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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Archive for November, 2012

    An das Wetter von morgen denken und Energie sparen

    Posted by Rauch on 22nd November 2012

    Brief an EnviaM vom 15. November 2012
    von Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer, Leipzig, Grünewaldstr.

    Herrn
    Carl-Ernst Giesting Vorstandsvorsitzender EnviaM
    Chemnitztalstr. 13
    09114 Chemnitz

    Sehr geehrter Herr Giesting,
    als Energiewirtschaftler mit jahrzehntelanger Berufserfahrung interessiere ich mich nach wie vor für die aktuellen Probleme der Energieversorgung, beispielsweise nehme ich mit Freude die erfolgreiche Entwicklung von EnviaM zu einem stabilen regionalen Energieversorgungsunternehmen in Ostdeutschland zur Kenntnis.

    Ich schätze auch Ihre Bemühungen, weitere Kunden zu akquirieren, um Ihren Umsatz zu steigern. Werbung ist dabei ein wichtiges Instrument. Allerdings muss dieses Instrument seriös gehandhabt werden!

    Und damit bin ich bei meinem Anliegen: Nicht nur EnviaM – auch andere EVU – befleißigen sich seit einiger Zeit einer Werbestrategie, die einerseits den energiepolitischen Zielstellungen der (wirtschaftlich, technisch und ökologisch verhängnisvollen) „Energiewende“ gerecht werden soll und andererseits dabei den normalen Menschenverstand außer Acht lässt, ja sogar zur (bewussten) Verdummung der Bürger beiträgt.

    Zwei Beispiele hierfür möchte ich Ihnen vortragen:
    1. Im MDR-Vorabendprogramm sponsern Sie die Wettersendung „Wetter für 3“ mit dem Text „Auch an das Wetter von morgen denken und Energie sparen!

    • Was hat das „Wetter von morgen“ – Gegenstand der meteorologischen Vorhersagen – mit „Energie sparen“ zu tun? – Meinen Sie wirklich, dass es morgen kälter oder wärmer wird, wenn ich anstelle einer 100-Watt-Glühlampe eine 11-Watt-Kompaktleuchtstofflampe anschalte? (Ganz am Rande: Wieso eigentlich wirbt ein deutscher Energieversorger für Energieeinsparung? Bäcker oder Textilkaufleute tun das mit ihren Produkten nicht. Sind die etwa verantwortungslos – und warum?)
    • Natürlich weiß ich, dass Sie hier weniger das „Energiesparen“, sondern die Reduzierung der bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas eintretenden CO2-Emissionen im Auge haben. Aber haben Sie jemals einen Wetterbericht gehört oder gelesen, in dem Meteorologen sich auch nur andeutungsweise bei Ihren Vorhersagen auf das Spurengas C02 0,04 %) bezogen haben? Offenbar spielt dieses lebensnotwendige (!) Gas beim Wetter überhaupt keine Rolle, auch nicht bei dem „von morgen“!
    • Ich weiß, EnviaM denkt in „größeren“ Dimensionen! EnviaM sagt zwar „Wetter‘, meint aber „Klima“. An der Stelle muss man konstatieren: Fürs Wetter ist das CO2 nach übereinstimmender Meinung aller Meteorologen bedeutungslos, für das durchschnittliche Wettergeschehen über dreißig Jahre, (so wird das Klima definiert), soll es aber plötzlich bedeutsam sein? Wo bleiben da Logik und gesunder Menschenverstand?

    2. In großformatigen Anzeigen (z. B. Leipziger Volkszeitung vom 10./11. November 2012) werben Sie für ,,100 % Ökostrom“.

    • Offenbar haben Sie dabei die Herkunft dieses Stromes im Auge: Elektrische Energie aus Wind-, Photovoltaik- oder Biomasse-Anlagen, also aus Anlagen, die zwar öko-logisch sein sollen, aber absolut nicht öko-nomisch sind. Sie wissen selbst genau, dass der Strom aus diesen Anlagen (neben dem Verzicht auf die Kernenergie) die Hauptursache für die ständig steigenden Energiepreise ist. Dafür zu werben ist eine Besonderheit der deutschen Energiewirtschaft, über die ich mir Ihnen hier nicht diskutieren will.
    • Höchst seltsam finde ich, dass Sie Ihre Werbung mit der Floskel „Mit 100 % Ökostrom“ betreiben! Konkret heißt das: Wenn ich bei Ihnen „Ökostrom“ bestelle, liefern Sie mir elektrische Energie, die zu 1 00 % aus Sonne, Wind etc. stammt. Mein Nachbar, der das nicht tut, erhält dagegen über dem gleichen Hausanschluss „normalen“ Strom, der auch aus Kohle-, Kern- und Gaskraftwerken kommt! Wie beherrschen Sie das technisch? Legen Sie mir dann eine gesonderte Leitung von einem Wind- oder Solarpark in meine Wohnung?
    • Ich gehe davon aus, dass Sie im Unternehmen auch Menschen mit technischen Verständnis beschäftigen, die vielleicht sogar die Kirchhoffschen Regeln der Stromverteilung kennen (zu meiner Zeit handelte es sich dabei um Physikwissen, das man fürs Abitur beherrschen musste). Was sagen Ihre Elektrotechniker zu diesem Werbe-Schwachsinn?

    Zusammenfassend meine Frage: Warum machen Sie Ihren Kunden Zusicherungen, die Sie nicht einhalten können? Das ist um so besorgniserregender, weil es um das technisch-naturwissenschaftliche Wissen unserer Mitbürger heute leider ohnehin nicht gut bestellt ist. Ihre inhaltlich falsche Werbung trägt auf gar keinen Fall zur Erhöhung des Ansehens Ihres Unternehmens bei – ganz im Gegenteil!
    Ich weiß nicht, ob Sie mein Schreiben beantworten werden. Dringend hoffe ich aber, dass Sie wenigstens unternehmensintern aus meinen Ausführungen die erforderlichen Schlussfolgerungen ziehen werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Dietmar Ufer

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    Feuchte und biologische Bauschäden an massiven Baukonstruktionen

    Posted by Rauch on 17th November 2012

    1. Die Entstehung chemischer und biologischer Bauschäden erfordern immer eine bestimmte Feuchte und ein ausreichendes Angebot geeigneter Nährstoffe. Diese Feuchtigkeit kann von außen eindringen, wie Niederschlag und Bodenfeuchte, vom Abbindeprozess der Bindemittel stammen, welche nicht ausreichend abgeführt wird, oder es liegt eine hohe Gleichgewichtsfeuchte vor, die der Baustoff mit seiner umgebenden Luftfeuchte eingeht. Das Nährstoffangebot stammt vom Baustoff selbst, welcher aus organischen Verbindungen besteht, durch Verschmutzungen, wie Staubablagerungen, Wässer u. a. oder durch angrenzende bzw. gelagerte organische Materialien.

    Schimmel im Bad

    2. Das Vorkommen bestimmter biologischer Schadensorganismen ist abhängig von der Art des Baustoffs und dessen feuchteabhängigen Zustandes im Baukörper.

    3. Ausreichend starkes massives Mauerwerk speichert genügend Wärme, z. B. durch solare Wärme, sodass es an der Bauteiloberfläche in den Morgenstunden nicht bzw. nur zur geringen Tauwasserbildung kommt. Bei konstruktiv guter Gestaltung können diese ungehindert durch die umgebende Luft abtrocknen. Damit ist eine ständige ausreichende Abtrocknung möglich. Dies ist gerade bei freistehenden unbeheizten Bauteilen wichtig.

    4. Massive Baustoffe haben durch Ihr Volumen gute feuchteregulierende Eigenschaften, die sich durch Adsorption, Diffusion und bei hoher Feuchte durch kapillare Leitfähigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften werden durch die Struktur der Baustoffe bestimmte. Für eine gute Feuchteregulierung sind Baustoffe günstig, die auf ein Mikroporensystem beruhen.

    5. Die gegenwärtigen Untersuchungen der Schimmelpilzbildung beruhen vorwiegend auf der Ursuche hoher Luftfeuchten im Gebäude, die in Wechselwirkung mit den Bauteiloberflächen stehen. Daraus werden die entsprechenden Handlungen bzw. Sanierungskonzepte abgeleitet, wie Reduzierung der Luftfeuchte, fungizidhemmende Beschichtungen oder eine nachträgliche Wärmedämmung.

    6. Gerade biologische Bauschäden treten in Kombination verschiedener Bedingungen auf. Dabei stellt die Heizungsart eine wichtige Rolle für die Vermeidung großer Konzentrationen an Mikroorganismen in den Gebäuden. Bei einer Konvektionsheizung werden die Wandoberflächen nur ungleichmäßig erwärmt, sodass gerade im unteren Wandabschnitt höhere Feuchten an der Wandoberfläche vorliegen. Dagegen bewirkt der Betrieb eine Strahlenheizung eine gleichmäßigere Temperaturverteilung an der Wandoberfläche, die etwas höher als die Temperatur der Raumluft ist. Damit kommt es an frei zugänglichen Wandabschnitten zu keiner Erhöhung der Luftfeuchte.

    7. Leichtbaukonstruktionen erfüllen aufgrund der geringen Wärmespeicherfähigkeit der raumumschließenden Baustoffe und ihrer mittelfristigen Feuchteregulierung diese Eigenschaften weniger gut. Damit können auch nicht die günstigeren wohnhygienischen Eigenschaften des massiven Baukörpers erreicht werden.

    Weitere Informationen zu Schimmelpilze oder Auskühlzeit massiver Konstruktionen.

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    Kamine und Kaminofen

    Posted by Rauch on 14th November 2012

    Ein Kamin dient zur Beheizung eines Raumes. Als Heizmaterial wird vorwiegend Brennholz oder Torf verwendet, welches bei geringer Geschwindigkeit abbrennt. Der Feuerraum besteht aus nicht brennbaren Baustoffen, wie feuerfeste Steine oder aber auch aus Gusseisenplatten. Der Rauch wird über einen Schornstein nach außen abgeführt.
    Kaminofen
    Die Kamine können aber auch mit einem Rost und eine Rauchklappe und Türen zum Verschließen des Feuerraums ausgestattet sein. Kamin waren früher fest in das Mauerwerk eingebaut und waren in die Gebäude- bzw. Raumstruktur integriert. Die Ausführung der Kamine reicht von einer einfachen Ausführung aus Natur- oder Kunststeinen bis zu einer kunstvollen Ausführung. Aber auch ein Kaminbesteck sollte bei keinem Kamin fehlen. Neben der Funktion gibt es dem Kamin ein wirkungsvolles ergänzendes Aussehen.

    Kaminöfen sind in der Regel transportabel und werden im Raum aufgestellt. Die Abgrenzung gegenüber dem Kamin ist fließend. So stellt ein Kachelofen mit Glastür, welcher an eine Wand angebunden ist, einen Grenzfall dar.

    Die Kaminöfen dienen in erster Linie zur Raumbeheizung, aber auch zum Warmhalten von Speisen oder auch zum Kochen. Diese Öfen bestehen aus Stahlblech oder Kacheln und bedürfen einer zusätzlichen Auskleidung, z. B. aus Schamottesteinen. Neuere Ausführungen werden aus wärmespeichernden Materialien, wie Specksteine hergestellt.

    Der Vorteil besteht hier, dass der Speckstein des Ofens die Wärme aufnimmt und über einen längeren Zeitraum die Wärme wieder an die Umgebung abgegeben wird. Je nach Bauart ist bei solchen Kaminöfen eine Beheizung nach 6 bis 24 Std. erforderlich, da die Wärme so lange gespeichert wird. Durch entsprechende zusätzliche Konstruktion, wie Wärmetauscher lassen sich gleichzeitig auch angrenzende Räume mit beheizen.

    Der klare Vorteil eines Kamins ist die Strahlungswärme. Diese Wärmestrahlung erwärmt alle Bauteile und Einrichtungsgegenstände gleichmäßig, sodass hier nur in seltenen Fällen zur Tauwasserbildung an den unteren Bauteilen kommt. Ein Problem, welches bei den neuen Konvektionsheizungen auftritt, wenn der Standort der Heizkörper ungeeignet ist.

    In Deutschland werden die modernen Kaminöfen mit Brennholz (getrocknetes Laubholz), Holzbriketts, Holzpellets oder auch mit Ethanol beheizt. Für das Design der Räume und wenn kein Schornsteinanschluss vorhanden ist, können auch elegante Elektrokamine aufgestellt werden. Der besondere Reiz sind die wärmende Strahlungswärme und das Flammenspiel.

    In Deutschland sind bei wasserführenden Kaminöfen Mindestwirkungsgrade von 60 % in den verschiedenen Normen festgelegt. Für die nicht wasserführenden Kaminöfen gelten diese Anforderungen nicht. Durch eine entsprechende Regeltechnik lassen sich bessere Wirkungsgrade bei gleichzeitiger Minderung der Feinstaubbelastung erreichen. Technisch sind jedoch Grenzen gesetzt. Zum Vergleich entspricht die zu erzielende Wärmeenergie von 1 Raummeter (ca. 500 kg) Laubholz ca. 210 l Heizöl EL oder 200 m³ Erdgas.

    In Deutschland hat der Kamin überwiegend die Funktion als Gestaltungselement der Wohnräume und dient nur noch in wenigen Fällen zur Beheizung der Wohnräume. Bisher waren Stromabschaltungen in Deutschland eher eine Ausnahme. Mit der Energiewende wird sich auf die Erzeugung des Stroms durch Wind- und Solarenergie orientiert. Diese stehen aber nicht zu jeder Zeit und an jedem Ort gleichmäßig zur Verfügung, sodass ein hoher technischer Aufwand erforder-lich ist, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

    Je höher der Anteil des „Ökostroms“ wird, um so unsicherer wird die Versorgung. Bisher konnten komplette Netzabschaltungen bis auf wenige regionale Ausnahmen vermieden werden. Alle modernen Heizanlagen benötigen für ihre Funktion eine elektronische Steuereinrichtung. Fällt der Strom aus, so fällt auch die Heizung aus. In diesem Fall sind alle die glücklich, die eine zusätzliche stromunabhängige Heizung haben, wie zum Beispiel einen Kamin oder einen Kaminofen. Die müssen dann nicht frierend zuhause sitzen.

    Die Kamine können aber auch eine weitere nützliche und wirtschaftliche Funktion übernehmen. Gerade an kühleren Tagen in der Übergangszeit und im Sommer lohnt es sich nicht immer, die Zentralheizung einzuschalten, da meistens nur ein oder zwei Räume etwas Wärme benötigen. Mit dem Kamin kann man sich am Abend gemütlich machen.

    Wir selbst wohnen teilweise in den ukrainischen Karpaten. Nicht in allen Orten ist ein Gasanschluss vorhanden, sodass die Häuser auch mit Berliner Kachelöfen, dem typischen Küchenofen mit Backröhre oder mit modernen Kaminöfen beheizt werden. Das Brennmaterial ist trockenes abgelagertes Buchenholz. Auch hier werden sehr schöne Kaminöfen mit automatischer Reglung angeboten, sodass ein Nachlegen des Brennstoffs erst nach 6 bis 8 Stunden erforderlich ist.

    Weitere Informationen zur zu Feuerstelle und Holzpellet-Ofen. Unterschätzte Gesundheitsgefahr durch Holzrauch

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    Alte oder neue Möbel für die neue Wohnung

    Posted by Rauch on 5th November 2012

    Ob nun die erste eigene Wohnung oder aus verschiedenen Gründen, wie berufliche Veränderung oder das Zusammenleben mit dem Partner, erfordern ein Umzug in eine andere Wohnung. Es ist nicht immer leicht eine passende Wohnung zu finden, wo eine gute Verkehrsanbindung vorliegt, die Kaufhalle in der Nähe ist und alles, was man so täglich braucht, schnell erreichbar ist. Gerade in den Metropolen wie München, Hamburg oder Köln ist die Suche nach einer passenden Wohnung schwer. Hat man eine schöne Wohnung gefunden, so muss man feststellen, dass die alten Möbel aus der alten Wohnung nicht passen. Man muss sich von einigen Möbelstücken trennen oder neu kaufen. Wer handwerklich geschickt ist und das entsprechende Werkzeug zur Verfügung hat, kann kleine Änderungen an den mitgebrachten Möbeln vornehmen. Bei wertvollen Möbeln ist dies kaum möglich. Auch bei einfachen Möbeln ist eine Anpassung für die Meisten kaum machbar. Die Art und Form des neuen Bauteils oder der Änderung darf das Äußere des Möbels nicht beeinträchtigen. Aber auch wenn man zwei oder drei Mal umzieht, dann sind einige Möbel bereits so instabil, dass sie kaum noch verwendet werden können. Das liegt daran, dass in den letzten Jahrzehnten Möbelkonstruktionen in den Vordergrund getreten sind, wo die Bauteile eine geringe Dimension haben. Diese Möbel sind leichter aufgrund des geringeren Werkstoffeinsatzes und es werden die Herstellungskosten gesenkt. Gelingt es zum Beispiel einen leichten Tisch konstruktiv nicht richtig zu beherrschen, ist im Ergebnis der Tisch labil. Der Nutzer ist gezwungen, diesen Zustand zu ändern. Die Beseitigung des Mangels erfordert eine konstruktive Veränderung. Besser ist es, gleich einen stabilen Tisch anzuschaffen. Auf dem Möbelmarkt um die Ecke muss man aber nicht gleich fündig werden und den passenden neuen Tischen finden. Wie währe es bei deinMasstisch.de nachzusehen, ob man nicht gleich einen individuellen Tisch erhält und so den eigenen Stiel der neuen Wohnung prägen kann.
    Man kann zum Beispiel auf der Webseite des Anbieters ein großes Sortiment maßgefertigte Tische für verschiedene Zwecke auswählen. Hier kann man gleichzeitig Anregungen für ein neues Design der Wohnungseinrichtungen erhalten. So kann man mit der gezielten Farbgestaltung den optischen Eindruck der Räume verändern. Im Beitrag Farben wird auch auf die Raumgeometrie eingegangen.

    Kleine Tipps für ältere Möbel
    Möchte man den alten Tisch behalten, weil man ihn für etwas anders benötigt. So sollen nachfolgend zwei Möglichkeiten der Stabilisierung gezeigt werden. Die häufigste konstruktive Umgestaltung ist der Windverband. Er wird so ausgeführt, dass weitere Verbindungselemente an den Beinen oder Versteifungen der Ecken angebracht werden.
    Im ersten Beispiel wird seitlich eine Leiste angebracht. Diese sollte weit unten angebracht werden und möglichst breit gehalten sein. Beim Sitzen kann dies aber stören. Als Kompromiss kann diese Leiste nur an einer Seite angebracht werden. Zum Beispiel bei einem Tisch, der an einer Wand steht.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch seitliche Leisten

    Eine weitere Möglichkeit der Stabilisierung der Tischkonstruktion erfolgt mithilfe angeschraubter Winkelelemente.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch  angeschraubte Winkel

    Auf die einzelnen Konstruktionsprinzipien von Möbeln soll hier nicht weiter eingegangen werden. Die klassischen Holzmöbel bestehen aus verschiedenen Verbindungen, siehe hier unter Verbindungen , wo die Verbindungsarten zusammengefasst sind. Einfachere Möbel bestehen aus Spanplatten, die meist mit Metallverschlüssen miteinander verbunden sind. Eine Reparatur bei größeren Schäden ist ohne optische Beeinträchtigung kaum möglich.

    Posted in Bauen und Wohnen | Kommentare deaktiviert für Alte oder neue Möbel für die neue Wohnung

    Warum ist eine Baureinigung wichtig?

    Posted by Rauch on 4th November 2012

    Während der Bauphase aber auch bei der Altbausanierung entstehen sehr viel Staub und Schmutz. Gerade wenn bei der Altbausanierung der Putz oder die alte Elektroleitung ausgetauscht wird. Erfolgt zum Beispiel der Austausch der alten Elektroleitung im bewohnten Zustand, so ist gerade von den Handwerkern ein behutsames Vorgehen erforderlich, damit die Staubbelastung nicht in extreme Situation ausartet. Diese Situation kommt vor, wenn mehre Wohnungen leer sind und die Altmieter in der Wohnung verbleiben wollen.
    Sauber machen
    Auf die Mieter kommt ohnehin schon eine hohe Belastung zu, da sie die Möbel zusammenrutschen oder auch umräu-men müssen. Dazu müssen sie über mehrere Tage „im Dreck wohnen“. Hier ist einmal die Staubbelastung zu reduzie-ren, in dem man entsprechendes Werkzeug verwendet und eine optimale Verlegung der neuen Elektroleitungen plant. Trotzdem gibt es neben der Lärmbelästigung immer noch viel Staub. Während dieses Bauprozesses ist es sehr sinn voll, wenn Baureinigungsprofis in diesen Prozess einbezogen werden.

    Gerade in Leipzig wurden vor 10-15 Jahren viele dieser Sanierungsmaßnahmen im bewohnten Zustand durchgeführt. Wurden diese Maßnahmen von der Bauleitung gut geplant und organisiert, so waren die Belastungen für die Mieter in diesen Objekten der Baugenossenschaften doch etwas geringer.

    Beim Neubau eines Wohn- oder Bürohauses wird neben dem Staub aber auch technologisch bedingt viel Feuchte in das Gebäude eingebraucht. Die Abbindeprozesse der Baustoffe, wie Gips, Kalkmörtel oder Beton benötigen Wasser, wel-ches in den nächsten 2-3 Jahren an die Raumluft wieder abgegeben wird. Dann kommt auch noch die Feuchte von den Malerarbeiten hinzu.

    Das Problem während dieser Zeit, vor allem im ersten Jahr, ist die hohe Gefahr einer Schimmelpilzbildung. Diese befinden sich nicht nur an einer kalten feuchten Außenwand, sondern vermehrt auch in der Luft über das ganze Jahr. Neben einer hohen Feuchte und einer Temperatur um oder über 20°C benötigen die Mikroorganismen Staub, um sich in der Raumluft zu verbreiten. Sie haften sich an den Staub an und werden so verbreitet.

    Neben der schnellen Reduzierung der Luftfeuchte ist also eine möglichste gründliche Reinigung der neuen Gebäude auch bereits während der Herstellung und Fertigstel-lung einzelner Gebäudeabschnitte erforderlich, damit von vornherein eine möglichst geringer Staubelastung vorliegt. Eine Reduzierung der Staubbelastung ist aber auch in der Folgezeit wichtig. Nicht nur aus optischer, sondern auch aus hygienischer Sicht.

    Das Berliner Kammergericht entschied, dass auch wiederholte Schimmelpilzbildung nicht zu einem Mietmangel führt, solange keine erhöhte Schimmelkonzentration in der Luft oder keine erhöhte Raumluftfeuchtigkeit nachgewiesen wer-den kann.“ [1] In diesem Fall ging es um toxische Schimmelpilze bei Einbaumöbel, die selbst nicht mitvermietet wurden. Auch aus diesem Urteil wird ersichtlich, dass eine gründliche fachgerechte Baureinigung im Einzugsbereich Hamburg, wie es zum Beispiel durch die Firma Holzapfel Gebäudereinigung mit ihrer baubegleitenden Reinigung und Bauschlussreinigung anbietet und durchführt, nicht nur eine optische Sache ist, sondern auch mögliche Probleme in der Folgezeit beseitigt.

    Quelle:
    Schimmel im Büro ist nicht automatisch ein Mietmangel, Wir 10/2012, S.31

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    Kosmisches Gesetz

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