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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Peter Rauch Ph.D.
Dipl.-Ing.oec.,Ing.oec., Ing.
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  • Archive for the 'Energie- und Umweltpolitik' Category

    Gegenwärtig betreibt Deutschland mit der Energiewende ein Feldversuch mit der Bevölkerung, alles im Namen zum Klimaschutz.

    Frohe weiße Ostern 2013

    Posted by retep11 on 29th März 2013

    Osterei
    Manche Regionen in Deutschland erleben den kältesten März seit 130 Jahren. Weiße Ostern 2013, statt erste Frühlingsdüfte, dürfen wir durch den Schneematsch laufen. Dafür lassen sich ohne Probleme überall die weißen Ostereier verstecken. Am 10. März lagen in Berlin 20 Zentimeter Schnee, seit 1892 hat es dies nicht mehr gegeben, und der Hamburger Flughafen hatte am 12. März 28 Zentimeter Schnee. In Leipzig wer es nur 1845 und 1883 kälter. 2013 ist es etwa 5,5 K kälter als der Durchschnitt der letzten 30 Jahre.

    Zur gleichen Zeit dürften das Bundesumweltamt und die deutschen Medien sowie andere, die das „klimaschädliche Kohlenstoffdioxid“ propagandieren, ihren praktischen Erfolg feiern. Offensichtlich wurde durch die Klimawende so viel CO2 eingespart, dass die angedrohte Klimaerwärmung nicht stattfindet. Da noch nicht alle Häuser in einer dicken Styroporschicht eingehüllt und luftdicht abgeschlossen wurden (EnEV, EnEG, EEWärmeG, BImSchV), kann davon ausgegangen werden, dass die Verringerung des Energieaustausches der Wohngebäude mit der Umgebung noch nicht voll zur Wirkung gekommen ist. (Anmerkung: Ein Glück, dann währe es noch kälter.)
    Aber auch das Potsdamer Institut für Folgenforschung wird sicherlich in den nächsten Tagen eine Erklärung finden, warum sich das Wetter nicht an die Vorgaben des Computermodells hält. 1) Auch muss sich Herrn Dr. Joachim Faber Vorstandsvorsitzender der Allianz neu Argumente einfallen lassen. In der LVZ vom 13.11.2009 konnte man von ihm lesen: „Inzwischen gilt der Klimawandel in der Wissenschaft als Fakt. Selbst wenn Einzelne das noch bezweifeln – die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen mit unseren CO2-Emissionen die Erdtemperatur steigen lassen und damit dramatische Veränderungen unseres Lebensumfeldes auslösen werden, ist hoch.“

    „Die Umsetzung der Energiewende, so Janecek, werde „ein beherrschendes Thema in den kommenden Jahren“ sein. „Die ganze Welt schaut auf uns.“ [welt.de] Gern möchte man die Energiewende als ein Aufschwungprogramm sehen. Real führt diese aber zur Schwächung des Standorts Deutschland.

    1) Nachtrag 30.3.2013 „Macht die Erderwärmung Pause? Keineswegs, sagen Klimaforscher wie Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PiK). Das derzeitige extrem kalte Wetter sei kein Widerspruch zur Klimaveränderung, sondern vielmehr eine Folge der Erderwärmung.“ in LVZ 28.3.2013 Irgendwer muss ja schuldig sein. Wenn es in der Arktis wärmer wird, dann wird es bei uns kälter. Dass es aber an einer Großwetterlage liegen könnte, darauf kommen die Hofastrologen in Potsdam nicht.

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 19 Comments »

    Der ständige Erweckungs-Tanz um das goldene Kalb „Globalklima“!

    Posted by retep11 on 20th März 2013

    Es ist außerordentlich bewundernswert, mit welcher kreativen Phantasie die „Klimaexperten“ ihr propagandistisches Handwerk betreiben. Hut ab, es sind extrem fleißige Leute, die da am Werk sind, damit ihr ideologisches Kunstwerk nicht Schaden nimmt. Keiner hat sie je gesehen, keiner sie gespürt, doch sie scheint allgegenwärtig, die drohende „Klimakatastrophe“ und damit die Angst vor ihr. Es ist ein grandioses Kunststück, eine imaginäre Gefahr als reale Gefahr erscheinen zu lassen und im Bewusstsein der Massen zu verankern und am Leben zu erhalten.

    Alle Zweifel von Wissenschaftlern, die das CO2 nicht als „Klimagas“ und „Umweltgift“ ansehen, konnten bisher weitgehend in der Öffentlichkeit unterdrückt und somit von der Politik, die das alles mit inszeniert und finanziert hat, ferngehalten werden. Es ist eine raffinierte Arbeits- und Rollenverteilung. Wie geschickt dabei vorgegangen wird, zeigt ein neues Buch mit altem Inhalt von Hans von Storch und Werner Krauß „Die Klimafalle – Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung“.

    „Wissenschaft ist nicht Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“

    So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 9. März 2013 die Rezension der „Klimafalle“ von Ulf von Rauchhaupt. Das ist zwar richtig, aber da beginnt schon die Täuschung, denn die Klimawissenschaft ist nichts als Politik, der ein Wissenschaftsmantel umgehängt wurde. Das einzig Richtige ist die Feststellung, dass „mit Hans von Storch ein intimer Kenner der aktuellen Klimaforscherszene“ spricht. Dessen Pseudowarnung, dass die „Verwissenschaftlichung der Politik schnell in eine Politisierung der Wissenschaft“ umschlage mitsamt des Verweises auf die „Hockeyschläger-Kurve“, ist allerdings nur eine Bestätigung dessen, dass Politik und Wissenschaft von Anfang an Hand in Hand gingen und sich gegenseitig die Bälle zuspielten. Handlungsakteur war von Beginn an die Politik, die Vereinten Nationen. Die UNO veranstaltete 1972 in Stockholm die 1. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“, sie lud 1979 in Genf zur 1. Klimakonferenz und 1992 in Rio de Janeiro zur 2. Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ ein. Alle bisher 18 Weltklima- oder Rio-Nachfolgekonferenzen gehen auf Initiative der UNO zurück.

    Das Urteil von Ulf von Reichhaupt, dass die Autoren die „Zunft von außen“ betrachten und „ihr die Leviten“ lesen, kann nicht nachvollzogen werden, ist Kriegsgesang, um Neugier auf eine interne Experten-Selbstzerfleischung zu wecken und den Buchabsatz zu fördern. Nichts davon ist wahr! Im Gegenteil, der „gelernte Physiker“ und „angesehene Klimastatistiker“ von Storch behauptet ohne auch nur eine Andeutung eines Beweises, dass es „an der Realität des menschengemachten Klimawandels keinen plausiblen Zweifel gibt“. Wirklich nicht? „Das Kohlendioxid aus unseren Schloten und Auspuffrohren ändert das Weltklima“, basta! Wer als Wissenschaftler so hart argumentiert, demonstriert seine Hörigkeit gegenüber der Politik. Auch von FAZ-Rezensenten kann verlangt werden, dass sie etwas Sachverstand und Kritikvermögen mitbringen und nicht ein Loblied singen, das fehl am Platz ist.

    Hans von Storch kann gar nicht anders handeln, denn seine ganze wissenschaftliche Karriere, angefangen im Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg, verdankt er dem Schwindel mit dem angeblich „natürlichen Treibhauseffekt“. Diesen gibt es von Natur aus nicht, denn kein Körper kann sich, auch die Erde macht da keine Ausnahme, in einer kälteren Umgebung, dem Weltraum, mit der von ihm/ihr abgestrahlten Energie erwärmen. Hätte die Sonne nur die Kraft gehabt, die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° Celsius zu erwärmen, dann hätte das Leben auf der Erde keine Chance gehabt. Es hätte keinen blühenden „Garten Eden“ gegeben, in den der Mensch als „Adam und Eva“ gestellt wurde.

    Klimawandel Wandelklima: Krisen als Chancen nutzen

    Unter diesem Motto hatte das deutsche „Climate Service Center“, eine neue Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, dem Prof. Dr. Hans von Storch vorsitzt, am 17./18. Januar 2013 zu seiner 3. Jahrestagung eingeladen. Die Veranstaltung fand im Hauptgebäude der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Frankfurt am Main statt. Unter den Referenten finden sich alle, die Rang und Namen haben. Doch noch aufschlussreicher waren die drei Themenblöcke:

    1. Die politische Ökonomie des Klimawandels;
    2. Innovationsmotor Klima;
    3. Nachhaltige und klimaschonende Finanzwirtschaft.

    Bei Betrachtung der Blöcke wird mehr als nur offensichtlich, dass die ganze „Klimapolitik“ nichts mit dem weltweiten Wetter zu tun hat. Angeblich sollte der „Klimaschutz“ ja dazu dienen, Wetterextreme mittels der Reduktion der „Treibhausgase“ zu vermindern, das Wetter insgesamt in ruhigeres Fahrwasser zu lenken und Unwetter jeder Art zu verhindern. Doch das ist nur der äußere Schein. Daher waren Initiatoren von Anfang an bestrebt, dass niemand hinter die Kulissen schauen konnte, um zu erkennen, dass es handfeste machtpolitische Interessen ging, nämlich um eine globale Veränderung der Machtverhältnisse, der Fixierung und Konzentration des Klima- oder Neigungsgefüges hin auf eine Globalherrschaftsstruktur.

    Die klimapolitischen Weichenstellungen scheinen soweit getätigt und gefestigt worden zu sein, dass man nun die Maske fallen lassen und die eigentlichen Absichten offenbaren kann. Da ist konkret von der „politischen Ökonomie des Klimawandels“ die Rede wie von „klimaschonender Finanzwirtschaft“, und zwar unverhohlen. Deutlicher kann auch den „Klimaexperten“ nicht gezeigt werden, dass sie in diesem Theater die Hampelmänner sind. Die Finanzoligarchie wie die Politik sind die eigentlichen Akteure, die die Marionetten tanzen lassen.

    Die Klimapolitik hat inzwischen wie ein Krake mit seinen Armen auf fast alle Lebensbereiche übergegriffen. Im Forum der WELT vom 2. März 2013 hat Henryk M. Broder in dem Artikel „Im Paradies“ dazu Stellung genommen. Er meint: „Wir befinden uns auf dem Weg von der klassenlosen in die fleisch- und geschlechterlose Gesellschaft. Wer das nicht glaubt, ist selber schuld.“ Er vergaß leider, auch die „klimalose Gesellschaft“ zu erwähnen, denn „Donnerstag ist Veggie-Tag“.

    Diese Initiative ist auf „Die Grünen“ zurückzuführen, die vor zwei Jahren ein „Positionspapier“ für eine Gesetzesinitiative „für mehr Klimaschutz und Ernährungssicherheit“ erarbeitet hatten. Wir sollten unseren „Lebens- und Konsumstil“ ändern, um den „Raubbau an Klima und Natur“ zu beenden. Broder meint, Deutschland ist geradewegs in die Erziehungsdiktatur: „Wir werden angehalten, unsere Wohnungen auf höchstens 18 Grad Celsius zu beheizen, öffentliche Verkehrsmittel auch dort zu benutzen, wo es sie nicht gibt, kein Übergewicht anzusetzen, weil das nicht nur ungesund, sondern auch sozialschädlich ist, und unseren Fleischkonsum zu reduzieren oder am besten ganz einzustellen. Hurra, wir retten die Welt!“ Dann seine Frage: „Was wären wir ohne … Wahnsinn?“

    Sein Urteil: „Verglichen mit den Grünen und ihrem Hang zum Totalitarismus ist die katholische Kirche eine libertäre Organisation mit Sinn für menschliche Schwächen.“ Schon Friedrich Nietzsche (1844-1900) warnte vor den moralischen Jakobinern: „Und behüte dich vor den Guten und Gerechten“, den Selbstgefälligen und satten Grünen!

    Schnellste Erwärmung aller Zeiten

    So überschrieb Mail Michalski einen Bericht in der Wilhelmshavener Zeitung vom 14. März 2013 über einen Vortrag des Klimaforschers Prof. Dr. Jochen Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut (MPI) für Meteorologie in Hamburg. Für nicht genanntes „kleines Geld“ hatte die Oldenburgische Landesbank Marotzke zu ihrer Vortragsreihe „Forum“ eingeladen. „Knapp 300 Zuhörer lauschten….“

    Marotzke bemühte sich um Spannung: „Der Klimawandel ist da. Die Weltgemeinschaft wird entscheiden müssen, wie viel Erderwärmung und deren Folgen sie bereit ist zu akzeptieren.“ Hört sich markig an, aber auch die „Weltgemeinschaft der nackten Affen“ konnte vor etwa 1 Million Jahren weder die folgenden fünf Eiszeiten noch das Verschwinden des Neandertalers verhindern.

    Noch ein Versuch um Dramatik: „Fakt ist, die Erde wärmt sich derzeit so schnell auf wie in keiner Phase der vergangenen 800 000 Jahre.“ Nein Herr Professor! Fakt ist, dass wie kalter Kaffee die Erde immer wieder, nach jeder klaren und kalten Nacht, von der Sonne wieder erwärmt werden muss. Auch nach jedem Winter ist dies der Fall. Die Aussage ist auch deswegen nicht wahr, weil erst vor kurzer Zeit zum wiederholten Mal nachgewiesen wurde, dass die vorindustriellen Erwärmungen hin zur „römischen Warmzeit“ wie der „hochmittelalterlichen Warmzeit“ wesentlich stärker waren als derzeit. Die industrielle Erwärmung mit nur 0,7° C seit 1850 ist im direkten Vergleich recht schwächlich! Zudem hatte das MPI für Meteorologie 1995 offiziell verlauten lassen, dass in den 8000 Jahren vor 1800 der CO2-Gehalt der Luft konstant gewesen sei, d. h. alle Klimaschwankungen in diesen 8000 vorindustriellen Jahren mit dem CO2 nichts zu tun hatten.

    Und dann der übliche faule Trick mit den ach so weisen „Klimamodellen“! Aber auf ihn fallen die 300 Zuhörer rein, lassen sich beeindrucken: „In einem weltweit vergleichbaren Experiment rechnen 32 Gruppen in 20 Ländern dieselben Parameter mit unterschiedlichen Klimamodellen durch. Ziel ist es, das Klima im Jahr 2100 voraussagen zu können.“ Was soll diese Angeberei? Das „Globalklima“ kann man ebenso wenig für 100 Jahren voraussagen wie die „Globalbörse“. Auch kein Hinweis, dass in einem vergleichbaren Experiment fast 200 staatliche Wetterdienste täglich mit numerischen Wettermodellen das Wetter für die nächsten ein bis 10 Tage berechnen, mit sehr unterschiedlichen Erfolgsquoten. Darüber hinaus lässt sich das Wetter partout nicht in die Karten schauen. Was ist also die Wahrheit? Klimamodelle rechnen keine Vorhersagen, sie spielen mit Szenarien, sagen aber nichts voraus, sind Wahrsagerei, Spökenkiekerei!

    Wie der angebliche „Treibhauseffekt“ funktioniert

    Hierzu gibt der Klimaforscher Professor Dr. Jochen Marotzke folgende „wissenschaftliche“ Erklärung, die offensichtlich die deutsche Vorreiterrolle in der Klimaforschung unterstreichen soll. Jochen Marotzke wortwörtlich: „Der Treibhauseffekt funktioniert wie eine durchsichtige Wolldecke, sie lässt die Sonne durch und hält die Wärme zurück.“ Hat der Herr Professor schon einmal an sich das Experiment gemacht? Hat er sich bei Sonnenschein mal eine „durchsichtige Wolldecke“ umgehängt, Wärme getankt und sich in der folgenden klaren frostigen Nacht mit der gespeicherten Wärme gewärmt? Das hat er nicht, denn das Experiment hätte ihn belehrt, dass so der „Treibhauseffekt“ mit absoluter Sicherheit nicht funktioniert.

    Physikalisch ebenso unsinnig ist seine Aussage: „Wolken kühlen bekanntlich die Atmosphäre. Wahrscheinlich nimmt die Bedeckung der Erde mit Wolken ab und das heißt eine zusätzliche Erwärmung von null bis 2,5 Grad.“ Das ist nicht nur pure Spekulation, das ist auch physikalisch unhaltbar. Wolken entstehen durch Kondensation von Wasserdampf, und nicht anders. Dabei wird die bei der Verdunstung am Boden dem Wasserdampf zugeführte Verdunstungswärme nach gasförmigem Zwischenstadium als „latente Wärme des unsichtbaren Wasserdampfes“ bei der Kondensation wieder freigesetzt und der Luft zugeführt. Der Satz muss korrekt heißen: „Wolken erwärmen bekanntlich die Atmosphäre!“

    Wolken, gleichgültig in welchem atmosphärischen Stockwerk, sind Kondensationsprodukte und bestehen aus unzähligen winzigen Wassertropfen. Schieben sie sich zwischen Betrachter und Sonne, so verhindern sie eine direkte Bestrahlung der Person wie des Bodens. So beschattet werden beide weniger erwärmt, denn die Sonne erwärmt nur minimal direkt die Luft, sondern die Gegenstände, auf die ihre Strahlen treffen. Und wie sieht es nachts aus? Ist der Himmel klar, also wolkenlos, dann verschwindet die Wärmestrahlung des Erdbodens ungehindert ins Weltall, mit Lichtgeschwindigkeit. Der Boden verliert Wärme, kühlt ab. Ziehen dann später nachts Wolken auf, dann absorbieren sie die Wärmestrahlung des Bodens. Diese gelangt nicht mehr ins Weltall. Die Wolken selbst haben eine Temperatur und strahlen als flüssige Körper ebenso wie die feste Erde Wärme ab. Hat nun die Wolke in 500 m Höhe eine höhere Temperatur als der unterkühlte Boden, so strahlt sie diesem mehr Wärme zu, als ihr der Boden zu strahlt. Die Abkühlung am Boden hört auf, seine Temperatur kann sogar steigen. Was passiert in diesem Fall? Die aufziehende Wolke erwärmt den Boden.

    Die Kombination der Aussagen „Wolken kühlen die Atmosphäre“, „die Bedeckung der Erde mit Wolken nimmt ab“ und die Schlussfolgerung daraus, „dies führt zu einer Erwärmung bis 2,5 Grad“, ist logisch unkorrekt, Herr Marotzke. Weniger Wolken erlauben am Tage mehr Wärme-Einstrahlung und bei Nacht mehr Wärme-Ausstrahlung. Dies zeigt sich in den Wüstenregionen mit den extremen Unterschieden bei den Höchst- und den Tiefsttemperaturen. Im „Tagesmittel“ sind diese Regionen kälter als die Tropen mit viel Bewölkung und viel Niederschlag. Wie die Bilanz in mittleren und höheren Breiten aussieht, hängt mit den Jahreszeiten und Tageslängen zusammen. Weniger Wolken bei 16 Stunden Nacht bedeuten mit Sicherheit Abkühlung und nicht Erwärmung!

    Dieses physikalische Basiswissen muss in einem „Max-Planck-Institut für Meteorologie“ präsent sein, wenn es sich auch, der Name Meteorologie trügt, ausschließlich mit numerischer Klima-Modellierung befasst. Die Abhängigkeit von staatlicher Finanzierung ist kein Freibrief, die Normen wissenschaftlicher Ethik über Bord zu werfen. Die Abhängigkeit darf auch nicht zu einer politischen Hörigkeit führen, die dazu führt, dass wissenschaftliche Fakten verkehrt und politisch korrekt umgedeutet werden. Wo ist die unabhängige Wissenschafts-Institution, die auf die Qualität wissenschaftlicher Institute achtet?

    Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wie immer auch das Wetter sein mag!

    Oppenheim, den 20. März 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
    P.S. Mein Buch „Propheten im Kampf um den Klimathron- Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“ ist nun auch beim GRIN-Verlag oder über Amazon als E-Book für 19,99 € erhältlich (ISBN 978-3-656-38796-1).

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 27 Comments »

    Voltaik-Eigenversorger von EEG-Umlage befreit: Boom?

    Posted by retep11 on 17th März 2013

    Sie erinnern sich, dass wir die Argumentation wegen Grid-Parity der Voltaiker kritisiert haben?
    Ist Ihnen nicht aufgefallen, dass es trotz der drastischen Absenkung der Voltaik-Erlöse auf nur noch 15-17 Cent keine Unruhe bei den Solateuren (die mit dem Errichten der Anlagen ihr Geld verdienen) wegen wegbrechender Geschäfte gibt.

    Der Grund ist einfach und dramatisch, wird er uns doch in Deutschland vielleicht entgegen allen Erwartungen und den NAEB-Prognosen einen neuen Installationsrekord in 2013 bescheren nach 7.500 MW in 2012.

    Das Vertriebsargument ist nicht länger „Geld verdienen“ sondern „Stromkosten sparen“:
    Sehen wir uns das Beispiel aus dem Leben, einen 73-jährigen bisher ehrlichen und staatsbürgerlich denkenden Rentner mit einem selbstbewohnten Haus mit größerer Dachfläche an – eigentlich unsere primäre NAEB-Zielgruppe.
    Er macht sich Sorgen, dass er irgendwann den Strompreis nicht mehr bezahlen kann. Und so läßt er sich von dem Solateur vorrechnen:
    – Strompreis bei den Stadtwerken 26 Cent, in 2014 bereits 30 Cent, und weiter steigend, im Mittel über die 20 Jahre der Finanzierungsdauer einer Anlage 40 Cent/kWh

    Eigenerzeugungs-Kosten von 20Ct. (bestcase-Wert) bzw. 25 Cent inkl.Batterie-Kosten, bei einer Selbstverbraucher-Quote von 80%, Rest zu 16 Cent ins Netz eingespeist.

    Sollte doch mal die Batterie voll sein, wird die Überschußmenge für 16 Cent ins Netz abgegeben,
    (*) Der Wert von 4 Cent ist a) etwas optimistisch und b) abgeleitet mit dem geplanten, noch nicht verabschiedeten KfW-Schenkungspaket gültig ab Mai 2013, wenn ein verlorener Zuschuß von 30% auf den Batteriesatz gewährt wird.

    Während der restlichen 3 Monate muß unser wohlhabender Rentner wohl oder übel den teueren EEG-beaufschlagten Strom vom Versorger zu kaufen.

    Quelle: Aktuelle Information zu EEG-Strom von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 –03

    Dieses Modell wird in 2013 spätestens in 2014 der Renner werden.
    Natürlich kostet uns dieser Energiewender nicht den vollen EEG-Satz, aber folgendes ist zu beachten:
    – er erfährt gegenüber allen anderen Bürgern eine ungerechtfertigte Bereicherung die nur aus der Gegebenheit des Unsinns Energiewende herrührt
    – die EEG-Quote der restlichen Stromverbraucher wird noch stärker steigen, da der Entlastungsanteil unseres wohlhabenden Rentners wegfällt.
    – Er könnte gemäß Regelung in bestimmten Konstellationen auch anliegende Grundstücke versorgen, also praktisch „Schwarzstrom“ verkaufen.
    – Der Interessent hat keine Prüfmöglichkeit für Wirtschaftlichkeitsrechnung der sehr aggressiv auftretenden Verkäufer und so dominiert der ALDI-Spar-Effekt bei der Entscheidung

    Überschlägig sieht die Rentabilitätsrechnung so aus bei 4.500 kWh Eigenverbrauch p.a. über 20 Jahre:
    Kosten bei Fremdbezug zu 40 Cent 35.000 EUR
    Eigen-Erzeugung zu 25 Cent 22.500 EUR + Winterbezug 15% 5.400 EUR = 27.900 EUR
    Ersparnis über 20 Jahre: 7.100 EUR.

    Entscheidend sind hier die beiden mit hoher Unsicherheit behaftete Elemente:
    — Eigenverbrauchsabdeckungsquote
    — Batteriekosten
    Das werden aber weder Banker noch Solateuer im Klartext sagen und beziffern und nach erster Erfahrung ist kritisches Hinterfragen nicht mal von den Interessenten erwünscht

    Das ein 73-jähriger ein Finanzierungsmodell bis zu seinem 93-stens Lebensjahr wagt, zeigt, wie groß die Angst vor der Strompreissteigerung wirklich ist. Man darf diesem Mann sein Tun nicht mal verübeln – es ist das einzige, was er konkret tun kann, der Preisschere zu entgehen.

    Müßten diese Energiewender wie allen anderen Verbraucher auch je kWh die obligatorischen 5.3 Cent zahlen, wäre die Wirtschaftlichkeit keinesfalls gegeben.

    (aus dem realen Leben)

    Selbstverständlich würden wir diesen Menschen als aktives NAEB-Mitglied akzeptieren, wenn er den prinzipielle Unsinn als solchen sieht und helfen will, ihn zu beenden, wobei die Restwertigkeit seiner 32.000 EUR-Investition zugegebermaßen ein großes Problem darstellt. Aber den Batteriesatzaustausch nach 8 Jahren könnte er ja zumindest als Ersparnis sehen, daran beteiligt sich die KfW nämlich nicht nochmal.
    Aus letzterem sehen Sie, das die Kosten-Nutzen-Rechnung durchaus windig ist. Ich selbst würde es bei geeignetem Objekt im Alter von 67 Jahren nicht tun; aber ich bin sicher, dass die Solateure in 2013/2014 weitere 700.000 „Dumme“ finden werden – derzeit werden bereist ¾ aller Schrägdach-Anlagen (Hausbesitzer) nach diesem Modell verkauft, an dann natürlich absolut von der Energiewende überzeugte, die unseren Kampf noch weiter erschweren werden.

    Als kleine Abschreckung könnten wir eine Forderung auf den Weg bringen, dass auch der eigenverbrauchte Strom nicht von der EEG-Umlage befreit wird – ähnlich dem Ansatz der Kürzung des Groß-Verbraucher-Vorteils.

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 24 Comments »

    Volkswirtschaftlicher Wert des Energiewenderstromes 2012: 1,1 – 1,45 Mrd. EUR

    Posted by retep11 on 17th März 2013

    Die Medien und Politiker haben den falschen Wert 2,9 Milliarden kommuniziert. Wir rechnen nach:

    Die Gesamtkosten als Entgelt an die Erzeuger des Stromes sind wie weitgehend im Konsens kommuniziert 21 Milliarden Euro. Davon wurden wieder eingespielt über Börsenerlöse diese 2,9 Milliarden.
    Für eine korrekte volkswirtschaftliche Betrachtung muß man eine Berechnung der alternativen Produktion mit den vorhandenen Kraftwerken unter Verzicht auf das Zwangseinspeiseszenario vornehmen.
    Dabei sind derzeit zwei Szenarien möglich:

    a) Produktion mit dem vorhandenen Kraftwerkspark
    b) zusätzliche Berücksichtigung der abgeschalteten aber noch produktionsfähigen KKW.

    Zunächst a)
    Es sind ausschließlich die variablen Kosten zu berücksichtigen, d.h. Brennstoffkosten und Produktionsmengen abhängige Wartung. Zertifikate-Kosten sind volkswirtschaftlich neutral zu bewerten.
    Da die tatsächlich je nach Lastsituation eingesetzten Kraftwerke unterschiedliche variable Kosten haben, haben wird in unterschiedlichen Szenarien einen Betrag von 1,1 – 1,45 Milliarden Euro ermittelt. Das wären die Kosten gewesen, diese rund 110 TWh alternativ zu produzieren. Die Zahl 2,9 Mrd. EUR dagegen ist ein rein kalkulatorischer Wert ungültig in einem echten Angebots-Szenario.

    Nun zu dem politisch unrealistischen Szenario b)
    Die abgeschalteten 7 KKW hätten rund die Hälfte der gesamten Energiewender-Strommenge produzieren können, also hätte sich eine Halbierung der alternativen Produktionskosten auf 0,55 – 0,725 Mrd. Euro ergeben.

    Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass tatsächlich der Wert noch niedriger ist, weil weitere Abschlagspositionen zu berücksichtigen sind:
    – negative Erlöse bei Abgabe ins Ausland bei Überproduktion (volkswirtschaftlich relevant)
    – Transport-Verluste wegen Verbrauchsortferner Produktion

    Jeder solide Kaufmann würde den Posten mit Null oder sogar negativ bewerten.

    Quelle: Aktuelle Information zu EEG-Strom von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 –03



    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 23 Comments »

    Windenergie in Dänemark

    Posted by retep11 on 12th Februar 2013

    Dänemark leistet sich nicht nur den teuersten Strom in Europa, sondern ist auch Heimat des Windkraftpioniers Vestas. Nach eigenen Angaben hat Vestas mehr als 47.000 Windkraftanlagen (WKA) in über 30 Jahren installiert. Irgendjemand muss jedoch bei diesem Megageschäft die Unternehmensaufgabe falsch verstanden haben. Denn der Umsatz erhöhte sich zwar von 5,8 Milliarden in 2011 auf 7.2 Milliarden im Jahr 2012, d.h. um stolze 26 %, doch der Verlust stieg gleichzeitig von 166 Millionen € auf satte 963 Millionen €. Also fast um das Sechsfache, oder 580 %. So etwas leisten sich normalerweise nur Behörden oder Staatsfirmen, die ihre Verluste zu Lasten der Steuerzahler erwirtschaften, natürlich immer für einen guten Zweck. Man wird darauf warten können, dass bald Forderungen erhoben werden, Vestas mit EU Mitteln vom Staat aufzufangen, um weiterhin Gutes zu tun.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/energiewende-auf-daenisch-windpionier-vestas-macht-knapp-eine-milliarde-verlust/

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 23 Comments »

    Geht es den Ökostromerzeugern an den Kragen?

    Posted by retep11 on 8th Februar 2013

    (Redakteur für Sonderaufgaben bei ADAC Service GmbH)
    NAEB hat im 2-wöchentlichen Presseverteiler eine erste Stellungnahme zum Altmeierschen EEG-Kosten-Deckelungs-Ansatz am Samstag den 2.2.2013 in der Pressemitteilung wie folgt getitelt:
    Geht es den Ökostromerzeugern an den Kragen?

    Der Umweltminister Peter Altmaier will die Ökostromumlage einfrieren. Der Ausbau der Windstrom-, Solarstrom- und Biostromanlagen soll aber planmäßig fortgeführt werden. Dies ist nur möglich, wenn die Vergütungssätze reduziert werden. Anlagenbetreiber müssen sich dann mit deutlich geringeren Gewinnen abfinden.
    Artikel verfasst von Prof. Dr. Hans-Guenter Appel und unter Pressemitteilung Nr 51 in PM 2013 zu finden.

    Diese Pressemitteilung geht an ca. 200 Redakteure der verschiedensten Medien, u.a. auch an o.g. ADAC-Redakteur, der darauf wie folgt antwortete:
    Sehr geehrter Herr Professor!

    Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, mir Mails zu schicken. Sie reden von denen, die sich um die Energieversorgung kümmern, wie über Verbrecher. Damit haben Sie sich endgültig diskreditiert. Streichen Sie mich aus Ihrem Verteiler!

    W. Rudschies

    Antwort Von Prof. Dr. Appel:
    Sehr geehrter Herr Rudschies,

    ich bedaure, dass der ADAC einseitig indoktrinierte Redakteure beschäftigt, die sich nicht bemühen, umfassend zu recherchieren. Durch Ihre mail wird mir auch klar, warum der ADAC in seiner Mitgliederzeitschrift zum großen Teil die unwirtschaftliche und unsoziale Energiepolitik stützt, die Arbeitsplätze vernichtet und zu immer höheren Energiepreisen führt.

    Ich werde aufgrund Ihrer mail meine Mitgliedschaft beim ADAC kündigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Günter Appel

    Quelle:
    Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2013–01.1:

    Posted in Energie- und Umweltpolitik | 24 Comments »

    Warum kündigt Minister Altmeier Anfang Februar 2013 eine neue Strompreisrunde für den Herbst an?

    Posted by retep11 on 8th Februar 2013

    Quelle: Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2013–01.1
    Die Aufregung um die EEG-Quote 2013 (5,3 Cent/kWh) sowie um die daraus resultierenden Strompreiserhöhung auf im Mittel 28 Cent/ kWh zum Jahresanfang hatte sich gerade gelegt – man kann sogar sagen, sie hielt sich sehr in Grenzen; da scheint sich plötzlich der Minister mit deiner 10%-Ankündigung zwischen alle Stühle zu setzen, weil er sich mit fast jedem anlegt:

    Politische Gegner, die einen Verrat am EEG wittern, allen voran die Grünen: „Deckelung (*) der EEG-Quotensteigerung

    Energiewende-Projektierer: „den Zahlungsbeginn der Einspeisevergütung für Neuanlagen zu flexibilisieren,

    Industrie allgemein: „die Ausnahme-Regelungen für energieintensive Unternehmen zu reduzieren und zu begrenzen“

    Öko-orientierte Klein-Anlagen-Betreiber: „die zunehmende Entsolidarisierung bei der EEG-Umlage durch Eigenproduktion und -verbrauch zu stoppen“

    Großanlagen-Betreiber: „einen einmaligen EEG-Soli von Betreibern von Bestandsanlagen zu erheben.“

    (Originaltexte von den BMU-Seiten zur diesbezüglichen Ankündigung)

    (*) Dazu muß man das bisherige Prinzip verstehen: Die EEG-Quote ist eine Planungsgröße, die die vier Netzbetreiber eigenständig ohne politische Vorgaben aus ihrer Schätzung der Entwicklung von Windstärke, Sonneneinstrahlung sowie unterjährigem Zubau der verschiedenen Typen festsetzen. In der Jahresabrechnung werden im Nachhinein die tatsächlich angefallenen Kosten abgerechnet. Alles andere wäre auch kaum möglich, denn niemand kann für ein Jahr voraussagen, wie der Wind weht und wie die Sonne scheint. Das sind nun mal die primären Faktoren für die Gesamt-Kosten und sie könnten auf den Anlagen-Bestand von Anfang 2013 erfshrungsgemäß eine Bandbreite von 20-25 Milliarden Euro bedeuten.
    Nun könnte man allein daraus schon die Unsinnigkeit des Deckelungsansatzes ableiten, oder will der Minister Wind und Sonne kontrollieren. Nun gut, die Medien haben naheliegenderweise diesen Punkt gar nicht erst in ihren Angriffen aufgegriffen.

    Deshalb haben wir auch in unserer Pressemitteilung PM51 – nachzulesen auf der NAEB.info-WEB-Site unter Pressemitteilungen 2013 diesen Widerspruch im Detail aufgezeigt.

    Zentrales Steuerungsinstrument für die Zunahme der Gesamt-Leistung ist die Rendite, die sich wiederum aus den EEG-Erlössätzen, nicht aus der EEG-Quote ergibt. Erstere sind leider seit Beginn der CDU-Regierung unter Merkel überhaupt nicht mehr hinreichend (trotz der großen Senkungen im Voltaik-Bereich) nach unten angepasst worden, so dass es zu dieser Kostenexplosion kommen konnte. Bemerkenswert ist, dass im Paket des Ministers keinerlei Senkung der EEG-Sätze vorgesehen ist. Tatsächlich ist jedoch evident, dass durch eine solche Maßnahme wirkungsvoll der Ausbau gestoppt würde und damit die langfristige Zielvorgabe des Energiewenderstrom-Anteils (derzeit stolz mit fast 25% berichtet) Makulatur würde.

    Damit wird auch schon ein wenig klarer, dass der Minister mit seinem Ansatz langfristig die Quadratur des Kreises versucht.

    Andererseits haben wir für 2014 in unserer Pressemitteilung Nr. 46 (ebenfalls auf der NAEB-Seite verfügbar) eine EEG-Quote von 5,5 Cent/kWh ermittelt, mithin eine marginale Preissteigerung, und in Überseinstimmung mit der Vorgabe des Ministers der defacto Konstanz der EEG-Quote 2014. Damit wird allerdings völlig unerklärlich, woraus der Minister die Preissteigerung ab Herbst 2013 um 10%, wie gegenüber der Bildzeitung genannt, ableiten will.

    Umso unverständlicher ist damit, warum er diese Mine jetzt gezündet hat.

    — Die Annahme von Wahlkampfgetöse (Kostenszenario) ist nicht wirklich hinreichend. Die EEG-Quote 2014 ist erst nach der Bundestagswahl zur Veröffentlichung fällig und wohl hinreichend gesichert stabil, d.h. keine nennenswerte Steigerung

    — Die Windeinspeisung im Januar lag um 25% unter der Einspeisung im Vergleichsmonat 2012. Damit entsteht ein zusätzliches Deckungs-Polster, d.h. es wird angespart.

    — Diese „Deckelung“ wird von der Opposition Medienwirksam als Stopp der Energiewende ausgeschlachtet (was sie in der Tat aber wie oben gesagt, gar nicht ist) und gegen die Regierung verwendet. Sogar ein Scheitern einer Gesetzesvorlage im Bundesrat ließe sich nicht wahltaktisch auswerten mangels Masse.

    — Völlig unverständlich wird sein Vorgehen unter Berücksichtigung der folgenden Rede, gehalten auf dem Neujahrsempfang der Erneuerbaren-Energien-Branche in Berlin gemäß Bericht in einer Energiewende-Postille:

    „Ich glaube, dass wir am Einspeisevorrang auch in Zukunft festhalten wollen“, sagte Altmaier beim Jahresempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, „jedenfalls … „ – als flächendeckend im großen Saal des Hotels in Berlin Mitte Applaus einsetzte. Altmaier ließ sich nicht beirren und fuhr ohne die Lautstärke anzuheben mit der Relativierung seiner Aussage fort, wohl für kaum jemandem in dem großen Saal hörbar. Als die gut halbminütige Beifallsbekundung geendet hatte, deutete der Umweltminister sogleich an, dass er derzeitige Renditeansprüche der Branche mit den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerten Einspeisevergütungssätzen hinterfragen will: Natürlich wären ihm 15 Prozent übliche Erneuerbaren-Projekt-Rendite dank guter EEG-Tarife als Anleger privat lieber als die derzeit bei sieben oder acht Prozent liegenden marktüblichen Zinsen für mehrjährige Geldanlagen, erklärte der CDU-Politiker.

    (Genau die Rendite von Neuinstallationen knabbert er ja nicht an, eine Monatsverschiebung des Einspeiszahlbeginns mal aussen vor)

    Damit stehe ich vor einem wirklich ungelösten Rätsel und kann nur spekulieren, was ihn treibt, sich zwischen alle Stühle zu setzen (auch wenn er momentan in den Medien noch wie der Retter strahlt):

    Theorie 1. Reaktion Druck der Wirtschaft
    Die Wirtschaft hat sich arrangiert und mit dem Großverbraucher-Privileg das EEG-Kosten-Problem weitgehend gelöst, weil die ja zu immer höheren Anteilen dem Privaten Verbraucher auferlegt werden. Dieses Loch wird vermutlich bei einem Regierungswechsel gestopft und die Unruhe in der Wirtschaft ob dieses Risiko’s wächst und man setzt die Regierung unter Druck, damit nicht eine neue Rot-Grüne (oder Schwarz-Grüne) Regierung argumentieren kann, dass die derzeitige Regierung die überbordenden EEG-Zuwächse zugelassen hat.
    — sicher sehr spekulative.

    Theorie 2. Vorbeugen für erwartete Kostensteigerung aus anderen Segmenten
    Auch wenn die EEG-Kosten kurzfristig nur moderat steigen, sind folgende latente Preissteigerungsrisiken gegeben:
    – (+++) massive Produktionskostensteigerungen im konventionellen Bereich wegen der dramatisch zurückgehenden Auslastung

    – (++) Beginn der Abschreibungen des Ausbaus im Verteilnetzbereich, wo man die Spitzenlasten der Voltaikeinspeisung abfangen muß

    – (+) Finanzierung der Anbindung im Offshore-Bereich
    – (+) Finanzierungskosten im zu bauenden Nord-Süd-Ableitungs-Höchstspannungsnetz.
    (Anzahl (+) ~ Wichtung)

    Theorie 3. Realitätsbeweis durch mediale Wertung (siehe Aufarbeitung in den Medien)
    Für die Medien ist die Energiewende Realität und jeder – auch negative – Bericht über diese Realität verstärkt dieses Realitätsbild auch bei Michel.

    Aufarbeitung in den Medien

    – Ein Kommentator in der Bildzeitung versteigt sich zu der Formulierung:
    Deutschland braucht ein Energiewunder.

    – Ein ADAC-Redakteur greift unsere kritische an Fakten orientiert Pressemitteilung massiv an – siehe Korrespondenz unseres Autors mit dem ADAC-Redakteur unten

    – Kein einzig wirklich kritischer Artikel – der unseren Dreisatz widerspiegelt – ist zu lesen. Die Energiewende ist kein Potemkinsches Dorf sondern ein Faktum!

    Quelle:
    NAEB-Strom-Newsletter 13/01.1 – Sonderausgabe: Minister Altmeier kündigt weitere Strompreiserhöhung an
    Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info

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    Das „Treibhaus“ – ein festes Gehäuse der Hörigkeit

    Posted by retep11 on 18th Januar 2013

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne

    Ich stehe außerhalb des Treibhauses im Freien in der Kälte und wünsche allen, die sich geistig im „Treibhaus“ wohnlich eingerichtet haben, ein friedliches neues Jahr. Ich möchte nicht so gehässig sein und wie Karl Marx resümieren: „In seinem Sessel, behaglich und dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.“ Diese Pauschaldiffamierung würde insbesondere das Bildungsbürgertum beleidigen. Und dazu gehört bei einer Abiturientenquote von gut 50 Prozent ja inzwischen die Mehrheit der Deutschen, so dass alles, was die Mehrheit vorgesetzt bekommt und schweigend akzeptiert, zugleich als demokratisch abgesegnet angesehen werden kann. Eigentlich bräuchten wir kein Parlament mehr, das uns zu noch gehörigeren Klimagutmenschentum zwingt. Wir sind folgsam, gehorsam und hörig, wie die antiautoritäre Bewegung es plante!

    Vorwärts, wir müssen zurück ins Paradies!

    Dieser Zustand perfekter Demokratie macht es dem Fortschritt schwer. Auch hier hatte es Karl Marx leichter, indem er den Fortschritt zum Geschichtsgesetz deklarierte. Stillstand gab es bei ihm nicht. Seine Philosophie gründete auf Optimismus, denn er wollte eine bessere Welt. Die modernen neomarxistischen Weltverbesserer schwelgen in Pessimismus. Ihr Blick ist verfinstert durch Krisen und Katastrophen, mögen sie real oder auch nur eingebildet sein und auf fiktiven Hochrechnungen oder Trendanalysen beruhen. In ihrer ewigen Rückschau auf der Suche nach der vergangenen vorindustriellen „heilen Welt“ kommen sie einfach nicht von der Stelle. Wer im geheizten warmen Wohnzimmer sitzt und über glorreiche Zeiten nachgrübelt, dem mangelt es an Bewegung. Er wird sowohl körperlich als auch geistig ein Opfer des Gesetzes der Trägheit, des Beharrungsvermögens. Wir treten im Gleichschritt auf der Stelle auf der Suche nach dem Gleichgewicht und es reicht uns inzwischen, wenn wir den „Blick nach vorne“ richten. Dieser Blick nach vorne, so klingt es aus allen Mündern, wird es schon richten – beim Fußball wie in der Politik.

    Doch was sehen wir, wenn wir den Blick nach vorne richten? Wir sehen nur Hoffnungen und Wünsche, aber wir sehen nicht die Realität. Die zukünftige sich aus der Gegenwart entwickelnde Wirklichkeit ist unseren Blicken verschlossen. Dies erfahren wir jeden Tag aufs Neue beim Wetter. Selbst auf 24stündige Wettervorhersagen ist immer weniger Verlass. Die Baupläne des Wetters sind uns nur bedingt einsehbar. Keine der Wintervorhersagen hat den Wetterablauf auch nur einigermaßen wiedergegeben. Das „Weihnachtstauwetter“ wurde gar als Klimawunder dargestellt. Doch das eigentliche Wunder der Wissenschaft ist, dass Klimaexperten ohne jegliches Wissen um das künftige Wetter uns erfolgreich weissagen, wie die „Globaltemperatur“ im Jahre 2100 sein wird. Wir nehmen das ohne Murren zur Kenntnis und sehen zu, wie unsere „Fußabdrücke“ stetig verkleinert, wir stetig eingeengt werden, damit wir nicht die Zwei-Grad-Marke überschreiten. Für einen guten Zweck ist Leidensfähigkeit notwendig. Diese erstreckt sich auch auf das Essen, denn wer Fleisch isst, der versaut das Weltklima!

    Das „Treibhaus“, ein verglastes Haus der Hörigkeit!

    Ist nach Konrad Lorenz die „Verhausschweinung“ des Menschen soweit fortgeschritten, dass selbst das Essen von Fleisch als treibhausschädlich gebrandmarkt werden kann? Ist uns der Sinn des Lebens abhanden gekommen, dass wir unserem Leben nur noch Sinn durch die gehorsame Unterordnung unter eine Autorität geben können? Dann hätten wir wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt! Die Autorität kann auch in Form einer Ideologie auftreten, der wir uns kritiklos verschreiben. Sind wir zu eigener Sinnstiftung nicht mehr fähig? Hat George Orwell in seinem Roman „1984“ recht, wenn er feststellt: „Unwissenheit ist Stärke!“? In der Genossenschaft der mehrheitlich Unwissenden fühlte sich ein Musikwissenschaftler der Universität Graz stark, ja so wahnsinnig stark, dass er aus dem Dunkel der Unwissenheit in das Rampenlicht der Öffentlichkeit heraustrat, um die Hinrichtung der „Klimaskeptiker“ zu fordern und zur Verbreitung auch noch den österreichischen Rundfunk ORF fand. Auch die Hexenverfolgungen waren „gut“ gemeint. Aber alle Bücherverbrennungen haben den Geist nicht verbrannt. Wer den Zweifel in der Wissenschaft verbieten will, der tötet die Wissenschaft wie den wissenschaftlichen Fortschritt! Doch der ist wohl nicht mehr gefragt beim Rückschritt in die heile Welt des klimatischen Gleichgewichts. Bleiben wir bei der Feststellung von Aristoteles: „Der Anfang aller Weisheit ist Verwunderung!“ Ohne täglich neue Neugier weckende Verwunderung kein Wissenschaftsfortschritt!
    Bei allem Bildungsstreben scheint auch die Bildung auf dem Rückschritt zu sein. Dies betrifft nicht die absolute quantitative Masse an Wissen, sondern die logische Verknüpfung des Wissens hin zu sinnhaftem Wissen, zum Weltverständnis. Was heute fehlt, ist ein Wilhelm von Humboldt, der 1792 eine Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ verfasste. Er schrieb zeitlos: „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnden Neigungen, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerlässliche Bedingung.“

    Bildung zum mündigen freiheitsfähigen und freiheitswilligen Bürger

    Vielen Bildungsbürgern scheint der Sinn für Freiheit, die wahre Freiheitsliebe, die sich nicht im Austoben des Bewegungsdrangs erschöpft, abhanden gekommen zu sein. Freiheit beginnt bei der geistigen Freiheit. Was nützt das beste Abitur, der beste Hochschulabschluss, wenn man danach nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann? Das Wetter ist so komplex und kompliziert, dass es selbst heute noch keine Definition von Wetter gibt! Man begnügt sich damit festzustellen zu sagen: Wetter ist der augenblickliche Zustand der Atmosphäre! Doch dieser Zustand ändert sich von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Kein Mensch kann den Gang des Wetters aufhalten, ihn ändern. Das Wetter macht, was es will, so dass der Mensch gut beraten ist, sich ihm anzupassen, gleichgültig wo auf der Erde er sich befindet.
    „Adam und Eva“ konnten sich vermehren und die Menschen sich Schritt für Schritt über die gesamte Erde ausbreiten, weil sie genauestens die Natur beobachteten und daraus die richtigen Schlüsse für Kleidung, Nahrung und das Wohnen zogen. In den feuchten Tropen genügte ihnen ein Holzgerüst mit Blätterdach, in arktischen Breiten half der Iglu zum Überleben. Die modernen „Klimaexperten“ steckten die ganze Erde in ein gläsernes „Treibhaus“ und gaben ihm eine Einheitstemperatur von 15 Grad, die „Globaltemperatur“. Diese stellten sie unter Schutz, denn in dem „Treibhaus“ darf es zum optimalen Gedeihen weder wärmer noch kälter sein. Jede Abweichung wäre ein Schritt in die „Klimakatastrophe“. Das Bildungsbürgertum hörte dies, staunte, applaudierte und erklärte sich zum willigen „Klimaschützer“, nachdem es sich grundlos hat als „Klimakiller“ beschimpfen lassen.

    Dabei lernt man im Fach Erdkunde schon in der Grundschule, geschweige denn in der Realschule oder dem Gymnasium, dass das „Klima“ eine abgeleitete Größe ist. Sie wird vom Wetter abgeleitet. Gäbe es kein Wetter, dann gäbe es auch kein „Klima“. Aber eine Erde ohne Wetter wäre wie der Mond eine Erde ohne Atmosphäre, eine Erde ohne Menschen. Alle Klimawerte sind von meteorologischen Daten, vom Wetter statistisch abgeleitete Werte. Diese gewinnen durch diesen Rechenvorgang keine eigene Existenz, kein Leben, werden kein Naturvorgang, der physikalischen Gesetzen gehorcht und irgendwie beeinflusst werden könnte. „Klima“ gibt es nicht, auch wenn wir ständig davon reden. „Klima“ kann man daher nicht schützen, man kann sich an ihm nicht versündigen, es umbringen (killen). „Klima“ ist eine Abstraktion und das wird jedem Schüler bewusst, wenn er sich die Klimakarten im Schulatlas genauer, mit Sinn und Verstand anschaut. Azorenhoch wie Islandtief sind statistische Gebilde, Scheingebilde ohne reale Existenz, ohne Leben. Sie bewegen sich nicht! Welchen praktischen Nutzeffekt hat die Bildung, wenn sie dieses Wissen nicht vermittelt?

    Man muss nach international gültiger Definition der Weltorganisation für Meteorologie in Genf über eine Zeitspanne von 30 Jahren an einem Ort das Wetter beobachten und Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenschein, Niederschlag etc. messen und aufzeichnen, um das „mittlere Wettergeschehen“, kurz das „Klima“ beschreiben zu können. Die Lufttemperatur allein sagt weder etwas über das Wetter noch das „Klima“ aus. Jeder Klimawert gilt nur für den Ort, an dem langfristig das Wetter erfasst wurde. Wenn man 1000 oder 2000 über die Kontinente verteilte Orte auswählt und daraus eine Mitteltemperatur berechnet, ändert das die Einzeltemperaturen nicht. Die errechnete „Globaltemperatur“ erschafft keinen neuen Naturvorgang namens „Globalklima“, der sich dann vom Menschen beliebig verändern lässt.

    Die Kritische Theorie brachte den Tod der Aufklärung!

    Forderte Immanuel Kant uns auf, den Mut zu haben, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und dadurch erst die Freiheit zu gewinnen, so wurde dieser Fortschritt mehr und mehr durch nachfolgende Ideologien eingeengt. Den Todesstoß versetzte ihm schließlich die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ unter Max Horkheimer. Deren Ziel war die „Umwertung alles Werte“, die radikale Gesellschaftsveränderung, heute als „Große Transformation“ bezeichnet. Sie wird vor allem vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung unter den Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Physik) und Ottmar Edenhofer (Ökonomie) gefordert und ideologisch vorangetrieben.

    Sie nutzen vor allem die Bildungsmisere der „Intelligenz“ aus und ihre ideologische Hörigkeit. Ihr Hebel für die Gesellschaftsveränderung ist der „Schutz des Globalklimas“, der Einhalt des „Klimawandels“. Sie benutzen ein einfaches Modell, das an Primitivität, Simplizität wie Dummheit nicht zu überbieten ist. Anlässlich des gescheiterten Weltklimagipfels 2009 in Kopenhagen hatte Schellnhuber öffentlich erklärt, dass es einen extrem einfachen, quasi linearen Zusammenhang gibt zwischen der globalen Mitteltemperatur und der Gesamtmenge an CO2, die in den nächsten Jahren in die Luft geblasen wird. Diesen Zusammenhang gibt es nicht, denn wenn es ihn gäbe, müsste man ihn beobachten und messen können, und zwar beim Wetter. Hat sich die „Intelligenz“ schon einmal gefragt, warum es keinerlei Einfluss des CO2 auf das Wetter, speziell die Lufttemperatur gibt, wohl aber einen gefährlichen Einfluss auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“?

    Offenbar wirkt hier eine Denkblockade, die uns eingetrichtert wurde durch die ständige Parole „Think global“. Dieses aufgezwungene „globale Denken“ hat den Blick für die Wirklichkeit getrübt und diese irgendwann ganz aus dem Blickfeld verbannt. Was wäre es für uns Meteorologen ein gewaltige Erleichterung bei der Formulierung von Wetterprognosen, wenn wir bei der Temperatur nur auf den CO2-Gehalt schauen müssten. Doch gerade der Vergleich beider Werte zeigt, dass es zwischen Ihnen weder eine Korrelation noch eine Kausalbeziehung gibt. Beide Größen gehen eigene und völlig verschiedene Wege, haben nichts miteinander zu tun. Dies ist zwar seit „Urzeiten“ bekannt, alle Wetterdienste der Welt wissen dies, aber unter der Drohung vor der globalen Klimakatastrophe, ausgesprochen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Jahre 1986, wurde der Verstand unserer „geistigen Elite“ angesichts der dadurch erzeugten Existenzängste außer Funktion gesetzt. Einer „globalen Gefahr“ kann man nur global begegnen und da stört die wissenschaftliche Exaktheit, zumal unter dem enormen Zeitdruck, der inszeniert wurde angesichts der SPIEGEL-Titelseite mit dem in der Nordsee versinkenden Kölner Dom.

    Reisen bildet und befreit von gefälschten Bildern!

    Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, doch in der Regel wird uns die Welt fertig präsentiert und politisch korrekt interpretiert „frei“ ins Haus geliefert. Im Grund erkennen wir die Welt nur mit fremden Augen vom Hörensagen. Wer aber dennoch beim Reisen die Augen und Ohren weit offen hält und sich ein eigenes Bild macht, der bemerkt häufig die ganz enorme Diskrepanz zwischen dem Geschilderten und selbst Erlebten.

    Hier ein Beispiel, wie jeder überprüfen kann, was den konkreten Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Luft betrifft. Da soll ja nach Mehrheitsmeinung der IPCC-Klimaexperten ein direkter Zusammenhang bestehen. Da nach Meinung der „Klimaexperten“ der CO2-Gehalt überall gleich ist, müsste nach deren Theorie die Schlussfolgerung richtig sein, dass auch die Temperaturen zwar nicht überall exakt gleich, doch einigermaßen ähnlich sein müssten. Doch weit gefehlt. Da gibt es offensichtlich nicht die geringste Verbindung.

    Hier ein Beispiel: Ich bin Anfang Dezember aus dem deutschen Herbst in den brasilianischen Frühling entflohen. Oppenheim liegt auf etwa 50 Grad nördlicher, Brasilia auf etwa 15 Grad südlicher Breite. Am 21. Dezember begann dort der Sommer, hier der Winter. Gut, der Wechsel der Jahreszeiten ist mit der Schiefe der Ekliptik von 23,5 Grad zu erklären. Aber was erklärt die unterschiedlichen Temperaturen? Der CO2-Gehalt kann es nicht sein! Was bleibt? Die Sonne und die mit dem Sonnenstand wechselnde Tageslänge und damit Einstrahlungszeit. Brasilia liegt über 1000 m hoch und hat eine Jahresmitteltemperatur von 20,7° C, wobei das mittlere Maximum bei 26,6 und das mittlere Minimum bei 16,1° C liegt. Die Mittgastemperaturen mit Werten zwischen 30 und 35°C sind einzig und allein auf die am Himmel fast senkrecht stehende Sonne zurückzuführen und sonst auf nichts anderes. Der Gang der Sonne wie die Intensität ihrer Strahlung spiegeln sich in der Klimazonierung der Erde wider.

    Die Rotation der Erde um die eigene Achse wie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, bestimmen die Lage der Tropenzone, die Grenzen zum arktischen Klima und lokalisieren die mittleren Breiten zwischen 23 und 66 Grad nördlicher wie südlicher Breite, die wir „Westwindzone“ nennen, obgleich keineswegs die Westwinde überwiegen. Noch in dieser Zone in 63 Grad Nord liegt ein Ort Oimjakon in Jakutien (RUS), der als Kältepol der Erde gilt. Seine tiefste nachgewiesene Temperatur beträgt -68° C, seine höchste +34,6° C, gemessen am 28. Juli 2010. Unter dem winterlichen Sibirischen Hoch wurde mit 1083,8 hPa am 31. Dezember 1968 der höchste Luftdruck der Erde registriert. Die Temperataur schwankt um gut 100 Kelvin, doch was macht der CO2-Gehalt? Er variiert um maximal 10 ppm und ist im Winter höher als im Sommer ob der winterlichen Vegetationsruhe! Ist Oimjakom der Kältepol, so El Azizia (Libyen) der Hitzepol auf 32 Grad Nord mit +58,0° C. Die Differenz zwischen beiden beträgt mehr als 125 Kelvin. Die tiefste Temperatur wurde mitten im Winter am 21. Juli 1983 mit -89,2° C an der Station Vostok (Antarktis) erfasst, allerdings in 3420 Meter Höhe.

    Fazit: Die Aussage, dass der CO2-Gehalt, ob natürlich oder menschengemacht, die Lufttemperatur nahezu ausschließlich bestimmt, ist ein phantasievolles Wissenschaftsmärchen. Klimavorhersagen sind Spökenkiekerei! Unser Leben bestimmt das Wetter mitsamt der Wärme der Sonne. Sie lenkt das Pflanzenwachstum ebenso wie die Wanderungsbewegungen der Zugvögel. Auch wenn wir überwiegend uns in klimatisierten Räumen aufhalten und uns als wetterunabhängig dünken, doch steigen wir ins Auto, dann sind wir bei Glatteis oder Nebel dem Wetter ausgeliefert. Dann wünschen wir uns genauere Wettervorhersagen! Exakt diese wünsche ich Ihnen für 2013!
    Wann sprengt unsere Intelligenz die Mauern des „Treibhauses“ und wagen wir den „Ausbruch aus dem stahlharten Gehäuse der Hörigkeit!? Dies war der Titel eines Vortrages des PIK-Kodirektors Ottmar Edenhofer am 13. Dezember 2012. Er wurde inzwischen zum Direktor des neuen „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) ernannt. Derlei Institute schießen klimaunabhängig wie Pilze aus dem Boden. Wer muss das bezahlen?

    Oppenheim, den 16. Januar 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne

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    USA wird größte Netto-Erdgasexporteur

    Posted by retep11 on 13th Januar 2013

    Nach der Internationale Energieagentur (IEA) 2020 wird die USA der größte Netto-Erdgasexporteur sein und ab 2035 kann sie sich selbst mit Erdöl versorgen. Der größte Anteil des Schieferöls befindet sich in den Green-River-Schieferformation. Etwa die hälfte der drei Billionen Tonnen Öl können abgebaut werden. Das entspricht ein Vielfaches der Menge, welche in den vergangenen 100 Jahren (1 Billion Barrel Öl) verbraucht wurde. Die verschiedenen Verfahren zur Gewinnung (Elektrofraking, Cruhs-Verfahren, In-situ-Verfahren) benötigen einen hohen Anteil an Energie und Wasser. Für die Energieherstellung bedeutet dies etwa ein Verhältnis von 1 : 3,5 Einheiten und beim Wasserwasserverbrauch zur Energiegewinung 3 : 1 Tonnen. [1]

    Quelle:
    [1] Neue Öl-Großmacht USA, FOCUS, 49/2012, 3. Dezember 2012

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    Der Kaminofen steht im Trend.

    Posted by retep11 on 5th Januar 2013

    Vor 18 Jahren (1994) schrieb ich einen Artikel, „Welches Heizungssystem wählen?“ Für den Leipziger Bauführer.
    Viele Hausbesitzer stehen vor dem Problem, möglichst schnell auf eine energiesparende Wärmeversorgung umzurüsten. Einerseits sind die Energiekosten vergleichsweise stark angestiegen und andererseits soll die natürliche Umwelt so gering wie möglich belastet werden. Neben den planerischen und konstruktiven Lösungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie die Umweltbelastung eine wichtige Rolle …“ Zu dieser Zeit waren die Preise der Energieträger, Gas, Öl und Strom, nicht so weit auseinander und sie stiegen etwa immer im gleichen Verhältnis.
    Aktuell kostet 1 kWh Gas ca. 8 ct., Öl ca. 10 ct., Nachtstrom (Leipzig) 23 ct. und Braunkohlenbrikett 3,3 ct.

    Geradezu explosionsartig sind in den letzten Jahren die Strompreise nach oben geklettert. Wesentliche Ursachen sind das EEG. Ein Gesetz, welches aus dem Wahn resultiert, das „Weltklima“ retten zu müssen und der Abschaltung der sicherheitstechnisch besten Kernkraftwerke. So werden zum Beispiele in Russland neun neue Reaktoren an fünf verschiedenen Standorten, in Polen 2 Atomkraftwerke bis 2030 und in der Ukraine 6 Reaktoren bis 2020 gebaut.

    In Deutschland werden Milliarden in die völlig nutzlose Technologien wie die Fotovoltaik gesteckt. Weder die Elektroenergie, welche durch Windmaschinen noch von der Fotovoltaik gewonnen wird, kann gespeichert werden. Die realitätsfernen Träume von einer schönen neuen Energiewelt können die deutschen Energienetze nicht ausreichend kompensieren, da der Ökostrom dort erzeugt wird, wo er nur wenig gebraucht und nur bei Wind oder Sonnenschein anfällt. Diese Schwankungen müssen durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden, was eine zusätzliche wirtschaftliche Abhängigkeit vom ausländischen Gaslieferanten bedeutet.

    Polen hat wegen der Schwankungen bereits die Abkopplung seines Energienetzes vom deutschen Netz vorgesehen, da es die Energieschwankungen nicht mehr aufnehmen möchte. Dass es bisher noch nicht so großflächigen Zusammenbrüchen des deutschen Energienetzes gekommen ist, liegt sicherlich einmal an der hervorragenden Leistung des Personals der Energienetzbetreiber und des bisherigen milden Klimas.

    Was nützt die modernste Heizanlage, wenn die Energieversorgung mit Strom derart unsicher geworden ist. Solche kleinen Abschaltungen unlängst in München und im letzten Jahr in Hannover sind die ersten Vorboten. Stromabschaltungen kenne ich noch aus der DDR, die meist witterungsbedingt waren. Aus der Ukraine kenne ich auch die Stromabschaltungen, obwohl es dort ausreichen Strom gibt, welcher sogar nach den angrenzenden Ländern exportiert wird. Hier sind aber die Anlagen überaltert. Eine Stromabschaltung gehört dort „fast“ zum Tagesgeschehen. Nur dort ist die Welt noch nicht ganz so automatisiert und bei einer Stromabschaltung geht das Leben weiter.

    Die Gasheizungen und die Öfen mit Holzfeuerung arbeiten weiter. Machen Sie einfach den Versuch und schalten Sie den Strom ihrer Heizungsanlage ab. Was passiert mit der voll automatisierten Öl- oder Gasheizung? Sicherlich wird der Schichtenspeicher je nach Größe noch für eine bestimmte Zeit die Wohnung mit Wärme versorgen, so weit die Schwerkraft wirken kann. In vielen Fällen wird es aber eine elektrische Pumpe übernehmen müssen.

    Damit kommen wir wieder zum guten alten Ofen. Er ist einfach zu bedienen und vollkommen vom Strom unabhängig.
    Die Raumheizung mit dem Kachelofen hat eine Jahrhunderte währende Tradition. Aufgrund der steigenden Energiepreise haben die Kachelöfen in der heutigen Zeit eine Renaissance, gerade als Zusatzheizung. Sie haben auch den Vorteil, gerade bei kühleren Tagen im Frühling oder im Sommer loht es sich nicht immer, die zentrale Heizanlage in Betrieb zu nehmen, wenn man am Abend im Wohnzimmer ein oder zwei Grad heizen möchte.

    Die Grundkachelöfen haben ein Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die Wärme wird in den Schamottesteinen gespeichert und an als Wärmestrahlung an den Raum abgegeben. Die Nachteile sind eine lange Anheizzeit und die träge Regelbarkeit. Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche Wärmeabgabe. Die Heizeinsätze aus Grauguss können mit festem Brennstoff, Öl oder Gas beheizt werden.

    Die Durchbrandöfen haben ein Wirkungsgrad von 75-80 %. Es können alle festen Brennstoffe verwendet werden. Sie haben meistens einen Doppelmantel, sodass die Wärmeabgabe über Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Neuste Entwicklung sind Universal-Dauerbrandöfen für feste Brennstoffe mit raucharmer Verbrennung. Wird beim Durchbrandofen die Verbrennungsluft lediglich von unten herangeführt, so erfolgt hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und der Seite. Damit wird die Verbrennung von Schwelgas verbessert.

    Heute gibt es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Kaminöfen, zu unterscheiden zu den offenen Kaminen. Gerade über das Glasfenster dringt die Wärmestrahlung in den Raum. Bei kleinen Räumen sollte daher das Fenster eher etwas kleiner sein und mehr Wert auf die Speicherfähigkeit der Ummantelung gelegt werden. Specksteine können sehr lange die Wärme speichern. Durch ausgeklügelte Technologien können hohe Wirkungsgrad bis 90% erreicht werden. Was sich natürlich auf den geringen Verbrauch des Brennstoffs auswirkt. Es gibt Kaminöfen mit einer relativ hohen Abgastemperatur von über 300 °C, andere dagegen haben eine Abgastemperatur von nur knapp über 200 °C. Ziehen diese kühlen Rauchgase in einen normalen gemauerten Schornstein ab, so kann die Feuchte gerade im oberen Teil des Schornsteins kondensieren und es kommt zu der Versottungsgefahr. Diese Gefahr besteht in Abhängigkeit von der Schornsteinhöhe, der Anzahl der Öfen und dem Querschnitt. Dies ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Es kann durch den nachträglichen Einbau von Edelstahlschornsteinen begegnet werden.

    Diese Edelstahlschornsteine sind von den Öl- oder Gasheizungen bekannt. GBei der Altbausanierung der Mehrfamilienhäuser hatte man noch funktionstüchtige Schornsteine zum Zweck der Gewinnung von 0,25 m2 Mietfläche abgetragen. Aber auch hier gibt es Lösungen, zum Beispiel ein Außenkamin. Es gibt passgenaue Baukastensysteme, die ein unkomplizierten Einbau und eine sichere Montage ermöglichen, damit der neue Kaminofen auch sicher funktioniert und den Wohnraum angenehm beheizt.

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