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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    - The Science of Doom
    - Dein Fenster
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    Holzfenster ein Bestandteil der Baukunst

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 15. August 2013

    Viele historische Gebäude in den Stadtkernen aber auch in den Dörfern sind Zeitzeugen historischer Baukunst und Entwicklungen. In den einzelnen Ländern Europas hatten sich bestimmte Baustile und Bauausführungen entwickelt. Sie drücken auch die historischen wirtschaftlichen Situationen bzw. Aktivitäten der Bewohner aus. Die Größe der historischen Höfe gibt ein Hinweis auf die Fruchtbarkeit der Böden.

    Sind die Bauernhäuser mit großem Dachüberhang und Laubengang in der 1. Etage typisch für Bayern und das Salzburger Land (sicherlich auch in anderen Landesteilen), so ist in Sachsen der Dreiseitenhof sehr verbreitet. Im benachbarten Sachsen Anhalt dagegen gibt es diese Bauausführung nicht. Hier gibt es vorwiegend eine andere Anordnung der Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die historischen Baustoffe sind Stampflehmwände, Bruchsteine und später Ziegelsteine. Fachwerkbauten, wie in Thüringen oder im Harz sind kaum anzutreffen. In Mecklenburg dominieren Klinkerbauten, typisch für Norddeutschland. Die Blockbauweise war dort verbreitet, wo große Wälder vorhanden waren und sich das Holzhandwerk gut entwickelt hat. Diese Holzbaukunst und das Schreinerhandwerk haben sich durch die deutschen Siedler bis nach Mitteleuropa ausgebreitet. Bei der Besiedlung der Karpatendeutschen aus dem Gebiet der Hohen Tatra nach Transkarpatien in die waldreichen Gebiete um Rachiv wurde diese Holzbaukunst mitgebracht. Diese Besiedlung erfolgte damals auf Anordnung der Kaiserin Maria Theresia.

    Historische Gebäude prägen nicht nur die Landschaft, sondern dokumentieren historische Entwicklungen, Bevölkerungswanderungen und das Leben verschiedener Völker mit ihren Kulturen und Religionen nebeneinander. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer europäischen Geschichte und müssen daher für unsere Identität erhalten bleiben.

    Stadtbild in Quedlinburg
    Beispiel: Die historischen Gebäude in Quedlinburg

    Neben den Baustoffen und der Bauausführungen prägen die Fenster und Türen den architektonischen Stiel der Gebäude. Die jeweilige Ausführung der Holzfenster sind typisch für den Landesteil, das Dorf oder die Stadt, ob mehrflüglig, mit Längst- oder Quersprossen, Kastenfenster, Vorsatzfenster, schmal oder breit. Der Baustoff Holz bietet eine breite Palette Bearbeitungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und ermöglicht viele Bauformen und Fensterarten sowohl für historische Fenster als auch für moderne Wohngebäude. Viele dieser Konstruktionen lassen sich bis heute nur durch Holzfenster realisieren. Holzfenster auf rumpfinger-fenster.de aus Lerchenholz oder Eiche unter speziellen Trocknungsverfahren unterzogen, sind spannungsarm und dadurch sehr haltbar. Was sich auf die Formstabilität und Pflege günstig auswirkt.

    Die deutsche Energiesparverordnung schreibt zwingend eine thermische Sanierung der Gebäude vor. Auf der einen Seite stehen die Ansichten der DIN- und politikhörigen Anhänger, welche gebäudeverunstaltenden und physikalisch zweifelhaften Maßnahmen befürworten und auf der anderen Seite die Baufachleute. Dieses Problem soll hier nicht das Thema sein. Meine Meinungen hierzu kann man auf www.ib-rauch.de nachlesen.

    Möchte man die thermischen Maßnahmen umsetzen, so denkt man meistens als erste Maßnahme an den Austausch der alten Fenster. Ältere funktionstüchtige Kastenfenster, welche auch noch ein Rollo oder Fensterläden haben, müssen aus energetischen Gründen nicht ausgetauscht werden. Oft reicht bereits eine teilweise Erneuerung oder nur Abdichtung der Fugen, der Austausch besonders beanspruchter Holzteile aus, wie zum Beispiel Wetterschenkel. Bei fachmännischer Ausführung der Aufarbeitung oder des teilweisen Ersatzes werden auch diese Fenster wartungsärmer und die nähre Optik verbessert sich. Der Vorteil besteht im Erhalt der Gesamtoptik des Gebäudes und der ursprünglichen bauphysikalischen Eigenschaften.

    Ist ein Einbau von neuen Fenstern erfordert, so sind auch gleichzeitig eine Renovierung der Fensterbereiche, wie neu Faschen und Fensterbretter erforderlich. Zusätzlich entsteht auch eine größere Staubbelastung in der Wohnung. Beim Einbau sind daher viel Erfahrungen erforderlich, damit keine Schäden am Gebäude durch veränderte physikalische Eigenschaften an der Gebäudehülle durch Tauwassergefährdung auftreten.
    Neue Fenster sind je nach Ausführung wartungsärmer und auch das neue Glas lässt sich gegenüber den älteren Glasscheiben einfacher säubern.

     Neue Fenster

    Für denkmalgeschützte Gebäude sind Verbund-, Stil- und Kastenfenster aus Holz geeignet. Die Fenster sollen den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht werden, pflegeleicht sein und möglichst nicht zu viel kosten. Wichtig ist, dass sie das gewachsene historische Bild der Ortschaft nicht verändern.

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    Wenn Meteorologen sich „zu 100 Prozent sicher“ sind!

    Erstellt von retep11 am Sonntag 4. August 2013

    Oppenheimer Werkstatt für Wetterkunde – Dr. Wolfgang Thüne
    Am 28. Juli 2013 schrieb die BILD am Sonntag in großen Lettern „Ruhig Glut, Deutschland! Heute erleben wir den heißesten Sonntag aller Zeiten.“ Sie zitiert Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.de: „Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir 39 Grad erreichen, vielleicht sogar 40. Dann fällt der Hitzerekord von 2003.“ Zwecks Überprüfung klickte ich den Deutschen Wetterdienst (DWD) an und las, nun amtlich: „Im Osten erwärmt sich die Luft auf 33 bis örtlich 39 Grad, wobei es in der Lausitz am heißesten wird. Im Norden, Westen wie der Mitte haben wir dagegen nur Höchstwerte von 25 bis 32 Grad.“ Und wie sah die Wirklichkeit um 13 Uhr aus? Aachen meldete 20,3, Trier 20,9, Düsseldorf 22,3 Emden 23,2 und Offenbach 27,1°C. Die Maxima meldeten Konstanz 33,4, Görlitz 33,6 und Regensburg 34°C. Daran wird sich bis zum Abend noch einiges ändern, aber der „heißeste Sonntag aller Zeiten“ wird die übliche Übertreibung bei der Sucht nach Rekorden bleiben.

    Was die „Höchstwerte“ betrifft, hier einige Zahlen laut DWD: Zugspitze 17,9 (5.7.1957), Aachen 37,2 (23.8.1944), Würzburg 37,8 (29.7.1947) Berlin 38,1 (11.7.1959), Cottbus 39,6 (29.7.1921), Regensburg 39,0 (27.7.1983), Gera 39,6 (5.8.1994), Freiburg, Karlsruhe 40,2 (13.8.2003) und Gärmersdorf/Oberpfalz 40,2 (27.7.1983). Die 40-Grad-Schwelle ist in Mitteleuropa eine Rarität, die aber nichts mit der angeblich CO2-bedingten Erderwärmung zu tun hat und nur von speziellen Wetterkonditionen abhängt.

    Können sich Luft und Erde erwärmen?

    Dass „die Luft sich erwärme“, ist eine gängige, aber unzutreffende Redewendung, die, vom Wetterdienst benutzt, ärgerlich ist. Dabei weiß im Grunde jeder Mensch aus ureigenster Erfahrung, dass dies nicht der Fall ist. Man braucht nur einmal einen Tag lang barfuß zu laufen und den eigenen im Körper eingebauten Temperatursensoren zu vertrauen. Am besten dazu ist eine wolkenarme Hochdruckwetterlage geeignet. Bei Sonnenaufgang fühlen sich die abends noch warmen Steinfliesen der Terrasse schön kühl an, während an den Grashalmen des Rasens sich nachts Tau gebildet hat. Wer in der Schule im Physikunterricht aufmerksam zu gehört hat, erinnert sich des „Abkühlungsgesetzes“ von Isaac Newton oder auch an Pierre Prévost (1751-1839), der 1791 gezeigt hatte, dass alle Körper immerwährend Wärme ausstrahlen, egal ob warm oder kalt.

    Diese Beobachtungstatsache lässt nur einen einzigen logischen Schluss zu: Wenn Körper immerwährend Wärme ausstrahlen, dann können sie sich niemals erwärmen. Sie müssen erwärmt werden. Dies gilt auch für die Erde und die sie umgebende Lufthülle. Die einzige Licht- und Wärmequelle, die dazu in der Lage ist, ist die Sonne. Dies lässt sich anhand von Messungen nachweisen. Man schaue nach bei „dlr rlp Wetter“, dem Agrarmeteorologischen Dienst in Rheinland-Pfalz. Für die Station Oppenheim (128 m über NN) ergeben sich für den Beginn der jetzigen Hitzeperiode folgende Zahlen, wobei die Temperaturen nicht nur in 2 Meter Höhe gemessen werden, sondern auch in 20 cm über dem Boden und 5 cm im Boden. Hier in dieser Reihenfolge die Temperaturen für die Zeit vom 13. bis 16. Juli 2013:

    13. Juli um 6 Uhr: 14,1°, 13,5°, 20,7° (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 23,8°, 25,7°, 30,9° (4014,4 Wh/m2)

    14. Juli um 6 Uhr: 15,8°, 15,3°, 20,9° (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 24,7°, 26,9°, 32,2° (4285,4 Wh/m2)

    15. Juli um 6 Uhr: 15,0°, 14,4°, 21,5° (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 23,9°, 26,0°, 32,0° (4080,8 Wh/m2)

    16. Juli um 6 Uhr: 15,3°, 14,3°, 21,5° (0,0 Wh/m2), um 14 Uhr: 26,6°, 29,2°, 33,0° (4222,9 Wh/m2), um 17 Uhr: 28,0°, 29,9°, 36,2° (6636,7 Wh/m2)
    Leicht zu erkennen ist, dass es morgens um 6 Uhr am wärmsten im Boden in 5 cm Tiefe ist, am kühlsten in 20 cm über dem Boden und dann in 2 m Höhe wieder wärmer. Dann geht die Sonne auf und bis 14 Uhr sind von der Sonne dem Erdboden gut 4000 Wattstunden an Globalstrahlung dem Erdboden zugestrahlt worden. In 5 cm Tiefe werden an allen Tagen die 30 Grad überschritten. Demzufolge ist es nun in 20 cm Höhe deutlich wärmer als in 2m Höhe. Ganz augenfällig ist es am 16. Juli um 17 Uhr, wo in Bodennähe fast die 30°C erreicht werden. Die morgendliche Temperaturinversion (T-Zunahme mit der Höhe) hat sich im Laufe des Tages umgekehrt.

    Diese Messungen lassen nur eine Interpretation zu: Die Sonne ist die Energiequelle, doch der Erdboden ist die Absorptionsfläche für deren Energie. Er allein ist am Tage die Heizfläche, von der aus die aufliegende Luft am Boden durch Leitung und dann durch Konvektion erwärmt wird. An heißen Tagen kann man die Konvektion anhand des Flimmerns der Luft, insbesondere über Asphaltflächen, erkennen. Der Boden erwärmt sich deswegen, weil die von der Sonne eingestrahlte Energie größer ist als die gleichzeitig vom Erdboden abgestrahlte Energie. Wenn der Neigungswinkel der Sonne zum Abend abnimmt und die Einstrahlung geringer wird als die Ausstrahlung des erwärmten Erdbodens, dann kühlt sich dieser ab. Die vertikale Temperaturschichtung kehrt sich um, der Boden wird zur Kühlfläche, wie die Temperatur bei Sonnenaufgang zeigt. Gäbe es direkte Messungen der Oberflächentemperaturen, dann wäre dies noch deutlicher zu erkennen. Diese Messwerte zeigen noch eines: Für die Behauptung einer „Gegenstrahlung“ gibt es nicht den geringsten Hinweis.

    Damit fällt die von den IPCC-Klimaexperten für „heilig“ gesprochene und zum Glaubensdogma erklärte „Gegenstrahlung“, welche die „Erderwärmung“ bewerkstelligen soll, in sich zusammen. Diese ist ein rein rechnerisches Konstrukt, um den in Wirklichkeit nicht existierenden „Treibhauseffekt“ dem „gemeinen Volk“ als Bären aufzubinden und dieses als „Klimakiller“ in Sippenhaft zu nehmen. Für die theoretisch agierenden Klima-Computerspezialisten trifft das zu, was Alexander von Humboldt (1769-1859) sagte: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Wer dieser IPCC-Klimaexperten, die sich ständig in klimatisierten Rechenzentren aufhalten, hat sich schon einmal so tief gebückt und Temperaturmessungen am Boden vorgenommen?

    Die Firma SIEMENS und das Potsdam-Institut fĂĽr Klimafolgenforschung (PIK)

    In einer aufwendigen Zeitungsbeilage „Unsere Region 2030“, fordert SIEMENS dazu auf: „Kommen Sie mit in die Zukunft!“ – „Wir schreiben das Jahr 2030. Der Osten Deutschlands ist Pionierland. Ob Energiewende, nachhaltige Städte, ein modernes Gesundheitssystem oder die Industrie der Zukunft: Wer nach Lösungen fĂĽr die Welt von morgen sucht, schaut nach Brandenburg, Berlin, Sachsen,…“. Da werden „virtuelle und reale Welten“ eins. Da darf der Chef des PIK, Hans Joachim Schellnhuber, nicht fehlen, um eine „neue industrielle Revolution“ zu fordern, um den „Klimawandel“ und „die Erwärmung des Erdklimas“ zu bremsen. Doch wenn Jemand ständig als „einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands“ angepriesen wird, dann sollte man misstrauisch werden.
    Die Standarddrohung des PIK-Direktors: „Wenn wir so weiter wirtschaften wie bisher, wird sich die Erde um 3,5 bis 4 Grad erwärmen. Das führt dazu, dass der Meeresspiegel um 20 bis 40 Meter steigt. Die Malediven, deren höchster Berg 2,4 Meter hoch ist, werden verschwinden, genauso wie die Insel Sylt.“ Das könnte auch eine Aussage des Orakels von Delphi sein. Solche Arten von Prophezeiungen sind nicht neu und haben bereits den Apostel Johannes zu seiner „Apokalypse“ (Offenbarung) inspiriert. Ängstliche Geister reagieren sensibel auf derartige Weltuntergangsgesänge. Doch wie verträgt sich diese Aussage von Hans Joachim Schellnhuber mit folgender, die nahezu zeitgleich am 15. Juli 2013 als Pressemitteilung vom PIK verbreitet wurde?
    Darin heißt es: „Jedes Grad Erwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen“ und „könnte der Meeresspiegel demnach in 2000 Jahren um knapp acht Meter im Durchschnitt ansteigen.“ Ja, die Zukunft ist sehr weit und der Leser gläubig. Was interessiert die Zukunft menschliches Geschwätz? Aber seien wir kritisch und gehen beiden Aussagen mal auf den Grund. Wenn bei 4 Grad Erwärmung der Meeresspiegel um 40 Meter steigt, dann sind das pro Grad 10 Meter. Aber nach der zweiten Aussage ergäben sich nur 8 Meter. 32 Meter Unterschied, wer wird da so kleinlich sein? Aber dazu soll es ja erst in den kommenden 2000 Jahren kommen. 8 Meter in 2000 Jahren ergäben einen linearen Anstieg von 0,004 Meter/Jahr. Wenn man zudem die 4 Grad Erderwärmung über den Zeitraum von 2000 Jahren mittelt, dann ergäbe sich ein linearer Anstieg der Globaltemperatur von 0,002°C.
    Wir leben heute im Jahre 2013 und seit Beginn der Zeitrechnung, erleben wir nach dem „Klimaoptimum zur Römerzeit“ und dem „Klimaoptimum des Hochmittelalters“ mögliche Indizien für ein drittes „Klimaoptimum“. Unterbrochen waren sie jeweils durch „Kleine Eiszeiten“. Nichts ist in der Natur konstant, nichts verläuft linear, auch wenn „alles fließt!“ Wer mit einer linearen Projektion über 2000 Jahre hinweg operiert und Gedankenspielereien als wissenschaftlich seriöse Erkenntnisse verkauft, der darf sich nicht wundern, wenn er sich lächerlich macht und er den Volkszorn provoziert. Dies wird spätestens dann der Fall sein, wenn die „Energiewende“ unbezahlbar wird, und zu „Wutbürgern“ macht und soziale Unruhen provoziert.
    Es wäre Aufgabe einer wirklich nachhaltigen und verantwortungsvollen Politik, nicht den Energiewende-Schaden an den Bürgern zu vermehren, sondern ihn wieder zu verringern und abzuwenden, zumal es die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass der „Klimaschutz“ eine Mogelpackung ist. Die Zeiten, dass sich die Politik wie in Feudalzeiten statt „Hofnarren“ nunmehr „Klima-Clowns“ hält, um unbegründete Klima-Ängste zu verbreiten, nähern sich dem Ende. Wer die Zeichen der Zeit nicht zu erkennen in der Lage ist, den wird die Zeit richten.

    Literatur: Thüne Wolfgang: Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird, Oppenheim 2012 (auch als E-Book, München 2013)
    PS zum Schluss: Welche Temperaturen meldete der DWD um 16 Uhr nun tatsächlich? Wurden Rekorde gebrochen? Nein: Trier 20,5°, Aachen 21,5°, Emden 22,5°, Düsseldorf 23,5°, Kempten 34,1°, Weiden 34,6°, Görlitz und Straubing 34,8° und Konstanz 36,3°C. Mein Rat: Als Meteorologe sollte man sich niemals „zu 100 Prozent sicher“ sein und schon gar nicht von Medien aufs Glatteis ziehen lassen. Aber nicht nur Kollege Jung, auch der DWD war nicht besser!

    Oppenheim, den 28. Juli 2013 Dipl-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang ThĂĽne

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    Sommer-Ausstattung fĂĽr das eigene Haus – was brauche ich?

    Erstellt von retep11 am Dienstag 25. Juni 2013

    Der Sommer hat bereits ein kurzes Einspiel gegeben und mit einem Mal mokierten sich diejenigen über die Temperaturen, die kurz zuvor noch nach der sommerlichen Hitze verlangten. Doch gerade, wenn die Temperaturen über mehrere Tage hinweg die 30-Grad-Marke berühren, wird das Leben in den eigenen vier Wänden zur Qual. Da ist es ratsam, frühzeitig der Stehhitze im Innenraum vorzubeugen.
    Terrasse

    Die Must-haves im eigenen Hau

    Hierzulande sind Klimaanlagen bei Weitem nicht so verbreiten, wie beispielsweise in den USA. Allerdings können die Geräte relativ leicht verbaut werden, sodass es gerade bei Häusern, die große Fensterflächen aufweisen oder sich im Sommer zügig aufheizen sinnvoll ist, eine Klimaanlage anzuschaffen muss außerdem auch nicht sehr teuer sein, hier finden Sie passende Angebote in den Edingershops. Viele Standgeräte können in jedem Raum in Betrieb genommen werden und kühlen die Luft zuverlässig ab. Um jedoch erst gar nicht in die Bedrängnis zu kommen, sollten die Fenster sorgfältig beachtet werden. Wer keine Rollladen besitzt oder wünscht, sollte zumindest wärmeresistente Jalousien an den Fenstern anbringen. Stoffrollos mit Zugband, die schlichtweg im Fensterrahmen eingehängt werden und auf der Außenseite mit einer Wärme abweisenden Beschichtung versehen sind, halten die Hitze zuverlässig ab.

    Ein Sommer ohne Plagegeister

    Was ebenfalls nicht fehlen sollte, sind Insektenschutzgitter. Diese werden wahlweise in den Rahmen eingeklebt oder aber auf einen Aluminiumrahmen gespannt und fest in den Fensterrahmen eingesetzt. Der positive Vorteil an der Schutzvorrichtung ist, dass die Fenster des Nachts vollständig geöffnet bleiben können, Mücken oder andere Insekten jedoch keine Möglichkeiten haben, ins Haus zu gelangen. Bei Balkon- und Terrassentüren empfehlen sich Insektenschutztüren mit Schwingvorrichtung, sodass auch diese Öffnung ins Haus geschützt ist.

    Das Outdoor-Equipment

    Selbstverständlich gehört auch die Terrasse oder der Balkon zum Haus. Je nach Möglichkeit empfiehlt sich eine Markise – oder aber der Sonnenschirm kommt zum Einsatz. Bei einem Garten lohnt sich die Anschaffung einer Gartendusche, um eine schnelle AbkĂĽhlung zu erzielen. Attraktive Ă–llampen, Duftkerzen und Fackeln runden die abendliche Gartenatmosphäre ebenso ab, wie Licht spendende Solarleuchten am Gartenweg.

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    Energiewende und VDI

    Erstellt von retep11 am Dienstag 11. Juni 2013

    Offener Brief an Herr Prof. Dr.-Ing. Wagner

    VDI nachrichten, 31. Mai 2013, Nr. 22
    TECHNIK & GESELLSCHAFT
    Energiewende: „Die Entscheidung ist ehrgeizig, verfolgt aber einen richtigen Weg“
    …“ Hermann-Josef Wagner, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, erläutert im Interview, welche Hausaufgaben eine Bundesregierung nach der Bundestagswahl im September in Angriff nehmen muss.“ …

    Dr. Dietmar Ufer
    04103 Leipzig, 10. Juni 2013
    GrĂĽnewaldstr. 1

    Herrn
    Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner
    Ruhr-Universität Bochum
    Lehrstuhl fĂĽr Energiesysteme und Energiewirtschaft
    Universitätsstraße 150

    44780 Bochum

    Sehr geehrter Herr Professor Wagner,

    als langjähriges VDI-Mitglied und als Energiewirtschaftler mit mehr als einem halben Jahrhundert Berufserfahrung habe ich sehr aufmerksam Ihr Interview „Energiewen-de: Die Entscheidung ist ehrgeizig, verfolgt aber einen richtigen Weg“ in den VDI nachrichten vom 31. Mai 2013 gelesen. Ich gestehe Ihnen: Ich war maßlos ent-täuscht von dem, was Sie als Vorsitzender der VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt zur Energiewende zu sagen hatten.

    Im Interview weisen Sie mehrfach darauf hin, was getan werden muss, um die „Energiewende“ durchzusetzen: Beispielsweise verweisen Sie auf die Notwendigkeit, Energie einzusparen (die Erhöhung der energetischen Effizienz wird seit mindestens hundert Jahren erfolgreich praktiziert, ist aber nur sinnvoll, wenn sie mit ökonomischer Effizienz verbunden ist), im Verkehrsbereich den Energiebedarf um 40 Prozent zu senken oder etwa 2 Prozent der deutschen Gebäude pro Jahr energetisch zu sanieren. Sie möchten die Genehmigungsdauer für 2800 km neue und 1000 km auszubauende Hochspannungstrassen reduzieren, indem Sie unliebsame „Einzelklagen“ besorgter Bürger verhindern wollen.
    Als Ziel betrachten Sie es, „erneuerbare Energien zu bevorzugen“. Als Erfolg auf die-sem Wege sehen Sie, dass „Windenergie und Sonnenenergie … heute in Deutschland ĂĽber das Jahr gesehen 15 % des Stromverbrauchs“ decken und „derzeit schon 32 GW Windanlagen und 34 GW Photovoltaikanlagen installiert“ sind. Ich gestehe, dass ich sehr nachdenklich wurde, als ich in Ihrem Interview lesen musste, dass wir in zwei oder drei Jahren an „einem wind- und sonnenreichen Wochenende mittags … 100 % unseres Stromverbrauchs mit Wind- und Sonnenenergiestrom decken kön-nen.“ Meinen Sie wirklich, dass das irgendeine energiewirtschaftliche Relevanz besitzt? Es handelt sich hier um maximal ein bis zwei Stunden unter auĂźerordentlich gĂĽnstigen und relativ seltenen meteorologischen Bedingungen. In dieser Zeit mĂĽssten alle konventionellen Kraftwerke ihre Leistung auf Null zurĂĽckfahren, um eventuell 10 Minuten später, wenn eine Windflaute eintritt oder sich die Sonne hinter Wolken versteckt, wieder am Netz zu sein? Wollen Sie damit etwa ausdrĂĽcken, dass das einige Jahre später auch fĂĽnf, sechs oder gar 24 Stunden und vielleicht noch später nicht nur als Wochenenden, sondern sogar ganzjährig, auch in windstillen Winter-nächten, möglich sein könnte? Sie wissen sehr genau, dass der Gedanke an eine derartige Entwicklung utopisch – besser: unsinnig – ist! Zwar verweisen Sie auf die Absicht der Bundesregierung, die Energiespeicherung zu fördern, wissen aber darĂĽ-ber nicht mehr zu sagen, als dass es sich hier um eine nicht finanzierbare Technik handelt. Ich muss Sie nicht darauf hinweisen, dass die Speicherung ohnehin schon ĂĽberteuerter Energie aus alternativen Quellen die Stromkosten fĂĽr DurchschnittsbĂĽrger und sehr viele Unternehmen praktisch unbezahlbar machen wĂĽrde.
    Recht weltfremd erscheint mir Ihre Vorstellung, man könne auch in Zukunft überschüssigen Strom aus deutschen Wind- und Solaranlagen exportieren. Die daraus entspringenden Export-Erlöse, die bekanntlich zeitweise auch negativ sind, lassen Sie vorsichtshalber völlig unberücksichtigt! Und wenn andere Länder, von denen Sie annehmen, dass auch die größere Wind- und Photovoltaikkapazitäten aufbauen, ihrerseits überschüssigen Strom nach Deutschland liefern wollen? Hat die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt eine Antwort darauf?

    Es ließ sich im Interview wohl nicht vermeiden, auf die Kosten der „Energiewende“ hinzuweisen. Sie konstatierten – sinngemäß identisch mit der inzwischen sattsam bekannte Politiker-Phrase „Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben“: „Die Energiewende kostet Geld“. Auch Sie stellten fest, dass es „politische Forderungen gibt, die Energiekosten zukünftig nicht mehr ansteigen zu lassen“. Von ebenfalls laut geäußerten Forderungen, die Energiekosten zu senken, war bei Ihnen nichts zu lesen. Ihr „Lösungsvorschlag“: „Die neue Bundesregierung wird erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um die Strompreiserhöhungen in Grenzen zu halten“. Weiß der VDI, welche „Anstrengungen“ das sein sollen? Und wo sind die „Grenzen“ einer – Ihrer Meinung nach nicht zu vemeidenden – Strompreis-Erhöhung?

    Sie bringen zusätzliche Belastungen der Industrie durch höhere Strompreise (Ab-schaffung der EEG-Kostenbefreiung) ins Spiel, obwohl sehr gut bekannt ist, dass das für die Stromrechnung der Bevölkerung kaum Entlastungen bringen dürfte. Es ist sehr interessant, dass auf der gleichen Seite der VDI nachrichten, auf der Ihr Inter-view erschien, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unterneh-merverbände (VhU), Volker Fasbender, erklärte: „Industriearbeitsplätze zu sichern ist wichtiger als private Stromrechnungen zu schonen.“ – Wie sieht das die VDI-Gesellschaft für Energie und Umwelt?

    Sie haben aber auch ein „konkretes“ Rezept zur Finanzierung der „Energiewende“ zu bieten: „Um auch Energieeinsparungen im Gebäudesektor voranzubringen, wird man mehr Anreizprogramme schaffen müssen.“ Sie wissen, wer diese Anreizprogramme finanziert: Der Steuerzahler, der als Energieverbraucher zugleich der Finanzier der „Energiewende“ ist! Oder kennen Sie angesichts der gegenwärtigen Finanzkrise an-dere Geldquellen?

    Wie Pfeifen im Wald hört sich Ihre Beteuerung an, dass die „Energiewende“ Deutsch-land „viel Nutzen“ bringen würde, weil wir die – in Deutschland schon nicht bezahlbare – „Energiewende“-Technik exportieren könnten. Sie setzen dabei voraus, dass andere Industrieländer die gleichen energiepolitischen Geisterfahrten unternehmen wie Deutschland.

    Insgesamt enthält Ihr Interview eine Menge ungelöster technischer, ökonomischer und politischer Probleme der „Energiewende“ (Umwelt-Probleme haben Sie gar nicht angesprochen). Lösungsvorschläge, die zu einer wirtschaftlichen, zuverlässigen und umweltfreundlichen Energieversorgung führen („Strategisches Zieldreieck der Ener-giepolitik“), waren an keiner Stelle Ihrer Ausführungen zu erkennen. Das alles hielt Sie aber nicht davon ab, die politische Entscheidung für die „Energiewende“ als „richtig“ zu bewerten.

    Sie erklärten: „Die angestrebten Ziele – Energieeinsparung, langfristig weg von fossilen Energieträgern und Kernenergie hin zu erneuerbaren Energien – sind, vor dem Hintergrund der angespannten weltweiten Energiemärkte und der Notwendigkeit Klimaschutz zu betreiben, richtig.“ Wenn das Begründungen für die Notwendigkeit der völligen Umgestaltung der deutschen Energiewirtschaft sein sollen, so halte ich sie für extrem dürftig, sogar für falsch!

    Welche „angespannten weltweiten Energiemärkte“ haben Sie denn im Auge? Es gibt keinen Energiemangel – nicht heute und auch nicht in 50 oder 100 Jahren, folglich auch keine „angespannten Energiemärkte“! Ich muss Sie wohl nicht auf die Tatsache hinweisen, dass sich die USA auf dem Wege vom Energieimporteur zum Energieex-porteur befinden, dass insgesamt Kohle-, Erdöl- und Erdgas-Vorräte für mehrere Jahrhunderte verfügbar sind, dass immense Vorkommen von Uran und Thorium bekannt sind, die für Millionen Jahre reichen, und dass die Menschheit an der Erforschung der Kernfusion arbeitet. Welche weiteren Ideen unseren Nachkommen zur Deckung des ständig wachsenden (!) Energiebedarfs noch einfallen werden, können weder Sie noch ich absehen. Welchen Energiemangel soll denn die deutsche „Ener-giewende“ beheben? Warum wohl wollen Sie „weg von fossilen Energieträgern und Kernenergie“, wenn doch beide nahezu unbegrenzt verfügbar sind?

    Woraus leiten Sie die „Notwendigkeit Klimaschutz zu betreiben“ ab? Wovor soll denn das Klima eigentlich geschĂĽtzt werden? Wenn Sie unter „Klimaschutz“ verstehen, weniger von dem lebensnotwendigen Spurengas CO2 zu emittieren, um die Temperaturen nicht steigen zu lassen, dann möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass trotz weiter steigender Emissionen die Durchschnittstemperaturen weltweit in den letzen 15 Jahren nicht – wie vorhergesagt – gestiegen, sondern gefallen sind. Diese Tatsache beweist, dass mathematische Modelle keine Klimaprognosen ermöglichen, was ĂĽbrigens schon 2001 vom IPCC festgestellt wurde: „In climate research and modelling we should recognize, that we are dealing with a coupled nonlinear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible“. (Third Assessment Report, Section 14.2.2.2, S.774). Bekannt sein dĂĽrfte Ihnen auch, dass es bisher nicht einen einzigen wissenschaftlichen, d. h. messtechnisch belegten, Nachweis fĂĽr Temperaturerhöhungen als Folge eines steigenden CO2-Gehalts der Atmosphäre gibt. Wenn der VDI ĂĽber einen solchen Nachweis verfĂĽgen wĂĽrde – der Nobelpreis (und zwar der fĂĽr Physik!) wäre ihm si-cher!

    Und warum wollen der VDI und Sie persönlich auf die Kernenergienutzung verzich-ten? Glauben etwa auch Sie an die Unbeherrschbarkeit, an die unermessliche Gefährlichkeit dieser Technik? Nicht einmal Forschungen auf diesem Gebiet oder gar den Ersatz heutiger Kernkraftwerke durch modernere (andere Länder praktizieren das!) wollen Sie zulassen? Brütertechnologie und Transmutation, über die in Deutschland noch nicht einmal gesprochen wird, werden alle Debatten über die „Endlagerung“ gegenstandlos machen. Es ist in der modernen Technikgeschichte ein wohl einmaliger Akt, dass durch die Politik die Forschung auf einem technisch höchst wichtigen Gebiet untersagt wird! Und der VDI findet kein Wort der Erwiderung, sondern unterwirft sich demütig grün-ideologischen Forderungen!

    Ich hätte erwartet, dass Sie angesichts der vielen technischen Probleme, für die zum großen Teil noch nicht einmal Lösungsansätze erkennbar sind, und der riesigen Kos-ten, die auf uns zukommen werden – sogar Bundesumweltminister Peter Altmaier sprach von einer Billion Euro, einer m. E. sehr geschönten Zahl – die Frage aufwerfen, ob die „Energiewende“ überhaupt notwendig ist. Warum fragen Sie nicht, warum wir eine gut funktionierende, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung durch eine in jeder Beziehung unsicheres unbezahlbares und umweltschädliches System ersetzen müssen? Warum wollen wir plötzlich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, den Wohlstand der Bürger und die Umwelt in Gefahr bringen? Können Sie und der VDI verantworten, dass durch die Abwanderung großer Teile der Grundstoffindustrie infolge überhöhter Energiepreise hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet werden?

    Vom VDI, dem ich seit vielen Jahren angehöre, hätte ich solche Fragestellungen er-wartet! Die Wiederholung von Glaubenssätzen und die damit verbundene bedin-gungslose Unterwerfung unter das „Primat der Politik“, wie sie im Interview zu finden sind, hilft möglicherweise bestimmten politischen Kräften, nicht aber Bürgern, der Wirtschaft, der Technik oder gar der Wissenschaft!

    Eine ehrliche Antwort auf die Frage nach der Notwendigkeit der „Energiewende“ kann nur lauten: Die Entscheidung war falsch! Ich weiß: Diese Antwort ist nicht „politisch korrekt“, aber sie ist technisch, ökonomisch, sozial und – nicht zuletzt! – wissenschaftlich korrekt!

    Wenn nicht einmal der VDI mit seinem großen Fachpotenzial den Mut aufbringt, sachlich über Sinn und Unsinn der „Energiewende“ zu sprechen, dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn immer mehr Fachleute resignieren und den VDI verlassen! Noch schlimmer: Mit Ihrem Verhalten stoßen Sie begabte junge Menschen von der Beschäftigung mit bedeutenden traditionsreichen Zweigen der Energietechnik ab. Nicht nur Ihr Interview, sondern das gesamte opportunistische Verhalten des VDI (einschließlich VDI nachrichten) führt dazu, offenen Debatten zu energiepolitischen Grundsatzfragen völlig zu unterbinden! Will das der VDI wirklich?

    Ich bin mir völlig darüber im Klaren, dass ich von Ihnen keine Antwort auf diese mich – und viele andere Fachkollegen – bewegenden Fragen erhalten werde. Daher erlaube ich mir, diesen Brief einem weiten Kreis von Fachleuten zur Kenntnis zu geben – mit der Absicht, auf diese Weise eine offene Diskussion zur „Energiewende“ in Deutschland in Gang zu setzen.

    Mit freundlichen GrĂĽĂźen

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    Wohnen auf Zeit

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 30. Mai 2013

    Wohnen auf Zeit hat eine Reihe von Vorteilen fĂĽr den Vermieter und aber auch fĂĽr den Mieter (Wohnungsuchenden).

    Zunächst für den Wohnungsuchenden.
    Es können in einer entfernten Stadt längere Qualifizierungslehrgänge angeboten werden, an denen man teilnehmen möchte. Oder es sind größere Baustellen oder ein Projekt zu betreuen.
    Für wenige Tage kann man in einem Hotel oder in einer Pension übernachten. Wenn man aber längere Zeit dort wohnt, z. B. einige Monate, möchte man auf den gewohnten Wohnkomfort nicht verzichten. Das heißt nicht, dass hier immer Luxus vorhanden sein muss, natürlich sollte die Wohnung dem üblichen Lebensstile entsprechen. Wichtig neben der schön und gut ausgestatteten Wohnung mit Bad ist die Küche mit allen Funktionseinheiten, sodass man wie gewohnt sein Leben nach der Arbeit oder dem Seminar gestalten kann. Sicherlich bietet ein Hotel viele Annehmlichkeiten, aber der Griff in den Kühlschrank, um sich schnell etwas zu essen machen, geht nicht. Gerade wenn man im Auftrag eines Unternehmens arbeitet, endet der Arbeitstag nicht im Büro. Am Abend werden schnell noch einige Stunden angehängt, wo man in Ruhe weiterarbeiten oder mit Kollegen Probleme durchsprechen möchte.

    Wohnung

    Diese Wohnung ist wie ein zweites Zuhause. Dann spielt aber auch die Frage der Kosten eine Rolle, vor allem wenn man privat in der Stadt wohnt oder als Selbstständiger arbeitet und die Wohnkosten von seinem Honorar begleicht. Bei längerem Aufenthalt zum Beispiel in der Hauptstadt spart man einige Unterbringungskosten bei dieser möblierten Wohnung in Berlin gegenüber einem Hotel. Gerade dann von Vorteil, wenn sich die Wohnung nicht unweit vom Arbeitsplatz befindet. Berlin ist recht groß und man kann viel Zeit beim Arbeitsweg sparen.

    Wir selbst haben lange Zeit darĂĽber nachgedacht, was wir mit einer Wohnung in unserem Haus in Leipzig machen. Diese Wohnung in dem historischen Haus steht als Wohnung auf Zeit zur VerfĂĽgung.

    Wir sehen hier einige Vorteile. Einmal die Wohnung ist sehr gut auch durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar. Vor hier ist man in 10 Minuten im Stadtzentrum von Leipzig. Andererseits ist es hier sehr ruhig und nur wenige Meter bis zum Auenwald. Also für den Zeitmieter eine ruhige und funktionale Wohngegend. Wir selbst lernen immer wieder andere Menschen kennen. Wichtig für uns ist, dass das Grundstück nicht die ganze Zeit besetzt ist. Es wird nur die Wohnung gemietet. Bei einem Mieter entsteht im Verlauf der Zeit eine Gewohnheit. Von ihm wird immer mehr genutzt, auch das, was nicht gemietet wird, zum Beispiel der Garten für Grillabende usw. Der Mieter der Zweitwohnung wird über das Wochenende vorwiegend bei seiner Familie sein und in der Woche sicherlich erst am Abend von der Arbeit kommen.
    Gegenüber der normalen Vermietung ist die Miethöhe bei der Wohnung auf Zeit höher und gleicht so die geringere Auslastung aus. Auf http://www.coming-home.org findet man eine Wohnung auf Zeit in Berlin und kann auch hier seine Wohnung oder das Haus zur Miete anbieten.

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    Der Vorteil einer Strahlungsheizung

    Erstellt von retep11 am Freitag 24. Mai 2013

    Die Erstellung einer Wärmebilanz in einem Wohngebäude ist kompliziert, da diese aus verschiedenen Teilströmen besteht. Die wichtigsten Ströme sind:

    • Die Konvektion ist ein Wärmeaustausch zwischen Gasgemisch (Luft) und Stoffoberfläche,
    • die Wärmeleitung ist ein Wärmeaustausch zwischen Stoffoberfläche und dem Baustoff,
    • die Infrarotstrahlung ist eine Wärmeaufnahme des Baustoffs durch Sonnenstrahlung oder Infrarotheizung und
    • die langwellige Strahlung, Wärmeaustausch zwischen Oberfläche und Umgebung. [1]

    Die einzelnen Wirkungsmechanismen dieser Teilströme und ihre gegenseitige Beeinflussung sind bisher nicht ausreichend bekannt und messetechnisch erfasst. Vorwiegende kann daher nur auf die praktischen Erfahrungen zurückgegriffen werden. So hatte zum Beispiel ein Kollege bei praktischen Messungen in einem Schlosssaale in Schleswig Holstein festgestellt, dass Textilien, Holz und Mauerteiloberflächen in einem Abstand von größer 2 m von den neu installierten Strahlungssäulen die gleiche Oberflächentemperatur haben. [2] Wegen der unterschiedlichen Wärmeeindringkoeffizienten b der Materialien müssten sich unterschiedliche Oberflächentemperaturen ergeben. Dieser Sachverhalt konnte bisher nicht beantwortet werden.

    Die in einem Körper absorbierte Strahlung wird in innere Energie zurĂĽck verwandelt. Das geschieht bei den meisten festen und flĂĽssigen Körpern in einer sehr dĂĽnnen Randschicht; …, bei Nichtleitern bis 1 mm Tiefe.“ [3] Die an der dĂĽnnen Randschicht (bis 1 mm) der Oberfläche absorbierte Wärmestrahlung wird in innere Energie zurĂĽck verwandelt. Dabei liegt die Oberflächentemperatur ĂĽber der Lufttemperatur. Das ist der entscheidende Vorteil einer Strahlungsheizung, ob Kachelofen oder moderne Infrarotheizung, z. B. Von , gegenĂĽber einer Konvektionsheizung. Hier finden Sie mehr ĂĽber HeatArt Infrarotheizungen.

    Vorwiegend wurden bei der Modernisierung der Altbauten die alten Strahlungsheizungen (z. B. Kachelöfen) durch eine Konvektionsheizung ausgetauscht. In den nachfolgenden Bildern wird der Unterschied deutlich.

    Funktion Konvektions- und Strahlungsheizung
    Bei der Konvektionsheizung entsteht eine Luftwalze. Die Luft selbst wird zum Wärmträger. Das Problem hierbei besteht darin, dass nicht alle Bauteiloberflächen gleichmäßig erwärmt werden. Gerade Ecken an der Außenwand oder über dem Fußboden werden nicht ausreichend temperiert. Es liegt eine Temperaturdifferenz von einigen Grad zwischen der Bauteiloberfläche und der Raumluft vor. Die Folge ist eine Tauwasserbildung an diesen Bauteilflächen. Tritt dies öfter auf, dann kommt es dort zur Schimmelbildung. Bisher waren die Fensterflächen die kühlsten Oberflächen. Neu Fenster mit einer Isolierverglasung haben eine höhere Oberflächentemperatur, was den geschilderten Prozess zusätzlich begünstigt.

    Der wesentliche Vorteil der Infrarotstrahlung ist, dass tauwassergefährdete Mauerwerke oder andere poröse Bauteile getrocknet und die relative Luftfeuchte im Raum gesenkt werden. Durch die höhere Oberflächentemperatur nimmt die Wandoberfläche keine Feuchtigkeit aus der Raumluft auf, sondern gibt dies ab (Desorption). Mit der höheren Oberflächentemperatur ist der Wärmetransport größer, was sich günstig auf den Feuchtetransport im Wandquerschnitt auswirkt. Wandkonstruktionen, die einer höheren Wärmestrahlung ausgesetzt sind, haben im Durchschnitt eine niedrigere Feuchtehöhe.

    Die Wärmestrahlung breitet sich gleichmäßig in alle Richtungen aus, sodass auch die unteren Wandabschnitte in einem Raum besser temperiert werden. Zusätzlich entsteht durch die Strahlungswärme ein angenehmeres Raumklima. Die Lufttemperatur ist gegenüber einer Konvektionsheizung bei gleicher Behaglichkeit niedriger, was auch eine Energieeinsparung bedeutet. Bereits eine Verringerung der Raumtemperatur um 1 K bedeutet etwa eine Energieeinsparung um 5 %.

    Weiter thematische Artikel:
    Behaglichkeit in geschlossenen Räumen
    Wärmeübergang durch Konvektion und Strahlung

    Peter Rauch 24.5.2013

    Quelle:
    [1] Bagda, Engin; in Weinmann, Kur; Handbuch Bautenschutz Bd. 2, Bauphysik und Bauchemie, Punkt 4 Instationäre Wärme- und Feuchteströme durch Baustoffe, 1992, expert Verlag, S. 56

    [2] Schmidt, Joachim; Auskunft von am 20.6.2008 zum Kaulbachsaal im Schloss Bredeneek; Zum Beitrag Wärme wie vom Sonnenschein, gas 3/2007 S. 26 f

    [3] Meyer, GĂĽnter, Erich Schiffner; Technische Thermodynamik, 2. Aufl., 1983, Fachbuchverlag Leipzig
    S. 247-248

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    Windwahn

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 23. Mai 2013

    windwahn newsletter 1/2013 (fwd)
    Nachfolgende Links fĂĽhren zu den Artikeln.

    Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hatte eine Studie in Auftrag gegeben…
    Potenzial der Windenergienutzung an Land

    Die Politik denkt ĂĽber SubventionskĂĽrzungen nach und die Windbranche ĂĽber StellenkĂĽrzungen
    EEG-Politik – Jammern in der Lobbytatur

    Ein Buch und ein Mord, beides wegen Infraschall und beides ist Realität
    Infraschall – wenn die Ă„mter versagen

    Handelsblatt – Die Erneuerbaren Energien mĂĽssten „Systemverantwortung ĂĽbernehmen“.
    EEG – Stop gefordert

    Die Ă–kodiktatur hat sich mal wieder durchgesetzt
    Aus fĂĽr Strompreisbremse

    Aufklärung ohne Geschäftemacherei, Erfahrungsaustausch und Erfolgsmodelle gegen Behördenwillkür und Korruption: Der Bürgerschutz-Tag.
    1. BĂĽrgerschutz-Tag am 12.5.2013 in NĂĽrnberg

    Baden Württembergs Ministerpräsident Kretschmann macht den Naturschutz platt
    Politlobbyisten in Deutschland auf der Achse des Profits

    Naturschutz geht vor wirtschaftliche Interessen – wegweisende Entscheidung des EuGH
    EuGH stärkt Natura-2000-Gebiete

    Gift – ein probates Mittel im Kampf gegen Hemmnisse der Windenergie
    Wenn Vögel tot vom Himmel fallen

    Die Natur schafft sich selbst ab – Ein Vorbild fĂĽr deutsche Politiker?
    Klimakiller Natur

    2000 Vollaststunden fĂĽr einen wirtschaftlichen Betrieb – Ein Vergleich
    Die Volllaststunden als MaĂź fĂĽr die Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

    Warnung vor der StromlĂĽcke
    Mut zur LĂĽcke

    Ein relistischer Radio-Tatort ĂĽber die Machenschaften der Windmafia
    Radio-Tatort: Fördewind

    Pachtzahlungen fĂĽr WKA steigen weiter an
    Pacht fĂĽr WKA – darf es etwas mehr sein

    Riesige Erdgasreserven – USA brauchen keinen Zufallsstrom aus Wind
    USA stellen fast alle Windkraftprojekte ein

    Alles öko? Schaden an der Natur durch Ökostromproduktion
    Die zerstörerische Kraft des Ökostroms

    BWE-Nocebo-Pohl – Windwahnsinnige und die Realität
    Infraschall – Man muĂź ihn nur lieben???

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    Mensch ist schuld am Klimawandel

    Erstellt von retep11 am Sonntag 19. Mai 2013

    So lautet die Mitteilung in der Bildzeitung Leipzig vom 17.5.2013. „Nach der Auswertung von 4000 Untersuchungen aus den Jahren 1991-2011 kamen Wissenschaftler aus der USA, Australien und Kanada zu dem Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit von gut 97 % übereinstimmt: Der Mensch ist der Verursacher der Klimaerwärmung.“
    Der eine Satz ist sehr gut und geschickt geschrieben. Allein bei einem wissenschaftlichen Test können viele Tausend Einzeluntersuchungen vorgenommen werden. Ich wähle 5 Wissenschaftler aus, die von einer durch den Menschen verursachten Klimaerwärmung überzeugt sind und erreiche so eine 100%-ige Übereinstimmung.

    Der Chef des britischen Wetteramtes und IPCC Leitautor Prof. Mitchell gab jĂĽngst zu, der anthropogene Treibhauseffekt als Bedrohung in der Natur nicht vorkommt, sondern nur in den Modellrechnungen.
    Viele Tausende Wissenschaftler weltweit stimmen nicht mit den durch die deutschen Medien verkĂĽndeten Meldungen ĂĽberein. Eine kleine Auswahl ist unter meiner Webseite Klimazonen zusammengefasst.

    Die Bildzeitung darf man auch nicht ernst nehmen. Diese Zeitung ist ja bekannt fĂĽr ihre Schreckensmeldungen. Davon lebt diese Zeitung.
    Ich werde öfter von Journalisten angerufen, die einige Informationen aus einem Fachgebiet benötigen, um ein Artikel schreiben. Es ist immer wieder erstaunlich, was dann veröffentlicht wird.

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    Deindustriealisierung in Deutschland

    Erstellt von retep11 am Sonntag 19. Mai 2013

    Vorstandsvorsitzender Dr. Bock von BASF hält meine Frage zur Deindustriealisierung für berechtigt.
    von Herrn Heinrich Duepmann

    Als Klein-Aktionär von BASF habe ich die Chance genutzt, auf der Aktionärsversammlung am 26.4.2013 in der Aussprache zum Vorstandsbericht für 2012 folgende Frage an den Vorsitzenden zu stellen:
    Herr Dr. Bock, hat der BASF-Vorstand im GJ 2012, nachdem nun abzusehen war, dass die Politiker und Ă–ko’s getragen von einer breiten Mehrheit der BĂĽrger von 80% nicht von dem volkswirtschaftlichen Unsinn Energiewende abzulassen bereit sind, alle erforderlichen Projekte aufgesetzt die Stromintensiven Deutschen Produktionsstandorte zu verlagern?
    (Verlagern heisst, woanders eine neue Fabrik zu bauen und die alte still zu legen)
    Diese Frage habe ich in Detail-Ausführung untermauert: Die Stromkosten (Herstellkosten Deutschland gesamt) sind seit dem Jahr 2000 bis Ende 2012 von ca. 20 Milliarden auf weit über 40 Milliarden Euro gestiegen (Konventionell + EEG). Dieser massiven Kostensteigerung, die in anderen großen Industrieländer nicht eintritt, kann sich auch bei EEG-Privilegierung kein inländisches Produktionsunternehmen dauerhaft entziehen. Andererseits sinken die Stromkosten in anderen Ländern, d.h. die Produktionskostenschere öffnet sich immer mehr. Frankreich z.B. hat Kostenkonstanz, in den USA wird für die nächsten Jahre eine drastische Stromkostensenkung Dank Shalegas erwartet. China z.B. plant den Bau von ca. 200 Kernkraftwerken mit sehr niedrigen Produktionskosten, was ungefähr 60% der gesamten gesamten KK-Weltkapazität entspricht. Im absehbaren Zeithorizont werden die Produktionsstandorte von BASF in Deutschland international nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

    Verständlicherweise hat Herr Dr. Bock diese Frage nicht konkret beantwortet sondern nur formuliert:
    „Die Frage von Herr Duepmann ist berechtigt“

    Damit ist alles gesagt! [1]

    Amerkung: Wer sich ein Bild über eine Deindustralisierung in der Praxis machen möchte, fährt in die Ukraine und besichtig die vielen Industrieruinen. Das Ergerbnis des volkswirtschafltichen Unvermögens von Herrn Michale Garbatschow.

    Quelle:
    [1] NAEB-Strom-Newsletter 13/05 NAEB.info
    NAEB e.V., Berlin, Forststr. 15

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    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 16. Mai 2013

    In der „Neue wĂĽrttembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht schĂĽtzen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht schĂĽtzen. Das ist eine völlige Ăśberschätzung der menschlichen Leistungsfähigkeit. Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bevölkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 AusstoĂź auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachlässigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. FĂĽr die Deutschen wurde so C02 zu einem gefährlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas höheren CO2-Gehalt in der Luft als positiv. Pflanzen wachsen durch diese zusätzliche Nahrung besser und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht sich. Weltweit wird es auch immer grĂĽner. Das mĂĽsste eigentlich die GrĂĽnen erfreuen. Diese möchten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere Beiträge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis Göppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen ĂĽber Altbausanierung usw. reichen. 160 MaĂźnahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht genĂĽgend Energieträger vorhanden sind. Selbst die USA wird kĂĽnftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft benötigt eine zuverlässige preiswerte Energie.

    Die Politik möchte bereits in wenigen Jahren den größten Teil der Stromerzeugung durch Windmühlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachlässigen. Bis 2050 will der Landkreis Göppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die überflüssige Industrie verschwunden. Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fährt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen. Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden müssen. Werden Windmühlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zusätzlichen Netzgebühren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den Bundesbürgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. Bürgerschutztag am 12. 5. 2013 in Nürnberg. Es waren viele Tausende Wohnungseigentümer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gezählt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir persönlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom künftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, Geschäftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. JĂĽrgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland – das Geschäft mit der Angst“ lesen. Eine BĂĽrgerin aus MĂĽnchen fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. BĂĽrgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speichermöglichkeit von Strom. Leider konnte ich dieser BĂĽrgerin meine Frau nicht vorstellen. Später stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das ReaktorunglĂĽck in Tschernobyl erfolgte. Lächelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das UnglĂĽck als Folge der HavarieĂĽbung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum Wärmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausfĂĽhrlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erwähnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so verändert, dass mit der Sanierung eine StandzeitverkĂĽrzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

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