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Faching., Dipl.-Ing.oec., Dipl.-Betrw.(FH), Ing. Peter Rauch Ph.D.
Autor: Peter Rauch Ph.D.

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  • Zahlungsmoral und Gläubigerschutz

    Erstellt von retep11 am Samstag 5. April 2014

    Sehr lange hat es gedauert, bis der Gesetzgeber aktiv wurde, um die Zahlungsmoral im Geschäftsverkehr durch entsprechende gesetzliche Reglungen zu verbessern. Die Bundesregierung hat einen Entwurf des Gesetzes zum Gläubigerschutz beschlossen. Das Europäische Parlament und der Rater hatten am 16. Februar 2011 die Richtlinie 2011/7/EU zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr verabschiedet. Nun wird diese Richtlinie als nationales Gesetz umgesetzt. Endlich haben die Politiker erkannt, dass durch eine schlechte Zahlungsmoral die Liquidität der Unternehmen und Selbstständigen gefährdet wird. Offene Rechnungen schmälern den finanziellen Spielraum der Firmen und verringern die Wirtschaftskraft. Oft ist dann eine Fremdfinanzierung erforderlich, die dann den Gewinn verringern. Oder im schlimmeren Fall hat dies eine Reduzierung des Geschäftsbetriebes zur Folge.

    Der gesetzliche Verzugszins wird auf 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz angehoben. Bei Verzug des Schuldners hat der Zahlungsgläubige einen Anspruch auf eine Pauschale in Höhe von 40 Euro.

    Zahlungsfrist von mehr als 30 Tagen oder eine Überprüfungs- oder Abnahmefrist von mehr als 15 Tagen sind unangemessen und daher unwirksam. Andere Reglungen sind nur wirksam, wenn die Vereinbarung ausdrücklich getroffen wurde und sachlich gerechtfertigt ist.

    In dem Artikel „Die Zahlungsmoral und die Unternehmenspleite“ gehe ich ausführlich auf die Problematik ein.

     


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