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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Archiv für die 'Energie- und Umweltpolitik' Kategorie

    Gegenwärtig betreibt Deutschland mit der Energiewende ein Feldversuch mit der Bevölkerung, alles im Namen zum Klimaschutz.

    Die Erde ist kein Treibhaus und Klimaschutz ein vergebliches Unterfangen

    Erstellt von retep11 am 26. August 2013

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde â Dr. Wolfgang Thüne

    Seit der âWarnung vor der drohenden Klimakatastropheâ durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. im Januar 1986 ist der âKlimaschutzâ Gegenstand der Politik. Doch trotz aller Bemühungen ist keine Veränderung im Verhalten der Natur zu erkennen. Das liegt ganz einfach daran, dass das âKlimaâ ein Abstraktum ist, eine Größe, die der Mensch definiert hat. Unter âKlimaâ wird das âmittlere Wettergeschehenâ an einem Ort über 30 Jahre verstanden. Doch eine âmittlere Temperaturâ kann nur dann âkonstantâ gehalten werden, wenn der Mensch das Wetter kontrollieren und gleiche Verhältnisse in aufeinanderfolgenden Perioden wie 1901-1930, 1961-1960, 1961-1990 und 1991-2020 schaffen kann. Da Wetterschutz absolut unmöglich ist, ist alles Bemühen um Klimaschutz a priori zum Scheitern verurteilt.

    Auch wird die Erde mit einem Treibhaus verglichen. Ist der Treibhaus-Vergleich statthaft? Ein Treibhaus ist ein gläsernes Gewächshaus, in dem -geschützt vor dem Wetter- Samen ausgebracht und Pflanzen unter kontrollierten Bedingungen aufgezogen und gezüchtet werden. Soll dieses Modell auf die Menschheit übertragen werden? Gewächshäuser sind keine luftigen Gebilde, sondern haben feste Umhüllung aus Glas oder Plastikfolie. Nur geschlossene Räume lassen sich klimatisieren. Gewächshäuser müssen für das Sonnenlicht durchlässig sein, denn nur bei Licht können Pflanzen (Photosynthese) wachsen und aus der Luft CO2 aufnehmen. Die Glasumhüllung ist notwendig, damit die erwärmte Luft nicht sofort thermisch aufsteigen und Wolken bilden oder vom Winde verweht werden kann. Die warme Luft muss eingesperrt werden, um die Pflanzen nachts vor Unterkühlung und Frost zu schützen. Diese Gefahr ist besonders im Frühling zur Zeit der âEisheiligenâ groß.

    Die Erde als Ganze kann auch deswegen kein Treibhaus sein, weil die Lufthülle bei wolkenlosem Himmel für die infrarote Wärmestrahlung der Erde durchlässig ist. In ihr gibt es ein âstets offenes atmosphärisches Strahlungsfensterâ, durch das sich die Erde abkühlen kann, bevor sie am nächsten Tag wieder von der Sonne aufgeheizt wird. Wo Wärme zufließt, muss auch Wärme abfließen. Einen Wärmestau gibt es nicht, wie die Tages- und Jahresgänge der Temperatur zeigen. Die Temperaturen der Erde werden durch die Bilanzen zwischen Ein- und Ausstrahlung, die unterschiedliche Sonnenhöhe und Tageslänge geregelt. CO2 hat damit nichts zu tun. Es dient einzig und allein den grünen Pflanzen als Nährstoff, so wie das Wasser. Kohlenstoffdioxid ist ein Lebensgas, kein Umweltgift. Ohne CO2 gäbe es keine grünen Pflanzen, keinen Sauerstoff, keine Nahrung für Tier und Mensch.

    Die Atmosphäre hat keine Heizfunktion, sondern eine Verteilungsfunktion. Sie ist deswegen eine bewegliche Gashülle. Die einzige Energiequelle für alles Leben auf der Erde ist die Sonne. Sie allein erwärmt den Erdboden, der dann durch Leitung und Konvektion die Luft erwärmt. Diese Erwärmung kann auf einer rotierenden Kugeloberfläche nie gleichmäßig sein. In der Atmosphäre findet daher ein ständiger Luftmassenaustausch statt, vom Boden in die Luft, von Süd nach Nord nach Süd, von West nach Ost. Dies nennt man Allgemeine Zirkulation. In ihr bilden sich Tief- und Hochdruckgebiete, die wandern und vergehen, die das extrem wechselhafte Wetter bestimmen. Es läuft ständig ein gigantischer Austausch von Luft zwischen dem Äquator und den Polen statt. Mit ihm werden auch Wasserdampf, Wolken und Regen transportiert. Die Erde mit einem Treibhaus zu vergleichen, ist nicht statthaft. Es ist physikalisch nicht richtig, eine bewegliche Gashülle mit einer starren Glashülle gleichzusetzen!

    All das bisher Gesagte leuchtet jedem Menschen sofort ein. Es ist völlig im Einklang mit den täglichen Erfahrungen. Aber jeder Einzelne ist gegen die geballte Macht der über die Medien verbreiteten und als âöffentliche Meinungâ verkauften âTreibhaushypotheseâ argumentativ machtlos. Ihm fehlen Mut und die notwendige Zivilcourage, um dem âZeitgeistâ die Stirn zu bieten, gegen den Strom zu schwimmen. Er fühlt sich der geballten Macht der âKlima-Expertenâ nicht gewachsen. Er glaubt der These von der âErderwärmungâ. Doch kann sich die Erde je erwärmen? Nein! Sie gibt permanent Wärme in Form von elektromagnetischer Strahlung ab. Sie muss wie alle anderen Gegenstände erwärmt werden. Dies macht die Sonne und geht sie unter, dann kühlt die Erde ab, bis zum nächsten Sonnenaufgang. Auch ohne Thermometer wussten dies schon die Steinzeitmenschen, aus Erfahrung. Dieses Wissen hat Sir Isaac Newton 1666, der auch das Gravitationsgesetzâ formulierte, in sein berühmtes âAbkühlungsgesetzâ gekleidet. Es besagt, dass sich jeder erwärmte Körper wie der heiße Kaffe in der Tasse auf seine Umgebungstemperatur abkühlt. Wer Energie ständig abgibt, kann sich nicht erwärmen.

    Hätte die Erde keine Lufthülle, dann würde sie Wärme allein durch Strahlung verlieren. Mit Lufthülle verliert die Erde zusätzlich Wärme durch Leitung und Konvektion. Eine Erde mit Lufthülle kühlt sich schneller ab, als eine Erde ohne. Das widerlegt die These vom ânatürlichen Treibhauseffektâ. Ihn gibt es nicht. Dies hat 1888 Josef Stefan experimentell nachgewiesen. Auf ihn geht das âStefan-Boltzmann-Gesetzâ zurück. Man merke sich: Die Wärmestrahlung eines Körpers steigt oder fällt mit der 4. Potenz der absoluten Temperatur. So wie Eisen beim Erhitzen irgendwann rotglühend wird, so kühlt die aus einem Vulkan fließende glühende Lava ab und wird oberflächlich schwarz. Ebenso kühlen sich rot glühende Herdplatten sehr schnell ab. Aber auch wenn sie optisch âschwarzâ sind, kann man sich noch gewaltig die Finger verbrennen.

    Welche Konsequenz sollen wir ziehen? Wir sollten nach Immanuel Kant den Mut aufbringen, unseren eigenen Verstand zu benutzen, um uns aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. âWissen ist Macht!â nach Francis Bacon. Wer sich kritiklos fremden Wissen unterwirft, beugt sich fremder Macht. Wir sollten Glauben durch Wissen ersetzen, eigenes Wissen nicht gering schätzen und von den Klimaexperten einen experimentellen Nachweis des angeblich ânatürlichen Treibhauseffektesâ verlangen. Kann dieser Beweis nicht erbracht werden, dann sollten wir von der Politik fordern, dass ihnen alle Forschungsgelder sofort gestrichen werden. Wir Bürger sind zu aktivem Handeln aufgefordert, denn wir wissen: Das Vorhaben Klimaschutz scheitert ganz einfach daran, dass das Wetter nicht geschützt werden kann.

    Oppenheim, den 25. August 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
    Literatur: Thüne Wolfgang: âPropheten im Kampf um den Klimathron â Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wirdâ, Oppenheim 2012

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    Wenn Meteorologen sich âzu 100 Prozent sicherâ sind!

    Erstellt von retep11 am 4. August 2013

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde â Dr. Wolfgang Thüne
    Am 28. Juli 2013 schrieb die BILD am Sonntag in großen Lettern âRuhig Glut, Deutschland! Heute erleben wir den heißesten Sonntag aller Zeiten.â Sie zitiert Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.de: âIch bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir 39 Grad erreichen, vielleicht sogar 40. Dann fällt der Hitzerekord von 2003.â Zwecks Überprüfung klickte ich den Deutschen Wetterdienst (DWD) an und las, nun amtlich: âIm Osten erwärmt sich die Luft auf 33 bis örtlich 39 Grad, wobei es in der Lausitz am heißesten wird. Im Norden, Westen wie der Mitte haben wir dagegen nur Höchstwerte von 25 bis 32 Grad.â Und wie sah die Wirklichkeit um 13 Uhr aus? Aachen meldete 20,3, Trier 20,9, Düsseldorf 22,3 Emden 23,2 und Offenbach 27,1ÂC. Die Maxima meldeten Konstanz 33,4, Görlitz 33,6 und Regensburg 34ÂC. Daran wird sich bis zum Abend noch einiges ändern, aber der âheißeste Sonntag aller Zeitenâ wird die übliche Übertreibung bei der Sucht nach Rekorden bleiben.

    Was die âHöchstwerteâ betrifft, hier einige Zahlen laut DWD: Zugspitze 17,9 (5.7.1957), Aachen 37,2 (23.8.1944), Würzburg 37,8 (29.7.1947) Berlin 38,1 (11.7.1959), Cottbus 39,6 (29.7.1921), Regensburg 39,0 (27.7.1983), Gera 39,6 (5.8.1994), Freiburg, Karlsruhe 40,2 (13.8.2003) und Gärmersdorf/Oberpfalz 40,2 (27.7.1983). Die 40-Grad-Schwelle ist in Mitteleuropa eine Rarität, die aber nichts mit der angeblich CO2-bedingten Erderwärmung zu tun hat und nur von speziellen Wetterkonditionen abhängt.

    Können sich Luft und Erde erwärmen?

    Dass âdie Luft sich erwärmeâ, ist eine gängige, aber unzutreffende Redewendung, die, vom Wetterdienst benutzt, ärgerlich ist. Dabei weiß im Grunde jeder Mensch aus ureigenster Erfahrung, dass dies nicht der Fall ist. Man braucht nur einmal einen Tag lang barfuß zu laufen und den eigenen im Körper eingebauten Temperatursensoren zu vertrauen. Am besten dazu ist eine wolkenarme Hochdruckwetterlage geeignet. Bei Sonnenaufgang fühlen sich die abends noch warmen Steinfliesen der Terrasse schön kühl an, während an den Grashalmen des Rasens sich nachts Tau gebildet hat. Wer in der Schule im Physikunterricht aufmerksam zu gehört hat, erinnert sich des âAbkühlungsgesetzesâ von Isaac Newton oder auch an Pierre Prévost (1751-1839), der 1791 gezeigt hatte, dass alle Körper immerwährend Wärme ausstrahlen, egal ob warm oder kalt.

    Diese Beobachtungstatsache lässt nur einen einzigen logischen Schluss zu: Wenn Körper immerwährend Wärme ausstrahlen, dann können sie sich niemals erwärmen. Sie müssen erwärmt werden. Dies gilt auch für die Erde und die sie umgebende Lufthülle. Die einzige Licht- und Wärmequelle, die dazu in der Lage ist, ist die Sonne. Dies lässt sich anhand von Messungen nachweisen. Man schaue nach bei âdlr rlp Wetterâ, dem Agrarmeteorologischen Dienst in Rheinland-Pfalz. Für die Station Oppenheim (128 m über NN) ergeben sich für den Beginn der jetzigen Hitzeperiode folgende Zahlen, wobei die Temperaturen nicht nur in 2 Meter Höhe gemessen werden, sondern auch in 20 cm über dem Boden und 5 cm im Boden. Hier in dieser Reihenfolge die Temperaturen für die Zeit vom 13. bis 16. Juli 2013:

    13. Juli um 6 Uhr: 14,1Â, 13,5Â, 20,7Â (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 23,8Â, 25,7Â, 30,9Â (4014,4 Wh/m2)

    14. Juli um 6 Uhr: 15,8Â, 15,3Â, 20,9Â (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 24,7Â, 26,9Â, 32,2Â (4285,4 Wh/m2)

    15. Juli um 6 Uhr: 15,0Â, 14,4Â, 21,5Â (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 23,9Â, 26,0Â, 32,0Â (4080,8 Wh/m2)

    16. Juli um 6 Uhr: 15,3Â, 14,3Â, 21,5Â (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 26,6Â, 29,2Â, 33,0Â (4222,9 Wh/m2), um 17 Uhr: 28,0Â, 29,9Â, 36,2Â (6636,7 Wh/m2)
    Leicht zu erkennen ist, dass es morgens um 6 Uhr am wärmsten im Boden in 5 cm Tiefe ist, am kühlsten in 20 cm über dem Boden und dann in 2 m Höhe wieder wärmer. Dann geht die Sonne auf und bis 14 Uhr sind von der Sonne dem Erdboden gut 4000 Wattstunden an Globalstrahlung dem Erdboden zugestrahlt worden. In 5 cm Tiefe werden an allen Tagen die 30 Grad überschritten. Demzufolge ist es nun in 20 cm Höhe deutlich wärmer als in 2m Höhe. Ganz augenfällig ist es am 16. Juli um 17 Uhr, wo in Bodennähe fast die 30ÂC erreicht werden. Die morgendliche Temperaturinversion (T-Zunahme mit der Höhe) hat sich im Laufe des Tages umgekehrt.

    Diese Messungen lassen nur eine Interpretation zu: Die Sonne ist die Energiequelle, doch der Erdboden ist die Absorptionsfläche für deren Energie. Er allein ist am Tage die Heizfläche, von der aus die aufliegende Luft am Boden durch Leitung und dann durch Konvektion erwärmt wird. An heißen Tagen kann man die Konvektion anhand des Flimmerns der Luft, insbesondere über Asphaltflächen, erkennen. Der Boden erwärmt sich deswegen, weil die von der Sonne eingestrahlte Energie größer ist als die gleichzeitig vom Erdboden abgestrahlte Energie. Wenn der Neigungswinkel der Sonne zum Abend abnimmt und die Einstrahlung geringer wird als die Ausstrahlung des erwärmten Erdbodens, dann kühlt sich dieser ab. Die vertikale Temperaturschichtung kehrt sich um, der Boden wird zur Kühlfläche, wie die Temperatur bei Sonnenaufgang zeigt. Gäbe es direkte Messungen der Oberflächentemperaturen, dann wäre dies noch deutlicher zu erkennen. Diese Messwerte zeigen noch eines: Für die Behauptung einer âGegenstrahlungâ gibt es nicht den geringsten Hinweis.

    Damit fällt die von den IPCC-Klimaexperten für âheiligâ gesprochene und zum Glaubensdogma erklärte âGegenstrahlungâ, welche die âErderwärmungâ bewerkstelligen soll, in sich zusammen. Diese ist ein rein rechnerisches Konstrukt, um den in Wirklichkeit nicht existierenden âTreibhauseffektâ dem âgemeinen Volkâ als Bären aufzubinden und dieses als âKlimakillerâ in Sippenhaft zu nehmen. Für die theoretisch agierenden Klima-Computerspezialisten trifft das zu, was Alexander von Humboldt (1769-1859) sagte: âDie gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.â Wer dieser IPCC-Klimaexperten, die sich ständig in klimatisierten Rechenzentren aufhalten, hat sich schon einmal so tief gebückt und Temperaturmessungen am Boden vorgenommen?

    Die Firma SIEMENS und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

    In einer aufwendigen Zeitungsbeilage âUnsere Region 2030â, fordert SIEMENS dazu auf: âKommen Sie mit in die Zukunft!â – âWir schreiben das Jahr 2030. Der Osten Deutschlands ist Pionierland. Ob Energiewende, nachhaltige Städte, ein modernes Gesundheitssystem oder die Industrie der Zukunft: Wer nach Lösungen für die Welt von morgen sucht, schaut nach Brandenburg, Berlin, Sachsen,ââ. Da werden âvirtuelle und reale Weltenâ eins. Da darf der Chef des PIK, Hans Joachim Schellnhuber, nicht fehlen, um eine âneue industrielle Revolutionâ zu fordern, um den âKlimawandelâ und âdie Erwärmung des Erdklimasâ zu bremsen. Doch wenn Jemand ständig als âeiner der renommiertesten Klimaforscher Deutschlandsâ angepriesen wird, dann sollte man misstrauisch werden.
    Die Standarddrohung des PIK-Direktors: âWenn wir so weiter wirtschaften wie bisher, wird sich die Erde um 3,5 bis 4 Grad erwärmen. Das führt dazu, dass der Meeresspiegel um 20 bis 40 Meter steigt. Die Malediven, deren höchster Berg 2,4 Meter hoch ist, werden verschwinden, genauso wie die Insel Sylt.â Das könnte auch eine Aussage des Orakels von Delphi sein. Solche Arten von Prophezeiungen sind nicht neu und haben bereits den Apostel Johannes zu seiner âApokalypseâ (Offenbarung) inspiriert. Ängstliche Geister reagieren sensibel auf derartige Weltuntergangsgesänge. Doch wie verträgt sich diese Aussage von Hans Joachim Schellnhuber mit folgender, die nahezu zeitgleich am 15. Juli 2013 als Pressemitteilung vom PIK verbreitet wurde?
    Darin heißt es: âJedes Grad Erwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhenâ und âkönnte der Meeresspiegel demnach in 2000 Jahren um knapp acht Meter im Durchschnitt ansteigen.â Ja, die Zukunft ist sehr weit und der Leser gläubig. Was interessiert die Zukunft menschliches Geschwätz? Aber seien wir kritisch und gehen beiden Aussagen mal auf den Grund. Wenn bei 4 Grad Erwärmung der Meeresspiegel um 40 Meter steigt, dann sind das pro Grad 10 Meter. Aber nach der zweiten Aussage ergäben sich nur 8 Meter. 32 Meter Unterschied, wer wird da so kleinlich sein? Aber dazu soll es ja erst in den kommenden 2000 Jahren kommen. 8 Meter in 2000 Jahren ergäben einen linearen Anstieg von 0,004 Meter/Jahr. Wenn man zudem die 4 Grad Erderwärmung über den Zeitraum von 2000 Jahren mittelt, dann ergäbe sich ein linearer Anstieg der Globaltemperatur von 0,002ÂC.
    Wir leben heute im Jahre 2013 und seit Beginn der Zeitrechnung, erleben wir nach dem âKlimaoptimum zur Römerzeitâ und dem âKlimaoptimum des Hochmittelaltersâ mögliche Indizien für ein drittes âKlimaoptimumâ. Unterbrochen waren sie jeweils durch âKleine Eiszeitenâ. Nichts ist in der Natur konstant, nichts verläuft linear, auch wenn âalles fließt!â Wer mit einer linearen Projektion über 2000 Jahre hinweg operiert und Gedankenspielereien als wissenschaftlich seriöse Erkenntnisse verkauft, der darf sich nicht wundern, wenn er sich lächerlich macht und er den Volkszorn provoziert. Dies wird spätestens dann der Fall sein, wenn die âEnergiewendeâ unbezahlbar wird, und zu âWutbürgernâ macht und soziale Unruhen provoziert.
    Es wäre Aufgabe einer wirklich nachhaltigen und verantwortungsvollen Politik, nicht den Energiewende-Schaden an den Bürgern zu vermehren, sondern ihn wieder zu verringern und abzuwenden, zumal es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass der âKlimaschutzâ eine Mogelpackung ist. Die Zeiten, dass sich die Politik wie in Feudalzeiten statt âHofnarrenâ nunmehr âKlima-Clownsâ hält, um unbegründete Klima-Ängste zu verbreiten, nähern sich dem Ende. Wer die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen in der Lage ist, den wird die Zeit richten.

    Literatur: Thüne Wolfgang: Propheten im Kampf um den Klimathron â Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird, Oppenheim 2012 (auch als E-Book, München 2013)
    PS zum Schluss: Welche Temperaturen meldete der DWD um 16 Uhr nun tatsächlich? Wurden Rekorde gebrochen? Nein: Trier 20,5Â, Aachen 21,5Â, Emden 22,5Â, Düsseldorf 23,5Â, Kempten 34,1Â, Weiden 34,6Â, Görlitz und Straubing 34,8Â und Konstanz 36,3ÂC. Mein Rat: Als Meteorologe sollte man sich niemals âzu 100 Prozent sicherâ sein und schon gar nicht von Medien aufs Glatteis ziehen lassen. Aber nicht nur Kollege Jung, auch der DWD war nicht besser!

    Oppenheim, den 28. Juli 2013 Dipl-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne

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    Energiewende und VDI

    Erstellt von retep11 am 11. Juni 2013

    Offener Brief an Herr Prof. Dr.-Ing. Wagner

    VDI nachrichten, 31. Mai 2013, Nr. 22
    TECHNIK & GESELLSCHAFT
    Energiewende: „Die Entscheidung ist ehrgeizig, verfolgt aber einen richtigen Weg“
    …“ Hermann-Josef Wagner, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, erläutert im Interview, welche Hausaufgaben eine Bundesregierung nach der Bundestagswahl im September in Angriff nehmen muss.“ …

    Dr. Dietmar Ufer
    04103 Leipzig, 10. Juni 2013
    Grünewaldstr. 1

    Herrn
    Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner
    Ruhr-Universität Bochum
    Lehrstuhl für Energiesysteme und Energiewirtschaft
    Universitätsstraße 150

    44780 Bochum

    Sehr geehrter Herr Professor Wagner,

    als langjähriges VDI-Mitglied und als Energiewirtschaftler mit mehr als einem halben Jahrhundert Berufserfahrung habe ich sehr aufmerksam Ihr Interview âEnergiewen-de: Die Entscheidung ist ehrgeizig, verfolgt aber einen richtigen Wegâ in den VDI nachrichten vom 31. Mai 2013 gelesen. Ich gestehe Ihnen: Ich war maßlos ent-täuscht von dem, was Sie als Vorsitzender der VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt zur Energiewende zu sagen hatten.

    Im Interview weisen Sie mehrfach darauf hin, was getan werden muss, um die âEnergiewendeâ durchzusetzen: Beispielsweise verweisen Sie auf die Notwendigkeit, Energie einzusparen (die Erhöhung der energetischen Effizienz wird seit mindestens hundert Jahren erfolgreich praktiziert, ist aber nur sinnvoll, wenn sie mit ökonomischer Effizienz verbunden ist), im Verkehrsbereich den Energiebedarf um 40 Prozent zu senken oder etwa 2 Prozent der deutschen Gebäude pro Jahr energetisch zu sanieren. Sie möchten die Genehmigungsdauer für 2800 km neue und 1000 km auszubauende Hochspannungstrassen reduzieren, indem Sie unliebsame âEinzelklagenâ besorgter Bürger verhindern wollen.
    Als Ziel betrachten Sie es, âerneuerbare Energien zu bevorzugenâ. Als Erfolg auf die-sem Wege sehen Sie, dass âWindenergie und Sonnenenergie … heute in Deutschland über das Jahr gesehen 15 % des Stromverbrauchsâ decken und âderzeit schon 32 GW Windanlagen und 34 GW Photovoltaikanlagen installiertâ sind. Ich gestehe, dass ich sehr nachdenklich wurde, als ich in Ihrem Interview lesen musste, dass wir in zwei oder drei Jahren an âeinem wind- und sonnenreichen Wochenende mittags … 100 % unseres Stromverbrauchs mit Wind- und Sonnenenergiestrom decken kön-nen.â Meinen Sie wirklich, dass das irgendeine energiewirtschaftliche Relevanz besitzt? Es handelt sich hier um maximal ein bis zwei Stunden unter außerordentlich günstigen und relativ seltenen meteorologischen Bedingungen. In dieser Zeit müssten alle konventionellen Kraftwerke ihre Leistung auf Null zurückfahren, um eventuell 10 Minuten später, wenn eine Windflaute eintritt oder sich die Sonne hinter Wolken versteckt, wieder am Netz zu sein? Wollen Sie damit etwa ausdrücken, dass das einige Jahre später auch fünf, sechs oder gar 24 Stunden und vielleicht noch später nicht nur als Wochenenden, sondern sogar ganzjährig, auch in windstillen Winter-nächten, möglich sein könnte? Sie wissen sehr genau, dass der Gedanke an eine derartige Entwicklung utopisch â besser: unsinnig â ist! Zwar verweisen Sie auf die Absicht der Bundesregierung, die Energiespeicherung zu fördern, wissen aber darü-ber nicht mehr zu sagen, als dass es sich hier um eine nicht finanzierbare Technik handelt. Ich muss Sie nicht darauf hinweisen, dass die Speicherung ohnehin schon überteuerter Energie aus alternativen Quellen die Stromkosten für Durchschnittsbürger und sehr viele Unternehmen praktisch unbezahlbar machen würde.
    Recht weltfremd erscheint mir Ihre Vorstellung, man könne auch in Zukunft überschüssigen Strom aus deutschen Wind- und Solaranlagen exportieren. Die daraus entspringenden Export-Erlöse, die bekanntlich zeitweise auch negativ sind, lassen Sie vorsichtshalber völlig unberücksichtigt! Und wenn andere Länder, von denen Sie annehmen, dass auch die größere Wind- und Photovoltaikkapazitäten aufbauen, ihrerseits überschüssigen Strom nach Deutschland liefern wollen? Hat die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt eine Antwort darauf?

    Es ließ sich im Interview wohl nicht vermeiden, auf die Kosten der âEnergiewendeâ hinzuweisen. Sie konstatierten â sinngemäß identisch mit der inzwischen sattsam bekannte Politiker-Phrase âDie Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu habenâ: âDie Energiewende kostet Geldâ. Auch Sie stellten fest, dass es âpolitische Forderungen gibt, die Energiekosten zukünftig nicht mehr ansteigen zu lassenâ. Von ebenfalls laut geäußerten Forderungen, die Energiekosten zu senken, war bei Ihnen nichts zu lesen. Ihr âLösungsvorschlagâ: âDie neue Bundesregierung wird erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um die Strompreiserhöhungen in Grenzen zu haltenâ. Weiß der VDI, welche âAnstrengungenâ das sein sollen? Und wo sind die âGrenzenâ einer â Ihrer Meinung nach nicht zu vemeidenden â Strompreis-Erhöhung?

    Sie bringen zusätzliche Belastungen der Industrie durch höhere Strompreise (Ab-schaffung der EEG-Kostenbefreiung) ins Spiel, obwohl sehr gut bekannt ist, dass das für die Stromrechnung der Bevölkerung kaum Entlastungen bringen dürfte. Es ist sehr interessant, dass auf der gleichen Seite der VDI nachrichten, auf der Ihr Inter-view erschien, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unterneh-merverbände (VhU), Volker Fasbender, erklärte: âIndustriearbeitsplätze zu sichern ist wichtiger als private Stromrechnungen zu schonen.â â Wie sieht das die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt?

    Sie haben aber auch ein âkonkretesâ Rezept zur Finanzierung der âEnergiewendeâ zu bieten: âUm auch Energieeinsparungen im Gebäudesektor voranzubringen, wird man mehr Anreizprogramme schaffen müssen.â Sie wissen, wer diese Anreizprogramme finanziert: Der Steuerzahler, der als Energieverbraucher zugleich der Finanzier der âEnergiewendeâ ist! Oder kennen Sie angesichts der gegenwärtigen Finanzkrise an-dere Geldquellen?

    Wie Pfeifen im Wald hört sich Ihre Beteuerung an, dass die âEnergiewendeâ Deutsch-land âviel Nutzenâ bringen würde, weil wir die â in Deutschland schon nicht bezahlbare â âEnergiewendeâ-Technik exportieren könnten. Sie setzen dabei voraus, dass andere Industrieländer die gleichen energiepolitischen Geisterfahrten unternehmen wie Deutschland.

    Insgesamt enthält Ihr Interview eine Menge ungelöster technischer, ökonomischer und politischer Probleme der âEnergiewendeâ (Umwelt-Probleme haben Sie gar nicht angesprochen). Lösungsvorschläge, die zu einer wirtschaftlichen, zuverlässigen und umweltfreundlichen Energieversorgung führen (âStrategisches Zieldreieck der Ener-giepolitikâ), waren an keiner Stelle Ihrer Ausführungen zu erkennen. Das alles hielt Sie aber nicht davon ab, die politische Entscheidung für die âEnergiewendeâ als ârichtigâ zu bewerten.

    Sie erklärten: âDie angestrebten Ziele â Energieeinsparung, langfristig weg von fossilen Energieträgern und Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien â sind, vor dem Hintergrund der angespannten weltweiten Energiemärkte und der Notwendigkeit Klimaschutz zu betreiben, richtig.â Wenn das Begründungen für die Notwendigkeit der völligen Umgestaltung der deutschen Energiewirtschaft sein sollen, so halte ich sie für extrem dürftig, sogar für falsch!

    Welche âangespannten weltweiten Energiemärkteâ haben Sie denn im Auge? Es gibt keinen Energiemangel â nicht heute und auch nicht in 50 oder 100 Jahren, folglich auch keine âangespannten Energiemärkteâ! Ich muss Sie wohl nicht auf die Tatsache hinweisen, dass sich die USA auf dem Wege vom Energieimporteur zum Energieex-porteur befinden, dass insgesamt Kohle-, Erdöl- und Erdgas-Vorräte für mehrere Jahrhunderte verfügbar sind, dass immense Vorkommen von Uran und Thorium bekannt sind, die für Millionen Jahre reichen, und dass die Menschheit an der Erforschung der Kernfusion arbeitet. Welche weiteren Ideen unseren Nachkommen zur Deckung des ständig wachsenden (!) Energiebedarfs noch einfallen werden, können weder Sie noch ich absehen. Welchen Energiemangel soll denn die deutsche âEner-giewendeâ beheben? Warum wohl wollen Sie âweg von fossilen Energieträgern und Kernenergieâ, wenn doch beide nahezu unbegrenzt verfügbar sind?

    Woraus leiten Sie die âNotwendigkeit Klimaschutz zu betreibenâ ab? Wovor soll denn das Klima eigentlich geschützt werden? Wenn Sie unter âKlimaschutzâ verstehen, weniger von dem lebensnotwendigen Spurengas CO2 zu emittieren, um die Temperaturen nicht steigen zu lassen, dann möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass trotz weiter steigender Emissionen die Durchschnittstemperaturen weltweit in den letzen 15 Jahren nicht â wie vorhergesagt â gestiegen, sondern gefallen sind. Diese Tatsache beweist, dass mathematische Modelle keine Klimaprognosen ermöglichen, was übrigens schon 2001 vom IPCC festgestellt wurde: „In climate research and modelling we should recognize, that we are dealing with a coupled nonlinear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible“. (Third Assessment Report, Section 14.2.2.2, S.774). Bekannt sein dürfte Ihnen auch, dass es bisher nicht einen einzigen wissenschaftlichen, d. h. messtechnisch belegten, Nachweis für Temperaturerhöhungen als Folge eines steigenden CO2-Gehalts der Atmosphäre gibt. Wenn der VDI über einen solchen Nachweis verfügen würde â der Nobelpreis (und zwar der für Physik!) wäre ihm si-cher!

    Und warum wollen der VDI und Sie persönlich auf die Kernenergienutzung verzich-ten? Glauben etwa auch Sie an die Unbeherrschbarkeit, an die unermessliche Gefährlichkeit dieser Technik? Nicht einmal Forschungen auf diesem Gebiet oder gar den Ersatz heutiger Kernkraftwerke durch modernere (andere Länder praktizieren das!) wollen Sie zulassen? Brütertechnologie und Transmutation, über die in Deutschland noch nicht einmal gesprochen wird, werden alle Debatten über die âEndlagerungâ gegenstandlos machen. Es ist in der modernen Technikgeschichte ein wohl einmaliger Akt, dass durch die Politik die Forschung auf einem technisch höchst wichtigen Gebiet untersagt wird! Und der VDI findet kein Wort der Erwiderung, sondern unterwirft sich demütig grün-ideologischen Forderungen!

    Ich hätte erwartet, dass Sie angesichts der vielen technischen Probleme, für die zum großen Teil noch nicht einmal Lösungsansätze erkennbar sind, und der riesigen Kos-ten, die auf uns zukommen werden â sogar Bundesumweltminister Peter Altmaier sprach von einer Billion Euro, einer m. E. sehr geschönten Zahl â die Frage aufwerfen, ob die âEnergiewendeâ überhaupt notwendig ist. Warum fragen Sie nicht, warum wir eine gut funktionierende, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung durch eine in jeder Beziehung unsicheres unbezahlbares und umweltschädliches System ersetzen müssen? Warum wollen wir plötzlich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, den Wohlstand der Bürger und die Umwelt in Gefahr bringen? Können Sie und der VDI verantworten, dass durch die Abwanderung großer Teile der Grundstoffindustrie infolge überhöhter Energiepreise hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet werden?

    Vom VDI, dem ich seit vielen Jahren angehöre, hätte ich solche Fragestellungen er-wartet! Die Wiederholung von Glaubenssätzen und die damit verbundene bedin-gungslose Unterwerfung unter das âPrimat der Politikâ, wie sie im Interview zu finden sind, hilft möglicherweise bestimmten politischen Kräften, nicht aber Bürgern, der Wirtschaft, der Technik oder gar der Wissenschaft!

    Eine ehrliche Antwort auf die Frage nach der Notwendigkeit der âEnergiewendeâ kann nur lauten: Die Entscheidung war falsch! Ich weiß: Diese Antwort ist nicht âpolitisch korrektâ, aber sie ist technisch, ökonomisch, sozial und â nicht zuletzt! â wissenschaftlich korrekt!

    Wenn nicht einmal der VDI mit seinem großen Fachpotenzial den Mut aufbringt, sachlich über Sinn und Unsinn der âEnergiewendeâ zu sprechen, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn immer mehr Fachleute resignieren und den VDI verlassen! Noch schlimmer: Mit Ihrem Verhalten stoßen Sie begabte junge Menschen von der Beschäftigung mit bedeutenden traditionsreichen Zweigen der Energietechnik ab. Nicht nur Ihr Interview, sondern das gesamte opportunistische Verhalten des VDI (einschließlich VDI nachrichten) führt dazu, offenen Debatten zu energiepolitischen Grundsatzfragen völlig zu unterbinden! Will das der VDI wirklich?

    Ich bin mir völlig darüber im Klaren, dass ich von Ihnen keine Antwort auf diese mich â und viele andere Fachkollegen â bewegenden Fragen erhalten werde. Daher erlaube ich mir, diesen Brief einem weiten Kreis von Fachleuten zur Kenntnis zu geben â mit der Absicht, auf diese Weise eine offene Diskussion zur âEnergiewendeâ in Deutschland in Gang zu setzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Abgelegt unter Energie- und Umweltpolitik | Keine Kommentare »

    Windwahn

    Erstellt von retep11 am 23. Mai 2013

    windwahn newsletter 1/2013 (fwd)
    Nachfolgende Links führen zu den Artikeln.

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hatte eine Studie in Auftrag gegeben…
    Potenzial der Windenergienutzung an Land

    Die Politik denkt über Subventionskürzungen nach und die Windbranche über Stellenkürzungen
    EEG-Politik – Jammern in der Lobbytatur

    Ein Buch und ein Mord, beides wegen Infraschall und beides ist Realität
    Infraschall – wenn die Ämter versagen

    Handelsblatt – Die Erneuerbaren Energien müssten âSystemverantwortung übernehmenâ.
    EEG – Stop gefordert

    Die Ökodiktatur hat sich mal wieder durchgesetzt
    Aus für Strompreisbremse

    Aufklärung ohne Geschäftemacherei, Erfahrungsaustausch und Erfolgsmodelle gegen Behördenwillkür und Korruption: Der Bürgerschutz-Tag.
    1. Bürgerschutz-Tag am 12.5.2013 in Nürnberg

    Baden Württembergs Ministerpräsident Kretschmann macht den Naturschutz platt
    Politlobbyisten in Deutschland auf der Achse des Profits

    Naturschutz geht vor wirtschaftliche Interessen – wegweisende Entscheidung des EuGH
    EuGH stärkt Natura-2000-Gebiete

    Gift – ein probates Mittel im Kampf gegen Hemmnisse der Windenergie
    Wenn Vögel tot vom Himmel fallen

    Die Natur schafft sich selbst ab – Ein Vorbild für deutsche Politiker?
    Klimakiller Natur

    2000 Vollaststunden für einen wirtschaftlichen Betrieb – Ein Vergleich
    Die Volllaststunden als Maß für die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

    Warnung vor der Stromlücke
    Mut zur Lücke

    Ein relistischer Radio-Tatort über die Machenschaften der Windmafia
    Radio-Tatort: Fördewind

    Pachtzahlungen für WKA steigen weiter an
    Pacht für WKA – darf es etwas mehr sein

    Riesige Erdgasreserven – USA brauchen keinen Zufallsstrom aus Wind
    USA stellen fast alle Windkraftprojekte ein

    Alles öko? Schaden an der Natur durch Ökostromproduktion
    Die zerstörerische Kraft des Ökostroms

    BWE-Nocebo-Pohl – Windwahnsinnige und die Realität
    Infraschall – Man muß ihn nur lieben???

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    Mensch ist schuld am Klimawandel

    Erstellt von retep11 am 19. Mai 2013

    So lautet die Mitteilung in der Bildzeitung Leipzig vom 17.5.2013. âNach der Auswertung von 4000 Untersuchungen aus den Jahren 1991-2011 kamen Wissenschaftler aus der USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit von gut 97 % übereinstimmt: Der Mensch ist der Verursacher der Klimaerwärmung.â
    Der eine Satz ist sehr gut und geschickt geschrieben. Allein bei einem wissenschaftlichen Test können viele Tausend Einzeluntersuchungen vorgenommen werden. Ich wähle 5 Wissenschaftler aus, die von einer durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung überzeugt sind und erreiche so eine 100%-ige Übereinstimmung.

    Der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell gab jüngst zu, der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen.
    Viele Tausende Wissenschaftler weltweit stimmen nicht mit den durch die deutschen Medien verkündeten Meldungen überein. Eine kleine Auswahl ist unter meiner Webseite Klimazonen zusammengefasst.

    Die Bildzeitung darf man auch nicht ernst nehmen. Diese Zeitung ist ja bekannt für ihre Schreckensmeldungen. Davon lebt diese Zeitung.
    Ich werde öfter von Journalisten angerufen, die einige Informationen aus einem Fachgebiet benötigen, um ein Artikel schreiben. Es ist immer wieder erstaunlich, was dann veröffentlicht wird.

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    Deindustriealisierung in Deutschland

    Erstellt von retep11 am 19. Mai 2013

    Vorstandsvorsitzender Dr. Bock von BASF hält meine Frage zur Deindustriealisierung für berechtigt.
    von Herrn Heinrich Duepmann

    Als Klein-Aktionär von BASF habe ich die Chance genutzt, auf der Aktionärsversammlung am 26.4.2013 in der Aussprache zum Vorstandsbericht für 2012 folgende Frage an den Vorsitzenden zu stellen:
    Herr Dr. Bock, hat der BASF-Vorstand im GJ 2012, nachdem nun abzusehen war, dass die Politiker und Öko’s getragen von einer breiten Mehrheit der Bürger von 80% nicht von dem volkswirtschaftlichen Unsinn Energiewende abzulassen bereit sind, alle erforderlichen Projekte aufgesetzt die Stromintensiven Deutschen Produktionsstandorte zu verlagern?
    (Verlagern heisst, woanders eine neue Fabrik zu bauen und die alte still zu legen)
    Diese Frage habe ich in Detail-Ausführung untermauert: Die Stromkosten (Herstellkosten Deutschland gesamt) sind seit dem Jahr 2000 bis Ende 2012 von ca. 20 Milliarden auf weit über 40 Milliarden Euro gestiegen (Konventionell + EEG). Dieser massiven Kostensteigerung, die in anderen großen Industrieländer nicht eintritt, kann sich auch bei EEG-Privilegierung kein inländisches Produktionsunternehmen dauerhaft entziehen. Andererseits sinken die Stromkosten in anderen Ländern, d.h. die Produktionskostenschere öffnet sich immer mehr. Frankreich z.B. hat Kostenkonstanz, in den USA wird für die nächsten Jahre eine drastische Stromkostensenkung Dank Shalegas erwartet. China z.B. plant den Bau von ca. 200 Kernkraftwerken mit sehr niedrigen Produktionskosten, was ungefähr 60% der gesamten gesamten KK-Weltkapazität entspricht. Im absehbaren Zeithorizont werden die Produktionsstandorte von BASF in Deutschland international nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

    Verständlicherweise hat Herr Dr. Bock diese Frage nicht konkret beantwortet sondern nur formuliert:
    „Die Frage von Herr Duepmann ist berechtigt“

    Damit ist alles gesagt! [1]

    Amerkung: Wer sich ein Bild über eine Deindustralisierung in der Praxis machen möchte, fährt in die Ukraine und besichtig die vielen Industrieruinen. Das Ergerbnis des volkswirtschafltichen Unvermögens von Herrn Michale Garbatschow.

    Quelle:
    [1] NAEB-Strom-Newsletter 13/05 NAEB.info
    NAEB e.V., Berlin, Forststr. 15

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    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Erstellt von retep11 am 16. Mai 2013

    In der „Neue württembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht schützen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht schützen. Das ist eine völlige Überschätzung der menschlichen Leistungsfähigkeit. Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bevölkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 Ausstoß auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachlässigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. Für die Deutschen wurde so C02 zu einem gefährlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas höheren CO2-Gehalt in der Luft als positiv. Pflanzen wachsen durch diese zusätzliche Nahrung besser und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht sich. Weltweit wird es auch immer grüner. Das müsste eigentlich die Grünen erfreuen. Diese möchten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere Beiträge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis Göppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen über Altbausanierung usw. reichen. 160 Maßnahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht genügend Energieträger vorhanden sind. Selbst die USA wird künftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft benötigt eine zuverlässige preiswerte Energie.

    Die Politik möchte bereits in wenigen Jahren den größten Teil der Stromerzeugung durch Windmühlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachlässigen. Bis 2050 will der Landkreis Göppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die überflüssige Industrie verschwunden. Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fährt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen. Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden müssen. Werden Windmühlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zusätzlichen Netzgebühren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den Bundesbürgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. Bürgerschutztag am 12. 5. 2013 in Nürnberg. Es waren viele Tausende Wohnungseigentümer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gezählt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir persönlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom künftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, Geschäftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. Jürgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland â das Geschäft mit der Angst“ lesen. Eine Bürgerin aus München fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. Bürgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speichermöglichkeit von Strom. Leider konnte ich dieser Bürgerin meine Frau nicht vorstellen. Später stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das Reaktorunglück in Tschernobyl erfolgte. Lächelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das Unglück als Folge der Havarieübung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum Wärmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausführlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erwähnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so verändert, dass mit der Sanierung eine Standzeitverkürzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

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    Bürgerschutz-Tag in Nürnberg im Frankencenter

    Erstellt von retep11 am 6. April 2013

    Am 12.5.2013 fand der 1. Bürgerschutz-Tag in Nürnberg im Frankencenter von 10.00-17.00 Uhr statt.

    Bei den Themen dieser Veranstaltung ging es um die Strompreis-Entwicklung, die Windkraftbedrohung und gesundheitliche Schädigung der Bürger, den Klimaschwindel, Die Wärmedämm-Abzocke, die Hausverwalter-Abzocke, Preissteigerungen für den Häuslebauer bis zur Unbezahlbarkeit des Null-Energiehauses.
    Nachfolgend ein kleiner Überblick zur Veranstaltung.

    Teil 1: Die Folgen der Energiewende und verkraftbare Strompreise (NAEB)
    a) Dr. phys. Jürgen Langeheine, München, Autor âEnergiepolitik in Deutschland – das Geschäft mit der Angstâ.
    b) Bettina Marofke, engagierte Windkraftgegnerin aus Oberfranken
    c) 3 Aktionsgruppen-Vorstände

    Teil 2: Sinnvoller und verträglicher Umweltschutz (EIKE)
    a) Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Metereologe, Oppenheim, früherer Wettermoderator im ZDF. Autor u.a.: âPropheten im Kampf um den Klimathron. Wie mit den Urängsten um Geld und Macht gekämpft wirdâ.
    b) Dipl.-Ing. Michael Limburg, Potsdam, Vizepräsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V.

    Teil 3: Preisgünstiges, energiesparendes und gesundes Bauen und Sanieren
    a) Dipl.-Ing. Architekt Konrad Fischer, Hochstadt am Main,der Dämmkritiker und Autor âAltbauten kostengünstig sanierenâ â ebenfalls NAEB
    b) Dipl.-Ing. Richard Santner, Holzbauexperte aus Österreich

    Teil 4: Bezahlbares Wohnen und Mieten
    a) Vertreter eines Mietervereins (noch benannt)
    b) Vertreter eines Haus- und Vermietervereins (noch benannt) oder alternativ
    c) Norbert Deul, Pommelsbrunn, Gründer und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. (Hausgeld-Vergleich), Autor diverser Ratgeber zum Wohnungseigentum und âDas Verwalter-Praxishandbuchâ

    Teil 5: Schutz vor der EU-Schuldenspirale, bürokratischem EU-Diktat und Unrecht
    a) Politiker (noch benannt)
    b) Horst Trieflinger, Frankfurt, Vorsitzender des Vereins gegen Rechtsmissbrauch e.V.

    Podiumsdiskussion

  • Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Dipl.Physiker, Heidelberg, Autor diverser wissenschaftlicher Veröffentlichungen zum Klima.
  • Prof. Dr.-Ing. Claus Meier, Nürnberg, Autor von Fachbüchern zum Bauen u.a. âEnergiesparen am Gebäudeâ, âRichtig Bauenâ, âMytos Baupysikâ
  • Heinrich Duepmann, Gütersloh, Vorsitzender des Energieverbraucherschutzvereins NAEB e.V.
  • Friedhelm Puhlmann, München, Bündnis bezahlbares Wohnen
  • Vertreter verschiedener Parteien
  • Ausführliche Informationen unter www.buergerschutz-tag.de

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    EEG-Umlage – verfassungswidrig?

    Erstellt von retep11 am 30. März 2013

    Der Verfassungsrechtler Gerrit Manssen von der Universität Regensburg hatte in einem Gutachten festgestellt, âdass es sich bei der EEG-Umlage um eine unzulässige Sonderabgabe handelt und verweist auf die sogenannte Kohlepfennig-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 1994.â [1]
    Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes hatten 1994 erklärt, dass es verfassungswidrig ist, wenn mit dem Strompreis die Energiekunden eine Subvention für die deutsche Steinkohleförderung zahlen sollen.

    Was ist die EEG-Umlage?

    Die Solaranlagen und die Windmaschinen auf dem Feld und jetzt auch in den Wäldern sind wegen ihrer geringen Energieausbeute (geringe Energiedichte) gegenüber den konventionellen Kraftwerken unrentabel. Die erzeugte elektrische Energie ist somit wesentlich teurer. Damit die Investoren zu Ihr Geld kommen, wird dieser Betrag auf die Stromkosten umgelegt. Zusätzlich müssen die Stromnetze ausgebaut werden, um die Stromschwankungen (Wind Sonnenschein) auszugleichen. Vereinfacht heißt das, der Hausbesitzer mit einer Solaranlage kassiert Geld von seinem Nachbarn, welcher keine Solaranlage besitzt. Das Geld kommt nicht aus dem Staatshaushalt, wie es viele Bürger annehmen, sonder aus der privaten Tasche des Nachbarn. Da die weniger reichen Bürger in der Regel in einer Wohnung wohnen ohne Solaranlage, ist das eine Umverteilung des Vermögens von den weniger reichen zu den reicheren Bürgern.

    Mehr zu Energieerzeugung und Energiepolitik unter www.ib-rauch.de/Gutacht/energie.html

    [1] Textilfirma Vowalon unterliegt vor Gericht
    LVZ vom 23./24. März 2013

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    Frohe weiße Ostern 2013

    Erstellt von retep11 am 29. März 2013

    Osterei
    Manche Regionen in Deutschland erleben den kältesten März seit 130 Jahren. Weiße Ostern 2013, statt erste Frühlingsdüfte, dürfen wir durch den Schneematsch laufen. Dafür lassen sich ohne Probleme überall die weißen Ostereier verstecken. Am 10. März lagen in Berlin 20 Zentimeter Schnee, seit 1892 hat es dies nicht mehr gegeben, und der Hamburger Flughafen hatte am 12. März 28 Zentimeter Schnee. In Leipzig wer es nur 1845 und 1883 kälter. 2013 ist es etwa 5,5 K kälter als der Durchschnitt der letzten 30 Jahre.

    Zur gleichen Zeit dürften das Bundesumweltamt und die deutschen Medien sowie andere, die das âklimaschädliche Kohlenstoffdioxid“ propagandieren, ihren praktischen Erfolg feiern. Offensichtlich wurde durch die Klimawende so viel CO2 eingespart, dass die angedrohte Klimaerwärmung nicht stattfindet. Da noch nicht alle Häuser in einer dicken Styroporschicht eingehüllt und luftdicht abgeschlossen wurden (EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV), kann davon ausgegangen werden, dass die Verringerung des Energieaustausches der Wohngebäude mit der Umgebung noch nicht voll zur Wirkung gekommen ist. (Anmerkung: Ein Glück, dann währe es noch kälter.)
    Aber auch das Potsdamer Institut für Folgenforschung wird sicherlich in den nächsten Tagen eine Erklärung finden, warum sich das Wetter nicht an die Vorgaben des Computermodells hält. 1) Auch muss sich Herrn Dr. Joachim Faber Vorstandsvorsitzender der Allianz neu Argumente einfallen lassen. In der LVZ vom 13.11.2009 konnte man von ihm lesen: „Inzwischen gilt der Klimawandel in der Wissenschaft als Fakt. Selbst wenn Einzelne das noch bezweifeln – die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen mit unseren CO2-Emissionen die Erdtemperatur steigen lassen und damit dramatische Veränderungen unseres Lebensumfeldes auslösen werden, ist hoch.â

    âDie Umsetzung der Energiewende, so Janecek, werde „ein beherrschendes Thema in den kommenden Jahren“ sein. „Die ganze Welt schaut auf uns.“ [welt.de] Gern möchte man die Energiewende als ein Aufschwungprogramm sehen. Real führt diese aber zur Schwächung des Standorts Deutschland.

    1) Nachtrag 30.3.2013 „Macht die Erderwärmung Pause? Keineswegs, sagen Klimaforscher wie Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PiK). Das derzeitige extrem kalte Wetter sei kein Widerspruch zur Klimaveränderung, sondern vielmehr eine Folge der Erderwärmung.“ in LVZ 28.3.2013 Irgendwer muss ja schuldig sein. Wenn es in der Arktis wärmer wird, dann wird es bei uns kälter. Dass es aber an einer Großwetterlage liegen könnte, darauf kommen die Hofastrologen in Potsdam nicht.

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