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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Archiv für die 'Wirtschaftspolitik' Kategorie

    Die Aufgaben der Politik sind die Rahmenbedingungen zum Gemeinwohl zu schaffen und zu schützen. Dazu gehört auch der Schutz des Eigentums, die Schaffung optimaler Bedingungen für die Wirtschaft oder der Völker verständigende Einfluss.

    Treibhauseffekt

    Erstellt von retep11 am 25. Juni 2012

    Aus dem offenen âGarten Edenâ ins geschlossene âTreibhausâ

    Jedes Kleinkind durchläuft eine Entwicklungsphase, in der es beginnt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Es beginnt, Fragen zu stellen und diese beginnen stereotyp meist mit âwarumâ. Die Kinder haben noch keinerlei Scheu, selbst die scheinbar belanglosesten und einfachsten Fragen zu stellen. Doch dies ändert sich bald, dann werden sie belehrt und haben zu lernen, zu pauken, bis ihnen das Fragen vergeht. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre ursprüngliche Unbekümmertheit und schweigen aus Eitelkeit oder aus Angst, für dumm und unwissend gehalten zu werden.
    Der Mensch passt sich an, wird zum Konformisten auch in Angelegenheiten und Situationen, die einen mündigen und mutigen Bürger mit der Fähigkeit zum geistig-argumentativen Widerstand erfordern. Die feige Anpassung kann sogar so weit gehen, dass man dem größten Unsinn ohne Zwang zustimmt, weil es die Anderen ja mehrheitlich auch tun und sich auf âKonsensmeinungenâ berufen. Man schweigt, weil man nicht die Zivilcourage aufbringt, wie das kleine Mädchen in Andersens Märchen âDes Kaisers neue Kleiderâ zu sagen: Aber der Kaiser ist ja nackt!

    Nehmen wir zum Beispiel die seit Jahrzehnten von hoher wissenschaftlicher wie politischer Warte über die Medien verbreitete Behauptung, die Erde sei ein âTreibhausâ! Dabei weiß jeder Mensch, dass man für die Menschen Wohnhäuser und die Pflanzen Gewächshäuser bauen muss, um sie vor dem Wetter insbesondere bei Frost zu schützen. Ein Leben unter freiem Himmel ist in den mittleren und nördlichen Breiten ohne Schutz weder für Mensch noch für Pflanze möglich. Die Lebensdauer der meisten Pflanzen reicht daher nur vom Frühjahr bis zum Herbst und selbst die Laubbäume werfen rechtzeitig vor dem Winter das Laub ab und begeben sich in die Winterruhe. Die Schwalben ziehen rechtzeitig in den warmen Süden, doch der Mensch ist kein Zugvogel und muss in beheizbaren Wohnungen dem Wetter trotzen. Warum also glauben wir der Parole, die Erde sei ein âTreibhausâ, das sich gar aus eigener Kraft von eiskalten -18Â C auf angenehme +15Â C erwärmen könne.

    Auf diese Frage gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort, außer die, die Albert Einstein (1879-1955) zu geben wagte, indem er feststellte, dass die menschliche Dummheit unendlich sei. Selbst die größte Lüge wird von den meisten Menschen irgendwann akzeptiert und zur Glaubenswahrheit, wenn sie nur gut verpackt und häufig genug wiederholt wird. Arthur Schopenhauer (1788-1860) stellte hierzu fest: âEs gibt auf der Welt nur ein lügenhaftes Wesen: Es ist der Mensch.â Hilfreich dabei erwies sich das Fernsehen, das mit der Fußballweltmeisterschaft 1954 begann, in unsere Wohnzimmer einzuziehen und neben Zeitung und Rundfunk in der Kombination von Wort, Bild und Ton zur Haupt(des)informationsquelle zu werden. Wir werden aufgefordert, uns unsere eigene Meinung zu bilden, doch unsere Meinungsbildung geschieht in den Redaktionen, wo Wort und Bild so aufbereitet werden, dass wir der Illusion erliegen, alles selbst miterlebt zu haben und Zeuge des Geschehens zu sein. Doch dieser Schein trügt ganz gewaltig.

    Einer der ersten und zugleich populärsten âFernseh-Professorenâ war der Physiker Heinz Haber (1913-1990). Ab den 60er Jahren produzierte er für die ARD Fernsehreihen wie 1965 âUnser Blauer Planetâ oder 1973 âStirbt unser Blauer Planet?â. Haber wurde 1939 mit einer Arbeit âÜber den Energieaustausch zwischen Translation und Rotation durch Stößeâ promoviert. Nach seiner Habilitation ging er 1946 in die USA. 1956 ging er als âChief Science Consultantâ zu Walt Disney und moderierte im Auftrag der US-Regierung in der Fernsehreihe Disneyland den Dokumentarfilm âOur friend the atomâ (Unser Freund das Atom), um für die friedliche Nutzung der Kernenergie zu werben. In einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1968 meinte Haber, âich glaube, dass es möglich sein wird in 50 oder 100 Jahren das Wetter und Klima künstlich zu steuernâ. Beim Wetter ist dieser Glaube unverändert utopisch, doch beim âKlimaâ ist es durch langjährige Propaganda gelungen, den Menschen einzureden, dass sie allesamt âKlimakillerâ und daher die Staaten gezwungen seien, zwecks Abwendung einer drohenden âKlimakatastropheâ, das âGlobalklimaâ zu schützen.
    Um angesichts der in jedem Schulatlas abgebildeten und jedem Schulkind vertrauten Vegetations- und Klimavielfalt auf dem Globus den bedingungslosen Glauben an ein vom Menschen steuerbares âGlobalklimaâ in unserem Verstand zu implantieren, musste man das an ein Wunder grenzende Kunststück vollbringen, dem Menschen glauben zu machen, die Erde sei ein âTreibhausâ. Dann konnte man dieses Bild mit dem archaischen Bild der âHölleâ im kollektiven Unterbewusstsein zur Deckung bringen. In der âHölleâ muss der Mensch für seine Sünden büßen und im âTreibhausâ würde ihm gewaltig eingeheizt, wenn er weiter so âheizeâ und der Erde âeinheizeâ, bis sie âFieberâ bekommt und so einen âKlimakollapsâ erleidet. Der âKlimaschutzâ war von Beginn an für alle Völker als eine Art diesseitigen âKlimareligionâ konzipiert, der einzig an der Weltrettung gelegen sei und nicht an der Entwicklung eines Instrumentes zur Weltherrschaft.
    Um den Menschen weis zu machen, dass ein Gas dieselbe Funktion wie Glas haben könne, dazu bedarf es eines populären und Vertrauen erweckenden Physikers. Dieser fand sich in Professor Dr. Heinz Haber. In seinem Buch âStirbt unser Blauer Planetâ von 1973 schreibt er: âWieso ist dieses Gas, das weniger als ein dreißigstel Prozent der Atmosphäre ausmacht, imstande, das Klima der Erde zu steuern? Kohlendioxid in der Atmosphäre hat die gleiche Wirkung wie die Glasscheibe eines Gewächshauses. Für das sichtbare Sonnenlicht, nämlich den größten Teil der Sonnenenergie, ist es völlig durchsichtig. Das Gas absorbiert jedoch Wärmestrahlung, die wieder nach draußen entweichen will. Glas wirkt genau so, und das ist der Grund, weshalb es in einem Gewächshaus oder auch in unseren modernen, sehr stark verglasten Hochhäusern oft so heiß ist. Man kann ausrechnen, dass selbst geringe Schwankungen im Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre die gesamte Temperatur des Planeten sehr stark beeinflussen können.â

    Dieser Vergleich ist an Dummheit nicht zu überbieten, doch gerade darin liegt sein Erfolg, sein globaler Siegeszug. Die ersten Urmenschen hätten ihn spontan für völlig absurd und abwegig gehalten, doch der moderne âhomo sapiens sapiensâ lässt sich selbst den größten Unsinn aufschwätzen. Wer schon einmal mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gestoßen ist und später die schmerzhafte Beule auf der Stirn im Spiegel betrachtet hat, der weiß zwischen Gas und Glas zu unterscheiden. Warum wohl bauen Gärtner Gewächshäuser aus Glas und betreiben Unterglas-Gartenbau? Sie schaffen umgrenzte Räume, in denen sie Luft erwärmen und, das ist das Wichtigste, die erwärmte Luft einsperren können. Wenn Archimedes (287-212 v. Chr.) die Darstellung von Heinz Haber lesen würde, er würde aus dem Grabe fahren. Jeder hat vom Archimedischen Prinzip gehört. Dieses Auftriebsgesetz gilt für Flüssigkeiten und für Gase. Wie sonst könnten Heißluftballons fliegen oder vom Erdboden Warmluftblasen aufsteigen, sich abkühlen und durch Kondensation kleine wie große Haufenwolken aufquellen lassen? Und wer einmal nach Sonnenuntergang in einem Gewächshaus geblieben ist, wird am eignen Leib erfahren, wie schnell es dort abkühlt. Die im Gewächshaus konvektiv aufsteigende Luft stößt an das kältere Glasdach. Es baut sich in der Glasscheibe ein Temperaturgefälle auf und da Glas ein guter Wärmeleiter ist, wird die Wärme nach außen geleitet und dann abgestrahlt. Die Wärmeleitfähigkeit von Fensterglas beträgt pro 1 Grad Temperaturdifferenz 6 W/m2. Ist es außen frostig, so bilden sich innen an der Glasscheibe Eisblumen. Taubildung gibt es ja auch an unterkühlten Bierflaschen, wenn man sie aus dem Kühlschrank holt. Es gibt nicht nur eine sondern drei Arten, wie Wärme übertragen wird: durch Strahlung, durch Leitung und durch Konvektion. Das komplizierte dabei ist, sie treten immer untrennbar zugleich auf!
    Wer als Physiker die Wärmeleitung wie die Wärmekonvektion unterschlägt, der handelt unredlich und versündigt sich an den Normen wissenschaftlicher Ethik! Wenn die Erklärung von Heinz Haber stimmen würde, dann bräuchten die Gärtner sich nicht die Mühe zu machen und Gewächshäuser zu bauen, um Samen zu früherem Austreiben zu bringen und die jungen Pflanzen vor den Frühjahrsfrösten zu schützen, dann würde auch Niemand in seinem Glashaus-Auto erfrieren, wenn dieses in einer Schneewehe stecken bleibt und der Treibstoff ausgeht. Die Haber-Erklärung ist reduktionistisch und damit falsch, weil naturwidrig. Da sie jedoch unwidersprochen im Raume stehen blieb, auch weil die Zeit noch nicht reif war, konnte sie bei gegebener Zeit reanimiert werden.

    Dies geschah schließlich im Jahre 1986, als die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. ihre âWarnung vor der drohenden Klimakatastropheâ in die Medienwelt hinausposaunte und damit die âKlimapolitikâ begründete. In seinem Buch âWir Klimamacherâ erklärte 1990 der Physiker Professor Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg das âTreibhausâ wie folgt: Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen, bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in der Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.â

    Nein, das ist kein Naturgesetz! Das ist eine Verdrehung von Naturgesetzmäßigkeiten im Sinne einer reduktionistischen Ideologie. Vergleicht man die Aussagen der beiden Physik-Professoren Haber und Graßl, so bemühen sich beide, die Existenz eines ânatürlichen Treibhauseffektesâ plausibel zu machen. Die Argumentation unterscheidet sich im Detail, hat aber dasselbe Ziel. Während Haber von der Steuerung des Klimas der Erde ausgeht und daher die Erde sofort in ein âGlashausâ steckt, lässt Graßl die Sonnenstrahlen ungehindert die Erde âwohltuend erwärmenâ und erst die Wärmestrahlung der Erde wird unter einem âSchirm von Spurengasmolekülenâ gefangen gehalten. Graßl lehnt sich an Svante Arrhenius (1859-1927) an, der den âSchirmâ in 6 km Höhe aufspannte. Diese Darstellung widerspricht jedoch der Definition des ânatürlichen Treibhauseffektesâ. Danach würde die Kraft der Sonne nur ausreichen, um die Erde auf eine âGlobaltemperaturâ von -18Â C zu bringen und nicht âwohltuendâ zu erwärmen. Diese eiskalte â-18-Grad-Wärmestrahlungâ soll dann unter dem âSchirm von Spurengasmolekülenâ gefangen werden, um dann mit 33 Grad höherer Temperatur zur Erde zurückzukehren und sie auf +15Â C zu erwärmen. Nur so sei überhaupt Leben auf der ansonsten eiskalten Erde möglich. Jedes Molekül mehr erhöhe die Temperatur, die Erde werde wärmer, das Klima bekomme Fieber. So die theoretische Vision! Solle der Klimakollaps verhindert werden, dann müssten sofort die Treibhausgas-Emissionen eingestellt werden. Das soll ein Naturgesetz sein, Herr Graßl?

    Beide Physikprofessoren haben die Naturgesetze auf den Kopf und sich in den Dienst einer quasireligiösen Ideologie gestellt, die vorgibt, die Menschheit vor der âKlimakatastropheâ zu retten, aber in Wirklichkeit, so 2006 der Physik-Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, eine âglobale Kulturrevolutionâ und damit eine völlige Umstrukturierung der globalen Herrschafts- und Machtverhältnisse auf der Erde anstrebt. Nur einer ideologisch gleichgerichteten und mit allen diktatorischen Machtbefugnissen ausgestatteten Weltregierung könne es gelingen, die Forderung nach einer âGroßen Transformationâ durchzusetzen, um in letzter Sekunde die Welt vor dem klimatischen Untergang zu retten.
    Gegen diesen autoritären Missbrauch wissenschaftlicher Autoritäten zugunsten einer Weltrettungs-Ideologie hat sich vehement der Physiker und Kybernetiker Karl Steinbuch (1917-2005) gewehrt. In seinem Buch âKollektive Dummheit â Streitschrift gegen den Zeitgeistâ (1992) schreib er: âDer Mensch in der Informationsflut ist vergleichbar einem Schiff auf hoher See, das Orientierung sucht. Aber an seinem Horizont leuchtet nicht ein Leuchtfeuer, sondern viele und alle signalisieren: Mir musst du folgen, die anderen führen ins Verderben!â Dann: âIn unserer Zeit, in der viele informell überfordert sind, haben schreckliche Simplifikateure Hochkonjunktur. Überall bieten sie Erklärungsmuster an, die leicht zu begreifen sind. Im Zeitalter der Informationsflut ist die gefährlichste Art der Lüge die selektive Wahrheit, die irreführende Beschreibung einer Realität durch ausgesuchte Teilwahrheiten. Offensichtlich muss man, um zu lügen, nicht unbedingt die Wahrheit verfälschen: Bei der selektiven Wahrheit stimmen möglicherweise alle Einzelheiten, nur das Gesamtbild ist falsch.â Doch beim Bild der Erde als âTreibhausâ stimmen nicht einmal die Einzelheiten. Es zeigt sich das, was der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft e. V., der Biologieprofessor Dr. Hubert Markl, bei der Weltausstellung âEXPO 2000â in Hannover öffentlich bekannte: âLug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.â Politische Hörigkeit wird mit Forschungsgeldern belohnt, zahlt sich aus.

    Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie sieht die Wahrheit aus? Im Gegensatz zum Menschen kann die Natur nicht lügen, können Naturvorgänge experimentell nachgestellt und erklärt werden. Schauen wir zurück auf Otto von Guericke (1602-1686). Er entwickelte 1649 die Kolbenvakuumluftpumpe und zeigte, dass Licht den luftleeren Raum durchdringt, nicht aber der Schall. Im Jahre 1654 führte er auf dem Reichtags zu Regensburg in Anwesenheit des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. das berühmte âMagdeburger Halbkugel-Experimentâ durch. Er demonstrierte nicht nur die Kraft des Luftdrucks, sondern bewies so auch die Existenz einer Atmosphäre. Guillaume Amontons (1663-1705) entdeckte die Proportionalität von Druck und Temperatur bei konstantem Volumen. Steigt bei konstantem Volumen der Druck, dann steigt aus die absolute Temperatur, auch ohne die geringste Zufuhr von Wärme. Im Jahre 1811 erkannte Amadeo Avogadro (1776-1856), dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase die gleiche Zahl Moleküle enthalten. Die nach ihm benannte Avogadro-Konstante beträgt 6,022 x 1023 Atomen 12C. Der direkte konkrete Zusammenhang von Druck, Volumen und Temperatur ergibt sich aus der Allgemeinen Gasgleichung p x V = n x R x T.

    Mit diesem physikalischen Grundwissen ausgestattet, ist es allein durch logisches Nachdenken möglich, auch trickreiche Manipulationsversuche zum Beweis des angeblich ânatürlichen Treibhauseffektesâ zu widerlegen. In der Sendung âFaszination Wissenâ des Bayerischen Rundfunks vom 3. Juni 2012 und dem Titel âFalscher Klima-Alarmâ führte Professor Dr. Martin Heimann vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena einen Versuch vor, um âden CO2-Effekt auf das Klimaâ zu illustrieren. Er stellte zwei von einer Lampe beleuchtete Kästen nebeneinander. In beiden war der CO2-Gehalt identisch. Dann erhöhte er den CO2-Partialdruck im linken Kasten und erklärte die T-Zunahme, dass sich das zusätzliche CO2 durch den vom Boden ausgehende Wärmestrom erwärme und auf den Erdboden zurückstrahle. Überzeugt Sie das? Mich nicht! Wo liegt der Fehler?

    Da die äußere Bestrahlung nicht geändert wurde, auch nicht das Volumen der Kästen ergibt sich die Erhöhung der Temperatur allein aus der Erhöhung des Gasdrucks. Es wäre auch wärmer geworden wenn man Stickstoff oder Sauerstoff rein geblasen und dadurch den Druck erhöht hätte. Wir wissen, dass die Atmosphäre als Gashülle um die Erde allein durch Massenanziehung der Erde festgehalten wird. Die Massenanziehungskraft des Mondes ist zu gering, um eine Lufthülle an sich zu binden. Ohne Luft gibt es auch keine Lufttemperatur. Nimmt mit der Höhe über der Erde der Luftdruck ab, so nimmt selbst bei konstantem Volumen die Temperatur ab. Dieser Effekt wird durch die Verdünnung der Luft und die Zunahme des Volumens verstärkt. In 66 km über der Erdoberfläche ist die Luft so dünn, der Luftdruck so gering, dass keine âLuftâ-Temperatur mehr gemessen werden kann. Die Temperatur ist nämlich der Ausdruck der Summe der kinetischen Bewegungsenergie aller Luftmoleküle. Der Beweis von Professor Dr. Martin Heimann ist ein Scheinbeweis, eine bewusste Irreführung. Die Temperaturerhöhung in der Kiste ist nur auf die Gaszufuhr und damit die Erhöhung des Drucks bei konstantem Volumen zurückzuführen.
    Wenn die âKlimaexpertenâ, die unentwegt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz jetten, sich einmal überlegen würden, wie unabhängig von Tag und Nacht die Temperatur beim Aufsteigen des Flugzeuges mit der Höhe abnimmt und beim Sinken wieder zunimmt, dann würden sie sich wohl scheuen, von einem âTreibhauseffektâ durch CO2 zu reden. Doch diese Scheu kennen die Experten nicht, solange wir, die Bürger, uns diesen Bären aufbinden lassen und nicht unseren gesunden Menschenverstand aktivieren.

    Schon Otto von Guericke zeigte ja, was bei Druckabnahme bei dem Halbkugelexperiment passiert: es wird still! Hängt man eine Glühlampe in die Kugel und stellt daneben einen Wecker, so verstummt der Wecker, doch die Lampe leuchtet weiter. Nimmt man zwei Halbkugeln aus Panzerglas, füllt das Innere zu 100 Prozent mit CO2 und bestrahlt die Kugel, dann kann man darin eine âHöllentemperaturâ von +120Â C erzeugen. Evakuiert man nun die Kugel, so sinkt automatisch die Innentemperatur. Dies kann man auch nicht durch Erhöhung der Strahlung verhindern. Im Vakuum gibt es keine Lufttemperatur! Bläst man nun Stickstoff und Sauerstoff ohne jegliche âTreibhausgaseâ in die Kugel, dann kann man wieder die alte âHöllentemperaturâ erreichen. Ob in der Lufthülle 0,03 oder 0,06 % CO2 enthalten sind, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Temperatur.

    Auch dies wird täglich auf der Welt beweisen, denn selbst bei gleichem CO2-Gehalt haben wir gleichzeitig Temperaturen von -40 und +40Â Celsius. Sommer und Winter treten immer gleichzeitig auf. Bei einer statistisch errechneten Mitteltemperatur kann es keine Effekte geben, die vorher nicht real gemessen wurden. Der âTreibhauseffektâ ist ausschließlich ein Produkt einer unnatürlichen menschlichen Phantasie. Wer sich ins âTreibhausâ begibt, darf sich nicht wundern, wenn die gesellschaftspolitischen Zuchtmeister kommen und uns die Bedingungen unserer Lebensweise vorschreiben. Im âTreibhausâ hört die Freiheit auf!

    Oppenheim, den 21. Juni 2012

    Dipl.-Met.Dr. Wolfgang Thüne



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    Widerstandsrecht gegen Fiskalpakt und ESM – Andreas Popp

    Erstellt von retep11 am 25. Juni 2012

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    Umweltgutachten 2012

    Erstellt von retep11 am 5. Juni 2012

    Umweltgutachten 2012, Vorsitzender Prof. Dr. Faulstichâ…man muss darüber nachdenken, wie man „vielleicht“ zukünftig auch soziale und gesellschaftliche Randbedingungen schafft, die auch mit wenig Wachstum auskommenââ (In Deutschland leben gegenwärtig bereits 20 Million Menschen am oder unter dem Existenzminimum.)

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    Klima – CO-2 – Emissionshandel

    Erstellt von retep11 am 9. Januar 2012

    Längst nicht alles, was Grüne auf der einen Seite für âerneuerbarâÂerklären, kann tatsächlich genutzt werden. Dafür gibt es auf der anderen Seite Ressourcen, die von denÂGrünen verteufelt werden, aber in Wirklichkeit eine längerfristige Basis der wirtschaftlichen EntwicklungÂdarstellen. Dazu gehören neben Erdöl und Erdgas auch die am besten erneuerbare Energieresource, dasÂPlutonium. Was als âerneuerbarâ gilt, ist also weitgehend Definitionssache. Die Definitionsmacht liegtÂallerdings zurzeit bei den Grünen aller Parteien. So kritisiert Herr Dr. Wolfgang Thüne die Kanzlerin:ÂâMilliarden und Abermilliarden an Steuergeldern weltweit sind in die sogenannte Klimaforschung gestecktÂworden, ohne dass auch nur der geringste Erkenntnisfortschritt zu erkennen wäreâ.

    Auch eine radikale Senkung der âTreibhausgaseâ, die Schaffung eines CO-2-freien Europasâ, würde an

    dem Verlauf der Jahreszeiten wie des Wetters absolut nichts ändern. Frau Merkel nahm 1992 an derÂTagung in Rio als Umweltministerin teil, die damals offenbar bleibende Eindrücke von der gegenwärtigenÂund künftigen Verteilung globaler Macht empfing. Auf dem Evangelischen Kirchentag 2011 in DresdenÂprofilierte sie sich als Agentin globaler Machtstrukturen. ÂEmissionshandel vor dem Aus!: Der EU Kommissionspräsident Barroso im Klartext: âDasÂEmissionshandelssystem muss gekippt werdenâ.ÂUSA, China, Australien und andere Länder wehren sich gegen die geplante CO-2-Abgabe.ÂOder stoppt Polen die âKlimapolitikâ der EU ?: Das âKlima-Paketâ verpflichtet die EU-StaatenÂverbindlich, bis zum Jahr 2020 die Energieeffizienz um 20% zu steigern, den CO-2-Ausstoß um 20% zuÂvermindern und den Anteil der sogenannten âerneuerbarenâ auf mindestens 20% zu bringen.ÂEine geschichte gebrochener Versprechen: Jetzt hat Berlin den Klimafonds.ÂDrei Milliarden sollen da von 2013 an fließen. Bloß – wofür ? 500 Millionen Euro will die RegierungÂBetrieben zum Ausgleich steigender Strompreise überweisen; das spart keine Kilowattstunde + wer zahltÂam Ende ?. Mit 300 Millionen Euro will sie die Elektromobilität fördern; das sorgt sogar für mehrÂStromverbrauch. Der eigentliche Energieeffizienzfonds soll ebenfalls mit 300 Millionen ausgestattetÂwerden â darin enthalten: Zuschüsse für den Bau moderner Kraftwerke.ÂAlso – âerneuerbareâ Energienâ – gibt es das ? N E I N !ÂDer von Menschen verursachte Anteil im gesamten CO-2-Haushalt liegt in der Größenordnung von 1,2%Âund ohne CO-2 gäbe es auf dieser Erde kein Leben !ÂDeutschland ist mit 0,00005% am natürlichen CO-2-Kreislauf beteiligt.

    Quelle: ÂÂInformationen und Meinungen zur Energiewirtschaft 07-2011 IIÂ* EEG + Unstete Energie : Wider Ökonomie und Demokratie ! *ÂEnergiewende Teil 2, ÂÂMonatsbrief 07-2011 + 07-2011 Âwww.sturmlauf.de

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    Zur Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU

    Erstellt von retep11 am 12. Mai 2011

    Was hat es mit der europäischen Agrarpolitik auf sich, wohin entwickelt sie sich?
    Welche Bedeutung hat die Landwirtschaft in Europa im Rahmen von Wirtschaft und Gesellschaft?
    Welche Rolle spielt die Landwirtschaft als zielgerichtete Herstellung pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse zur menschlichen Ernährung auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche im Rahmen der Umweltpolitik und im kulturellen Bereich der EU und wie reagiert die Agrarpolitik?

    1. Historischer Ausgangspunkt

    Die genannten Problemkreise spielen im Prozess der europäischen Einigung keine unwesentliche Rolle. Ihre erfolgreiche Bewältigung könnten sich als Gegengewicht zu Tendenzen des Auseinanderbrechens der EU erweisen! Gerade in der gemeinsamen Agrarpolitik wird das Hinwenden Europas zu einer neuartigen politischen Gemeinschaft deutlich erkennbar, obwohl andererseits gerade der europäische Agrarmarkt als ständiges Ärgernis wahrgenommen wurde und wird.

    Sowohl die Stärke als auch die Schwäche Europas bis in die Gegenwart hinein ist die Mannigfaltigkeit seiner Staaten. „Jenseits aller Machtkonflikte bildeten die Staaten Europas â und das ist das weltgeschichtlich Einmalige â eine Kulturgemeinschaft. Sie zeigte sich durch verwandtschaftliche Bindungen ihrer Herrscher…, durch die gemeinsamen Verkehrssprachen Latein und Französich, durch ein gemeinsames Zivilisationsklima, die Aufklärung, und durch gemeinsame Wurzeln in der Antike und im Christentum.“ /1/ Einflüsse des Judentums und auch des Islam durch die Mauren auf der iberischen Halbinsel und durch die Osmanen auf dem Balkan haben eine gewisse Rolle gespielt. Es ist unstrittig, dass das Zusammenwirken von christlicher, jüdischer und islamischer Gelehrsamkeit das geistige Europa befruchtet hat. Viele der zu den Wurzeln Europas gehörenden Werke der Antike wären ohne die einstigen Übersetzungen durch arabische Gelehrte für Europa verloren gewesen.

    Mit der Französischen Revolution entfaltete sich die Idee des Nationalstaates mit allen damit verbundenen Problemen für die europäische Politik.

    Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde die Politik vom Gedanken der Abkehr vom Nationalstaat westeuropäischer Prägung getrieben. Es ging um die Gestaltung der Einheit Europas und der festen Einbindung Deutschlands in ein festes europäisches Gefüge als Friedensgarant. Deutsche Sonderwege sollten künftig ausgeschlossen werden.
    „Doch wie viel Staat in dem sich entwickelnden europäischen Gebilde noch übrig bleiben wird, ist eine offene Frage.“ /2/

    Eingebettet in diese Prozesse vollzieht sich die Gestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Sinn und Unsinn sind dabei oft zwei Seiten einer Medaille.ÂWie so oft in der Politik.

    Nach dem verhängnisvollen letzten Weltkrieg lag neben der Industrie auch die Landwirtschaft der europäischen Siegermächte und der Kriegsverlierer am Boden. Die europäischen Staaten der späteren EWG waren deshalb zur Ernährung ihrer Bevölkerung auf Nahrungsmittelimporte angewiesen.
    Besonders problematisch war die Situation in Deutschland. In den westlichen Besatzungszonen und ab Mai 1949 in der Bundesrepublik Deutschland wurden die westdeutschen Nahrungsmittelimporte bis 1952 überwiegend von den USA finanziert. In der Bundesrepublik Deutschland fehlten durch die wirtschaftlichen Kriegsfolgen die für Nahrungsmittelimporte notwendigen Außenhandelsüberschüsse.

    2. Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik

    Die Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik wurden in den Römischen Verträgen festgelegt. Dabei ging es zunächst darum, durch eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion die Abhängigkeiten bei der Lebensmittelversorgung zu verringern.

    An erster Stelle der gemeinsamen Agrarpolitik der beteiligten europäischen Staaten standen Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität der Landwirtschaft durch Förderung der Rationalisierung der Agrarproduktion.
    Damit war die gemeinsame Agrarpolitik eindeutig auf die Verringerung der landwirtschaftlichen Erwerbsbevölkerung ausgerichtet. Deshalb musste sich zwangsläufig sowohl die Zahl der Landarbeiter als auch die der landwirtschaftlichen Betriebsinhaber verringern. Gefördert wurden insbesondere größere und effizientere Landwirtschaftsbetriebe. Dadurch kam es zu einem drastischen Rückgang der klassischen bäuerlichen Betriebe, die den Lebensunterhalt einer bäuerlichen Familie sichern konnten.
    Weniger als die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sind solche Vollerwerbsbetriebe. /3/

    Die gemeinsam Agrarpolitik (GAP) war zunächst darauf ausgerichtet, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in der EG Nahrungsmittel in ausreichendem Umfang und preiswert produzieren sollten.
    Heute geht es darum, Anbaumethoden zu fördern, die gesunde Lebensmittel gewährleisten und die ländliche Umwelt schonen. Damit hat sich die GAP zu einem Anliegen entwickelt, das nicht nur die Interessen der unmittelbaren Agrarproduzenten tangiert.
    Die Hauptaufgabe der GAP bleibt es aber, für die Landwirtschaft in der EU solche Rahmenbedingungen zu schaffen, dass dieser Wirtschaftszweig seine Aufgaben erfüllen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Landwirtschaft sich zu einem kapitalintensiven Wirtschaftsbereich entwickelt hat.
    In Deutschland hat um 1900 ein landwirtschaftlicher Produzent Nahrungsmittel für 4 Personen erzeugt. 1950 ernährte ein Landwirt 10 und im Jahr 2004 143 Personen. Im Zuge dieser gewaltigen Rationalisierung der Agrarproduktion sank in der deutschen Landwirtschaft der Erwerbstätigenanteil in den letzten 100 Jahren von 38% auf ca. 2%! /4/

    Die gemeinsame Agrarpolitik der EU beruht auf zwei Säulen: Marktordnungen und Entwicklung des ländlichen Raumes./5/

    Marktordnungen stellen ein System von Maßnahmen dar, durch das Angebot und Nachfrage von Agrarprodukten sowie die Preisentwicklung in bestimmtem Sinne beeinflusst oder gelenkt werden soll.
    Sie bilden die erste Säule der gemeinsamen Agrarpolitik der EU.

    Instrumente der Gemeinsamen Marktordnungen sind: Intervention, Produktionsquoten, Zölle, Exportsubventionen und Direktzahlungen an die Landwirte zur Kompensation von Preissenkungen für bestimmte Produkte.

    Staatliche Eingriffe bedeuten immer eine Einschränkung des Wirkens von Marktkräften und können sowohl sinnvoll sein als auch negative Auswirkungen haben. Das trifft auch auf die Agrarmärkte in der EU zu.

    Insbesondere das Quotensystem stellt sich als Fehlsteuerung auf wichtigen Agrarmärkten wie für Milch, Zucker oder Tabak dar.
    Das Quotensystem schränkt den Wettbewerb zwischen den landwirtschaftlichen Produzenten ein und verhindert, dass die Produktion zu Standorten wandert, die am kostengünstigsten sind. Das Quotensystem behindert letztlich den Prozess der Arbeitsteilung. Da Quoten auf dem Markt gekauft werden können, kommen in praxi die angestrebten Einkommenseffekte zunehmend auch den ehemaligen Quoteninhabern oder deren Erben zugute. Vielfach wurde mit der Quotenregelung ungewollt auch der Strukturwandel vorangetrieben. „Der Patient EU-Agrarpoltik ist schwer krank, aber nicht , weil der Patient eine schlechte Gesundheit hat, sondern weil ihm andauernd und mit zunehmender Dosierung die falschen Medikamente verabreicht werden.“ /6/ Diese Situation ist aber nicht auf die Agrarpolitik beschränkt. Hier widerspiegelt sich letztlich nur ein Zustand, der für unsere gesamte Wirtschafts- und Sozialpolitik zutreffend ist. Auf Schritt und Tritt treffen wir auf ökonomischen Unsinn, der einer Sozialen Marktwirtschaft widerspricht.

    Heute muss die EU-Agrarpolitik sich vorrangig auf vier Hauptziele konzentrieren:

    Erstens: Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und Anpassung der Einkommensentwicklung der Bauern an die der übrigen Bevölkerung.

    Zweitens: Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Agrarprodukten zu angemessenen Preisen. Gammelfleisch und Futtermittelskandale zeigen wie schwer sich solche Vorstellungen umsetzen lassen. Was künftig unter angemessenen Nahrungsmittelpreisen zu verstehen ist, bedarf noch einer Definition (sicher in Zusammenhang mit der Forderung nach der Durchsetzung einer gesunden Ernährung und einer schwachsinnigen Klima-Politik).

    Drittens: Verbesserung der agrarischen Außenwirtschaftsbeziehungen und der Welternährungslage.

    Viertens: Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen (Umweltschutz).

    Damit macht sich eine Reformierung der beiden Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik notwendig.

    Die erste Säule umfasst Maßnahmen zur Unterstützung des Marktes und direkte Subventionen für Landwirte.
    Für die Erneuerung der ersten Säule werden drei Varianten diskutiert:

    Erste Variante: Landwirte sollen zu ökologischen Maßnahmen verpflichtet werden, von denen Subventionszahlungen abhängig gemacht würden.

    Zweite Variante: Die derzeitige Politik wird beibehalten. Es wird aber eine gerechte Verteilung der Subventionen angestrebt.

    Dritte Variante: Direkte Zuschüsse und unterstützende Marktinstrumente werden komplett gestrichen. /7/
    Diese Variante dürfte zum Scheitern verurteilt sein.

    4. Entwicklung des ländlichen Raumes

    Diese zweite Säule der GAP wurde ab dem Jahr 2000 eingeführt. In dieser Säule werden alle bisherigen Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes zusammengefasst.

    Sie soll der Erhaltung der ländlichen Gebiete durch die Entwicklung der Wirtschaft und durch die Nutzung ihrer speziellen Ressourcen dienen. Dazu dienen Umweltschutzmaßnahmen, die Diversifizierung der Einkommen im ländlichen Raum und der Schutz des ländlichen Kulturerbes.

    In vielen kleineren Ortschaften des ländlichen Raumes hat sich die Lebenswelt der Einwohner grundlegend verändert. Von der Einnahmequelle Landwirtschaft sind heute viele Bewohner des ländlichen Raumes abgeschnitten. Es dominieren immer mehr weniger aber größere und effizientere Agrarbetriebe mit einer sinkenden Zahl von Beschäftigten.

    Das Überleben kleiner landwirtschaftlicher Betriebe und die Erhaltung einer auf der kleinen bäuerlichen Produktionsweise basierenden traditionellen ländlichen Kultur und Kulturlandschaft wird für künftige Generationen nostalgisch als ein Wert an sich gehalten.

    5. Das magische 6-Eck der europäischen Agrarpolitik

    Die EU-Agrarpolitik legt die wirtschaftlichen Grundlagen für die Bauern in 27 Staaten und muss sich an sechs Zielen messen lassen:

    • Ernährungssicherheit,
    • Qualität der Agrarerzeugnisse,
    • Umweltschutzmaßnahmen,
    • ländliche Kultur,
    • internationale Auswirkungen und
    • Lebensstandard der Bauern.

    In diesem Zielpaket ist immer ein Zielkonflikt enthalten!

    Die GAP ist die am stärksten integrierte EU-Politik. Ein Großteil des EU-Haushaltes wird von ihr beansprucht. Die GAP ist die einzige EU-Politik, bei der alle Mittel aus dem Gemeinschaftshaushalt stammen.
    Der neue Schwerpunkt „ländliche Entwicklung“ beansprucht 11% des Haushalts./8/

    6. Die Agrarstruktur in Deutschland und der EU

    In der EU-Agrarpolitik geht man davon aus, dass eine vielseitig strukturierte Landwirtschaft aus leistungs- und wettbewerbsfähigen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben am besten die vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft erfüllen kann.

    Seit den Veröffentlichungen der Bundesregierung zur Lage der deutschen Landwirtschaft (Agrarberichte) werden Haupt-/Vollerwerbsbetriebe als Agrarbetriebe definiert, in denen die Familie aufgrund der betrieblichen und persönlichen Verhältnisse voll tätig ist und ihren Lebensunterhalt in der Regel ausschließlich aus dem landwirtschaftlichen Betrieb bezieht. In diesen Betrieben betragen außerlandwirtschaftliche Erwerbseinkünfte weniger als 10% des Reineinkommens. In der Statistik erscheinen diese Betriebe auch als Familienbetriebe. Dabei wird der Familienbetrieb nicht durch den Umfang der LN, sondern durch die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten charakterisiert.
    Bei den Zuerwerbsbetrieben handelt es sich um Haupterwerbsbetriebe, bei denen das außerbetriebliche Erwerbseinkommen mindestens 10%, aber weniger als 50% des Erwerbseinkommens beträgt.
    Unter Nebenerwerbsbetriebe werden Betriebe verstanden, in denen das Betriebsinhaberehepaar mindestens 50% des Erwerbseinkommens aus einer außerbetrieblichen Tätigkeit bezieht. Bei diesen Betriebsinhabern handelt es sich häufig nur noch um Hobby-Landwirte.

    Die aufgeführte Strukturierung ist letztlich ein Spiegelbild des systematischen Ausscheidens von bäuerlichen Betrieben aus den Produktionsprozess und ist Ergebnis des rasanten Strukturwandels in der EU-Landwirtschaft.
    Der Strukturwandel in der Landwirtschaft Europas führt also über einen schmerzhaften Anpassungsprozess zur Abnahme der Zahl der Agrarbetriebe.
    Es scheiden eher kleinere Betriebe aus. Das betrifft in Deutschland Betriebe bis zu 75 ha LF. Ab 75 ha LF nimmt bundesweit die Zahl der Betriebe zu. Damit erhöht sich die durchschnittliche Betriebsgröße in der Landwirtschaft.
    Diese Entwicklung vollzieht sich insbesondere im früheren Bundesgebiet.

    In der Landwirtschaft der neuen Bundesländer hatten sich nach der staatlichen Vereinigung kaum strukturelle Veränderungen vollzogen. Hier hatte sich die Landwirtschaft schon frühzeitig unter staatlichem Zwang den modernen Erfordernissen zur Konzentration anpassen müssen. Eine Tatsache, die auch in anderen neuen EU-Ländern zum Tragen kommt. Die getrennte staatliche Entwicklung hat in den neuen Bundesländern, in Tschechien u. a. neuen EU-Staaten eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft hervorgebracht.
    Im Ergebnis des bisherigen Strukturwandels liegt die durchschnittliche Betriebsgröße in den alten Bundesländern bei 40,5 ha LF und in den neuen Ländern bei 184,5 ha LF.

    Eine wichtige Ursache für Veränderungen in der EU-Landwirtschaft sind die agrarpolitischen Entscheidungen der EU.
    Die EU-Agrarpolitik erforderte und erfordert von den landwirtschaftlichen Betrieben entsprechende Anpassungen, die ihre Struktur und Produktion beeinflussten.

    Weitere tiefgreifende Veränderungen insbesondere im Bereich der Agrarproduktion dürfte der „grüne Zeitgeist“ bewirken. /9/ Dies im Einklang mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen über den Klimawandel.
    Weizen, Zucker, Mais und Raps werden verstärkt zur Energiegewinnung angebaut. Damit gehen Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion verloren. Befürworter von Biosprit entscheiden sich gegen die Lösung des Welternährungsproblems. Dabei trägt Biosprit â nach Meinung des amerikanischen Klimaschützers GORE wenig bis gar nichts zu einer besseren Ökobilanz bei./10/
    Nicht Brot für die Welt, sondern Brot für den Tank â das ist der Slogan des grünen Zeitgeistes!/11/

    Mit der Tankverweigerung von E10 an den deutschen Tankstellen wehrt sich der Verbraucher gegen eine der aggressivsten Lobbygruppen in Berlin und Brüssel.
    Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass mit Duldung und Förderung unserer Regierung in jeder E10-Zapfsäule ein kleines staatssozialistisches Teufelchen Samba tanzt.

    Doz. Dr. agr. habil. Günter Preuße
    Leipziger Institut für Bildung und Forschung e.V.

    Quelle:

    /1/ H. Schulze, „Die Erfindung des Staates“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 63
    bis 64.
    /2/ Ebenda, S. 65.
    /3/ Vgl. A. John, „Unsere Landwirtschaft gestern – heute â morgen“, Presse-
    und Informationsamt der Bundesregierung, Reihe: Politik-Informationen,
    Bonn 1992.
    /4/ http://de.wikipedia.org/wiki/Landwirtschaft , S. 3 von 10.
    /5/ Auswärtiges Amt â Gemeinsame Agrarpolitik in: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Aufgaben/Landwir…
    /6/ U. Koester, „Diagnose: Hoffnungslos“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 139.
    /7/ EU will Agrarpolitik reformieren, in: http://www.eu
    koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-ge…, S.1 von 1.
    /8/ Auswärtiges Amt â Gemeinsame Agrarpolitik, a. a. O., S. 2.
    /9/ Siehe „Milliarden für eine schlechtere Welt“, Wirtschaftswoche, Nr. 10 v. 5.3.2011, S. 20 bis 24.
    /10/ Ebenda, S. 22.
    /11/ Ebenda, S. 23.

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    Zur Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU

    Erstellt von retep11 am 12. Mai 2011

    Was hat es mit der europäischen Agrarpolitik auf sich, wohin entwickelt sie sich?
    Welche Bedeutung hat die Landwirtschaft in Europa im Rahmen von Wirtschaft und Gesellschaft?
    Welche Rolle spielt die Landwirtschaft als zielgerichtete Herstellung pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse zur menschlichen Ernährung auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche im Rahmen der Umweltpolitik und im kulturellen Bereich der EU und wie reagiert die Agrarpolitik?

    1. Historischer Ausgangspunkt

    Die genannten Problemkreise spielen im Prozess der europäischen Einigung keine unwesentliche Rolle. Ihre erfolgreiche Bewältigung könnten sich als Gegengewicht zu Tendenzen des Auseinanderbrechens der EU erweisen! Gerade in der gemeinsamen Agrarpolitik wird das Hinwenden Europas zu einer neuartigen politischen Gemeinschaft deutlich erkennbar, obwohl andererseits gerade der europäische Agrarmarkt als ständiges Ärgernis wahrgenommen wurde und wird.

    Sowohl die Stärke als auch die Schwäche Europas bis in die Gegenwart hinein ist die Mannigfaltigkeit seiner Staaten. „Jenseits aller Machtkonflikte bildeten die Staaten Europas â und das ist das weltgeschichtlich Einmalige â eine Kulturgemeinschaft. Sie zeigte sich durch verwandtschaftliche Bindungen ihrer Herrscher…, durch die gemeinsamen Verkehrssprachen Latein und Französich, durch ein gemeinsames Zivilisationsklima, die Aufklärung, und durch gemeinsame Wurzeln in der Antike und im Christentum.“ /1/ Einflüsse des Judentums und auch des Islam durch die Mauren auf der iberischen Halbinsel und durch die Osmanen auf dem Balkan haben eine gewisse Rolle gespielt. Es ist unstrittig, dass das Zusammenwirken von christlicher, jüdischer und islamischer Gelehrsamkeit das geistige Europa befruchtet hat. Viele der zu den Wurzeln Europas gehörenden Werke der Antike wären ohne die einstigen Übersetzungen durch arabische Gelehrte für Europa verloren gewesen.

    Mit der Französischen Revolution entfaltete sich die Idee des Nationalstaates mit allen damit verbundenen Problemen für die europäische Politik.

    Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurde die Politik vom Gedanken der Abkehr vom Nationalstaat westeuropäischer Prägung getrieben. Es ging um die Gestaltung der Einheit Europas und der festen Einbindung Deutschlands in ein festes europäisches Gefüge als Friedensgarant. Deutsche Sonderwege sollten künftig ausgeschlossen werden.
    „Doch wie viel Staat in dem sich entwickelnden europäischen Gebilde noch übrig bleiben wird, ist eine offene Frage.“ /2/

    Eingebettet in diese Prozesse vollzieht sich die Gestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. Sinn und Unsinn sind dabei oft zwei Seiten einer Medaille.ÂWie so oft in der Politik.

    Nach dem verhängnisvollen letzten Weltkrieg lag neben der Industrie auch die Landwirtschaft der europäischen Siegermächte und der Kriegsverlierer am Boden. Die europäischen Staaten der späteren EWG waren deshalb zur Ernährung ihrer Bevölkerung auf Nahrungsmittelimporte angewiesen.
    Besonders problematisch war die Situation in Deutschland. In den westlichen Besatzungszonen und ab Mai 1949 in der Bundesrepublik Deutschland wurden die westdeutschen Nahrungsmittelimporte bis 1952 überwiegend von den USA finanziert. In der Bundesrepublik Deutschland fehlten durch die wirtschaftlichen Kriegsfolgen die für Nahrungsmittelimporte notwendigen Außenhandelsüberschüsse.

    2. Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik

    Die Ziele einer gemeinsamen Agrarpolitik wurden in den Römischen Verträgen festgelegt. Dabei ging es zunächst darum, durch eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion die Abhängigkeiten bei der Lebensmittelversorgung zu verringern.

    An erster Stelle der gemeinsamen Agrarpolitik der beteiligten europäischen Staaten standen Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität der Landwirtschaft durch Förderung der Rationalisierung der Agrarproduktion.
    Damit war die gemeinsame Agrarpolitik eindeutig auf die Verringerung der landwirtschaftlichen Erwerbsbevölkerung ausgerichtet. Deshalb musste sich zwangsläufig sowohl die Zahl der Landarbeiter als auch die der landwirtschaftlichen Betriebsinhaber verringern. Gefördert wurden insbesondere größere und effizientere Landwirtschaftsbetriebe. Dadurch kam es zu einem drastischen Rückgang der klassischen bäuerlichen Betriebe, die den Lebensunterhalt einer bäuerlichen Familie sichern konnten.
    Weniger als die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sind solche Vollerwerbsbetriebe. /3/

    Die gemeinsam Agrarpolitik (GAP) war zunächst darauf ausgerichtet, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in der EG Nahrungsmittel in ausreichendem Umfang und preiswert produzieren sollten.
    Heute geht es darum, Anbaumethoden zu fördern, die gesunde Lebensmittel gewährleisten und die ländliche Umwelt schonen. Damit hat sich die GAP zu einem Anliegen entwickelt, das nicht nur die Interessen der unmittelbaren Agrarproduzenten tangiert.
    Die Hauptaufgabe der GAP bleibt es aber, für die Landwirtschaft in der EU solche Rahmenbedingungen zu schaffen, dass dieser Wirtschaftszweig seine Aufgaben erfüllen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Landwirtschaft sich zu einem kapitalintensiven Wirtschaftsbereich entwickelt hat.
    In Deutschland hat um 1900 ein landwirtschaftlicher Produzent Nahrungsmittel für 4 Personen erzeugt. 1950 ernährte ein Landwirt 10 und im Jahr 2004 143 Personen. Im Zuge dieser gewaltigen Rationalisierung der Agrarproduktion sank in der deutschen Landwirtschaft der Erwerbstätigenanteil in den letzten 100 Jahren von 38% auf ca. 2%! /4/

    Die gemeinsame Agrarpolitik der EU beruht auf zwei Säulen: Marktordnungen und Entwicklung des ländlichen Raumes./5/

    Marktordnungen stellen ein System von Maßnahmen dar, durch das Angebot und Nachfrage von Agrarprodukten sowie die Preisentwicklung in bestimmtem Sinne beeinflusst oder gelenkt werden soll.
    Sie bilden die erste Säule der gemeinsamen Agrarpolitik der EU.

    Instrumente der Gemeinsamen Marktordnungen sind: Intervention, Produktionsquoten, Zölle, Exportsubventionen und Direktzahlungen an die Landwirte zur Kompensation von Preissenkungen für bestimmte Produkte.

    Staatliche Eingriffe bedeuten immer eine Einschränkung des Wirkens von Marktkräften und können sowohl sinnvoll sein als auch negative Auswirkungen haben. Das trifft auch auf die Agrarmärkte in der EU zu.

    Insbesondere das Quotensystem stellt sich als Fehlsteuerung auf wichtigen Agrarmärkten wie für Milch, Zucker oder Tabak dar.
    Das Quotensystem schränkt den Wettbewerb zwischen den landwirtschaftlichen Produzenten ein und verhindert, dass die Produktion zu Standorten wandert, die am kostengünstigsten sind. Das Quotensystem behindert letztlich den Prozess der Arbeitsteilung. Da Quoten auf dem Markt gekauft werden können, kommen in praxi die angestrebten Einkommenseffekte zunehmend auch den ehemaligen Quoteninhabern oder deren Erben zugute. Vielfach wurde mit der Quotenregelung ungewollt auch der Strukturwandel vorangetrieben. „Der Patient EU-Agrarpoltik ist schwer krank, aber nicht , weil der Patient eine schlechte Gesundheit hat, sondern weil ihm andauernd und mit zunehmender Dosierung die falschen Medikamente verabreicht werden.“ /6/ Diese Situation ist aber nicht auf die Agrarpolitik beschränkt. Hier widerspiegelt sich letztlich nur ein Zustand, der für unsere gesamte Wirtschafts- und Sozialpolitik zutreffend ist. Auf Schritt und Tritt treffen wir auf ökonomischen Unsinn, der einer Sozialen Marktwirtschaft widerspricht.

    Heute muss die EU-Agrarpolitik sich vorrangig auf vier Hauptziele konzentrieren:

    Erstens: Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum und Anpassung der Einkommensentwicklung der Bauern an die der übrigen Bevölkerung.

    Zweitens: Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Agrarprodukten zu angemessenen Preisen. Gammelfleisch und Futtermittelskandale zeigen wie schwer sich solche Vorstellungen umsetzen lassen. Was künftig unter angemessenen Nahrungsmittelpreisen zu verstehen ist, bedarf noch einer Definition (sicher in Zusammenhang mit der Forderung nach der Durchsetzung einer gesunden Ernährung und einer schwachsinnigen Klima-Politik).

    Drittens: Verbesserung der agrarischen Außenwirtschaftsbeziehungen und der Welternährungslage.

    Viertens: Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen (Umweltschutz).

    Damit macht sich eine Reformierung der beiden Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik notwendig.

    Die erste Säule umfasst Maßnahmen zur Unterstützung des Marktes und direkte Subventionen für Landwirte.
    Für die Erneuerung der ersten Säule werden drei Varianten diskutiert:

    Erste Variante: Landwirte sollen zu ökologischen Maßnahmen verpflichtet werden, von denen Subventionszahlungen abhängig gemacht würden.

    Zweite Variante: Die derzeitige Politik wird beibehalten. Es wird aber eine gerechte Verteilung der Subventionen angestrebt.

    Dritte Variante: Direkte Zuschüsse und unterstützende Marktinstrumente werden komplett gestrichen. /7/
    Diese Variante dürfte zum Scheitern verurteilt sein.

    4. Entwicklung des ländlichen Raumes

    Diese zweite Säule der GAP wurde ab dem Jahr 2000 eingeführt. In dieser Säule werden alle bisherigen Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes zusammengefasst.

    Sie soll der Erhaltung der ländlichen Gebiete durch die Entwicklung der Wirtschaft und durch die Nutzung ihrer speziellen Ressourcen dienen. Dazu dienen Umweltschutzmaßnahmen, die Diversifizierung der Einkommen im ländlichen Raum und der Schutz des ländlichen Kulturerbes.

    In vielen kleineren Ortschaften des ländlichen Raumes hat sich die Lebenswelt der Einwohner grundlegend verändert. Von der Einnahmequelle Landwirtschaft sind heute viele Bewohner des ländlichen Raumes abgeschnitten. Es dominieren immer mehr weniger aber größere und effizientere Agrarbetriebe mit einer sinkenden Zahl von Beschäftigten.

    Das Überleben kleiner landwirtschaftlicher Betriebe und die Erhaltung einer auf der kleinen bäuerlichen Produktionsweise basierenden traditionellen ländlichen Kultur und Kulturlandschaft wird für künftige Generationen nostalgisch als ein Wert an sich gehalten.

    5. Das magische 6-Eck der europäischen Agrarpolitik

    Die EU-Agrarpolitik legt die wirtschaftlichen Grundlagen für die Bauern in 27 Staaten und muss sich an sechs Zielen messen lassen:

    • Ernährungssicherheit,
    • Qualität der Agrarerzeugnisse,
    • Umweltschutzmaßnahmen,
    • ländliche Kultur,
    • internationale Auswirkungen und
    • Lebensstandard der Bauern.

    In diesem Zielpaket ist immer ein Zielkonflikt enthalten!

    Die GAP ist die am stärksten integrierte EU-Politik. Ein Großteil des EU-Haushaltes wird von ihr beansprucht. Die GAP ist die einzige EU-Politik, bei der alle Mittel aus dem Gemeinschaftshaushalt stammen.
    Der neue Schwerpunkt „ländliche Entwicklung“ beansprucht 11% des Haushalts./8/

    6. Die Agrarstruktur in Deutschland und der EU

    In der EU-Agrarpolitik geht man davon aus, dass eine vielseitig strukturierte Landwirtschaft aus leistungs- und wettbewerbsfähigen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben am besten die vielfältigen Anforderungen der Gesellschaft an die Landwirtschaft erfüllen kann.

    Seit den Veröffentlichungen der Bundesregierung zur Lage der deutschen Landwirtschaft (Agrarberichte) werden Haupt-/Vollerwerbsbetriebe als Agrarbetriebe definiert, in denen die Familie aufgrund der betrieblichen und persönlichen Verhältnisse voll tätig ist und ihren Lebensunterhalt in der Regel ausschließlich aus dem landwirtschaftlichen Betrieb bezieht. In diesen Betrieben betragen außerlandwirtschaftliche Erwerbseinkünfte weniger als 10% des Reineinkommens. In der Statistik erscheinen diese Betriebe auch als Familienbetriebe. Dabei wird der Familienbetrieb nicht durch den Umfang der LN, sondern durch die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten charakterisiert.
    Bei den Zuerwerbsbetrieben handelt es sich um Haupterwerbsbetriebe, bei denen das außerbetriebliche Erwerbseinkommen mindestens 10%, aber weniger als 50% des Erwerbseinkommens beträgt.
    Unter Nebenerwerbsbetriebe werden Betriebe verstanden, in denen das Betriebsinhaberehepaar mindestens 50% des Erwerbseinkommens aus einer außerbetrieblichen Tätigkeit bezieht. Bei diesen Betriebsinhabern handelt es sich häufig nur noch um Hobby-Landwirte.

    Die aufgeführte Strukturierung ist letztlich ein Spiegelbild des systematischen Ausscheidens von bäuerlichen Betrieben aus den Produktionsprozess und ist Ergebnis des rasanten Strukturwandels in der EU-Landwirtschaft.
    Der Strukturwandel in der Landwirtschaft Europas führt also über einen schmerzhaften Anpassungsprozess zur Abnahme der Zahl der Agrarbetriebe.
    Es scheiden eher kleinere Betriebe aus. Das betrifft in Deutschland Betriebe bis zu 75 ha LF. Ab 75 ha LF nimmt bundesweit die Zahl der Betriebe zu. Damit erhöht sich die durchschnittliche Betriebsgröße in der Landwirtschaft.
    Diese Entwicklung vollzieht sich insbesondere im früheren Bundesgebiet.

    In der Landwirtschaft der neuen Bundesländer hatten sich nach der staatlichen Vereinigung kaum strukturelle Veränderungen vollzogen. Hier hatte sich die Landwirtschaft schon frühzeitig unter staatlichem Zwang den modernen Erfordernissen zur Konzentration anpassen müssen. Eine Tatsache, die auch in anderen neuen EU-Ländern zum Tragen kommt. Die getrennte staatliche Entwicklung hat in den neuen Bundesländern, in Tschechien u. a. neuen EU-Staaten eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft hervorgebracht.
    Im Ergebnis des bisherigen Strukturwandels liegt die durchschnittliche Betriebsgröße in den alten Bundesländern bei 40,5 ha LF und in den neuen Ländern bei 184,5 ha LF.

    Eine wichtige Ursache für Veränderungen in der EU-Landwirtschaft sind die agrarpolitischen Entscheidungen der EU.
    Die EU-Agrarpolitik erforderte und erfordert von den landwirtschaftlichen Betrieben entsprechende Anpassungen, die ihre Struktur und Produktion beeinflussten.

    Weitere tiefgreifende Veränderungen insbesondere im Bereich der Agrarproduktion dürfte der „grüne Zeitgeist“ bewirken. /9/ Dies im Einklang mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen über den Klimawandel.
    Weizen, Zucker, Mais und Raps werden verstärkt zur Energiegewinnung angebaut. Damit gehen Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion verloren. Befürworter von Biosprit entscheiden sich gegen die Lösung des Welternährungsproblems. Dabei trägt Biosprit â nach Meinung des amerikanischen Klimaschützers GORE wenig bis gar nichts zu einer besseren Ökobilanz bei./10/
    Nicht Brot für die Welt, sondern Brot für den Tank â das ist der Slogan des grünen Zeitgeistes!/11/

    Mit der Tankverweigerung von E10 an den deutschen Tankstellen wehrt sich der Verbraucher gegen eine der aggressivsten Lobbygruppen in Berlin und Brüssel.
    Außerdem wird man das Gefühl nicht los, dass mit Duldung und Förderung unserer Regierung in jeder E10-Zapfsäule ein kleines staatssozialistisches Teufelchen Samba tanzt.

    Doz. Dr. agr. habil. Günter Preuße
    Leipziger Institut für Bildung und Forschung e.V.

    Quelle:

    /1/ H. Schulze, „Die Erfindung des Staates“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 63
    bis 64.
    /2/ Ebenda, S. 65.
    /3/ Vgl. A. John, „Unsere Landwirtschaft gestern – heute â morgen“, Presse-
    und Informationsamt der Bundesregierung, Reihe: Politik-Informationen,
    Bonn 1992.
    /4/ http://de.wikipedia.org/wiki/Landwirtschaft , S. 3 von 10.
    /5/ Auswärtiges Amt â Gemeinsame Agrarpolitik in: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Europa/Aufgaben/Landwir…
    /6/ U. Koester, „Diagnose: Hoffnungslos“, Spiegel special, Nr. 1/2002, S. 139.
    /7/ EU will Agrarpolitik reformieren, in: http://www.eu
    koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-ge…, S.1 von 1.
    /8/ Auswärtiges Amt â Gemeinsame Agrarpolitik, a. a. O., S. 2.
    /9/ Siehe „Milliarden für eine schlechtere Welt“, Wirtschaftswoche, Nr. 10 v. 5.3.2011, S. 20 bis 24.
    /10/ Ebenda, S. 22.
    /11/ Ebenda, S. 23.

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    Die globale Erwärmung in elitären Kreisen, die Wahl in den USA und die Zukunft

    Erstellt von retep11 am 9. November 2010

    „Kurz vor den US-Midterm-Wahlen die am 2.11.10 in den USA stattfanden und für den US-Präsidenten Obama und seine Unterstützer sehr schmerzhaft und erdrutschartig* verloren gingen, schrieb der bekannte US Klimawissenschaftler Dr. Roy Spencer einen aufrüttelnden Artikel über abgehobene Eliten, die uns – dem unwissenden Volk- u.a. das Märchen von der drohenden menschgemachten Klimakatastrophe einreden wollten. Die Quittung dafür erhielten sie am 2.November. US Gesetze zur Begrenzung des CO2 Ausstoßes sind nun sicher nicht mehr zu erwarten.“ …. Weiter www.eike-klima-energie.eu

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    Einladung zur 3. Internationalen Klima- und Energiekonferenz 3. – 4. Dezember 2010, Berlin

    Erstellt von retep11 am 3. November 2010

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit möchten wir Sie zur 3. Internationalen Klima- und Energiekonferenz vom 3.-4. Dezember 2010 nach Berlin einladen. Zeitgleich mit dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in Cancún erläutern führende internationale Wissenschaftler die Klima- und Energiethematik unter Vorstellung neuester Erkenntnisse, häufig konträr zu den IPCC Verlautbarungen. Aus aktuellem Anlass liegt dieses Jahr, neben dem Thema Climategate, ein besonderes Augenmerk auf dem energiepolitischen Aspekt der Klimapolitik und dessen Auswirkungen. Bei der Konferenz wird daher ein breites Themenspektrum von den naturwissenschaftlichen Aspekten des Klimas bis zu den politisch- sozialen Auswirkungen der aktuellen Klima- und Energiepolitik behandelt.

    Während der Konferenz haben Sie die Gelegenheit, mit den führenden Experten zu diskutieren und dabei Ihre eigene Sicht der Dinge einzubringen. Auch persönliche Gespräche mit den Wissenschaftskollegen kommen nicht zu kurz. Wir laden sie herzlich zu diesen zwei abwechslungs- und themenreichen Tagen ein und freuen uns auf Ihr Erscheinen.

    Wegen des begrenzten Platzangebotes bitten wir um rechtzeitige Anmeldung und Buchung.

    Wolfgang Müller
    Geschäftsführer

    Programm: 3. – 4. Dezember 2010

    Vorträge während der Programmzeiten werden, mit Ausnahme der Parallelsessions, simultan gedolmetscht:
    Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch

    Freitag, 3. Dezember 2010

    13.00 Uhr
    Registrierung der Teilnehmer

    14.00 Uhr
    Begrüßung â Warum Klima noch immer ein Thema ist
    Dr. Holger Thuss
    Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

    Wolfgang Müller
    Berlin Manhattan Institut (BMI)

    14.30 Uhr
    Update in der Klimawissenschaft â der neue NIPCC Report â und die Aussagekraft von Klimamodellen
    Prof. Dr. S. Fred Singer
    NIPCC

    Panel: Kosmische Strahlung und Klima
    15.00 Uhr

    Die klimatische Rolle der Sonne und der kosmischen Strahlung
    Prof. Henrik Svensmark
    Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Center

    Neue Erkenntnisse über den solaren Einfluss auf das Klima und deren Bedeutung für das Verständnis der Klimawandels
    Prof. Dr. Nir Shaviv
    Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem

    Der âFußabdruckâ der Sonne in der jüngeren Klimageschichte
    Prof. Dr. Vincent Courtillot
    IPGP Université Paris Diderot

    17.45 Uhr â 19.15 Uhr
    Panel: Politik und Klima-âSchutzâ

    Klima-âSchutzâ als Instrument französischer geostrategischer Politik
    Dr. Emmanuel Martin
    Ökonom und Herausgeber von UnMondeLibre.org

    Die Erneuerbare Energielobby und die politisch-wirtschaftlichen Konsequenzen
    Günter Ederer
    Wirtschaftsjournalist und Filmproduzent

    19.15 Uhr â 20.00 Uhr
    Bedrohungen durch Klimawandel â Anpassung ist die Lösung
    Prof. Dr. Bob Carter
    Marine Geophysical Laboratory: James Cook University, Queenslandund University of AdelaideSouth Australia

    20.00 Uhr
    Was bedeutet Climategate für die Wissenschaft?
    Dr. Terence Kealey
    University of Buckingham

    anschließend Abendessen – Buffet

    21.30 Uhr
    Filmvorführung: Klimaschwindel – Wie die Ökomafia und abzockt
    mit Beiträgen von: Lord Christopher Monckton, Dr. Bruno Bandulet, Dr. Wolfgang Thüne, Günter Ederer
    Deutschland 2010, Polar Film + Medien GmbH

    23.00 Uhr
    Informelle Nachlese des ersten Tages
    Ort: Checkpoint Bar (Hotel Maritim)

    Samstag, 4. Dezember 2010

    8.00 Uhr â 10.00 Uhr
    Panel: CO2 und Klima

    Die Rolle des Wassers und das Schicksal des Kohlenstoffs: Klima, Wasser, Kohlendioxid und die Sonne
    Prof. Dr. Jan Veizer
    Department of Earth Sciences, University of Ottawa

    Mensch vs. Natur – Wer emittiert mehr CO2?
    Prof. Dr. Ian Plimer
    Institute of Geology and Geophysics at the University of Adelaide

    Klimawandel zwischen Modellen, Statistik und Ersatzreligion
    Prof. Dr. Werner Kirstein
    Institut für Geographie, Universität Leipzig

    10.00 Uhr â 10.30 Uhr Pause

    10.30 Uhr â 12.30 Uhr
    Panel: Die Botschaft von Messreihen

    Persistenz in Temperaturreihen zeigt den Einfluss der Sonne auf unser Klima
    Prof. em. Dr. Horst-Joachim Lüdecke
    Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

    Weltweite Langzeit-Thermometer Daten zeigen mehrheitlich keine Erwärmung!
    Prof. em. Dr. Friedrich-Karl Ewert
    Universität Paderborn

    Die Normalität des veränderlichen Wetters
    Dipl. Meteorologe Klaus-Eckart Puls
    Pressesprecher EIKE

    12.30 Uhr â 13.30 Uhr Mittagspause

    13.30 Uhr â 15.30 Uhr
    Panel: Klima- und Energiepolitik â Wunsch und Wirklichkeit

    „Klimaschutz“ & Energiekonzept – Passt das zusammen?
    Dipl. Ing. Michael Limburg
    Vizepräsident Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

    Auswirkung des deutschen Energiekonzepts auf die Grundstoff- Stahlindustrie
    Prof. Dr. Dieter Ameling
    Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl a. D. und Vorsitzender Stahlinstitut VDEh a. D.

    Fiktion und Realität im Klimaschutz
    Dr. Lutz Peters
    Unternehmer und Autor von Klima 2055

    15.30 Uhr â 16.00 Uhr
    Schlussworte

    16.00 Uhr Sektempfang und Ende der Veranstaltung

    PARALLELSESSION: Samstag, 4. 12., in einem weitere Raum im Maritim:

    Samstag, 4. Dezember 2010

    10.30 Uhr â 11.30 Uhr
    Die Korrelation von Schwankungen der Sonnenaktivität und Klimaveränderungen
    Dipl. Phys. Dr. Henrik Borchert
    Geographisches Institut der Johannes-Gutenberg Universität Mainz

    13.30 Uhr â 15.30 Uhr
    Panel: konventionelle moderne Energie

    Wie Zeitgemäß ist Kernenergie? Endlagerung & Fusion
    Prof. Dr. Alois Haas
    Ruhr Universität Bochum

    Die Markt- und Zukunftsfähigkeit konventioneller Energie
    Dr. Dietmar Ufer
    Energiewirtschaftler, Leipzig

    15.30 Uhr Ende der Parallesession

    Wir behalten uns das Recht auf Programmänderung vor.

    Anmeldung

    Die Teilnehmerplätze sind begrenzt und werden nach Eingang des Teilnehmerbeitrags vergeben.

    Tagungsgebühren
    Privatpersonen: 120,- â
    Firmenvertreter 250,- â
    Tageskarte 70,- â
    bei Buchung ab dem 26. 11. wird ein Zuschlag von 30.- â erhoben

    Anmeldung mit vollständigem Namen, Adresse und Institution an:

    Berlin Manhattan Institut
    Email: info@berlinmanhattan.org
    Fax: 030 6920 8039
    Post: Stubenrauchstr. 10
    12161 Berlin

    Link zum Anmeldeformular (deutsch)

    Referenten

    Prof. Dr. Dieter Ameling war bis 2008 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender des Stahlinstitut VDEh.
    Nach seinem Abitur1961studierte Ameling Metallurgie und Werkstoffwissenschaftenan der Technischen Universität Clausthal und promovierte 1971mit der Arbeit Untersuchungen im Sechsstoffsystem CaO – FeOn – MgO – MnOn – P2O5 [PO] – SiO2 bei 1600Â C im Gleichgewicht mit Eisen an der TU Clausthal zum Dr.-Ing. 1974 wurde er Stahlwerkschef der Hamburger Stahlwerke und wechselte 1981 zunächst zur Thyssen Niederrhein AG Oberhausen und Hochfeld als Betriebsdirektor und Werksleiter und 1985 als Direktor und Leiter der Betriebswirtschaft zur Thyssen Stahl AG. 1991 wurde er Vorstandsmitglied der Saarstahl AG. Von 1994 bis 1998 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Krupp VDM GmbH. Die TU Clausthal ernannte ihn 1997 zum Honorarprofessor. 1998 wurde Ameling Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEh), dem heutigen Stahlinstitut VDEh, und 2000 Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf sowie Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh. Er führte beide Gemeinschaftsorganisationen unter dem Dach des Stahl-Zentrums. Zeitgleich wurde er Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) .Seit 2007 ist er Mitglied des Senats von acatech – Akademie der Technikwissenschaften, München/Berlin. Nach dem Ausscheiden aus seinen Ämtern im Stahl-Zentrum ist er als Industrieberater u. a. auch für ThyssenKrupp Steel Europe aktiv.

    Prof. Dr. Robert (Bob) M. Carter, Hon. FRSNZ ist Professor am Marine Geophysical Laboratory der James Cook University, Queensland und der University of AdelaideSouth Australia, in Australien. Er ist Geologe spezialisiert in Paläontologie, Stratigraphie, Meeresgeologie und Umweltwissenschaften. Carter war Direktor des australischen Secretariat for the Ocean Drilling Program, dem führenden Forschungsprogramm für Umwelt- und Erdwissenschaften. Carter war Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungskommitees und ist Honorary Fellow der Royal Society of New Zealand. Seine gegenwärtige Forschung zum Klimawandel und den Veränderungen des Meeresspiegels basiert auf einer Feldstudie känozoischer Sedimente (der letzen 65 Millionen Jahre) aus dem Südwesten des Pazifiks und Sedimenten aus Bohrungen im südlichen Pazifik.

    Prof. Dr. Vincent E. Courtillot ist Professor of Geophysics an der Universität von Paris (Denis-Diderot) und Direktor des Institut de Physique du Globe in Paris. Courtillot hat in Stanford, der UC Santa Barbara und Caltech gelehrt und besitzt Abschlüsse der École des mines de Paris, Stanford University, Université Pierre et Marie Curie und Université Paris Diderot. Seine Forschung befasst sich mit dem Magnetfeld der Erde, der Plattentektonik, der Geodynamik der Erde, dem starken Vulkanismus, dem Artensterben und in jüngerer Zeit auch dem Klimawandel (Er und seine Kollegen sehen einen starken Zusammenhang zwischen Klima und Schwankungen der Sonnenaktivität). Er hat über 200 Aufsätze und zwei Bücher geschrieben: 1999 âCatastrophes in Earthâs History: the science of mass extinction“ (Cambridge University Press) und 2009 „New Voyage to the Center of the Earth. Er ist Fellow der American Geophysical Union, der Royal Astronomical Society, Mitglied der Academia Europaea und der French and Chinese Academy of Sciences. Er hält zahlreiche Auszeichnungen des CNRS und der französischen Académie des Sciences. Er ist Gründungsmitglied und früherer Präsident der European Union of Geosciences. Als Direktor und Besonderer Berater des französischen Ministers für Bildung, Forschung und Technologie hatte er die Aufsicht über französische Forschungseinrichtungen, der Forschungsfinanzierung und dem Graduiertenstudium an französischen Universitäten.

    Günter Ederer fand schon kurz nach seinen Lehrjahren bei Tages- und Wochenzeitungen den Weg zum Fernsehen. Nach drei Jahren beim Südwestfunk Baden-Baden wechselte er 1969 zum ZDF, wo er ab 1971 die renommierte Wirtschaftssendung „Bilanz“ mitgestaltete. Von 1984 -1990 an berichtete er als Fernostkorrespondent des ZDF aus Tokio über die Umbrüche in Asien. 1990 hat sich Ederer gemeinsam mit seiner Frau Anke selbstständig gemacht. Als Filmproduzent und Wirtschaftspublizist hat er mittlerweile in 62 Ländern Filme produziert. Seine klare Sprache, aber auch seine kompromisslose Recherche hat ihm mittlerweile 23 Filmpreise und Auszeichnungen eingebracht. Darunter den Karl-Bräuer-Preis des Bundes der Steuerzahler, den Deutsche Wirtschaftsfilmpreis, den Medienpreis der Johanna-Quandt-Stiftung, zweimal den deutsch-französischen Journalistenpreis und fünf Mal den Ernst-Schneider-Preis der Deutschen Industrie und Handelskammern. 2002 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis für seine ARD-Reportage „Menschenpoker“, die sich mit dem Arbeitsmarkt auseinandersetzte. 2003 wurde ihm der Ludwig-Erhard-Preis verliehen. Letzte Auszeichnung im Jahr 2006 war die Hayek-Medaille der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft. Damit ist Günter Ederer einer der am meisten ausgezeichneten Wirtschaftsjournalisten Deutschlands. Er ist Autor einer Reihe sehr erfolgreicher Bücher, zuletzt „Die Sehnsucht nach einer verlogenen Welt“.

    Dr. Terence Kealey ist seit 2001 Vice-Chancellor der University of Buckingham. Kealey studierte klinische Biochemie an der Bart’s Hospital Medical School, London. Im Anschluss daran promovierte er an der Oxford University, wo er zuvor als Medical Research Council Training Fellow und später in Clinical Science als Wellcome Senior Research Fellow arbeitete. Nach vier Jahren in Newcastle-upon-Tyne, wechselte er zur Cambridge University und lehrte für 13 Jahre im Department of Clinical Biochemistry bevor er zur University of Buckingham wechselte. Als klinischer Biochemiker hat er auf dem Gebiet der experimentellen Dermatologie und weiteren Bereiche der Hautzellenbiologie geforscht. Kealey hat 45 peer-reviewed Aufsätze und ca. 35 Wissenschaftliche Reviews, die auch peer-reviewed wurden, verfasst. Seine Forschung wurde vom Staat, gemeinnützigen Organisationen und der Wirtschaft unterstützt. Und es war während seiner Forschung als er entdeckte wie verfälschend staatliche Unterstützung wirken kann. 1996 veröffentlichte er sein erstes Buch über The Economic Laws of Scientific Researchin dem er ausführte, dass â entgegen dem landläufigen Mythos â der Staat keine Forschung zu finanzieren braucht. In seinem zweiten Buch Sex, Science and Profits(2008) führt er aus, dass die Forschung kein öffentliches sondern ein privates Gut ist. Es Kealeys ist Engagement für die Unabhängigkeit der Wissenschaft und Lehre, das die University of Buckingham 2001 bewogen ihn Vice-Chancellor zu berufen.

    Prof. Dr. Werner Kirstein ist Universitätsprofessor an der Universität Leipzig für Geoinformatik, Fernerkundung, Klimageographie. Sein Studium der Physik und Geographie an der Universität Würzburg schloss er 1977 mit dem Staatsexamen und einer Arbeit über Theoretische Thermodynamik. Der Einfluss des solaren Aktivitätszyklus auf rezente Klimaschwankungen ab. Kirstein war anschließend bis 1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungszentrum Jülich und zuständig für die Doktorandenbetreuung am Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA), Schloss Laxenburg bei Wien. 1981 erlangte er an der Uni Würzburg seine Promotion über Häufigkeiten von Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und Klimaelementen und 1991 seine Habilitation über Geographische Verteilungsmuster der rezenten Klimavariabilität – Aspekte zur Klimageographie der Nordhemisphäre mit multivariater Methodik. Kirstein ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher. Gegenwärtig betreut er Forschungsprojekte zum Einfluss geomorphologischer Faktoren auf die Klimavariabilität am Beispiel des Indischen Subkontinents durch und eine klimageographische Untersuchung solar-terrestrischer Beziehungen zwischen der Sonnenaktivität und Hauptklimaelementen.

    Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke ist Diplomphysiker und war in der kernphysikalischen Forschung tätig. Nach mehrjähÂriger Industrietätigkeit, dort mit der Erstellung numerischer ComputermoÂdelle für Chemie-Anlagen und für Strömungsvorgänge in Pipelines und Versorgungsrohrnetzen befasst und Autor zahlreicher FachveröfÂfentliÂchungen, wurde er Professor für Informatik an der Hochschule für TechÂnik und Wirtschaft des Saarlandes. Er ist (mit Prof. Horlacher, Univ. Dresden) Autor des deutschsprachigen Standardwerks „StröÂmungsberechnung für Rohrsystemeâ und hat das Buch „CO2 und Klimaschutz, Bouvier-Verlag“ verfasst. Als Mitglied von EIKE übt er die Funktion des Pressesprechers für Wissenschaft und Technik aus.

    Dr. Lutz Peters ist Unternehmer und Autor in Hamburg. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in St. Gallen und Berlin promovierte er in Freiburg zum Dr. rer. pol. Peters ist seit 1974 Geschäftsführer und später geschäftsführender Gesellschafter Schwartauer Werke, Bad Schwartau und heute persönlich haftender Gesellschafter. Nach der Übernahme von Hero in der Schweiz war er bis 2002 Vorsitzender der Konzernleitung und wechselte danach in den Verwaltungsrat. Daneben hält er weitere Aufsichtsrat-Mandate: Vorsitzender des Aufsichtsrats der L. Possehl & Co. GmbH, Lübeck, Mitglied des Aufsichtsrats der Choren Industries GmbH, Freiberg, Sachsen, sowie der Hanse Chemie und Nanoresins AG, Geesthacht. Peters ist Mitglied der Kuratorien des Liberalen Netzwerks und der Stiftung Marktwirtschaft.

    Prof. Dr. Ian Plimer, ist Professor für Geologie des Bergbaus an der University of Adelaide und Professor Emeritus für Earth Science an der University of Melbourne (beide Australien), wo er von 1992 bis 2005 Vorsitzender und Leiter war. Er war Professor für Geologie and der University of Newcastle und ist Honorary Fellow der Geological Society (London), Fellow der Australasian Academy of Technological Sciences and Engineering und zahlreicher anderer wissenschaftlicher Einrichtungen. Plimer hat 130 wissenschaftliche Aufsätze und 7 Bücher für nicht-akademische Leser geschrieben, worunter vier Bestseller waren. Das jüngste erschien mit dem Titel: Heaven and Earth: Global Warming – The Missing Science.

    Der Diplom-Meteorologe Klaus-Eckart Puls hat ab 1960 in Rostock und Berlin (West) Naturwissenschaften studiert und 1968 an der Freien Universität Berlin sein Diplom in Meteorologie erhalten. Im Anschluss daran war er dort bis 1970 WissenÂschaftlicher Angestellter mit dem Forschungs-Schwerpunkt Atmosphärisches Ozon. 1970 begann Puls seine Laufbahn beim Deutschen Wetterdienst, 1971-1978 beim Seewetteramt Hamburg mit Arbeitsschwerpunkten SeewetterÂdienst, Schiffsrouten-Beratungsdienst und ab 1975 Leiter der Gruppe Laderaum-/Schiffsraum-Meteorologie. Neben zahlreichen Seereisen auf Handels- und Forschungsschiffen arbeitete er im Normen-Ausschuß „Technoklimate“ (DIN 50 019). Von 1978-1984 war er Leiter der Agrarmeteorlogischen Beratungs- und Forschungsstelle Bonn wo er auch einen Lehrauftrag an der Universität Bonn im Fach „AgrarmeteoÂrologie“ wahrnahm. Von 1984-2000 leitete er das Wetteramt Essen und nach der deutschen Wiedervereinigung zusätzlich (1990/91) den Aufbau und Leitung des Wetteramtes Leipzig. Seit 1966 über 150 wissenschaftliche und populär-wissenschaftliche Veröffentlichungen zu: Wetter, Klima, Ozon, SchiffsraummeÂteorologie, Agrarmeteorologie, Pollenflug/ÂAllergologie, Wissenschaftsgeschichte, Kalendergeschichte.

    Prof. Dr. Nir Shaviv ist ein israelisch-amerikanischer Physiker deram Racah Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem lehrt.
    Shaviv schloss 1990 am Israel Institute of Technology in Haifa seinen BA als Jahrgangsbester ab und erlangte 1994 den Master of Science in Physik und 1996 seine Promotion 1996. Innerhalb der Astrophysik er besonders durch seine Arbeiten zur Eddington-Grenze bekannt. Er zeigte, dass astrophysikalische Objekte heller sein können, als die Eddington-Grenze vorgibt. Er konnte dabei den Masseverlust bei der Eta Carinaeund bei klassischen Novae besser deuten. Seine Arbeiten über den möglichen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und dem Klima sowie der Spiralarme der Milchstraße und den Eiszeiten, sind auf große Resonanz in der wissenschaftlichen Literatur und den allgemeinen Medien gestoßen.

    Prof. Dr. S. Fred Singer ist Physiker und Klima Wissenschaftler. Singer ist ehemaliger Chef des US Weather Satellite Service, ehemaliger IPCC reviewer, Autor von: „Hot Talk Cold Science“ und des Bestsellers „Unstoppable Global Warming–Every 1500 Years“, University of Virginia. Er gilt als einer der meist-respektierten und am häufigsten veröffentÂlichten Klimaexperten. Er ist distinguished research professor an der George Mason University und Prof. emeritus of environmental science der University of Virginia. Er leitete die NGO Science and EnvironÂmental Policy Project, die er 1990 gegründet hat.

    Dr. Henrik Svensmark ist Direktor des Centre for Sun-Climate ReÂsearch des Danish National Space Center (DNSC). Er war 1988 bis 1993 an der University of California, Berkeley, am Nordic Institute of TheoreÂtical Physics und am Niels-Bohr-Institut tätig, anschließend arbeitete er am Dänischen Meteorologischen Institut. Svensmark wurde zusammen mit Eigil Friis-Christensen 1997 durch ihre Arbeiten zu einem ZusamÂmenhang zwischen Kosmischer StrahÂlung und Klimawandel bekannt, sie stellten dies als Kosmoklimatologie vor. Svensmark untersuchte den Zusammenhang zwischen KosmiÂschen Strahlen und Wolkenbildung in der unteren Atmosphäre sowie zwischen Sonnenaktivität und KosmiÂscher Strahlung. In beiden Fällen sieht er teilweise überlappende ZuÂsammenhänge fest. Im Falle der Sonnenflecken war dies bereits früher vermutet worden, so bereits von Wilhelm Herschel anhand des MaunÂderminimums und deren Parallelität zur Kleinen Eiszeit im 17. Jahrh.

    Veranstaltungsort

    Hotel Maritim pro Arte
    Friedrichstraße 151
    10117 Berlin

    Veranstalter

    Europäisches Institut für Klima
    und Energie (EIKE)
    Berlin Manhattan Institute
    Haus der Zukunft
    Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit
    CFACT Europe

    Vorträge während der Programmzeiten werden, mit Ausnahme der Parallelsessions, simultan gedolmetscht:
    Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch“

    Quelle: Email vom 3.11.2010 info@berlinmanhattan.org

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    Rettung des Euro

    Erstellt von retep11 am 16. Juni 2010

    Zur âRettung des Euroâ versenkt die Bundesregierung über 150 Milliarden Euro im Gulli,
    anders kann man es nicht ausdrücken. Die Damen und Herren Politiker reden zwar von
    Krediten, wer aber glaubt, dass diese jemals zurückgezahlt werden können, sollte seine
    rosarote Brille absetzen, Die Zeche zahlt, mal wieder, der dumme Michel.
    Aber wie viel sind eigentlich 150 Milliarden Euro ? Eine Million kann man sich gerade
    noch vorstellen. Dafür bekommt man etwa vier nette Fertighäuschen. Oder man räumt
    ein Mal bei Günther Jauchs âWer wird Millionärâ ab.
    Aber 150 Milliarden sind 150.000 Mal eine Million. Also 600.000 nette Fertighäuschen
    oder 150.000 Mal bei Günther Jauch gewinnen ! Seit 1999 gab es aber noch nicht einmal
    900 Folgen.
    Die Kosten für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan werden in diesem Jahr mit 785
    Millionen Euro veranschlagt. Wir können also für 150 Milliarden Euro 190 Jahre lang
    âunsere Freiheit am Hindukusch verteidigenâ…
    Wen interessiert bei so vielen Nullen eigentlich noch der Wahlausgang in Nordrhein-
    Westfalen ?

    Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V. 08. 06. 2010
    216/02/04 www.sturmlauf.de

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    Klimapolitik

    Erstellt von retep11 am 26. Januar 2010

    Klimapolitik ist eine Wette auf die Zukunft. Die Entscheidungen sollen heute fallen, morgen Geld kosten und übermorgen Leben(squalität) retten. Dazwischen liegen Wahltermine, vor denen die Politiker möglichst konkret begründen müssen, warum der Klimaschutz sein Geld wert ist. Da liegt es auf der Hand, an die Verheerungen zu erinnern, die Orkane oder Überschwemmungen zuletzt angerichtet haben…“ (Quelle: Aktivismus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Januar 2010)
    Der Bericht des IPCC muss nicht immer stimmen, zum Beispiel, dass die Himalaja-Gletscher bis 2035 verschwinden sollen.

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