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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Wechsel des Stromanbieters spart Kosten.

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 23. Januar 2014

    Da Energie immer teurer wird, tun die BĂŒrger heutzutage alles, um die Energiekosten so niedrig wie möglich zu halten. Aus jenem Grund liegen derzeit energieeffiziente HĂ€user im Trend, welche mithilfe einer effizienten Heizung, Warmwasserbereitung sowie einer guten WĂ€rmedĂ€mmung wie von allein die Kosten senken. FĂŒr ein großes Haus sind die monatlichen Kosten fĂŒr Strom oder Gas jedoch immer noch so hoch, dass weitere Energiesparmaßnahmen erfolgen sollten.

    In einer kleinen Übersicht wird die Strompreisentwicklung in Leipzig gezeigt:

    02.10.89 0,085 M
    01.11.90 0,085 M
    22.10.91 0,208 DM
    17.10.95 0,274 DM
    21.04.99 0,328 DM 0,168 €
    26.04.05 0,362 DM 0,185 €
    27.04.07 0,428 DM 0,219 €
    30.04.09 0,470 DM 0,240 €
    30.04.10 0,507 DM 0,259 €
    03.05.11 0,535 DM 0,277 €

    Die heutigen Durchschnittskosten fĂŒr einen privaten Haushalt liegen bei circa 29 Ct./kWh.

    Einen gĂŒnstigsten Stromanbieter auswĂ€hlen.

    Am meisten sparen kann man bereits, wenn man seinen Stromanbieter wechselt. Denn viele von uns bleiben aus Bequemlichkeit oder aus Unwissen ĂŒber andere Anbieter beim örtlichen Grundversorger. Dass jener jedoch meist der teuerste verfĂŒgbare Versorger ist, wissen nur die Wenigsten. TatsĂ€chlich findet sich in den meisten FĂ€llen ein alternativer Anbieter, von welchem man kĂŒnftig gĂŒnstigeren Strom beziehen kann. Wer sich fĂŒr einen Wechsel des Stromanbieters interessiert, kann mittels Stromvergleich im Internet den gĂŒnstigsten regional verfĂŒgbaren Anbieter finden. Hier fĂŒhren Sie den Stromanbieterwechsel ganz einfach durch.

    Der Vergleichsrechner findet diesen automatisch anhand der vom Nutzer gemachten Angaben. Jene Angaben sind die Postleitzahl sowie der aktuelle jĂ€hrliche Stromverbrauch in Kilowattstunden, welchen man auf der letzten Gesamtabrechnung des bisherigen Versorgers nachlesen kann. Findet man tatsĂ€chlich einen gĂŒnstigeren Versorger, so muss man beim Vertragsabschluss zudem noch die Nummer des StromzĂ€hlers angeben. Diese kann man auf der Rechnung oder aber dem ZĂ€hler selbst ablesen. Pro Jahr können einige Euro eingespart werden. AbhĂ€ngig ist die Menge natĂŒrlich vom Jahresverbrauch. Auch wenn Herr Gabriel die Strompreisentwicklung vor erst stoppen will, muss man mit einem kĂŒnftigen Preisanstieg rechnen.

    Warum steigen die Strompreise?

    GrĂŒnde fĂŒr den stĂ€ndigen Preisanstieg der letzten Jahre sind die gestiegene EEG-Umlage, höhere Einkaufspreise im Großhandel sowie die Erhöhung der Netzentgelte. Letztere sind auf eine Entscheidung der Bundesregierung zurĂŒckzufĂŒhren. Das Pikante an der Entscheidung ist, dass die Netzkosten fĂŒr Privatkunden und Kleinstbetriebe nur aus dem Grund stark steigen, weil die Bundesregierung industrielle Großunternehmen von der Zahlung der GebĂŒhren fĂŒr die Netzdurchleitung entbunden hat. Ebenso sind viele große Industrieunternehmen von EEG-Umlage befreit. Dieser Milliarden-Rabatte mĂŒssen nun durch die BĂŒrger und kleineren Unternehmen zusĂ€tzlich zu den stĂ€ndig steigende Energiekosten getragen werden. Es wird nicht nur der Strom, sondern auch das Heizen immer teurer.

    Nach einer Studie des Fraunhoferinstitutes fĂŒr solare Energiesysteme ISE Nov. 2013 können PV-Aufdachanlagen in Norddeutschland Strom fĂŒr unter 0,14 Euro/kWh produzieren. Zum Vergleich liegen die Stromgestehungskosten aus Braunkohle aktuell bei bis zu 0,053 Euro/kWh. Allerdings scheint die Sonne nicht dann, wenn Strom benötigt wird und der Wind ist ebenso unzuverlĂ€ssig. Diese Schwankungen mĂŒssen durch Schattenkraftwerke ausgeglichen werden. Brauchte man frĂŒher nur ein Kraftwerk, so sind es jetzt zwei. Wird am Mittag mehr Solarstrom erzeugt, wie benötigt wird, so wird dieser sehr billig an die NachbarlĂ€nder verkauft. Der deutsche Stromkunde bezahlt nicht nur den Besitzer von Solaranlagen, sondern auch die Stromkunden in den NachbarlĂ€ndern. Strom in diesen großen Mengen lĂ€sst sich eben wirtschaftlich nicht speichern.

    Genauer Informationen zu den einzelnen Einflussfaktoren auf die Strompreise können Sie in dem Beitrag von Prof. Dr. Alt von 2007 zu
    Strompreise Versus Börsenpreise im Lichte merkwĂŒrdiger Wettbewersangebote“ lesen.

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    Gabriel’s (Hornbergersches) Energiewende 2.0-Schießen – Merseburg

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 23. Januar 2014

    Nach den unverbindlichen Statements der Koalitionsvereinbarung (Ausnahme 55%, Steigerung Ausbauziel 2030) ist trotz vieler Äußerungen in sehr vielen Medien außer dem Namen 2.0 nur Nebel, BĂŒrgerverdummung (a) und Lobbyismus-Getöse der Energiewender (b) in der Luft. In Merseburg hat man mitnichten den Nebel gelichtet!

    Die CDU hĂ€lt sich logischerweise völlig zurĂŒck ausgenommen das markige aber nichtssagende Statement der Kanzlerin in Merseburg, hat sie doch diese heiße Kartoffel der SPD ĂŒberlassen. Auch Seehofer macht inzwischen nur noch den Spagat zwischen „Konfrontation mit Gabriel vermeiden“ und Befriedung der Nimby’s (10h).

    Das Statement unseres letzten NL, dass jetzt alles nur noch schneller geht, bleibt richtig:

    a) i) Das Das Durchschnitts-EEG-Erlössatz-Absenkungsziel von 17 auf 12 Cent/kWh bis 2017 ist reine Augenwischerei, da ausnahmslos alle EinspeisesĂ€tze fĂŒr Neuanlagen derzeit deutlich unter 13 Cent liegen, derzeit die jĂ€hrliche %-Absenkung bei ca. 1,5 Cent liegt (weil die teuren Anlagen der frĂŒhen EEG-Jahre rausfallen) und Offshore MengenmĂ€ĂŸig nicht signifikant ist.

    ii) Über die Altmaierschen Schnitte ausschließlich im Voltaik-Bereich hinausgehend sind keine weiteren KĂŒrzungen der EinspeisesĂ€tze vorgesehen.

    iii) Die Sinnhaltigkeit der Energiewende ist ausser Diskussion und durch die intensive Ausgestaltungsdiskussion ergibt sich implizite eine Forcierung der virtuellen RealitÀt der Energiewende.

    iv) Die Senkung der Windstromerlöse in hochprofitablen Regionen wird nicht quantifiziert und ist damit ebenfalls reiner Nebel.

    v) Die angebliche Deckelung des jÀhrlichen Windkraft-Ausbaus auf 2.500 MW jÀhrlich liegt um 31% höher als der Installations-Durchschnitt der letzten 6 Jahre und ist damit fast schon als arglistige TÀuschnung zu bezeichnen.

    b) Die Interventionen der Lobbyisten sind ausschließlich unter Kaschierung, alternativ unter Profilierung zu buchen. WĂŒrden sie schweigen, wĂŒrde man das implizit als BestĂ€tigung der Richtigkeit der behaupteten (aber nicht angegriffenen) Überteuerung der EEG-SĂ€tze ansehen. Man spielt sich also defacto zur Nutzenerhöhung einfach nur den Ball zu.

    Etwas komplexer und undeutlicher ist die Lage bei Offshore. Hier hat sich primÀr die CDU exponiert und die ist nicht zustÀndig. Ausserdem ist reduzierte Publicity in diesem Hiobsbotschaften-trÀchtigen Segment allen beteiligten Recht.

    Zwar „eiert“ Minister Gabriel bei den Themen De-Industrialisierung und EEG-Privilegierung herum, aber solange RealitĂ€t und Sinnhaftigkeit der Energiewende wie ein Pflock stehen, werden Medien und BĂŒrger den Akteuren in jeder Richtung folgen nach dem Motto „fĂŒr die Zukunft Deutschlands und fĂŒr die Weltklimarettung mĂŒssen wir halt Opfer bringen“

    *) Es liegt mit fern, die engagiert gegen die Energiewende wirkenden Antiwindkraftler zu diskreditieren, indem ich nur noch von Nimbys rede, aber leider haben fast alle neu gegrĂŒndeten BI ihren Frieden mit der Energiewende gemacht.

    Heinrich Duepmann
    Vorsitzender NAEB e.V.
    Sonderausgabe des NAEB-Strom-Newsletters 2014.01.1

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    Die FertigteilhÀuser und MassivhÀuser

    Erstellt von retep11 am Freitag 10. Januar 2014

    In unserer Klimazone erzielt man einen wirtschaftlichen WĂ€rmeschutz durch eine sinnvolle Kombination aus WĂ€rmedĂ€mmung und WĂ€rmespeicherung. Eine massive Konstruktion bietet eine Voraussetzung fĂŒr einen hervorragenden WĂ€rmeschutz. LeichtbauhĂ€user sind besonders in den skandinavischen LĂ€ndern, in unseren Klimabereich daher weniger geeignet. Das hĂ€ngt aber auch vom Standort ab. Sie mĂŒssen durch entsprechende konstruktive und technische Maßnahmen ergĂ€nzt werden. In Deutschland erfolgt zum Beispiel der Dachausbau in Leichtbauweise.
    Sowohl bei der Sanierung als auch beim Neubau werden architektonische Extras geplant, die ohnehin die komplizierten physikalischen Prozesse im GebĂ€ude nicht gerade gĂŒnstig beeinflussen. Bei der Auswahl eines GebĂ€udes sollte man auf eine einfache GebĂ€udegeometrie achten. Das gibt sowohl fĂŒr den Massivbau als auch fĂŒr die GebĂ€ude, die in Fertigbauweise erstellt werden.
    Schwere massive Bauweisen speichern die WĂ€rmeenergie und geben diese verzögert wieder ab. Die Temperaturschwankungen der Innenraumluft sind ausgeglichener. Die Phasenverschiebung wird durch die Temperatur, Materialstruktur (Poren, Kapillare, Salze) und Druck bestimmt. Im Mauerwerk/Konstruktion gibt es keine gleich bleibenden ZustĂ€nde. Sie verĂ€ndern sich stĂ€ndig qualitativ und quantitativ. Die Wandbaustoffe werden durch verschiedene Energieströme beeinflusst. Diese wirken sich wiederum auf das Raumklima aus. Massive Bauweisen können als monolithische Konstruktion ausgefĂŒhrt werden. Hierbei sind Feuchteströme so, dass keine Feuchteanreicherung innerhalb der Konstruktion durch Grenzschichten oder Sperrschichten erfolgt. Eine Konstruktion in Leichtbauweise besteht immer aus mehreren Schichten mit unterschiedlichen Diffusionseigenschaften. Auf der Innenseite muss sich in der Regel eine Sperrschicht befinden. Das erfordert eine sorgfĂ€ltige AusfĂŒhrung beim Errichten der GebĂ€ude. Zur Feuchteregulierung kann in der Regel nur die innere Wandbeschichtung dienen. Das können Gipsplatten, aber auch Holzwerkstoffe sein. Das Nutzungsverhalten unterscheidet sich daher etwas gegenĂŒber bei der Nutzung eines Massivbaus.
    Die Massivbauweise hat aber auch einige Nachteile, das sind zum Beispiel:

    • Lange Bauzeiten,
    • die Baufeuchte bleibt 2-3 Jahre im GebĂ€ude, was zum Anfang zu einer Schimmelneigung fĂŒhren kann und
    • höhere Herstellungskosten.

    FrĂŒher hatte man fĂŒr die Generationen ein Haus gebaut. Heute ist das nicht mehr der Fall. Sind die Kinder erwachsen, dann ziehen sie in der Regel weg. Das Haus baut man in der Regel im Alter zwischen 30-45 Jahre. Die normale Standzeit der FertigteilgebĂ€ude liegt bei 40 bis 50 Jahren. Damit kann man ohne Sorgen nach dem Kauf bis zu seinem Lebensende darin wohnen. Die kĂŒrzere Standzeit ist somit kein mittelbarer Nachteil. Die QualitĂ€t der FertigteilhĂ€user hat sich gegenĂŒber frĂŒher wesentlich verbessert. In einem Artikel werden die Vorteile und Nachteile der Fertigbauweise beschrieben. Ich selbst habe bisher bei FertigteilhĂ€usern fĂŒr den Wohnwert kein Nachteil feststellen können. Die Fertighausfirmen bieten ein breites Sortiment an, sodass man fĂŒr sich auch das gewĂŒnschte Haus findet. NachtrĂ€ge VerĂ€nderungen bzw. Umbauten sind zwar möglich, aber nicht sinnvoll, da umfangreiche bauliche VerĂ€nderungen erforderlich werden.

    Holzblockbau

    Dieses unscheinbare historische Holzhaus in den ukrainischen Karpaten in der NÀhe von Chust ist ein Fertigteilhaus. Es lÀsst sich vollkommen auseinandernehmen und an einer anderen Stelle wieder aufstellen. So unscheinbar es aussieht, es ist wegen des sehr guten Holzes sehr wertvoll.

    Die tragenden Bauteile bei diesen FertighĂ€usern sind aus Holz. Holz unterliegt FeuchteeinflĂŒssen. Holz quillt und schwindet. Bei richtiger Konstruktion können diese Änderungen gut ausgeglichen werden. Wenn bautechnische Fehler auftreten, dann liegt es eher an einer schlechten AusfĂŒhrung. Meistens arbeiten die Herstellungsfirmen mit Handwerkerfirmen zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit reifen auch Erfahrungen, auf welche man bauen sollte. Es ist nicht zu empfehlen, eine andere fremde Handwerkerfirma mit der Errichtung des Fertigteilhauses zu beauftragen, nur weil sie um 1000 Euro billiger ist. Welche QualitĂ€t sie liefern, ist unbekannt.

    Oft werden diese GebĂ€ude auch als Ausbauhaus angeboten. Wenn man handwerklich geschickt ist, dann kann man viele Kosten sparen. Aber man muss sich dies genau ĂŒberlegen. Bei der ÜberschĂ€tzung des eigenen handwerklichen Geschickes können schnell Fehler entstehen, die spĂ€ter korrigiert werden mĂŒssen. Des weiteren benötigt man fĂŒr den Ausbau auch genĂŒgend Zeit, die mit der eigenen beruflichen Arbeitszeit vereinbar sein muss.

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    Baumaterialkunde -Stahl

    Erstellt von retep11 am Dienstag 3. Dezember 2013

    Einige Baustoffe sind aus der modernen Architektur kaum noch wegzudenken. HochhĂ€user, große ParkhĂ€user und beinahe jedes mehrgeschossige Wohnhaus wĂŒrden nicht existieren, wenn der Stahl niemals entdeckt worden wĂ€re. Zugegeben, asiatische Architekten könnten dagegenhalten, dass Bambus ebenso geeignet ist, doch wirkt Stahl bei Hochbauten wesentlich zuverlĂ€ssiger und beruhigender. Aber, was ist Stahl eigentlich?

    Der Baustoff Stahl

    Der Baustoff selbst besteht aus Eisen, welches gezielt bearbeitet wird. ArchĂ€ologische Funde ergaben, dass bereits vor 3.500 Jahren eine einfache Form des Werkstoffs zur Herstellung von Waffen eingesetzt wurde. Bis heute sind in Europa allein ĂŒber 2.400 verschiedene Stahlsorten bekannt, die allesamt mit besonderen Eigenschaften aufwarten. Um einen Werkstoff tatsĂ€chlich als Stahl deklarieren zu dĂŒrfen, muss der Eisengehalt des Stoffes die weiteren Beistoffe bei weitem ĂŒbersteigen. Zudem darf der Kohlestoffanteil des Eisens nicht ĂŒber 2 Prozent liegen. Weitere Infos gibt es auf www.baustoffe-ruhr.de.

    Die Anwendung in der Baubranche

    Da Stahl als ĂŒberaus formbestĂ€ndig, stabil und robust gilt, kommt der Stoff im Baugewerbe tĂ€glich zum Einsatz. Ein gutes Beispiel sind StahltrĂ€ger, die in die AußenwĂ€nde und tragenden WĂ€nde von HĂ€usern eingelassen werden. Ebenso werden Zwischendecken mit StahltrĂ€gern erweitert, um dem gesamten GebĂ€ude eine grĂ¶ĂŸere StabilitĂ€t zu bieten. Gerade beim Bau von HochhĂ€usern ist Stahl unverzichtbar. Das wohl offensichtlichste, mit einem Skelett aus Stahl errichtete GebĂ€ude stand bis 2001 in New York City – das World Trade Center. Die gesamte Außenfassade wurde mittels StahltrĂ€gern aufrechterhalten und die einzelnen Geschosse an diese aufgehĂ€ngt. Dabei ĂŒbernimmt Stahl die ZugkrĂ€fte und Beton die DruckkrĂ€fte.

    Moderne Kunstwerke im Verkehrswesen

    Architektur ist eine Form der Kunst. Dies wird besonders im BrĂŒckenbau ersichtlich. Jede große VerkehrsbrĂŒcke besteht zu einem großen Anteil aus StahltrĂ€gern und aus Stahl gefertigten LastentrĂ€gern. AufhĂ€ngungen von frei schwebenden BrĂŒcken oder HĂ€ngebrĂŒcken bestehen fast ausschließlich aus gekordelten Stahlseilen. Allerdings bietet der Werkstoff einen Nachteil: seine AnfĂ€lligkeit fĂŒr Korrosion. Luft und Feuchtigkeit greift die Legierung des Stahls an und fĂŒhrt dazu, dass er aufbricht, sich ausweitet und nach und nach das Mauerwerk beschĂ€digt. Aus diesem Grund wird Stahl hĂ€ufig von Beton umgeben oder aber, er muss sorgfĂ€ltig gepflegt und regelmĂ€ĂŸig auf Rost und KorrosionsschĂ€den ĂŒberprĂŒft werden.

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    Vom Auto aus mit einem Handsender das Garagentor öffnen.

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 28. November 2013

    Garagen auf dem eigenen GrundstĂŒck können neben dem Abstellen des Autos auch weitere Funktionen erfĂŒllen. So lassen sich je nach GrĂ¶ĂŸe die WinterrĂ€der unterbringen und meistens ist auch eine kleine Werkstatt eingerichtet. Eine Garage kann so auch zu einem Mehrzweckhobbyraum umfunktioniert werden. NatĂŒrlich sollte diese aus massiven Baustoffen errichtet werden, wie Beton oder Mauersteine. Diese Bauform hĂ€lt sehr lange und biete auch einen optimalen Schutz fĂŒr das Auto vor Langfinger oder Marder. Wobei es heute Garagen aus Betonfertigteilen gibt, die sehr preisgĂŒnstig sind. Zu einer Garage gehört auch ein passendes Garagentor. Hier gibt es sehr unterschiedliche Varianten. Die klassische und einfachste Form ist eine TĂŒr aus Holz. Die beiden HolztĂŒren sind zwar nicht ein Nachteil, aber sie mĂŒssen per Hand geöffnet und angehĂ€ngt werden, damit nicht plötzlich ein Windstoß die TĂŒr zuschlĂ€gt. Ich sehe den Vorteil darin, die beiden TĂŒren benötigen nicht viel Platz in Richtung Ausfahrt. In der Garage steht eine optimale RaumgrĂ¶ĂŸe zur VerfĂŒgung. Neben weitere Varianten, die zum Beispiel im www.torshop-24.de vorgestellt werden, möchte ich Ihnen die Garagentore vorstellen, welche ĂŒber ein Schienensystem nach oben klappen oder wie eine Jalousie funktioniert. Ist das Garagentor geöffnet, so befindet sich die TĂŒr unter der Garagendecke. In diesem Fall kann keine KofferbrĂŒcke oder eine Leiter an die Garagendecke angehĂ€ngt werden. Der große Vorteil von diesen halb automatischen Garagentoren ist dann gegeben, wenn die Ausfahrt des GrundstĂŒcks an eine stĂ€rker befahrene Straße mĂŒndet und man das Garagentor bereits in einer kurzen Entfernung öffnen kann. So kann man bereits ohne anzuhalten in die Garage fahren und behindert so keine Fahrzeuge auf der Straße. Meistens sind die Straßen zugeparkt und man kann sein eigenes Fahrzeug nur an der eigenen Einfahrt anhalten. Die FahrertĂŒr kann man bei starkem Verkehr auf der Straße auch nicht gleich öffnen, ohne andere Fahrzeuge zu behindern. Dann lĂ€uft man zum Garagentor, öffnet diese und versucht dann wieder in das Auto zu kommen. Anschließende beginnt dann das Einrangieren in die Einfahrt. Je höher das Verkehrsaufkommen in der Straße ist, so nerviger wird das Abstellen des Autos in die Garage.

    Ein EmpfĂ€nger an dem Schließmechanismus des Garagentors steht in Verbindung mit dem Hörmann Handsender, welchen man im Auto ablegen kann. NĂ€hert man sich sein GrundstĂŒck, so betĂ€tigt man den selbstlernenden Handsender und das Tor öffnet sich wie von Zauberhand. Man braucht nur in das GrundstĂŒck einbiegen und nirgendwo vor dem GrundstĂŒck anhalten. Das Gleiche passiert dann auch umgekehrt, wenn man am Morgen wegfĂ€hrt. Man braucht nur noch aus dem GrundstĂŒck fahren und per Knopfdruck schließt sich das Garagentor wieder, ohne anzuhalten. Es gibt kein Stress und man kann viel Zeit am Morgen sparen. NatĂŒrlich sollte sich auch ein Schalter neben dem Garagentor befinden, damit man jederzeit das Tor öffnen kann. Zum Beispiel die Ehegattin fĂ€hrt mit dem Auto und dem Handsender einkaufen und man möchte aus der Garage den RasenmĂ€her holen. Aber auch an eine mechanische Öffnung bzw. an eine Notstromversorgung durch einen Akku sollte gedacht werden. Der mechanische TĂŒröffner befindet sich in der Regel in der Garage. Das erfordert aber auch, dass man durch eine SeitentĂŒr in die Garage gelangt. Bisher sind Stromabschaltungen in Deutschland nur selten, diese werden aber kĂŒnftig als Folge der starken Stromschwankungen durch die alternative Stromerzeugung an der Tagesordnung stehen. Es wĂ€hre dann nicht gut, wenn dann auch das Auto fĂŒr mehrere Stunden eingesperrt bleibt, da der Elektromotor am Garagentor nicht arbeitet.

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    NatĂŒrliche Baumaterialien fĂŒr gesundes Wohnen

    Erstellt von retep11 am Dienstag 19. November 2013

    Bei der Wahl der geeigneten Baustoffe fĂŒr den Bau des eigenen Hauses setzen die Bauherren immer mehr auf gesunde und allergenfreie Baumaterialien. In der Natur kommen zahlreiche natĂŒrliche Baustoffe vor, mit denen man den Hausbau durchfĂŒhren kann. Es sind beispielsweise Natursteine, Holz, aus Bestandteilen von Pflanzen oder keramische Baustoffe. Man kann sie entweder unverarbeitet (Holz, Lehm), oder als verarbeitete Baustoffe (Ziegelsteine) benutzen. Werden natĂŒrliche Baustoffe verwendet, so kann man zum Umweltschutz beitragen. Solche Materialien benötigen viel weniger Energie bei ihrer Herstellung als hochveredelte Baustoffe. DarĂŒber hinaus sind sie oft recycelbar oder können als Kompost verwendet werden. Auf der anderen Seite gibt es viele ökonomische GrĂŒnde, die fĂŒr den Einsatz von natĂŒrlichen Baustoffen beim Hausbau sprechen.

    Sanierte FachwerkhÀuser in Quedlinburg

    Heutzutage lĂ€sst sich beispielsweise der Lehm genauso gut wie Gipsputz zum Verputzen verwenden. Allerdings mĂŒssen die unterschiedlichen Eigenschaften beachtet werden. Lehmputz bindet zum Beispiele nur physikalisch, trocknet daher sehr langsam und neigt beim Trocknen zu Rissen. Die Herstellung ist dementsprechend teurer. Beide Baustoffe dĂŒrfen aber nicht bei WĂ€nden verwendet werden, wo Tauwasser oder eine andere Durchfeuchtung auftreten kann. Dies ist in der Regel der Keller. Industriegips kann verunreinigt sein. Auch Porenbeton gehört zu den ökologischen Baustoffen,
    die beim Hausbau hĂ€ufig Verwendung finden. Bei einer genĂŒgend dicken Wand wird keine zusĂ€tzliche WĂ€rmedĂ€mmung benötigt. Bei dieser monolithischen Wand kann ein ungehinderter Feuchtetransport erfolgen, was sich gĂŒnstig auf das Raumklima auswirkt.
    Das Interesse der Bauherren an natĂŒrlichen Baustoffen hat auch noch andere GrĂŒnde. In der modernen Welt verbringt man einen großen Teil seines Lebens in GebĂ€uden. Aufgrund dessen hat jeder vierte BundesbĂŒrger ein schwĂ€cheres oder gar geschĂ€digtes Immunsystem, was auch das Nervensystem und Hormonhaushalt betrifft. Auch die Allergien kommen immer hĂ€ufiger vor. Das alles hat auch seinen Ursprung in den hochveredelten Baumaterialien sowie EinrichtungsgegenstĂ€nden, die solche Erkrankungen und Beschwerden auslösen können.

    Belastende Stoffe im Hausinneren vermeiden

    Im Hausinneren können sich mehrere Tausend verschiedene chemische Substanzen finden. Davon belasten oder gefĂ€hrden einige die menschliche Gesundheit. Diese können aber auch die Grundlage fĂŒr ein Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien bilden, wenn ausreichende Feuchte vorhanden ist. Diese und auch organische Substanzen können unangenehme GerĂŒche verursachen. Es kommt nicht immer auf die Konzentration an, sondern der stĂ€ndige Einfluss auf unseren Körper. Gerade bei falsch sanierten GebĂ€uden aber auch von EinrichtungsgegenstĂ€nden können Ausgasungen auftreten, wie zum Beispiel Formaldehyd oder auch PCP. Die Ursache von Kopfschmerzen, stĂ€ndige MĂŒdigkeit oder Allergien lassen sich oft nicht richtig zuordnen. In diesem Fall ist ein spezialisierter Arzt aufzusuchen, der einen richtigen Gesundheitscheck durchfĂŒhrt. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse mĂŒssen dann die möglichen Quellen eingegrenzt werden, die sowohl von der nĂ€heren Umgebung, vom Arbeitsplatz oder von der Wohnung stammen können.

    Vor einigen Jahren wurde ich als 4 Gutachter zu einem Siedlungshaus bestellt. Vor mir hatten die Gutachter vorgeschlagen, die Möbel durch neue zu ersetzen. Die Probleme blieben trotz neuer Möbel. Die Bewohner schliefen in der Dachwohnung. Die Sparren waren mit einem PCP-haltigen Holzschutzmittel getrĂ€nkt. Durch weitere ungeeignete Sanierungsmaßnahmen und falsche Baustoffe wurde das einfache Siedlungshaus aus vorwiegend natĂŒrlichen Baustoffen zu einer toxischen Wohnhöhle saniert. Mithilfe spezieller Luftanalysen lĂ€sst sich feststellen, ob bei dem Bau keine schĂ€dlichen Substanzen verwendet wurden.

    Die AußenhĂŒlle eines Hauses gesund gestalten

    Die tragenden Konstruktionen bei FertigteilhĂ€usern oder wie das Satteldach werden bei dem Hausbau aus Holz gefertigt. Dieses Material Holz hat trotz seiner Leichtigkeit eine sehr hohe Tragfestigkeit. Das Holz sorgt auch fĂŒr hohe StabilitĂ€t der AußenwĂ€nde und wird daher auch fĂŒr den Bau der WĂ€nde benutzt. Dabei sind unterschiedliche Konstruktionen denkbar: Von Blockhauswand ĂŒber Holzrahmen bis Holzskelettbau kann das Holz unterschiedlich eingesetzt werden. Die klassische Form sind FachwerkhĂ€user.

    Fassdenverkleidung aus Holz

    Die Hausfassade aus natĂŒrlichen Baustoffen

    Das Holz lĂ€sst sich auch fĂŒr die Erstellung einer Hausfassade verwenden. Gerade in ThĂŒringen finden man noch bei vielen Ă€lteren HĂ€usern viele Fassaden aus Holzbrettern. Sie haben dort die Funktion des Wetterschutzes und sollen den Baustoff darunter vor Regen schĂŒtzen. Bei den neuen WohngebĂ€uden ist es meistens eine optische Sache, wo von außen Schalbretter angebracht wurden. Hat man eine hinterlĂŒftete Fassade, so ĂŒbernehmen die Schalbretter natĂŒrlich auch gleichzeitig den Witterungsschutz. Die Schalbretter sind so auszufĂŒhren, dass sie immer schnell abtrocknen. Ein zusĂ€tzlicher Schutz wird durch große DachĂŒberhĂ€nge erreicht, wie man die HĂ€user aus SĂŒddeutschland kennt. Es gibt HolzhĂ€user, die bereits viele Hundert Jahre alt sind. Der biologische Baustoff bedarf aber immer einer entsprechenden Pflege und der konstruktive Holzschutz muss beachtet werden.

    Es gibt aber auch noch andere natĂŒrliche Baustoffe fĂŒr die Fassade, wie zum Beispiel Kalkputze, Schiefer oder Natursteine. Aber auch Lehm. Wobei letzterer Baustoff vor Feuchtigkeit geschĂŒtzt werden muss und daher nicht ĂŒberall verwendet werden kann. Dagegen bieten Natursteine gerade im unteren Wandabschnitt einen guten Schutz und lassen viele Gestaltungsmöglichkeiten zu.

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    Barrierefreies Leben dank Einbau von Kurventreppenliften im Haus

    Erstellt von retep11 am Montag 4. November 2013

    Vor allem im Alter ist man oft nicht mehr in der Lage, selbststĂ€ndig die Treppe im Haus hoch und runter zu laufen. Um diese HĂŒrde aus dem Weg zu schaffen, installiert man spezielle Treppenlifte, um sich frei und unabhĂ€ngig im Haus bewegen zu können. In vielen HĂ€usern verlaufen die Treppen jedoch nicht gerade, sondern kurvig und eng, was die Installation einer elektrisch getriebenen Treppenlifts noch schwieriger gestaltet. Mit speziellen Kurventreppenliften lĂ€sst sich jedoch auch diese Schwierigkeit gut meistern. Solche Treppenlifte sind speziell dafĂŒr konzipiert, um an kurvigen Treppen installiert zu werden. Bei kurvigen Treppen lassen sich allerdings keine Pauschalangebote zu unterbreiten, deswegen ist jeder Einbau im kurvigen oder engen Treppenhaus eine Maßanfertigung und muss genauestens nach Maß durchgefĂŒhrt werden. Dadurch werden zwar die Kosten etwas höher als bei herkömmlichen Treppenliftmodellen, aber man bekommt ein zuverlĂ€ssiges und maßgeschneidertes Produkt geliefert.

    FĂŒr den Außen- und den Innenbereich einsetzbar

    In der Regel lassen sich Kurventreppenlifte im Innen- wie auch in dem Außenbereich eines Hauses installieren. Wenn man sich fĂŒr ein solches Modell entschieden hat, muss man dabei einige Sachen beachten. Dazu gehört beispielsweise ein umfangreiches Serviceangebot seitens des Herstellers. Im Paket sollte normalerweise die Lieferung wie auch die Montage enthalten sein. Auch was die Wartung betrifft, sollte man einen Hersteller wĂ€hlen, der die kĂŒnftige Wartung und nötige Reparaturen zumindest fĂŒr einen festgelegten Zeitrahmen kostenfrei ĂŒbernimmt. Die EigenstĂ€ndigkeit und Selbstbestimmung ist vor allem fĂŒr Ă€ltere Menschen besonders wichtig. Die Treppenlifte helfen dabei, dass diese Menschen ihr Lebensherbst in WĂŒrde und sicher erleben können. Deswegen sollte man sich auch von kurvigen und engen TreppenhĂ€usern nicht erschrecken lassen, dafĂŒr gibt es bereits patentierte Lösungen auf dem Markt. Das beweist ein Schienen-Modul-System fĂŒr kurvige Treppen, die nach Maß hergestellt und an nahezu jeder Treppe installiert werden kann. Die Kosten mĂŒssen nicht zu 100 Prozent von den betroffenen Personen ĂŒbernommen werden. Es gibt zahlreiche Anlaufstellen, die ĂŒber verschiedene Zuschussmöglichkeiten oder Finanzierungen durch SozialĂ€mter, Pflegeversicherung oder Stiftungen informieren und Hilfe bei der Antragstellung, bieten. Die sichere MobilitĂ€t der Ă€lteren Familienangehörigen sollte hier das oberste Gebot sein. Dabei ist man nicht alleine oder sich selbst ĂŒberlassen. Vor dem Einbau erfolgt immer eine ausfĂŒhrliche Beratung und Planung mit Spezialisten. Die Montage selbst verlĂ€uft in den meisten FĂ€llen ohne Probleme und ohne großen Schmutz zu verursachen. Wichtig ist, dass man vor der ersten Liftfahrt eine Beratung in der richtigen Handhabung der Kurventreppenlift bekommt. Die Sicherheit des Fahrenden ist durch ein Gurtsystem und elektronische sowie mechanische Bremssysteme gewĂ€hrleistet.

    Als ErgÀnzung: Checkliste zum Einbau eines Treppenlifts.

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    Zusammenstellung zu den Folgen der Energiewende

    Erstellt von retep11 am Montag 4. November 2013

    Quelle: Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 –10.3
    Autor: GĂŒnter Unseld

    Einige exemplarische FĂ€lle zu den Folgen der Energiewende:

    Gießerei Heger-Ferrit in Ort Sembach bei Kaiserslautern Insolvenz

    Stahlguss Betrieb mit 60 BeschÀftigten gem. FAZ 5.9.12 Insolvenz

    Hydro Aluminium in Neuss Verlagerung

    Alu Norf in Neuss Teilstilllegung

    S+C bei Gummersbach InsolvenZ

    GuD Kraftwerk in Irsching Abschaltung

    Edelstahl Outokumpu Werk Bochum Stilllegung

    Weitere Edelstahlwerke Outokumpu Stilllegung

    Deutsche Bahn, Verlust der Privilegierung

    Textil Veredelungsfirma Drechsel in Selb Klage gegen EEG

    Kalkwerk Flandersbach Stilllegung

    BASF Amoniak-Werk Verlagerung

    Im Folgenden die Details zu den Beispielen:
    Einige Beispiele, wie sich das EEG Gesetz auf GeschÀftsmodelle von Industrie Branchen auswirkt :

    Beispielhaft fĂŒr den Stromverbrauch in der Industrie soll hier ein kleiner mittelstĂ€ndiger Betrieb mit 60 ArbeitsplĂ€tzen stehen – die Gießerei Heger-Ferrit in dem kleinen Ort Sembach (bei Kaiserslautern).

    Die Gießerei produziert tonnenschwere Eisenteile u.a. fĂŒr WindrĂ€der, exportiert wird in die USA und die Schweiz. Im Jahr werden dafĂŒr 12 Millionen kWh Strom verbraucht. Die Firma ist deshalb von der Stromsteuer (fast) und der EEG Umlage befreit, und bezahlt (2012) somit 10,5 Ct./kWh. Wenn diese VergĂŒnstigungen wegfallen wĂŒrden, dann wĂ€re die kWh bei 15,5 Ct.. Damit wĂ€re das GeschĂ€ftsmodell der Firma ruiniert – sie mĂŒsste die Gießerei z.B. nach Frankreich verlagern oder wĂŒrde Konkurs anmelden mĂŒssen.

    Dazu passt das Ergebnis einer Umfrage bezĂŒglich des Strompreises, das in der FAZ am 5.9.2012 beschrieben wurde:

    Danach haben einige Industrie-Branchen (Metall, Chemie, Maschinenbau) untersucht, wie die sich abzeichnende Energiewende mit den damit verbundenen hohen Stromkosten sich auf die Firmen auswirkt. Das erste, was dabei heraus gekommen ist, ist der hohe Grad der Verflechtung mit Energie intensiven Unternehmen. Faktisch 100% der Unternehmen in der Metallbranche haben energieintensive Lieferanten. In der Chemiebranche liegt dieser Anteil bei 90%, ebenso im Maschinenbau. Rund 70% des verarbeitenden Gewerbes profitieren dabei von der Innovationskraft energieintensiver Unternehmen.

    Dabei wird betont, dass der Maschinen- und Anlagenbau die geschlossenen Wertschöpfungsketten und die Innovationsnetzwerke zwischen Chemie, Maschinenbau, und Stahl benötigt. Diese robusten Lieferketten sind die Basis fĂŒr die Export Erfolge der deutschen Industrie. Deshalb auch die Forderung an die Regierung, dass energieintensive Teilbranchen nicht abwandern dĂŒrfen, weil der Strompreis aus dem Ruder lĂ€uft.

    Als Beispiel wurde ein Stahlguss Betrieb mit 60 BeschĂ€ftigten genommen, dessen Stromverbrauch so hoch ist, dass er unter die EEG Ausnahmeregelung fĂ€llt (also kWh ohne die EEG Kosten). WĂŒrde er den ’normalen‘ kWh Preis bezahlen, wĂ€re er in kurzer Zeit insolvent.

    Ende Sept. 2012 ging ein Brief vom VCI (Verband der chem. Industrie) an das Bundeskanzler Amt, der vor den Risiken der Energiewende warnte. Die energieintensive Branche, die 8% des Stroms verbraucht, sorgt sich vor neuen möglichen Belastungen aus dem EEG Gesetz. Eine Strompreis Erhöhung um 1 Ct.. wĂŒrde die Produktionskosten um 500 Millionen Euro pro Jahr verteuern. Der VCI will durch den Brief sicherstellen, dass die Groß-Unternehmen der Chemie Branche auch weiterhin von der Umlage befreit bleiben. Wie Energie-effizient die Branche heute schon arbeitet, geht daraus hervor, dass die Produktion zwischen 1990 und 2010 um 58% gestiegen ist, der Energieverbrauch in dieser Zeit dagegen um 20% gesunken. In einigen Bereichen nĂ€hert sich der Energieverbrauch dem technisch möglichen Minimum.

    Auch in der Aluminium Branche sind die Stromkosten entscheidend fĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit. Der norwegische Produzent Hydro Aluminium findet es falsch, wenn in den Debatten bei uns hĂ€ufig Industrieproduktion und Klimaschutz als unvereinbar angesehen werden, denn ohne Aluminium in Stromleitungen, Solar Modulen (die fertigen Module enthalten einen sehr hohen Anteil an Alu ) oder Autos ist die so genannte Energiewende nicht zu schaffen. Hydro Aluminium produziert bei Neuß das Aluminium in einer lĂŒckenlosen Wertschöpfungskette von der Schmelz Elektrolyse (sehr Strom-aufwendig) bis zum Halbzeug. In nĂ€chster Nachbarschaft steht das grĂ¶ĂŸte Walzwerk der Welt, einige km weiter eine große Aluminium Veredelungsanlage, bei der u.a. Alufolien und Lithographie Platten hergestellt werden. FĂŒr deren PremiumqualitĂ€t ist die Schmelzelektrolyse unverzichtbar. Vor einigen Jahren wurde wegen der hohen Stromkosten die Aluminium Produktion auf 20% der ursprĂŒnglichen Produktion gedrosselt und entsprechend mehr Vormaterial fĂŒr die Walzwerke importiert. In der Zwischenzeit hat die EU Kommission der Aluminium Industrie eine Erstattung der im Strompreis enthaltenen Kosten fĂŒr CO2 Emissionen zugestanden. Damit soll die Produktion wieder auf jĂ€hrlich 150 000 Tonnen verdreifacht werden. In Quatar hat Hydro jetzt eine AluminiumhĂŒtte fĂŒr den Betrieb mit dem billigen dort vorhandenen Erdgas gebaut, die dreimal grĂ¶ĂŸer als die Neußer HĂŒtte ist. Wenn in dem Neußer Walzwerk einmal Modernisierungsinvestitionen anstehen, werden diese wahrscheinlich auch bzw. eher in Quatar gemacht werden. Schon heute ist die Befreiung von der EEG Umlage (und der Stromsteuer) fĂŒr die Aluminium Industrie existenziell.

    Am 8.11.2012 war der sogenannte Energiewende Kongress des BDI in Berlin. Nach einer dort vorgestellten Studie nehmen die Kosten zum Umbau unserer Energiesysteme enorm zu. Bis 2030 mĂŒssen danach 350 Milliarden Euro in die Stromversorgung investiert werden (ohne die Energiewende wĂ€ren das nur 150 Milliarden). Wenn die Flickschusterei so wie 2012 weiter gehen wĂŒrde, wĂ€ren das sogar noch mehr. Auch die Vorgabe der Regierung, bis 2020 etwa 10% des Strombedarfs einzusparen, erweist sich schon 2012 als nicht machbar. Selbst wenn die Industrie von den zunehmenden EEG Kosten ausgenommen wird, wĂŒrden die Kosten von Energie bis 2030 bis um 35% höher sein. Der BDI sagt dazu, fĂŒr die Industrie ’seien die Daten zur Wirtschaftlichkeit beunruhigend tiefrot‘ .

    Ohne die Ausnahmen im EEG Gesetz fĂŒr Energie-intensive Unternehmen stehen ArbeitsplĂ€tze zur Disposition.

    Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat im November 2012 durch ein treffendes Bild dargestellt, was die deutsche Stahlindustrie mehr bewegt als die abflauende Konjunktur im Herbst 2012. „ Auf Höchstleistung getrimmt, stellt sich der deutsche Teilnehmer (also die Stahlindustrie) beim Sprintlauf in Berlin der Konkurrenz aus China, den USA und Russland. Aber seine Erfolgsaussichten tendieren gegen Null, denn wĂ€hrend die anderen Sprinter freie Bahn haben, muss der Deutsche hohe HĂŒrden nehmen : Schnell ansteigende Strompreise, Energiesteuer, EEG Umlage und CO2 Emissionshandel bremsen ihn aus“ .

    Obwohl die Stahlindustrie zu den BegĂŒnstigten des EEG Gesetzes gehört, steigt die Umlage im Jahr 2013 auf 260 Millionen € (ohne diese Entlastung wĂ€ren es sogar 1,35 Milliarden €). Thyssen-Krupp zahlt 2012 noch 80 Millionen € , 2013 bereits 120 Millionen €. Wenn jetzt ein erhöhter Preis fĂŒr die CO2 Zertifikate noch dazu kommt, dann wirkt sich das auf erhöhte Produktionskosten des Rohstahls aus. Z.B. wenn der Zertifikatspreis von 7 € auf 10 € ansteigt, verteuert das die Tonne Rohstahl um 16 €.

    Das mittelstĂ€ndische Edelstahl Unternehmen S+C bei Gummersbach hat sich als Spezialist fĂŒr extrem belastbare Edelstahl Rohre fĂŒr die Petrochemie international einen Namen gemacht. Mit neuen Werkstoffen beim Einsatz in Biomasse Kraftwerken leistet sie jetzt auch einen Beitrag zur Energiewende. Jetzt ist die Firma besorgt ĂŒber den Kostenschub beim Strom ĂŒber die erhöhte EEG Umlage, der jetzt die Firma 1,3 Millionen € mehr kostet.

    Der deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) stellt in einer Studie im Dez. 2012 fest, dass „jedes dritte Unternehmen sich konkret damit beschĂ€ftigt, erneuerbare oder konventionelle Energie selbst zu erzeugen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der Versorgungssicherheit“. Industrie und Handel sehen sich durch hohe Strompreise immer stĂ€rker belastet.

    Im Oktober 2012 wurden 2300 Unternehmen befragt um die Themen Energiepolitik und Versorgungssicherheit. In seinem skeptischen Grundton bestĂ€tigt das ‚Energie-Wende Barometer‘ Befragungen anderer Institutionen. Auf einer Skala von minus 100 (sehr negativ) bis plus 100 (sehr positiv) wird die Energiewende mit minus 12,6 bewertet, wobei die HĂ€lfte der Unternehmen mit diesem Begriff einen RĂŒckgang ihrer WettbewerbsfĂ€higkeit verbindet.

    Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit ihrem PrĂ€sidenten Ivo Gönner bezog Ende Dezember 2012 zu der Energiewende Stellung. Die Meinung ist, dass die jetzige Energiepolitik die Stromversorgung an den Rand des Zusammenbruchs fĂŒhrt. Durch den gewaltigen Ausbau der erneuerbaren Energien und durch den damit verbundenen niedrigen Strompreis an der Börse sind es nur noch die ’schmutzigen‘ Braunkohle Kraftwerke, die unter diesen Bedingungen Geld verdienen. Moderne, hoch effiziente Kraftwerke rechnen sich nicht mehr. Er meint, wenn das so weitergeht, hat man nur noch abgeschriebene ‚Dreckschleudern‘ und ĂŒbersubventionierte Erneuerbare am Netz. Auch der VKU will neue fossile Kraftwerke, die sich ĂŒber ‚KapazitĂ€tsmĂ€rkte‘ (also allein ĂŒber die Bereitstellung von Leistung) rechnen. Der Aufbau dieser notwendigen ReservekapazitĂ€t von 3900 MW wĂŒrde zwischen 80 und 280 Milliarden Euro an Investitionskosten benötigen (umgelegt auf die Verbraucher?). Gönner fasst die Meinung des VKU so zusammen :

    „ So wie bisher geht es nicht weiter. Der Preis fĂŒr die CO2 Zertifikate ist im Keller (d.h. deren Beitrag in den Erneuerbaren Energien Fonds ist faktisch gleich Null) , die Förderung der Erneuerbaren schießt durch die Decke, die energie-intensive Wirtschaft verlangt immer mehr Ausnahmen, und andere rufen nach Sozialtarifen fĂŒr die Armen. Jeder hat ein berechtigtes Interesse, aber es gelingt nicht, das zu einer Strategie zu bĂŒndeln. Letztlich fĂŒhrt das heutige Energie Modell dazu, dass es Vorsorgungs EngpĂ€sse gibt, auf die dann wieder mit Schnellschuss Verordnungen reagiert wird.“

    Ein markantes Beispiel dafĂŒr ist das von E-on gebaute GuD Kraftwerk in Irsching, das ein technisches Vorzeigeprojekt war, heute (12/2012) aber unrentabel ist. FĂŒr einige kleinere Gesellschafter (z.B. Stadtwerk NĂŒrnberg) bedeutet das jĂ€hrliche Verluste von bis zu 10 Millionen Euro. Sie drĂ€ngen deshalb auf eine Abschaltung dieser Anlage.

    Im April 2013 wurde beschlossen, das Kraftwerk weiter zu betreiben, und die Verluste ĂŒber eine Subvention auszugleichen, die auf den Strompreis umgelegt wird (‚KapazitĂ€ts‘ Markt Kosten). Es wurde dabei betont, dass das eine Ausnahme ist

    Thyssen/Krupp gibt Edelstahl Sparte ab.

    Zum Jahreswechsel 2012 / 2013 verkaufte Thyssen / Krupp sein defizitĂ€res Edelstahl GeschĂ€ft zusammen mit der Tochter VDM an den finnischen Konzern Outokumpu, wobei der Verkauf ĂŒber einen Aktientausch getĂ€tigt wurde d.h. Thyssen/Krupp hat jetzt 30% der Outokumpu Aktien. Die ausgegliederten Teile wurden umfirmiert in eine Outokumpu Nirosta GmbH und in eine Outokumpu VDM Gmbh. FĂŒr beide beantragte Outokumpu wegen Strom-intensiver Produktionsverfahren den Erlass der EEG Umlage, da ‚beide Unternehmen mit Produzenten und Produktionsstandorten konkurrieren, die von deutlich besseren Rahmenbedingungen fĂŒr energieintensive Industrien profitieren‘. Beide AntrĂ€ge wurden vom Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abgelehnt. Durch diese Ablehnung und wegen der gesunkenen Edelstahl Preise steckt jetzt aber auch Outokumpu in einer Krise und muss auf einen rigorosen Sparkurs einschwenken. Der Standort Bochum wird jetzt komplett geschlossen, die geplanten Investitionen in Krefeld sollen drastisch reduziert werden. Die Outokumpu VDM GmbH soll jetzt von der Mutter Firma weiter verkauft werden. Unter Thyssen/Krupp galt VDM mit seinen 2000 BeschĂ€ftigten lange als Gewinn Bringer. Schon ein Jahr vorher hatte Thyssen/Krupp die Energie-intensive Umformtechnik mit 25000BeschĂ€ftigten verkauft.

    Seit 2004 ist der Schienenverkehr von der EEG Umlage befreit. Ab 2014 soll nun diese Befreiung weggenommen werden – d.h. die Schienen Unternehmen mĂŒssten dann auch voll die EEG Umlage bezahlen. Das bedeutet Mehrausgaben von 230 Millionen Euro. Je nach dem Verkehrsverbund wird dann mit einem Anstieg der Fahrpreise um bis zu 7% gerechnet. So hat die Bahn schon gedroht, wenn sie den vollen EEG Satz bezahlen mĂŒsste, dass das ihre Energiekosten so verteuern wĂŒrde, dass sie die Bahnpreise um ca 7% anheben mĂŒsste. So zeigt sich, dass die EEG Kosten letztendlich immer beim Verbraucher landen – entweder ĂŒber ihren Strompreis oder indirekt ĂŒber Verteuerungen von Waren oder Dienstleistungen. Ende 2013 werden das um die 250 Euro fĂŒr jeden unserer 80 Millionen BundesbĂŒrger sein (incl. Babies) , Ende 2014 dann 300 Euro.

    Der Interessenverband stromintensiver Betriebe (EID) ist jetzt (MĂ€rz 2013) besorgt, dass die von Altmaier ausgerufene ‚Strompreis Bremse‘ bewirkt, dass die EEG VergĂŒnstigungen fĂŒr Strom-intensive Betriebe ‚ausgedĂŒnnt‘ werden. Als Beispiel dient das Kalkwerk Flandersbach, in dem mit 400 BeschĂ€ftigten jĂ€hrlich 8 Millionen Tonnen Kalksteinbruch zu Brandkalk verarbeitet werden, der als Rohprodukt an die Stahl- und Eisenindustrie im nahen Ruhrgebiet geliefert wird. DafĂŒr werden jĂ€hrlich 250 Millionen kWh Strom benötigt. Das Werk ist heute von einem Teil der Netzentgelte und der EEG Umlage befreit, so dass es den Strom zu 10 Ct./kWh beziehen kann. Damit ist dieses Werk wie andere Strom-intensive Betriebe der Metallindustrie, der Papierbranche, Baustoff- und Chemieindustrie zum Buhmann der Energiewende geworden, deren Befreiung von den EEG Kosten von den Verbrauchern getragen werden muss. Nach den PlĂ€nen von Altmaier sollen dieses Branchen jetzt auch an den EEG Kosten beteiligt werden – die genauen Anteile und GrĂ¶ĂŸen werden zur Zeit wie auf einem Bazar verhandelt. Der EID gibt zu bedenken, dass er indirekt 800 000 ArbeitsplĂ€tze vertritt, die durch Strompreis Erhöhungen zur Disposition stehen. Allein in der Zementindustrie wĂŒrde sich jeder Arbeitsplatz um 25 000 Euro im Jahr verteuern, wenn die EEG Umlage zu 100% bezahlt werden mĂŒsste.

    Ein Beispiel hierfĂŒr ist das Aluminium Walz- und Schmelzwerk Norf Gmbh bei Neuss, die mit einer benachbarten AluminiumhĂŒtte von der Norsk Hydro zusammenarbeitet. Wegen der hohen Strompreise musste die HĂŒtte auf Sparbetrieb heruntergefahren werden. Ein Cent zusĂ€tzlich im Strompreis wĂŒrde den restlichen Gewinn auf Null reduzieren. Das Neusser Walzwerk muss jetzt viele Vorprodukte von der Konkurrenz in Russland oder vom Golf einkaufen. Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass Strompreiserhöhungen in diesem Industrie Sektor dazu fĂŒhren werden, dass einzelne Firmen ‚absaufen‘.

    Die Textil Veredelungsfirma Drechsel GmbH im bayrischen Selb mit 140 Mitarbeitern verbraucht etwa 3,5 Millionen kWh im Jahr. Vor 10 Jahren lag die jĂ€hrliche Stromrechnung noch bei 14 000 Euro. Heute liegt sie bei 184 695 Euro und fĂŒr 2014 muss man mit ca 245 000 Euro rechnen. Die Firma fĂ€llt nicht unter die HĂ€rtefall Regelung, bei der die EEG Umlage nicht gezahlt werden muss. Die Drechsel GmbH hat jetzt gegen das EEG Gesetz geklagt, die Klage ist zur Zeit (Juni 2013) anhĂ€ngig beim BGH. Falls das BGH der Verfassungs-Widrigkeit des EEG Gesetzes recht gibt, wird sie zum Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung weiter gereicht.

    BASF: Zusammen mit dem norwegischen DĂŒngemittel Produzenten Yara plant BASF den Bau einer chemischen Großanlage in den USA zur Herstellung von Ammoniak ( NH3 ). Es geht dabei um eine Milliarden Investition. Ammoniak ist eine der meistproduzierten Chemikalien und erfolgt ĂŒber das Haber/Bosch Verfahren aus den Elementen Wasserstoff und Stickstoff. Ammoniak ist ein wichtiges Vorprodukt fĂŒr alle Arten von Kunststoffen, Schaumstoffe und Leim. Die norwegische Firma Yara benötigt Ammoniak zur Herstellung von StickstoffdĂŒngern.

    Auf einer Tagung am 29.10.2013 ( vom ICFW – International Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten) legte der Vorstandsvorsitzende von BASF noch einmal nach. Der global tĂ€tige Konzern verbraucht selbst viel Energie – insofern sind fĂŒr ihn auch die Energiepreise auf der ganzen Welt relevant. Der Vorschlag von BASF geht dahin, dass auch in Deutschland deshalb ein Test des Schiefergas Fracking durchgefĂŒhrt werden muss, um dessen Umwelt VertrĂ€glichkeit zu demonstrieren. Zur Zeit wird nur 14% des deutschen Gasverbrauchs hier gefördert, und die konventionelle Gasförderung ist rĂŒcklĂ€ufig. GegenĂŒber den USA mit deren Schiefergaskosten von 1/3 des hiesigen Preises komme BASF hier in Deutschland immer mehr in Wettbewerbs Schwierigkeiten (deshalb auch die oben erwĂ€hnte Groß-Investition in den USA). Angesichts der gesicherten Schiefergas Vorkommen hier, durch die Deutschland 10 Jahre lang Selbstversorger sein wĂŒrde, sei solch ein Test unumgĂ€nglich, da sonst langfristig die Energie-intensive Industrie hier abwandern wĂŒrde – zumal auch die Stromkosten durch eine Reform des EEG Gesetzes ‚zukunftsfĂ€hig‘ gemacht werden mĂŒssten. BASF sei zuversichtlich, dass auch die Politik das Problem erkannt hat.

    Auf einer Tagung in DĂŒsseldorf Anfang Sept.2013 bemerkte der Verband des deutschen Einzelhandels HDE ‚das EEG Gesetz ist in der jetzigen Form nicht mehr Zukunft fĂ€hig. Ein durchschnittlicher Supermarkt muss Anfang 2014 mit einer Erhöhung der EEG Umlage um 6000 Euro auf dann 32 500 Euro rechnen‘. Da diese Erhöhung auf die Warenpreise umgelegt werden muss, zeigt, wie das EEG Gesetz zur allgemeinen Teuerung beitrĂ€gt.

    Auf einer Pressekonferenz Ende Okt.2013 sprach sich der Verband der chem. Industrie (VCI) fĂŒr eine EEG Reform aus, um die WettbewerbsfĂ€higkeit der mittelstĂ€ndischen Chemie Unternehmen nicht weiter zu gefĂ€hrden. 2014 wird das EEG die chemische Industrie knapp eine Milliarde Euro kosten – und das trotz der Entlastung durch die HĂ€rtefallregelung. Die Belastung aus der EEG-Umlage fĂŒr die deutsche Chemie steigt damit im kommenden Jahr um rund 23 Prozent. Das bekommt nahezu die gesamte Branche zu spĂŒren. Rund 90 Prozent aller Chemie-Betriebe in Deutschland zahlen die volle EEG-Umlage“.

    Um stabile Strompreise zu erreichen sei ein vorlĂ€ufiger Förderstopp fĂŒr Erneuerbare Energien unumgĂ€nglich bis eine EEG Reform erreicht sei. Eine solche Reform mĂŒsse die deutsche Energiewende auch in den europĂ€ischen Kontext stellen und darĂŒber hinaus die internationale Preisentwicklung auf den EnergiemĂ€rkten berĂŒcksichtigen. Vor allem der Schiefergas Boom in den USA habe zu sinkenden Energiepreisen gefĂŒhrt, wodurch sich die Wettbewerbsposition der US Industrie deutlich verbessert habe. „Im Umkehrschluss heißt das fĂŒr Deutschland: Die Energiepreise dĂŒrfen nicht durch eine verfehlte Energiepolitik noch weiter in die Höhe getrieben werden.“

    Ein ungewöhnlicher Appell erfolgte im Oktober 2013 zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen.

    Die IG Metall, IG Bergbau Chemie Energie, der BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) und der BDA (Bundesverband der Arbeitgeber) hatten sich mit einem gemeinsamen Appell an die Öffentlichkeit und an die VerhandlungsfĂŒhrer gewandt. Die Umsetzung der Energiewende erfĂŒlle sie ‚mit großer Sorge‘, das bisherige System der Ökostrom Förderung könne ’nicht so bleiben wie es derzeit ist‘.

    In der Zwischenzeit hĂ€tte die Energiewende zu einem großen Investitionsstau gefĂŒhrt – von dem Netzausbau, dem Bau der Meereswindanlagen, der Frage der Finanzierung notwendiger konventioneller Kraftwerke (KapazitĂ€tsmarkt ? ). Zugleich blieben Investitionen in der weiter verarbeitenden Industrie aus, die auf wettbewerbsfĂ€hige Energiepreise angewiesen seien, und damit wĂŒrden jetzt ArbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet und geschlossene Wertschöpfungsketten zerstört. Das EEG sei unverkennbar einer der GrĂŒnde fĂŒr die deutliche Strompreis Erhöhungen. Dieser Anstieg mĂŒsse aber gestoppt werden „Unternehmer und Verbraucher brauchen in Zukunft verlĂ€ssliche und bezahlbare Strompreise. FĂŒr die WettbewerbsfĂ€higkeit der deutschen Industrie ist das eine notwendige Zielsetzung“. Weiterhin sei auch eine zielgenaue Entlastung energieintensiver Unternehmen notwendig.

    Soweit eine kleine Beispielsammlung. Und wo sollen Ihre Kinder und Enkelkinder demnĂ€chst einen Arbeitsplatz finden. Werden Sie endlich wach und sehe die Ereignisse im Kontext und machen bei uns mit, damit wir bald auch so was auf die Beine bringen wie die Franzosen und die oben genannten Deutschen Ökofaschisten endlich in ihre Schranken verwiesen werden:
    http://forms.naeb.info/Beitritt.htm

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    Ab in die SelbststÀndigkeit mit oder ohne Kredit.

    Erstellt von retep11 am Freitag 1. November 2013


    Immer an die LiquiditÀt denken.

    In einem AnstellungsverhĂ€ltnis brauchte man sich selbst nur wenig Sorgen ĂŒber die LiquiditĂ€t des Arbeitgebers machen. Als Chef muss er sich nun einmal darum kĂŒmmern, dass die GehĂ€lter, SozialbeitrĂ€ge, Steuern und Rechnungen zeitnah beglichen werden. Solange die Firma wirtschaftlich gut arbeitet und keine nennenswerten AusfĂ€lle zu buche fallen, funktioniert alles bestens. Die Erwirtschaftung des Gewinns dient nicht unmittelbar zur Bereicherung des Firmenchefs, sondern zur Stabilisierung der LiquiditĂ€t, zu Aufstockung des Eigenkapitals.
    Meine Firma hatte zum Beispiel einige Zeit lang stĂ€ndig das Skonto beim Einkauf des Baumaterials genutzt und so einige Tausend DM zusĂ€tzlich erwirtschaftet. Auch unsere Subunternehmen hatten sofort nach Rechnungsstellung ihren Rechnungsbetrag erhalten. So konnten wir durch Rabatte und Skonto zusĂ€tzliche finanzielle Mittel erwirtschaften. Um 2000 brach dann die Baubranche ein und wie viele andere Firmen haben wir die Firma liquidiert. Unser wesentlicher Vorteil waren die geringen Betriebskosten, sodass trotz erheblicher ForderungsausfĂ€lle keine Schulden vorhanden waren. Dagegen sah es bei anderen Firmen zum Teil sehr schlecht aus. Die als Pfand hinterlegten EinfamilienhĂ€user kamen unter den Hammer. Es gibt gerade bei einer Firmenschließung oder aber auch bei einer BerufsunfĂ€higkeit viel persönliches Leid fĂŒr die betroffenen Unternehmer bzw. SelbststĂ€ndigen. Besonders problematisch ist Leasing. Egal ob man Geld verdient oder nicht, die LeasinggebĂŒhr muss bezahlt werden. Bis man aus den VertrĂ€gen kommt, hat sich ein enormer Schuldenberg angehĂ€uft. Sie sagen sich, der Herr Rauch macht uns ja Hoffnung zur SelbststĂ€ndigkeit.
    Genauso wichtig, wie die Auswahl der geeigneten Unternehmensform ist die mögliche Liquidation einer Firma zu beachten. Ich könnte nun an dieser Stelle viele praktische Beispiele aus dem Bekanntenkreis nennen, wo es viele Probleme gab und bis zur Existenzbedrohung fĂŒhrte. Darum soll es in diesem Artikel nicht gehen, sondern um das Thema Finanzierung bei der ExistenzgrĂŒndung bzw. Firmenerweiterung.

    In die SelbststÀndigkeit

    Es gibt verschiedene GrĂŒnde fĂŒr den Weg in die SelbststĂ€ndigkeit. Man möchte sich selbst verwirklichen, hat eine hervorragende GeschĂ€ftsidee, möchte eine Firma ĂŒbernehmen oder als Alternative zur Arbeitslosigkeit. Gerade Letzteres ist aus meiner Sicht oft mit finanziellen Problemen verbunden. Ich selbst hatte Partner fĂŒr die Realisierung einer GeschĂ€ftsideen gesucht und war so auf ein Förderprogramm 50+ der IG Metall gestoßen. Der Ansatz und alles ringsherum waren in Ordnung. Es wurden recht gute Projekte entwickelt. GrĂŒnde des Scheiterns waren die fehlenden finanziellen Mittel. Die wenigsten Arbeitslosen verfĂŒgen ĂŒber eigenes Startkapital. Hinzu kommt die ĂŒbergroße Vorsicht. Der Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit erfordert auch eine gewisse Risikobereitschaft.

    Die Finanzierung der GeschÀftsidee

    Sie haben eine hervorragende GeschĂ€ftsidee und möchten diese in der Praxis umsetzen. Auf das Unternehmenskonzept und den Finanzierungsplan möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Sehr wichtig ist es diesen Plan mit Bekannten und Freunden durchzusprechen, um mögliche Schwachpunkte oder aber auch Alternativen zu finden. Vielleicht können Sie auch andere Personen von der GeschĂ€ftsidee begeistern. Eine schöne Unternehmensform ist die Genossenschaft. 3 Genossenschaftler sind erforderlich. Das Startkapital betrĂ€gt theoretisch 1 Euro. Allerdings fallen fĂŒr die GrĂŒndung etwa 1000 Euro fĂŒr den Notar, PrĂŒfung des Konzepts durch den PrĂŒfungsverband und der Eintrag der Genossenschaft in das Genossenschaftsregister an. Hinzu kommt noch die Mitgliedschaft im Genossenschaftsverband. GegenĂŒber einer GmbH hat dies schon finanzielle Vorteile. Es wird nicht ein so hohes Eigenkapital benötigt, auch wenn es jetzt die „Kleine GmbH“ gibt. Durch die WirtschaftlichkeitsprĂŒfung haben die Genossenschaft bei einer Kreditvergabe wesentliche Vorteile. Was bei einer GmbH oder gar Limited nicht immer der Fall sein muss. Startet man allein, so haftet man selbst. An dieser Stelle möchte ich Ihnen ganz nah legen, Ihr LebensgefĂ€hrte, Ehegatte oder nahe Verwandte sollten auf keinem Fall eine BĂŒrgschaft fĂŒr ein Bankkredit ĂŒbernehmen. Auch wenn die Banken Sie dazu drĂ€ngen.Dann lieber ein neues Konzept erstellen oder viel besser ein Privatkredit aufnehmen.
    Je ausfĂŒhrlicher und besser das Vorhaben beschrieben wird, so aussichtsreicherer ist die Bewilligung. Kreditgeber sind hier auch SelbststĂ€ndige oder Unternehmer, die Ihr Kapital sinnvoll anlegen möchten. NatĂŒrlich möchten auch diese Kreditgeber eine ausreichende Sicherheit und mĂŒssen vom Erfolg des GeschĂ€ftes mit einem ordentlichen Unternehmenskonzept ĂŒberzeugt werden.
    Der Erfolg der Bewilligung eines Darlehnskredites ist einfacher als bei einer Bank.

    Finanzierungsvarianten ĂŒberprĂŒfen.

    Machen Sie neben der optimistischen Variante auch eine Minimalvariante. Letztere können Sie auch fĂŒr sich machen.
    Nicht immer und gerade in der Startphase macht der Markt nicht immer das, was man sich so vorgenommen hat. Die Einnahmen können daher geringer ausfallen. Diese Einnahmen mĂŒssen alle Verbindlichkeiten decken. Auf dieser Basis ist der Finanzplan zu erstellen. Also aus dem Eigenkapital und dem Fremdkapital.
    Als ich noch vor 20 Jahren BWL unterrichtete, hatten wir Beispiele berechnet. Durch die Aufnahme von Fremdkapital bis zu einer bestimmten Höhe konnte ein höherer Gewinn erzielt werden. Ein zu hoher Anteil an Fremdkapital kann den Gewinn verringern oder es kann sogar zum Verlust kommen. Sie sollten vor der Inanspruchnahme eines Kredites hier genau die Varianten berechnen. Vielleicht noch dieser Stelle ein letzter Tipp. Ich bin nun ĂŒber 20 Jahre selbststĂ€ndig und hatte mehrere Unternehmen verschiedener Gesellschaftsformen und unterschiedliche GeschĂ€ftsfelder. Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig an die Marktsituationen und die MarktĂ€nderungen anpasst. Man muss immer flexibel sein und nach neuen Wegen suchen. Was sich wirtschaftlich nicht trĂ€gt, liquidieren und was Erfolg verspricht fördern.

    Im Beitrag zur ExistensgrĂŒndung finden Sie zahlreiche weitere Tipps und Links zur Finanzierung.

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    Politisch gewollte unnötige Erhöhung der EEG-Quote auf 6,3 Cent

    Erstellt von retep11 am Donnerstag 31. Oktober 2013

    Die Steigerung der EEG-Quote von 5,3 auf 6,3 Cent/kWh ist mit der EEG-Kostenentwicklung nicht begrĂŒndbar! Ende des Monats September wies der Einnahmen-Ausgaben-Saldo EEG ein Minus von ca. 2,2 Mrd. Euro aus. Es kommen jetzt noch die Voltail-Schwachen Monate 10-12. In den vergleichbaren ersten drei Monaten des Jahres hatte sich der Saldo um ebenfalls ca. 2,2 Mrd. Euro verbessert. Ende des Jahres wird der Saldo also voraussichtlich annĂ€hernd bei null sein. Dabei ist noch zu berĂŒcksichtigen, dass in diesem Jahr ein Verlustvortrag von ĂŒber 2 Milliarden aus dem Vorjahr abgebaut worden ist. Bei Gesamtausgaben von rund 20 Milliarden könnte unter VernachlĂ€ssigung des Zubaus (ca. 5 %) und bei vergleichbarer Wettersituation die EEG-Quote um 10 % gesenkt werden. ZusĂ€tzlich ist zu erwarten, dass die niedrigen Großhandelspreise sich nach oben bewegen, sodass der Saldo noch besser aussehen wird.

    Wieso bringen die Medien, die Politik und die Energiewirtschaft nun eine gegenteilige Botschaft.
    Medien: Hier ist es einfach Nicht-Wissen oder Dummheit.

    Politik: Man hat sich den Umbau des EEG vorgenommen, um sich der Schuldzuweisung fĂŒr das Misslingen der Energiewende zu entledigen.
    Energiewirtschaft: Man möchte den Erlöstopf Energiewendestrom unter Kontrolle bekommen und unterstĂŒtzt deshalb die Politik bei der Vorbereitung des Quotenmodells. Wodurch die privaten EEG-Profiteure vom Subventionstopf weggedrĂ€ngt werden und man selbst kassieren kann.

    Allerdings ist das nicht die ganze Wahrheit. Es werden immer mehr Aufwendungen aus dem EEG-Topf bestritten, die nicht direkt den EEG-Profiteuren als Entgelt zuzuordnen sind:

    – NachrĂŒstung der Voltaikanlagen wegen der 50,2-Hz-Thematik
    – Anbindungskosten Offshore (Haftungsumlage, Anbindungskosten)
    Zu erwarten ist, dass demnĂ€chst auch die Vorhaltekosten fĂŒr konventionelle Kraftwerke ĂŒber den EEG-Topf bezahlt werden.

    Auf die Steigerung der gesamten Stromkosten hat diese Entwicklung praktisch keinen dÀmpfenden oder forcierenden Effekt. Die Kostentreiber sind gesetzt und werden den Preis auf 50 Cent in 2019 bringen:
    – Netzausbau
    – Offshoreausbau
    – Verteuerung des konventionellen Stroms wegen schlechterer Auslastung
    – Verteuerung der CO2-Zertifikate-Kosten
    – Erhöhung der Netzkosten durch Entlastung der Eigenverbraucher von den EEG-Kosten (*)

    Die in den Medien und von den Ökofaschisten ebenfalls lautstark behauptete Verteuerung durch verstĂ€rkte EEG-Privilegierung spielt eine untergeordnete Rolle. TatsĂ€chlich haben zwar mehrere Tausend Unternehmen AntrĂ€ge gestellt, die tatsĂ€chliche privilegierte Menge ist jedoch kaum gestiegen, weil a) offensichtlich eine Rezession greift und b) sehr viele AntrĂ€ge abgelehnt wurden. So wurde z. B. sogar der Antrag der sehr stromintensiven Edelstahlwerke (frĂŒher ThyssenKrupp) abgelehnt. Dass nach aktueller Meinungsumfrage allerdings 74 % der BĂŒrger gegen diese Kostenentlastung fĂŒr die arbeitsplatzerhaltenden Industrien sind, zeigt die Indoktrinationswirksamkeit der diesbezĂŒglichen Medienkampagnen, die Michel offensichtlich glauben machen, man braucht die ArbeitsplĂ€tze nicht, weil ja das Manna (Begriff aus der Bibel-Gottes-Speise fĂŒr die Israeliten) vom Himmel fĂ€llt.

    Auch das Argument gesunkene Großhandelspreise ist nur ein Argument linke Tasche rechte Tasche bezogen auf den Gesamtstrompreis: Bezahlt werden will der Energiewendeprofiteur in jedem Fall, egal ob ĂŒber einen höheren Großhandelspreis oder ĂŒber eine höhere EEG-Differenzzahlung.

    Quelle:Aktuelle Information zu EEG-Strom von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013-09

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