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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Der anthropogene Klimawandel

    Posted by retep11 on 24th Juni 2014

    Offener Brief (Appell)
    an alle politischen und gesellschaftlichen EntscheidungstrÀger

    Einige Vertreter der Politik, Wirtschaft aber auch der Wissenschaft haben das Thema „Klimavariation“ annektiert und in ihrem Sinne zum „Klimawandel“ bzw. aktuell zum „anthropogenen Klimawandel“ transformiert. Und so der normalen (empirischen) Wissenschaft entrissen; unterschiedliche bis gegensĂ€tzliche Auffassungen ĂŒber den Grad, Ursachen und Bewertungen von beobachteten VerĂ€nderungen nivelliert und selektiert; Umfragen und Szenarien aus Modellrechnungen zum Beweis erhoben und in Form eines zusammenfassenden Berichtes (IPCC-Sachstandsbericht, Zusammenfassung fĂŒr politische EntscheidungstrĂ€ger) so eine Art Klima-Suren oder Biblia sacra als Handbuch zur Rettung der Menschheit geschaffen.

    Die quasi-MachtĂŒbername der sog. postnormalen Wissenschaft, die sich allein durch Verwendung unwissenschaflicher Bewertungs-Termini , wie „hohes Vertrauen“, „sehr wahrscheinlich“, „etwa so wahrscheinlich wie nicht“ oder „außergewöhnlich unwahrscheinlich“ entlarvt, ist fĂŒr jede Gesellschaft gefĂ€hrlich, da sie nach Belieben von unterschiedlichen Interessengruppen in manipulativer Weise eingesetzt werden kann und nicht dem Zuwachs an Wissen und Erkenntnis fĂŒr die Menschheit dient.
    Der unselige aber eben auch bewusste Einsatz von Begriffen wie „anthropogener Klimawandel“ reiht sich ein in die Phalanx frĂŒherer Wortschöpfungen wie Hölle, Ketzerei, Hexe, Rassenschande, Waldsterben, Ozonloch – immer mit dem Impetus „der Mensch hat gesĂŒndigt“ und „das ist das Ende der Menschheit, Welt, Zivilisation …„. Die neuen „Weltretter“ predigen wie die alten:
    Wehe Euch, wenn Ihr nicht ablasst!“ Der Emissionshandel, die radikale Transformation der Energiewirtschaft (EEG) und die unselige Energie-Einsparverordnung (EnEV) sind bereits RealitĂ€t.

    So wurde aus einer wissenschaftlich nachgewiesenen FehleinschĂ€tzung der Korrelation von CO2-Gehalt in der AtmosphĂ€re und einer imaginĂ€ren Welt-Durchschnittstemperatur (Konstrukt!) eine Klimatheorie generiert, die am Ende auch noch den Menschen als fĂŒr alles verantwortlich zeichnete (Hockey-Stick-Kurve). Die Hollywood-Industrie und die Medien im Allgemeinen haben sich dankbar des Katastrophenthemas angenommen um Kasse zu machen – nun ja, das ist ihr GeschĂ€ft.

    Wenn aber staatlich geförderte Institutionen (IPCC,WBGU, PIK, CSC, IASS u.a.) sich allein auf Modellrechnungen stĂŒtzen ( Projektionen), die unterschiedliche Zukunftsszenarien simulieren (z. B. was passiert, wenn der Meeresspiegel um 6 m ansteigt, oder die Durchschnittstemperatur um 4° steigt), deren Basisdaten sehr zweifelhafter Natur sind und das fĂŒr unser Leben so notwendige Spurengas Kohlendioxyd (0,038% der AtmosphĂ€re, menschlicher Anteil davon nur ca. 3%) verteufeln, dann wird das fĂŒr die Gesellschaft insgesamt zum Problem. Namentlich die Vertreter der o. g. Organisationen fordern öffentlich die sog. „Große Transformation“ bzw. eine „Global Governance“ fĂŒr die „Green Economy“, was nichts anderes heißt als die Entstaatlichung der Welt und Schaffung einer Art Selbstregulierung und Steuerung durch multinationale- also Weltorganisationen (Klima-Werkzeuge =“Climate Engineering„).
    Aus Wissenschaft wurde so eine Art Religion und wer Kritik Ă€ußert, wird öffentlich als inkompetent und verantwortungslos diffamiert.

    Kehren wir zur Vernunft zurĂŒck und vertrauen wieder auf die bewĂ€hrten „Regeln fĂŒr gute wissenschaftliche Praxis„, wie sie z. B. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) formuliert wurden.

    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Potsdam (D), 1/2014

    Posted in Energie- und Umweltpolitik, Wirtschaftspolitik | No Comments »

    Klimaforscher wetteifern mit dem „LĂŒgenbaron“ MĂŒnchhausen

    Posted by retep11 on 7th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne
    www.DerWettermann.de

    Es hat etliche Jahre gedauert, bis der Weltklimarat zugab, dass die „Globaltemperatur“ seit 1998 nicht mehr angestiegen, sondern sogar leicht gefallen ist, trotz immensen Anstiegs des CO2-Gehaltes der Luft. Nach anfĂ€nglicher Sprachlosigkeit erfand man eine ErklĂ€rung namens „Klimapause“. Nach Jahrzehnten anstrengender ErwĂ€rmungsarbeit mĂŒsse das Klima eine Ruhepause einlegen, bevor es mit der „ErderwĂ€rmung“ beschleunigt weiter geht. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) assistierte am 14. April 2014 nach der PrĂ€sentation des 3. Bandes des 5. Sachstandsbericht des IPCC: „Der Klimawandel findet statt und ist lĂ€ngst nicht mehr eine Fiktion einiger ĂŒbereifriger Klimaforscher.“

    Der GDCh-Klimaexperte Prof. Dr. Reinhard Zellner forderte eine bessere Anpassung an den Klimawandel: „Bereits das heutige Klima hĂ€lt Klimaextreme, also StarkniederschlĂ€ge, Überschwemmungen, DĂŒrren, StĂŒrme, KĂ€lte- und Hitzeperioden bereit, die schon jetzt eine deutlich bessere Anpassung erforderlich machen.“ Was fĂŒr eine wissenschaftlich nachhaltige Aussage, doch sollte man von einem Naturwissenschaftler erwarten können, dass er Wetter von dem statistischen Konstrukt „Klima“ unterscheiden kann.

    Der Mensch als Anpassungs- und ÜberlebenskĂŒnstler

    Verdichtet man das Alter der Erde auf einen 24-Stunden-Tag, dann entsprechen 1 Million Jahre etwa 19 Sekunden. Geht man davon aus, dass der ‚homo sapiens‘ circa 200.000 Jahre alt ist, so entspricht das einer Zeit von 3,8 Sekunden. Der Mensch fand eine Welt vor, deren Wetter ebenso wechselhaft und unbestĂ€ndig war wie heute, fĂŒr viel GesprĂ€chsstoff sorgte und ihn zwang sich ihm anzupassen. Das ist die Glanzleistung unsere Vorfahren, die es sogar geschafft haben, sich ĂŒber die ganze Erde auszubreiten und in allen „Klimazonen“ anzusiedeln. Auch heute muss der Mensch das Wetter so nehmen, wie es kommt. Ändern kann er im Großen und Ganzen daran nichts! Was soll also die hohle Phrase „bessere Anpassung“?

    Wenn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 31. MĂ€rz 2014 ernsthaft empfiehlt, die RĂ€ume weniger zu beheizen und aus KlimaschutzgrĂŒnden „kĂŒhler zu wohnen“, da der Klimawandel das Risiko fĂŒr Krieg und Hungersnot vergrĂ¶ĂŸere, dann mag Sie sich politisch korrekt verhalten. Sie kann ja eine „klimaschonende Lebensweise“ fĂŒhren, aber ist diese auch wetterschonend? Auf das Wetter braucht der Mensch keine RĂŒcksicht zu nehmen, es braucht keine Schonung, denn es erhĂ€lt tĂ€glich ein Übermaß von Arbeitsenergie von der Sonne. Wie viele Mal in der Menschheitsgeschichte hat es schon grĂ¶ĂŸere und kleinere Klimaschwankungen gegeben, ohne das ein UN-Bericht die ungemein törichte Aussage traf: „Klimawandel gefĂ€hrdet Milliarden Menschen“. Diese Art Politik mit dem „KnĂŒppel der Angst“ ist ĂŒberreizt und verfĂ€ngt nicht mehr!

    Wissenschaftlicher Streit ĂŒber „pausierende ErderwĂ€rmung“

    Doch kaum hatte der Weltklimarat die „Pause der ErderwĂ€rmung“ eingestanden und sich der nicht zu leugnenden RealitĂ€t angepasst, da fragte wohl aus Profilneurose in einem Anflug von Übereifer Michel Jarraud, Chef der Weltorganisation fĂŒr Meteorologie (WMO),: „Welcher Stillstand“? Als „Herr ĂŒber die Wetterdaten“ prĂ€sentierte er eine Graphik, die einen leichten Anstieg der Globaltemperatur in den vergangenen 16 Jahren zeigte. Da kann man nur mit Winston Churchill empfehlen: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefĂ€lscht hast.
    Aber nun zu Carl Friedrich von MĂŒnchhausen, dem „LĂŒgenbaron“ (1720-1797), der sich am Schopf selbst aus dem Wasser zog. Daran wurde erinnert, wer am 5. Mai 2014 die Presse-Mitteilung des Potsdam-Instituts fĂŒr Klimafolgenforschung „Entkorken der Ost-Antarktis fĂŒhrt zu Anstieg es Meeresspiegel“. Es ist schon erstaunlich, was das PIK schreibt:“ Das Abschmelzen bereits einer kleinen Menge Eis an der ostantarktischen KĂŒste könnte eine große Wirkung haben – nĂ€mlich dass große Eismassen unaufhaltsam jahrtausendelang in den Ozean fließen und damit den Meeresspiegel um 300 bis 4000 Zentimeter ansteigen lassen.“ Sind Sie zu einem Eiszapfen erstarrt bei dieser Meldung, die natĂŒrlich im Konjunktiv erscheint und auf Computersimulationen beruht?

    Dieses sonderbare PhĂ€nomen wird wie folgt erklĂ€rt: „Das Wilkes-Becken der Ost-Antarktis ist wie eine gekippte Flasche; wenn der Korken gezogen wird, dann entleert sie sich“. Ein wahrlich hĂŒbscher Vergleich, doch wer zieht den Korken und wer lĂ€sst das Eis in der Flasche schmilzen? Levermann als Leitautor des Meeresspiegel-Kapitels fĂŒgt hinzu: „Wir haben vermutlich bislang die StabilitĂ€t der Ost-Antarktis ĂŒberschĂ€tzt. Wenn die HĂ€lfte dieses Eisverlustes aus der Korken-Region kĂ€me, wĂŒrde das unaufhaltsame Abfließen der Eismassen beginnen.“ Dem „kĂ€me, wĂŒrde“ fĂŒgen die PIK-Autoren zum Trost hinzu: „In den Simulationen dauert das vollstĂ€ndige Ausströmen aller Eismassen aus der betroffenen Region in der Ost-Antarktis fĂŒnftausend bis zehntausend Jahre.“ Sie brauchen also nicht darauf zu warten, zumal eine kleine Programmieranweisung dieses Gespenst schnellstens wieder beseitigen könnte und kann.

    Zur Beruhigung: Bei den numerischen Computermodellen werden Szenarien nach dem Motto wenn, dann durchgespielt und berechnet. Hier kann der Phantasie gemĂ€ĂŸ den politischen Rahmenbedingungen freier Lauf gelassen werden. Die Berechnungen beruhen nicht auf Messungen in der real existierenden Welt, sondern auf fiktiven Annahmen.

    Mit dem „Paternoster“ durch die Sperre Tropopause in die StratosphĂ€re

    Am 3. April 2014 ließ das Alfred-Wegener-Institut fĂŒr Polarforschung in Bremerhaven (AWI) verlauten: „Wie ein riesiger Fahrstuhl in die StratosphĂ€re“. Stolz verkĂŒndete man, ĂŒber dem tropischen Westpazifik ein „natĂŒrliches, unsichtbares Loch von mehreren tausend Kilometer Ausdehnung“ in der Tropopause, „die den Transport der meisten natĂŒrlichen und menschgemachten Stoffe in die StratosphĂ€re verhindert“ entdeckt zu haben. Wie in einem
    „riesigen Fahrstuhl gelangen viele chemische Verbindungen aus bodennahen Luftschichten ungehindert durch die so genannte „Waschmittelschicht“ oder „OH-Schicht“ der AtmosphĂ€re in die StratosphĂ€re. Sei in BodennĂ€he kein Ozon da, werde die OH-Bildung unterdrĂŒckt und es entstehe ein „OH-Loch“. Weiter zur ErklĂ€rung: Das OH-MolekĂŒl werde als Waschmittel der AtmosphĂ€re bezeichnet. Es baue die chemischen Substanzen ab. Daher könne kein Stoff in die StratosphĂ€re aufsteigen. Habe sich so ein OH-Loch gebildet, dann habe das verheerende Auswirkungen auf das Klima.

    Bei dem nicht nĂ€her umrissenen „tropische Westpazifik“ muss es sich um das Seegebiet zwischen Japan und Papua Neu Guinea handeln. Nach der Erfolgsstory mit dem „Ozon-Loch“ hat man eine neuartige „natĂŒrliche Waschmittelschicht“, die ausgerechnet ĂŒber dem tropischen Westpazifik ein „OH-Loch“ hat, so dass aller bodennaher Dreck mangels Ozon ungewaschen in die StratosphĂ€re aufsteigen kann, um dann sein Unwesen zu treiben, sich insbesondere verheerend auf das Klima auszuwirken. Statt froh zu sein, im Westpazifik ein troposphĂ€risch besonders reines Seegebiet gefunden zu haben, wird hier eine Gefahr fĂŒr das „Globalklima“ konstruiert, die gar nicht existieren kann. Warum soll ausgerechnet hier die Tropopause als dynamische Sperrschicht ein „Loch“ haben?

    Warum soll ausgerechnet ĂŒber dem Westpazifik die Erdanziehungskraft oder Schwerkraft nicht funktionieren, so dass wie in einem riesigen „natĂŒrlichen Fahrstuhl“ die bodennahe Luft gegen die Gravitationskraft gen Himmel aufsteigen kann? Dabei gibt es ĂŒber dem warmen tropischen Westpazifik genĂŒgend Thermik und Konvektion, insbesondere in der innertropischen Konvergenzzone, so dass es solcher abstruser OH-Loch-Konstruktionen gar nicht bedurfte. Doch die Klimaexperten scheinen so von ihrer Arbeit an immer neuen Katastrophenszenarien fasziniert zu sein, dass sie kaum mehr verifizieren, was fĂŒr einen „Schwachsinn“ sie produzieren. Aber sie fĂŒhlen sich im „Weltklimarat“ (IPCC) in bester Gesellschaft, der zudem unter dem Schutzschirm der Vereinten Nationen (UNO) steht. „Schwachsinn“ ist summarisch die Bewertung des 5. IPCC-Berichts durch Leslie Woodcock, der Chemische Thermodynamik in Manchester lehrte.

    WĂ€hrenddessen treibt die Klimaschutz-Manie immer neue BlĂŒten. Aus der Steiermark kam die Meldung, dass „Murau die erste CO2-neutrale Brauerei Europas“ sei. Die Hansestadt Bremen verkĂŒndete voller Stolz, dass eine Firma „klimaneutrale Altkleider-Container“ herstelle. Im Rahmen einer „Welt-Wald-Klima-Initiative“ pflanze man 8,8 BĂ€ume pro BehĂ€lter und kompensiere damit den CO2-‚Fußabdruck‘. Die Tat ist zwar lobenswert, doch was daran „klimaneutral“ sein soll, das bleibt ein RĂ€tsel. In Wiesbaden hat sich eine Umzugsfirma einen „Corporate Carbon Footprint“ erstellen lassen und wirbt nunmehr mit dem Angebot „klimaneutraler UmzĂŒge“.

    Zum 270. Todestag von Anders Celsius

    Anders Celsius wurde am 27. November 1701 in Schweden geboren. Er starb am 25. April 1744 an Tuberkulose. Er ist bekannt geworden durch seine Temperaturskala. Dass Körper sich bei ErwÀrmung ausdehnen, war in der Antike bekannt, aber erstmals machte sich 1592
    Galileo Galilei (1564-1641) daran, die Ausdehnung zu nutzen, um die Temperatur des Körpers zu messen. Dieses Prinzip nutzte Evangelista Torricelli (1608-1647) aus und baute das erste Quecksilber-Barometer zur Luftdruckmessung. Nachdem zuerst Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) im Jahre 1714 die noch heute in den USA gĂŒltige Fahrenheit-Skala entwickelt hatte, kam Celsius 1741 auf die Idee, eine T-Skala von null Grad (kochendes Wasser) bis einhundert Grad (gefrierendes Wasser) zu entwickeln. Dabei war er so genial, dabei auch den Luftdruck zu berĂŒcksichtigen. Dieser nimmt mit der Höhe ab und mit ihm auch der Siedepunkt. Wer in 4000 Meter Höhe ganze 10 Minuten ein Ei gekocht hat und dieses köpft, merkt, welch große Rolle der Luftdruck spielt. Das Ei ist keineswegs hart, sondern noch flĂŒssig, weil der Siedepunkt bei 70° und nicht 100° Celsius liegt. Nach dem frĂŒhen Tod von Anders Celsius wurden dann die Fixpunkte getauscht. Es entstand die heutige Celsius-Skala mit O°C als Gefrierpunkt und 100°C als Siedepunkt.

    Nicht nur feste und flĂŒssige Körper dehnen sich bei ErwĂ€rmung aus und ziehen sich bei AbkĂŒhlung zusammen. Dies geschieht auch mit der Luft, die als Gasgemisch die Erde umgibt. Deren Ausdehnung betrĂ€gt 1/273 pro 1 Grad ErwĂ€rmung. Bei ErwĂ€rmung um 273 Grad verdoppelt sich ein Luftvolumen. Wird durch die Sonne der Boden erwĂ€rmt, so ĂŒbertrĂ€gt sich diese ErwĂ€rmung durch molekulare Leitung auf die Luft, die sich ausdehnt, spezifisch leichter wird und damit thermischen Auftrieb erhĂ€lt. Statt Thermik sagt man auch Konvektion. Durch die bei der Ausdehnung zu leistende Arbeit wird der Luft WĂ€rmeenergie entzogen, sie kĂŒhlt sich um 1 Grad pro 100 Meter Aufstieg ab. Ist der Taupunkt der Luft erreicht, dann kondensiert der Wasserdampf in ihr, es bilden sich Wolken ganz unterschiedlicher MĂ€chtigkeit, von kleinen Schönwetterwolken bis zu mĂ€chtigen Gewitterwolken.

    Damit soll nur angedeutet sein: Wer von Klima spricht, kommt am Wetter nicht vorbei. Es ist das Wetter, von dem Klima abgeleitet wird. Das Wetter macht das Klima! Wer dies verinnerlicht, wird ermessen, wie unsinnig der Ausdruck „klimaneutral“ ist.

    Neues SchauermĂ€rchen aus dem Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung

    Am 6. Mai 2014 kam aus dem PIK die Meldung: „Brennpunkte des Klimawandels in Afrika: Unsicherheiten nutzbar machen“. War Sigmund Freud der WortfĂŒhrer? „Unsicherheiten nutzbar machen?“ Das heißt im Klartext: GeschĂ€fte mit der Angst machen! Und so stand es dann auch in der PM: „Wo mehrere Folgen des Klimawandels zeitgleich spĂŒrbar werden – DĂŒrren oder Überflutungen, Missernten oder SchĂ€den in Ökosystemen – entstehen in gewissen Teilen Afrikas Brennpunkte des Risikos“. Auch hier wieder ein logischer Fehler! Wenn mehrere Folgen zeitgleich spĂŒrbar sein sollen, dann mĂŒssen sie auch zeitgleich eintreten, aber wie ist das möglich? „DĂŒrren oder Überflutungen“? Das „oder“ ist falsch! Aber merken tut das kein Experte, obgleich noch einmal betont wird, dass „gerade das gleichzeitige Eintreten mehrerer Klimafolgen die Verwundbarkeit erhöht“. Doch diese Art Wahrscheinlichkeit ist so unwahrscheinlich wie das Ereignis, dass Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen!

    Oppenheim, den 6. Mai 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Warum kein „OstergelĂ€chter“ als Reaktion auf den Weltklimabericht?

    Posted by retep11 on 4th Mai 2014

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Kritik an der kirchlichen wie weltlichen Obrigkeit musste schon immer sublime Mittel und Wege wĂ€hlen, um nicht gleich verboten zu werden. Ein Ventil fĂŒr Kritik war im SpĂ€tmittelalter der Brauch, zu Ostern OstermĂ€rchen zu erzĂ€hlen und so ein OstergelĂ€chter zu entfachen. Wer lacht, vergisst Not und Pein, verdrĂ€ngt Sorgen und spĂŒrt Lebenslust. Er blickt optimistisch in die Zukunft, auch wenn er sie weder kennen noch erahnen kann. Damit bewĂ€ltigt er die Gegenwart und baut sich ein tragfĂ€higes Fundament als Voraussetzung fĂŒr eine gedeihliche persönliche Entwicklung.
    Wer jedoch wie der Weltklimarat IPCC in seinen jĂŒngsten Berichten die Zukunft nur in dĂŒsteren Farben ganz schwarz malt und Untergangsszenarien per Computer wie am Fließband produziert, der erzeugt Hysterie und fördert die Resignation. Dagegen hilft als Medizin nur noch der befreiende Humor. Doch wer erzeugt ihn? Wer hat den Mut? Zumindest die Neue ZĂŒrcher Zeitung forderte am 20. April 2014 „Klimamoral ohne erhobenen Zeigefinger“! Sie zitiert den Ökonomen und Philosophen Dominic Roser mit dem Satz: „Im Fall des Klimawandels haben wir es mit einem massiven Gerechtigkeitsproblem zu tun, zu dessen Lösung nicht wir Ökonomen, sondern vor allem auch Ethiker beitragen können.“ Doch was ist „Klimamoral“, was ist „Klimaethik“?

    Hier haben wir es wieder, das „Gerechtigkeitsproblem“, das bereits 2007 die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu der Forderung nach „globaler Klimagerechtigkeit“ hinriss. Doch was ist am Klima, dem Klimawandel ungerecht? Liegt das daran, dass es ĂŒberall auf der Welt nicht gleich ist? Doch wie will der Mensch, mag er auch noch so grĂ¶ĂŸenwahnsinnig sein, eine Klima-Gleichheit auf dem Erdenrund schaffen? Und was ist ein „Klimaökonom“? Warum gibt es bisher keine Wetterökonomen, wo es doch eine WetterfĂŒhligkeit gibt? Warum packt keiner das Übel an der Wurzel und sorgt fĂŒr besseres Wetter wie einheitliche Wetterbedingungen auf der Welt?

    Der Weltklimarat – eine Klimahysterie SĂ€h- und Ernte-Maschine

    Erinnern wir uns – Yokohama am 31. MĂ€rz 2014: Der Weltklimarat IPCC hat so eindrĂŒcklich wie noch nie zuvor vor den Auswirkungen der ErderwĂ€rmung gewarnt. Der vom Menschen verursachte Klimawandel habe schon jetzt schwerwiegende Auswirkungen auf alle Kontinente und Meere. „Niemand auf diesem Planeten bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels unberĂŒhrt“, sagte der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri. Es wurde eine „Panikmache“ ohnegleichen inszeniert, so dass sich der niederlĂ€ndische Leitautor Richard Tol weigerte, in den „Chor der Klima-Apokalypse“ einstimmen zu mĂŒssen und seine Unterschrift zurĂŒckzog.
    Seine BegrĂŒndung?: „Es gibt viele BĂŒrokraten, Politiker und Wissenschaftler, deren Jobs davon abhĂ€ngen, dass die Klimakatastrophe möglichst schlimm erscheint.“ Er sprach von einer Art Selbstselektion der beteiligten Wissenschaftler und Politiker, die dem „Klima-Alarmismus“ zuneigten. In der Tat, der Bericht vermittelt den Eindruck, dass das Wetter weltweit aus den Fugen gerate und es bald nur noch „Extremwetter“ gĂ€be, das gleichzeitig die Gletscher in aller Welt schmelzen, den Meeresspiegel ansteigen lasse, Pflanzen und Tiere bedrohe, ErnteertrĂ€ge beeintrĂ€chtige, die Trinkwasserversorgung gefĂ€hrde, aber auch das Risiko gewaltsamer Konflikte erhöhe und die FlĂŒchtlingsproblematik verschĂ€rfe. Speziell in der Ostsee habe sich die „FlĂ€che der sauerstoffarmen Todeszonen“ im vergangenen Jahrhundert mehr als verzehnfacht.

    Nach diesen hysterische Reaktionen auslösenden Peitschenhieben gab es bei der PrĂ€sentation des nĂ€chsten IPCC-Berichts am 13. April 2014 in Berlin die „frohe Botschaft“, dass die Welt doch noch zu retten, die ErderwĂ€rmung zu stoppen sei. Der IPCC-Vertreter Ottmar Edenhofer vom PIK in
    Potsdam besĂ€nftigte: „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“. Die Kosten lĂ€gen absolut im Rahmen, dies war seine Botschaft insbesondere an die Entwicklungs- und SchwellenlĂ€nder.
    Sollte mit einer solch nichtssagenden orakelhaften PlattitĂŒde ein entspannendes OstergelĂ€chter ausgelöst werden? Oder sollte damit eher von Hilflosigkeit wie Ratlosigkeit abgelenkt werden, um zu kaschieren, was Klaus Ermecke vermutet? Er vertritt die Ansicht, dass sich die gesamte Klima- und Energiepolitik in einem „Konzeptnebel“ verirrt und völlig die Orientierung verloren habe (www.ke-research.de). Sie habe die Flucht in einen rein verbalen Aktionismus angetreten, der zwar viel „heiße Luft“ verspreche, aber an der Wirklichkeit, dem Wetter, nichts Ă€ndere.

    Ob dieser verworrenen Situation kommt kein befreiendes GelĂ€chter auf, eher Mitleid mit IPCC-Experten, die sich im Kellerlabyrinth ihres selbst konstruierten ideologischen „Treibhauses“ verirrt haben und hoffnungslos einen Ausweg suchen. Ihre Botschaft: „Die ErderwĂ€rmung ist zu stoppen!“ Dies wird zwar von der Masse geglaubt, aber die physikalische RealitĂ€t ist, dass die Erde sich abkĂŒhlt, weil sie permanent WĂ€rme abstrahlt. Dies ist die Kernaussage des Stefan-Boltzmann-Gesetzes. Besonders schnell kĂŒhlt sich ein „schwarzer Körper“ ab. Zum GlĂŒck erwĂ€rmt sich ein „schwarzer Körper“ auch sehr schnell. Dies spĂŒrt man besonders an klaren Strahlungstagen im FrĂŒhjahr mit ihren ausgeprĂ€gten Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht. Es ist die Sonne, die am Tage immer wieder die wĂ€hrend der Nacht abgekĂŒhlte Erde aufheizen muss, eben weil sie sich nicht erwĂ€rmen, sondern immer nur abkĂŒhlen kann. Um einen Körper, sei es Wasser oder Eisen, zu erwĂ€rmen, muss ihm Energie zugefĂŒhrt werden. Hört die Energiezufuhr auf, erlischt das Feuer, kĂŒhlen sich alle Körper ab, wird selbst in einer Thermoskanne der heißeste Kaffee kalt. Diesen Naturvorgang, die AbkĂŒhlung erwĂ€rmter Körper, hat bereits Sir Isaac Newton (1642-1726) experimentell untersucht und in seinem „cooling law“ (AbkĂŒhlungsgesetz) quantitativ beschrieben.

    Das Problem fĂŒr unsere Erde ist nicht die „ErderwĂ€rmung“, sondern die ErdabkĂŒhlung durch stĂ€ndigen WĂ€rmeverlust. Diese verhindert einzig und allein die Sonne. Deren Energie wird nicht gleichmĂ€ĂŸig auf der Erde verteilt, wenngleich im Jahresmittel alle Orte auf der Erde exakt 12 Stunden Tag und 12 Stunden Nacht haben. Der Unterschied liegt in der EinstrahlungsintensitĂ€t, die natĂŒrlich in den Ă€quatorialen Breiten weitaus höher ist als in den polaren Breiten. Bei sich permanent Ă€nderndem Neigungswinkel der Sonnenstrahlen ist der Wunsch nach „globaler Klimagerechtigkeit“ ein hoffnungsloser illusionĂ€rer politischer Wunschtraum.

    DafĂŒr noch Geld zu investieren mit dem billigen Slogan, es koste nicht die Welt, um den Planeten zu retten, ist eine unverantwortliche Verschwendung in einer Welt, die vor einem „globalen Schuldenmonster“ steht. Die Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich BIZ beziffert nach dem Handelsblatt vom 22. April 2014 den „globalen Schuldenberg“ auf derzeit etwa 100 Billionen Dollar! Diesen zu erhöhen unter dem Vorwand, die „ErderwĂ€rmung“ zu stoppen, ist ein „Verbrechen“ an den nachfolgenden Generationen. Der Himmel, der ihnen versprochen wird, wird eine Hölle ohnegleichen sein.

    Wer befreit uns aus dem WĂŒrgegriff der selbsternannten Weltenretter?

    Sie war weltgeschichtlich eine recht kurze Periode, die AufklĂ€rung. Sie war so anstrengend, dass ihr sogleich die Romantik folgte und der Idealismus seinen Siegeszug antrat, dem sich dann das „Zeitalter der Ideologien“ anschloss. Es war offensichtlich fĂŒr das „Herdentier“ Mensch, das die soziale WĂ€rme sucht, zu anstrengend, stĂ€ndig nach der Weisung von Immanuel Kant (1724-1804) „Sapere aude“ zu leben: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, um die aus der selbstverschuldeten UnmĂŒndigkeit zu befreien.“

    Es ist weitaus bequemer, selbsternannten Hirten zu folgen im Schutz der Herde. Konformismus ist das Gebot der Stunde. Wer nicht abweicht, fĂ€llt nicht auf, bleibt unbehelligt. Mehrheiten können ja nicht irren oder falsch liegen, denn sie besitzen eine Art „Schwarmintelligenz“, die dem normalen Verstand ĂŒberlegen ist. Optimal angepasst ist der, der mit dem Strom schwimmt und nicht gegen ihn, das ist ökologisch sinnvoll und verkleinere auch den „CO2-Fußabdruck“. Glaub mir einfach, sagt jeder Politiker, ich will nur dein Bestes. Zudem habe ich den besseren Überblick, vertraue mir. Schenke mir deine Zuneigung, kreuze meinen Namen an, wĂ€hle mich! Zweifle nicht, ich weiß aus höherer Warte, was fĂŒr dich gut ist. „Klimaschutz“ ist halt lebensnotwendig oder willst Du, dass die „Klimakatastrophe“ kommt und Welt untergeht?
    So wie die MĂ€chtigen argumentieren, so tun es inzwischen auch die Wissenden, denn sie sind in das politische RĂ€derwerk eingebunden, mĂŒssen funktionieren, denn sie sind von staatlichen Forschungsgeldern abhĂ€ngig. Politik und Wissenschaft sind verzahnt, arbeiten Hand in Hand nach dem Motto von Francis Bacon (1561-1626) „Wissen ist Macht“. Das Wissen rechtfertigt die Macht und die Macht beruft sich auf das Wissen. So funktioniert der moderne „Kreislauf“ der Machterhaltung. Es ist eine unheilige politische Allianz, die besonders in der auf Drittmittel angewiesenen „Klimaforschung“ traurige Wirklichkeit geworden ist und den Ruf nach „Freiheit der Wissenschaften“ ins Leere laufen lĂ€sst.

    Da der Ruf der Klimaforscher angekratzt und nicht mehr der beste ist, haben diese sich selbst zu „Klimaexperten“ erhoben. So wie Kleider Leute machen, so schaffen Worte Respekt. Sie wollen sich damit ĂŒber die Masse der einfachen „Klimatologen“ erheben und ihre geistige Überlegenheit demonstrieren. „Klimatologe“ kann sich ungeschĂŒtzt jeder nennen, der die Grundrechenarten beherrscht und Wetterdaten statistisch in Klimadaten umrechnen kann. Da ist ein „Klimaexperte“ schon etwas Besonderes. Können diese sich dann als AuserwĂ€hlte, wie die „IPCC-Klimaexperten“ der UN, fĂŒhlen und sich auf eine gemeinsame durch Konsens herbeigefĂŒhrte „Expertenmeinung“, dann sind sie praktisch unfehlbar und wehe dem, der sie nicht anbetet, sondern kritisiert. Einst versprach die Wissenschaft, Glauben durch Wissen zu ersetzen. Heute fordern Wissenschaftler den kritiklosen Glauben an ihre ideologischen ErgĂŒsse wie etwa die haltlose Hypothese von der „ErderwĂ€rmung“!

    Da Politik und Wissenschaft eine Art „Symbiose“ bilden und in parasitĂ€rer AbhĂ€ngigkeit leben, ist eine Abkehr von dem teuren Wahn, die „ErderwĂ€rmung“ auf Zwei Grad plus beschrĂ€nken wie den „Klimawandel“ stoppen zu können, nur durch Aktivierung des eigenen Verstandes und die RĂŒckgewinnung des Mutes zur Kritik an der herrschenden Meinung denkbar.

    Oppenheim, den 23. April 2014
    Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Es ist Zeit, den Wahn vom „Schutz des Globalklimas“ zu beenden!

    Posted by retep11 on 16th September 2013

    Dass das Wetter aus menschlicher Perspektive „verrĂŒckt“ spielt, sich nicht disziplinieren und zudem nur ungenau vorhersagen lĂ€sst, ist eine uralte Erkenntnis und keine Neuigkeit. Doch diese Untugenden scheint nun auch das „Klima“ an den Tag zu legen, das doch als vom Wetter abgeleitetes statistisches Konstrukt „Ruhe und Ordnung“ in das Wetter-Chaos bringen sollte. Lange schien das zu funktionieren, die prognostizierte „ErderwĂ€rmung“ schritt unaufhörlich voran, bis 1998. Doch seit 15 Jahren streikt die Natur. Die „Fieberkurve der Erde“ steigt nicht mehr, sondern fĂ€llt deutlich. Eine Zeit lang wurde dies ignoriert und bestritten, doch nun kann man sich den Fakten nicht lĂ€nger entziehen. Was ist los mit dem Klima? Warum entzieht es sich plötzlich sich der Vorhersagbarkeit, obgleich von den Klimaexperten immer wieder das Gegenteil behauptet wurde?

    Erinnern Sie sich noch? 2007, vor sechs Jahren, wurde fĂŒr 2013 eine komplette Schmelze des Nordpoleises vorhergesagt. Nach langer Zeit ergab sich wieder einmal im Norden Kanadas die Chance, mit Schiffen die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik zu befahren. Im letzten Jahr verkĂŒndete die NASA eine gigantische Eisschmelze auf Grönland. Es lief alles glatt! Nun meldet die Berliner B.Z. am 9. September 2013 unter der Überschrift „Das eiskalte Comeback der Arktis“, dass die EisflĂ€che um den Nordpol im Sommer um 1.600.000 km2 grĂ¶ĂŸer geworden sei und 20 Schiffe von Eisbrechern „befreit“ werden mussten. Kleinlaut gibt die Klima-Expertin Judith Curry nun zu, dass wohl der „Einfluss von Kohlendioxid ĂŒberschĂ€tzt“ wurde.

    dass der minimale Anteil von 0,04 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) in der Luft absolut nichts mit dem weltweit agierenden Wetter und seinen Temperaturen geschweige denn dem „Globalklima“ zu tun hat, dass CO2 kein „Klimagas“ und der „natĂŒrliche Treibhauseffekt“ nichts als eine unnatĂŒrliche Erfindung, eine unbewiesene Behauptung ist? In alle „Klimamodelle“ wurde weltweit ein automatischer kĂŒnstlicher CO2-Strahlungsantrieb eingebaut und damit war die „ErderwĂ€rmung“ ein zwangslĂ€ufiges Muss, bis in alle Ewigkeit! Die „Klimakatastrophe“ war unausweichlich vorprogrammiert!

    Die Medien als unkritische und willfĂ€hrige NachrichtenĂŒbermittler
    Der Warnruf „Klimakatastrophe“ hĂ€tte nie die Resonanz hervorgerufen wie den Ă€ngstlichen Klimaschutz-Wahn entfacht, wenn die Medien nicht der einseitigen und politisch erwĂŒnschten Wissenschaftspropaganda aufgesessen wĂ€ren und ihre Rolle als WĂ€chter gegen obrigkeitliche Indoktrination wahrgenommen hĂ€tten und kritischer gewesen wĂ€ren. Sie hĂ€tten den AnfĂ€ngen wehren können, wenn sie den simplen juristischen Grundsatz, auch die andere Seite zu hören, angewandt hĂ€tten. Doch sie agierten als Posaunisten, als VerstĂ€rker einer neuen Heilslehre namens „Klimaschutz“.

    Daran hat sich grundsĂ€tzlich bis heute nichts geĂ€ndert, wenngleich die Opposition gegen den wissenschaftlich unhaltbaren „Treibhauseffekt“ grĂ¶ĂŸer wird und sich alle Klimaprognosen als Flopp erwiesen haben. Die Klimawissenschaft ist eine Rechtfertigungswissenschaft geworden, die sich immer tiefer in WidersprĂŒche verstrickt und glaubt, man wĂŒrde dies nicht merken. In SPIEGEL Online vom 18. Januar 2013 schrieb Axel Bojanowski: „Klimawandel – Forscher rĂ€tseln ĂŒber Stillstand bei ErderwĂ€rmung“. In SPIEGEL Online vom 28. August 2013 schreibt Axel Bojanowski: „Pause beim Klimawandel – Pazifik bremst globale ErwĂ€rmung“. Wird ein RĂ€tsel geklĂ€rt, so sieht das nach wissenschaftlichem Erkenntnisfortschritt aus. Doch die Überschriften tĂ€uschen und offenbaren eine schon fahrlĂ€ssig zu nennende naive LeichtglĂ€ubigkeit.

    Noch erstaunlicher ist, dass Axel Bojanowski als langjĂ€hriger Klimaspezialist nicht selbst ĂŒber die WidersprĂŒche in seinen beiden Artikel stolpert. Im Januar verbreitet er die Hypothese der NASA, dass die „möglichen Ursachen des Temperaturstillstands“ in den Ozeanen zu suchen seien, sich mithin die Umwelt „vorlĂ€ufig an ganz anderer Stelle erhitzen“ könne. Er dozierte: „Ozeane sind der grĂ¶ĂŸte WĂ€rmespeicher: In ihren obersten drei Metern halten sie so viel WĂ€rme wie die gesamte LufthĂŒlle der Erde. Die meiste Energie, die Treibhausgase in der Luft zurĂŒckhalten, gelangt in die Meere, sie sollten physikalischen Berechnungen zufolge etwa 90 Prozent der Energie schlucken. Die WĂ€rme der Ozeane wĂŒrde also den besten Indikator fĂŒr die KlimaerwĂ€rmung liefern“, denn „auch die NASA dokumentiert eine ErwĂ€rmung der Meere in den oberen Wasserschichten“.

    Ich möchte nicht die peinliche Frage stellen, wie die in der Luft von den Treibhausgasen zurĂŒckgehaltene Energie mit welchem Sogeffekt ins Wasser bis in Tiefen unterhalb von 2000 hinabsteigen soll, auch wenn dies „Computersimulationen“ so berechnet haben. Rechenspiele mit dem Computer sind beileibe kein Beweis. Weitaus augenfĂ€lliger ist nun die Kehrtwende als angebliche Lösung des RĂ€tsels: „Der Pazifik kĂŒhlt die Welt“. Soll man sich das so vorstellen, dass die Ozeane erst 90 % der WĂ€rme des Treibhauseffektes aufsaugen und sich erhitzen, um dann vom Pazifik aus die Welt zu kĂŒhlen? Damit dieser Schwachsinn geglaubt wird, wird vor- oder nachgeschoben, dass es „mit einem Computermodell“ gelungen sei, „die Klimaentwicklung prĂ€zise nachzubilden“ und „getreulich“ die „Luftströmungen ĂŒber dem Pazifik“ zu simulieren. Wer widerspricht Computerberechnungen? Wie leicht ist es doch, zuerst den Medien und dann der Masse mit fiktiven Behauptungen einen BĂ€ren aufzubinden. Merkt Axel Bojanowski nicht, wie er von den Klima-Experten wie an einem Nasenring durch die Medienarena gezogen wird? Aber zu wessen Belustigung und Nutzen?

    Wie die Wirklichkeit in ihr Gegenteil verkehrt wird

    Es ist kein Problem, eine „Globaltemperatur“ kreativ nach seinem Wunsch so gestalten, dass eine Behauptung dem Schein nach bestĂ€tigt wird. Man macht dies ganz exakt, indem man ĂŒber die Erde ein Gitternetz mit einer Maschenweite vom 500 km legt. Jedes Planquadrat hat eine GrĂ¶ĂŸe von 250 000 km2. Und da mindestens 70 % der ErdoberflĂ€che Meere sind ohne Wetter-Stationen, können deren Planquadrate mit SchĂ€tzwerten belegt werden. Diese Praktiken flogen erst auf, als man rĂŒckwĂ€rts daran ging, das hochmittelalterliche WĂ€rmeoptimum weg zu manipulieren, um eine berĂŒhmt-bedrohliche HockeyschlĂ€gerkurve zu konstruieren.

    Obgleich das Maximum der „Globaltemperatur“ 1998 erreicht und auch vom Britischen Wetterdienst deren RĂŒckgang zugestanden wurde, versuchte ZEIT Online am 6. Dezember 2012 noch die alte „Klimapolitik“ zu retten mit „Klimawandel – Was die Erde heiß macht“. Fritz Vorholz und Anne Kunze beginnen: „WĂ€hrend ein neuer Weltklimavertrag beraten wird, heizt sich die Erde weiter auf“. Die Geschichte beginnt mit „Elendes Wachstum“ und endet mit „RĂŒlpsende KĂŒhe“ und „Illegaler Kahlschlag“.
    In dem Artikel werden alle Klischees bedient, die man in der Mottenkiste findet. Da heißt es: „Mit dem Fleischkonsum wuchs auch die Klimabelastung“. Klar, im Jahr 1850 gab es eine Milliarde Menschen und heute sind es sieben Milliarden. Ebenso klar, in den gut 150 Jahren „stieg“ die „Globaltemperatur“ um 0,8°C. Und? „Rindfleisch ist besonders heikel, weil KĂŒhe das klimaschĂ€dliche Methan ausscheiden.“ Die Rettung? „Zwar leben in den IndustrielĂ€ndern viele junge Menschen vegetarisch, Kantinen bieten „Klimateller“ an. Doch was liegt auf dem „Klimateller“? Etwa das „klimaschĂ€dliche Methan“ zum Verzehr? Oder 30 Jahre altes Wetter, statistisch gemittelt und zum vegetarischen „Klima“ verrĂŒhrt? Apropos Wetter: Wann wurde jemals die WetterschĂ€dlichkeit von Kohlenstoffdioxid, von Lachgas oder Methan nachgewiesen? Wieso drischt man nur auf die KĂŒhe ein? Auch Elche, Giraffen, Hirsche, Schafe und Ziegen geben bei der Verdauung Methan ab. Aber entscheidend ist: Haben die Methanemissionen keinerlei Einfluss auf die Temperaturvielfalt der Erde, dann erĂŒbrigen sich alle weiteren VerdĂ€chtigungen, was das „Klima“ betrifft. Dem statistischen Posthum-Konstrukt „Klima“ kann nichts mehr gefĂ€hrlich werden, es ist unumkehrbar „tot“.

    Bleibt noch der „illegale Kahlschlag“. Dazu heißt es: „Wald speichert Kohlendioxid.“ Dies ist falsch: „C“ bedeutet Kohlenstoff und hat mit der Kohle nichts zu tun. CO2 bedeutet richtig Kohlenstoffdioxid. Dann geht es weiter: „Waldvernichtung setzt das Klimagas frei.“ Wird ein Wald gerodet, wird eine CO2-Senke vernichtet, denn fĂŒr Wald ist CO2 ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Verrottet ein Baum, dann erst wird CO2 freigesetzt als Nahrung fĂŒr neue BĂ€ume. Auch den ZEIT-Journalisten mĂŒsste die Fotosynthesegleichung bekannt sein. Weiter: „Laut einem aktuellen Bericht der Weltbank fĂ€llt Kriminellen alle zwei Sekunden eine WaldflĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe eines Fußballplatzes zum Opfer.“ Wenn das Kriminelle sind, warum fĂ€ngt man sie nicht und sperrt sie ein?
    Oder ist das nur ein Ablenkungsmanöver? Was ist mit den Kommunen StĂ€dten, die in ihren Gemarkungen Planungshoheit haben? Im Rahmen der Bauleitplanung werden fĂŒr Wohnbebauung, GewerbeflĂ€chen, Straßen tĂ€glich riesige FlĂ€chen ĂŒberbaut und versiegelt, so dass keine Vegetation wachsen, kein CO2 der Luft entnehmen, in Pflanzensubstanz einbauen und vegetarische Nahrung erzeugen kann. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 20. September 2012 werden allein in Sachsen tĂ€glich 8 Hektar Land, das sind 80.000 m2 oder 8 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das in Sachsen 2.920 Fußball-Felder, wobei das Wort „Feld“ heute wohl nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Mit der Versiegelung von Boden werden nicht nur agrarische oder forstliche WuchsflĂ€chen vernichtet, es wird auch in den Verdunstungs- und Wasserhaushalt eingegriffen.

    Nach SchĂ€tzung werden allein in der Bundesrepublik Deutschland tĂ€glich 90 Hektar oder 90 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das 32.850 Fußballstadien! Wer jegliches Roden von Wald als „Waldvernichtung“ erklĂ€rt und pauschal als „kriminell“ abstempelt, der bezeichnet indirekt auch all die Gemeinde- und StadtrĂ€te, in deren Hoheitsbefugnis alle Erschließungs- und BebauungsplĂ€ne liegen, als „Kriminelle“. An diesem Vergleich zeigt sich, dass der Wahn, das „Globalklima“ schĂŒtzen zu mĂŒssen, es aber nicht zu können, weil es dieses gar nicht gibt, zu völlig kuriosen Vorstellungen fĂŒhren kann. Doch hierzu konnte es nur kommen, weil sich die BĂŒrger nicht von Anfang an ganz energisch gegen den Vorwurf, allesamt „Klimakiller“ zu sein, gewehrt haben.

    Karl Marx und die Emanzipation von der Klimaforschung

    Im Gegensatz zur klassischen Klimatologie, die meteorologische Daten sammelt und statistisch verdichtete, um in Klimaatlanten mittlere Luftdruck- und Temperaturfelder im Rahmen der geographischen Erdbeschreibung zu prĂ€sentieren, hat die Klimaforschung gĂ€nzlich andere Ziele. Diese sind politischer Natur und konzentrieren sich auf den Versuch, die EinflĂŒsse des Menschen auf den ewigen Klimawandel nachweisen, um ihn dann entsprechend reglementieren und als „KlimasĂŒnder“ bestrafen und zur Kasse bitten zu können.
    Die gesamte BeweisfĂŒhrung in der Klimaforschung beruht auf Behauptungen, die mittels Korrelationsberechnungen untermauert werden. Dabei scheut man auch nicht davor zurĂŒck, ĂŒber Scheinkorrelationen Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu konstruieren, bei denen die Natur quasi auf den Kopf gestellt und verdreht wird. Beliebt sind Scheinkorrelationen, bei denen ZusammenhĂ€nge bzw. KausalitĂ€ten konstruiert werden, die völlig abwegig sind wie der Nachweis eines Zusammenhanges von Storchennestern und Kindergeburten. Solch eine Schein-Korrelation ist auch die Konstruktion eines Zusammenhangs zwischen dem CO2-Gehalt der Luft und der Lufttemperatur. Da es keinen direkten Zusammenhang, keine KausalitĂ€t, fĂŒr keinen Fleck der Erde gibt, konstruiert man eine „Globaltemperatur“ und korreliert diese mit einem Einzelwert, dem auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii in 3000 m Höhe berechneten Jahresmittel des CO2-Gehalts. Aus einer zufĂ€lligen Ähnlichkeit der KurvenverlĂ€ufe wird ohne Angabe eines Korrelationskoeffizienten die Behauptung in die Welt gesetzt, dass der Anstieg des Mauna-Loa-Wertes kausal den Anstieg der Globaltemperatur verursacht habe. Dass dies von der Wissenschaft so hingenommen und geglaubt wird, ist erstaunlich.

    Diese Behauptung schien ihre Richtigkeit zu haben, denn bis 1998 konnten die Klimaexperten immer darauf verweisen, dass der CO2-Gehalt steige und folglich mit ihm die Globaltemperatur. Seit nunmehr 15 Jahren scheiden sich die Wege, wird die bisher begangene Konstruktion brĂŒchig und von Tag zu Tag unglaubwĂŒrdiger. Doch immer noch scheuen sich viele, den Finger in die Wunde zu legen und diesen wissenschaftlichen Betrug aufzudecken.

    Aber auch auf anderen Gebieten findet man solche methodischen GrenzĂŒberschreitungen, vor allem in Gesellschaft und Politik, wo gerne mit Scheinkorrelationen von Abstraktionen operiert wird. So ĂŒbte Karl Marx massive Kritik an dem Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865) ob solcher Argumentationsketten. Von Proudhon stammt ĂŒbrigens der Spruch „Eigentum ist Diebstahl“. Er wollte einen „Sozialismus ohne Gewalt“. Zitiert nach Theodor Leuenberger „Emanzipation der Moderne“ (Freiburg, 1976) hat Karl Marx folgenden Vorwurf erhoben: „Er treibt die Abstraktion auf die Spitze, indem er alle Produzenten in einen einzigen Produzenten, alle Konsumenten in einen einzigen Konsumenten zusammenschweißt und den Kampf zwischen diesen beiden chimĂ€ren Personen sich ausspielen lĂ€sst. Aber in der wirklichen Welt wickeln sich die Dinge anders ab.“

    Genau dieser Praktiken haben sich die Klimaexperten bedient. Sie haben die „Abstraktion auf die Spitze“ getrieben. Erstens haben sie alle Temperaturen dieser Erde in einen Topf geworfen und zu einer „chimĂ€ren Globaltemperatur“ verdichtet. Zweitens haben sie einen Einzelwert, den CO2-Wert aus Hawaii, zu einem ebenso „chimĂ€ren CO2-Globalwert“ erhoben. Aus dem Zusammenspiel beider Werte wurde der Song „Spiel mir das Lied von der Klimakatastrophe“ komponiert.
    Das Lied stieg auf bis zum UNO-Bestseller, erklomm einen „Weltklimagipfel“ nach dem anderen und steht nun vor einem bodenlosem Abgrund. Ein rascher Absturz wĂŒrde uns von einem Alptraum befreien, dem Wahn, dem naturgegebenen Klimawandel Einhalt gebieten und die Richtung weisen zu können.

    Und wieder das Potsdam-Institut: „Zögern wird teuer“

    Dies war die Überschrift der Allgemeinen Zeitung Mainz am 13. September 2013 auf eine Pressemitteilung des PIK am Tage zuvor, die lautete: „Verzögerte Klimapolitik könnte kurzfristige Vermeidungskosten verdreifachen“. Die vom Umweltbundesamt unterstĂŒtzte Studie der beiden Ökonomen Gunnar Luderer und Ottmar Edenhofer besagt: „WĂŒrde eine am 2-Grad-Ziel ausgerichtete internationale Vereinbarung bis 2015 getroffen, könnten kurzfristige Energiepreiserhöhungen auf 25 Prozent begrenzt werden.“ Das sind die ĂŒblichen Drohungen von Ökonomen, deren Modelle auf Fiktivszenarien aufbauen und die „Klimapolitik“ in noch grĂ¶ĂŸere Beweisnot fĂŒhren sowie zu noch unsinnigeren preistreibenden Maßnahmen nötigen wollen. Hat jemand der staatlich alimentierten PIK-Ökonomen mal ausgerechnet, wie viel Geld nötig ist, um das Wetter nach menschlichen WĂŒnschen umzugestalten?
    Nach Millionen von Jahren wĂŒrde es doch dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschheit nahe kommen zu fordern, die ungerechte Anordnung der Klimazonen auf der Erde umzuĂ€ndern und das tropische Klima an die Pole, das polare Klima in die mittleren Breiten und das gemĂ€ĂŸigte Klima in die Tropen zu verlagern. Das wĂ€re eine praktikable Vorstufe zu mehr „globaler Klimagerechtigkeit“, wie sie von der Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Jahren gefordert wird, bevor dann in der nĂ€chsten Stufe das globale Einheitsklima geschaffen wird. Dies könnte dann den BedĂŒrfnissen des globalen Einheitsmenschen angepasst werden.

    Oppenheim, den 13. September 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

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    Mensch ist schuld am Klimawandel

    Posted by retep11 on 19th Mai 2013

    So lautet die Mitteilung in der Bildzeitung Leipzig vom 17.5.2013. „Nach der Auswertung von 4000 Untersuchungen aus den Jahren 1991-2011 kamen Wissenschaftler aus der USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit von gut 97 % ĂŒbereinstimmt: Der Mensch ist der Verursacher der KlimaerwĂ€rmung.“
    Der eine Satz ist sehr gut und geschickt geschrieben. Allein bei einem wissenschaftlichen Test können viele Tausend Einzeluntersuchungen vorgenommen werden. Ich wĂ€hle 5 Wissenschaftler aus, die von einer durch den Menschen verursachten KlimaerwĂ€rmung ĂŒberzeugt sind und erreiche so eine 100%-ige Übereinstimmung.

    Der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell gab jĂŒngst zu, der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen.
    Viele Tausende Wissenschaftler weltweit stimmen nicht mit den durch die deutschen Medien verkĂŒndeten Meldungen ĂŒberein. Eine kleine Auswahl ist unter meiner Webseite Klimazonen zusammengefasst.

    Die Bildzeitung darf man auch nicht ernst nehmen. Diese Zeitung ist ja bekannt fĂŒr ihre Schreckensmeldungen. Davon lebt diese Zeitung.
    Ich werde öfter von Journalisten angerufen, die einige Informationen aus einem Fachgebiet benötigen, um ein Artikel schreiben. Es ist immer wieder erstaunlich, was dann veröffentlicht wird.

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    Der stĂ€ndige Erweckungs-Tanz um das goldene Kalb „Globalklima“!

    Posted by retep11 on 20th MĂ€rz 2013

    Es ist außerordentlich bewundernswert, mit welcher kreativen Phantasie die „Klimaexperten“ ihr propagandistisches Handwerk betreiben. Hut ab, es sind extrem fleißige Leute, die da am Werk sind, damit ihr ideologisches Kunstwerk nicht Schaden nimmt. Keiner hat sie je gesehen, keiner sie gespĂŒrt, doch sie scheint allgegenwĂ€rtig, die drohende „Klimakatastrophe“ und damit die Angst vor ihr. Es ist ein grandioses KunststĂŒck, eine imaginĂ€re Gefahr als reale Gefahr erscheinen zu lassen und im Bewusstsein der Massen zu verankern und am Leben zu erhalten.

    Alle Zweifel von Wissenschaftlern, die das CO2 nicht als „Klimagas“ und „Umweltgift“ ansehen, konnten bisher weitgehend in der Öffentlichkeit unterdrĂŒckt und somit von der Politik, die das alles mit inszeniert und finanziert hat, ferngehalten werden. Es ist eine raffinierte Arbeits- und Rollenverteilung. Wie geschickt dabei vorgegangen wird, zeigt ein neues Buch mit altem Inhalt von Hans von Storch und Werner Krauß „Die Klimafalle – Die gefĂ€hrliche NĂ€he von Politik und Klimaforschung“.

    „Wissenschaft ist nicht Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“

    So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. MĂ€rz 2013 die Rezension der „Klimafalle“ von Ulf von Rauchhaupt. Das ist zwar richtig, aber da beginnt schon die TĂ€uschung, denn die Klimawissenschaft ist nichts als Politik, der ein Wissenschaftsmantel umgehĂ€ngt wurde. Das einzig Richtige ist die Feststellung, dass „mit Hans von Storch ein intimer Kenner der aktuellen Klimaforscherszene“ spricht. Dessen Pseudowarnung, dass die „Verwissenschaftlichung der Politik schnell in eine Politisierung der Wissenschaft“ umschlage mitsamt des Verweises auf die „HockeyschlĂ€ger-Kurve“, ist allerdings nur eine BestĂ€tigung dessen, dass Politik und Wissenschaft von Anfang an Hand in Hand gingen und sich gegenseitig die BĂ€lle zuspielten. Handlungsakteur war von Beginn an die Politik, die Vereinten Nationen. Die UNO veranstaltete 1972 in Stockholm die 1. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“, sie lud 1979 in Genf zur 1. Klimakonferenz und 1992 in Rio de Janeiro zur 2. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ ein. Alle bisher 18 Weltklima- oder Rio-Nachfolgekonferenzen gehen auf Initiative der UNO zurĂŒck.

    Das Urteil von Ulf von Reichhaupt, dass die Autoren die „Zunft von außen“ betrachten und „ihr die Leviten“ lesen, kann nicht nachvollzogen werden, ist Kriegsgesang, um Neugier auf eine interne Experten-Selbstzerfleischung zu wecken und den Buchabsatz zu fördern. Nichts davon ist wahr! Im Gegenteil, der „gelernte Physiker“ und „angesehene Klimastatistiker“ von Storch behauptet ohne auch nur eine Andeutung eines Beweises, dass es „an der RealitĂ€t des menschengemachten Klimawandels keinen plausiblen Zweifel gibt“. Wirklich nicht? „Das Kohlendioxid aus unseren Schloten und Auspuffrohren Ă€ndert das Weltklima“, basta! Wer als Wissenschaftler so hart argumentiert, demonstriert seine Hörigkeit gegenĂŒber der Politik. Auch von FAZ-Rezensenten kann verlangt werden, dass sie etwas Sachverstand und Kritikvermögen mitbringen und nicht ein Loblied singen, das fehl am Platz ist.

    Hans von Storch kann gar nicht anders handeln, denn seine ganze wissenschaftliche Karriere, angefangen im Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie in Hamburg, verdankt er dem Schwindel mit dem angeblich „natĂŒrlichen Treibhauseffekt“. Diesen gibt es von Natur aus nicht, denn kein Körper kann sich, auch die Erde macht da keine Ausnahme, in einer kĂ€lteren Umgebung, dem Weltraum, mit der von ihm/ihr abgestrahlten Energie erwĂ€rmen. HĂ€tte die Sonne nur die Kraft gehabt, die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° Celsius zu erwĂ€rmen, dann hĂ€tte das Leben auf der Erde keine Chance gehabt. Es hĂ€tte keinen blĂŒhenden „Garten Eden“ gegeben, in den der Mensch als „Adam und Eva“ gestellt wurde.

    Klimawandel Wandelklima: Krisen als Chancen nutzen

    Unter diesem Motto hatte das deutsche „Climate Service Center“, eine neue Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, dem Prof. Dr. Hans von Storch vorsitzt, am 17./18. Januar 2013 zu seiner 3. Jahrestagung eingeladen. Die Veranstaltung fand im HauptgebĂ€ude der Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau in Frankfurt am Main statt. Unter den Referenten finden sich alle, die Rang und Namen haben. Doch noch aufschlussreicher waren die drei Themenblöcke:

    1. Die politische Ökonomie des Klimawandels;
    2. Innovationsmotor Klima;
    3. Nachhaltige und klimaschonende Finanzwirtschaft.

    Bei Betrachtung der Blöcke wird mehr als nur offensichtlich, dass die ganze „Klimapolitik“ nichts mit dem weltweiten Wetter zu tun hat. Angeblich sollte der „Klimaschutz“ ja dazu dienen, Wetterextreme mittels der Reduktion der „Treibhausgase“ zu vermindern, das Wetter insgesamt in ruhigeres Fahrwasser zu lenken und Unwetter jeder Art zu verhindern. Doch das ist nur der Ă€ußere Schein. Daher waren Initiatoren von Anfang an bestrebt, dass niemand hinter die Kulissen schauen konnte, um zu erkennen, dass es handfeste machtpolitische Interessen ging, nĂ€mlich um eine globale VerĂ€nderung der MachtverhĂ€ltnisse, der Fixierung und Konzentration des Klima- oder NeigungsgefĂŒges hin auf eine Globalherrschaftsstruktur.

    Die klimapolitischen Weichenstellungen scheinen soweit getĂ€tigt und gefestigt worden zu sein, dass man nun die Maske fallen lassen und die eigentlichen Absichten offenbaren kann. Da ist konkret von der „politischen Ökonomie des Klimawandels“ die Rede wie von „klimaschonender Finanzwirtschaft“, und zwar unverhohlen. Deutlicher kann auch den „Klimaexperten“ nicht gezeigt werden, dass sie in diesem Theater die HampelmĂ€nner sind. Die Finanzoligarchie wie die Politik sind die eigentlichen Akteure, die die Marionetten tanzen lassen.

    Die Klimapolitik hat inzwischen wie ein Krake mit seinen Armen auf fast alle Lebensbereiche ĂŒbergegriffen. Im Forum der WELT vom 2. MĂ€rz 2013 hat Henryk M. Broder in dem Artikel „Im Paradies“ dazu Stellung genommen. Er meint: „Wir befinden uns auf dem Weg von der klassenlosen in die fleisch- und geschlechterlose Gesellschaft. Wer das nicht glaubt, ist selber schuld.“ Er vergaß leider, auch die „klimalose Gesellschaft“ zu erwĂ€hnen, denn „Donnerstag ist Veggie-Tag“.

    Diese Initiative ist auf „Die GrĂŒnen“ zurĂŒckzufĂŒhren, die vor zwei Jahren ein „Positionspapier“ fĂŒr eine Gesetzesinitiative „fĂŒr mehr Klimaschutz und ErnĂ€hrungssicherheit“ erarbeitet hatten. Wir sollten unseren „Lebens- und Konsumstil“ Ă€ndern, um den „Raubbau an Klima und Natur“ zu beenden. Broder meint, Deutschland ist geradewegs in die Erziehungsdiktatur: „Wir werden angehalten, unsere Wohnungen auf höchstens 18 Grad Celsius zu beheizen, öffentliche Verkehrsmittel auch dort zu benutzen, wo es sie nicht gibt, kein Übergewicht anzusetzen, weil das nicht nur ungesund, sondern auch sozialschĂ€dlich ist, und unseren Fleischkonsum zu reduzieren oder am besten ganz einzustellen. Hurra, wir retten die Welt!“ Dann seine Frage: „Was wĂ€ren wir ohne 
 Wahnsinn?“

    Sein Urteil: „Verglichen mit den GrĂŒnen und ihrem Hang zum Totalitarismus ist die katholische Kirche eine libertĂ€re Organisation mit Sinn fĂŒr menschliche SchwĂ€chen.“ Schon Friedrich Nietzsche (1844-1900) warnte vor den moralischen Jakobinern: „Und behĂŒte dich vor den Guten und Gerechten“, den SelbstgefĂ€lligen und satten GrĂŒnen!

    Schnellste ErwÀrmung aller Zeiten

    So ĂŒberschrieb Mail Michalski einen Bericht in der Wilhelmshavener Zeitung vom 14. MĂ€rz 2013 ĂŒber einen Vortrag des Klimaforschers Prof. Dr. Jochen Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) fĂŒr Meteorologie in Hamburg. FĂŒr nicht genanntes „kleines Geld“ hatte die Oldenburgische Landesbank Marotzke zu ihrer Vortragsreihe „Forum“ eingeladen. „Knapp 300 Zuhörer lauschten
.“

    Marotzke bemĂŒhte sich um Spannung: „Der Klimawandel ist da. Die Weltgemeinschaft wird entscheiden mĂŒssen, wie viel ErderwĂ€rmung und deren Folgen sie bereit ist zu akzeptieren.“ Hört sich markig an, aber auch die „Weltgemeinschaft der nackten Affen“ konnte vor etwa 1 Million Jahren weder die folgenden fĂŒnf Eiszeiten noch das Verschwinden des Neandertalers verhindern.

    Noch ein Versuch um Dramatik: „Fakt ist, die Erde wĂ€rmt sich derzeit so schnell auf wie in keiner Phase der vergangenen 800 000 Jahre.“ Nein Herr Professor! Fakt ist, dass wie kalter Kaffee die Erde immer wieder, nach jeder klaren und kalten Nacht, von der Sonne wieder erwĂ€rmt werden muss. Auch nach jedem Winter ist dies der Fall. Die Aussage ist auch deswegen nicht wahr, weil erst vor kurzer Zeit zum wiederholten Mal nachgewiesen wurde, dass die vorindustriellen ErwĂ€rmungen hin zur „römischen Warmzeit“ wie der „hochmittelalterlichen Warmzeit“ wesentlich stĂ€rker waren als derzeit. Die industrielle ErwĂ€rmung mit nur 0,7° C seit 1850 ist im direkten Vergleich recht schwĂ€chlich! Zudem hatte das MPI fĂŒr Meteorologie 1995 offiziell verlauten lassen, dass in den 8000 Jahren vor 1800 der CO2-Gehalt der Luft konstant gewesen sei, d. h. alle Klimaschwankungen in diesen 8000 vorindustriellen Jahren mit dem CO2 nichts zu tun hatten.

    Und dann der ĂŒbliche faule Trick mit den ach so weisen „Klimamodellen“! Aber auf ihn fallen die 300 Zuhörer rein, lassen sich beeindrucken: „In einem weltweit vergleichbaren Experiment rechnen 32 Gruppen in 20 LĂ€ndern dieselben Parameter mit unterschiedlichen Klimamodellen durch. Ziel ist es, das Klima im Jahr 2100 voraussagen zu können.“ Was soll diese Angeberei? Das „Globalklima“ kann man ebenso wenig fĂŒr 100 Jahren voraussagen wie die „Globalbörse“. Auch kein Hinweis, dass in einem vergleichbaren Experiment fast 200 staatliche Wetterdienste tĂ€glich mit numerischen Wettermodellen das Wetter fĂŒr die nĂ€chsten ein bis 10 Tage berechnen, mit sehr unterschiedlichen Erfolgsquoten. DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich das Wetter partout nicht in die Karten schauen. Was ist also die Wahrheit? Klimamodelle rechnen keine Vorhersagen, sie spielen mit Szenarien, sagen aber nichts voraus, sind Wahrsagerei, Spökenkiekerei!

    Wie der angebliche „Treibhauseffekt“ funktioniert

    Hierzu gibt der Klimaforscher Professor Dr. Jochen Marotzke folgende „wissenschaftliche“ ErklĂ€rung, die offensichtlich die deutsche Vorreiterrolle in der Klimaforschung unterstreichen soll. Jochen Marotzke wortwörtlich: „Der Treibhauseffekt funktioniert wie eine durchsichtige Wolldecke, sie lĂ€sst die Sonne durch und hĂ€lt die WĂ€rme zurĂŒck.“ Hat der Herr Professor schon einmal an sich das Experiment gemacht? Hat er sich bei Sonnenschein mal eine „durchsichtige Wolldecke“ umgehĂ€ngt, WĂ€rme getankt und sich in der folgenden klaren frostigen Nacht mit der gespeicherten WĂ€rme gewĂ€rmt? Das hat er nicht, denn das Experiment hĂ€tte ihn belehrt, dass so der „Treibhauseffekt“ mit absoluter Sicherheit nicht funktioniert.

    Physikalisch ebenso unsinnig ist seine Aussage: „Wolken kĂŒhlen bekanntlich die AtmosphĂ€re. Wahrscheinlich nimmt die Bedeckung der Erde mit Wolken ab und das heißt eine zusĂ€tzliche ErwĂ€rmung von null bis 2,5 Grad.“ Das ist nicht nur pure Spekulation, das ist auch physikalisch unhaltbar. Wolken entstehen durch Kondensation von Wasserdampf, und nicht anders. Dabei wird die bei der Verdunstung am Boden dem Wasserdampf zugefĂŒhrte VerdunstungswĂ€rme nach gasförmigem Zwischenstadium als „latente WĂ€rme des unsichtbaren Wasserdampfes“ bei der Kondensation wieder freigesetzt und der Luft zugefĂŒhrt. Der Satz muss korrekt heißen: „Wolken erwĂ€rmen bekanntlich die AtmosphĂ€re!“

    Wolken, gleichgĂŒltig in welchem atmosphĂ€rischen Stockwerk, sind Kondensationsprodukte und bestehen aus unzĂ€hligen winzigen Wassertropfen. Schieben sie sich zwischen Betrachter und Sonne, so verhindern sie eine direkte Bestrahlung der Person wie des Bodens. So beschattet werden beide weniger erwĂ€rmt, denn die Sonne erwĂ€rmt nur minimal direkt die Luft, sondern die GegenstĂ€nde, auf die ihre Strahlen treffen. Und wie sieht es nachts aus? Ist der Himmel klar, also wolkenlos, dann verschwindet die WĂ€rmestrahlung des Erdbodens ungehindert ins Weltall, mit Lichtgeschwindigkeit. Der Boden verliert WĂ€rme, kĂŒhlt ab. Ziehen dann spĂ€ter nachts Wolken auf, dann absorbieren sie die WĂ€rmestrahlung des Bodens. Diese gelangt nicht mehr ins Weltall. Die Wolken selbst haben eine Temperatur und strahlen als flĂŒssige Körper ebenso wie die feste Erde WĂ€rme ab. Hat nun die Wolke in 500 m Höhe eine höhere Temperatur als der unterkĂŒhlte Boden, so strahlt sie diesem mehr WĂ€rme zu, als ihr der Boden zu strahlt. Die AbkĂŒhlung am Boden hört auf, seine Temperatur kann sogar steigen. Was passiert in diesem Fall? Die aufziehende Wolke erwĂ€rmt den Boden.

    Die Kombination der Aussagen „Wolken kĂŒhlen die AtmosphĂ€re“, „die Bedeckung der Erde mit Wolken nimmt ab“ und die Schlussfolgerung daraus, „dies fĂŒhrt zu einer ErwĂ€rmung bis 2,5 Grad“, ist logisch unkorrekt, Herr Marotzke. Weniger Wolken erlauben am Tage mehr WĂ€rme-Einstrahlung und bei Nacht mehr WĂ€rme-Ausstrahlung. Dies zeigt sich in den WĂŒstenregionen mit den extremen Unterschieden bei den Höchst- und den Tiefsttemperaturen. Im „Tagesmittel“ sind diese Regionen kĂ€lter als die Tropen mit viel Bewölkung und viel Niederschlag. Wie die Bilanz in mittleren und höheren Breiten aussieht, hĂ€ngt mit den Jahreszeiten und TageslĂ€ngen zusammen. Weniger Wolken bei 16 Stunden Nacht bedeuten mit Sicherheit AbkĂŒhlung und nicht ErwĂ€rmung!

    Dieses physikalische Basiswissen muss in einem „Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie“ prĂ€sent sein, wenn es sich auch, der Name Meteorologie trĂŒgt, ausschließlich mit numerischer Klima-Modellierung befasst. Die AbhĂ€ngigkeit von staatlicher Finanzierung ist kein Freibrief, die Normen wissenschaftlicher Ethik ĂŒber Bord zu werfen. Die AbhĂ€ngigkeit darf auch nicht zu einer politischen Hörigkeit fĂŒhren, die dazu fĂŒhrt, dass wissenschaftliche Fakten verkehrt und politisch korrekt umgedeutet werden. Wo ist die unabhĂ€ngige Wissenschafts-Institution, die auf die QualitĂ€t wissenschaftlicher Institute achtet?

    Ich wĂŒnsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wie immer auch das Wetter sein mag!

    Oppenheim, den 20. MĂ€rz 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne
    P.S. Mein Buch „Propheten im Kampf um den Klimathron- Wie mit UrĂ€ngsten um Geld und Macht gekĂ€mpft wird“ ist nun auch beim GRIN-Verlag oder ĂŒber Amazon als E-Book fĂŒr 19,99 € erhĂ€ltlich (ISBN 978-3-656-38796-1).

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    Die Berliner Mauer wurde nur an die deutsche Grenze verlagert?

    Posted by retep11 on 7th MĂ€rz 2012

    Diese Mauer besteht nicht aus Beton oder Steine, sondern es ist eine ideologische Mauer. Der deutsche Michel wird desinformiert, mit Halbwahrheiten ĂŒberschĂŒttet und von den Informationen aus der ĂŒbrigen Welt fern gehalten.

    Hier so ein Beispiel:
    Ölverknappung und Klimawandel als Herausforderung eine Vortragsreiche in der UniversitĂ€t Leipzig 13.3. bis 10.5.2012)

    Dr. Thomas Köhler „BĂŒrgerbewegung auf der Suche nach energieĂ€rmeren Lebensweisen“

    „Leben nach dem Erdöl“ von Dipl.-Wirt.Inf. Norbert Rost

    „Anpassung an den Klimawandel“ PD Dr. Achim Daschkeit u.a.

    Außerhalb des Einflussbereiches deutscher Medien:

    Dem Institute for Energy Research zufolge verfĂŒgen die USA ĂŒber Gasreserven (konventionell, unkonventionell in den 48 zentralen Staaten, Alaska und Offshore) von insgesamt 4244 Quadrillionen Kubikfuß: Genug Erdgas, um die Stromnachfrage in den USA 575 Jahre lang zu befriedigen – genug Erdgas, um die mit Erdgas beheizten Wohnungen in den USA 857 Jahre lang zu versorgen – Mehr Erdgas als Russland, Iran, Quatar, Saudi-Arabien und Turkmenistan zusammen. Plus: Die USA verfĂŒgen außerdem nachgewiesenermaßen ĂŒber dreimal so viel Schieferöl wie Saudi-Arabien.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/wie-der-schiefer-boom-in-den-usa-die-welt-veraendern-wird/

    Siemens Vorstand Michael SĂŒĂŸ stellt fest: 1700.000.000.000 € kostet die Umstellung der Investitionen von der Kernenergie auf die sogenannten erneuerbaren Energien.
    Diese zusĂ€tzlichen Kosten werden durch den Stromkunden oder ĂŒber Steuern bezahlt.
    Die Energiedichte von Wind zur Atomkernspaltung betrÀgt ca. 1: 100.000.000.

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    Klimawandelspekulationsproduktion auf Hochtouren

    Posted by retep11 on 9th Januar 2012

    Die hohen politischen wie finanziellen Ehrungen, die dem Leiter des Potsdam-Institutes fĂŒr Klimafolgenforschung (PIK) ins Haus stehen, wirken sich auch produktiv auf die Leistungen des Institutes aus. Es prĂ€sentierte am 26. September 2011 „Eine Landkarte der Zukunft: Neue Szenarien fĂŒr den Ausstoß von Treibhausgasen“. Darin sollen die „Pfade der CO2-Anreicherung in der AtmosphĂ€re bis ins Jahr 2300 ausgeweitet“ werden. Hierzu Malte Meinshausen vom PIK: „Man kann schlecht auf der HĂ€lfte des Weges den Kurs Ă€ndern“. Dabei sollte jedoch hier die Intelligenz einsetzen und zur Umkehr mahnen. Warum dies nicht geschieht, sagt Elmar Kriegler vom PIK: „Gesellschaft und Wirtschaft sind derzeit Treiber des Klimawandels“.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klimawandelspekulationsproduktion-auf-hochtouren/

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    Die Niederlande steigen aus der Förderung von Offshore WindrĂ€dern aus…

    Posted by retep11 on 3rd Februar 2011

    1. Die Niederlande steigen aus der Förderung von Offshore WindrÀdern aus und fördert stattdessen die Kernkraft!
    In einem wenig beachteten Artikel berichtet die unabhĂ€ngige European Energy Review vor wenigen Tagen ĂŒber den radikalen Schritt der neuen niederlĂ€ndischen Regierung aus der Subventionierung (Förderung?) von Offshore-WindrĂ€dern auszusteigen und stattdessen wieder auf Kernkraft zu setzen. Die deutschen Medien hielten es nicht fĂŒr erforderlich ĂŒber diese radikalen Schritt zu berichten. Wir holen das nach. Lesen Sie selbst:
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-niederlande-steigen-aus-der-foerderung-von-offshore-windraedern-aus-und-foerdert-stattdessen-die-kernkraft/

    2. Wie die NASA die Arktis warmrechnet und die Globaltemperatur zum Steigen bringt
    Die Temperatur in der Arktis und im Nordpolarmeer steigt und steigt. Jedenfalls, wenn man den Daten der NASA Glauben schenkt. Das Problem: Die NASA fĂŒhrt in ihrer Liste nur feste Stationen auf dem Land*. Im Nordpolarmeer, also gerade dort, wo die ErwĂ€rmung am stĂ€rksten sein soll, gibt es ein großes Datenloch. Um dieses Loch zu fĂŒllen wird von der NASA aus den wenigen Messpunkten der Arktis die Temperatur der ganzen Region – auch die des Nordpolarmeers – berechnet. Das wirkt sich wiederum auf die Globaltemperatur aus. Diese steigt infolge der sich scheinbar stark erwĂ€rmenden Arktis schneller. Aber ist das wirklich so? Was zeigen Messdaten aus dem Nordpolarmeer?
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wie-die-nasa-die-arktis-warmrechnet-und-die-globaltemperatur-zum-steigen-bringt/

    3. Weitere Mess-Unsicherheit (Fehler) von OberflĂ€chentemperaturdaten quantifiziert! Deutlich grĂ¶ĂŸer als bisher angenommen!
    Es gibt eine neue Studie mit einer Untersuchung der Messdaten fĂŒr die OberflĂ€chentemperatur. Ein Thema, welches bisher noch nicht ausreichend behandelt worden ist (zumindest nach Kenntnis des Autors), nĂ€mlich der unvermeidbaren „Unsicherheit bei den Messungen“. Der Autor hat nun eine untere Grenze fĂŒr die Unsicherheit in den Aufzeichnungen der ObeflĂ€chentemperaturmessungen gefunden. Seine Kernaussage ist, dass auf Grund dieser großen Messunsicherheit der Trend der globalen jĂ€hrlichen OberflĂ€chentemperatur-Anomalie von 1880 bis einschließlich 2000 statistisch nicht von 0 C unterschieden werden kann. Lesen Sie die BegrĂŒndung!
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/weitere-mess-unsicherheit-fehler-von-oberflaechentemperaturdaten-quantifiziert-deutlich-groesser-als-bisher-angenommen/

    4. Eisige Winter in Europa könnten zur Norm werden
    KÀltere Winter könnten in Europa wÀhrend der nÀchsten 20 bis 40 Jahre zum Normalfall werden, jedenfalls nach einer Verlautbarung des US-basierten Vorhersagezentrums Weather Services International (WSI) am Dienstag (18.1.)
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/eisige-winter-in-europa-koennten-zur-norm-werden/

    5. Die Widerlegung des Solareinflusses? Der Exodus der sogenannten Klimaskeptiker!
    Zumindest ist dies der Fall, wenn man der Aussage von Rahmstorf glaubt:“This paper is the final nail in the coffin for people who would like to make the Sun responsible for present global warming,“ Dieses Papier ist der letzte Nagel zum Sarg fĂŒr Leute, die die Sonne fĂŒr die gegenwĂ€rtige ErwĂ€rmung verantwortlich machen“ sagt Stefan Rahmstorf, ein bekannter Klimaforscher beim Potsdam Institute fĂŒr Klimafolgenforschung in Deutschland (Zitat aus Nature zu finden hier www.aboutmyplanet.com/environment/blame-global-warming/)
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-widerlegung-des-solareinflusses-der-exodus-der-sogenannten-klimaskeptiker/

    6. La Niña und El Niño, was sich dahinter verbirgt und was sie, wann auslöst – Die Sonne ist an allem schuld
    In den vergangenen Tagen war viel in den Medien von katastrophalen Überschwemmungen in Brasilien und Australien zu hören, die zahlreiche Opfer unter der dortigen Bevölkerung forderten. Sie werden mit dem Wetter-/KlimaphĂ€nomen La Niña in Verbindung gebracht. Der Bericht zeigt auf, dass es sich dabei um natĂŒrliche, durch die Sonne unmittelbar ausgelöste Wetterereignisse handelt und dass die Medien, wieder einmal, in ihrer Berichterstattung mit Superlativen wie z.B. Jahrhunderthochwasser, stark ĂŒbertreiben.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/la-nina-und-el-nino-was-sich-dahinter-verbirgt-und-was-sie-wann-ausloest-die-sonne-ist-an-allem-schuld/

    7. Neues Papier: Kosmische Strahlung trÀgt 40% zur globalen ErwÀrmung bei!
    Der Physiker U.R. Rao sagt, die Wirkung von Kohlenstoffemissionen ist niedriger als das IPCC behauptet. Eine fester Glaubenssatz in der Theologie der Klimatologen — die Reduktion der Kohlenstoffemissionen wĂŒrde den grĂ¶ĂŸten Anteil der globalen ErwĂ€rmung verhindern — ist in einem vom Umweltministerium veröffentlichten wissenschaftlichen Papier am vergangenen Montag in Frage gestellt worden.

    Der Autor und frĂŒhere ISRO Vorsitzende, U.R. Rao, hat errechnet, dass die kosmische Strahlung — sie kann nicht wie Kohlenstoffemissionen vom Menschen beeinflusst werden — eine viel grĂ¶ĂŸere Wirkung auf den Klimawandel hat als das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) behauptet.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/neues-papier-kosmische-strahlung-traegt-40-zur-globalen-erwaermung-bei/

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    Wissenschaft Klima Politik – Wohin Ă€ndert sich das Klima?

    Posted by retep11 on 19th November 2010

    Die BroschĂŒre von Dr. Heinrich Röck mit dem Titel „Wissenschaft Klima Politik – Wohin Ă€ndert sich das Klima?“ (getrennt in zwei Dateien: Inhalt und vier Umschlagseiten) ist eine zusammenfassende Übersicht ĂŒber den gegenwĂ€rtigen Erkenntnisstand der Klimaforschung, wobei die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Politik auf diesem Gebiet besonders beleuchtet wurden. Zur BroschĂŒre bitte bei Herrn Dr. H. Röck Traunsteinerstraße 9 D-83308 Trostberg/Obb. Telefon 0 86 21/36 92 Fax /6 36 05 nach fragen.
    Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Inhalt.pdf Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Umschlag.pdf

    ——————————————————————
    Zusammenfassung:
    Klima ist das statistische Konstrukt ĂŒber 30 Jahre Wetter. Klimawandel, schnell und langsam, war immer. Was ist die NormalitĂ€t des Klimas? Klimaschutz ist eine Illusion. Extreme Wetterereignisse haben seit 1850 nicht zugenommen. Die Globaltemperatur hat sich seitdem schubweise um 0,8 ± 0,2 °C erhöht. Die CO2-Konzentration in der AtmosphĂ€re nahm kontinuierlich von 290 auf 385ppm zu. Die Antriebe des Klimas sind Sonne, kosmische Strahlung, Aerosole, Wolken, Albedo, infrarotaktive Gase wie H2O, CO2, CH4, O3, N2O (Treibhausgase), Zyklen ĂŒber 10 bis 10.000 Jahre, u.a.m. Die etablierte Klimatologie benennt die anthropogenen CO2- und CH4-Emissionen seit der Industrialisierung (seit 1850) als die wesentliche Ursache des Anstiegs der Globaltemperatur; Kritiker erkennen die Sonne als wesentlichen Faktor. Der anthropogene Treibhauseffekt ist nicht messbar. Seine vermutbaren Wirkungen werden mit Hypothesen berechnet und in numerische Modelle des Klimas als Antrieb eingebaut. Die Modelle des chaotischen Wetters bzw. Klimas sind Hypothesen ihrer Schöpfer ĂŒber das Funktionieren des Wetters/ Klimas, geeignet fĂŒr Experimente am Computer, ungeeignet fĂŒr Vorhersagen des realen Klimas.
    Wie seit Jahrtausenden muss die Menschheit sich an den Klimawandel anpassen. Wenn es nachgewiesene menschliche Ursachen gÀbe, dann wÀren deren Wirkungen zu verringern oder zu vermeiden.
    Wissenschaft ist das falsche Werkzeug zur Lösung politischer Dispute.
    Summary:
    Climate is the statistical construct based on 30 years of weather. There has always been slow and fast climate change. What is the normality of climate? Protecting the climate is an illusion. Extreme
    weather occurrences have not increased since 1850. The global temperature during that intervall has increased in phases by 0,8±0,2 °C. The CO2 concentration in the atmosphere has increased steadily from 290 to 385ppm. Drivers of climate include the sun, cosmic radiation, aerosols, clouds, albedo, infrared-active gases such as H2O, CO2, CH4, O3, N2O (greenhouse gases), cycles lasting anywhere from 10 to 10.000 years, etc. .
    The climatology establishment attributes the increase in global temperature mainly to the anthropogenic CO2 and CH4 emissions since the beginnings of the industial age (around 1850); critics consider the sun to be the key factor. The anthropogenic greenhouse effect is not measureable. Its presumable effects are computed based on hypotheses and incorporated in numerical models of the climate. Models of chaotic weather or climate are hypotheses of their creators about the functioning of weather/climate, appropriate for computer experiments but not for predictions of the real climate. Just as it has thousands of years, mankind must continue to adapt to climatic change. If human causes can be proven, then their effects should be minimized or avoided.
    Science is the wrong tool for solving political disputes.

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