bauratgeber24.de - Firmenunabhängige Informationen zum gesunden Bauen und Wohnen
Bauratgeber24  |  Sanierungskosten  |  Bauideen  |  Download  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung
Artikel im Blog

Alle Beiträge


Baustoffkennwerte
Gewünschten Baustoff eingeben

  

Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
Peter Rauch PhD
Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing.
  • Subscribe

  • Categories

  • Archives


  • Meta


  • Neue Artikel
    - Häuser in Zukunft
    - Baustoffe und Energiefelder der Menschen
    - Informationen & Mauerwerk
    - Schwingungsfeld in der Wohnung
    - Was ist ein Lichtkristallhaus?
    - Dachformen und Energie
    - Natürliche und künstliche Aussenwände
    - langes Leben
    - Wasser für die Gesundheit
    - Gewinn oder Verkaufspreise kalkulieren
    - Sydora - andere Länder
    Сильнейшая защита от всего негатива и опасностей!


    Archive for Oktober, 2012

    Balkone für das Wohnhaus

    Posted by Rauch on 20th Oktober 2012

    Der Balkon für die Nutzung und Erholung

    Balkone bilden bei Mehrfamilienhäusern einen Ersatz für den Garten oder eine Wirtschaftsfläche. Die Balkons sollten daher die Mindesttiefe von 1,00 m und eine Breite von 2,00 m nicht unterschreiten, da sonst eine zweckmäßige Nutzung kaum möglich ist.

    Balkon im Dachgeschoss
    Von diesem Balkon im Dachgeschoss hat man eine schöne Aussicht

    Die Balkons können bei Wohngebäuden als Einzelbalkons oder als Balkonband ausgebildet werden. Neben einer architektonischen Gestaltung der Gebäude haben diese in erster Linie eine Funktion zu erfüllen. Balkons vor Küchen dienen als zusätzliche Wirtschaftsfläche zum Abstellen von Geräten und zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Hier sollte die Balkonumfassung geschlossen sein.

    Balkone vor Schlafräumen dienen zur Lüftung und Trocknung von Kleidung oder Bettwäsche. Wegen der gewünschten Durchlüftung sind die Balkonumfassungen offen zu lassen.

    Spielt bei den oben genannten Balkons die Himmelsrichtung keine Rolle, so sollten die Balkons vor dem Wohnzimmer eine südliche Ausrichtung haben. Diese Balkons dienen vornehmlich der Erholung. Die Balkonumfassung sollte einen gewissen Sichtschutz haben. Die Ausführungen der Balkongeländer können aufgelockert sein. Es gibt verschiedene Ausführungen, siehe zum Beispiel bei www.balkongelaender-direkt.de. Wichtig bei den Balkongeländern ist die Höhe, die > 90 cm sein muss. Bei Hochhäusern über 22 m ist wegen des Schwindelgefühls eine Höhe von > 1,20 m einzuhalten. Die Verstrebung ist so auszuführen, dass diese nicht von Kindern bestiegen werden können, es darf kein „Treppeneffekt bzw. Leitereffekt“ entstehen.

    Der Fluchtbalkon

    Neben dem Wohnbalkon gibt es Fluchtbalkons, diese sieht man zum Beispiel beim Dachgeschoss an der Straßenseite, wenn die Fenster der Dachwohnung zurückgesetzt und durch die Feuerwehr nicht erreichbar sind. Daneben gibt es Umgänge bei Büro- und Industriegebäude, die zur Fassadenpflege dienen. Da diese nur durch Erwachsene benutzt werden, können die ihre Geländer weiter und luftige ausgeführt werden.

    Bereits bei der Konstruktion des Balkons ist eine richtige dauerhafte Befestigung der massiven Brüstung oder der Balkongeländer zu planen. Eine Befestigung der Stäbe auf der Balkonoberseite ist wegen der Isolierschicht handwerklich kompliziert und daher teuer. Einfacher ist die Befestigung an der Balkonvorderseite. Hier werden bereits beim Betonieren Stahlplatten eingelegt, die später zum Anschweißen der Geländerstäbe dienen. Hier zwei Beispiele mit senkrechten Stäben zwischen zwei Flachstählen gefasst und waagerechte Holzschalbretter.
    Balkon mit waagerechten Holzschalbrettern
    Balkongeländer mit senkrechten Stäben

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Wärmedämmung – Verlust für Mieter und Vermieter

    Posted by Rauch on 8th Oktober 2012

    Pressemitteilung Nr. 43, 06.10.2012 naeb.info

    BELäSTIGUNGEN UND HöHERE KOSTEN FüR DIE MIETER. DEM VERMIETER DROHEN VERLUSTE AN DER BAUSUBSTANZ. GRUND IST DIE IDEOLOGISCHE ENERGIEPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG.

    Die Bundesregierung will die Rechte der Mieter schwächen.
    Baumaßnahmen zur Wärmedämmung sollen für drei Monate kein Grund zu
    einer Mietreduzierung mehr sein. Auch dann, wenn der Mieter dadurch
    stark belästigt wird. Der Vermieter soll so in die Lage versetzt
    werden, ohne Mietausfall Wärmeisolierungen am Haus durchzuführen. Dies sei für die ideologisch begründeten Energieeinsparungen notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten können dann die Kosten für die Wärmeisolierung auf den Mietpreis aufgeschlagen werden.

    Dies ist zunächst ein schlechtes Geschäft für die Mieter. Nach dem Architekten Konrad Fischer von der Verbraucherschutzorganisation NAEB
    (www.naeb.info), der sich auf die Altbausanierung spezialisiert hat, führt die nachträgliche Wärmeisolierung zu teils extremen Mieterhöhungen. Die versprochene Einsparung an Heizkosten findet nicht statt, sondern erhöht sich sogar, wie es mehrere wissenschaftlichen Untersuchungen des Instituts für Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft sowie weitere Studien wie vom Hamburger Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS GmbH oder von Professor Jens Fehrenberg, Hildeheim, belegen. Die von der Deutschen Energie Agentur dena vorgelegten Studien, die eine wirtschaftliche Wärmedämmung von Wohnbauten belegen sollen, entpuppen sich bei genauerer Schau als reines Rechenkunststück ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Heizenergieverbrauchs. Norbert Deul von der Schutzgemeinschaft Hausgeld-Vergleich e.V. für Wohnungseigentümer und Mieter (www.hausgeld-vergleich.de) kritisiert die verfehlte Energiepolitik
    der Bundesregierung: „Die Mietkosten steigen damit exorbitant, ohne
    dass entsprechende Einsparungen erwartet werden dürfen. Diesen
    Schwindel können sich immer mehr Mieter, aber auch Wohnungseigentümer
    im Gemeinschaftseigentum nicht mehr leisten. Sie werden aus dem Haus
    verdrängt. Leerstehende wärmegedämmte Wohnungen und sozialer Abstieg
    sind die logische Folge“.

    Der Vermieter hat außer dem Risiko, Mieter zu verlieren, auch noch mit einem Substanzverlust seines Gebäudes zu rechnen. Konrad Fischer hat in vielen Veröffentlichungen und auch Fernsehsendungen immer wieder auf die hohen Risiken der Wärmedämmung bis hin zum extremen Brandrisiko hingewiesen. Häufig kommt es auf und im Dämmstoff zur Unterschreitung des Taupunktes und damit zur Anreicherung von Wasser, das zur Schimmelbildung führt und die Bausubstanz zerstört. Das Hannoversche Institut für Bauforschung hat Mehrkosten von über neun Euro je Fassadenquadratmeter im Jahr für die Instandhaltung von Wärmdämmverbundsystemen im Unterschied zur klassischen Putzfassade ermittelt.

    Das Durchpeitschen der unausgegorenen und planwirtschaftlichen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) – ohne Rücksicht auf die Kosten und ohne Beachtung der Folgen für die Bausubstanz – ist ausschließlich ideologisch begründet. Eine gewisse, nicht unbedingt wirtschaftlich vertretbare Energieeinsparung ist höchstens durch anlagentechnische Modernisierung am Heizsystem oder bei schweren Fassadenmängeln zu erwarten. Damit wird durch nachträgliche Wärmedämmung, die die Wärmezufuhr durch kostenlose Solarenergie blockiert, im wahrsten Sinne Geld verbrannt, das für Investitionen, Anschaffungen, Reisen usw. nicht mehr zur Verfügung steht. Die Kaufkraft nimmt ab.

    Sollen wir so weiter machen? Die Verbraucherschutzorganisation NAEB warnt seit Jahren vor den Folgen der Energiepolitik der Bundesregierung und fast aller Parteien im deutschen Bundestag. Sie macht uns alle ärmer. Sie vernichtet hoch effiziente industrielle Arbeitsplätze in der energieintensiven Grundstoffindustrie, die die Grundlage für die Produktion von Maschinen und Anlagen ist. Sie stellt eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben dar mit nicht absehbaren sozialen Folgen. Die unsozialen planwirtschaftlichen Gesetze und Verordnungen wie die Energie-Einsparverordnung und das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) müssen ersatzlos gestrichen werden.
    Der freie Markt entwickelt bessere Lösungen für unsere zukünftige
    Energieversorgung. Wind-, Solar- und Bioenergie werden dann
    wirtschaftlich eingesetzt ohne jede Subvention. Unterstützen Sie aktiv die Forderungen von NAEB. Wir helfen Ihnen.

    Prof. Dr. Hans-Günter Appel
    Beiratsvorsitzender NAEB e.V.

    Freigegeben zur Veröffentlichung als Leserzuschrift, Lesermeinung,
    Kontakt: hans-guenter.appel@naeb.info

    Posted in Bauen und Wohnen | Kommentare deaktiviert für Wärmedämmung – Verlust für Mieter und Vermieter

    Energiewende eine Ablösung der konventionellen Energieversorgung

    Posted by Rauch on 4th Oktober 2012

    Viele verstehen unter Energiewende eine Ablösung der konventionellen Energieversorgung, wie z. B. Kohle oder Kernenergie, durch Wind- und Solaranlage.
    Es soll die Umwelt und die Landschaft geschont werden. Die Umstellung geht ganz einfach und die Energieversorgung ist gesichert, so die Politik. Bei den Entscheidungen waren nur keine Energieexperten geladen. Wie die Energiewende wirklich aussieht und welche enormen technischen und finanziellen Mittel erforderlich sind, zeigt der Vortrag am 2.10.2012 von Prof. Dr. Helmut Alt mit vielen Fakten und Zahlen
    Energiewende (pdf).

    Nach der Zerstörung der Landschaft durch Windräder kommt die Zerstörung des historischen Stadtbildes durch „Abriss und Neubau“. Die Politik zur Vermeidung des CO2 hat in Deutschland bereits mit seiner ungeheuerlichen Zerstörung der historischen Baukonstruktion begonnen. Unser erreichter Lebensstandard und die damit verbundene höhere Lebenserwartung durch eine bessere Gesundheit benötigen preiswerte Energien, diese steigen immer mehr an und sind bereits für Teile der Bevölkerung ein Luxusgut.

    Meine Beobachtungen bei Gutachten zeigen, dass gerade bei Familien mit normalen oder niedrigen Einkommen vermehrt Schimmelpilze vorhanden sind und somit gesundheitliche Probleme auftreten. Die wesentliche Ursache sind abgestellte Heizungen wegen der hohen Heizkosten. Wenn es bereits im Zimmer kühl ist, dann wird auch weniger kalte Luft hereingelüftet. In einem Artikel wird die Wichtigkeit des
    richtigen Lüftens erklärt.

    Ein Beitrag im Stern verweist darauf hin, dass Geringverdiener in Deutschland früher sterben.. Sicherlich ist neben vielen anderen Gründen auch das oben genannte schlechtere Raumklima verantwortlich, dass die Lebenserwartung zurückgeht.

    Posted in Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Lang lebe der Euro – Rezension

    Posted by Rauch on 3rd Oktober 2012

    Doz. Dr. agr. habil. Günter Preuße

    Rezension:
    Marc Beise, „Lang lebe der Euro!, Warum wir für unsere Währung auf die Straße gehen sollten“, Süddeutsche Zeitung Edition, München 2012.

    BEISE geht von der Feststellung aus, dass der Euro sowohl bei populistischen Politikern und weltfremden Wissenschaftlern als auch bei vielen verängstigten Bürgern immer mehr Gegner findet. Es gibt aber unter den Kritikern viele nachdenkliche Menschen. Gerade für diese ist seine kleine Streitschrift lesenswert!

    Wenn gegenwärtig über eine Krise des Euro diskutiert wird, werden nicht selten Probleme eines Währungsnominals und Probleme einer Staatsverschuldung vermischt.
    Nach BEISE haben wir es sowohl mit einer Krise des Euro als auch mit einer Krise in der Staatsverschuldung zu tun. (S. 14) Die Krise der Währung sieht er darin, dass der Euro selbst zur Debatte steht. Dabei gibt es in Deutschland auch Stimmen, die den Euro wieder durch die D-Mark ablösen wollen. Mit großem Sachverstand und mit bemerkenswerter Gelassenheit argumentiert BEISE für die Gemeinschaftswährung und verweist aber auch beständig auf Probleme, die mit dieser Währung verbunden sind.

    Die Einführung des Euro war zweifelsohne ein gewagtes Experiment. Der Rezensent der kleinen Streitschrift bekennt, zu den Skeptikern der Einführung dieser Gemeinschaftswährung zum damaligen Zeitpunkt unter den damaligen Rahmenbedingungen gehört zu haben.Das Unbehagen resultierte aus einer historischen Betrachtungsweise mit Sicht auf die Gründung des Deutschen Reiches 1871. Mit der kleindeutschen Lösung der deutschen Frage wurde der größte Teil der deutschsprachigen Gebiete unter Ausschluss Österreichs in einem deutschen Nationalstaat vereint. Erst nach Entstehen des modernen deutschen Nationalstaates im Jahre 1871 wurde 1873 für dessen Territorium die dezimal unterteilte Mark als Währungsnominal für das Deutsche Reich eingeführt. Es vollzog sich erst die wirtschaftliche Einigung der deutschen Länder zu einem einheitlichen Markt. Danach erfolgte auf kleindeutscher Grundlage die politische Einigung zum Deutschen Kaiserreich. Erst dann erfolgte die Einführung einer neuen und einheitlichen Währung für den entstandenen Nationalstaat.

    BEISE nimmt die Zeitgeschichte zum Ausgangspunkt und verweist auf eine Rede, die der Historiker und Altbundeskanzler KOHL 1991 im Bundestag gehalten hatte:
    „Man kann dies nicht oft genug sagen. Die Politische Union ist das unerlässliche Gegenstück zur Wirtschafts- und Währungsunion. Die jüngere Geschichte, und zwar nicht nur die Deutschlands, lehrt uns, dass die Vorstellung, man könne eine Wirtschafts- und Währungsunion ohne Politische Union auf Dauer erhalten, abwegig ist. (S. 18)
    BEISE weist darauf hin, dass die konkreten politischen Rahmenbedingungen die Weichen letztlich anders stellten. Der Euro war keine naive Idee von Politikern ohne ökonomischen Sachverstand, sondern stellte am Ende „das politische Faustpfand der Deutschen für die reibungslose Wiedervereinigung nach der Revolution des DDR-Volkes im November 1989“ dar. (S. 18 und 19) Das ist nach BEISE dann auch der Grund für die Einführung des Euro ohne die Politische Union. (S. 21) Mit Genugtuung registriert der Autor, dass für die Realisierung der Währungsunion ohne Politische Union vernünftige Regeln angesetzt wurden:
    Der Europäische Stabilitätspakt sollte die Staatsverschuldung begrenzen, eine Nobail-out-Klausel sollte verhindern, dass ein Staat für die Schulden der anderen einstehen müsse und eine unabhängige europäische Zentralbank sollte auf die Geldwertstabilität achten. (S. 21)
    Die Umsetzung dieser Regeln ist aber in der praktischen europäischen Politik nicht einfach und vollzieht sich nicht reibungslos.

    Als besonnener Kenner der Materie weiß er um die ökonomischen, politischen, kulturellen und strategischen Probleme, die eine Methode des Durchwurstelns erfordern. (S.68)

    Am Ende seiner kleinen Streitschrift betont er:
    „Schwierige Jahre liegen vor uns. Aber am Ende könnte Europa sich neu erfunden haben.“ (S. 68) Er schließt mit folgenden Worten ab: „Die Einführung des Euro war eine Wette auf die Zukunft. Diese Wette, liebe Euro-Gegner, ist noch nicht verloren, wir können immer noch gewinnen. Wir müssen es aber, alle zusammen, auch wirklich wollen.“ (S. 69)

    Insgesamt hat BEISE eine interessante und lesenswerte kleine Broschür vorgelegt. Sie kann mit helfen, die von vielen Medien geschürten Ängste um unser Geld einzudämmen!

    Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Lang lebe der Euro – Rezension

     
    Kosmisches Gesetz

     ©  Bauratgeber24  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung   2/2022