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Faching., Dipl.-Ing.oec., Ing.oec., Ing. Peter Rauch PhD
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    Den Kostenanstieg vorbeugen

    Posted by Rauch on 20th April 2015

    Unbemerkt für den Bürger hat der Euro seit dem letzten Jahr erheblich an Wert verloren. Offiziell findet man Angaben von wenigen Prozent, aber Finanzexperten sprechen von einer wesentlich größeren Abwertung. Der Wertverlust wird allein schon am fallenden Wechselkurs zum Dollar deutlich. Vorteilhaft ist dies für den Export, da die deutsche Wirtschaft mehr Produkte außerhalb der EU verkaufen kann.

    Das wirkt sich natürlich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die international niedrigen Öl- und Gaspreise sorgen zusätzlich an Kosteneinsparung (Benzinpreise) im privaten Haushalt. Die Bürger haben so mehr Geld zum Kauf für andere Produkte zur Verfügung. Dies belebt den Binnenmarkt. Nicht so günstig sieht es dagegen aus, wenn die Produkte von außerhalb der EU exportiert werden. Diese sind teurer geworden.
    Aber nicht nur ausgewählte Produkte werden immer teurer, sondern seit einigen Jahren steigen die Energiekosten für die privaten Haushalte und die Beiträge für die Gebäudeversicherungen an.

    Weshalb steigen die Stromkosten?

    Die Herstellungskosten für Strom aus Kernenergie, Kohle- oder Gaskraftwerke ist wesentlich billiger als aus Windenergie und Solarenergie. Dies hängt ganz einfach mit der niedrigen Energiedichte bei Wind und der Solareinstrahlung zusammen. Wer sich noch an den Physikunterricht in der Schule erinnern kann, weiß, dass eine Energie in eine Energieform umgewandelt werden kann. Die durch den grünen Zeitgeist favorisierte Energieerzeugung hat nun einmal einen niedrigeren Wirkungsgrad. Der Anteil der gesamten Stromerzeugung in Deutschland gegenüber der globalen Produktion ist bedeutungslos. Wie winzig dieser Anteil ist, können Sie bei mir auf der Seite zum Kohlendioxid lesen.

    Aber nicht nur die höheren Herstellungskosten für die Stromerzeugung sind schuld für die steigenden Kosten, sondern das sozial ungerechte EEG. Die wenigsten Bürger begreifen, dass sie mit ihrer Stromrechnung die Investitionen der Solaranlagen auf dem Dach des Nachbars bezahlen. Dieser bekommt eine Vergütung nicht vom Staat, sondern von den Stromverbrauchern, welche keine Solaranlagen auf ihrem Hausdach haben.
    In zwischen sind die Energiekosten so angestiegen, dass die Harz-IV-Regelsätze dies nicht mehr ausgleichen.

    Die Beiträge für die Gebäudeversicherung steigen.

    Wer ein eigenes Häuschen besitzt, wird festgestellt haben, dass die Beiträge für die Gebäudeversicherung jedes Jahr ansteigen. Bei unserer Versicherung wurde dies mit der ständigen Zunahme der Umweltkatastrophen als eine Folge der Klimaerwärmung begründet. Dass immer mehr Häuser beschädigt werden, stimmt. Aber dort wo heute Gebäude stehen und geschädigt werden, befanden sich früher keine.

    Heute werden Flächen in Auen und historischen Überschwemmungsgebiete als Bauland ausgewiesen. Dass dann auch einmal ein Haus nasse Füße bekommen kann, ist normal. Ebenso puffern Flüsse mit ihren natürlichen Verläufen und Krümmungen die Wassermassen nach einem starken Niederschlag ab und verhindern so eine Überschwemmung. In der Vergangenheit wurden diese Flussläufe begradigt. Bei Hochwasser läuft dann eben das schön gemauerte Flussbett über.

    Dies hat mit einer Klimaerwärmung wenig zu tun. In der Stadt Wehlen an der Elbe oder in Grimma gibt es Markierungen, wie hoch das jeweilige Hochwasser in den letzten Jahrhunderten war.
    Für die menschengemachten Umweltkatastrophen ist nicht das Klima, sondern der mangelhafte Hochwasserschutz verantwortlich. Diese zusätzlichen Kosten werden auf alle Versicherungsnehmer verteilt.

    Hochwassersäule in der Stadt Wehlen an der Elbe

    Alternative zur Kostenersparnis

    Es gibt nicht allzu viele sinnvolle Alternativen. Sie können beispielsweise einen günstigsten Anbieter auf dem Portal Wechselpiraten.de finden. Dabei sollten Sie aber auch das neue Angebot mit Ihrem bisherigen Vertrag vergleichen. Oft werden für das erste Jahr Rabatte angeboten oder der Vertragsinhalt bietet ganz andere Leistungen, was gerade bei Versicherungen von Bedeutung sein kann. Bei Stromanbieter gibt es sehr unterschiedliche Angebote, wie Vorkasse oder Paketangebote.

    Diese können durchaus günstiger sein, aber Sie müssen hier genau kalkulieren. Bei DSL Angeboten zählt nicht, was angeboten wird, sondern welche Datenmenge lässt das örtliche Netz durch und wie zuverlässig ist der Anbieter. Gerade hier werden Angebote unterbreitet, welche gerade bei abgelegen Örtlichkeiten nicht funktionieren.
    Schließlich möchten Sie einsparen und nicht mehr bezahlen oder einen guten Service verlieren.

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    Der alternative Stromvergleich

    Posted by Rauch on 7th Juli 2014

    Der wichtigste Energieträger in der heutigen Zeit ist der Strom. Ohne Strom gibt es kein Wasser, in den Krankhäusern könne keine bzw. nur eingeschränkt Operationen mehr durchgeführt werden. Teile des öffentlichen Verkehrs (Eisenbahn, Straßenbahn) funktionieren nicht. Banken und Supermärkte sind geschossen, da kein Computer, keine Kassen und Automaten nicht funktionieren.

    Kein Benzin mehr an der Zapfstelle, die Leute stecken im Fahrstuhl fest. In den Gebäuden funktionieren die Lüftungs-, Klima- und Heizanlagen nicht. Noch nie in der menschlichen Geschichte war die Abhängigkeit von Strom so groß. Selbst das Handy funktioniert nicht mehr, da die Sendemasten am öffentlichen Stromnetz hängen. Sicherlich habe ich noch einiges Wichtige vergessen. Es zeugt von einem erheblich Bildungsmangel und Naivität einiger Bürger, bei denen die Stromlieferung an der heimischen Steckdose endet.

    Die Stromkosten

    Nach Ansichten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer ISE werden „bis 2030 die Stromgestehungskosten für Photovoltaik auf 0,06 bis 0,09 Euro/kWh sinken. Damit können selbst kleine dachinstallierte PV-Anlagen mit Onshore-Wind und den gestiegenen Stromgestehungskosten von Braunkohle-, Steinkohle- und GuD-Kraftwerken konkurrieren„, so Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer ISE.
    Im Dezember 2013 betrugen die Stromgestehungskosten von Braunkohle bei 0,053 Euro/kWh, bei Steinkohle 0,080 Euro/kWh und von Gas- und Dampfkraftwerken 0,098 Euro/kWh. [1] Studien werden im Auftrag geben und sollte daher den Vorstellungen des Auftraggebers entsprechen.
    Dem gegenübersteht eine DENA-Studie, in dieser wird bestätigt: „Erneuerbare“ werden einfach nicht marktfähig! [2]

    Alternative Stromerzeugung nur bei Sonnenschein und Wind

    Auch wenn der Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen im Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und im Jahr 2035 auf bereits 55 bis 60 Prozent erhöht wird, so steht diese Energieerzeugung nur bei Sonnenschein und Wind zur Verfügung.
    Am 17.07.2014 um 09:45 meldet die EEX eine Einspeiseleistung der Windenergie von 24 MW. Deutschlandweit stehen eine installierte Leistung von 34896 MW zur Verfügung. Das entspricht einem Leistungsäquivalent von 0,069%. Dies war nicht das erste Mal in diesem Jahr.

    Zusätzlich sind Schattenkraftwerke erforderlich, die bei Windmangel oder fehlendem Sonnenschein kurzfristig einspringen müssen und eine kontinuierliche Strombereitstellung zu gewährleisten. Es muss also nicht nur ein Kraftwerk, sondern zwei errichtet werden. Eins für regenerative und eins für konventionelle Energiequellen.
    Ob diese Tatsche bei der Studie des Fraunhofer ISE berücksichtigt wurde, ist mir nicht bekannt.
    Bei Fotovoltaik werden nur 700 und bei Wind 1200 bis 1400 Volllaststunden erreicht.

    Wozu Schattenkraftwerke

    Da die gasbetriebenen Schattenkraftwerke im unteren unwirtschaftlichen Bereich betrieben werden müssen und bei Windstille oder nach dem Sonnenuntergang auf ihre vorgesehenen Leistungen hochgefahren werden müssen.
    Ebenso wird bereits heute teilweise zu viel Strom aus Wind oder Solarstrahlung erzeugt, welcher nicht gebraucht wird. Dieser Strom wird dann sehr billig an das Ausland verkauft. Der Bundesbürger trägt nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) die Kosten.

    Am 15. 6. 2013 erfolgte zum Beispiel die höchste Wind- und Solarstromeinspeisung mit 27.558 MW. Das entspricht 43,4 % der gesamten installierten Leistung von rd. 31 GW Windenergieanlagen und 34 GW Solaranlagen. Am Tag erfolgt somit ein Export von Strom in das Ausland und in der Nacht muss Strom importiert werden.

    Der Bundesbürger kann gegen den Anstieg der Stromkosten nur wenig machen. Er kann lediglich mit diesem 3 in 1 Stromvergleich durchführen und so seine Jahresrechnung etwas reduzieren und eventuell Strom sparen.

    Betrachtet man die vom Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft veröffentliche Grafik zum Energiekostenanstieg, speziell die Gesamtbelastung des Strompreises durch Steuern und Abgaben, so langen diese noch 1998 bei 2,3 Mrd. Euro ohne MwSt. 2009 bei 14,3 Mrd. Euro und 2013 bei 31,6 Mrd. Euro. Hat sich die Konzessionsabgabe kaum verändert, so ist die 1999 eingeführte Stromsteuer bis 2003 auf 6,6 Mrd. Euro angestiegen und sich seit dieser Zeit nur wenig auf 7 Mrd. Euro verändert.

    Die EEG-Abgabe belastet die Stromkosten

    Die absolut höchste Belastung erfolgt durch die EEG-Abgabe. 2000 betrug diese noch 0,90 Mrd. Euro so stieg diese bis 2009 auf 5,27, 2011 auf 14,11, und 2013 auf 20,36 Mrd. Euro. Der Aufschlag für Kraft-Wärme-Kopplung, Offshorehaftungsumlage und Netzumlage mit 2,07 Mrd. Euro, welche im letzten Jahr hinzukamen, fallen da kaum ins Gewicht. [3] Der treibende Kostenfaktor ist das EEG. Vereinfacht ausgedrückt ist das EEG eine Umverteilung der Kosten von den Besitzlosen zu den Eigentümern der Solaranlagen und Windparkbetreiber über die Stromkosten. Die Besitzlosen finanzieren diese Anlagen.

    Laut vorliegenden Unterlagen erzielten 2013 die 4 die privaten Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW, Amprion, Tennet und 50Hertz erzielten 2013 einen Überschuss aus den EEG-Umlagen von 2, 465 Mrd. Euro.

    Umlagen sind kostenneutral und dürfen daher nicht mehr Einnahmen erzielt als Ausgaben gegenüberstehen. Dieser erwirtschafte Überschuss ist nicht zulässig. Bei der Umlage handelt es sich um einen „echten Zuschuss„, welcher umsatzsteuerbefreit sein müsste. Der Staat verdient an dieser Abzocke der Bürger ordentlich in Milliardenhöhe mit. [4]

    Im Haushalt Energie sparen

    Eine weitere wichtige Maßnahme zum Energiesparen ist der wirtschaftliche Umgang. Von der Sache ist es jedem Verbraucher selbst überlassen, wie viel Strom er benötigt. Aber die EU ist davon überzeugt, dass der Bürger dies nicht allen kann. Daher wurde durch Brüssel das Glühbirnenverbot ausgesprochen. Bei Lampen, die den ganzen Tag leuchten, ist das sicherlich sinnvoll. Bei einer Treppenhausbeleuchtung, die eine Minute leuchtet und ständig aus und eingeht dagegen wirtschaftlich unsinnig. Dazu mehr im Artikel „Warum ist die Planung einer Beleuchtung und die physiologische Farbwirkung wichtig?

    Als Nächstes kommt der Staubsauger dran. Die Leistungsaufnahme soll erheblich reduziert werden. Die Sauleistung sinkt und der Arbeitsaufwand für das Reinigen des Teppichs steigt stark an. Sicherlich geht Brüssel davon aus, dass die Frauen nur zu Hause herumsitzen und nicht weiter zu tun haben.

    Dagegen kann jeder in seinem Haushalt auch ohne gesetzliche Aufforderung Strom sparen. Ältere Kühlschränke und andere Haushaltgeräte benötigen etwas mehr als neue. Wird ein Raum nicht genutzt, dann ist das Ausschalten des Lichts eine Selbstverständlichkeit.

    Es gibt sicherlich noch viele Möglichkeiten sinnvoll im eigenen Haushalt Strom zu sparen, begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise durch die Wohnung. Nicht nur die Glühbirnen bzw. jetzt Energiesparlampen benötigen Strom.

    Peter Rauch Ph.D.

    Quelle:
    [1] Was kostet die Umwandlung von erneuerbaren Energien in Strom? www.dashoefer.de/Online-Angebote/
    [2] Neue DENA Studie bestätigt: „Erneuerbare“ werden einfach nicht marktfähig! www.eike-klima-energie.eu/
    [3] Prof. Dr. H Alt; Stromkosten Deutschland, FH AKEHilfb 152 Stromkosten Deutschland EEG 18.06.2013.doc
    [4] EEG-Umlage spült Milliarden Euro in die Kassen Care-Energy analysiert www.presseportal.de

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    Zusammenstellung zu den Folgen der Energiewende

    Posted by Rauch on 4th November 2013

    Quelle: Sonder-Information von NAEB e.V. mit WEB-Seite www.naeb.de Ausgabe 2013 10.3
    Autor: Günter Unseld

    Einige exemplarische Fälle zu den Folgen der Energiewende:

    Gießerei Heger-Ferrit in Ort Sembach bei Kaiserslautern Insolvenz

    Stahlguss Betrieb mit 60 Beschäftigten gem. FAZ 5.9.12 Insolvenz

    Hydro Aluminium in Neuss Verlagerung

    Alu Norf in Neuss Teilstilllegung

    S+C bei Gummersbach InsolvenZ

    GuD Kraftwerk in Irsching Abschaltung

    Edelstahl Outokumpu Werk Bochum Stilllegung

    Weitere Edelstahlwerke Outokumpu Stilllegung

    Deutsche Bahn, Verlust der Privilegierung

    Textil Veredelungsfirma Drechsel in Selb Klage gegen EEG

    Kalkwerk Flandersbach Stilllegung

    BASF Amoniak-Werk Verlagerung

    Im Folgenden die Details zu den Beispielen:
    Einige Beispiele, wie sich das EEG Gesetz auf Geschäftsmodelle von Industrie Branchen auswirkt :

    Beispielhaft für den Stromverbrauch in der Industrie soll hier ein kleiner mittelständiger Betrieb mit 60 Arbeitsplätzen stehen – die Gießerei Heger-Ferrit in dem kleinen Ort Sembach (bei Kaiserslautern).

    Die Gießerei produziert tonnenschwere Eisenteile u.a. für Windräder, exportiert wird in die USA und die Schweiz. Im Jahr werden dafür 12 Millionen kWh Strom verbraucht. Die Firma ist deshalb von der Stromsteuer (fast) und der EEG Umlage befreit, und bezahlt (2012) somit 10,5 Ct./kWh. Wenn diese Vergünstigungen wegfallen würden, dann wäre die kWh bei 15,5 Ct.. Damit wäre das Geschäftsmodell der Firma ruiniert – sie müsste die Gießerei z.B. nach Frankreich verlagern oder würde Konkurs anmelden müssen.

    Dazu passt das Ergebnis einer Umfrage bezüglich des Strompreises, das in der FAZ am 5.9.2012 beschrieben wurde:

    Danach haben einige Industrie-Branchen (Metall, Chemie, Maschinenbau) untersucht, wie die sich abzeichnende Energiewende mit den damit verbundenen hohen Stromkosten sich auf die Firmen auswirkt. Das erste, was dabei heraus gekommen ist, ist der hohe Grad der Verflechtung mit Energie intensiven Unternehmen. Faktisch 100% der Unternehmen in der Metallbranche haben energieintensive Lieferanten. In der Chemiebranche liegt dieser Anteil bei 90%, ebenso im Maschinenbau. Rund 70% des verarbeitenden Gewerbes profitieren dabei von der Innovationskraft energieintensiver Unternehmen.

    Dabei wird betont, dass der Maschinen- und Anlagenbau die geschlossenen Wertschöpfungsketten und die Innovationsnetzwerke zwischen Chemie, Maschinenbau, und Stahl benötigt. Diese robusten Lieferketten sind die Basis für die Export Erfolge der deutschen Industrie. Deshalb auch die Forderung an die Regierung, dass energieintensive Teilbranchen nicht abwandern dürfen, weil der Strompreis aus dem Ruder läuft.

    Als Beispiel wurde ein Stahlguss Betrieb mit 60 Beschäftigten genommen, dessen Stromverbrauch so hoch ist, dass er unter die EEG Ausnahmeregelung fällt (also kWh ohne die EEG Kosten). Würde er den ’normalen‘ kWh Preis bezahlen, wäre er in kurzer Zeit insolvent.

    Ende Sept. 2012 ging ein Brief vom VCI (Verband der chem. Industrie) an das Bundeskanzler Amt, der vor den Risiken der Energiewende warnte. Die energieintensive Branche, die 8% des Stroms verbraucht, sorgt sich vor neuen möglichen Belastungen aus dem EEG Gesetz. Eine Strompreis Erhöhung um 1 Ct.. würde die Produktionskosten um 500 Millionen Euro pro Jahr verteuern. Der VCI will durch den Brief sicherstellen, dass die Groß-Unternehmen der Chemie Branche auch weiterhin von der Umlage befreit bleiben. Wie Energie-effizient die Branche heute schon arbeitet, geht daraus hervor, dass die Produktion zwischen 1990 und 2010 um 58% gestiegen ist, der Energieverbrauch in dieser Zeit dagegen um 20% gesunken. In einigen Bereichen nähert sich der Energieverbrauch dem technisch möglichen Minimum.

    Auch in der Aluminium Branche sind die Stromkosten entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit. Der norwegische Produzent Hydro Aluminium findet es falsch, wenn in den Debatten bei uns häufig Industrieproduktion und Klimaschutz als unvereinbar angesehen werden, denn ohne Aluminium in Stromleitungen, Solar Modulen (die fertigen Module enthalten einen sehr hohen Anteil an Alu ) oder Autos ist die so genannte Energiewende nicht zu schaffen. Hydro Aluminium produziert bei Neuß das Aluminium in einer lückenlosen Wertschöpfungskette von der Schmelz Elektrolyse (sehr Strom-aufwendig) bis zum Halbzeug. In nächster Nachbarschaft steht das größte Walzwerk der Welt, einige km weiter eine große Aluminium Veredelungsanlage, bei der u. a. Alufolien und Lithographie Platten hergestellt werden. Für deren Premiumqualität ist die Schmelzelektrolyse unverzichtbar. Vor einigen Jahren wurde wegen der hohen Stromkosten die Aluminium Produktion auf 20% der ursprünglichen Produktion gedrosselt und entsprechend mehr Vormaterial für die Walzwerke importiert. In der Zwischenzeit hat die EU Kommission der Aluminium Industrie eine Erstattung der im Strompreis enthaltenen Kosten für CO2 Emissionen zugestanden. Damit soll die Produktion wieder auf jährlich 150 000 Tonnen verdreifacht werden. In Quatar hat Hydro jetzt eine Aluminiumhütte für den Betrieb mit dem billigen dort vorhandenen Erdgas gebaut, die dreimal größer als die Neußer Hütte ist. Wenn in dem Neußer Walzwerk einmal Modernisierungsinvestitionen anstehen, werden diese wahrscheinlich auch bzw. eher in Quatar gemacht werden. Schon heute ist die Befreiung von der EEG Umlage (und der Stromsteuer) für die Aluminium Industrie existenziell.

    Am 8.11.2012 war der sogenannte Energiewende Kongress des BDI in Berlin. Nach einer dort vorgestellten Studie nehmen die Kosten zum Umbau unserer Energiesysteme enorm zu. Bis 2030 müssen danach 350 Milliarden Euro in die Stromversorgung investiert werden (ohne die Energiewende wären das nur 150 Milliarden). Wenn die Flickschusterei so wie 2012 weiter gehen würde, wären das sogar noch mehr. Auch die Vorgabe der Regierung, bis 2020 etwa 10% des Strombedarfs einzusparen, erweist sich schon 2012 als nicht machbar. Selbst wenn die Industrie von den zunehmenden EEG Kosten ausgenommen wird, würden die Kosten von Energie bis 2030 bis um 35% höher sein. Der BDI sagt dazu, für die Industrie ’seien die Daten zur Wirtschaftlichkeit beunruhigend tiefrot‘ .

    Ohne die Ausnahmen im EEG Gesetz für Energie-intensive Unternehmen stehen Arbeitsplätze zur Disposition.

    Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat im November 2012 durch ein treffendes Bild dargestellt, was die deutsche Stahlindustrie mehr bewegt als die abflauende Konjunktur im Herbst 2012. „ Auf Höchstleistung getrimmt, stellt sich der deutsche Teilnehmer (also die Stahlindustrie) beim Sprintlauf in Berlin der Konkurrenz aus China, den USA und Russland. Aber seine Erfolgsaussichten tendieren gegen Null, denn während die anderen Sprinter freie Bahn haben, muss der Deutsche hohe Hürden nehmen : Schnell ansteigende Strompreise, Energiesteuer, EEG Umlage und CO2 Emissionshandel bremsen ihn aus.

    Obwohl die Stahlindustrie zu den Begünstigten des EEG Gesetzes gehört, steigt die Umlage im Jahr 2013 auf 260 Millionen Euro (ohne diese Entlastung wären es sogar 1,35 Milliarden Euro). Thyssen-Krupp zahlt 2012 noch 80 Millionen Euro, 2013 bereits 120 Millionen Euro. Wenn jetzt ein erhöhter Preis für die CO2 Zertifikate noch dazu kommt, dann wirkt sich das auf erhöhte Produktionskosten des Rohstahls aus. Z. B. wenn der Zertifikatspreis von 7 Euro auf 10 Euro ansteigt, verteuert das die Tonne Rohstahl um 16 Euro.

    Das mittelständische Edelstahl Unternehmen S+C bei Gummersbach hat sich als Spezialist für extrem belastbare Edelstahl Rohre für die Petrochemie international einen Namen gemacht. Mit neuen Werkstoffen beim Einsatz in Biomasse Kraftwerken leistet sie jetzt auch einen Beitrag zur Energiewende. Jetzt ist die Firma besorgt über den Kostenschub beim Strom über die erhöhte EEG Umlage, der jetzt die Firma 1,3 Millionen Euro mehr kostet.

    Der deutsche Industrie und Handelskammertag (DIHK) stellt in einer Studie im Dez. 2012 fest, dass jedes dritte Unternehmen sich konkret damit beschäftigt, erneuerbare oder konventionelle Energie selbst zu erzeugen nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der Versorgungssicherheit. Industrie und Handel sehen sich durch hohe Strompreise immer stärker belastet.

    Im Oktober 2012 wurden 2300 Unternehmen befragt um die Themen Energiepolitik und Versorgungssicherheit. In seinem skeptischen Grundton bestätigt das „Energie-Wende Barometer“ Befragungen anderer Institutionen. Auf einer Skala von minus 100 (sehr negativ) bis plus 100 (sehr positiv) wird die Energiewende mit minus 12,6 bewertet, wobei die Hälfte der Unternehmen mit diesem Begriff einen Rückgang ihrer Wettbewerbsfähigkeit verbindet.

    Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit ihrem Präsidenten Ivo Gönner bezog Ende Dezember 2012 zu der Energiewende Stellung. Die Meinung ist, dass die jetzige Energiepolitik die Stromversorgung an den Rand des Zusammenbruchs führt. Durch den gewaltigen Ausbau der erneuerbaren Energien und durch den damit verbundenen niedrigen Strompreis an der Börse sind es nur noch die ’schmutzigen‘ Braunkohle Kraftwerke, die unter diesen Bedingungen Geld verdienen. Moderne, hoch effiziente Kraftwerke rechnen sich nicht mehr. Er meint, wenn das so weitergeht, hat man nur noch abgeschriebene ‚Dreckschleudern‘ und übersubventionierte Erneuerbare am Netz. Auch der VKU will neue fossile Kraftwerke, die sich über „Kapazitätsmärkte“ (also allein über die Bereitstellung von Leistung) rechnen. Der Aufbau dieser notwendigen Reservekapazität von 3900 MW würde zwischen 80 und 280 Milliarden Euro an Investitionskosten benötigen (umgelegt auf die Verbraucher?). Gönner fasst die Meinung des VKU so zusammen :

    So wie bisher geht es nicht weiter. Der Preis für die CO2 Zertifikate ist im Keller (d.h. deren Beitrag in den Erneuerbaren Energien Fonds ist faktisch gleich Null) , die Förderung der Erneuerbaren schießt durch die Decke, die energie-intensive Wirtschaft verlangt immer mehr Ausnahmen, und andere rufen nach Sozialtarifen für die Armen. Jeder hat ein berechtigtes Interesse, aber es gelingt nicht, das zu einer Strategie zu bündeln. Letztlich führt das heutige Energie Modell dazu, dass es Vorsorgungs Engpässe gibt, auf die dann wieder mit Schnellschuss Verordnungen reagiert wird.

    Ein markantes Beispiel dafür ist das von E-on gebaute GuD Kraftwerk in Irsching, das ein technisches Vorzeigeprojekt war, heute (12/2012) aber unrentabel ist. Für einige kleinere Gesellschafter (z.B. Stadtwerk Nürnberg) bedeutet das jährliche Verluste von bis zu 10 Millionen Euro. Sie drängen deshalb auf eine Abschaltung dieser Anlage.

    Im April 2013 wurde beschlossen, das Kraftwerk weiter zu betreiben, und die Verluste über eine Subvention auszugleichen, die auf den Strompreis umgelegt wird (‚Kapazitäts‘ Markt Kosten). Es wurde dabei betont, dass das eine Ausnahme ist

    Thyssen/Krupp gibt Edelstahl Sparte ab.

    Zum Jahreswechsel 2012 / 2013 verkaufte Thyssen / Krupp sein defizitäres Edelstahl Geschäft zusammen mit der Tochter VDM an den finnischen Konzern Outokumpu, wobei der Verkauf über einen Aktientausch getätigt wurde d.h. Thyssen/Krupp hat jetzt 30% der Outokumpu Aktien. Die ausgegliederten Teile wurden umfirmiert in eine Outokumpu Nirosta GmbH und in eine Outokumpu VDM Gmbh. Für beide beantragte Outokumpu wegen Strom-intensiver Produktionsverfahren den Erlass der EEG Umlage, da ‚beide Unternehmen mit Produzenten und Produktionsstandorten konkurrieren, die von deutlich besseren Rahmenbedingungen für energieintensive Industrien profitieren‘. Beide Anträge wurden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abgelehnt. Durch diese Ablehnung und wegen der gesunkenen Edelstahl Preise steckt jetzt aber auch Outokumpu in einer Krise und muss auf einen rigorosen Sparkurs einschwenken. Der Standort Bochum wird jetzt komplett geschlossen, die geplanten Investitionen in Krefeld sollen drastisch reduziert werden. Die Outokumpu VDM GmbH soll jetzt von der Mutter Firma weiter verkauft werden. Unter Thyssen/Krupp galt VDM mit seinen 2000 Beschäftigten lange als Gewinn Bringer. Schon ein Jahr vorher hatte Thyssen/Krupp die Energie-intensive Umformtechnik mit 25000Beschäftigten verkauft.

    Seit 2004 ist der Schienenverkehr von der EEG Umlage befreit. Ab 2014 soll nun diese Befreiung weggenommen werden d.h. die Schienen Unternehmen müssten dann auch voll die EEG Umlage bezahlen. Das bedeutet Mehrausgaben von 230 Millionen Euro. Je nach dem Verkehrsverbund wird dann mit einem Anstieg der Fahrpreise um bis zu 7% gerechnet. So hat die Bahn schon gedroht, wenn sie den vollen EEG Satz bezahlen müsste, dass das ihre Energiekosten so verteuern würde, dass sie die Bahnpreise um ca 7% anheben müsste. So zeigt sich, dass die EEG Kosten letztendlich immer beim Verbraucher landen – entweder über ihren Strompreis oder indirekt über Verteuerungen von Waren oder Dienstleistungen. Ende 2013 werden das um die 250 Euro für jeden unserer 80 Millionen Bundesbürger sein (incl. Babies) , Ende 2014 dann 300 Euro.

    Der Interessenverband stromintensiver Betriebe (EID) ist jetzt (März 2013) besorgt, dass die von Altmaier ausgerufene ‚Strompreis Bremse‘ bewirkt, dass die EEG Vergünstigungen für Strom-intensive Betriebe ‚ausgedünnt‘ werden. Als Beispiel dient das Kalkwerk Flandersbach, in dem mit 400 Beschäftigten jährlich 8 Millionen Tonnen Kalksteinbruch zu Brandkalk verarbeitet werden, der als Rohprodukt an die Stahl- und Eisenindustrie im nahen Ruhrgebiet geliefert wird. Dafür werden jährlich 250 Millionen kWh Strom benötigt. Das Werk ist heute von einem Teil der Netzentgelte und der EEG Umlage befreit, so dass es den Strom zu 10 Ct./kWh beziehen kann. Damit ist dieses Werk wie andere Strom-intensive Betriebe der Metallindustrie, der Papierbranche, Baustoff- und Chemieindustrie zum Buhmann der Energiewende geworden, deren Befreiung von den EEG Kosten von den Verbrauchern getragen werden muss. Nach den Plänen von Altmaier sollen dieses Branchen jetzt auch an den EEG Kosten beteiligt werden die genauen Anteile und Größen werden zur Zeit wie auf einem Bazar verhandelt. Der EID gibt zu bedenken, dass er indirekt 800 000 Arbeitsplätze vertritt, die durch Strompreis Erhöhungen zur Disposition stehen. Allein in der Zementindustrie würde sich jeder Arbeitsplatz um 25 000 Euro im Jahr verteuern, wenn die EEG Umlage zu 100% bezahlt werden müsste.

    Ein Beispiel hierfür ist das Aluminium Walz- und Schmelzwerk Norf Gmbh bei Neuss, die mit einer benachbarten Aluminiumhütte von der Norsk Hydro zusammenarbeitet. Wegen der hohen Strompreise musste die Hütte auf Sparbetrieb heruntergefahren werden. Ein Cent zusätzlich im Strompreis würde den restlichen Gewinn auf Null reduzieren. Das Neusser Walzwerk muss jetzt viele Vorprodukte von der Konkurrenz in Russland oder vom Golf einkaufen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Strompreiserhöhungen in diesem Industrie Sektor dazu führen werden, dass einzelne Firmen ‚absaufen‘.

    Die Textil Veredelungsfirma Drechsel GmbH im bayrischen Selb mit 140 Mitarbeitern verbraucht etwa 3,5 Millionen kWh im Jahr. Vor 10 Jahren lag die jährliche Stromrechnung noch bei 14 000 Euro. Heute liegt sie bei 184 695 Euro und für 2014 muss man mit ca 245 000 Euro rechnen. Die Firma fällt nicht unter die Härtefall Regelung, bei der die EEG Umlage nicht gezahlt werden muss. Die Drechsel GmbH hat jetzt gegen das EEG Gesetz geklagt, die Klage ist zur Zeit (Juni 2013) anhängig beim BGH. Falls das BGH der Verfassungs-Widrigkeit des EEG Gesetzes recht gibt, wird sie zum Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung weiter gereicht.

    BASF: Zusammen mit dem norwegischen Düngemittel Produzenten Yara plant BASF den Bau einer chemischen Großanlage in den USA zur Herstellung von Ammoniak ( NH3 ). Es geht dabei um eine Milliarden Investition. Ammoniak ist eine der meistproduzierten Chemikalien und erfolgt über das Haber/Bosch Verfahren aus den Elementen Wasserstoff und Stickstoff. Ammoniak ist ein wichtiges Vorprodukt für alle Arten von Kunststoffen, Schaumstoffe und Leim. Die norwegische Firma Yara benötigt Ammoniak zur Herstellung von Stickstoffdüngern.

    Auf einer Tagung am 29.10.2013 ( vom ICFW – International Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten) legte der Vorstandsvorsitzende von BASF noch einmal nach. Der global tätige Konzern verbraucht selbst viel Energie – insofern sind für ihn auch die Energiepreise auf der ganzen Welt relevant. Der Vorschlag von BASF geht dahin, dass auch in Deutschland deshalb ein Test des Schiefergas Fracking durchgeführt werden muss, um dessen Umwelt Verträglichkeit zu demonstrieren. Zur Zeit wird nur 14% des deutschen Gasverbrauchs hier gefördert, und die konventionelle Gasförderung ist rückläufig. Gegenüber den USA mit deren Schiefergaskosten von 1/3 des hiesigen Preises komme BASF hier in Deutschland immer mehr in Wettbewerbs Schwierigkeiten (deshalb auch die oben erwähnte Groß-Investition in den USA). Angesichts der gesicherten Schiefergas Vorkommen hier, durch die Deutschland 10 Jahre lang Selbstversorger sein würde, sei solch ein Test unumgänglich, da sonst langfristig die Energie-intensive Industrie hier abwandern würde – zumal auch die Stromkosten durch eine Reform des EEG Gesetzes ‚zukunftsfähig‘ gemacht werden müssten. BASF sei zuversichtlich, dass auch die Politik das Problem erkannt hat.

    Auf einer Tagung in Düsseldorf Anfang Sept.2013 bemerkte der Verband des deutschen Einzelhandels HDE ‚das EEG Gesetz ist in der jetzigen Form nicht mehr Zukunft fähig. Ein durchschnittlicher Supermarkt muss Anfang 2014 mit einer Erhöhung der EEG Umlage um 6000 Euro auf dann 32 500 Euro rechnen‘. Da diese Erhöhung auf die Warenpreise umgelegt werden muss, zeigt, wie das EEG Gesetz zur allgemeinen Teuerung beiträgt.

    Auf einer Pressekonferenz Ende Okt.2013 sprach sich der Verband der chem. Industrie (VCI) für eine EEG Reform aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Chemie Unternehmen nicht weiter zu gefährden. 2014 wird das EEG die chemische Industrie knapp eine Milliarde Euro kosten – und das trotz der Entlastung durch die Härtefallregelung. Die Belastung aus der EEG-Umlage für die deutsche Chemie steigt damit im kommenden Jahr um rund 23 Prozent. Das bekommt nahezu die gesamte Branche zu spüren. Rund 90 Prozent aller Chemie-Betriebe in Deutschland zahlen die volle EEG-Umlage“.

    Um stabile Strompreise zu erreichen sei ein vorläufiger Förderstopp für Erneuerbare Energien unumgänglich bis eine EEG Reform erreicht sei. Eine solche Reform müsse die deutsche Energiewende auch in den europäischen Kontext stellen und darüber hinaus die internationale Preisentwicklung auf den Energiemärkten berücksichtigen. Vor allem der Schiefergas Boom in den USA habe zu sinkenden Energiepreisen geführt, wodurch sich die Wettbewerbsposition der US Industrie deutlich verbessert habe. „Im Umkehrschluss heißt das für Deutschland: Die Energiepreise dürfen nicht durch eine verfehlte Energiepolitik noch weiter in die Höhe getrieben werden.“

    Ein ungewöhnlicher Appell erfolgte im Oktober 2013 zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen.

    Die IG Metall, IG Bergbau Chemie Energie, der BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) und der BDA (Bundesverband der Arbeitgeber) hatten sich mit einem gemeinsamen Appell an die Öffentlichkeit und an die Verhandlungsführer gewandt. Die Umsetzung der Energiewende erfülle sie ‚mit großer Sorge‘, das bisherige System der Ökostrom Förderung könne ’nicht so bleiben wie es derzeit ist‘.

    In der Zwischenzeit hätte die Energiewende zu einem großen Investitionsstau geführt von dem Netzausbau, dem Bau der Meereswindanlagen, der Frage der Finanzierung notwendiger konventioneller Kraftwerke (Kapazitätsmarkt ?). Zugleich blieben Investitionen in der weiter verarbeitenden Industrie aus, die auf wettbewerbsfähige Energiepreise angewiesen seien, und damit würden jetzt Arbeitsplätze gefährdet und geschlossene Wertschöpfungsketten zerstört. Das EEG sei unverkennbar einer der Gründe für die deutliche Strompreis Erhöhungen. Dieser Anstieg müsse aber gestoppt werden „Unternehmer und Verbraucher brauchen in Zukunft verlässliche und bezahlbare Strompreise. Für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ist das eine notwendige Zielsetzung“. Weiterhin sei auch eine zielgenaue Entlastung energieintensiver Unternehmen notwendig.

    Soweit eine kleine Beispielsammlung. Und wo sollen Ihre Kinder und Enkelkinder demnächst einen Arbeitsplatz finden. Werden Sie endlich wach und sehe die Ereignisse im Kontext und machen bei uns mit, damit wir bald auch so was auf die Beine bringen wie die Franzosen und die oben genannten Deutschen Ökofaschisten endlich in ihre Schranken verwiesen werden:
    http://forms.naeb.info/Beitritt.htm

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    Stromkosten steigen schnell weiter 2013

    Posted by Rauch on 17th September 2013

    Pressemitteilung 67 NAEB vom 17.09.2013

    Alle im Bundestag vertretenden Parteien votieren für die sogenannte „Energiewende“. Der geplante oder gewünschte Ausbau der Windstrom-, Solarstrom- und Biostromanlagen wird prozentgenau für die nächsten Jahrzehnte angegeben. Merkwürdig still wird es dagegen, wenn man nach den Kosten der „Energiewende“ fragt. Es gibt nur abwiegelnde und unpräzise Antworten:
    „Strom muss bezahlbar bleiben“. „Die Energiewende ist nicht zum Nulltarif zu haben“. Oder gar der Grünen Politiker Trittin: „Die Umstellung auf Öko-Strom kostet für einen Haushalt nicht mehr als eine Kugel Eis“. Die Stromverbraucherschutz-Bewegung NAEB e.V. (www.naeb.info) hat die Parteivorstände um Auskunft gebeten, welche Strompreise bei Weiterführung ihrer Energiepolitik auf den Verbraucher zukommen.

    NAEB hat fünf grundsätzliche Fragen gestellt. Von den Bundestagsparteien haben leider nur die FDP und die GRÃœNEN geantwortet. Die anderen Parteien haben entweder keine ausreichenden Kenntnisse über die Folgen ihrer Energiepolitik oder sie wollen sich über dieses Thema ausschweigen, das uns nach Angaben von Bundesumweltminister Peter Altmaier in den nächsten 20 Jahren 1.000 Milliarden Euro kosten wird. Wir haben für diese Parteien die Wahlprogramme zur Beantwortung unserer Fragen heran gezogen.

    1. Alle im Bundestag vertretenden Parteien, also auch Ihre Partei, haben für die sogenannte Energiewende gestimmt, einen Umbau der kompletten Stromversorgung durch regenerative Energien, vorwiegend mit Windgeneratoren, Fotovoltaik-Zellen und Biomasse. Kosten und Folgen für dieses ideologisch begründete Großprojekt waren und sind offensichtlich nebensächlich. Die angeblich kaum ins Gewicht fallenden Kosten (Politiker: Pro Haushalt und Monat nicht mehr als der Preis einer Eiskugel) liegen inzwischen bei mehr als 20 Milliarden Euro im Jahr und steigen schnell weiter. Sie wurden mit dem planwirtschaftlichen und unsozialen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) auf die Stromkunden abgewälzt. Die Strompreise in Deutschland sind dreimal höher als in den USA und fast doppelt so hoch wie in Frankreich. Der Strompreis von Deutschland nimmt weltweit einen Spitzenplatz ein.
    Frage: Welche Strompreise werden wir im Jahr 2020 haben, wenn die Pläne der Bundesregierung weiter laufen? Die Experten von NAEB haben errechnet, dass der Strompreis dann über 50 Cent pro Kilowattstunde liegt. Können Sie das bestätigen?

    Die beiden eingegangenen Antworten wie auch die Parteiprogramme zeigen, dass die sogenannte Energiewende ohne jede wirtschaftliche Analyse vorangetrieben wird. Es werden noch nicht einmal ansatzweise die Stromkosten errechnet, die nach den Ausbauplänen der regenerativen Stromanlagen und den festgesetzten EEG-Einspeisevergütungen leicht zu ermitteln sind.

    2. Offshore Windparks sollen das Rückgrat der zukünftigen Energieversorgung werden. Strom aus diesen Anlagen kostet einschließlich des Transportes an Land etwa 20 Cent pro Kilowattstunde und ist damit achtmal teurer als Strom aus Braunkohlekraftwerken. Die Leistung schwankt zwischen Null (bei Windstille oder Sturm) und 100 Prozent bei Starkwind. Daher kann Offshore Windstrom kein einziges Kraftwerk ersetzen, sondern nur ergänzen und die Erzeugerkosten in die Höhe treiben.
    Frage: Wie wollen Sie mit dem teuren und unzuverlässigen Offshore Strom eine sichere und bezahlbare Stromversorgung erreichen? Wie kann unsere Industrie konkurrenzfähig bleiben mit den Kosten von Offshore Strom, wenn z.B. in den USA verlässlicher Industriestrom 6 Cent pro Kilowattstunde zu haben ist?

    Alle Parteien stützen und fördern die extrem teure Offshore Stromerzeugung. Es wurden keine Aussagen gemacht oder gefunden, wie man mit diesen Anlagen zu einer sicheren und bezahlbaren Stromversorgung kommen kann.

    3. Gegen den Bau von Windparks in den Wäldern der deutschen Mittelgebirge, in Naturschutzparks und neben Wohnsiedlungen haben sich inzwischen weit über 200 Bürgerinitiativen gebildet, die gegen den Bau weiterer Windparks protestieren. Sie fordern: Keine Windgeneratoren in Wälder und Naturschutzgebiete! Mindestabstand zur Wohnbebauung das Zehnfache der Flügelspitzenhöhe.
    Frage: Schließen Sie sich der Forderung der Bürgerinitiativen an?

    Die Grünen antworten mit einem klaren „Nein“. „Für die Energiewende müssen diese Opfer gebracht werden.“ Die FDP verweist auf das Baurecht und schiebt die Verantwortung den Kommunen zu. In den Parteiprogrammen werden die Forderungen der Bürgerinitiativen nicht unterstützt, sondern sogar abgelehnt.

    4. Der Ausbau der regenerativen Energien hat mehr als 100.000 Arbeitsplätze gebracht, die allerdings über hohe Einspeisevergütungen von den Stromverbrauchern stark subventioniert sind. Andererseits haben die hohen Strompreise viele Betriebe zur Schließung oder Verlagerung in das kostengünstige Ausland gezwungen.
    Frage: Wie viel bisher wirtschaftliche Arbeitsplätze sind durch die steigenden Strompreise und die Energiepolitik in Deutschland verloren gegangen?

    Diese Frage blieb unbeantwortet. Die GRÃœNEN weisen zwar darauf hin, dass mehr als 300.000 Arbeitsplätze durch den Bau und Betrieb der regenerativen Stromanlagen entstanden sind. Der Verlust von Arbeitsplätzen durch Schließung der Kernkraftwerke und Verringerung der Produktion in den Gas- und Kohlekraftwerken wurde offensichtlich nicht registriert. Weiter führen die hohen Strompreise zurzeit zu einem Kaufkraftverlust von etwa 20 Milliarden Euro pro Jahr mit schnell weiter steigender Tendenz. Rechnet man einen Umsatz von 100.000 Euro im Jahr für einen Arbeitsplatz, ist dies ein Verlust von 200.000 Arbeitsplätzen. Hinzu kommen die Arbeitsplätze, die wegen der hohen Energiepreise hier nicht mehr wirtschaftlich sind. Dies ist die energieintensive Industrie mit 2 Millionen Arbeitsplätzen, die schon seit einigen Jahren abwandert. Dies alles wird von keiner Partei registriert.

    5. Das EEG ist ein planwirtschaftliches und unsoziales Gesetz. Es bewirkt eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben, von der Masse unserer Bürger mit geringerem Einkommen zu den wenigen Reichen. Die Profiteure des EEG kassieren pro Jahr im Durchschnitt mehr als 20.000,- Euro von ihren ärmeren Mitbürgern.
    Frage: Halten Sie diesen Zustand für angemessen? Wenn nicht: Wie wollen Sie dieses unsoziale Gesetz ändern?

    Alle Bundestagsparteien halten an der planwirtschaftlichen und unsozialen Stützung der Ökostromerzeugung fest. Die FDP will allerdings das EEG durch ein Quotenmodell ersetzen, das Ökostromanteile im Strommix festlegt. Der Ökostrom soll aber weiter bezuschusst werden. Der Verbraucher wird auch durch dieses Modell weiter und immer höher belastet. Die Umverteilung von unten nach oben soll also bleiben. Der soziale Sprengstoff, der in dieser Politik liegt, wird nicht gesehen.

    Die Energiepolitik und die Europolitik aller im Bundestag vertretenden Parteien sind weitgehend vergleichbar und in ihren Belastungen für den deutschen Bürger etwa gleich hoch. Die Verpflichtungen Deutschlands aus der Europolitik können bis auf 1.000 Milliarden Euro steigen. Das Gleiche gilt für die „alternativlose Energiewende“. Dies bestätigt auch ein ausführlicher Spiegel-Bericht der letzten Woche. Auch in der Familienpolitik, Lohnpolitik und in vielen anderen Bereichen marschieren die Parteien in einem wachsenden sozialistischen Gleichschritt. Sarkastisch könnte man die vereinten Bundestagsparteien als NSED (Neue Sozialistische Einheitspartei Deutschland) bezeichnen. Die etablierten Parteien geben uns kaum noch eine Wahlmöglichkeit.

    Nur die neu gegründete Partei „Alternative für Deutschland“ AfD zeigt Wege aus dieser drohenden Verschuldung. Der Euro soll zurückgeführt werden auf eine europäische Verrechnungseinheit. Und die Energiepolitik soll wieder marktwirtschaftlich und sachlich ohne ideologische Scheuklappen ausgerichtet werden, wie es der Vorsitzende der AfD, Bernd Lucke, in einem Exklusiv-Interview mit NAEB dargelegt hat. Nur so wird es gelingen, auch für die regenerativen Energien wirtschaftliche Marktlücken zu erschließen. Wir haben am 22. September die Wahl. Wählen Sie und wählen Sie richtig.

    Hans-Günter Appel
    Beiratsvorsitzender NAEB e.V.

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    Neue Fenster für das Haus

    Posted by Rauch on 11th Februar 2013

    Fenster sind Öffnungen in einer geschlossenen Gebäudehülle. Sie haben mehrere Funktionen. Die wichtigsten Funktionen sind die Tageslichtbeleuchtung der Räume, die Sichtkommunikation nach außen und der Luftaustausch. Auch erfolgt eine Kommunikation durch die Fensteröffnung, zum Beispiel zum Nachbarn oder Straßenpassanten.

    Als Schutz vor Klimaeinflüssen und auch vor Tieren wurden diese Fensteröffnungen je nach Bedarf mit Holzläden oder andere geeigneten Materialien verschlossen, die sich auch ohne Probleme öffnen ließen. Funde in Pompeji zeigen Fensterscheiben aus der Zeit um 30 v. Chr. Etwa um 900 n. Chr. entstanden die ersten Kirchenfenster. Mit der Herstellung eines preiswerten Fensterglases wurde es möglich, die Fenster verschließbar herzustellen, wo immer noch ausreichend Licht in die Räume gelangen konnte.

    Das Einfachfenster

    Lange Zeit bis zur heutigen Zeit dominierte das Einfachfenster. Eine Glasscheibe in einem Holzrahmen. Gerade diese konstruktive Ausführung wird unterschiedliche betrachtet. Durch das Glas wird das wärmende Sonnenlicht hindurchgelassen. Aber die aus dem Raum bzw. Gebäudeinneren stammende Wärmestrahlung reflektiert. Man muss aber auch die Wärmeleitung des Glases und der Rahmenkonstruktion berücksichtigen.

    Das Kastenfenster und die Isolierverglasung

    Moderne Fenster wurden als Kastenfenster mit 2 bis 3 Glasscheiben ausgeführt. Heute bestehen die neuen Fenster in Deutschland vorwiegend aus Mehrscheiben-Isolierglas. In den Scheibenzwischenraum befindet sich nicht mehr Luft, sondern das besser isolierende Edelgas Argon. Die Dreifach-Isolierverglasungen im Kunststoff- und Holzfensterprofil zeichnen sich durch einen niedrigen Wärmedurchgang und einer hohen Dichtheit (zwei bis 3 Lippendichtungen) aus. Der Vorteil besteht im hohen Automatisierungsgrad, der geringen Differenzen der Maße und des einfacheren Einbaus, was die Fenster preiswerter macht. Es können je nach Bedarf verschiedenste Fensterarten und –formen hergestellt werden (mehr Fenster Auswahl).

    Fenster

    Der Unterschied zwischen Neubau und Altbau

    Wir müssen grundsätzlich zwischen einem Neubau und einer Altbausanierung unterscheiden. Bei einem Neubau werden diese neuen fenstertechnischen Eigenschaften bei der Projektierung des Gebäudes und der Gebäudehülle berücksichtigt. Bei einem Altbau beruht die Funktionsfähigkeit des Gebäudes auf die älteren nicht so dicht schließenden Fenster. Werden bei der energetischen Sanierung lediglich die Fenster ausgetauscht, so kann es zu feuchtetechnischen Problemen führen.

    Die Fensterscheibe als Tauwasserfalle

    Die Innenscheiben der Fenster muss als kühlste Fläche erhalten bleiben. Hier kann sich sichtbar Kondenswasser ansammeln, ohne größere Schäden an zurichten. Erfolgt zum Beispiel der Austausch der Kastenfenster durch Isolierverglasung mit einem U-Wert 1,3 W/m²K und besser, so verlagert sich die kühlste Oberfläche in die Innenecken sowie an die Außenwände über den Fußboden. Bei einem Austausch der Fenster ist bei dünnem Mauerwerk auch eine energetische Ertüchtigung der Fassade vorzunehmen, zum Beispiel durch ein vorgesetztes Mauerwerk.

    Bisher lag eine unkontrollierte Lüftung vor, wo überschüssige Luftfeuchte abgelüftet wurde. Bei den dichteren Fenstern verringert sich die Lüftungsrate und die Luftfeuchte steigt an. Dies ist in der Projektierung zu berücksichtigen. Die Laibung der Kastenfenster ist gegenüber den neuen Fenstern breiter. Bei den besser isolierten Fensterrahmen der Isolierfenster ist der Anschluss der Rahmen zur Laibung der kälteste Punkt bzw. Streifen. Diese Anschlüsse und die Laibung müssen sorgfältig ausgeführt und energetisch verbessert werden.

    Ob nun isolierte Kunststofffenster oder Holzfenster eingebaut werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel Denkmalschutz, Wetterseite mit Schlagregenbeanspruchung, Gefährdung durch Holzschädlinge usw.

    Die richtige Auswahl und Anordnung der Fenster hilft Energie sparen

    Da die Fensterfläche bei einer Fassade relativ groß ist, hat diese Fläche energetisch auch eine große Bedeutung. Eine richtige Auswahl, Anordnung und Ausrichtung mindert den Energieverbrauch des Gebäudes, da nicht nur die Wärmeisolierung, sondern auch die Solargewinne zu berücksichtigen sind (vergleiche Wintergarten und Gewächshaus). Gerade mit den ständig steigenden Energiepreisen muss man alle Komponenten in die gesamtenergetische Betrachtung einbeziehen.

    Nicht nur die Heizanlage, Fassadendämmung oder neue Fenster. Da alle modernen Heizanlagen mit Strom funktionieren (Computer, Regeleinrichtungen, Umwälzpumpen usw.) schlagen sich die Energiepreise bereits erheblich in der Gesamtbilanz nieder. Selbst Luft-Wasser-Wärmepumpen sind durch den Preisanstieg durch das EEG, die Netzkosten und Steuern unwirtschaftlich geworden. Hier hilft nur, einen zuverlässigen und zugleich kostengünstigen Stromanbieter auszuwählen. Auch wenn der Anbieter echten Ökostrom verkauft, was technisch und physikalisch unsinnig ist, beziehe ich meinen Strom seit vielen Jahren von www.lichtblick.de .

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    Unionspolitiker Vaatz nennt Energiewende „sinnloses Experiment“

    Posted by Rauch on 19th Juli 2012

    Deutschlandfunk, 18. Juli 2012 • 06:50 Uhr
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1814787

    „Liminski: Herr Vaatz, die Politik hält, schon wegen der großen Popularität der Frage, eisern an der Energiewende II fest. Verstörend wirkt eine drohende Strompreiserhöhung. Ist diese Energiewende noch zu akzeptablen Preisen machbar?

    Vaatz: Also ich halte sie zunächst erst mal aus rein physikalischen und auch aus technischen Gründen für kaum machbar und aus ökonomischen Gründen für völlig unsinnig, und ich glaube, dass sie nicht realisiert wird. Ich glaube, wir werden auf halbem Wege irgendwo stecken bleiben…

    „…Kosten…Wenn man alles zusammenrechnet, gibt es jetzt eine Rechnung von einem Institut, die beläuft sich auf 2,3 Billionen. Das sind Kosten, wenn die auf den Stromverbraucher umgeleitet werden sollen, dann ist definitiv der Wirtschaftsstandort Deutschland Geschichte.“
    „…Die Energiewirtschaft hat sich inzwischen auf diese Energiewende eingestellt, sie macht sozusagen Dienst nach Vorschrift, und sie wird ungerührt diese Kosten umlegen auf Wirtschaft und Verbraucher.“
    Strompreis “ … schon in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einer Erhöhung um ungefähr 30 bis 50 Prozent rechnen.“


    Zeitplan für Energiewende bröckelt – Nach dem Umweltminister äußert jetzt auch Rösler Bedenken


    3800 Kilometer für die Energiewende – Vier große Stromautobahnen durch Deutschland geplant


    „Keine Energiewende am Ende für den Verbraucher noch viel teurer“
    LichtBlick-Vorstand will Stromsparen belohnen


    Die Energiewende und ihre Folgen – Reihe im Radiofeuilleton

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    Strompreise in Deutschland steigen zweistellig (2012)

    Posted by Rauch on 16th Mai 2012

    Deutschland hat aktuell die höchsten Strompreise in der EU. Die Stromkosten in Frankreich sind 40 % niedriger. Bis 2025 werden die Stromkosten laut einem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um 70 % steigen. Schuld daran sind die Kosten für die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft. Die Privathaushalte trifft eine wesentlich größere Kostenerhöhung, da sie nicht die Rabatte der Großabnehmer (Industrie) aushandeln kann. [1] Preiswerte und verfügbare Energie ist eine Voraussetzung einer effizienten Volkswirtschaft.

    Wie die Verteilung der Stromkosten in der Praxis erfolgt, beantwortet das nachfolgende Zitat.
    Für Gewerbekunden wird bei einem Jahresstrombedarf von 20 MWh gegenüber 2012 eine Steigerung der Bruttostrompreise um 26 Prozent auf 26,1 Cent/kWh im Jahr 2020 prognostiziert . Für mittelständische Industriekunden mit einem Verbrauch von 500 MWh ist bis 2020 ein Preisanstieg um 32,3 Prozent auf 17,5 Cent/kWh zu erwarten. Für die energieintensive Industrie ergibt sich ein kalkulierter Anstieg der Strompreise um 13,0 Prozent auf 7,5 Cent/kWh.„[2]
    Da der Bundesbürger zum intensiven Sparen aufgefordert wird, um das „Klima zu retten„, verbraucht er etwas weniger als 500 MWh pro Jahr. Als Lohn für seine Einsparungen darf er dafür etwas mehr bezahlen.

    [1] Preise für Strom steigen zweistellig, Wirtschaft, Leipziger Volkszeitung, 15. Mai 2012
    [2] Jeder dritte Unternehmen sieht in steigenden Energiepreisen Gefahr für Wettbewerbsposition, wirtschaft 4/2013, S. 8

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    Strompreise in Deutschland steigen zweistellig

    Posted by Rauch on 16th Mai 2012

    Deutschland hat aktuell die höchsten Strompreise in der EU. Die Stromkosten in Frankreich sind 40 % niedriger. Bis 2025 werden die Stromkosten laut einem Gutachten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um 70 % steigen. Schuld daran sind die Kosten für die Energiewende und der Ausstieg aus der Atomkraft. Die Privathaushalte trifft eine wesentlich größere Kostenerhöhung, da sie nicht die Rabatte der Großabnehmer (Industrie) aushandeln kann. [1] Preiswerte und verfügbare Energie ist eine Voraussetzung einer effizienten Volkswirtschaft.

    Wie die Verteilung der Stromkosten in der Praxis erfolgt, beantwortet das nachfolgende Zitat.
    Für Gewerbekunden wird bei einem Jahresstrombedarf von 20 MWh gegenüber 2012 eine Steigerung der Bruttostrompreise um 26 Prozent auf 26,1 Cent/kWh im Jahr 2020 prognostiziert . Für mittelständische Industriekunden mit einem Verbrauch von 500 MWh ist bis 2020 ein Preisanstieg um 32,3 Prozent auf 17,5 Cent/kWh zu erwarten. Für die energieintensive Industrie ergibt sich ein kalkulierter Anstieg der Strompreise um 13,0 Prozent auf 7,5 Cent/kWh.„[2]
    Da der Bundesbürger zum intensiven Sparen aufgefordert wird, um das „Klima zu retten„, verbraucht er etwas weniger als 500 MWh pro Jahr. Als Lohn für seine Einsparungen darf er dafür etwas mehr bezahlen.

    [1] Preise für Strom steigen zweistellig, Wirtschaft, Leipziger Volkszeitung, 15. Mai 2012
    [2] Jeder dritte Unternehmen sieht in steigenden Energiepreisen Gefahr für Wettbewerbsposition, wirtschaft 4/2013, S. 8

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    Kosmisches Gesetz

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