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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Archive for Dezember, 2018

    Die richtige Farbgestaltung in der Wohnung

    Posted by Rauch on 29th Dezember 2018

    Mit einer neuen Farbgestaltung kann nicht nur die gesamte Raumatmosphäre verändert werden, sondern auch die optische Raumgröße. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn zum Beispiel die Räume sehr schmal oder sehr hoch sind. Mit geschickter Farbgebung kann man sehr einfach und kostengünstig eine optische Korrektur der Raumgeometrie vornehmen. Bei sehr hohen Decken können diese natürlich auch durch abgehängte Decken abgesenkt werden. Das sind jedoch bauliche Veränderungen. Hierzu ist vorher auf jedem Fall eine Zustimmung vom Vermieter einzuholen. Beim Auszug ist dann in vielen Fällen der Zustand beim Wohnungsbezug wieder herzustellen.

    Mit der Farbgestaltung die Raumgeometrie verändern

    Bei der Auswahl der Farbgestaltung spielt natürlich auch die Form und die Farbe der Möbel eine Rolle. Ebenso wichtig ist die Anzahl und Größe der Einrichtungsgegenstände. In den nachfolgenden Beispielen sehen Sie den optischen Effekt bei einem gleich großen Raum aber bei einer unterschiedlichen Farbgebung.

    Wirkung dunklere Seitenwände im Raum Wirkung dunklere Rückwand im Raum

    Durch die dunkleren Seitenwände wird der Raum optisch verlängert und bei einer dunkleren Stirnfläche optisch verkürzt.

    Wirkung sehr dunkle Seiten- und Rückwand im Raum Wirkung dunkle Decke im Raum

    Bei dunkleren Wänden wird der Raum optisch verkleinert. Wenn Sie zum Beispiel die Wände mit Holzpaneelen verkleiden, ist dieser optische Effekt zu beachten.

    Die richtige Farben auswählen

    Immer wieder werde ich gefragt, welche Farbe ist am besten für die Wände geeignet. Dies kann nicht pauschal beantwortet werden, da sehr unterschiedliche Anforderung gestellt und auch bauphysikalische Bedingungen vorliegen.

    Ein Maler muss eine fleckenfreie Wandbeschichtung liefern, sonst bekommt er kein Geld oder es wird ein Mangel angezeigt. Daher wird ein Maler eher eine zu dicke Beschichtung als eine sehr dünne aufgetragen.

    Viele Kunden möchten eine ebene Wandoberfläche mit höchsten Qualitätsansprüchen. Verarbeitungstechnisch lässt sich aber ein Kalkputz nicht 100 % glatt herstellen. Dies hängt mit dem unterschiedlichen Saugverhalten der Untergründe und der Putzstärke ab. Es sind geringe Abweichungen erkennbar (Schatten bei direkter Beleuchtung). Daher werden diese Flächen mit Malerspachtel (spezieller Gips) nachgearbeitet. Ebenso wie der Gipsputz sind dann die Oberflächen sehr dicht und die Feuchteregulierung zwischen dem Mauerwerk und der Raumluft wird behindert.

    Alternativ werden heute auch aus verarbeitungstechnischen und Kostengründen Kalkgipsputze hergestellt. Diese haben eine sehr hohe Oberflächenqualität. Bei trockenen und großen Räumen stellt der Baustoff Gips ein untergeordnetes Problem dar. Bei feuchten Wänden, wie Kellerräume oder kleine Schlafräume (Kondenswasser Bildung und mangelnde Adsorption) sind diese Gipswerkstoffe nicht geeignet. Trotz dieser stofflichen und bauphysikalischen Nachteile muss dann der Maler eine vom Bauherrn bzw. Mieter gewünschte Beschichtung auftragen. Hier muss der Maler über ausreichende Erfahrungen und auch Fachwissen verfügen, wie zum Beispiel die Maler in Pforzheim, um eine geeignete Beschichtung, ob Farbe oder Tapete, auszuwählen. Diese soll ja auch möglichst lange halten und wenig verschmutzen.

    Welche Farbe wählen?

    In der Praxis wird vorwiegend eine hochwertige Dispersionsfarbe verwendet. Die Dispersionsfarben schimmeln, wenn diese ständig feucht werden bzw. bleiben. In Kombination mit Raufasertapete und Tapetenleim ist auf feuchten Wänden eine Schimmelbildung zu erwarten. Dazu zählt leider auch der untere Wandabschnitt der Außenwände in kleinen Schlafzimmern (Kondenswasserfilm) dazu. Daher werden den Dispersionsfarbe Fungizide beigemischt. Das bedeutet nicht, dass in einem gut belüfteten Bad die Wände schimmeln. Das hängt natürlich von vielen anderen Faktoren, aber auch vom Nutzungsverhalten der Bewohner ab.

    Bei Wänden, welche einer möglichen Kondenswasserbildung ausgesetzt sein können, sind Silikatfarben besser geeignet. Sie haben eine hohe Deckkraft und sind diffusionsoffen. Diese Farbschicht hat ein gutes Sorptionsverhalten und nimmt schnell Feuchte aus der Raumluft auf.

    Es gibt weiterhin natürliche Farben wie die Kaseinfarben. Ich selbst bevorzuge für meine Wohnung zum Streichen der Wände mit Leimfarben. Sie regulieren gut den Feuchteausgleich und eignen sich nur für trockene Wände. Der wichtigste Nachteil ist die geringe Wischfestigkeit.

    Die Verarbeitung von Kalksfarben ist nicht einfach. Die Verarbeitung hängt stark von der Qualität vom Untergrund ab. Sie können auch nicht auf Gipskartonbauplatten aufgetragen werden. Meistens sieht man immer Streifen. Die Oberflächenqualität der Dispersionsfarben oder Silikatfarben kann nicht erreicht werden.

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    Die Küche, der Mittelpunkt des Familienlebens

    Posted by Rauch on 2nd Dezember 2018

    Zum Ende des letzten Jahrhunderts diente die Küche lediglich nur noch zur Zubereitung von Speisen. Etwas größere Küchen boten auch noch Platz für einen Küchentisch. Aus meiner Kindheit kenne ich es noch, dass die Küche den Mittelpunkt des Familienlebens bildete. Die gute Stube wurde nur selten bei Besuch genutzt. Ich hatte vor 20 Jahren für meine Firma ein Büro in einem Dorf in Elsass gemietet. Die Vermieterin lebte und wohnte vorwiegend in der Küche. Sehr modern eingerichtet, mit Ceranfeld, Fernseher usw. Bei uns in Transkarpatien erfolgte bei den älteren Häusern (30-60 Jahre alt) die Raumaufteilung so, dass die Küche den Mittelpunkt des Lebens darstellt.

    Küchenofen

    In unserer kleine Stadt benutzen wir unseren Küchenofen, (siehe Bild) nicht mehr zum Backen und Kochen, aber viele Familien kochen und backen im Winter noch auf den Ofen. Hier wohnt und lebt die ganze Familie. Es ist daher selbstverständlich, dass genau diese Räume sehr praktisch und sinnvoll eingerichtet werden. Die Spanne des Ausstattungsgrades der Küchen an Möbeln und Einrichtungsgegenständen reicht von sehr einfach bis zu Echtholzmöbeln. Das hängt natürlich von der überwiegenden Nutzung aber auch vom Geld ab.

    Wir haben genauso wie viele andere Grundstücke auch eine Sommerküche. Das ist ein kleineres Gebäude neben dem eigentlichen Wohngebäude. Diese hat eine ähnliche Funktion wie die Küchen in den (ehemaligen) Dreiseitenhöfen (Bauernhöfe) in Sachsen. Teilweise der älteren Leute in Transkarpatien wohnen das ganze Jahr in dieser Sommerküche, weil es gemütlich und bequem ist.

    Praktische und formschöne Küchenmöbel

    In Deutschland wohnt man etwas anders und es werden andere Anforderungen an eine Küche gestellt. Es wird zum Beispiel viel weniger gebacken und gekocht. Vorwiegend werden Fertiggerichte bzw. Speisen zubereitet, welche sehr schnell fertig sind. Es wird mehr Wert auf die Wohnlichkeit und auf das Stauvolumen gelegt.

    Die moderne Küche hat zwar heute noch die Funktion zur Speisezubereitung aber durch die räumliche Integration in den Wohnbereich (Wohnzimmer) lebt und wohnt man wieder in der „Küche“. Natürlich hat diese mit den Küchen aus vergangener Zeit nur noch wenig zu tun. Es werden ganz andere Anforderungen an die Küchenmöbel sowie kleine und größere Küchengeräte gestellt. Sie sollen sich in der „Wohnküche“ wohlfühlen. Sie müssen praktisch, pflegeleicht und auch gut aussehen. Die Küchen von annex.de mit ihren hochwertige Massivholzküchen sind nicht nur eine Augenweide. Je nach Größe der Räumlichkeiten lässt das Programm verschiedene Einrichtungsvarianten zu. Küchenmöbel aus Massivholz haben zudem auch einige Vorteile. Es ist ein Stück Natur und gibt dem Raum auch eine entsprechend wohnliche Atmosphäre. Diese Möbel halten viel länger und sind auch robuster als Möbel aus Spanplatten. Spanplatten beinhalten aber auch Leime, welche in die Raumluft ausgasen können. Nun sind das heute keine Formaldehyde mehr, aber es sind Substanzen, welche nicht in der natürlichen Luft vorkommen.

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    Welcher Fußbodenbelag ist der richtige?

    Posted by Rauch on 1st Dezember 2018

    An den Fußbodenbelag werden zum Teil recht unterschiedliche Anforderungen gestellt. Ob ein Teppichboden, Laminat, Vinyl- und Designbelag oder Echtholzparkett verlegt werden soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sie sollen gut aussehen, strapazierfähig sein, zum Raum und der Einrichtung passen. Aber auch die Eigenschaften des Untergrundes, also der Fußbodenkonstruktion, ist sehr wichtig.

    Bodenbelag und Fußbodenkonstruktion

    Ein Fachmann kann auch beurteilen, welcher Fußbodenbelag auf der jeweiligen Fußbodenkonstruktion verlegt werden kann. Feuchtigkeitsempfindliche Bodenbeläge sind nur auf trockenen Unterkonstruktionen zu verlegen. Aber es kann auch Feuchtigkeit durch die Benutzung auftreten, wie Bäder oder Küchen. Gerade in diesen Bereich spielt die Sauberkeit und die Möglichkeit der leichten Pflege eine wichtige Rolle. Hier sind keramische Fliesen aber auch Vinylbeläge am besten geeignet. Professionelle Fußbodenleger haben Erfahrungen und können den Bauherrn auch bei der Auswahl des richtigen Fußbodenbelages beraten.

    • Aber auch bei einem Fachwerkhaus können Holzdielen in einem Bad vorhanden sein, was natürlich bei der Gestaltung des Bades eine besondere Note gibt. Allerdings muss hier auf die Vermeidung von übermäßigem Spritzwasser geachtet werden. Das nächste Problem ist die relativ hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur von 20 und mehr Grad Celsius. Hier kann sehr schnell ein Insekten- und an ungünstigen Stellen Schimmel- oder Pilzbefall auftreten. Hier ist sehr auf den konstruktiven Holzschutz zu achten.
    • Auf Holzbalkendecken dürfen keine dichten Beläge aufgelegt werden. Feuchtigkeit, welche sich in den Fehlböden oder in der Schüttung befindet, muss über die Dielenfuge bzw. an den Rändern über die Scheuerleiste entweichen können. Statt eines gummierten Teppichbelages kann ein textiler Belag aufgelegt werden. In trockenen Räumen kommt es nicht zu einem Pilzbefall an der Holzkonstruktion, aber eine Holzfeuchtigkeit von 10% reicht den Holz zerstörenden Insekten. Diese Feuchtigkeit wird sehr leicht an den Randbereichen zum Außenmauerwerk erreicht.
      Kork und ein Parkett sind auf solche Konstruktionen am günstigsten geeignet.
    • Über dem Keller besonders eine Kappe in einem älteren Wohnhaus darf grundsätzlich kein dichter Fußbodenbelag verlegt werden, wenn sich im konstruktiven Aufbau Holz oder andere organische Bestandteile befinden.
    • Das Verlegen von Bodenfliesen ist nur auf schwingungsfrei Konstruktionen, wie z. B. Betonplatten, möglich. Bei Holzbalkendecken erreicht man keine vollkommen schwingungsfreie Konstruktion. Durch die Verlegung von 27 mm Spanverlegeplatten oder andere Fußbodenplatten (Fermacell, Gipsfaser) oder eine Betonplatte wird der Fußboden relativ fest. Bei guter Verarbeitung können eventuell dann höchstens die Eckfugen (Silicon) zur Wand reisen. Ich habe in der Praxis aber auch Fugen von 1 bis 2 cm vorgefunden und der Fußboden federte. Eine Folge des falschen Aufbaus der Unterkonstruktion.
    • Der Vinylbelag ist relativ neu. Er kann feucht werden, ist stark belastbar und ist auf mineralische Unterkonstruktionen verlegbar.

    Die Nutzung bestimmt die Art des Fußbodenbelages

    • Textiler Fußbodenbelag ist warm, schallschluckend und trägt sehr zum Stil der Raumgestaltung bei. Hat jedoch die Nachteile, er verschmutzt schnell und lässt sich im Verhältnis nur mit höherem Aufwand pflegen. Es sollte bei einer hohen Belastung durch das Begehen oder durch Bürostühle nur hoch belastbare Beläge zum Einsatz kommen.
    • Ein Laminat lässt sich durch die einfache Klickverbindung auch durch den Eigenheimbauer leicht verlegen. Hier muss jedoch aber auch korrekt gearbeitet werden. Klickt eine Verbindung nicht richtig ein, so lässt sich dies nachträglich nicht korrigieren bzw. es muss alles wieder zurückgebaut werden.
    • Ein Holzparkett ist etwas Besonderes. Holz gibt dem Raum einen natürlichen Anstrich, der Boden ist durch die natürlichen Eigenschaften des Holzes (Wärmeeindringkoeffizient) gegenüber Laminat oder Keramikfliesen „fußwarm“. Das Verlegen eines Parkettfußbodens erfordert eine hohe Fachkompetenz und sollte immer durch eine Fachfirma ausgeführt deren. Die beste Zeit zum Verlegen eines Holzfußbodens ist der März, da in dieser Zeit die relative Feuchtigkeit am geringsten ist.
    • In Krankenhäusern ist eine große Sauberkeit erforderlich. Hier sind keramische Bodenfliesen am besten geeignet.
    • Kleine Kinder spielen am liebsten auf dem Fußboden. Dieser sollte warm sein, was durch einen textilen Fußbodenbelag am besten erfüllt wird.

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    Kosmisches Gesetz

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