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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

    Informationen zum Haus renovieren, zu Baukonstruktionen, zur richtigen Auswahl von Baustoffen oder zur Wärmedämmung. Beiträge zur Wohnungseinrichtung mit Holzmöbel oder zur Inneneinrichtung.

    Energiesparen im Haus und Sanierungskosten berechnen

    Erstellt von retep11 am 15. April 2014

    Die Hauseigentümer in Deutschland werden immer mehr mit der Notwendigkeit des Energiesparens konfrontiert. Zahlreiche Gesetze zwingen den Hauseigentümer zum Handel. Wenig bekannt ist, dass die Eigentümer nur Maßnahmen durchführen müssen, wenn hierfür eine Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Sollten die erforderlichen Maßnahmen keinen wirtschaftlichen Sinn machen, das kann zum Beispiel bei dem Anbringen einer nachträglichen Wärmedämmung an auf einer energetisch sinnvollen Außenwand sein. Dann gelten Ausnahmeregelungen. Energetische Sanierungsmaßnahmen sind nicht nur auf die Dämmung der Fassade begrenzt. Sie setzt sich aus vielen Einzelmaßnahmen zusammen, zum Beispiel die Dämmung zum ungedämmten Dachboden oder die Erneuerung der technisch veralterten Heizungsanlage.
    Aber bereits die ständig steigenden Energiekosten sind ein Anlass, um eine energetische Verbesserung des Hauses vorzunehmen.

    Ich hatte Anfang des letzten Jahres die Energiepreise der einzelnen Energieträger miteinander verglichen. Zwischenzeitlich haben sich bei den einzelnen Energieträgern die Preise leicht verändert. Da künftig die Preise immer weiter ansteigen, ist hier interessant, welche Energieträger günstig sind. Brikett liegen bei ca. 3,4 Ct./kWh, Gas bei ca. 8 Ct./kWh Öl bei 10 Ct./kWh und Nachtstrom bei 23 St./kWh. Natürlich unterscheiden sich die Preise je nach Anbieter und Region. Es wird deutlich, dass Festbrennstoffe, also auch Holzpellets, gegenwärtig preiswerter sind. In der Regel waren bisher alle Energiepreise miteinander gekoppelt, das heißt steigt der Gaspreis, so steigen zeitlich verzögert auch die Ölpreise und die Stromkosten. Auf die Ursachen soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Wichtig sind technische Lösungen, um die Heizkosten zu senken.
    Grundsätzlich muss der Neubau vom Altbau unterschieden werden. Beim Neubau sind alle aktuellen gesetzlichen Reglungen einzuhalten. Da das Haus wenigsten 80 Jahre genutzt werden soll, so ist sehr vorausschauend zu planen. Ein älteres Haus wurde nach den damals geltenden Vorschriften errichtet. Ein Umbau und eine Änderung der Baukonstruktion entsprechend nach neu Vorschriften ist vielen Fällen nur mit erheblichem Aufwand verbunden. Man muss hier in diesem Fall verschiedene Varianten entwickeln und dann miteinander vergleichen. Heizkosten sparen kann man durch Verzicht oder durch sinnvolle technische Lösungen.

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    Sehr behilflich dabei ist das umfangreiche Portal von http://www.effizienzhaus-online.de, welches Sie bei Planung der Sanierung mit seinem kostenfreien Hauskonfigurator unterstützt. Dabei spielt es keine Rolle, wie Ihr Haus aussieht, ob es sich um ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus handelt. Sie können die Sanierungskosten berechnen und so verschiedene Sanierungsvorschläge entsprechend Ihren finanziellen Möglichkeiten durchspielen. Hier finden Sie aber auch technische Lösungen zur Heizung und zur Haustechnik. Haben Sie sich für eine Variante entschieden, so können Sie das Portal auch für die Suche und Auswahl eines qualifizierten Handwerkes nutzen sowie eine Baubegleitung beauftragen. Gerade das Letztere wird aus falscher Kostenersparnis nicht in Anspruch genommen. Viele Bauherrn sind davon überzeugt, dass Sie selbst die Bauüberwachung und Bauabnahme vornehmen können. Stellen sich Mängel ein, so beginnt ein komplizierter Streitprozess, wer dafür verantwortlich ist. Wenn man dann auch noch selbst die Leistung als mangelfrei abgenommen hat, hat man sehr schlechte Karten.
    Inwieweit man durch die energetischen Sanierungsmaßnahmen den Immobilienwert steigern kann, ist nicht vollständig geklärt. Da der zusätzliche Aufwand auf den Verkaufpreis aufgerechnet werden muss. Aber eine sanierte Immobilie verkauft sich viel leichter.

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    Mängel durch Hausschwamm beim Hausverkauf

    Erstellt von retep11 am 6. April 2014

    Gerade bei älteren Gebäuden können Mängel auftreten, die beim Kauf nicht gesehen werden. Ein solcher Schaden kann durch den Echten Hausschwamm auftreten. Dieser gefährliche Gebäudeschädling wächst im verdeckten Bereich. Das heißt, er wächst in Hohlräumen, wie hinter Holzverkleidungen oder in der Holzbalkendecke. Solche Schäden sind meist erst dann erkennbar, wenn die Dielung einbricht oder die Holzverkleidung vor einer feuchten Wand sich wölbt. Auch wurden im Erdgeschossbereich auf der Innenseite der unteren Wandabschnitte der Außenwand Bitumenpappen angebracht und verputzt. Damit wollte man die Innenwand vor Nässe schützen. Gerade hier zwischen der feuchten Wand und der Bitumenpappe kam es oft zu einem Hausschwammbefall. Dieser wurde erst bei der Putzentfernung sichtbar.

    Hausschwammbefall in Decke zum Dachboden

    In anderen Fällen wurde zwar ein Holzschaden erkannt, aber als „harmlose“ Holzfäule eingeschätzt. Diese Situationen sind dann nach dem Kauf des Wohngebäudes ärgerlich. Die mit der zusätzlichen Sanierung verbundenen Kosten sind natürlich nicht eingeplant und fordern den neuen Eigentümer. Rechtsstreite wegen Hausschwamm gingen bisher oft für den neuen Eigentümer verloren. Wobei ich hier einige Verkäufer keinen Vorwurf machen kann, da sie einfach den Schaden nicht kannten bzw. als geringfügig einschätzten. Ein altes Haus ist nun nicht mehr neu und es treten an verschiedenen Bauteilen Schäden auf. Das Dach muss neue gedeckt werden, da einige Dachsteine kaputt sind oder der Putz bröckelt ab. Es gibt aber auch andere Hausverkäufer, die den Schaden bewusst verschweigen. Solche Schäden durch den Echten Hausschwamm werden aber auch bewusst für Spekulationen ausgenutzt. Bei einer Wohneigentümerin in Berlin wurde ein Hausschwammschaden sichtbar. Offensichtlich wurde die Sanierung des älteren Wohngebäudes vor dem Verkauf nicht korrekt ausgeführt. Statt der Sanierung sollte sie unbedingt die Wohnung wieder zurück verkaufen. Der Hintergrund war der in der Zwischenzeit um circa 1000 Euro gestiegene Quadratmeterpreis in dieser Wohngegend.

    Hausschwamm hinter Holzverkleidung

    Durch den Bundesgerichtshof wurde am 04.04.2014 (Az. V ZR 275/12) ein Grundsatzurteil gefällt. Darin heißt es: Der Verkäufer muss maximal für die Beseitigung eines Mangels so viel bezahlen, wie das Haus wegen des Mangels wert ist. Entscheidend ist nicht der Kaufpreis, sondern der Verkehrswert, welcher vom Sachverständigen festgestellt wird.

    Grundsätzlich muss der Käufer die Sanierung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchführen. Erfolgt dies nicht, so muss der Verkäufer den höheren Sanierungsaufwand nicht zahlen.

    Im vorliegenden Fall wurde das Grundstück im Kreuzberg (Berlin) auf einen Verkehrswert von 600.000 Euro ohne Hausschwamm und mit der Wertminderung auf 507.000 Euro geschätzt. Aufgrund des Urteils des Bundesgerichtshofes muss vom Kammergericht die Summe neu verhandelt werden, die in diesem Fall nur knapp 100.000 Euro betragen würde. Die Verkäuferin hatte bereits 135.000 Euro erstritten und wollte weitere 500.000 Euro für die Sanierung.

    Dieses Urteil lässt sich direkt nur auf den Kauf von Häusern oder Grundstücke anwenden. Das Urteil gilt nicht, wenn vorsätzlich Mängel verschwiegen werden. Eine neutrale Begutachtung durch einen Sachverständigen für Verkehrswertermittlung vor dem Verkauf des Grundstücks oder des Hauses ist sehr sinnvoll, um sich vor Überraschungen zu schützen. Dies sollte im Interesse des Käufers und Verkäufers liegen.

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    Zahlungsmoral und Gläubigerschutz

    Erstellt von retep11 am 5. April 2014

    Sehr lange hat es gedauert, bis der Gesetzgeber aktiv wurde, um die Zahlungsmoral im Geschäftsverkehr durch entsprechende gesetzliche Reglungen zu verbessern. Die Bundesregierung hat einen Entwurf des Gesetzes zum Gläubigerschutz beschlossen. Das Europäische Parlament und der Rater hatten am 16. Februar 2011 die Richtlinie 2011/7/EU zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr verabschiedet. Nun wird diese Richtlinie als nationales Gesetz umgesetzt. Endlich haben die Politiker erkannt, dass durch eine schlechte Zahlungsmoral die Liquidität der Unternehmen und Selbstständigen gefährdet wird. Offene Rechnungen schmälern den finanziellen Spielraum der Firmen und verringern die Wirtschaftskraft. Oft ist dann eine Fremdfinanzierung erforderlich, die dann den Gewinn verringern. Oder im schlimmeren Fall hat dies eine Reduzierung des Geschäftsbetriebes zur Folge.

    Der gesetzliche Verzugszins wird auf 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz angehoben. Bei Verzug des Schuldners hat der Zahlungsgläubige einen Anspruch auf eine Pauschale in Höhe von 40 Euro.

    Zahlungsfrist von mehr als 30 Tagen oder eine Überprüfungs- oder Abnahmefrist von mehr als 15 Tagen sind unangemessen und daher unwirksam. Andere Reglungen sind nur wirksam, wenn die Vereinbarung ausdrücklich getroffen wurde und sachlich gerechtfertigt ist.

    In dem Artikel „Die Zahlungsmoral und die Unternehmenspleite“ gehe ich ausführlich auf die Problematik ein.

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    Alte Küchen clever umgestalten – Tipps und Ideen

    Erstellt von retep11 am 27. Februar 2014

    Die Küche ist in jeder Wohnung und jedem Wohnhaus ein zentraler Ort. Dort werden Lebensmittel zubereitet und möglicherweise dient der Raum auch zum Essen und Unterhalten. Doch nach vielen Jahren sieht man dem Interieur die Nutzung in der Regel an. Da bereits die Sanierung von Gebäuden viel Geld kostet und häufig an anderer Stelle Einsparungen nötig sind, muss die alte Küche nicht direkt ausrangiert werden. Mit kleinen Tricks lassen sich aus der Mode gekommene Küchenmöbel umgestalten und nach individuellen Maßstäben an den gewünschten Einrichtungsstil anpassen. Wir haben Ihnen einig Tipps und Ideen zusammengestellt, die Ihnen bei diesem Vorhaben behilflich sein können.

    Ansicht einer Küche

    Arbeitsplatten und Abschlüsse

    Häufig sind die Küchenmöbel auch nach vielen Jahren noch ansehnlich und frei von größeren Schäden. Die Optik vieler älterer Küchen leidet dagegen unter den Spuren der Nutzung auf der Arbeitsfläche. Hinzukommt das Design, das durch ständig neue Trends schnell von moderneren Varianten abgelöst wird. In diesem Fall kann es bereits ausreichen die abgenutzte Arbeitsplatte durch ein neues Modell zu ersetzen. Durch die große Fläche verändert sich die Optik der gesamten Küche maßgeblich. Ergänzt wird die optische Veränderung durch formschöne Abschlussleisten, die in gut sortierten Onlineshops wie beispielsweise bei Provint erhältlich sind. Diese Wandabschlussleisten sorgen für einen geschmackvollen Übergang von Arbeitsfläche zur Wand und machen das Säubern darüberhinaus komfortabel.

    Holzfronten schleifen und lackieren

    Viele Küchen sind technisch und hinsichtlich des Materials noch gut in Schuss. Lediglich das Design stört, weil es dem persönlichen Stil nicht mehr entspricht. Viele Wohnhäuser sind beispielswiese geprägt von dunklen Holzküchen. Die dunklen Fronten wirken erdrückend und nicht mehr zeitgemäß. Dass trotzdem keine kostspielige neue Küche angeschafft werden muss, beweisen viele Haushalte, die sich an eine Umgestaltung wagen. Nachdem die Holzfronten abmontiert und fettfrei gemacht wurden, müssen die Oberflächen sorgfältig abgeschliffen werden. Dieser Arbeitsschritt ist unverzichtbar, wenn ein neuer Anstrich folgen soll. Dabei geht ist nicht darum das Holz komplett runter zu schleifen. Die Oberflächen müssen lediglich angeraut werden, damit der Lack besser hält. Ein wisch- und kratzfester Acryl-Lack eignet sich optimal zum Streichen der Küchenfronten. Dieser Lack ist sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Bevor die eigentliche Farbe folgt, sollte eine Grundierung aufgebracht werden. Hier reicht eine dünne Schicht. Nach einer ausreichenden Trocknungsphase wird der Decklack aufgetragen. Sobald dieser getrocknet ist, können die Fronten wieder montiert werden und die Küche erstrahlt in neuem Glanz.

    Küchenfronten bekleben

    Falls das Streichen zu aufwändig ist, kann zur weniger zeitintensiven Alternative gegriffen werden: Bekleben Sie die Küchenfronten mit speziellen Folien. Im Internet und Fachhandel werden hunderte Designs präsentiert. Garantiert ist etwas Passendes dabei. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind schier grenzenlos. Auch hierbei sind die Fronten von Fett und Schmuck zu befreien damit die Folien dauerhaft halten. Nachdem die Griffe abmontiert wurden, können die Folien direkt auf die bestehenden Materialien geklebt werden. Voraussetzung für die Verwendung der Klebefolien ist allerdings, dass die Fronten eine glatte Oberfläche aufweisen. Sobald Verzierungen und Unebenheiten vorliegen, wird das blasenfreie und ordentliche Bekleben fast unmöglich. In diesem Fall ist das Lackieren besser geeignet.

    Rückwände austauschen – Dekorativer Fliesenspiegel

    Vor einer unschönen Küchenrückwand wirken die schönsten Küchenmöbel nur halb so positiv. Gerade bei älteren Küchenräumen sind die Wände noch von alten Fliesen und altmodischen Motiven geprägt, die an längst vergessene Trends erinnern. Um dem Raum neues Leben einzuhauchen, lohnt es sich den Fliesenspiegel durch eine schicke Variante zu ersetzen. Originelle Motivtapeten kommen hinter pflegeleichtem Plexiglas beispielsweise hervorragend zur Geltung. Aber auch elegante Holzplatten machen aus einer langweiligen Küche eine edle Erscheinung. Aus diesen Materialien lassen sich strapazierfähige und individuelle Lösungen erarbeiten.

    Bildquelle: pixabay.com

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    Informationen zum Schutzgasschweißen

    Erstellt von retep11 am 27. Februar 2014

    Im Bauwesen werden viele Metalle verarbeitet, welche vorgefertigt oder auf den Baustellen, durch Niete, Schrauben, Kleben oder Schweißen zusammengefügt werden. Für jede der Verbindungsarten gelten bestimmte Standards- und Sicherheitsvorschriften. Ob nun auf den Baustellen oder als Heimwerker, man sollte diese auf jedem Fall kennen und muss diese auch einhalten.
    Beim Stahlbau wird vorwiegend das Schmelzschweißen angewendet. Auf den Baustellen findet als wichtigstes Verfahren das Elektro-Hand-Schweißen Anwendung. Dagegen wird in der Werkstatt Schutzgasschweißverfahren bevorzugt.

    Schweißarbeiten
    Bild:Pixabay.com

    Die MIG (Metall-Intergas-Schweißen)/ MAG (Metall-Aktivgas-Schweißen und WIG (Wolfram-Inertgas-Schweißen) -Schweißverfahren zählen zu den handelsüblichen Methoden des Schweißens und erfreuen sich größter Beliebtheit, sowohl unter Hobby-Schweißern als auch unter Profis. Wie funktioniert das Schutzgasschweißen und ist es wirklich geeignet für mich? Dieses ist eine Frage, die sich viele Schweißer wohl stellen. Selbstverständlich möchte man immer das Schweißverfahren wählen, welches einem das bestmögliche Ergebnis ermöglicht und den jeweiligen Anforderungen entspricht. Das Schutzgasschweißverfahren spielt daher oft eine wichtige Rolle wenn es um ein qualitativ hochwertiges Schweißen geht. Wie der Name „Schutzgasschweißen“ schon vermuten lässt, ist die Hauptaufgabe dieser Methode, das flüssige Schmelzbad vor äußeren Verunreinigungen zu schützen. Diese können nämlich die Korrosionstoleranz der Schweißnaht schwächen. Die Folge sind poröse Schweißergebnisse und dadurch eine kürzere allgemeine Haltbarkeit der Schweißnaht. Außerdem wird bei der Anwendung des Schutzgasschweißens die Schweißpistole gleich mitgekühlt, was sich noch einmal positiv auf das gesamte Verfahren auswirkt. Die populärsten und am häufigsten benutzten Schutzgaskomponenten sind Sauerstoff, Kohlendioxid, Argon und Helium.

    MIG/MAG Schweißen leicht gemacht!

    Das Handwerk des Schweißens an sich, ist ein sehr komplexes und erfordert durchaus ein gewisses Maß an Handfertigkeit und die dem entsprechend qualifizierte Ausbildung. Ein geeignetes Grundwissen zu dem Thema Schutzgasschweißen ist allerdings genauso von Vorteil, bevor es an die eigentliche Arbeit geht. Daher sollte man schon wissen, dass wenn man von Schutzgasschweißen redet, man zugleich das MIG/MAG-Schweißen erwähnen sollte. MIG steht für âMetal inert gasâ und MAG für âMetal active gasâ, wird aber oft zusammen genannt. Das MIG/MAG-Schweißverfahren ist von Natur aus produktiver als z.B. die E-Hand Schweißmethode. Warum? Weil beim E-Hand Schweißverfahren, der Schweißer jedes Mal den Schweißvorgang unterbrechen muss, um die verbrauchte Elektrode zu ersetzen. Hier entstehen erhebliche Schweißverluste. Beim MIG/MAG-Schweißen ist dieses nicht der Fall. Hier wird zwar auch die zum Schweißen benötigte Hitze durch das Bilden eines Lichtbogens zwischen einer abschmelzenden Metallelektrode und dem Werkstück erzeugt, allerdings mit dem feinen Unterschied, dass die Metallelektrode hier ein Draht mit geringem Durchmesser von einer integrierten Spule ist und das Schutzgas durch den Brenner zugeführt wird Herkömmliches MIG/MAG- Schweißen findet unter der Verwendung einer konstanten Spannungsquelle statt, die einen in sich stabilen und selbstregulierenden Lichtbogen gewährleisten kann. Bei beiden Verfahren, MIG und MAG, wird der erzeugte Lichtbogen zwischen einer festen Drahtelektrode und dem Werkstück gehalten â das Ergebnis ist eine ausnahmslos saubere Schweißnaht zwischen zwei zusammengeschweißten Werkstücken. Um genau dieses perfekte Ergebnis zu erzielen, ist ein qualitativ hochwertiges MIG/MAG-Schweißgerät ohne Zweifel von enormer Wichtigkeit. Im Segment der preisgünstigen Mig-Mag-Modelle sei der Hersteller Expondo empfohlen.

    Der feine Unterschied zwischen dem MIG- und MAG Schweißverfahren

    Natürlich stellt sich jetzt die Frage, was denn der Unterschied zwischen dem MIG- und dem MAG-Verfahren ist, wenn beide den gleichen Schweißprozess folgen?! Die Antwort hierauf ist zwar relativ simpel, aber dennoch von großer Bedeutung: Es werden jeweils verschiedene Arten von Schutzgasen verwendet. Beim MIG-Verfahren wird z.B. Argon oder Helium verwendet, da diese nicht mit dem flüssigen Schmelzbad reagieren und somit keinen Effekt auf die Schweißnaht haben, außer es vor Oxidationen aus der Atmosphäre zu schützen. Diese Schutzgase werden normalerweise für das MIG-Schweißen von Aluminium und anderen Nichteisenmetallen verwendet. Kohlendioxid und Sauerstoff auf der anderen Seite reagieren mit dem flüssigen Schmelzbad und stabilisieren den Lichtbogen. Beim MAG Schweißen werden diese Gase verwendet um eine reibungslose Übertragung der Materialien zu gewährleisten und werden in erster Linie für das Schweißen von Stahl verwendet wird. Es gibt also wichtige Unterschiede beim Vergleich dieser beiden populären Schweißverfahren, welche unbedingt immer berücksichtigt werden müssen. Ansonsten bleibt die perfekte Schweißnaht in unerreichbarer Ferne!

    Steiler Aufstieg im Schweißer-Olymp dank des WIG-Schweißverfahren

    Wie bei so vielen Dingen im Leben, wird auch beim Schweißen eine gewisse Ruhe und Geduld vorausgesetzt: Beim WIG-Schweißverfahren ist dieses besonders wichtig. Wie bei allen anderen Schweißverfahren auch, ist die richtige Ausbildung extrem wichtig und unumgänglich. Als erstes, sollte man wissen, das WIG für „Wolfram-Inertgasschweißen“ steht und bei diesem Schutzgasverfahren eine nicht abschmelzende Wolfram-Elektrode verwendet wird, die den Strom an den Schweißlichtbogen liefert. Die Verwendung von Schutzgas bei diesem Schweißverfahren trägt dazu bei, eine saubere Schweißnaht zu erzeugen, da es verhindert dass eine Oxidation auftritt. Die Wolfram-Elektrode und das Schweißbad werden durch ein Schutzgas ausreichend geschützt und gekühlt; meistens wird hierzu Argon, Helium oder eine Kombination aus beidem verwendet. Dieses hat den Vorteil, dass beide Gase zusammen eine höhere Schweißgeschwindigkeit gewährleisten können. Argon alleine wird von den meisten Schweißern bevorzugt, weil es schwerer als Luft ist und eine bessere Abdeckung beim Schweißen aufweist. Was das WIG-Schweißverfahren von anderen elektrischen Schweißverfahren unterscheidet ist, dass hierfür zwei freie Hände benötigt werden. Eine Hand um den Brenner an sich zu führen und die andere um das Material dem Schmelzbad zuzuführen. Diese Schweißmethode erfreut sich großer Popularität unter vielen Schweißern, da man hiermit auf einer Anzahl von unterschiedlichen Metallen, eine Vielzahl von Schweißarten durchführen kann (wobei am meisten Stahl und Aluminium verwendet werden).

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    Arbeitssicherheit auf der eigenen Baustelle

    Erstellt von retep11 am 21. Februar 2014

    Das eigene Haus zu sanieren ist für viele Familien ein langgehegter Traum und auch die Kostenfrage spielt eine Rolle bei der Entscheidung, ob die Sanierung überwiegend in Eigenleistung durchgeführt, oder komplett an Firmen vergeben wird. In der Regel fehlen die entsprechenden Fachkenntnisse bei den Bauherren. Während diese noch mit viel Einsatz und Engagement ausgeglichen werden können, machen sich private Bauherren über die Arbeitssicherheit jedoch häufig zu wenige Gedanken. In Sandalen und kurzer Hose wird an der Säge gearbeitet, Baumaterial transportiert oder ein Haus gedämmt. Dabei ist gerade bei der Sanierung oder umfangreichen Renovierungen an Wohnungen oder Häusern die Arbeitssicherheit ein großes Thema und sollte bei der Planung und Vorbereitung berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich Unfälle und Verletzungen auf der Baustelle weitestgehend vermeiden.

    Hausbau
    Beim Eigenheimbau wird oft der eigene Arbeitsschutz vernachlässigt. Hier ein Hausbau auf der Insel Djerba in Tunesien.

    Sicherheitskleidung bietet Schutz Ein wichtiger Aspekt der Arbeitssicherheit auf dem Bau ist die entsprechende Arbeitskleidung für diverse Tätigkeiten. In der Regel sind eine robuste Hose und die richtigen Schuhe schon ausreichend, um die Sicherheit bei Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten zu erhöhen. Sowohl im Bereich der Schuhe, als auch bei der Kleidung ist Passendes von JOB CONFECTION zu finden. Die speziellen Arbeitsschuhe wurden für den Einsatz in unterschiedlichen Bereichen entwickelt und erfüllen die Auflagen verschiedener Schutzkategorien. Schon Schuhe der Kategorie S1 bieten auf der Baustelle auch bei feuchtem Untergrund sicheren Halt und schützen den Fuß vor Verletzungen. Werden diese Sicherheitsschuhe mit der entsprechenden Kleidung und Arbeitshandschuhen kombiniert, dann sind Bauherren bereits gut geschützt und können sich auf ihrer Baustelle deutlich sicherer bewegen. Je nach Art und Umfang der Baustelle sollte die Arbeitskleidung noch um einen Helm ergänzt werden. Gerade dann, wenn Arbeiten am Dach oder in den oberen Stockwerken vorgenommen werden, ist ein Helm der optimale Schutz vor herabfallenden Bauteilen und Stoßverletzungen am Kopf.

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    Die Wohnung als kleine Oase

    Erstellt von retep11 am 6. Februar 2014

    Die Wohnung hat verschiedene Funktionen. Hatte sie früher vorwiegend die Funktion des Schutzes, wie vor Wetter oder vor anderen Personen, so haben sich die Funktionen erweitert. Dazu gehört auch die wirtschaftliche Verwertung. Die Immobilie gilt nach wie vor als eine relative gute Wertanlage. Wenn sich diese sogar in den Zentren wie München, Hamburg oder Berlin befindet, dann kann auch langfristig mit einem Wertzuwachs gerechnet werden.

    Ein Fachwerkhaus gibt die individuelle Note der Bewohner wieder.

    Ruhe und schönes Design in der Wohnung sind gefragt.

    Die eigenen vier Wände dienen heute als Ort der Ruhe, wo man sich zurückziehen und sich von dem stressigen Alltag erholen kann. Es werden daher an die Wohnungen wesentlich höhere Anforderungen an den Schallschutz und an die Ausstattung gestellt, wie es noch vor einigen Jahren war.
    Aber auch an die Wohnungseinrichtungen werden heute ganz andere Anforderungen stellt. Statt der großen wuchtigen Schrankwände dominieren kleine Möbel passend zu den anderen Einrichtungsgegenständen. Sind die Wohnungen nicht sehr groß, dann muss jeder Quadratmeter effektiv genutzt werden. Dabei darf aber die Wohnung nicht überladen wirken. Geschickt kann man seine eigene individuelle Note zum Beispiel mit den Qualitätsdesignmöbeln von http://www.retroeurope.com/ umsetzen. Für die Schaffung einer gemütlichen Atmosphäre müssen die Möbel sowohl praktische aber auch erholsame Bedingungen erfüllen. Die verschiedenen Elemente in der Wohnung, wie Teppiche, Bodenbelag, Möbel, Wohnaccessoires sowie die Farbgestaltung der Wände, kann bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt werden. Die Möbel sollen nicht nur chic aussehen, sie müssen auch den jeweiligen Ansprüchen gerecht werden. Wer seinen müden Körper nach einem anstrengenden Tag entspannen möchte, braucht natürlich auch eine entsprechende Couch. Man möchte aber auch einmal die „Füße hochlegen“ können. Viele der heutigen Möbel sind in den letzten Jahren weiter entwickelt worden und erfüllen vielfältige Zwecke. Es lassen sich Rücken- oder Fußteile herausklappen oder die Nacken- oder Armstützen sind individuell einstellbar. Relaxfunktionen sind hierbei besonders beliebt. Die Möbel sollen heute neben dem anspruchsvollen Design auch Komfort bieten.

    Auch hochwertiges Design ist gefragt.

    Ein Le Corbusier Sofa ist zum Beispiel nach den höchsten Standards inspiriert. Es wird aus feinstem italienischen Leder gefertigt, welches von einem Edelstahlrahmen gehalten wird.
    Das Le Corbusiersofa und die Sessel sind perfekte für die anspruchsvolle Gestaltung einer Wohnung aber auch für den Empfangsbereich eines Büros. Der internationale Style wurde von dem Architekten Carles-Edouard Jeanneret im Jahre 1929 für den Salon d’Automne Kunstausstellung entworfen.

    Die komfortablen Möbel müssen sich aber in das Profil einer neuen Wohnung integrieren lassen, wenn man aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt ziehen muss. Schließlich möchte man nicht gleich wieder eine Wohnung komplett neu einrichten.

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    Mit Kindern auf der Baustelle – die Kleinen beteiligen

    Erstellt von retep11 am 24. Januar 2014

    Wer ein Haus renovieren möchte, macht das meist mit der Absicht, später gemeinsam mit der eigenen Familie dort einzuziehen. Dass sich dabei auch schon die Zeit während der Umbauarbeiten nutzen lässt, um den Kindern wichtige Kompetenzen beizubringen, sehen nur wenige Bauherren.
    Allerdings sind die Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften genau einzuhalten. Ganz wichtig ist die ständige Aufsichtspflicht. Die Kleinen sind auf einmal weg und befinden sich an einer Stelle auf der Baustelle, die nicht ausreichend gesichert ist. Die Kleine kenne noch nicht gefahren. In dem Bild sehen Sie meine Tochter vor vielen Jahren, wo sie mir nach der Scheidung bei der Renovierung meiner neuen Wohnung geholfen hatten. Ihr hatte das Abmachen der Tapete viel Spaß gemacht.

    Hilfe bei der Entfernung von Tapete

    Gemeinsam kann man sich vielen Arbeiten widmen, bei denen die Kleinen schon das erste Gefühl für handwerkliche Tätigkeiten vermittelt bekommen. Diese Erfahrungen verbessern das Körpergefühl der Kleinen, fördern erste analytische Fähigkeiten und mit einer gewissen Lockerheit kann das Ganze auch Spaß machen. Bevor man jedoch den Nachwuchs vor unlösbare Aufgaben stellt, sollte man sich den Aufgaben ruhig annähern.

    Die richtigen Projekte für Kinder finden

    Um Kinder langsam an die ersten Handgriffe des Handwerks heranzuführen, sollte man ungefähr warten, bis sie im Grundschulalter sind. Wer gut einschätzen kann, dass die Kleinen schon früher in der Lage sind, ersten Tätigkeiten nachzugehen, sollte seiner Intuition ruhig vertrauen. Wenn man nun das erste Mal das Bauobjekt betritt, sollte man sich Zeit für einen ausführlichen Rundgang nehmen. Dabei sollte den Kindern alles erklärt und auf besondere Gefahren hingewiesen werden. Am Anfang ist immer zu empfehlen, das Kind in ihrer Nähe werkeln zu lassen, um dessen Handlungen stets im Blick zu haben. Mit fortschreitendem Alter sollten Sie auch die Aufgaben für das Kind anspruchsvoller gestalten. Dies kann z. B. auch dazu führen, dass dem Kind im Jugendalter kleine Projekte anvertraut werden, die es möglichst selbstständig planen und umsetzen soll. Die benötigten Baumaterialien sollten dafür schon vorab besorgt werden.

    Die Baustelle als Abwechslung zum Alltag

    Eine Baustelle ist nur bedingt für Kinder geeignet. Wenn gerade schwierige Umbaumaßnahmen laufen oder es an vielen Stellen gefährlich sein kann, sollte man den Nachwuchs sicherheitshalber zu Hause lassen. Erst wenn die Baustelle ausreichend Platz bietet, um sich verletzungsfrei zu bewegen, können die Kinder von der neuen Umgebung richtig profitieren.

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    Die Fertigteilhäuser und Massivhäuser

    Erstellt von retep11 am 10. Januar 2014

    In unserer Klimazone erzielt man einen wirtschaftlichen Wärmeschutz durch eine sinnvolle Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. Eine massive Konstruktion bietet eine Voraussetzung für einen hervorragenden Wärmeschutz. Leichtbauhäuser sind besonders in den skandinavischen Ländern, in unseren Klimabereich daher weniger geeignet. Das hängt aber auch vom Standort ab. Sie müssen durch entsprechende konstruktive und technische Maßnahmen ergänzt werden. In Deutschland erfolgt zum Beispiel der Dachausbau in Leichtbauweise.
    Sowohl bei der Sanierung als auch beim Neubau werden architektonische Extras geplant, die ohnehin die komplizierten physikalischen Prozesse im Gebäude nicht gerade günstig beeinflussen. Bei der Auswahl eines Gebäudes sollte man auf eine einfache Gebäudegeometrie achten. Das gibt sowohl für den Massivbau als auch für die Gebäude, die in Fertigbauweise erstellt werden.
    Schwere massive Bauweisen speichern die Wärmeenergie und geben diese verzögert wieder ab. Die Temperaturschwankungen der Innenraumluft sind ausgeglichener. Die Phasenverschiebung wird durch die Temperatur, Materialstruktur (Poren, Kapillare, Salze) und Druck bestimmt. Im Mauerwerk/Konstruktion gibt es keine gleich bleibenden Zustände. Sie verändern sich ständig qualitativ und quantitativ. Die Wandbaustoffe werden durch verschiedene Energieströme beeinflusst. Diese wirken sich wiederum auf das Raumklima aus. Massive Bauweisen können als monolithische Konstruktion ausgeführt werden. Hierbei sind Feuchteströme so, dass keine Feuchteanreicherung innerhalb der Konstruktion durch Grenzschichten oder Sperrschichten erfolgt. Eine Konstruktion in Leichtbauweise besteht immer aus mehreren Schichten mit unterschiedlichen Diffusionseigenschaften. Auf der Innenseite muss sich in der Regel eine Sperrschicht befinden. Das erfordert eine sorgfältige Ausführung beim Errichten der Gebäude. Zur Feuchteregulierung kann in der Regel nur die innere Wandbeschichtung dienen. Das können Gipsplatten, aber auch Holzwerkstoffe sein. Das Nutzungsverhalten unterscheidet sich daher etwas gegenüber bei der Nutzung eines Massivbaus.
    Die Massivbauweise hat aber auch einige Nachteile, das sind zum Beispiel:

    • Lange Bauzeiten,
    • die Baufeuchte bleibt 2-3 Jahre im Gebäude, was zum Anfang zu einer Schimmelneigung führen kann und
    • höhere Herstellungskosten.

    Früher hatte man für die Generationen ein Haus gebaut. Heute ist das nicht mehr der Fall. Sind die Kinder erwachsen, dann ziehen sie in der Regel weg. Das Haus baut man in der Regel im Alter zwischen 30-45 Jahre. Die normale Standzeit der Fertigteilgebäude liegt bei 40 bis 50 Jahren. Damit kann man ohne Sorgen nach dem Kauf bis zu seinem Lebensende darin wohnen. Die kürzere Standzeit ist somit kein mittelbarer Nachteil. Die Qualität der Fertigteilhäuser hat sich gegenüber früher wesentlich verbessert. In einem Artikel werden die Vorteile und Nachteile der Fertigbauweise beschrieben. Ich selbst habe bisher bei Fertigteilhäusern für den Wohnwert kein Nachteil feststellen können. Die Fertighausfirmen bieten ein breites Sortiment an, sodass man für sich auch das gewünschte Haus findet. Nachträge Veränderungen bzw. Umbauten sind zwar möglich, aber nicht sinnvoll, da umfangreiche bauliche Veränderungen erforderlich werden.

    Holzblockbau

    Dieses unscheinbare historische Holzhaus in den ukrainischen Karpaten in der Nähe von Chust ist ein Fertigteilhaus. Es lässt sich vollkommen auseinandernehmen und an einer anderen Stelle wieder aufstellen. So unscheinbar es aussieht, es ist wegen des sehr guten Holzes sehr wertvoll.

    Die tragenden Bauteile bei diesen Fertighäusern sind aus Holz. Holz unterliegt Feuchteeinflüssen. Holz quillt und schwindet. Bei richtiger Konstruktion können diese Änderungen gut ausgeglichen werden. Wenn bautechnische Fehler auftreten, dann liegt es eher an einer schlechten Ausführung. Meistens arbeiten die Herstellungsfirmen mit Handwerkerfirmen zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit reifen auch Erfahrungen, auf welche man bauen sollte. Es ist nicht zu empfehlen, eine andere fremde Handwerkerfirma mit der Errichtung des Fertigteilhauses zu beauftragen, nur weil sie um 1000 Euro billiger ist. Welche Qualität sie liefern, ist unbekannt.

    Oft werden diese Gebäude auch als Ausbauhaus angeboten. Wenn man handwerklich geschickt ist, dann kann man viele Kosten sparen. Aber man muss sich dies genau überlegen. Bei der Überschätzung des eigenen handwerklichen Geschickes können schnell Fehler entstehen, die später korrigiert werden müssen. Des weiteren benötigt man für den Ausbau auch genügend Zeit, die mit der eigenen beruflichen Arbeitszeit vereinbar sein muss.

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    Baumaterialkunde -Stahl

    Erstellt von retep11 am 3. Dezember 2013

    Einige Baustoffe sind aus der modernen Architektur kaum noch wegzudenken. Hochhäuser, große Parkhäuser und beinahe jedes mehrgeschossige Wohnhaus würden nicht existieren, wenn der Stahl niemals entdeckt worden wäre. Zugegeben, asiatische Architekten könnten dagegenhalten, dass Bambus ebenso geeignet ist, doch wirkt Stahl bei Hochbauten wesentlich zuverlässiger und beruhigender. Aber, was ist Stahl eigentlich?

    Der Baustoff Stahl

    Der Baustoff selbst besteht aus Eisen, welches gezielt bearbeitet wird. Archäologische Funde ergaben, dass bereits vor 3.500 Jahren eine einfache Form des Werkstoffs zur Herstellung von Waffen eingesetzt wurde. Bis heute sind in Europa allein über 2.400 verschiedene Stahlsorten bekannt, die allesamt mit besonderen Eigenschaften aufwarten. Um einen Werkstoff tatsächlich als Stahl deklarieren zu dürfen, muss der Eisengehalt des Stoffes die weiteren Beistoffe bei weitem übersteigen. Zudem darf der Kohlestoffanteil des Eisens nicht über 2 Prozent liegen. Weitere Infos gibt es auf www.baustoffe-ruhr.de.

    Die Anwendung in der Baubranche

    Da Stahl als überaus formbeständig, stabil und robust gilt, kommt der Stoff im Baugewerbe täglich zum Einsatz. Ein gutes Beispiel sind Stahlträger, die in die Außenwände und tragenden Wände von Häusern eingelassen werden. Ebenso werden Zwischendecken mit Stahlträgern erweitert, um dem gesamten Gebäude eine größere Stabilität zu bieten. Gerade beim Bau von Hochhäusern ist Stahl unverzichtbar. Das wohl offensichtlichste, mit einem Skelett aus Stahl errichtete Gebäude stand bis 2001 in New York City – das World Trade Center. Die gesamte Außenfassade wurde mittels Stahlträgern aufrechterhalten und die einzelnen Geschosse an diese aufgehängt. Dabei übernimmt Stahl die Zugkräfte und Beton die Druckkräfte.

    Moderne Kunstwerke im Verkehrswesen

    Architektur ist eine Form der Kunst. Dies wird besonders im Brückenbau ersichtlich. Jede große Verkehrsbrücke besteht zu einem großen Anteil aus Stahlträgern und aus Stahl gefertigten Lastenträgern. Aufhängungen von frei schwebenden Brücken oder Hängebrücken bestehen fast ausschließlich aus gekordelten Stahlseilen. Allerdings bietet der Werkstoff einen Nachteil: seine Anfälligkeit für Korrosion. Luft und Feuchtigkeit greift die Legierung des Stahls an und führt dazu, dass er aufbricht, sich ausweitet und nach und nach das Mauerwerk beschädigt. Aus diesem Grund wird Stahl häufig von Beton umgeben oder aber, er muss sorgfältig gepflegt und regelmäßig auf Rost und Korrosionsschäden überprüft werden.

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