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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Warum kĂŒndigt Minister Altmeier Anfang Februar 2013 eine neue Strompreisrunde fĂŒr den Herbst an?

    Erstellt von retep11 am Freitag 8. Februar 2013

    Quelle: Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info Ausgabe 2013–01.1
    Die Aufregung um die EEG-Quote 2013 (5,3 Cent/kWh) sowie um die daraus resultierenden Strompreiserhöhung auf im Mittel 28 Cent/ kWh zum Jahresanfang hatte sich gerade gelegt – man kann sogar sagen, sie hielt sich sehr in Grenzen; da scheint sich plötzlich der Minister mit deiner 10%-AnkĂŒndigung zwischen alle StĂŒhle zu setzen, weil er sich mit fast jedem anlegt:

    Politische Gegner, die einen Verrat am EEG wittern, allen voran die GrĂŒnen: „Deckelung (*) der EEG-Quotensteigerung

    Energiewende-Projektierer: „den Zahlungsbeginn der EinspeisevergĂŒtung fĂŒr Neuanlagen zu flexibilisieren,

    Industrie allgemein: „die Ausnahme-Regelungen fĂŒr energieintensive Unternehmen zu reduzieren und zu begrenzen“

    Öko-orientierte Klein-Anlagen-Betreiber: „die zunehmende Entsolidarisierung bei der EEG-Umlage durch Eigenproduktion und -verbrauch zu stoppen“

    Großanlagen-Betreiber: „einen einmaligen EEG-Soli von Betreibern von Bestandsanlagen zu erheben.“

    (Originaltexte von den BMU-Seiten zur diesbezĂŒglichen AnkĂŒndigung)

    (*) Dazu muß man das bisherige Prinzip verstehen: Die EEG-Quote ist eine PlanungsgrĂ¶ĂŸe, die die vier Netzbetreiber eigenstĂ€ndig ohne politische Vorgaben aus ihrer SchĂ€tzung der Entwicklung von WindstĂ€rke, Sonneneinstrahlung sowie unterjĂ€hrigem Zubau der verschiedenen Typen festsetzen. In der Jahresabrechnung werden im Nachhinein die tatsĂ€chlich angefallenen Kosten abgerechnet. Alles andere wĂ€re auch kaum möglich, denn niemand kann fĂŒr ein Jahr voraussagen, wie der Wind weht und wie die Sonne scheint. Das sind nun mal die primĂ€ren Faktoren fĂŒr die Gesamt-Kosten und sie könnten auf den Anlagen-Bestand von Anfang 2013 erfshrungsgemĂ€ĂŸ eine Bandbreite von 20-25 Milliarden Euro bedeuten.
    Nun könnte man allein daraus schon die Unsinnigkeit des Deckelungsansatzes ableiten, oder will der Minister Wind und Sonne kontrollieren. Nun gut, die Medien haben naheliegenderweise diesen Punkt gar nicht erst in ihren Angriffen aufgegriffen.

    Deshalb haben wir auch in unserer Pressemitteilung PM51 – nachzulesen auf der NAEB.info-WEB-Site unter Pressemitteilungen 2013 diesen Widerspruch im Detail aufgezeigt.

    Zentrales Steuerungsinstrument fĂŒr die Zunahme der Gesamt-Leistung ist die Rendite, die sich wiederum aus den EEG-ErlössĂ€tzen, nicht aus der EEG-Quote ergibt. Erstere sind leider seit Beginn der CDU-Regierung unter Merkel ĂŒberhaupt nicht mehr hinreichend (trotz der großen Senkungen im Voltaik-Bereich) nach unten angepasst worden, so dass es zu dieser Kostenexplosion kommen konnte. Bemerkenswert ist, dass im Paket des Ministers keinerlei Senkung der EEG-SĂ€tze vorgesehen ist. TatsĂ€chlich ist jedoch evident, dass durch eine solche Maßnahme wirkungsvoll der Ausbau gestoppt wĂŒrde und damit die langfristige Zielvorgabe des Energiewenderstrom-Anteils (derzeit stolz mit fast 25% berichtet) Makulatur wĂŒrde.

    Damit wird auch schon ein wenig klarer, dass der Minister mit seinem Ansatz langfristig die Quadratur des Kreises versucht.

    Andererseits haben wir fĂŒr 2014 in unserer Pressemitteilung Nr. 46 (ebenfalls auf der NAEB-Seite verfĂŒgbar) eine EEG-Quote von 5,5 Cent/kWh ermittelt, mithin eine marginale Preissteigerung, und in Überseinstimmung mit der Vorgabe des Ministers der defacto Konstanz der EEG-Quote 2014. Damit wird allerdings völlig unerklĂ€rlich, woraus der Minister die Preissteigerung ab Herbst 2013 um 10%, wie gegenĂŒber der Bildzeitung genannt, ableiten will.

    Umso unverstĂ€ndlicher ist damit, warum er diese Mine jetzt gezĂŒndet hat.

    — Die Annahme von Wahlkampfgetöse (Kostenszenario) ist nicht wirklich hinreichend. Die EEG-Quote 2014 ist erst nach der Bundestagswahl zur Veröffentlichung fĂ€llig und wohl hinreichend gesichert stabil, d.h. keine nennenswerte Steigerung

    — Die Windeinspeisung im Januar lag um 25% unter der Einspeisung im Vergleichsmonat 2012. Damit entsteht ein zusĂ€tzliches Deckungs-Polster, d.h. es wird angespart.

    — Diese „Deckelung“ wird von der Opposition Medienwirksam als Stopp der Energiewende ausgeschlachtet (was sie in der Tat aber wie oben gesagt, gar nicht ist) und gegen die Regierung verwendet. Sogar ein Scheitern einer Gesetzesvorlage im Bundesrat ließe sich nicht wahltaktisch auswerten mangels Masse.

    — Völlig unverstĂ€ndlich wird sein Vorgehen unter BerĂŒcksichtigung der folgenden Rede, gehalten auf dem Neujahrsempfang der Erneuerbaren-Energien-Branche in Berlin gemĂ€ĂŸ Bericht in einer Energiewende-Postille:

    „Ich glaube, dass wir am Einspeisevorrang auch in Zukunft festhalten wollen“, sagte Altmaier beim Jahresempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, „jedenfalls 
 „ – als flĂ€chendeckend im großen Saal des Hotels in Berlin Mitte Applaus einsetzte. Altmaier ließ sich nicht beirren und fuhr ohne die LautstĂ€rke anzuheben mit der Relativierung seiner Aussage fort, wohl fĂŒr kaum jemandem in dem großen Saal hörbar. Als die gut halbminĂŒtige Beifallsbekundung geendet hatte, deutete der Umweltminister sogleich an, dass er derzeitige RenditeansprĂŒche der Branche mit den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerten EinspeisevergĂŒtungssĂ€tzen hinterfragen will: NatĂŒrlich wĂ€ren ihm 15 Prozent ĂŒbliche Erneuerbaren-Projekt-Rendite dank guter EEG-Tarife als Anleger privat lieber als die derzeit bei sieben oder acht Prozent liegenden marktĂŒblichen Zinsen fĂŒr mehrjĂ€hrige Geldanlagen, erklĂ€rte der CDU-Politiker.

    (Genau die Rendite von Neuinstallationen knabbert er ja nicht an, eine Monatsverschiebung des Einspeiszahlbeginns mal aussen vor)

    Damit stehe ich vor einem wirklich ungelösten RĂ€tsel und kann nur spekulieren, was ihn treibt, sich zwischen alle StĂŒhle zu setzen (auch wenn er momentan in den Medien noch wie der Retter strahlt):

    Theorie 1. Reaktion Druck der Wirtschaft
    Die Wirtschaft hat sich arrangiert und mit dem Großverbraucher-Privileg das EEG-Kosten-Problem weitgehend gelöst, weil die ja zu immer höheren Anteilen dem Privaten Verbraucher auferlegt werden. Dieses Loch wird vermutlich bei einem Regierungswechsel gestopft und die Unruhe in der Wirtschaft ob dieses Risiko’s wĂ€chst und man setzt die Regierung unter Druck, damit nicht eine neue Rot-GrĂŒne (oder Schwarz-GrĂŒne) Regierung argumentieren kann, dass die derzeitige Regierung die ĂŒberbordenden EEG-ZuwĂ€chse zugelassen hat.
    — sicher sehr spekulative.

    Theorie 2. Vorbeugen fĂŒr erwartete Kostensteigerung aus anderen Segmenten
    Auch wenn die EEG-Kosten kurzfristig nur moderat steigen, sind folgende latente Preissteigerungsrisiken gegeben:
    – (+++) massive Produktionskostensteigerungen im konventionellen Bereich wegen der dramatisch zurĂŒckgehenden Auslastung

    – (++) Beginn der Abschreibungen des Ausbaus im Verteilnetzbereich, wo man die Spitzenlasten der Voltaikeinspeisung abfangen muß

    – (+) Finanzierung der Anbindung im Offshore-Bereich
    – (+) Finanzierungskosten im zu bauenden Nord-SĂŒd-Ableitungs-Höchstspannungsnetz.
    (Anzahl (+) ~ Wichtung)

    Theorie 3. RealitÀtsbeweis durch mediale Wertung (siehe Aufarbeitung in den Medien)
    FĂŒr die Medien ist die Energiewende RealitĂ€t und jeder – auch negative – Bericht ĂŒber diese RealitĂ€t verstĂ€rkt dieses RealitĂ€tsbild auch bei Michel.

    Aufarbeitung in den Medien

    – Ein Kommentator in der Bildzeitung versteigt sich zu der Formulierung:
    Deutschland braucht ein Energiewunder.

    – Ein ADAC-Redakteur greift unsere kritische an Fakten orientiert Pressemitteilung massiv an – siehe Korrespondenz unseres Autors mit dem ADAC-Redakteur unten

    – Kein einzig wirklich kritischer Artikel – der unseren Dreisatz widerspiegelt – ist zu lesen. Die Energiewende ist kein Potemkinsches Dorf sondern ein Faktum!

    Quelle:
    NAEB-Strom-Newsletter 13/01.1 – Sonderausgabe: Minister Altmeier kĂŒndigt weitere Strompreiserhöhung an
    Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.info

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    Energetische Altbausanierung

    Erstellt von retep11 am Montag 21. Januar 2013

    Bei einer energetischen Altbausanierung denkt man zu erst an einer nachtrÀglichen WÀrmedÀmmung. Dies ist nur bedingt richtig. GrundsÀtzlich ist eine fachgerechte Bestandsaufnahme zu machen. Zum Beispiel erhÀlt man Infos zur ecohome Altbausanierung

    AußendĂ€mmung
    Jedes WohngebĂ€ude ist anders. Je nach Standort wurden die dort ĂŒblichen Baustoffe verwendet. Sehr deutlich wird der Unterschied, zwischen WĂ€nden aus Bruchsteinen und Ziegelsteinen. Es liegt ein großer Unterschied zwischen der WĂ€rmeleitfĂ€higkeit, der WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit und dem WĂ€rmeeindringkoeffizienten vor. Bruchsteine neigen aufgrund ihrer WĂ€rmeeindringkoeffizienten und des WĂ€rmespeichervermögens gerade im Sommer zur Tauwasserbildung. Aber auch im Winter ist die WandoberflĂ€che kalt. Bei einer Sanierung muss man solche Materialeigenschaften beachten. In diesem Fall ist die innere WandoberflĂ€che zu temperieren. Das kann zum Beispiel durch eine Randleistenheizung erfolgen. Aber auch ein Leichtputz am besten als Kalkputz bringt eine Verringerung der Tauwasserbildung. Die WandoberflĂ€che muss grundsĂ€tzlich die Feuchtigkeit gut an die Umgebungsluft abgeben können. Es darf keine Sperrschicht durch falsche Materialart und Schichtaufbau entstehen. Gerade bei Ă€lteren Sanierungen im Erdgeschoss findet man zwischen der Putzschicht und dem Mauerwerk eine Bitumenpappe, die als Schutz vor Feuchte auf das Mauerwerk gebracht wurde. Kurzzeitig hat dies sicherlich geholfen, langfristig sind aber gravierende FeuchteschĂ€den entstanden und der Echte Hausschwamm konnte sich hinter der Sperrschicht bilden.

    Ziegelsteine sind durch ihr Porensystem hervorragende Feuchteregulierer. Bei entsprechender MauerstĂ€rke von etwa 50 cm liegt eine gute WĂ€rmespeicherfĂ€higkeit und WĂ€rmeisolierung vor. In anderen LĂ€ndern baut man noch heute so die AußenwĂ€nde. Die Eigenschaften können noch durch das Vermauern unterschiedlicher Steinarten verbessert werden.

    DĂ€mmung eines Hochhauses
    Bei dieser Fassade in Kiew können von der Technologie keine Brandriegel eingebaut werden. Bei einem Brand des Styropors steht die gesamte Fassade des Hochhauses in Flammen. Ein grober Planungsfehler.

    Historisch wurden nicht nur in Deutschland je nach Wohnungsbedarf und der finanziellen Mittel WohngebĂ€ude mit sehr unterschiedlichen QualitĂ€tsparametern hergestellt. Sodass zum Teil gerade aus energetischer und schallschutztechnischer Sicht ungĂŒnstige WohngebĂ€ude errichtet wurden. Es ist nicht sinnvoll irgendetwas zu machen, sondern vorher ist der Bestand des GebĂ€udes genau zu erfassen. Dazu gehören zum Beispiel die Bauteile, die Heizungsanlage, die Raumnutzung aber auch die Lage des GebĂ€udes. Dies soll kurz erlĂ€utert werden.
    Ein großer Teil des WĂ€rmeaustausches erfolgt ĂŒber die Decke und Fußboden. Aufgrund der Fenster und TĂŒren wird die GrĂ¶ĂŸe der AußenwĂ€nde oft ĂŒberschĂ€tzt. Eine energetische Verbesserung der Decke und des Fußbodens ist im VerhĂ€ltnis zu einer neuen FassadendĂ€mmung kostengĂŒnstiger und bringt auch eine grĂ¶ĂŸere Energieeinsparung. Sehr oft wird der Fehler begangen, die Doppelfenster oder Ă€lteren Verbundfenster durch neue Isolierfenster mit kleinem U-Wert auszutauschen, ohne auf die vorhandene schlecht isolierende Außenwand zu achten. Feuchte taut an der kĂŒhlen OberflĂ€che aus. Das war bisher die Glasscheibe. Jetzt erfolgt die Durchfeuchtung in den Zimmerecken und ĂŒber dem Fußboden. Die Folge ist eine Schimmelpilzbildung an der OberflĂ€che. Beim Austausch der Fenster muss auch gleichzeitig die Außenwand energetisch verbessert werden. Das erfordert eine genaue Betrachtung und Planung. Eine offene SĂŒdseite kann zum Beispiel einen hohen solaren WĂ€rmegewinn bringen, der in der Bilanz grĂ¶ĂŸer ist, wie der WĂ€rmefluss von innen nach außen. Eine nachtrĂ€gliche WĂ€rmedĂ€mmung ist hier nicht sinnvoll.
    Es gibt verschiedene nachtrĂ€gliche DĂ€mmmaßnahmen, die von einer vorgesetzten zusĂ€tzlichen massiven Wand, einer Verschalung bis hin zu einer mineralischen, natĂŒrlichen oder synthetischen DĂ€mmstoffschicht reichen kann. Welche AusfĂŒhrung geeignet ist, hĂ€ngt von der Konstruktion des GebĂ€udes und natĂŒrlich auch von der finanziellen Möglichkeit des Bauherrn ab. Vorher ist aber auch der Zustand des Außenputzes zu prĂŒfen.

    In den letzten Jahren wird in Deutschland die energetische Sanierung aufgrund der massiv steigenden Energiekosten durch das EEG in ErwĂ€hnung gezogen. Ansatzpunkte sind zum Beispiel die ÜberprĂŒfung der HaushaltgerĂ€te. Ein Ă€lterer TiefkĂŒhlschrank braucht sehr viel Energie. Einsparmöglichkeiten ergeben sich auch beim Nutzungsverhalten. Einfach den ZĂ€hlerstand ĂŒber mehrere Tage kontrollieren und so Einsparmöglichkeiten erkennen.
    Aber auch bei der Heizung lassen sich die Kosten reduzieren. Ausgehend, dass die Heizungsanlage auf dem neuesten technischen Stand ist, kann man ĂŒber einen Kaminofen nachdenken. Es gibt zum Beispiel Kaminöfen mit WassererwĂ€rmung, die in das vorhandene Heizsystem integriert werden können.
    Wenn man gĂŒnstig Holz bekommt, dann kann man nicht nur in der Übergangszeit die Raumtemperatur etwas anheben und so Heizkosten sparen. Solaranlagen können ebenso integriert werden und Brennstoffe sparen.

    Neben der fachlichen Beratung, welche energetischen Maßnahmen sinnvoll sind und in welcher Reihenfolge diese erfolgen könnten, ist die Wirtschaftlichkeitsberechnung sehr wichtig. Die wichtigste Frage ist: „Wann bringt diese Investition einen Nutzen?“ Eine 40-jĂ€hrige Familie nutzt das GebĂ€ude sicherlich lĂ€nger als eine 60-jĂ€hrige Familie.

    (Da sich die deutsche Energiepolitik mit ihrer Energiewende weltweit auf einem Alleingang befindet, siehe Schieferöl in den USA, weltweiter Bau von neuen Kernkraftwerken, wird die Blase des politischen Energiepreisanstieges irgendwann platzen, wenn es in Deutschland nicht zur Deindustrialisierung kommen soll. Es empfiehlt sich, daher auch den internationalen Energiepreis in seine Berechnung zu beachten.)

    Jeder Kredit, auch mit Sonderkonditionen, bedeuten eine höhere finanzielle Belastung und der Zeitpunkt, wo diese Investitionen rentabel werden, verschiebt sich weit nach hinten. Eine Sanierung in kleinen Schritten, je finanziellen Möglichkeiten, kann dann sinnvoller sein.

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    Das „Treibhaus“ – ein festes GehĂ€use der Hörigkeit

    Erstellt von retep11 am Freitag 18. Januar 2013

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Ich stehe außerhalb des Treibhauses im Freien in der KĂ€lte und wĂŒnsche allen, die sich geistig im „Treibhaus“ wohnlich eingerichtet haben, ein friedliches neues Jahr. Ich möchte nicht so gehĂ€ssig sein und wie Karl Marx resĂŒmieren: „In seinem Sessel, behaglich und dumm, sitzt schweigend das deutsche Publikum.“ Diese Pauschaldiffamierung wĂŒrde insbesondere das BildungsbĂŒrgertum beleidigen. Und dazu gehört bei einer Abiturientenquote von gut 50 Prozent ja inzwischen die Mehrheit der Deutschen, so dass alles, was die Mehrheit vorgesetzt bekommt und schweigend akzeptiert, zugleich als demokratisch abgesegnet angesehen werden kann. Eigentlich brĂ€uchten wir kein Parlament mehr, das uns zu noch gehörigeren Klimagutmenschentum zwingt. Wir sind folgsam, gehorsam und hörig, wie die antiautoritĂ€re Bewegung es plante!

    VorwĂ€rts, wir mĂŒssen zurĂŒck ins Paradies!

    Dieser Zustand perfekter Demokratie macht es dem Fortschritt schwer. Auch hier hatte es Karl Marx leichter, indem er den Fortschritt zum Geschichtsgesetz deklarierte. Stillstand gab es bei ihm nicht. Seine Philosophie grĂŒndete auf Optimismus, denn er wollte eine bessere Welt. Die modernen neomarxistischen Weltverbesserer schwelgen in Pessimismus. Ihr Blick ist verfinstert durch Krisen und Katastrophen, mögen sie real oder auch nur eingebildet sein und auf fiktiven Hochrechnungen oder Trendanalysen beruhen. In ihrer ewigen RĂŒckschau auf der Suche nach der vergangenen vorindustriellen „heilen Welt“ kommen sie einfach nicht von der Stelle. Wer im geheizten warmen Wohnzimmer sitzt und ĂŒber glorreiche Zeiten nachgrĂŒbelt, dem mangelt es an Bewegung. Er wird sowohl körperlich als auch geistig ein Opfer des Gesetzes der TrĂ€gheit, des Beharrungsvermögens. Wir treten im Gleichschritt auf der Stelle auf der Suche nach dem Gleichgewicht und es reicht uns inzwischen, wenn wir den „Blick nach vorne“ richten. Dieser Blick nach vorne, so klingt es aus allen MĂŒndern, wird es schon richten – beim Fußball wie in der Politik.

    Doch was sehen wir, wenn wir den Blick nach vorne richten? Wir sehen nur Hoffnungen und WĂŒnsche, aber wir sehen nicht die RealitĂ€t. Die zukĂŒnftige sich aus der Gegenwart entwickelnde Wirklichkeit ist unseren Blicken verschlossen. Dies erfahren wir jeden Tag aufs Neue beim Wetter. Selbst auf 24stĂŒndige Wettervorhersagen ist immer weniger Verlass. Die BauplĂ€ne des Wetters sind uns nur bedingt einsehbar. Keine der Wintervorhersagen hat den Wetterablauf auch nur einigermaßen wiedergegeben. Das „Weihnachtstauwetter“ wurde gar als Klimawunder dargestellt. Doch das eigentliche Wunder der Wissenschaft ist, dass Klimaexperten ohne jegliches Wissen um das kĂŒnftige Wetter uns erfolgreich weissagen, wie die „Globaltemperatur“ im Jahre 2100 sein wird. Wir nehmen das ohne Murren zur Kenntnis und sehen zu, wie unsere „FußabdrĂŒcke“ stetig verkleinert, wir stetig eingeengt werden, damit wir nicht die Zwei-Grad-Marke ĂŒberschreiten. FĂŒr einen guten Zweck ist LeidensfĂ€higkeit notwendig. Diese erstreckt sich auch auf das Essen, denn wer Fleisch isst, der versaut das Weltklima!

    Das „Treibhaus“, ein verglastes Haus der Hörigkeit!

    Ist nach Konrad Lorenz die „Verhausschweinung“ des Menschen soweit fortgeschritten, dass selbst das Essen von Fleisch als treibhausschĂ€dlich gebrandmarkt werden kann? Ist uns der Sinn des Lebens abhanden gekommen, dass wir unserem Leben nur noch Sinn durch die gehorsame Unterordnung unter eine AutoritĂ€t geben können? Dann hĂ€tten wir wahrlich nichts aus der Geschichte gelernt! Die AutoritĂ€t kann auch in Form einer Ideologie auftreten, der wir uns kritiklos verschreiben. Sind wir zu eigener Sinnstiftung nicht mehr fĂ€hig? Hat George Orwell in seinem Roman „1984“ recht, wenn er feststellt: „Unwissenheit ist StĂ€rke!“? In der Genossenschaft der mehrheitlich Unwissenden fĂŒhlte sich ein Musikwissenschaftler der UniversitĂ€t Graz stark, ja so wahnsinnig stark, dass er aus dem Dunkel der Unwissenheit in das Rampenlicht der Öffentlichkeit heraustrat, um die Hinrichtung der „Klimaskeptiker“ zu fordern und zur Verbreitung auch noch den österreichischen Rundfunk ORF fand. Auch die Hexenverfolgungen waren „gut“ gemeint. Aber alle BĂŒcherverbrennungen haben den Geist nicht verbrannt. Wer den Zweifel in der Wissenschaft verbieten will, der tötet die Wissenschaft wie den wissenschaftlichen Fortschritt! Doch der ist wohl nicht mehr gefragt beim RĂŒckschritt in die heile Welt des klimatischen Gleichgewichts. Bleiben wir bei der Feststellung von Aristoteles: „Der Anfang aller Weisheit ist Verwunderung!“ Ohne tĂ€glich neue Neugier weckende Verwunderung kein Wissenschaftsfortschritt!
    Bei allem Bildungsstreben scheint auch die Bildung auf dem RĂŒckschritt zu sein. Dies betrifft nicht die absolute quantitative Masse an Wissen, sondern die logische VerknĂŒpfung des Wissens hin zu sinnhaftem Wissen, zum WeltverstĂ€ndnis. Was heute fehlt, ist ein Wilhelm von Humboldt, der 1792 eine Abhandlung „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ verfasste. Er schrieb zeitlos: „Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnden Neigungen, sondern welche die ewig unverĂ€nderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner KrĂ€fte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerlĂ€ssliche Bedingung.“

    Bildung zum mĂŒndigen freiheitsfĂ€higen und freiheitswilligen BĂŒrger

    Vielen BildungsbĂŒrgern scheint der Sinn fĂŒr Freiheit, die wahre Freiheitsliebe, die sich nicht im Austoben des Bewegungsdrangs erschöpft, abhanden gekommen zu sein. Freiheit beginnt bei der geistigen Freiheit. Was nĂŒtzt das beste Abitur, der beste Hochschulabschluss, wenn man danach nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden kann? Das Wetter ist so komplex und kompliziert, dass es selbst heute noch keine Definition von Wetter gibt! Man begnĂŒgt sich damit festzustellen zu sagen: Wetter ist der augenblickliche Zustand der AtmosphĂ€re! Doch dieser Zustand Ă€ndert sich von Minute zu Minute, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr. Kein Mensch kann den Gang des Wetters aufhalten, ihn Ă€ndern. Das Wetter macht, was es will, so dass der Mensch gut beraten ist, sich ihm anzupassen, gleichgĂŒltig wo auf der Erde er sich befindet.
    „Adam und Eva“ konnten sich vermehren und die Menschen sich Schritt fĂŒr Schritt ĂŒber die gesamte Erde ausbreiten, weil sie genauestens die Natur beobachteten und daraus die richtigen SchlĂŒsse fĂŒr Kleidung, Nahrung und das Wohnen zogen. In den feuchten Tropen genĂŒgte ihnen ein HolzgerĂŒst mit BlĂ€tterdach, in arktischen Breiten half der Iglu zum Überleben. Die modernen „Klimaexperten“ steckten die ganze Erde in ein glĂ€sernes „Treibhaus“ und gaben ihm eine Einheitstemperatur von 15 Grad, die „Globaltemperatur“. Diese stellten sie unter Schutz, denn in dem „Treibhaus“ darf es zum optimalen Gedeihen weder wĂ€rmer noch kĂ€lter sein. Jede Abweichung wĂ€re ein Schritt in die „Klimakatastrophe“. Das BildungsbĂŒrgertum hörte dies, staunte, applaudierte und erklĂ€rte sich zum willigen „KlimaschĂŒtzer“, nachdem es sich grundlos hat als „Klimakiller“ beschimpfen lassen.

    Dabei lernt man im Fach Erdkunde schon in der Grundschule, geschweige denn in der Realschule oder dem Gymnasium, dass das „Klima“ eine abgeleitete GrĂ¶ĂŸe ist. Sie wird vom Wetter abgeleitet. GĂ€be es kein Wetter, dann gĂ€be es auch kein „Klima“. Aber eine Erde ohne Wetter wĂ€re wie der Mond eine Erde ohne AtmosphĂ€re, eine Erde ohne Menschen. Alle Klimawerte sind von meteorologischen Daten, vom Wetter statistisch abgeleitete Werte. Diese gewinnen durch diesen Rechenvorgang keine eigene Existenz, kein Leben, werden kein Naturvorgang, der physikalischen Gesetzen gehorcht und irgendwie beeinflusst werden könnte. „Klima“ gibt es nicht, auch wenn wir stĂ€ndig davon reden. „Klima“ kann man daher nicht schĂŒtzen, man kann sich an ihm nicht versĂŒndigen, es umbringen (killen). „Klima“ ist eine Abstraktion und das wird jedem SchĂŒler bewusst, wenn er sich die Klimakarten im Schulatlas genauer, mit Sinn und Verstand anschaut. Azorenhoch wie Islandtief sind statistische Gebilde, Scheingebilde ohne reale Existenz, ohne Leben. Sie bewegen sich nicht! Welchen praktischen Nutzeffekt hat die Bildung, wenn sie dieses Wissen nicht vermittelt?

    Man muss nach international gĂŒltiger Definition der Weltorganisation fĂŒr Meteorologie in Genf ĂŒber eine Zeitspanne von 30 Jahren an einem Ort das Wetter beobachten und Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Sonnenschein, Niederschlag etc. messen und aufzeichnen, um das „mittlere Wettergeschehen“, kurz das „Klima“ beschreiben zu können. Die Lufttemperatur allein sagt weder etwas ĂŒber das Wetter noch das „Klima“ aus. Jeder Klimawert gilt nur fĂŒr den Ort, an dem langfristig das Wetter erfasst wurde. Wenn man 1000 oder 2000 ĂŒber die Kontinente verteilte Orte auswĂ€hlt und daraus eine Mitteltemperatur berechnet, Ă€ndert das die Einzeltemperaturen nicht. Die errechnete „Globaltemperatur“ erschafft keinen neuen Naturvorgang namens „Globalklima“, der sich dann vom Menschen beliebig verĂ€ndern lĂ€sst.

    Die Kritische Theorie brachte den Tod der AufklÀrung!

    Forderte Immanuel Kant uns auf, den Mut zu haben, den eigenen Verstand zu benutzen, um sich aus der selbstverschuldeten UnmĂŒndigkeit zu befreien und dadurch erst die Freiheit zu gewinnen, so wurde dieser Fortschritt mehr und mehr durch nachfolgende Ideologien eingeengt. Den Todesstoß versetzte ihm schließlich die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ unter Max Horkheimer. Deren Ziel war die „Umwertung alles Werte“, die radikale GesellschaftsverĂ€nderung, heute als „Große Transformation“ bezeichnet. Sie wird vor allem vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung unter den Professoren Hans Joachim Schellnhuber (Physik) und Ottmar Edenhofer (Ökonomie) gefordert und ideologisch vorangetrieben.

    Sie nutzen vor allem die Bildungsmisere der „Intelligenz“ aus und ihre ideologische Hörigkeit. Ihr Hebel fĂŒr die GesellschaftsverĂ€nderung ist der „Schutz des Globalklimas“, der Einhalt des „Klimawandels“. Sie benutzen ein einfaches Modell, das an PrimitivitĂ€t, SimplizitĂ€t wie Dummheit nicht zu ĂŒberbieten ist. AnlĂ€sslich des gescheiterten Weltklimagipfels 2009 in Kopenhagen hatte Schellnhuber öffentlich erklĂ€rt, dass es einen extrem einfachen, quasi linearen Zusammenhang gibt zwischen der globalen Mitteltemperatur und der Gesamtmenge an CO2, die in den nĂ€chsten Jahren in die Luft geblasen wird. Diesen Zusammenhang gibt es nicht, denn wenn es ihn gĂ€be, mĂŒsste man ihn beobachten und messen können, und zwar beim Wetter. Hat sich die „Intelligenz“ schon einmal gefragt, warum es keinerlei Einfluss des CO2 auf das Wetter, speziell die Lufttemperatur gibt, wohl aber einen gefĂ€hrlichen Einfluss auf das vom Wetter abgeleitete „Klima“?

    Offenbar wirkt hier eine Denkblockade, die uns eingetrichtert wurde durch die stĂ€ndige Parole „Think global“. Dieses aufgezwungene „globale Denken“ hat den Blick fĂŒr die Wirklichkeit getrĂŒbt und diese irgendwann ganz aus dem Blickfeld verbannt. Was wĂ€re es fĂŒr uns Meteorologen ein gewaltige Erleichterung bei der Formulierung von Wetterprognosen, wenn wir bei der Temperatur nur auf den CO2-Gehalt schauen mĂŒssten. Doch gerade der Vergleich beider Werte zeigt, dass es zwischen Ihnen weder eine Korrelation noch eine Kausalbeziehung gibt. Beide GrĂ¶ĂŸen gehen eigene und völlig verschiedene Wege, haben nichts miteinander zu tun. Dies ist zwar seit „Urzeiten“ bekannt, alle Wetterdienste der Welt wissen dies, aber unter der Drohung vor der globalen Klimakatastrophe, ausgesprochen von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. im Jahre 1986, wurde der Verstand unserer „geistigen Elite“ angesichts der dadurch erzeugten ExistenzĂ€ngste außer Funktion gesetzt. Einer „globalen Gefahr“ kann man nur global begegnen und da stört die wissenschaftliche Exaktheit, zumal unter dem enormen Zeitdruck, der inszeniert wurde angesichts der SPIEGEL-Titelseite mit dem in der Nordsee versinkenden Kölner Dom.

    Reisen bildet und befreit von gefÀlschten Bildern!

    Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, doch in der Regel wird uns die Welt fertig prĂ€sentiert und politisch korrekt interpretiert „frei“ ins Haus geliefert. Im Grund erkennen wir die Welt nur mit fremden Augen vom Hörensagen. Wer aber dennoch beim Reisen die Augen und Ohren weit offen hĂ€lt und sich ein eigenes Bild macht, der bemerkt hĂ€ufig die ganz enorme Diskrepanz zwischen dem Geschilderten und selbst Erlebten.

    Hier ein Beispiel, wie jeder ĂŒberprĂŒfen kann, was den konkreten Zusammenhang zwischen der Lufttemperatur und dem CO2-Gehalt der Luft betrifft. Da soll ja nach Mehrheitsmeinung der IPCC-Klimaexperten ein direkter Zusammenhang bestehen. Da nach Meinung der „Klimaexperten“ der CO2-Gehalt ĂŒberall gleich ist, mĂŒsste nach deren Theorie die Schlussfolgerung richtig sein, dass auch die Temperaturen zwar nicht ĂŒberall exakt gleich, doch einigermaßen Ă€hnlich sein mĂŒssten. Doch weit gefehlt. Da gibt es offensichtlich nicht die geringste Verbindung.

    Hier ein Beispiel: Ich bin Anfang Dezember aus dem deutschen Herbst in den brasilianischen FrĂŒhling entflohen. Oppenheim liegt auf etwa 50 Grad nördlicher, Brasilia auf etwa 15 Grad sĂŒdlicher Breite. Am 21. Dezember begann dort der Sommer, hier der Winter. Gut, der Wechsel der Jahreszeiten ist mit der Schiefe der Ekliptik von 23,5 Grad zu erklĂ€ren. Aber was erklĂ€rt die unterschiedlichen Temperaturen? Der CO2-Gehalt kann es nicht sein! Was bleibt? Die Sonne und die mit dem Sonnenstand wechselnde TageslĂ€nge und damit Einstrahlungszeit. Brasilia liegt ĂŒber 1000 m hoch und hat eine Jahresmitteltemperatur von 20,7° C, wobei das mittlere Maximum bei 26,6 und das mittlere Minimum bei 16,1° C liegt. Die Mittgastemperaturen mit Werten zwischen 30 und 35°C sind einzig und allein auf die am Himmel fast senkrecht stehende Sonne zurĂŒckzufĂŒhren und sonst auf nichts anderes. Der Gang der Sonne wie die IntensitĂ€t ihrer Strahlung spiegeln sich in der Klimazonierung der Erde wider.

    Die Rotation der Erde um die eigene Achse wie die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, bestimmen den Wechsel der Jahreszeiten, bestimmen die Lage der Tropenzone, die Grenzen zum arktischen Klima und lokalisieren die mittleren Breiten zwischen 23 und 66 Grad nördlicher wie sĂŒdlicher Breite, die wir „Westwindzone“ nennen, obgleich keineswegs die Westwinde ĂŒberwiegen. Noch in dieser Zone in 63 Grad Nord liegt ein Ort Oimjakon in Jakutien (RUS), der als KĂ€ltepol der Erde gilt. Seine tiefste nachgewiesene Temperatur betrĂ€gt -68° C, seine höchste +34,6° C, gemessen am 28. Juli 2010. Unter dem winterlichen Sibirischen Hoch wurde mit 1083,8 hPa am 31. Dezember 1968 der höchste Luftdruck der Erde registriert. Die Temperataur schwankt um gut 100 Kelvin, doch was macht der CO2-Gehalt? Er variiert um maximal 10 ppm und ist im Winter höher als im Sommer ob der winterlichen Vegetationsruhe! Ist Oimjakom der KĂ€ltepol, so El Azizia (Libyen) der Hitzepol auf 32 Grad Nord mit +58,0° C. Die Differenz zwischen beiden betrĂ€gt mehr als 125 Kelvin. Die tiefste Temperatur wurde mitten im Winter am 21. Juli 1983 mit -89,2° C an der Station Vostok (Antarktis) erfasst, allerdings in 3420 Meter Höhe.

    Fazit: Die Aussage, dass der CO2-Gehalt, ob natĂŒrlich oder menschengemacht, die Lufttemperatur nahezu ausschließlich bestimmt, ist ein phantasievolles WissenschaftsmĂ€rchen. Klimavorhersagen sind Spökenkiekerei! Unser Leben bestimmt das Wetter mitsamt der WĂ€rme der Sonne. Sie lenkt das Pflanzenwachstum ebenso wie die Wanderungsbewegungen der Zugvögel. Auch wenn wir ĂŒberwiegend uns in klimatisierten RĂ€umen aufhalten und uns als wetterunabhĂ€ngig dĂŒnken, doch steigen wir ins Auto, dann sind wir bei Glatteis oder Nebel dem Wetter ausgeliefert. Dann wĂŒnschen wir uns genauere Wettervorhersagen! Exakt diese wĂŒnsche ich Ihnen fĂŒr 2013!
    Wann sprengt unsere Intelligenz die Mauern des „Treibhauses“ und wagen wir den „Ausbruch aus dem stahlharten GehĂ€use der Hörigkeit!? Dies war der Titel eines Vortrages des PIK-Kodirektors Ottmar Edenhofer am 13. Dezember 2012. Er wurde inzwischen zum Direktor des neuen „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) ernannt. Derlei Institute schießen klimaunabhĂ€ngig wie Pilze aus dem Boden. Wer muss das bezahlen?

    Oppenheim, den 16. Januar 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

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    Vom Bad zum Waschen zum Wohnbad

    Erstellt von retep11 am Montag 14. Januar 2013

    Die Funktion der BĂ€der war und ist in erster Linie die Aufgabe der persönliche Hygiene zu erfĂŒllen. Dementsprechend wurden die BĂ€der viele Jahre ausgestattet und in kleine RĂ€ume untergebracht. Eine Toilette und Bade- und Waschmöglichkeit waren der Standard. Eine gusseiserne Wanne, Steinholzfußboden und ein grĂŒner Ölsockel, so kennt man die Ă€lteren BĂ€der. SpĂ€ter wurden die BĂ€der etwas praktischer ausgestattet und hatten Wand- sowie Bodenfliesen und Platz fĂŒr die Waschmaschine. Alles auf engstem Raum. Die BĂ€der dienten eben zur persönlichen Hygiene. Zunehmen wollte man sich im Bad nicht nur waschen, sondern auch ausruhen, entspannen und neue KrĂ€fte sammeln. Die BadrĂ€ume wuchsen in der GrĂ¶ĂŸe und werden mit sehr unterschiedlichem Design ausgestattet. Praktisch sind die zeitlosen Modelle. Mit den verschiedenen Designs und Ausstattung kann man seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Man erkennt, ob die Einzelheiten und die Details den Junggesellen entsprechen. Eine Familie dagegen erfreut sich einem anderen Komfort und Design.
    Bei einer Mietwohnung kann man selbst nur wenig VerĂ€nderungen an der Ausstattung vornehmen, da man den Standort der Dusche oder der Wanne nicht einfach verschieben kann. Es gibt aber trotzdem viele Möglichkeiten durch entsprechende raumgestaltende Elmente, wie SchrĂ€nkchen fĂŒr die HandtĂŒcher, Tischchen, große Wandspiegel, Regalbretter an der Wand, VorhĂ€nge und viele andere gestaltende Elemente, die dem Bad eine individuelle Note geben können, wie es in dem Bild gezeigt wird.

    Verschiedene Möglichkeiten ein Bad zu gestalten.

    Gehört ein selbst die Wohnung oder das Haus, so gibt es fĂŒr die Gestaltung natĂŒrlich viel mehr Möglichkeiten. Nicht nur bei der Auswahl der Wanne, die Dusche, dem Waschbecken oder dem WC-Becken. Zahlreiche Angebot findet man zum Beispiel bei www.emero.de .
    Selbst mit nur geringem Mehraufwand kann jede Dusche zur Dampfdusche umgebaut werden, ohne dass zusĂ€tzlich Platz benötigt wird. DampfbĂ€der lassen sich auf kleinstem Raum einbauen. Hier soll lediglich erwĂ€hnt werden, dass gerade bei Ă€lteren WohngebĂ€uden mit Holzbalkendecken eine höhere Dampfbelastung der RĂ€ume nicht so gut ist. Dies fĂŒhrt langfristig zur höheren Holzfeuchte der tragenden Holzbalken in den Decken und damit zu einer VerkĂŒrzung der Nutzungszeit des WohngebĂ€udes. Das soll nun nicht heißen, dass man nicht mehr duschen darf. Der Wasserdampf sollte nur schnell wieder abgelĂŒftet werden. Statt einer Sauna mit Dampf kann auch eine Sauna mit Infratorkabine aufgestellt werden. Aber auch die Wandbeschichtung hat einen großen Einfluss auf die höhe der Luftfeuchte. Gerade mit der Wandbeschichtung kann man das Badezimmer optisch sehr gut gestalten. Zimmerhohes verfliesen ist hier nicht so geeignet. Besser ist ein Fliesenspiegel im Spritzbereich und ansonsten können PutzflĂ€chen, Holz aber auch unverputzte Ziegelsteine den Raum gestalterische prĂ€gen.

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    Mit dem Dachgeschoss eine schöne zusÀtzliche Wohnung schaffen.

    Erstellt von retep11 am Sonntag 13. Januar 2013

    Oft besteht der Wunsch einen zusĂ€tzlichen Wohnraum im Einfamilienhaus zu schaffen, der einfach und schnell zu realisieren ist. GrĂŒnde sind zum Beispiel, ein zusĂ€tzlicher kleiner Arbeitsraum, ein GĂ€stezimmer oder ein Zimmer fĂŒr das Kind wird benötigt. Was liegt da nicht nĂ€her, den vorhandenen Raum im Dachboden als Wohnraum umzugestalten.
    In MehrfamilienhĂ€usern spielen wirtschaftliche Kriterien eine Rolle fĂŒr den Dachbodenausbau. Man schafft zusĂ€tzlich Wohnraum und erwirtschaftet so mehr Mieteinnahmen. Dachwohnungen bieten durch ihre individuelle Gestaltungsmöglichkeiten ihren besonderen Reiz und sind daher begehrt. Hinzukommt, dass hier auch meistens eine sehr schöne Aussicht vorhanden ist und es etwas ruhiger ist, als in den Etagen weiter unten.

    Aussicht von Dachbalkon

    Kommen wir aber wieder zurĂŒck zu dem Dachbodenausbau im Einfamilienhaus. Bevor man mit dem Ausbau beginnt, sollte man erst einmal prĂŒfen, fĂŒr was der Boden bisher genutzt wurde. Ob als WĂ€scheboden oder Lagerraum. In dem neuen fertigen Wohnraum kann man dann nicht einfach die Kisten ablagern und die WĂ€sche aufhĂ€ngen. Das geht schon, aber da braucht man den Boden nicht ausbauen. Man muss erst einmal ĂŒberlegen, was braucht man noch und wo kann ich die gelagerten GegenstĂ€nde im GebĂ€ude unterbringen, ohne, dass diese stören. Habe ich weiterhin die Möglichkeit die WĂ€sche im Winter oder bei schlechtem Wetter zu trocknen. Muss ich ein WĂ€schetrockner kaufen. WĂ€sche sollte auch nicht in der Wohnung getrocknet werden, da diese zur Feuchteerhöhung der Raumluft fĂŒhrt. Im schlechten Fall fĂŒhrt dies dann zu einem Befall durch Schimmelpilze.

    Dann sollte ich mir ĂŒber die kĂŒnftige Nutzung des Dachbodens Gedanken machen. Es ist wichtig, wo sollen DachflĂ€chenfenster hin und an die Möglichkeit der QuerlĂŒftung ist einzuplanen. Wo wird die Elektroleitungen installiert und eventuell ist ein kleines Bad mit WC vorgesehen. Die Steigleitungen sollten möglichst ĂŒber den der vorhandenen liegen, damit keine diagonale Verlegung an der Zimmerdecke oder zwischen den Deckenbalken erforderlich ist. Dies kostet sonst zusĂ€tzliche Kosten. Aber auch die Heizung muss abgesichert sein.

    Die AußenwĂ€nde des Dachbodens (meistens die DachschrĂ€gen) sind Leichtbaukonstruktionen. Sie verfĂŒgen ĂŒber nur ungenĂŒgende WĂ€rmespeichermöglichkeiten. Man kann sich bei schlechter Planung ganz schnell ein Barackenklima schaffen. Daher sollte nicht zu kleine RĂ€ume entstehen, sodass ein ausreichendes Raumvolumen vorhanden ist. Sinnvoll sind auch massive ZwischenwĂ€nde, die wenigstens als WĂ€rmepuffer fungieren können. Trotz der WĂ€rmedĂ€mmung mit MineraldĂ€mmstoff zwischen den Sparren, kommt es auf der Sonnenseite sehr schnell zur ErwĂ€rmung der inneren WandschrĂ€ge. Besser sind massive und schwere Konstruktionen, wie sie in meinem Dachbuch vorgestellt werden. Diese lassen sich aber wegen der TragfĂ€higkeit der Sparren nicht immer anwenden, da die Sparren eigentlich nur die Dachsteine, die Wind- und Schneelast aufnehmen sollen. Die DĂ€mmung und die Innenverkleidung sind zusĂ€tzliche Lasten. Sind diese höher, so muss auch der Dachstuhl erneuert oder aufwendig verstĂ€rkt werden und die geplante kleine Baustelle verursacht dann richtig Kosten. Sind die RĂ€ume grĂ¶ĂŸer, sodass die Nord- und SĂŒdseite den Raum begrenzen, so hat man bereits einen Temperaturausgleich innerhalb des Raumes.

    Dachwohnung

    Meistens fallen die Überlegungen des nachtrĂ€glichen Dachausbaus in Zusammenhang mit einer Dacherneuerung an. Hier kann man auch ĂŒberlegen, ob nicht eine AufsparrendĂ€mmung besser ist. Diese ist etwas teurer, hat aber den Vorteil, dass keine WĂ€rmebrĂŒcken vorhanden sind und die Dampfbremse in der Regel auch funktioniert, da keine Durchdringungen und Anbindungen an vorhandene WĂ€nde erforderlich sind. Solche Überlegungen sind wichtig auch fĂŒr den Einbau der DachflĂ€chenfenster, die einmal fĂŒr eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht und fĂŒr die LĂŒftung sorgen. Was auch nicht immer beachtet wird, ist die direkte Sonneneinstrahlung, wodurch auch eine nicht gewollte Aufheizung des Raums kommt. Sinnvoll ist es daher auch bereits vor dem Einbau der neuen DachflĂ€chenfenster an die richtigen Rollladen zu denken. Ein komplettes Sortiment erhĂ€lt man zum Beispiel im www.veluxshop.de ®.

    Dachfenster

    An dieser Stelle möchte ich betonen, was ich allen Bauherren an das Herz lege. Der DĂ€mmstoffwahn ist eine rein deutsche Angelegenheit. Es geht hierbei rein um das GeschĂ€ft, möglichst viel Mineralwolle zu verkaufen. Bauphysikalisch ist das vollkommener Unsinn, da der U-Wert eine RechengrĂ¶ĂŸe ist, um den Heizbedarf zu schĂ€tzen. Es handelt sich hierbei um eine Kurve, wo bei einem U-Wert um 0,5 nur noch geringe energetische Verbesserungen durch mehr Isolierung möglich sind. Ab dieser GrĂ¶ĂŸe nimmt der Einfluss der hygienisch notwendige und feuchteabfĂŒhrende LĂŒftungsaustausch sowie weitere physikalische GrĂ¶ĂŸen zu. Zu empfehlen ist daher eine DĂ€mmstoffhöhe entsprechend die Sparrenhöhe abzĂŒglich 2-3 cm HinterlĂŒftung. Darunter kann man ja noch quer zur Fuge eine DĂ€mmplatte von 4 cm legen, damit eine mögliche Konvektion vermieden wird. (Dagegen muss ein Architekt oder ein Bauunternehmen entsprechend den gesetzlichen DĂ€mmvorschriften bauen, sonst macht er sich straffbar! Ein guter Architekt kennt aber auch die Ausnahmereglungen.)
    Das Wichtigste ist die fugendichte ordnungsgemĂ€ĂŸe Verlegung der Dampfbremse. Treten dann Holz zerstörende SchĂ€den bei der Dachkonstruktion auf, der Bauherr muss den Schaden selbst bezahlen. Je luftdichter die Holzkonstruktion wird, z. B. VollsparrendĂ€mmung, so grĂ¶ĂŸer wird die Gefahr. Die Verfasser der WĂ€rmeschutzverordnung bezahlen keinen Cent. Die Bank freut sich gleich doppelt, da neben der Abzahlung der Fördermittel noch ein Kredit fĂŒr die Sanierung benötigt wird.

    FĂŒr die Verbesserung des Raumklimas im Dachgeschoss gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine richtige Holzverschalung speichert gut WĂ€rme und reguliert die Luftfeuchte. Neue Gipsplatten haben Wachsbestandteile, die bei höhere Zimmertemperaturen schmelzen. Die unterschiedliche Enthalpie der AggregatzustĂ€nde reguliert die Raumlufttemperatur. Aber auch die Anzahl und die Anordnung der DachflĂ€chenfenster bestimmt das Raumklima.



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    USA wird grĂ¶ĂŸte Netto-Erdgasexporteur

    Erstellt von retep11 am Sonntag 13. Januar 2013

    Nach der Internationale Energieagentur (IEA) 2020 wird die USA der grĂ¶ĂŸte Netto-Erdgasexporteur sein und ab 2035 kann sie sich selbst mit Erdöl versorgen. Der grĂ¶ĂŸte Anteil des Schieferöls befindet sich in den Green-River-Schieferformation. Etwa die hĂ€lfte der drei Billionen Tonnen Öl können abgebaut werden. Das entspricht ein Vielfaches der Menge, welche in den vergangenen 100 Jahren (1 Billion Barrel Öl) verbraucht wurde. Die verschiedenen Verfahren zur Gewinnung (Elektrofraking, Cruhs-Verfahren, In-situ-Verfahren) benötigen einen hohen Anteil an Energie und Wasser. FĂŒr die Energieherstellung bedeutet dies etwa ein VerhĂ€ltnis von 1 : 3,5 Einheiten und beim Wasserwasserverbrauch zur Energiegewinung 3 : 1 Tonnen. [1]

    Quelle:
    [1] Neue Öl-Großmacht USA, FOCUS, 49/2012, 3. Dezember 2012

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    Geldsystem

    Erstellt von retep11 am Sonntag 13. Januar 2013

    Ihr lernt das, was Ihr wissen dĂŒrft, und nicht das, was Ihr nicht wissen sollt. Wie das Geldsystem funktioniert.

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    Der Garten und die Gesundheit

    Erstellt von retep11 am Mittwoch 9. Januar 2013

    Der Garten ist eine eingefriedete FlĂ€che zum Anbau von Nutzpflanzen oder Zierpflanzen. Vorwiegend sind diese als Haus oder KleingĂ€rten bekannt. Spezielle GĂ€rten sind botanische GĂ€rten oder SchulgĂ€rten. Eine spezielle Richtung ist die Gartenkunst und der Landschaftsbau, welche landwirtschaftliche RĂ€ume, Parks Orte und GĂ€rten gestalten. Diese Kunst geht weit in die Geschichte zurĂŒck. So legten die Babylonier ausgedehnte TerrassengĂ€rten an, „hĂ€ngende GĂ€rten der Semiramis“. Bei den Assyrern gab es Jagd- und Tierparks mit landschaftlichem Charakter und die Griechen hatten am Wohnhaus einen von SĂ€ulengang umgebenen gepflanzten Gartenhof. Im Mittelalter dienten die oft von GebĂ€uden eingeschlossenen kleinen GĂ€rten der Zucht von Nutz- und Heilpflanzen. [1] Die gestalteten GĂ€rten in der Renaissance, Barock oder die englischen GĂ€rten haben ihren besonderen Reiz.

    Gartengestaltung
    Heinrich Karl Gesell legte auf dem Schreberplatz (nach Dr. Daniel Gottlob Moritz Schreber), welcher als kindgerechter Spiel- und Turnplatz von Leipziger BĂŒrgern 1864 angelegt wurde, GĂ€rtchen fĂŒr Kinder an, welche das GĂ€rtnern lernen sollten. Die Begeisterung hielt nicht lange an, sodass die Eltern selbst anfassten. Die Familienbeete wurden spĂ€ter parzelliert und umzĂ€unt und nannten sich „Schrebergarten“. Sechs Jahre spĂ€ter, 1870 hatte diese Anlage bereits 100 GĂ€rten. So ist der Kleingarten entstanden. In vielen anderen deutschen StĂ€dten wurden anschließend ebenfalls Gartenkolonien gegrĂŒndet. Gerade in Ballungsgebieten kommen den KleingĂ€rten wichtige Bedeutungen zu. Sie schaffen einen kleinen ökologischen Ausgleich, man lernt die Natur kennen, pflanzt sich GemĂŒse und Obst an und kann sich erholen.

    Obst hat in der ErnĂ€hrung des Menschen schon immer eine wichtige Rolle gespielt, dies zeigen prĂ€historische Funde in Niederlassungen und Pfahlbauten der Stein- und Bronzezeit, wo die Menschen diese FrĂŒchte nicht nur sammelten, sonders auch als Wintervorrat trockneten oder dörrten. Die krĂ€ftigende und heilende Wirkung waren ihnen bekannt. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde von namhaften Wissenschaftlern, Ärzten und ErnĂ€hrungsphysiologen auf der ganzen Erde dem Obst seine zustehende Rolle fĂŒr die ErnĂ€hrung eingerĂ€umt. Diese ist auf die Zusammensetzung lebensnotwendiger Inhaltsstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Aroma u.a., zurĂŒckzufĂŒhren. [2]
    Die Versorgung unseres Körpers mit natĂŒrlichen Vitaminen gegenĂŒber synthetisch hergestellten Vitaminen ist auf jedem Fall zu bevorzugen.
    Das Obst und GemĂŒse auf dem Markt wird mit Konservierungsmittel sowohl optisch verbessert und haltbar gemacht. Zu dem hat es immer weniger Vitamine wie frĂŒher. Daher ist es sinnvoll wichtige GemĂŒse- und Obstsorten selbst anzupflanzen und so etwas fĂŒr die eigene vitaminreiche gesunde ErnĂ€hrung zu tun. Es ist schön, wenn die KrĂ€uter und wichtige GemĂŒse gleich am Haus wachsen. Man erntet diese ganz frisch und kann sich so ein vitaminreiches und abwechslungsreiches FrĂŒhstĂŒck zubereiten.
    Bei kleinen GĂ€rten empfiehlt es sich wenigstens KrĂ€uter anzubauen, damit kann man sich ein schmackhaftes Essen ohne Salz zubereiten. Wer das Essen scharf gewĂŒrzt möchte, der kann sich etwas Knoblauch zugeben.

    Nicht jeder Garten ist als GemĂŒsegarten geeignet. Dies hĂ€ngt einmal von der GrĂ¶ĂŸe, der Umgebung und die BodenverhĂ€ltnisse ab und welchen Zweck er erfĂŒllen soll. Wegen des hohen GrundstĂŒckpreises werden die GrundstĂŒcke fĂŒr die Einfamilien- oder ReihenhĂ€user immer kleiner. Mehr als die Einfahrt und etwas Platz fĂŒr den Zierstrauch oder einen Gartenzweck bieten diese nicht. Ein Garten macht schon etwas Arbeit, wer aber ein solches MinigrundstĂŒck kauft, ist sicherlich besser in einer Wohnung mit Tiefgarage und Balkon aufgehoben.

    Ein Garten sollte schon etwas Natur sein, ObstbĂ€ume, StrĂ€ucher GemĂŒse und selbstverstĂ€ndlich sollten Blumen nicht fehlen. Viele Anregungen, wie ein Garten aussehen kann oder welche Blumen, GemĂŒse oder Obstsorten man anbauen kann, erfĂ€hrt man im Gartenforum.de .

    Großer Obstgarten direkt am Haus mit 6000 qm in den Karpaten bei Mukatschewo
    Zum Beispiel in den ukrainischen Karpaten hĂ€ngt auch der Verkaufspreis der WohnhĂ€user von der GrĂ¶ĂŸe des GrundstĂŒcks ab. Ab ca. 1000 qm hat man Interesse am Kauf, meistens sind die GrundstĂŒcke direkt am Haus. Hier erfolgt ein Teil der Eigenversorgung mit GemĂŒse, Obst und Heu fĂŒr die Kanischen. Wichtigstes Anbauprodukt ist die Kartoffel. Wer ein großes GrundstĂŒck hat, verkauft seine Produkte direkt an der Straße oder auf dem Basar.
    Im nördlichen Brandenburg kaufen wir jedes Jahr unsere KĂŒrbisse in den Dörfern. KĂŒrbisse hatten wird zwar auch in unserem Garten in Leipzig angebaut, aber im Herbst bestand der halbe Garten nur noch aus Ranken und dicke fette Schnecken. Die eingegrabenen Becher mit Bier war jeden Tag voll. Hier war aber auch das Scheckenkorn nĂŒtzlich. Zu mindestens konnten wir ein Teil der fĂŒr die Schnecken Ă€ußerst leckeren Blumen schĂŒtzen. Aber von der Sache fressen die braunen Schnecken alles, was zwischen die Kauplatten kommt. Eine Ursache ist die Umgebung. Wenn die NachbargrundstĂŒcke verwahrlost sind, hat man nur wenig Chancen.
    Damit die Gartenarbeit auch gelingt und man viel Freunde im eigenen Garten hat, kann man sich die gewĂŒnschten Gartenartikel auch ĂŒber einen Garten-Shop auswĂ€hlen.

    Quelle:
    [1] Vorauslexikon zur Brockhaus EnzyklopÀdie Teil 2 1986, F.A. Brockhaus Mannheim S. 292
    [2] Wiloch, Elisabeth; Gesund durch Obst, 1983 11. Aufl., Fachbuchverlag Leipzig, S. 13

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    Der Kaminofen steht im Trend.

    Erstellt von retep11 am Samstag 5. Januar 2013

    Vor 18 Jahren (1994) schrieb ich einen Artikel, „Welches Heizungssystem wĂ€hlen?“ FĂŒr den Leipziger BaufĂŒhrer.
    Viele Hausbesitzer stehen vor dem Problem, möglichst schnell auf eine energiesparende WĂ€rmeversorgung umzurĂŒsten. Einerseits sind die Energiekosten vergleichsweise stark angestiegen und andererseits soll die natĂŒrliche Umwelt so gering wie möglich belastet werden. Neben den planerischen und konstruktiven Lösungen spielt die Wirtschaftlichkeit sowie die Umweltbelastung eine wichtige Rolle …“ Zu dieser Zeit waren die Preise der EnergietrĂ€ger, Gas, Öl und Strom, nicht so weit auseinander und sie stiegen etwa immer im gleichen VerhĂ€ltnis.
    Aktuell kostet 1 kWh Gas ca. 8 ct., Öl ca. 10 ct., Nachtstrom (Leipzig) 23 ct. und Braunkohlenbrikett 3,3 ct.

    Geradezu explosionsartig sind in den letzten Jahren die Strompreise nach oben geklettert. Wesentliche Ursachen sind das EEG. Ein Gesetz, welches aus dem Wahn resultiert, das „Weltklima“ retten zu mĂŒssen und der Abschaltung der sicherheitstechnisch besten Kernkraftwerke. So werden zum Beispiele in Russland neun neue Reaktoren an fĂŒnf verschiedenen Standorten, in Polen 2 Atomkraftwerke bis 2030 und in der Ukraine 6 Reaktoren bis 2020 gebaut. In Deutschland werden Milliarden in die völlig nutzlose Technologien wie die Fotovoltaik gesteckt. Weder die Elektroenergie, welche durch Windmaschinen noch von der Fotovoltaik gewonnen wird, kann gespeichert werden. Die realitĂ€tsfernen TrĂ€ume von einer schönen neuen Energiewelt können die deutschen Energienetze nicht ausreichend kompensieren, da der Ökostrom dort erzeugt wird, wo er nur wenig gebraucht und nur bei Wind oder Sonnenschein anfĂ€llt. Diese Schwankungen mĂŒssen durch Gaskraftwerke ausgeglichen werden, was eine zusĂ€tzliche wirtschaftliche AbhĂ€ngigkeit vom auslĂ€ndischen Gaslieferanten bedeutet.

    Polen hat wegen der Schwankungen bereits die Abkopplung seines Energienetzes vom deutschen Netz vorgesehen, da es die Energieschwankungen nicht mehr aufnehmen möchte. Dass es bisher noch nicht so großflĂ€chigen ZusammenbrĂŒchen des deutschen Energienetzes gekommen ist, liegt sicherlich einmal an der hervorragenden Leistung des Personals der Energienetzbetreiber und des bisherigen milden Klimas.

    Was nĂŒtzt die modernste Heizanlage, wenn die Energieversorgung mit Strom derart unsicher geworden ist. Solche kleinen Abschaltungen unlĂ€ngst in MĂŒnchen und im letzten Jahr in Hannover sind die ersten Vorboten. Stromabschaltungen kenne ich noch aus der DDR, die meist witterungsbedingt waren. Aus der Ukraine kenne ich auch die Stromabschaltungen, obwohl es dort ausreichen Strom gibt, welcher sogar nach den angrenzenden LĂ€ndern exportiert wird. Hier sind aber die Anlagen ĂŒberaltert. Eine Stromabschaltung gehört dort „fast“ zum Tagesgeschehen. Nur dort ist die Welt noch nicht ganz so automatisiert und bei einer Stromabschaltung geht das Leben weiter. Die Gasheizungen und die Öfen mit Holzfeuerung arbeiten weiter. Machen Sie einfach den Versuch und schalten Sie den Strom ihrer Heizungsanlage ab. Was passiert mit der voll automatisierten Öl- oder Gasheizung? Sicherlich wird der Schichtenspeicher je nach GrĂ¶ĂŸe noch fĂŒr eine bestimmte Zeit die Wohnung mit WĂ€rme versorgen, so weit die Schwerkraft wirken kann. In vielen FĂ€llen wird es aber eine elektrische Pumpe ĂŒbernehmen mĂŒssen.

    Damit kommen wir wieder zum guten alten Ofen. Er ist einfach zu bedienen und vollkommen vom Strom unabhÀngig.
    Die Raumheizung mit dem Kachelofen hat eine Jahrhunderte wĂ€hrende Tradition. Aufgrund der steigenden Energiepreise haben die Kachelöfen in der heutigen Zeit eine Renaissance, gerade als Zusatzheizung. Sie haben auch den Vorteil, gerade bei kĂŒhleren Tagen im FrĂŒhling oder im Sommer loht es sich nicht immer, die zentrale Heizanlage in Betrieb zu nehmen, wenn man am Abend im Wohnzimmer ein oder zwei Grad heizen möchte.

    Die Grundkachelöfen haben ein Wirkungsgrad von ca. 90 %. Die WĂ€rme wird in den Schamottesteinen gespeichert und an als WĂ€rmestrahlung an den Raum abgegeben. Die Nachteile sind eine lange Anheizzeit und die trĂ€ge Regelbarkeit. Die Vorteile des Warmluftkachelofens ist die schnelle und wirtschaftliche WĂ€rmeabgabe. Die HeizeinsĂ€tze aus Grauguss können mit festem Brennstoff, Öl oder Gas beheizt werden.

    Die Durchbrandöfen haben ein Wirkungsgrad von 75-80 %. Es können alle festen Brennstoffe verwendet werden. Sie haben meistens einen Doppelmantel, sodass die WĂ€rmeabgabe ĂŒber Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Neuste Entwicklung sind Universal-Dauerbrandöfen fĂŒr feste Brennstoffe mit raucharmer Verbrennung. Wird beim Durchbrandofen die Verbrennungsluft lediglich von unten herangefĂŒhrt, so erfolgt hier die Luftzufuhr in den Brennraum auch von oben und der Seite. Damit wird die Verbrennung von Schwelgas verbessert.

    Heute gibt es auf dem Markt sehr viele unterschiedliche Kaminöfen, zu unterscheiden zu den offenen Kaminen. Gerade ĂŒber das Glasfenster dringt die WĂ€rmestrahlung in den Raum. Bei kleinen RĂ€umen sollte daher das Fenster eher etwas kleiner sein und mehr Wert auf die SpeicherfĂ€higkeit der Ummantelung gelegt werden. Specksteine können sehr lange die WĂ€rme speichern. Durch ausgeklĂŒgelte Technologien können hohe Wirkungsgrad bis 90% erreicht werden. Was sich natĂŒrlich auf den geringen Verbrauch des Brennstoffs auswirkt. Es gibt Kaminöfen mit einer relativ hohen Abgastemperatur von ĂŒber 300 °C, andere dagegen haben eine Abgastemperatur von nur knapp ĂŒber 200 °C. Ziehen diese kĂŒhlen Rauchgase in einen normalen gemauerten Schornstein ab, so kann die Feuchte gerade im oberen Teil des Schornsteins kondensieren und es kommt zu der Versottungsgefahr. Diese Gefahr besteht in AbhĂ€ngigkeit von der Schornsteinhöhe, der Anzahl der Öfen und dem Querschnitt. Dies ist ein nicht zu unterschĂ€tzendes Problem. Es kann durch den nachtrĂ€glichen Einbau von Edelstahlschornsteinen begegnet werden.

    Diese Edelstahlschornsteine sind von den Öl- oder Gasheizungen bekannt. GBei der Altbausanierung der MehrfamilienhĂ€user hatte man noch funktionstĂŒchtige Schornsteine zum Zweck der Gewinnung von 0,25 m2 MietflĂ€che abgetragen. Aber auch hier gibt es Lösungen, zum Beispiel ein Außenkamin. Es gibt passgenaue Baukastensysteme, die ein unkomplizierten Einbau und eine sichere Montage ermöglichen, damit der neue Kaminofen auch sicher funktioniert und den Wohnraum angenehm beheizt.

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    Wie Akustikoptimierer an der Decke haften

    Erstellt von retep11 am Freitag 28. Dezember 2012

    Die Akustik ist wichtig. Nicht nur in KonzerthĂ€usern, KonferenzrĂ€umen, BĂŒrorĂ€umen und SchwimmbĂ€der, sondern vorallem auch in KlassenrĂ€umen. Um den reibungslosen Unterricht zu ermöglichen und um die SprachverstĂ€ndlichkeit jedes Einzelnen zu verbessern, bieten Spezialisten beispielsweise die Akustikplatte fĂŒr Wand und Decke an.
    Aus rein akustischen Gesichtspunkten ist eine Lösung anzupeilen, die die Wand oder Decke vollstĂ€ndig mit der Akustikplatte „schmĂŒckt“. Dennoch lassen sich auch mit direkt montierten Elementen sehr gute Ergebnisse erzielen, insbesondere dann, wenn diese mit zusĂ€tzlichen Wandpaneelen kombiniert werden.

    Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, wie die Akustikplatte an der Wand befestigt werden kann: entweder man befestigt sie mittels Schrauben oder mit einer Klebemasse. NatĂŒrlich kommt es hier ganz auf die Beschaffung der Rohdecke an. Die Vorteile einer Direktbefestigung liegen klar auf der Hand: es kommt zu einer schnellen, einfachen und vorallem sauberen Montage, man benötigt hierfĂŒr nur eine geringe Aufbauhöhe, das Erscheinungsbild ist Ă€hnlich wie dem ohne der Akustikplatte fĂŒr Wand und Decke und es wird staub und emmissionsfrei gearbeitet. Durch eine Direktbefestigung kann die Akustik im Raum zusĂ€tzlich sehr einfach verbessert werden.

    NatĂŒrlich ist die Klebe-Methode zahlreichen PrĂŒfverfahren unterzogen worden. Nur so ist sichergestellt, dass es sich hierbei um einen erstklassigen Kleber handelt, welcher die Paneele ein Leben lang an der Decke haften lĂ€sst, falls dies gewĂŒnscht ist. Dank seiner bequemen und einfachen Handhabung und eben der starken Klebkraft kann eine Akustikplatte von höchster QualitĂ€t einfach an die Wand geklebt werden. Weiters enthĂ€lt dieser keine Lösungmittel oder andere Schadstoffe. Dadurch kann man davon ausgehen, dass vom Kleber wĂ€hrend der Montagephase und auch spĂ€ter in der Nutzungszeit, fĂŒr alle beteiligten Personen keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen.

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