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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Archiv für die 'Bauen und Wohnen' Kategorie

    Informationen zum Haus renovieren, zu Baukonstruktionen, zur richtigen Auswahl von Baustoffen oder zur Wärmedämmung. Beiträge zur Wohnungseinrichtung mit Holzmöbel oder zur Inneneinrichtung.

    Mit der richtigen Heizung einen Tauwasseranfall vermeiden

    Erstellt von retep11 am 25. September 2012

    Gerade bei sehr starken Wandkonstruktionen und Natursteinwänden mit einem großen Wärmespeichervermögen besteht eine hohe Tauwassergefährdung. Technisch lässt sich dies nur über eine ausreichende Temperierung der Wandoberflächen mit Hilfe von Strahlungsheizung verhindern. Erfolgte früher die Heizung der Räume mit einem Ofen, welcher überwiegende Strahlungswärme abgibt, so sind jetzt viele Konvektionsheizungen im Einsatz. Im nachfolgenden Schema wird der wesentliche Unterschied dargestellt. Erfolgt die Wärmeübertragung bei einer Konvektionsheizung über eine Luftwalze, so erfolgt diese bei einer Strahlungsheizung über die Wärmestrahlung. Bei gleicher Behaglichkeit liegt die Raumtemperatur bei einer Strahlungsheizung niedriger.

    Konvektions- und Strahlungsheizung

    Es gibt aber noch weitere positive Aspekte bei einer Strahlungsheizung. Auf diese soll hier eingegangen werden. Durch die gleichmäßige Ausbreitung der Wärmestrahlung haben alle Bauteiloberflächen eine annähernd gleiche Oberflächentemperatur, abhängig vom Strahlungswinkel und der Zugänglichkeit, z. B. Möbel verhindern die gleichmäßige Verteilung der Strahlung. Daher ist der Standort der Strahlungsheizung sehr wichtig. Das Gleiche gilt aber auch für eine Konvektionsheizung.
    In einem verwinkelten Zimmer und der falschen Anordnung der Heizkörper werden einige Wandoberflächen nicht ausreichend temperiert und es kommt zu Tauwasseranfall.

    Schimmel in Zimmer wegen falscher Heizkörperanordnung

    Die einfachste Möglichkeit zur Vermeidung von Tauwasseranfall oder einer Durchfeuchtung gerade des unteren Außenmauerwerkes ist die Temperierung mit einer Strahlungsheizung in Form einer Randleistenheizung. Mit dieser Heizung wird die Temperatur der unteren kühleren Luftschicht angehoben und die relative Luftfeuchte sinkt. Durch das Feuchtegleichgewicht zwischen Luft und Mauerwerk kommt es zur Entfeuchtung des Mauerwerkes. Die Schimmelpilzgefährdung sinkt. Ebenso steigt die Temperatur des angrenzenden Wandabschnittes und somit auch am Balkenkopf bei älteren Wohngebäuden. Die Gefahr möglicher Feuchteschäden an der Holzkonstruktion wird reduziert.

    Ein sehr effektives Heizungssystem ist die Fußbodenheizung. Durch die große Strahlungsfläche können auch große Räume energetisch optimal beheizt werden. Bei diesem System treten kaum Temperaturunterschiede an der Konstruktion auf. Eine Tauwasserbildung wird vermieden. Bei älteren Bauerhäusern, wo aufgrund der Wandkonstruktion früher viel Feuchte im unteren Wandabschnitt vorlag, erfolgt eine recht gute Abtrocknung und es kann ein behagliches Raumklima erreicht werden. Neben der elektrischen Fußbodenheizung, es wird eine Heizfolie in den Fußbodenaufbau eingelegt, gibt es die Warmwasserheizungen. Es werden Wasserschläuche in Schlaufenform im Estrichboden verlegt. Es gibt hier auch superflache Fußboden-Heizsysteme mit einer Schichthöhe von gerade 10 mm, die für die Altbausanierung und den Neubau entwickelt wurden und eine kurze Aufheizzeit haben.

    Unabhängig vom Heizsystem ist die richtige Regulierung der gleichmäßigen Raumtemperatur durch die entsprechenden Stellantriebe von Bedeutung. So kann effektiv Wärmeenergie gespart, die gleichmäßige Behaglichkeit und Tauwasserbildung mit einer unangenehmen Schimmelbildung vermieden werden. Bei Räumen, wie Bäder ist es sehr angenehm, wenn zu bestimmten Zeiten die Raumtemperatur automatisch etwas angehoben wird. Aber auch viele der älteren Heizanlagen erfüllen die heutigen Ansprüche bei entsprechender Nachrüstung. So kann man zum Beispiel über http://www.andries24.de ein komplettes Modernisierungspaket für das entsprechende Heizungssystem auswählen und eine Modernisierung der Heizanlage durchführen.



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    Fassadenbegrünung und Dachbegrünung

    Erstellt von retep11 am 23. September 2012

    Dieser Artikel wurde über 15 Jahren im Leipziger Bauführer 1994 Seite 104 veröffentlicht. Er ist auch heute noch aktuell.

    Vor vielen Jahren konnte man in unseren Straßen öfter noch grüne Fassaden sehen. Zwischenzeitlich wurden es aber immer weniger. Heute hat die Begrünung der Fassaden und der Dachflächen eine neue Bedeutung erlangt.

    Wände, mit Ausnahme der Nordwände, werden im jahreszeitlichen Besonnungsrhythmus bestrahlt und erwärmt. Sie bieten eine ideale Bewuchsfläche und wirken sich günstig auf das Klima der Hausumgebung aus. Sie verbessern Eigenschaften wie Wärmedämmung, Wind- und Regenschutz, Kühlung, Luftverbesserung und Schallabsorption. Fassadenbegrünung ist eine Möglichkeit, ohne größeren Flächenbedarf die Vegetation zu vermehren.

    Fassaden können direkt oder über ein Rankengerüst bewachsen werden. Es bildet sich ein Luftpolster zwischen Blattwerk und Hauswand, das den Wärmetransport von der Wand zur Außenluft verringert. Eine Luftschicht von 5cm entspricht z.B. in ihrer Wärmedämmung etwa einer Doppelglasscheibe mit K=2,9W/m2K und führt bei den hier üblichen K-Werten der Hauswände zu einer Verringerung des Heizenergiebedarfes von etwa 1/3.

    Durch verschiedene Anordnungen, wie Unterteilung in Kammern, kann eine bestimmte Schutzwirkung erreicht werden, wie Windschutz oder Schutz vor Schlagregen. R. Doernach führt Beispiele an, wo nachweislich über 70 Jahre der Putz durch Bewuchs nicht geschädigt sondern geschützt wurde. Vor der Begrünung sollte die gewünschte Nutzung, Lage, Orientierung sowie die Wirkung von Wind, Regen und Sonnenstrahlung berücksichtigt werden.

    Ebenso ist die Berankungsart, die Unterkonstruktion, Befestigung und Fassadenoberfläche sorgfältig auszuwählen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bepflanzung, wie selbständige Wurzelkletterer, Gerüstranker, Spalierbewuchs, Heckenwände und hängender Bewuchs.

    Da die meisten Blattwerfer sind, sollte auf eine dichte Verflechtung der Triebe geachtet werden, um auch im Winter ausreichenden Klimaschutz zu erhalten. Das Holz der Spalierwand sollte mit natürlichen Holzschutzmitteln (Holzteer, Holzöl oder Soda) imprägniert werden. Zu beachten ist noch, daß für jede Wandseite eine bestimmte Bewuchsart auszuwählen ist.

    Südseite:
    Blattwerfender Bewuchs, um die Gebäudeerwärmung durch die Wintersonne zu ermöglichen.
    Westseite:
    Immergrüner, selbstkletternder Bewuchs als dichter Teppich, mit Abstand vor der Fassade zur Durchlüftung, gut verflechtend, um auch im Winterhalbjahr einen dichten Schutz zu erhalten.
    Ostseite:
    Bei geschützter und auch im Winter verschattungsfreier Lage eine ähnliche Nutzbepflanzung wie an der Südwand;
    Nordseite:
    immergrüne, selbstkletternde Arten mit dichter Gerüstberankung sowie tiefe Heckenwände, um ein gutes Wind- und Wärmeschutzpolster zu erhalten.

    Fassadenpflanzen

    Hinter einer begrünten Fassade bleiben die Zimmer im Sommer angenehm kühl Kletterpflanzen halten Regen ab und schützen die Fassade vor Witterungseinflüssen Pflanzen an der Wand verringern im Winter die Abkühlung des Gebäudes

    Es gibt weit über 50 verschiedene Pflanzen, wie Zierpflanzen, Nutzpflanzen und einjährige Kulturen (siehe Literatur ökologisches Bauen).

    Durch begrünte Dächer könnte nahezu flächengleich die verbaute Vegetationsfläche ersetzt werden. Die Vorteile liegen in der Klimaverbesserung, Wasserspeicherung, Luftverbesserung, Schallabsorption, erhöhtem Biotopwert und Erholungswert. Gegenüber einem nackten Dach erhöht sich der Dachschutz, der Wärmeverlust wird bis zu 10% verringert. Es kann das Regenwasser zurückgehalten und so der Wasserhaushalt verbessert sowie die Luftverschmutzung bis zu 20% bei gleichzeitiger Sauerstoffabgabe gesenkt werden.

    Für eine Dachbegrünung eignen sich am besten Flachdächer aber auch geneigte Dächer lassen sich ohne Problem bepflanzen. Anspruchslosere, niedere Vegetationen erfüllen gesamt ökologisch den gleichen Zweck und bedürfen keiner weiteren aufwendigen Baumaßnahmen. Natürlich muß die Dachhaut völlig dicht

    Kletterpflanzen halten Regen ab und schützen die Fassade vor Witterungseinflüssensein und vor eindringenden Wurzeln geschützt sein. Im Rahmen der statischen Möglichkeiten lassen sich durchaus dünne Erdschichten oder Grasboden von ca. 5cm auf bestehende Dächer aufbringen. Dort wo eine Kiesschicht aufgebracht wurde, muß diese lediglich etwas abgetragen und durch eine entsprechende Erdschicht ersetzt werden. Ob nun Natur-, Moos-, Heide-, Steppen-, Wiesen- oder Sumpfdächer gestaltet werden, liegt an den örtlichen Gegebenheiten, den konstruktiven Voraussetzungen und den Wünschen. Neben dem Einfachaufbau und dem Mehrschichtenaufbau gibt es die Begrünung „umgekehrter“ Dächer. Auch die nachträgliche Begrünung ist möglich, bedarf aber einer konstruktiven und statischen Beurteilung, da die Dachlast nur um max. 30% bei Flachdächern nur ca. 10% erhöht wird, können die Dachsparren durch Schäden in i hrer Festigkeit eingeschränkt sein.

    Die Dachbegrünung hat gerade im Gewerbebau eine wichtige Rolle und muß Bestandteil der ganzheitlichen Planungsaufgabe werden. Gerade in geplanten Gewerbegebieten wird sich das spürbar auf das Mikroklima auswirken. Hier sind z.B. die Grundwasserveränderung durch die versiegelten Flächen zu verzeichnen. Die erhöhte Abstrahlung der Wandflächen führt zu einer Temperaturerhöhung der Umgebung u.a.

    Auch lassen sich Bauelemente für die Nutzung alternativer Energien optisch in ein umweltverträgliches Bauobjekt integrieren. Sowohl für den privaten Bauherren aber vor allem für den Unternehmer bedeutet ein umweltverträgliches Bauobjekt eine Wertsteigerung. Es wird immer einen Mittelweg zwischen Nutzung – Energie – Umfeld Wohlbefinden geben.

    Neben den oben genannten natürlichen Bewuchs gibt es aber auch super Kunstpflanzen die man dort aufstellen kann, wo natürliche Pflanzen wegen Sonnenmangel im Innenraum, wie in einigen Büros, nur schlecht wachsen und eine entsprechende Dekoration erwünscht ist oder über eine lange Zeit die Gestaltung der betreffenden Fläche (z.B. auf Gräber Kunstblumen) schön aus sehen sollen.

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    Historische Fenster

    Erstellt von retep11 am 13. Juli 2012

    Fenster in einem Haus haben vielfältige Funktionen. Sie sorgen für Tageslicht, die Kommunikation mit der äußeren Umwelt, als Gestaltungselement, zum Luft- und Wärmeaustausch. Historisch entstanden prägen sie den Baustil in den jeweiligen Regionen. Der wirtschaftliche Alleingang der Deutschen künftig die erforderliche Energie auf der Basis von Technologien mit geringer Leistungsdichte zu erzeugen, ist ein Schritt zurück in die vorindustrielle Gesellschaft.
    Man geht von der Illusion aus, dass härteste Energiesparmaßnahmen das auftretende Defizit ausgleichen können. Eine der Forderungen ist die Wärmedämmung der Gebäude, koste, was es wolle. Gerade im Altbaubereich werden vielfach wirtschaftlich und physikalisch vollkommen unsinnige Maßnahmen durch die neuen Spargesetze EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung gefordert.
    Der U-Wert ist nur eine Näherungsberechnung und je kleiner dieser wird, so falscher ist dieser. Verbrauchabhängige oder bedarfsabhängige Berechnungen für gleiche Gebäude weisen erhebliche Differenzen auf.
    In diesem Rahmen müssen die Fenster einem immer besseren Dämmwert erfüllen. Bewährte Kastenfenster mit Rollladen mit bis zu U = 1,3 W/m2K sind nicht ausreichend. Hermetisch dicht schließende Fenster mit einem U-Wert unter 1 werden bereits heute als Vorgaben genannt. Gebäude mit historischen Fenstern werden verunstaltet und der historische Gesamteindruck geht auf immer verloren.
    Gut ausgenutzt bringen ältere Fenster durch die Solareinstrahlung soviel Energiegewinn, dass der Wärmeverlust ausgeglichen wird. Fenster sind künstlich eingebaute Fugen bzw. Lüftungsöffnungen, wo gewollt ein Feuchteaustausch erfolgt. Der Feuchteaustausch erfolgt einmal über die Fugen als geringer Luftstrom und auch als Kondenswasser an der Glasscheibe. Für das Bauwerk selbst ist es schädlich, wenn der Luftstrom durch die Konstruktion, Risse oder Fugen, erfolgt. Irgendwo taut das Wasser aus und er kommt langfristig zur Durchfeuchtung. Hat das Fenster einen kleineren U-Wert als die angrenzende Konstruktion, was gerade sehr viel bei der Altbausanierung auftritt, so taut das Wasser nicht mehr, wie es konstruktiv vorgesehen war, an der Glasfläche aus, sondern an der Wandoberfläche. Meistens im Schlafzimmer über dem Fußboden an der Außenwand.

    Trotz fachlicher Darlegung der unterschätzten Effizienz und Funktionsweise historischer Fenster kapituliert die Denkmalbehörden unter dem Druck der „Effizienz- und Dämm-Lobby“. Die „Mindestanforderungen“ an das historische Fenster, wie sie die zurzeit geschulten „Energieberater für Baudenkmale“ für eine KfW-Förderung stellen, werden den Druck auf die noch verbliebenen historischen Fensterbestände nochmals erhöhen.

    Denkmalgeschützte Sanierungen sind sehr kostenaufwendig. Unabhängig sollte man nur dann ein Haus kaufen oder sanieren, wenn auch genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind. Mit jeder Fremdfinanzierung begibt man sich in die Abhängigkeit von anderen. Andererseits kostet es dann auch viel mehr. Solange ein Fenster noch seine volle Funktionstüchtigkeit hat, ist ein Austausch ökologisch und in vielen Fällen auch ökonomisch nicht sinnvoll.
    Die Frage, ob der Mieter die Fenster mag oder nicht, wird bereits mit der ersten Wohnungsbesichtigung geklärt. Er muss ja nicht mieten. Historische Fenster haben gegenüber den heutigen Fenstern einen entscheidenden Vorteil. Die Gesundheit der Bewohner wird weniger durch Schimmelpilze und Schadstoffe gefährdet. Ein Punkt, den bisher Viele noch nicht begriffen haben.

    Nachfolgend ein Beitrag zu historischen Fenstern www.die-fensterhandwerker.de

    Wenn Sie ein neues Haus bauen, oder Ihre Fenster sind wirklich kaputt, dann können Sie hier kostenfrei ein Angebote für ein neues Fenster einholen.

    Kostenlos ein Angebot einholen.

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    Eurokrise und Immobilienfinanzierung

    Erstellt von retep11 am 29. Juni 2012

    Was passiert mit dem Euro? ÂVerliert er nur an Kaufkraft oder wird es gar eine Hyperinflation, wie es in unseren östlichen Nachbarländern vor einigen Jahren geschah. Über Nacht war alles, was man über viele Jahrzehnte gespart hat, weg. ÂÄhnliche Möglichkeiten wurden erst kürzlich von einem österreichischen Finanzexperten angedeutet. Das Geld von den Kleinsparern wird von den Banken abgeschöpft. Verlierer sind die, die nicht zu den Vermögenden gehören.
    Haus mit Balkon

    Bedenken und auch etwas Angst haben inzwischen viele Menschen in Deutschland. ÂEine relative sichere langfristige Anlage sind Immobilien. Ich hatte die hohen Immobilienpreise in Kiew nicht verstanden. In der Technischen Bibliothek in Kiew hatte ich eine Immobilienzeitung studiert. Der Preisverfall gegenüber vor Beginn der Krise bei Immobilien lag bei etwa auf 50%. ÂLangsam steigt dieser Preis wieder und wird sicherlich bei allen Immobilien in diesem Wirtschaftszentrum in einigen Jahren über den Preis vor der Krise liegen.

    Gegenwärtig liegt das Zinsniveau niedrig. Damit ergeben sich ideale Voraussetzungen für die Investition ins Eigenheim. Durch die niedrigen Zinsen fallen natürlich auch die Darlehensraten geringer aus und es könnten sich damit auch Personen mit geringerem Einkommen ein Eigenheim leisten.

    Bank sitzen am längeren Hebel. Die Bankmitarbeiter sind in der Regel freundlich, was aber nicht bedeutet, dass die Bank selber freundlich und rücksichtvoll gegenüber ihren Kunden sein muss. Sie ist ausschließlich gewinnorientiert und muss sich während Krisensituationen selbst helfen. Ob dann das niedrige Zinsniveau gehalten wird, ist sehr fraglich. Ich kenne hier in Deutschland einige Bekannte, deren Immobilienbesitz unfreiwillig an die Bank abgetreten wurde.

    Der Gedanke seine Werte in Immobilien zu sichern ist ganz gut. Ich denke aber deshalb eine Fremdfinanzierung in dieser unsicheren Zeit in Anspruch zu nehmen, ist ein hohes Risiko, welches recht gut überlegt werden sollte. Nicht überall auf der Erde ist das Banksystem durch Rückversicherung wie in Deutschland annähernd stabil. Sicherlich werden hier in Deutschland nicht die gleichen Verhältnisse wie in der Ukraine herrschen. Das Bankensystem ist dort eine Katastrophe. Dort hat man hat Glück, wenn man irgendwann sein eigenes Geld vom Konto bekommt.

    Zurück zur Immobilienfinanzierung. Hierfür habe ich einige Online-Tool als Hilfe geschrieben. Zu finden unter Wertneutrale Online-Berechnung für die Finanzierung von Wohneigentum



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    Handwerker als kostenfreie Kreditgeber

    Erstellt von retep11 am 1. Juni 2012

    Bauunternehmen sind vorleistungspflichtig, sie müssen grundsätzlich jedes Bauvorhaben auf eigene Kosten vorfinanzieren. Die Bauunternehmen sind auf eine schnelle Bezahlung ihrer Leistung dringend angewiesen.
    Der Gesetzentwurf der Bundesregierung gegen Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr soll die Europäische Richtlinie 2011/7/EU in deutsches Recht umsetzen und den Zahlungsverzug verbessern.
    Die Umsetzung der Richtlinien bedeutet jedoch für die deutschen Bauhandwerker, dass die Zahlungsfristen sich zulasten der Gläubiger erheblich verlängern werden. Nach der Europäische Richtlinie sind die Leistungen grundsätzlich binnen 30 Tagen zu bezahlen.
    Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass Leistungen im Zweifel sofort abzunehmen und zu bezahlen sind. Nach dem Entwurf können sich gewerblichen Auftraggeber mit Abnahme und Bezahlung insgesamt 90 Tage Zeit lassen. Gewerblichen Auftraggeber können so einen 3-monatigen kostenlosen Kredit ihres Gläubigers (Bauhandwerker) in Anspruch nehmen. Die Handwerker verfügen in der Regel aber nicht über ein so großes Finanzpolster, dass sie für 3 Monate die Lohn-, Sozialkosten sowie die Materialkosten für 3 Monate im Voraus bezahlen können. Sie brauchen für diese Zeit selbst einen teuren Bankkredit.



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    „Central Europe Temperatures In Free Fall: Multi-Year Cooling Trend Reveals Warming Farce Is Global“

    Erstellt von retep11 am 5. April 2012

    „Read here. As the dotted trend line indicates on this German temperature chart, „global warming“ is not so happening in Germany. The same is likely true for a number of nearby central European states.“ … www.c3headlines.com

    Temperaturverlauf in Zentraleuropa

    Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die wichtigste Wetter- und Klimabehörde der USA, jahrelanger Lieferant von Temperatur- und CO2-Kurven für das IPCC, den Weltklimarat, gibt soeben in seinem Klima-Jahresbericht seine Daten für 2011 bekannt. Überschrift übersetzt ins Deutsche:

    âNeue NOAA Daten zerstören die Behauptung des Establishment (Regierung), der Wissenschaft und der Massenmedien von einem gefährlichen Anstieg der (Erd) Erwärmung.â Und weiter: âGlobal warming is deadâ. â Global Warming ist tot.

    CO2 und Lufttemperatur

    Die schwarze Linie in der linken Grafik zeigt die Zunahme von C02 in der Atmosphäre in der Zeit von Januar 1997 bis Jahresende 2011. Die blaue absteigende Kurve zeigt dazu die Entwicklung der Erdtemperatur.

    CO2 und Lufttemperatur

    Der NOAA-Bericht besagt, dass es eine Korrelation von CO2 mit der Erderwärmung gib. Es gibt somit auch eine Mensch-gemachte Klimakatastrophe.

    Durch die Politik wurden auf der Grundlage des Klimaprotokolls von Kyoto die Industrieländer verpflichtet, Gesetze zur Minimierung von CO2 zu entwickeln und zu erlassen. Mit einer Hypothese wurde und wird eine vor der Haustür lauernde Mensch-gemachte Weltklimakatastrophe prophezeit. 100e von Milliarden Euro wurden bislang zur Korrektur von angeblich Mensch-gemachten Klimaschäden verbraucht.

    Die wunderschöne deutsche Landschaft wird mit Windmühlen verunstaltet, auf (ökologisch) unwirtschaftliche Stromerzeugung umgestellt und die Hauseigentümer auf der Grundlage der EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV und Heizkostenverordnung zur âenergetischen Sanierungâ ihrer Wohnhäuser gezwungen.

    Weiter Ausführungen im zweiten Teil von Klimazonen

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    Baulexikon eröffnet

    Erstellt von retep11 am 12. März 2012

    Das Baulexikon.org wurde eröffnet. Neben über 2000 Baubegriffe können auch die Sanierungskosten online abgeschätzt werden. Daneben gibt es noch viele ander nützliche Tool zum Bauen und Wohnen.
    Baulexikon.org

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    Energie wird in Deutschland zum Luxusgut

    Erstellt von retep11 am 9. Januar 2012

    Die Stromlieferung durch die âErneuerbaren Energienâ betragen 2011 57,3 Mrd. kWh. Das entspricht ein Anteil der gesamten Stromlieferung von 20,8 % mit den Anteilen: Windenergie 7,5 %, Biomasse 5,6 %, Wasserkraft 3,3 %, Fotovoltaik 3,5 %, Müll und sonstige Erneuerbare Energien 0,8 %.
    Der Stromanteil durch Erneuerbare Energien verursachen 43,4 % der gesamten Gestehungskosten in Höhe von 10,1 Mrd. Euro. Die anderen Energieträger verursachen Gestehungskosten von ca. 13,14 Mrd. Euro für die Herstellung von 219 Mrd. kWh., d. h. 79,2 % des gesamten Stromanteils. Diese Kosten bezahlt der Stromkunde (und nicht der Staat). Je größer der Anteil der unwirtschaftlichen Energieerzeugung wird, so tiefer müssen wir in die Tasche greifen. Dies betrifft auch die Kosten für die anderen Energieträger.

    Durch die dauerhafte Abschaltung von acht Kernkraftwerken hat sich die inländische Stromproduktion um 8,8 Prozent verminderte. Gegenwärtig wird diese Lücke nun durch Importe aus unseren Nachbarländern ersetzt. Was wird aber, wenn im späten Herbst und im Winter die Länder den Strom selbst brauchen? Diese energieversorgungstechnischen Fragen hat die relativ sachunkundige Ethikkommission der Bundesregierung bisher nicht ausreichend beantwortet.

    âEs ist nicht zu fassen, mit welcher bodenlosen Gleichgültigkeit sachunkundige Politiker die Basis unseres Wohlstandes aufs Spiel setzen und die Energie einfach zum Luxusgut erklären.â [FAZ 16.9.2011 Prof. Dr. Helmut Alt]

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    Wärmedämmung – Gebäudesanierung?

    Erstellt von retep11 am 9. Januar 2012

    Die EU bereitet die kalte Enteignung der Hausbesitzer vor. Wahrlich, George Orwell hätte es nicht besser formulieren können: Die Verunstaltung schöner Wohnhäuser aus der Gründerzeit um 1900 mit Schaumstoff oder Glaswolle heißt bei uns offiziell Gebäudesanierung. So als sei die völlige Abdichtung von Fenstern und Mauern gesund. Da das Heizen von Wohngebäuden und deren Versorgung mit Warmwasser zirka 40 Prozent des gesamten deutschen Endenergie-Einsatzes beansprucht, fordert die Bundesregierung in ihrem âEnergiekonzeptâ, die jährliche Rate der âGebäudesanierungâ von bislang 0,8 auf zwei Prozent anzuheben. Schwarz-Grün regierte Städte wie Frankfurt am Main sehen darin eine Aufforderung, mit âgutemâ Beispiel voran zu gehen. Die Stadt treibt ihren Eifer so weit, dass sie sogar ein Krematorium nach Passivhaus-Standard dämmen lässt.

    Weiter http://www.eike-klima-energie.eu/

    Mit der bedenkenlosen Sanierung der Altbausubstanz werden viele dieser Gebäude durch die Veränderung der physikalischen Prozesse zerstört (Standzeitverkürzung) und das Raumklima zum Nachteil der Bewohner verändert. Mehr unter www.ib-rauch.de Ob eine nachträgliche Wärmedämmung der Fassade erforderlich ist, können Sie in einem Tool die Qualität der Wärmedämmeigenschaften berechnen.

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    Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden

    Erstellt von retep11 am 9. Juni 2010

    Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden
    Künftig sind nicht nur herkömmliche Bauschäden/ Nutzungseinschränkungen bei der Gebäudebewertung zu berücksichtigen, sondern zunehmend auch solche, die von Insekten, Pilzen, Algen, Bakterien und deren Bekämpfungsmitte verursacht werden.

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