bauratgeber24.de
Blog: Home  |  Bauratgeber24  |  Sanierungskosten  |  Baulexikon  |  Bauideen  |  Download  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung


Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
  • Meta


  • Baulexikon



      

    - The Science of Doom
    - Dein Fenster
    - Hypersmash.com

    Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

    Informationen zum Haus renovieren, zu Baukonstruktionen, zur richtigen Auswahl von Baustoffen oder zur Wärmedämmung. Beiträge zur Wohnungseinrichtung mit Holzmöbel oder zur Inneneinrichtung.

    Algenbildung auf einer Fassade Video

    Erstellt von retep11 am 26. Februar 2013

    In diesem Video habe ich die Ursachen der Algenbildung auf einer Fassade beschrieben.



    Abgelegt unter Baubiologie, Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Energetische Altbausanierung

    Erstellt von retep11 am 21. Januar 2013

    Bei einer energetischen Altbausanierung denkt man zu erst an einer nachträglichen Wärmedämmung. Dies ist nur bedingt richtig. Grundsätzlich ist eine fachgerechte Bestandsaufnahme zu machen. Zum Beispiel erhält man Infos zur ecohome Altbausanierung

    Außendämmung
    Jedes Wohngebäude ist anders. Je nach Standort wurden die dort üblichen Baustoffe verwendet. Sehr deutlich wird der Unterschied, zwischen Wänden aus Bruchsteinen und Ziegelsteinen. Es liegt ein großer Unterschied zwischen der Wärmeleitfähigkeit, der Wärmespeicherfähigkeit und dem Wärmeeindringkoeffizienten vor. Bruchsteine neigen aufgrund ihrer Wärmeeindringkoeffizienten und des Wärmespeichervermögens gerade im Sommer zur Tauwasserbildung. Aber auch im Winter ist die Wandoberfläche kalt. Bei einer Sanierung muss man solche Materialeigenschaften beachten. In diesem Fall ist die innere Wandoberfläche zu temperieren. Das kann zum Beispiel durch eine Randleistenheizung erfolgen. Aber auch ein Leichtputz am besten als Kalkputz bringt eine Verringerung der Tauwasserbildung. Die Wandoberfläche muss grundsätzlich die Feuchtigkeit gut an die Umgebungsluft abgeben können. Es darf keine Sperrschicht durch falsche Materialart und Schichtaufbau entstehen. Gerade bei älteren Sanierungen im Erdgeschoss findet man zwischen der Putzschicht und dem Mauerwerk eine Bitumenpappe, die als Schutz vor Feuchte auf das Mauerwerk gebracht wurde. Kurzzeitig hat dies sicherlich geholfen, langfristig sind aber gravierende Feuchteschäden entstanden und der Echte Hausschwamm konnte sich hinter der Sperrschicht bilden.

    Ziegelsteine sind durch ihr Porensystem hervorragende Feuchteregulierer. Bei entsprechender Mauerstärke von etwa 50 cm liegt eine gute Wärmespeicherfähigkeit und Wärmeisolierung vor. In anderen Ländern baut man noch heute so die Außenwände. Die Eigenschaften können noch durch das Vermauern unterschiedlicher Steinarten verbessert werden.

    Dämmung eines Hochhauses
    Bei dieser Fassade in Kiew können von der Technologie keine Brandriegel eingebaut werden. Bei einem Brand des Styropors steht die gesamte Fassade des Hochhauses in Flammen. Ein grober Planungsfehler.

    Historisch wurden nicht nur in Deutschland je nach Wohnungsbedarf und der finanziellen Mittel Wohngebäude mit sehr unterschiedlichen Qualitätsparametern hergestellt. Sodass zum Teil gerade aus energetischer und schallschutztechnischer Sicht ungünstige Wohngebäude errichtet wurden. Es ist nicht sinnvoll irgendetwas zu machen, sondern vorher ist der Bestand des Gebäudes genau zu erfassen. Dazu gehören zum Beispiel die Bauteile, die Heizungsanlage, die Raumnutzung aber auch die Lage des Gebäudes. Dies soll kurz erläutert werden.
    Ein großer Teil des Wärmeaustausches erfolgt über die Decke und Fußboden. Aufgrund der Fenster und Türen wird die Größe der Außenwände oft überschätzt. Eine energetische Verbesserung der Decke und des Fußbodens ist im Verhältnis zu einer neuen Fassadendämmung kostengünstiger und bringt auch eine größere Energieeinsparung. Sehr oft wird der Fehler begangen, die Doppelfenster oder älteren Verbundfenster durch neue Isolierfenster mit kleinem U-Wert auszutauschen, ohne auf die vorhandene schlecht isolierende Außenwand zu achten. Feuchte taut an der kühlen Oberfläche aus. Das war bisher die Glasscheibe. Jetzt erfolgt die Durchfeuchtung in den Zimmerecken und über dem Fußboden. Die Folge ist eine Schimmelpilzbildung an der Oberfläche. Beim Austausch der Fenster muss auch gleichzeitig die Außenwand energetisch verbessert werden. Das erfordert eine genaue Betrachtung und Planung. Eine offene Südseite kann zum Beispiel einen hohen solaren Wärmegewinn bringen, der in der Bilanz größer ist, wie der Wärmefluss von innen nach außen. Eine nachträgliche Wärmedämmung ist hier nicht sinnvoll.
    Es gibt verschiedene nachträgliche Dämmmaßnahmen, die von einer vorgesetzten zusätzlichen massiven Wand, einer Verschalung bis hin zu einer mineralischen, natürlichen oder synthetischen Dämmstoffschicht reichen kann. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von der Konstruktion des Gebäudes und natürlich auch von der finanziellen Möglichkeit des Bauherrn ab. Vorher ist aber auch der Zustand des Außenputzes zu prüfen.

    In den letzten Jahren wird in Deutschland die energetische Sanierung aufgrund der massiv steigenden Energiekosten durch das EEG in Erwähnung gezogen. Ansatzpunkte sind zum Beispiel die Überprüfung der Haushaltgeräte. Ein älterer Tiefkühlschrank braucht sehr viel Energie. Einsparmöglichkeiten ergeben sich auch beim Nutzungsverhalten. Einfach den Zählerstand über mehrere Tage kontrollieren und so Einsparmöglichkeiten erkennen.
    Aber auch bei der Heizung lassen sich die Kosten reduzieren. Ausgehend, dass die Heizungsanlage auf dem neuesten technischen Stand ist, kann man über einen Kaminofen nachdenken. Es gibt zum Beispiel Kaminöfen mit Wassererwärmung, die in das vorhandene Heizsystem integriert werden können.
    Wenn man günstig Holz bekommt, dann kann man nicht nur in der Übergangszeit die Raumtemperatur etwas anheben und so Heizkosten sparen. Solaranlagen können ebenso integriert werden und Brennstoffe sparen.

    Neben der fachlichen Beratung, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge diese erfolgen könnten, ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr wichtig. Die wichtigste Frage ist: „Wann bringt diese Investition einen Nutzen?“ Eine 40-jährige Familie nutzt das Gebäude sicherlich länger als eine 60-jährige Familie.

    (Da sich die deutsche Energiepolitik mit ihrer Energiewende weltweit auf einem Alleingang befindet, siehe Schieferöl in den USA, weltweiter Bau von neuen Kernkraftwerken, wird die Blase des politischen Energiepreisanstieges irgendwann platzen, wenn es in Deutschland nicht zur Deindustrialisierung kommen soll. Es empfiehlt sich, daher auch den internationalen Energiepreis in seine Berechnung zu beachten.)

    Jeder Kredit, auch mit Sonderkonditionen, bedeuten eine höhere finanzielle Belastung und der Zeitpunkt, wo diese Investitionen rentabel werden, verschiebt sich weit nach hinten. Eine Sanierung in kleinen Schritten, je finanziellen Möglichkeiten, kann dann sinnvoller sein.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Vom Bad zum Waschen zum Wohnbad

    Erstellt von retep11 am 14. Januar 2013

    Die Funktion der Bäder war und ist in erster Linie die Aufgabe der persönliche Hygiene zu erfüllen. Dementsprechend wurden die Bäder viele Jahre ausgestattet und in kleine Räume untergebracht. Eine Toilette und Bade- und Waschmöglichkeit waren der Standard. Eine gusseiserne Wanne, Steinholzfußboden und ein grüner Ölsockel, so kennt man die älteren Bäder. Später wurden die Bäder etwas praktischer ausgestattet und hatten Wand- sowie Bodenfliesen und Platz für die Waschmaschine. Alles auf engstem Raum. Die Bäder dienten eben zur persönlichen Hygiene. Zunehmen wollte man sich im Bad nicht nur waschen, sondern auch ausruhen, entspannen und neue Kräfte sammeln. Die Badräume wuchsen in der Größe und werden mit sehr unterschiedlichem Design ausgestattet. Praktisch sind die zeitlosen Modelle. Mit den verschiedenen Designs und Ausstattung kann man seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Man erkennt, ob die Einzelheiten und die Details den Junggesellen entsprechen. Eine Familie dagegen erfreut sich einem anderen Komfort und Design.
    Bei einer Mietwohnung kann man selbst nur wenig Veränderungen an der Ausstattung vornehmen, da man den Standort der Dusche oder der Wanne nicht einfach verschieben kann. Es gibt aber trotzdem viele Möglichkeiten durch entsprechende raumgestaltende Elmente, wie Schränkchen für die Handtücher, Tischchen, große Wandspiegel, Regalbretter an der Wand, Vorhänge und viele andere gestaltende Elemente, die dem Bad eine individuelle Note geben können, wie es in dem Bild gezeigt wird.

    Verschiedene Möglichkeiten ein Bad zu gestalten.

    Gehört ein selbst die Wohnung oder das Haus, so gibt es für die Gestaltung natürlich viel mehr Möglichkeiten. Nicht nur bei der Auswahl der Wanne, die Dusche, dem Waschbecken oder dem WC-Becken. Zahlreiche Angebot findet man zum Beispiel bei www.emero.de .
    Selbst mit nur geringem Mehraufwand kann jede Dusche zur Dampfdusche umgebaut werden, ohne dass zusätzlich Platz benötigt wird. Dampfbäder lassen sich auf kleinstem Raum einbauen. Hier soll lediglich erwähnt werden, dass gerade bei älteren Wohngebäuden mit Holzbalkendecken eine höhere Dampfbelastung der Räume nicht so gut ist. Dies führt langfristig zur höheren Holzfeuchte der tragenden Holzbalken in den Decken und damit zu einer Verkürzung der Nutzungszeit des Wohngebäudes. Das soll nun nicht heißen, dass man nicht mehr duschen darf. Der Wasserdampf sollte nur schnell wieder abgelüftet werden. Statt einer Sauna mit Dampf kann auch eine Sauna mit Infratorkabine aufgestellt werden. Aber auch die Wandbeschichtung hat einen großen Einfluss auf die höhe der Luftfeuchte. Gerade mit der Wandbeschichtung kann man das Badezimmer optisch sehr gut gestalten. Zimmerhohes verfliesen ist hier nicht so geeignet. Besser ist ein Fliesenspiegel im Spritzbereich und ansonsten können Putzflächen, Holz aber auch unverputzte Ziegelsteine den Raum gestalterische prägen.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Mit dem Dachgeschoss eine schöne zusätzliche Wohnung schaffen.

    Erstellt von retep11 am 13. Januar 2013

    Oft besteht der Wunsch einen zusätzlichen Wohnraum im Einfamilienhaus zu schaffen, der einfach und schnell zu realisieren ist. Gründe sind zum Beispiel, ein zusätzlicher kleiner Arbeitsraum, ein Gästezimmer oder ein Zimmer für das Kind wird benötigt. Was liegt da nicht näher, den vorhandenen Raum im Dachboden als Wohnraum umzugestalten.
    In Mehrfamilienhäusern spielen wirtschaftliche Kriterien eine Rolle für den Dachbodenausbau. Man schafft zusätzlich Wohnraum und erwirtschaftet so mehr Mieteinnahmen. Dachwohnungen bieten durch ihre individuelle Gestaltungsmöglichkeiten ihren besonderen Reiz und sind daher begehrt. Hinzukommt, dass hier auch meistens eine sehr schöne Aussicht vorhanden ist und es etwas ruhiger ist, als in den Etagen weiter unten.

    Aussicht von Dachbalkon

    Kommen wir aber wieder zurück zu dem Dachbodenausbau im Einfamilienhaus. Bevor man mit dem Ausbau beginnt, sollte man erst einmal prüfen, für was der Boden bisher genutzt wurde. Ob als Wäscheboden oder Lagerraum. In dem neuen fertigen Wohnraum kann man dann nicht einfach die Kisten ablagern und die Wäsche aufhängen. Das geht schon, aber da braucht man den Boden nicht ausbauen. Man muss erst einmal überlegen, was braucht man noch und wo kann ich die gelagerten Gegenstände im Gebäude unterbringen, ohne, dass diese stören. Habe ich weiterhin die Möglichkeit die Wäsche im Winter oder bei schlechtem Wetter zu trocknen. Muss ich ein Wäschetrockner kaufen. Wäsche sollte auch nicht in der Wohnung getrocknet werden, da diese zur Feuchteerhöhung der Raumluft führt. Im schlechten Fall führt dies dann zu einem Befall durch Schimmelpilze.

    Dann sollte ich mir über die künftige Nutzung des Dachbodens Gedanken machen. Es ist wichtig, wo sollen Dachflächenfenster hin und an die Möglichkeit der Querlüftung ist einzuplanen. Wo wird die Elektroleitungen installiert und eventuell ist ein kleines Bad mit WC vorgesehen. Die Steigleitungen sollten möglichst über den der vorhandenen liegen, damit keine diagonale Verlegung an der Zimmerdecke oder zwischen den Deckenbalken erforderlich ist. Dies kostet sonst zusätzliche Kosten. Aber auch die Heizung muss abgesichert sein.

    Die Außenwände des Dachbodens (meistens die Dachschrägen) sind Leichtbaukonstruktionen. Sie verfügen über nur ungenügende Wärmespeichermöglichkeiten. Man kann sich bei schlechter Planung ganz schnell ein Barackenklima schaffen. Daher sollte nicht zu kleine Räume entstehen, sodass ein ausreichendes Raumvolumen vorhanden ist. Sinnvoll sind auch massive Zwischenwände, die wenigstens als Wärmepuffer fungieren können. Trotz der Wärmedämmung mit Mineraldämmstoff zwischen den Sparren, kommt es auf der Sonnenseite sehr schnell zur Erwärmung der inneren Wandschräge. Besser sind massive und schwere Konstruktionen, wie sie in meinem Dachbuch vorgestellt werden. Diese lassen sich aber wegen der Tragfähigkeit der Sparren nicht immer anwenden, da die Sparren eigentlich nur die Dachsteine, die Wind- und Schneelast aufnehmen sollen. Die Dämmung und die Innenverkleidung sind zusätzliche Lasten. Sind diese höher, so muss auch der Dachstuhl erneuert oder aufwendig verstärkt werden und die geplante kleine Baustelle verursacht dann richtig Kosten. Sind die Räume größer, sodass die Nord- und Südseite den Raum begrenzen, so hat man bereits einen Temperaturausgleich innerhalb des Raumes.

    Dachwohnung

    Meistens fallen die Überlegungen des nachträglichen Dachausbaus in Zusammenhang mit einer Dacherneuerung an. Hier kann man auch überlegen, ob nicht eine Aufsparrendämmung besser ist. Diese ist etwas teurer, hat aber den Vorteil, dass keine Wärmebrücken vorhanden sind und die Dampfbremse in der Regel auch funktioniert, da keine Durchdringungen und Anbindungen an vorhandene Wände erforderlich sind. Solche Überlegungen sind wichtig auch für den Einbau der Dachflächenfenster, die einmal für eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht und für die Lüftung sorgen. Was auch nicht immer beachtet wird, ist die direkte Sonneneinstrahlung, wodurch auch eine nicht gewollte Aufheizung des Raums kommt. Sinnvoll ist es daher auch bereits vor dem Einbau der neuen Dachflächenfenster an die richtigen Rollladen zu denken. Ein komplettes Sortiment erhält man zum Beispiel im www.veluxshop.de ®.

    Dachfenster

    An dieser Stelle möchte ich betonen, was ich allen Bauherren an das Herz lege. Der Dämmstoffwahn ist eine rein deutsche Angelegenheit. Es geht hierbei rein um das Geschäft, möglichst viel Mineralwolle zu verkaufen. Bauphysikalisch ist das vollkommener Unsinn, da der U-Wert eine Rechengröße ist, um den Heizbedarf zu schätzen. Es handelt sich hierbei um eine Kurve, wo bei einem U-Wert um 0,5 nur noch geringe energetische Verbesserungen durch mehr Isolierung möglich sind. Ab dieser Größe nimmt der Einfluss der hygienisch notwendige und feuchteabführende Lüftungsaustausch sowie weitere physikalische Größen zu. Zu empfehlen ist daher eine Dämmstoffhöhe entsprechend die Sparrenhöhe abzüglich 2-3 cm Hinterlüftung. Darunter kann man ja noch quer zur Fuge eine Dämmplatte von 4 cm legen, damit eine mögliche Konvektion vermieden wird. (Dagegen muss ein Architekt oder ein Bauunternehmen entsprechend den gesetzlichen Dämmvorschriften bauen, sonst macht er sich straffbar! Ein guter Architekt kennt aber auch die Ausnahmereglungen.)
    Das Wichtigste ist die fugendichte ordnungsgemäße Verlegung der Dampfbremse. Treten dann Holz zerstörende Schäden bei der Dachkonstruktion auf, der Bauherr muss den Schaden selbst bezahlen. Je luftdichter die Holzkonstruktion wird, z. B. Vollsparrendämmung, so größer wird die Gefahr. Die Verfasser der Wärmeschutzverordnung bezahlen keinen Cent. Die Bank freut sich gleich doppelt, da neben der Abzahlung der Fördermittel noch ein Kredit für die Sanierung benötigt wird.

    Für die Verbesserung des Raumklimas im Dachgeschoss gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine richtige Holzverschalung speichert gut Wärme und reguliert die Luftfeuchte. Neue Gipsplatten haben Wachsbestandteile, die bei höhere Zimmertemperaturen schmelzen. Die unterschiedliche Enthalpie der Aggregatzustände reguliert die Raumlufttemperatur. Aber auch die Anzahl und die Anordnung der Dachflächenfenster bestimmt das Raumklima.



    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Der Kaminofen steht im Trend.

    Erstellt von retep11 am 5. Januar 2013

    Vor 18 Jahren (1994) schrieb ich einen Artikel, âWelches Heizungssystem wählen?â Für den Leipziger Bauführer.
    Viele Hausbesitzer stehen vor dem Problem, möglichst schnell auf eine energiesparende Wärmeversorgung umzurüsten. Einerseits sind die Energiekosten vergleichsweise stark angestiegen und andererseits soll die natürliche Umwelt so gering wie möglich belastet werden. Neben den planerischen und konstruktiven Lösungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie die Umweltbelastung eine wichtige Rolle …“ Zu dieser Zeit waren die Preise der Energieträger, Gas, Öl und Strom, nicht so weit auseinander und sie stiegen etwa immer im gleichen Verhältnis.
    Aktuell kostet 1 kWh Gas ca. 8 ct., Öl ca. 10 ct., Nachtstrom (Leipzig) 23 ct. und Braunkohlenbrikett 3,3 ct.

    Geradezu explosionsartig sind in den letzten Jahren die Strompreise nach oben geklettert. Wesentliche Ursachen sind das EEG. Ein Gesetz, welches aus dem Wahn resultiert, das „Weltklima“ retten zu müssen und der Abschaltung der sicherheitstechnisch besten Kernkraftwerke. So werden zum Beispiele in Russland neun neue Reaktoren an fünf verschiedenen Standorten, in Polen 2 Atomkraftwerke bis 2030 und in der Ukraine 6 Reaktoren bis 2020 gebaut. In Deutschland werden Milliarden in die völlig nutzlose Technologien wie die Fotovoltaik gesteckt. Weder die Elektroenergie, welche durch Windmaschinen noch von der Fotovoltaik gewonnen wird, kann gespeichert werden. Die realitätsfernen Träume von einer schönen neuen Energiewelt können die deutschen Energienetze nicht ausreichend kompensieren, da der Ökostrom dort erzeugt wird, wo er nur wenig gebraucht und nur bei Wind oder Sonnenschein anfällt. Diese Schwankungen müssen durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden, was eine zusätzliche wirtschaftliche Abhängigkeit vom ausländischen Gaslieferanten bedeutet.

    Polen hat wegen der Schwankungen bereits die Abkopplung seines Energienetzes vom deutschen Netz vorgesehen, da es die Energieschwankungen nicht mehr aufnehmen möchte. Dass es bisher noch nicht so großflächigen Zusammenbrüchen des deutschen Energienetzes gekommen ist, liegt sicherlich einmal an der hervorragenden Leistung des Personals der Energienetzbetreiber und des bisherigen milden Klimas.

    Was nützt die modernste Heizanlage, wenn die Energieversorgung mit Strom derart unsicher geworden ist. Solche kleinen Abschaltungen unlängst in München und im letzten Jahr in Hannover sind die ersten Vorboten. Stromabschaltungen kenne ich noch aus der DDR, die meist witterungsbedingt waren. Aus der Ukraine kenne ich auch die Stromabschaltungen, obwohl es dort ausreichen Strom gibt, welcher sogar nach den angrenzenden Ländern exportiert wird. Hier sind aber die Anlagen überaltert. Eine Stromabschaltung gehört dort âfastâ zum Tagesgeschehen. Nur dort ist die Welt noch nicht ganz so automatisiert und bei einer Stromabschaltung geht das Leben weiter. Die Gasheizungen und die Öfen mit Holzfeuerung arbeiten weiter. Machen Sie einfach den Versuch und schalten Sie den Strom ihrer Heizungsanlage ab. Was passiert mit der voll automatisierten Öl- oder Gasheizung? Sicherlich wird der Schichtenspeicher je nach Größe noch für eine bestimmte Zeit die Wohnung mit Wärme versorgen, so weit die Schwerkraft wirken kann. In vielen Fällen wird es aber eine elektrische Pumpe übernehmen müssen.

    Damit kommen wir wieder zum guten alten Ofen. Er ist einfach zu bedienen und vollkommen vom Strom unabhängig.
    Die Raumheizung mit dem Kachelofen hat eine Jahrhunderte währende Tradition. Aufgrund der steigenden Energiepreise haben die Kachelöfen in der heutigen Zeit eine Renaissance, gerade als Zusatzheizung. Sie haben auch den Vorteil, gerade bei kühleren Tagen im Frühling oder im Sommer loht es sich nicht immer, die zentrale Heizanlage in Betrieb zu nehmen, wenn man am Abend im Wohnzimmer ein oder zwei Grad heizen möchte.

    Die Grundkachelöfen haben ein Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Wärme wird in den Schamottesteinen gespeichert und an als Wärmestrahlung an den Raum abgegeben. Die Nachteile sind eine lange Anheizzeit und die träge Regelbarkeit. Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche Wärmeabgabe. Die Heizeinsätze aus Grauguss können mit festem Brennstoff, Öl oder Gas beheizt werden.

    Die Durchbrandöfen haben ein Wirkungsgrad von 75-80 %. Es können alle festen Brennstoffe verwendet werden. Sie haben meistens einen Doppelmantel, sodass die Wärmeabgabe über Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Neuste Entwicklung sind Universal-Dauerbrandöfen für feste Brennstoffe mit raucharmer Verbrennung. Wird beim Durchbrandofen die Verbrennungsluft lediglich von unten herangeführt, so erfolgt hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und der Seite. Damit wird die Verbrennung von Schwelgas verbessert.

    Heute gibt es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Kaminöfen, zu unterscheiden zu den offenen Kaminen. Gerade über das Glasfenster dringt die Wärmestrahlung in den Raum. Bei kleinen Räumen sollte daher das Fenster eher etwas kleiner sein und mehr Wert auf die Speicherfähigkeit der Ummantelung gelegt werden. Specksteine können sehr lange die Wärme speichern. Durch ausgeklügelte Technologien können hohe Wirkungsgrad bis 90% erreicht werden. Was sich natürlich auf den geringen Verbrauch des Brennstoffs auswirkt. Es gibt Kaminöfen mit einer relativ hohen Abgastemperatur von über 300 ÂC, andere dagegen haben eine Abgastemperatur von nur knapp über 200 ÂC. Ziehen diese kühlen Rauchgase in einen normalen gemauerten Schornstein ab, so kann die Feuchte gerade im oberen Teil des Schornsteins kondensieren und es kommt zu der Versottungsgefahr. Diese Gefahr besteht in Abhängigkeit von der Schornsteinhöhe, der Anzahl der Öfen und dem Querschnitt. Dies ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Es kann durch den nachträglichen Einbau von Edelstahlschornsteinen begegnet werden.

    Diese Edelstahlschornsteine sind von den Öl- oder Gasheizungen bekannt. GBei der Altbausanierung der Mehrfamilienhäuser hatte man noch funktionstüchtige Schornsteine zum Zweck der Gewinnung von 0,25 m2 Mietfläche abgetragen. Aber auch hier gibt es Lösungen, zum Beispiel ein Außenkamin. Es gibt passgenaue Baukastensysteme, die ein unkomplizierten Einbau und eine sichere Montage ermöglichen, damit der neue Kaminofen auch sicher funktioniert und den Wohnraum angenehm beheizt.

    Weitere Beiträge zum Thema Kamine

    Kamine und Kaminofen

    Erstellt am Mittwoch 14. November 2012

    Ein Kamin dient zur Beheizung eines Raumes. Als Heizmaterial wird vorwiegend Brennholz oder Torf verwendet, welches bei geringer Geschwindigkeit abbrennt. Der Feuerraum besteht aus nicht brennbaren Baustoffen, wie feuerfeste Steine oder aber auch aus Gusseisenplatten. Der Rauch wird über einen Schornstein nach außen abgeführt. Die Kamine können aber auch mit einem Rost und eine Rauchklappe […]

    Weiterlesen »

    Alternative Heizung wählen.

    Erstellt am Sonntag 25. August 2013

    Waren die Energiepreise in der Vergangenheit ständig angestiegen, so sind gerade in den letzten Jahren enorme Preissteigerungen auf dem deutschen Energiemarkt zu verzeichnen. Besonders betroffen sind die Stromkosten. Dieser Anstieg ist eine Folge der EEG-Umlage und Netzleitungsgebühr. Die Erzeugung von Solarstrom und Windstrom ist immer von der Dauer der Sonneneinstrahlung und dem Wind abhängig. Im […]

    Weiterlesen »

    Was gegen den Anstieg der Energiekosten machen?

    Erstellt am Mittwoch 24. Juli 2013

    Man könnte davon ausgehen, dass die Bundesbürger den ständigen Anstieg der Energiekosten wahrgenommen haben. Bis auf einige Hartz VI Empfänger, den in den letzen Monaten der Strom abgeschaltet wurde, haben dies nur wenige Bundesbürger begriffen. So wurden zum Beispiel auf dem 1. Bürgerschutztag in Nürnberg im Frankencenter am 12. 5. 2013 viele Tausende Hauseigentümer und […]

    Weiterlesen »

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Wie Akustikoptimierer an der Decke haften

    Erstellt von retep11 am 28. Dezember 2012

    Die Akustik ist wichtig. Nicht nur in Konzerthäusern, Konferenzräumen, Büroräumen und Schwimmbäder, sondern vorallem auch in Klassenräumen. Um den reibungslosen Unterricht zu ermöglichen und um die Sprachverständlichkeit jedes Einzelnen zu verbessern, bieten Spezialisten beispielsweise die Akustikplatte für Wand und Decke an.
    Aus rein akustischen Gesichtspunkten ist eine Lösung anzupeilen, die die Wand oder Decke vollständig mit der Akustikplatte âschmücktâ. Dennoch lassen sich auch mit direkt montierten Elementen sehr gute Ergebnisse erzielen, insbesondere dann, wenn diese mit zusätzlichen Wandpaneelen kombiniert werden.

    Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Akustikplatte an der Wand befestigt werden kann: entweder man befestigt sie mittels Schrauben oder mit einer Klebemasse. Natürlich kommt es hier ganz auf die Beschaffung der Rohdecke an. Die Vorteile einer Direktbefestigung liegen klar auf der Hand: es kommt zu einer schnellen, einfachen und vorallem sauberen Montage, man benötigt hierfür nur eine geringe Aufbauhöhe, das Erscheinungsbild ist ähnlich wie dem ohne der Akustikplatte für Wand und Decke und es wird staub und emmissionsfrei gearbeitet. Durch eine Direktbefestigung kann die Akustik im Raum zusätzlich sehr einfach verbessert werden.

    Natürlich ist die Klebe-Methode zahlreichen Prüfverfahren unterzogen worden. Nur so ist sichergestellt, dass es sich hierbei um einen erstklassigen Kleber handelt, welcher die Paneele ein Leben lang an der Decke haften lässt, falls dies gewünscht ist. Dank seiner bequemen und einfachen Handhabung und eben der starken Klebkraft kann eine Akustikplatte von höchster Qualität einfach an die Wand geklebt werden. Weiters enthält dieser keine Lösungmittel oder andere Schadstoffe. Dadurch kann man davon ausgehen, dass vom Kleber während der Montagephase und auch später in der Nutzungszeit, für alle beteiligten Personen keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Ein eigenes Haus bauen

    Erstellt von retep11 am 23. Dezember 2012

    Bevor man ein eigenes Haus bauen möchte, sind wichtige Entscheidungen zu treffen. Ein eigenes Haus bedeutet eine Ortsgebundenheit. Man muss wirklich wissen, ob man die nächsten 20 bis 30 Jahre wirklich dort wohnen möchte. Entscheidend sind die Berufe beider Partner und die Möglichkeit diesen auch längerfristig in der Nähe ausüben zu können. Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Partner nach wenigen Jahren im Umkreis keine Arbeit findet und künftig nur noch am Wochenende zuhause ist. Die Aufgaben im Haushalt und die Kinderbetreuung bleibt dann vorwiegende bei einem Partner. Ein Haus mit dem Garten in Ordnung zu halten wird oft unterschätzt und ist ein wesentlich größerer Aufwand als eine Wohnung. Dafür hat man Eigentum mit den entsprechenden Vorteilen. In der Regel ist ein eigenes Haus so etwas, wie ein kleiner Luxus. Gemeint ist damit, es ist mehrheitlich kaum möglich das Haus zu einem Preis zu verkaufen, wie man hineingesteckt hat. Es gibt Ausnahmen, wenn das Wohngebiet in der Zwischenzeit an Wohnwert zugewonnen hat. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, wie die während der Nutzungszeit unmittelbar in der Nähe aufgestellten Windenergieanlagen oder die geänderte Flugrute des in der Nähe liegenden Flugplatzes, der Bau neuer Straßen oder landwirtschaftliche Gebäude (Schweinezucht) usw. Gerade diese Gebäude können noch so schön sein, aber einen Käufer für die gewünschte Preisvorstellung zu finden, ist dann sehr schwer. Es ist also bei dieser Entscheidung auch die Möglichkeit des möglichen Verkaufs einzubeziehen, da man vielleicht aus beruflichen oder anderen Gründen wo anders wohnen muss. Natürlich muss auch die Infrastruktur stimmen, wie zum Beispiel Kindergartenplatz, Schule, Arzt oder Einkaufsmöglichkeiten. Sicherlich kann man mit dem Auto fahren, aber die Alternative mit dem öffentlichen Verkehrsmittel diese Orte zu erreichen sollte schon gegeben sein.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Haus zu bauen. Man beauftragt einen Architekten für die Genehmigungsplanung und baut anschließend das Haus selbst. An dieser Stelle soll auch gesagt sein, selbst gute erfahrene Handwerker sind beim Eigenheim aufs Äußerste gefordert. Am Tag geht man seinen Job nach und am Abend und Wochenende wird auf der Baustelle gearbeitet. Nicht vergessen sollte man, auch wenn in den ersten Wochen die Verwandtschaft noch tüchtig anfasst, nach längerer Zeit ist man dann nur noch auf sich selbst gestellt.
    Hier eine kleine Auswahl, welche Aufgaben neben den handwerklichen Leistungen zu erbringen sind:

    • Beauftragung eines Architekten und Plausibilitätsprüfung der Architektenplanung einschl. vorliegender Detailplanung,
      Einreichung der Baugenehmigungsunterlagen (1),
    • Beauftragung der Erstellung der Statik,
    • Eventuell Einholung erforderlicher Gutachten (Brandschutz / Bauphysik / Baugrund Beweissicherungsgutachten etc.),
    • Kostenschätzungen und Kostenberechnungen,
    • Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und Erstellung von Werkverträgen mit den zu beauftragenden Handwerkerfirmen,
    • Erstellung der Rahmenterminpläne und zeitliche Abstimmung mit den Firmen,
    • Bauüberwachung,
      – Übereinstimmung der Planung mit Baugenehmigung
      – Übereinstimmung der Planung mit den gültigen Normen
      – Übereinstimmung der Planung mit den Ausschreibungsunterlagen
      – Terminüberwachung
    • Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Checklisten, Protokolle und Bautagebuch zu dokumentieren,
    • Abnahme der erbrachten Leistungen
    • und weiter Aufgaben.

    Ein Hausbau besteht nicht nur aus der Erbringung handwerklicher Leistungen. Die o.g. genannten Maßnahmen sind ebenso erforderlich und bedürfen sehr viel Zeit und auch Nerven, wenn es nicht gleich weiter geht. Viele Familien sind gerade bei diesem nicht zu unterschätzenden Stress beim Selberbauen des Hauses entzweigegangen. In der Regel baut man in seinem Leben nur einmal ein Haus. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, was und wie gebaut werden soll.

    Man kann einen erfahrenen Architekten mit der Planung, Ausschreibung, Auswahl der Firmen, der Ausführungsüberwachung und Bauabnahme beauftragen. Trotzdem bleibt noch viel Arbeit übrig (Abstimmung, Termindruck, Lösung der nicht geplanten Probleme. (Davon gibt es eine nicht zu unterschätzende Menge.)

    Ein andere Lösung ist die Beauftragung eines seriösen Bauträger. Der Bauträger ist in der Regel eine juristische Person (z. B. Wohnbaugesellschaften, Bauunternehmer), die unter eigenem Namen bauen und die fertiggestellten Objekte verkaufen. Sie machen fast alles in Eigenregie, die Planung erfolgt in firmeneigenen Büros mit angestellten Architekten, Bauingenieuren und der Baubetreuung bis zum Verkauf.
    Zum Beispiel, die Bauträger Projekte in Hamburg gehören zu einem Portal,
    wo jeden Monat Tausende von Interessenten-Anfragen an Deutschlands größte Bauträger, Projekt-Entwickler und Vermarkter vermittelt werden.

    (1) Antrag auf Baugenehmigung wird eingereicht, wenn die Genehmigungspläne gezeichnet, die Statik berechnet, der Wärmeschutznachweise oder der Ausnahmegenehmigung und alle entsprechenden Formblätter ausgefüllt sind. In der Regel bereitet der vorlageberechtigte Architekt, Ingenieur bzw. Bauträger den Antrag vor, der Bauherr unterschreibt. Die Baugenehmigung ist für viele bauliche Maßnahmen an einem Gebäude erforderlich. Sie muss eingeholt werden, bevor mit dem Bau oder Umbau begonnen wird. In vielen Bundesländern hat man die Vereinfachungen des Baugenehmigungsrechtes eingeführt. z.B. können bisher genehmigungspflichtige – Modernisierungsmaßnahmen an und in Wohngebäuden ohne vorheriges behördliches Verfahren erfolgen. Es wird unterschieden in genehmigungsbedürftige Vorhaben, vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren und genehmigungsfreie Vorhaben. Um zu erfahren, ob Genehmigungs- oder Anzeigepflichten bestehen, wendet man sich am besten an die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde.

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Offene Wohnküchen der neue Trend

    Erstellt von retep11 am 7. Dezember 2012

    Historisch fand in der Küche neben der Essenbereitung auch das Familienleben statt. Hier traf sich die Familie, aß und gleichzeitig diente dieser Raum als Kommunikationszentrum. So kenne ich es noch von meinen Großeltern, wenn ich dort zu besuch war. Aber auch in den Bauerhöfen hier in Sachsen war es bis vor 25 Jahren noch. Ob diese Tradition noch weitergeführt wird, kann ich nicht sagen. Das Wohnzimmer war die gute Stube, die nur am Sonnabend oder Sonntag benutzt wurde, wenn Gäste kamen. Das Gleiche habe ich vor 15 Jahren im Elsas kennengelernt. Das gesamte Leben fand in der gut eingerichteten Küche mit Fernseher statt.
    In den ukrainischen Karpaten findet auch noch heute ebenfalls das Leben in der großen Küche statt. Hier steht auch der traditionelle große Küchenherd zum Kochen mit einem Wasserbehälter und einer Backröhre zum Brot backen. Dieser Ofen dient heute meistens nur noch zum Heizen und zum Warmhalten der Speisen.

    In Deutschland hat man diese Traditionen wieder entdeckt. Die Wohnküchen sind im Trend, bei denen die Funktionen von Wohnraum, Essen und Küche fließend ineinander übergehen. Dieser Trend bei Neubauten geht eindeutig zur geräumigen Wohnküche. Inzwischen sehen viele Fertighaushersteller eine offene Wohnküche als Standard vor.
    Direkt an die offenen Küchen schließen sich die Wohnbereiche an. Bei der Planung sind einige Details zu beachten. Vielfach ist diese Ausführung in den großzügigen Einraumwohnungen anzutreffen. Der Raum vereint praktisch zwei Räume und wirkt großzügig und verbindet Küchenarbeit und Familienleben. Mit einer Theke kann auch in einer Wohnküche eine Privatsphäre geschaffen werden. Befindet man sich in der Küche, so kann man auch gleichzeitig am Geschehen im Wohnbereich teilnehmen. Allerdings stehen hier auch einige Nachteile gegenüber. Man ist während der Zubereitung des Essens nicht allein und andere könne über die Schulter schauen. Oft werden die Küchen als kleines eigenes Reich betrachtet, wo man sich zurückziehen kann. Dies sollte bei der Planung beachtet werden.
    Die Geräusche der Kühlschränke, Spülmaschinen und andere Küchengeräte können im Wohnbereich stören. Daher sollten diese Geräte möglichst geräuscharm arbeiten. Wenn man viel und gerne brät und backt, dann entstehen zwangsläufig auch Kochgerüche, die sich im gesamten Wohnbereich ausbreiten können, wenn nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Es sind sehr leistungsstarke Belüftungssysteme und eine Dunstabzugshaube zu verwenden, damit die Dämpfe beim Kochen wirklich abgesaugt werden.
    Ein Nachteil ist der Blick zu den Kochutensilien, die nicht nur während der Mahlzeiten stören können. Man ist immer verpflichtet, nach dem Essen alles aufzuräumen. Gestalterisch durch kleine Abtrennungen oder Theken lässt sich optisch der Arbeitsbereich vom Ess- und Wohnbereich abtrennen.



    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Alte oder neue Möbel für die neue Wohnung

    Erstellt von retep11 am 5. November 2012

    Ob nun die erste eigene Wohnung oder aus verschiedenen Gründen, wie berufliche Veränderung oder das Zusammenleben mit dem Partner, erfordern ein Umzug in eine andere Wohnung. Es ist nicht immer leicht eine passende Wohnung zu finden, wo eine gute Verkehrsanbindung vorliegt, die Kaufhalle in der Nähe ist und alles, was man so täglich braucht, schnell erreichbar ist. Gerade in den Metropolen wie München, Hamburg oder Köln ist die Suche nach einer passenden Wohnung schwer. Hat man eine schöne Wohnung gefunden, so muss man feststellen, dass die alten Möbel aus der alten Wohnung nicht passen. Man muss sich von einigen Möbelstücken trennen oder neu kaufen. Wer handwerklich geschickt ist und das entsprechende Werkzeug zur Verfügung hat, kann kleine Änderungen an den mitgebrachten Möbeln vornehmen. Bei wertvollen Möbeln ist dies kaum möglich. Auch bei einfachen Möbeln ist eine Anpassung für die Meisten kaum machbar. Die Art und Form des neuen Bauteils oder der Änderung darf das Äußere des Möbels nicht beeinträchtigen. Aber auch wenn man zwei oder drei Mal umzieht, dann sind einige Möbel bereits so instabil, dass sie kaum noch verwendet werden können. Das liegt daran, dass in den letzten Jahrzehnten Möbelkonstruktionen in den Vordergrund getreten sind, wo die Bauteile eine geringe Dimension haben. Diese Möbel sind leichter aufgrund des geringeren Werkstoffeinsatzes und es werden die Herstellungskosten gesenkt. Gelingt es zum Beispiel einen leichten Tisch konstruktiv nicht richtig zu beherrschen, ist im Ergebnis der Tisch labil. Der Nutzer ist gezwungen, diesen Zustand zu ändern. Die Beseitigung des Mangels erfordert eine konstruktive Veränderung. Besser ist es, gleich einen stabilen Tisch anzuschaffen. Auf dem Möbelmarkt um die Ecke muss man aber nicht gleich fündig werden und den passenden neuen Tischen finden. Wie währe es bei deinMasstisch.de nachzusehen, ob man nicht gleich einen individuellen Tisch erhält und so den eigenen Stiel der neuen Wohnung prägen kann.
    Man kann zum Beispiel auf der Webseite des Anbieters ein großes Sortiment maßgefertigte Tische für verschiedene Zwecke auswählen. Hier kann man gleichzeitig Anregungen für ein neues Design der Wohnungseinrichtungen erhalten. So kann man mit der gezielten Farbgestaltung den optischen Eindruck der Räume verändern. Im Beitrag Farben wird auch auf die Raumgeometrie eingegangen.

    Kleine Tipps für ältere Möbel
    Möchte man den alten Tisch behalten, weil man ihn für etwas anders benötigt. So sollen nachfolgend zwei Möglichkeiten der Stabilisierung gezeigt werden. Die häufigste konstruktive Umgestaltung ist der Windverband. Er wird so ausgeführt, dass weitere Verbindungselemente an den Beinen oder Versteifungen der Ecken angebracht werden.
    Im ersten Beispiel wird seitlich eine Leiste angebracht. Diese sollte weit unten angebracht werden und möglichst breit gehalten sein. Beim Sitzen kann dies aber stören. Als Kompromiss kann diese Leiste nur an einer Seite angebracht werden. Zum Beispiel bei einem Tisch, der an einer Wand steht.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch seitliche Leisten

    Eine weitere Möglichkeit der Stabilisierung der Tischkonstruktion erfolgt mithilfe angeschraubter Winkelelemente.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch  angeschraubte Winkel

    Auf die einzelnen Konstruktionsprinzipien von Möbeln soll hier nicht weiter eingegangen werden. Die klassischen Holzmöbel bestehen aus verschiedenen Verbindungen, siehe hier unter Verbindungen , wo die Verbindungsarten zusammengefasst sind. Einfachere Möbel bestehen aus Spanplatten, die meist mit Metallverschlüssen miteinander verbunden sind. Eine Reparatur bei größeren Schäden ist ohne optische Beeinträchtigung kaum möglich.



    Abgelegt unter Bauen und Wohnen | Keine Kommentare »

    Wärmedämmung – Verlust für Mieter und Vermieter

    Erstellt von retep11 am 8. Oktober 2012

    Pressemitteilung Nr. 43, 06.10.2012 naeb.info

    BELäSTIGUNGEN UND HöHERE KOSTEN FüR DIE MIETER. DEM VERMIETER DROHEN VERLUSTE AN DER BAUSUBSTANZ. GRUND IST DIE IDEOLOGISCHE ENERGIEPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG.

    Die Bundesregierung will die Rechte der Mieter schwächen.
    Baumaßnahmen zur Wärmedämmung sollen für drei Monate kein Grund zu
    einer Mietreduzierung mehr sein. Auch dann, wenn der Mieter dadurch
    stark belästigt wird. Der Vermieter soll so in die Lage versetzt
    werden, ohne Mietausfall Wärmeisolierungen am Haus durchzuführen. Dies sei für die ideologisch begründeten Energieeinsparungen notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten können dann die Kosten für die Wärmeisolierung auf den Mietpreis aufgeschlagen werden.

    Dies ist zunächst ein schlechtes Geschäft für die Mieter. Nach dem Architekten Konrad Fischer von der Verbraucherschutzorganisation NAEB
    (www.naeb.info), der sich auf die Altbausanierung spezialisiert hat, führt die nachträgliche Wärmeisolierung zu teils extremen Mieterhöhungen. Die versprochene Einsparung an Heizkosten findet nicht statt, sondern erhöht sich sogar, wie es mehrere wissenschaftlichen Untersuchungen des Instituts für Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft sowie weitere Studien wie vom Hamburger Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GEWOS GmbH oder von Professor Jens Fehrenberg, Hildeheim, belegen. Die von der Deutschen Energie Agentur dena vorgelegten Studien, die eine wirtschaftliche Wärmedämmung von Wohnbauten belegen sollen, entpuppen sich bei genauerer Schau als reines Rechenkunststück ohne Berücksichtigung des tatsächlichen Heizenergieverbrauchs. Norbert Deul von der Schutzgemeinschaft Hausgeld-Vergleich e.V. für Wohnungseigentümer und Mieter (www.hausgeld-vergleich.de) kritisiert die verfehlte Energiepolitik
    der Bundesregierung: „Die Mietkosten steigen damit exorbitant, ohne
    dass entsprechende Einsparungen erwartet werden dürfen. Diesen
    Schwindel können sich immer mehr Mieter, aber auch Wohnungseigentümer
    im Gemeinschaftseigentum nicht mehr leisten. Sie werden aus dem Haus
    verdrängt. Leerstehende wärmegedämmte Wohnungen und sozialer Abstieg
    sind die logische Folge“.

    Der Vermieter hat außer dem Risiko, Mieter zu verlieren, auch noch mit einem Substanzverlust seines Gebäudes zu rechnen. Konrad Fischer hat in vielen Veröffentlichungen und auch Fernsehsendungen immer wieder auf die hohen Risiken der Wärmedämmung bis hin zum extremen Brandrisiko hingewiesen. Häufig kommt es auf und im Dämmstoff zur Unterschreitung des Taupunktes und damit zur Anreicherung von Wasser, das zur Schimmelbildung führt und die Bausubstanz zerstört. Das Hannoversche Institut für Bauforschung hat Mehrkosten von über neun Euro je Fassadenquadratmeter im Jahr für die Instandhaltung von Wärmdämmverbundsystemen im Unterschied zur klassischen Putzfassade ermittelt.

    Das Durchpeitschen der unausgegorenen und planwirtschaftlichen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) – ohne Rücksicht auf die Kosten und ohne Beachtung der Folgen für die Bausubstanz – ist ausschließlich ideologisch begründet. Eine gewisse, nicht unbedingt wirtschaftlich vertretbare Energieeinsparung ist höchstens durch anlagentechnische Modernisierung am Heizsystem oder bei schweren Fassadenmängeln zu erwarten. Damit wird durch nachträgliche Wärmedämmung, die die Wärmezufuhr durch kostenlose Solarenergie blockiert, im wahrsten Sinne Geld verbrannt, das für Investitionen, Anschaffungen, Reisen usw. nicht mehr zur Verfügung steht. Die Kaufkraft nimmt ab.

    Sollen wir so weiter machen? Die Verbraucherschutzorganisation NAEB warnt seit Jahren vor den Folgen der Energiepolitik der Bundesregierung und fast aller Parteien im deutschen Bundestag. Sie macht uns alle ärmer. Sie vernichtet hoch effiziente industrielle Arbeitsplätze in der energieintensiven Grundstoffindustrie, die die Grundlage für die Produktion von Maschinen und Anlagen ist. Sie stellt eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben dar mit nicht absehbaren sozialen Folgen. Die unsozialen planwirtschaftlichen Gesetze und Verordnungen wie die Energie-Einsparverordnung und das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) müssen ersatzlos gestrichen werden.
    Der freie Markt entwickelt bessere Lösungen für unsere zukünftige
    Energieversorgung. Wind-, Solar- und Bioenergie werden dann
    wirtschaftlich eingesetzt ohne jede Subvention. Unterstützen Sie aktiv die Forderungen von NAEB. Wir helfen Ihnen.

    Prof. Dr. Hans-Günter Appel
    Beiratsvorsitzender NAEB e.V.

    Freigegeben zur Veröffentlichung als Leserzuschrift, Lesermeinung,
    Kontakt: hans-guenter.appel@naeb.info

    Abgelegt unter Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

     


    Blog Altbausanierung und Energiepolitik | Altbausanierung | Sanierungskosten | Impressum | Design von Andreas Viklund