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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Elektromotoren im Haus: Wo welche Motoren zum Einsatz kommen

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 5. März 2020

    Würde man nachzählen, wie viele Elektromotoren mit uns zusammen im Haushalten leben, wäre wohl ein jeder schockiert über die hohe Zahl der elektrischen Helfer. Von Küche über Badezimmer bis hin zum Keller lassen sich in durchschnittlichen Haushalten gut zwanzig Elektromotoren finden. Alleine in der Küche siedeln sich eine Menge Geräte an, die mit Elektromotoren betrieben werden. Hierzu zählen beispielsweise der Geschirrspüler, der Staubsauger, der Mixer, die Brotschneidemaschine, der Kühlschrank und vieles mehr.

    Küche mit Abzughaube

    Selbst im Badezimmer sind mit elektrischer Zahnbürste, Rasierapparat, Föhn und mehr eine beachtliche Anzahl an Elektromotoren zu finden. Und in der Waschmaschine sind gleich mehrere Motoren vorhanden. Doch wer denkt, dass es mit Küche und Badezimmer getan ist, wird eines Besseren belehrt: Selbst in Schlaf- und Kinderzimmern finden sich Elektromotoren; hier beispielsweise in elektrischen Spielzeug oder Laptops. Allerdings ist Elektromotor nicht gleich Elektromotor. Auch Motoren teilen sich die Arbeit; ein jeder ist für einen anderen Einsatzzweck im Heim zuständig.

    Vibrationsmotor

    Die wenigsten Menschen haben sich schon einmal gefragt, was eigentlich für das Vibrieren ihres Handys zuständig ist. Für diese Funktion ist ein kleiner Vibrationsmotor zuständig, der auch Vibramotor genannt wird und dem das technische Prinzip der Unwucht zugrunde liegt. Hierbei verläuft die Drehachse eines rotierenden Körpers nicht durch den Schwerpunkt, wodurch mechanische Schwingungen ausgelöst werden. Diese gehen auf das Gehäuse über. Über eine Achse ist die so entstehende Unwucht mit einem Elektromotor verbunden. Da das Vibrieren beim Handy unterbrochen ist, pulsiert sie in einer gewissen Frequenz oder nach dem Rhythmus des Klingeltons. Neben Lautsprechern und Handys findet sich ein Vibrationsmotor beispielsweise auch in Kinderspielzeugen, die sich ruckartig bewegen. Auch Uhren und Massagematten besitzen einen eingebauten Vibrationsmotor.

    Brandgasmotoren

    Brandgasmotoren sind Motoren, die in Ventilatoren zu finden sind, welche im Falle eines Brands Rauch und Brandgase aus der Luft ziehen. Für einen vorgegebene Dauer arbeiten Brandgasmotoren mit stark erhöhten Temperaturen. Auf Grundkonstruktionen von Asynchronmotorenbaureihen ist ein Brandgasmotor ausgestattet mit Isolationssystemen, Lagerungen und einer besonderen Anschlusstechnik. Diese Ausstattung macht den Brandgasmotor einsetzbar in Wärmeabzugsgeräten, zum Beispiel als Heißluftherdventilator am Backofen.

    Getriebemotor

    Als Getriebemotor bezeichnet man die Kombination von Getriebe und Motor. Die Hauptrolle im Getriebemotor spielt das Getriebe mitsamt seinen Getriebestufen, den Zahnradpaaren. Die Zahnräder sind dafür verantwortlich, die Kraft des Motors von der Antriebsseite zur Abtriebsseite zu transportieren. In den meisten Fällen wird durch das Getriebe die Drehgeschwindigkeit des Motors verlangsamt, allerdings überträgt das Getriebe meist höhere Drehmomente, als der Elektromotor alleine schaffen würde. Das Getriebe wandelt Drehmoment und Drehzahl. Getriebemotoren finden unter anderem Verwendung in Armaturen, Scheibenwischern, Robotern, Rollladen und Jalousien. Anbieter von hervorragenden Dienstleistungen wie diesen findet man im Internet.

    Flachbaumotoren

    Flachbaumotoren werden auch Kreissägemotoren genannt und bestechen durch ein kleines Bauvolumen und eine geringe Masse. Durch einen Radiallüfter sind diese Motoren oberflächengekühlt. Durch die gerippte Motoroberfläche ist eine hohe Ausnutzung möglich, was wiederum Bedingung ist für das geringe Bauvolumen. Flachbaumotoren dienen als Direktantrieb für Holz-, Metall- und Steinkreissägen, werden aber auch in Drechsel und Drehbänken angewendet sowie für Bandsägen, Abrichteinheiten, Bohr-, Fräs- und Schleifmaschinen.

    Gleichstrommotoren

    Der Gleichstrommotor ist der erste elektromechanische Energiewandler, der entwickelt wurde. Ein Gleichstrommotor besitzt einen unbeweglichen Teil, den Stator, und einen beweglichen Teil, der Rotor oder auch Läufer genannt wird. Der aus einem Permanentmagneten bestehenden Stator bewirkt ein magnetisches Feld im Motor. Da der Rotor als Elektromagnet ausgelegt und von elektrischem Strom durchflossen wird und der Rotor bei jeder halben Drehung die Polarität wechselt, wird mit der Lorenz-Kraft eine Drehbewegung des Motor ausgelöst. Gleichstrommotoren finden in der Industrie, im Automobilbereich und Haushalt gleichermaßen Einsatz. Küchengeräte im Haushalt und eine Vielzahl elektrischer Werkzeuge besitzen einen Gleichstrommotor. So befindet sich beispielsweise im Drucker ein solcher Motor. Auch Scheibenwischer bewegen sich mit der Energie, die ein Gleichstrommotor erzeugt.

    Bildquelle: pixabay.com shadowfirearts

     


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