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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Ein eigenes Haus bauen

    Erstellt von retep11 am Sonntag 23. Dezember 2012

    Bevor man ein eigenes Haus bauen möchte, sind wichtige Entscheidungen zu treffen. Ein eigenes Haus bedeutet eine Ortsgebundenheit. Man muss wirklich wissen, ob man die nächsten 20 bis 30 Jahre wirklich dort wohnen möchte. Entscheidend sind die Berufe beider Partner und die Möglichkeit diesen auch längerfristig in der Nähe ausüben zu können. Es ist nicht sinnvoll, wenn ein Partner nach wenigen Jahren im Umkreis keine Arbeit findet und künftig nur noch am Wochenende zuhause ist. Die Aufgaben im Haushalt und die Kinderbetreuung bleibt dann vorwiegende bei einem Partner. Ein Haus mit dem Garten in Ordnung zu halten wird oft unterschätzt und ist ein wesentlich größerer Aufwand als eine Wohnung. Dafür hat man Eigentum mit den entsprechenden Vorteilen. In der Regel ist ein eigenes Haus so etwas, wie ein kleiner Luxus. Gemeint ist damit, es ist mehrheitlich kaum möglich das Haus zu einem Preis zu verkaufen, wie man hineingesteckt hat. Es gibt Ausnahmen, wenn das Wohngebiet in der Zwischenzeit an Wohnwert zugewonnen hat. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall, wie die während der Nutzungszeit unmittelbar in der Nähe aufgestellten Windenergieanlagen oder die geänderte Flugrute des in der Nähe liegenden Flugplatzes, der Bau neuer Straßen oder landwirtschaftliche Gebäude (Schweinezucht) usw. Gerade diese Gebäude können noch so schön sein, aber einen Käufer für die gewünschte Preisvorstellung zu finden, ist dann sehr schwer. Es ist also bei dieser Entscheidung auch die Möglichkeit des möglichen Verkaufs einzubeziehen, da man vielleicht aus beruflichen oder anderen Gründen wo anders wohnen muss. Natürlich muss auch die Infrastruktur stimmen, wie zum Beispiel Kindergartenplatz, Schule, Arzt oder Einkaufsmöglichkeiten. Sicherlich kann man mit dem Auto fahren, aber die Alternative mit dem öffentlichen Verkehrsmittel diese Orte zu erreichen sollte schon gegeben sein.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Haus zu bauen. Man beauftragt einen Architekten für die Genehmigungsplanung und baut anschließend das Haus selbst. An dieser Stelle soll auch gesagt sein, selbst gute erfahrene Handwerker sind beim Eigenheim aufs Äußerste gefordert. Am Tag geht man seinen Job nach und am Abend und Wochenende wird auf der Baustelle gearbeitet. Nicht vergessen sollte man, auch wenn in den ersten Wochen die Verwandtschaft noch tüchtig anfasst, nach längerer Zeit ist man dann nur noch auf sich selbst gestellt.
    Hier eine kleine Auswahl, welche Aufgaben neben den handwerklichen Leistungen zu erbringen sind:

    • Beauftragung eines Architekten und Plausibilitätsprüfung der Architektenplanung einschl. vorliegender Detailplanung,
      Einreichung der Baugenehmigungsunterlagen (1),
    • Beauftragung der Erstellung der Statik,
    • Eventuell Einholung erforderlicher Gutachten (Brandschutz / Bauphysik / Baugrund Beweissicherungsgutachten etc.),
    • Kostenschätzungen und Kostenberechnungen,
    • Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und Erstellung von Werkverträgen mit den zu beauftragenden Handwerkerfirmen,
    • Erstellung der Rahmenterminpläne und zeitliche Abstimmung mit den Firmen,
    • Bauüberwachung,
      – Übereinstimmung der Planung mit Baugenehmigung
      – Übereinstimmung der Planung mit den gültigen Normen
      – Übereinstimmung der Planung mit den Ausschreibungsunterlagen
      – Terminüberwachung
    • Die Ergebnisse der Prüfungen sind in Checklisten, Protokolle und Bautagebuch zu dokumentieren,
    • Abnahme der erbrachten Leistungen
    • und weiter Aufgaben.

    Ein Hausbau besteht nicht nur aus der Erbringung handwerklicher Leistungen. Die o.g. genannten Maßnahmen sind ebenso erforderlich und bedürfen sehr viel Zeit und auch Nerven, wenn es nicht gleich weiter geht. Viele Familien sind gerade bei diesem nicht zu unterschätzenden Stress beim Selberbauen des Hauses entzweigegangen. In der Regel baut man in seinem Leben nur einmal ein Haus. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, was und wie gebaut werden soll.

    Man kann einen erfahrenen Architekten mit der Planung, Ausschreibung, Auswahl der Firmen, der Ausführungsüberwachung und Bauabnahme beauftragen. Trotzdem bleibt noch viel Arbeit übrig (Abstimmung, Termindruck, Lösung der nicht geplanten Probleme. (Davon gibt es eine nicht zu unterschätzende Menge.)

    Ein andere Lösung ist die Beauftragung eines seriösen Bauträger. Der Bauträger ist in der Regel eine juristische Person (z. B. Wohnbaugesellschaften, Bauunternehmer), die unter eigenem Namen bauen und die fertiggestellten Objekte verkaufen. Sie machen fast alles in Eigenregie, die Planung erfolgt in firmeneigenen Büros mit angestellten Architekten, Bauingenieuren und der Baubetreuung bis zum Verkauf.
    Zum Beispiel, die Bauträger Projekte in Hamburg gehören zu einem Portal,
    wo jeden Monat Tausende von Interessenten-Anfragen an Deutschlands größte Bauträger, Projekt-Entwickler und Vermarkter vermittelt werden.

    (1) Antrag auf Baugenehmigung wird eingereicht, wenn die Genehmigungspläne gezeichnet, die Statik berechnet, der Wärmeschutznachweise oder der Ausnahmegenehmigung und alle entsprechenden Formblätter ausgefüllt sind. In der Regel bereitet der vorlageberechtigte Architekt, Ingenieur bzw. Bauträger den Antrag vor, der Bauherr unterschreibt. Die Baugenehmigung ist für viele bauliche Maßnahmen an einem Gebäude erforderlich. Sie muss eingeholt werden, bevor mit dem Bau oder Umbau begonnen wird. In vielen Bundesländern hat man die Vereinfachungen des Baugenehmigungsrechtes eingeführt. z.B. können bisher genehmigungspflichtige – Modernisierungsmaßnahmen an und in Wohngebäuden ohne vorheriges behördliches Verfahren erfolgen. Es wird unterschieden in genehmigungsbedürftige Vorhaben, vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren und genehmigungsfreie Vorhaben. Um zu erfahren, ob Genehmigungs- oder Anzeigepflichten bestehen, wendet man sich am besten an die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde.

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    Offene Wohnküchen der neue Trend

    Erstellt von retep11 am Freitag 7. Dezember 2012

    Historisch fand in der Küche neben der Essenbereitung auch das Familienleben statt. Hier traf sich die Familie, aß und gleichzeitig diente dieser Raum als Kommunikationszentrum. So kenne ich es noch von meinen Großeltern, wenn ich dort zu besuch war. Aber auch in den Bauerhöfen hier in Sachsen war es bis vor 25 Jahren noch. Ob diese Tradition noch weitergeführt wird, kann ich nicht sagen. Das Wohnzimmer war die gute Stube, die nur am Sonnabend oder Sonntag benutzt wurde, wenn Gäste kamen. Das Gleiche habe ich vor 15 Jahren im Elsas kennengelernt. Das gesamte Leben fand in der gut eingerichteten Küche mit Fernseher statt.
    In den ukrainischen Karpaten findet auch noch heute ebenfalls das Leben in der großen Küche statt. Hier steht auch der traditionelle große Küchenherd zum Kochen mit einem Wasserbehälter und einer Backröhre zum Brot backen. Dieser Ofen dient heute meistens nur noch zum Heizen und zum Warmhalten der Speisen.

    In Deutschland hat man diese Traditionen wieder entdeckt. Die Wohnküchen sind im Trend, bei denen die Funktionen von Wohnraum, Essen und Küche fließend ineinander übergehen. Dieser Trend bei Neubauten geht eindeutig zur geräumigen Wohnküche. Inzwischen sehen viele Fertighaushersteller eine offene Wohnküche als Standard vor.
    Direkt an die offenen Küchen schließen sich die Wohnbereiche an. Bei der Planung sind einige Details zu beachten. Vielfach ist diese Ausführung in den großzügigen Einraumwohnungen anzutreffen. Der Raum vereint praktisch zwei Räume und wirkt großzügig und verbindet Küchenarbeit und Familienleben. Mit einer Theke kann auch in einer Wohnküche eine Privatsphäre geschaffen werden. Befindet man sich in der Küche, so kann man auch gleichzeitig am Geschehen im Wohnbereich teilnehmen. Allerdings stehen hier auch einige Nachteile gegenüber. Man ist während der Zubereitung des Essens nicht allein und andere könne über die Schulter schauen. Oft werden die Küchen als kleines eigenes Reich betrachtet, wo man sich zurückziehen kann. Dies sollte bei der Planung beachtet werden.
    Die Geräusche der Kühlschränke, Spülmaschinen und andere Küchengeräte können im Wohnbereich stören. Daher sollten diese Geräte möglichst geräuscharm arbeiten. Wenn man viel und gerne brät und backt, dann entstehen zwangsläufig auch Kochgerüche, die sich im gesamten Wohnbereich ausbreiten können, wenn nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Es sind sehr leistungsstarke Belüftungssysteme und eine Dunstabzugshaube zu verwenden, damit die Dämpfe beim Kochen wirklich abgesaugt werden.
    Ein Nachteil ist der Blick zu den Kochutensilien, die nicht nur während der Mahlzeiten stören können. Man ist immer verpflichtet, nach dem Essen alles aufzuräumen. Gestalterisch durch kleine Abtrennungen oder Theken lässt sich optisch der Arbeitsbereich vom Ess- und Wohnbereich abtrennen.



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    Windenergieanlagen wirtschaftlich?

    Erstellt von retep11 am Dienstag 27. November 2012

    Infolge ihrer volatilen Einspeisung machen Windenergieanlagen die Elektroenergieversorgung unzuverlässig. Einziger praktischer Ausweg: Für jedes Megawatt in Windenergieanlagen installierter Leistung muss die gleiche Leistung in zuverlässigen Kraftwerken (Gas- Kohle- oder Kernkraftwerke) bereitgehalten werden. Diese Anlagen müssen so gebaut und betrieben werden, dass sie innerhalb von Sekundenbruchteilen anstelle unvorhersehbar ausfallender Windenergieleistung einspringen können.
    Praktisch heißt das: Windenergieanlagen sind nicht nur teuer, umweltfeindlich und unzuverlässig – sie sind energiewirtschaftlich und energietechnisch absolut überflüssig!

    Dr. Dietmar Ufer

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    An das Wetter von morgen denken und Energie sparen

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 22. November 2012

    Brief an EnviaM vom 15. November 2012
    von Dr. rer. oec., Ing. Dietmar Ufer, 04103 Leipzig, Grünewaldstr. 1

    Herrn
    Carl-Ernst Giesting Vorstandsvorsitzender EnviaM
    Chemnitztalstr. 13
    09114 Chemnitz

    Sehr geehrter Herr Giesting,
    als Energiewirtschaftler mit jahrzehntelanger Berufserfahrung interessiere ich mich nach wie vor für die aktuellen Probleme der Energieversorgung, beispielsweise nehme ich mit Freude die erfolgreiche Entwicklung von EnviaM zu einem stabilen regionalen Energieversorgungsunternehmen in Ostdeutschland zur Kenntnis.

    Ich schätze auch Ihre Bemühungen, weitere Kunden zu akquirieren, um Ihren Umsatz zu steigern. Werbung ist dabei ein wichtiges Instrument. Allerdings muss dieses Instrument seriös gehandhabt werden!

    Und damit bin ich bei meinem Anliegen: Nicht nur EnviaM – auch andere EVU – befleißigen sich seit einiger Zeit einer Werbestrategie, die einerseits den energiepolitischen Zielstellungen der (wirtschaftlich, technisch und ökologisch verhängnisvollen) „Energiewende“ gerecht werden soll und andererseits dabei den normalen Menschenverstand außer Acht lässt, ja sogar zur (bewussten) Verdummung der Bürger beiträgt.

    Zwei Beispiele hierfür möchte ich Ihnen vortragen:
    1. Im MDR-Vorabendprogramm sponsern Sie die Wettersendung „Wetter für 3“ mit dem Text „Auch an das Wetter von morgen denken und Energie sparen!

    • Was hat das „Wetter von morgen“ – Gegenstand der meteorologischen Vorhersagen – mit „Energie sparen“ zu tun? – Meinen Sie wirklich, dass es morgen kälter oder wärmer wird, wenn ich anstelle einer 100-Watt-Glühlampe eine 11-Watt-Kompaktleuchtstofflampe anschalte? (Ganz am Rande: Wieso eigentlich wirbt ein deutscher Energieversorger für Energieeinsparung? Bäcker oder Textilkaufleute tun das mit ihren Produkten nicht. Sind die etwa verantwortungslos – und warum?)
    • Natürlich weiß ich, dass Sie hier weniger das „Energiesparen“, sondern die Reduzierung der bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas eintretenden CO2-Emissionen im Auge haben. Aber haben Sie jemals einen Wetterbericht gehört oder gelesen, in dem Meteorologen sich auch nur andeutungsweise bei Ihren Vorhersagen auf das Spurengas C02 «0,04 %) bezogen haben? Offenbar spielt dieses lebensnotwendige (!) Gas beim Wetter überhaupt keine Rolle, auch nicht bei dem „von morgen“!
    • Ich weiß, EnviaM denkt in „größeren“ Dimensionen! EnviaM sagt zwar „Wetter‘, meint aber „Klima“. An der Stelle muss man konstatieren: Fürs Wetter ist das CO2 nach übereinstimmender Meinung aller Meteorologen bedeutungslos, für das durchschnittliche Wettergeschehen über dreißig Jahre, (so wird das Klima definiert), soll es aber plötzlich bedeutsam sein? Wo bleiben da Logik und gesunder Menschenverstand?

    2. In großformatigen Anzeigen (z. B. Leipziger Volkszeitung vom 10./11. November 2012) werben Sie für ,,100 % Ökostrom“.

    • Offenbar haben Sie dabei die Herkunft dieses Stromes im Auge: Elektrische Energie aus Wind-, Photovoltaik- oder Biomasse-Anlagen, also aus Anlagen, die zwar öko-logisch sein sollen, aber absolut nicht öko-nomisch sind. Sie wissen selbst genau, dass der Strom aus diesen Anlagen (neben dem Verzicht auf die Kernenergie) die Hauptursache für die ständig steigenden Energiepreise ist. Dafür zu werben ist eine Besonderheit der deutschen Energiewirtschaft, über die ich mir Ihnen hier nicht diskutieren will.
    • Höchst seltsam finde ich, dass Sie Ihre Werbung mit der Floskel „Mit 100 % Ökostrom“ betreiben! Konkret heißt das: Wenn ich bei Ihnen „Ökostrom“ bestelle, liefern Sie mir elektrische Energie, die zu 1 00 % aus Sonne, Wind etc. stammt. Mein Nachbar, der das nicht tut, erhält dagegen über dem gleichen Hausanschluss „normalen“ Strom, der auch aus Kohle-, Kern- und Gaskraftwerken kommt! Wie beherrschen Sie das technisch? Legen Sie mir dann eine gesonderte Leitung von einem Wind- oder Solarpark in meine Wohnung?
    • Ich gehe davon aus, dass Sie im Unternehmen auch Menschen mit technischen Verständnis beschäftigen, die vielleicht sogar die Kirchhoffschen Regeln der Stromverteilung kennen (zu meiner Zeit handelte es sich dabei um Physikwissen, das man fürs Abitur beherrschen musste). Was sagen Ihre Elektrotechniker zu diesem Werbe-Schwachsinn?

    Zusammenfassend meine Frage: Warum machen Sie Ihren Kunden Zusicherungen, die Sie nicht einhalten können? Das ist um so besorgniserregender, weil es um das technisch-naturwissenschaftliche Wissen unserer Mitbürger heute leider ohnehin nicht gut bestellt ist. Ihre inhaltlich falsche Werbung trägt auf gar keinen Fall zur Erhöhung des Ansehens Ihres Unternehmens bei – ganz im Gegenteil!
    Ich weiß nicht, ob Sie mein Schreiben beantworten werden. Dringend hoffe ich aber, dass Sie wenigstens unternehmensintern aus meinen Ausführungen die erforderlichen Schlussfolgerungen ziehen werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Dietmar Ufer



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    Stromausfall München 15.11.2012

    Erstellt von retep11 am Sonntag 18. November 2012

    Die Medien teilten am 15.11.2012 mit, dass der Geschäftsführer der Münchner Stadtwerke die Ursache des Stromausfalls noch nicht kennen konnte, aber bereits wusste, dass die Sache nichts mit der Energiewende zu tun hätte. Deutlicher kann man nicht demonstrieren, dass eine Täuschung der Bevölkerung beabsichtigt ist.

    Die Deutsche Netzagentur hat oft genug vor Stromausfällen infolge der Energiewende-Maßnahmen gewarnt. Die Stromnetze sind überlastet und werden nicht mehr ordnungsgemäß gewartet. Wind- und Solarstrom sind für die Einspeisung in Netze nicht geeignet, weil Energiedichte und Stetigkeit viel zu gering sind. Den zusätzlichen Steuerungserfordernissen ist die gegenwärtige Technik nicht angepasst.“ (Dr. H. Penner im Schreiben an den Ministerpräsident Horst Seehofer vom 16.11.2012)

    Nachfolgend die Einspeisung von Solar und Wind z. B. vom 09.11.bis 15.11.2012.
    Bei einer inst. Leistung von Wind + Solar von immerhin 64.000 MW wird lediglich in der genannten Zeit ca. < 5.000 MW eingespeist, das entspricht ca. 7% der inst. Leistung!

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    Biologische Bauschäden an massiven Baukonstruktionen als Folge von Feuchtigkeit (mit Schimmelpilzbildung)

    Erstellt von retep11 am Samstag 17. November 2012

    1. Die Entstehung chemischer und biologischer Bauschäden erfordern immer eine bestimmte Feuchte und ein ausreichendes Angebot geeigneter Nährstoffe. Diese Feuchtigkeit kann von außen eindringen, wie Niederschlag und Bodenfeuchte, vom Abbindeprozess der Bindemittel stammen, welche nicht ausreichend abgeführt wird, oder es liegt eine hohe Gleichgewichtsfeuchte vor, die der Baustoff mit seiner umgebenden Luftfeuchte eingeht. Das Nährstoffangebot stammt vom Baustoff selbst, welcher aus organischen Verbindungen besteht, durch Verschmutzungen, wie Staubablagerungen, Wässer u. a. oder durch angrenzende bzw. gelagerte organische Materialien.

    Schimmel im Bad

    2. Das Vorkommen bestimmter biologischer Schadensorganismen ist abhängig von der Art des Baustoffs und dessen feuchteabhängigen Zustandes im Baukörper.

    3. Ausreichend starkes massives Mauerwerk speichert genügend Wärme, z. B. durch solare Wärme, sodass es an der Bauteiloberfläche in den Morgenstunden nicht bzw. nur zur geringen Tauwasserbildung kommt. Bei konstruktiv guter Gestaltung können diese ungehindert durch die umgebende Luft abtrocknen. Damit ist eine ständige ausreichende Abtrocknung möglich. Dies ist gerade bei freistehenden unbeheizten Bauteilen wichtig.

    4. Massive Baustoffe haben durch Ihr Volumen gute feuchteregulierende Eigenschaften, die sich durch Adsorption, Diffusion und bei hoher Feuchte durch kapillare Leitfähigkeit auszeichnet. Diese Eigenschaften werden durch die Struktur der Baustoffe bestimmte. Für eine gute Feuchteregulierung sind Baustoffe günstig, die auf ein Mikroporensystem beruhen.

    5. Die gegenwärtigen Untersuchungen der Schimmelpilzbildung beruhen vorwiegend auf der Ursuche hoher Luftfeuchten im Gebäude, die in Wechselwirkung mit den Bauteiloberflächen stehen. Daraus werden die entsprechenden Handlungen bzw. Sanierungskonzepte abgeleitet, wie Reduzierung der Luftfeuchte, fungizidhemmende Beschichtungen oder eine nachträgliche Wärmedämmung.

    6. Gerade biologische Bauschäden treten in Kombination verschiedener Bedingungen auf. Dabei stellt die Heizungsart eine wichtige Rolle für die Vermeidung großer Konzentrationen an Mikroorganismen in den Gebäuden. Bei einer Konvektionsheizung werden die Wandoberflächen nur ungleichmäßig erwärmt, sodass gerade im unteren Wandabschnitt höhere Feuchten an der Wandoberfläche vorliegen. Dagegen bewirkt der Betrieb eine Strahlenheizung eine gleichmäßigere Temperaturverteilung an der Wandoberfläche, die etwas höher als die Temperatur der Raumluft ist. Damit kommt es an frei zugänglichen Wandabschnitten zu keiner Erhöhung der Luftfeuchte.

    7. Leichtbaukonstruktionen erfüllen aufgrund der geringen Wärmespeicherfähigkeit der raumumschließenden Baustoffe und ihrer mittelfristigen Feuchteregulierung diese Eigenschaften weniger gut. Damit können auch nicht die günstigeren wohnhygienischen Eigenschaften des massiven Baukörpers erreicht werden.

    Weitere Informationen zu Schimmelpilze oder Echter Hausschwamm.



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    Energiewende

    Erstellt von retep11 am Freitag 16. November 2012

    Einladung FDP
    „Über Nacht haben wir unser Energiekonzept unter den staunenden Augen der europäischen Partner aufgegeben und die Energiewende zum ‚alternativlosen‘ Sofortprogramm erklärt. Während in Euro 18 neue Kernkraftwerke gebaut werden und 110 weitere geplant sind, beschließt die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt den Atomausstieg. Seit dem drohen Stromausfälle und die Kosten steigen. Neben EEG-Umlage und Netzausbau sind mit dem Neubau von Gaskraftwerken und der Risikoabsicherung von Windparks längst neue Kostentreiber in Sicht. Die Zeche bezahlt am Ende der Verbraucher.“

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    Alte oder neue Möbel für die neue Wohnung

    Erstellt von retep11 am Montag 5. November 2012

    Ob nun die erste eigene Wohnung oder aus verschiedenen Gründen, wie berufliche Veränderung oder das Zusammenleben mit dem Partner, erfordern ein Umzug in eine andere Wohnung. Es ist nicht immer leicht eine passende Wohnung zu finden, wo eine gute Verkehrsanbindung vorliegt, die Kaufhalle in der Nähe ist und alles, was man so täglich braucht, schnell erreichbar ist. Gerade in den Metropolen wie München, Hamburg oder Köln ist die Suche nach einer passenden Wohnung schwer. Hat man eine schöne Wohnung gefunden, so muss man feststellen, dass die alten Möbel aus der alten Wohnung nicht passen. Man muss sich von einigen Möbelstücken trennen oder neu kaufen. Wer handwerklich geschickt ist und das entsprechende Werkzeug zur Verfügung hat, kann kleine Änderungen an den mitgebrachten Möbeln vornehmen. Bei wertvollen Möbeln ist dies kaum möglich. Auch bei einfachen Möbeln ist eine Anpassung für die Meisten kaum machbar. Die Art und Form des neuen Bauteils oder der Änderung darf das Äußere des Möbels nicht beeinträchtigen. Aber auch wenn man zwei oder drei Mal umzieht, dann sind einige Möbel bereits so instabil, dass sie kaum noch verwendet werden können. Das liegt daran, dass in den letzten Jahrzehnten Möbelkonstruktionen in den Vordergrund getreten sind, wo die Bauteile eine geringe Dimension haben. Diese Möbel sind leichter aufgrund des geringeren Werkstoffeinsatzes und es werden die Herstellungskosten gesenkt. Gelingt es zum Beispiel einen leichten Tisch konstruktiv nicht richtig zu beherrschen, ist im Ergebnis der Tisch labil. Der Nutzer ist gezwungen, diesen Zustand zu ändern. Die Beseitigung des Mangels erfordert eine konstruktive Veränderung. Besser ist es, gleich einen stabilen Tisch anzuschaffen. Auf dem Möbelmarkt um die Ecke muss man aber nicht gleich fündig werden und den passenden neuen Tischen finden. Wie währe es bei deinMasstisch.de nachzusehen, ob man nicht gleich einen individuellen Tisch erhält und so den eigenen Stiel der neuen Wohnung prägen kann.
    Man kann zum Beispiel auf der Webseite des Anbieters ein großes Sortiment maßgefertigte Tische für verschiedene Zwecke auswählen. Hier kann man gleichzeitig Anregungen für ein neues Design der Wohnungseinrichtungen erhalten. So kann man mit der gezielten Farbgestaltung den optischen Eindruck der Räume verändern. Im Beitrag Farben wird auch auf die Raumgeometrie eingegangen.

    Kleine Tipps für ältere Möbel
    Möchte man den alten Tisch behalten, weil man ihn für etwas anders benötigt. So sollen nachfolgend zwei Möglichkeiten der Stabilisierung gezeigt werden. Die häufigste konstruktive Umgestaltung ist der Windverband. Er wird so ausgeführt, dass weitere Verbindungselemente an den Beinen oder Versteifungen der Ecken angebracht werden.
    Im ersten Beispiel wird seitlich eine Leiste angebracht. Diese sollte weit unten angebracht werden und möglichst breit gehalten sein. Beim Sitzen kann dies aber stören. Als Kompromiss kann diese Leiste nur an einer Seite angebracht werden. Zum Beispiel bei einem Tisch, der an einer Wand steht.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch seitliche Leisten

    Eine weitere Möglichkeit der Stabilisierung der Tischkonstruktion erfolgt mithilfe angeschraubter Winkelelemente.

    Stabilisierung eines alten Tisches durch  angeschraubte Winkel

    Auf die einzelnen Konstruktionsprinzipien von Möbeln soll hier nicht weiter eingegangen werden. Die klassischen Holzmöbel bestehen aus verschiedenen Verbindungen, siehe hier unter Verbindungen , wo die Verbindungsarten zusammengefasst sind. Einfachere Möbel bestehen aus Spanplatten, die meist mit Metallverschlüssen miteinander verbunden sind. Eine Reparatur bei größeren Schäden ist ohne optische Beeinträchtigung kaum möglich.



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    3. Weltkrieg – Warnung Medwedjews strategische Maßnahmen gegen die Weltkriegsgefahr

    Erstellt von retep11 am Samstag 27. Oktober 2012

    Am 23. November wandte sich der russische Präsident Dimitri Medwedjew in einer sehr ernsten Fernsehansprache an die russische Bevölkerung und gab die Befehle bekannt, die er bereits an das Militär erlassen hat. Die Rede zeigt, wie sehr sich die russische Führung der Gefahr eines globalen thermonuklearen Krieg bewußt und entschlossen ist, Russland zu verteidigen, sowie, durch entschiedene Warnungen die Katastrophe abzuwenden.

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    Energiewende

    Erstellt von retep11 am Montag 8. Oktober 2012

    Viele verstehen unter Energiewende eine Ablösung der konventionellen Energieversorgung, wie z. B. Kohle oder Kernenergie, durch Wind- und Solaranlage.
    Es soll die Umwelt und die Landschaft geschont werden. Die Umstellung geht ganz einfach und die Energieversorgung ist gesichert, so die Politik. Bei den Entscheidungen waren nur keine Energieexperten geladen. Wie die Energiewende wirklich aussieht und welche enormen technischen und finanziellen Mittel erforderlich sind, zeigt der Vortrag am 2.10.2012 von Prof. Dr. Helmut Alt mit vielen Fakten und Zahlen
    Energiewende (pdf).

    Nach der Zerstörung der Landschaft durch Windräder kommt die Zerstörung des historischen Stadtbildes durch „Abriss und Neubau“. Die Politik zur Vermeidung des CO2 hat in Deutschland bereits mit seiner ungeheuerlichen Zerstörung der historischen Baukonstruktion begonnen. Unser erreichter Lebensstandard und die damit verbundene höhere Lebenserwartung durch eine bessere Gesundheit benötigen preiswerte Energien, diese steigen immer mehr an und sind bereits für Teile der Bevölkerung ein Luxusgut.
    Meine Beobachtungen bei Gutachten zeigen, dass gerade bei Familien mit normalen oder niedrigen Einkommen vermehrt Schimmelpilze vorhanden sind und somit gesundheitliche Probleme auftreten. Die wesentliche Ursache sind abgestellte Heizungen wegen der hohen Heizkosten. Wenn es bereits im Zimmer kühl ist, dann wird auch weniger kalte Luft hereingelüftet. In einem Artikel wird die Wichtigkeit des
    richtigen Lüftens erklärt.
    Ein Beitrag im Stern verweist darauf hin, dass Geringverdiener in Deutschland früher sterben.. Sicherlich ist neben vielen anderen Gründen auch das oben genannte schlechtere Raumklima verantwortlich, dass die Lebenserwartung zurückgeht.



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