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Freie Enthalpie (Energie)

Freie Enthalpie ist derjenige Teil der Energie, der bei umkehrbarer isobarer Prozeßführung in einem thermodynamischen System in jede beliebige Energieform umwandelbar ist.

Reaktionsenthalpie

Die R. errechnet sich aus der Differenz der Bildungsenthalpien auf den beiden Seiten der Reaktionsgleichung:
n1 . A + n2 . B --> n3 . C + n4 . D
HR = (n1 . HBa + n2 . HBb) - (n3 . HBc + n4 . HBd)
ni = Anzahl der Mole der an der an der Reaktion beteiligten Stoffe A, B, C, D HBa, HBb, HBc, HBdBildungsenthalpien in kJ/kmol.

Endotherme(wärmebindende) Reaktionen haben positive Reaktionsenthalpien,
exotherme(wärmeabgebende) Reaktionen haben negative Reaktionsenthalpien. Findet die Reaktion bei erhöhter Temperatur statt, so ist die Erwärmung der Reaktionspartner auf die Reaktionstemperatur sowie die Abhängigkeit der Bildungsenthalpien von der Temperatur zu berücksichtigen. (Verbrennungsenthalpie)

Verbrennungsenthalpie

Reaktionsenthalpie einer Verbrennungsreaktion bezogen auf ein mol oder eine Masseneinheit des verbrannten (in die Oxide der an seinem Aufbau beteiligten Elemente übergeführten) Stoffes. Bleibt bei der Verbrennung entstehendes Wasser dampfförmig, so spricht man vom (unteren) Heizwert HU. Im Brennwert oder oberen Heizwert HO ist noch die bei der Kondensation freiwerdende Verdampfungsenthalpie des entstandenen Wassers enthalten. Bei der Angabe des Heizwertes wird das negative Vorzeichen der Reaktionsenthalpie weggelassen.


5/2005

Autor: Peter Rauch

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