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Nachweis von Tributylzinnverbindungen im Holz

Die Anwesenheit von TBT-Verbindungen im Holz kann mit Hilfe vom Brompyrogallolrot (0,05 g) in alkoholischer Lösung (24 ml Ethyl-Alkohol (95%ig)) sichtbar gemacht werden, wobei die Farbe der Reagenzlösung von Zartrot nach Blau umschlägt.1) Auch Brenzkatechinviolett in 0,5%iger methanolischer Lösung verfärbt sich bei Gegenwart von Zinn-IV-Verbindungen von Violett nach Tiefblau.2) Die Ergebnisse sind bei dunklem Holz und geringen Zinnkonzentrationen nicht immer eindeutig. Nähere Hinweise zu dieser Farbreaktion liegen leider nicht vor. Ein günstigerer Nachweis kann geführt werden in einem Spot-Test (Auftropfen von Reagenzien auf die Holzoberfläche) mit Phenylfluoron-Indikator (1 x l0-4 M Phenylfluoron in wässrigem Ethanol mit 0,02 M Schwefelsäure - das sind nach Umrechnung über die Molekulargewichte 0,032 g Phenylfluoron und 2,16 g Schwefelsäure pro Liter fertige Reagenzlösung), wobei TBTO einen Farbumschlag von Gelb nach Rosa bewirkt.3) Weitere mögliche Nachweisverfahren erfordern einen unverhältnismäßig hohen Zeit- und Materialaufwand und entsprechen denen der quantitativen Analyse.

Quellen:
1) Langendorf, G. Holzschutz, Handbuch für Fachleute 1988
2) Petrowitz, H.-J. 1975. Willeitner, H. 1975

3) Plackett, D.V. 1984

5/2005

Autor: Peter Rauch

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