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Autor:
Peter Rauch
Peter Rauch
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  • Energiesparen und die Altbausanierung von Wohngeb√§uden.

    Posted by retep11 on Dezember 15th, 2018

    Jahrtausende wurden die Wohngeb√§ude energiesparend gebaut. Bei einem Wohngeb√§ude muss der Energiefluss betracht werden. Der Energieverbrauch setzt sich aus der Rohstoffgewinnung, der Nutzung, Ider nstandhaltung und die Weiterverwertung bzw. die Entsorgung zusammen. Diese Bedingungen erf√ľllen Naturbaustoffe im konventionellen Baustil am besten.

    Energiesparen und die Altbausanierung von Wohngebäuden.

    Schimme hinter dem Heizkörper
    Falsche Energieeinsparung

    Posted in Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Die K√ľche, der Mittelpunkt des Familienlebens

    Posted by retep11 on Dezember 2nd, 2018

    Zum Ende des letzten Jahrhunderts diente die K√ľche lediglich nur noch zur Zubereitung von Speisen. Etwas gr√∂√üere K√ľchen boten auch noch Platz f√ľr einen K√ľchentisch. Aus meiner Kindheit kenne ich es noch, dass die K√ľche den Mittelpunkt des Familienlebens bildete. Die gute Stube wurde nur selten bei Besuch genutzt. Ich hatte vor 20 Jahren f√ľr meine Firma ein B√ľro in einem Dorf in Elsass gemietet. Die Vermieterin lebte und wohnte vorwiegend in der K√ľche. Sehr modern eingerichtet, mit Ceranfeld, Fernseher usw. Bei uns in Transkarpatien erfolgte bei den √§lteren H√§usern (30-60 Jahre alt) die Raumaufteilung so, dass die K√ľche den Mittelpunkt des Lebens darstellt.

    K√ľchenofen

    In unserer kleine Stadt benutzen wir unseren K√ľchenofen, (siehe Bild) nicht mehr zum Backen und Kochen, aber viele Familien kochen und backen im Winter noch auf den Ofen. Hier wohnt und lebt die ganze Familie. Es ist daher selbstverst√§ndlich, dass genau diese R√§ume sehr praktisch und sinnvoll eingerichtet werden. Die Spanne des Ausstattungsgrades der K√ľchen an M√∂beln und Einrichtungsgegenst√§nden reicht von sehr einfach bis zu Echtholzm√∂beln. Das h√§ngt nat√ľrlich von der √ľberwiegenden Nutzung aber auch vom Geld ab.

    Wir haben genauso wie viele andere Grundst√ľcke auch eine Sommerk√ľche. Das ist ein kleineres Geb√§ude neben dem eigentlichen Wohngeb√§ude. Diese hat eine √§hnliche Funktion wie die K√ľchen in den (ehemaligen) Dreiseitenh√∂fen (Bauernh√∂fe) in Sachsen. Teilweise der √§lteren Leute in Transkarpatien wohnen das ganze Jahr in dieser Sommerk√ľche, weil es gem√ľtlich und bequem ist.

    Praktische und formsch√∂ne K√ľchenm√∂bel

    In Deutschland wohnt man etwas anders und es werden andere Anforderungen an eine K√ľche gestellt. Es wird zum Beispiel viel weniger gebacken und gekocht. Vorwiegend werden Fertiggerichte bzw. Speisen zubereitet, welche sehr schnell fertig sind. Es wird mehr Wert auf die Wohnlichkeit und auf das Stauvolumen gelegt.

    Die moderne K√ľche hat zwar heute noch die Funktion zur Speisezubereitung aber durch die r√§umliche Integration in den Wohnbereich (Wohnzimmer) lebt und wohnt man wieder in der ‚ÄúK√ľche‚ÄĚ. Nat√ľrlich hat diese mit den K√ľchen aus vergangener Zeit nur noch wenig zu tun. Es werden ganz andere Anforderungen an die K√ľchenm√∂bel sowie kleine und gr√∂√üere K√ľchenger√§te gestellt. Sie sollen sich in der ‚ÄúWohnk√ľche‚ÄĚ wohlf√ľhlen. Sie m√ľssen praktisch, pflegeleicht und auch gut aussehen. Die K√ľchen von annex.de mit ihren hochwertige Massivholzk√ľchen sind nicht nur eine Augenweide. Je nach Gr√∂√üe der R√§umlichkeiten l√§sst das Programm verschiedene Einrichtungsvarianten zu. K√ľchenm√∂bel aus Massivholz haben zudem auch einige Vorteile. Es ist ein St√ľck Natur und gibt dem Raum auch eine entsprechend wohnliche Atmosph√§re. Diese M√∂bel halten viel l√§nger und sind auch robuster als M√∂bel aus Spanplatten. Spanplatten beinhalten aber auch Leime, welche in die Raumluft ausgasen k√∂nnen. Nun sind das heute keine Formaldehyde mehr, aber es sind Substanzen, welche nicht in der nat√ľrlichen Luft vorkommen.

    Posted in Bauen und Wohnen | 11 Comments »

    Der richtige W√§rmespeicher f√ľr das Eigenheim

    Posted by retep11 on November 2nd, 2018

    Oft wird W√§rme erzeugt, wenn diese nur teilweise ben√∂tigt wird. Um das Angebot an W√§rme gleichm√§√üig auf den Tag zu verteilen, ben√∂tigt man ein W√§rmepuffer bzw. W√§rmespeicher. Der idealste fl√ľssige W√§rmetr√§ger ist das Wasser, welches eine spezifische W√§rmekapazit√§t von 4,18 kJ/kgK hat. Andere Fl√ľssigkeiten nehmen viel weniger W√§rme auf. Das warme Wasser kann √ľber ein Rohrsystem an jede Stelle im Geb√§ude transportiert werden und die W√§rme √ľber Heizk√∂rper an die Raumluft abgeben.

    Der Wärmespeicher mit Wasser

    Ein W√§rmespeicher, ob als Heizungs-, Warmwasser- und Sonderspeicher, dient als Puffer f√ľr die erzeugte W√§rme, welche gleichm√§√üig √ľber den Tag verteilt an die Raumluft abgegeben wird bzw. als Warmwasser genutzt werden kann. Alle modernen Heizanlagen sind gleichzeitig mit einem W√§rmespeicher ausgestattet. F√ľr eine gute Funktionsf√§higkeit der gesamten Heizanlage im Geb√§ude muss die richtige Speichergr√∂√üe ausgew√§hlt werden. Das ist aber auch f√ľr die Wirtschaftlichkeit von gro√üer Bedeutung.

    Ist der Speicher zu klein, dann reicht eventuell das warme Wasser nicht f√ľr alle zum Duschen oder an kalten Tagen werden nicht alle Heizk√∂rper ausreichend warm. Aber auch umgekehrt ist es nicht sinnvoll. Es muss wesentlich mehr Wasser erw√§rmt werden, welches nur teilweise ben√∂tigt wird. Bei den hohen Energiekosten steigen nat√ľrlich die Kosten.

    Besonders w√§hrend der w√§rmeren Jahreszeit spielt dies eine Rolle, da kein warmes Wasser f√ľr die Heizung aber nur warme Wasser ben√∂tigt wird. Die richtige Auswahl kann man als Laie nicht treffen. Hierzu sollte Sie auf die Erfahrung einer Fachfirma, wie z. B. die TWL Technologie zur√ľckgreifen. Jede Heizungsanlage, ob Brennwert oder in Kombination mit einer Solaranlage oder nur Heizk√∂rper bzw. Heizk√∂rper und Fu√übodenheizung ben√∂tigt einen anderen W√§rmespeicher.

    Sie sollten aber auch eine m√∂gliche k√ľnftige Erweiterung bzw. √Ąnderung der Heizungsanlage einplanen. Wenn Sie zum Beispiel bei der n√§chsten Renovierung den Einbau einer Fu√übodenheizung planen oder wie bereits erw√§hnt einen Solarkollektor nachr√ľsten. Es sollten so wenige Kosten bei der Nachr√ľstung anfallen. Der richtige Standort des W√§rmespeichers und bereits installierte Anschlussleitungen brauchen sp√§ter nur noch angeschlossen werden.

    Massive Wärmespeicher

    An dieser Stelle soll aber auch erwähnt werden, dass Wärme auch in der massiven Baukonstruktion gespeichert wird. Das ist zum Beispiel bei einem Kachelofen der Fall. Die Schamottsteine und die Kacheln oder bei modernen Kaminöfen der Speckstein dienen als Wärmespeicher. Aber auch bei modernen Bauweisen speichern Bauteile die solare Wärme der Sonne.

    Zum Beispiel werden massive Bauteile (Innenw√§nde oder der Fu√üboden) √ľber die gro√üfl√§chigen Fenster durch die Sonnenstrahlung am Tag erw√§rmt. Aber auch das massive Mauerwerk leitet nicht nur die solare W√§rme, sondern speichert diese und tr√§gt so zu einem minimalen Heizenergieverbrauch bei. Bei einem W√§rmeverbundsystem wird die Funktion der solaren W√§rmespeicherung aufgehoben.

    Bei Leichtbaukonstruktionen fehlt die W√§rmespeicherung von massiven Bauteilen. Diesen Nachteil bemerkt man gerade an hei√üen Tagen in der Dachwohnung nach dem Dachausbau. Sinnvoll ist es die Innenw√§nde in massiver Bauweise, z. B. mit Kalksandstein (spezifische W√§rmekapazit√§t circa 0,88 kJ/kgK) oder Klinker (0,92 KJ/kgK) auszuf√ľhren. Die massiven Baustoffe haben zwar nur etwa ein Viertel der spezifische. W√§rmekapazit√§t von Wasser, aber viel besser als die der d√ľnnen Gipskartonbauplatten. Durch die W√§rmespeicherung dieser Baustoffe wird das Raumklima ausgeglichen. Es treten weniger gro√üe Temperaturschwankungen in der Dachwohnung auf.

    Posted in Bauen und Wohnen | No Comments »

    Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden

    Posted by retep11 on August 28th, 2018

    In diesem Artikel werden alle Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden, zur Baubiologie und Altbausanierung vorgestellt.

    Publikation von Peter Rauch zu biologischen Bauschäden und zur Baubiologie

    Bild zum eBook Dachgeschossausbau

    Posted in Baubiologie | No Comments »

    Kostenfrei Heizung durch die Nutzung der Solarenergie

    Posted by retep11 on Juli 4th, 2018

    Die Sonne liefert jeden Tag kostenfrei Solarenergie, welche auf der Erde in vielf√§ltiger Form genutzt. So w√ľrden die Pflanzen auf unserer Erde das wertvolle Kohlendioxid mithilfe der Fotosynthese nicht zu hochmolekularen Kohlenstoffverbindungen verwandeln k√∂nnen und so erst das h√∂here Leben erm√∂glichen. Es ist nicht nur Licht, sondern auch W√§rme erforderlich.

    Seit Tausenden Jahren wird der Wind von den Menschen genutzt, um mit Schiffen die Meere zu durchsegeln.
    Aber auch durch die richtigen Geb√§udekonstruktionen mit massiven Baustoffen wird solare W√§rme gespeichert, welche einerseits zu einem ausgeglichenen Raumklima f√ľhrt und gerade im mittleren Westeuropa ein Heizen im Sommerhalbjahr kaum erforderlich ist.

    Der W√§rmespeicher f√ľr Solarenergie ist Wasser

    Solare W√§rme kann durch einen massiven Baustoff gespeichert werden, aber der Nachteil besteht darin, die W√§rme kann nur bedingt durch die W√§rmeleitung an eine andere Stelle im Geb√§ude weitergeleitet werden. Das ist meistens nur die Innenseite der Geb√§udeinnenwand. Eine wesentlich bessere L√∂sung ist die Speicherung der W√§rme in einer Fl√ľssigkeit. √úber ein Leitungssystem kann die Fl√ľssigkeit dann an jede andere Stelle weitergeleitet werden. Wasser hat die h√∂chste spezifische W√§rmespeicherkapazit√§t von 4,18 kJ/kgK und ist damit die am besten geeignete Fl√ľssigkeit zur W√§rmespeicherung.

    Nicht so h√§ufig sieht man in Mittel- und Westeuropa die technische Nutzung der Solarenergie mit Flachkonvektoren oder Valkuumr√∂hrenkollektoren. Da hier die Sonne nicht solange und oft scheint, wie vergleichsweise in den s√ľdlichen L√§ndern, ist die Ausbeute an nutzbarer W√§rme kleiner. Als Einzelanlage ist diese daher nicht verwendbar, ausgenommen das schwarze Fass auf dem Dach der Gartenlaube, welche im Sommer f√ľr die Erzeugung des warmen Duschwassers genutzt wird.

    Wirtschaftlich macht die Nutzung der Solarenergie in Kombination mit der konventionellen Heizanlage Sinn. Ein Dozent f√ľr Physik an einer Hochschule, f√ľr den wir das Einfamilienhaus das Sanierungsprojekt erarbeitet hatten, hatte sich vor 25 Jahren zwei Flachkonvektoren auf das Haus installiert und einen entsprechenden W√§rmepuffer installiert. Er sage mir damals, die Investition f√ľr den 4 Personhaushalt hatte sich bereits nach 2 Jahren gerechnet. Gut er hat vieles selbst gebaut, aber auch wenn Sie die Installation durch eine Fachfirma ausf√ľhren lassen, d√ľrfte der Investitionszeitraum kaum l√§nger sein, da in den 25 Jahren die Energiekosten sp√ľrbar angestiegen sind. Unter Solarprofi24 finden Sie die gew√ľnschten Flachkonvektoren oder Valkuumr√∂hrenkollektoren und alle zus√§tzlichen Ausr√ľstungsteile.

    Solare W√§rmenutzung in der s√ľdlichen Region

    Bei unserem Arbeitsbesuch in der T√ľrkei in den 90iger Jahren hatte ich die einfachen Solaranlagen auf den Hausd√§chern das erste Mal gesehen. Wir wohnten in einer Wohnung des t√ľrkischen Gesch√§ftspartners. Das warme Wasser zum Baden war nicht hei√ü, aber es reichte vollkommen zum Baden aus. Zu dieser Zeit hatten bereits viele H√§user eine solche Warmwassererw√§rmung durch die Sonne. Im Bild sehen sie solche Anlagen.

    Warmwasser durch die Nutzung von Solarenergie auf den Hausdächern in Guezelcamli
    Wir hatten in der letzten Zeit √ľber ein Jahr in Tunesien gearbeitet. Auf der Insel Djerba gibt es dagegen relativ wenige Anlagen zur Erzeugung des warmen Wassers. Diese findet man meistens bei neu errichtet Geb√§uden. Vielleicht ist dies eine Frage der Kosten, die Tunesier verdienen verh√§ltnism√§√üig wenig. Hier gibt es auch verh√§ltnism√§√üig wenig Wasser, es ist auch sehr kostbar.

    Bei einem Besuch bei einer tunesischen Familie in einem Dorf hatte das Wasser, welches f√ľr das Gem√ľse zur Speisebereitung genutzt wurde auch f√ľr die Zubereitung des Tees verwendet. Ein zweimaliges Duschen am Tag ist dort f√ľr die heimische Bev√∂lkerung doch ein Luxus.
    Nutzung der Solarenergie auf einem Hausdach in Midoun

    Posted in Baubiologie, Energie- und Umweltpolitik | 18 Comments »

    Die M√§rchenstunde √ľber die menschengemachte Klimaerw√§rmung

    Posted by retep11 on April 13th, 2018

    Leider kann ich mich den Vorstellungen der zahlreichen „bezahlten“ Journalisten und leichtgl√§ubigen Politikern zum Thema der menschengemachten Klimaerw√§rmung nicht anschlie√üen. Wenn Sie m√∂chten, dann k√∂nnen Sie in Ihrer vertr√§umten Welt weiter leben und Kohlendioxid reduzieren und sich ihre Hausw√§nde mit Plastikm√ľll bekleben.

    In dem Artikel Klimazonen hatte ich im zweiten Teil bereits vor einigen Jahren die wichtigsten Fakten zusammengestellt, wonach der menschliche Einfluss auf die Klimaänderung bedeutungslos bzw. vernachlässigbar klein ist. Nachfolgend möchte ich auf eine Zusammenfassung einer Forschungsarbeit der Russischen Akademie der Wissenschaften verweisen:
    „Aktuelle planeto-physikalische Ver√§nderungen der Erde werden irreversibel. Es gibt starke Beweise daf√ľr, dass diese Transformationen durch hoch geladenes Material und energetische Ungleichf√∂rmigkeiten im anisotropen interstellaren Raum verursacht werden, die in den interplanetaren Bereich unseres Sonnensystems eingebrochen sind. Diese „Spende“ von Energie erzeugt hybride Prozesse und angeregte Energiezust√§nde in allen Planeten und auch in der Sonne. Die Auswirkungen auf der Erde liegen in der Beschleunigung der magnetischen Polverschiebung, in der vertikalen und horizontalen Verteilung des Ozongehalts und in der erh√∂hten H√§ufigkeit und St√§rke signifikanter katastrophaler klimatischer Ereignisse.


    Es besteht eine wachsende Wahrscheinlichkeit, dass wir uns in eine Phase der raschen Temperaturinstabilit√§t begeben, √§hnlich wie vor 10.000 Jahren. Die adaptiven Reaktionen der Biosph√§re und der Menschheit auf diese neuen Bedingungen k√∂nnen zu einer globalen Totalrevision des Arten- und Lebensspektrums auf der Erde f√ľhren. Nur durch ein tiefes Verst√§ndnis der grundlegenden Ver√§nderungen, die in der uns umgebenden nat√ľrlichen Umwelt stattfinden, werden Politiker und B√ľrger gleicherma√üen in der Lage sein, ein Gleichgewicht mit dem erneuerten Fluss von planeto-physischen Zust√§nden und Prozessen zu finden.“
    [1]

    Quelle:
    [1] Dr. Alexey N. Dmitriev, Professor f√ľr Geologie und Mineralogie und wissenschaftliches Hauptmitglied; Planetophysical state of the earth and life Ver√∂ffentlicht in Russisch, IICA Transactions, Band 4, 1997

    Posted in Allgemein, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Keine Angst vor dem Dieselverbot

    Posted by retep11 on Februar 7th, 2018

    Die erste Aktion war die gr√ľne Umweltzone. Die Schilder sind auf den Zufahrtsstra√üen ohne Vorwarnung so aufgestellt, dass ein Wenden oder ein Abbiegen nicht mehr m√∂glich ist. Man h√§tte wenigsten am Stadtrand vor dem Umweltschild einen Parkplatz anlegen k√∂nnen, dann ist der Fu√üweg nicht so weit.

    Mit der Einf√ľhrung der Umweltzone waren aber auch viele kleine Unternehmen betroffe, die mit ihrem Transporter nicht mehr auf die Baustelle, z. B.¬† nach Leipzig fahren durften.

    Es betraf aber auch viele Arbeitnehmer des l√§ndlichen Umfeldes, welche von ihrer kargen Entlohnung ein neues Auto kaufen mussten, da ihr Dorf vom √∂ffentlichen Nahverkehr bis auf den Schulbus ausgeschlossen wurde. Der Arbeitsweg ist und f√ľr das Fahrrad oder auch laufen einfach zu weit. Mein Gro√üvater erz√§hlte vor 40 Jahren, dass er zu seiner Jugend t√§gliche einen Arbeitsweg etwa 15 km zur√ľcklegte. Es ist also durchaus m√∂glich diese Strecken zu laufen, ohne eine Sch√§digung f√ľr die Gesundheit zu bekommen.

    Um die von der EU vorgegebenen Grenzen f√ľr die NO2-Belastung einhalten zu k√∂nnen, d√ľrfte in den gro√üen St√§dten auch in Deutschland k√ľnftig schrittweise die Einf√ľhrung eines Fahrverbotes f√ľr Dieselfahrzeuge erfolgen. Es geht aber auch um die Feinstaubbelastung zu senken. Ist dies wirkungsvoll durchgesetzt, dann werden langsam auch die √ľbrigen Benzinfahrzeuge von den √∂ffentlichen Stra√üen verschwinden.

    Ab 1. September 2018 m√ľssen verkaufte neue Autos nach den neuen Abgasmessverfahren WLTP und RDE zertifiziert sein. Mit diesem Gesetz werden sch√§rfere Abgasgrenzwerte sowohl f√ľr den Dieselantrieb aber auch f√ľr den Benzinmotoren in Kraft treten. Mehr dazu in dem Artikel unter tichyseinblick.de.

    Der ökologische Nahverkehr

    In den nachfolgenden Beispielen sehen Sie, wie in anderen Ländern gegenwärtig die Transportaufgaben im Nahverkehr sehr sinnvoll und ökologisch gelöst werden.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Sie werden l√§cheln, so wie ich es zu erst auch getan hatte. Diese Pferdewagen in der Ukraine sind sehr praktisch und auch wirtschaftlich. Nat√ľrlich f√ľr den Nahverkehr. Wir h√§tten den Sand und die Betonsteine f√ľr unsere neue Terrasse in Transkarpatien selbst vom Baustoffh√§ndler mit unserem Pkw-Anh√§nger mit 1000 kg Zuladung abholen k√∂nnen. Wir h√§tten mit dem H√§nger mindestens viermal fahren m√ľssen. So waren es zwei Fuhren mit dem Pferdewagen. Mit dem Pferdewagen wird alles gefahren, ob Sperrm√ľll, Sand, oder Gipskartonplatten. Eigentlich wird alles transportiert, was sperrig, gro√ü und schwer ist.

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Pferdewagen in Velykyi Bychov

    Wer nun kein eigenes Pferd hat, ein Eselkarren tut es notfalls auch. Es kann damit eigentlich auch alles transportiert werden, nur etwas weniger. Nur auf das Gleichgewicht der Ladung bei diesem Einachser muss geachtet werden und der Esel ist etwas kleiner. (Eselkarren auf Djerba (Tunesien).
    Eselkarren auf Djerba

    Diese Pferdewagen (Aufnahme in Weimar) sind ebenso ganz im Sinn der √Ėkologie und k√∂nnten k√ľnftig im √∂ffentlichen Nahverkehr eingesetzt werden.

    Pferdewagen in Deutschland

    Pferdewagen in Deutschland

    Bei geringem Umbau lassen sich diese auch f√ľr leichte Transportaufgaben f√ľr die Belieferung der Superm√§rkte einsetzen. F√ľr schwere Lasten werden Schlitten verwendet, so war es zum Beispiel in Leipzig, damit das Pflaster in der Stadt von den R√§dern der gro√üen Pferdewagen nicht kaputt geht.

    An der Stadtgrenze wird umgeladen und die Stadt bleibt von sch√§dlichen Abgasen verschont. Gegen√ľber den E-Fahrzeugen brauchen die Pferdchen keine Ladestation an jeder Ecke und nur etwas Hafer. Strom an den Ladenstationen gibt es nur bei Sonnenschein oder wenn der Wind weht. Unter einer ung√ľnstigen Wettersituation k√∂nnte das E-Mobil ein paar Tage bewegungslos neben der Ladestation stehen. Die Pferdchen k√∂nnen jeden Tag ihren Wagen ziehen. Also viel zuverl√§ssiger als die k√ľnftigen Transporttechnologien.

    Posted in Allgemein, Energie- und Umweltpolitik | 2 Comments »

    Heizungsmarkt 2017

    Posted by retep11 on November 18th, 2017

    Der Heizungsbestand wird energieeffizienter, bleibt aber fossil

    Trotz der politischen Ziele zum klimaneutralen Geb√§udebestand bis 2050, setzen Immobilieneigent√ľmer bei der Heizungserneuerung auch 2017 weiterhin auf fossile Brennstoffe wie √Ėl und Gas. Durch das hohe Durchschnittsalter der zu ersetzenden Heizungsanlagen wird der Bestand der Heizungsanlagen in Deutschland durch den Heizungstausch signifikant effizienter.

    Zu diesen Ergebnissen kommt eine Erhebung des bundesweiten Heizungsbauers Kesselheld. Die Grundlage bildet eine deutschlandweite Befragung von √ľber 20.000 potenziellen Heizungsk√§ufern.

    Im bundesweiten Durchschnitt sind Heizungen veraltet

    Das Durchschnittsalter der Heizungsanlagen der Befragten liegt bei 24 Jahren. Kessel in diesem Alter entsprechen nicht den aktuellen Standards. Ein in die Jahre gekommener √Ėlkessel verbraucht laut Aussage des Instituts f√ľr W√§rme und √Ėltechnik bis zu 30 Prozent mehr Energie gegen√ľber einer modernen √Ėlbrennwertheizung.

    Kauf der Heizung ist meist dringlich: 50 Prozent planen die Umsetzung innerhalb der nächsten 3 Monate

    Obwohl der Kauf einer neuen Heizung auch immer eine gut durchdachte Investmententscheidung ist, treffen mehr als 50 Prozent der befragten Heizungskunden diese in weniger als 3 Monaten. Meist ist der Grund f√ľr einen Heizungskauf eine nicht mehr zuverl√§ssig funktionierende Heizungsanlage. Lediglich 16 Prozent planen ihre Heizungsmodernisierung mittelfristig in einem Zeitraum von mehr als einem halben Jahr.

    86 Prozent setzen trotz neuer Heizung weiterhin auf fossile Brennstoffe

    67 Prozent geben an bei der neuen Heizung mit Gas heizen zu wollen. 19 Prozent setzen auf eine ölbetriebene Heizungsanlage.

    F√ľr den Einsatz von erneuerbaren Energien besteht auch im Jahr 2017 immer noch Ausbaupotenzial in deutschen Heizungskellern. So entscheiden sich laut Kesselheld Report lediglich etwas √ľber 10 Prozent f√ľr eine Heizung auf Basis von erneuerbaren Energien. Etwas h√∂her f√§llt hingegen mit 21 Prozent das Interesse an einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterst√ľtzung aus.

    36 Prozent der Befragten setzen neben Heizungserneuerung auch auf Dämmung von Dach, Fenstern und Wänden

    Mit einer ausreichenden Wärmedämmung lassen sich Heizkosten sparen. Die beliebteste Sanierungsmaßnahme unter den 20.000 befragten Nutzern ist mit 80 Prozent die Isolierverglasung. 36 Prozent der Befragten setzen bereits heute sowohl auf eine Isolierverglasung als auch eine Wand- und Dachdämmung.

    Den vollständigen Report als Download gibt es unter: www.kesselheld.de/blog/heizungsmarktreport-2017/

    Allein auf den W√§rmemarkt entfallen in Deutschland 50 Prozent des Energieverbrauchs. Gerade hier lassen sich mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien und effizienten Heizungsanlagen laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent erzielen. Hinzu kommen weitere Ersparnisse durch Verbesserungen der W√§rmed√§mmung. Die Ergebnisse des Heizungsmarktreports zeigen, dass f√ľr den Ausbau dieser Ma√ünahmen weiterhin viel Potenzial besteht.

    Kesselheld ist Ihr deutschlandweiter Heizungsbauer. Dabei vereint das Unternehmen die Qualit√§t und lokale N√§he des Handwerks mit den Vorz√ľgen des Internets, um so den Kosten- und Zeitaufwand f√ľr Heizungskunden zu reduzieren. Die Installation der Heizungsanlagen erfolgt ausschlie√ülich durch ausgebildete, festangestellte Heizungsinstallateure. Kesselheld hat deutschlandweit mehr als 150 Mitarbeiter.

    Mehr zu Kesselheld unter: www.kesselheld.de

    Pressekontakt
    Kesselheld GmbH
    Kerstin Bruns, Erkrather Stra√üe 206E, 40233 D√ľsseldorf
    presse@kesselheld.de, 0211 93671720

    Posted in Bauen und Wohnen, Energie- und Umweltpolitik | No Comments »

    Wenn die Immobilienblase platzt!

    Posted by retep11 on Oktober 29th, 2017

    Das Video von Herrn Maurice Iarusso (siehe unten) zeigt in seinem interessanten Video eine Reihe von Trends der letzten Jahrzehnte und die Vermögensverteilung in Deutschland, Faktoren, welche auf eine Immobilienblase hindeuten.

    Ich sehe die Lage auf dem Immobilienmarkt sehr kritisch und m√∂chte noch ausgew√§hlte Faktoren hinzuf√ľgen. Es gibt eine Vielzahl von Zahlen und m√∂gliche Zeitr√§ume, die ich an dieser Stelle nicht √ľbernehmen m√∂chte, da zu viele nicht einkalkulierbare Faktoren vorhanden sind.

    Zum Beispiel hat die Gr√∂√üenordnung des k√ľnftigen Zuzugs und der Abwanderung einen sehr gro√üen Einfluss auf alle volkswirtschaftliche Prozesse. M√∂gliche Reformen k√∂nnten den Eintritt des Rentenalters anheben und den Staatsapparat schlanker gestalten, sodass der Anteil des Bev√∂lkerungsteils im Wertsch√∂pfungsprozess vergr√∂√üert werden k√∂nnte.

    Aufgrund der gegenwärtigen demografischen Entwicklung wird sich der Anteil der Bevölkerung, welche sich im aktiven Berufsleben befinden, in den nächsten Jahren erheblich verringern.

    Andere L√§nder, wie z. B. Kanada bieten bessere berufliche Chancen als Deutschland. Der Anteil der Berufst√§tigen im Alter bis 45 Jahre im Wertsch√∂pfungsprozess, welche auswandern m√∂chten, ist nicht zu untersch√§tzen. Es wird eine Zahl von etwa 80.000 pro Jahr genannt, die nicht wieder zur√ľckkommen.

    Heute spielt f√ľr die Qualit√§t einer Volkswirtschaft der Anteil an hoch qualifiziertem Humankapital eine entscheidende Rolle. Dieser Anteil sinkt aus den beiden o .g. Gr√ľnden. Dies wird auch nicht durch fortschreitende Rationalisierungs- und Automatisierungsprozess vollst√§ndig kompensiert werden k√∂nnen.

    Die deutsche Volkswirtschaft beruht auf einen hohen Anteil an Export. Import und Export sollten sich annähern das Gleichgewicht halten. Die Schere geht immer weiter auseinander.

    Deutschland ist f√ľhrend im Maschinen- und Autobau. Das durch Kraftstoff getriebene Auto wird in nur wenigen Jahren durch das Elektroauto abgel√∂st. Elektroautos ben√∂tigen viel weniger Einzelteile. Dieser Industriebereich einschlie√ülich der Zulieferbereiche wird einem erheblichen Schrumpfungsprozess unterliegen. Auf diesem neuen Technologiefeld sind andere L√§nder viel weiter.

    Auf dem Gebiet der Informationstechnologie hat Deutschland einen großen Nachholbedarf. Es wird nur ein kleiner Teil des freigesetzten Humankapitals bei der unfangreichen volkswirtschaftlichen Veränderung auffangen können.

    Die Bereitstellung ausreichender und billiger Energie ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Mit der verfehlten Energiepolitik ist Deutschland k√ľnftig nicht mehr wettbewerbsf√§hig.

    Weitere Faktoren sind die hohen Kosten durch die Sozialpolitik, die Klimapolitik und die EU-Finanzpolitik.

    Trotz, dass Deutschland heute noch eine gro√üe Volkswirtschaft hat, wird diese in absehbarer Zeit einen nicht zu untersch√§tzenden Schrumpfungsprozess unterliegen. Die Folge sind erhebliche Einschnitte im Sozialwesen, das zur Verf√ľgung stehende Nettoeinkommen aber auch die Rentenh√∂hen sinken. Der finanzielle Anteil des Haushaltes f√ľr das Wohnen wird weiterhin ansteigen.

    Dies hat Auswirkungen auf das Angebot und die Nachfrage. (Auch wenn sich der größte Teil des Vermögens bei einem kleinen Anteil der Bevölkerung befindet, so wird sich der Anteil der von dieser Bevölkerungsgruppe selbst genutzten Immobilien kaum verändern.)

    Die Baukosten f√ľr Immobilien in Abh√§ngigkeit von der Ausf√ľhrung (Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus) liegt zwischen 1500 bis 2000 Euro/qm. Die Preise dar√ľber sind Spekulation, welche durch Angebot und Nachfrage verschuldet werden. Die gegenw√§rtige Finanzpolitik f√ľhrt zum Verm√∂gensverlust, was zum Ausweichen (Nachfrage) auf Sachanlagen, wie z. B. die Immobilien, f√ľhrt. Diese Preise entziehen sich einer sinnvollen nachhaltigen wirtschaftlichen Verwertung.

    Einfamilienhäuser sind jeher Luxus. Jeder sollte selbst entscheiden, wie viel Luxus er möchte.

    Mehrfamilienh√§user und andere Immobilienobjekte m√ľssen eine Rendite bringen. Wer solche Objekte auch mit dem gegenw√§rtigen geringen Zinssatz mit gro√üen Anteil fremdfinanziert, muss sich im klaren sein, dass nach dem platzen dieser Immobilienblase der Wert der Immobilie unter dem Anteil der Kredith√∂he liegen kann.

    Bei einer zeitnahen Veräußerung besitzt man nicht mehr die Immobilie, muss aber noch einen Kredit tilgen. Noch kritischer ist es, wenn man die Immobilie, welche hohe Verluste (Leerstand) einfährt, nicht verkaufen kann. In diesem Fall hat man eine noch höhere finanzielle Belastung. Die steuerliche Gegenrechnung von Verlust und Gewinn aus unterschiedlichen Einnahmequellenkann sich ändern.

    Zum Tehma ein Video Goldener Beton auf t√∂nernen F√ľ√üen

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    Der Kaminofen nicht nur f√ľr den Winter

    Posted by retep11 on September 12th, 2017

    Der Sommer ist vorbei und langsam beginnt der Herbst mit den k√ľhleren Regentagen. Ab und zu muss bereits etwas geheizt werden, da die Raumtemperatur nicht mehr hoch ist.

    In Leipzig hatten wir sch√∂ne Kamin√∂fen. Ein St√ľck Holz und es wurde gleich angenehm warm im Zimmer. Im Erdgeschoss war der Raum etwas kleiner und daher hatten wir einen Kaminofen mit einer Specksteinverkleidung und einem relativ kleinen Fenster aufgestellt. Durch die kleinere Glasscheibe kommt nicht so viel W√§rmestrahlung in den Raum und er wurde nicht √ľberhitzt. Bei unserem gr√∂√üeren Zimmer hatte der Kaminofen ein gro√ües Fenster. Bereits nach wenigen Minuten stieg durch die W√§rmestrahlung die Raumtemperatur an. Das war gerade w√§hrend der k√ľhleren Jahreszeit sehr angenehm.

    Auf was sollten Sie bei der Auswahl eines Kaminofens achten

    Bei der Auswahl eines geeigneten Kaminofens sollten Sie nicht nur auf die Leistung des Kaminofens achten. Ein zu gro√üer Ofen verbraucht mehr Brennmaterial und der Raum wird viel zu warm. Aber auch die Gr√∂√üe des Glasfensters sollte an die Raumgr√∂√üe angepasst sein. Bei kleinen R√§umen kann die Raumtemperatur viel zu hoch ansteigen, wenn das Glasfenster des Kamins zu gro√ü ist. Als n√§chstes sollte auf die W√§rmespeicherung geachtet werden. Die Verkleidung aus Speckstein braucht einige Zeit, bis diese warm ist, speichert jedoch l√§ngere Zeit die W√§rme. Wenn Sie nur f√ľr eine kurze Zeit W√§rme ben√∂tigen, so ist eine Verkleidung aus Speckstein nicht erforderlich.

    Wir hatten in Leipzig die Kamin√∂fen mit Holz und Brikett befeuert. Die Briketts hatten den Vorteil, dass lange Zeit noch Glut im Ofen vorhanden war. Wir hatten die Nachtspeicher√∂fen noch f√ľr die Grundversorgung an W√§rme genutzt und dann die erforderliche Zimmertemperatur mit den Kamin√∂fen ausgeglichen. Damals vor 20 Jahren war der enorme Preisanstieg f√ľr elektrische Energie in Deutschland nicht absehbar. Nun das ist Geschichte.

    Jetzt wohnen wir in den wundersch√∂nen Waldkarpaten. Hier gibt es sehr viel Buchenholz und alle Haushalte heizen mit Holz. Es stimmt ein manches Mal etwas traurig, welche Berge an sch√∂nem Holz einfach verbrannt wird. Hier gibt es so gut wie keine modernen Kamin√∂fen mit hohem Wirkungsgrad. Das Holz wird laufend in die √Ėfen gesteckt. Ich musste auch erst einmal den Nachbarn zeigen, dass man mit viel weniger Holz heizen kann, wenn die Glut des Holzes genutzt wird. Das Holz muss verbrennen und genau zu diesem Augenblick, wo noch die Glut vorhanden ist, wird die Ofent√ľr verschlossen. Abh√§ngig von der Glutmenge wird zu einem sp√§teren Zeitpunkt wieder Holz aufgelegt. Das ist nat√ľrlich zeitlich aufwendig.

    K√ľchenofen in Transkarpatien
    Unser K√ľchenofen sieht sehr sch√∂n aus und ist bestimmt zum Backen und warmes Wasser machen, aber eben sehr unwirtschaftlich

    Ein moderner Kaminofen √ľbernimmt die automatische Regelung der Luftzufuhr und nutzt die Verbrennungsw√§rme effektiv und es geht viel weniger W√§rme √ľber die Schornsteine ungenutzt an die Au√üenwelt.

    Warum ein Kaminofen?

    In Deutschland gibt es noch eine Vielzahl √§lterer √Ėfen. Diese d√ľrfen je Baujahr nur noch bis zu einer bestimmten Zeit benutzt werden. Auskunft hierf√ľr gibt Ihr Schornsteinfeger bei der √úberpr√ľfung der Feuerst√§tte. Sollten Sie den Kaminofen st√§ndig nutzen, so empfehle ich einen Ofen auszuw√§hlen, welcher auch mit Brikettkohlen beheizbar ist. Die heutigen Briketts halten relativ lange Glut und am Morgen braucht man nur wieder etwas Holz auflegen und sofort heizt der Kaminofen wieder. Das verk√ľrzt den Aufwand f√ľr das Feuermachen erheblich.

    Ein Kaminofen ist aber auch eine sinnvolle Ergänzung zu einer zentralen Heizungsanlage.
    Der Ofen f√ľr die zentrale Heizung ist mit seiner Leistung f√ľr die kalte Jahreszeit ausgelegt. Bei der √úbergangszeit im Fr√ľhjahr oder im Herbst aber auch an k√ľhlen Sommertragen arbeitet diese moderne Heizung weit unterhalb seines optimalen Wirkungsgrades. Es wird nur viel Gas oder √Ėl verbraucht. Hierzu kann ich mir vorstellen, dass es einige Zeit ben√∂tigt, bis das erw√§rmte Wasser bis in die Heizk√∂rper der Wohnr√§ume gelangt. Das ist jedoch abh√§ngig von der Gr√∂√üe des W√§rmepuffers und der Leitungsf√ľhrung.

    Im ung√ľnstigen Fall wird es dann im Zimmer warm, wenn die W√§rme nicht mehr ben√∂tigt wird. Dagegen liefert der Kaminofen sofort ab Heizbeginn eine angenehme Strahlungsw√§rme.

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