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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
Peter Rauch PhD
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    Archive for April, 2003

    Heißluftverfahren

    Posted by Rauch on 6th April 2003

    Das Heißluftverfahren ist vorwiegend in Nordeuropa angewandtes Verfahren, um mittels auf 100 ºC erhitzter, in die zu sanierenden Räume geleiteter Luft tierische Schädlinge, vor allem den Hausbock, im Holz zu bekämpfen; im gesamten Querschnitt des Holzes muss für mindestens 60 min eine Temperatur von 55 ºC gehalten werden, was bei großen Holzquerschnitten nur unter hohem energetischen Aufwand möglich ist. Das Heißluftverfahren bietet keinen vorbeugenden Schutz des behandelten Holzes, das gefährdete Holzbauteil muss im Anschluss an die Heißluftbehandlung mit einem chemischen Holzschutzmittel vorbeugend geschützt werden.

    In Fassung der DIN 68800 vom Februar 2012 wird das Heißluftverfahren auch als Sonderverfahren mit wesentlichen Anwendungsbeschränkungen bei der Hausschwamm-Bekämpfung genannt. Dieses Verfahren findet in Dänemark seit vielen Jahren Anwendung. Starkes und feuchtes Mauerwerk lässt sich nicht ausreichend erwärmen, sodass im Wandquerschnitt nicht in jedem das Myzel abgetötet wird. Es sind daher immer weitere Maßnahmen erforderlich. Das Verfahren ist sinnvoll bei der Erhaltung wertvoller Kulturgüter.
    Hinweise auch bei Praxisorientierte Untersuchungen zur Bekämpfung des Echten Hausschwamms (Serpula lacrymans) nach DIN-Vorschrift und alternativen thermischen Verfahren.

    Posted in Bauen und Wohnen | Kommentare deaktiviert für Heißluftverfahren

    Wie baut man umweltfreundlicher?

    Posted by Rauch on 1st April 2003

    Leipziger Bauführer 1996 S. 123-124; ISBN:3-9803724-3-X

    PETER RAUCH

    BAUBIOLOGIE – EIN BESTANDTEIL DER MODERNEN BAUWEISE

    Der Begriff Baubiologie wird seit einigen Jahren verstärkt hervorgehoben. Sie ist die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen Lebewesen und Bauwerk sowie der Umwelt. Gesunde Bauweisen fanden bereits seit Jahrtausenden Anwendung, z.B. Strohlehmbau, Holzbauten, Kachelofen u. a. Erst in den letzten Jahren kamen immer mehr künstliche Baustoffe zur Anwendung. Viele sind in ihrer Langzeitwirkung auf den Menschen unbekannt. Hier sollen beispielsweise Fluorkohlenwasserstoffe, Stickstoffverbindungen, Formaldehyde und Dioxin genannt werden. Die moderne Arbeitswissenschaft untersucht die Arbeitsplätze nach Lärm, Staub-, Strahlenbelastung u.a. mit dem Zweck der Gesunderhaltung und Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Arbeitskraft. Nur die Wohnumwelt wurde aus der Sicht der gesunden Gestaltung vernachlässigt. Es werden laufend neuartige Baustoffe, Einrichtungsgegenstände usw. auf den Markt gebracht, die zwar nach technisch-physikalischen Eigenschaften gep rüft und zugelassen sein müssen, keineswegs jedoch nach den wesentlich wichtigeren biologischen Qualitäten. (Der Mensch wird als Versuchsobjekt mißbraucht.)

    Schnelle Durchführbarkeit und Funktionalität sind Auswahlkriterien und nicht die feinstofflichen Wirkungen oder gar die lebensfördernden Qualitäten von Baustoffen. Es kann also nicht gleichgültig sein, wie seine „Dritte Haut“ gestaltet ist. Ca. 50 verschiedene Größen wirken auf das Wärmeenergieverhalten eines Gebäudes, davon sind aber nur 35 erfaßbar. Hier läßt sich erkennen, daß die scheinbar einfachen Werte in der neuen Wärmeschutzverordnung einen großen Spielraum zulassen. Wie kompliziert sind dann erst die physikalischen, physikalisch-chemischen und biologischen Prozesse in der Wohnumwelt zu bewerten, die nahezu unbekannt und nur selten wissenschaftlich nachweisbar sind. so betragen die Gehimströme des Menschen 0,001 nT (Tesla) und die des Telefonhörers 500.000 nT, die Nervenfasern werden mit Stromstößen im Mikrovoltbereich 1gV=10-6Volt verbunden, dazu der Vergleich unserer technischen Umwelt. Diese Gegenüberstellung soll zeigen, wie empfindlich der Mensch eigentlich ist. Langfristige Belastungen sollten daher vermieden werden. Werden geopathologische Störzonen, wie unterirdische Wasserläufe, geologische Brücken, Verwerfungen und Lagerstätten von bestimmten Gesteinen festgestellt, äußerlich erkennbar am Drehwuchs, Krebsgeschwulste an Bäumen u.a., so sollten auf solchen Störstellen keine Schlafplätze geplant werden, da eine krankmachende Wirkung nicht ausgeschlossen ist. Meine frühere Mitarbeit bei der Züchtung von Mikroorganismen im Labor oder in der Produktionsanlage zeigte, daß bereits geringe Abweichungen bestimmter Parameter den Wachstum einschränkten oder sogar für das Absterben der Kultur verantwortlich waren.

    Genauso wirkt sich dies auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Niemand kann mit verbindlicher Sicherheit festlegen, ab welchen Grenzwerten der Strahlen-, Staub oder toxischen Belastung sich keine gesundheitliche Auswirkung auch auf die künftigen Generationen hat. Der Mensch ist und bleibt ein Bestandteil aus der Natur mit einem sehr kleinen Lebensspektrum, in dem er lebensfähig ist. Andererseits drängt er nach immer neuen Kenntnissen. So führt der Weg zu neuen Energiequellen und Absicherung der Existenz der Menschheit über die Beherrschung der Atomkraft. Diese darf nicht abgelehnt, jedoch vernünftig angewendet werden. Dazu dienen ausgereifte Technologien, wo ungünstige Auswirkungen auf die Natur minimiert werden. In diesem komplizierten Prozeß nimmt die Baubiologie einen wichtigen Platz ein. Wenn wir unser Leben zu über 90 % in der künstlich geschaffen Arbeits- und Wohnumwelt zubringen, dann ist es nicht gleichgültig, wie die Wänd e, Decken und Einrichtung beschaffen sind.

    PROBLEMDARSTELLUNG

    Warum plant man nicht so, daß Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Erholungsorte miteinander harmonieren? Die Naturwissenschaft (besonders die Biologie und Verhaltensforschung) hat erkannt, daß jedes Lebewesen ein Produkt seiner Umgebung ist, von der näheren (Haus, Landschaft) und weiteren (Klima, Atmosphäre, Kosmos) Umwelt geprägt. Die schwerwiegenden Siedlungsprobleme ließen sich durch entsprechende menschenfreundliche Maßnahmen lösen. Es geht um den Menschen, der ein Naturrecht darauf hat, ein Stück seines Heimatlandes als Bau- und Gartenland zu besitzen.

    TATSACHEN

    1. Anhand umfangreicher Tier und Pflanzenversuche wurde nachgewiesen, daß geo- und baubiologische Störungen zu Erkrankungen, Unfruchtbarkeit, Leistungsabfall, Reizbarkeit und verminderter Lebenserwartung führen.
    2. Eine seit langem bekannte hygienische Erkenntnis ist es, daß der Mensch einen stündlichen Frischluftbedarf von 30-60 m3 hat; in der heutigen Wohnung, Schule und Arbeitsstätten wird dieser Bedarf aber nur zu einem Bruchteil gedeckt, weil die Raumflächen ungenügend „atmungsfähig“ sind. Als Folge treten zunächst Atemnot, Müdigkeit, Leistungsabfall, gesundheitliche Anfälligkeit, Selbstvergiftung u.a. auf.
    3. In den modernen Räumen herrscht eine extrem niedrige Luftfeuchte von 20-30% (im Winter) statt 40-60%, wie bei gesunder Bauweise. Trockene Luft führt u.a. zu Erkältungskrankheiten, Asthma, Kopfschmerzen, Unwohlsein.
    4. In den meisten Wohnräumen, Schulen und Arbeitsstätten herrscht infolge der verbreiteten Verwendung von Kunststoffen, Kunstharzlacken u. a. sowie wegen ungenügender Abschirmung elektrischer Leitungen und Geräte ein gesundheitlich bedenkliches elektrisches Reizklima (elektrostatische Aufladung, Umpolung, einseitige lonisation, elektromagnetische Wechselfelder u.a.). Dies führt zu einer dauernden streßartigen Belastung des Organismus, verbunden mit nervösen Beschwerden, Herzstörungen, Müdigkeit als unmittelbare Erstfolge.
    5. Gesundheitlich sehr wichtig ist das Vorhandensein von UV-Licht. Das heute verbreitet verwendete Fensterglas reflektiert aber dieses Licht fast vollständig.
    6. Der lebenswichtige ständige Ladungsaustausch zwischen den Zellen und Organen des Körpers und der Atmosphäre (Luftionen, natürliches luftelektrisches Feld, niederfrequente Wechselfelder, Mikrowellen aus Kosmos und Erde) ist in der modernen Bauhülle weitgehend gestört. Müdigkeit, Leistungsabfall, Kreislaufbeschwerden, Depressionen u.a. werden auf diesen Mangel zurückgeführt.
    7. Enge Zusammenhänge nach Untersuchungen von Psychologen und Verhaltensforschern bestehen zwischen den naturfremden Massenquartieren und den zunehmenden psychologisch-geistigen Erkrankungen: Neurosen, Gefühlsverarmung, Unfreundlichkeit, Verrohung, Aggression, Abkapselung und Depression.

    Die Baubiologie ist somit ein wichtiger Bestandteil bei der Durchsetzung einer modernen arbeitsorganisatorischen Gestaltung, die auch den Wohn- und Freizeitbereich einschließt. Die heutige Arbeits- und Wohnumwelt muß in seiner Gesamtheit in der Wechselbeziehung zwischen ökologischem und ökonomischem System betrachtet werden. Als Beispiel soll im nachfolgenden Bild eine Gegenüberstellung eines Bio-Hauses und konventionellen Hauses erfolgen.

    Auch im Gewerbehau bringt das ökologische Bauen nicht nur Prestige, sondern ist langfristig auch rentabel. Funktionalität und Ästhetik inbegriffen. So werden heute Produktionshallen und Verwaltungsbauten immer mehr auch zu Prestigeobjekten, die das Bekenntnis zum Umweltschutz widerspiegeln sollen. Dazu dienen auch Detaillösungen, wie z. B. die Toiletten im Bremer Automobilwerk werden mit Abwasser aus der Produktion gespült oder der Möbelhersteller Wilkhahn in Eimbeckhausen lädt seine Gabelstapler mit Strom aus Solarzellen. Natürliche Materialien verwendet die Staatliche Mineralbrunnen GmbH in Bad Brückenau, wo Kork, Holz, Sandstein, Linoleum, Farben ohne Lösungsmittel verwendet wurden. Für ein ausgeglichenes Raumklima sorgen Pflanzen im Innenbereich, an der Außenwand und auf dem Dach. So kommt der Frankfurter Gewerbehof „Arche“ ohne Klimaanlage aus oder das baubiologisch gestaltete dreistöckige Verwaltungsgebände der Firma Time/System trägt zur Senkung des Krankenstandes um 30% bei. Mit diesen Objekten wurde ein Beitrag geschaffen, mit dem gezeigt werden kann, daß ökologisches Bauen sich nicht nur volkswirtschaftlich sondern auch betriebswirtschaftlich rechnet.

    Posted in Bauen und Wohnen | Kommentare deaktiviert für Wie baut man umweltfreundlicher?

     
    Kosmisches Gesetz

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