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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Der Kaminofen nicht nur fĂŒr den Winter

    Erstellt von retep11 am Dienstag 12. September 2017

    Der Sommer ist vorbei und langsam beginnt der Herbst mit den kĂŒhleren Regentagen. Ab und zu muss bereits etwas geheizt werden, da die Raumtemperatur nicht mehr hoch ist.

    In Leipzig hatten wir schöne Kaminöfen. Ein StĂŒck Holz und es wurde gleich angenehm warm im Zimmer. Im Erdgeschoss war der Raum etwas kleiner und daher hatten wir einen Kaminofen mit einer Specksteinverkleidung und einem relativ kleinen Fenster aufgestellt. Durch die kleinere Glasscheibe kommt nicht so viel WĂ€rmestrahlung in den Raum und er wurde nicht ĂŒberhitzt. Bei unserem grĂ¶ĂŸeren Zimmer hatte der Kaminofen ein großes Fenster. Bereits nach wenigen Minuten stieg durch die WĂ€rmestrahlung die Raumtemperatur an. Das war gerade wĂ€hrend der kĂŒhleren Jahreszeit sehr angenehm.

    Auf was sollten Sie bei der Auswahl eines Kaminofens achten

    Bei der Auswahl eines geeigneten Kaminofens sollten Sie nicht nur auf die Leistung des Kaminofens achten. Ein zu großer Ofen verbraucht mehr Brennmaterial und der Raum wird viel zu warm. Aber auch die GrĂ¶ĂŸe des Glasfensters sollte an die RaumgrĂ¶ĂŸe angepasst sein. Bei kleinen RĂ€umen kann die Raumtemperatur viel zu hoch ansteigen, wenn das Glasfenster des Kamins zu groß ist. Als nĂ€chstes sollte auf die WĂ€rmespeicherung geachtet werden. Die Verkleidung aus Speckstein braucht einige Zeit, bis diese warm ist, speichert jedoch lĂ€ngere Zeit die WĂ€rme. Wenn Sie nur fĂŒr eine kurze Zeit WĂ€rme benötigen, so ist eine Verkleidung aus Speckstein nicht erforderlich.
    Wir hatten in Leipzig die Kaminöfen mit Holz und Brikett befeuert. Die Briketts hatten den Vorteil, dass lange Zeit noch Glut im Ofen vorhanden war. Wir hatten die Nachtspeicheröfen noch fĂŒr die Grundversorgung an WĂ€rme genutzt und dann die erforderliche Zimmertemperatur mit den Kaminöfen ausgeglichen. Damals vor 20 Jahren war der enorme Preisanstieg fĂŒr elektrische Energie in Deutschland nicht absehbar. Nun das ist Geschichte.

    Jetzt wohnen wir in den wunderschönen Waldkarpaten. Hier gibt es sehr viel Buchenholz und alle Haushalte heizen mit Holz. Es stimmt ein manches Mal etwas traurig, welche Berge an schönem Holz einfach verbrannt wird. Hier gibt es so gut wie keine modernen Kaminöfen mit hohem Wirkungsgrad. Das Holz wird laufend in die Öfen gesteckt. Ich musste auch erst einmal den Nachbarn zeigen, dass man mit viel weniger Holz heizen kann, wenn die Glut des Holzes genutzt wird. Das Holz muss verbrennen und genau zu diesem Augenblick, wo noch die Glut vorhanden ist, wird die OfentĂŒr verschlossen. AbhĂ€ngig von der Glutmenge wird zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder Holz aufgelegt. Das ist natĂŒrlich zeitlich aufwendig.

    KĂŒchenofen in Transkarpatien
    Unser KĂŒchenofen sieht sehr schön aus und ist bestimmt zum Backen und warmes Wasser machen, aber eben sehr unwirtschaftlich

    Ein moderner Kaminofen ĂŒbernimmt die automatische Regelung der Luftzufuhr und nutzt die VerbrennungswĂ€rme effektiv und es geht viel weniger WĂ€rme ĂŒber die Schornsteine ungenutzt an die Außenwelt.

    Warum ein Kaminofen?

    In Deutschland gibt es noch eine Vielzahl Ă€lterer Öfen. Diese dĂŒrfen je Baujahr nur noch bis zu einer bestimmten Zeit benutzt werden. Auskunft hierfĂŒr gibt Ihr Schornsteinfeger bei der ÜberprĂŒfung der FeuerstĂ€tte. Sollten Sie den Kaminofen stĂ€ndig nutzen, so empfehle ich einen Ofen auszuwĂ€hlen, welcher auch mit Brikettkohlen beheizbar ist. Die heutigen Briketts halten relativ lange Glut und am Morgen braucht man nur wieder etwas Holz auflegen und sofort heizt der Kaminofen wieder. Das verkĂŒrzt den Aufwand fĂŒr das Feuermachen erheblich.

    Ein Kaminofen ist aber auch eine sinnvolle ErgÀnzung zu einer zentralen Heizungsanlage.
    Der Ofen fĂŒr die zentrale Heizung ist mit seiner Leistung fĂŒr die kalte Jahreszeit ausgelegt. Bei der Übergangszeit im FrĂŒhjahr oder im Herbst aber auch an kĂŒhlen Sommertragen arbeitet diese moderne Heizung weit unterhalb seines optimalen Wirkungsgrades. Es wird nur viel Gas oder Öl verbraucht. Hierzu kann ich mir vorstellen, dass es einige Zeit benötigt, bis das erwĂ€rmte Wasser bis in die Heizkörper der WohnrĂ€ume gelangt. Das ist jedoch abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe des WĂ€rmepuffers und der LeitungsfĂŒhrung.
    Im ungĂŒnstigen Fall wird es dann im Zimmer warm, wenn die WĂ€rme nicht mehr benötigt wird. Dagegen liefert der Kaminofen sofort ab Heizbeginn eine angenehme StrahlungswĂ€rme.

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    Hat die 40%-Barriere „rotierende“ Massen Bestand

    Erstellt von retep11 am Sonntag 21. Mai 2017

    Gelegentlich habe ich als eines der KO-Kriterien fĂŒr Strom-Kompetenz (eines Energiewenders) das VerstĂ€ndnis um das Granersche Patent – DE 000000698307 A von 1930 benannt- Dr. Graner hat ein Verfahren zur Erregerstromsteuerung im Wechsel-/Drehstrom-Generator entwickelt, das seitdem und auf absehbare Zeit die Vorraussetzung fĂŒr die StabilitĂ€t unseres Stromnetzes ist. FĂŒr diese Funktion sind die rotierenden Massen der großen synchronen Generatoren/Turbinen in den Kraftwerken essentielle Vorraussetzung. Der Wegfall bzw. die Ausserbetriebnahme (unter Last) dieser stabilisierenden Elemente fĂŒhrt bei unserer Drehstrom-Netzstruktur frĂŒher oder spĂ€ter zwangslĂ€ufig zum Blackout. Dieser Sachverhalt widerspricht dem 80%-EE-Ansatz der deutschen Energiewende und hat uns damit glauben gemacht, dass die Energiewende nicht funktionieren kann. Das Wissen um diesen Sachverhalt war zumindest allem Anschein nach bei den Stromverantwortlichen verloren gegangen, so dass man diese Fragestellung als Nagelprobe verwenden konnte/kann.

    Heute gilt die Faustformel, dass 40% der im Netz anstehenden Leistung aus dem Verfahren resultieren muß, also nicht von Wind und Sonne bedient werden kann, wobei das keine fixe GrĂ¶ĂŸe ist, sondern es steigt einfach mit absinkendem Anteil des Stroms aus den „rotierenden Massen“ das Blackout-Risiko. WĂŒrden z.B. angenommene 38.000 MW (30.4.2017) kontinuierlich benötigt, d.h. es knipst niemand in ganz Deutschland eine Lampe an oder aus, es schaltet sich kein KĂŒhlschrank an oder aus und erst recht wird kein Elektromotor (Blindstrom) an- oder ausgeschaltet, es fĂ€llt keine Komponente in dem gesamten Deutschen Netz aus, keine Abschirmung reduziert die Sonneneinstrahlung, und kein Panel erhitzt sich in der Sonnen und liefert dadurch mehr oder weniger Strom, könnte dieser Anteil auch Null statt 40% sein. Am 30.4. hatten wir so einen Tag, wo der Anteil weit unter 40% lag – die maximale Einspeisung aus Wind und Voltaik aber bei 44.000 MW. Wie geht das? Nun, wir haben einfach GlĂŒck gehabt, dass keine leistungsstĂ€rkere Komponente ausgefallen ist oder unerwartet im Laufe des Tages eine stĂ€rkere Abschirmung aufgezogen ist, die die Voltasik-Einspeisung drastisch absinken lies. (der 30.4. war ein Sonntag ohne nennenswerte Produktion) und die Polen und HollĂ€nder ihre Querregler noch nicht in Betrieb haben um die unerwĂŒnschte Stromeinwanderung nach Polen und Holland zu unterbinden

    Aber darauf wollen wir uns nicht verlassen!. Batteriespeicher a la Wismar und Leipzig sind ein begrenztes Hilfsmittel – darĂŒber wurde bereits berichtet.
    Die nĂ€chste große Maßnahme ist „Consumer Power Quality Management“. Ich habe den Begriff einfach definiert, den Begriff Power Quality Management erweiternd. Dabei habe ich Consumer sehr weit definiert. Auch das bisher nicht existierende PQM auf Verteilnetzebene sehe ich als Bestandteil des CPQM – wenn die Regelzonenbetreiber mangels „rotierender Massen“ PQM auf ihrer Ebene nicht mehr sicherstellen können, mĂŒssen im ersten Schritt die Verteilnetzbetreiber eingreifen.
    Im zweiten Schritt werden dann die grĂ¶ĂŸeren Verbraucher selbst was unternehmen mĂŒssen. Wir als kleine Endverbraucher sitzen schlicht im Dunkeln, frieren und essen kalte Konserven. Was bedeutet das nun konkret?

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.info
    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2017/05

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    Sascha Klupp eröffnet Immobilien-Chancen in Berlin

    Erstellt von retep11 am Freitag 14. April 2017

    Berlin ist die Boom-Town Deutschlands. Wohn- wie auch Gewerbeimmobilien erleben in den letzten Jahren einen stetigen Aufschwung, wie der renommierte Immobilienprofi Sascha Klupp darlegt. So ist alleine die Bevölkerungszahl Berlins in den letzten Jahren um 135.000 gestiegen, jĂ€hrlich werden weitere 20.000 Wohnungen benötigt. Eine Chance zum Investieren, denn der Boom reißt nicht ab. Entscheidend dabei ist aber die Lage, rĂ€t Immobilienprofi Sascha Klupp.

    Berlin: Der Boom hÀlt weiter an

    FĂŒr Immobilienprofi Sascha Klupp ist klar: Der Boom in Berlin ist noch lange nicht zu Ende. Das eröffnet ungeahnte Immobilien-Chancen in der Hauptstadt. Denn im Gegensatz zu schrumpfenden Regionen etwa an der Grenze zu Tschechien, wĂ€chst Berlin kontinuierlich. Familien ziehen ebenso zu wie GeschĂ€ftsleute oder Studenten. Berlin hat etwa heute weltweit den Ruf einer Stadt mit einem der grĂ¶ĂŸten Kreativpotentiale weltweit. Exklusive Wohnungen sind daher ebenso nachgefragt wie BĂŒroflĂ€chen fĂŒr Unternehmen, aber auch Mietwohnungen im GrĂŒnen. FĂŒr all diese Objekte hat Sascha Klupp eine ĂŒbereinstimmende Prognose: Der Boom hĂ€lt an, die Preise steigen.

    Entscheidend ist die Lage

    NatĂŒrlich ist auch das Angebot in Berlin sehr groß. Zuziehende Unternehmen etwa haben die Wahl zwischen zahlreichen unterschiedlichen Standorten. Nicht jeder wird aber geeignet sein. Denn, so Immobilienexperte Sascha Klupp: „Die Lage kann auch entscheidend fĂŒr den Unternehmenserfolg sein.“ So wĂŒrde er Kreativunternehmen, aber auch Consultingfirmen eher zu einem Standort in Berlin-Mitte oder Charlottenburg raten. Exportorientierte Betriebe sollten sich hingegen eher rund um den Flughafen Tegel ansiedeln oder in einem Bereich mit rascher Anbindung zum zukĂŒnftigen neuen Airport BER. Die Lage ist dabei aber nicht nur entscheidend fĂŒr den Unternehmenserfolg, sondern bei Investoren auch fĂŒr die Werthaltigkeit der Immobilie. Denn nicht jedes Objekt in jeder Lage garantiert trotz Boom auch in den nĂ€chsten Jahren langfristig einen gesicherten Wertzuwachs.

    Tolle LebensqualitÀt

    Entscheidend fĂŒr die AttraktivitĂ€t der deutschen Hauptstadt ist laut Immobilienexperten Sascha Klupp auch das umfangreiche, Kultur, Freizeit- und Unterhaltungsangebot Berlins. Aber auch die kulturelle Offenheit der Stadt, die mit einer großen Akzeptanz fĂŒr unterschiedlichste Lebensformen, aber auch viele unterschiedliche Kulturen punkten kann. Dazu kommt natĂŒrlich die ausgezeichnet ausgebaute Infrastruktur und auch die vielen Bildungsangebote, die Berlin so attraktiv fĂŒr Zuwanderer nicht nur aus Deutschland, sondern auch fĂŒr die Ansiedlung auslĂ€ndischer Unternehmen machen.

    Sascha Klupp findet und entwickelt Traumimmobilien

    FĂŒr den Immobilienexperten Sascha Klupp ist es ein Herzensanliegen, die Entwicklung der deutschen Hauptstadt weiter im Immobiliensektor zu begleiten. Da er zahlreiche exklusive Immobilien im Angebot hat, die normalerweise nicht zu finden sind, kann er schnell das passende Objekt fĂŒr Sie vorschlagen. Er berĂ€t Sie aber auch gerne, wenn Sie ein spannendes Objekt ab 500 m2 zum Kauf anbieten möchten. Sein Steckenpferd sind dabei exklusive Dachgeschoßwohnungen – entweder mit Blick ĂŒber die DĂ€cher Berlins oder freier Aussicht ins GrĂŒne. Bei der Sanierung und Instandsetzung legt er bei allen Objekten besonderen Wert darauf, dass die historischen Werte und das lokale Stadtbild erhalten bleiben. Auch Ökologie und Energieeffizienz sind bei seinen Objekten vorrangig. Lassen Sie sich also beraten – denn bei Sascha Klupp steht der Kunde stets an erster Stelle.

    Sascha Klupp
    Sascha Klupp

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    Energieberatung und Energie sparen

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 29. September 2016

    Historisch war eine professionelle Energieberatung nicht erforderlich. Der wichtigste EnergietrĂ€ger war die menschliche Arbeitskraft und als Brennstoff wurde Holz verwendet. Die GebĂ€ude wurden aus den örtlich vorhandenen Baustoffen errichtet. In den waldreichen Gegenden aus Holz, in den ĂŒbrigen Landesgebieten aus Steinen oder Lehm. Je nach Vermögen der örtlichen Bevölkerung erfolgte eine preiswerte oder gehobene AusfĂŒhrung der GebĂ€ude. Als Kind kenne ich es noch, das Leben fand vorwiegend in der KĂŒche statt. Hier stand der Beistellherd. Es wurde das Wasser erwĂ€rmt, das Essen gekocht und das Zimmer beheizt. Die „gute Stube“ wurde nur am Sonnabendnachmittag und Sonntag benutzt, wenn Besuch kam. Die Energie war preiswert, aber im VerhĂ€ltnis zum heutigen Einkommen teuer. Man ging damals mit dem Brennstoff und mit der elektrischen Energie sparsam um. Eine Energieberatung, wie sie heute auf der Grundlage gesetzlicher Vorschriften (ENEV und EEG) erforderlich ist, gab es nicht. Die Sparsamkeit mit den EnergietrĂ€gern wurde durch den jeweiligen Lebensstil und des Vermögens bestimmt.

    Bei der heutigen Energieberatung versteht man vorwiegend die effektive Nutzung der WĂ€rmeenergie bei der Beheizung der WohngebĂ€ude, BĂŒrogebĂ€ude, KrankenhĂ€user, Schulen usw. In der Industrie ist der effektive Einsatz der EnergietrĂ€ger, wie Kohle, Gas, Öl und Strom seit vielen Jahrzehnten eine wichtige Maßnahme zur Prozessoptimierung. Es geht hierbei, die Herstellungskosten der Produkte gering zu halten. Das betrifft vor allem die energieintensiven Industriebereiche, wie Metallurgie und Chemie. Der starke Energiepreisanstieg in den letzten Jahrzehnten, vor allem nach der politischen Maßnahme zur Umstellung der bisherigen konventionellen Energieerzeugung zur regenerativen Energie, sind die Herstellungskosten in den energieintensiven Industriebereichen stark angestiegen, sodass diese im Weltvergleich nicht mehr konkurrenzfĂ€hig sind. Die Folge ist eine langsame Abwanderung der produzierenden Industrie in das Ausland (siehe Folgen der Energiewende). Wirtschaftlich eine katastrophale Entwicklung, da der Anteil der Wertschöpfung sich immer weiter verringert.

    In Deutschland wurde der Energiepass fĂŒr jede Wohnung und jedes Haus eingefĂŒhrt. Lediglich die denkmalgeschĂŒtzten HĂ€user benötigen kein Nachweis. FĂŒr die Erstellung eines Ausweises ist ein Energieberater zustĂ€ndig, wie z. B. die Firma Klode Energie-Impuls. NatĂŒrlich hat der Energieberater viele weitere Aufgaben, wie z. B. im GebĂ€ude effektiv Energie eingespart werden kann.
    Eine DĂ€mmung zum ungedĂ€mmten Dachboden ist preiswerter und effektiver als eine nachtrĂ€gliche FassadendĂ€mmung auf einem 36er oder dickerem Ziegelmauerwerk. Bei dem Einbau neuer Fenster ist darauf zu achten, dass der U-Wert der Fenster grĂ¶ĂŸer ist als bei der Außenwand. Das ist erforderlich, damit sich zu erst an der Glasscheibe das Kondenswasser niederschlĂ€gt und nicht an der WandoberflĂ€che. Das Kondenswasser sieht man und weiß, jetzt muss gelĂŒftet werden.

    Möchte man sein Haus sanieren, so sind Kriterien der energetischen ErtĂŒchtigung zu erfĂŒllen. Hierzu stehen verschiedene Förderprogramme zur Auswahl. Vor der Fördermittelbeantragung im Rahmen der neuen Auflagen aus EEWĂ€rmeG, EnEV oder EnEG ist ein Energieberater einzubeziehen. Ein qualifizierter Berater gibt genau dort Empfehlungen fĂŒr Maßnahmen zur Energieeinsparung, welche sinnvoll sind und eine gute wirtschaftlich versprechen.

    Sind die Energiepreise in Deutschland unabhĂ€ngig von der verbrauchten Menge, so regulieren andere LĂ€nder das Energiesparen ĂŒber die Verbrauchsmenge. So liegen zum Beispiel in der Ukraine bis zum Oktober 2016 die Stromkosten bis 100 kWh/Monat bei 0,57 Gr., von 101 bis 600 kWh/Monat bei 0,99 Gr. und ĂŒber 600 bei 1,55 Gr. FĂŒr die normale Bevölkerung eine enorme Belastung. Die Bewohner mĂŒssen sich wirklich etwas einfallen lassen, wie sie Energie sparen, um nicht in die nĂ€chste Kategorie zu kommen. Es gibt hier auch keine Heizkostenzuschuss oder eine andere UnterstĂŒtzung fĂŒr die Heizung.

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    Was kostet ein Badezimmer?

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 11. August 2016

    Viele Bauherren sehnen sich nach einem Wohnbad – groß, modern gestaltet und mit WohlfĂŒhlflair. Ein RĂŒckzugsort, ein Raum, in dem sich jeder gerne aufhĂ€lt und in dem man sich morgens auf den Tag vorbereitet und nach der Arbeit vielleicht bei einem Schaumbad entspannt. Dass das seinen Preis hat, ist wohl jedem Bauherrn klar. Doch welche Kosten kommen bei den SanitĂ€rprodukten auf die Bauherren genau zu?

    FĂŒr die erholsamen Momente, die Badewanne

    Die Badewanne ist nicht wegzudenken aus beliebten WellnessbĂ€dern, dabei zeigt sie sich in verschiedenen Facetten: Die schlichte Einbauwanne steht bĂŒndig an der Wand und schmiegt sich durch ihre verfliesten FlĂ€chen ideal in das Badezimmer-Design ein. ErhĂ€ltlich ist die Standard-Wanne bereits ab 100 Euro. Wer etwas mehr Luxus wĂŒnscht, entscheidet sich fĂŒr eine Eckbadewanne. Diese gibt es ab 200 Euro zum Beispiel auf www.calmwaters.de und ist ein wahres Raumspar-Wunder. Durch ihre clevere Form steht sie in einer Ecke des Raumes und nutzt den sonst wahrscheinlich ungebrauchten Platz gekonnt aus. Einen Hauch von Glamour erhalten Bauherren durch freistehende Badewannen. Mit einem Preis ab 500 Euro kostet die Wanne deutlich mehr – ist dafĂŒr aber auch der definitive Hingucker im Badezimmer.

    Die Badewanne wird ergĂ€nzt durch passende Armaturen. GĂŒnstige Varianten finden Interessierte bereits ab 20 Euro. Bauherren, die etwa fĂŒnfzig Euro investieren, erhalten sowohl bessere QualitĂ€t als auch ein ansprechenderes Design. Dazu muss man mindestens zwölf Euro, besser jedoch 25 Euro, fĂŒr den Brauseschlauch und die Handbrause addieren. Der Ablauf rundet die Badewanne ab: Eine gute Ab- und Überlaufgarnitur finden Bauherren fĂŒr rund 50 Euro.

    Praktischer Waschtisch oder elegante Waschschale?

    Auch beim Waschtisch kann man aus einer breiten Modellvielfalt wĂ€hlen: Ein klassischer, wandhĂ€ngender Waschtisch oder ein eingebautes Modell? Ein Aufsatzwaschtisch, das im Zusammenspiel mit einer rustikalen Konsolenplatte einen herrlichen Kontrast ergibt, oder ein freistehendes Waschbecken? Das sind Fragen, die nicht nur das Design beeinflussen, sondern auch das Portemonnaie. Einen einfachen Einzelwaschtisch erhalten Bauherren bereits ab 30 Euro. FĂŒr 50 Euro gibt es Aufsatzwaschbecken in ansprechenden Designs und ab 100 Euro können Interessierte zwischen hochwertigen Materialien wie Mineralguss wĂ€hlen.

    Passend zum Waschtisch wĂ€hlt man einen Wasserhahn: KostengĂŒnstige Varianten erstehen Bauherren ab 18 Euro, interessantere Armaturen gibt es schon fĂŒr 30 Euro. Bei vielen Modellen ist bereits die Ablaufgarnitur enthalten, sodass nur noch die Zu- und Ablauftechnik wie Eckventile und Siphon fĂŒr rund 20 Euro erworben werden mĂŒssen.

    Preise der Toilette

    Ein Bad ohne WC – unvorstellbar! Bauherren finden die allseits bekannte Keramik schon ab 40 Euro, Markenprodukte und anspruchsvollere Modelle erstehen sie ab 100 Euro. Vor allem bei teureren Varianten ist der WC-Sitz bereits inklusive, falls dies nicht der Fall ist, sollten alle Interessierten rund 30 bis 50 Euro fĂŒr einen guten WC-Sitz einplanen. ZusĂ€tzlich muss man Kosten fĂŒr einen SpĂŒlkasten addieren: In seiner Standard-AusfĂŒhrung gibt es den AufputzspĂŒlkasten bereits fĂŒr 20 Euro – Unterputz-Modelle sind deutlich kostenintensiver. FĂŒr die Montage fallen weitere Kosten an: Anschlussrohr ab zehn Euro, Anschlussstutzen fĂŒr rund sechs Euro sowie den Anschluss fĂŒr den SpĂŒlkasten bestehend aus Schlauch, Eckventil und Wandrosette fĂŒr etwa zehn Euro.

    FĂŒr das DuschvergnĂŒgen

    Eine Investition, die ihr Geld wert ist, ist die großzĂŒgige Dusche. Auf einer FlĂ€che von 100 cm in der Breite sowie 100 cm in der LĂ€nge erleben Bauherren mit der Luxusvariante große Badmomente; zu haben ist diese Duschwanne fĂŒr stolze 200 Euro. Kleiner und bescheidener zeigen sich Duschtassen mit den Standardmaßen von 80 mal 80 cm fĂŒr freundliche 60 Euro. Dazu benötigt man Hand- und Kopfbrausen: Wer mag, wĂ€hlt das Set und erhĂ€lt ein optimal aufeinander abgestimmtes Duschinterieur fĂŒr ca. 100 Euro. Die Handbrause solo gibt es schon fĂŒr 15 Euro, eine Stange dazu fĂŒr 20 Euro sowie ein Schlauch fĂŒr zehn Euro. Abgerundet wird das Duschensemble durch die richtige Mischbatterie: ZweckmĂ€ĂŸige Varianten finden Bauherren schon fĂŒr kleines Geld ab 15 Euro, wer das Doppelte investiert, erhĂ€lt bessere Modelle in Sachen Design und Können. Und damit alles wie gewĂŒnscht ablĂ€uft, fehlt nur noch ein passender Duschablauf: Variationen sind vergleichbar mit
    Badewannen-AblÀufen und liegen preislich bei rund 50 Euro.

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    Marktwirtschaftlich betriebene Stromversorgung – geht das?

    Erstellt von retep11 am Montag 20. Juni 2016

    Quelle: NAEB-Strom-Newsletter 2016/06
    Autor: Heinrich Duepmann

    Planwirtschaft gilt allgemein seit dem Scheitern der kommunistischen Volkswirtschaften als eine schlechte Wirtschaftsform (siehe auch aktuelles Beispiel Venezuela). Und so wird auch bei der Preismisere in der Deutschen Stromversorgung, deren Ursache in der Energiewende liegt, der Übergang weg vom EEG (als Planwirtschaftliches Verfahren verstanden) hin zu einer marktwirtschaftlich orientierten Stromversorgung von vielen unserer Freunde als Problemlösung angesehen.

    Ausgangspunkt dieser Überlegung ist, dass dadurch die Energiewende-forcierten Erzeugungsmethoden Wind, Voltaik und Biogas ins Abseits manövriert werden, weil niemand diesen zu teuren, ungeeigneten und unzuverlĂ€ssigen Strom, der nicht bedarfsgerecht produziert wird, kaufen wĂŒrde.

    Geht das? Kann man die Stromversorgung Deutschlands in den vier Regelzonen in irgendeiner Form so marktwirtschaftlich gestalten, dass der Hype der Energiewende, d.h. das Forcieren von Voltaik- Wind- und Biogasstrom aufhört?
    TatsĂ€chlich Stromversorgung ist immer planwirtschaftlich gewesen, seitdem es Verbundnetze gibt. Dass Strom-Mengen an der Börse zur Produktion ausgeschrieben werden, ist noch kein Beweis dafĂŒr, dass Stromversorgung marktwirtschaftlich funktionieren kann. Die nĂ€chsten 10 Jahre werden vielleicht in der ENTSO-E (EuropĂ€ischer Regelzonen-Verbund) den Beweis liefern.

    Zur Historie: Bis ca. 1990 hat die Stromversorgung gut – wenn auch teuer – funktioniert, weil die Regelzonen-Betreiber, die auch gleichzeitig Kraftwerksbetreiber waren, einen Versorgungsauftrag hatten. Sie mussten die NetzverfĂŒgbarkeit sicherstellen. Wenn das Netz nicht verfĂŒgbar war, konnten sie auch Ihre Ware Strom-kWh nicht verkaufen, ganz abgesehen davon, dass sie natĂŒrlich ihren Auftrag nicht erfĂŒllten. Entscheidendes Element fĂŒr die Aufrechterhaltung der BetriebsfĂ€higkeit waren:

    • Produktion in relativer NĂ€he zum Verbraucher
    • ein ausreichend dimensioniertes Netz
    • hinreichend verfĂŒgbarer Regelstrom (*) in der Regelzone
    • Regelwerk fĂŒr Lastabwurf (in extremen Last-Situationen)

    All diese Funktionen lagen praktisch in der Hand des Regelzonen-Betreibers (frĂŒher mal RWE, E.ON, Vattenfall und ENBW). Dreh- und Angelpunkt war dabei der Regelstrom, der ausschließlich von den Betreibern selbst erzeugt wurde und zu hohen Preisen in die Gesamt-Kosten einfloss. All das war fĂŒr die Blackout-Vermeidung zwingend erforderlich.

    Dann begann in die EU in den neunziger Jahren die „Liberalisierung“ des Strommarktes einzufĂŒhren, die zunĂ€chst auch sehr gute PreisdĂ€mpfungseffekte brachte – siehe in unserem Diagramm die Deutschen Kostenentwicklung von 1990 – 2000 – rote Kurve.

    Es wurden sogenannte Strombörsen installiert, die Absatz und Bezug von Strom fĂŒr verschiedene Zwecke und fĂŒr verschiedene Handelsebenen besogen sollte. Weiterhin erfolgte in dieser Phase die Regelstromversorgung aus eigenen Kraftwerken der Regelzonenbetreiber zu praktisch selbst definierten Preisen. In dieser Zeit entstanden aber quasi schmarotzende Einheiten wie Trianel, EWE und einige andere, die den von ihnen selbst erzeugten Strom in Ihren Verteilnetzen unterhalb des Regelzonen-Netzes eigenstĂ€ndig verkauften.

    Mit EinfĂŒhrung des Stromverkaufs (auf der Basis von kWh-Mengen) und der damit verbundenen Trennung von Regelzonen-Betreibern (es entstanden in einem vielstufigen Übernahme- und Zusammenschluß-Prozess die neuen Firmen Amprion, TenneT, 50Hertz und TransnetBW als rechtlich selbstĂ€ndige Unternehmen ohne Strom-Produktionsressourcen) von den produzierenden Kraftwerken mußte die Enthaftung der Stromproduzenten fĂŒr eben diese Blackout-Vermeidung erfolgen. Diese Funktion liegt jetzt ausschließlich bei den neuen Regelzonenbetreibern. Diese dĂŒrfen keine Kraftwerke mehr betreiben und mĂŒssen den Blackout-Vermeidungs-Leistungsbedarf (an der Strom-Börse) zukaufen. In welchen an der Strombörse gehandelten Kontrakten die GeschĂ€fte ablaufen, zeigt folgendes aus Wikipedia ĂŒbernommene Diagramm (die Begriffe sind weitgehend selbsterklĂ€rend, die Tageslastganglinie stellt den erwarteten Stromverbrauch einer Regelzone dar):

    TatsĂ€chlich können die Regelzonenbetreiber die Funktion Blackout-Vermeidung nur wahrnehmen, solange sowieso genĂŒgend (in MW, in der Grafik das untere unbeschriftete gelbe Rechteck) dafĂŒr geeignete Kraftwerke vorhanden, am Netz und in Betrieb sind und im richtigen Leistungsbereich arbeiten. Geeignet sind Kraftwerke die sich schnell an schwankende Bedarfe anpassen, die also Ihre tatsĂ€chliche momentane Leistung an Bedarfsschwankungen anpassen können. TatsĂ€chlich sind dafĂŒr nur die in der folgenden Tabelle aufgefĂŒhrten Kraftwerke geeignet. Exotische prinzipiell auch geeignet Kraftwerke wie MĂŒllverbrenner u.Ă€. werden hier nicht berĂŒcksichtigt. Laufwasserkraftwerke (bei Talsperren) sind wie Pumpspeicher-Kraftwerke einzuordnen. Nun hĂ€ngt Anpassungsgeschwindigkeit vom momentanen Leistungsstand ab. Wenn ein Kohlekraft aus und kalt ist, braucht es 8 Stunden, bis es Strom mit mehr als 20% der Nennleistung abgibt. Die folgende Tabelle zeigt hier die Grenzbereiche an:

    Zum VerstĂ€ndnis ein Beispiel: ein Kernkraft mit 1.500 MW Leistung fĂ€hrt mit 55%. Dann kann es seine Leistung in 4,5 Minuten von 825 MW auf 1.500 MW (= Nennleistung) steigern. NatĂŒrlich ist das ein theoretischer Fall. Warum sollte das Kernkraftwerk nur mit 55% Leistung fahren. Die Kosten sind die gleichen bei 55% und bei 100% Leistung. Man verschenkt also bares Geld, selbst wenn man fĂŒr den Strom nur eine Cent-Bruchteil bekommt.

    Aber immerhin, steigt der Bedarf in der Regelzone um diese Differenz (675 MW), oder schlĂ€ft der Wind ein und angenommene 200 Windkraftanlagen a 3.125 MW-Leistung mit voller Leistung bleiben nun stehen, kann das Kernkraftwerk binnen 5 Minuten helfen. Sind keine Kraftwerke in dieser Hilfestellungsposition und bekommt man nicht ĂŒber die Regelzonen-Koppelstellen genĂŒgend Strom herbeigeschafft, kommt es zum Blackout.

    FĂŒr eine zuverlĂ€ssig Blackout-Vermeidung ist es also wichtig, dass jederzeit die richtige Menge (Wirk-) Leistung aus diesen geeigneten Kraftwerken in einer Regelzone aktuell da ist. Wenn ein Kernkraftwerk bereits mit 99% Leistung fĂ€hrt, steht nur noch 1% (15 MW) Reserve zur VerfĂŒgung. Das sind gerade mal 5 wegen einschlafendem Wind gerade zu kompensierende Windkraftanlagen.
    Jetzt kommt die Strombörse ins Spiel. Angenommen, das Kernkraftwerk will am Regelstrom-GeschĂ€ft mit einer Leistung von 600MW (Regelstrom wird nach Leistung und nicht nach Arbeit entgolten) partizipieren, muss es zunĂ€chst mal fĂŒr ein 24h oder 48h-Zeitfenster sein Angebot an der Börse von 100% auf angenommen 60% reduzieren. Es muss also seinen Angebotspreis fĂŒr die restlichen 900 MW so definieren, dass es auch tatsĂ€chlich an der Börse den Zuschlag erhĂ€lt (damit es bei den 55% Leistung bleibt um als Regelkraftwerk agieren zu können). Bei einem angenommenen realisierten Handelspreis von 3 Ct./kWh bedeutet das zunĂ€chst mal einen Verzicht auf 432.000 EUR als Tageserlös, der dann ĂŒber den Erlös aus dem Regelstrom-Angebot kompensiert werden muß. WĂŒrde das Kraftwerk keinen Zuschlag an der Börse fĂŒr die 900 MW zu 3 Ct./kWh bekommen, könnte es auch seine Funktion als Regelstromlieferant nicht erfĂŒllen. Es wĂŒrde also jetzt zu einem sogenannten Redispatch (wird hier nicht weiter behandelt) kommen. Und das Kraftwerk hat zunĂ€chst mal einen hohen Einnahmeverlust, da es sich ja selbst aus dem GeschĂ€ft gebracht hat.

    Je mehr Energiewendestrom, der ja schon ĂŒber das EEG bezahlt ist und damit zu Null an der Börse gehandelt werden könnte, vorhanden ist, desto grĂ¶ĂŸer ist das Risiko, dass der Preis im Beispiel von 3 Cent nicht erreicht wird.

    Heute funktioniert die Blackout-Vermeidung nur deshalb, weil noch genĂŒgend Blackout-verhinderungsfĂ€hige Kraftwerke betrieben werden. Das mag sich bald Ă€ndern, mehr und mehr Kraftwerke werden als sogenannte Dreckschleudern (1) oder wegen KK-Ausstieg(2) oder wegen Unwirtschaftlichkeit(3) still gelegt. Die Politik hat kein geeignetes technisches und volkswirtschaftliches Instrument, diese Entwicklung zu stoppen bzw. die heutige Technik durch eine andere zu ersetzen bzw. den Betrieb von „Blackout-Vermeidungs-Kraftwerken“ zu triggern. Es werden also in wenigen Jahren nicht mehr ausreichend derartige Kraftwerke verfĂŒgbar sein. Alle Versuche, mit Speichern so was nachzubauen bewegen sich in der Dimension des Teelöffels beim Weltmeerausschöpfen.

    Schlimmer ist allerdings noch der andere Fall, dass zwar Kraftwerke noch genĂŒgend vorhanden sind, aber wegen des Überangebotes von Energiewendestrom nicht im Leistungsbereich gemĂ€ĂŸ obiger Tabelle laufen und damit nicht rechtzeitig eingreifen können. Hier sei allerdings erwĂ€hnt, dass dieses Problem leicht lösbar wĂ€re durch Abschaltung der Energiewendestrom-Anlagen. Damit wĂ€re dieser sogenannte Überschußstrom (siehe auch AfD-Artikel) eliminiert und regelfĂ€hige Kraftwerke wĂŒrden im geeigneten Bereich laufen. Wir lassen deshalb diesen Punkt im folgenden aussen vor.

    Selbst wenn man die StilllegungsbeschlĂŒsse gemĂ€ĂŸ (1) und (2) zurĂŒcknehmen wĂŒrde, wĂ€re der Erosionsprozess wegen (3) nicht aufzuhalten sein. Sogar wenn man das EEG zurĂŒcknehmen wĂŒrde und damit die Energiewendestromerzeugung beenden, wĂŒrde kein kaufmĂ€nnisch handelndes Unternehmen Kraftwerke fĂŒr die Erzeugung von Regelstrom mehr neu errichten:

    Niemand wĂŒrde nach den Wirren, IrrtĂŒmern und Fehlentscheidungen der letzten 15 Jahre in Deutschland in der Stromwirtschaft und unter dem Regelschirm der EU-Strombörse noch zu derartigen Investitionen, die ĂŒber 40 Jahre abgeschrieben werden mĂŒssen, zu bewegen sein. Mannheim (Kohle) und vielleicht noch Datteln 4 (Kohle) werden wohl die letzten Regelstrom-geeigneten neuen Kraftwerke in Deutschland sein. Insbesondere der Druck der Mehrheit der Energiewende-glĂ€ubigen BĂŒrger wĂŒrde das Investitionsrisiko unvertretbar hoch machen.

    Ich kann mir kein funktionsfĂ€higes Incentive-System fĂŒr Investitionen fĂŒr die Regelstrom-Versorgung vorstellen (unter dem Prinzip der Ausschreibung des Regelstromes an der Strombörse). Damit ist Marktwirtschaft im StromgeschĂ€ft nicht möglich und so lĂ€uft auch die Argumentation gegen Planwirtschaft bei der Stromerzeugung ins Leere. Einen Ausweg sehe ich derzeit nicht – vermutlich geht es allen verantwortungsbewussten und sachkundigen Politikern ebenso. Die Manager der Stromunternehmen haben richtigerweise die Ergebnisse und Bilanzen der nĂ€chsten GeschĂ€ftsjahre im Sinn, denn sie sind nur noch kaufmĂ€nnisch ihren AktionĂ€ren verpflichtet (Enthaftung vom Netzbetriebsrisiko).

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    Heizungsmodernisierung

    Erstellt von retep11 am Montag 28. MĂ€rz 2016

    Jede Heizung unterliegt einer technischen und moralischen Alterung. Zu unterscheiden ist auch die Art der Übertragung der WĂ€rme an die Raumluft. FrĂŒher wurden vorwiegend Strahlungsheizungen in den WohngebĂ€uden eingebaut. Dazu zĂ€hlen die Kachelöfen, die kleinen gusseisernen Öfen (Kanonenofen), die Kamine und weitere Heizungen. Der technische Stand hat sich weiter entwickelt, bezogen auf eine niedrigere Verschmutzung des Rauchgases im Schornstein und die Verbesserung der Wirkungsgrade. Aus den offenen Kaminen sind heute geschlossene Kamine mit höherem Wirkungsgrad entstanden. Moderne Kaminöfen haben die Ă€lteren transportablen Öfen abgelöst. Sie haben einen hohen Wirkungsgrad.

    Bei einem Model, welches wir selbst besitzen, muss jedes Mal, wenn wir Holz oder Kohlen auflegen, gelĂŒftet werden. Beim Öffnen der großen GlastĂŒr wird ein Teil des Rauchgases mit in den Raum gesaugt, da die TĂŒr genauso hoch ist, wie die Brennkammer. Bei den Ă€lteren Dauerbrandöfen konnte dies auch passieren, aber eben nur viel weniger und wenn die Temperatur der Außenluft nicht so hoch war. Diese Ă€lteren Öfen durften bzw. dĂŒrfen in AbhĂ€ngigkeit ihres Baujahrs nicht mehr bzw. nur noch wenige Jahre betrieben werden. Die Staub- und Schadstoffbelastung soll mit diesen gesetzlichen Vorschriften verringert werden.

    In diesem Fall muss man sich rechtzeitig um eine
    Heizungsmoderisierung kĂŒmmern, um ein passende Heizung zu finden. In diesem Fall ist aber auch grundsĂ€tzlich darĂŒber nachzudenken, ob nicht eine andere Heizung gĂŒnstiger fĂŒr das WohngebĂ€ude ist. Das betrifft aber auch die Gas- oder Öl-Heizungen, wenn diese technisch veraltet sind. Der nachtrĂ€gliche Austausch alter undichter Fenster durch Isolierverglasung oder eine DĂ€mmung der Decke zum unbeheizten Dachgeschoss verringern die erforderliche Menge an Heizenergie. Eventuell ist dann ein kleiner Brennofen sinnvoll. Ein zu großer Ofen wird sonst in seiner Leistung nicht ausgelastet, was sich auch auf einen niedrigeren Wirkungsgrad auswirkt. Bei der Heizungsmodernisierung sollte auch die technische Möglichkeit einer Kombination mit einer WarmwassererwĂ€rmung geprĂŒft werden. Auch hier sollte vorher eine Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Gerade bei den Heizungen, wo das Wasser als WĂ€rmetrĂ€ger dient, lassen sich Fußbodenheizungen oder Wandstrahlungsheizungen einbauen. Die Strahlungsheizung verschafft ein angenehmes Raumklima. Dabei kann die Lufttemperaturen etwas geringer als bei den Konvektionsheizungen sein. Fast alle modernen Heizungen mit ihren Heizkörpern an der Wand sind Konvektionsheizungen.
    Auch die bereits oben genannten Kaminöfen können als wasserfĂŒhrende Öfen mit einem WĂ€rmespeicher ausgefĂŒhrt werden. Sie geben nicht nur StrahlungswĂ€rme ĂŒber das große Glasfenster ab, sondern erwĂ€rmen gleichzeitig Wasser, welches Heizkörper oder einen Fußboden (Fußbodenheizung) erwĂ€rmt. Hier ist auf einen ausreichend großen WĂ€rmespeicher zu achten. Diese moderne Heizung hat den Vorteil, dass diese auch nach dem Verbrennen des Holzes oder der Kohle noch WĂ€rme an den Raum durch die Heizkörper abgibt. So können aber auch grĂ¶ĂŸere verwinkelte RĂ€ume oder andere RĂ€ume beheizt werden.

    Neben der Heizung optimieren ist vor der Investition in eine neue Heizung, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchzufĂŒhren. In die Berechnung sollten die Anschaffungs- und Installationskosten, die Preise des EnergietrĂ€gers, die Wartungs- und Revisionskosten einbezogen werden.

    Schema einer modernen Heizung

    Bisher standen alle EnergietrĂ€ger fast immer zur VerfĂŒgung. Allerdings kann es Probleme geben, wenn genau dieser EnergietrĂ€ger eine Zeit nicht zur VerfĂŒgung steht oder die Energiepreise sehr stark ansteigen. Dann ist er recht sinnvoll, wenn fĂŒr die Heizung des Wohnhauses noch eine „Notheizung“ unabhĂ€ngig von der Stromversorgung zur VerfĂŒgung steht. Das ist zum Beispiel ein Kamin bzw. Kaminofen zusĂ€tzlich zur zentralen Gas- oder Ölheizung auch vorhanden ist.

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    Erfolglose BĂŒrgerinitiativen gegen Windparks

    Erstellt von retep11 am Dienstag 26. Januar 2016

    Autor: Heinrich Duepmann www.naeb.de

    BĂŒrgerinitiativen gegen Windparks bleiben erfolgslos, wenn sie nicht die Wurzel des Übels, die Energiepolitik in Deutschland bekĂ€mpfen. Windstrom, wie auch Solarstrom und Biogasstrom (Ökostrom) ist unwirtschaftlich. Die Anlagen können nur mit hohen Subventionen betrieben werden. Subventionen und Privilegien mĂŒssen gestrichen werden. Dann wird kein einziges Windrad mehr gebaut.

    Bald 75.000 Windgeneratoren

    Der Bau von Windparks soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung schnell weiter gehen. Zu den heute in Deutschland bereits vorhandenen 25.000 Windgeneratoren sollen noch weitere 50.000 hinzukommen. Nur wer in der Mitte von GroßstĂ€dten lebt (wie unsere Bundeskanzlerin), wird nicht von WindrĂ€dern in der unmittelbaren Umgebung gestört. Weit mehr als die HĂ€lfte aller BundesbĂŒrger wird jedoch nach dem geplanten Ausbau von Windstromanlagen umgeben sein. Sie machen LĂ€rm, stören durch Schattenschlag der riesigen kreisenden FlĂŒgel und durch stĂ€ndig blinkende Warnlichter fĂŒr Flugzeuge. Nach neuen Erkenntnissen fĂŒhrt Infraschall (tiefe Schallwellen unterhalb der Hörgrenze) zu nachhaltigen GesundheitsschĂ€den. WohngebĂ€ude verlieren im Mittel 30 Prozent ihres Wertes. In EinzelfĂ€llen werden sie unverkĂ€uflich.

    Naturschutz wird aufgegeben

    Es nutzt wenig, wenn man ein HĂ€uschen am Wald oder an einem Naturschutzpark hat, also an Gebieten, die bisher als schutzwĂŒrdig galten. Der Wald ist inzwischen zur Errichtung von 200 Meter hohen Windgeneratoren freigegeben. Grenzen von Naturschutzparks werden reduziert und der Mindestabstand verringert. Die Liste der zu schĂŒtzenden Vogelarten wurde verkleinert. Mit solchen Methoden wird der Ausbau von Windstromanlagen vorangetrieben. Doch es gibt eine Ausnahme. Auf den Inseln der Nordsee werden keine Windparks erlaubt, weil dies den Kurbetrieb stört. Dabei ist gerade dort der beste Wind, also die grĂ¶ĂŸte Ausbeute. Wenn Windgeneratoren tatsĂ€chlich die Lösung unserer Energieprobleme sind, mĂŒssten die Inseln mit solchen Anlagen voll sein. Die GĂ€ste sollen an den paar Ferientagen von Windanlagen nicht gestört werden. Den BĂŒrgern im Land werden aber solche Störungen ein Leben lang zugemutet. Wo bleibt da die Logik?

    Die Profiteure der „Energiewende“

    Vorangetrieben wird der Ausbau der Ökostromanlagen von den Profiteuren der „Energiewende“ (mit Kosten ohne Ende). Es sind dies neben den Betreibern die Hersteller, Planer und Monteure der Anlagen, die VerpĂ€chter der GrundstĂŒcke, die auf EinsprĂŒche von BĂŒrgern und BĂŒrgerinitiativen spezialisierten Rechtsanwaltskanzleien, die Banken und die auf Gewerbesteuer spekulierenden Gemeinden. Ihre Lobby hat viele Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Sie berĂ€t nicht nur Abgeordnete, sondern ihre Leute sitzen sogar in den Ministerien und formulieren die Gesetze zum Wohle der Profiteure und zu Lasten des grĂ¶ĂŸten Teils der Bevölkerung. Welche Möglichkeiten haben die Betroffenen, sich gegen diese Belastungen und AusplĂŒnderungen zu wehren?
    EinsprĂŒche an die StĂ€dte und Gemeinden, die die BebauungsplĂ€ne genehmigen mĂŒssen, helfen nicht. Zu stark ist die Lobby der Profiteure, die mit allen Mitteln bis hin zu Bestechungen und Bedrohungen den Bau von Ökostromanlagen durchsetzen. Sie werden unterstĂŒtzt von den Vorgaben der Bundesregierung, ausreichende FlĂ€chen fĂŒr Ökostromanlagen auszuweisen. Die Forderung wird begrĂŒndet mit der Rettung des Weltklimas durch weniger Kohlenstoffdioxid in der Luft. Viele glauben an diese ideologische Vorstellung, die nicht bewiesen ist. KlimaĂ€nderungen hat es auf der Erde immer gegeben, unabhĂ€ngig von dem Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft und auch unabhĂ€ngig von den Menschen, denn der Mensch existiert erst seit kurzer geologischer Zeit auf der Erde. Mit der Ideologie von der Klimarettung wurde und wird die Bevölkerung stĂ€ndig durch die Medien, aber auch durch die Schulen indoktriniert. Viele MitbĂŒrger einschließlich BĂŒrgermeister und Ratsmitglieder glauben dieser Ideologie. Sie sind nur schwer von ihrem Irrtum zu ĂŒberzeugen. Zusammen mit den Profiteuren bilden sie meistens die Mehrheit. So werden weitere Ökostromanlagen genehmigt.

    Klagen helfen nicht

    Auch Klagen gegen Windparks erreichen nichts. Richter mĂŒssen nach Gesetzen richten, auch dann, wenn sie die Gesetze nicht fĂŒr sinnvoll halten. DarĂŒber hinaus sind auch viele Richter indoktriniert. Ihr Ermessensspielraum geht dann in Richtung der Genehmigung von Windparks. Klagen nutzen also nur den Rechtsanwaltskanzleien, die von den Betroffenen GebĂŒhren kassieren.
    Erfolg gegen die Ökostromanlagen kann es nur geben, wenn die Subventionsgesetze wie das „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) ersatzlos gestrichen werden. Damit ist die Energiewende gestorben, weil Ökostrom deutlich teurer ist als konventioneller Strom. Ein Kampf gegen Windparks vor der eigenen HaustĂŒr bei gleichzeitiger Zustimmung zur „
    „Energiewende“ (Nimby- Forderung: Not in my backyard) kostet nur Zeit und Geld ohne jeden nachhaltigen Erfolg. Vielleicht erreicht man eine Verlagerung des Windparks hinter das Haus. Die BelĂ€stigung und weiter steigende Stromkosten bleiben.

    Alle Bundestagsparteien befĂŒrworten die „Energiewende“

    Gesetze werden in den Parlamenten beschlossen. FĂŒr die Energiegesetze ist der Bundestag zustĂ€ndig. Hier gilt es anzusetzen. Wir mĂŒssen die Partei wĂ€hlen, die die Energiegesetze ersatzlos streichen will. Leider gibt es eine solche Bundestagspartei nicht. Alle dort vertretenden Parteien befĂŒrworten die Energiewende. Es nutzt wenig, sich an einzelne Bundestagsabgeordnete zu wenden. Im direkten GesprĂ€ch hört man immer wieder. Ich stimme Ihnen ja voll zu. Wenn ich das aber öffentlich sage, streicht meine Partei mich von der Kandidatenliste bei der nĂ€chsten Wahl. Also stimme ich öffentlich dafĂŒr. Wir brauchen im Bundestag eine Partei, die gegen die Energiewende ist, damit wir wieder eine Wahlmöglichkeit haben.

    WĂ€hlergruppen sind besser als BĂŒrgerinitiativen

    BebauungsplĂ€ne werden in den Gemeinde- und KreisrĂ€ten beschlossen. Hier können BĂŒrger direkt Einfluss nehmen, wenn sie sich in die RĂ€te wĂ€hlen lassen. Ratsmitglieder haben frĂŒhzeitig Einblick in die BauantrĂ€ge und Bauplanungen. Sie können die Öffentlichkeit informieren, bevor bindende RatsbeschlĂŒsse gefasst werden. Es ist viel sinnvoller und einfacher, eine WĂ€hlergruppe zu bilden, statt eine BĂŒrgerinitiative als Verein zu grĂŒnden. Bereits mit der GrĂŒndung kann der „Wahlkampf“ mit der Forderung, keine weiteren Windanlagen auf dem Gemeindegebiet zuzulassen, beginnen. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ begleitet die Lokalpresse solche Aktionen. Damit gibt es dann in der Gemeinde auch eine klare Wahlmöglichkeit.
    Die Mitglieder vom Stromverbraucherschutz NAEB e.V. (www.naeb.de), einer Vereinigung von ĂŒber hundert Energiefachleuten, sind bereit, bei der GrĂŒndung von WĂ€hlergruppen zu helfen. Wir können RatschlĂ€ge geben und eigene Erfahrungen und Erfolge einbringen. Wir bieten VortrĂ€ge auf Versammlungen an zur Unterrichtung der Mitglieder und der Öffentlichkeit ĂŒber die Kosten und Risiken der Ökostromerzeugung.

    Quelle: E-Mail NAEB-Strom-Newsletter 2016/01

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    Update NAEB-Stromkosten-Hochrechnung 2020

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 26. November 2015

    Kostensteigerung: Ruhe vor dem Sturm, so kann man die gegenwĂ€rtige Situation bezeichnen. Die EEG-Kosten steigen nur noch moderat, daran Ă€ndern auch die in diesem Jahr mit voller Wucht brĂŒllenden Herbstwinde nicht – siehe Grafiken unten, und die neuen Kostentreiber stehen noch in den Startlöchern: Trassen, Erdverkabelung, Offshore-Windstrom, Ausschreibung Windstrom, intelligente Trafos, Offshore-Anbindung, Braunkohle-StilllegungsprĂ€mie, steigende KWK-Umlage, Redispatch, Batteriespeicher fĂŒr PrimĂ€rreserve, Blindstrom-Ausgleich, CO2-Zertifikate-Verteuerung, Vorhalte-Entgelt. Diese Blöcke werden den praktisch zum Stillstand kommende Voltaik- und Biogas-Ausbau weit ĂŒberkompensieren, so dass unsere SchĂ€tzung 2020 mit rund 45 Cent/kWh unverĂ€ndert bestehen bleibt.

    Es wird allerdings zunehmend schwierig, diese Kostensteigerung den Verursachern Wind- Voltaik- und Biogas zuzuordnen, da sie in anderen Stromkostenpositionen versteckt werden.

    Wie sehr ĂŒbrigens die WKA-Betreiber sich in diesem Jahr freuen, mögen Sie an der Einspeisegrafik vom 1.10 bis 19.11. der Regelzonen Amprion, Tennet und 50Hz erkennen. SchĂ€tzt man die fehlenden Bereiche mit 20% (GrĂŒnstromanteil, ENBW vernachlĂ€ssigt) ergibt sich auf die 50 Tage 12,8 TWh und das wiederum aufs Jahr hochgerechnet wĂŒrde eine Windeinspeisung von 94 TWh bedeuten – in 2014 waren es 56 TWh. (kWh – nicht MWh)

    Noch schlimmer wĂ€ren die Jahresprojektion aus den 13 letzten Tagen, die eine Jahres Einspeisemenge 212 TWh bedeuten wĂŒrde, ĂŒber 40% des Deutschen Jahresverbrauches. Es versteht sich, dass es völlig unsinnig wĂ€re, die KapazitĂ€t fĂŒr den vollstĂ€ndigen Abfluß dieser Strommenge egal wohin bereitzustellen.
    Sei es drum, die WindmĂŒller bekommen ihr Geld ja in jedem Fall, ggf. als EntschĂ€digung bei Nichteinspeisung.

    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.

    Quelle: Aktuelle Information zur Energiewende von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2015–11

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    Die Raumkonzeption und Ausstattung von Bildungseinrichtungen

    Erstellt von retep11 am Freitag 18. September 2015

    Heute muss man sich das ganze Leben weiterbilden, um die aktuellen Tagesanforderungen gerecht zu werden. Die berufliche Bildung fĂ€ngt nicht erst mit der Berufsausbildung an. Die ersten Grundlagen werden bereits in der Kita vermittelt. Hier werden die Kinder bereits auf die kĂŒnftigen Anforderungen vorbereitet. Es bilden sich die individuellen Neigungen heraus. Das Lernen darf nicht abschrecken, sondern muss Freude machen. Je besser dies gelingt, um so bessere Erfolge werden erzielt. Einen großen Einfluss auf das Lernen hat die rĂ€umliche Umgebung. Dazu zĂ€hlen die Raumgestaltung und die Ausstattung. Dazu gehören die Farbgestaltung, die passende Ausstattung, viel Tageslicht, frische Luft und ein angenehmes Raumklima. Je nach Altersgruppe aber auch die Zielrichtung der BildungstrĂ€ger werden an die Ausstattung unterschiedliche Anforderungen gestellt. Werden in einer Kita kindgerechte Möbel benötigt, so sind auch in einer Schule je nach Altersklasse unterschiedlich große StĂŒhle mit passenden Tischen erforderlich. In der Erwachsenenweiter- bzw. ausbildung werden ganz bestimmte Anforderungen an die Ausstattung mit Möbel gestellt. Unter ass.de finden Sie einen professionellen Einrichter, welcher sich auf die Erstellung von Raumkonzepte fĂŒr Schulen und Bildungseinrichtungen spezialisiert hat.

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    Bei der Ausstattung sind verschiedene gesetzliche Vorschriften und Verordnungen zu erfĂŒllen. So mĂŒssen bestimmte AbstandflĂ€chen eingehalten und die entsprechenden Fluchtwege im Brandfall gegeben sein. Das bedeutet, es dĂŒrfen nicht ĂŒber all Sitzmöbel und andere EinrichtungsgegenstĂ€nde aufgestellt werden. Ebenso gibt die GrĂ¶ĂŸe des Raumes bzw. des Saales die Anzahl möglicher SitzplĂ€tze vor. Dies ist auch abhĂ€ngig von der TragfĂ€higkeit der Decken und dem Raumvolumen. Es muss eine ausreichende Frischluftversorgung vorhanden sein. Ist eine VerĂ€nderung der Raumnutzung vorgesehen, so darf nicht nur an neue Möbel gedacht werden, sondern die vorhandene bautechnische Ausstattung und gegebenen falls auch die Konstruktion muss in die Überarbeitung der Raumkonzeption einbezogen werden.

    Haben die Schulungs- bzw. VeranstaltungsrĂ€ume eine spezielle Funktion, wie z. B. Klassenzimmer oder kleine SĂ€le fĂŒr Kammermusik, so können diese korrekt fĂŒr die jeweilige Nutzung ausgestattet werden. Steht bei einem Klassenzimmer die korrekte Beleuchtung mit im Vordergrund, so werden bei dem zweiten Beispiel hohe akustische Anforderungen gestellt. Die Bestuhlung muss besonders hohe AnsprĂŒche erfĂŒllen. Sie muss bequem sein und beeinflusst die Raumakustik. Dagegen mĂŒssen die Sitzmöbel in einer Schule andere Anforderungen erfĂŒllen. Da auf den StĂŒhlen lange gesessen wird, muss auf die Ergonomie besonderen Wert gelegt werden. Ebenso mĂŒssen diese einfach und robust sein.

    Anders sieht es bei den multifunktionalen RĂ€umen aus, wie bei den Tagungshotels oder Kongresszentren. Hier mĂŒssen die Raumgestaltung als auch die Möbel und andere EinrichtungsgegenstĂ€nde den jeweiligen Veranstaltungen (Fachtagung, Semina usw.) gerecht werden. Die Erarbeitung eines optimalen Raumkonzepts ist hier sehr anspruchsvoll.

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