkannte, dass das richtige Mittel zur AusnĂŒtzung der SonnenwĂ€rme der Wind ist und entwickelte ein Windkraftwerk, das zudem die natĂŒrliche Temperaturabnahme mit der Höhe ausnutzte. Das 6. Kapitel befasst sich mit „Die TĂŒrme des Windes“, um auch in kĂ€lteren LĂ€ndern die Windkraft zur Energiegewinnung heranzuziehen, durch Erzeugung senkrechter Luftströme in zylindrischen TĂŒrmen. Grund: „Dass die alte WindmĂŒhle keine brauchbare „Windmaschine“ ist, weiß jeder. Dasselbe gilt fĂŒr ihre Nachfolgerung, die Windturbine, die man gleichfalls nur als Kleinkraftmaschine gelten lassen kann.“
    Das siebte Kapitel widmet sich den „Tropischen Meeren als WĂ€rmequelle“. Die Überlegungen zur Ausnutzung des TemperaturgefĂ€lles zwischen 300-Dampfkessel und 150-Kondensator zwecks Energiegewinnung gehen auf den französischen Physiker Prof. d’Arsonval 1881 zurĂŒck. Sie wurden weiterentwickelt und schließlich 1926 der Pariser Akademie der Wissenschaften als Projekt „Georg Claude“ prĂ€sentiert. An der NordkĂŒste Kubas wurde eine Versuchsanlage errichtet. Auch wenn das Projekt scheiterte, so heißt es 1931: „Der Energievorrat, den wir in Gestalt der warmen und kalten Wassermassen der Ozeane besitzen, ist nach der Sonnenstrahlung und der Gezeitenströmung sicher die weitaus grĂ¶ĂŸte Energiequelle der Erde.“ Dies ist durchaus als Auftrag anzusehen. In dem folgenden Kapitel geht es um die „Kraft aus der arktischen KĂ€lte“. Aufgrund der Überlegung, dass sich aus dem WĂ€rmegefĂ€lle zwischen Wasser unter dem Eis und der Luft ĂŒber dem Eis Ă€hnlich wie zwischen dem Temperatursprung zwischen OberflĂ€chen- und Tiefenwasser in den Tropen Energie gewinnen lasse, entwarf der Physiker Dr. Barjot ein „Eiskraftwerk“. Benötigt wurde ein Stoff, der bei O0 dampfförmig und bei -220 flĂŒssig ist. HierfĂŒr eignet sich „Butan“. Zum Bau eines Barjot-Kraftwerkes ist es nicht gekommen. Das vorletzte Kapitel trĂ€gt die Überschrift „Und die ErdwĂ€rme?“ Sie wird als Mitgift bezeichnet, „die die Erde erhielt, als sie sich vor Jahrmillionen von ihrer Mutter, der Sonne, trennte“. Im Jahr 1912 baute man in der Toskana bei Lardarello ein „Vulkankraftwerk“, das 1916 eine Maschinenleistung von 12 000 Kilowatt erbrachte. Sir Charles Parsons, der Erfinder der Dampfturbine, entwickelte die Idee, wie man die ErdwĂ€rme nach heutiger Technik nutzen kann. Dann kommt „Das letzte Ziel“. Es beginnt: „Die Frage nach der direkten Umwandlung von WĂ€rme in ElektrizitĂ€t beschĂ€ftigt Wissenschaft und Technik schon ĂŒber 100 Jahre, seit Thomas Seebeck (1770-1831) im Jahr 1821 jene Erscheinung entdeckte, die der Physiker kurzweg „ThermoelektrizitĂ€t“ nennt. Es werden das Thermoelement wie das Brennstoff-Element vorgestellt und dann das „grĂ¶ĂŸte Problem, das die technische Physik noch zu lösen hat: die Nutzbarmachung der inneratomaren Energie durch kĂŒnstliche ZertrĂŒmmerung der Atome“.

    Allein dies ist gelungen: Die friedliche Nutzung der Kernenergie! Die LektĂŒre dieses vor gut 80 Jahren geschriebenen und allgemeinverstĂ€ndlichen Kosmos-BĂŒchleins ist ein Genuss, aber heutige Energiepolitiker mĂŒssten sich schĂ€men. WĂ€hrend unsere Zeit auf einer nicht existenten, ja erfundenen „Gegenstrahlung“ eine „ErderwĂ€rmung“ als „EigenerwĂ€rmung“ mit der Gefahr einer globalen „Klimakatastrophe“ konstruiert, haben sich frĂŒhere Generationen ganz konkret gefragt, wie man die gewaltigen SonnenkrĂ€fte in ihren verschiedensten Formen zur Energiegewinnung nutzen könne. Dabei waren sie extrem ideenreich und vielseitig.

    Nichts schildert die positive Einstellung damaliger Zeiten besser als folgende Worte:
    „Das sichtbare Inventar ist schnell aufgenommen. Lassen wir die Kohlen, das Erdöl, die FlĂŒsse und WasserfĂ€lle beiseite, so kommen in Betracht: die unendlichen WĂ€rmemengen, die von der Sonne her ĂŒber die Erde fluten, die ungeheure Glut, die unser Wohnplanet als Mitgift seiner Mutter in seinem Innern birgt, die Strömungen im Luftmeer, die wir Winde nennen, der Wellenschlag der Meere, der sich als donnernde Brandung an ihren KĂŒsten bricht, das ewige Steigen und Fallen der Gezeiten, jene gemeinhin Ebbe und Flut genannte periodische Bewegung des Meeresspiegels, die der Mond mit seiner Massenanziehung zustande bringt.“

    In diesen Worten stecken noch ungeheure physikalische und technische Herausforderungen an die Industriegesellschaft! Oder hat deswegen bisher keine einzige Partei Widerspruch gegen den Plan „Große Transformation“ erhoben, weil alle Parteien das post-industrielle Ökoparadies anstreben? Warum wird dieses revolutionĂ€re Ziel verklausuliert und das Volk im Unklaren gelassen?
    Oppenheim, den 5. September 2013

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    Die Erde ist kein Treibhaus und Klimaschutz ein vergebliches Unterfangen

    Posted by retep11 on 26th August 2013

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Seit der „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. im Januar 1986 ist der „Klimaschutz“ Gegenstand der Politik. Doch trotz aller BemĂŒhungen ist keine VerĂ€nderung im Verhalten der Natur zu erkennen. Das liegt ganz einfach daran, dass das „Klima“ ein Abstraktum ist, eine GrĂ¶ĂŸe, die der Mensch definiert hat. Unter „Klima“ wird das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort ĂŒber 30 Jahre verstanden. Doch eine „mittlere Temperatur“ kann nur dann „konstant“ gehalten werden, wenn der Mensch das Wetter kontrollieren und gleiche VerhĂ€ltnisse in aufeinanderfolgenden Perioden wie 1901-1930, 1961-1960, 1961-1990 und 1991-2020 schaffen kann. Da Wetterschutz absolut unmöglich ist, ist alles BemĂŒhen um Klimaschutz a priori zum Scheitern verurteilt.

    Auch wird die Erde mit einem Treibhaus verglichen. Ist der Treibhaus-Vergleich statthaft? Ein Treibhaus ist ein glĂ€sernes GewĂ€chshaus, in dem -geschĂŒtzt vor dem Wetter- Samen ausgebracht und Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen aufgezogen und gezĂŒchtet werden. Soll dieses Modell auf die Menschheit ĂŒbertragen werden? GewĂ€chshĂ€user sind keine luftigen Gebilde, sondern haben feste UmhĂŒllung aus Glas oder Plastikfolie. Nur geschlossene RĂ€ume lassen sich klimatisieren. GewĂ€chshĂ€user mĂŒssen fĂŒr das Sonnenlicht durchlĂ€ssig sein, denn nur bei Licht können Pflanzen (Photosynthese) wachsen und aus der Luft CO2 aufnehmen. Die GlasumhĂŒllung ist notwendig, damit die erwĂ€rmte Luft nicht sofort thermisch aufsteigen und Wolken bilden oder vom Winde verweht werden kann. Die warme Luft muss eingesperrt werden, um die Pflanzen nachts vor UnterkĂŒhlung und Frost zu schĂŒtzen. Diese Gefahr ist besonders im FrĂŒhling zur Zeit der „Eisheiligen“ groß.

    Die Erde als Ganze kann auch deswegen kein Treibhaus sein, weil die LufthĂŒlle bei wolkenlosem Himmel fĂŒr die infrarote WĂ€rmestrahlung der Erde durchlĂ€ssig ist. In ihr gibt es ein „stets offenes atmosphĂ€risches Strahlungsfenster“, durch das sich die Erde abkĂŒhlen kann, bevor sie am nĂ€chsten Tag wieder von der Sonne aufgeheizt wird. Wo WĂ€rme zufließt, muss auch WĂ€rme abfließen. Einen WĂ€rmestau gibt es nicht, wie die Tages- und JahresgĂ€nge der Temperatur zeigen. Die Temperaturen der Erde werden durch die Bilanzen zwischen Ein- und Ausstrahlung, die unterschiedliche Sonnenhöhe und TageslĂ€nge geregelt. CO2 hat damit nichts zu tun. Es dient einzig und allein den grĂŒnen Pflanzen als NĂ€hrstoff, so wie das Wasser. Kohlenstoffdioxid ist ein Lebensgas, kein Umweltgift. Ohne CO2 gĂ€be es keine grĂŒnen Pflanzen, keinen Sauerstoff, keine Nahrung fĂŒr Tier und Mensch.

    Die AtmosphĂ€re hat keine Heizfunktion, sondern eine Verteilungsfunktion. Sie ist deswegen eine bewegliche GashĂŒlle. Die einzige Energiequelle fĂŒr alles Leben auf der Erde ist die Sonne. Sie allein erwĂ€rmt den Erdboden, der dann durch Leitung und Konvektion die Luft erwĂ€rmt. Diese ErwĂ€rmung kann auf einer rotierenden KugeloberflĂ€che nie gleichmĂ€ĂŸig sein. In der AtmosphĂ€re findet daher ein stĂ€ndiger Luftmassenaustausch statt, vom Boden in die Luft, von SĂŒd nach Nord nach SĂŒd, von West nach Ost. Dies nennt man Allgemeine Zirkulation. In ihr bilden sich Tief- und Hochdruckgebiete, die wandern und vergehen, die das extrem wechselhafte Wetter bestimmen. Es lĂ€uft stĂ€ndig ein gigantischer Austausch von Luft zwischen dem Äquator und den Polen statt. Mit ihm werden auch Wasserdampf, Wolken und Regen transportiert. Die Erde mit einem Treibhaus zu vergleichen, ist nicht statthaft. Es ist physikalisch nicht richtig, eine bewegliche GashĂŒlle mit einer starren GlashĂŒlle gleichzusetzen!

    All das bisher Gesagte leuchtet jedem Menschen sofort ein. Es ist völlig im Einklang mit den tĂ€glichen Erfahrungen. Aber jeder Einzelne ist gegen die geballte Macht der ĂŒber die Medien verbreiteten und als „öffentliche Meinung“ verkauften „Treibhaushypothese“ argumentativ machtlos. Ihm fehlen Mut und die notwendige Zivilcourage, um dem „Zeitgeist“ die Stirn zu bieten, gegen den Strom zu schwimmen. Er fĂŒhlt sich der geballten Macht der „Klima-Experten“ nicht gewachsen. Er glaubt der These von der „ErderwĂ€rmung“. Doch kann sich die Erde je erwĂ€rmen? Nein! Sie gibt permanent WĂ€rme in Form von elektromagnetischer Strahlung ab. Sie muss wie alle anderen GegenstĂ€nde erwĂ€rmt werden. Dies macht die Sonne und geht sie unter, dann kĂŒhlt die Erde ab, bis zum nĂ€chsten Sonnenaufgang. Auch ohne Thermometer wussten dies schon die Steinzeitmenschen, aus Erfahrung. Dieses Wissen hat Sir Isaac Newton 1666, der auch das Gravitationsgesetz“ formulierte, in sein berĂŒhmtes „AbkĂŒhlungsgesetz“ gekleidet. Es besagt, dass sich jeder erwĂ€rmte Körper wie der heiße Kaffe in der Tasse auf seine Umgebungstemperatur abkĂŒhlt. Wer Energie stĂ€ndig abgibt, kann sich nicht erwĂ€rmen.

    HĂ€tte die Erde keine LufthĂŒlle, dann wĂŒrde sie WĂ€rme allein durch Strahlung verlieren. Mit LufthĂŒlle verliert die Erde zusĂ€tzlich WĂ€rme durch Leitung und Konvektion. Eine Erde mit LufthĂŒlle kĂŒhlt sich schneller ab, als eine Erde ohne. Das widerlegt die These vom „natĂŒrlichen Treibhauseffekt“. Ihn gibt es nicht. Dies hat 1888 Josef Stefan experimentell nachgewiesen. Auf ihn geht das „Stefan-Boltzmann-Gesetz“ zurĂŒck. Man merke sich: Die WĂ€rmestrahlung eines Körpers steigt oder fĂ€llt mit der 4. Potenz der absoluten Temperatur. So wie Eisen beim Erhitzen irgendwann rotglĂŒhend wird, so kĂŒhlt die aus einem Vulkan fließende glĂŒhende Lava ab und wird oberflĂ€chlich schwarz. Ebenso kĂŒhlen sich rot glĂŒhende Herdplatten sehr schnell ab. Aber auch wenn sie optisch „schwarz“ sind, kann man sich noch gewaltig die Finger verbrennen.

    Welche Konsequenz sollen wir ziehen? Wir sollten nach Immanuel Kant den Mut aufbringen, unseren eigenen Verstand zu benutzen, um uns aus der selbstverschuldeten UnmĂŒndigkeit zu befreien. „Wissen ist Macht!“ nach Francis Bacon. Wer sich kritiklos fremden Wissen unterwirft, beugt sich fremder Macht. Wir sollten Glauben durch Wissen ersetzen, eigenes Wissen nicht gering schĂ€tzen und von den Klimaexperten einen experimentellen Nachweis des angeblich „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ verlangen. Kann dieser Beweis nicht erbracht werden, dann sollten wir von der Politik fordern, dass ihnen alle Forschungsgelder sofort gestrichen werden. Wir BĂŒrger sind zu aktivem Handeln aufgefordert, denn wir wissen: Das Vorhaben Klimaschutz scheitert ganz einfach daran, dass das Wetter nicht geschĂŒtzt werden kann.

    Oppenheim, den 25. August 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne
    Literatur: ThĂŒne Wolfgang: „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit UrĂ€ngsten um Geld und Macht gekĂ€mpft wird“, Oppenheim 2012

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    Im Klimaschutzwahn isoliert sich Europa von der Welt!

    Posted by retep11 on 13th September 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Grundlage einer „globalisierten“ und „vernetzten“ Welt wie eines fairen interkontinentalen Handels ist insbesondere die FreizĂŒgigkeit, die optimale Beweglichkeit zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Letztere ist von „Europa“, von dem die Kolonisierung der Welt mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus im Jahre 1492 ihren Anfang nahm, gefĂ€hrdet.

    Ausgerechnet zum Auftakt der Internationalen Luft- und raumfahrtmesse ILA in Berlin am 11. September 2012 in Berlin setzt die EU-Kommission Europas gesamte Luftfahrtbranche mitsamt den Fluggesellschaften in Aufregung und Empörung mit ihren PlĂ€nen, ab Januar 2013 Zertifikate fĂŒr den Ausstoß von Abgasen erwerben zu mĂŒssen. Wer dagegen verstĂ¶ĂŸt, dem drohen heftige Bußen. Damit drohen wiederum Europas Luftfahrtbranche massive internationale Wettbewerbsnachteile. Dieses EU-Projekt zum Klimaschutz entzweit zudem die EuropĂ€er und deren internationale Partner wie USA, China, Japan und Russland, die in diesen Maßnahmen eine BeeintrĂ€chtigung der SouverĂ€nitĂ€t ihres eigenen Luftraumes wie ihrer FreizĂŒgigkeit sehen. Betroffen sind alle FlĂŒge, die von Europa aus starten oder dorthin gehen – fĂŒr die gesamte Strecke, also bis Alaska, Australien, SĂŒdafrika oder Chile! Die EU droht sogar im Extremfall mit Flugverboten.

    Die EuropÀische Union im Klimarettungswahn

    In der politischen Spitze EU-Europas ist der Glaube dominant, dass die Erde einer globalen Klimakatastrophe entgegen gehe und dass alles getan werden mĂŒsse, um dies zu verhindern. Sie ist zudem ĂŒberzeugt, dass einzig und allein das Kohlenstoff(C)-Dioxid(O2)-MolekĂŒl fĂŒr die drohende ErderwĂ€rmung verantwortlich sei und deshalb unbedingt und mit allen Mitteln reduziert werden mĂŒsse. Dieser Glaube ist zwar durch nichts belegt, aber er hat sich zu einer unantastbaren wie unerschĂŒtterlichen Staatsdoktrin verfestigt.

    Ist das Abendland, das ĂŒber die vorsokratischen Naturphilosophen der RationalitĂ€t wie den Naturwissenschaften zum Siegeszug verhalf, dabei, in IrrationalitĂ€t wie finsteren Mystizismus zurĂŒck zu fallen? Wenn man etwas wie das „Globalklima“ zum Schutzgut erhebt, dann wĂ€re es ein zwingender, auch juristischer, Grundsatz, dieses Gut zu definieren, um rationale Kriterien zu heben, BeeintrĂ€chtigungen des Schutzgutes zu sanktionieren. Doch diese Arbeit steht bis heute aus und ist einfach nicht zu leisten, weil das Schutzgut „Globalklima“ nicht existiert. Es ist nur eine Fiktion, nach Immanuel Kant ein eingebildetes „Ding an sich“.

    Dass es möglich ist, alle gemessenen Temperaturen dieser Erde in einen Topf zu werfen, um daraus eine „Globaltemperatur“ zu berechnen, ist unstrittig! Doch was besagt diese Mittel-Temperatur, welche RealitĂ€t hat sie? Ist sie messbar, ist sie kontrollierbar, ist sie spĂŒrbar? Nein, sie existiert nur auf dem Papier. Sie ist ein Scheinwert, der nirgendwo auf der Welt Wert hat. Kann man von so einer fiktiven „Globaltemperatur“ auf eine „Globalklima“ schließen und dieses zum „Schutzgut“ erklĂ€ren? Dies ist ohnehin unmöglich, weil das Wetter sich aus vielen verschiedenen meteorologischen Elementen zusammensetzt und nicht durch die Temperatur allein charakterisierbar ist. Zum Wetter gehören Luftdruck, Wind und Wolken und vieles mehr! Diese Elemente gehören auch zwingend zum „Klima“, wird dieses doch definiert als das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort ĂŒber eine mindestens 30jĂ€hrige Beobachtungsperiode.

    Jeder Ort, jede Region auf der Erde hat ihr spezielles Wettergeschehen und damit auch ein eigenes Lokal- oder Regionalklima! Diese Kleinklimate verschwinden auch nicht, wenn man zu grĂ¶ĂŸeren Dimensionen bei Verkleinerung des Maßstabes ĂŒbergeht und Wetter wie Klima kontinental oder interkontinental beziehungsweise global betrachtet. Zur BestĂ€tigung braucht man nur einen Schulatlanten aufzuschlagen und sich die Klimakarten der Erde zu betrachten. Die dort abgebildete Klimavielfalt der Erde ist Ausdruck ihrer Wettervielfalt. Klima ist und bleibt abhĂ€ngig vom Wetter. WĂ€hrend sich die Wetterkarten tĂ€glich Ă€ndern, haben das Azorenhoch wie das Islandtief sozusagen Ewigkeitswert. Es sind statische weil statistische Scheingebilde. Diese ursĂ€chliche VerknĂŒpfung, die allein durch die Definition von Klima, wie sie von der Weltorganisation fĂŒr Meteorologie WMO in Genf vorgegeben ist, verbietet es, diese Tatsache einfach auf den Kopf zu stellen und die These in die Welt zu setzen, das „Klima“ wĂŒrde das Wetter bestimmen. Unsere SĂŒnden am Klima wĂŒrden das Wetter immer extremer machen und um dies zu verhindern, mĂŒsse halt das Klima -koste es was es wolle- geschĂŒtzt werden.

    Internationale Luftfahrtbranche soll und muss Widerstand leisten

    Wer einen Schneeball rollen sieht und die Gefahr wittert, dass er zu einer Lawine anwachsen könnte, die einen Ort zu verschĂŒtten droht, sollte und muss sofort handeln und darf nicht tatenlos zusehen. Doch exakt dies hat nicht nur die gesamte Luftfahrtbranche ĂŒber viele Jahre getan. Sie hat auf die RationalitĂ€t gesetzt und gehofft, dass sich eines Tages der Irrglaube wie der quasireligiöse Rausch, das Globalklima schĂŒtzen, es sich untertan machen und schließlich lenken und steuern zu können, verflĂŒchtigen und als Verwirrung des Zeitgeistes wie bei den Hexenverbrennungen legen könnte. Diese Kalkulation ist nicht aufgegangen, da mit dem Vorwand „Klimaschutz“ völlig andere politische Ziele verbunden sind. Da BĂŒrokratien nicht arbeiten, versuchen sie Geld durch Angst zu generieren!

    Doch wie kann man die EU-Kommission wieder auf den Pfad der Vernunft zurĂŒckbringen? Wie kann man sie von dem Wahn abbringen, sie könne ein Nichts wie das „Globalklima“ schĂŒtzen? Die Zeit drĂ€ngt, denn der Konflikt mit dem Rest der Welt spitzt sich zu. Russland wie Indien drohen bereits den EU-Airlines mit der Streichung von Überflugrechten. China hat durchblicken lassen, MilliardenauftrĂ€ge beim europĂ€ischen Flugzeugbauer Airbus stornieren zu lassen. Dieser „Kriegsfall“ darf nicht eintreten, zumal die angeblich durch CO2-Emissionen ausgelöste drohende Klimakatastrophe nur eingebildet ist und real nicht existiert.

    Auch der Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bunderegierung, der CDU-Abgeordnete Peter Hintze, schlug Alarm: „Wir merken bereits, wie sich die Amerikaner in Stellung bringen, der Konflikt hat es in sich.“ Hintze sollte der Bundeskanzlerin klar und deutlich machen, und als gelernte Physikerin hĂ€tte sie sicherlich keine Schwierigkeiten, dies nachzuvollziehen, dass sowohl die Bundesregierung wie die gesamte EuropĂ€ische Kommission, sich in einer ideologischen Sackgasse befinden, aus der sie nur durch Umkehr hinauskommen können, wenn sie nicht dort verharren wollen, wĂ€hrend der Rest der Welt von dem Klimaschutzwahn allmĂ€hlich wieder abkommt. Mit einer bloßen vorĂŒbergehenden Aussetzung des umstrittenen europĂ€ischen Emissionshandels im Luftverkehr ist es nicht getan, Herr Hintze.

    Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO muss handeln

    Wenn auch vom Globalklima keinerlei Gefahr ausgeht, so muss bei dem derzeitigen globalen Meinungsklima eine globale Lösung gefunden werden. Man sollte, da bisher alle tatenlos zugesehen und damit geholfen haben, sich den epidemisch ausbreitenden Klimaschutzwahn zu einer wenn auch eingebildeten globalen Krankheit ausweiten zu lassen, sehr behutsam vorgehen. Dieser Aufgabe sollte sich die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO widmen.

    Dies geht nur auf internationaler Ebene unter Einbeziehung der Vereinten Nationen, die ja auch den Weltklimarat IPCC einberufen haben. Diesen Ungeist bekommt man nur in die Flasche zurĂŒck, wenn man ihn auflöst. Der Weltklimarat hat den Geburtsfehler, dass er keine wissenschaftliche Kompetenz hat, sondern als Schiedsgericht fungiert und nur die Aufgabe hat, alle Horrormeldungen und wilden Spekulationen ĂŒber das Klima zu sammeln, daraus Weltuntergangsszenarien zu entwerfen, um der Politik „wissenschaftliche“ Argumente an die Hand zu geben, um CO2-Reduktionsmaßnahmen zu beschließen und ihnen völkerrechtliche Verbindlichkeit zu geben. Nach den vielen Skandalen wĂ€re es ein erster mutiger Schritt, den IPCC einfach aufzulösen und die jĂ€hrlichen Weltklimakonferenzen abzusagen.

    Doch dieses ist und bleibt ein Wunschtraum, wenn nicht die BĂŒrger dieser Erde endlich das Heft in die Hand nehmen und mit Mut und Zivilcourage gegen den Klimaschutzwahn rebellieren. Wie lange wollen sie noch, da ja sie es sind, die als fliegende Öko-SĂŒnder letzten Endes die CO2-Abgaben zu zahlen haben, tatenlos zusehen, wie sie unter dem Vorwand des Klima- und Umweltschutzes abkassiert werden. Ist die Zeit der AufklĂ€rung so weit zurĂŒck und die Herrschaft von Ideologen so mĂ€chtig, dass sie glauben per „Ablasshandel“ die Welt retten zu können? Doch so wie man mit Geld sich keinen Platz im Himmel kaufen kann, so auf Erden auch weder gutes Wetter noch ein gutes Klima. Es genĂŒgt, wenn das politisch gestörte Wirtschaftsklima wiederhergestellt werden kann.

    Vielleicht ist dieser Streit zwischen der EU-Kommission und den Fluggesellschaften eine InitialzĂŒndung, um endlich den GrĂ¶ĂŸenwahn vom „Schutz des Globalklimas“ auf den MĂŒllhaufen der Geschichte zu werfen und dort zu entsorgen. Damit werden wir zwar das Wetter nicht los, aber die frei werdenden Energien und Finanzmittel könnte man in bessere Wettervorhersagen investieren.

    Oppenheim, den 12. September 2012
    Dr. Wolfgang ThĂŒne, Dipl.-Meteorologe

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    Deutschland auf dem Weg in die selbst gebastelte Treibhausfalle

    Posted by retep11 on 28th Juli 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Möchten Sie freiwillig und ohne Schuld ins GefĂ€ngnis oder gar ins Zuchthaus, um unter staatlicher Aufsicht nach fremdbestimmten Regeln zu leben? Mit Sicherheit nicht! Aber wĂŒrden Sie sich nicht doch in diese Obhut begeben, wenn Ihnen damit gedroht wird, dass das Leben draußen immer gefĂ€hrlicher, ja tödlich werden wird? Dass Hass, Intrigen und Zwietracht, Mord und Totschlag ĂŒberhand nehmen werden und Schutz vom Staat nicht zu erwarten sei? Da böte doch eine behĂŒtete Freiheit von Gleichen unter Gleichen mehr Freiheiten als das Leben im permanenten Dschungelkrieg der Straße, zumal das Zuchthaus die gesamte Erde umfasst und damit grenzenlos ist? Haben erst alle Menschen den gleichen „Fußabdruck“, können sie alle nur die gleichen SprĂŒnge machen. Keiner tanzt aus der Rolle. Kein Neid trĂŒbt das friedliche Miteinander.

    Das Leben im GewĂ€chshaus ist doch auch nicht das Schlechteste fĂŒr die Pflanzen. Sie gehen zwar nicht freiwillig ins GewĂ€chshaus, aber einmal dort ausgesĂ€t ihnen geht es doch gut. Sie sind vor den tödlichen Nachtfrösten der „Eisheiligen“ geschĂŒtzt, leben in kĂŒnstlich klimatisierten RĂ€umen mit stets angenehmen Temperaturen und genĂŒgend Feuchtigkeit. An Frischluft mangelt es ihnen auch nicht. Sie bekommen immer eine Überdosis an CO2-Nahrung und der anfallende Sauerstoff wird sofort entsorgt. Sie mĂŒssen zwar in Reih und Glied wachsen, sind einer stĂ€ndigen Kontrolle ausgesetzt, aber sie tragen viele FrĂŒchte und bringen gute ErtrĂ€ge. Wenn das kein schönes nicht nur des GĂ€rtners Herz erfreuendes Dasein ist? Alle Tomaten sind irgendwie gleich rot und keine wird diskriminiert.

    Angela Merkel wirbt fĂŒr das sichere Leben im Treibhaus mit seinen schĂŒtzenden Leitplanken

    Im Videopotcast der Kanzlerin vom 14. Juli 2012 verkĂŒndete Angela Merkel stolz: „Deutschland hat die Vorreiterrolle im Klimaschutz!“ Was will sie damit zum Ausdruck bringen, wem den Weg weisen? Ja, was bedeutet ĂŒberhaupt „Vorreiter“? Vorreiter waren frĂŒher bei der Kavallerie die FahnentrĂ€ger. Diese reiten zwar nicht, aber marschieren bei der Eröffnung der Olympischen Spiele ihren Mannschaften voraus. FĂŒhlt sich im Klimaschutz Deutschland als Vorreiter der Welt, als ihr AnfĂŒhrer, der Ton, Tempo, Marschrichtung und die Kampfesziele angibt? Wenn solch eine wahnwitzige SelbstĂŒberschĂ€tzung dem Gedanken an die Vorreiterrolle zugrunde liegen sollte, dann gute Nacht Deutschland. Soll die Welt am deutschen Wesen genesen?

    Dies kann man der Kanzlerin sicher nicht unterstellen, aber einen völligen irrationalen GrĂ¶ĂŸenwahn schon. Die Unvernunft liegt nĂ€mlich in dem Vorhaben Klimaschutz. Hier hat eine Naturwissenschaftlerin den Rubikon der Physik zur Metaphysik ĂŒberschritten. Hier betĂ€tigt sich eine Physikerin als politische Heilsbringerin, die eingeredete und eingebildete Ängste abmildern und das GefĂŒhlsklima der Menschen wieder beruhigen möchte. Sie betĂ€tigt sich als fĂŒrsorgliche Treibhaus-Mutter, die verspricht, dass das Leben im Treibhaus unter ihrer Obhut geradezu paradiesisch sein werde.

    Die Bösewichte draußen, diese Klimakiller und TreibhaussĂŒnder wĂŒrden bestraft und zur Kasse gebeten, denn ihr rĂŒcksichtsloses und nur an schnellem Gewinn und maximaler Rendite ausgerichtetes Handeln fĂŒhre in den klimatischen Weltuntergang, zu Mord und Totschlag durch Klimakriege. Was die Kanzlerin nicht sagt und wahrheitswidrig verschweigt, ist ihre UnfĂ€higkeit, das Wetter zu lenken und zu leiten. Ohne diese FĂ€higkeit ist jedoch der Klimaschutz unsinnig und unmöglich. Diese Unwahrhaftigkeit zeichnet alle Klimapolitiker wie Klimaexperten aus, die „Lug und Trug“ zum „integralen Bestandteil des Forschens“ erhoben haben.

    Hierzu passt eine Meldung aus der Allgemeinen Zeitung Mainz vom 27. Juli 2012. Darin wird ĂŒber eine Studie von Forschern der Berkeley-UniversitĂ€t von Kalifornien berichtet, die die einfache Frage gestellt hatten: Welche soziale Klasse verhĂ€lt sich eher unmoralisch – die Oberschicht oder die Unterschicht? Das Ergebnis? Angehörige der Oberschicht lĂŒgen und mogeln eher als Mitglieder unterer sozialer Schichten. Sie hĂ€tten einfach eine positivere Einstellung zur Gier. Wann rafft sich die Mittelschicht, das klassische BĂŒrgertum, auf, um der Oberschicht die Schranken ihrer Machtgier zu weisen?

    Connie Hedegaard als EU-Klimakommissarin beansprucht auch die Vorreiterrolle

    Die BemĂŒhungen der „Klimagöttin“ Angela Merkel werden auf EU-Ebene zwar begrĂŒĂŸt, doch auch mit Misstrauen verfolgt, stellt sich doch bei allen TĂ€tigkeiten sofort die Frage nach der Hackordnung. Kaum hatte die Kanzlerin auf dem 3. Petersberger Klimadialog mit den Muskeln gespielt, zeigte EU-Klima-Kommissarin Connie Hedegaard ihre Muskeln. Wer ein Amt hat, will herrschen! Sie will den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid drastisch verteuern und zwar von jetzt 6 auf 40 Euro je Tonne im Jahr 2020. Sie werde ein „ErmĂ€chtigungsgesetz“ hierfĂŒr bei dem EU-Parlament wie bei den 27 Mitgliedstaaten erwirken.

    Bisher habe man die Emissionsrechte praktisch verschenkt, doch damit mĂŒsse endlich Schluss sein, denn die Klimapolitik rechne mit den Einnahmen aus den Emissionsrechten und sei ohne diese wirkungslos. Alle CO2-intensiven Industrien mĂŒssen, wenn sie die Umwelt verschmutzen und das Klima schĂ€digen, eine empfindliche Buße entrichten. Die ernste Frage, ob die Industrie eine De-Karbonisierung ĂŒberlebt, ob sie dabei zugrunde geht oder in andere Kontinente flĂŒchtet, stellt sich die Politik nicht. Sie will ein CO2-freies Europa. Mag damit auch die Klimaangst beseitigt sein, ohne Kohlenstoffdioxid stellen sich noch grĂ¶ĂŸere Ängste ein. Dann wĂŒrde echte Überlebensangst einsetzen, wĂŒrde das Treibhaus tatsĂ€chlich zur Hölle.

    Deswegen ist die EuropĂ€ische Union so erpicht darauf, die Weltklimakonferenzen zu betören und ihren eigenen Weg als den allein selig machenden der internationalen Staatenwelt aufzuschwĂ€tzen. BrĂŒssel könnte sich zum „4. Rom“ einer neuen Weltreligion entwickeln, der globalen Klima-Religion. Man erklĂ€rt den Ist-Zustand des Klimas mit seiner Globaltemperatur von 15 Grad Celsius als „normal“.

    Jede Abweichung von dieser Norm in welchem Staat der Erde auch immer wird als „anormal“ deklariert, als Folge von KlimasĂŒnden der Staaten. Diese werden dann vor ein internationalen Klimaschutz-Tribunal gebracht, an den Pranger gestellt, bestraft und geĂ€chtet. Man kann dann unbegrenzt Schauprozesse fĂŒhren und beliebig fiktive Urteile fĂ€llen. Ändern wird sich zwar am Wetter nirgendwo etwas, aber eine mit derartigen Machtbefugnissen und entsprechenden „religiösen Weihen“ ausgestattete Weltregierung könnte wie zu Zeiten der Inquisition nach Belieben schalten und walten.

    Theoretisch ist das globale Treibhaus bezugsfertig, nur die Architekten wollen nicht einziehen

    Lange bevor in Deutschland 1986 die drohende Klimakatastrophe ausgerufen wurde, war von den beiden SupermĂ€chten USA und UDSSR insgeheim in den 50er Jahren das „Treibhaus“ konstruktiv entworfen und das „ökologische Gleichgewicht“ zum idealen Naturzustand erhoben worden. Über die Vereinten Nationen und deren Unterorganisationen wurde diese Botschaft in alle Welt hinausgetragen. Bei der ersten Weltklimakonferenz 1979 in Genf, veranstaltet durch die Weltorganisation fĂŒr Meteorologie, wurde in ihren GrundzĂŒgen die neue „Weltherrschaftsreligion“ in die internationale Politik einfließen lassen. Sie war und ist rein kapitalistisch-materialistisch ausgerichtet und ganz Diesseitsbezogen. Man will das „Klimaparadies“ auf Erden.

    Bei dem Modell „Treibhaus“ stand das GewĂ€chshaus (green house) Pate. Es passt theoretisch alles zusammen, der eine Mensch, die eine Welt, das eine Treibhaus. Nur da lasse sich das alte sozialistisch-demokratische Ziel des „grĂ¶ĂŸten GlĂŒcks fĂŒr die grĂ¶ĂŸte Zahl“ verwirklichen. Mögen auch einige Egoisten unglĂŒcklich darĂŒber sein, aber unterm Strich entscheidet die Mehrheit. Diese lĂ€sst sich zur Not auch das GlĂŒck einreden, wenn nur der Neidtrieb geschickt befriedigt und die Illusion von Gleichheit erzeugt wird.

    Die in Reih und Glied in einem GewĂ€chshaus gezĂŒchteten roten Tomaten oder roten Rosen, sind die etwa unglĂŒcklich? Sie sehen alle gleich lukrativ aus und lassen sich gut vermarkten. Auch Ameisenstaaten funktionieren doch bestens unter einer „Königin“. Die Menschen kennen die Idealvorstellung vom „guten Hirten“, der seine Herde zu den besten WeideplĂ€tzen fĂŒhrt und die vor dem „bösen Wolf“ beschĂŒtzt. Auch viele vom Aussterben bedrohte Tiere haben in zoologischen GĂ€rten ein nachhaltiges Leben. Sie werden vor Feinden geschĂŒtzt, gehegt und gepflegt. Dies war ja auch der Auftrag des Schöpfers an den Menschen, den „Garten Eden“ zu hegen und zu pflegen, wenn auch im Schweiße seines Angesichts.
    Die moderne Welt mit ihren gigantischen Kommunikationsmöglichkeiten hat fĂŒr manche Hirten und Propheten den Gar-Zustand erreicht, um die Welt und die Völker dieser Erde zu vereinen und in dem gemeinsamen Treibhaus alle Unterschiede von Geschlecht, Rasse, Religion nieder zu reißen, um fĂŒr „Frieden auf Erden“ zu sorgen. Niemand möge sich mehr Ă€ngstigen und was soll daran so schlimm sein, unter einem gemeinsamen Treibhausdach, das einen Ă€hnlichen Charakter wie das glĂ€serne Himmelszelt habe, zu leben? Die minimalen FreiheitseinschrĂ€nkungen seien kein Verlust angesichts der enormen Zugewinne an LebensqualitĂ€t und Sicherheit. Und einen gewissen Preis mĂŒsse man schon zahlen fĂŒr die Abwendung des nahen klimatischen Weltuntergangs. Einen globalen Klimakollaps könnte kein Mensch ĂŒberleben. Also alle Argumente sprechen fĂŒr das globale Treibhaus, das Leben in einem „geschlossenen Ökosystem“, unter einem gemeinsamen Klimahimmel, der allen Menschen „globale Klimagerechtigkeit“ garantiert.

    Auch die Religions- oder Weltanschauungskriege hĂ€tten ein Ende, wenn alle Menschen der Klimareligion huldigen. Welch schöne, neue Welt! Der Mensch sein eigener Schöpfer, der Mensch als guter Hirte ĂŒber das globale und damit grenzenlose Treibhaus! Eine auf ein gemeinsames Klimaniveau herab gezoomte Welt kennt keinen Ressourcenverbrauch mehr und hat keine „Schurkenstaaten“. Sie lebt die unendliche Nachhaltigkeit! HierfĂŒr wirbt ja auch der WBGU, der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale UmweltverĂ€nderungen, der ja unter dem Vorsitz vom dem PIK-Direktor Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber die „Große Transformation“ fordert.

    Im Berliner Tagesspiegel vom 17. Juni zum RIO+20-Gipfel brachte es Jorgen Randers, Professor fĂŒr Klimastrategie an der norwegischen Schule fĂŒr Management und Verfasser der Studie „2052“ des Club of Rome, auf den Punkt: „Ein guter Diktator. Das ist der Gipfel!“ Er verweist dabei auf Rom vor 2000 Jahren, als Rom einen Ă€ußeren Feind hatte und es fĂŒr besser hielt, schnelle Entscheidungen ohne lange Diskussionen zu treffen. DafĂŒr wurde ein Diktator gewĂ€hlt. Wer fĂŒr solch einen „wohlmeinenden Diktator“ plĂ€diert, spielt nicht nur mit dem Feuer, er muss sich auch daran erinnern, dass auch die Diktatoren den Untergang Roms nicht verhindern konnten. Nachdenklicher stimmt noch: „Interessant ist auch das Beispiel China. Die Kommunistische Partei dort hat eine Vielzahl langfristiger Entscheidungen getroffen, die kĂŒnftigen Generationen nutzen werden. Sie befindet sich außerhalb demokratischer Kontrolle. Die Kommunistische Partei Chinas ist nach EinschĂ€tzung von Randers ein „wohlmeinender Diktator“, der das Richtige tut. Daher sei es nicht schlimm, wenn diese Partei sich die Macht nimmt, wenn sich auch viele Menschen daran stören. Weht daher der frische Wind im globalen Treibhaus, der die Klimakatastrophe abwenden soll?

    Das Klima lĂ€sst sich genauso wenig schĂŒtzen wie das Wetter

    Zu dieser ebenso bahnbrechenden wie selbstverstĂ€ndlichen Erkenntnis kam der EU-Abgeordnete Robert Goebbels von der Sozialistischen Arbeiterpartei Luxemburgs LSAP. Im Tageblatt vom 5. Juli 2012 fasste er seine EindrĂŒcke vom RIO+20-Gipfel zusammen: 1. Schluss mit der GipfelstĂŒrmerei. „Es wĂ€re der Menschheit sehr gedient, wenn die internationale Gemeinschaft dem Wanderzirkus der internationalen „Klima-Gipfel“ ein Ende bereiten wĂŒrde.“ 2. Der Globus hat keinen Thermostat. „Das offizielle Klimaziel der EU, die CO2-Emissionen weltweit so zu stabilisieren, dass es bloß zu einer 2-Grad-ErwĂ€rmung kommen sollte, ist eine totale Illusion“. Weiter: „Als ob das Weltklima sich gewissermaßen per Thermostat-Einstellung regeln lassen wĂŒrde
 Ohnehin ist mit Mittelwerten nicht viel anzufangen auf einem Erdball, wo die Temperatur je nach Jahreszeiten und Breitengraden zwischen -50° bis +50° schwankt.“ Und sein Fazit?: „Die EuropĂ€er sind dabei, aus purem Dogmatismus ihre industrielle Basis zu zerstören.“ China wird jubeln!

    Und die EU-Klimakommissarin Hedegaard bestĂ€tigt diese Annahme! Mit der Illusion einer „CO2-freien Gesellschaft“ verabschiedet sich die EU aus dem Kreis der Industrienationen und bĂŒĂŸt damit fĂŒr die Schuld, die von der Erfindung der Dampfmaschine in England ausging und zum „Aufheizen“ des Treibhauses fĂŒhrte. Davon unberĂŒhrt geht das Wetter unbeirrt seinen Weg, wie er durch den Gang der Gestirne und der Jahreszeiten vorgegeben ist. Und wie das Verhalten des Wetters sich der Frage des „warum“ entzieht, so bleibt auch der Gang des Klimas ein RĂ€tsel.

    Dass es mit dem Aufheizen des Treibhauses so nicht stimmt, brachten jetzt Wissenschaftler der Justus-UniversitĂ€t Gießen ans Tageslicht. Zusammen mit einem internationalen Forscherteam haben sie Wachstumsringe von Kiefern aus dem finnischen Lappland bis in die Zeit 138 v. Chr. untersucht. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass Römerzeit und Mittelalter wĂ€rmer waren als bisher angenommen. Prof. Dr. JĂŒrg Luterbacher in einer Pressemitteilung des „Informationsdienst Wissenschaft“ vom 9. Juli 2012: „Wir konnten zeigen, dass die historischen Temperaturen zur Römerzeit und im Mittelalter als zu kĂŒhl eingeschĂ€tzt wurden.“
    Wenn es vor 2000 Jahren zur Römerzeit und vor 1000 Jahren im Mittelalter wĂ€rmer war als heute, dann kann etwas an der Treibhaushypothese, die lĂ€ngst zum quasireligiösen Glaubensdogma hochstilisiert wurde, nicht stimmen. Und was alle Klima-GeĂ€ngstigten noch nachdenklicher stimmen sollte: Diese beiden historischen Warmzeiten waren nachgewiesenermaßen fĂŒr Europa optimale Zeiten.

    Oppenheim, den 27.7.2012

    Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne



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    „Klima-Katastrophe“ – ein BegriffsungetĂŒm wird entschĂ€rft!

    Posted by retep11 on 28th Juli 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Gut 25 Jahre geisterte der Begriff „Klimakatastrophe“, im Januar 1986 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. aus der Taufe gehoben, wie ein Gespenst um die Welt und verbreitete Angst, Furcht und Schrecken. Im Jahr 2007 verbreitete der Weltklimarat (IPCC) sogar die absurde These, dass das Global-Klima so verĂ€rgert sei, dass es der Menschheit den „Klimakrieg“ erklĂ€rt habe. Dies fĂŒhrte dazu, dass das Nobelkomitee in Oslo 2007 den Oskar-PreistrĂ€ger Al Gore sowie den IPCC-Chef Pachauri mit dem Friedensnobelpreis auszeichnete in der irrsinnigen Hoffnung, dass diese UnterhĂ€ndler das Klima zur MĂ€ĂŸigung anhalten und so rasch den „Klimakrieg“ beenden könnten. In seiner grĂ¶ĂŸten IrrationalitĂ€t glaubt der Mensch rational handeln zu können. Glaubten im Jahr 2006 noch ĂŒber 60 Prozent der Deutschen an die „Klimakatastrophe“, so fĂŒrchten sich heute nur noch gut 30 Prozent vor globaler ErwĂ€rmung. Wenn das Gespenst Niemand mehr Ă€ngstigt, dann sollte es still, aber nicht mit lautem Getöse begraben werden.

    Doch das Gegenteil trat ein. Wie aus heiterem Himmel und mit indirekter UnterstĂŒtzung eines russischen KĂ€ltehochs machte die BILD-Zeitung dem Gespenst „Klimakatastrophe“ mit lautem Posaunenklang den Garaus. Am 6., 7. und 8. Februar 2012 brachte sie folgende Schlagzeilen: „Die CO2-LĂŒge“ – 1. „Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik“ – 2. „Seit 12 Jahren ist die Erd-ErwĂ€rmung gestoppt!“ – 3. „Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!“ Solche Schlagzeilen kann sich nur die BILD leisten. Doch welche Absicht steckt wirklich dahinter? Wird damit die ganze Klimaschutz-Politik abgeschafft, fĂŒr Unsinn deklariert? Wer voreilige diese SchlĂŒsse zieht, der sollte genauer in den Text hineinschauen und mal „zwischen den Zeilen lesen“. Wenn daraus, wie im Peter Boehringer Newsletter, gefolgert wird, „sogar die BILD-Zeitung schwört der CO2-Klimareligion ab“, dann trifft dies keineswegs zu. Es geht ihr gar nicht um die Widerlegung der „CO2-LĂŒge“, sie wird nur verniedlicht, der Einfluss halbiert!

    Zuerst einmal geht es der BILD-Zeitung um eine maximale Aufmerksamkeit erheischende Provokation, um Sensation. BILD ist nicht vom Pfad der politisch vorgegebenen Tugend abgewichen und hat nicht den „Treibhauseffekt“ infrage gestellt, sie hat bloß klimatische Landschaftspflege betrieben und einen spitzen Trieb zurĂŒckgeschnitten, weil von ihm keine „FrĂŒchte der Angst“ mehr zu erwarten waren. Der Begriff „Klima-Katastrophe“ war nach 25jĂ€hrigem Gebrauch so abgenutzt, das nun der Zeitpunkt gĂŒnstig schien, ihn mit dem nötigen publizistischen Aufwand zu entsorgen. Von nutzlosem Ballast befreit kann sich nun die Klimapolitik neu aufstellen, die Bataillone neu formieren. Der RĂŒck- und Umbau der Industrie-Gesellschaft, die De-Karbonisierung kann nun weitergehen, denn, so der Schluss-Satz: „Klar ist: Der Weg weg von Öl/Gas/Kohle hin zu mehr erneuerbarer Energie ist richtig! Aber die maßlosen Hitze-Prognosen des Weltklimarates sind reine Angstmache!“ Wer zu lange vor dem „bösen Wolf“ warnt, wird unglaubwĂŒrdig.

    Dabei braucht vor einem toten AmoklĂ€ufer kein Mensch Angst zuhaben. Von ihm geht keine Gefahr mehr aus. Er, der Killer, kann selbst ‚post mortem‘ nicht mehr gekillt werden. Doch exakt dies werfen die Klimapolitiker uns Menschen vor. Wir seien allesamt „Klima-Killer“ und mĂŒssten daher alle mit CO2-Fußfesseln versehen werden, um den uns staatlicherseits vorgeschriebenen CO2-Fußabdruck besser polizeilich kontrollieren zu können. Sind wir alle Schwerverbrecher? Mag auch im Laufe von 30 Jahren (10.750 Tage) das Wetter manchmal aus menschlicher Sicht Amok laufen und Katastrophen auslösen, das zum Klima statistisch verdichtete „Mittelwert-Wetter“ ist Vergangenheit, ist tot und wird nicht mehr lebendig und damit zu einer Gefahr. Dass die ĂŒberwiegende Mehrheit dennoch die Warnung vor der Klima-Katastrophe ernst nahm, in den Zustand lĂ€hmender Angststarre verfiel und sich gar zum Mörder, zum Klima-Killer, öffentlich brandmarken und an den Pranger stellen ließ, das zeigt, wie leicht sich allwissend dĂŒnkende Menschen immer wieder manipuliert und missbraucht werden können. So wurde bereits ĂŒberlegt, den Wissenschaftlern, die an den Humbug von der Klima-Katastrophe nicht glauben, die wissenschaftliche Qualifikation abzusprechen und sie wegen Renitenz und Querulantentum zu bestrafen. Dass die Medien glauben, sie verhöhnen, verspotten und zu Treibjagten gegen sie aufrufen zu können, ist wahrlich kein Zeichen einer freien verantwortungsbewussten Presse.

    Die Artikelserie hat kein BILD-Redakteur geschrieben, sondern Professor Werner Weber von der Technischen UniversitĂ€t Dortmund und die Autoren selbst. Zugpferd dabei ist Hamburgs Ex-Umweltsenator (SPD) Fritz Vahrenholt. Fritz Vahrenholt ist Chemiker und seit 2008 GeschĂ€ftsfĂŒhrer der RWE Tochterfirma Innogy, die sich speziell dem Ausbau erneuerbarer Energien widmet. Koautor ist der Geologe Sebastian LĂŒning. Er ist seit 2007 als Afrika-Experte beim Öl- und Gasunternehmen RWE Dea beschĂ€ftigt. Beide fordern: „Stoppt die Umverteilungsmaschinerie!“ Diese These beruht auf seiner Erkenntnis, dass die Solarmodule „nur 10 % des Jahres volle Leistung bringen. Dieser Wahnwitz kostet uns 8 Milliarden Euro/Jahr. Zahlen mĂŒssen die kleinen Leute in den Mietwohnungen, die sich ein Solardach nicht leisten können. Und Hausbesitzer oder reiche Investoren können Kasse machen.“ Dies ist ein Argument, das sich alle Politiker zu Herzen nehmen sollten, die von sozial gerechter Politik reden. Daher ist der BILD-Schlagzeile uneingeschrĂ€nkt zuzustimmen: „Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!“ FĂŒr den, der wie RWE auf Strom aus Wind und Sonne setzt, ist dieses Fazit allerdings vernichtend.

    Die Autoren argumentieren sehr zutreffend, wenn sie sagen: „Dieser Unfug ist nur erklĂ€rbar, weil man dem deutschen Volk Angst eingejagt hat.“ Damit sind wir wieder bei dem 1986 kreierten Un-Wort „Klima-Katastrophe“. Jeder weiß es seit Schulzeiten: „Klima“ ist ein kĂŒnstlicher Begriff, der das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort ĂŒber eine 30jĂ€hrige Periode irgendwie umschreiben soll. Dies ist noch nie Jemandem auf der Welt gelungen, selbst nicht den „Klimaexperten“. Da sich Wetter nicht ganzheitlich erfassen, sondern nur einzelne Elemente gemessen werden können wie Luftdruck, Temperatur, Wind, kann man auch nur Mittelwerte dieser Elemente berechnen. Eine Mitteltemperatur, und auf diese allein wird das Klima reduziert, sagt nichts aus ĂŒber den Temperaturverlauf ĂŒber 30 Jahre hinweg. Sie sagt nichts aus ĂŒber das Wettergeschehen im Einzelnen noch das Klima an sich. Man kann zwar Mittelwerte verschiedener 30jĂ€hriger Perioden vergleichen, aber man kann keinen zur „Norm“ erklĂ€ren, zum Maßstab oder zur Richtschnur dafĂŒr, wie sich das Wetter kĂŒnftig zu verhalten habe. Auch simple Trends lassen sich nicht ablesen. Doch zurĂŒck zum Un-Wort. WĂ€hrend einer Klimabeobachtungsperiode von 30 Jahren können x-beliebige Extremwetterlagen, ja Wetterkatastrophen, eintreten, doch jeder errechnete Klimawert ist ein absolut toter Wert, ein historischer Wert, der irgendwie die Vergangenheit beschreibt und doch wieder nicht beschreibt. Was soll man mit der Aussage anfangen, in der Periode 1961-1990 hat in Deutschland die Mitteltemperatur 8,7° Celsius betragen. Die „mittlere Temperatur“ erzeugt keine Hitze- oder KĂ€ltewelle, der „mittlere Wind“ keinen Sturm oder Orkan mit katastrophalen Folgen.

    Vor dem vergangenen Wetter, tritt es auch völlig unkenntlich als „Klima“ auf, braucht wahrhaftig kein Mensch Angst zu haben. Es ist Geschichte! Wetter ist ein unumkehrbarer, nicht reversibler Naturvorgang. Es lĂ€sst sich wie die Zeit nicht zurĂŒckdrehen. Es lĂ€sst sich nicht vorhersagen, noch weniger vorherbestimmen. Wenn dennoch die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ uns erschrecken und erstarren ließ, wie der Scheinwerfer ein Kaninchen, so ist das rational nicht zu erklĂ€ren, sondern nur emotional. Hier sind Gehirn- und Verhaltensforscher gefragt. Mit der Warnung wurde in uns im Unbewussten eine archaische Instinktreaktion ausgelöst, die dem Verstand vorgeschaltet ist und auf diese Weise unser Überleben sichert. Bevor unser Verstand ĂŒberhaupt bei plötzlichen und womöglich katastrophalen Gefahren reagieren kann, mĂŒssen unsere Sinne handeln. In unserem Innern ist der Begriff „Klima“ mit dem Bild „Neigung“, seiner ursprĂŒnglichen griechischen Wort-Bedeutung, verknĂŒpft. Ein sich plötzlich neigender und auf ein Auto fallender Baum kann eine Katastrophe auslösen. Wenn in einer Ehe plötzlich ein Wort Zuneigung in Abneigung umschlagen lassen kann, dann ist das eine Neigungs- oder Klima-Katastrophe. Wir sind, was unverhoffte Neigungswechsel angeht, sehr Ă€ngstliche Wesen.

    Wer uns rechtzeitig vor einer Klima-Katastrophe warnt und gleichzeitig Rettung vor dieser Gefahr verspricht, der ist doch ein guter Mensch. Und daher fĂŒhlen sich auch all die Klima-Katastrophen-Warner in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien oder Gesellschaft als Gefahren vorbeugende „Gutmenschen“. Doch was die Warnung vor den vom Wetter abgeleiteten Klima-Gefahren betrifft, so ist diese Warnung völlig substanzlos, weil es den Naturvorgang „Klima“ nicht gibt. Die Warnung vor einem Orkan oder einer Sturmflut ist sinnvoll, da beide Wetter-PhĂ€nomene real sind, doch Klima-Warnungen sind einzig und allein fiktive Warnungen, Spiele mit unserem Unterbewusstsein, mit unserer Angst. Dieses Spiel ist besonders infam, weil uns Menschen die Schuld an der Klima-Katastrophe gegeben wird. Obgleich jeder Mensch weiß, dass er am Wetter nicht schuld ist, akzeptiert er den unerhörten Vorwurf, an der Klima-Katastrophe schuld zu sein.

    Wer voreilig ohne Überlegung aus Angst vor einer „Gefahr“ auch noch die Schuld an dieser „Gefahr“ anerkennt, der sitzt in der Falle. Kamen frĂŒher alle SĂŒnder ins „Fegefeuer“, so heißt dieses heute „Treibhaus“, wobei unser Verhalten die Temperatur bestimmen soll. Um dieser neuen Zuchtanstalt zu entkommen, ist es dringend und zwingend notwendig, dem Begriff Klima-Katastrophe Angst und Schrecken zu nehmen. DiesbezĂŒglich ist sehr den Autoren Vahrenholt und LĂŒning wie der BILD-Zeitung zu danken. Mit der Schlagzeile „Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik“ haben sie einen immens wichtigen Beitrag geleistet, damit endlich der Verstand bei dieser Angelegenheit die Hoheit ĂŒber die GefĂŒhle zurĂŒck gewinnt. Doch dieses wird ein langwieriger Prozess werden, da alle direkten und indirekten Nutznießer der Klimapolitik alle Register ziehen werden, um diese PfrĂŒnde nicht zu verlieren. Die Angstindustrie hat inzwischen auf Umwelt-Ebene Dimensionen erreicht, die so manches Großunternehmen in den Schatten stellt.
    Aber man sollte nicht nur der Politik Panik-Mache vorwerfen. Der Vorwurf muss noch mehr der Wissenschaft gemacht werden. Wissenschaftler haben nicht nur die Klima-Katastrophe erfunden, sie haben auch die Erde zum „Treibhaus“ gemacht und den „natĂŒrlichen Treibhaus-Effekt“ erfunden, der ein totales Kunstprodukt ist und allen Naturgesetzen Hohn spricht. So wie heißes Wasser abkĂŒhlt, wenn man die Heizplatte abschaltet, so kĂŒhlt die Erde ab, wenn sie sich aus dem wĂ€rmenden Sonnenlicht herausdreht, es dunkel wird. Es ist ein Naturgesetz, dass alle Körper unentwegt WĂ€rme abgeben, sich daher nicht selbst erwĂ€rmen können, sondern erwĂ€rmt werden mĂŒssen. Aus dieser Tatsache leitete Sir Isaac Newton sein „AbkĂŒhlungsgesetz“ ab. Dieses betrifft auch die Erde als Ganzes, als Planet im Weltall. Von Beginn an kĂŒhlt sie sich ab. Wenn heute Leben auf ihr möglich ist, dann verdanken wir dies einzig und allein der strahlenden „heißen Sonne“.
    Aus welchem Grund die Autoren ihr Buch „Die kalte Sonne“ betitelt haben, ist ein großes RĂ€tsel, doch dieses wird bei der IrrationalitĂ€t der gesamten Klima-Diskussion nicht sonderlich Anstoß erregen. Ein Urwald voller Vorurteile ist nicht so schnell zu lichten. Ich jedenfalls bin dankbar, wenn nach klirrend kalter Nacht morgens am Horizont blutrot die Sonne aufgeht und mit ihren Strahlen die kalte Erde wieder erwĂ€rmt. Nur eine heiße Sonne kann die Energie liefern, die zur Photosynthese, zum Wachsen der Pflanzen not wendig ist. Nur sie hat die Kraft, in großem Stil Wasser zu verdunsten und Wolken an den Himmel zu zaubern. Egal wer etwas schreibt und als „wissenschaftlich“ etikettiert, immer ist Skepsis angebracht und der Gebrauch des eigenen Verstandes gĂ€nzlich unverzichtbar!

    Oppenheim, den 9. Februar 2012

    Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne, Diplom-Meteorologe

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    Klimaschutz durch E-10

    Posted by retep11 on 7th MĂ€rz 2011

    „Klimaschutz durch E-10?“ – kritisch nachgefragt!

    Es gab eine Zeit, da wurden politische Aktionen mit „BekĂ€mpfung der Arbeitslosigkeit“ begrĂŒndet, z.B. der Einstieg in die 35-Stunden-Woche 1984, die EinfĂŒhrung der Ökosteuer 2000. Das hat sich inzwischen geĂ€ndert, die heutige allgemein ĂŒbliche BegrĂŒndung von politischen Aktionen jeglicher Art ist der „Klimaschutz“. So war das auch bei der kĂŒrzlich durch die Politik erzwungenen EinfĂŒhrung des Bio-Sprits E-10, Benzin mit 10% Ethanol-Zusatz.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/klimaschutz-durch-e-10-kritisch-nachgefragt/

    Forscher als BetrĂŒger: Helmut Schmidt fordert IPCC Untersuchung!

    In einer jetzt bekannt gewordenen Rede zum Festakt der Max-Planck-Gesellschaft, hat der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt die IntegritĂ€t und GlaubwĂŒrdigkeit des Weltklimarates (IPCC) stark in Zweifel gerufen und eine unabhĂ€ngige, wissenschaftliche Untersuchung fragwĂŒrdiger Praktiken gefordert:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/forscher-als-betrueger-helmut-schmidt-fordert-ipcc-untersuchung/

    MilliardengeschÀfte der Politik mit KlimaÀngsten!

    Fast tĂ€glich werden aus den staatlich großzĂŒgig finanzierten Klimaforschungszentren dieser Welt neue Horrormeldungen ĂŒber den Zustand des kĂŒnftigen Klimas veröffentlicht. Aus Klimaforschern wurden zunehmend Klimahellseher. Dieser lukrativen und öffentliche Aufmerksamkeit erregenden Versuchung ist seit einiger Zeit auch den Deutschen Wetterdienst erlegen. Er kann zwar unverĂ€ndert nicht das Wetter „machen“, sondern nur fĂŒr einige Tage vorhersagen, doch das scheint ihm zu wenig. Die Meteorologen wollen mit den Klimaexperten konkurrieren und im großen GeschĂ€ft des Spiels mit ZukunftsĂ€ngsten nicht abseits stehen. Seit einigen Jahren mutiert daher der Deutsche Wetterdienst zu einem Wetter-Orakel, das Vorhersagen weit in die Zukunft abgibt. Neuester Beleg ist eine Pressemeldung des Umweltbundesamtes vom 15. Februar 2011. Die Schlagzeile lautet: „Gefahren durch extreme NiederschlĂ€ge werden ab 2040 deutlich zunehmen“.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/milliardengeschaefte-der-politik-mit-klimaaengsten/

    Die spanische Solarindustrie nichts weiter als eine Blase!

    In diesem Monat hat der spanische MinisterprĂ€sident Jose Luis Rodriguez Zapatero erstmals eingerĂ€umt, dass die spanische Solarindustrie nichts weiter als eine Blase sein könnte, was einer anderen Blase Ă€hnelt, die wir kĂŒrzlich erlebt haben. Beide beruhen auf gut gemeinten, aber fehlgeleiteten Anstrengungen des Staates, eine Wirtschaft nach politischem Gusto zu erschaffen.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-spanische-solarindustrie-nichts-weiter-als-eine-blase/

    Das schmutzige Geheimnis der Wind- und Sonnenkraftnutzung!

    Es gibt keinen Sonnenkollektor der bei Dunkelheit Strom produziert, genauso wenig wie es ein Windrad gibt, das bei Flaute Strom erzeugt. Ebenso wenig ist elektrische Energie (direkt) speicherbar. Deshalb ist ein Stromnetz ohne konventionelle Kraftwerke prinzipiell nicht betreibbar. Diese einfach nachvollziehbare Tatsache lĂ€sst sich auch nicht durch ein phantasieren ĂŒber die notwendige Entwicklung von „Speichertechnologien“ ĂŒbertĂŒnchen: Wenn man bedeutende Mengen elektrischer Energie fĂŒr Tage zwischenlagern muss, gelangt man spĂ€testens bei der RĂŒckwandlung bei der konventionellen Kraftwerkstechnik. Es sei denn, man will Pump-Speicher-Kraftwerke, Batterien,Gasturbinen, Brennstoffzellen etc. ernsthaft als „neue Erfindungen“ verkaufen.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/das-schmutzige-geheimnis-der-wind-und-sonnenkraftnutzung/

    Selbsternannte „Pioniere des Wandels“ planen den Umsturz- Die Große Transformation in der Ev. Akademie Tutzing

    In der Ev. Akademie der Bayrischen Landeskirche in Tutzing am Starnberger See findet vom 7.-8. April 2011 eine Tagung zum Thema: „Große Transformation zur klimavertrĂ€glichen Gesellschaft“ statt. Siehe: web.ev-akademie-tutzing.de. Wegen der einseitigen Auswahl der vorgesehenen Referenten, die dem Lager der Klimaalarmisten zuzuordnen sind, hat EIKE dem Tagungsleiter Dr. Held angeboten, Wissenschaftler von EIKE als zusĂ€tzliche Fachleute bei der Tagung auftreten zu lassen. Auf diese Weise könne erreicht werden, dass die Tagungsteilnehmer ein objektives und umfassendes Bild der angesprochenen Problematik bekommen. Die Tagungsleitung ist auf das EIKE-Angebot nicht eingegangen. Offensichtlich ist sie an einseitiger ideologischer Agitation interessiert und nicht an einem herrschaftsfreien wissenschaftlichen Diskurs der Vernunft.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/selbsternannte-pioniere-des-wandels-planen-den-umsturz-die-grosse-transformation-in-der-ev-akademie-tutzing/

    The Carbon Brief – ein weiterer Blog um Medien gezielt mit Alarmmeldungen zum Klima zu fĂŒttern.

    Der Carbon Brief ist eine neuer Dienst mit Website, der dazu dienen soll, schnelle Antworten zu finden zu allen Artikeln in den Medien, die mit der KlimaÀnderung zu tun haben. Der Dienst richtet sich besonders an Journalisten und Politiker die von Argumenten der Klimarealisten bedrÀngt werden.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/the-carbon-brief-ein-weiterer-blog-um-medien-gezielt-mit-alarmmeldungen-zum-klima-zu-fuettern/

    Die Klimakatastrophe – ein spektroskopisches Artefakt!

    Die folgenden AusfĂŒhrungen zur minimalen Wirkung des atmosphĂ€rischen CO2 auf die Lufttemperatur haben wir bereits vor einiger Zeit gebracht ( tinyurl.com/69gsrdl ). Wegen der immer schriller werden alarmistischen Äußerungen offizieller Weltuntergangspropheten und ihren politischen Gefolgsleuten in allen Parteien, ĂŒber die GefĂ€hrlichkeit des atmosphĂ€rischen CO2, bringen wir den Beitrag des Spektro-Chemikers Dr. Heinz Hug noch einmal. Es lohnt sich ihn wieder und wieder zu lesen.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-klimakatastrophe-ein-spektroskopisches-artefakt/

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    Postnormale Wissenschaft: Klimawissenschaft und „Erneuerbare“ um die Welt zu Ă€ndern!

    Posted by retep11 on 2nd MĂ€rz 2011

    In seinem vielbeachteten Vortrag auf der 3. Int. Klima- und Energiekonferenz beleuchtet Prof. Werner Kirstein die ZusammenhĂ€nge zwischen „etablierter Klimawissenschaft“ die – ĂŒber großzĂŒgige Fördermitteln finanziert – das ideologische Ziel einer menschgemachten Klimakatastrophe unterstĂŒtzt und somit beispielhaft fĂŒr postnormale Wissenschaft mit klarer Zielvorgabe ist. Deren Einsatz wird fĂŒr unbrauchbare aber kostspielige „Erneuerbare“ in der Politik benutzt, um auch dadurch die Gesellschaft ĂŒber die angestrebte „große Transformation zur klimavertrĂ€glichen Gesellschaft“! umzuwandeln. Mit diesem Plan, ideologisch und scheinwissenschaftlich untermauert, gehen nun die Experten des PIK in engem Verbund mit grĂŒnen, roten und schwarzen Politikern daran, die veröffentlichte MeinungsfĂŒhrerschaft nach bewĂ€hrter Manier, zu ĂŒbernehmen. Als willige Vollstrecker dienen dazu u.a. der wissenschaftlicher Beirats der Bundesregierung globale UmweltverĂ€nderungen (WBGU) und die Ev. Akademie Tutzing. Alle steuerfinanziert!

    www.eike-klima-energie.eu

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    Die globale ErwÀrmung in elitÀren Kreisen, die Wahl in den USA und die Zukunft

    Posted by retep11 on 9th November 2010

    „Kurz vor den US-Midterm-Wahlen die am 2.11.10 in den USA stattfanden und fĂŒr den US-PrĂ€sidenten Obama und seine UnterstĂŒtzer sehr schmerzhaft und erdrutschartig* verloren gingen, schrieb der bekannte US Klimawissenschaftler Dr. Roy Spencer einen aufrĂŒttelnden Artikel ĂŒber abgehobene Eliten, die uns – dem unwissenden Volk- u.a. das MĂ€rchen von der drohenden menschgemachten Klimakatastrophe einreden wollten. Die Quittung dafĂŒr erhielten sie am 2.November. US Gesetze zur Begrenzung des CO2 Ausstoßes sind nun sicher nicht mehr zu erwarten.“ …. Weiter www.eike-klima-energie.eu

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    Klima(gipfel) im Wandel

    Posted by retep11 on 20th Dezember 2009

    LESERBRIEF in Leipzigervolkszeitung vom 19. Dezember 2009
    „Bekanntlich stehen/standen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen Milliardensummen auf der Tagesordnung, die dafĂŒr eingesetzt werden sollen, die Temperatur auf der Erde um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen. Ganz abgesehen von den nach wie vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen dafĂŒr, dass diese Unsummen ĂŒberhaupt eine VerĂ€nderung des Klimas bewirken können, so sollten sich die Klima-Politiker, die ĂŒber dieses Geld entscheiden (ĂŒber das ohnehin keines der hoch verschuldeten IndustrielĂ€nder verfĂŒgt), ihre klimapolitischen Ziele doch wenigsten so genau definieren, dass sie irgendwann konkret abgerechnet werden können. Es fĂ€llt nĂ€mlich allmĂ€hlich auf, dass zwar immer vom Zwei-Grad-Ziel palavert wird, aber keiner sagt exakt, wie hoch – in Grad Celsius – die Basistemperatur ist, von der aus die Temperatur um zwei Grad steigen oder nicht steigen darf.“
    Dietmar Ufer, 04103 Leipzig

    Inhalt des eingereichten Artikels:

    Bekanntlich stehen/standen beim „Weltklimagipfel“ in Kopenhagen Milliarden-summen auf der Tagesordnung, die dafĂŒr eingesetzt werden sollen, die Temperatur auf der Erde um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen. Ganz abgesehen von den nach wie vor fehlenden wissenschaftlichen Beweisen dafĂŒr, dass diese Unsummen ĂŒberhaupt eine, wenn auch minimale, VerĂ€nderung des Klimas bewirken können, so sollten sich die Klima-Politiker, die ĂŒber dieses Geld entscheiden (ĂŒber das ohnehin keines der hoch verschuldeten IndustrielĂ€nder verfĂŒgt), ihre „klima-politischen“ Ziele doch wenigsten so genau definieren, dass sie irgendwann konkret abgerechnet werden können.

    Es fĂ€llt nĂ€mlich allmĂ€hlich auf, dass zwar immer vom „Zwei-Grad-Ziel“ palavert wird (zuweilen werden auch 1,5 Grad gefordert), aber keiner sagt exakt, wie hoch – in Grad Celsius – die Basistemperatur ist, von der aus die Temperatur um zwei Grad steigen oder nicht steigen darf. Es wird ab und zu vom „vorindustriellen Niveau“ als Berechnungs-Basis gesprochen. Wie hoch aber war die Temperatur in vor-industrieller Zeit, und zwar auf Zehntelgrade genau? Und wann war das? War das Mitte des 19. Jahrhunderts? Vorindustrielle Zeiten gab es aber auch zweihundert Jahre frĂŒher oder im Mittelalter oder zur Römerzeit … Und immer gab es andere Temperaturen!

    Es gehört nun allerdings auch zu den politisch motivierten LĂŒgen, wonach in den letzten tausend Jahren die Temperatur immer konstant gewesen sei und erst seit der Industrialisierung angestiegen wĂ€re. Das wurde „wissenschaftlich“ mit der so-genannten Hockeystick-Kurve, auf die sich auch der Weltklimarat stĂŒtzte, „bewiesen“. Inzwischen ist sie als FĂ€lschung entlarvt. Keiner der Klima-Politiker, auch nicht unsere physikalisch gebildete Klima-Kanzlerin, hat das bisher offen zugegeben! Schon lange vor Erfindung der „Klimakatastrophe“ war bekannt, dass es in vergangenen Jahrhunderten deutlich wĂ€rmere und deutlich kĂ€ltere Perioden, verglichen mit der Jetztzeit, gab. Und nie war in diesen Zeiten Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas die Ursache fĂŒr TemperaturĂ€nderungen! Aber keiner der KlimapĂ€pste hat uns bisher gesagt, ĂŒber welche „vorindustrielle Zeit“ mit welchen Temperaturen von Tausenden „Experten“ in Kopenhagen verhandelt wurde!

    Offen ist zudem, ob eine „vorindustrielle Temperatur“ in Mitteleuropa oder in Nord-amerika, in Sibirien, SĂŒdamerika oder in Afrika gemeint ist. Diese Frage ist insofern bedeutsam, weil die gĂ€ngigen Klimamodelle durchaus keine gleichmĂ€ĂŸige Temperaturerhöhung in allen Regionen prophezeien: In den Polarregionen soll sie beispielsweise schneller steigen als in den Tropen. – Gelten unter diesem UmstĂ€nden dann die zwei Grad fĂŒr die gesamte Erde?

    Allein die hier aufgeworfenen Fragen zeigen deutlich, mit wie wenig wissenschaft-licher Substanz ĂŒber angebliche „Schicksalsfragen“ fĂŒr die gesamte Menschheit ver-handelt wurde und wird. Es geht hier eindeutig nur um die Neuverteilung von Wohlstand und Kapital, um den Versuch, nationale und globale WidersprĂŒche mit untauglichen Mitteln und höchst fragwĂŒrdigen Zielstellungen zu lösen. Fest steht: Mit Wissenschaft hat diese Klimadebatte nichts, absolut nichts, zu tun!

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