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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.
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    Klimaschutz, Erneuerbare-Energien-Gesetz und Energie-Einsparverordnung

    Erstellt von retep11 am 24. Juni 2014

    Klimaschutz
    Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
    Energie-Einsparverordnung (EnEV)
    LĂŒftungskonzept-Pflicht (DIN 1946-6)
    Energiepass fĂŒr GebĂ€ude
    bis 50.000 Euro-Strafen bei Verfehlungen
    Was kommt als NĂ€chstes?

    §6 der EnEV:
    „(1) Zu errichtende GebĂ€ude sind so auszufĂŒhren, dass die wĂ€rmeĂŒbertragende UmfassungsflĂ€che einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlĂ€ssig entsprechend den anerkannten Regeln der Kunst abgedichtet ist. |…|
    (2) Zu errichtende GebĂ€ude sind so auszufĂŒhren, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist.“

    EisbĂ€ren und von Hunger, Krieg oder Untergang bedrohte Völker zu retten ist erst einmal eine gute Sache – so scheint es. Wenn dem wirklich so wĂ€re. Aber was bereits eine tatsĂ€chlich anthropogene Folge des Klimawandels darstellt, sind die entsprechenden BeschlĂŒsse, Verordnungen, Normen und Gesetze zum Schutz des sogenannten Weltklimas, insbesondere fĂŒr Deutschland, das als leuchtendes Beispiel beherzt vorangehen will.
    Sicher beherzt, aber ohne Weitsicht und ausreichenden Sachverstand. Der oben vorangestellte Auszug aus der EnEV (ab 2016 weiter verschĂ€rft um 25% Energieeinsparung) spricht exemplarisch fĂŒr die „Logik“ der gesamten Energie-Debatte. Hier wird versucht, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Leider ist der Versuch, massiv Energie zu sparen – sprich die CO2-Verpflichtungen zu erfĂŒllen bzw. ĂŒberzuerfĂŒllen – nicht nur sinnlos, sondern es wird ein erheblicher Schaden angerichtet. Schimmel-Wachstum in GebĂ€uden, der zu viel Ärger und auch zu gesundheitlichen Problemen fĂŒhren kann, ist zunehmend ein Problem.

    Seit geraumer Zeit ist nun klar, wer im Klagefall Schuld trĂ€gt: der Planer oder Vermieter – weil er sich bemĂŒht hat (verpflichtet ist), den Forderungen der Energie-Einsparverordnung Rechnung zu tragen.

    Da das Problem erkannt wurde und man aber den politisch gewollten Weg der Abkehr von fossilen Brennstoffen nicht verlassen wollte, wurde eine LĂŒftungskonzept-Pflicht nach DIN 1946-6 eingefĂŒhrt. Das, was vor 1995 durch normale Undichtheiten von Fenstern, TĂŒren und der GebĂ€udehĂŒlle insgesamt, sowie normales Fenster-LĂŒften seitens der Nutzer zu einem ausreichenden Luftaustausch gefĂŒhrt hat, muss nun aufwendig durch Einbau von Fenster-Falz-LĂŒftern (freie LĂŒftung) oder durch dezentrale bzw. zentrale LĂŒftungsanlagen gewĂ€hrleistet werden.
    Die DIN ist in Teilen widersprĂŒchlich formuliert und gibt dem Planer keine vollkommene Rechtssicherheit im Streitfall, insbesondere was die Mitwirkung der Nutzer bei der LĂŒftung betrifft.
    Wie allerdings ohne eine der genannten lĂŒftungstechnischen Maßnahmen (LtM) ein Luftvolumenstrom durch Infiltration (GebĂ€ude-Leckagen, Winddruck) stattfinden soll, wenn die GebĂ€udehĂŒlle nahezu luftdicht ausgefĂŒhrt wird, bleibt schleierhaft.
    Um die LĂŒftungsstufe „Reduzierte LĂŒftung“ (Anforderungen zur Hygiene und Bautenschutz bei teilweiser Abwesenheit der Nutzer) zu garantieren, ist in jedem Fall eine zusĂ€tzliche Maßnahme erforderlich.

    Die schöngerechnete Energiebilanz des GebĂ€udes bleibt hierbei allerdings unberĂŒhrt. Ebenso die vermeintlichen CO2-Einspareffekte und Nachhaltigkeit, wenn man allein an die gewaltigen Mengen an Polystyrol-DĂ€mmplatten denkt, die bereits mehr als die FlĂ€che Deutschlands bedecken könnten.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich der sogenannte anthropogene Klimawandel – Auslöser des DĂ€mmwahnsinns – als das entlarvt was er ist: Ein gigantischer Irrtum.

    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Dr.-Ing. Volker Rachui
    Potsdam (D) 2014

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    Es ist Zeit, den Wahn vom „Schutz des Globalklimas“ zu beenden!

    Erstellt von retep11 am 16. September 2013

    Dass das Wetter aus menschlicher Perspektive „verrĂŒckt“ spielt, sich nicht disziplinieren und zudem nur ungenau vorhersagen lĂ€sst, ist eine uralte Erkenntnis und keine Neuigkeit. Doch diese Untugenden scheint nun auch das „Klima“ an den Tag zu legen, das doch als vom Wetter abgeleitetes statistisches Konstrukt „Ruhe und Ordnung“ in das Wetter-Chaos bringen sollte. Lange schien das zu funktionieren, die prognostizierte „ErderwĂ€rmung“ schritt unaufhörlich voran, bis 1998. Doch seit 15 Jahren streikt die Natur. Die „Fieberkurve der Erde“ steigt nicht mehr, sondern fĂ€llt deutlich. Eine Zeit lang wurde dies ignoriert und bestritten, doch nun kann man sich den Fakten nicht lĂ€nger entziehen. Was ist los mit dem Klima? Warum entzieht es sich plötzlich sich der Vorhersagbarkeit, obgleich von den Klimaexperten immer wieder das Gegenteil behauptet wurde?

    Erinnern Sie sich noch? 2007, vor sechs Jahren, wurde fĂŒr 2013 eine komplette Schmelze des Nordpoleises vorhergesagt. Nach langer Zeit ergab sich wieder einmal im Norden Kanadas die Chance, mit Schiffen die Nordwest-Passage vom Atlantik zum Pazifik zu befahren. Im letzten Jahr verkĂŒndete die NASA eine gigantische Eisschmelze auf Grönland. Es lief alles glatt! Nun meldet die Berliner B.Z. am 9. September 2013 unter der Überschrift „Das eiskalte Comeback der Arktis“, dass die EisflĂ€che um den Nordpol im Sommer um 1.600.000 km2 grĂ¶ĂŸer geworden sei und 20 Schiffe von Eisbrechern „befreit“ werden mussten. Kleinlaut gibt die Klima-Expertin Judith Curry nun zu, dass wohl der „Einfluss von Kohlendioxid ĂŒberschĂ€tzt“ wurde.
    dass der minimale Anteil von 0,04 Prozent CO2 (Kohlenstoffdioxid) in der Luft absolut nichts mit dem weltweit agierenden Wetter und seinen Temperaturen geschweige denn dem „Globalklima“ zu tun hat, dass CO2 kein „Klimagas“ und der „natĂŒrliche Treibhauseffekt“ nichts als eine unnatĂŒrliche Erfindung, eine unbewiesene Behauptung ist? In alle „Klimamodelle“ wurde weltweit ein automatischer kĂŒnstlicher CO2-Strahlungsantrieb eingebaut und damit war die „ErderwĂ€rmung“ ein zwangslĂ€ufiges Muss, bis in alle Ewigkeit! Die „Klimakatastrophe“ war unausweichlich vorprogrammiert!

    Die Medien als unkritische und willfĂ€hrige NachrichtenĂŒbermittler
    Der Warnruf „Klimakatastrophe“ hĂ€tte nie die Resonanz hervorgerufen wie den Ă€ngstlichen Klimaschutz-Wahn entfacht, wenn die Medien nicht der einseitigen und politisch erwĂŒnschten Wissenschaftspropaganda aufgesessen wĂ€ren und ihre Rolle als WĂ€chter gegen obrigkeitliche Indoktrination wahrgenommen hĂ€tten und kritischer gewesen wĂ€ren. Sie hĂ€tten den AnfĂ€ngen wehren können, wenn sie den simplen juristischen Grundsatz, auch die andere Seite zu hören, angewandt hĂ€tten. Doch sie agierten als Posaunisten, als VerstĂ€rker einer neuen Heilslehre namens „Klimaschutz“.

    Daran hat sich grundsĂ€tzlich bis heute nichts geĂ€ndert, wenngleich die Opposition gegen den wissenschaftlich unhaltbaren „Treibhauseffekt“ grĂ¶ĂŸer wird und sich alle Klimaprognosen als Flopp erwiesen haben. Die Klimawissenschaft ist eine Rechtfertigungswissenschaft geworden, die sich immer tiefer in WidersprĂŒche verstrickt und glaubt, man wĂŒrde dies nicht merken. In SPIEGEL Online vom 18. Januar 2013 schrieb Axel Bojanowski: „Klimawandel – Forscher rĂ€tseln ĂŒber Stillstand bei ErderwĂ€rmung“. In SPIEGEL Online vom 28. August 2013 schreibt Axel Bojanowski: „Pause beim Klimawandel – Pazifik bremst globale ErwĂ€rmung“. Wird ein RĂ€tsel geklĂ€rt, so sieht das nach wissenschaftlichem Erkenntnisfortschritt aus. Doch die Überschriften tĂ€uschen und offenbaren eine schon fahrlĂ€ssig zu nennende naive LeichtglĂ€ubigkeit.

    Noch erstaunlicher ist, dass Axel Bojanowski als langjĂ€hriger Klimaspezialist nicht selbst ĂŒber die WidersprĂŒche in seinen beiden Artikel stolpert. Im Januar verbreitet er die Hypothese der NASA, dass die „möglichen Ursachen des Temperaturstillstands“ in den Ozeanen zu suchen seien, sich mithin die Umwelt „vorlĂ€ufig an ganz anderer Stelle erhitzen“ könne. Er dozierte: „Ozeane sind der grĂ¶ĂŸte WĂ€rmespeicher: In ihren obersten drei Metern halten sie so viel WĂ€rme wie die gesamte LufthĂŒlle der Erde. Die meiste Energie, die Treibhausgase in der Luft zurĂŒckhalten, gelangt in die Meere, sie sollten physikalischen Berechnungen zufolge etwa 90 Prozent der Energie schlucken. Die WĂ€rme der Ozeane wĂŒrde also den besten Indikator fĂŒr die KlimaerwĂ€rmung liefern“, denn „auch die NASA dokumentiert eine ErwĂ€rmung der Meere in den oberen Wasserschichten“.
    Ich möchte nicht die peinliche Frage stellen, wie die in der Luft von den Treibhausgasen zurĂŒckgehaltene Energie mit welchem Sogeffekt ins Wasser bis in Tiefen unterhalb von 2000 hinabsteigen soll, auch wenn dies „Computersimulationen“ so berechnet haben. Rechenspiele mit dem Computer sind beileibe kein Beweis. Weitaus augenfĂ€lliger ist nun die Kehrtwende als angebliche Lösung des RĂ€tsels: „Der Pazifik kĂŒhlt die Welt“. Soll man sich das so vorstellen, dass die Ozeane erst 90 % der WĂ€rme des Treibhauseffektes aufsaugen und sich erhitzen, um dann vom Pazifik aus die Welt zu kĂŒhlen? Damit dieser Schwachsinn geglaubt wird, wird vor- oder nachgeschoben, dass es „mit einem Computermodell“ gelungen sei, „die Klimaentwicklung prĂ€zise nachzubilden“ und „getreulich“ die „Luftströmungen ĂŒber dem Pazifik“ zu simulieren. Wer widerspricht Computerberechnungen? Wie leicht ist es doch, zuerst den Medien und dann der Masse mit fiktiven Behauptungen einen BĂ€ren aufzubinden. Merkt Axel Bojanowski nicht, wie er von den Klima-Experten wie an einem Nasenring durch die Medienarena gezogen wird? Aber zu wessen Belustigung und Nutzen?

    Wie die Wirklichkeit in ihr Gegenteil verkehrt wird

    Es ist kein Problem, eine „Globaltemperatur“ kreativ nach seinem Wunsch so gestalten, dass eine Behauptung dem Schein nach bestĂ€tigt wird. Man macht dies ganz exakt, indem man ĂŒber die Erde ein Gitternetz mit einer Maschenweite vom 500 km legt. Jedes Planquadrat hat eine GrĂ¶ĂŸe von 250 000 km2. Und da mindestens 70 % der ErdoberflĂ€che Meere sind ohne Wetter-Stationen, können deren Planquadrate mit SchĂ€tzwerten belegt werden. Diese Praktiken flogen erst auf, als man rĂŒckwĂ€rts daran ging, das hochmittelalterliche WĂ€rmeoptimum weg zu manipulieren, um eine berĂŒhmt-bedrohliche HockeyschlĂ€gerkurve zu konstruieren.

    Obgleich das Maximum der „Globaltemperatur“ 1998 erreicht und auch vom Britischen Wetterdienst deren RĂŒckgang zugestanden wurde, versuchte ZEIT Online am 6. Dezember 2012 noch die alte „Klimapolitik“ zu retten mit „Klimawandel – Was die Erde heiß macht“. Fritz Vorholz und Anne Kunze beginnen: „WĂ€hrend ein neuer Weltklimavertrag beraten wird, heizt sich die Erde weiter auf“. Die Geschichte beginnt mit „Elendes Wachstum“ und endet mit „RĂŒlpsende KĂŒhe“ und „Illegaler Kahlschlag“.
    In dem Artikel werden alle Klischees bedient, die man in der Mottenkiste findet. Da heißt es: „Mit dem Fleischkonsum wuchs auch die Klimabelastung“. Klar, im Jahr 1850 gab es eine Milliarde Menschen und heute sind es sieben Milliarden. Ebenso klar, in den gut 150 Jahren „stieg“ die „Globaltemperatur“ um 0,8°C. Und? „Rindfleisch ist besonders heikel, weil KĂŒhe das klimaschĂ€dliche Methan ausscheiden.“ Die Rettung? „Zwar leben in den IndustrielĂ€ndern viele junge Menschen vegetarisch, Kantinen bieten „Klimateller“ an. Doch was liegt auf dem „Klimateller“? Etwa das „klimaschĂ€dliche Methan“ zum Verzehr? Oder 30 Jahre altes Wetter, statistisch gemittelt und zum vegetarischen „Klima“ verrĂŒhrt? Apropos Wetter: Wann wurde jemals die WetterschĂ€dlichkeit von Kohlenstoffdioxid, von Lachgas oder Methan nachgewiesen? Wieso drischt man nur auf die KĂŒhe ein? Auch Elche, Giraffen, Hirsche, Schafe und Ziegen geben bei der Verdauung Methan ab. Aber entscheidend ist: Haben die Methanemissionen keinerlei Einfluss auf die Temperaturvielfalt der Erde, dann erĂŒbrigen sich alle weiteren VerdĂ€chtigungen, was das „Klima“ betrifft. Dem statistischen Posthum-Konstrukt „Klima“ kann nichts mehr gefĂ€hrlich werden, es ist unumkehrbar „tot“.

    Bleibt noch der „illegale Kahlschlag“. Dazu heißt es: „Wald speichert Kohlendioxid.“ Dies ist falsch: „C“ bedeutet Kohlenstoff und hat mit der Kohle nichts zu tun. CO2 bedeutet richtig Kohlenstoffdioxid. Dann geht es weiter: „Waldvernichtung setzt das Klimagas frei.“ Wird ein Wald gerodet, wird eine CO2-Senke vernichtet, denn fĂŒr Wald ist CO2 ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Verrottet ein Baum, dann erst wird CO2 freigesetzt als Nahrung fĂŒr neue BĂ€ume. Auch den ZEIT-Journalisten mĂŒsste die Fotosynthesegleichung bekannt sein. Weiter: „Laut einem aktuellen Bericht der Weltbank fĂ€llt Kriminellen alle zwei Sekunden eine WaldflĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe eines Fußballplatzes zum Opfer.“ Wenn das Kriminelle sind, warum fĂ€ngt man sie nicht und sperrt sie ein?
    Oder ist das nur ein Ablenkungsmanöver? Was ist mit den Kommunen StĂ€dten, die in ihren Gemarkungen Planungshoheit haben? Im Rahmen der Bauleitplanung werden fĂŒr Wohnbebauung, GewerbeflĂ€chen, Straßen tĂ€glich riesige FlĂ€chen ĂŒberbaut und versiegelt, so dass keine Vegetation wachsen, kein CO2 der Luft entnehmen, in Pflanzensubstanz einbauen und vegetarische Nahrung erzeugen kann. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen vom 20. September 2012 werden allein in Sachsen tĂ€glich 8 Hektar Land, das sind 80.000 m2 oder 8 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das in Sachsen 2.920 Fußball-Felder, wobei das Wort „Feld“ heute wohl nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist. Mit der Versiegelung von Boden werden nicht nur agrarische oder forstliche WuchsflĂ€chen vernichtet, es wird auch in den Verdunstungs- und Wasserhaushalt eingegriffen.

    Nach SchĂ€tzung werden allein in der Bundesrepublik Deutschland tĂ€glich 90 Hektar oder 90 Fußballfelder ĂŒberbaut. JĂ€hrlich sind das 32.850 Fußballstadien! Wer jegliches Roden von Wald als „Waldvernichtung“ erklĂ€rt und pauschal als „kriminell“ abstempelt, der bezeichnet indirekt auch all die Gemeinde- und StadtrĂ€te, in deren Hoheitsbefugnis alle Erschließungs- und BebauungsplĂ€ne liegen, als „Kriminelle“. An diesem Vergleich zeigt sich, dass der Wahn, das „Globalklima“ schĂŒtzen zu mĂŒssen, es aber nicht zu können, weil es dieses gar nicht gibt, zu völlig kuriosen Vorstellungen fĂŒhren kann. Doch hierzu konnte es nur kommen, weil sich die BĂŒrger nicht von Anfang an ganz energisch gegen den Vorwurf, allesamt „Klimakiller“ zu sein, gewehrt haben.

    Karl Marx und die Emanzipation von der Klimaforschung

    Im Gegensatz zur klassischen Klimatologie, die meteorologische Daten sammelt und statistisch verdichtete, um in Klimaatlanten mittlere Luftdruck- und Temperaturfelder im Rahmen der geographischen Erdbeschreibung zu prĂ€sentieren, hat die Klimaforschung gĂ€nzlich andere Ziele. Diese sind politischer Natur und konzentrieren sich auf den Versuch, die EinflĂŒsse des Menschen auf den ewigen Klimawandel nachweisen, um ihn dann entsprechend reglementieren und als „KlimasĂŒnder“ bestrafen und zur Kasse bitten zu können.
    Die gesamte BeweisfĂŒhrung in der Klimaforschung beruht auf Behauptungen, die mittels Korrelationsberechnungen untermauert werden. Dabei scheut man auch nicht davor zurĂŒck, ĂŒber Scheinkorrelationen Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu konstruieren, bei denen die Natur quasi auf den Kopf gestellt und verdreht wird. Beliebt sind Scheinkorrelationen, bei denen ZusammenhĂ€nge bzw. KausalitĂ€ten konstruiert werden, die völlig abwegig sind wie der Nachweis eines Zusammenhanges von Storchennestern und Kindergeburten. Solch eine Schein-Korrelation ist auch die Konstruktion eines Zusammenhangs zwischen dem CO2-Gehalt der Luft und der Lufttemperatur. Da es keinen direkten Zusammenhang, keine KausalitĂ€t, fĂŒr keinen Fleck der Erde gibt, konstruiert man eine „Globaltemperatur“ und korreliert diese mit einem Einzelwert, dem auf dem Vulkan Mauna Loa auf Hawaii in 3000 m Höhe berechneten Jahresmittel des CO2-Gehalts. Aus einer zufĂ€lligen Ähnlichkeit der KurvenverlĂ€ufe wird ohne Angabe eines Korrelationskoeffizienten die Behauptung in die Welt gesetzt, dass der Anstieg des Mauna-Loa-Wertes kausal den Anstieg der Globaltemperatur verursacht habe. Dass dies von der Wissenschaft so hingenommen und geglaubt wird, ist erstaunlich.

    Diese Behauptung schien ihre Richtigkeit zu haben, denn bis 1998 konnten die Klimaexperten immer darauf verweisen, dass der CO2-Gehalt steige und folglich mit ihm die Globaltemperatur. Seit nunmehr 15 Jahren scheiden sich die Wege, wird die bisher begangene Konstruktion brĂŒchig und von Tag zu Tag unglaubwĂŒrdiger. Doch immer noch scheuen sich viele, den Finger in die Wunde zu legen und diesen wissenschaftlichen Betrug aufzudecken.

    Aber auch auf anderen Gebieten findet man solche methodischen GrenzĂŒberschreitungen, vor allem in Gesellschaft und Politik, wo gerne mit Scheinkorrelationen von Abstraktionen operiert wird. So ĂŒbte Karl Marx massive Kritik an dem Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865) ob solcher Argumentationsketten. Von Proudhon stammt ĂŒbrigens der Spruch „Eigentum ist Diebstahl“. Er wollte einen „Sozialismus ohne Gewalt“. Zitiert nach Theodor Leuenberger „Emanzipation der Moderne“ (Freiburg, 1976) hat Karl Marx folgenden Vorwurf erhoben: „Er treibt die Abstraktion auf die Spitze, indem er alle Produzenten in einen einzigen Produzenten, alle Konsumenten in einen einzigen Konsumenten zusammenschweißt und den Kampf zwischen diesen beiden chimĂ€ren Personen sich ausspielen lĂ€sst. Aber in der wirklichen Welt wickeln sich die Dinge anders ab.“

    Genau dieser Praktiken haben sich die Klimaexperten bedient. Sie haben die „Abstraktion auf die Spitze“ getrieben. Erstens haben sie alle Temperaturen dieser Erde in einen Topf geworfen und zu einer „chimĂ€ren Globaltemperatur“ verdichtet. Zweitens haben sie einen Einzelwert, den CO2-Wert aus Hawaii, zu einem ebenso „chimĂ€ren CO2-Globalwert“ erhoben. Aus dem Zusammenspiel beider Werte wurde der Song „Spiel mir das Lied von der Klimakatastrophe“ komponiert.
    Das Lied stieg auf bis zum UNO-Bestseller, erklomm einen „Weltklimagipfel“ nach dem anderen und steht nun vor einem bodenlosem Abgrund. Ein rascher Absturz wĂŒrde uns von einem Alptraum befreien, dem Wahn, dem naturgegebenen Klimawandel Einhalt gebieten und die Richtung weisen zu können.

    Und wieder das Potsdam-Institut: „Zögern wird teuer“

    Dies war die Überschrift der Allgemeinen Zeitung Mainz am 13. September 2013 auf eine Pressemitteilung des PIK am Tage zuvor, die lautete: „Verzögerte Klimapolitik könnte kurzfristige Vermeidungskosten verdreifachen“. Die vom Umweltbundesamt unterstĂŒtzte Studie der beiden Ökonomen Gunnar Luderer und Ottmar Edenhofer besagt: „WĂŒrde eine am 2-Grad-Ziel ausgerichtete internationale Vereinbarung bis 2015 getroffen, könnten kurzfristige Energiepreiserhöhungen auf 25 Prozent begrenzt werden.“ Das sind die ĂŒblichen Drohungen von Ökonomen, deren Modelle auf Fiktivszenarien aufbauen und die „Klimapolitik“ in noch grĂ¶ĂŸere Beweisnot fĂŒhren sowie zu noch unsinnigeren preistreibenden Maßnahmen nötigen wollen. Hat jemand der staatlich alimentierten PIK-Ökonomen mal ausgerechnet, wie viel Geld nötig ist, um das Wetter nach menschlichen WĂŒnschen umzugestalten?
    Nach Millionen von Jahren wĂŒrde es doch dem Gerechtigkeitsempfinden der Menschheit nahe kommen zu fordern, die ungerechte Anordnung der Klimazonen auf der Erde umzuĂ€ndern und das tropische Klima an die Pole, das polare Klima in die mittleren Breiten und das gemĂ€ĂŸigte Klima in die Tropen zu verlagern. Das wĂ€re eine praktikable Vorstufe zu mehr „globaler Klimagerechtigkeit“, wie sie von der Bundeskanzlerin Angela Merkel seit Jahren gefordert wird, bevor dann in der nĂ€chsten Stufe das globale Einheitsklima geschaffen wird. Dies könnte dann den BedĂŒrfnissen des globalen Einheitsmenschen angepasst werden.

    Oppenheim, den 13. September 2013 Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang ThĂŒne

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    Energiewende – der lange Marsch in die „Große Transformation“

    Erstellt von retep11 am 6. September 2013

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Am 7. April 2011 prĂ€sentierte als Beitrag zur Rio+20-Konferenz 2012 der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung „Globale UmweltverĂ€nderungen“ (WBGU) unter Vorsitz von Hans Joachim Schellnhuber, auch Direktor des Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung, die Empfehlung: „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag fĂŒr eine Große Transformation“. Darin ist klar zu lesen: „Das kohlenstoffbasierte Weltwirtschaftsmodell ist auch ein normativ unhaltbarer Zustand, denn es gefĂ€hrdet die StabilitĂ€t des Klimasystems und damit die Existenzgrundlagen kĂŒnftiger Generationen. Die Transformation zur KlimavertrĂ€glichkeit ist daher moralisch geboten.“ Weiter: „Die Große Transformation ist keineswegs ein Automatismus. Sie ist auf die „Gestaltung des Unplanbaren“ angewiesen. Dies ist historisch einmalig.“ Und weiter: „Um eine Dekarbonisierung weltweit voranzutreiben, sollte der Staat seine Rolle als Gestalter bewusst wahrnehmen.“ Gehen wir wieder absolutistischen Zeiten entgegen?

    Die Transformation funktioniert nicht wie ein Transformator oder Umspanner, mit dem man Wechselspannungen erhöhen oder verringern kann. Transformation bedeutet Umformung und will nichts anderes als einen grundlegenden Wechsel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung. Das war auch Ziel der 68er Kulturrevolution! Wer das „Unplanbare“ gestalten will, hĂŒllt sich zuallererst in einen unverstĂ€ndlichen Wortnebel. Offenbar hat der, der mit unverstĂ€ndlichen Begriffen „große SprĂŒche klopft“, in der Politik das Sagen. Doch was bedeutet „Transformation zur KlimavertrĂ€glichkeit“? Wie soll das geschehen? Soll die „Energiewende“ die „KlimavertrĂ€glichkeit“ befördern? Muss nicht zuerst die WettervertrĂ€glichkeit erhöht werden? Schaut man genauer hin, verletzen diese politischen Kunstbegriffe alle Regeln der logischen Wortbildung.

    „Energiewende“ zur „postindustriellen Gesellschaft“?

    Der zweite Begriff wurde erstmals von dem französischen Soziologen Alain Touraine im Jahre 1969 geprĂ€gt: „La sociĂ©tĂ© post-industrielle“. Diese Vorstellung orientierte sich offensichtlich an Richard Cautillion, der 1756 eine „Regierung der Natur“ propagierte und eine ökonomische Theorie entwickelte, die glaubte, den Wohlstand der Nationen allein von der Landwirtschaft herleiten zu können. Er wandte sich gegen den Merkantilismus, das vorherrschende Wirtschaftssystem des Zeitalters des Absolutismus. In der grĂŒnen Ökobewegung findet sich dieses Gedankengut wieder, das schon bei Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) mit der Parole „ZurĂŒck zur Natur“ zu finden ist. Rousseau schrieb 1762 seinen „Contrat social“. Er war einer der wichtigsten Wegbereiter der Französischen Revolution 1789.

    Doch was das mit der „Energiewende“ zu tun? Kann man Energie drehen und wenden? Hierzu Ă€ußerste sich bereits 1841 Julius Robert Mayer (1814-1878) dahingehend, „dass Energie weder erschaffen, noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden kann“. Mayer bestimmte das „Mechanische WĂ€rmeĂ€quivalent“ und formulierte den „Ersten Hauptsatz der WĂ€rmelehre“. 1847 folgte der „Energieerhaltungssatz“ von Hermann von Helmholtz (1821-1894). Dies geschah in der FrĂŒhphase der „Industriellen Revolution“, die von England ausgehend sich mit der Erfindung der Dampfmaschine von James Watt 1769 ĂŒber die Welt verbreitete. Im Wort Industrie steckt das lateinische Wort ‚industria‘, das Fleiß und Betriebsamkeit bedeutet.

    Die Energie, die mit der FĂ€higkeit Arbeit zu leisten ursĂ€chlich verbunden ist, ist unverzichtbar fĂŒr das Funktionieren einer Industriegesellschaft. Energie ist nötig, um einen Körper zu beschleunigen oder um ihn entgegen einer Kraft zu bewegen, um Körper zu erwĂ€rmen und um Gase zusammenzudrĂŒcken, um elektrischen Strom fließen zu lassen oder elektromagnetischen Wellen abzustrahlen. Pflanzen, Tier und Menschen benötigen Energie, um leben zu können. Energie braucht man auch zum Betrieb von Computersystemen, zur Telekommunikation und fĂŒr jegliche wirtschaftliche Produktion. Wohin soll uns die „Energiewende“ fĂŒhren? In die „postindustrielle Gesellschaft“, die dennoch nicht auf Energie, insbesondere in Form elektrischen Stroms, verzichten kann? DrĂŒckt sich hier ein intellektueller Wunschtraum nach Ruhe und MĂŒĂŸiggang in einer „saturierten Welt“ aus? Was bezweckt die Große Transformation wirklich, was wird verschwiegen?

    Das Karbonzeitalter und die „De-Karbonisierung“

    Das Karbon, auch „Steinkohlezeitalter“ oder „Zeitalter der Farne“ genannt, umfasste etwa 60 Millionen Jahre, von 360 bis 300 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung. Das damalige Pflanzenwachstum wurde begĂŒnstigt von einem etwa 800 ppm betragenden CO2-Gehalt der Luft. Dies ist das Doppelte des heutigen Wertes und mit Sicherheit nicht „anthropogen“ bedingt. Auch gab es einen mehrfachen Wechsel vom Warm- und Kaltzeiten mit erheblichen Schwankungen des Meeresspiegels. Auch hierbei war der Mensch nicht beteiligt! UrwĂ€lder wurden also immer wieder von MorĂ€nen-Ablagerungen ĂŒberschĂŒttet, so dass sich dazwischen Steinkohleflöze in mehreren Horizonten bilden konnten. Aus dem Abbau und er Verbrennung der Steinkohle wurde die Energie gewonnen, die zur Entwicklung der Industrien unverzichtbar war. Die bis dahin dominierende Muskelkraft von Mensch und Tieren wurde ins Unermessliche gesteigert. Die das Korn malenden WassermĂŒhlen wie die vom wehenden Wind abhĂ€ngigen WindmĂŒhlen wurden durch kontinuierlich arbeitende Dampfmaschinen ersetzt. Wilhelm Busch (1832-1908) dichtete:
    „Aus der MĂŒhle schaut der MĂŒller, der so gerne mahlen will. Stiller wird der Wind und stiller, und die MĂŒhle stehet still. So geht’s immer, wie ich finde, rief der MĂŒller voller Zorn. Hat man Korn, so fehlt’s am Winde, hat man Wind, so fehlt das Korn.“
    Bereits 1885 machte sich Rudolf Clausius (1822-1888), der Entdecker des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, Gedanken ĂŒber die Energieversorgung und schrieb eine Abhandlung „Über die EnergievorrĂ€te der Natur und ihre Verwertung zum Nutzen der Menschheit“. Unsere Vorfahren waren keineswegs blind und haben nur auf die „grĂŒne Erleuchtung“ gewartet. Sie haben sich sehr wohl ernsthaft Gedanken ĂŒber die Ressourcenausstattung der Erde gemacht. Dies war auch Thema des ersten großen internationalen Geologen-Kongresses im Jahre 1913. Dabei wurde auch das „Gespenst einer kĂŒnftigen Kohlennot“ erörtert. Man errechnete, dass alle damals bekannten Steinkohlenlager, bis auf 1800 Meter Tiefe abgebaut, theoretisch noch fĂŒr 6000 Jahre reichen. Diese Zahl wurde korrigiert auf die wirklich nutzbare Kohle, womit die Reichweite auf 1500 Jahre reduziert wurde. Dies gilt zwar im globalen Durchschnitt, aber nicht fĂŒr die Kontinente und LĂ€nder. WĂ€hrend in den Vereinigten Staaten die VorrĂ€te auf 2000 Jahre geschĂ€tzt wurden, so werde vermutlich England schon in 200 Jahren keine Kohle mehr haben.
    Man machte sich 1913 vor jetzt genau 100 Jahren ernsthaft Gedanken um eine „Welt ohne Kohle“. Man baute keine „Klimakatastrophe“ auf, versprach keinen „Klimaschutz“, versetzte nicht die Welt in Angst und Schrecken, sondern handelte pragmatisch und zielorientiert. Man fragte sich schlicht und einfach: Welche Möglichkeiten bietet die Natur, um den Energiehunger der Menschheit zu stillen? Ganz pragmatisch mit Ingenieurverstand! Vor allem ignorierte man Svante Arrhenius, der bereits 1896 die irrsinnige Hypothese vom „CO2-Treibhauseffekt“ in die Welt gesetzt hatte.

    „In hundert Jahren – Die kĂŒnftige Energieversorgung der Welt“

    Dies ist der Titel einer Kosmos-BĂ€ndchens, das im Jahre 1931 von Hanns GĂŒnther (W. de Haas) veröffentlicht wurde. Er schreibt: „Versuchen wir einmal, uns auszumalen, was „Welt ohne Kohle“ heißt. Vor allem keine Heizung mehr und keine Möglichkeit, zu kochen! Auch nicht mit Gas, das ja gleichzeitig der Kohle entstammt, und ebenso wenig mit Holz, denn unsere Öfen wĂŒrden alle vorhandenen WĂ€lder in wenigen Jahren fressen. Dann selbstverstĂ€ndlich Unterbindung des Eisenbahn- und Schiffsverkehrs! Aber auch des Verkehrs mit Automobilen und Luftfahrzeugen, denn die Petroleumquellen der Erde sind bis dahin lĂ€ngst erschöpft, und die kĂŒnstlich erzeugten Treibstoffe entstammen durchweg der Kohle. Weiter wĂŒrde „Keine Kohle mehr!“ fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Teil der Menscheit bedeuten: Kein kĂŒnstliches Licht, denn da es kein Gas und kein Leuchtöl mehr gĂ€be und die ElektrizitĂ€t in den meisten LĂ€ndern aus Kohle erzeugt wird, kĂ€men wir wieder zu Kienspan und Tranlampe zurĂŒck. Das alles wĂ€re aber immer noch erst der Anfang, denn natĂŒrlich kĂ€men auch alle Industrien zum Erliegen, fĂŒr die man Kohle als WĂ€rmequelle oder Rohstoff braucht. 
 „Keine Kohle mehr“, heißt also letzten Endes „Verschwinden der Zivilisation“.“

    Diese 1931 geschriebene Situationsanalyse hat nicht dazu gefĂŒhrt, dass man in Visionen und Utopien geflĂŒchtet ist, sondern konkret nach Möglichkeiten gesucht hat, „die Kohle aus unserer Energieversorgung auszuschalten“, aber sie „mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Beschleunigung durch andere EnergietrĂ€ger zu ersetzen“. Es geht um Suche nach dem Ersatz von „EnergietrĂ€gern“! Noch heute ist erstaunlich, mit welch hohem Maß an ideologiefreier KreativitĂ€t, an schöpferischer Intelligenz und technischer Innovationskraft man an dieses Problem der Knappheit heranging.

    Welche Alternativen boten sich zu damaliger Zeit – vor 100 Jahren?
    Wenn heute Sachverhalte von Politikern als „alternativlos“ dargestellt werden, ist das eher ein Ausdruck fatalistischer Resignation als ein Zeugnis sachorientierter ProblemlösungskapazitĂ€t. Die Akrobatik mit Kunstbegriffen wie „Energiewende“ hilft nicht weiter. Hier können nur kurz die Gedanken umrissen werden, die sich damals kluge Physiker und Ingenieure machten, um das Energieproblem zu lösen. Das BĂŒchlein ist gegliedert in 10 Kapitel:
    Nach „Die Welt ohne Kohle“ folgt „PlĂ€ne ums Mittelmeer“: Darin werden PlĂ€ne von Hermann Soergel (Panropaprojekt Gibraltardamm) und Pierre Gandrillon (Solares Pumpspeicherwerk im Jordantal am Tiberias-See) nĂ€her beschrieben. Als drittes wird die Frage erörtert: „Wird es einst Wellenkraftwerke geben?“ Hier geht es um die Nutzung der KrĂ€fte von Brandungswellen und der Meereswellen. Daran schließ sich das Kapitel „Ebbe und Flut im Dienst“ an. Es wird die Funktion des französischen Gezeitenkraftwerks an der MĂŒndung des Diouris bei l’Aberwrach in der Bretagne dargestellt. Zwecks Gewinnung der Gezeitenenergie fand 1930 in Berlin eine Weltkraft-Konferenz statt. Das nĂ€chste Kapitel heißt „Gefesselte Zyklone“. Mehr Energie als in den Gezeitenströmungen stecke in der WĂ€rmestrahlung der Sonne, „obwohl unser Wohnstern, der Erde, im Ganzen nur 1/250 000 000 der tatsĂ€chlichen Strahlung erhĂ€lt“. Auf einem km2 SaharaflĂ€che lassen sich – die Nutzwirkung nur mit 10 Prozent angenommen – nicht „weniger als 25 000 JahrespferdestĂ€rken gewinnen“. FĂŒr den 1970 geschĂ€tzten Energiebedarf wĂŒrden bei AusnĂŒtzung der SonnenwĂ€rme 40 000 km2 SaharaflĂ€che genĂŒgen. Bernard Dubos erkannte, dass das richtige Mittel zur AusnĂŒtzung der SonnenwĂ€rme der Wind ist und entwickelte ein Windkraftwerk, das zudem die natĂŒrliche Temperaturabnahme mit der Höhe ausnutzte. Das 6. Kapitel befasst sich mit „Die TĂŒrme des Windes“, um auch in kĂ€lteren LĂ€ndern die Windkraft zur Energiegewinnung heranzuziehen, durch Erzeugung senkrechter Luftströme in zylindrischen TĂŒrmen. Grund: „Dass die alte WindmĂŒhle keine brauchbare „Windmaschine“ ist, weiß jeder. Dasselbe gilt fĂŒr ihre Nachfolgerung, die Windturbine, die man gleichfalls nur als Kleinkraftmaschine gelten lassen kann.“
    Das siebte Kapitel widmet sich den „Tropischen Meeren als WĂ€rmequelle“. Die Überlegungen zur Ausnutzung des TemperaturgefĂ€lles zwischen 300-Dampfkessel und 150-Kondensator zwecks Energiegewinnung gehen auf den französischen Physiker Prof. d’Arsonval 1881 zurĂŒck. Sie wurden weiterentwickelt und schließlich 1926 der Pariser Akademie der Wissenschaften als Projekt „Georg Claude“ prĂ€sentiert. An der NordkĂŒste Kubas wurde eine Versuchsanlage errichtet. Auch wenn das Projekt scheiterte, so heißt es 1931: „Der Energievorrat, den wir in Gestalt der warmen und kalten Wassermassen der Ozeane besitzen, ist nach der Sonnenstrahlung und der Gezeitenströmung sicher die weitaus grĂ¶ĂŸte Energiequelle der Erde.“ Dies ist durchaus als Auftrag anzusehen. In dem folgenden Kapitel geht es um die „Kraft aus der arktischen KĂ€lte“. Aufgrund der Überlegung, dass sich aus dem WĂ€rmegefĂ€lle zwischen Wasser unter dem Eis und der Luft ĂŒber dem Eis Ă€hnlich wie zwischen dem Temperatursprung zwischen OberflĂ€chen- und Tiefenwasser in den Tropen Energie gewinnen lasse, entwarf der Physiker Dr. Barjot ein „Eiskraftwerk“. Benötigt wurde ein Stoff, der bei O0 dampfförmig und bei -220 flĂŒssig ist. HierfĂŒr eignet sich „Butan“. Zum Bau eines Barjot-Kraftwerkes ist es nicht gekommen. Das vorletzte Kapitel trĂ€gt die Überschrift „Und die ErdwĂ€rme?“ Sie wird als Mitgift bezeichnet, „die die Erde erhielt, als sie sich vor Jahrmillionen von ihrer Mutter, der Sonne, trennte“. Im Jahr 1912 baute man in der Toskana bei Lardarello ein „Vulkankraftwerk“, das 1916 eine Maschinenleistung von 12 000 Kilowatt erbrachte. Sir Charles Parsons, der Erfinder der Dampfturbine, entwickelte die Idee, wie man die ErdwĂ€rme nach heutiger Technik nutzen kann. Dann kommt „Das letzte Ziel“. Es beginnt: „Die Frage nach der direkten Umwandlung von WĂ€rme in ElektrizitĂ€t beschĂ€ftigt Wissenschaft und Technik schon ĂŒber 100 Jahre, seit Thomas Seebeck (1770-1831) im Jahr 1821 jene Erscheinung entdeckte, die der Physiker kurzweg „ThermoelektrizitĂ€t“ nennt. Es werden das Thermoelement wie das Brennstoff-Element vorgestellt und dann das „grĂ¶ĂŸte Problem, das die technische Physik noch zu lösen hat: die Nutzbarmachung der inneratomaren Energie durch kĂŒnstliche ZertrĂŒmmerung der Atome“.

    Allein dies ist gelungen: Die friedliche Nutzung der Kernenergie! Die LektĂŒre dieses vor gut 80 Jahren geschriebenen und allgemeinverstĂ€ndlichen Kosmos-BĂŒchleins ist ein Genuss, aber heutige Energiepolitiker mĂŒssten sich schĂ€men. WĂ€hrend unsere Zeit auf einer nicht existenten, ja erfundenen „Gegenstrahlung“ eine „ErderwĂ€rmung“ als „EigenerwĂ€rmung“ mit der Gefahr einer globalen „Klimakatastrophe“ konstruiert, haben sich frĂŒhere Generationen ganz konkret gefragt, wie man die gewaltigen SonnenkrĂ€fte in ihren verschiedensten Formen zur Energiegewinnung nutzen könne. Dabei waren sie extrem ideenreich und vielseitig.

    Nichts schildert die positive Einstellung damaliger Zeiten besser als folgende Worte:
    „Das sichtbare Inventar ist schnell aufgenommen. Lassen wir die Kohlen, das Erdöl, die FlĂŒsse und WasserfĂ€lle beiseite, so kommen in Betracht: die unendlichen WĂ€rmemengen, die von der Sonne her ĂŒber die Erde fluten, die ungeheure Glut, die unser Wohnplanet als Mitgift seiner Mutter in seinem Innern birgt, die Strömungen im Luftmeer, die wir Winde nennen, der Wellenschlag der Meere, der sich als donnernde Brandung an ihren KĂŒsten bricht, das ewige Steigen und Fallen der Gezeiten, jene gemeinhin Ebbe und Flut genannte periodische Bewegung des Meeresspiegels, die der Mond mit seiner Massenanziehung zustande bringt.“

    In diesen Worten stecken noch ungeheure physikalische und technische Herausforderungen an die Industriegesellschaft! Oder hat deswegen bisher keine einzige Partei Widerspruch gegen den Plan „Große Transformation“ erhoben, weil alle Parteien das post-industrielle Ökoparadies anstreben? Warum wird dieses revolutionĂ€re Ziel verklausuliert und das Volk im Unklaren gelassen?
    Oppenheim, den 5. September 2013

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    Klimaschutz und Energiewende

    Erstellt von retep11 am 27. August 2013

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    Die ehrgeizigen Klimaschutzziele in Deutschland

    Erstellt von retep11 am 16. Mai 2013

    In der „Neue wĂŒrttembergische Zeitung“ vom 23. 1. 2013 ist ein interessanter Beitrag zum Klimaschutz zu lesen. Der Beitrag nennt sich „Im Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog„. [1] Klima kann man nicht schĂŒtzen, da es ein Begriff ist. Gemeint wird das Wetter. Aber auch das Wetter kann man nicht schĂŒtzen. Das ist eine völlige ÜberschĂ€tzung der menschlichen LeistungsfĂ€higkeit. Pausenlos versuchen die deutschen Medien, auf die Bevölkerung Einfluss zu nehmen. Wie zum Beispiel, der Einfluss des durch den Menschen gemachten C02 Ausstoß auf das Wetter. Dieser Einfluss ist vernachlĂ€ssigbar klein. Mehr dazu unter meinem Beitrag zum Kohlendioxid. FĂŒr die Deutschen wurde so C02 zu einem gefĂ€hrlichen Staatsfeind. Beim Studium in der Technischen Bibliothek in Kiew fand ich vor 3 Jahren einen Beitrag von der Russischen Akademie zum Thema Klima und C02. Diese Wissenschaftler finden den etwas höheren CO2-Gehalt in der Luft als positiv. Pflanzen wachsen durch diese zusĂ€tzliche Nahrung besser und ihre WiderstandsfĂ€higkeit erhöht sich. Weltweit wird es auch immer grĂŒner. Das mĂŒsste eigentlich die GrĂŒnen erfreuen. Diese möchten aber das CO2 mit hohen Kosten lieber unter die Erde verpressen. Den russischen Beitrag und viele weitere BeitrĂ€ge und Videos sind im Artikel Klimazonen genannt.

    Kommen wir zum oben genannten Beitrag. „Der Landkreis Göppingen und sein Klimaschutz.“ Die von Hausmeisterschulungen ĂŒber Altbausanierung usw. reichen. 160 Maßnahmen sind vorgesehen. Es geht nichts gegen einen sinnvollen wirtschaftlichen Umgang mit Energie. Falsch ist, dass nicht genĂŒgend EnergietrĂ€ger vorhanden sind. Selbst die USA wird kĂŒnftig zum Energieexporteur. Eine hoch entwickelte Gesellschaft benötigt eine zuverlĂ€ssige preiswerte Energie.

    Die Politik möchte bereits in wenigen Jahren den grĂ¶ĂŸten Teil der Stromerzeugung durch WindmĂŒhlen und Solarkollektoren decken. Die Energieerzeugung durch Biomasse kann man vernachlĂ€ssigen. Bis 2050 will der Landkreis Göppingen seinen Energiebedarf selber decken. Dieses Vorhaben ist relativ leicht zu erreichen. Denn bis dahin ist die ĂŒberflĂŒssige Industrie verschwunden. Wenn es keine Arbeit mehr gibt, wird auch ein Teil der arbeitsfĂ€higen Bevölkerung in das umliegende Ausland abwandern. In einem Agrarstaat wird ohnehin nicht so viel Energie benötigt, da man mit den Tieren schlafen geht. Die Eisenbahn fĂ€hrt nur dann, wenn die Sonne scheint oder etwas Wind weht. Bei Windstille wird eben gelaufen. Weder der Landrat Herr Edgar Wolff oder Herr Arnulf Wein (SPD) verraten, dass zur Absicherung der Bereitstellung des Strombedarfs ebenso viele Kraftwerke (Kohle oder Gas) im unwirtschaftlichen niedrigen Bereich betrieben werden mĂŒssen. Werden WindmĂŒhlen gebaut, so ist Gleichzeit auch ein konventionelles Kraftwerk zu errichten bzw. es muss weiter betrieben werden. Es ist also alles doppelt da. Zu diesen Kosten kommen die zusĂ€tzlichen NetzgebĂŒhren usw. dazu.

    Was Strom kostet, ist den BundesbĂŒrgern vollkommen egal. Genau um dieses Thema ging es im 1. BĂŒrgerschutztag am 12. 5. 2013 in NĂŒrnberg. Es waren viele Tausende WohnungseigentĂŒmer und Mieter eingeladen. Ich habe die Teilnehmer nicht gezĂ€hlt, aber es waren vielleicht 100 Interessenten da. Mir persönlich ist es egal, was hier in Deutschland der Strom kĂŒnftig kostet 1 Euro/kWh oder 2. Da wir auch eine Wohnung im Ausland haben, verlagern wir den Hauptwohnsitz einfach dort hin.

    In der Zwischenzeit können die Klimaschutzkonzepte durch die Energieagenturen, GeschÀftsstellen Klimaschutz im Umweltschutzamt umgesetzt und Klimabotschafter und Hausmeister geschult werden.
    Wer hier Zweifel hat, kann ja auch das Buch von Dr. JĂŒrgen Langeheine „Energiepolitik in Deutschland – das GeschĂ€ft mit der Angst“ lesen. Eine BĂŒrgerin aus MĂŒnchen fragte vorwurfsvoll nach dem Vortrag von Herrn Dipl.-Ing. Michel Limburg auf dem 1. BĂŒrgerschutz-Tag, „Sie wollen wohl wieder zur Kernkraft.“ Es wurde die unwirtschaftliche Energieerzeugung Windenergie und Solarenergie kritisch bewertet. Unwirtschaftlich wegen der geringen Energiedichte diese Erzeugungsformen und der fehlenden wirtschaftlichen und technischen Speichermöglichkeit von Strom. Leider konnte ich dieser BĂŒrgerin meine Frau nicht vorstellen. SpĂ€ter stellte ich dann meine Frau Herrn Dr. Langeheine vor. Meine Frau „leuchtet in der Nacht“. Sie studierte und wohnte in Kiew in der Zeit, wo das ReaktorunglĂŒck in Tschernobyl erfolgte. LĂ€chelnd sagte Herr Dr. Langeheine, „nein ihre Frau leuchtet nicht“. In Tschernobyl gab es das UnglĂŒck als Folge der HavarieĂŒbung durch die Rote Armee und in Deutschland fand die entsetzliche Katastrophe statt, deren Folgen bis heute anhalten.

    Die Energieeinsparung soll ja auch im Altbaubereich erfolgen. „Altbauten sollten nach bestimmten Standards saniert“ [1] werden. Es gibt in der Praxis nur wenige wissenschaftliche Untersuchungen zum WĂ€rmeschutz. Diese Ergebnisse weichen stark von den theoretischen Berechnungen ab. Auf meiner Webseite unter www.ib-rauch.de wird ausfĂŒhrlich zur Altbausanierung eingegangen. Hier soll nur kurz erwĂ€hnt werden, ein Altbau ist kein Neubau. Wird ein Altbau falsch saniert, und dies ist bei dem o. g. Standard zu erwarten, werden die bisherigen bauphysikalischen Prozesse so verĂ€ndert, dass mit der Sanierung eine StandzeitverkĂŒrzung erfolgt. Statt einer Wertsteigerung erfolgt eine Wertminderung des Hauses.

    [1] Landkreis setzt beim Energiesparen auf einen dicken Katalog

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    Treibhauseffekt

    Erstellt von retep11 am 25. Juni 2012

    Aus dem offenen „Garten Eden“ ins geschlossene „Treibhaus“

    Jedes Kleinkind durchlĂ€uft eine Entwicklungsphase, in der es beginnt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Es beginnt, Fragen zu stellen und diese beginnen stereotyp meist mit „warum“. Die Kinder haben noch keinerlei Scheu, selbst die scheinbar belanglosesten und einfachsten Fragen zu stellen. Doch dies Ă€ndert sich bald, dann werden sie belehrt und haben zu lernen, zu pauken, bis ihnen das Fragen vergeht. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre ursprĂŒngliche UnbekĂŒmmertheit und schweigen aus Eitelkeit oder aus Angst, fĂŒr dumm und unwissend gehalten zu werden.
    Der Mensch passt sich an, wird zum Konformisten auch in Angelegenheiten und Situationen, die einen mĂŒndigen und mutigen BĂŒrger mit der FĂ€higkeit zum geistig-argumentativen Widerstand erfordern. Die feige Anpassung kann sogar so weit gehen, dass man dem grĂ¶ĂŸten Unsinn ohne Zwang zustimmt, weil es die Anderen ja mehrheitlich auch tun und sich auf „Konsensmeinungen“ berufen. Man schweigt, weil man nicht die Zivilcourage aufbringt, wie das kleine MĂ€dchen in Andersens MĂ€rchen „Des Kaisers neue Kleider“ zu sagen: Aber der Kaiser ist ja nackt!

    Nehmen wir zum Beispiel die seit Jahrzehnten von hoher wissenschaftlicher wie politischer Warte ĂŒber die Medien verbreitete Behauptung, die Erde sei ein „Treibhaus“! Dabei weiß jeder Mensch, dass man fĂŒr die Menschen WohnhĂ€user und die Pflanzen GewĂ€chshĂ€user bauen muss, um sie vor dem Wetter insbesondere bei Frost zu schĂŒtzen. Ein Leben unter freiem Himmel ist in den mittleren und nördlichen Breiten ohne Schutz weder fĂŒr Mensch noch fĂŒr Pflanze möglich. Die Lebensdauer der meisten Pflanzen reicht daher nur vom FrĂŒhjahr bis zum Herbst und selbst die LaubbĂ€ume werfen rechtzeitig vor dem Winter das Laub ab und begeben sich in die Winterruhe. Die Schwalben ziehen rechtzeitig in den warmen SĂŒden, doch der Mensch ist kein Zugvogel und muss in beheizbaren Wohnungen dem Wetter trotzen. Warum also glauben wir der Parole, die Erde sei ein „Treibhaus“, das sich gar aus eigener Kraft von eiskalten -18° C auf angenehme +15° C erwĂ€rmen könne.

    Auf diese Frage gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort, außer die, die Albert Einstein (1879-1955) zu geben wagte, indem er feststellte, dass die menschliche Dummheit unendlich sei. Selbst die grĂ¶ĂŸte LĂŒge wird von den meisten Menschen irgendwann akzeptiert und zur Glaubenswahrheit, wenn sie nur gut verpackt und hĂ€ufig genug wiederholt wird. Arthur Schopenhauer (1788-1860) stellte hierzu fest: „Es gibt auf der Welt nur ein lĂŒgenhaftes Wesen: Es ist der Mensch.“ Hilfreich dabei erwies sich das Fernsehen, das mit der Fußballweltmeisterschaft 1954 begann, in unsere Wohnzimmer einzuziehen und neben Zeitung und Rundfunk in der Kombination von Wort, Bild und Ton zur Haupt(des)informationsquelle zu werden. Wir werden aufgefordert, uns unsere eigene Meinung zu bilden, doch unsere Meinungsbildung geschieht in den Redaktionen, wo Wort und Bild so aufbereitet werden, dass wir der Illusion erliegen, alles selbst miterlebt zu haben und Zeuge des Geschehens zu sein. Doch dieser Schein trĂŒgt ganz gewaltig.

    Einer der ersten und zugleich populĂ€rsten „Fernseh-Professoren“ war der Physiker Heinz Haber (1913-1990). Ab den 60er Jahren produzierte er fĂŒr die ARD Fernsehreihen wie 1965 „Unser Blauer Planet“ oder 1973 „Stirbt unser Blauer Planet?“. Haber wurde 1939 mit einer Arbeit „Über den Energieaustausch zwischen Translation und Rotation durch StĂ¶ĂŸe“ promoviert. Nach seiner Habilitation ging er 1946 in die USA. 1956 ging er als „Chief Science Consultant“ zu Walt Disney und moderierte im Auftrag der US-Regierung in der Fernsehreihe Disneyland den Dokumentarfilm „Our friend the atom“ (Unser Freund das Atom), um fĂŒr die friedliche Nutzung der Kernenergie zu werben. In einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1968 meinte Haber, „ich glaube, dass es möglich sein wird in 50 oder 100 Jahren das Wetter und Klima kĂŒnstlich zu steuern“. Beim Wetter ist dieser Glaube unverĂ€ndert utopisch, doch beim „Klima“ ist es durch langjĂ€hrige Propaganda gelungen, den Menschen einzureden, dass sie allesamt „Klimakiller“ und daher die Staaten gezwungen seien, zwecks Abwendung einer drohenden „Klimakatastrophe“, das „Globalklima“ zu schĂŒtzen.
    Um angesichts der in jedem Schulatlas abgebildeten und jedem Schulkind vertrauten Vegetations- und Klimavielfalt auf dem Globus den bedingungslosen Glauben an ein vom Menschen steuerbares „Globalklima“ in unserem Verstand zu implantieren, musste man das an ein Wunder grenzende KunststĂŒck vollbringen, dem Menschen glauben zu machen, die Erde sei ein „Treibhaus“. Dann konnte man dieses Bild mit dem archaischen Bild der „Hölle“ im kollektiven Unterbewusstsein zur Deckung bringen. In der „Hölle“ muss der Mensch fĂŒr seine SĂŒnden bĂŒĂŸen und im „Treibhaus“ wĂŒrde ihm gewaltig eingeheizt, wenn er weiter so „heize“ und der Erde „einheize“, bis sie „Fieber“ bekommt und so einen „Klimakollaps“ erleidet. Der „Klimaschutz“ war von Beginn an fĂŒr alle Völker als eine Art diesseitigen „Klimareligion“ konzipiert, der einzig an der Weltrettung gelegen sei und nicht an der Entwicklung eines Instrumentes zur Weltherrschaft.
    Um den Menschen weis zu machen, dass ein Gas dieselbe Funktion wie Glas haben könne, dazu bedarf es eines populĂ€ren und Vertrauen erweckenden Physikers. Dieser fand sich in Professor Dr. Heinz Haber. In seinem Buch „Stirbt unser Blauer Planet“ von 1973 schreibt er: „Wieso ist dieses Gas, das weniger als ein dreißigstel Prozent der AtmosphĂ€re ausmacht, imstande, das Klima der Erde zu steuern? Kohlendioxid in der AtmosphĂ€re hat die gleiche Wirkung wie die Glasscheibe eines GewĂ€chshauses. FĂŒr das sichtbare Sonnenlicht, nĂ€mlich den grĂ¶ĂŸten Teil der Sonnenenergie, ist es völlig durchsichtig. Das Gas absorbiert jedoch WĂ€rmestrahlung, die wieder nach draußen entweichen will. Glas wirkt genau so, und das ist der Grund, weshalb es in einem GewĂ€chshaus oder auch in unseren modernen, sehr stark verglasten HochhĂ€usern oft so heiß ist. Man kann ausrechnen, dass selbst geringe Schwankungen im Kohlendioxidgehalt der AtmosphĂ€re die gesamte Temperatur des Planeten sehr stark beeinflussen können.“

    Dieser Vergleich ist an Dummheit nicht zu ĂŒberbieten, doch gerade darin liegt sein Erfolg, sein globaler Siegeszug. Die ersten Urmenschen hĂ€tten ihn spontan fĂŒr völlig absurd und abwegig gehalten, doch der moderne „homo sapiens sapiens“ lĂ€sst sich selbst den grĂ¶ĂŸten Unsinn aufschwĂ€tzen. Wer schon einmal mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gestoßen ist und spĂ€ter die schmerzhafte Beule auf der Stirn im Spiegel betrachtet hat, der weiß zwischen Gas und Glas zu unterscheiden. Warum wohl bauen GĂ€rtner GewĂ€chshĂ€user aus Glas und betreiben Unterglas-Gartenbau? Sie schaffen umgrenzte RĂ€ume, in denen sie Luft erwĂ€rmen und, das ist das Wichtigste, die erwĂ€rmte Luft einsperren können. Wenn Archimedes (287-212 v. Chr.) die Darstellung von Heinz Haber lesen wĂŒrde, er wĂŒrde aus dem Grabe fahren. Jeder hat vom Archimedischen Prinzip gehört. Dieses Auftriebsgesetz gilt fĂŒr FlĂŒssigkeiten und fĂŒr Gase. Wie sonst könnten Heißluftballons fliegen oder vom Erdboden Warmluftblasen aufsteigen, sich abkĂŒhlen und durch Kondensation kleine wie große Haufenwolken aufquellen lassen? Und wer einmal nach Sonnenuntergang in einem GewĂ€chshaus geblieben ist, wird am eignen Leib erfahren, wie schnell es dort abkĂŒhlt. Die im GewĂ€chshaus konvektiv aufsteigende Luft stĂ¶ĂŸt an das kĂ€ltere Glasdach. Es baut sich in der Glasscheibe ein TemperaturgefĂ€lle auf und da Glas ein guter WĂ€rmeleiter ist, wird die WĂ€rme nach außen geleitet und dann abgestrahlt. Die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von Fensterglas betrĂ€gt pro 1 Grad Temperaturdifferenz 6 W/m2. Ist es außen frostig, so bilden sich innen an der Glasscheibe Eisblumen. Taubildung gibt es ja auch an unterkĂŒhlten Bierflaschen, wenn man sie aus dem KĂŒhlschrank holt. Es gibt nicht nur eine sondern drei Arten, wie WĂ€rme ĂŒbertragen wird: durch Strahlung, durch Leitung und durch Konvektion. Das komplizierte dabei ist, sie treten immer untrennbar zugleich auf!
    Wer als Physiker die WĂ€rmeleitung wie die WĂ€rmekonvektion unterschlĂ€gt, der handelt unredlich und versĂŒndigt sich an den Normen wissenschaftlicher Ethik! Wenn die ErklĂ€rung von Heinz Haber stimmen wĂŒrde, dann brĂ€uchten die GĂ€rtner sich nicht die MĂŒhe zu machen und GewĂ€chshĂ€user zu bauen, um Samen zu frĂŒherem Austreiben zu bringen und die jungen Pflanzen vor den FrĂŒhjahrsfrösten zu schĂŒtzen, dann wĂŒrde auch Niemand in seinem Glashaus-Auto erfrieren, wenn dieses in einer Schneewehe stecken bleibt und der Treibstoff ausgeht. Die Haber-ErklĂ€rung ist reduktionistisch und damit falsch, weil naturwidrig. Da sie jedoch unwidersprochen im Raume stehen blieb, auch weil die Zeit noch nicht reif war, konnte sie bei gegebener Zeit reanimiert werden.

    Dies geschah schließlich im Jahre 1986, als die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. ihre „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in die Medienwelt hinausposaunte und damit die „Klimapolitik“ begrĂŒndete. In seinem Buch „Wir Klimamacher“ erklĂ€rte 1990 der Physiker Professor Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie in Hamburg das „Treibhaus“ wie folgt: Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die AtmosphĂ€re der Erde dringen und die OberflĂ€che des Planeten so wohltuend erwĂ€rmen, bleiben, wenn sie als WĂ€rmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von SpurengasmolekĂŒlen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in der AtmosphĂ€re schweben, desto wĂ€rmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.“

    Nein, das ist kein Naturgesetz! Das ist eine Verdrehung von NaturgesetzmĂ€ĂŸigkeiten im Sinne einer reduktionistischen Ideologie. Vergleicht man die Aussagen der beiden Physik-Professoren Haber und Graßl, so bemĂŒhen sich beide, die Existenz eines „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ plausibel zu machen. Die Argumentation unterscheidet sich im Detail, hat aber dasselbe Ziel. WĂ€hrend Haber von der Steuerung des Klimas der Erde ausgeht und daher die Erde sofort in ein „Glashaus“ steckt, lĂ€sst Graßl die Sonnenstrahlen ungehindert die Erde „wohltuend erwĂ€rmen“ und erst die WĂ€rmestrahlung der Erde wird unter einem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen gehalten. Graßl lehnt sich an Svante Arrhenius (1859-1927) an, der den „Schirm“ in 6 km Höhe aufspannte. Diese Darstellung widerspricht jedoch der Definition des „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“. Danach wĂŒrde die Kraft der Sonne nur ausreichen, um die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° C zu bringen und nicht „wohltuend“ zu erwĂ€rmen. Diese eiskalte „-18-Grad-WĂ€rmestrahlung“ soll dann unter dem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen werden, um dann mit 33 Grad höherer Temperatur zur Erde zurĂŒckzukehren und sie auf +15° C zu erwĂ€rmen. Nur so sei ĂŒberhaupt Leben auf der ansonsten eiskalten Erde möglich. Jedes MolekĂŒl mehr erhöhe die Temperatur, die Erde werde wĂ€rmer, das Klima bekomme Fieber. So die theoretische Vision! Solle der Klimakollaps verhindert werden, dann mĂŒssten sofort die Treibhausgas-Emissionen eingestellt werden. Das soll ein Naturgesetz sein, Herr Graßl?

    Beide Physikprofessoren haben die Naturgesetze auf den Kopf und sich in den Dienst einer quasireligiösen Ideologie gestellt, die vorgibt, die Menschheit vor der „Klimakatastrophe“ zu retten, aber in Wirklichkeit, so 2006 der Physik-Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung, eine „globale Kulturrevolution“ und damit eine völlige Umstrukturierung der globalen Herrschafts- und MachtverhĂ€ltnisse auf der Erde anstrebt. Nur einer ideologisch gleichgerichteten und mit allen diktatorischen Machtbefugnissen ausgestatteten Weltregierung könne es gelingen, die Forderung nach einer „Großen Transformation“ durchzusetzen, um in letzter Sekunde die Welt vor dem klimatischen Untergang zu retten.
    Gegen diesen autoritĂ€ren Missbrauch wissenschaftlicher AutoritĂ€ten zugunsten einer Weltrettungs-Ideologie hat sich vehement der Physiker und Kybernetiker Karl Steinbuch (1917-2005) gewehrt. In seinem Buch „Kollektive Dummheit – Streitschrift gegen den Zeitgeist“ (1992) schreib er: „Der Mensch in der Informationsflut ist vergleichbar einem Schiff auf hoher See, das Orientierung sucht. Aber an seinem Horizont leuchtet nicht ein Leuchtfeuer, sondern viele und alle signalisieren: Mir musst du folgen, die anderen fĂŒhren ins Verderben!“ Dann: „In unserer Zeit, in der viele informell ĂŒberfordert sind, haben schreckliche Simplifikateure Hochkonjunktur. Überall bieten sie ErklĂ€rungsmuster an, die leicht zu begreifen sind. Im Zeitalter der Informationsflut ist die gefĂ€hrlichste Art der LĂŒge die selektive Wahrheit, die irrefĂŒhrende Beschreibung einer RealitĂ€t durch ausgesuchte Teilwahrheiten. Offensichtlich muss man, um zu lĂŒgen, nicht unbedingt die Wahrheit verfĂ€lschen: Bei der selektiven Wahrheit stimmen möglicherweise alle Einzelheiten, nur das Gesamtbild ist falsch.“ Doch beim Bild der Erde als „Treibhaus“ stimmen nicht einmal die Einzelheiten. Es zeigt sich das, was der PrĂ€sident der Max-Planck-Gesellschaft e. V., der Biologieprofessor Dr. Hubert Markl, bei der Weltausstellung „EXPO 2000“ in Hannover öffentlich bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Politische Hörigkeit wird mit Forschungsgeldern belohnt, zahlt sich aus.

    Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie sieht die Wahrheit aus? Im Gegensatz zum Menschen kann die Natur nicht lĂŒgen, können NaturvorgĂ€nge experimentell nachgestellt und erklĂ€rt werden. Schauen wir zurĂŒck auf Otto von Guericke (1602-1686). Er entwickelte 1649 die Kolbenvakuumluftpumpe und zeigte, dass Licht den luftleeren Raum durchdringt, nicht aber der Schall. Im Jahre 1654 fĂŒhrte er auf dem Reichtags zu Regensburg in Anwesenheit des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. das berĂŒhmte „Magdeburger Halbkugel-Experiment“ durch. Er demonstrierte nicht nur die Kraft des Luftdrucks, sondern bewies so auch die Existenz einer AtmosphĂ€re. Guillaume Amontons (1663-1705) entdeckte die ProportionalitĂ€t von Druck und Temperatur bei konstantem Volumen. Steigt bei konstantem Volumen der Druck, dann steigt aus die absolute Temperatur, auch ohne die geringste Zufuhr von WĂ€rme. Im Jahre 1811 erkannte Amadeo Avogadro (1776-1856), dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase die gleiche Zahl MolekĂŒle enthalten. Die nach ihm benannte Avogadro-Konstante betrĂ€gt 6,022 x 1023 Atomen 12C. Der direkte konkrete Zusammenhang von Druck, Volumen und Temperatur ergibt sich aus der Allgemeinen Gasgleichung p x V = n x R x T.

    Mit diesem physikalischen Grundwissen ausgestattet, ist es allein durch logisches Nachdenken möglich, auch trickreiche Manipulationsversuche zum Beweis des angeblich „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ zu widerlegen. In der Sendung „Faszination Wissen“ des Bayerischen Rundfunks vom 3. Juni 2012 und dem Titel „Falscher Klima-Alarm“ fĂŒhrte Professor Dr. Martin Heimann vom Max-Planck-Institut fĂŒr Biogeochemie in Jena einen Versuch vor, um „den CO2-Effekt auf das Klima“ zu illustrieren. Er stellte zwei von einer Lampe beleuchtete KĂ€sten nebeneinander. In beiden war der CO2-Gehalt identisch. Dann erhöhte er den CO2-Partialdruck im linken Kasten und erklĂ€rte die T-Zunahme, dass sich das zusĂ€tzliche CO2 durch den vom Boden ausgehende WĂ€rmestrom erwĂ€rme und auf den Erdboden zurĂŒckstrahle. Überzeugt Sie das? Mich nicht! Wo liegt der Fehler?

    Da die Ă€ußere Bestrahlung nicht geĂ€ndert wurde, auch nicht das Volumen der KĂ€sten ergibt sich die Erhöhung der Temperatur allein aus der Erhöhung des Gasdrucks. Es wĂ€re auch wĂ€rmer geworden wenn man Stickstoff oder Sauerstoff rein geblasen und dadurch den Druck erhöht hĂ€tte. Wir wissen, dass die AtmosphĂ€re als GashĂŒlle um die Erde allein durch Massenanziehung der Erde festgehalten wird. Die Massenanziehungskraft des Mondes ist zu gering, um eine LufthĂŒlle an sich zu binden. Ohne Luft gibt es auch keine Lufttemperatur. Nimmt mit der Höhe ĂŒber der Erde der Luftdruck ab, so nimmt selbst bei konstantem Volumen die Temperatur ab. Dieser Effekt wird durch die VerdĂŒnnung der Luft und die Zunahme des Volumens verstĂ€rkt. In 66 km ĂŒber der ErdoberflĂ€che ist die Luft so dĂŒnn, der Luftdruck so gering, dass keine „Luft“-Temperatur mehr gemessen werden kann. Die Temperatur ist nĂ€mlich der Ausdruck der Summe der kinetischen Bewegungsenergie aller LuftmolekĂŒle. Der Beweis von Professor Dr. Martin Heimann ist ein Scheinbeweis, eine bewusste IrrefĂŒhrung. Die Temperaturerhöhung in der Kiste ist nur auf die Gaszufuhr und damit die Erhöhung des Drucks bei konstantem Volumen zurĂŒckzufĂŒhren.
    Wenn die „Klimaexperten“, die unentwegt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz jetten, sich einmal ĂŒberlegen wĂŒrden, wie unabhĂ€ngig von Tag und Nacht die Temperatur beim Aufsteigen des Flugzeuges mit der Höhe abnimmt und beim Sinken wieder zunimmt, dann wĂŒrden sie sich wohl scheuen, von einem „Treibhauseffekt“ durch CO2 zu reden. Doch diese Scheu kennen die Experten nicht, solange wir, die BĂŒrger, uns diesen BĂ€ren aufbinden lassen und nicht unseren gesunden Menschenverstand aktivieren.

    Schon Otto von Guericke zeigte ja, was bei Druckabnahme bei dem Halbkugelexperiment passiert: es wird still! HĂ€ngt man eine GlĂŒhlampe in die Kugel und stellt daneben einen Wecker, so verstummt der Wecker, doch die Lampe leuchtet weiter. Nimmt man zwei Halbkugeln aus Panzerglas, fĂŒllt das Innere zu 100 Prozent mit CO2 und bestrahlt die Kugel, dann kann man darin eine „Höllentemperatur“ von +120° C erzeugen. Evakuiert man nun die Kugel, so sinkt automatisch die Innentemperatur. Dies kann man auch nicht durch Erhöhung der Strahlung verhindern. Im Vakuum gibt es keine Lufttemperatur! BlĂ€st man nun Stickstoff und Sauerstoff ohne jegliche „Treibhausgase“ in die Kugel, dann kann man wieder die alte „Höllentemperatur“ erreichen. Ob in der LufthĂŒlle 0,03 oder 0,06 % CO2 enthalten sind, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Temperatur.

    Auch dies wird tĂ€glich auf der Welt beweisen, denn selbst bei gleichem CO2-Gehalt haben wir gleichzeitig Temperaturen von -40 und +40° Celsius. Sommer und Winter treten immer gleichzeitig auf. Bei einer statistisch errechneten Mitteltemperatur kann es keine Effekte geben, die vorher nicht real gemessen wurden. Der „Treibhauseffekt“ ist ausschließlich ein Produkt einer unnatĂŒrlichen menschlichen Phantasie. Wer sich ins „Treibhaus“ begibt, darf sich nicht wundern, wenn die gesellschaftspolitischen Zuchtmeister kommen und uns die Bedingungen unserer Lebensweise vorschreiben. Im „Treibhaus“ hört die Freiheit auf!

    Oppenheim, den 21. Juni 2012

    Dipl.-Met.Dr. Wolfgang ThĂŒne



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    Aus dem offenen „Garten Eden“ ins geschlossene „Treibhaus“

    Erstellt von retep11 am 25. Juni 2012

    Oppenheimer Werkstatt fĂŒr Wetterkunde – Dr. Wolfgang ThĂŒne

    Jedes Kleinkind durchlĂ€uft eine Entwicklungsphase, in der es beginnt, seine Umgebung bewusst wahrzunehmen und zu hinterfragen. Es beginnt, Fragen zu stellen und diese beginnen stereotyp meist mit „warum“. Die Kinder haben noch keinerlei Scheu, selbst die scheinbar belanglosesten und einfachsten Fragen zu stellen. Doch dies Ă€ndert sich bald, dann werden sie belehrt und haben zu lernen, zu pauken, bis ihnen das Fragen vergeht. Mit zunehmendem Alter verlieren sie ihre ursprĂŒngliche UnbekĂŒmmertheit und schweigen aus Eitelkeit oder aus Angst, fĂŒr dumm und unwissend gehalten zu werden.
    Der Mensch passt sich an, wird zum Konformisten auch in Angelegenheiten und Situationen, die einen mĂŒndigen und mutigen BĂŒrger mit der FĂ€higkeit zum geistig-argumentativen Widerstand erfordern. Die feige Anpassung kann sogar so weit gehen, dass man dem grĂ¶ĂŸten Unsinn ohne Zwang zustimmt, weil es die Anderen ja mehrheitlich auch tun und sich auf „Konsensmeinungen“ berufen. Man schweigt, weil man nicht die Zivilcourage aufbringt, wie das kleine MĂ€dchen in Andersens MĂ€rchen „Des Kaisers neue Kleider“ zu sagen: Aber der Kaiser ist ja nackt!
    Nehmen wir zum Beispiel die seit Jahrzehnten von hoher wissenschaftlicher wie politischer Warte ĂŒber die Medien verbreitete Behauptung, die Erde sei ein „Treibhaus“! Dabei weiß jeder Mensch, dass man fĂŒr die Menschen WohnhĂ€user und die Pflanzen GewĂ€chshĂ€user bauen muss, um sie vor dem Wetter insbesondere bei Frost zu schĂŒtzen. Ein Leben unter freiem Himmel ist in den mittleren und nördlichen Breiten ohne Schutz weder fĂŒr Mensch noch fĂŒr Pflanze möglich. Die Lebensdauer der meisten Pflanzen reicht daher nur vom FrĂŒhjahr bis zum Herbst und selbst die LaubbĂ€ume werfen rechtzeitig vor dem Winter das Laub ab und begeben sich in die Winterruhe. Die Schwalben ziehen rechtzeitig in den warmen SĂŒden, doch der Mensch ist kein Zugvogel und muss in beheizbaren Wohnungen dem Wetter trotzen. Warum also glauben wir der Parole, die Erde sei ein „Treibhaus“, das sich gar aus eigener Kraft von eiskalten -18° C auf angenehme +15° C erwĂ€rmen könne.
    Auf diese Frage gibt es bisher keine zufriedenstellende Antwort, außer die, die Albert Einstein (1879-1955) zu geben wagte, indem er feststellte, dass die menschliche Dummheit unendlich sei. Selbst die grĂ¶ĂŸte LĂŒge wird von den meisten Menschen irgendwann akzeptiert und zur Glaubenswahrheit, wenn sie nur gut verpackt und hĂ€ufig genug wiederholt wird. Arthur Schopenhauer (1788-1860) stellte hierzu fest: „Es gibt auf der Welt nur ein lĂŒgenhaftes Wesen: Es ist der Mensch.“ Hilfreich dabei erwies sich das Fernsehen, das mit der Fußballweltmeisterschaft 1954 begann, in unsere Wohnzimmer einzuziehen und neben Zeitung und Rundfunk in der Kombination von Wort, Bild und Ton zur Haupt(des)informationsquelle zu werden. Wir werden aufgefordert, uns unsere eigene Meinung zu bilden, doch unsere Meinungsbildung geschieht in den Redaktionen, wo Wort und Bild so aufbereitet werden, dass wir der Illusion erliegen, alles selbst miterlebt zu haben und Zeuge des Geschehens zu sein. Doch dieser Schein trĂŒgt ganz gewaltig.
    Einer der ersten und zugleich populĂ€rsten „Fernseh-Professoren“ war der Physiker Heinz Haber (1913-1990). Ab den 60er Jahren produzierte er fĂŒr die ARD Fernsehreihen wie 1965 „Unser Blauer Planet“ oder 1973 „Stirbt unser Blauer Planet?“. Haber wurde 1939 mit einer Arbeit „Über den Energieaustausch zwischen Translation und Rotation durch StĂ¶ĂŸe“ promoviert. Nach seiner Habilitation ging er 1946 in die USA. 1956 ging er als „Chief Science Consultant“ zu Walt Disney und moderierte im Auftrag der US-Regierung in der Fernsehreihe Disneyland den Dokumentarfilm „Our friend the atom“ (Unser Freund das Atom), um fĂŒr die friedliche Nutzung der Kernenergie zu werben. In einem Fernsehfilm aus dem Jahre 1968 meinte Haber, „ich glaube, dass es möglich sein wird in 50 oder 100 Jahren das Wetter und Klima kĂŒnstlich zu steuern“. Beim Wetter ist dieser Glaube unverĂ€ndert utopisch, doch beim „Klima“ ist es durch langjĂ€hrige Propaganda gelungen, den Menschen einzureden, dass sie allesamt „Klimakiller“ und daher die Staaten gezwungen seien, zwecks Abwendung einer drohenden „Klimakatastrophe“, das „Globalklima“ zu schĂŒtzen.
    Um angesichts der in jedem Schulatlas abgebildeten und jedem Schulkind vertrauten Vegetations- und Klimavielfalt auf dem Globus den bedingungslosen Glauben an ein vom Menschen steuerbares „Globalklima“ in unserem Verstand zu implantieren, musste man das an ein Wunder grenzende KunststĂŒck vollbringen, dem Menschen glauben zu machen, die Erde sei ein „Treibhaus“. Dann konnte man dieses Bild mit dem archaischen Bild der „Hölle“ im kollektiven Unterbewusstsein zur Deckung bringen. In der „Hölle“ muss der Mensch fĂŒr seine SĂŒnden bĂŒĂŸen und im „Treibhaus“ wĂŒrde ihm gewaltig eingeheizt, wenn er weiter so „heize“ und der Erde „einheize“, bis sie „Fieber“ bekommt und so einen „Klimakollaps“ erleidet. Der „Klimaschutz“ war von Beginn an fĂŒr alle Völker als eine Art diesseitigen „Klimareligion“ konzipiert, der einzig an der Weltrettung gelegen sei und nicht an der Entwicklung eines Instrumentes zur Weltherrschaft.
    Um den Menschen weis zu machen, dass ein Gas dieselbe Funktion wie Glas haben könne, dazu bedarf es eines populĂ€ren und Vertrauen erweckenden Physikers. Dieser fand sich in Professor Dr. Heinz Haber. In seinem Buch „Stirbt unser Blauer Planet“ von 1973 schreibt er: „Wieso ist dieses Gas, das weniger als ein dreißigstel Prozent der AtmosphĂ€re ausmacht, imstande, das Klima der Erde zu steuern? Kohlendioxid in der AtmosphĂ€re hat die gleiche Wirkung wie die Glasscheibe eines GewĂ€chshauses. FĂŒr das sichtbare Sonnenlicht, nĂ€mlich den grĂ¶ĂŸten Teil der Sonnenenergie, ist es völlig durchsichtig. Das Gas absorbiert jedoch WĂ€rmestrahlung, die wieder nach draußen entweichen will. Glas wirkt genau so, und das ist der Grund, weshalb es in einem GewĂ€chshaus oder auch in unseren modernen, sehr stark verglasten HochhĂ€usern oft so heiß ist. Man kann ausrechnen, dass selbst geringe Schwankungen im Kohlendioxidgehalt der AtmosphĂ€re die gesamte Temperatur des Planeten sehr stark beeinflussen können.“
    Dieser Vergleich ist an Dummheit nicht zu ĂŒberbieten, doch gerade darin liegt sein Erfolg, sein globaler Siegeszug. Die ersten Urmenschen hĂ€tten ihn spontan fĂŒr völlig absurd und abwegig gehalten, doch der moderne „homo sapiens sapiens“ lĂ€sst sich selbst den grĂ¶ĂŸten Unsinn aufschwĂ€tzen. Wer schon einmal mit dem Kopf gegen eine Glasscheibe gestoßen ist und spĂ€ter die schmerzhafte Beule auf der Stirn im Spiegel betrachtet hat, der weiß zwischen Gas und Glas zu unterscheiden. Warum wohl bauen GĂ€rtner GewĂ€chshĂ€user aus Glas und betreiben Unterglas-Gartenbau? Sie schaffen umgrenzte RĂ€ume, in denen sie Luft erwĂ€rmen und, das ist das Wichtigste, die erwĂ€rmte Luft einsperren können. Wenn Archimedes (287-212 v. Chr.) die Darstellung von Heinz Haber lesen wĂŒrde, er wĂŒrde aus dem Grabe fahren. Jeder hat vom Archimedischen Prinzip gehört. Dieses Auftriebsgesetz gilt fĂŒr FlĂŒssigkeiten und fĂŒr Gase. Wie sonst könnten Heißluftballons fliegen oder vom Erdboden Warmluftblasen aufsteigen, sich abkĂŒhlen und durch Kondensation kleine wie große Haufenwolken aufquellen lassen? Und wer einmal nach Sonnenuntergang in einem GewĂ€chshaus geblieben ist, wird am eignen Leib erfahren, wie schnell es dort abkĂŒhlt. Die im GewĂ€chshaus konvektiv aufsteigende Luft stĂ¶ĂŸt an das kĂ€ltere Glasdach. Es baut sich in der Glasscheibe ein TemperaturgefĂ€lle auf und da Glas ein guter WĂ€rmeleiter ist, wird die WĂ€rme nach außen geleitet und dann abgestrahlt. Die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit von Fensterglas betrĂ€gt pro 1 Grad Temperaturdifferenz 6 W/m2. Ist es außen frostig, so bilden sich innen an der Glasscheibe Eisblumen. Taubildung gibt es ja auch an unterkĂŒhlten Bierflaschen, wenn man sie aus dem KĂŒhlschrank holt. Es gibt nicht nur eine sondern drei Arten, wie WĂ€rme ĂŒbertragen wird: durch Strahlung, durch Leitung und durch Konvektion. Das komplizierte dabei ist, sie treten immer untrennbar zugleich auf!
    Wer als Physiker die WĂ€rmeleitung wie die WĂ€rmekonvektion unterschlĂ€gt, der handelt unredlich und versĂŒndigt sich an den Normen wissenschaftlicher Ethik! Wenn die ErklĂ€rung von Heinz Haber stimmen wĂŒrde, dann brĂ€uchten die GĂ€rtner sich nicht die MĂŒhe zu machen und GewĂ€chshĂ€user zu bauen, um Samen zu frĂŒherem Austreiben zu bringen und die jungen Pflanzen vor den FrĂŒhjahrsfrösten zu schĂŒtzen, dann wĂŒrde auch Niemand in seinem Glashaus-Auto erfrieren, wenn dieses in einer Schneewehe stecken bleibt und der Treibstoff ausgeht. Die Haber-ErklĂ€rung ist reduktionistisch und damit falsch, weil naturwidrig. Da sie jedoch unwidersprochen im Raume stehen blieb, auch weil die Zeit noch nicht reif war, konnte sie bei gegebener Zeit reanimiert werden.
    Dies geschah schließlich im Jahre 1986, als die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. ihre „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in die Medienwelt hinausposaunte und damit die „Klimapolitik“ begrĂŒndete. In seinem Buch „Wir Klimamacher“ erklĂ€rte 1990 der Physiker Professor Dr. Hartmut Graßl vom Max-Planck-Institut fĂŒr Meteorologie in Hamburg das „Treibhaus“ wie folgt: Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die AtmosphĂ€re der Erde dringen und die OberflĂ€che des Planeten so wohltuend erwĂ€rmen, bleiben, wenn sie als WĂ€rmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von SpurengasmolekĂŒlen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in der AtmosphĂ€re schweben, desto wĂ€rmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.“
    Nein, das ist kein Naturgesetz! Das ist eine Verdrehung von NaturgesetzmĂ€ĂŸigkeiten im Sinne einer reduktionistischen Ideologie. Vergleicht man die Aussagen der beiden Physik-Professoren Haber und Graßl, so bemĂŒhen sich beide, die Existenz eines „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ plausibel zu machen. Die Argumentation unterscheidet sich im Detail, hat aber dasselbe Ziel. WĂ€hrend Haber von der Steuerung des Klimas der Erde ausgeht und daher die Erde sofort in ein „Glashaus“ steckt, lĂ€sst Graßl die Sonnenstrahlen ungehindert die Erde „wohltuend erwĂ€rmen“ und erst die WĂ€rmestrahlung der Erde wird unter einem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen gehalten. Graßl lehnt sich an Svante Arrhenius (1859-1927) an, der den „Schirm“ in 6 km Höhe aufspannte. Diese Darstellung widerspricht jedoch der Definition des „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“. Danach wĂŒrde die Kraft der Sonne nur ausreichen, um die Erde auf eine „Globaltemperatur“ von -18° C zu bringen und nicht „wohltuend“ zu erwĂ€rmen. Diese eiskalte „-18-Grad-WĂ€rmestrahlung“ soll dann unter dem „Schirm von SpurengasmolekĂŒlen“ gefangen werden, um dann mit 33 Grad höherer Temperatur zur Erde zurĂŒckzukehren und sie auf +15° C zu erwĂ€rmen. Nur so sei ĂŒberhaupt Leben auf der ansonsten eiskalten Erde möglich. Jedes MolekĂŒl mehr erhöhe die Temperatur, die Erde werde wĂ€rmer, das Klima bekomme Fieber. So die theoretische Vision! Solle der Klimakollaps verhindert werden, dann mĂŒssten sofort die Treibhausgas-Emissionen eingestellt werden. Das soll ein Naturgesetz sein, Herr Graßl?
    Beide Physikprofessoren haben die Naturgesetze auf den Kopf und sich in den Dienst einer quasireligiösen Ideologie gestellt, die vorgibt, die Menschheit vor der „Klimakatastrophe“ zu retten, aber in Wirklichkeit, so 2006 der Physik-Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut fĂŒr Klimafolgenforschung, eine „globale Kulturrevolution“ und damit eine völlige Umstrukturierung der globalen Herrschafts- und MachtverhĂ€ltnisse auf der Erde anstrebt. Nur einer ideologisch gleichgerichteten und mit allen diktatorischen Machtbefugnissen ausgestatteten Weltregierung könne es gelingen, die Forderung nach einer „Großen Transformation“ durchzusetzen, um in letzter Sekunde die Welt vor dem klimatischen Untergang zu retten.
    Gegen diesen autoritĂ€ren Missbrauch wissenschaftlicher AutoritĂ€ten zugunsten einer Weltrettungs-Ideologie hat sich vehement der Physiker und Kybernetiker Karl Steinbuch (1917-2005) gewehrt. In seinem Buch „Kollektive Dummheit – Streitschrift gegen den Zeitgeist“ (1992) schreib er: „Der Mensch in der Informationsflut ist vergleichbar einem Schiff auf hoher See, das Orientierung sucht. Aber an seinem Horizont leuchtet nicht ein Leuchtfeuer, sondern viele und alle signalisieren: Mir musst du folgen, die anderen fĂŒhren ins Verderben!“ Dann: „In unserer Zeit, in der viele informell ĂŒberfordert sind, haben schreckliche Simplifikateure Hochkonjunktur. Überall bieten sie ErklĂ€rungsmuster an, die leicht zu begreifen sind. Im Zeitalter der Informationsflut ist die gefĂ€hrlichste Art der LĂŒge die selektive Wahrheit, die irrefĂŒhrende Beschreibung einer RealitĂ€t durch ausgesuchte Teilwahrheiten. Offensichtlich muss man, um zu lĂŒgen, nicht unbedingt die Wahrheit verfĂ€lschen: Bei der selektiven Wahrheit stimmen möglicherweise alle Einzelheiten, nur das Gesamtbild ist falsch.“ Doch beim Bild der Erde als „Treibhaus“ stimmen nicht einmal die Einzelheiten. Es zeigt sich das, was der PrĂ€sident der Max-Planck-Gesellschaft e. V., der Biologieprofessor Dr. Hubert Markl, bei der Weltausstellung „EXPO 2000“ in Hannover öffentlich bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Politische Hörigkeit wird mit Forschungsgeldern belohnt, zahlt sich aus.
    Doch wie sieht die Wirklichkeit, wie sieht die Wahrheit aus? Im Gegensatz zum Menschen kann die Natur nicht lĂŒgen, können NaturvorgĂ€nge experimentell nachgestellt und erklĂ€rt werden. Schauen wir zurĂŒck auf Otto von Guericke (1602-1686). Er entwickelte 1649 die Kolbenvakuumluftpumpe und zeigte, dass Licht den luftleeren Raum durchdringt, nicht aber der Schall. Im Jahre 1654 fĂŒhrte er auf dem Reichtags zu Regensburg in Anwesenheit des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand III. das berĂŒhmte „Magdeburger Halbkugel-Experiment“ durch. Er demonstrierte nicht nur die Kraft des Luftdrucks, sondern bewies so auch die Existenz einer AtmosphĂ€re. Guillaume Amontons (1663-1705) entdeckte die ProportionalitĂ€t von Druck und Temperatur bei konstantem Volumen. Steigt bei konstantem Volumen der Druck, dann steigt aus die absolute Temperatur, auch ohne die geringste Zufuhr von WĂ€rme. Im Jahre 1811 erkannte Amadeo Avogadro (1776-1856), dass gleiche Volumina verschiedener idealer Gase die gleiche Zahl MolekĂŒle enthalten. Die nach ihm benannte Avogadro-Konstante betrĂ€gt 6,022 x 1023 Atomen 12C. Der direkte konkrete Zusammenhang von Druck, Volumen und Temperatur ergibt sich aus der Allgemeinen Gasgleichung p x V = n x R x T.
    Mit diesem physikalischen Grundwissen ausgestattet, ist es allein durch logisches Nachdenken möglich, auch trickreiche Manipulationsversuche zum Beweis des angeblich „natĂŒrlichen Treibhauseffektes“ zu widerlegen. In der Sendung „Faszination Wissen“ des Bayerischen Rundfunks vom 3. Juni 2012 und dem Titel „Falscher Klima-Alarm“ fĂŒhrte Professor Dr. Martin Heimann vom Max-Planck-Institut fĂŒr Biogeochemie in Jena einen Versuch vor, um „den CO2-Effekt auf das Klima“ zu illustrieren. Er stellte zwei von einer Lampe beleuchtete KĂ€sten nebeneinander. In beiden war der CO2-Gehalt identisch. Dann erhöhte er den CO2-Partialdruck im linken Kasten und erklĂ€rte die T-Zunahme, dass sich das zusĂ€tzliche CO2 durch den vom Boden ausgehende WĂ€rmestrom erwĂ€rme und auf den Erdboden zurĂŒckstrahle. Überzeugt Sie das? Mich nicht! Wo liegt der Fehler?
    Da die Ă€ußere Bestrahlung nicht geĂ€ndert wurde, auch nicht das Volumen der KĂ€sten ergibt sich die Erhöhung der Temperatur allein aus der Erhöhung des Gasdrucks. Es wĂ€re auch wĂ€rmer geworden wenn man Stickstoff oder Sauerstoff rein geblasen und dadurch den Druck erhöht hĂ€tte. Wir wissen, dass die AtmosphĂ€re als GashĂŒlle um die Erde allein durch Massenanziehung der Erde festgehalten wird. Die Massenanziehungskraft des Mondes ist zu gering, um eine LufthĂŒlle an sich zu binden. Ohne Luft gibt es auch keine Lufttemperatur. Nimmt mit der Höhe ĂŒber der Erde der Luftdruck ab, so nimmt selbst bei konstantem Volumen die Temperatur ab. Dieser Effekt wird durch die VerdĂŒnnung der Luft und die Zunahme des Volumens verstĂ€rkt. In 66 km ĂŒber der ErdoberflĂ€che ist die Luft so dĂŒnn, der Luftdruck so gering, dass keine „Luft“-Temperatur mehr gemessen werden kann. Die Temperatur ist nĂ€mlich der Ausdruck der Summe der kinetischen Bewegungsenergie aller LuftmolekĂŒle. Der Beweis von Professor Dr. Martin Heimann ist ein Scheinbeweis, eine bewusste IrrefĂŒhrung. Die Temperaturerhöhung in der Kiste ist nur auf die Gaszufuhr und damit die Erhöhung des Drucks bei konstantem Volumen zurĂŒckzufĂŒhren.
    Wenn die „Klimaexperten“, die unentwegt von Klimakonferenz zu Klimakonferenz jetten, sich einmal ĂŒberlegen wĂŒrden, wie unabhĂ€ngig von Tag und Nacht die Temperatur beim Aufsteigen des Flugzeuges mit der Höhe abnimmt und beim Sinken wieder zunimmt, dann wĂŒrden sie sich wohl scheuen, von einem „Treibhauseffekt“ durch CO2 zu reden. Doch diese Scheu kennen die Experten nicht, solange wir, die BĂŒrger, uns diesen BĂ€ren aufbinden lassen und nicht unseren gesunden Menschenverstand aktivieren.
    Schon Otto von Guericke zeigte ja, was bei Druckabnahme bei dem Halbkugelexperiment passiert: es wird still! HĂ€ngt man eine GlĂŒhlampe in die Kugel und stellt daneben einen Wecker, so verstummt der Wecker, doch die Lampe leuchtet weiter. Nimmt man zwei Halbkugeln aus Panzerglas, fĂŒllt das Innere zu 100 Prozent mit CO2 und bestrahlt die Kugel, dann kann man darin eine „Höllentemperatur“ von +120° C erzeugen. Evakuiert man nun die Kugel, so sinkt automatisch die Innentemperatur. Dies kann man auch nicht durch Erhöhung der Strahlung verhindern. Im Vakuum gibt es keine Lufttemperatur! BlĂ€st man nun Stickstoff und Sauerstoff ohne jegliche „Treibhausgase“ in die Kugel, dann kann man wieder die alte „Höllentemperatur“ erreichen. Ob in der LufthĂŒlle 0,03 oder 0,06 % CO2 enthalten sind, hat nicht den geringsten Einfluss auf die Temperatur.
    Auch dies wird tĂ€glich auf der Welt beweisen, denn selbst bei gleichem CO2-Gehalt haben wir gleichzeitig Temperaturen von -40 und +40° Celsius. Sommer und Winter treten immer gleichzeitig auf. Bei einer statistisch errechneten Mitteltemperatur kann es keine Effekte geben, die vorher nicht real gemessen wurden. Der „Treibhauseffekt“ ist ausschließlich ein Produkt einer unnatĂŒrlichen menschlichen Phantasie. Wer sich ins „Treibhaus“ begibt, darf sich nicht wundern, wenn die gesellschaftspolitischen Zuchtmeister kommen und uns die Bedingungen unserer Lebensweise vorschreiben. Im „Treibhaus“ hört die Freiheit auf!

    Oppenheim, den 21. Juni 2012

    Dipl.-Met.Dr. Wolfgang ThĂŒne



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    Alternative Klimakonferenz der FDP-Landtagsfraktion und der Fraktion der EuropÀischen Liberalen (ALDE)

    Erstellt von retep11 am 7. Juni 2012

    Samstag den 30.06.2012 | Dresden, ICC

    Alternative Klimakonferenz

    „Sind wir noch zu retten? – Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie“

    Sei es nun das Verbot der GlĂŒhlampe oder die EinfĂŒhrung von E 10 Superbenzin, die geplante energetische Sanierungspflicht fĂŒr WohngebĂ€ude, die bis Ende Dezember 2010 errichtet wurden oder der Versuch einiger ĂŒbereifriger Kommunen, eine Pflicht zur Errichtung von Dachsolaranlagen einzufĂŒhren: Angefangen von der EuropĂ€ischen Union bis hin zur Verwaltung in deutschen KleinstĂ€dten warten Öko-BĂŒrokraten mit immer neuen, ĂŒberzogenen Forderungen und Umweltstandards auf.

    Dabei ist völlig egal, dass Energiesparlampen spĂ€ter als SondermĂŒll teuer entsorgt werden mĂŒssen, dass die Herstellung eines einzigen Elektroautos einen zusĂ€tzlichen Energieverbrauch zur Folge hat, der ausreichen wĂŒrde, einen durchschnittlichen Kompaktwagen wĂ€hrend seiner gesamten Lebensdauer zu betanken. Ökohysterie und Aktionismus bestimmen zunehmend unseren Alltag. Allein die Sanierungspflicht bei WohngebĂ€uden könnte Kosten von bis zu 100.000 Euro je Einfamilienhaus verursachen. FĂŒr nicht wenige deutsche Eigenheimbesitzer dĂŒrfte dies den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Im Dienste des Klimaschutzes ist offenbar jedes Mittel recht, koste es was es wolle. Der Zweck heiligt die Mittel: Ökonomische Vernunft, ökologische Sinnhaftigkeit? – Fehlanzeige!

    Und bei all dem spielt die Frage, ob es denn ĂŒberhaupt einen Klimawandel, eine globale ErderwĂ€rmung gibt, und falls ja, ob diese dann auch tatsĂ€chlich durch uns Menschen verursacht wird, keine Rolle mehr. Nicht wenige seriöse Wissenschaftler bezweifeln mittlerweile schon den Anstieg der Globaltemperatur ernsthaft, von anthropologischen Ursachen dafĂŒr ganz zu schweigen.

    Die FDP-Fraktion im SĂ€chsischen Landtag hat sich deshalb gemeinsam mit dem sĂ€chsischen FDP-Europaabgeordneten Holger Krahmer entschlossen, der medial geschĂŒrten Hysterie eine alternative Klimakonferenz entgegen zu setzen.

    Wir wollen ganz bewusst Naturwissenschaftler, Ökonomen und Journalisten zu Wort kommen lassen, die den grĂŒnen Aktionismus skeptisch sehen und vor den unkalkulierbaren Folgen warnen.

    Als Referenten erwarten wir die Naturwissenschaftler Prof. Dr. Knut Löschke, Leipzig und Prof. Dr. Joseph Reichholf, MĂŒnchen, die Umweltökonomen Prof. Dr. Bodo Sturm, HTWK Leipzig und Dr. Benny Peiser, London sowie den Publizisten und Journalisten Michael Miersch, MĂŒnchen.

    Holger Zastrow
    Vorsitzender der FDP-Fraktion im SĂ€chsischen Landtag

    Beginn: 10.00 Uhr
    Ort: Internationales Congresscenter Dresden

    Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung! Infos dazu in der FDP-Landtagsfraktion, Tel. 0351/49 34 700 und unter www.fdp-fraktion-sachsen.de.

    Anmeldung und RĂŒckfragen bitte an FDP@slt.sachsen.de !

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    Schlechte Kosten-Bilanz fĂŒr Erneuerbare Energien!

    Erstellt von retep11 am 9. Januar 2012

    Die Erneuerbaren Energien sind in Zeiten des Klimaschutzes stark auf dem Vormarsch. In der deutschen Presse und von der Politik wird der Weg zur Energieversorgung aus 100% Erneuerbaren Energien (EE) propagiert. Jedoch ist deren Ausbau begrenzt. Der Grund: Die Energiedichte und Leistungsdichte von Erneuerbaren Energien, wie Wind- und Sonnenenergie ist vergleichsweise gering.
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/schlechte-kosten-bilanz-fuer-erneuerbare-energien/

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    Wissenschaft Klima Politik – Wohin Ă€ndert sich das Klima?

    Erstellt von retep11 am 19. November 2010

    Die BroschĂŒre von Dr. Heinrich Röck mit dem Titel „Wissenschaft Klima Politik – Wohin Ă€ndert sich das Klima?“ (getrennt in zwei Dateien: Inhalt und vier Umschlagseiten) ist eine zusammenfassende Übersicht ĂŒber den gegenwĂ€rtigen Erkenntnisstand der Klimaforschung, wobei die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Politik auf diesem Gebiet besonders beleuchtet wurden. Zur BroschĂŒre bitte bei Herrn Dr. H. Röck Traunsteinerstraße 9 D-83308 Trostberg/Obb. Telefon 0 86 21/36 92 Fax /6 36 05 nach fragen.
    Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Inhalt.pdf Röck_Wissenschaft_Klima_Politik_2010_Umschlag.pdf

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    Zusammenfassung:
    Klima ist das statistische Konstrukt ĂŒber 30 Jahre Wetter. Klimawandel, schnell und langsam, war immer. Was ist die NormalitĂ€t des Klimas? Klimaschutz ist eine Illusion. Extreme Wetterereignisse haben seit 1850 nicht zugenommen. Die Globaltemperatur hat sich seitdem schubweise um 0,8 ± 0,2 °C erhöht. Die CO2-Konzentration in der AtmosphĂ€re nahm kontinuierlich von 290 auf 385ppm zu. Die Antriebe des Klimas sind Sonne, kosmische Strahlung, Aerosole, Wolken, Albedo, infrarotaktive Gase wie H2O, CO2, CH4, O3, N2O (Treibhausgase), Zyklen ĂŒber 10 bis 10.000 Jahre, u.a.m. Die etablierte Klimatologie benennt die anthropogenen CO2- und CH4-Emissionen seit der Industrialisierung (seit 1850) als die wesentliche Ursache des Anstiegs der Globaltemperatur; Kritiker erkennen die Sonne als wesentlichen Faktor. Der anthropogene Treibhauseffekt ist nicht messbar. Seine vermutbaren Wirkungen werden mit Hypothesen berechnet und in numerische Modelle des Klimas als Antrieb eingebaut. Die Modelle des chaotischen Wetters bzw. Klimas sind Hypothesen ihrer Schöpfer ĂŒber das Funktionieren des Wetters/ Klimas, geeignet fĂŒr Experimente am Computer, ungeeignet fĂŒr Vorhersagen des realen Klimas.
    Wie seit Jahrtausenden muss die Menschheit sich an den Klimawandel anpassen. Wenn es nachgewiesene menschliche Ursachen gÀbe, dann wÀren deren Wirkungen zu verringern oder zu vermeiden.
    Wissenschaft ist das falsche Werkzeuig zur Lösung politischer Dispute.
    Summary:
    Climate is the statistical construct based on 30 years of weather. There has always been slow and fast climate change. What is the normality of climate? Protecting the climate is an illusion. Extreme
    weather occurrences have not increased since 1850. The global temperature during that intervall has increased in phases by 0,8±0,2 °C. The CO2 concentration in the atmosphere has increased steadily from 290 to 385ppm. Drivers of climate include the sun, cosmic radiation, aerosols, clouds, albedo, infrared-active gases such as H2O, CO2, CH4, O3, N2O (greenhouse gases), cycles lasting anywhere from 10 to 10.000 years, etc. .
    The climatology establishment attributes the increase in global temperature mainly to the anthropogenic CO2 and CH4 emissions since the beginnings of the industial age (around 1850); critics consider the sun to be the key factor. The anthropogenic greenhouse effect is not measureable. Its presumable effects are computed based on hypotheses and incorporated in numerical models of the climate. Models of chaotic weather or climate are hypotheses of their creators about the functioning of weather/climate, appropriate for computer experiments but not for predictions of the real climate. Just as it has thousands of years, mankind must continue to adapt to climatic change. If human causes can be proven, then their effects should be minimized or avoided.
    Science is the wrong tool for solving political disputes.

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