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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Archive for März, 2018

    Energetische Sanierung selbst gemacht

    Posted by Rauch on 3rd März 2018

    Mit den Energieeinspargesetzen möchte der Gesetzgeber die Hauseigentümer zur energetischen Sanierung bewegen. Jede Maßnahme zur Sanierung und Modernisierung kostet jedoch viel Geld.

    Daher werden dem Bauherrn kostengünstige Kredite, wie z. B. der KfW-Kredit angeboten (seit Januar 2022 keine Beantragung mehr) und gleichzeitig Auflagen erteilt, welche an die Kreditvergabe gebunden ist. Nicht nur, dass Sie mit jedem Kredit zum Schluss höhere Kosten haben, sie begeben ich in die finanzielle Abhängigkeit der Banken.

    Ich persönlich kenne einige Familien, die wessen ein paar Tausend Euro Kredit ihr Heim verloren haben, weil sie vorübergehend den Kredit nicht bedienen konnten. Daher ist immer mein Vorschlag, und was wir selbst auch gemacht hatten, machen Sie Ihre Sanierung mit kleinen Schritten, und wenn Sie noch handwerklich geschickt sind, können sie viele Arbeiten selbst ausführen.

    Heizanlage erneuern

    Bevor Sie eine Heizungsmodernisierung durchführen, sollten Sie diese Sanierung genau berechnen, welche Kosten auch in den nächsten Jahren anfallen. Neben den Kosten für die Anschaffung kommen die ständig steigenden Energiekosten sowie die Kosten für die Wartungsarbeiten und die Abgasmessung hinzu.

    Wenn die komplette Heizungsanlage mit dem Speicher relativ neu ist und lediglich der Brenner gewechselt werden muss, dann dürfte die Entscheidung recht einfach sein. Ist aber die komplette Anlage in den nächsten Jahren zu erneuern, dann sollte auch über eine andere Variante nachgedacht werden. Die modernen Pelletöfen sind eine solche Variante. Ein breites Sortiment mit verschiedenem Aussehen und für jede Raumgröße finden Sie hier.

    Der Vorteil gegenüber den anderen Kaminöfen besteht darin, dass diese Öfen durch die automatische Zuführung des Brennstoffs sehr lange brennen, ohne dass neuer Brennstoff aufgelegt werden muss.

    An dieser Stelle soll kurz der Unterschied zwischen der Konvektions- und Strahlungsheizung vorgestellt werden. Die Funktion der überwiegenden Mehrheit der Heizkörper beruht auf der Konvektion, also die Entstehung einer Luftwalze. Eine richtige Strahlungswärme analog wie von der Sonne liefern die Fußbodenheizung, Strahlenbandheizungen oder die Öfen.

    Die Wärmestrahlung breitet sich gleichmäßig im Raum aus und alle Flächen im Raum werden gleichmäßig erwärmt. Damals, wo die Wohnungen noch mit einem Ofen beheizt wurden, gab es nur sehr selten Schimmelpilze an den Wänden im Winter.

    Diese Strahlungswärme verschafft ein angenehmes Raumklima. Das werden alle bestätigen, welche ein Ofen bzw. Kaminofen besitzen.
    Wir selbst hatten in unserem Haus eine Elektrospeicherheizung und nach dem die Strompreise sehr stark angestiegen waren, hatten wir den alten Dauerbrandofen, welcher noch vorhanden war, durch einen neuen Kaminofen ausgetauscht. Den Stromverbrauch in unserer Wohnung hatten wir auf 25 % gesenkt und die E-Speicheröfen diente nur noch für eine Grundwärme und mit den Kaminöfen war es so warm, wie nie zuvor.

    Kaminofen

    Aber auch, wenn Sie eine zentrale Heizungsanlage haben, kann ein zusätzlicher Kaminofen sehr nützlich sein. Gerade in der Übergangszeit oder an kühlen Sommertragen lohnt es sich nicht die Heizungsanlage zu betreiben, da im niedrigen Betrieb der Wirkungsgrad klein ist.

    Bisher ist es noch nicht so deutlich erkennbar, aber durch die verfehlte Energiepolitik kann es bei Windstille und fehlendem Sonnenschein zu Stromausfällen kommen, wenn die Schattenkraftwerke nicht schnell genug die Stromschwankungen ausgleichen. Dann ist eine zweite stromunabhängige Heizung sehr sinnvoll.

    Weitere energetische Maßnahme

    In Eigenleistung kann man bereits selbst viele Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des Gebäudes selbst machen. Auf den Baumärkten bekommt man alle erforderlichen Baustoffe.
    Als Erstes sollten die energetische Verbesserung an den Flächen erfolgen, wo große Wärmemengen entweichen können. Das ist einmal die Decke und etwas weniger der Fußboden.

    Vielfach wird argumentiert, dass als Erstes die Fassade gedämmt werden muss. Das ist aber nicht ganz korrekt. Diese Fläche ist meistens nicht so groß, wie angenommen, da die Fenster- und Türflächen abgezogen werden müssen. Des weiteren kann eine gedämmte Fassadenfläche keine Sonnenwärme speichern. Wird dies berücksichtigt, so ergibt sich ein ganz anderer U-Wert. In diesem Tool können Sie den Ueff.-Wert berechnen.

    Wie bereits o. g. genannt ist die Dämmung zum Dachboden die wichtigste und wirtschaftlichste Maßnahme. Entweder wird die Dämmung bei einer Holzbalkendecke in die Balkenfelder eingelegt oder auf die vorhandene Dielung aufgelegt. Das geht relativ einfach und schnell. Es muss hierbei darauf geachtet werden, dass keine Fugen zwischen dem Dämmstoff vorhanden sind.

    Je nach Ausführung ist eine Dampfbremse erforderlich. Diese muss auf der warmen Seite befinden, also an der Decke, wenn sich darüber der kalte Dachboden befindet. Es gibt hier ein Nachteil, in dem der Dachboden im Winter sehr kalt ist. Wenn man den Dachboden weiterhin benutzen möchte, sollte man eine Dachdämmung durchführen, welche dann schon etwas anspruchsvoller ist.

    Eine weite Maßnahme zur energetischen Verbesserung ist das Anbringen von Jalousie an die Fenster. Außen angebracht bringen sie den besseren Effekt, was aber nicht immer möglich ist. Innen kann eine Jalousie jede Hausfrau oder -mann ganz einfach anbringen. Nachts verbessert sich die Wärmedämmung durch den zusätzlichen Luftraum und am Tag hält sie die Sonneneinstrahlung zurück und der Raum wird nicht so stark aufgeheizt.

    Nicht zu empfehlen sind Wärmedämmtapeten oder Styroporplatten an der Decke. Hier bildet sich dahinter oder in den Fugen an der kühleren Wand- bzw. Deckenfläche Kondenswasser, welche eine nicht sichtbare Schimmelpilzbildung fördert. Sie sparen zwar etwas Energie schaffen sich dafür aber ein ungesundes Raumklima.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Was ist beim Kauf neuer Türen zu beachten?

    Posted by Rauch on 1st März 2018

    Eine Tür muss verschiedene Funktionen erfüllen und auch zum Haus bzw. zu den Räumen passen. Nachfolgend soll auf ausgewählte Kriterien eingegangen werden, auf welche Sie achten sollten, wenn Sie neue Türen kaufen.

    Die Tür und ihre Funktion

    Eine Hauseingangstür erfüllt andere Anforderungen als eine Wohnungseingangstür und ist auch wieder anders als eine Innentür. Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch in ihrer Aufgabe.

    Die Hauseingangstür muss einbruchsicher sein und auch gute Wärmedämmeigenschaften haben. Weiterhin sollte sie auch erforderliche Schalldämmeigenschaften haben. Das ist gerade dann wichtig, wenn Sie an einer stark befahrenen Straße wohnen. Als Materialien kommen vorwiegend Kunststoff, Aluminium oder Holz infrage. Es gibt aber auch Türen aus Stahlblech. Bei einer Wetterseite und fehlendem bzw. nur kleinem Vordach benötigt eine Holztür ständig einen entsprechenden Kontroll- und Pflegeaufwand. Bei einer bewitterten Balkontür im ausgebauten Dachgeschoss waren bereits nach 4 Jahren die unteren Holzteile durch Holz zerstörende Pilze geschädigt. Hier lagen extreme Witterungseinflüsse vor. Die nördliche Seite des Hauses ist in der Regel trocken. Bei der Materialauswahl für die neue Tür sollte man also auch die Wettereinflüsse beachten. Von besserer Beständigkeit und geringerem Pflegeaufwand sind die Türen aus Kunststoff und Aluminium.

    Bei Kunststofftüren gibt es zwei Nachteile. Bei Spritzwasser bzw. Regentropfen kleben auf der Oberfläche immer kleine Dreckspritzer. Das wird durch statische Anziehung der Plaste verursacht. Bei einer weißen Tür fällt dies besonders auf. Das lässt sich jedoch sehr leicht abwischen. Der weitere Nachteil ist der große Wärmeausdehnungskoeffizient. Z. B. im Winter schließt die Tür ordentlich und im Sommer klemmt diese. Die Zarge lässt sich nicht so einfach ausjustieren. Eine einfache Kunststofftür auf der Sonnenseite ist nicht so ideal. Dafür ist diese auch gegenüber den anderen Türmaterialien preiswert. Die Aluminiumtür ist dagegen formbeständiger und witterungsbeständig.
    Eingangstür
    Beispiel einer Kunststofftür im Treppenhaus.

    Historische Tür
    Beispiel einer Holztür in einem historischen Wohngebäude

    Die Wohnungseingangstür

    Die wichtigste zu erfüllende Eigenschaft ist die Einbruchssicherheit. Es sind auch bestimmte Anforderungen an den Brandschutz und Schallschutz zu erfüllen. Darum muss sich der Hersteller bzw. Verkäufer kümmern, da er ohne die Erfüllungen der aktuellen gesetzlichen Vorschriften die Türen nicht in den Handel bringen darf.

    Die Innentüren

    Diese haben eigentlich nur die Funktion die Räume optisch und akustisch voneinander zu trennen. Als Material kommen Holz bzw. Holzwerkstoffe zum Einsatz.

    Die Tür als Gestaltungselement

    Die Türen sind ein wichtiges Gestaltungselement. Die Eingangstür muss zum Stil des Hauses passen und sie präsentiert auch das Haus bzw. die Wohnung. Bereits ihre optische Wirkung kann auf die Gäste einladen wirken oder aber auch umgekehrt. Bei historischen Gebäuden kann aus Gründen des Denkmalschutzes nicht einfach die alte Tür ausgetauscht werden. Eine Veränderung ist vorher mit der Behörde abzustimmen.
    Aber auch bei älteren Gebäuden haben die Maueröffnungen und Maulbreiten andere Maße, sodass sich die neuen genormten Türen nicht immer so einfach einbauen lassen. Solange die Maueröffnungen größer sind, lässt sich dies unter anderem mit Gipsbauplatten und Ständerwerk relativ leicht lösen. Sind die Öffnungen jedoch kleiner, so sind umfangreichere Maßnahmen erforderlich. Bei einer Bundwand lassen sich nicht so einfach die Holzstile versetzt. Bevor zusätzlich diese mit viel Dreck verbundenen Arbeiten anfallen, sollte man auch darüber nachdenken, ob sich die alten Zargen und Türblätter aufarbeiten lassen. Wenn die alte Farbe entfernt ist und eine schöne Lasur aufgetragen wird, sehen die alten Türen richtig schön aus.

    Aber nicht in jedem Fall passen die älteren Türformen zum gewünschten Wohnstil. Dann lassen sich die neuen Türen auch als Sonderanfertigungen bestellen. Es gibt auch spezialisierte Tischlerfirmen, welche die alten Türblätter aufarbeiten. Diese sind von einer neuen modernen Tür nicht zu unterscheiden. Natürlich kostet dieser Arbeitsaufwand einiges, aber man sollte die Kosten gegen den Einbau einer neuen Tür mit eventuellen weiteren Renovierungskosten und eventuell erforderlichen Anpassungsarbeiten gegenüberstellen. Wichtig ist auch zu wissen, dass der Einbau einer neuen Tür in die passende Maueröffnung recht schnell geht und kaum Schmutz verursacht.

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    Kosmisches Gesetz

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