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Autor:
Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Der richtige Wärmespeicher für das Eigenheim

    Posted by retep11 on November 2nd, 2018

    Oft wird Wärme erzeugt, wenn diese nur teilweise benötigt wird. Um das Angebot an Wärme gleichmäßig auf den Tag zu verteilen, benötigt man ein Wärmepuffer bzw. Wärmespeicher. Der idealste flüssige Wärmeträger ist das Wasser, welches eine spezifische Wärmekapazität von 4,18 kJ/kgK hat. Andere Flüssigkeiten nehmen viel weniger Wärme auf. Das warme Wasser kann über ein Rohrsystem an jede Stelle im Gebäude transportiert werden und die Wärme über Heizkörper an die Raumluft abgeben.

    Der Wärmespeicher mit Wasser

    Ein Wärmespeicher, ob als Heizungs-, Warmwasser- und Sonderspeicher, dient als Puffer für die erzeugte Wärme, welche gleichmäßig über den Tag verteilt an die Raumluft abgegeben wird bzw. als Warmwasser genutzt werden kann. Alle modernen Heizanlagen sind gleichzeitig mit einem Wärmespeicher ausgestattet. Für eine gute Funktionsfähigkeit der gesamten Heizanlage im Gebäude muss die richtige Speichergröße ausgewählt werden. Das ist aber auch für die Wirtschaftlichkeit von großer Bedeutung.

    Ist der Speicher zu klein, dann reicht eventuell das warme Wasser nicht für alle zum Duschen oder an kalten Tagen werden nicht alle Heizkörper ausreichend warm. Aber auch umgekehrt ist es nicht sinnvoll. Es muss wesentlich mehr Wasser erwärmt werden, welches nur teilweise benötigt wird. Bei den hohen Energiekosten steigen natürlich die Kosten.

    Besonders während der wärmeren Jahreszeit spielt dies eine Rolle, da kein warmes Wasser für die Heizung aber nur warme Wasser benötigt wird. Die richtige Auswahl kann man als Laie nicht treffen. Hierzu sollte Sie auf die Erfahrung einer Fachfirma, wie z. B. die TWL Technologie zurückgreifen. Jede Heizungsanlage, ob Brennwert oder in Kombination mit einer Solaranlage oder nur Heizkörper bzw. Heizkörper und Fußbodenheizung benötigt einen anderen Wärmespeicher.

    Sie sollten aber auch eine mögliche künftige Erweiterung bzw. Änderung der Heizungsanlage einplanen. Wenn Sie zum Beispiel bei der nächsten Renovierung den Einbau einer Fußbodenheizung planen oder wie bereits erwähnt einen Solarkollektor nachrüsten. Es sollten so wenige Kosten bei der Nachrüstung anfallen. Der richtige Standort des Wärmespeichers und bereits installierte Anschlussleitungen brauchen später nur noch angeschlossen werden.

    Massive Wärmespeicher

    An dieser Stelle soll aber auch erwähnt werden, dass Wärme auch in der massiven Baukonstruktion gespeichert wird. Das ist zum Beispiel bei einem Kachelofen der Fall. Die Schamottsteine und die Kacheln oder bei modernen Kaminöfen der Speckstein dienen als Wärmespeicher. Aber auch bei modernen Bauweisen speichern Bauteile die solare Wärme der Sonne.

    Zum Beispiel werden massive Bauteile (Innenwände oder der Fußboden) über die großflächigen Fenster durch die Sonnenstrahlung am Tag erwärmt. Aber auch das massive Mauerwerk leitet nicht nur die solare Wärme, sondern speichert diese und trägt so zu einem minimalen Heizenergieverbrauch bei. Bei einem Wärmeverbundsystem wird die Funktion der solaren Wärmespeicherung aufgehoben.

    Bei Leichtbaukonstruktionen fehlt die Wärmespeicherung von massiven Bauteilen. Diesen Nachteil bemerkt man gerade an heißen Tagen in der Dachwohnung nach dem Dachausbau. Sinnvoll ist es die Innenwände in massiver Bauweise, z. B. mit Kalksandstein (spezifische Wärmekapazität circa 0,88 kJ/kgK) oder Klinker (0,92 KJ/kgK) auszuführen. Die massiven Baustoffe haben zwar nur etwa ein Viertel der spezifische. Wärmekapazität von Wasser, aber viel besser als die der dünnen Gipskartonbauplatten. Durch die Wärmespeicherung dieser Baustoffe wird das Raumklima ausgeglichen. Es treten weniger große Temperaturschwankungen in der Dachwohnung auf.

     
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