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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Archiv fĂŒr die 'Allgemein' Kategorie

    Die MĂ€rchenstunde ĂŒber die menschengemachte KlimaerwĂ€rmung

    Erstellt von retep11 am 13. April 2018

    Ich kann mich den Vorstellungen der zahlreichen „bezahlten“ Journalisten und leichtglĂ€ubigen Politikern zum Thema der menschengemachten KlimaerwĂ€rmung nicht anschließen. Wenn Sie möchten, dann können Sie in Ihrer vertrĂ€umten Welt weiter leben und Kohlendioxid reduzieren und sich ihre HauswĂ€nde mit PlastikmĂŒll bekleben.

    In dem Artikel Klimazonen hatte ich im zweiten Teil bereits vor einigen Jahren die wichtigsten Fakten zusammengestellt, wonach der menschliche Einfluss auf die KlimaÀnderung bedeutungslos bzw. vernachlÀssigbar klein ist. Nachfolgend möchte ich auf eine Zusammenfassung einer Forschungsarbeit der Russischen Akademie der Wissenschaften verweisen:
    „Aktuelle planeto-physikalische VerĂ€nderungen der Erde werden irreversibel. Es gibt starke Beweise dafĂŒr, dass diese Transformationen durch hoch geladenes Material und energetische Ungleichförmigkeiten im anisotropen interstellaren Raum verursacht werden, die in den interplanetaren Bereich unseres Sonnensystems eingebrochen sind. Diese „Spende“ von Energie erzeugt hybride Prozesse und angeregte EnergiezustĂ€nde in allen Planeten und auch in der Sonne. Die Auswirkungen auf der Erde liegen in der Beschleunigung der magnetischen Polverschiebung, in der vertikalen und horizontalen Verteilung des Ozongehalts und in der erhöhten HĂ€ufigkeit und StĂ€rke signifikanter katastrophaler klimatischer Ereignisse.
    Es besteht eine wachsende Wahrscheinlichkeit, dass wir uns in eine Phase der raschen TemperaturinstabilitĂ€t begeben, Ă€hnlich wie vor 10.000 Jahren. Die adaptiven Reaktionen der BiosphĂ€re und der Menschheit auf diese neuen Bedingungen können zu einer globalen Totalrevision des Arten- und Lebensspektrums auf der Erde fĂŒhren. Nur durch ein tiefes VerstĂ€ndnis der grundlegenden VerĂ€nderungen, die in der uns umgebenden natĂŒrlichen Umwelt stattfinden, werden Politiker und BĂŒrger gleichermaßen in der Lage sein, ein Gleichgewicht mit dem erneuerten Fluss von planeto-physischen ZustĂ€nden und Prozessen zu finden.“
    [1]

    Quelle:
    [1] Dr. Alexey N. Dmitriev, Professor fĂŒr Geologie und Mineralogie und wissenschaftliches Hauptmitglied; Planetophysical state of the earth and life Veröffentlicht in Russisch, IICA Transactions, Band 4, 1997

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    Keine Angst vor dem Dieselverbot

    Erstellt von retep11 am 7. Februar 2018

    Die erste Aktion war die grĂŒne Umweltzone. Die Schilder sind ohne Vorwarnung so aufgestellt, dass ein Wenden oder ein Abbiegen nicht mehr möglich ist. Betroffen waren aber auch viele kleine Unternehmen, die mit ihrem Transporter nicht mehr auf die Baustelle wie zum Beispiel nach Leipzig fahren durften. Es betraf aber auch viele Arbeitnehmer des lĂ€ndlichen Umfeldes, welche von ihrer kargen Entlohnung ein neues Auto kaufen mussten, da ihr Dorf vom öffentlichen Nahverkehr bis auf den Schulbus ausgeschlossen wurde. Der Arbeitsweg ist und fĂŒr das Fahrrad oder auch laufen einfach zu weit. Mein Großvater erzĂ€hlte vor 40 Jahren, dass er zu seiner Jugend tĂ€gliche einen Arbeitsweg etwa 15 km zurĂŒcklegte. Es ist also durchaus möglich diese Strecken zu laufen, ohne eine SchĂ€digung fĂŒr die Gesundheit zu bekommen. Man hĂ€tte wenigsten am Stadtrand vor dem Umweltschild einen Parkplatz anlegen können, dann ist der Fußweg nicht so weit.

    Um die von der EU vorgegebenen Grenzen fĂŒr die NO2-Belastung einhalten zu können, dĂŒrfte in den großen StĂ€dten auch in Deutschland kĂŒnftig schrittweise die EinfĂŒhrung eines Fahrverbotes fĂŒr Dieselfahrzeuge erfolgen. Es geht aber auch um die Feinstaubbelastung zu senken. Ist dies wirkungsvoll durchgesetzt, dann werden langsam auch die ĂŒbrigen Benzinfahrzeuge von den öffentlichen Straßen verschwinden.

    Ab 1. September 2018 mĂŒssen verkaufte neue Autos nach den neuen Abgasmessverfahren WLTP und RDE zertifiziert sein. Mit diesem Gesetz werden schĂ€rfere Abgasgrenzwerte sowohl fĂŒr den Dieselantrieb aber auch fĂŒr den Benzinmotoren in Kraft treten. Mehr dazu in dem Artikel unter tichyseinblick.de.

    Aber keine Sorge.

    In den nachfolgenden Beispielen sehen Sie, wie in anderen LÀndern gegenwÀrtig die Transportaufgaben im Nahverkehr sehr sinnvoll und ökologisch gelöst werden.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Sie werden lĂ€cheln, so wie ich es zu erst auch getan hatte. Diese Pferdewagen in der Ukraine sind sehr praktisch und auch wirtschaftlich. NatĂŒrlich fĂŒr den Nahverkehr. Wir hĂ€tten den Sand und die Betonsteine fĂŒr unsere neue Terrasse in Transkarpatien selbst vom BaustoffhĂ€ndler mit unserem Pkw-AnhĂ€nger mit 1000 kg Zuladung abholen können. Wir hĂ€tten mit dem HĂ€nger mindestens viermal fahren mĂŒssen. So waren es zwei Fuhren mit dem Pferdewagen. Mit dem Pferdewagen wird alles gefahren, ob SperrmĂŒll, Sand, oder Gipskartonplatten. Eigentlich wird alles transportiert, was sperrig, groß und schwer ist.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Wer nun kein eigenes Pferd hat, ein Eselkarren tut es notfalls auch. Es kann damit eigentlich auch alles transportiert werden, nur etwas weniger. Nur auf das Gleichgewicht der Ladung bei diesem Einachser muss geachtet werden und der Esel ist etwas kleiner. (Eselkarren auf Djerba (Tunesien).
    Eselkarren auf Djerba

    Diese Pferdewagen (Aufnahme in Weimar) sind ebenso ganz im Sinn der Ökologie und könnten kĂŒnftig im öffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden.

    Pferdewagen in Deutschland

    Pferdewagen in Deutschland

    Bei geringem Umbau lassen sich diese auch fĂŒr leichte Transportaufgaben fĂŒr die Belieferung der SupermĂ€rkte einsetzen. FĂŒr schwere Lasten werden Schlitten verwendet, so war es zum Beispiel in Leipzig, damit das Pflaster in der Stadt von den RĂ€dern der großen Pferdewagen nicht kaputt geht.

    An der Stadtgrenze wird umgeladen und die Stadt bleibt von schĂ€dlichen Abgasen verschont. GegenĂŒber den E-Fahrzeugen brauchen die Pferdchen keine Ladestation an jeder Ecke und nur etwas Hafer. Strom an den Ladenstationen gibt es nur bei Sonnenschein oder wenn der Wind weht. Unter einer ungĂŒnstigen Wettersituation könnte das E-Mobil ein paar Tage bewegungslos neben der Ladestation stehen. Die Pferdchen können jeden Tag ihren Wagen ziehen. Also viel zuverlĂ€ssiger als die kĂŒnftigen Transporttechnologien.

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    Arbeitskleidung fĂŒr Frauen – darauf kommt es an

    Erstellt von retep11 am 1. Juli 2015

    Handwerkliche Berufe sind schon lange nicht mehr nur MĂ€nnern ĂŒberlassen, sondern auch der Arbeitsbereich vieler Frauen. Sie benötigen ebenso wie ihre mĂ€nnlichen Kollegen Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe, um die eigene Arbeitssicherheit zu gewĂ€hrleisten. Nur schleppend hat sich das Sortiment der Arbeitskleidung fĂŒr Frauen erweitert, bietet inzwischen jedoch fĂŒr eigentlich jeden Bereich die passende Kleidung, welche speziell auf die BedĂŒrfnisse der weiblichen TrĂ€gerinnen abgestimmt wurde. Warum Frauen zu diesen Kollektionen greifen und nicht die Arbeitskleidung fĂŒr MĂ€nner tragen sollten, lĂ€sst sich vor allem mit der besseren Passform erklĂ€ren. Auch KleidergrĂ¶ĂŸen, Schnitte und Designelemente spielen dabei eine wichtige Rolle.

    Sicherheitsschuhe fĂŒr Frauen

    Bei Schuhen ist der Unterschied zwischen Modellen fĂŒr MĂ€nner und Frauen besonders groß und wichtig. Sicherheitsschuhe sollten von Frauen immer aus Kollektionen speziell fĂŒr weibliche TrĂ€gerinnen gekauft werden. Das liegt daran, dass die FĂŒĂŸe von Frauen in der Rege schmaler und schlanker sind. Diese Maße wirken sich nicht nur auf die SchuhgrĂ¶ĂŸe aus, sondern beeinflussen auch den Schnitt der Schuhe. Sicherheitsschuhe fĂŒr Frauen sind in der Regel am Fuß schmaler geschnitten. Dadurch wird die Passform verbessert und TrĂ€gerinnen haben bei der Arbeit deutlich besseren Halt in ihren Sicherheitsschuhen. Keinen Unterschied macht hingegen die Funktionsweise der Sicherheitsschuhe. Sie sind ebenfalls in allen gĂ€ngigen Sicherheitsklassen erhĂ€ltlich, die auch von Sicherheitsschuhen fĂŒr MĂ€nner bekannt sind. Optisch unterscheiden sich die Sicherheitsschuhe fĂŒr Damen ebenfalls hĂ€ufig. Sie sind gerade bei modernen Marken wie Puma und Co. in anderen Farben designt, die durchaus bei weiblichen TrĂ€gerinnen beliebt sind. Im Sortiment von www.tragardo.de finden Frauen eine große Auswahl spezieller Sicherheitsschuhe fĂŒr Frauen. Hier sind alle Sicherheitsklassen und verschiedene Marken vertreten und in den typischen SchuhgrĂ¶ĂŸen fĂŒr Frauen erhĂ€ltlich.

    Arbeitskleidung fĂŒr Frauen

    Bei der Arbeitskleidung, die speziell fĂŒr Frauen angeboten wird, ist meistens der Schnitt der einzelnen KleidungsstĂŒcke anders. Arbeitshosen fĂŒr weibliche TrĂ€gerinnen sind im Bund beispielsweise etwas weiter geschnitten und lassen auch an der HĂŒfte deutlich mehr Platz, als die Modelle fĂŒr MĂ€nner. Dadurch sitzen sie deutlich besser und verrutschen beim Arbeiten nicht so schnell. Bei Arbeitsshirts wird fĂŒr Frauen hĂ€ufig ein taillierter Schnitt angeboten, wie er auch aus der Freizeitmode bekannt und vertraut ist. Außerdem sind die Schultern schmaler und der Bund an der HĂŒfte und den Ärmeln enger geschnitten. Das gilt selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr Arbeitsjacken, die ebenfalls speziell fĂŒr Frauen hergestellt werden. Bei Arbeitshandschuhen ist es ebenfalls die GrĂ¶ĂŸe, die anders ausfĂ€llt. Viele Frauen haben schmalere HĂ€nde und filigranere Finger, als die meisten MĂ€nner. Deshalb mĂŒssen die Arbeitshandschuhe deutlich kleiner ausfallen, um gut zu sitzen und Bewegungsfreiheit bei motorisch anspruchsvollen Arbeiten zu gewĂ€hrleisten. Wenig Unterschiede gibt es hingegen beim Zubehör in Form von Schutzbrillen, Gehörschutz und Kopfschutz. Sie sind meistens universell von Frauen und MĂ€nnern beim der Arbeit tragbar.

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    8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Erstellt von retep11 am 10. Oktober 2014

    Einladung 8. Internationale Klima- und Energiekonferenz

    Steigenberger Hotel, Frankfurter Hof

    17. Oktober 2014

    Seitdem der UN „Weltklimarat“ (UNFCC) bestĂ€tigt hat, dass es seit 17 Jahren keine globale ErwĂ€rmung gibt, findet auch „Klimaforschung die keine Katastrophe vorhersagt“ ihren Weg in die Fachzeitschriften. Auf unserer Frankfurter Konferenz werden die Professoren Ewert, LĂŒdecke und Weiss die aktuellste Forschung auf diesem Gebiet vorstellen und mit den Teilnehmern diskutieren.
    Da durch die Energiewende Erdgas kontinuierlich an Bedeutung gewinnt, wird der ehemalige Kreml-Mitarbeiter, Dr. Kaznacheev, ĂŒber die Wirkung und Gefahren von Sanktionen gegen den russischen Öl- und Gassektor berichten. Inwieweit Fracking – und mit welchen Gefahren – uns mit heimischem Erdgas versorgen kann, werden Dr. Wrede vom geologischen Dienst NRW und der Geologe Prof. Ewert untersuchen.
    Der schwedische Wissenschaftler Dr. Nordangard zeigt, welche „Unheilige Allianz“ bei Biotreibstoffen dafĂŒr sorgt, dass neben den eigentlichen Herstellern auch die Lebensmittelindustrie, die Politik und Umweltgruppen mehr auf ihren Vorteil, als auf die Umwelt achten.
    Daneben befassen sich weitere VortrĂ€ge mit den Kosten und Nutzen der Energiewende und in der Abendveranstaltung ab 20 Uhr, warum in der Klimaberichterstattung“ Fakten kaum eine Rolle spielen.

    Programm der Veranstaltung (pdf)

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    Informatives ĂŒber Zenerdioden

    Erstellt von retep11 am 5. Mai 2014

    Physikern und Elektrikern sollte sie eigentlich ein Begriff sein, die Zenerdiode. Doch warum genau handelt es sich bei dieser Einrichtung eigentlich, wofĂŒr ist sie gut und in welchem Fall kann sie verwendet werden? Die Zenerdiode, deren Kurzform Z-Diode ebenfalls oftmals verwendet wird, ist eine speziell dotierte Silizium-Diode, die ĂŒber eine besonders geringe Sperrschicht verfĂŒgt. Benannt wurde sie nach dem amerikanischen Physiker Clarence Melvin Zener, der 1934 den so genannten Zener-Effekt entdeckte.

    Beim Zener-Effekt spricht man von einem Strom in Sperrichtung, der bei einer hoch dotierten Halbleitersperrschicht durch freie LadungstrĂ€ger auftritt. Eingesetzt wird die Zenerdiode somit in verschiedenen Schaltungen, wo sie unter anderem fĂŒr die Stabilisierung und Begrenzung elektrischer Spannungen zustĂ€ndig ist. Selbst wenn der Strom zunimmt, wird das Ansteigen der Spannung vermindert. Das ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass sich in Sperrrichtung oberhalb einer bestimmten Sperrspannung der differentielle Widerstand deutlich verringert, was in manchen FĂ€llen allerdings zu einer thermischen Überbelastung fĂŒhren kann.

    Damit ab einer bestimmten Spannung der Strom schlagartig zunehmen kann, wird der Zener-Effekt benötigt, der genau fĂŒr dieses PhĂ€nomen (schlagartig zunehmender Strom) sorgt. Der Grund dafĂŒr, dass Zenerdioden als etwas andere Dioden bezeichnet werden, ist zum Beispiel in diesem Text genau und ĂŒbersichtlich zu verfolgen. Hierbei wird deutlich, dass Zenerdioden besonders dann gut verwendet werden können, wenn die Spannung an einem Verbraucher konstant bleiben muss, beispielsweise in der Mikroelektronik, wo die erlaubte Betriebsspannung zwischen 4,75 und 5,25 Volt bemessen wird.

    Angewendet werden Zenerdioden beispielsweise im Bereich der Spannungsbegrenzung, wenn ein Überlastschutz benötigt wird oder in der Spannungsstabilisierung. Besonders in der Mess- und Regeltechnik sind diese stabilisierenden Komponenten bei geeigneter Zenerspannung durchaus wichtig, ebenso immer dann, wenn Bezugsspannungen nötig sind. Wenn beispielsweise eine Parallelregelung einer Spannung fĂŒr weitere elektronische Schaltungsteile, die auf eine stabile Versorgungs- und Eingangsspannung angewiesen sind, benötigt wird, dann kommt die Zenerdiode zum Einsatz.

    FĂŒr den Bereich des weißen Rauschens wird die Zenerdiode als Generator verwendet. Das weiße Rauschen wird durch den Lawineneffekt hervorgerufen. Hier entsteht eine weitere Verbindung zur Zenerdiode, die ja auch als Lawinendiode bezeichnet wird. Wenn sich bei der Z-Diode der Zener-Effekt und der so genannte Lawineneffekt ĂŒberlagern, spricht man von einem Zenerdurchbruch. Die so entstandene plötzliche LeitfĂ€higkeit sorgt dafĂŒr, dass es zu extrem hohen Strom in Sperrrichtung kommt.

    Die Z-Diode wird allerdings dann zerstört, wenn der Strom zu groß ist, weshalb ein maximal zulĂ€ssiger Sperrstrom fĂŒr jede Z-Diode angegeben werden muss, ebenso wie eine maximal zulĂ€ssige Verlustleistung. Es sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass keiner der zwei Grenzwerte ĂŒberschritten wird.

    Was als Nachteil der Z-Diode bezeichnet werden kann, ist ihre TemperaturabhÀngigkeit, die vor allem in der Mess- und Regeltechnik lÀstig werden kann, da hier in den meisten FÀllen eine exakte Spannung benötigt wird. Kann diese nicht gewÀhrleistet werden, kommt es möglicherweise zu verfÀlschten Ergebnissen. Um diesem entgegenzuwirken, kann die Z-Diode zum Beispiel mit einem positiven und negativen Temperaturkoeffizienten in Reihe geschaltet werden, da dieser die TemperaturabhÀngigkeit angibt. In manchen speziellen Z-Dioden, die als temperaturkompensiert gelten, wird jedoch bereits vom Hersteller darauf geachtet, dass eine solche Zusammenschaltung gewÀhrleistet wird.

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    Feuchtes Mauerwerk und Altbausanierung

    Erstellt von retep11 am 26. Februar 2013

    Das Video beschreibt die BerĂŒcksichtigung der Mauerfeuchte bei der Altbausanierung speziell bei Holzbalkendecken. WeiterfĂŒhrende Informationen zur Mauerfeuchtigkeit unter www.ib-rauch.de/Beratung/feumauwe.html



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    Kippelement-Hypothese

    Erstellt von retep11 am 30. Juni 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    PresseerklÀrung

    Im Februar 2008 ĂŒberraschte ein internationales Forscherteam um Timothy Lenton und Hans Joachim Schellnhuber die mediale Weltöffentlichkeit mit der Nachricht, sie hĂ€tten anhand eines „mathematischen Formalismus“ neun „tipping points“ auf der Erde ausfindig gemacht, bei deren Antippen das Klimasystem sprunghaft umkippe. Als klassisches Beispiel nannten sie die „Eis-Albedo-RĂŒckkopplung“, aber auch das Monsun-System. Diese Behauptungen wurden bis heute nicht bewiesen, aber diese fixe Idee war zu reizvoll, um nicht die Klimapolitiker zu begeistern. Offensichtlich dachten diese an das Hell-Dunkel-Spielen mit dem Lichtschalter, an das beliebte Kinderspiel mit der Wippe oder an den bunten Schmetterling, der mit seinem FlĂŒgelschlag ĂŒber Australien ein nordatlantisches Orkantief auslöst.

    Insbesondere die Eis-Albedo-RĂŒckkopplung ist in Mode, weil man damit Sintflut-Ängste auslösen kann. Doch noch Niemand hat die Frage beantwortet, wer das Klimasystem angetippt und im QuartĂ€r die sechs großen Kaltzeiten ausgelöst hat. Noch interessanter ist die Frage, wer sie beendet hat, denn nach der positiven Eis-Albedo-RĂŒckkopplung-Hypothese mĂŒssten sich diese verstĂ€rken und dĂŒrften niemals enden! Und warum sollten Monsun-Systeme abrupt enden? Monsun heißt Jahreszeit und mit ihnen wechseln sich der asiatische Sommer- mit dem Winter-Monsun ab. Analog verhĂ€lt es sich bei der Land-Seewind- und der Berg-Talwind-Zirkulation. Ihr Wechsel hĂ€ngt von der Tageszeit und der Sonneneinstrahlung ab.

    Dass nun Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber als Erfinder der „Kippelemente“ gefeiert und mit einem Ehrendoktorhut ausgestattet wird, ist erstaunlich. Aber noch erstaunlicher ist, dass er diesen von der Technischen UniversitĂ€t Berlin erhĂ€lt, ob seiner „hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung und Politikberatung“. Hat die TU Berlin bei aller Sucht nach politischer Aufmerksamkeit daran gedacht, wie sehr sie ihrem hervorragenden Ruf in der Fachwelt schadet?
    ÜbertrĂ€gt man die Kippelement-Hypothese von dem abstrakten Klimasystem auf das reale Wetter, so drĂ€ngen sich Fragen auf wie: Wer kippt stĂ€ndig das Wetter um und sorgt fĂŒr seine sprichwörtliche Wechselhaftigkeit? Kann man auf einen Luftdruck-Knopf drĂŒcken und Luftdruckgebilde umkippen? Wenn ein Hoch umkippt, wird es dann zu einem Tief? Und wo ist der Schalter, um eine Nord- in eine SĂŒdströmung umkippen zu lassen? Das Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung sollte weiter spielen, aber nicht auf Kosten der Steuerzahler. Seine sofortige Schließung wĂ€re ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag, um die Schuldenkrise nicht weiter kippen zu lassen in eine irreversible Schuldenkatastrophe.

    Oppenheim, den 28. Juni 2012 Dipl.-Met. Dr. Wolfgang ThĂŒne (v.i.S.d.P.)

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    Eurokrise und Immobilienfinanzierung

    Erstellt von retep11 am 29. Juni 2012

    Was passiert mit dem Euro?  Verliert er nur an Kaufkraft oder wird es gar eine Hyperinflation, wie es in unseren östlichen NachbarlĂ€ndern vor einigen Jahren geschah. Über Nacht war alles, was man ĂŒber viele Jahrzehnte gespart hat, weg.  Ähnliche Möglichkeiten wurden erst kĂŒrzlich von einem österreichischen Finanzexperten angedeutet.  Das Geld von den Kleinsparern wird von den Banken abgeschöpft. Verlierer sind die, die nicht zu den Vermögenden gehören.
    Haus mit Balkon

    Bedenken und auch etwas Angst haben inzwischen viele Menschen in Deutschland.  Eine relative sichere langfristige Anlage sind Immobilien. Ich hatte die hohen Immobilienpreise in Kiew nicht verstanden. In der Technischen Bibliothek in Kiew hatte ich eine Immobilienzeitung studiert.  Der Preisverfall gegenĂŒber vor Beginn der Krise bei Immobilien lag bei etwa auf 50%.  Langsam steigt dieser Preis wieder und wird sicherlich bei allen Immobilien in diesem Wirtschaftszentrum in einigen Jahren ĂŒber den Preis vor der Krise liegen.

    GegenwĂ€rtig liegt das Zinsniveau niedrig. Damit ergeben sich ideale Voraussetzungen fĂŒr die Investition ins Eigenheim. Durch die niedrigen Zinsen fallen natĂŒrlich auch die Darlehensraten geringer aus und es könnten sich damit auch Personen mit geringerem Einkommen  ein Eigenheim leisten.

    Bank sitzen am lĂ€ngeren Hebel. Die Bankmitarbeiter sind in der Regel freundlich, was aber nicht bedeutet, dass die Bank selber freundlich und rĂŒcksichtvoll gegenĂŒber ihren Kunden sein muss. Sie ist ausschließlich gewinnorientiert und muss sich wĂ€hrend Krisensituationen selbst helfen.  Ob dann das niedrige Zinsniveau gehalten wird, ist sehr fraglich. Ich kenne hier in Deutschland einige Bekannte, deren Immobilienbesitz unfreiwillig an die Bank abgetreten wurde.

    Der Gedanke seine Werte in Immobilien zu sichern ist ganz gut.  Ich denke aber deshalb eine Fremdfinanzierung in dieser unsicheren Zeit in Anspruch zu nehmen, ist ein hohes Risiko, welches recht gut ĂŒberlegt werden sollte.  Nicht ĂŒberall auf der Erde ist das Banksystem durch RĂŒckversicherung wie in Deutschland annĂ€hernd stabil.   Sicherlich werden hier in Deutschland nicht die gleichen VerhĂ€ltnisse wie in der Ukraine herrschen.  Das Bankensystem ist dort eine Katastrophe. Dort hat man hat GlĂŒck, wenn man irgendwann sein eigenes Geld vom Konto bekommt.

    ZurĂŒck zur Immobilienfinanzierung. HierfĂŒr habe ich einige Online-Tool als Hilfe geschrieben. Zu finden unter Wertneutrale Online-Berechnung fĂŒr die Finanzierung von Wohneigentum



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    Hartz 4

    Erstellt von retep11 am 28. Juni 2012

    Hartz 4 ist ein sehr diskutiertes Problem in Deutschland. Seitdem ich auch sehr viel in der Ukraine bin und auch dort wohne, wo es keinerlei soziale UnterstĂŒtzung gibt, hat sich meine ohnehin ablehnende Meinung zu dieser Form der sozialen UnterstĂŒtzung verstĂ€rkt.
    In den Transkarpaten (westliche Ukraine) dĂŒrfte die Arbeitslosenrate bei 70% oder höher sein. Viele Menschen haben ĂŒberhaupt kein Geld. Trotzdem existieren Sie. Sie sind gezwungen, etwas fĂŒr ihren Lebensunterhalt zu machen. Es funktioniert.
    Es ist aber ein Zustand, der nicht anzustreben ist. Es blĂŒht der Schwarzmarkt, was wiederum zu SteuerausfĂ€llen fĂŒhrt. Weiter möchte ich aber hier nicht darauf eingehen.
    In Deutschland gehört man mit 40 zum Alteisen und ĂŒber 50 
 Sicherlich in jedem Bundesland etwas anders, abhĂ€ngig vom Wirtschaftsstandort und der Altersstruktur. Wer auch noch krank ist, der hat gleich gar keine oder nur eine sehr geringe Chance auf eine vernĂŒnftig bezahlte Arbeit. Mit der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe werden alle die in diese Situation kommen in einem Topf gesteckt.
    Mit Hartz IV wird man am Leben erhalten, das LebenswertgefĂŒhl wird abgesenkt. Aber auch Bildung schĂŒtzt nicht vor Hartz I.
    Die bisher 30 oder 40 Jahre gearbeitet haben mĂŒssen ihre Vorsorge fĂŒr die Rente aufbrauchen und werden mit denen gleich gestellt, die sich auf Kosten von Anderen ausruhen. Sie mĂŒssen sich gegenĂŒber dem Amt offenbaren. Die persönliche Lebensplanung wird massiv von außen vorgegeben. Andererseits hat sich Hartz 4 als Druckmittel bezogen auf Lohn und Arbeitsplatz entwickelt. FĂŒr viele lohnt sich die Arbeit nicht mehr. Immer mehr 400 Euro-Jobs entstehen. Leiharbeit sollte ursprĂŒnglich als Dienstleister helfen, Auftragsspitzen abzufedern.
    Es gibt in Deutschland sehr viel Arbeit, Arbeit, die das Leben aller BĂŒrger angenehmer gestalten kann. Statt unbezahlter ehrenamtlicher Arbeit (man hat hier auch vielfĂ€ltige Namen erfunden, die um 1 Euro honoriert werden), kann diese vernĂŒnftig bezahlt werden. Viele scheuen den Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit, wegen des Risikos. Andere können nicht, weil Sie sich zum Beispiel von der Hartz 4 Zuteilung keine 2 Euro fĂŒr einen GeschĂ€ftsaufbau abzweigen können. Die Rahmenbedingungen in Deutschland sind Ă€ußerst unzureichend. Man muss sich mit den eigenen HĂ€nden und dem Kopf etwas schaffen können und das ist nur noch in den seltensten FĂ€llen möglich.

    Nachfolgend ausgewÀhlte Videos zum Thema Hartz VI.

    Arbeiten lohnt sich nicht in Deutschland

    Hartz IV und seine sinnlos Maßnahmen

    Autor: Peter Rauch

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    Treibhauseffekt

    Erstellt von retep11 am 25. Juni 2012

    Aus dem offenen „Garten Eden“ ins geschlossene „Treibhaus“

    Jedes Kleinkind durchlĂ€uft eine Entwicklungsphase, in der es beginnt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Es beginnt, Fragen zu stellen und diese beginnen stereotyp meist mit „warum“. Die Kinder haben noch keinerlei Scheu, selbst die scheinbar belanglosesten und einfachsten Fragen zu stellen. Doch dies Ă€ndert sich bald, dann werden sie belehrt und haben zu lernen, zu pauken, bis ihnen das Fragen vergeht. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre ursprĂŒngliche UnbekĂŒmmertheit und schweigen aus Eitelkeit oder aus Angst, fĂŒr dumm und unwissend gehalten zu werden.
    Der Mensch passt sich an, wird zum Konformisten auch in Angelegenheiten und Situationen, die einen mĂŒndigen und mutigen BĂŒrger mit der FĂ€higkeit zum geistig-argumentativen Widerstand erfordern. Die feige Anpassung kann sogar so weit gehen, dass man dem grĂ¶ĂŸten Unsinn ohne Zwang zustimmt, weil es die Anderen ja mehrheitlich auch tun und sich auf „Konsensmeinungen“ berufen. Man schweigt, weil man nicht die Zivilcourage aufbringt, wie das kleine MĂ€dchen in Andersens MĂ€rchen „Des Kaisers neue Kleider“ zu sagen: Aber der Kaiser ist ja nackt!

    Nehmen wir zum Beispiel die seit Jahrzehnten von hoher wissenschaftlicher wie politischer Warte ĂŒber die Medien verbreitete Behauptung, die Erde sei ein „Treibhaus“! Dabei weiß jeder Mensch, dass man fĂŒr die Menschen WohnhĂ€user und die Pflanzen GewĂ€chshĂ€user bauen muss, um sie vor dem Wetter insbesondere bei Frost zu schĂŒtzen. Ein Leben unter freiem Himmel ist in den mittleren und nördlichen Breiten ohne Schutz weder fĂŒr Mensch noch fĂŒr Pflanze möglich. Die Lebensdauer der meisten Pflanzen reicht daher nur vom FrĂŒhjahr bis zum Herbst und selbst die LaubbĂ€ume werfen rechtzeitig vor dem Winter das Laub ab und begeben sich in die Winterruhe. Die Schwalben ziehen rechtzeitig in den warmen SĂŒden, doch der Mensch ist kein Zugvogel und muss in beheizbaren Wohnungen dem Wetter trotzen. Warum also glauben wir der Parole, die Erde sei ein „Treibhaus“, das sich gar aus eigener Kraft von eiskalten -18° C auf angenehme +15° C erwĂ€rmen könne.

    Auf diese Frage gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort, außer die, die Albert Einstein (1879-1955) zu geben wagte, indem er feststellte, dass die menschliche Dummheit unendlich sei. Selbst die grĂ¶ĂŸte LĂŒge wird von den meisten Menschen irgendwann akzeptiert und zur Glaubenswahrheit, wenn sie nur gut verpackt und hĂ€ufig genug wiederholt wird. Arthur Schopenhauer (1788-1860) stellte hierzu fest: „Es gibt auf der Welt nur ein lĂŒgenhaftes Wesen: Es ist der Mensch.“ Hilfreich dabei erwies sich das Fernsehen, das mit der Fußballweltmeisterschaft 1954 begann, in unsere Wohnzimmer einzuziehen und neben Zeitung und Rundfunk in der Kombination von Wort, Bild und Ton zur Haupt(des)informationsquelle zu werden. Wir werden aufgefordert, uns unsere eigene Meinung zu bilden, doch unsere Meinungsbildung geschieht in den Redaktionen, wo Wort und Bild so aufbereitet werden, dass wir der Illusion erliegen, alles selbst miterlebt zu haben und Zeuge des Geschehens zu sein. Doch dieser Schein trĂŒgt ganz gewaltig.

    Einer der ersten und zugleich populĂ€rsten „Fernseh-Professoren“ war der Physiker Heinz Haber (1913-1990). Ab den 60er Jahren produzierte er fĂŒr die ARD Fernsehreihen wie 1965 „Unser Blauer Planet“ oder 1973 „Stirbt unser Blauer Planet?“. Haber wurde 1939 mit einer Arbeit „Über den Energieaustausch zwischen Translation und Rotation durch StĂ¶ĂŸe“ promoviert. Nach seiner Habilitation ging er 1946 in die USA. 1956 ging er als „Chief Science Consultant“ zu Walt Disney und moderierte im Auftrag der US-Regierung in der Fernsehreihe Disneyland den Dokumentarfilm „Our friend the atom“ (Unser Freund das Atom), um fĂŒr die friedliche Nutzung der Kernenergie zu werben. In einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1968 meinte Haber, „ich glaube, dass es möglich sein wird in 50 oder 100 Jahren das Wetter und Klima kĂŒnstlich zu steuern“. Beim Wetter ist dieser Glaube unverĂ€ndert utopisch, doch beim „Klima“ ist es durch langjĂ€hrige Propaganda gelungen, den Menschen einzureden, dass sie allesamt „Klimakiller“ und daher die Staaten gezwungen seien, zwecks Abwendung einer drohenden „Klimakatastrophe“, das „Globalklima“ zu schĂŒtzen.
    Um angesichts der in jedem Schulatlas abgebildeten und jedem Schulkind vertrauten Vegetations- und Klimavielfalt auf dem Globus den bedingungslosen Glauben an ein vom Menschen steuerbares „Globalklima“ in unserem Verstand zu implantieren, musste man das an ein Wunder grenzende KunststĂŒck vollbringen, dem Menschen glauben zu machen, die Erde sei ein „Treibhaus“. Dann konnte man dieses Bild mit dem archaischen Bild der „Hölle“ im kollektiven Unterbewusstsein zur Deckung bringen. In der „Hölle“ muss der Mensch fĂŒr seine SĂŒnden bĂŒĂŸen und im „Treibhaus“ wĂŒrde ihm gewaltig eingeheizt, wenn er weiter so „heize“ und der Erde „einheize“, bis sie „Fieber“ bekommt und so einen „Klimakollaps“ erleidet. Der „Klimaschutz“ war von Beginn an fĂŒr alle Völker als eine Art diesseitigen „Klimareligion“ konzipiert, der einzig an der Weltrettung gelegen sei und nicht an der Entwicklung eines Instrumentes zur Weltherrschaft.
    Um den Menschen weis zu machen, dass ein Gas dieselbe Funktion wie Glas haben könne, dazu bedarf es eines populĂ€ren und Vertrauen erweckenden Physikers. Dieser fand sich in Professor Dr. Heinz Haber. In seinem Buch „Stirbt unser Blauer Planet“ von 1973 schreibt er: „Wieso ist dieses Gas, das weniger als ein dreißigstel Prozent der AtmosphĂ€re ausmacht, imstande, das Klima der Erde zu steuern? Kohlendioxid in der AtmosphĂ€re hat die gleiche Wirkung wie die Glasscheibe eines GewĂ€chshauses. FĂŒr das sichtbare Sonnenlicht, nĂ€mlich den grĂ¶ĂŸten Teil der Sonnenenergie, ist es völlig durchsichtig. Das Gas absorbiert jedoch WĂ€rmestrahlung, die wieder nach draußen entweichen will. Glas wirkt genau so, und das ist der Grund, weshalb es in einem GewĂ€chshaus oder auch in unseren modernen, sehr stark verglasten HochhĂ€usern oft so heiß ist. Man kann ausrechnen, dass selbst geringe Schwankungen im Kohlendioxidgehalt der AtmosphĂ€re die gesamte Temperatur des Planeten sehr stark beeinflussen können.“

    Dieser Vergleich ist an Dummheit nicht zu ĂŒberbieten, doch gerade darin liegt sein Erfolg, sein globaler Siegeszug. Die ersten Urmenschen hĂ€tten ihn spontan fĂŒr völlig absurd und abwegig gehalten, doch der moderne „homo sapiens sapiens“ lĂ€sst sich selbst den grĂ¶ĂŸten Unsinn aufschwĂ€tzen. Wer schon einmal mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gestoßen ist und spĂ€ter die schmerzhafte Beule auf der Stirn im Spiegel betrachtet hat, der weiß zwischen Gas und Glas zu unterscheiden. Warum wohl bauen GĂ€rtner GewĂ€chshĂ€user aus Glas und betreiben Unterglas-Gartenbau? Sie schaffen umgrenzte RĂ€ume, in denen sie Luft erwĂ€rmen und, das ist das Wichtigste, die erwĂ€rmte Luft einsperren können. Wenn Archimedes (287-212 v. Chr.) die Darstellung von Heinz Haber lesen wĂŒrde, er wĂŒrde aus dem Grabe fahren. Jeder hat vom Archimedischen Prinzip gehört. Dieses Auftriebsgesetz gilt fĂŒr FlĂŒssigkeiten und fĂŒr Gase. Wie sonst könnten Heißluftballons fliegen oder vom Erdboden Warmluftblasen aufsteigen, sich abkĂŒhlen und durch Kondensation kleine wie große Haufenwolken aufquellen lassen? Und wer einmal nach Sonnenuntergang in einem GewĂ€chshaus geblieben ist, wird am eignen Leib erfahren, wie schnell es dort abkĂŒhlt. Die im GewĂ€chshaus konvektiv aufsteigende Luft stĂ¶ĂŸt an das kĂ€ltere Glasdach. Es baut sich in der Glasscheibe ein TemperaturgefĂ€lle auf und da Glas ein guter WĂ€rmeleiter ist, wird die WĂ€rme nach außen geleitet und dann abgestrahlt. Die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von Fensterglas betrĂ€gt pro 1 Grad Temperaturdifferenz 6 W/m2. Ist es außen frostig, so bilden sich innen an der Glasscheibe Eisblumen. Taubildung gibt es ja auch an unterkĂŒhlten Bierflaschen, wenn man sie aus dem KĂŒhlschrank holt. Es gibt nicht nur eine sondern drei Arten, wie WĂ€rme ĂŒbertragen wird: durch Strahlung, durch Leitung und durch Konvektion. Das komplizierte dabei ist, sie treten immer untrennbar zugleich auf!
    Wer als Physiker die WĂ€rmeleitung wie die WĂ€rmekonvektion unterschlĂ€gt, der handelt unredlich und versĂŒndigt sich an den Normen wissenschaftlicher Ethik! Wenn die ErklĂ€rung von Heinz Haber stimmen wĂŒrde, dann brĂ€uchten die GĂ€rtner sich nicht die MĂŒhe zu machen und GewĂ€chshĂ€user zu bauen, um Samen zu frĂŒherem Austreiben zu bringen und die jungen Pflanzen vor den FrĂŒhjahrsfrösten zu schĂŒtzen, dann wĂŒrde auch Niemand in seinem Glashaus-Auto erfrieren, wenn dieses in einer Schneewehe stecken bleibt und der Treibstoff ausgeht. Die Haber-ErklĂ€rung ist reduktionistisch und damit falsch, weil naturwidrig. Da sie jedoch unwidersprochen im Raume stehen blieb, auch weil die Zeit noch nicht reif war, konnte sie bei gegebener Zeit reanimiert werden.

    Dies geschah schließlich im Jahre 1986, als die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. ihre „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in die Medienwelt hinausposaunte und damit die „Klimapolitik“ begrĂŒndete. In seinem Buch „Wir Klimamacher“ erklĂ€rte 1990 der Physiker Professor Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie in Hamburg das „Treibhaus“ wie folgt: Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die AtmosphĂ€re der Erde dringen und die OberflĂ€che des Planeten so wohltuend erwĂ€rmen, bleiben, wenn sie als WĂ€rmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von SpurengasmolekĂŒlen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in der AtmosphĂ€re schweben, desto wĂ€rmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.“

    Nein, das ist kein Naturgesetz! Das ist eine Verdrehung von NaturgesetzmĂ€ĂŸigkeiten im Sinne einer reduktionistischen Ideologie. Vergleicht man die Aussagen der beiden Physik-Professoren Haber und Graßl, so bemĂŒhen sich beide, die Existenz eines „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ plausibel zu machen. Die Argumentation unterscheidet sich im Detail, hat aber dasselbe Ziel. WĂ€hrend Haber von der Steuerung des Klimas der Erde ausgeht und daher die Erde sofort in ein „Glashaus“ steckt, lĂ€sst Graßl die Sonnenstrahlen ungehindert die Erde „wohltuend erwĂ€rmen“ und erst die WĂ€rmestrahlung der Erde wird unter einem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen gehalten. Graßl lehnt sich an Svante Arrhenius (1859-1927) an, der den „Schirm“ in 6 km Höhe aufspannte. Diese Darstellung widerspricht jedoch der Definition des „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“. Danach wĂŒrde die Kraft der Sonne nur ausreichen, um die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° C zu bringen und nicht „wohltuend“ zu erwĂ€rmen. Diese eiskalte „-18-Grad-WĂ€rmestrahlung“ soll dann unter dem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen werden, um dann mit 33 Grad höherer Temperatur zur Erde zurĂŒckzukehren und sie auf +15° C zu erwĂ€rmen. Nur so sei ĂŒberhaupt Leben auf der ansonsten eiskalten Erde möglich. Jedes MolekĂŒl mehr erhöhe die Temperatur, die Erde werde wĂ€rmer, das Klima bekomme Fieber. So die theoretische Vision! Solle der Klimakollaps verhindert werden, dann mĂŒssten sofort die Treibhausgas-Emissionen eingestellt werden. Das soll ein Naturgesetz sein, Herr Graßl?

    Beide Physikprofessoren haben die Naturgesetze auf den Kopf und sich in den Dienst einer quasireligiösen Ideologie gestellt, die vorgibt, die Menschheit vor der „Klimakatastrophe“ zu retten, aber in Wirklichkeit, so 2006 der Physik-Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung, eine „globale Kulturrevolution“ und damit eine völlige Umstrukturierung der globalen Herrschafts- und MachtverhĂ€ltnisse auf der Erde anstrebt. Nur einer ideologisch gleichgerichteten und mit allen diktatorischen Machtbefugnissen ausgestatteten Weltregierung könne es gelingen, die Forderung nach einer „Großen Transformation“ durchzusetzen, um in letzter Sekunde die Welt vor dem klimatischen Untergang zu retten.
    Gegen diesen autoritĂ€ren Missbrauch wissenschaftlicher AutoritĂ€ten zugunsten einer Weltrettungs-Ideologie hat sich vehement der Physiker und Kybernetiker Karl Steinbuch (1917-2005) gewehrt. In seinem Buch „Kollektive Dummheit – Streitschrift gegen den Zeitgeist“ (1992) schreib er: „Der Mensch in der Informationsflut ist vergleichbar einem Schiff auf hoher See, das Orientierung sucht. Aber an seinem Horizont leuchtet nicht ein Leuchtfeuer, sondern viele und alle signalisieren: Mir musst du folgen, die anderen fĂŒhren ins Verderben!“ Dann: „In unserer Zeit, in der viele informell ĂŒberfordert sind, haben schreckliche Simplifikateure Hochkonjunktur. Überall bieten sie ErklĂ€rungsmuster an, die leicht zu begreifen sind. Im Zeitalter der Informationsflut ist die gefĂ€hrlichste Art der LĂŒge die selektive Wahrheit, die irrefĂŒhrende Beschreibung einer RealitĂ€t durch ausgesuchte Teilwahrheiten. Offensichtlich muss man, um zu lĂŒgen, nicht unbedingt die Wahrheit verfĂ€lschen: Bei der selektiven Wahrheit stimmen möglicherweise alle Einzelheiten, nur das Gesamtbild ist falsch.“ Doch beim Bild der Erde als „Treibhaus“ stimmen nicht einmal die Einzelheiten. Es zeigt sich das, was der PrĂ€sident der Max-Planck-Gesellschaft e. V., der Biologieprofessor Dr. Hubert Markl, bei der Weltausstellung „EXPO 2000“ in Hannover öffentlich bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Politische Hörigkeit wird mit Forschungsgeldern belohnt, zahlt sich aus.

    Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie sieht die Wahrheit aus? Im Gegensatz zum Menschen kann die Natur nicht lĂŒgen, können NaturvorgĂ€nge experimentell nachgestellt und erklĂ€rt werden. Schauen wir zurĂŒck auf Otto von Guericke (1602-1686). Er entwickelte 1649 die Kolbenvakuumluftpumpe und zeigte, dass Licht den luftleeren Raum durchdringt, nicht aber der Schall. Im Jahre 1654 fĂŒhrte er auf dem Reichtags zu Regensburg in Anwesenheit des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. das berĂŒhmte „Magdeburger Halbkugel-Experiment“ durch. Er demonstrierte nicht nur die Kraft des Luftdrucks, sondern bewies so auch die Existenz einer AtmosphĂ€re. Guillaume Amontons (1663-1705) entdeckte die ProportionalitĂ€t von Druck und Temperatur bei konstantem Volumen. Steigt bei konstantem Volumen der Druck, dann steigt aus die absolute Temperatur, auch ohne die geringste Zufuhr von WĂ€rme. Im Jahre 1811 erkannte Amadeo Avogadro (1776-1856), dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase die gleiche Zahl MolekĂŒle enthalten. Die nach ihm benannte Avogadro-Konstante betrĂ€gt 6,022 x 1023 Atomen 12C. Der direkte konkrete Zusammenhang von Druck, Volumen und Temperatur ergibt sich aus der Allgemeinen Gasgleichung p x V = n x R x T.

    Mit diesem physikalischen Grundwissen ausgestattet, ist es allein durch logisches Nachdenken möglich, auch trickreiche Manipulationsversuche zum Beweis des angeblich „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ zu widerlegen. In der Sendung „Faszination Wissen“ des Bayerischen Rundfunks vom 3. Juni 2012 und dem Titel „Falscher Klima-Alarm“ fĂŒhrte Professor Dr. Martin Heimann vom Max-Planck-Institut fĂŒr Biogeochemie in Jena einen Versuch vor, um „den CO2-Effekt auf das Klima“ zu illustrieren. Er stellte zwei von einer Lampe beleuchtete KĂ€sten nebeneinander. In beiden war der CO2-Gehalt identisch. Dann erhöhte er den CO2-Partialdruck im linken Kasten und erklĂ€rte die T-Zunahme, dass sich das zusĂ€tzliche CO2 durch den vom Boden ausgehende WĂ€rmestrom erwĂ€rme und auf den Erdboden zurĂŒckstrahle. Überzeugt Sie das? Mich nicht! Wo liegt der Fehler?

    Da die Ă€ußere Bestrahlung nicht geĂ€ndert wurde, auch nicht das Volumen der KĂ€sten ergibt sich die Erhöhung der Temperatur allein aus der Erhöhung des Gasdrucks. Es wĂ€re auch wĂ€rmer geworden wenn man Stickstoff oder Sauerstoff rein geblasen und dadurch den Druck erhöht hĂ€tte. Wir wissen, dass die AtmosphĂ€re als GashĂŒlle um die Erde allein durch Massenanziehung der Erde festgehalten wird. Die Massenanziehungskraft des Mondes ist zu gering, um eine LufthĂŒlle an sich zu binden. Ohne Luft gibt es auch keine Lufttemperatur. Nimmt mit der Höhe ĂŒber der Erde der Luftdruck ab, so nimmt selbst bei konstantem Volumen die Temperatur ab. Dieser Effekt wird durch die VerdĂŒnnung der Luft und die Zunahme des Volumens verstĂ€rkt. In 66 km ĂŒber der ErdoberflĂ€che ist die Luft so dĂŒnn, der Luftdruck so gering, dass keine „Luft“-Temperatur mehr gemessen werden kann. Die Temperatur ist nĂ€mlich der Ausdruck der Summe der kinetischen Bewegungsenergie aller LuftmolekĂŒle. Der Beweis von Professor Dr. Martin Heimann ist ein Scheinbeweis, eine bewusste IrrefĂŒhrung. Die Temperaturerhöhung in der Kiste ist nur auf die Gaszufuhr und damit die Erhöhung des Drucks bei konstantem Volumen zurĂŒckzufĂŒhren.
    Wenn die „Klimaexperten“, die unentwegt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz jetten, sich einmal ĂŒberlegen wĂŒrden, wie unabhĂ€ngig von Tag und Nacht die Temperatur beim Aufsteigen des Flugzeuges mit der Höhe abnimmt und beim Sinken wieder zunimmt, dann wĂŒrden sie sich wohl scheuen, von einem „Treibhauseffekt“ durch CO2 zu reden. Doch diese Scheu kennen die Experten nicht, solange wir, die BĂŒrger, uns diesen BĂ€ren aufbinden lassen und nicht unseren gesunden Menschenverstand aktivieren.

    Schon Otto von Guericke zeigte ja, was bei Druckabnahme bei dem Halbkugelexperiment passiert: es wird still! HĂ€ngt man eine GlĂŒhlampe in die Kugel und stellt daneben einen Wecker, so verstummt der Wecker, doch die Lampe leuchtet weiter. Nimmt man zwei Halbkugeln aus Panzerglas, fĂŒllt das Innere zu 100 Prozent mit CO2 und bestrahlt die Kugel, dann kann man darin eine „Höllentemperatur“ von +120° C erzeugen. Evakuiert man nun die Kugel, so sinkt automatisch die Innentemperatur. Dies kann man auch nicht durch Erhöhung der Strahlung verhindern. Im Vakuum gibt es keine Lufttemperatur! BlĂ€st man nun Stickstoff und Sauerstoff ohne jegliche „Treibhausgase“ in die Kugel, dann kann man wieder die alte „Höllentemperatur“ erreichen. Ob in der LufthĂŒlle 0,03 oder 0,06 % CO2 enthalten sind, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Temperatur.

    Auch dies wird tĂ€glich auf der Welt beweisen, denn selbst bei gleichem CO2-Gehalt haben wir gleichzeitig Temperaturen von -40 und +40° Celsius. Sommer und Winter treten immer gleichzeitig auf. Bei einer statistisch errechneten Mitteltemperatur kann es keine Effekte geben, die vorher nicht real gemessen wurden. Der „Treibhauseffekt“ ist ausschließlich ein Produkt einer unnatĂŒrlichen menschlichen Phantasie. Wer sich ins „Treibhaus“ begibt, darf sich nicht wundern, wenn die gesellschaftspolitischen Zuchtmeister kommen und uns die Bedingungen unserer Lebensweise vorschreiben. Im „Treibhaus“ hört die Freiheit auf!

    Oppenheim, den 21. Juni 2012

    Dipl.-Met.Dr. Wolfgang ThĂŒne



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